Was sich mobbt, das liebt sich {Nero & Juvia}

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was sich mobbt, das liebt sich {Nero & Juvia}

      titelbild.jpg
      ~Hier geht's zu der Vorstellung~
      @Imperator_Nero

      Spicy marmalade is the sweetest jam of all, if you know how to enjoy it.
      If you don't you'll soon understand how pathetic your true self seems to be.
      In the sweet contents of the bottle, the fatal reality leads to a misunderstanding

      There's a temptation I certainly hadn't expected would be so incomprehensible:
      The pace of your heart has thrown me into turmoil.
      The night where nothing can be held back has passed for us.
      Its yet-unseen conclusion is still an illusion
      ________________________________________________________________________________________________________________
      _____________________________________________________________________________________________

      Alexander "Alec" Cole Salvatore
      Alec_profile.jpgWar es wirklich nötig, dass sich das Leben auf Dauer in einem Kreislauf bewegte, aus dem man einfach nicht ausbrechen konnte? Eine immer wiederkehrende Bedingung, die einen auf Schritt und Tritt verfolgte, wie das unwiderrufliche Bestehen der eigenen Schattengestalt? Es schien vollkommen gleich zu sein, welchen Weg man wählte, um ans Ziel zu kommen. Unabwendbar. Unveränderbar. Man könnte höchstens klug genug sein das Beste aus diesen Bedingungen und Hindernissen zu machen, um ein glückliches Leben zu führen. Nein, nicht nur glücklich zu leben. Sondern allgemein um zu leben. Um zu überleben. Anstatt wie andere Menschen, besonders Teenager, die Flinte ins Korn zu werfen und den feigsten Weg aus ihrem eigenen Schlamassel herauszufinden, nur weil sie nicht weiterwüssten. Waren sie doch selbst Schuld, wenn sie in Selbstmitleid versanken, anstatt alle Möglichkeiten abzuwägen, wie sie mit ihren Problemen umgehen könnten. Menschen wurden nicht mit einem leichten Lebensweg erschaffen, sondern mit einem Triathlon ähnlichen Leben, den man als unvorbereitete Person nicht ohne diverse Knochenbrüche und viele, viele Stürze überstehen kann, um schließlich mehr schlecht als recht das Ziel erreichen zu können. Sofern sie es überhaupt erreichen. Viele geben immerhin viel zu früh auf, suchen eine leichte Alternative oder einen Sündenbock, dem sie die Schuld an ihrem ach, so schrecklichen Schicksal geben könnten. Die wenige, die die Zielgerade erreichen konnten, indem sie über Leichen gingen, gaben dann auch noch vor, dass es ein Leichtes für sie gewesen war. Klar war es das, immerhin war es nicht aufgrund ihrer eigenen Anstrengung entstanden, dass sie nun da waren, wo sie sich bewundern lassen konnten. Mitmenschen in den Rücken fallen und dabei keinerlei Mitgefühl zu empfinden war in der heutigen Zeit wohl ein gängiger Begleiter der erfolgreichen Menschen, die im Nu die Karriereleiter emporgeschossen waren. Verachtung. Abscheu. Neid. Das waren Begriffe, mit denen Menschen, die zu ihnen gezwungen waren empor zu sehen, sie betrachteten. Besonders jene, die sich übergangen fühlten. Übergangen, vernachlässigt, gedemütigt. Doch all das war diesen erfolgreichen Menschen vollkommen gleichgültig, solange es ihnen selbst gut erging. Solange sie Personen hatten, auf denen sie herumhacken konnten, nur um noch einmal immer und immer wieder klarstellen zu können, wer wirklich am Hebel saß. Eine wirklich verachtenswerte Aufteilung derjenigen, die mit der Macht in ihren Händen so achtlos jonglierten, wie ein talentloser Clown bei einem Umzug.
      Dies begann oft schon während der Schulzeit, sei es nun die Grundschule oder weiterführende Schulen, indenen Grüppchenaufteilungen gebildet wurden, die alle ihren typischen Klischees unterlagen. Die Nerds, die Beliebten, die Sportler, die Junkies, die Außenseiter, die Witzfiguren und noch viele mehr. Die beliebten, sportlichen und gutaussehenden Schüler galten demnach als die Elite der Schule, mit der man es sich bloß nicht verderben sollte, wenn man sich ein friedliches Leben ersehnte. Und falls man zu dem unglücklichen Haufen gehörte, das von diesen auserkohren wurde, denen sie das Leben zum Spaß zur Hölle machen wollte, dann würde man lernen müssen, damit klar zu kommen. Das, oder sich eben den feigen Weg der Flucht aussuchen. Alec, ein blonder recht dünner und eher kleingewachsener Junge von 17 Jahren, der in Detroit auf die hiesige Highschool ging und seit vielen jahren schon aufgrund seiner Intelligenz und seiner schwächlichen Erscheinung Mobbing genau von dieser Art Menschen gewöhnt, aber keineswegs ein Feigling war, wählte den Weg des Widerstands und der Akzeptanz. Er wusste, dass nie zu den beliebten gehören würde. Er verkörperte den Ruf, schon seit dem Grundschulalter, eines unsportlichen und besserwisserischen Nerds, der den 'Beliebten' keinen Dolt Respekt entgegenbringen wollte, ganz gleich, was sie mit ihm taten. Natürlich ahsste er es, wenn sie auf ihm herumhackten, aber er schlug nie zurück. Nicht, weil er nicht könnte - er könnte sehr wohl, was sie jedoch nicht wussten -, aber es war wesentlich einfacher und unauffälliger, wenn er so tat, als wäre er ihnen neben seiner großen Klappe einfach völlig hilflos ausgeliefert.
      Doch das eine, was er für den heutigen Tag zu mindest nicht miteingerechnet hatte, war ein.. Klassenausflug in das nahegelegene Aquarium. Klasse. Ein Ausflug, bei dem er sich nicht nur vor der Schule, sodnern auch noch vor fremden Menschen erniedrigen lassen müsste? Wenn er sich nicht geschworen hätte - und seinem Gorßvater versprochen -, dass er die Füße still halten würde, würde er diese Trottel, die sich für etwas Besseres hielten, obwohl sie weit unter ihm standen - seiner Meinung nach -, gar nicht erst die Möglichkeit einräumen ihm Etwas antun zu können. Aber so... müsste er wohl oder übel entweder geschickt unauffällig ausweichen oder... es hinnehmen und hoffen, dass deren inkompetenten Lehrer eingriffen - was sie nie taten, also warum Hoffnungen machen? Es hatte ja sowieso keinen Sinn sich zu drücken.
      Und so - die Kopfhörer aufgesetzt und sich ans Ende der Klassenschlange gesellt, um seine Ruhe zu haben, folgte er der Traube von Schülern in das riesige Aquarium hinein. Na, wenigstens gab es hier keine Katzen, also waren diese Tiere wenigstens ansatzweise interessant, hoffte er, auch wenn er wusste, dass er mit Fischen under Krebstierchen nicht viel anfangen könnte. Bei Haien und Aalen oder Kraken sah sein Interesse schon wieder anders aus. Immerhin waren das wirkliche Überlebenskünstler in vielerlei Hinsicht und nicht so klein und mickrig und unbedeuten--- Okay, ja, ...er hatte wohl auch Vorurteile über Tiere, wie Menschen über ihn. Und da dachte er noch, dass er besser wäre als sie. Obwohl, nein. Er WAR besser. Es waren immerhin wirklich unbedeutende Tierchen und nichts, wegen dem er sich zu sorgen bräuchte, dass er deshalb auf demselben Niveua sein würde, wie seine verhassten Mitschüler.
      Während er der Musik aus seinen Hörmuscheln der Kopfhörer lauschte, wobei das Gerede des Lehrers es nicht schaffte durch diese durchzudringen, aber er auch gar nicht erst den Versuch unternahm jene auf den Unterrichtsausflug zu fokusieren, die keinerlei Interesse zeigten oder gar vorheucheln wollten, versuchte Alec auch gar nicht erst so zu tun, als ob er aufpasste. Das war sowieso nicht sein Ding. Aus dem Augenwinkel heraus sah er ein paar braune Haare, die einer ihm nur allzu bekannten Statue gehörten, die nicht weit vor ihm in deren eigenem kleinen Grüppchen lief. Den Mund grummelnd verziehend, wandte er den Blick ab, holte sein Handy heraus und begann im Laufen ein Handyspiel zu spielen, das ihn wenigstens ein wenig von diesem ätzenden Ausflug ablenken könnte. Wenigstens solange, bis sie an weitaus interessantere Becken kämen. Oder er eben Zuhause ankommen würde, um diesen bescheuerten und vollkommen sinnlosen Ausflug bald abhaken zu können.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Juvia ()

