Blutrausch [Lucy & Shio]

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    • Blutrausch [Lucy & Shio]

      ** Zur Vorstellung **

      @Shio
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      Nicole Grey

      Heute war mein erster Tag in meiner neuen Arbeitsstelle. Vor einer Woche war ich hergezogen von dem kleinen Dörfchen und nun war ich als einer der Top-Ermittlerinnen in Alacant City angestellt. Ich freute mich sehr auf meine neue Arbeit und vor allem hatte ich schon einen Fall, den ich nur mit größter Freude übernahm. "Es verschwinden bereits jahrelang Frauen, die auf das gleiche Muster und somit auf den gleichen Täter zurückzuführen sein können. Leider fand man bisher keine einzige Leiche, aber wir gehen von einer großen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass alle tot sind", erklärte mir der Hauptkommissar am Telefon. "Und eine Entführung mit Verschleppung beispielsweise zur Prostitution in anderen Ländern kann ausgeschlossen werden?", fragte ich ihn. "Nein, nicht vollkommen, aber es gibt keine Indizien für eine Verschleppung", erklärte er mir. "Alles klar, ich schaue mir das an", meinte ich und beendete das Telefonat, welches vor zwei Tagen nach meinen Einzug stattfand. Nun war es soweit. Ich konnte mir endlich die Akten ansehen. Als ich im Präsidium war, stellte ich mich schnell ein paar Kollegen vor und ging dann sofort in mein neues Büro. Der Kommissar persönlich brachte mir die besagten Akten. "Bitte Miss Grey, ösen sie den Fall. Er macht mir schon seit Jahren Kopfschmerzen", meinte er und ich nickte. "Das tue ich", sagte ich lächelnd und öffnete die Akten, nachdem er aus meinem Büro gegangen war. "Ernsthaft?", meckerte ich leise vor mich her. In diesen Akten sind lediglich die Daten der verschwundenen Frauen verzeichnet, aber keine einzige Spur. Das könnte doch anspruchsvoller werden, als ich dachte. Den ganzen Tag über telefonierte ich herum, befragte erneut die Zeugen und versuche auch nur das kleinste Bisschen herauszufinden. Somit ging der Tag schneller dahin, als ich schauen konnte. Als ich das Präsidium verließ war es bereits dunkel und das Nachtleben hatte begonnen. Morgen würde ich weiter recherchieren. Irgendwo musste es doch etwas geben. Es konnte doch nicht sein, dass die Frauen ohne Spur verschwanden. Einfach so. Als würden sie sich auflösen. Nicht mal eine Leiche. Ich wollte meinen Feierabend in einer netten Bar verbringen, um vielleicht noch etwas nachdenken zu können und das Leben dieser Menschen hier zu beobachten und zu analysieren. Also setzte ich mich in einer gut betuchten Bar und bestellte mir einen Cocktail. Aber der Kommissar hatte Recht. Alle Frauen hatten Ähnlichkeiten. Die Opfer waren weiblich, schön, gebildet und waren wohlhabend. "Dankeschön!", sagte ich, als mir der Kellner meinen Cocktail brachte. Nachdenklich stocherte ich mit dem Strohhalm im Eis herum und merkte gar nicht, dass mich ein Mann musterte.
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    • James Rayan

