World So Cold [Pumi & Eari]

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    • World So Cold [Pumi & Eari]

      Alaska - ein großes Stück Land mit erstaunlich wenig Einwohnern. Genau das ist es, was X und seine Tochter jetzt brauchen. Keine großen Städte mehr, weit ab von allem und insbesondere weit weg von ihrer alten Heimat. Die Natur, die frische Luft und der Szenenwechsel würden ihnen gut tun. Sie beide brauchen einen Neuanfang, komplett. X hätte nie gedacht, dass er sein Haus, sowie seine Praxis in LA aufgeben würde, um in eine Gegend zu ziehen, in der in mehreren Kilometern Entfernung vielleicht 5 weitere Häuser zu finden waren, oder dass er seine Tochter aus der teuren Privatschule nehmen würde. Er hätte nie gedacht, dass er mal so sehr aus der großen Stadt raus wollte, man konnte es fast als Flucht bezeichnen. Aber er hatte sich die abgeschottete Gegend im Norden des nördlichsten Bundesstaates nicht nur für sich ausgesucht.
      Auch wenn es bedeutete auf ein wenig Luxus zu verzichten und der Umzug eine große Umstellung bedeuten würde, er war sicher, dass es für seine Tochter und ihn selbst am Besten war.

      Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her, seit Xs Frau und Mutter seiner Tochter in LA ums Leben gekommen war. Auf einmal waren sie beide allein und als wäre der Tod seiner Frau nicht schon schlimm genug gewesen, stürzten sich Polizei und Presse auf den Fall, dessen unschöne Details auch bald von Zeitungen im Rest des Landes aufgegriffen wurden. X konnte keinen Schritt mehr machen, ohne dass er darauf angesprochen wurde, auch seinem Job konnte er nicht mehr vernünftig nachgehen. Und für seine Tochter war es noch schlimmer. Sie hatte nicht nur ihre Mutter verloren, sie wurde auch an jeder Ecke daran erinnert. Sie wollte nicht mehr zur Schule, irgendwann auch nicht mehr aus ihrem Zimmer. Etwas musste sich ändern.

      X hatte also seine Praxis geschlossen und war stattdessen auf Jobsuche in einer Gegend, in der niemand sie beide kannte. Er hatte Glück, ein kleines Dorf in Alaska suchte einen neuen Arzt der für das dortige Gebiet zuständig war. Er nahm an, kaufte ein Haus in der Gegend und packte das nötigste ihrer Sachen. Er hatte noch nicht einmal sein Haus in LA verkauft, da waren sie schon unterwegs.
      X weiß, das neue Leben auf das sie sich beide einstellen müssen würde zwar Herausforderungen bringen, aber ihnen auch die Chance bieten ein neues Kapitel aufzuschlagen, zu lernen zusammen zu arbeiten und wieder eine Familie zu werden.

      Stecki:
      Name:
      Alter:
      Background:
      Aussehen:

