From Vampire to Hunter [Unicat & RimaVG]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • From Vampire to Hunter [Unicat & RimaVG]

      Story
      with @Unicat


      Es ist ein ruhiger Abend, wie er es bisher immer war seit dem sich X erinnern konnte. X ist erst 12 Jahre alt und verbringt diesen Abend zusammen mit seinen Eltern. Sie lachen zusammen und alles scheint perfekt. Als X bereits im Bett liegt und schläft verschafft sich jemand gewaltsam Zutritt zum Haus. Fenster werden eingeschlagen und die Eingangstür aufgetreten. X schreckt aus dem Schlaf auf und wandert zu seiner Zimmertür. Die Schreie seiner Eltern dringen zu ihm hoch. Erstarrt schaut X die Treppe runter in den Flur und blickt in ein Paar tiefroter Augen. Einige Bluttropfen laufen langsam an der Wand im Flur runter und X hört nur noch seine Mutter rufen das er verschwinden soll.



      Y betrachtet diesen kleinen Jungen der dort oben steht und ihn völlig verängstigt anstarrt. Y war nicht bekannt das diese Familie ein Kind hatte und das er bereits so groß war. Das noch warme Blut des Vaters tropft von seiner Hand und die Rufe der Mutter rissen Y aus seinen Gedanken. Ebenso mühelos wie Y sich Zutritt zum Haus verschafft hat, tötet er die Eltern von X. Ohne Reue. Ohne Angst. Ohne das Anzeichen von überhaupt einer Emotion.



      X schafft es von seinem Zimmerfenster aus auf einen Baum zu springen der im Garten steht und klettert herunter. X weiß nicht genau wie aber irgendwie hatte er es geschafft zu entkommen. Ein Freund der Familie findet X wenige Tage später in einer Seitenstraße, völlig verängstigt und ausgezerrt. Der Freund nimmt X auf erklärt ihm das seine Eltern von einem Vampir getötet wurden. Die Gründe dafür sind Unbekannt und seit dieser Nacht wurde Y nicht mehr gesehen. Die roten Augen in die X geblickt hatte blieben weiterhin in seinem Gedächtnis und in einem Alter von 14 Jahren beschließt X diesen Vampir zu finden und zu töten. Er sprich mit seinem Pflegevater darüber. Dieser schickt ihm zu einem älteren Mann der X trainieren soll. Auf die Fragen die X stellt bekommt er nie wirkliche Antworten. Weder sein Pflegevater noch sein Meister möchte X irgendwas über diesen Vampir von jener Nacht erzählen oder wieso Y genau seine Eltern umgebracht haben. Sie hatten doch ein völlig normales Leben geführt. Irgendwas wurde X verschwiegen. Als X während seines Trainings merkt das er keine Antworten bekommen wird, schweigt er über das Thema und stellt selbst im geheimen Nachforschungen an.
      Mit 20 hat X das harte Training absolviert und ist nun bereit als Vampirjäger sein Geld zu verdienen. Die ersten Fälle die er annimmt verlaufen Reibungslos und bevor X die Vampire tötet fragt er sie aus. Irgendjemand musste doch wissen wer dieser Vampir vor 8 Jahren war. Sobald X allerdings Y beschreibt bekommen selbst die Vampire Angst und sagen nichts.
      Frustriert tötet er unzählige Vampire und immer mehr Fragen füllen seinen Kopf.
      Als er bei einem Auftrag in eine Villa einbrechen muss in der es nur so von Vampiren wimmeln soll, findet X ein Bild von Y. Es war schon älter und Y sah definitiv jünger aus, aber es gab kein Zweifel das es der Vampir war der seine Eltern getötet hatte. Als X das Bild aus dem Rahmen nimmt steht hinten auf dem Bild einen Name. Y. X ist endlich ein Stück weiter heraus zu finden warum ihm das alles widerfahren ist.
      Über den gefundenen Namen kann X über das Internet eine Adresse ausfindig machen und sofort macht sich X auf den Weg.



      Y weiß nicht genau wie aber X hatte es geschafft zu fliehen. Ein kleiner Junge konnte vor ihm fliehen. Vor IHM. Das war noch nie vor gekommen. Y überträgt an seine Diener die Aufgabe den Jungen zu finden aber auch nach 8 Jahren gibt es keine Erfolge dabei, als wäre der Junge unsichtbar. Y weiß nicht genau wieso aber irgendwie lässt ihn dieser Junge nicht los. Y bekommt immer ein mulmiges Gefühl wenn er an diesen Jungen denkt. Irgendwas stimmt mit ihm nicht. Soweit Y wusste sollte dieser Junge auch gar nicht existieren.Selbst Nachforschungen bekommt Y nicht viel heraus. Wenn er diesen Jungen nochmal sehen könnte und ihn selbst befragen könnte, würde alles wahrscheinlich Sinn machen. Schließlich traute Y der Organisation in die die Eltern von X verwickelt waren alles zu. Diese dummen Menschen wussten einfach nicht wann Schluss war. Y lebte schon so lange und wurde immer für ein Monster gehalten dabei wussten diese Menschen gar nicht was auf dieser Welt alles vor sich ging weil sie blind waren. Genauso wenig sahen die Menschen das die wirklichen Monster sie selbst waren.
      Y trank grade das Blut einer hübschen jungen Frau die ihm verfallen war als ihm ein sehr vetrauter Geruch um die Nase wehte. Das konnte nur X sein.



      Was weiß Y alles über die Eltern von X und könnte es sein das X noch weitere Kräfte besitzt von denen er selbst nichts weiß?