      Ich dachte schon dieser Tag würde niemals enden, denn mein Tag war so voll geplant das ich von einem Termin zum nächsten hetzen musste. Stets präsent und proffesionell musste ich auftreten um meine Firma zu repräsentieren.
      Das letzte Meeting steckte mir mehr in den Knochen als mir lieb war, denn manche meiner Partner waren nicht gerade einfach zu befriedigen. Doch durch meinen außerordenlichen Charm bekomme ich immer das was ich will.
      Ich unterzeichnete den Vertrag und gab ihm die Hand, als mein Handy klingelte. "Entschuldigen Sie mich für einen Moment."
      Ich ging aus dem Büro und nahm es aus meiner Hosentasche. "Ja Rayan?" Zu meinem Erstaunen war es mein bester Freund, den ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe, denn ich steckte all die Zeit in meine Arbeit.. oder in die ein oder andere Frau.
      "Hey Nick es ist schön dich zu hören. Wie geht es dir?" "Hey James es freut mich ebenfalls. Ich bin in der Gegend und ich wollte dich besuchen kommen, hast du heute Abend Zeit?" "Für dich nehme ich mir die Zeit gerne. Ich schicke dir eine Adresse von einer Bar, dort bin ich eigentlich immer anzutreffen. Ich freue mich." "Ich mich auch bis dann."
      Nick.. Nick war ein wahrhaftiger Freund, der stets an meiner Seite war und mich nie im Stich gelassen hatte. Ich war froh das ich ihn heute wiedersehen durfte.
      Ich ging zurück zum Büro und nahm die Unterlagen in die Hand und meine Aktentasche. "Vielen Dank für ihre Kooperation und wir melden uns bei Ihnen." Ich gab dem Partner die Hand und machte mich auf zum Fahrstuhl.
      Mein Blick blieb jedoch an seiner Assistentin hängen und dann hatte ich wieder dieses Gefühl.. Die Begierde nach ihr wuchs.., doch dann ging der Fahrstuhl auf und einige Angestellten traten hinaus. Schnell schlüpfte ich hinein und versuchte mich zu beruhigen. ´Nicht hier..´
      Ich zupfte meine Krawatte zurecht und ging zum Auto um nach Hause zu fahren.
      Dort angekommen sprang ich unter die Dusche und zog mir andere Sachen an. Ein wenig Parfum machte mein Outift für die Frauen unwiderstehlich.
      Mein Weg führte nach unten und ich konnte bis zur Bar zu Fuß laufen, so konnte ich das ein oder andere Mal etwas mehr trinken, als üblich und ich hatte es nicht weit wenn ich eine Frau abschleppe.
      Nick stand strahlend vor der Bar und ich begrüßte ihn mit einer Umarmung. "Schön dich zu sehen." "Die Freude ist ganz meinerseits."
      Wir traten in die Bar und Nick kam aus dem Stauen nicht heraus. "Wow!" "Gefällt sie dir?" "Jqa und wie. Schau dir mal die Bar an." Ich lachte nur. "Ja du bist hier am angesagtesten Ort der Gegend. Hier treffen sich nur wohlhabende Leute." "Ich fühle mich geehrt das ich mit dir hier sein darf." "Komm wir gehen zu meinem Stammplatz."
      Ich führte Nick zu einem Vip Bereich wo wir die ganze Bar im Auge hatten. Dort gab es ein großes rotes Sofa, einen Billardtisch, Eimer mit Champagner und noch vieles mehr. Nick´s Mund war weit geöffnet. "Gefällt es dir hier?" "Und wie!" Wir nehmen auf dem Sofa Platz und ich schenkte uns zwei Gläser mit Champanger ein. "Auf einen schönen Abend." "Prost!"
      Jeder von uns nahm einen Schluck von den Gläsern und als ich meinen Blick in Richtung Bar hob blieb ich mit meinen Augen an einer Frau mit farbigen Haaren hängen. Ich nahm eine aufrechte Haltung ein und beobachtete sie. Ich biss mir leicht auf die Lippe, denn sie war sehr ansehbar. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Nick mir eine Frage stellte. "Ähm was?" Er kicherte und klopfte mir auf die Schulter. "Na wo sind wir den gerade mit den Gedanken? Ich seh doch wie du sie anschaust." "Ist es so offensichtlich das sie mir gefällt?" Er nickte nur. Sie war definitiv anders als die restlichen Frauen hier drinnen und das weckte mein Interesse an sie. "Los sprich sie an." "Das weckt zu sehr Aufmerksamkeit. Hier sind so viele Menschen die mein Gesicht kennen und ich möchte die Sache eher diskret halten, wenn du verstehst was ich meine." Ich nahm eine Serviette und einen Stift in die Hand und kriztelte ein paar Worte darauf. ´Mein Drink fühlt sich einsam, würdest du ihm Gesellschaft leisten?´
      Ich gab den Zettel einen Kellner und zeigte auf die Frau. Dieser ging schnurrstracks zu ihr und überreichte ihr den Zettel. Ich lehnte mich entspannt zurück und schaute sie mit einem lasiven Blick an.
    • Nicole Gray

