missunderstood [Kiri & Saki]

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    • missunderstood [Kiri & Saki]

      @Raikiri
      Vorstellung zu: "missunderstood [Kiri & Saki]"


      ~ Airi Kobayashi ~
      Überall in der Stadt herrschte reges treiben. Stände hatten neben den Ladenverkäufen eröffnet und die Besitzer schrien umher, welcher das beste Angebot hatte. Waren aus der Menschenstadt. Waren, die man nur schwer bekam. Frischer Fisch aus dem Meer, Obst und Gemüse einer kleinen Plantage am Rande der Insel. Hergestellter Schmuck, den man hier nur aus dem Müll der Menschen anfertigen konnte. Und dann gab es noch einen kleinen Weg, der durch eine Gasse am Ende des Marktes führte und den niemand freiwillig betrat, der noch ganz bei Verstand war. Viele hielten sich davon fern, wollten keinen Ärger bekommen, während andere eben jene Gasse durchquerten, um in einen dunklen Vorhof zu gelangen. Abgekapselt vom regen Treiben und dementsprechend auch Wesen, welche keinerlei Scheu zeigten. Hier war heute auch Airi hingelangt. Es war nicht das erste Mal, dass sie diese Gasse betrat, vorbei an den mordlüsternden Blicken der Raubtierwesen, welche sie mit einem mal zerreißen und verschlingen konnten.
      Sie lebten eigentlich friedfertig zusammen, teilten sich die Insel in Harmonie... Doch dann gab es eben erwähnte Wesen, die sich ihrer Natur nicht unterdrücken ließen. Sie scheuten nicht einmal davor andere umzubringen, um dessen Fleisch an Fleischfresser zu verkaufen. "Frisches Tierfleisch, wie bei den Menschen" hieß es. Sicher, auch hier gab es Fleisch von Rind, Schwein, Schafen und anderen Tieren, welche von den Menschen dafür gezüchtet wurden. Einige der Bewohner waren es, die diese Waren hier her brachten, damit der Frieden gewährt blieb. Und dennoch gab es diese Gasse hier. Zu verschiedenen Zeiten, zu verschiedenen Tagen, immer anonym, damit niemand dahinter kam. Was suchte also ein junges Fuchswesen hier, welches leichte Beute wäre?
      Sie kannte ein Geheimnis. Ein Geheimnis einer Löwenwesens, welcher diesen Schwarzmarkt ins Leben gerufen hatte. Sie war schlau. Listig. Konnte sich recht gut aus Dingen herausreden oder wie in diesem Falle drohen. Sie hatte einen Deal mit dem Kopf des Marktes. Erzählte sie nichts, dürfte sie leben und würde nicht auf einen der Verkaufstische landen. Die Fleischfresser waren nicht wählerisch, was das frische Fleisch anging. Somit war es ihnen egal von welchem Wesen es stammte, ob Carnivore oder Herbivore, sie fraßen alles.
      Und auch heute war Airi wieder hier, um etwas zu besorgen. Etwas, was sie eigentlich nur in der Menschenstadt bekommen würde und sie es das erste Mal hier gefunden hatte, als sie einem der Raubkatzen gefolgt war. Pocky's. Sie war verrückt danach, wie andere nach Zigaretten, Alkohol oder andere Dinge, weswegen sie auch heute wieder zu einem der Stände ging, an welchem sie diese Schokoladenstäbchen das erste Mal gefunden hatte.
      Sie ließ ihren Blick über die Waren streifend und verzog das Gesicht, bevor sie den recht ramponiert aussehenden Tiger musterte. "Wo?" fragte sie, die Augen zu Schlitzen verengt und die Arme vor der Brust verschränkt. Doch dieser widmete ihr nur einen kurzen Blick, gefolgt von einem Grinsen, sodass man deutlich seine Fangzähne sehen konnte. "Du musst schon in ganzen Sätzen sprechen, Hund." meinte er, blätterte in seiner Zeitung um und las weiter, woraufhin er die Finger der Kleineren an seinem Ohr spürte und diese den Tiger zu sich herunter zog. "Wo. Sind. Die. Pockys?" fragte sie dicht an seinem Ohr, was ein Knurren zu Folge hatte. Das Tigerwesen, welcher gut doppelt so groß und vorallem breit war wie Airi selbst, schlug ihre Hand von sich und erhob sich, um seine volle Größe vor ihr zu demonstrieren. "Was bildest du dir eigentlich ein, wie du mit mir sprichst? Ich könnte dich mit einem Happs verschlingen, Kleine. Pass also lieber auf." knurrte er gefährlich, beugte sich zu der Schwarzhaarigen herunter und hielt ihr bedrohlich seine Krallen an den Hals, während sie sich allerdings nicht rührte und recht desinteressiert in sein Gesicht sah.
      "Mh... Dann bringst du mich um. Meine Familie sorgt sich. Durchsucht mein Zimmer. Findet einen Brief und Fotos von hier. Geht damit zu den netten Leuten in der Uniform und die nehmen das hier alles hopps. Das sind sicher.... Mh... 10 Jahre? Obwohl, hier kommt ja auch noch Mord dazu. Da werdet ihr wohl allesamt gleich mit Beton an den Beinen ins Meer geworfen." sprach sie mit einem unschuldigen Lächeln auf den Lippen, was den Tiger jedoch sichtlich perplex drein sehen ließ, ehe er knurrend und schnaubend von ihr abließ. "Deine dämlichen Schokosticks gibt's heut nicht. Keiner geht in die Menschenstadt, also verzieh dich." Damit setzte er sich fluchend zurück auf seinen Stuhl, nahm die Zeitung wieder zur Hand und hielt sich diese direkt vors Gesicht, um die junge Füchsin zu ignorieren.
      "Bitte was? Och nö..." jammerte diese und verschränkte die Arme wieder, die Wange etwas aufgeblasen. Wieso mussten diese dummen Menschen auch immer alles tolle haben und sie hatten.... Nur Dinge, die nach nichts schmeckten. Das war alles andere als gerecht, wie sie fand. Mit einem leisen Schnauben stapfte sie aus der Gasse heraus, nachdem sie sich auch bei den anderen Tischen umgesehen hatte, doch mehr als noch blutendes Fleisch und verschiedene Innereien hatte sie nicht entdeckt. "Was mach ich denn? Ich hab nichts mehr." murmelte sie, nachdem sie den Markt gänzlich verlassen und sich auf den Rand einer Mauer gesetzt hatte, welche die Erhöhung von der Stadt zum Strand herunter abtrennte. Es wäre sehr ungünstig die Steile herunter zu rutschen und im Meer zu landen. Oder sogar schlimmeres.