      _______________________________________________________________________________________________________

      Steckbriefe
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Es war eine finstere Nacht in der Yuma auf der Jagd war. Sein Ziel war eine alte Villa am Stadtrand. Es sollten sich hier nachts komische Gestalten herum treiben und allerhand Unfug anstellen. Er hatte diesen Ort mehrere Tage beobachtet und wusste genau das hier Vampire lebten. Leise schlich er sich an der Hauswand entlang. Ein kaputtes Fenster verschaffte ihm Zugang ins Haus. Er schaute sich um. Alles war still und eine dicke Staubschicht lag auf den Möbeln. Es musste der Salon gewesen sein. Eine Weile verharrte er geduckt unter dem Fenster, als sich nichts rührte und keine Geräusche wahrnehmbar waren schlich er weiter. Ein kratzen war aus dem Nebenzimmer zu hören. Er blickte vorsichtig hinein und sah auch schon sein Ziel. Ein magerer und gekrümmt stehender Vampir war zu erkennen. Er schien alleine, so hechtete Yuma los und überwältigte den Vampir. Er drückte die Klinge seines Schwertes Eclipse an die Kehle dieses Blutsaugers und knurrte. "Ich suche einen Vampir, etwa 1,80 groß, schlank und mit hellem blonden Haar, kennst du ihn?" Er Alte sah ihn an und schien irritiert. Sein Gesicht war eingefallen und er gab nur ein röcheln von sich. Scheinbar war er am verhungern, er würde keine Antwort von ihm bekommen. Er rammte ihm sein Schwer in die Brust und der Vampir krümmte sich vor schmerz. Schließlich blieb er regungslos liegen. Er zog sein Schwert wieder raus und wischte das Blut an der Leiche ab. Vorsichtig schlich er weiter. Hin und wieder öffnete er eine Schublade, aber nichts interessantes oder brauchbares war zu finden. Die meisten waren leer oder vergilbte Papiere lagen darin zusammen mit einer menge Staub. Grade als er aufgeben wollte fand er in ein altes Bild. Vorsichtig nahm er es heraus und ihm stockte der Atem. Das war der Vampir den er suchte! Er sah auf dem Bild etwas jünger aus als in seiner Erinnerung aber er war klar zu erkennen. Er drehte das Bild vorsichtig um und las einen Namen. Aiden. War das der Vor- oder Nachname? War das überhaupt sein Name? Egal das war sein erster Anhaltspunkt seit Jahren. Glücklich über seinen Fund merkte er erst zu spät das sich ein weiblicher Vampir an ihn anschlich. Im letzt Moment wich er aus und bekam so nur einige Kratzer ab. Er machte mit dem Vampir kurzen Prozess und ging weiter. Die restlichen Vampire erledigte er um nu. Allerdings waren sie alle geschwächt gewesen als hätte man sie ihr eingesperrt. Irgendwie kam ihm das zwar komisch vor aber darüber würde er sich ein andermal Gedanken machen. Viel wichtiger war das er weiter forschen konnte. Mit diesem Namen würde sich doch bestimmt etwas finden lassen! Gut gelaunt verließ er die Villa und ging zurück in das Motelzimmer das er sich gemietet hatte. Er zog sich seinen Laptop heran und suchte den Namen im Internet. Das meiste war irgendwelcher Unsinn der ihm nicht half. Aber schließlich fand er eine Adresse. Irgendwas an ihr schien zwar nicht ganz richtig aber er würde sich vor Ort kundig machen. Gleich morgen früh würde er sich auf den weg machen und in einem Tag würde er dort ankommen. Die Vorfreude lies ihn nicht los. Konnte er jetzt endlich seine Eltern rächen? Hatten sich die harten Jahre des Training endlich ausgezahlt? Er legte sich schlafen, eine Hand auf seinem Schwer, für den Fall der Fälle. Am nächsten Morgen packte er seine Sachen ein, schmiss sich seine Tasche über den Rücken und machte sich auf den Weg. Nun trennten ihn nur noch wenige Stunden bis er sein Ziel vielleicht erreicht hatte.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Die Sonnenstrahlen am frühen Morgen schienen unbarmherzig durch die großen Fenster, die beinahe die gesamte Wand einnahmen. Das Licht der Sonne durchfluchtete den großen und kargen Raum, welcher nun in das helle sonnengelb getaucht wurde. In dem Raum war es still, so still, dass man hätte eine Stecknadel hören können, sodass dieser Klang durch den gesamten Raum geschnallt hätte. Gegenüber der Fenster, sah man das einfache weiss einer leeren, großen Wand. Lediglich eine kleine Kommode, auf der ein Tablett mit einer schönen Kiraffe und einem Hals darauf, stand an dieser weißen Wand und wirkte schon fast verloren in der Leere die diese kleine Kommode umgab. Relativ mittig in diesem Raum, stand ein schlichter, weißer Tisch. Auf diesem befanden sich ein Computer samt Bildschirm und dem restlichen Equipment sowie ein kleiner Stapel von Unterlagen und Dokumenten. Hinter dem Tisch stand ein schwarzer Büro Stuhl, der dazu einlied, sich bequem nieder zulassen. Davon lenkte jedoch das riesige Bücherregal ab, welches sich hinter dem Schreibtisch befand. Es durchzog die gesamte Wand Front und beinhaltete in der einen Hälfte hunderte von verschiedensten Büchern. Die regale waren komplett befüllt, jedoch wirkte es nicht so als wären die Regale vollgestopft, sondern vielmehr ordentlich und sortiert. Die andere Hälfte des Regals beheimatete diverse Akten. Gegenüber von dieser Bücherfront, befand sich die Tür, welche geschlossen war.
      Ein leises seufzen verhallte in dem grossen Raum. Der Bürostuhl wurde ratternd nach hinten geschoben und der Bildschirm wurde leise klicken ausgeschaltet. "Wieder nichts gefunden.. " sprach eine leise, murmelnde Stimme. Diese kam von Aiden, welcher eine Nachtschicht an seinem Computer hinter sich hatte. Seine müden Augen waren sehr angestrengt von dem hellen, weißen Bildschirm in diesen er die ganze Nacht hinein gestartet hatte und nach Informationen gesucht hatte. Nun aber plagte ihn der Hunger. Und ein schlichtes Omlett würde diesen Hunger sicherlich nicht stillen können. Sein Körper verzehrte sich nach frischem, menschlichem Blut.
      Entschlossen darüber, seinen Hunger zu stillen, machte er sich auf den Weg. Der helle blonde Mann verließ sein Arbeitszimmer und marschierte den Korridor entlang. Auf dem Weg zur Haustür begegnete ihm eine Bedienstete, welche sich höflich verbeugte zum Grüße "Geht der Werte Herr aus?" fragte sie freundlich. Aiden blickte freundlich lächelnd zurück und gab seine Antwort durch ein nicken zu Kenntnis. An der Garderobe angekommen, griff er nach einer Jacke und zu seinen Schuhen, diese er anzog und die Haustüre in die Schlösser fallen ließ. Der frische morgen Wind wehte verspielt durch seine Haare. Ein Griff in seine Hosentasche, brachte sein Handy zum Vorschein. Zwei Mal tippen löste einen Anruf aus. "Guten Morgen Leona" begrüßte er die Frau am Telefon, die abnahm. "Ich weiß, es ist früh" lächelte Aiden "aber hast du Zeit und Lust auf ein Kaffee im 'Lädchen'?" fragte er freundlich ins Telefon. "Das freut mich. Wir sehen uns dann gleich." verabschiedete sich und schob das Handy wieder dort hin, wo er es heraus gezogen hatte. Also schlug er den Weg ein, der ihn in das Kaffe brachte. Dort angekommen stand auch schon ein junges, hübsches Mädchen und wartete bereits auf den blonden Mann. Beide verschwanden lächelnd in dem Kaffe und kamen auch erst einige Zeit später wieder heraus.
      Die beiden liefen gemeinsam die Straße entlang, welche sie durch den Park, an einen großen Teich führte. Die Umgebung war sehr ländlich geprägt und wirkte alled in allem sehr dörflichen und voller Natur, die aus jeder Ecke, zu dieser Jahreszeit, zu sprießen begann. Aiden führte die junge Dame zu einer nah gelegenen Parkbank und beiden ließen sich auf dieser nieder. Aiden nahm seine Jacke und kramte aus deren Tasche einen kleinen Umschlag hervor, den er ihr freundlich lächelnd überreichte. Den Umschlag steckte sie in ihre kleine Handtasche und blickte dem jungen Herr tief in die Augen und drehte sich mit ihrem Körper so hin, dass sie ihn direkt anblicken konnte. Der hellharige Strich sanft durch ihre Haare und klemmte einige Strähnen hinter ihr Ohr. Die restlichen Haare, die auf ihrer Schulter lagen, legte er behutsam auf die andere Seite und schlang den Arm vorsichtig um ihre Taille, damit er sie näher an sich heran ziehen konnte. Vorsichtig hielt er den Kopf der jungen Frau fest, während sie diesen zur Seite legte und sich an seine Hand schmiegte. Aiden senkte den Kopf in die Richtung ihres nun entblößten Nacken. Seine Lippen legten sich an ihren Hals, als würde er sie dort küssen wollen und bohrte vorsichtig seine Zähne durch die dünne und sensible Haut hindurch. Langsam und mit kleinen Pausen, sog er an ihrem Hals und ließ das warme Blut ihres, seine Kehle hinunter rinnen.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • In dem Ort angekommen war er überrascht. Er sah so normal und ländlich aus, das man verstehen konnte warum hier die meisten fröhlich wirkten. Er schaute sich um während er immer wieder auf die Adresse schaute die er sich rausgesucht hatte. Er begann mehrere Einheimische zu fragen doch auch diese konnte ihm nicht wirklich weiter helfen. Ratlos lief er weiter durch die Gegend. Er fand nicht mal eine Straße die so ähnlich klang. Die gute Laune die er am Morgen noch verspürt hatte war mittlerweile verflogen.
      Irgendwo muss dieser Vampir doch mal spuren hinterlassen! Die meisten Vampir dich ich gefragt haben kannten ihn keinen Zweifel aber niemand hat etwas ausgeplaudert. Ist er denn wirklich so furchteinflössend?
      Yuma grübelte weiter vor sich in als er durch das Zentrum der Stadt lief. Er sah einen Park der nicht all zu weit weg lag und beschloss dort eine kleine Pause einzulegen. Er hatte sich eine Karte von hier besorgt und vielleicht hatte er auch einfach nur eine Straße übersehen? Im Park angekommen sah er einige Leute die hindurch spazierten und das schöne Wetter genossen. Auch ein Pärchen turtelte auf einer Bank. Verlegen schaute er weg.
      Der Frühling ist wohl nicht nur in der Natur angekommen.
      Er nahm Abstand und setzte sich auf eine Rasenfläche etwas Abseits. Er breitete die Karte vor sich aus und studierte sie genau. Dann blickte er wieder auf seine Notiz.
      "Am Stadtrand 5...", murmelte er vor sich hin. Er konnte es drehen und wenden wie er wollte so eine Straße gab es einfach nicht. Es war zum Mäuse melken. Vielleicht war es nur eine Finte? Oder einfach nur ein Gekritzel? Er faltete die Karte wieder zusammen und stopfte sie in seine Tasche. Er legte sich auf das Gras und beobachtete die Wolken.
      "So ein Scheiß wieder bei null...", moserte er vor sich hin. Vielleicht war der Vampir auch bereits Tod? Vielleicht hatte ein anderer Jäger ihn bereits erledigt und seine Suche war von Anfang an zum Scheitern verurteilt?
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Das Wetter war einfach zu herrlich. Die Sonne strahlte ihre lauwarmen Strahlen, die jedoch alles andere als schön auf der zarten Haut von Aiden eintrafen. Sie lösten ein leichtes Brennen aus und mit jedem Sonnenstrahl auf seiner Haut merkte er, das er schwächer und schwächer wurde. Das empfand der Vampir als unheimlich schade, denn er mochte die Sonne so gerne. So sehr, dass er sich als Vampir auch tagsüber heraus traute. Nicht lange und auch meist so, das dieser den Sonnenstrahlen nicht komplett ausgesetzt war. Das war ein Grund, der nächste wichtigere Grund aber war, dass das junge hübsche Mädchen noch immer unter seinen Fangzähnen begraben war. Sollte er nun weiter gehen und mehr trinken als nötig, wäre sie viel zu geschwächt oder würde gar Bewusstlos wären. Außerdem wehte dem Vampiren ein vertrauter Geruch in die Nase hinein. Verwundert dadrüber, versuchte er sich zu Erinnern, was für ein Geruch das doch war. Langsam musste Aiden sich leider zusammen reißen und löste sich langsam von dem Hals des jungen Mädchens. Das Mädchen hatte leise vor Schmerz aufgestöhnt, aber schaute ihn behutsam und liebevoll an. Wie eine junge Mutter, die ihrem Kind so eben fütterte, nach dem es so vor hunger geschrien hatte.
      Aiden strich sanft mit seinem Finger über ihren Hals, um das restliche Blut abzuwischen, das dort noch haftete. Das junge Mädchen richtete ihre Bluse, sodass die Biss spuren unter dieser verschwanden. Anschließend wischte sich Aiden mit seinem Daumen den Mundwinkel ab, benetzt von dem restlichen Blut. Mit seiner Hand strich Aiden ihr liebevoll durch das Haar und lächelte sie an. "Vielen Dank, Leona." bedankte sich der Vampir und beide standen von der Parkbank auf. Zum Abschied umarte der Blonde seine Bekannte, welche sich auf den Weg nach Hause machte. Noch einmal drehte sie sich um und winkte ihm fröhlich zu "Ruf wieder an, wenn du was brauchst!" rief sie bevor sie dann wirklich ging. Aiden winkte ihr freundlich hinter her und als sie außer Reichweite war, verfinsterte sich sein Blick schlag artig.
      Er sollte nun wirklich nach Hause gehen, er könnte nicht mehr lange der Sonne ausgesetzt sein. Aber dieser Geruch... Dieser Vertraute Geruch. Es ließ ihn nicht in Ruhe, er musste einfach wissen, zu dem dieser Geruch gehörte. Es war selten, dass sich Aiden an bestimmte Gerüche und Düfte erinnerte, aber dieser hatte sich anscheinend in seinen Kopf eingebrannt. So viele Menschen und ab und zu Vampire, die er jeden Tag traf und roch, prägte er sich natürlich nicht jeden Duft ein. Der Blondhaarige versuchte den Ursprung zu lokalisieren und ließ seinen Blick über den Park und die Wiese streifen.
      Hinter der Parkbank erstreckte sich eine große Wiese, die genug Liegefläche für alle Besucher bot, vereinzelt standen dort Bäume. Um den See herum, standen ebenfalls zahlreiche Bäume, die viel Schatten spendeten. Aiden hätte sich dort unterstellen sollen, aber ihn lockte es in die ganz andere Richtung. Die Sonne stach in seine Haut, aber er musste sich dieser Warnung wiedersetzen. So schritt er auf die Rasenfläche zu und mit jedem Schritt wurde der Geruch immer prägnanter. Nun konnte er es genau lokalisieren: Der Duft wurde von diesem Jungen, dort auf der Wiese liegend, verströmt. Um sich wirklich sicher zu gehen, trat er näher an den Jungen heran.
