Die SS Luciana

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    • Die SS Luciana

      Der wunderschöne und langersehnte Morgen der Abreise war angebrochen. Die Sonnenstrahlen tanzten wie eine Begrüßung der Natur auf dem Strohhut der jungen Frau die es kaum erwarten konnte endlich ihre große Kreuzfahrt anzutreten.
      Hinter ihr lag ein schwieriges und hartes Leben. Doch durch diese Reise wollte sie mit ihrer Vergangenheit abschließen um nach vorn blicken zu können.
      Langsam lief sie den anderen Gästen die gerade eingetroffen waren hinterher um wie diese ihre Fahrkarte vorzuzeigen. Vorsichtig stellte sie ihren kleinen Koffer ab, wobei ein leichter Wind aufkam der mit ihren ahornbraunen Haaren spielte.
      Leicht aufgeregt zeigte sie nun ihre Karte beim Bordpersonal vor.
      "Kaede Nakamura. Ist dies ihre erste Reise?", nach einem Nicken ihrerseits sprach der Herr in aller Ruhe weiter.
      "Seien sie ganz entspannt. Diese Reise wird ihnen sicherlich gefallen und ihnen all ihren Stress nehmen."
      Lächelnd bedankte sie sich bei ihm und betrat das riesige Schiff.
      Neugierig schaute sich Kaede einmal um. Es gab irre viel zu sehen und extrem viel platz. Sollte man jemanden begegnen den man nicht leiden konnte so hatte man genügend Möglichkeiten diesen aus dem Weg zu gehen.
      Mit großer Begeisterung ging sie zu der Rezeption des Schiffes um sich ihren Schlüssel für das Zimmer geben zu lassen.
      Noch etwas verunsichert gab sie ihren Namen an und trug sich ins Gästebuch ein. Zur Bestätigung das sie auch wirklich an Bord war.
      Danach erhielt sie ihren Schlüssel. Nummer 113. Die erste Nummer zeigte auf welcher Etage sich das Zimmer befand und die Beiden danach waren die direkte Zimmernummer.
      "Super! Ein Zimmer oben in den Wolken.", freute sich die junge Dame und ging zu einen der Aufzüge der sie hoch bringen sollte.
      Alles hier war so hoch modern. Die Fahrstühle waren beinah komplett aus Glas und mit Gold edel verziert.
      Begeistert stieg sie in den Fahrstuhl und fuhr damit in den 6. Stock. Ihrem Stockwerk.
      Während sie hoch fuhr konnte sie durch den Fahrstuhl entweder nach draußen auf die wunderbare See schauen oder ins Schiffsinnere wo alles glänzte und traumhaft dekoriert war. Hin und her gerissen was sie sich lieber anschauen sollte kam sie schon bald oben an. Die Türen öffneten sich mit einem leisen angenehmen Ton und zeigten ihr eine Welt von der sie bis vor kurzem nur träumen konnte.
      Ein roter Teppich mit goldenen Rändern lag den gesamten Gang entlang und machte einen prächtigen Eindruck.
      Kaede wollte ihn kaum betreten da sie ihn nicht schmutzig machen wollte. Er sollte für immer so aussehen.
      Doch zwei Sekunden danach stieß jemand mit ihr zusammen. Sie stotterte eine Entschuldigung und versuchte ihr Gleichgewicht wieder zu finden.
      Allerdings schien es dieser Herr ziemlich eilig zu haben und so war er bereits verschwunden bevor sie ihn genau anschauen konnte.
      "Echt unhöflich.. Hätte sich ja wenigstens auch entschuldigen können.", sagte Kaede mehr zu sich selbst. Wurde jedoch von einer weiteren jungen Dame gehört.
      "Da kann ich ihnen nur zu stimmen. Dieser Herr hatte mich eben auch einfach umgerannt und kein Wort gesagt. Solche Menschen kann ich wirklich nicht ausstehen.", sagte diese und machte ein verärgertes Gesicht.
      "Gut das ich damit nicht alleine bin.", setzte Kaede an und beide lachten.
      "Ich bin Aiko Ishima. Freut mich dich kennenzulernen.", sagte Aiko und reichte der Brünetten die Hand.
      Kaede stellte sich ebenfalls vor und ergriff die Hand. Nach ein paar Minuten der Plauderei beschlossen sie erstmal wieder ihrer Wege zu gehen und so erreichte sie endlich ihr Zimmer. Leider fiel ihr dann erst auf das sie ihren Schlüssel nicht mehr bei sich hatte und so rannte sie zurück zu der Stelle an der sie angerempelt wurde.
      In leichter Panik suchte sie den gesamten Bereich nach dem Schlüssel ab konnte ihn jedoch nirgends entdecken.