      Nach einem Cocktail sah ich zwei schick gekleidete Männer die Bar hereinkommen. Einer von ihnen war ein großer, schwarzhaariger Mann, der mir sofort auffiel. Er wirkte sehr charmant und lachte gerade, als er mit seiner Begleitung, einem weiteren Mann, sprach. Ich beobachtete, wie sie in die Privat-Lounge gingen. Reiche Schnösel! Kopfaschüttelnd bestellte ich mir einen weiteren Cocktail und beobachtete meine Umgebung. Überall waren Menschen. Die Bar füllte sich, aber niemand interessierte mich wirklich. Weder aus beruflicher noch privater Hinsicht. Bei keinem von ihnen konnte ich einen Bezug zu meinen Fällen herstellen-. Das wäre auch zu einfach gewesen. Aber nun würde ich aus privaten Zwecken hier verweilen. Der reiche Mann interessierte mich irgendwie schon, da er eine unglaubliche Aura mit sich trug, die einen fast absorbierte. Aber das war jetzt auch egal. Er war unerreichbar. Ich nahm mir vor, nur noch diesen einen Cocktail zu trinken und dann wieder nach Hause zu gehen. Zum einen hatte ich sowieso noch viel zu viele Kisten auszupacken bzw. zu sortieren, zum anderen aber musste ich morgen früh genug aufstehen. Wichtig war es mir auch, einen klaren Kopf zu behalten und nicht mit einem Kater zur Arbeit zu gehen. Kurz bevor ich den besagten Drink dann leerte, brachte mir der Kellner eine Serviette und deutete hinter mich. ´Mein Drink fühlt sich einsam, würdest du ihm Gesellschaft leisten?´, stand darauf. Ernsthaft? Was war das denn bitte für ein lächerlicher Anmachspruch. Ich sah in die Richtung, in der der Kellner zuvor zeigte und sah den schwarzhaarigen Mann, der mir eben noch so charmant vor kam. Ehrlich? Was besseres hattest du nicht drauf? Das war ein Witz. Schade eigentlich. ICh zerknüllte daraufhin die Serviette, schüttelte meinen Kopf, um ihm zu sagen, dass ich nicht zu ihm kommen würde und war die Serviette in den gläsernen Kerzenhalter vor mir. Die Serviette flammte kurz auf und war dann zu Asche verfallen. Ich lächelte ihn an, zwinkerte dabei und drehte mich wieder zu meinem Cocktail. Noch einmal musste ich etwas lächeln. Es war so lächerlich, dass ich es sogar irgendwie amüsant fand. Aber es reichte nun mal nicht.
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    • James Rayan

      Mein Freund sah mich fragend an und musste leicht kichern. "Ernsthaft? Denkst du sie fällt auf so einen Spruch rein. Du bist langsam echt aus der Übung." Ich schüttelte nur mit dem Kopf und fuhr mir durch die Haare. "Wart nur ab sie wird anbeißen."
      Doch schnell wurde mir die Realität zu Füén gelegt als sie sich zu uns drehte und den Kopf schüttelte.
      Meine Augen weiteten sich und ich biss mir nicht gerade unsaft auf die Unterlippe. Nick schlug mir auf den Rücken. "Habs doch gesagt. Da muss schon weit aus mehr kommen." "Und was schlägst du vor?" "Geh verdammt nochmal zu ihr. Sie ist nicht so wie die meisten Frauen hier.. Also los Geb dir einen Ruck."
      Ich seufzte auf und verdrehte die Augen. "Du hast ja Recht." Ich stand auf zupfte mir meine Sachen zurecht, nahm zwei Gläser vom Champanger und verließ unsere Oase der Ruhe und ging die die völlig überfüllte Bar.
      Ich hasste das.. Jeder schien einen mit seinen Blicken beinhae auszuziehen und er mochte es nicht wenn es laut war. Doch sie biss nicht an, also ich da nurnmal durch.
      Ich stellte die Gläser neben ihr auf den Tresen und setzte mich auf einen der freien Barhocker. "Wow. du scheinst es echt in dir zu haben. Ich musste selbst darüber schmunzeln wie dumm der Spruch war. Ich bin übrigends James." Ich hielt ihr meine Hand hin und hoffte darauf das sie nicht gleich aufstand und davon rannte. Sie hat mein Interesse geweckt und auch wenn es bis jetzt eher Mau mit dieser Frau lief, so sah ich sie schon als einer meiner neusten Trophäen in meiner Sammlung... Besonders ihr Haar hat es mir angetan.. Noch keine von ihnen trug so schönes farbiges Haar. Diese würden einen ganz besonderen Platz bekommen, da war ich mir ganz sicher.
      "Ich habe meinen Drink mitgebracht und dir auch einen eingeschenkt, wenn es ok ist. Ich habe dich hier in der Gegend noch nicht gesehen bist du Neu hier?"
      Nick betrachtete die ganze Sache von dem Vip Bereich aus und lächelte mir vom Weiten zu. Es tat gut das ich nicht alleine hier war, denn irgendwas an ihr machte mich nervös. Sonst machte ich die Frauen eher schwach, doch heute schien es umgekehrt zu sein..
    • Nicole Grey