      Airi zog ihr Bein an ihren Körper, während das andere locker von der Mauer hing. Ihre Hände auf dem Knie und das Kinn darauf starrte sie gerade aus zu der Menschenstadt, dessen Lichter man deutlich erkennen konnte. Die Lichter der Laternen, der Häuser und Wohnungen, der vorbeifahrenden Autos... Immer wieder fand sie es einfach nur noch unfair, dass die Menschen alles zu haben schien und ihre Spezies hier... rein gar nichts, wie es ihr vorkam. Ein tiefes Seufzen entwich der jungen Füchsin, ehe sie ihre Wangen wieder aufblähte. "Wenn ich doch nur alles verstecken könnte, wie andere. Dann kann ich da einfach rüber und mir holen, was ich will..." murmelte sie, ehe sie etwas blinzelte und den Kopf hob. "Wobei..." Ihr Blick wanderte zu ihrem recht buschigen Schwanz, welcher sich leicht von einer Seite zur anderen bewegte. Ihre Ohren wären sicher kein Problem, doch der würde in keine Hose passen. Und ihre Jacke war auch nicht groß genug, um so eine Beule zu verstecken. "....Vielleicht ja eine Kutte?" fragte sie sich leise, ehe sich ein Lächeln auf ihre Lippen zeichnete und sie von der Mauer kletterte. Das war die Idee.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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    • Rayo
      Rayo war wiedermal in dir Stadt der Menschen gegangen, um einige seiner Vorräte auf zu stocken und um sich ein paar neue schicke Klamotten zu kaufen. Er war bereits früh am Morgen aufgebrochen, um den kompletten Tag nutzen zu können. Es war erst 9 Uhr am Morgen, als er die Stadt erreichte und direkt auf dem Weg, in eines seiner lieblings Cafés, war. Er betrat das Café und bestellte sich einen Latte mit extra viel Milch. Nachdem die Verkäuferin wie gewohnt den Kaffee in einen to go Becher gegossen hatte, lächelte sie ihn wie immer zu und wünschte ihm einen schönen Tag. Die Kassiererin behandelte ihn immer sehr gut und gab ihm immer extra viel Kaffee, da sie ebenfalls aus dem Dorf der Tierwesen stammte und Rayo ihr beigebracht hatte ihre Gestalt zu wechseln, um in der Menschenstadt zu leben und zu arbeiten. Rayo verabschiedete sich und begab sich in einen kleinen nahegelegenen Park, um seinen Kaffee in aller Ruhe genießen zu können. Er beobachtete dabei immer die Enten und ihre Kinder. Nach einer guten Stunde, machte er sich dann auf den Weg in die Einkaufsmeile, die ihre Läden immer um 10 Uhr öffneten. Er sah sich in mehreren Läden um und probierte verschiedene Outfits an. Einige davon gefielen ihm sehr gut, also kaufte er diese. Rayo war sehr zufrieden mit seiner Shopping ausbeute und schaute tief zufrieden auf die Uhr, die er am Handgelenk trug. Die Uhr zeigte bereits 14 Uhr. Rayo war geschockt, das es schon so spät geworden war. Die Zeit rannte wie im flug und er bemerkte garnicht, wie lange er damit verbracht hatte sich Klamotten aus zu suchen und an zu probieren. Langsam meldete sich auch sein Magen, denn er hatte ja den ganzen Tag noch nichts gegessen gehabt. Er ging die Straße entlang und heilt dabei nach einem Restaurant ausschau, welches ihm vom äußeren und von der Karte her ansprach. Nach einigen Minuten fand er ein kleines Restaurant, welches leckere Rinderfilets mit Kartoffeln und Gemüse der Season. Er betrat das Restaurant. Eine Kellnerin brachte ihm eine Karte und fragte ihn mit einem Lächeln: „Was darf ich Ihnen zu trinken bringen?“
      Rayo antwortete freundlich: „Ich hätte gerne eine Cola lite und zu essen hätte ich gerne das Angebot des Tages, welches draußen ausgeschrieben ist.“
      Die Kellnerin notierte, was Rayo ihr gesagt hatte und antwortete: „Sehr gerne. Das Essen dauert ein paar Minuten, aber ihr Getränk bringe ich ihnen in gleich.“
      Dannach verschwand die nette Kellnerin in der Küche und kam wenige Minuten später, mit seinem Getränk auf einem Tablet, weider an seinen Tisch und stellte es ihm, mit einem untersetzter, hin. Rayo bedankte sich und nahm einen guten schluck von der Eiskalten Cola. Er schaute etwas aus dem Fenster und ehe er sich versah, kam die Kellnerin auch schon mit seinem Essen aus der Küche heraus. Sie stellte es ihm auf den Tisch und wünschte ihm einen guten Appetit. Rayo lief schon beim Geruch das Wasser im Mund zusammen. Er genoss das Essen in vollen Zügen. Das Fleisch war zart und nich leicht blutig, die Kartoffeln und das Gemüse schön bissfest und frisch. Rayo ließ sich Zeit beim essen und verbrachte deshalb eine Stunde in dem Restaurant. Nachdem er aufgegessen hatte, nich einmal austreten war und dann die Rechnung bezahlt hatte, verließ er das Restaurant und machte sich auf dem Weg zu seinem Supermarkt des vertrauens. Es brauchte ungefähr eine halbe Stunde, bis er bei dem Supermarkt angekommen war. Um c. A 16:30 stand er vor dem Eingang und besorgte sich einen der draußen stehenden Einkaufswagen. Er betrat den Laden und legte einige Dinge in den Wagen hinein. Er kaufte, frisches Fleisch, einige instant Nudelsuppen, ein paar Packungen Pockys und noch einige andere Sachen. Nachdem er alles an der Kasse bezahlt hatte, machte er sich bepackt wie ein Esel auf den Weg zurück ins Dorf der Tierwesen. Doch auf dem Weg hörte er einige laute Stimmen und die einer jungen Frau.