    • Joshua Dallas

      Es war mal wieder diese Zeit des Jahres. Die Zeit für den jährlichen Ausflug. Die Schüler konnten ihre Freude kaum halten als sie das Aquarium betraten. Auch Joshua hatte seinen Spaß: "Warum müssen wir in so ein dämliches Aquarium!?", fragte er seine Freunde lautstark, während sie gerade durch den Eingang gingen. Aber auch sie wussten die Antwort nicht.
      Die Führung begann, die Schüler folgten mehr oder sehr viel weniger interessiert. Josh redete mit seinen Freunden, ignorierte dabei die umliegenden Ausstellungsbecken.
      Sie gingen an den verschiedensten Meerestieren vorbei: unterschiedliche Fischarten, Quallen, Haien, und vielen mehr. Alle paar Meter bleiben alle stehen und hörten sich den Vortrag des Mitarbeiters an, der diese Führung leitete.
      Die Klasse betrat gerade eine metallene Brücke, unter welcher ein riesen Becken mit Fischschwärmen und Rochen war. An die Brüstung gequetscht, versuchten alle Mitschüler ein Exemplar zu sehen und mit ihrem Smartphone ein Foto zu erhaschen.
      "Hey Josh!", flüsterte ihm ein seiner Freunde zu. Joshua drehte sich gelangweilt um. "Mh?" "Guck mal da, das Opfer scheint auch auf diese Rochen zu stehen!", sagte er. Der Braunhaarige besah sein Opfer. Alec. Klein, schwach und nutzlos. Das typische Opfer eben.
      "Ich denke, er hätte bestimmt Lust, mit den Rochen schwimmen zu gehen!", sagte Josh, kicherte mit seinem Freund und begab sich langsam zu seiner Beute. Vorsichtig lehnte er sich neben ihn an die Brüstung. "Hey! Weißt du? Ich nerve dich jeden Tag und heute wollte ich mich dafür bei dir entschuldigen", fing er an, konnte sich nur schwer das Lachen verdrücken. "Deshalb will dir etwas schenken, Alec!", machte er weiter, während er sich zu ihm umdrehte und ihm in die Augen sah. "Ich schenke dir, ein Ritt mit den Rochen, du Opfer!". Mit diesem Satz hatte er ihn auch schon gepackt und kopfüber in das Becken geworfen. Ein großer Schwall Wasser schwappte auf die Brücke als Alec ins Wasser eintauchte.
      Joshua und seine Freunde lehnten sich lachend an die Brüstung und beobachteten das Drama, das sich nun im Wasser abspielte.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore
      Alec_profile.jpgInteressiert, wenn auch nur ein wenig, als sie bei den Becken mit den Rochen angekommen ware, shcob Alec sein Handy in seine Tasche zurück - der Musik in seinen Kopfhörern dennoch weiterhin lauschend. Sie waren schon beeindruckender als diese langweiligen Fische und Quallen. Vor allem viel munterer, wie sie dort entlang schwammen und teils sogar aus dem Wasser sprangen nur um kurz darauf wieder hinein zu springen. Es wirkte, als ob sie großen Spaß daran hätten ihnen - diesen schrecklich undankbaren Jugendlichen - eine Show zu liefern, obgleich das Becken, in dem sie sich befanden, nicht wirklich groß war.

      Plötzlich bemerkte er Bewegungen neben sich und sein eben noch recht aufgeshclossener Blick bezüglich der Weichtiere wandelte sich zu einem kühlen und genervten. Joshua und einer seiner Freunde waren zu dem Blondschopf getreten und Alec konnte sich an deren Mienen und Tonlage Joshuas mehr als nur erahnen, dass sie etwas mieses im Schilde führten. Von wegen entschuldigen. Könnte er ja seinen dreckigen Katzen erzählten, wegen denen er in Joshuas Nähe ständig einen Juckreiz bekam - auch jetzt kratzte er sich die Arme und zuckte mit seiner empfindlichen Nase.

      Doch was dann kam, damit hatte er nicht gerechnet. Er flog der Länge nach über die Rehling und sah wie das,w as er immer am Meisten mied und sogar fürchtete, immer näher auf ihn zu kam. Wasser. Jede Menge Wasser!

      -Platsch-
      Er knallte mitten ins kalte Nass und nur diverse Schreie und Rufe erklangen, während die Rochen gegen ihn stießen und jeder Versuch wieder an die Oberfläche zu schwimmen, einfahc mislang. Er wusste ja nicht wie! Seine Panik lähmte ihn geradezu. Er wollte nie wieder schwimmen gehen. Selbst zuhause duschte er nur, er ging nie in der Wannde baden. Und nun, auf einem erbärmlichen Klassenausflug, würde er das zeitliche segnen???? Oh, wenn er diese Schande irgendwie überlebte, könnte Joshua etwas erleben! Unauffällig bleiben für den Arsch! Er würde ihm zeigen, dass er sich das letzte Mal mit Alec angelegt hätte... er würde.... aber vermutlich.. würde er das sowieso nicht überleben....