      Ich bemerkte zunächst nicht, dass der Typ tatsächlich auf mich zukam. Erst, als er sich auf einen freien Barhocker neben mich setzte, bemerkte ich seine Gestalt. Ich sah zu ihm herüber und musterte ihn kritisch. Er hatte wirklich Eier sich mir noch einmal zu nähern, dass musste ich zugeben und sein Aussehen war mehr als ästhetisch für mich. Ich war mir ziemlich sicher, dass er ein mächtiger Frauentyp gewesen war und die ein oder anderen öfter mal abschleppte. So ein Mensch war ich eigentlich noch nie. Ich wollte nicht nur die eine Nummer für zwischendurch sein. Und ich war mir sicher, dass ich es bei ihm sein würde. Er stellte sich mir als 'James' vor und meinte zuvor, dass der Spruch dumm gewesen war. "Die Vorstellung aber auch", meinte ich und lächelte frech. James hatte eine unglaubliche Aura an ihm, die mich irgendwie faszinierte. Aber vielleicht lag es auch nur an dem Cocktail, der es ziemlich in sich hatte. Auch, wenn ich keinen Kater haben wollte, wollte ich doch irgendwie mehr trinken und war dafür auch bereit. Die Vernunft verabschiedete sich mit zunehmend Alkohol immer mehr von mir. Er sah, dass er mir die Hand hinhielt und schlug ein. "Nicole", meinte ich kurz und drehte mich mit dem Barhocker wieder zu meinem leeren Drink. Dann meinte er, dass er mir etwas mitgebracht hatte und ich lächele ihn an. "Sekt ist nicht so einer meiner Favoriten. Ich mag es eher härter", meinte ich belustigt und lehnt seine Einladung damit ab. Ich winkte dem Barkeeper zu und bestellte, "Zwei Gin-Tonics bitte", sagte ich lächelnd und er nickte mir zu. "Das Gesöff ist nur was für Mädchen", meinte ich und nahm die beiden Cocktails vom Barkeeper entgegen. "Hier drink was ordentliches", forderte ich ihn auf und schlürfte sofort an meinem. "Ja, ich bin neu in der Gegend. Die Stadt ist groß, dass du neue Gesichter in dieser Bar hier erkennst, sagt einiges über dich aus", meinte ich und trank einen weiteren Schluck. "Playboy, was?", fügte ich hinzu und kicherte. "Ich mag Playboys nicht", sagte ich und trank weiter. Der Alkohol stieg mir ganz schön zu Kopf. Dennoch hoffte ich, dass James, einer, der sich vielleicht etwas besser auskannte, mir die ein oder anderen Infos geben könnte, die für meinen Fall wichtig sein würden. Das war eine Ausrede, die mir selbst klar war. Hier ging es bestimmt nicht nur um die Arbeit.
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    • James Rayan

      Es überraschte mich gar nicht das sie meine Vorstellung ebenfalls etwas merkwürdig empfing. "Nun du scheinst mich ganz schön nervös zu machen, sonst bin ich nicht so." Ich versuchte alles ein wenig herunterzuspielen und nippte an meinem Glas. Sie zog mich förmlich an und ich konnte meine Augen nicht von ihr lassen. "Nicole also. Hm? Ein wirklich schöner Name für eine schöne Frau."
      Ich wusste das auch dieser Spruch bei ihr nicht sitzen würde, aber ich bin eben wie ich bin, warum sollte ich mich verstellen?
      Meine Augen weiteten sich als sie den Sekt ablehnte. Sie war wirklich anders als alle anderen Frauen hier drinnen. Ich musste leicht Schlucken als sie meinte sie mag es härter, dieser Satz erweckte in mir so einiges und ich war nicht abgeneigt mehr davon zu erfahren.
      Der Drink war bestellt und ich nippte an ihm und konnte wirklich nicht eine Sekunde von ihr ablassen. Warum machte mich ausgerechnet sie so schwach? Ihr Körper war in Gegensatz zu den Frauen die ich normalerweise abschleppe nicht gerade übbig bestückt. Auch wenn sie keine schlechte Figur hatte, sie zog mich in ihren Bann.
      "Ein Playboy bin ich nicht unbedingt, aber ich bin hier fast jeden Abend mit meinem Kumpel. Ich brauche einen Ausgleich von meiner Arbeit und natürlich entgeht mir nicht falls jemand Neues hier auftaucht, denn meistens sind es immer die gleichen Gesichter die man hier trifft und das ist auf Dauer auch langweilig. Es ist erfrischend das du dich in die Höhle der Löwen getraut hast. Mich wundert es das dich noch niemand angesprochen hat, aber hier triffst du meistens eh nur Snobs." Ich musste bei dem Satz leicht kichern, denn ich hatte ja auch genug Geld, doch ich verprasste es nicht so wie andere hier.
      "Nicht das du denkst das ich auch so einer bin. Ich muss nicht heraushängen lassen, das ich Reich bin. Ich könnte es, aber wozu? Ich denke nicht das eine Frau es unbedingt toll findet wenn ein Mann mit seinem Geld prahlt." Mein Blick wanderte kurz auf meinen Drink, wovon ich einen Schluck nahm. "Was treibt dich in diese Stadt?" ich stützte meinen Kopf auf meiner Hand ab und lächelte sie an.
    • Nicole Grey