      "Wo könnte ich ihn noch verloren haben?", flüsterte sie in den Flur und hielt sich das Kinn nachdenklich.
    • Nakomo stand diesen morgen früh auf, um noch die restlichen Sachen zu packen, bis er seinen lang ersehnten Urlaub antreten würde. Mit seinem Job als Special Agend hatte er nur sehr wenig Freizeit und Urlaub war eine Rarität für ihn. Nach einem halben Jahr hatte er endlich mal wieder Urlaub bekommen und diesen wollte er mit einem Schiffsurlaub genießen. Nach dem Frühstück und dem Morgenkaffee packte er die restlichen Sachen ein, legte den Koffer ins Auto und machte sich auf den Weg zum Hafen. Nachdem er einen geeigneten Parkplatz gefunden hatte, stellte er das Auto ab, nahm den Koffer aus dem Kofferraum und ging den restlichen Weg zu Fuß zum Pier.
      Bevor er Einstieg zeigte er seine Fahrkarte vor und nachdem der Sicherheitsmann diesen überprüft hatte, durfte Nakomo das Schiff auch betreten. Nakomos Glück war es, das er sogar einer der ersten Passagiere an Bord gewesen war. Schon nach den ersten schritten in das Schiffsinnere, fühlte er sich schon wesentlich entspannter und befreiter. Er kontrolliert seinen Passierschein, um sich nochmal seine Zimmernummer an zu sehen. Nakomos Zimmer hatte die Nummer 127. Also begab er sich auf das Wohndeck 1 auf der 6ten Ebene des Schiffes. Der Prunkvoll Fahrstuhl war ihm zwar etwas too much gewesen, aber alles andere gefiel ihm sehr. Er beschloss nachdem er seinen Koffer im Zimmer abgelegt hatte erstmal in der Bar ein entspanntes Kühles Bier zu trinken. Also machte er sich auf direktem Wege auf in sein Zimmer und stellte dort den Koffer in die Ecke, er würde ihn später auspacken. Nachdem er sein Zimmer verlassen hatte und schon halb bei der Bar gewesen war, rannte ihn ein Mann mit Kapuze um, dieser sprang sofort wieder auf und rannte weiter. Auf dem Boden lag eine Türkarte. Nakomo hob diese auf und dachte er würde so den Namen des Mannes erfahren, aber auf dieser Karte stand Kaede Nakamura. Er war sich definitiv sicher gewesen, dass es ein Mann war, der ihn angerempelt hatte. Da der Kerl schon weg war, blieb ihm nichts anderes übrig, als die Karte zur Rezeption zu bringen. Nakomo drehte also um und bevor er den Fahrstuhl erreichte, das er schon wie eine Frau verzweifelt etwas suchte. Er ging also zu ihr und sagte freundlich: „Guten Tag Miss, sind Sie Kaede Nakamura?“


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    • Leicht erschrocken drehte sich die junge Frau zu der unbekannten Stimme um.
      Ihre Augen fingen bei diesem Anblick an zu leuchten. Ein gut aussehender Mann im Anzug stand vor ihr und raubte ihr den Atem.
      Noch nie zuvor hatte ein Mann sie sprachlos werden lassen.
      Ein kleines Räuspern seinerseits holte sie aus ihren Gedanken in die Realität zurück.
      "Ähm.. Ja, ich bin Kaede Nakamura.", gab sie zur Antwort und kam sich mehr als blöd vor nicht mehr heraus bekommen zu haben als diesen kleinen Satz.
      Ein roser Schimmer der Verlegenheit legte sich über ihre Wangen und sie begann mit einer ihrer Haarsträhnen zu spielen um sich etwas abzulenken. Doch so wirklich half dies ihr auch nicht.
      Ihre Augen suchten einfach immer wieder ihren Gegenüber.
      Er war so elegant gekleidet und die herrlich grünen Augen stachen richtig hervor durch den schwarzen Anzug.
    • Nakomo war froh die Frau gefunden zu haben, der die gefundene Karte gehört. Mit einem freudlichem Lächeln hab hielt er ihr die Karte hin und sagte: „Freut mich ihre Bekanntschaft zu machen, mein Name ist Nakomo Joshiki. Ich habe diese Karte gerade eben gefunden und ich denke mal, da der Name Stimmt, gehört sie wohl ihnen.“
      Nakomo war wie gebannt von der Ausstrahlung der jungen Frau. Da er nur sehr selten privaten Kontakt zu Frauen hatte, gab er sich größte Mühe freudlich und zuvorkommend zu sein.