    • Joshua Dallas

      Die Rochen verfielen in leichte Panik, stießen anfangs gegen Alec, der wild anfing zu zappeln, ließen dann jedoch von ihm ab.
      Josh lehnte mit seinen Freunden weiterhin an der Brüstung und sah sich das Schauspiel an. Unterhaltung Pur. Kurz fror Joshua ein, als ihm wieder einfiel, dass Alec seine Probleme mit dem Schwimmen hatte. Zumindest war es in der Grundschule so gewesen. Er schüttelte den Kopf und warf den Gedanken beiseite. Schließlich hatte er bestimmt innerhalb der vielen Jahre, schwimmen gelernt.
      Unterdessen brach unter der Schülerschaft ein regelrechtes Chaos aus. Alle stießen sich beiseite, schrien, riefen und liefen wild umher.
      Der Mitarbeiter, der die Führung der Klasse übernommen hatte, konnte sich bis zum Becken durchringen, um dann ebenfalls kopfüber ins Wasser zu springen. Gekonnt schwamm er zu dem ertrinkenden Alec, der sich schon nicht mehr über Wasser halten konnte. Er griff ihn und zog ihn behutsam wieder ans Trockene.
      Weitere Angestellte kamen angelaufen, brachten übernahmen die Erstversorgung und brachten Handtücher. Keiner war verletzt, zumindest lebten noch alle Anwesenden.
      Josh rutschte minimal das Herz in die Hose. Scheinbar konnte Alec immer noch nicht schwimmen. Nach seiner Rettung, fiel ihm ein Stein vom Herzen, dass er ihn nicht umgebracht hatte. Das weitere Gekicher konnte er sich mit seinen Freunden jedoch auch nicht unterdrücken.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore
      Alec_profile.jpgAlec hustete das ganze Wasser aus und zitterte am ganzen Körper. Angst. Wut. Verzweiflung. Zwiespalt. Es waren so viele EMotionen, die gerade in ihm aufquollen, während man ihm half zur Ruhe zu kommen, ihn mit Handtüchern abdeckte und versuchte seinen Puls zu stabiliseren. Doch es war, als würde er nichts hören können. Nur ein Rasuchen des Wassers in seinen Ohren und.... ganz deutlich.. das Kichern Joshuas, der die ganze Situation wohl unglaublich ulkig gefunden zu haben schien. Und das, obwohl er gewusst hatte, dass Alec ....
      Zorn stieg ihn ihm an wie ein unaufhaltsamer tobender Sturm, der alles mit sich reißen würde. Gnadenlos und ohne auch nur das geringste Bisschen an Mitgefühl! Langsam erhob er sich - die Handtücher rutschten ihm von den Schultern -, die Worte der anderen nur als Rauschen an ihm vorbeiziehend, während er immer näher und näher auf das Grüppchen zutrat, dass sich köstlich über seinen Fasttod amüsierte. Erst als sie zu ihm aufblickten und seine zornige Fassung wohl noch witziger zu finden schienen, beshcleunigte er seine Schritte und im nächsten Moment, noch ehe man damit hätte rechnen können, hatte er Joshua so feste in den Magen getreten, dass dieser zu Boden stürzte. Die Mädchen schrien erschrocken auf, während Alec sich bereits auf den am Boden liegenden gestürzt und begannen hatte auf ihn einzuschlagen. Seine Freunde wollten sich einmischen, aber egal wie sehr sie ihn packten oder es zu mindest versuhcten, sie konnten Alec nicht von Joshua zerren, als ob er über plötzlich ungeahnte Kräfte verfügte, gegen die sie nichts ausrichten könnten. Innerlich entshculdigte er sich bei seiner Familie, da er es nicht länger ertragen wollte, das ständige Opfer zu sein, das zu schwach war, um sich zu wehren. Er hatte es satt, auch wenn er dadurch.. sich hätte verraten können. Aber es war ein für alle Mal genug!
      Er shclug immer wieder und wieder auf Joshua ein, ehe seine Faust direkt vor dessen Nase zum Halt kam, als ob ihm plötzlich sein schlechtes Gewissen gepackt hätte. Langsam beugte er sich zu Joshuas Ohr hinunter und hauchte: "Das war's, Josh. Mach soetwas noch einmal... und du bist tot." Mit den Worten löste er sich von dem am Boden liegenden Jungen, verächtlich und eiskalt auf ihn herabschauend. "Und das.. ist keine Drohung. Also solltest du es dir merken." Er fuhr sich durch sein klatschnasses Haar und trat zu der verschreckten Schülerschar zurück und zu dem Lehrer, der gerade begann lauthals mit ihm zu schimpfen und zu drohen, doch Alec sah auch diesen nur herabfällig an. "Ich würde Ihnen raten, dass Sie und die ganze Klasse darüber stillschweigen behalten. Andernfalls könnte dem Direktor zufällig gesteckt werden, dass sie, anstatt sich um ihrer Lehrerverpflichtung gekümmert zu haben nur an ihrem Handy herumgetippt haben, aufgrund ihrer unwichtigen persönlichen Problemchen. Wodurch einer ihrer Schüler beinahe zu Tode gekommen wäre. Oh ja, ich bin sicher der Direktor wird sich unendlich freuen davon zu hören zu bekommen, meinen Sie nicht auch? Ich würde mir an Ihrer Stelle dann lieber einen neuen Job suchen Außer natürlich das Ganze... bleibt unter uns und sie schaffen es gewissen Schülern einzubläuen lieber nichts DUMMES von sich zu geben." Mit einem hinterhältigen Grinsen ging er an dem entsetzt dreinblickenden Lehrer vorbei. "Ach ja: Ich geh jetzt nahc Hause. Das bleibt aber auch unter uns, nicht wahr, Mr. Mayzen?", meinte er gehässig lachend und verschwand kurz darauf in einer Traube Menschen, die ebenfalls zu den Rochen gehen wollten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Juvia ()