      Ich musste in mein Glas lächeln, als er zugab, dass ich ihn nervös machen würde. "Ich mache die meisten Menschen nervös", erklärte ich ihm monoton und trank von meinem Glas. Als er mir ein Kompliment über meinen Namen gab, sah ich ihn an und verdrehte die Augen, lächelte aber dabei. "Danke, sollte ich wohl sagen, oder?", meinte ich grinsend und betrachtete ihn genauer. Er hatte eine eindrucksvolle Aura. Sein schwarzes Haar lag perfekt frisiert und seine Augenfarbe war irgendwie leicht hypnotisierend. Es war eine Mischung aus braun, grün und gelb? Sehr interessant. Eine solche Augenfarbe hatte ich noch nie zuvor gesehen. Er war attraktiv auf jeden Fall, aber das bedeutete nicht, dass ich auf einen so einfältigen Kerl hereinfallen würde. Wenn ich mit ihm heute Nacht mitgehen würde, würden wir uns wohl am nächsten Morgen verabschieden und getrennte Wege gehen. Ich war beschämt über meine Dummheit und er hätte eine neue Trophäe. Nein, so würde das hier nicht laufen. Er sah mich die ganze Zeit über mit diesen Augen an, was mich urplötzlich sehr verlegen machte. Das ließ ich mir aber natürlich nicht anmerken. James erklärte mir, dass er kein Playboy sei und eher einen Ausgleich zu seinem Arbeitsalltag brauchte und daher öfter mal hier in dieser Bar unterwegs sei. Er nannte es 'erfrischend' mich hier in der Bar als neue Person zu sehen. "Nun, ich muss zugeben, dass ich nicht wegen einer Bekanntschaft hier bin, sondern mehr für den Alkohol", meinte ich kichernd. Der Rausch durchflutete bereits meinen Kopf und meinen Verstand. "Ich denke, dass ich auch so aussehe, dass ich mit niemanden sprechen wollte und deswegen lassen mich die meisten in Ruhe. Aber du hast das wohl nicht gemerkt", schlussfolgerte ich. James erzählte von seinem Geld und das er damit nicht angeben wollte. "Und doch hast du es gerade getan", meinte ich gezielt und trank einen weiteren Schluck. "Geld ist mir egal. Das macht einen Menschen auch nicht gerade attraktiver", sagte ich dazu. "Und ja, eine Frau wie ich findet es definitiv nicht toll, wenn ein Mann über sein Geld prahlt", erklärte ich ihm und bestätigte damit seine Theorie. Als nächstes fragte er mich, was mich in die Stadt gezogen habe. Mit seinem Kopf auf seinen Händen stützend starrte er mich weiter an. "Die Langweile im Dorfleben und die Arbeit", antwortete ich ihm. "Wohnst du schon lange hier, James?", stellte ich ihm nun die Gegenfrage. Vielleicht konnte ich doch noch etwas Nützliches aus ihm herausholen.
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    • James Rayan


      Ich beugte mich zur ihr hinüber um ihr ins Ohr zu flüstern. "Pass aber auf das du nicht zu viel trinkst, viele hier haben es auch willige Frauen abgesehen." Ich zwinkerte ihr zu und nippte an meinem Glas. "Manche beobachten einen nur und dann gehen sie auf die Jagt wie ein Tiger und schnappen dann schnell zu."
      Mein Blick schweifte über die Clubfläche und viele Blicke waren auf die Dame neben mir gerichtet. Sie viel eben auch auf mit ihrer Haarfarbe. Leicht muste ich kichern darüber das sie mich doch dabei ertappte wie ich über mein Geld prahlte. "Da hast du mich wohl eiskalt erwischt gehabt." Ich nippte wieder vom Glas und stellte es anschließend wieder ab. Sie strahlte eine wahnsinns Aura aus.. Die mir immer mehr gefiel.. In meinem Kopf kreisten tausend Gedanken.. Was ich mit ihr anstellen würde und wie schön ihr Kopf aussehen würde in meiner Sammlung.. Ich leckte mir leicht über die Lippen und mir wurde aufeinmal ganz warm. ´Reiß dich zusammen´, ermahnte ich mich selbst und atmete kurz durch und schenkte ihr anschließend wieder meine volle Aufmerksamkeit. Ehe ich ihr selbst eine Frage stellen konnte fragte sie mich im selben Atemzug etwas. "Ja ich lebe schon eine Weile hier. Ich habe mich sozusagen versucht selbstständig zu machen mit meiner Firma und es da habe ich auch geschafft. Nun gehört mir die größte Firma die es hier in der Stadt gibt." Ich merkte natürlich das ich damit leicht angab und ich wusste auch das sie es eher kalt lies.. Das sagte sie ja bereits. "Nach dem tragischen Tot meiner Eltern musste ich mich irgendwie ablenken und ich stürtzte mich dafür in die Arbeit." Mein Blick wurde jetzt ganz sanft und leicht verletztlich. "Sie fehlen mir wrklich sehr. Ich hätte mir gewünscht sie würden sehen was ich geschafft habe.."
      Ich schob das Glas hin und her und starrte auf die Bar. "Aber nun genug von mir.. Du sagstest du kommst aus einem Dof und bist wegen der Arbeit hier. Was arbeitest du denn wenn ich fragen darf?"
    • Nicole Grey