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?

    • ~ Airi Kobayashi ~
      "Hier ist sie ja." sprach sie mit einem Lächeln auf den Lippen, nachdem sie zuhause angekommen war und in einer alten Truhe herumwühlte, welche in ihrem kleinen Zimmer stand. Die Wohnung selbst war nicht sonderlich groß, wenn man es denn überhaupt Wohnung nennen konnte. Ein alter Lagerabteil, welches nicht mehr benutzt wurde und sie sich hergerichtet hatte, traf es wohl besser. Doch hier konnte sie schlafen, was essen und sich die Zeit vertreiben. Noch dazu war sie vor Wind und Wetter geschützt und das Beste: Sie musste nichts dafür bezahlen. Als sie in der Truhe fand, was sie gesucht hatte, zog sie sich sogleich die alte Kutte über, zog sich die Kapuze über den Kopf und schloss den Reißverschluss, bevor sie sich in einem Spiegel ansah, den sie vor einigen Jahren gefunden hatte. Zwar fehlten hier und da bereits ein paar Stücke der Scheibe und ein großer Riss zierte die Mitte der Spiegelfläche, doch für ihre Verhältnisse reichte es. "Perfekt. Damit sollte ich rüber kommen. Da müsste mir schon jemand das Teil vom Kopf ziehen, um mich zu erkennen." Mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen lief sie schließlich aus der kleinen Halle heraus, sah sich kurz um, ob niemand sie sah - immerhin wussten leider zu viele, dass sie selbst nichts in der Menschenstadt verloren hatte - und schlich sich auf eine der kleinen Fähren, welche die Tierwesen unbemerkt zur Stadt brachte.
      Es dauerte eine Weile und Airi hatte sich in eine der leeren Kiste gelegt, die Beine recht unbequem angezogen und tief seufzend. Das hasste sie an Booten: Sie waren viel zu langsam und die Kisten viel zu ungemütlich. Doch was tat man nicht alles für etwas, was man unbedingt wollte. Doch bevor sie sich Pockys kaufen konnte, musste sie erst einmal an ein paar Yen kommen, welche die Menschen in der Stadt benutzten. Sie selbst begnügten sich mit Tauschgeschäften, was auch nicht sonderlich verkehrt war, wie Airi fand. Immerhin fand sie vorallem im Meer einiges, was sie auf dem Markt eintauschen konnte, doch hier war das leider anders. Doch sie wusste schon, wie sie an etwas Geld kommen würde.
      Als die Fähre endlich an einer angrenzenden Kanalisation gehalten hatte, wartete sie bis die Passagiere das Boot verlassen hatten, bevor sie selbst etwas unter dem Deckel der Kiste heraus lugte. Lediglich ihre orangenen Augen waren zu sehen, welche ihre Umgebung beäugten und sie wartete, bis niemand auf die Kisten achtete. Schließlich schob sie den Deckel beiseite, kletterte leise wie eine Katze heraus und verschwand auch schon in der Menge, bevor sie die Oberfläche erreichte und sich umsah. So viele Menschen, welche auf den Straßen wanderten. Die Autos, welche an ihr vorbeirasten. Es war so viel belebter als bei ihnen auf der Insel, woraufhin Airi schon ein wenig neidisch war. Doch andererseits hatte sie so ihre Ruhe, wann sie es wollte. "Gut... Erst mal Geld." murmelte sie leise zu sich selbst, ging die Fußgängerwege entlang und sah sich um, ehe sie zu einer kleinen Gruppe Jugendlicher sah, die sich unterhielten. Ihre Augen erhaschten eine der Geldbörsen, welche in der Hosentasche eines der Jungen zu sehen war, ehe sie sich mit einem schelmischen Lächeln der kleinen Gruppe nährte. Sie würden sicher nichts bemerken, dafür war die junge Füchsin zu gerissen. Und selbst wenn, dann wäre sie schon längst über alle Berge.
      Und so wie sie es sich vorgestellt hatte, war es auch: Sie ging an den Jungs vorbei, ließ sich nichts anmerken und griff mit ihren schmalen Fingern nach dem Geldbeutel, welcher sich kurz darauf auch schon unter ihrer Kutte befand. Sie selbst verschnellerte ihre Schritte und verschwand schließlich hinter der nächsten Wand, bevor sie in die Geldbörse sah und 2100 Yen darin sah. "Das sollte für ein paar Packungen reichen. Wenigstens ein paar."
      "Und was genau gedenkst du DAMIT zu machen, huh?" kam es sogleich von einem der Jungs, welcher sie doch bemerkt hatte. Sogleich versteifte sich Airi, stellte ihre Ohren, sowie den Schwanz etwas auf, bevor ihr Blick zu den Kerlen wanderte, welcher ihr kurzerhand den Geldbeutel aus der Hand genommen hatte. "Denkst du, du kannst mir einfach mein Zeug klauen?" fragte er nun etwas rauer, packte die Füchsin am Handgelenk und zog sie hinter der Wand hervor, während sie selbst die Augen zusammen gekniffen hatte. Es war vielleicht doch nicht so gut gleich zu einer Gruppe zu gehen. Sie hätte sich doch ein leichteres Opfer suchen sollen, doch das war gerade ihr geringstes Problem.
      Als sie hinter der Wand hervorgezogen wurde rutschte ihr die Kapuze vom Kopf und entblößte sogleich ihre Ohren, woraufhin der junge Mann die Augen weitete. "Eins dieser Mistviecher!" rief einer seiner Freunde, bevor Airi die Zähne zusammen biss. "Scheiße.... Lass mich!" fauchte sie, bevor sie in die Hand biss, welche sie festhielt. Als der Kerl schreiend vor Schmerz seine nun blutende Hand von ihr nahm, nahm Airi die Beine in die Hand und lief los, die Kapuze wieder über ihren Kopf gezogen. Das war es wohl mit ihrem kleinen Ausflug.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"