    • Joshua Dallas

      Weiterhin prusteten Josh und seine Freunde über das kleine Bad von Alec, bekamen sich nicht mehr ein vor Lachen. Sie äfften sein verzweifeltes Gestrampel und das Glucksen nach.
      Plötzlich nahmen sie war, wie der nun triefende Junge auf sie zu kam. Ihr Lachen wurde dadurch nur noch weiter bekräftigt.
      Ein Schlag. Josh zuckte zusammen, krümmte sich und ging zu Boden. Der Schlag in die Magengrube hatte gesessen. Noch ehe er sich von dem ersten Schlag erholen konnte, kam auch schon der nächste und noch einer. Immer mehr Schläge und Tritte prasselten auf den Jungen ein, der kauernd auf dem Boden lag. Jeder Schlag dauerte gefühlt Stunden.
      Alec ließ von ihm ab. Noch immer lag Josh vollkommen starr auf dem Boden. Erst als sein Peiniger verschwunden war, fing er sich langsam wieder an zu bewegen und setzte sich auf. Seine Freunde, sogar die ganze Klasse waren noch in Schockstarre. Keiner sagte etwas, keiner rührte sich. Minutenlange Stille. Erst einer von Joshs Freunden durchbrach diese Mauer. "Was zum F*ck ist hier gerade passiert!?", fragte er. Getuschel. Keiner konnte beschreiben, was gerade geschehen war.
      Joshua stand auf, taumelte leicht dabei. Dann war er jedoch ebenfalls aus dem Aquarium gelaufen. In einer Nebenstraße machte er halt, lehnte sich an die Häuserwand und sackte zusammen. Erst jetzt spürte er die Schmerzen, die ihm zugefügt wurden. Eine Träne lief seine Wange hinunter. Hektisch fasste er sich ins Gesicht, um die Träne wegzuwischen. Seit Jahren hatte er schon keine Träne mehr vergossen. Niemand hatte es in der Zeit geschafft, ihn zum weinen zu bringen. Nun schaffte es ausgerechnet der Junge, den er seit Jahren drangsalierte, dem er sein Herz geschenkte hatte, genau diese Emotion in ihm hervorzulocken. Allein der Gedanke daran brachte noch weitere Tränen hervor. So endete Josh heulend in einer Nebenstraße. Frisch verprügelt und mit einigen blauen Flecken.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore
      Alec_profile.jpg"Oh man, da darf ich mir später was anhören lassen..", murmelte er seufzend, während eine seiner Hände eine Verpackung mit Süßigkeiten festhielt und die andere eine Art Schokoladen-Chip vor seinen Mund hielt, von dem er ab und an abbiss, ehe er sich einen neuen Chip aus der Packung angelte. Kaum dass er das Aquarium verlassen hatte, hatte er sich in den nächsten Supermarkt begeben, um sich mit Frust-Süßigkeiten einzudecken, was er soweit immer tat, wenn er wusste, dass er Mist gebaut hatte. Aber verdient hatte Josh es trotdem! Eine deftige Tracht Prügel würde ihn vielleicht mal klar sehen lassen. Und wenn nicht, dann wüsste er jetzt wenigstens, dass Alec kein Punching Ball war, der sich alles bedingungslos gefallen lassen würde. Er würde es sich bestimmt ab jetzt zwei Mal überlegen, ob er sich traute Alec zu reizen. Dennoch... war das wohl alles andere als ein unauffälliges und eher zurückhaltendes Verhalten. Sein Vater würde ausrasten, wenn er das hörte und seine Mutter würde ihm derart die Ohren langziehen, dass er wohl bald als Dumbo Reinkarnation durchgehen könnte. Den Vorhaltungen seines Vaters würde sich sein älterer Bruder anschließen... entweder das oder er würde es sogar feiern, weil er selbst in seiner Highschool Schulzeit nicht gerade ein braves Lämmchen gewesen war. Soweit sich Alec erinnerte hatte Jason, so hieß sein Bruder, mindestens einmal wöchentlich Ärger gemacht. Die restliche Zeit hatte er mit Weibern seinen besten Freunden und Basketball verbracht. Und natürlich auch um Alec zu trietzen, weil er angeblich ständig am Rockzipfel von 'Mami' hängen würde. Ja, klar. Und wer kam IMMER angerannt, wenn deren Mutter auch nur einmal ein kleines Auaweh hatte oder versuchte ihr ständig Trost zu spenden, wenn der Vater mal länger arbeiten musste oder gar im Ausland eingesetzt wurde? Na, Alec war es nicht. Er fand diese emotionalen AUsbrüche seiner Mutter immer viel zu übertrieben und Jason schimpfte jedes Mal mit ihm, wenn er ihr das recht taktlos mitzuteilen versuchte. Jason war einfahc ein richtiges Mamasöhnchen, auch wenn dieser das immer von Alec behauptete.. Alecs Schwester Amy hingegen stand für ihn immer ein und zankte sich so oft mit Jason, wenn dieser meinte auf dem Jüngsten der Geschwister rumhacken zu müssen - besonders deshalb, weil er sich in der Schule immer alles gefallen ließe, obwohl er mal auf den Tisch hauen müsste. Vor allem, nachdem sein Bruder einmal in die Schule gestürm war um die Verantwortlichen zur Schnecke zu machen. Letzten Endes hatte es alles nur verschlimmert, aber das wollte der Älteste eben nicht verstehen. Und sein Großvater... Tja, ehrlich gesagt hatte er nicht den blassesten Schimmer, wie dieser auf seine Aktion reagieren würde. Vielleicht war er beeindruckt? Vielleicht war er bestürzt? Sauer? Enttäuscht? Stolz? Sein Großvater war manchmal wirklich ein Buch mit 7 Siegeln. Eigentlich.. fast immer. Aber das machten wohl die Turner-Gene.
      In eine Nebenstraße abbiegend, da es die Abkürzung zur nächsten Bushaltestelle war, hielt Alec inne, als er eine bekannte auf dem Boden kauernde Gestalt, die ihm ziemlich bekannt vorkam, entdeckte. Es schien, dass sie eher alleine sein wollte. Und andererseits... schien es auch, als wenn sie am liebsten getröstet werden wollte. Zu blöd, dass Alec für diese Person sämtliches Mitgefühl über Bord geworfen hatte - schon vor Jahren. Andererseits war er auch nicht der Typ Menshc, der am Boden liegende Köter noch treten würde. Und so trat er Achselzuckend zu dieser ungeliebten Person, ging vor ihr in die Hocke und sah ihm - beim unerlässlichen Schokoladenchips futtern - neugierig zu, wie eine interessante Fernsehsendung, bei der er sich hinterfragte, wann wohl der Höhepunkt käme oder ob die Protagonisten endlich klug genug seien, den Fall lösen zu können, anstatt imemr nur dümmlich im Matsch herumzuwühlen. Als sein Gegenüber ihn zu bemerkt haben schien und aufsah, hielt Alec ihm einen neuen Schokoladen-Chip entgegen. "Nimm. Schokolade hilft, wenn man sich mies fühlt." Er legte den Kopf zur Seite. "Schon blöd, wenn man plötzlich in den Schuhen des Anderen steckt, was Joshi? Aber hast' dir selbst zuzuschreiben. Hätt' dir klar sein müssen, dass mir irgendwann der Kragen platzt, erst recht dann, wenn ich glaubte wegen deiner dämlichen Aktion beinahe zu sterben. Ich erwarte nicht, dass du verstehst, dich änderst oder wieder der Junge wirst, den ich einst meinen allerbesten Freund genannt hatte. Ich hab wahre Freunde und brauch keinen Verräter, der sich einen Spaß daraus macht mich leiden zu sehen. Ich bin.. schon seit Jahren über den Verlust meines angeblichen Freundes hinweg, also ist es mir ziemlich egal, wie du in Zukunft reagierst oder was du treibst oder ob du einfach weiter so machst, wie bisher. Kurz gesagt: gehst du mir am Arsch vorbei. Aber" Sein Blick wurde nun doch noch eine Spur neugieriger und ernsthafter "würde es mich dennoch interessieren: Warum? Warum hast du dich einfach von mir abgewandt und beschlossen mich zu verraten? War es nur aus einer Laune heraus? War es weil ich dir zu lästig wurde? Die Frage würde ich schon noch gerne beantwortet haben, bevor ich mich auf den Heimweg mache. Wenn du nicht antworten willst, tja. Kann ich auch nicht ändern. Dann frag ich nicht weiter und hak die Sache einfach als 'Wir waren in deinen Augen nie wirklich Freunde' ab und gut ist.", erklärte er Achselzuckend und aß einfach seine Chips weiter, während er seine neugierig erscheinenden Augen nicht von Joshs verweintes Gesicht nahm. Unter normalen Umständen.. unter Umständen, in denen Josh ihm noch als Freund etwas Wert gewesen wäre, hätte er ihm gerade wohl unendlich leidgetan, aber so? Nein. Der Zug war abgefahren - schon vor Ewigkeiten. Und sowohl Josh als auch Alec selbst müsste das allzu sehr bewusst sein mittlerweile.