      Und es traf ihn wie ein Schlag, als er in das Gesicht des Jungen blickte. Der Junge von damals..!? Acht Jahre ist es her gewesen, dass er zuletzt diesen Geruch vernahm, acht Jahre lang hatte er dieses Gesicht nicht gesehen. Auch wenn dieser kleine Junge von damals nun ziemlich Erwachsen aussah, er war sich definitiv sicher, dass es der kleine Junge, von dieser grausamen Familie war. Dieser Junge, den Aiden die ganzen acht Jahre gesucht hatte, alle Möglichkeiten nutze, um ihn ausfindig zu machen. Nächte lang am Computer saß, um irgendetwas über ihn ausfindig zu machen. Doch nirgends tauchte dieser Junge auf. Es war, als existiere er überhaupt nicht. Dieser Fakt hatte ihm so große Gedanken bereitet, dass er nicht anders konnte als nach ihm zu suchen. Und nun, lag er einfach dort. Direkt vor ihm. Auf der Wiese. War das ein einfach Zufall? Was hätte es sonst auf sich haben können? Aiden war ein wenig überfragt. Zwar hatte der Blonde so viel dafür gemacht, um nach ihm zu suchen, aber er hatte sich nie dazu Gedanken gemacht, was er sagen oder tuen sollte, wenn dieser Junge endlich vor ihm stehen würde. Aiden war absolut unvorbereitet. Würde der Junge ihn noch erkennen, nach all den Jahren? Er war damals noch ein kleines Kind, welches alles hatte ansehen müssen. Dabei war das doch so gar nicht geplant gewesen. Er tauchte einfach aus dem Nichts auf. Und das war ein Problem damals. Und jetzt. Liegt er dort.
      Aiden konnte nicht einfach dort stehen und ihn nur angaffen. So beschloss er, sich hinzu hocken, da er zum Glück noch nicht bemerkt wurde, wie er dort stand und ihn anstarrte. In der Hocke blickte er dann zu diesem Jungen hin und lächelte ihn freundlich an "Schönes Wetter, findest du nicht auch?" fragte er glücklich, denn er liebte dieses Wetter sehr und vielleicht wäre das ein kleiner Anfang, sich dem Jungen vor ihm nähern zu können. Vielleicht würde es das Geheimnis, was der Junge mit sich Trug, lüften können .
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • Yuma hatte mittlerweile die Augen geschlossen und genoss den Moment. Augenblicke in denen er so entspannen konnte war definitiv selten. Er bemerkte als sich plötzlich ein Schatten über sein Gesicht legte und eine freundliche Stimme zu ihm sprach. Leicht irritiert antwortete er: "Hm.. ja schon. Könnte noch länger so bleiben." Langsam öffnete er die Augen um zu sehen welchem Mann diese nette Stimme gehörte. Es dauerte einen Moment bis er das Gesicht richtig erkennen konnte und war schockiert. Das war der Vampir von damals! Kein Zweifel. All seine Gefühle und Erinnerungen stürmte wieder auf ihn ein und es schien ihm als wäre er für kurze Zeit wieder der kleine Junge der nichts ausrichten konnte. Kurz danach befand er sich wieder in der Realität. Er war kein schwacher und kleiner Junge mehr. Er hatte trainiert, schon einige Vampire getötet. Alles für diesen Moment. Er war bereit. Seine ganzen Alarmsirenen im inneren waren scharf gestellt und er wich ruckartig zurück. Sein Blick war schlagartig mit Hass und Abscheu gefüllt und seine Hand lag auf seinem Schwertgriff. Wie zur Hölle konnte er all die Jahre nichts über diesen verdammten Vampir finden und jetzt stand er einfach vor ihm und sprach ihn an?! Wollte er ihn necken oder ihn aufziehen? Er hatte ihn doch nicht einfach vergessen oder? Dieser Vampir war der Zentrum seines Lebens aber war das auch andersherum der Fall?? Andererseits es mitten am Tag, die Sonne schien und er präsentierte sich so vor ihm? War es dann nicht egal ob er ihn erkannte oder nicht? Yuma biss die Zähne aufeinander. Er beäugte kurz die Umgebung um die Lage besser zu erfassen. Es waren noch einige Menschen hier unterwegs, kein idealer Ort zum Kämpfen. Würde sich die Chance allerdings noch einmal bieten? Er bemühte sich nicht von der Wut und dem Hass übermannt zu werden, dennoch brannte seine Brust. Er würde ihn töten und das jetzt und hier! Er spannte seine Muskeln an und stieß sich ruckartig vom Boden am. Während er auf den blondhaarigen zustürmte zog er sein Schwert und hieb nach ihm.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Der männliche Vampir freute sich dadrüber, das er sogleich eine Antwort zurück bekam. Denn er hatte es nicht einschätzen können, wie der Junge nun auf ihn reagieren würde. Und wohl möglich hatte er Aiden auch nicht erkannt. Deshalb antwortete er auch mit freundlicher Stimme zurück: "Finde ich auch, wobei ich echt aufpassen muss, da ich sonst schnell Sonnenbrand bekomme." Ein leichter trauriger Unterton spiegelte sich in seiner Stimme wieder. Denn Aiden bekam nicht nur Sonnenbrand, sondern reagierte so ziemlich, wie sollte man sagen.. 'Allergisch' auf die Sonne, was ihn wirklich traurig machte. Weiterhin blickte Aiden in das freundliche Gesicht, als es sich zu verändern schien. Das noch eben sonnen-genießende Gesicht verzog sich in eine düstere Miene. Aiden hatte sich geirrt. Er wurde tatsächlich erkannt. Oh-oh.. blinzelte Aiden, als vermutete er bereits, das gleich etwas auf ihn zu kommen würde. Und in der Tat, der Junge kam auf ihn zu, samt seinem Schwert welches er gezogen hatte. Durch seine leichte Vorahnung konnte Aiden einen großen Sprung nach hinten machen um Abstand zwischen den Beiden zu gewinnen und Zeit hatte, um panisch sein Kopf nach links und rechts zu werfen.
      War das der Ernst, diesen Jungen? Ihn anzugreifen, mitten am Tag, an einem Ort wo sich Menschen versammelten um glücklich im Park Zeit zu verbringen?! Und da war der Junge auch wieder vor dem Vampiren um seinen Hieb zu verpassen. Aiden wich mit einem Sprung zur Seite aus. "Shhht!!" fuchtelte er wild mit den Armen herum und versuchte dem Jungen zu gestikulieren, er sollte doch bitte das Schwert wieder hinunter nehmen. "Du schreckst die Leute auf!" mahnte der Blondhaarige und blickte sich erneut sicherheitshalber durch den Park, um sicherzugehen, das auch wirklich niemand in der Nähe war. "Was wenn du Menschen verletzt mit deinem spitzen Fuchtel-ding!" Aidens soeben freundliches Gesicht, hatte sich nun in ein Ernstes und Besorgtes gewandelt. Aufgar keinen Fall wollte er, das dieser Junge die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog und schon gar nicht, dass er damit irgendwem Angst machen konnte oder gar verletzen könnte. Letztendlich hätte sich Aiden eigentlich im Voraus denken können, oder es zu mindest in Betracht ziehen können, das es auf solch eine Situation hinaus laufen konnte. Aber wie bereits erwähnt, war Aiden einfach nicht vorbereitet gewesen und hatte auch ziemlich unbedacht gehandelt. Es wäre wohl das Beste gewesen, den Jungen erst gar nicht anzusprechen, ihn einfach in Ruhe zu lassen- doch die Anziehung und das Interesse bezüglich diesem Jungen war einfach viel zu groß, als hätte er gescheit denken können.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • Kurz hielt er inne und blickte den Vampir irritiert an. Hatte er sein Schwer grade "Fuchtel-Ding" genannt? War das wirklich der Vampir den er suchte? Er musterte ihn kurz, aber es gab keinen Zweifel.
      "Verarsch mich nicht!", zischte er. "Was bedeuten dir schon Menschenleben?!"
      Wieder stürmte er los und jedes mal wieder schaffte es dieser Vampir ihm auszuweichen obwohl sie doch direkt in der Sonne waren. Noch mehr Wut durch strömte ihn. Er war kein blutiger Anfänger mehr also wieso schaffte er es nicht mal ihm einen Kratzer zu zufügen. Ein Kind quietschte glücklich in ihrer Nähe und ruckartig schaute Yuma rüber. Die Familie war ziemlich nah, hatte sie aber noch nicht entdeckt. Alles in ihm sträubte sich zwar aber er schob Eclipse zurück. Allerdings machte sich auch Sorge in ihm breit. Wie sollte er das jetzt weiter machen? Würde der Vampir verschwinden so würde ihm nur schwerlich folgen können. Er hatte eine Adresse die nicht zu finden war und sie waren umgeben von unschuldigen Menschen.
      "Scheiße..", brummte er vor sich hin. "Und jetzt?! Ich versuche dich zu jagen, verliere dich und lauere hier in der Stadt bis du wieder auftauchst?!" Er konnte sich einfach nicht zurück halten. Zu groß war der Frust es hier und jetzt nicht beenden zu können.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • Die Antwort seines Gegenübers hatte ihn sichtlich empört. Was ihm Menschenleben bedeuteten? Langsam dämmerte es Aiden, der Junge hielt ihn für ein Monster. Natürlich, schließlich hatte er in jener Nacht, direkt vor seinen Augen, seine Eltern getötet. Gemischte Gefühle bereiteten sich in dem Vampiren aus. Er war besorgt, dass Menschen zu schaden kommen könnten. Er war verärgert, das er für ein Monster gehalten wurde. Er hatte Mitleid mit dem Jungen, der dem Anschein nach, absolut keine Ahnung und Informationen über seine Eltern hatte. Nunja, das war auch wohl dem geschuldet, das dieser Junge, seine Eltern so früh verlieren musste. Und daher hatte er einige Schuldgefühle, dass dieser mit sehen musste, wie sie getötet wurden. Das war definitiv der Plan gewesen und auch gar nicht seine Absicht. Also erwiderte Adien auf die Frage des Jungen ein empörtes "Mehr als du vermutlich zu denken scheinst." Das ganze hin und her gehüpfe und ausgeweiche von den Angriffen des Jungen hatten ihm ziemlich viel Kraft abverlangt. Der kleine war gut, aber dennoch war ihm Aiden etwas voraus. Das aber nur noch für wenige Male, denn dann würde Aiden der Sonne erliegen und der Junge hätte freie Fahrt. Danach bemerkte er den Frust des Jungen. //So so, er hat nach mir gesucht.. // erschöpft Blickte er den Kleinen an. Aiden war es ihm wohl schuldig, einige Antworten zu liefern. Jedoch hatte der Blondhaarige das Gefühl, das dieser Junge nicht dazu bereit war, ihm zu zuhören geschweige denn, war sich Aiden gar nicht sicher, ob dieser überhaupt die Wahrheit verkraften würde. Entschlossen seufzte der Vampir. "Okay, du hast mich gefunden. Ich geb dir meine Adresse und du besuchst mich. Was hältst du davon?" kurz überlegte Aiden ob das überhaupt Sinn ergab. Denn er konnte sich gar nicht so recht vorstellen, dass dieser Junge tatsächlich bei ihm aufschlagen wurde. Daher brachte er einen Alternativen Vorschlag"Von mir aus, können wir uns auch gerne, natürlich tagsüber, an einem Platz deiner Wahl treffen" vielleicht wäre das eher ein Angebot, da es vielleicht mehr Vertrauen erwecken würde, als ihn in sein Anwesen einzuladen. Wenn er ihn schon als Monster betrachtete, wer weiss was er sich dachte, wenn Adien ihn zu sich nach Hause einlud. Aiden bemerkte, daß er bereits viel zu lange in der Sonne stand. Seine Haut fing an zu brennen und tat höllisch weh. Aiden musste schnell, zumindest ein schattigen Ort aufsuchen. Und eigentlich, müsste er sich ausruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Doch er konnte den Jungen auch nicht einfach stehen lassen. Ein Zwiespalt, wie er es empfand.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • Er konnte nichts dagegen tun als zu spüren wie ihn seine Gefühle zu vergiften zu drohten. Er hatte eigentlich seine Prinzipien und tötete nicht vor Menschen so lange er dies vermeiden konnte und das er niemals einen Vampir entkommen lies. Aber konnte er diese Situation hier wirklich rechtfertigen, das er vor Menschen töten würde, wenn er ihn überhaupt schaffte zu berühren? Seine Bewegungen waren klar langsamer geworden, er war geschwächt und würde es auch weiter durch die Sonne werden. Allerdings könnte er auch aus der Not heraus einen der unzähligen Menschen hier angreifen und anzapfen. Dieses Risiko war in seinen Augen größer als ihn vorerst ziehen zu lassen. Obwohl sein ganzer Körper nach Gerechtigkeit schrie so atmete er tief durch und beruhigte seinen Emotionen. Er musste immer und jederzeit Herr seiner Lage sein und keine unnötigen Gefühle durften sein Urteilsvermögen trüben. Auf seinen ersten Vorschlag biss er die Zähne zusammen und hoffte inständig das wäre nicht sein ernst. Er wäre nicht so dumm blindlings in das Haus dieses Mörders zu spazieren, egal wie sehr er ihn töten wollte. Wenn er allerdings selbst vorschlug sich tagsüber zu treffen, dann würde Yuma sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Er hatte schon bemerkt das dieser Vampir weit aus länger im Sonnenlicht verharren konnte und er ohne diesen Vorteil wahrscheinlich keine Chance hatte. Er nickte zu einem Baum der ein so dichtes Blätterdach besaß das es unter ihm schattiger wirkte als unter den anderen Bäumen.
      "Dann jetzt gleich unter dem Baum, bevor die Sonne dich gar brät." Er konnte sich einen spöttischen Unterton nicht verkneifen. Der Blondhaarige ging voraus und mit ein wenig Abstand lief ihm der junge Jäger hinterher. Eine Hand stehts auf Eclipse, damit er es noch ziehen konnte falls der Vampir etwas dummes tun würde. Im Schatten angekommen war es gleich etwas kühler und auch sein gegenüber schien sich etwas zu entspannen. Dennoch schien ihm das hier alles zu leicht, zu einfach. Irgendwo musste es doch einen Haken geben. Jeden Vampir den er bisher getroffen hatte, war hinterlistig und verschlagen. Jeder nur auf sein eigenes Wohl aus aber dieser hier war von Anfang anders. Irgendwie "normaler" und viel umgänglicher. Er konnte sich darüber einfach nur wundern.
      "Also was ist das hier für ein Spiel?! Wieso ergibst du dich so einfach und lässt mich am längeren Hebel? Wofür das alles?", seine Stimme war nun ruhiger aber dennoch war der Hass leicht heraus zu hören. Er machte sich schon für schlechte Erklärungen und Ausflüchte bereit.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • (irgendwie hab ich's Gefühl, Aiden ist zu nett .___.'' ?)