    • Rayo
      Rayo beschloss den Stimmen nach zu gehen, um zu sehen was genau da los war. Gerade als er um eine Hausecke gebogen war, sah er wie eine Fuchsdame, in die Hand eines Teenagers gebissen hatte und direkt auf ihn zugelaufen kam. Kurz bevor sie an ihm vorbei laufen konnte, griff er nach ihrem Arm, hielt sie fest und zog sie ein paar Meter hinter sich er, bevor er sie wieder los ließ. Mit strengen Blick und mit ernster Stimme, sagte er: „Was hat eine Fuchsdame hier zu suchen, die nicht in der Lage ist ihren Gestalt zu Wandeln? Dir ist bewusst, daß du nicht nur dich in Gefahr bringst, sondern auch alle anderen Tierwesen auf der Insel? Die Oberhäupter beider Parteien haben einen Abkommen und du hast es gerade bewusst gebrochen UND dich auch noch erwischen lassen. Du wirst jetzt mit mir zurück kommen und mir dabei genau erklären was du hier zu suchen hattest und warum der Junge so sauer auf dich ist.“
      Sie plusterte Ihre Wangen auf und sah beleidigt zu Seite. Kurz darauf stand der Junge und seine Freunde hinter den beiden und dieser sagte sauer: „Du gibst mir jetzt sofort die Schlampe! Die hat mich gebissen und wir werden ihr dafür ordentlich die fresse polieren und wenn du nicht willst, das dir das gleiche passiert, dann verpisst du dich jetzt.“
      Rayo zog eine Augenbraue hoch, drehte sich um und sagte ernst: „Ich glaube ich habe mich gerade verhört. Hast du diese Frau gerade Schlampe genannt und uns beiden schläge angedroht? Junge ich glaube ihr seid diejenigen, die sich jetzt verpissen wollten, bevor ich euch die fresse einschlage. War diese Sprache deutlich genug für dich oder soll ich es nochmal anders wiederholen?“
      Der Teenager und seine Freunde lachten lauthals über die beiden und sagte dann: „Seht mal Jungs, der Kerl da will es alleine mit uns aufnehmen. Lasst uns ihm mal zeigen was wir mit solchen arschlöchern anstellen!“
      Rayo schüttelte verständnislos den Kopf, als die Teenager auf ihn zu kamen. Der erste versuchte ihm mit einem direkten Schlag ins Gesicht zu treffen, doch Rayo wehrte seinen Schlag mühelos mit einer Hand ab, holte mit seinem Bein aus und trat dem Jungen gegen die Brust, dieser viel zu Boden und Rang nach Luft. Als nächstes kamen die anderen 3 auf ihn zu und versuchten ihn mit mehreren angriffen zu treffen. Rayo ließ sein Wolfsgebiss erscheinen, biss einem in den Oberschenkel und dem anderen in den Oberarm. Die beiden schrien vor Schmerzen und das Blut lief aus den Wunden, die ihnen Rayo zugefügt hatte. Aus Rayos Mund lief das Blut der beiden Teenager heraus. Der letzte Teenager, den dem die Fuchsdame das Portemonnaie geklaut hatte, stand geschockt auf einer Stelle und Rayo sagte: „Willst du es auch nochmal versuchen? Aber sei dir sicher, dir beisse ich ihn dir Halsschlagader und lasse dich elendig wie eine Gossenratte ausbluten. Du solltest jetzt lieber deine Kumpel nehmen und von hier verschwinden, bevor ich mir es anders überlege!“
      Der junge schnappe sich hysterisch seine beiden verletzen Kollegen und machte sich so schnell er konnte daran von dort zu verschwinden. Als die Teenager weg waren, wischte er sich den Mund, mit einem Tuch aus seiner Hosentasche, ab, drehte sich dann zu der Fuchsdame um und sagte: „So und du kommst jetzt mit mir mit, oder willst du es auch mal probieren?“


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?