      Nachdem sie die Karte entgegen genommen hatte, wollte er versuchen sie noch etwas in ein Gespräch zu verwickeln und sagte: „Fahren Sie das erste Mal mit diesem Schiff? Für mich ist es schon das zweite Mal auf einem Schiff, allerdings war das erste Mal auf dem Schwesterschiff gewesen. Ich kenne allerdings den Barkeeper hier und ich war gerade auf dem weg zu ihm, wenn sie möchten können wir uns gerne einen Drink zusammen genehmigen und zusammen das Schiff etwas ansehen? Keine Sorge sie können auch ruhig nein sagen, dass wäre für mich nicht schlimm.“


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    • Sichtlich erleichtert bedankte sich Kaede bei diesem Gentleman und nahm die Karte lächelnd entgegen.
      Ein Glück hatte er sie gefunden und sie ihr wieder zurück gegeben. Sonst hätte sie gleich am ersten Tag Probleme bekommen.
      Während sie die Karte zur Sicherheit erstmal einpackte begann Nakomo ein Gespräch.
      "Ich würde als erstes gerne erstmal mein Zimmer aufsuchen und mich frisch machen. Danach werde ich gerne hinunter zur Bar kommen.", gab Kaede als Antwort. Der junge Mann nickte zur Bestätigung und ging schon einmal vor.
      Kaum war sie auf so einen Schiff angekommen und schon lief sie einen so tollen Mann über dem Weg. Das musste ein Traum sein!
      Diesmal, mit ihrer Zimmerkarte, kam sie an ihrem zugewiesenen Zimmer 113 an und öffnete es.
      Ein unglaublicher Anblick verschlug ihr erneut die Sprache.
      Ein großes Fenster sorgte für eine tolle Atmosphäre und ließ das Zimmer wunderschön erstrahlen. Ihr Doppelbett war mit blauer Seidenbettwäsche bezogen und mindestens einen Meter breiter als ihr Bett daheim.
      Auf dem Boden lag ein weißer Teppich der perfekt zu den restlichen Möbeln passte.
      Hier fühlte sie sich wie eine Prinzessin.
      Beim betreten des Raumes schloss sie die Tür hinter sich und packte schon mal etwas ihren Koffer aus um sich ein Outfit zusammen zu stellen für die Bar. Ein schönes Sommerkleid in einem sanften rosa Ton stach ihr in die Augen.
      "Das ist perfekt.", flüsterte sie während sie es bestaunte und schließlich anzog.
      Vor dem Spiegel stehend betrachtete sie sich noch einmal genau.
      Dadurch das das Kleid keine Träger besaß wirkte es etwas wild. Jedoch durch die Farbe und die zu langen Ärmel wiederum auch süß.
      Mehr als zufrieden mit sich verließ sie ihr Zimmer und stieg in den Fahrstuhl der sie in die 3. Ebene fuhr. Dort war die Bar zusammen mit einem großem Tanzsaal.
      Als sie gerade den Fahrstuhl verließ ertönte ein Signal um anzugeben das das Schiff nun abgelegt hatte.
      Durch die Fenster hinaus schauend bewegte sich die SS Luciana ganz langsam voran.
      Es war ein unglaubliches Gefühl auf so einem riesen Schiff reisen zu können und das sie tatsächlich nicht einfach untergehen wie man es aus Filmen kannte.
      Sie wandte sich wieder um und erblickte ihren Gentleman wie er an der Bar mit dem Barkeeper redete.
      Kaede atmete einmal tief durch bevor sie sich auf den Weg zu ihm machte.
      Dort angekommen setzte sie sich direkt neben ihm und bestellte sich bei dem Barkeeper einen Cosmopolitan mit einem Spritzer Maracujasaft. So mochte sie den Drink am liebsten.
      "Hi. Schön das ich sie gleich gefunden habe. Noch ist es ja sehr leer hier. Wird sich zum Abend hin sicherlich ändern.", sagte Kaede. Darauf bekam sie den gewünschten Drink serviert von dem sie gleich einen kleinen Schluck nahm.
      Er war so herzlich süß wie in ihrer Erinnerung.
      "Sie sagten vorhin das sie schon einmal mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs gewesen waren. Wie war es so?", fragte die Brünette mit einem Lächeln das ihre Lippen zierte.