      Zuerst blickte Aiden diesen Jungen verwundert an, da er nicht erwartet hätte, dass dieser doch so rücksichtsvoll und irgendwie doch freundlich - auf seine ganz besondere Art und Weise- war. Schnell aber löste es auch Freude in ihm aus und es gab ihm Hoffnung, da sich dieser Junge vielleicht doch nicht all zusehr darauf konzentrieren würde, ihn mit seinem Schwert niederzumetzeln. Der Kleine brauchte wohl einfach nur ein wenig Zeit und Zuneigung. Zumindest war das Aidens Wunschgedanke gewesen. Auch wenn sich der Unterton ziemlich herablassend anhörte, wertete es Aiden dennoch als Freundlichkeit auf und schien auch sichtlich erleichtert dadrüber, als Beide im Schatten standen. So seufzte er auch erleichtert aus, denn er hatte schon Vermutet, seine Neugierde und Interesse würden ihn wirklich noch in der Sonne umbringen. Trotzdem, die Konsequenzen davon, würde er noch tragen müssen.
      "Ich habe gar keinen Grund, dir etwas zu tun." fing Aiden an nur wusste er noch nicht Recht, wie er weiter erklären sollte, ohne das der Kleine alles in den falschen Hals bekäme und doch sein Schwert durch die Gegend schwingen würde. Freundlich lächelte er dem Jungen zu. "Und das, obwohl du mich solch Hasserfüllten Augen anblickst. Aber das kann ich dir nicht verübeln." es klang schon ziemlich entschuldigend, doch selbst wenn er dies täte, würde es der Kleine ja doch nicht verstehen.
      Der blondhaarige Vampir lehnte sich gegen den Baum, der ihm den rettenden Schutz vor der Sonne gewährte, er war wirklich ziemlich erschöpft und kraftlos, stellte er erschreckender weise fest. Nur war dieser Moment wichtig für Beide, den konnte er nicht einfach so sausen lassen, nur weil es ihm körperlich schlecht ging. Es verwunderte ihn zwar etwas, das ihm so viel daran lag, die Wut und den Hass etwas abzudämpfen, aber dieser Junge hatte etwas...seltsames an sich und das ließ ihn seit der ersten Begegnung nicht mehr in Ruhe. Es ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Allmählich wurde dem Vampiren etwas schwummerig und seine Haut stach immer noch. Kurz verzog er das Gesicht, weil die Sonne einen schmerzhaften Nachdruck hinterlassen hatte. "Ich weiß, dass es dir schwer fällt, dich zusammen zu reißen und mich nicht auf der Stelle niederzumetzeln." sprach er verständnisvoll. "Und ich fühle mich Verpflichtet dazu, dir all deine Fragen zu beantworten und deinen Hass zu lindern. Daher wehre ich mich nicht oder laufe weg und schon gar nicht werde ich gegen dich kämpfen" erklärte er. "Oder sonstige Dinge tun, von denen du denkst, ich würde sie tun wollen- was auch immer das sein mag" Aiden schien selbst etwas verwirrt über diesen Satz, da er sich nicht vorstellen konnte, was man ihm noch so zutrauen würde.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • (ja ich glaube ein bisschen was fieseres würde ihm ganz gut stehen aber du kannst ihn auch so lassen xD)