    • ~ Airi Kobayashi ~

      Gut, das war etwas anders geplant gewesen, als es letztendlich zustande gekommen war. Jetzt hieß es jedoch, so schnell wie möglich weg, sich nicht erwischen lassen und vorallem niemanden wissen lassen, wo sie war. In ihrem Kopf spielte sie bereits den Plan ab, welchen sie sich während dem Davonlaufen ausdachte, wurde allerdings durch einen Griff an ihrem Arm daran unterbrochen und sah recht überrascht zu dem jungen Mann, welcher zu ihr sprach. Und schon war es erneut ein Mensch, der... Nein, das war kein Mensch. Er roch anders, und zwar genauso wie ihres Gleichen. Sie hörte ihm nur halb zu bei der Standpauke und verengte die Augen ein wenig, ehe sie den Mund öffnete, um zu widersprechen, als auch schon die Jungs von eben angelaufen kamen und sie erst einmal wüst beschimpften. Sie hatte ja schon viel gehört, wie Menschen die Tierwesen nannten, doch das war doch wirklich zu niedlich. Eigentlich sollte sie das als Kompliment sehen, dass ein Mensch wohl dachte, dass sie sich mit anderen Menschen paaren würde, doch der junge Mann, welcher ihrer Flucht gerade in die Quere gekommen war, sah das wohl anders, als sie auch noch drohten Gewalt anzuwenden. Doch bevor sie etwas sagen konnte hatte der Schwarzhaarige auch schon den Kampf, wenn man es so nennen konnte, angenommen und kümmerte sich um zwei der Männer, während Airi die Chance nutzte und sich umsah. Solange er beschäftigt war konnte sie ja verschwinden. Das würde bedeuten, keine weitere Standpauke mehr von jemandem, den sie nicht einmal kannte. Außerdem, ohne ihn wär sie doch schon längst wieder zurück.
      Langsam trat sie ein paar Schritte zurück, als der Wolf seine Zähne zeigte und auch sogleich seine Beißkraft zur Schau stellte, welche den beiden Jungs noch recht harmlos entgegen kam, bevor sie schließlich hinter der nächsten Ecke verschwand, um Richtung Kanalisation zu verschwinden. Sie wäre nie hier gewesen. Reine Illusion. Er hatte nur was auf den Augen, so würde er sich das bestimmt einreden, weswegen sie sich unten angekommen an die kühle Steinwand lehnte und tief einatmete. "Was denkt der Kerl sich denn eigentlich? Ich hab immerhin nichts gemacht, im Gegensatz zu ihm." murmelte sie und sah in Richtung Abstieg, bevor sie ihre Kapuze vom Kopf schob und selbst auf den Boden sank. "Ich komm wohl nie wieder zu den Sticks." murmelte sie, die Augen nun geschlossen und den Kopf an die Wand gelehnt. Es hätte so gut laufen können. Sie hätte die Kerle abgehangen, wäre in einem anderen Viertel raus gekommen und hätte es nochmal probieren können. Was hatten diese Halbstarken auch schon für Beweise gegen sie? Jetzt allerdings, war es ganz allein sein Problem.
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    • Rayo
      Rayo bemerkte, nachdem er sich umgedreht hatte und seinen Satz gesprochen hatte, das die kleine Fuchsdame bereits weg war. Doch er suchte nicht nach ihr, er würde sie irgendwann eh im Dorf sehen und dann würde er sie sich schnappen und ein paar Texte mit ihr reden. Da er die Jungs so zugerichtet hatte, musste auch er sich jetzt schnell von dort verziehen, damit ihn niemand erwischen würde und es nicht so schlimmen Konflikten kommen würde. Die würden in naher Zukunft eh auftauchen, nachdem was gerade passiert war. Also schnappte er sich seine Tüten und machte sich auf den Weg zum Boot, welches ihn wieder zurück nach Hause bringen würde. Nach kurzer Zeit kam er beim Boot an und zeigte dem Bootsfahrer, seinen Fahrschein dieser nickte und Rayo betrat das Boot. Die Überfahrt dauerte eine Weile, doch letztlich legte das Boot direkt am Steg vor dem Dorf an und Rayo warf dem Bootsfahrer noch Münze zu,als kleines Trinkgeld. Anschließend machte er sich auf dem zu seinem Haus, um alle Einkäufe zu verstauen. Auf seinem Weg nach Hause, begrüßten ihn einige Leute aus dem Dorf und er warf den Kindern, die auf dem Spielplatz waren einige Süßigkeiten zu, diese bedankten sich herzlich und teilten es unter auch auf. Rayo machte es glücklich, wenn die Kinder sich freuten wenn sie etwas süßes bekamen. Schließlich bei seinem Haus angekommen, öffnete er die Tür und betrat das aus. Nachdem er seine Schuhe ausgezogen hatte, ging er in die Küche und legte die Einkäufe ab. Die Lebensmittel wurden ihn die dafür vorgesehennen Schränke verstaut und die neuen Klamotten wurde erst einmal durchgewaschen, bevor er sie anziehen würde. Nachdem die Klamotten in der Waschmaschine waren, begab er sich abermals in die Küche und kochte sich einen Heißen grünen Tee. Mit diesen setzte er sich in seinen Sessel, der im wohbzimmer stand und schaltete den Fernseher an, um eine seiner lieblings Sendungen zu gucken. Er entspannte sich von dem ganzen Tag, bis die Nachrichten durchgesagt wurden. Es wurde von einem zwischenfall berichtet, der momentan noch untersucht wird. Es hieß das 4 teenager von einem Hund oder von einem Tierwesen angegriffen worden sein. Die Aussagen der Teenager waren allerdings sehr wirr und die Polizei konnte keine Anzeichen der mutmaßlichen Täter ausfindig machen. Es sollen ab sofort mehr Polizisten in den Straßen der Stadt nach verdächtigen ausschau halten, falls es nochmal zu einem Vorfall kommen sollte. Rayo war es klar, daß die Menschen so reagieren würden und es ihm ihn nächster Zukunft nich möglich sein wird die Stadt zu besuchen. Zum Glück hatte er genug eingekauft um einige Zeit nicht nochmal dorthin gehen zu müssen.