    • Während Kaede sich verabschiedete, um kurz in ihr Zimmer zu gehen und sich frisch zu machen, bevor sie zu ihm stoßen würde, begab er sich schonmal in den dritten Stock, wo sich die Bar befand. Nachdem er mit dem Fahrstuhl nach unten gefahren war, ging er den Flur entlang zu Bar. Als Nakomo die Bar betreten hatte, erkannte ihn sein Freund sofort, wunk ihm zu und sagte: „Jo Nakomo! Alles frisch bei dir? Ich dachte nicht, dass du hier auftauchst, immerhin biste du ja immer so beschäftigt.“
      Nakomo ging mit einem Lächeln auf den Lippen zu Bär, setzte sich auf einen der Bar hocker und antwortete: „Hey Taichi! Ich glaub wenn ich meinen Urlaub nich bekommen hätte, dann wäre ich nich zusammen gebrochen. Der Jobacht zwar echt Spaß, aber Freizeit hat man da absolut keine mehr. Ich hab nichtmal Zeit mich mit einer Frau zum Abendessen zu treffen, geschweige denn mal eine kennen zu lernen. Das ist echt frustrierend man. Aber ich hab aus zu vorhin eine Frau namens Kaede kennen gelernt, sie wird gleich auch noch her kommen.“
      Taichis setzte ein breites grinsen auf und sagte: „Du gehst ja schnell ran Nako. Kaum auf nem Schiff gleich die Frauen anbaggern was. Wusste garnicht das du so ein Frauenheld bist Hehe.“
      Nakomo wusste sofort, dass sein Freund wieder Irgentwie doofe Bemerkung machen würde, doch bevor Nakomo antworteten konnte, traf auch schon Kaede in der Bar ein. Ihr Outfit ließ Nakomo Herz einen Moment aussetzen. Keade sah wirklich atemberaubend aus. Wenn Nakomo an Liebe auf den ersten Blick glauben würde, dann wäre dies definitiv ein solcher moment gewesen. Selbst Taichi wusste nicht was er dazu sagen sollte und begrüßte sie deswegen nur herzlich und machte sich dann an ihren bestellten Drink. Da er den Job als Barkeeper schon lange machte, dauerte es auch nicht lange und ehe man sich Versehen konnte, stand ihr drink auch schon direkt vor ihr.
      Bevor Nakomo antworten konnte, musste er einmal tief durchatmen, um wieder zu Sinnen zu kommen, antwortete dann aber: „Schön das sie gekommen sind, ich freue mich, dass sie meiner Einladung gefolgt sind. Sie haben recht ihr wahr schon auf dem Schwesterschiff, der SS Cabaricia. Es war wunderbar. Jeden Abend gab es Bühnenshows oder die Event Manager hatten Spiele vorbereitet, an den jeder teilnehmen durfte. Sogar einen Songcontest wurde abegahlten und dann noch das absolut köstliche Essen, die Köche hier verstehen wirklich was sie tun. Wie vorhin schon gesagt, können wir uns das Schiff gerne gemeinsam ansehen und ich geb ihnen gerne Beispiele zu dem was ich schon kenne.“
      Nakomo viel erst hinterher auf, dass er sich noch garnichts zu trinken bestellt hatte und sagte deswegen zu seinem Freund: „Machst du mir ein Tequila Sunrise bitte?“
      Tachi nickte und machte sich daran den drink zu mixen.


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    • Sehr interessiert lauschte die junge Dame seinen Worten wobei sie einfach nicht von seinen grünen Augen ablassen konnte.
      Sie schimmerten wie zwei Smaragde im Licht der Sonne.
      Als sich schließlich Nakomo einen Drink bestellte, nippte sie einmal an ihren bevor sie auf dem Vorschlag von eben einging.
      "Ich würde mir sehr gerne einmal die SS Luciana genauer anschauen. Es gibt sicherlich vieles das man nicht gleich auf Anhieb sieht oder erahnt."
      Der junge Mann schien sich zu freuen denn ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
      Die nächsten Sekunden konnten sie beide den Blick vom jeweils anderen gar nicht abwenden und als Kaede klar wurde was sie gerade tat legte sich ein starker roter Schimmer über ihre Wangen. Verlegen schaute sie dann beiseite und nur ab und an wieder zu ihm hin.
      Er sollte ja nicht denken das er ihr nicht gefiel.
      "Ähm.. Wollen wir unsere Drinks am Deck austrinken und schon einmal die tolle Aussicht genießen?", fragte sie und versuchte ihn dabei anzuschauen.
    • Taichi beobachtete die beiden genau, während er Nakomos Drink mixte. Er sah sofort was dort zwischen den beiden vorging. Ein breites grinsen legte sich auf sein Gewicht und er murmelte zu sich selbst: „Keine Zeit für Frauen was. Ja ne is klar, kaum an Bord und schon eine um den Finger gewickelt. Oller Weiberheld.“
      Nakomo Blick wollte einfach nicht von der hinreißenden Aussicht der Frau weichen. Ihre Augen ließen ihn eine eine Art Bann ziehen, dem er sich einfach nicht entziehen konnte. Als sie schließlich zu Seite sah, ließ der drang sie an zu sehen auch langsam wieder nach und Nakomo wurde wieder Herr seiner Sinne. Auf ihre Frage antwortete er leicht hastig: „J..ja gern. Die Aussicht wird garantiert Atemberaubend sein!“ doch schon traf ihr Blick wieder den seinen und schon wieder verlor er seine Sinne und dadurch gingen ihn die Worte: „Jedoch nicht so wie ihre.“ Wie von selbst von den Lippen.