    • Joshua Dallas

      Es verging nicht viel Zeit und die Einsamkeit wurde rüde unterbrochen. Joshua hörte wie eine Person in die Straße einbog. Er hoffte inständig, dass man ihn einfach in Ruhe lassen würde. Er wollte sich nicht rechtfertigen, nichts erklären, nur weil irgendwelche Passanten überfürsorglich waren. Sein Kopf blieb weiterhin gesenkt.
      Er hörte wie die Person näher kam, sich vor ihm hinkniete und ... aß? Sein Atem stand für eine kurze Zeit still, als er die Stimme dieser Person hörte. In ihm machte sich eine Mischung aus Frust, Wut und Traurigkeit breit. Ein Gefühl, das er bisher noch nie gefühlt hatte.
      Joshua ignorierte den Blonden vor ihm, hoffte, dass er einfach abhauen würde. Doch das Glück schien ihm nicht hold.
      Vorsichtig blickte der Junge hoch, sah ihm in die Augen, konnte dies jedoch nicht lange.
      Es folgte ein ewiger Monolog von Alec. Von Freundschaft und Verrat. Wenn Josh es nicht besser wüsste, hätte es auch der Klappentext eines Bahnhofsroman sein können, die man sich nur kaufte, wenn man wirklich verzweifelt auf einer elendig langen Zugfahrt war.
      Mit jedem Satz stieg in ihm die Wut. Wut gegen Alec, gegen sich selbst, gegen die letzten Jahre, einfach gegen alles.
      Der Monolog endete. Joshs Atem bebte.
      Plötzlich sprang er auf, packte Alec am Hals und drückte ihn an die gegenüberliegende Wand. Er hob seine geballte Faust, holte zu einem Schlag ins Gesicht aus ... nichts passierte. Joshua hatte kurz vor seinem Gesicht gestoppt. Er konnte ihn einfach nicht mehr verletzen. Er brachte es nicht übers Herz. Sein ganzer Körper wehrte sich gegen diese Bewegung, seine Muskeln streikten.
      Stille. Joshua atmete schwer, stand angespannt vor dem Blonden. Um sie herum verteilt lagen die Schokoladen-Chips, die bei der Aktion aus Alecs Hand gefallen waren.
      Langsam, aber immer noch angespannt und voller Wut, senkte er wieder seine geballte Faust, ließ seinen Griff lockerer werden. "Du ...", fing er leise an. "Du hast keine Ahnung von mir", setzte er fort. "UND JETZT VERPISS DICH", schrie er den anderen an, erneut Tränen in den Augen.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore
      Alec_profile.jpgAlec stockte, als er von Josh am Hals gepackt, gegen die Wand gedrückt und wohl jeden Moment geschlagen werden würde. War ja klar, dass er nicht gelernt hatte. War ja klar, dass er Josh nach allem vollkommen gleichgültig war und sich wohl gerade extrwm von ihm gedemütigt fühlte. Aber selbst schuld, wie der Blondschopf fand. Nach all den Jahren, in denen er Alec immer drangsaliert hatte.. kam es ihm nicht ein einziges Mal in den Sinn, dass sich das Blatt wenden könnte? Glaubte er wirklich, dass er immer auf Alecs Kosten seinen Spaß haben könnte. Er war erbärmlich!
      Doch dieses Mal würde er den Schlag wohl einstecken müssen - seine Schokochips lagen am Boden, das war nicht fair. Man könnte einem Kerl ja alles nehmen, aber nicht seine Süßigkeiten! Allerdings blieb der Schlag aus, stattdessen starrten such beide still an. Alec, der etwas erwartete, dass wohl schlimmer als ein Schlag sein könnte. Und Josh, der.. anscheinend unschlüssig zu sein schien. Aber warum? Er hatte ja sonst keine Hemmungen ihm eine reinzuhauen oder auf andere Weise zu verletzen. Alec verengte due Augen, wäjtend Josh allmählich von ihm abzulassen schien und ihn dann auf eine eigenartige Weise anbrüllte. Wieder legte Alec den Kopf schief - sich fragend, was eigentlich in Joshs Kopf vorging und warum er wieder zu seinen begann. "Und ich dachte, ich sei die Heulsuse unter uns früher gewesen." Seufzend bedachte er Joshs Gesicht eine Weile länger. "Wieso sollte ich auch noch Ahnung von dir haben? Du hast dich verändert. Wir beide haben das." Er bückte sich und hob die Schachtel auf, um hereinzulinsen. "Wah! Ein Glück! Noch 5 Stück übrig, yay!", strahlte er vor sich hin, als noch 5 Chips gerettet waren, ehe er sich wieder aufrichtete und 3 davon in Joshs Hand drückte. "Iss die. Dann geht's dir besser." Daraufhin wandte er dem Dunkelhaarigen den Rücken zu und ging gemächlich los, um die Gasse zu verlassen. Sicher war der Bus schon weg - wie lange müsste er wohl auf den nächsten warten? Vielleicht sollte er such einfach seine Schwester bitten ihn abzuholen? Immerhin hatte sie ein Auto und war wegen ihrer Schwangerschaft eh nur Zuhauseam 'gammeln'. Täte ihr auch mal gut mehr zu tun, als nur ihrem Ex nachzuweinen, oder?

    • Joshua Dallas

      Wie versteinert stand Joshua dort. Sein Gesicht war feucht von den Tränen, seine Augen gerötet.
      Voller Wut ballte er wieder eine Faust, zerbröselte dabei die Chips in seiner Hand, bevor er sie auf den Boden schmiss.
      Alec hatte sich bereits umgedreht und war dabei wegzugehen. Es überkam Joshua. Der Junge, den er schon seit Jahren kannte, hatte sich plötzlich verändert, sich von ihm abgewandt. Nun würde wohl der Kontakt immer weniger werden bis er schlussendlich versiegte.
      Ihm wurde bewusst wie wenig er das wollte. Wie sehr er ihn brauchte und ... liebte.
      "Alexander!", rief er dem Jungen zu, erhob dabei seinen Kopf. Er atmete tief ein, versuchte seine Gedanken zu fokussieren. Nun könnte er nicht mehr zurück. "Ich ... ich liebe dich!", rief er hinterher. Eine Röte stieg in ihm auf, sodass sogar seine Ohren glühend heiß wurden.
      Joshua hatte es getan. Er hatte seinem Mobbingopfer nach unglaublich vielen Jahren endlich gesagt, was er empfindet. Nun würde sich herausstellen, was passierte. Wie Alec reagieren würde.
      Doch Joshs Beine machten sich selbstständig. Ließen ihn sich umdrehen und abhauen. Ihm war egal wohin er rennen würde, hauptsache weg von ihm, weg von allen. Irgendwohin, wo man ihn in Ruhe ließe.
      So lief er davon, ließ Straßen, Häuser, Menschen hinter sich. Blendete alles aus. Autos hupten, als er plötzlich über die Straße lief. Erst als er zuhause ankam, kam er zum stehen. Völlig außer Atem blieb er vor der Türe stehen. Gerade war er 20 Minuten durchgehend gelaufen. Mehrere Häuserblocks weit. Nach kurzem Verschnaufen betrat er das Haus, stürmte sofort in sein Zimmer, verschloss die Tür und warf sich keuchend und schluchzend auf sein Bett.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore

      Alec zuckte zusammen, als er seinen Namen rufen hörte und fuhr langsam herum - den schwer atmenden Joshua verwirrt anblickend. Was war denn noch? Wollte er nicht eben noch, dass sich der Blondschopf 'verpisste'? Und war nicht bereits alles gesagt, was gesagt werden sollte? Oder wollte er Alec jetzt sogar noch dafür anmaulen, dass dieser ihm - großzügig wie er war - ein paar Schokochips abgegeben hatte, um ihn aufzumuntern? Das hätte er gar nicht tun brauchen, nach all dem Abscheu, der zwischen ihnen beiden bereits zu liegen schien. Aber Alec konnte wohl nicht anders, wenn er jemanden am Boden liegen sah. Er konnte schlecht einfach wegsehen, auch wenn Joshua wohl zu deutlich spürte, wie gleichgültig er an die Sache heranging.
      Aber was er dann aus dem Mund des Braunhaarigen hörte, ließ ihm vor Schock die Kinnlade und die restliche Süßigkeitenpackung zu Boden fallen. Hatte er gerade richtug gehört? Oder war er ohnmächtig geworden? Lag er im Koma? Träumte total dumme, bescheuerte und kranke Sachen? Alec suchte nach seiner Stimme, doch er fand sie nicht. Und selbst wenn, war Joshua längst davon gerannt. War das Ganze eine neue Masche um ihn ...zu piesacken? Aber wieso sollte sein Peiniger dann wegrennen? Wieso sollte er die Beine in die Hände nehmen, anstatt sein Spiel weiterzuspielen? Wäre es so, wie er dachte, dann hätte Joshua doch locker eine dramatische Einlage abgegeben, nur um sich entweder danach oder am nächsten Tag oder irgendwann anderes über ihn lustig zu machen. Aber er war zu aufgelöst, um wirklich rational denken zu können, oder? Könnte er in so einem Fall wirklich eine ausgeklügelte Show abziehen? Er wirkte zu verzweifelt. Und aus der Verzweiflung heraus, nur um sich an Alec zu rächen, klang das auch nicht...
      Aber..... aber.... aber WIESO!? Wie!? Warum!? Er verstand die Welt nicht mehr. Das alles machte absolut keinen Sinn. So gar-keinen-Sinn! Und Alec hasste alles, was keinen Sinn machte und sein Kopf daran drohte zu explodieren!