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    • ~ Airi Kobayashi ~

      Eine Weile blieb Airi in der Kanalisation, wartete, bis sich der Tumult oben gelegt hatte und erhob sich langsam von dem feuchten Steinboden, ehe sie langsam heraustrat und sich umsah. Sie musste immerhin noch immer vorsichtig sein, besonders nachdem das alles passiert war. Noch dazu hatte sie keine große Lust noch einmal auf den Wolf von eben zu treffen, der ihr eine Moralpredigt halten wollte. Sie wusste selbst, was sie alles konnte und was nicht und das vorhin war nur ein dummer Zufall gewesen. So redete sie sich das jedenfalls ein. Im Inneren selbst wusste sie natürlich, dass es nicht sonderlich gut war, dass sie erwischt wurde. Noch dazu, dass sie jemanden gebissen hatte, um frei zu kommen. Andererseits hatte der Wolfsmann mehr Probleme als sie, wenn jemand dahinter kommen würde.
      Mit einem leisen Seufzen zog sie sich ihre Kapuze wieder über den Kopf, bevor sie sich schließlich mit schnellen Schritten zu der ablegenden Fähre begab. Hier konnte sie nun leider nichts mehr ausrichten, nachdem so viele in Alarmbereitschaft waren. Sie würde nur Gefahr laufen erkannt zu werden und.... getötet. Doch schnell schüttelte sie den Gedanken wieder aus ihrem Kopf, sah zu dem Boot, auf welchem sich einige bereits Platz gesucht hatten, ehe sie sich - wie zuvor schon - in eine der Kisten versteckte, um zurück auf die Insel zu kommen.
      Zurück war es das selbe Spiel wie in der Menschenstadt. Das Boot legte an, sie wartete darauf, dass alle von Bord gingen und keiner mehr beachtet wurde, ehe sie sich aus der Kiste schlich und zurück in die Stadt ging. Tief seufzend zog sie ihre Kapuze vom Kopf, fuhr sich durchs Haar und zuckte etwas mit ihren rechten Ohr, bevor sie sich in Richtung Lagerhalle begab. "Das war mehr als nur ein Reinfall... Hätte der Kerl sich nicht eingemischt, hätte ich sicher noch bekommen, was ich wollte." murmelte sie zu sich selbst, nachdem sie sich auf die recht alte Matratze auf dem Boden gesetzt hatte. Eines ihrer Beine angezogen und den Kopf darauf gelegt sah sie durch das offene Fenster in Richtung Markt, beobachtete dort die Leute, welche sich immer bis zur späten Abendstunde dort herum trieben und lächelte etwas, als sie Neugeborene sah, die ausgelassen durch die Straßen rannten.
      Bei so einem Anblick kam in ihr die Trauer hoch, noch nie so etwas wie eine Familie erlebt zu haben. Sie hatte sich schon immer durchschlagen müssen und hatte weder Mutter und Vater je kennenlernen dürfen. Beide wurden von den Menschen getötet und das nur, weil sie Airi beschützen wollten. Weil sie nicht gehört hatte und ihnen gefolgt war. Tief seufzte sie, vergrub ihr Gesicht kurz in den Armen und erhob sich schließlich, um nach draußen zu gehen. Keine Gedanken an Vergangenes verschwenden. Das gab nur Probleme und sie kam auch ganz gut alleine zurecht.
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    • Rayo
      Nach den Nachrichten schaltete er den Fernseher aus und zog sich nochmal an, um am Marktplatz noch ein paar Lebensmittel ein zu kaufen. Nachdem er sich seinen Rucksack auf den Rücken geworfen hatte, verließ er das Haus und lief die Straße entlang zum Marktplatz. Nach wenigen Minuten kam er auch schon dort an und ging die Stände, die im kreis aufgestellt waren, nacheinander ab. Er kaufte noch ein paar Kohlköpfe, Kartoffeln und etwas Lauch ein, aus diesen wurde er sich, zusammen mit dem Fleisch das er gekauft hatte, eine Suppe kochen, welche Tage halten würde. Doch die gesamte Zeit über, die er auf dem Marktplatz verbrachte, verspürte er einen Kalten Schauer auf seinem Rücken, als würde ihn jemand beobachten. Jedoch hatte er schon öfters so ein Gefühl und hatte gelernt es einfach zu ignorieren. Nachdem er also all seinen Einkauf erledigt hatte, machte er sich langsam wieder auf den Weg nach Haus. Wieder am Haus angekommen, öffnete er die Tür, zog seine Sachen aus und ging hinüber in die Küche. Dort legte er den Einkauf auf die Arbeitsfläche, holte einen Topf, ein Brett und ein Messer aus den schränken heraus. In den Topf füllte er etwas Wasser, stellte ihn auf den herd und stellte diesen auf mittlere Stufe, um das Wasser schoneinmal vor zu wärmen. Das frisch gekaufte Gemüse Schnitt er klein und gab es dann anschließend in den Topf. Als das Gemüse schön leicht am Kochen war, holte er das Fleisch, welches er in der Stadt gekauft hatte, aus dem Kühlschrank heraus, Schnitt es klein und gab es ebenfalls in den Topf. Das ganze ließ er nun 2 Stunden lang durchköcheln, während er wartete, holte er die Wäsche aus der Waschmaschine und hängte sie draußen zum trocknen auf. Nachdem er dann noch das Haus gesaugt hatte, war die Suppe letztlich fertig und essbereit. Er holte eine Schüssel und einen Löffel aus einem der Schränke, füllte etwas von der Suppe hinein, setzte sich an seinen Esstisch und aß in aller Ruhe seine frische und heiße Suppe.