      Schnell verbesserte er sich mit den Worten: „Ahhh... Geben Sie nichts auf das was ich gerade gesagg habe... Ich war ähm... Etwas in Gedanken!“
      Hastig versuchte er nach seinem Drink zu greifen und Taichi stellte ihm, ihn so hin, daß er ihn zu greifen bekam. Taichi verabschiedete sich von Nakomo mit den Worten: „Hau rein du Casanova.“
      Nakomo antwortete nur: „Äh wie was? Ach ja machs gut Taichi, wir sehen uns!“
      Und so machten sich die beiden Kurzerhand auf den Weg zum Bug des Schiffes, wo man die Aussicht genießen konnte. Auf dem Deck angekommen, blies ihnen ein frischer und angenehme Wind um die Ohren. Der Wind, der Keades Haare zum wehen brachte, ließ ihren anglitz nur noch stärker werden. Es schien als würde die Sonne ihr Haar und ihre zarte Haut nur nochmehr zum leuchten bringen, als sie es ohnehin schon Taten. Das einzige was ihm über die Lippen ging war: „Einfach Atemberaubend Schön!“


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    • An Deck angekommen atmete Kaede tief durch und war noch leicht amüsiert über das Kommentar des Barkeepers.
      Der Wind wehte ihr durchs Haar was sie entspannen und ihre Röte aus dem Gesicht weichen ließ.
      Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen das er sie die ganze Zeit beobachtete. Das gefiel ihr sehr und zauberte ein Lächeln in ihr Gesicht.
      Als sie den Blick auf die Abendsonne legte und den Geräuschen des Meeres lauschte vernahm sie die Stimme ihres Begleiters.
      "Einfach atemberaubend schön!", entwich dem Gentleman.
      Mit der Hand ihre Haare aus dem Gesicht fernhaltend blickte sie Nakomo an.
      "Da haben sie recht. Dieser Ausblick ist wirklich wunderschön.", sagte die Brünette und schaute wieder nach vorne wobei sie einen Schluck ihres Drinks zu sich nahm.
      Diesen Ausblick würde sie sicher in ihrem ganzen Leben nie wieder vergessen. Er war einmalig.
      Plötzlich erlangte ein quietschendes Geräusch ihre Aufmerksamkeit und sie ging in Richtung Steuerbord um nach schauen zu können.
      Nun kamen noch mehr Leute dazu und sahen das tolle Schauspiel.
      Delfine schienen das Schiff als Freund oder Spielzeug anzusehen und schienen mit ihm spielen zu wollen.
      Sie machten lustige Geräusche und sprangen immer mal wieder aus dem Wasser.
      "Nakomo! Schau mal! Hier sind überall Delfine!", rief sie ihrem Begleiter zu.
      Einer von den Meeresbewohnern schien uns begrüßen zu wollen denn es sah danach aus als wollte er winken.
      Grinsend winkte Kaede zurück.
    • Als sie dem antwortete, was ihm entwichen war, fing er sich wieder und antwortete stotternd: „Ähhh... Ja genau stimmt hahaha“ mit einer Hand kratzte er sich am Hinterkopf und nahm dabei einem schluck von seinem Drink, um das ganze etwas zu überspielen, damit sie nicht merkte, dass er sie gemeint hatte.
      Auch Nakomo vernahm die Geräusche und folgte Kaedes Aufruf, es sich auch einmal an zu sehen. Also ging er zu ihr hinüber und streckte den Kopf über die Reeling. Das was er zu sehen bekam, war ein beeindruckendes Schauspiel. Sowas würde man bestimmt nicht noch einmal zu sehen bekommen und so sahen sich die beiden die spielenden Delfine eine ganze Weile lang an. Mit der Zeit wurden es weniger und weniger und nachdem nurnoch wenige von ihnen spielten, sagte Nakomo: „Ich darf sie doch sicher beim Vornamen nennen oder? Ich bin nicht so der sie sager deswegen würde ich gerne auf das Du umsteigen, wenn es in Ordnung ist?“
      Gegen Abend wurden die Wellen etwas mehr und eine von ihnen traf das Schiff ruckartig bei voller Fahrt. Da sie darauf nicht vorbereitet waren, verlor Kaede das Gleichgewicht und fiel direkt in Nakomos Arme. Dieser fing sie behutsam auf und als er dies tat, kam sein Gesicht ihrem sehr nahe. Ein rotschimmer legte sich auf sein Gesicht, als er fragte: „Alles in Ordnung?“


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    • Auf die Frage ob es in Ordnung wäre sich zu duzen hatte die junge Frau natürlich mit einem "Ja. Sehr gern." geantwortet.