    • Joshua Dallas

      Wieso musste es so schwer sein? Wieso hatte er sich denn überhaupt in diesen dummen Typen verliebt?
      Josh war mit seinen Nerven am Ende, konnte nicht mehr klar denken. Sein Kopf dröhnte schrecklich von den vielen Tränen, die er heute vergossen hatte. Gequält setzte er sich auf und wischte sich die letzten Tränen aus dem Gesicht. Noch immer zitterte leicht. Er wusste nicht so recht, warum er das getan hatte. Aber es fühlte sich richtig an.
      Nun blieb nur noch zu hoffen, dass die Reaktion positiv ausfallen würde.
      Sein Handy klingelte. Verwundert zog er es aus seiner Hosentasche, verdrehte kurz die Augen. Einer seiner Freunde rief ihn an. Wahrscheinlich wollte er wissen, ob er noch lebte oder nun komplett von Alec ins Jenseits befördert wurde. Nach dieser Blöße konnte er sich in der Schule erstmal dutzende Kommentare und wochenlange Schikane gefallen lassen. Es würde ihn viel Streit und mindestens eine Schlägerei kosten, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.
      Joshua griff zu seiner Gitarre, die neben seinem Bett stand. Jedes Mal, wenn er gestresst war, beruhigte es ihn, Gitarre zu spielen. Einfach das, was ihm durch den Kopf ging, in Musik umwandeln und sich fallen lassen.
      Seine Finger flogen über die Seiten, brachten einen Ton nach dem anderen hervor. Sekunde für Sekunde, Akkord für Akkord ließen die negativen Stimmungen von ihm ab. (Den Song, den Josh spielt: Asturias)

      Am nächsten Morgen wachte Joshua recht unausgeschlafen auf. Er hatte noch bis in die tiefe Nacht gespielt, seine Finger schmerzten davon immer noch.
      Er ging seiner morgendlichen Routine nach und begab sich aus dem Haus, um wie gewohnt zur Schule zu gehen. Heute ohne nervigen Ausflug auf dem noch mehr Zeug passieren könnte. Einfach normaler Unterricht.
      Auf dem Weg machten sich wieder die Gedanken von gestern in ihm breit. Was würde wohl heute passieren? Würde Alec alles rumerzählen und ihn blamieren? Würde er es ignorieren? Es stand noch alles in den Sternen und niemand konnte ihm sagen, was auf ihn zukommen würde.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore

      Alec war am Abend erst spät nach Hause gekommen und derart neben der Spräur, dass seine Familie sich Sorgen um ihn machten, da er kein einziges Wort seit dem Nachhause kommen von sich gegeben und mit klatschnassen Klamotten aufgetaucht war. Und obwohl seine Mutter ihn gezwungen hatte ein heißes Bad zu nehmen, da er dich immer so schnell krank wurde, fühlte er sich nun, da der nächste Morgen angebrochen war, noch immer hundeelend.
      Er fuhr sich schwach über das blasse Gesicht, während ihm der Kopf schmerzte, als würde dieser mit einem Presslufthammer bearbeitet werden. Schlapp hievte er sich aus dem Bett, griff nach seiner Nachttischschublade und holte sich seine Tabletten gegen Schmerzen heraus, von der er sogleich eine nahm und sie mit einem auf dem Tisch stehenden Glas Wasser herunterspülte. Was ein schrecklicher Tag war das gestern bitte? Oder war es nur ein schräger Traum gewesen?
      Seufzend schüttelte er den Kopf. "Schule. Muss mich fertig machen..", murmelte er vor sich hin und schleppte sich zum Schrank, zog sich um und lief wenig später in die Küche, in der bereits seine Eltern saßen. Sein Vater, der in einer Zeitung las und gerade Alexa Mutter dankbar für den Kaffee einen Kuss gab. Diese stellte auch such eine Tasse hin, ehe sie beim Anblick von Alec ihren Mann besorgt an der Schulter antippte. "Alec, Schatz. Du siehst ja grauenvoll aus." - "Willst du heute nicht besser Zuhause bleiben? Nicht, dass du noch Fieber bekommst.", schlug der Vater vor, während seine Frau eilig zu Alec huschte und ihm beide Hände ans Gesicht legte und ihm die Stirn fühlte. "Fieber hast du wenigstens nicht. Aber du bist so blass. Das gefällt mir gar nicht. Dein Vater hat recht. Du solltest besser dahe--" - "Mir geht's gut. Nur müde.. Zu lang aufgeblieben.", erklärte der Blondschopf, der die Hände seiner Mutter sanft abschüttelte. "Na gut.....", gab sich seine Mutter mit verzogenem Mund geschlagen, wirkte jedoch nur Kinder überzeugt und sah ihren Sohn kritisch zu, als dieser sich Porridge mit Mandeln und Obst machte. Sich zu ihrem Mann setzend und an ihrem Kaffee nippend, folgten beiden Alec zu seinem Platz, der wenig später zu essen begann. "Wie geht's Amy?", fragte Alec schließlich, nachdem er bereits einige Löffel des Haferbreis verschlungen hatte. "Oh. Na es wird schon. Sie sieht nach vorne und nur das ist, was zählt, nicht wahr?" - "Auch wenn diesem Ben die Ohren langgezogen gehören!", knurrte sein Vater verstimmt und Maß grummelnd von seinem Brötchen. "Wenn man dir freie Hand ließe, würdest du mehr tun als ihm nur die Ohren langzuziehen. Du bist Polizist und doch so unberech3mbar manchmal!" - "Was denn? Er hätte es verdient! Unsere arme Amy einfach mit ihter Schwangerschaft sitzen zu lassen!"
      Und so ging die Debatte zwischen ihnen weiter, bei der Alec noch mehr Kopfschmerzen bekam als er eh schon hatte. Vermutlich verging ihm darum der Appettit gerade nach erstmal drei oder waren es vier Löffel? Er schon die Schüssel gerade von sich weg, als sein Vater aufsprang. "Mist, ich muss los." - "Oh, stimmt du musst ja heute früher hin wegen diesem Seminar?", fragte seine Frau, die ihren Mann sogleich zur Tür begleitete. Dabei wuschelte er noch durch die Haare seines Sohnes. "Pass auf dich auf, mein Junge, ja?" Alec nickte nir schwach und hörte noch wie seine Eltern im Wohnungsflur verstummten, nachdem er sich wohl kacke und Schuhe angezogen hatte. Wohl lagen sie such wieder in den Armen um such zu küssen. Die benahmen sich echt JEDEN Tag wie frisch verliebte Teenager. Niedlich, ja. Aber so nervig und auch peinlich manchmal.

      Nur eine halbe Stunde später war auch Alec mit Schulsachen unterwegs zur Schule. Ein Glück für ihn, dass normaler Unterricht heute sein würde. Er saß eh recht weit hinten und könnte auch einfach mal still arbeiten, anstatt sich der Aufmerksamkeit der Masse aussetzen zu müssen. Aber vermutlich würde sich die Masse die üblichen Schikanen nicht entgehen lassen wollen. Einen Tag Ruhe.. mehr verlangte er doch gar nicht. War das so schwer?
      Auf dem Weg zum Eingangstor, stockte Alec kurz. War das.. Joshua? Der, der da vor ihm lief? Tief seinen Hoodie über seinen böonden Schopf ziehend, versuchte er nicht ganz so schnell wie der Brpnette zu laufen. Er wzsste immerhin nicht, was er von all dem halten sollte und wollte nicht gerade am frühen Morgen in der Schule darüber reden müssen.. Das Gerede heute würde sicher eh schon Schlimm genug werden, da müssten sie es nicht noch verschlimmern, indem sie jedem laut mitteilten, welche Unterhaltung sue gestern noch geführt hatten. Und so schlich er nur wenig später unauffällig wie eh und je in den Klassenraum, drängte sich nach hinten zu seinem Platz hindurch und setzte such dort hin - die kaputte seines Hoodies abstreifend und seine schulsachen ausräumend.