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?

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    • ~ Airi Kobayashi ~
      Mit einem leisen Seufzen schob Airi ihre Hände in die Taschen ihrer Jacke, die Schultern etwas nach oben gezogen, nachdem sie wie bereits heute Nachmittag in Richtung Mauer gegangen war.. Sich auf die Stufen der Treppe setzend, welche nach unten zum kleinen Hafen führten, an welchem Fischerboote anlegten, stützte sie sich mit den Armen etwas ab und lehnte sich zurück. Die Beine hatte sie ausgestreckt, den Nacken in den Kopf gelegt und sah in den Himmel. Langsam begann die Sonne unterzugehen, dessen Anblick von hier aus einfach am schönsten zu beobachten war. Der Himmel färbte sich in ein sattes Orange, ging in ein tiefes Rot und Lila über, bevor er in einem dunklem Blau endete. Ein Lächeln schlich sich auf die Lippen der jungen Fuchsdame, als sie dieses beobachtete, während sie eines ihrer Ohren leicht zur Seite absenken ließ. Wie schön dieser Anblick doch war. Das lohnte sich für sie alleine schon jeden Abend, um aus ihrem Zuhause zu entkommen, welches nicht mehr beinhaltete als die Truhe mit ein paar Klamotten, den kaputten Spiegel und der alten Matratze. Manchmal wünschte sie sich, sich wie viele andere von hier, einfach in einen von ihnen wandeln zu können. Einfach als Mensch in dessen Stadt zu leben. Vielleicht sogar eine richtige Wohnung zu bewohnen, in der sie sich richtig wohlfühlte. Freunde finden, die sie nicht zickig und arrogant fanden. Vielleicht sogar jemanden, der an ihrer Seite- Sogleich schüttelte Airi den Kopf bei diesem Gedanken, atmete tief ein und beobachtete die langsam aufkommenden Sterne. Sie wurde zu sentimental, wenn sie zu lange über etwas nachdachte. Von Abend zu Abend merkte sie es immer wieder und doch.... Tief im Inneren wünschte sie sich das womöglich mehr, als sie zugeben wollte.
      Langsam verschwand ihre linke Hand in der Jackentasche und holte eine kleine Packung heraus, welche bereits offen war. Den Blick auf diese gerichtet öffnete sie den Papdeckel und holte das letzte Stäbchen heraus, das sich noch darin befand. "Irgendwann bekomm ich schon welche. Ohne Zwischenfälle." meinte sie leise zu sich selbst, bevor sie das Schokoladenende zwischen die Lippen nahm und die nun leere Verpackung zusammen drückte. Diese zurück in ihre Jackentasche schiebend, da kein Mülleimer in der Nähe war und sie sicher nicht so unachtsam ihren Müll herum liegen ließ, lehnte sie sich schließlich an die Eisenstange des Treppengeländers. Die Arme locker auf ihre nun angezogenen Beinen gelegt und den Kopf an das selbige Geländer gelehnt, ehe sie für einen Moment die Augen schloss und dem sanfte Rauschen des Meeres lauschte.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"