      Yuma hob ungläubig eine Augenbraue. Dieser Kerl wollte ihm nichts tun? Da konnte doch nicht sein verdammter ernst sein?! Seine linke Hand ballte sich zur Faust ohne das er es hätte unterdrücken können.
      "Du wolltest mich genauso wie meine Eltern. Ich hatte noch deine Schritte gehört bevor ich fliehen konnte. Wieso solltest du meine Eltern töten mich aber nicht?!" Er spuckte ihm die Worte förmlich vor die Füße.
      Mit Genugtuung betrachtete er den geschwächten Vampir. Er würde ihn leiden lassen für alle die Jahre in denen er leiden musste. Er konnte ihm zwar nicht das selbe zufügen, aber er würde auf andere Art und Weise nahe dran kommen. Seelische Schmerzen ließen sich bestimmt auch auf das Körperliche übertragen. So leicht würde der Vampir ohne hin nicht sterben also wieso sollte sich Yuma nicht an ihm austoben? Ein kurzer Schmerz durch zuckte seinen Kopf, sodass er kurz mit den Beinen einknickte nur um sich direkt danach wieder hin zustellen. Er gab sich Ausdruckslos und überspielte diesen Moment. Diese Schmerzen traten öfter auf wenn er mit Vampiren zu tun hatte. Er wusste nicht so ganz was der genaue Auslöser war aber es schien ihm immer als würde etwas, das er bereits vergessen hatte, sein Weg durch sein Gedächtnis graben, allerdings sehr schmerzhaft. Dies war natürlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt, hier konnte er sich nicht einen Moment der Schwäche gönnen. Diesen Moment hatte sich aber jemand zum Vorteil genutzt und Yuma spürte noch einen dumpfen Schmerz in seinem Oberschenkel und dann wurde die Welt um ihn herum dunkel. Er hatte versucht dagegen an zu kämpfen schaffte es aber nicht.
      Er erwachte am späten Nachmittag und lag unter dem Baum. Der Nebel um sein Kopf legte sich und erschaute sich schockiert um. Er war alleine. Er schaute zu seinem Oberschenkel und sah eine kleine Nadel darin stecken. Zornig zog er sie raus auf feuerte sie ins Gebüsch. Es war ein Betäubungspfeil gewesen.
      "So ein Scheiß! Er ist wieder weg!!!" Passanten die an ihm vorbei liefen warfen ihm fragende Blicke zu und liefen schnell weiter.
      Als er aufstand fiel etwas von ihm runter. In einer schönen Handschrift war eine Adresse drauf geschrieben. Er zerknüllte das Papier und stopfte es sich in die Tasche. Wollte dieser Vampir ihn eigentlich komplett verarschen?! Erst einen auf nett machen und reden wollen und dann so was?! Sollte er einfach zu dieser Adresse gehen und darauf hoffen das da niemand auf ihn lauerte? Hielt er ihn denn Tatsächlich für so dumm? Allerdings schadete es nicht wenigsten heraus zu finden wo er hin sollte. Er holte seine Karte heraus und studierte sie. Es dauerte nicht lange dann hatte er die Straße gefunden. Es war nicht direkt in der Stadt aber auch nicht komplett außerhalb. Vielleicht konnte ein Blick nicht schaden? Er musste ja nicht rein gehen, nur mal schauen...
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • “Ihr hättet mich einfach machen lassen! “ brüllte es laut durch die gesamte Etage des unteren Stockwerks von Aidens Anwesen. Das Anwesen war bescheiden und nicht sonderLich groß, daher hörte man das Brüllen womöglich sogar bis ins obere Stockwerk hinauf. Zornig wurde der Büro Tisch, samt Inventar durch das große Büro geschleudert. Es war Aiden. Aus dem friedlichen und freundlichen Vampiren, der er noch bis vor kurzem war, ist binnen Sekunden, ein bösartiger und Zorniger Charakter entsprungen. Nicht weil er wütend darüber war, das seine Bediensteten den Kleinen betäubt hatten, sondern weil Aidens Persönlichkeit einen Umsprung gemacht hatte. Und dieser regte sich nun darüber auf, dass man ihm die Kontrolle entzogen hatte. “Idioten” schimpfe er wütend, den größten Teil seines zornes hatte er bereits an dem Schreibtisch ausgelassen. Seine Bediensteten verbeugen sich entschuldigend, denn sie waren den Umsprung von freundlich auf finster, gewohnt und vertraut. Außerdem war Aiden auf seine freundlich- gesinnte Seite Ungeheuer wütend, da diese so leichtfertig mit der Sonnen Empfindlichkeit umging. Genervt brummte Aiden vor sich her und blickte sich sein Chaos an. “Räumt auf” befahl er seinen Bediensteten. Er brauchte erst einmal Ruhe. Sein Körper war zwar voller Adrenalin wegen des Zorns doch er wusste, legte sich dieser, würde er die Erschöpfung spüren und das hasste er. Zumindest die Finstere Art von ihm. Also stapfte er hoch in sein Schlafzimmer um zur Ruhe zu kommen. Immerhin musste er dazu noch ausgeruht sein, weil Mr. Freundlichkeit diesen Rotzbengel direkt hier her navigiert hatte. Sollte diese auf dumme Gedanken kommen so könne er wenigstens etwas ausrichten. Im Schlafgemach angekommen, striff er sich seine Klamotten aus. Nun kamen einige der Konsequenzen zum Vorschein, die die Sonne hinterlassen hatte: Die Adern an seinem gesamten Körper waren dunkel Lila unterlaufen und er spürte immer noch das brennen der Sonne auf seiner Haut, als würden sie durch die pulsierenden Adern fließen. Genervt legte er sich in das Bett und versuchte ein wenig zu schlafen