    • Joshua Dallas

      Jeder Schritt, den Joshua näher zum Klassenraum machte, fühlte sich schwerer an als der vorherige. Zu groß war die Verunsicherung über das, was noch kommen würde, über die Reaktionen von den Anderen und besonders über die Reaktion von Alec, wenn es denn überhaupt eine geben würde.
      Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er im Raum an, setzte sich auf seinen Platz und lehnte sich in den Stuhl. Der Klassenraum füllte sich. Auch seine Freunde kamen an, grüßten ihn. "Ey, wie geht's, Josh? Der Kleine hat dich gestern ja übel zugerichtet" "Ja Mann, der hat dich richtig zur Schnecke gemacht!", fingen seine Freunde an. Er seufzte. "Wenn ihr wollt, kann ich euch ja mal in den Magen schlagen und dann auf dem Boden nachtreten. Der P ...", er stockte kurz. Aus irgendeinem Grund konnte er ihn gerade nicht wie gewohnt beleidigen. Erst konnte er ihn nicht schlagen, jetzt nicht beleidigen ... irgendwas lief gewaltig falsch.
      Zu seinem Glück rettete ihn die Schulglocke vor einer Erklärung. Die Schüler setzten sich hin, der Lehrer fing an mit dem heutigen Stoff des Mathematikunterrichts. Obwohl seine Mutter Dozentin für Mathematik an der örtlichen Universität war, konnte Joshua sich gerade so über Wasser halten, um nicht durchzufallen. Die Zahlen wirkten auf ihn wie missratene Buchstaben, ohne Bedeutung und Zweck. Er konnte mit diesem Fach nichts anfangen, was ab und an für Verzweiflung im Hause Dallas führte, wenn seine Mutter ihm wieder versuchte, etwas zu erklären, was er einfach nicht begreifen wollte. Schon einige Male hatte sie beinahe ganze Vorlesungen für ihn vorbereitet und das Thema in solch kleine Stücke zerlegt, dass es ihr beinahe weh tat, ihre Mathematik so entstellt zu sehen. Dennoch reichte es nicht immer für den richtigen Aha-Moment und endete in einem genervten Joshua und einer verzweifelten Mathematikerin.
      Auch in dieser Stunde war Josh nicht ganz bei der Sache. Nicht nur wegen der Langeweile, sondern auch, weil er weiterhin über die Sache von gestern nachdachte. Sollte er warten bis Alec es ansprach oder sollte er ihn in der Pause wieder drauf ansprechen? Oder erst nach der Schule? Da er Alecs Heimweg bestens kannte, könnte er ihn auch abfangen. Er wusste nicht, was das Richtige war.
      Die Zeit verging langsam. Jede Minute hätte auch eine Stunde sein können. Die Glocke riss ihn aus seinen Tagträumen und Gedanken.
      Leicht benebelt packte er seine Sachen zusammen und begab sich aus dem Klassenraum. "Josh! Wo gehst du hin?", fragte einer seiner Freunde. "Ich muss noch was erledigen! Wir sehen uns gleich im Unterricht wieder!", rief er ihnen zu. Er brauchte gerade wieder einen Moment für sich allein, ging durch die Flure der Schule bis er zum Ort ankam, an dem er mal einen Moment allein sein konnte. Das verlassene Schulklo. Es verirrte sich selten jemand hierher. Es war schon seit Jahren kaputt, doch anscheinend gab es ja kein Geld, um es zu reparieren. Geschickt schlüpfte er unter dem Absperrband durch, zog seinen Pullover über die Hand als er die Tür öffnete und atmete kurz durch. Es war nicht der beste Ort, aber ein ruhiger Ort. Langsam schritt er zum Waschbecken, stützte sich darauf ab und versuchte, wieder Herr seiner Sinne zu werden.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore

      Alec lehnte während des gesamten Unterrichts seine Stirn an das kühle Fenster, da er glaubte damit den Kopfschmerzen, die trotz Tabletteneinnahme einfach nicht besser werden zu schienen, entgegenwirken zu können. Tja, hatte er wohl falsch gedacht, denn statt besser schienen sie schlimmer zu werden und das Gequake der Lehrerin über mathematische Formeln und der Kontrolle de Hausaufgaben, obwohl Alec diese Dinge alles andere als schwer fielen, machte es auch nicht erträglicher. Am liebsten würde er flüchten. Einfach nur flüchten und ja nicht mehr auftauchen, bis.. er sich besser und aufnahmefähiger fühlte. Ein.. Nickerchen irgendwo klang dich ganz nett, oder nicht? Nur wo hätte er bitte an der Schule dazu die Möglichkeit - unbemerkt vor allem?
      Noch während er darüber nachgrübelte, fielen dem Blondschopf die Augen zu und verfiel in einen seltsam tief wirkenden Schlaf. Solange bis das Erklingen der Schulglocke ihn aus dem Schlaf riss und ihm vor Augen führte, dass er wohl gerade den Unterricht verschlafen hatte. Na, so schlimm wäre das nun auch nicht. Aber zur Gewohnheit sollte das nun echt nicht werden.
      Er sah träge blinzelnd auf seine Armbanduhr. Halbe Stunde Pause bereits.. Na, vielleicht sollte er die Gelegenheit wirklich nutzen und einen Rastplatz finden, um wieder zu Kräften zu kommen? Er hatte eindeutig zu lange die Nacht wach gelegen und über duese verrückte Sache mit Josh nachgedacht. Und danach.. danach wüsste er bestimmt, wie er reagieren sollte - ganz klar!
      Und so hievte er sich seine Tasche um, da er glaubte eh nicht pünktlich zum nächsten Unterricht sein zu können, wenn er erstmal einschliefe. Aber besser als wenn er den ganzen Tag nicht ansprechbar sein würde. So trottete und zwängte er sich zwischen die Schülermassen hindurch, dich egal wohin er kam, überall waren Störenfriede. Gab es denn nur das Krankenzimmer als Rückzugsort? Das konnte doch wohl nicht wahr sein! Er hatte echt keine Nerven darauf noch die Bemutterung dieses weiblichen Lange es ertragen zu müssen!
      Schnaubend lief er gerade an einer Absprrrung vorbei, ehe er innehielt. Eine Absprrrung... Ja, genau. Ein demolierte Jungenklo. Nicht der beste Ort zum schlafen, bei weitem nicht! Aber... es war ein Ort voller Ruhe, oder nicht? Keine Menschenseele außer ihm selbst würde sich hierhin verlaufen, darauf verwertete er seine Stereoanlage!
      Mit diesen optimistischen Gedanken schlüpfte er unter die Absprrrung hindurch und trat die lediglich angelehnte Tür auf, nur um nach zwei darauf folgenden Schritten in der Bewegung inne zu halten und genervt aus der Wäsche zu sehen. Sagte ich meine Stereoanlage? Ich meinte natürlich Jasons, veränderte er sogleich seinen zuvor getätigten Gedankengang als er Joshua am Waschbecken erblickte. "...Bin wohl nicht der Einzuge, der einen ruhugen Ort sucht oder tauchen deine Freunde auch gleich auf? Dann geh ich lieber. Kein Nerv heute auf sowas.." Erschöpft trat er zum Waschbecken, das ihm am nächsten war, rutschte die Wand seitlich davon zum Boden und lehnte sich dagegen - die Augen schließend.