      James machte mir deutlich, dass ich hier aufpassen und lieber nicht zu viel trinken solle. Sein Atem, den ich leicht an meinem Hals spürte, als er mir dies ins Ohr flüsterte, löste in mir eine warme Gänsehaut aus. Ich räusperte mich leicht. "Nun, sei gewiss. Ich kann ziemlich gut auf mich selbst aufpassen", meinte ich lächelnd und trank noch einen Schluck. Es ging so schnell und mein Glas war wieder leer. Ich sollte aufhören zu trinken und nach Hause gehen, aber irgendwie hatte ich hier Wurzeln geschlagen. Das Gefühl von Raum und Zeit war schon verflogen und es war mir egal, dass ich morgen früh wieder raus musste. Jetzt war ich hier und dieser Mann konnte mir vielleicht ein wenig was erzählen, was für meinen Fall von Bedeutung sein könnte. Oder war das nur eine billige Ausrede mich von ihm abschleppen zu lassen? Ich hob meine Hand und bestellte einen weiteren Drink, der auch schneller den Platz meines leeren Glases einnahm, als ich sehen konnte.
      Ich sah zu James rüber und erkannte, dass er ziemlich nervös gewesen war. Mit meinen Blicken musterte ich diesen nun immer interessanteren Mann. Ich ermahnte mich, mich zusammenzureißen und sagte zu mir, dass ich ihn nur interessant empfand, weil ich bereits ziemlich viel getrunken hatte. James erzählte mir, dass er schon länger hier lebte und sich hier eine Firma aufgebaut habe. Interessant. Er meinte, dass er die größte Firma leitete, die es in der Stadt gab. "Das ist natürlich sehr beeindruckend", meinte ich und trank weiter. "Nun dann bekommst du wohl auch ziemlich viel hier mit, mh?", fragte ich ihn. Aber im nächsten Moment sprach er von seinen verstorbenen Eltern und wirkte verletzlich. Fast so klein wie ein armer Welpe. Das löste in mir Mitleid aus. "Oh", meinte ich einfach nur und trank verlegen noch einen Schluck. "Das tut mir sehr leid", meinte ich rau und sah ihn wieder an. "Ich bin auch ein Workaholic", gab ich zu und lächelte. Sein Blick war an die Bar gehaftet. Es schien ihn wirklich noch sehr traurig zu machen. "Ich bin sicher, dass sie sehr stolz auf ihren Sohn sind", meinte ich dann doch mitfühlend. Ich wusste nicht warum, aber irgendwie zog er mich magisch an, sodass ich meine Hand auf seine legte, die zuvor noch das Glas hin und her schob. Durch seine Wärme spürte ich, wie kalt meine Hände gerade waren. "Entschuldige", meinte ich verlegen und ertappt und nahm meine Hand wieder weg. Was stimmte nicht mit mir? "Meinen Job?", wiederholte ich seine Frage, um wieder zur Realität zurückzukehren. "Nun...", fing ich an und klopfte mit meiner Hand, die eben noch seine Hand berührte an meinen Holster, in dem sich meine Pistole befand. "Das ist wohl der Grund, warum ich gut auf mich selbst aufpassen kann. Ich bin Kriminalpolizistin", sagte ich stolz und lächelte freundlich. "Und das ist wohl jetzt auch der Grund, warum ich mich verabschieden muss. Ich muss früh raus, James. Aber... es hat mich sehr gefreut deine Bekanntschaft zu machen, auch, wenn du etwas merkwürdig bist", meinte ich kichernd und trank in einem Zug mein Glas leer. Anschließend stand ich vom Hocker auf. Mein Gleichgewicht war nicht mehr ganz intakt, aber ich konnte immerhin noch stehen. "Vielleicht...", fing ich an und drehte mich zu ihm um. "Vielleicht werden wir uns wiedersehen", sagte ich und wandte mich nun von ihm ab. Es fiel mir schwerer als gedacht. Ich legte genügend Geld auf die Bar und verließ diese sogleich. Draußen angekommen versetzte mir die kalte 'Luft noch einmal einen heftigen Schlag und ich bemerkte, dass ich ziemlich betrunken gewesen war. Ich atmete tief durch und bereute es irgendwie diesen Mann in der Bar zurückgelassen zu haben.
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    • James Rayan