      (Maybe gibt ihm Yuma vlt 2 Namen, sodass man die Persönlichkeiten auseinander halten kann?)
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • (ja das klingt ganz gut ich hoffe nur mir fällt einer ein der passt xD vielleicht so was wie Damon?)

      Er wusste nicht genau wieso aber er war schneller an der Adresse angekommen als gedacht. Eigentlich hatte er extra einen großen Umweg genommen damit seine Absichten nicht zu klar waren und nun stand er schon vor dem Anwesen. Ganz schön übertrieben.. Er machte eine große Runde um das Grundstück aber ihm viel nichts seltsames auf. Keine Wachen an den Türen die patrouillierten wer ein und aus ging. Keine Überwachungskameras waren zu sehen, es sah einfach aus wie ein altes Herrenhaus. Langsam näherte er sich dem Haus und versuchte durch die Fenster zu schauen. Ab und an sah er jemanden vorbei huschen aber es nichts nachdem Vampir vom Mittag aus. Waren das wohl seine Angestellten? Waren es auch Vampire oder waren es sogar Menschen? Eher er sich versah stand er schon auf dem Dach des Hauses. Ach Scheiße was mach ich hier eigentlicht?! Er kickte einen Stein vom Dach und setzte sich dann hin. Wieso war er hier hinauf geklettert wie ein Dieb? Wieso sollte er sich freiwillig in dieses Haus begeben? Es war bestimmt über und über mit Vampiren besiedelt die diesem Arsch alle Wünsche erfüllten, falls sie ihn nicht sowieso schon entdeckt hatten. Er starrte finster in die Wolken die immer dunkler wurden, da die Nacht bereits eintraf. So hatte er sowieso keine Chance und wäre nur eine leichte Beute. Das hier war kein 08/15 Vampir, das hatte er heute schon zur genüge festgestellt und trotzdem saß er jetzt hier auf diesem Dach und wartete quasi auf seinen Untergang. Er seufzte. Eigentlich sollte er seine Gefühle beherrschen und nicht andersherum. Nicht weit vom ihm war ein Dachfenster gekippt und er fragte sich was wohl dahinter lag. War ein einfach Dachboden, ein Raum voller Folterinstrumente oder war der Raum einfach leer? Würde eine Sirene los gehen wenn er das Fenster anhob und hinein ging? Würde man sofort auf ihn schießen oder einfach nieder schlagen? Würde er diese Nacht überhaupt überleben? Die Fragen wuchsen ihm langsam über den Kopf. Aber er hatte die größte Zeit seines Lebens mit fragen verbracht und jetzt war es an der Zeit all diese Fragen zu beantworten. Er würde sich die Antworten selbst holen die ihm sonst keiner geben wollte. Das Zentrum seiner Antworte stellte nach wie vor der Blutsauger dar, egal wie unschön diese Erkenntnis war. Also stand er wieder und hob das Fenster leicht an. Nichts passierte. Also schob er sich hinein und landete auf einem normalen Dachboden. Staubige Kisten und einige alte Möbel waren zu sehen, zusammen mit einer menge Staub. Er war schon fast ein bisschen enttäuscht. Leise huschte er zur Tür und lauschte. Er konnte niemand hören als öffnete er leise die Tür und späte die Treppe hinunter. Auch hier konnte er niemanden sehen. Würde es ihm wirklich so leicht gemacht? Vorsichtig tastete er sich weiter in dem Haus voran. Bisher war ihm keiner über den Weg gelaufen, dadurch wurde etwas unruhig, aber er ging weiter. Irgendwo hier würde wohl dieser Kerl auf ihn warten.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • (erinnert mich an Dämon, das würde recht gut passen :'D aaaaaah~ dann sollte ich vlt sogar n zweiten Chara Bogen für Damon machen?)