    • Rayo
      Nachdem er seinen Eintopf gegessen hatte, räumte er das Geschirr ab, spülte es ab und räumte es dorthin zurück, wo es hingehört. Es war bereits sehr spät geworden, doch trotz der späten Stunde wollte er noch ein Bad nehmen, um wieder abschalten zu können. Er ließ das Badewasser ein und holte neue frische Schlaf klamotten, aus seinem Kleiderschrank heraus. Im Anschluss zog er dann seine Klamotten aus, legte die Wäsche in den Wäsche Korb und setzte sich dann entspannt in die Badewanne. Er genoss das heiße Badewasser etwa eine gute halbe Stunde und nachdem er sich dann noch gewaschen hatte, verließ er das Bad, trocknet sich ab und zog seinen Schlafanzug an. Nachdem er alle lichter ausgeschaltet hatte, betrat ein sein Schlafzimmer und legte sich in sein warmes und flauschiges Bett. Als er dort lag, ließ er den genzen Tag noch einmal durch seinen Kopf Revue passieren. Er wusste genau, daß er es heute übertrieben hatte und es ihn definitiv noch einmal einholen würde,doch fürs erste einmal schlief er langsam ein und wachte ers am Morgen wieder auf, als er von der Sonne, die durch sein Fenster schien, wachkekitzelt wurde. Wie jeden Morgen stand Rayo auf, trank seine Kaffee und machte sich auf, um seinen morgendlichen Ausdauerlauf zu machen, schließlich wollte er in Form bleiben. Einige der Dorfbewohner begrüßten ihn und wünschten ihm einen schönen Tag. Er wunk jeden zu und schenkte ihnen ein Lächeln. Als er am Strand angekommen war, machte Rayo eine kleine Pause und horchte dem ruhigen Wasser. Er beschloss ein wenig durch das Wasser zu joggen und zog deswegen seine Schuhe aus, damit sie nicht nass werden würden und joggte dann langsam und entspannt durch das kühle Wasser, während der Sand zwischen seinen Zehen ihn leicht kitzelte.


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?

    • ~ Airi Kobayashi ~
      Die Nacht über war Airi draußen und selbst als die Sonne aufging saß sie noch immer auf der Treppe, an dessen Geländer gelehnt und die Augen geschlossen, während sie etwas vor sich hin döste. Ob sie nun in der Lagerhalle auf der unbequemen Matratze schlief oder wie so oft schon hier draußen, war ihr mittlerweile egal geworden. Solange es nicht regnete oder gar schneite fühlte sie sich auch hier recht wohl, alleine schon, wenn sie das sanfte Meeresrauschen hörte, welches sie auch an diesem Morgen weckte. Sie zuckte etwas mit den Ohren, bevor sie ihre noch schweren Augenlider langsam öffnete und sich langsam aufrichtete. Airi streckte sich etwas, gähnte und fuhr sich schließlich durchs Haar, ehe sie sich etwas umsah. "...Schon wieder?" murmelte sie, erneut ein Gähnen, bevor sie sich langsam erhob und den Rücken druchstreckte. Auch wenn es ihr nichts ausmachte, so sprach ihr Rücken Bände, indem er sich mit einem lauten Knacken meldete. In solchen Momenten fühlte sich die junge Fuchsdame, als wäre sie bereits 100 Jahre alt und könnte sich kaum noch bewegen.
      Mit einem leisen seufzend trat sie die Treppen hinunter, sprang die letzten drei Stufen in den Sand und lächelte etwas, bevor sie sich in Richtung Meer begab. Die Schuhe ausgezogen und nun in einer ihren Händen ließ sie das kühle Salzwasser an ihre Füße schwappen, schloss die Augen und atmete die salzige Luft tief ein, den Nacken in den Kopf gelegt. Wie sie das Meer doch liebte, auch wenn es wie eine Barriere zu sein schien, die sie von der restlichen Welt abschottete.
      Während sie eine Weile dort stand und die Ruhe genoss, zuckte nach einiger Zeit ihr Ohr, als sie leise Schritte hörte, die immer näher zu kommen schienen. Ihre orangenen Augen langsam öffnend richtete sie den Blick in die Richtung, aus welcher das Geräusch kam, ehe sie ihre Augen sogleich etwas aufriss und sich all ihre Haare aufstellten. "Der Kerl von gestern.... Nein, nicht am frühen Morgen." murmelte sie, sah sich um und versteckte sich sogleich hinter der Treppe, auf welcher sie sich die Nacht über aufgehalten hatte. Sich unter dieser etwas zusammen gekauert zog sie ihre Beine an, schlang ihre Arme um diese und lehnte den Kopf an die Wand, während sie nun wartete.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
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    • Rayo
      Langsam und stück für stück ging er entlang des ufers und badete seine Füße im Wasser. Durch das joggen schwitzte er leicht und da er auch eh schon am Wasser befand, entschloss er sich einfach dort schwimmen zu gehen und den Schweiß damit von sich zu waschen. Er entledigt sich seine Kleidung, legte sie im Sand ab und began is in die sanften Wellen des Wassers. Es war angenehm kühl gewesen, sodass er sich auch sehr gut entspannen konnte. Nach kurzer Zeit, war er abgekühlt und gewaschen und so schwomm er wieder an das Ufer, ließ seinen Körper einen Moment durch die Sonne trockenen und zog dann, nachdem sein Körper einigermaßen trocken war, seine Kleidung wieder an. Da nun sein kleine trainingseinheit vorbei war, beschloss er sich wieder auf den Weg nach Haus zu machen, um dort das Mittagessen vor zu bereiten und das Haus ein wenig zu säubern. Gerade als er die Treppe hinauf ging, um wieder auf den Weg zu kommen, stieg ihm ein Geruch in die Nase. Er hatte ihn bereits schon zuvor ein Mal wahr genommen,er müsste der füchsin gehören, die er gestern in der Stadt getroffen hatte und die einfach vor ihm abgehauen war. Doch er hatte am frühen Morgen nicht wirklich Lust sich zu streiten oder mit jemanden zu diskutieren und machte sich daraufhin einfach weiter auf den Weg, ohne dem Geruch zu folgen.


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?