      Diese Frau machte mich einfach mega nervös. Irgendwas an ihr war anders, als ich es gewohnt ware. Ich lauschte ihren Worten gespannt und empfand es als ziehmlich süß das sie Mitleid für mich empfand. "Nun es ist schon Jahre her, ich bin froh das ich standhaft geblieben bin. Andere wiederum wären schon längst in eine schiefe Bahn geraden oder sich in Alkohol erdrängt. Ich bin froh das ich so bin wie ich bin." Es war durchaus interessant was sie zu bereichteten hatte und das sie ihre Arbeit ebenfalls liebte.
      Sie war wirklich eine Schönheit schon alleine der Anblick ihres wunderschönen Haares versetzte mich in Gedanken.. Wie gerne ich sie einfach nur berühren würde.. Diese Begierde stieß wieder in mir auf, als sie meine Hand noch dazu berrührte musste ich für einen Moment schlucken.
      In mir regte sich etwas.. Und ich musste meine Verlegenheit solangsam aber sicher verstecken. Kurz blickte ich zu Nick hinüber, der jetzt auch sichtlich zufriedener mit mir war und stimmte mir mit einem Kopfnicken zu. Ich musste leicht auflachen, als ich sah was sie beruflich machte. Normalerweise sollte es mich etwas nervöser machen das gerade jetzt einen Kirmainalpolizisitin neben mir sahs, mit der ich mich gerade unterhielt.. Gerde ich. Der der hier der größte Verbrecher in der ganzen Stadt war, doch wieso sollte ich nun jetzt unruhig werden? Ich musste meine Rolle eben weiter spielen. Ich wollte sie haben. Für mich gewinnen. "Dann brauch ich mir ja wirklich keine Sorgen zu machen." Ich zwinkerte ihr zu und sah ihr wieder in ihre Augen. Mein Blick auf die Uhr verriet das es wirklich schon sehr spät geworden war. Die Zeit mit ihr verging wie im Fluge und es war ein sehr angenehmer Abend.
      "Das hoffe ich auch sehr Nicole." Als ich ihren Namen auspsrach biss ich mir auf die Unterlippe. Ich wusste das der Alkohol auch Schuld daran war das ich gerade so ein Verlangen nach ihr hatte, doch ich hoffe ebenfalls inständig sie sie wiederzusehen. Doch als ich sah wie sich turkelnd die Bar verließ bekam ich den Drang ihr hinterher zu laufen und sie nach Hause zu bringen.
      Auch Nick zeigte mit seinem Blick in Richtung Tür und dann zögerte ich auch nicht lange und ging zur Tür. "Nicole warte!" Sie war zum Glück noch da und sie war wirklich betrunken gewesen. Ich wollte diese Situation nicht ausnutzen.. aber es war zu verlockend gewesen, doch wenn ich es jetzt wagen würde, so würde sie wirklich denken ich würde nur das einen wollen und das sollte sie nicht.
      Ich winkte uns ein Taxi zu und half ihr beim Einsteigen. "Ich begleite dich bis nach Hause, damit du dort sicher ankommst. Du musst nur noch deine Adresse sagen, dann kann es losgehen."
      Ich zog mein Handy währenddessen aus der Tasche und tippte eine Nachricht an Nick. ´Ich werde sie nach Hause bringen, warte nicht auf mich. Ich melde mich wenn ich weider zu Hause bin.´
      Die Nachricht schickte ich schnell weg und steckte das Handy wieder in meine Hosentasche. Im Taxi war es angenehm warm und ich sah immer wieder zu ihr.
    • Nicole Grey