      Auch ihr war es viel angenehmer sich mit Vornamen anzusprechen als sich dauerhaft zu siezen.
      Nun fühlte sie sich ein Stückchen mehr mit ihm verbunden.
      Lächelnd beobachteten die Beiden noch das Schauspiel bis es allmählich spät wurde. Die Sonne war verschwunden und eins mit dem Ozean geworden. Jetzt war es dieser der für die Passagiere leuchtete und glänzte.
      Bis plötzlich eine Welle seitlich gegen das Schiff schlug und es dadurch ins wanken brachte.
      Kaede verlor abrupt den Halt und stolperte direkt in die Arme von Nakomo der sie sanft aber sicher fest hielt.
      Mit ihrem Blick auf ihn gerichtet spürte sie die Röte die sich in ihre Wangen schlich. Konnte aber ihren Blick nicht abwenden.
      Nach einem Augenblick der Zweisamkeit fragte er sie leise.
      "Alles in Ordnung?"
      Sie schaffte gerade so ein Nicken und versuchte sich dann vorsichtig zu lösen.
      "Dankeschön.", flüsterte sie als sie sich wieder ordentlich hin gestellt hatte. Ihre Drinks waren nun am Boden zersplittert sowie die von den anderen Passagieren auch. Ein paar der Angestellten kamen um alles zu reinigen und uns mit zu teilen das alles in Ordnung war.
      Die Welle konnte das Schiff nur so stark treffen da der Kapitän zuvor die Änderung der Route eingeleitet hatte und somit das Schiff einen Schwachpunkt bekam der nun aber ausgeglichen ist.
      Einige Gäste schienen erleichtert. Andere wiederum waren noch immer verunsichert.
      Die Brünette jedoch ließ sich vom Schein nicht trügen. Warum sollte der Kapitän so eine Anweisung geben die die Passagiere in Gefahr bringen könnte?
      Nachdenklich blickte sie zur Brücke hinauf und flüsterte etwas mehr zu sich selbst.
      "..Warum..?"
    • Nakomo schenkte den Worten des Matrosen keinen richtigen glauben. Jeder vernünftige Kapitän hätte vor dem Manöver eine Ankündigung gemacht, damit die Passagiere sich auf dieses vorbereiten hätten können. Langsam bekam er ein merkwürdiges gefühl in der Magengegend und dies bedeutete noch nie etwas gutes, als er zu seiner schönen begleitung sah, bemerkte er das auch seine schöne Begleitung ein komisches Gefühl haben muss, immerhin sah ihr Gesichtsausdruck dannach aus. Damit die anderen Passagiere sie nicht hören konnten, flüsterte er Kaede ins Ohr: "Ist dir das ganze gerade auch merkwürdig vorgekommen? Der Matrose sah irgentwie schockiert aus und das zittern in seiner Stimme lies seinen worten die glaubhaftigkeit nehmen. Wir sollten vorsichtig sein und alles gut im Auge behalten, oder was meinst du?"
      Eine der Reinigungsfachkräfte betrat das Deck, um die Scherben der Gläser weg zu räumen und verschwand daraufhin auh sogleich schon wieder. Nakomo legte ein lächeln auf und fragte:" Wollen wir wieder rein gehen? Ich glaube heute Nacht gibt es eine kleine Begrüßungsshow, die können wir uns ja zusammen ansehen wenn du magst? Dabei können wir uns ja auch einen neuen Drink besorgen, von den alten hatten wir ja leider nicht viel."
      Nachdem Kaede ihm zugestimmt hatte, begaben sich beide zusammen wieder zurück ins Schiffsinnere. Drinnen herrschte ein ein wildes durcheinader, alle restraurants waren belegt und die Kellner schienen viel zu tun zu haben. Nakomo griff Keades Hand, damit sich die beiden in dem gedränge nicht verlieren und so machten sich die beiden Hand in Hand wieder auf den weg in die Bar seines Freundes Taichi.


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    • Kaede fühlte sich wohl mit diesen jungen Herrn, Hand in Hand, durch das Gedränge der Menschen zu laufen.