    • Joshua Dallas

      Er war keine fünf Minuten in dem versperrten Waschraum, als sich plötzlich die Türe öffnete. Verdutzt sah Josh in den Spiegel und konnte seinen Augen nicht trauen. Gerade an dem Ort, an dem er sich vor allen zurückziehen wollte, kam gerade die Person, von der er sich besonders fernhalten wollte. Sein Inneres schrie, dass er weglaufen sollte oder ihn verprügeln musste, aber er hatte keine Kraft dazu.
      Stattdessen antwortete er mit ruhiger Stimme: "Keine Sorge. Die wissen nicht, dass ich hier bin"
      Er seufzte. "Und wenn du willst, geh ich auch wieder", fügte er hinzu und drehte sich langsam zu dem Blonden um, der sich mit geschlossenen Augen an der Wand saß.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore

      Alec öffnete lediglich einen Spalt seine Augen, während seinen seine Pupillen zu Joshuas Schatten hinüber flackerten. "..Mhm schon gut.", murmelte er von sich, während seine Augenlider auch wieder zu fielen. "Solange... du mich nicht vermöbeln willst, während ich schlafe, ...stört's mich nicht." Und schon driftete er allmählich ins Traumland ab, ehe ihm doch noch etwas einfiel und er erneut die Augen diesen einzigen Spalt breit öffnete. Vermutlich erwartete er eine Antwort. Aber hier und jetzt? Hoffentlich nicht... Und selbst wenn hätte er keine. Wäre ja wohl auch echt zu viel von ihm verlangt!
      "...wenn du.. das Ganze... gestern ernst gemeint hast.." wieder fielen seine Augen schwerfällig zu "gehen..... nach.. Schule..... aus.."

    • Joshua Dallas

      Joshua runzelte leicht die Stirn, als er hörte, dass er Alec nicht verprügeln sollte. Wie könnte er ihn denn verprügeln? Selbst wenn er wollte ... er konnte es einfach nicht mehr. Liebend gerne hätte er ihm jetzt einen Tritt gegeben oder ihn an seiner Kapuze quer durch den Raum gezogen, aber er konnte es nicht.
      Völlig in Gedanken versunken, sah er weiter auf den Kleinen herab bis er die gestammelten Worte vor seinem Einschlafen vernahm.
      "Ähm ... was?", fragte Josh, bekam jedoch erstmal keine Antwort.
      Wollte er nun wirklich nach der Schule mit dem ausgehen? Hatte er tatsächlich ebenfalls Gefühle für ihn entwickelt?
      Josh wurde rot im Gesicht. Es war als hätte er ihm wieder einen Schlag in die Magengrube verpasst. Genauso bewegungsunfähig, genauso erstaunt stand er da.
    • Alexander "Alec" Cole Salvatore

      Alec bekam die nächsten Stunden einfahc nichts mehr mit, denn er war so tief in Schlaf gesunken, dass ihn nichts mehr wecken konnte. Sein Körper lechzte geradezu danach und so war weder der Lärm vor der Toilettentür noch die laute und immerzu nervige Schulglocke für ihn kein Anreitz auch nur ansatzweise aufwachen zu können.
      Erst als dieses nervige Gebimmel zum 5. Mal am heutigen Tage ertönte, schreckte er aus seinem - wie es shcien - Winterschlaf auf und rieb sich träge die Augen. "Mh? Wo.. bin ich?", fragte er sich wahrheitsgemäß, da er sich einen Moment lang orientierungslos umsah. Es sah aus wie ein völlig rampuniertes Badezimmer und.. es stank wie eine nie gesäuberte Kloake. Ah. Ja, jetzt erinenrte er sich wieder, wo er sich befand, aber.. wie er hergekommen war oder dass er sich hier zum Schlafen hingesetzt hatte, daran erinnerte er sich kein Stück. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass er wohl einiges an Stunden verschlafen haben musste. Das würde wohl Ärger geben zuhause, denn DAS würden die Lehrer nicht vertuschen. Seufzend rappelte er sich auf und schwankte, da sich alles erstmal um ihn herum drehte. Hastig das Gesicht mit Wasser waschend, um wieder seinen Wachzustand zu stabilisieren und den Kreislauf hoffentlich in Schwung damit zu bringen, trat er wenig später mit geschultertem Rucksack aus dem Bad. Er hatte ziemlichen Hunger und würde wohl erstmal unterwegs was zu Essen schnappen gehen, bevor er nachhause ging. Das Gute an dem Tag war, dass keiner ihn angesprochen oder genervt hatte. Gerade heute wäre das auch nicht gesund für diese Typen gewesen. Da fiel ihm ein.. sollte er noch mit Joshua reden oder das Ganze einfahc auf sich beruhen lassen? Nah, hatte sicher Zeit bis zum nächsten Tag noch. Oder.. dann wenn es eben passte. Er hatte ja eh keine Antwort für ihn, also.. Ach, sicher war das nur ein Teil seiner verrückten Träume gewesen und er sollte es besser vergessen. Das war doch absurd! Als ob Joshua auf ihn stehen würde. Außerdem waren sie Jungs. Das.. Das wäre ja voll schräg.
      Er steckte sich seine Ohrstöpsel ins Ohr, stellte seine Musik an und verließ das Schulgelände, um kurz darauf auf das nächst gelegene Fastfood Restaurant zuzusteuern. Wie immer war hier eine Menge los, aber Tische waen noch frei - so müsste er wenigstens nicht draußen essen. Sofort steuerte er an einen freien Tisch weiter hinten an einem Fenster zu, ließ sich in die Ecke fallen und den Rucksack ziwschen seinen beinen am Boden verschwinden, ehe er sich die Speisekarte zur Brust nahm. Irgendwie hatte er heute Lust auf einen Chickenbruger und Chilicheese Pommes - das einzige was er scharf wirklich hinunterschlingen konnte, wie sonst nur Süßkram.

    • Joshua Dallas

      Die Stunden vergingen langsam. Josh starrt seelenlos auf die Tafel bis das letzte Klingeln der Schulglocke ihn endlich zu erlösen schien.
      Zielstrebig packte er seine Sachen und ging langsam nach draußen. Alec hatte er den ganzen Tag nicht mehr gesehen. Hatte er sich verdrückt? Und dann war da noch diese Sachen mit dem ... Date nach der Schule. Joshua war nicht wohl bei der Sache. Innerlich freute er sich, dass Alec anscheinend seine Gefühle erwiderte, aber auch die Angst vor einer Blöße machte sich rar. Wenn der Kleine sich schon zu körperlicher Gewalt verleiten ließ, wäre es denkbar, dass er ihn mit diesem Date bloßstellen wollte.
      Er schüttelte den Kopf. Für diese negativen Gedanken war kein Platz! Josh musste sich fokussieren und klar im Kopf bleiben.
      Kaum hatte er das Gebäude mit einem Pulk an Schülern verlassen, fiel ihm auch schon der Blonde auf, der vor ihm herging. Er folgte ihm mit genügend Abstand, damit sie keiner zusammen sah. War wohl für beide förderlich.
      Wenig später bog der Junge in ein Fastfood-Restaurant ab, vor welchem Joshua stehen blieb. Nun war es also soweit.
      Mit einem Ruck ging er durch die Tür, sah dich kurz um. Lange Schlangen, Menschen wuselten hin und her, der Geruch von Frittenfett schlich sich unangenehm in seine Nase.
      Dann fand er Alec wieder, wie er an einem Tisch saß. Einem Tisch für ... zwei. Es wurde ernst. Josh atmete tief durch und ging vorsichtig zum Tisch, wo er sich auch gleich neben Alec setzte.
      "Hey!", sagte er leise, beinahe unhörbar in dem Lärm des Lokals. Auch er griff sich vorsichtig eine Karte, besah diese mit dröhnendem Herzschlag. Ein Date hatte der Junge noch nie gehabt und jetzt sogar mit dem Objekt seiner Begierde. Hätte man seinen Puls gemessen, wäre wohl das Messgerät bei der hohen Frequenz zersprungen.
      "W-weißt du schon ... was du essen willst?", fragte er vorsichtig, wollte nicht zu überstürzt handeln.
      Bei all dem Stress verging ihm glatt der Hunger.