      In meinem Kopf schien es sich wirklich zu drehen und der Gang Richtung meiner Wohnung, stellte sich als schwieriger heraus, als ich dachte. Erschrocken drehte ich mich um, als jemand meinen Namen rief. Es war James gewesen. Irgendwie musste ich schmunzeln. Alles hier war so widerlich kitschig, aber doch gefiel es mir auf merkwürdiger Weise. Ich hatte lange nicht mehr jemanden kennengelernt, mit dem ich mich so gut unterhalten konnte. Zudem schien er ein Gentleman zu sein oder er wollte die Situation einfach für sich nutzen. Aber wie dem auch gewesen sei, ich genoss die Aufmerksamkeit dann doch. Ich war leichtsinnig und dumm und hatte wieder zu tief ins Glas geschaut. James winkte ein vorbeifahrendes Taxi zu uns und half mir in dieses einzusteigen. Es war schon peinlich. "Meine Adresse?", fragte ich leicht verwirrt. Es war irgendwie dumm, aber... so sehr ich es wollte, ich konnte mich nicht an meine neue Adresse erinnern. "Ehm... James...", fing ich dann doch leicht beschämt an und kicherte. "Ich weiß es nicht mehr", meinte ich schließlich und verdrehte die Augen genervt. "Ich bin doch erst... hergezogen und mir ist es irgendwie entfallen", meinte ich betrunken und ärgerte mich über meine eigene Dummheit. Wie konnte jemand bitte seine Adresse vergessen? Gerade mir? Ich als Polizistin. Das war so peinlich und ich wäre am Liebsten in den Boden versunken. Was hatte ich mir eigentlich gedacht so viel zu trinken? James hatte es irgendwie in mir ausgelöst. Ich wollte nicht gehen, aber wollte ihm auch nicht zeigen, dass er mich interessierte. Also bestellte ich einfach immer mehr Cocktails, um einen Grund zu haben zu bleiben. Und was war jetzt passiert? Jetzt saß ich hier mit ihm im Taxi und mir fiel meine eigene Adresse nicht mehr ein. Was wäre eigentlich gewesen, wenn er nicht rausgekommen wäre? Wohin wäre ich gelaufen? Sicher nicht nach Hause, denn daran erinnerte ich mich schließlich nicht. "Vielleicht fahre ich einfach ins Revier. Da kann ich schlafen und mich über meine eigene Dummheit ärgern", meinte ich. Irgendwo musste ich die Nacht ja unterkommen und vielleicht würde ich sogar auf dem Revier irgendwo einen Zettel mit meiner Adresse finden. Das klang für mich nach einem ziemlich guten Plan.
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    • James Rayan

      Sie war so betrunken das sie ernsthaft ihre Adresse vergessen hatte? Ich sah zu ihr und schüttelte nur lächelnd den Kopf. Mir ist das selbst sicher auch schon das ein oder andere Mal passiert, doch mir fiel sie nach einiger Zeit doch wieder ein.
      Ich musterte sie und sie schien sich gerade nicht dabei wohlzufühlen das sie in so einer Zwickmühle war. "Oh das ist nicht gerade so günstig." Doch was sollte ich machen, ich konnte sie doch nicht einfach zu mir nach Hause nehmen.. Das würde nicht gut enden. Ich spürte wie mein Blut in Wallungen kam bei dem Gedanken diese verdammt heiße Frau bei mir zu Hause zu haben.. Völlig willenlos wie sie gerade war.. Ich könnte sie benutzen.. Einfach nur benutzen und sie würde sich am nächsten Morgen nicht daran erinnern.. Ich könnte ihr dann eine gute Story verkaufen wie sie hier her gekommen war, aber da sie Polizistin ist sollte ich kein Risiko eingehen. Gerade bin ich eh in aller Munde in dieser Stadt.. zumindestens die Taten die ich begehe..
      Ich schüttelte den Kopf und sah sie an. "Normalerweise würde ich dem eher nicht zustimmen, aber ich möchte nicht das du alleine dort übernachtest. Wir sollten dorthin fahren und du suchst die Adresse heraus und dann fahren wir zu dir. Nicht das dir am Ende doch noch etwas passiert." Mein Blick wirkte eindringlich auf sie, doch ich musste mich selbst im Zaum halten nicht über sie herzufallen. Ich tippte den Fahrer vom Taxi an und sagte ihm er sollte zum Revier fahren. ich fühlte mich ein wenig schuldig das es ihr gerade so erging, denn nur wegen mir betrank sie sich. Ich wusste nicht ob sie es nur tat um mich zu ertragen oder ob sie wirkliches Interesse hatte und nicht von mir wegwollte.. Meine Gedanken kreisten und langsam tat mir selbst der Kopf weh, obwohl ich mich was das Trinken anging beherrschen konnte. "Wie fühlst du dich gerade?"