      Der Abend brach über das Anwesen herein und füllte dieses mit großer Stille. Die meisten Bediensteten haben das Anwesen verlassen und kehrten nach Hause zurück. Gerade die menschlichen Angestellten verbrachten ihre Nächte zu Hause. Die meisten Vampire, Freiwillige ohne Familie, verblieben die Nacht über in dem Anwesen. So herrschte quasi ein Zwei-Schicht Betrieb, Menschen tagsüber, Vampire in der Nacht. Der freundliche Teil in Aiden, war fest davon überzeugt, dass Vampire und Menschen gemeinsam miteinander Leben können, Seite an Seite und geprägt voller Rücksicht und Respekt, welches auf Gegenseitigkeit beruhte. Und so kam es auch, das Aiden sich dafür entschieden hatte, Menschen sowie Vampire zu beschäftigen. Aber Mr. Finsternis bevorzugte die Anwesenheit der Vampire, weshalb dieser Teil von Aidens Persönlichkeit, des öfteren nachts anzutreffen war. Dieser konnte sich noch nicht gänzlich mit der Situation Vampir und Mensch anfreunden. Ein wenig Arroganz spielte immer mit bei, wenn es um die Menschen ging.
      Nach dem sich dieser Teil von Aiden also seit seinem letzten Wutausbruch vor einigen Stunden beruhigt hatte, saß dieser vor seinem Computer. Seine treuen Bediensteten hatten das Chaos von vorhin beseitigt und die Hinterlassenschaften wie Computer und Tisch, ersetzt. Aber die Arbeit am Computer war ziemlich nervig und langweilig, daher gönnte sich der Blondhaarige eine kleine Pause. Außerdem musste er sich die zweite Ladung Heilsalbe auf seine verbrannte Haut und Adern schmieren. Die Schmerzen hatten Dank der Creme bereits nachgelassen. Idiot! mahnte er seine bessere Hälfte, bei dem Gedanken, dumm und blöd in der Sonne zustehen und Smalltalk mit einem kleinen Kind zu halten.
      Über den Flur, kurz vor der Haustüre, befand sich die Küche, in der sich der Vampir einen Kaffee kochen wollte. Zwar hasste er menschliches Essen fühlte sich jedoch zu Koffein in jeglicher Form hingezogen. Dieses Koffein löste immer ein leichtes Kribbeln in ihm aus und pushte seine Aufmerksamkeit und Konzentration. Auch fühlte er sich dadurch Energie geladener als vorher. Zumindest was den Koffein anging, gab es kaum Unterschiede zu einem Menschen. Auf den Weg zur Küche vernahm er ein Poltern. Es schien ihm, als käme es von den obigen Stockwerken. Skeptisch warf er einen Blick an die Decke Die Angestellten? war sein erster Gedanke. Das wäre äußerst merkwürdig, da sich die Vampir-Angestellten nicht so unbeholfen bewegten wie die Menschen und daher eigentlich recht leise unterwegs waren und auch eigentlich keinen Krach verursachten. Der finstere Aiden misstraute der Situation und musste dem Geräusch definitiv nachgehen. Vielleicht hatte sich wieder eins dieser Waschbär Viechern durch den Dachboden geschlichen und sauste nun in dem Anwesen herum. Aber das würde Aiden sogleich heraus finden, denn er blieb im nächsten Moment auf der letzten Treppenstufe des obigen Stockwerkes stehen. Nun horchte er in die Stille des Anwesens hinein und versuchte erneute Geräusche aufzuschnappen. Und tatsächlich, hörte er leise, kleine Bewegungen, die anscheinend vom Dachboden kamen. "Sauvieh, ich krieg dich" murmelte der Blondhaarige und stieg die Treppen hinauf die zur Dachboden Tür führten.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • (nur wenn es dir nicht zu viel arbeit macht :3)

      Grade als Yuma die letzte Stufe nahm polterte es auf dem Dachboden hinter ihm. Er musste doch irgendwas berührt haben. Schnell versteckte er sich im nächsten Zimmer. Als er die Tür zu zog sah er den Vampir von heute Mittag die Treppe hoch gehen, die er eben runter gekommen war und sein Herz fror kurz ein. Er war ihm um Haaresbreite entkommen. Starr verharrte er an der Tür. Sein Herz pochte unerträglich in seiner Brust und eine Gänsehaut überkam seinen ganzen Körper. Es war ihm als würde ihn jemand beobachten, schließlich drehte er sich langsam um. Ein paar Augen war auf ihn gerichtet. Es war ein junger Mann der grade das Zimmer entstaubt und in seiner Bewegung verharrte und den jungen der sich grad in dieses Zimmer geschlichen hatte einfach nur musterte. Es schien als würde er überlegen was er nun als nächstes tun sollte. Instinktiv huschte seine Hand zu seinem Dolch und verweilte dort. Griffbereit falls er angegriffen wurde. Der Vampir schüttelte leise den Kopf. Yuma wusste nicht ganz wie er das deuten sollte. Wollte er ihm sagen das er keine Chance hatte oder das er hier einfach Fehl am Platz war? Das wusste er sehr wohl. Es war wirklich eine Schnapsidee gewesen hier so unvorbereitet einzudringen. Da es nicht schien als würde der Vampir ihm was tun richtete Yuma sich langsam auf und versuchte dem Vampir zu signalisieren das ihm vorerst keine Gefahr drohte. Dieser entspannte sich und senkte seine Arme aber dennoch lag etwas in seinem Blick das er nicht ganz deuten konnte. Was es Mitleid oder Sorge? Irgendwie etwas wissendes das Yuma nicht verstand. Sein Herz berührte sich langsam. Er atmete gleichmäßig und betrachtete nun den ganzen Raum. Es wirkte wie ein altes Studierzimmer. Die meisten Möbel waren abgedeckt und die Regale voll mit dicken Büchern. Flüchtig las er ein paar Buchrücken. Es war eine bunte Mischung aus allen Genres, aber sie schienen nicht aus dieser Zeit zu stammen. Nichts in diesem Zimmer schien aus dieser Zeit zu stammen, nicht mal der Vampir der einfach nur unschuldig im Raum stand und nichts machte. Er war so fasziniert von diesem Raum das er erst zu spät merkte das er die Tür nicht richtig geschlossen hatte und sie nun weiter aufgegangen war. Er wollte grade von ihr weg sprinten als ihn jemand starkes von hinten packte. Sein Blut gefror vor Schreck und nun konnte er auch den Blick dieses Vampires deuten. Es war kalte Gewissheit, dass das eintreten würde was grade passierte. Yuma legte den Kopf in den Nacken nur um dann in das perfekte Gesicht des Vampirs zu blicken das er am Mittag erst gesehen hatte. Fuck, fuck, fuck, fuck! Das war sein einziger Gedanke. Er betete inständig diesen Abend zu überleben.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • "Hab' dich. Sauvieh" starrte Mr.Finsternis, ziemlich emotionslos, den kleinen Jungen direkt in seine ertappten, weißen Augen. Der Griff des Hellblonden festigte sich, welcher auf der zarter Schulter des Jungen lastete. Die andere Hand nutzte er und packte um dessen Kinn herum und hielt ihn fest. Nun verzog sich sein Gesicht und er funkelte den kleinen Weißhaarigen böse und gierig zu gleich an. Kurz blitzten seine Fangzähne auf, als wollte er damit andeuten, diese Zähne in seinen Hals zu bohren. Als hätte er es sich anders überlegt, ebbte seine Emotion wieder ab, ließ die Hand von seinem Kinn, wandte auch das Gesicht von ihm weg. Dann drehte er sich um und schliff den Jungen hinter sich her "Bekommst schon die beschissene Adresse und anstatt die scheiß Klingel zu benutzen, wie es sich gehört, kletterst du durch Dachfenster. Drecksbalg!" fluchte er eher für sich, als das er es an den Jungen richtete. Aiden hatte ihn so im Griff, dass er ihm nicht weh tat aber auch so, das dieser sich nicht losreißen könnte. Der Blondhaarige zog ihn die Treppen hinunter, den Flur entlang bis hin zu seinem Büro. Dort angekommen, schwang der die Tür laut auf, schmiss den Jungen unsanft in das Zimmer herein und ließ die Tür ebenso laut wieder ins Schloss fallen. Anschließend baute er sich vor dem Jungen auf und wieder verfinsterte sich sein Gesicht "Huh, und nun!? Was zur Hölle willst du hier? Mich mit deinem Zahnstocher piksen? Witzig." spottete er über den Weißhaarigen. "Ich bin für so 'ne Scheiße zu beschäftigt. Warum bist du überhaupt dieser bescheuerten Idee, ausgerechnet hier her zu kommen, nach gegangen?" fragte Aiden ihn und erneut blitze eine Art von Gier auf. Irgendetwas schien doch ein klein wenig Interessant zu sein, das war ihm vorhin bereits aufgefallen, als er ihn so nah an sich hatte. Daher beugte er sich mit dem Oberkörper erneut vor ihn hinunter und starrte ihn erneut emotionslos an. "Hast du keine Angst, Pissnelke? In 'nem Haus voller Vampire und dem schlimmsten, direkt gegen über zu stehen?!" Und eigentlich wollte er ihm weiter Angst machen, aber als hätte ihn jemand von hinten gepackt und weggezogen, bewegte sich Aiden ruckartig wieder in seine Ursprungs Haltung. Verachtend schnaubte er, als wäre er etwas eingeschnappt.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • Als er seine Zähne sah dachte er wirklich er würde ihn beißen. Die größte Schande die ein Jäger über sich bringen konnte, doch dann zog er sich so schnell zurück das Yuma etwas irritiert war. Moment... hat er eben "Sauvieh" gesagt?? Was fiel diesem Wichser ein ihn einfach so zu beleidigen?! Na gut er war eingebrochen aber trotzdem!! Als sich sein Griff löste versuchte sich Yuma zu befreien aber es hatte einfach keinen Sinn. Er war so überfordert mit der Situation das er es nicht schaffte irgendwas zu sagen. Als er unsanft auf dem Boden landete keuchte er kurz auf. Mühsam kam er wieder auf die Beine. Als er schließlich das Gesicht des Vampirs sah zog er sich wieder etwas zurück. Genau was wollte er hier eigentlich?! Ihn töten? Wohl kaum. Die Lage checken? Dafür war er definitiv zu weit gegangen. Grade als er den Mut gefunden hatte etwas zu sagen kam der Blondhaarige so nah das er keinen Ton sagen konnte. Es war ihm wirklich unangenehm so nah an ihm zu sein. Er versuchte sich reserviert zu geben aber sein Herz schlug so schnell, das man seine Angst wahrscheinlich bis zum Dach hören konnte. Mühsam zwang er sein Herz ruhiger zu schlagen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen, doch dann bewegte sich dieser Typ wieder so komisch das er irgendwie nicht so recht wusste was er als nächstes tun würde. War dieser Kerl vielleicht wahnsinnig? Gab es so was? Wahnsinnige Vampire?? Er schluckte den Klos im Hals runter.
      "Ich- also- Eigentlich- " Eigentlich was? Irgendwie versuchte er auch für sich eine Erklärung zu finden wieso genau er jetzt hier stand. Mitten im Haus des Vampires den er seit Jahren suchte und kein Wort raus brachte. Ein Kampf wäre wohl Verschwendung seiner Energie.
      "Ich wollte nur wissen ob die Adresse richtig ist. Ich hatte eine ähnliche davor gefunden aber die war falsch also wollte ich nur sicher gehen das ich hier richtig bin..." Das war eine wirklich schwache Erklärung das wusste er selbst, aber die war wenigstens noch ein bisschen plausibel. Er riss sich wieder zusammen und änderte seine Haltung wieder zu einer Selbstsicheren.
      "Und mein Zahnstocher hat bereits genügend Vampire getötet als mach dich besser nicht so darüber lustig." Langsam kehrte sein Mut zurück. Wahrscheinlich lag es an dem Adrenalin das durch seinen Körper gepumpt wurde. Sein Körper versuchte alles zu mobilisieren um die best möglichsten Fähigkeiten zum Überleben bereit zu stellen. Er lies den Blondhaarigen nicht aus den Augen. Er beobachtete jeden seiner Bewegungen. Nur dumpf nahm er den Schmerz war von seinem Aufprall.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha

    • "Du weißt also selbst nicht mal was du hier willst?! Willst du mich verarschen?!" fragte Mr. Finster ziemlich erböst über eine solch Lachhafte Antwort. "Und dann, huh?! Is' die Richtige Adresse-was jetzt?!" drängte er ihn zu einer Antwort. Wie konnte ein Mensch nur so unglaublich unvernünftig sein und Unbedacht handeln!? Diese Verantwortungslosigkeit machte Aiden wirklich sauer, was man ihm nun ansehen konnte "N ziemlicher Idiot bist du, ein Witz. Bevor du jemandem mit deinem Stäbchen tötest, hast du dich wahrscheinlich selbst verletzt" Wieso lies sich Aiden überhaupt auf so eine Bescheuerte Diskussion ein?! Er fühlte sich beinahe als würde er gerade mit seinem Sohn schimpfen. Genervt und wütend verdrehte er die Augen. Aber was hatte er anderes auch erwartet? Es war ein Kind! "Wie Alt bist du überhaupt, das man dich so spät noch draußen rumlaufen lässt? Zwölf?! Herrje" auch dieser Satz war mehr an sich selbst gerichtet als an den Jungen, der es endlich mal zurück auf seine Beine geschafft hatte. Erneut setzte er eine Finstere Mine auf und mit einer Bewegung, kaum zu erkennen gewesen, stand Aiden erneut vor dem Weißhaarigen. Mit seiner Hand umfasste er das Kinn des Jungen und hielt es sich näher heran, um erneut in die Augen starren zu können "Wer so unglaublich blöde ist wie du, sollte lieber daheim bleiben. 'N scheiß kannst du gegen mich ausrichten." knurrte er bösartig den Kleinen an. Mit dem Daumennagel ritzte Aiden sachte seine Wange an, denn das allein reichte bereits aus, um ihn an dieser Stelle zum Bluten zu bringen.
      ✧༺♡༻∞ meow ∞༺♡༻✧




      ⭑*•̩̩͙⊱· ┈┈┈┈┈┈·✧ ༺♥༻∞ꕥ∞༺♥༻ ✧· ┈┈┈┈┈┈ ·⊰•̩̩͙*⭑
    • In jedem Wort das der Vampir von sich gab lag die Wahrheit. Bittere Erkenntnis sorgte dafür das Yuma seine Schultern hängen lies. Wieso hatte er eigentlich gedacht er könnte von ihr drinnen mehr ausrichten als von draußen? Er war so unglaublich dumm gewesen. Noch nie hatte er so unbesonnen gehandelt. Heute war wirklich nicht sein Tag und wahrscheinlich war dieser Scheißtag auch sein letzter. Er wollte grade etwas freches antwortet als sein Kind bereits fest gehalten wurde. Intuitiv wollte er nach hinten flüchten allerdings schaffte er sich nicht zu bewegen. Der Griff um sein Kinn war eisern und diese Hand rührte sich nicht mal einen Millimeter. Er war gezwungen in diese Augen zu blicken. Es war klar zu erkennen das er um so vieles älter war und viel mehr Erfahrung in allem hatte. Mit einem Blick konnte man nicht mal erahnen was in ihm vorging. Es war als würde man etwas ansehen das man zuerst verstand nur um dann zu begreifen das man rein gar nichts verstanden hatte und auch niemals verstehen würde. Er drohte in diesen Augen zu ertrinken je länger er versuchte sie zu ergründen. Sein Herz pochte panisch und versuchte ihn zu warnen, dass das hier eine wirklich schlechte Situation für ihn war. Aber irgendwie konnte er sich nur schwer von diesem Anblick los reisen. Ein leichter Schmerz brannte auf seiner Wange und er spürte die wärme von dem Blut das austrat. Langsam holte ihn das in die Realität zurück und plötzlich schoss es ihm wieder durch den Kopf.
      Mörder!!
      Sein Blick wurde kalt und er packte die Hand die ihn festhielt. Ihm war klar das er keine Chance hatte aber er würde nicht Kampflos aufgeben. Deswegen war er doch schließlich hier. Er war ein Jäher und dies ein Haus voller Vampire. Dennoch viel es ihm schwer den freundlichen Kerl von heute Mittag in diesem kalten und wütenden Gesicht zu finden. Es war als wäre dieser Kerl wie ausgewechselt. War das heute wirklich nur eine Falle gewesen? War all das tatsächlich sein Plan gewesen? Grimmig biss er die Zähne zusammen und versuchte sich wieder an sein Training zu erinnern. In so einer Situation musste man sich irgendwie befreien oder sich selbst umbringen. Die Gefahr war einfach zu groß das man gefangen genommen wurde nur um an Informationen über die Jäger zu kommen.
      "Vielleicht nicht gegen dich, aber ich werde dir nicht die Genugtuung geben mich zu töten."
      Während seiner Ausbildung hatte er gelernt wie man eine Kapsel unter seiner Zunge verstecken konnte. Am Anfang seiner Ausbildung war es nur eine leere Kapsel gewesen später wurde es durch etwas sehr bitteres Ausgetauscht und zum Schluss bekam man eine Giftkapsel. Nicht wenige zerbissen aus versehen die Kapsel und starben kurz bevor sie ihre Ausbildung beendet hatte. Yuma fiel das von Anfang an recht leicht und so hatte er auch jetzt eine im Mund. Flink platzierte er sie zwischen seinen Backenzähnen und schaute den Vampir herausfordernd an. Sollte er doch versuchen ihn zu töten, lieber würde er den Freitod in Kauf nehmen.
      "Und wie sieht deine Entscheidung aus~", schnurrte er schon fast. Es war ihm eine Genugtuung endlich mal am längeren Hebel zu sitzen.
      “You’ve got two legs and a heartbeat. What’s stopping you?” – Inuyasha