      @Insane Pumpkin
    • Name: William Foster

      Alter: 39

      Background: William wuchs unter normalen Verhältnissen auf. Seine Eltern sind beide bodenständige, hart arbeitende Leute, die immer versucht hatten ihm alles zu geben was er brauchte. Sie waren nicht reich, aber auch nicht arm und William hatte eine schöne Kindheit.
      Er beschloss Arzt zu werden um Menschen zu helfen, ja das klingt klischeehaft, aber einen anderen Grund hatte er nicht. Er hatte immer gute Noten und erarbeitete sich mit seinem Grips und Fleiß ein Stipendium um Medizin zu studieren.
      Auf der Universität lernte er Emily kennen, seine erste große Liebe und ein paar Jahre nach dem Studium auch Frau. Sie beide zogen zusammen in ein kleines Loft in LA. Seine Frau hatte Kunstgeschichte studiert und anfangs als Lehrerin gearbeitet, bis sie sich mit ihren eigenen Kunstwerken einen Namen gemacht hatte.
      Auch Will war nicht untätig gewesen und hatte bald eine Privatpraxis im Herzen von LA. Nachdem sie beide ein sicheres Einkommen hatten, konnten sie sich ein Haus am Rande der Stadt leisten - eines mit einem Kinderzimmer.
      Wenig später wurde Emily schwanger, nach neun Monaten brachte sie ein gesundes Mädchen zur Welt, das sie Haley tauften. Ihr mangelte es an nichts. Als sie alt genug war, wurde sie an einer renommierten Privatschule eingeschrieben. Trotz all dem blieben Will und Emily auf dem Boden, sie waren beide etwas schrullig, für Späße zu haben und ein Familienausflug mindestens einmal im Monat übers Wochenende musste immer drin sein.
      Will konnte sich sein Leben eigentlich kaum besser vorstellen, natürlich wurde es in der Praxis manchmal stressig, oder er und Emily stritten sich über belanglose Dinge, aber er hatte alles in allem eine glückliche und stabile Familie...
      Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sich das Leben seiner Tochter und sein eigenes vollkommen änderten. Mit einem Mal war Emily fort, sie wurde ermordet aufgefunden, nachdem Will sie zwei Tage zuvor als vermisst gemeldet hatte. Sie war von einem Empfang in der Galerie nicht zurück gekommen.
      Eine berühmte Künstlerin aus LA - ermordet, darauf stürzte sich die Presse sofort. Die Polizei nahm für einige Zeit Will ins Visier, ermittelte dann jedoch in eine andere Richtung. Die gewagten Kunstwerke hatten wohl für Aufregung gesorgt und womöglich jemanden vor den Kopf gestoßen - das war zumindest die letzte Theorie, ein Täter wurde nie gefunden.
      Die Zeitungen waren für Wochen voll davon gewesen, ebenso wie die Nachrichten. Haley, die immer schon ein wenig verschlossen gewesen war, zog sich immer mehr zurück. Will war plötzlich alleine und überfordert mit der Situation. Er versuchte die Praxis und sich selbst am Laufen zu halten, während er gleichzeitig versuchte, Haley der Vater zu sein, den sie nun brauchte. Nichts funktionierte richtig. Nach einigen Vorfällen in Haleys Schule, die sie erst nach ein paar Wochen wieder besucht hatte, nahm er sie wieder mit nach Hause. Ihre Großeltern halfen zwar, aber das Mädchen war nicht glücklich und Will war es auch nicht.
      Das führte Will zu dem Schluss, dass sie beide einfach nur raus mussten. Weg von allem was passiert war. Und das so bald wie möglich. Der Job den er in dem kleinen Ort in Alaska gefunden hatte, bedeutete, dass er mehr Zeit für Haley hatte. Das Haus, das er dort samt Grund gekauft hatte, war für die Größe vergleichsweise günstig gewesen und entlastete ihn auch Finanziell. Das wichtigste jedoch, dort kannte sie niemand und selbst wenn sie von dem Mord gehört hatten, dann waren ihnen vermutlich die Gesichter entfallen.

      Aussehen:



    • Name:
      Griffin T. Devereaux, Major of the 75th Ranger Regiment

      Alter:
      36

      Background:
      Geboren und aufgewachsen im Bundesstaat Washington war Griffin schon sehr früh auf sich gestellt. Seine Eltern starben bei einem Autounfall als er dreizeihn war und von da an hieß es er und seine jüngere Schwester Veronica gegen den Rest der Welt. Zwar nahm seine Tante die Bürde der beiden Kinder auf sich, aber sie war jung und nicht auf zwei Teenager vorbereitet. Sie tat ihr bestes und irgendwie schafften die drei es, nicht alles den Bach runtergehen zu lassen.
      Griffin selbst war sein Leben lang ziemlich planlos. In der Schule waren seine Noten zwar gut, aber nicht herausragend. Hobbies hatte er keine, kümmerte er sich doch darum, dass seine Schwester und seine Tante was anständiges zu essen zwischen die Beißer bekamen. Koch wollte er aber auch nicht werden, obwohl seine Tante das immer wieder vorschlug. Schlussendlich ging er zum Militär. Dort machte er gut Karriere, aber auch nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil seine Ausbilder das Potenzial in dem Jungen sahen. Er landete schließlich bei den Spezialkräften, wo er mit tödlicher Präzision seine Befehle befolgte. Er war der perfekte Soldat: er stellte niemals Fragen und erfüllte seine Befehle. Jahre später sollte ihm das teuer zu stehen kommen.
      Kurz bevor er sich für eine weitere Runde verpflichten wollte, starb seine Tante. Er warf alles hin, um seiner Schwester beizustehen. Und dann war er wieder planlos, nur dass er jetzt in einer Welt lebte, die ganz anders war als alles, was er gewohnt war. Er hatte nie gelernt, in einer normalen Gesellschaft zu existieten. Also stieg er aus. Ohne irgendwelche Vorbereitungen zu treffen, zog er einfach in den Norden. Ein Kumpel aus der Armee hatte da oben eine Hütte, die er nicht mehr brauchte und verkaufte sie günstig an Griffin.
      Es dauerte eine Weile, bis Griffin sich an das Leben ohne Feind gewöhnte, doch schon bald fand er eine neue Aufgabe: er konnte das, was ihn die Army gelehrt hatte verwenden, um den Menschen hier oben zu helfen. Heute fliegt er Lebensmittel und Ausrüstung zu den entlegendsten Häusern und repariert alles, was so kaputt gehen kann. Immer an seiner Seite: ein Rudel aus gleich 12 Schlittenhunden, die ihn tatkräftig bei seiner Arbeit unterstützen.

      Haarfarbe:
      schokobraun

      Augenfarbe:
      dunkelbraun

      Aussehen: