Das Versprechen (Ezechiel & Maka)

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    • Das Versprechen (Ezechiel & Maka)

      Vorstellungen und Steckbriefe: Das Versprechen ( Ezechiel & Maka)

      @Ezechiel

      Pia seufzte, als sie in das Auto stieg. "Freust du dich nicht, deine alten Freunde wiederzusehen?", fragte ihre Mutter und Pia sah sie an. "Nicht wirklich.", sagte die junge Frau und steckte die Kopfhörer in die Ohren. Ihre Aussage stimmte allerdings nicht ganz. Eine Person gab es die sie gern wiedersehen würde. Lucas... den Wolfsjungen den sie damals im Wald kennengelernt hatte. Unwillkürlich musste Pia schmunzeln, als sie an die vergangene Zeit dachte. //Wir waren bei jedem Wetter draußen und haben gespielt oder sind durch den Wald gerannt. Ich hab so viel von ihm gelernt.//, dachte Pia und lehnte sich in den Autositz. Sie schaltete die Musik an und sah nach draußen. Während die junge Frau an vergangene Zeiten dachte, zogen vor ihren Augen Felder, Wiesen und Wälder vorbei. //Ich bin vor so vielen Jahren schonmal hier vorbei gekommen und es sieht nicht so aus, als hätte sich in den Jahren hier irgendwas verändert.//, dachte Pia. //Ob er sich verändert hat? Bestimmt...Ich frag mich ob er mich wiedererkennen wird.//, fragte sie sich und nagte unsicher an ihrer Unterlippe.
      Nach weiteren 2 Stunden fahrt, hatten sie das Dorf erreicht in dem Pia und ihre Familie vor 10 Jahren bereits gelebt hatte. Die junge Frau stieg aus dem Auto und hielt die Tür fest, während sie sich das Haus in dem sie und ihre Eltern nun leben würden ansah. //Es sieht genauso aus wie unser Haus von vor 10 Jahren. Als wäre ich nur kurz weggewesen und gealtert, aber alles andere um mich herum nicht.//, dachte Pia und schloss die Autotür. Sie ging zum Kofferraum und nahm sich ihren Koffer aus dem Auto. Dann folgte sie ihren Eltern ins Innere des Hauses. Pia stellte ihren Koffer ab und sah sich im Inneren des Hauses um. //Es sieht wirklich wie damals aus. Als ob sich nie etwas verändert hätte.//, dachte sie begeistert. Pia nahm sich ihren Koffer und erklomm damit die Treppe ins obere Stockwerk. Pia öffnete ihr Zimmer. //Ok das hat sich verändert. Es ist kein Zimmer eines Kindes mehr.//, dachte Pia und legte ihren Koffer auf dem Bett ab und fing an ihn auszupacken. Nachdem das Mädchen damit fertig war brachte sie noch ihre restlichen Habseligkeiten nach oben in ihr Zimmer. Dann nahm Pia ihre Tasche und packte dort ihr Handy und noch einige andere Dinge ein. Dann ging sie nach unten. "Ich geh mich etwas im Dorf umsehen. Bis später.", rief Pia ihren Eltern zu und verließ das Haus.
      Jedoch lief die junge Frau nicht weiter ins Dorf hinein, sondern ganz im Gegenteil. Sie lief in Richtung Waldrand. An einer Tanne hielt Pia kurz inne. //Was ist wenn er nciht mehr hier lebt? Oder wenn er hier lebt, aber ncihts mit mir zu tun haben will?//, fragte sie sich besorgt und biss sich unsicher auf die Lippe. Nach einigem hin und her, rang sich Pia schließlich durch und betrat den Wald. //Hoffentlich finde ich den Weg zu unserem alten Treffpunkt.//, dachte das Mädchen und begab sich tiefer in den Wald hinein. Pia lief eine ganze Weile, bis sie den alten Schrein erreichte. "Endlich.", rief sie begeistert. //Damals sah er schon verfallen aus, aber jetzt, jetzt ist er grade zu heruntergekommen.//, dachte die junge Frau und strich fast liebevoll über einen der Steine, die in der Nähe standen. //Ob er noch immer hier lebt?//, fragte sie sich. Jedoch kamen ihr kurz darauf schon Zweifel. //Was wenn er mich nciht sehen will...oder gar nicht mehr hier lebt und längst irgendwo anders ein neues zu Hause gefunden hat... Vielleicht sollte ich lieber wieder zurück nach Hause gehen...//, dachte Pia und nagte unsicher an ihrer Unterlippe.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Wie immer war Lucas auch heute wieder sehr früh aufgestanden, um seinen Rundgang im Wald so bald wie möglich machen zu können. Schließlich gab es an diesem Ort immer wieder was Neues zu entdecken, kein Tag ähnelte haargenau dem gestrigen oder den Tagen zuvor und dies fand der Wolfsjunge so interessant daran. Allerdings musste er zugeben das seine Entdeckungstouren alleine recht einsam waren und er es vermisste jemanden an seiner Seite zu haben. Er vermisste jedoch nicht nur irgendjemanden, sondern das Mädchen Pia, welche er vor ein paar Jahren zufälligerweise Mal im Wald getroffen hatte und sich mit ihr ziemlich schnell anfreundete. Trotz der Sache das er normalerweise recht misstrauisch gegenüber Fremden war und seine Eltern ihm sagten, dass er vorsichtig Gegenüber normalen Menschen sein sollte, erschien ihm Pia als nicht gefährlich. Es bestätigte sich ja zudem das es nichts zu befürchten gab.
      //Ich frage mich ja immer noch warum sie damals so plötzlich verschwunden ist....aber nun wieder darüber nachzudenken hilft wohl auch nicht weiter...bringt sie ja auch nicht zurück..// dachte er sich, während er sich fertig machte und danach eine Umhängetasche von seinem Bett nahm, mit der er kurz darauf in die Küche ging um etwas zum Essen und zu Trinken für unterwegs einzupacken.
      "So..das wäre erledigt...", murmelte er leise zu sich selber und war auch schon wieder daran die Küche zu verlassen und danach das Haus.
      Allerdings blieb der Junge nochmal kurz stehen um einen Zettel und einen Stift in die Hand zu nehmen, es war wohl besser trotzdem seinen Eltern noch Bescheid zu geben, dass er wieder unterwegs war. Diese schienen entweder noch zu schlafen oder sie waren genauso unterwegs wie er es gleich sein würde. Den Zettel fertig geschrieben, legte er ihn auf den Esstisch und machte sich nun endlich daran das Haus zu verlassen.
      Draußen angekommen, streckte sich Lucas erstmal ausgiebig, bevor er sich auf den Weg zum Wald machte. Der Junge konnte von Glück reden, dass es von seinem Haus aus auch nicht gerade lange dauerte, bis er beim Wald ankam und so war er nach ungefähr 10 Minuten schon da.
      //Wo gehe ich nun als Erstes hin..//, dachte er sich während er stehen blieb und seinen Blick durch die Gegend schweifen ließ. Dieser blieb in der Richtung stehen, wo es zum Schrein ging. Ein Gefühl sagte ihm das dort heute etwas Interessantes passieren würde, zuordnen konnte er es jedoch nicht. //Hm..zum Schrein?..da war ich schon lange nicht mehr..mein Gefühl hat mich bis jetzt aber noch nie enttäuscht was das anging, das etwas passieren würde..//, er zögerte jedoch trotzdem noch etwas bis er sich in die Richtung des Schreins aufmachte. Der Weg dorthin dauerte allerdings länger als der zuvor in den Wald, weshalb er nach dem Erreichen des Ziels Platz nehmen musste, um eine Pause einzulegen. Etwas Spannendes konnte er aber nicht erblicken..oder noch nicht? Denn dank seines guten Gehörs merkte er plötzlich Schritte aus der Ferne welche sich in seine Richtung bewegten. Da Lucas nicht wusste, wer es war, und sich auch weniger hier her verirrten, sprang er wieder auf und versteckte sich zuerst. So das er noch einen Blick zum Schrein hatte.
      Die Person ließ nicht lange auf sich warten bis sie da war und sie in sein Sichtfeld fiel. Es war ein junges Mädchen welches ungefähr in seinem Alter war und den Anschein machte als wäre es schon mal hier gewesen. //Komisch...war dieses Mädchen schon mal hier?//, fragte er sich selber in Gedanken, während er sie weiterhin genau beobachtete und langsam etwas Vertrautes vernehmen konnte. Aus seinem Versteck traute sich der Wolfsjunge dennoch nicht hervor.
    • Leise seufzend setzte sich Pia auf einen der Steine die am Rand lagen und sah sich um. //Er ist nicht zu sehen...wobei...das muss ja nichts heißen.//, dachte das Mädchen und grübelte. Während sie das tat, suchten ihre Finger automatisch nach ihren Haaren um damit zu spielen. Sie hatte früher schon diese Angewohnheit, auch wenn Pia sie nun nicht mehr los wurde. Die Zeit verstrich und die Sonne wanderte immer höher und so langsam fragte sich Pia, ob es nicht eine dumme Idee war hier her zurück zu kommen. //Vielleicht lebt er nicht mehr in diesem Wald. Oder er möchte nichts mehr mit mir zu tun haben.//, dachte sie unsicher und knabberte an ihrer Unterlippe. Pia stand von dem Stein auf und ging erneut zu dem Schrein. Sie hockte sich davor und legte eins ihrer Brote, welche sie gemacht hatte vor den Schrein. Sie hoffte, dass Lucas, sollte er noch hier leben, das sah. Erneut schüttelte das Mädchen den Kopf. //Er lebt noch hier. Ich weiß es. Er wird das sehen und sich fragen wer das war. Und ich werde jeden Tag hierher kommen und etwas vor den Schrein legen.//, dachte das Mädchen und strich sanft über den großen Baum. Dann seufzte sie und machte sich langsam auf den Heimweg. //Wenn Lucas noch hier lebt, wird er irgendwann herausfinden, wer immer etwas vor den Schrein legt.//, dachte das Mädchen voller Hoffnung. Auch wenn sie hoffte ihren besten Freund wiederzusehen, so hatte sie auch Angst davor. Immerhin war sie damals einfach verschwunden ohne ein Wort zu sagen. //Was wenn er sauer ist oder mich gar nciht sehen will?//, fragte sie sich.

      @Ezechiel (Sry für mein plötzliches verschwinden. Bin nun auf alle Fälle wieder regelmäßig online :) )

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    • Neu

      (Ist ok, ich selber hatte ja doch auch nochmal so einiges zu tun)

      Der Wolfsjunge beobachtete das Mädchen weiterhin aus sicherer Entfernung, ohne dabei einen Mucks von sich zu geben. Immer wieder hatte er das Gefühl das er sie kennen würde, doch woran es lag konnte er noch nicht ausmachen. So ging es für eine ganze Weile weiter, bis das Mädchen schließlich ein Brot vor den Schrein legte und sich etwas später von diesem entfernte. Als sie weit genug entfernt war, kam er von seinem Versteck hervor und sah nochmal kurz in die Richtung, in die sie gegangen war //..kann es sein das sie es doch war?..Pia..aber was soll sie auf einmal wieder hier machen?// dachte Lukas während er sich dem Schrein näherte und das Brot an sich nahm. Das hier und was er sonst noch so gerade gesehen hatte, waren wirklich große Anzeichen dafür das dieses Mädchen seine Kindheitsfreundin sein konnte. Wenn dem so war, wusste der Junge aber nicht wie er nun darauf reagieren sollte. Einerseits wäre er erfreut aber andererseits hatte sie ihn ja ohne ein Wort verlassen und dies hatte ihn schon sehr getroffen. Nachdenklich darüber nahm er nun erstmal auf dem Boden platz.
    • Neu

      Pia seufzte, während sie zurück nach Hause ging. //Ich muss einfach weiterhin daran glauben, dass er noch hier in diesem Wald wohnt.//, dachte das Mädchen. Es dauerte nicht lange und sie erreichte den Waldrand. Pia lief an diesem entlang, bis ihr Haus in Sicht kam und sie vorsichtig den kleinen Abhang nach unten ging. Pia wäre allerdings nicht Pia, wenn sie nciht ausrutschen würde. SO kam es wie es kommen musste und das Mädchen rutschte den Grashang hinunter. Unten angekommen, fluchte Pia. "Scheiße. Jetzt hab ich Grasflecken auf meinem Kleid.", murmelte sie und sah an sich hinunter. //Immerhin scheint es nicht kaputt zu sein.//, dachte sie und machte sich wieder auf den Weg zu ihrem Haus. Nachdem sie dort angekommen war, schlüpfte sie in bequeme Kleidung und ging mit dem Kleid zu ihrer Mutter. "Mama kannst du mir helfen?", fragte Pia und ihre Mutter sah auf. "Pia, wie hast du es geschafft in dein neues Kleid Grasflecken reinzumachen?", fragte ihre Mutter tadelnd. "Ich bin ausgerutscht.", murmelte Pia kleinlaut. Seufzend schüttelte Pias Mutter den Kopf. "Ich kümmere mich um die Grasflecken.", sagte sie. Pias Mutter hatte es aufgegeben ihr Kind zu tadeln. Sie wusste, dass Pia sich Mühe gab, sich manchmal allerdings ihre Schusseligkeit meldete und dem Mädchen im Weg stand. Pia nickte, bei den Worten ihrer Mutter und ging nach oben in ihr Zimmer. Pia schaltete ihre Musik an und legte sich auf ihr Bett. Ihre Gedanken kreisten um Lucas. Während sie so vor sich hin grübelte, schlief Pia ein.

      ~einige Tage später~

      Pia erwachte wie immer zeitig. Sie öffnete das Fenster und sah zum Wald. //Ob ich weiterhin den Schrein besuchen sollte? Immerhin scheint Lucas nicht mehr hier zu wohnen. Auch wenn das Essen verschwunden war... so hat er sich mir nicht gezeigt. Vielleicht ist das ganze nur Zeitverschwendung...//, dachte Pia und zog sich an. Während sie nach unten zum Frühstücken ging, traf das Mädchen eine Entscheidung. //Ich werde heute noch ein letztes Mal zum Schrein gehen. Und ab morgen stelle ich die Besuche ein.//, dachte sie und schluckte. //Immerhin bin ich jetzt seit, fast einer Woche hier und er hat sich mir nicht gezeigt. Vermutlich lebt er nicht mehr hier. Genau, dass muss es sein. Er ist ebenso wie ich weitergezogen.//, dachte Pia und seufzte.
      Nachdem das Mädchen mit Frühstücken fertig war, ging Pia in die Küche um wieder zwei belegte Brote zu machen. Dann ging sie nach oben in ihr Zimmer und nahm ihre Tasche. "Bis später!", rief Pia ihren Eltern zu und verließ dann schnellen Schrittes das Haus. Es dauerte nicht lange und Pia erreichte den Waldrand. Sie machte sich auf den Weg zum alten Schrein, der mittig im Wald lag. //Bis ich dort bin, wird es vermutlich wieder Mittag sein.//, dachte das Mädchen.

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