      Sie dachte dabei an den Augenblick auf Deck zurück. Ihr gefiel es das er so dachte wie sie und mit bekommen hatte das das Ereignis nicht ganz so koscher zu sein schien.
      Mit dem Blick auf Nakomo gerichtet erreichten sie die Bar in der sein Freund arbeitete.
      Er hattet definitiv mehr zu tun als zu Anfang. Jetzt schenkte er ein Drink nach dem anderen aus.
      Aus den Augenwinkeln entdeckte er uns und deutete ein "Bin gleich da." an. Darauf mixte er noch zwei Cocktails und übergab sie einem Pärchen auf der gegenüberliegenden Seite bis er schließlich zu uns herüber geschlendert kam.
      Er grinste breit als er ihre Hände erblickte die noch immer miteinander verwurzelt waren und zeigte darauf.
      "Ihr schreitet ja schnell voran. Grade kennengelernt und schon zusammen. Wird eine heiße Nacht bei euch zwei.", sagte der Barkeeper. Worauf Kaede unheimlich rot wurde und ihre Hand löste.
    • Nakomo war froh gewesen endlich die Menschenmassen verlassen zu haben. Doch als er einen Blick in die Bar geworfen hatte, sah diese auch nicht sonderlich leerer aus. Sein Freund bemerkte die beiden zum Glück schon von selbst und kam auch recht zügig zu den beiden. Die Bemerkung allerdings ließ Nakomo etwas das Herz stehen bleiben, prompt antwortete er: „Taichi man, sag doch nicht immer alles was dir gerade durch den Kopf geht! Ich hab ihre Hand nur gehalten, damit wir uns nicht verlieren und ähmmmm.....äh nichts vergiss es einfach und bring Kaede nicht so in Verlegenheit. Du hast echt keinen Plan wie man mit Frauen umgeht Taichi!“
      Nachdem er dann zu Kaede sah, lief auch sein Gesicht rot an und ein Gefühl von Wärme stieg in ihm auf. Er brauchte kurz um sich selbst wieder etwas runter zu kühlen, als dann Taichi antwortete: „Jaja is klar. Vielleicht sollte ich ja mal Unterricht bei dir nehmen, dann krieg ich auch mal so eine Frau ab wie du Nako! Aber ne lass mal lieber, ich bin so zufrieden wie es is. Frauen würden mir nur alles zu kompliziert machen. Also was gibt's? Nochmal das gleiche wie heute Mittag?“
      Nakomo sah zu Kaede und sagte: „Wie siehts aus? Nochmal das gleiche? Taichi kann uns das auch an den Tisch bringen, so können wir uns schonmal Plätze für die Show sichern, damit wir nicht stehen müssen.“ wieder lief sein Gewicht rot an, nur weil er in ihre Augen blickte.


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    • Mit einem Lächeln auf den Lippen nickte Kaede Nakomo zu.
      "Einmal das Gleiche wie heute Mittag wäre nicht schlecht. Mal sehen ob wir sie diesmal auf bekommen.", kicherte sie und dachte an den Moment zurück. Bis ihr auf einmal der Augenblick vor Augen huschte in dem er sie im Arm gehalten hatte.
      Sofort drängte sie den Gedanken durch Kopfschütteln fort, bevor sie zu verlegen wurde um zu sprechen.
      "Dann.. Dann lass uns mal schnell einen Platz suchen. Einige Plätze sind schon besetzt.", sagte Kaede mit rosa Wangen und ging schnell vor damit Nakomo ihre Verlegenheit nicht zu stark mit bekam.
    • Nakomo nickte Taichi zu und dieser began sich dann auch wieder zurück hinter die Bar. Nakomo lief anschließend Kaede hinterher und die beiden setzten sich zusammen an einen Freien Tisch für 2 Personen. Die Sitze waren allerdings direkt aneinander verschraubt gewesen und was die beiden bis dahin nicht wussten war das dieser Sitz eigentlich für Paare gewesen war. So saßen die beiden also direkt aneinander und ihre Arme berührten sich leicht. Nakomo gefiel es so nah bei ihr zu sitzen, jedoch ließ sich der leichte rotschimmer auf seinem Gesicht nicht verstecken. Je näher er ihr kam, desto mehr nahm ihre Anziehungskraft zu. Taichis Auftreten ließ ihn jedoch für einen Moment dieses Gefühl vergessen, als er ihnen die beiden Drinks brachte. Taichis Gesicht zierte ein breites grinsen. Er machte einen Stück auf seinen Freund Nakomo zu und flüsterte ihm ins Ohr: „Dir ist schon klar das, dass hier ein Sitz für Paare ist oder?“
      Nakomos Gesicht wurde nun knallrot und seine Haare stellten sich etwas auf. Langsam stotterte er: „Ich.... Ähm ne wusste ich nicht....“ nachdem er geantwortet hatte, drehte er sich zu Kaede, setzte ein Lächeln auf und sagte: „Dann lass uns mal den Abend zusammen genießen!“


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    • Kaede nickte Taichi dankend zu als er ihre Drinks brachte und auf den Tisch vor ihnen abstellte.
      Langsam nahm sie ihren Cosmopolitan in die Hand und trank einen kleinen Schluck bevor sich Nakomo zu ihr lächelnd umdrehte.
      Der Barkeeper hatte wohl etwas zu ihm gesagt was sie nicht mit bekommen sollte. Worauf er extrem rot wurde.
      Was es wohl gewesen war?
      Neugierig wie sie war setzte sie ihren Drink vorsichtig wieder ab und fragte nach.
      "Ich genieße den Abend schon die ganze Zeit... Aber sag mal was hat dir Taichi denn zugeflüstert? Er grinste so wahnsinnig breit."
      Sie versuchte darauf ihre eigene Röte im Gesicht etwas zu verbergen in dem sie an ihren Haaren spielte.
    • Sie hatte genau die Frage gestellt, Nakomo versucht hatte zu vermeiden, was anscheinend nicht wirklich gut gelang. Mit unruhiger und wackelder stimme, antwortete er: „Ähm... Er meinte, das dieser Sitz hier für.... Ähhh für Paare sein soll...Ich hoffe das stört dich nicht Kaede....“
      Ihr schönes Gesicht und ihre Ausstrahlung ließen ihn wieder dahin schmelzen und die angespanntheit verschwand komplett von ihm. Er wusste nicht warum sie so eine Wirkung auf ihn hatte oder was sie mit ihm tat, obwohl sie das wahrscheinlich selbst nicht wusste. Bevor es allerdings noch inniger wurde, gingen die lichter langsam aus und die Show began. Es war so gut wie von jedem was dabei und jeder hatte mindestens einen Akt der seinem Geschmack entsprach. Sänger, Tänzer, Comedy acts und vieles mehr. Nakomo gefiel die Show wirklich sehr und was ihm garnicht auffiel, war das er sich immer weiter Kaede näherte uns ihre Fingerspitzen sich schon vor einer ganzen Weile berührten.


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    • Seine Reaktion die er ihr auf die Frage entgegenbrachte gab ihr ein positives Gefühl und ließ ihr Herz schneller schlagen.
      Er schien einfach perfekt zu sein egal was er tat oder sagte.
      Sie freute sich unheimlich über seine Nähe.
      Kurz darauf legte sich ihre Aufmerksamkeit auf die Bühne. Das große Licht ging aus und auf der Bühne ein paar Kleine sachte an.
      Eine riesen Show wurde veranstaltet. Wo viele Darsteller auftraten und ihre Künste zeigten.
      Total begeistert schaute Kaede ihnen zu und quickte ab und zu vor Freude wenn etwas extrem tolles passierte.
      Mit der Zeit fiel ihr dann auf das die Fingerspitzen von Nakomo die ihren berührten.
      Ein kribbeliges Gefühl machte sich in ihr breit und ließ sie ungewollt lächeln.
      Sollte sie ihre Hand einfach so lassen? Oder doch lieber weg ziehen, weil sie sich noch nicht so gut kannten? Oder vielleicht...?
      Sie entschloss sich mutig den ersten Schritt zu machen und begann sachte über seinen Handrücken zu streicheln.
      Dabei blickte sie immer mal wieder kurz zu ihm hin um zu schauen ob er eine Regung zeigte.
    • Nakomo folgte der Show mit Begeisterung und Freude, erst als er spürte, wie Kaede seinen Handrücken sanft streichelte. Die Freude, die in ihm aufstieg, war enorm und stark. Es machte ihn glücklich und ein rotschimmer erschien in seinem Gesicht, als er mit einem Lächeln dann zu Ihr sah. Vorsichtig drehte er seine Hand, sodass ihre Hand in seiner lag und nun er ihren Handrücken mit dem Daumen sanft streichelte. Es freute ihn zwar, aber nun wollte er auch sie streicheln. Mit der anderen freien Hand, nahm er seinen drink und trank daraus einen guten schluck, dannach lehnte er sich etwas zu ihr hinüber und sagte etwas lauter, damit sie es verstehen konnte: „Wie gefällt dir die Show? Hat sich doch gelohnt sie sich an zu sehen oder was meinst du? Wenn du nachher noch Lust hast, können wir gerne etwas machen worauf du lust hast. Ich bin gern mit dabei!“


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