Mysterious Neighbour [KommiCat & ElliJoanna]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mysterious Neighbour [KommiCat & ElliJoanna]

      Jona war in seinem kleinen Haus. Es war groß genug für ihn und theoretisch hätten dort auch zwei Personen leben können, aber er nutzte einfach nicht alle Räume und die Wohnfläche die er nutzte, konnte man als klein bezeichnen. Er lebte in einer kleinen Nachbarschaft, die wie ein Kreis aufgebaut war. Es führte eine Straße in die Nachbarschaft rein und endete in einem kleinen Kreisverkehr. In der kleinen Nachbarschaft standen etwa 8 Häuser, von denen bisher eines leer stand. Doch heute war es unruhig auf der Straße. Es fuhren Autos vor. Direkt zu dem Haus direkt neben Jonas. Er war ein wenig genervt aber andererseits konnte es ihm auch recht egal sein, solange es schnell vorbei war. Mit den neuen Nachbarn, wie auch immer die aussahen, würde er eh nicht viel zu tun haben. Der Gedanke beruhigte ihn wieder ein wenig. Er saß auf seiner Couch im Wohnzimmer und sah fern, während draußen der ganze Raudau eines Umzugs war.
    • Ethan konnte es kaum erwarten! Heute war der große Tag, an dem er endlich ein eigenständiges Leben führen würde. Sein erster Arbeitstag sollte sogar schon nächsten Montag sein. Ethan hatte beschlossen an einem Freitag ins Haus zu ziehen, sodass er das Wochenende nutzen konnte, alles auszupacken und sich mit der Umgebung vertraut zu machen. Seine Eltern, Schwestern und Großeltern halfen ihm beim Umzug und kaum war alles im neuen Haus, fuhr seine Familie nach einem langen Abschied wieder.
      Ethan hatte ein Haus, welches groß genug war, für eine Familie, aber zu klein für eine Großfamilie, wie es seine war. Die Kisten waren feinsäuberlich sortiert und mit großen Aufschriften versehen, wo was hingehörte. Er wollte gerade mit auspacken beginnen, da fiel ihm ein, dass er sich seinen Nachbarn vorstellen sollte und so ging er zu der ersten Tür. Es war bereits Abends, also sollten selbst arbeitende Personen daheim sein. Man konnte in einem Raum sogar das flimmern eines Fernsehers sehen, also klingelte Ethan.
      Der Blonde Junge hatte sogar ein paar Kekse zur Begrüßung dabei, doch hier sollte er wohl eine ganze Weile warten müssen....
    • Jona bekam irgendwann durst und entschied sich dazu sich einen Tee zu machen. Nebenan war auch endlich Ruhe eingekehrt und die Autos waren bereits weg gefahren. Er stand in der Küche und wartete bis das Wasser kochte. Er holte sich noch eine Tasse und einen Teebeutel aus dem Schrank. Dann endlich kochte das Wasser. Gerade als er das heiße Wasser in die Tasse schütten wollte, klingelte es an seiner Tür. Er erschrak und schmiss dabei ein paar Dosen von der Anlage. Er erschrak sich noch mehr und da passierte es. Er schüttete das heiße Wasser daneben und auf seine Hand. "Ah!" Er schrie vor Schmerz und dieser Lärm war wohl auch draußen noch zu hören. Doch die Tür öffnete er nicht. Er kühlte seine Hand und machte sich seinen Tee. Ein wenig wartete er noch bis er dachte, dass wer auch immer da draußen war wieder weg war. Erst dann ging er wieder ins Wohnzimmer.
    • Ethan wartete nicht lang, da hörte er den schmerzhaften Aufschrei von jemandem.
      "Hallo?! Geht es Ihnen gut?!", doch es kam keine Antwort. Er wartete noch eine Weile, klopfte an. Immer wieder rief er, ob es demjenigen dort drin gut ging, doch es schien keine Antwort zu kommen. Ob er tot war? Nein... Man hörte ja Schritte...
      Ethan seufzte ein wenig.
      "Ich bin Ethan! Der neue Nachbar! Ich... komme einfach morgen nochmal!", rief er, ehe er dann einfach zum nächsten Haus ging. Dort lebte ein älteres Pärchen, welches sich sehr freute. Als er sie aber nach dem mysteriösen Nachbarn fragte, konnten sie ihm nichts dazu sagen. Seltsam...
      Auch die anderen Leute aus der Straße hatten keinerlei Antworten für ihn. Nachdenklich ging der Blonde wieder zu seinem Haus und begann ein wenig auszupacken, bis es zu dunkel war. Er schaute durch eines der Fenster rüber zum Haus des Mysteriösen, hoffte wenigstens etwas von ihm zu sehen.
    • Jona hörte eine Stimme von draußen. Er kannte die Stimme nicht. Sie klang hell und sanft. Scheinbar war der neue Nachbar ein junger Mann etwa in seinem Alter. Und der Junge wollte am nächsten Tag wieder kommen. Er rollte die Augen.
      Die Nachbarn freuen sich dass sich der Neue vorstellte und sogar Kekse mitgebracht hatte. Ihre Aussagen zu dem Jungen der die Tür nicht geöffnet hatte waren wiedersprüchig. Die einen sprachen von einem jungen Mann, andere von einem mürrischen alten Kauz. Jeder hatte eine andere Vorstellung von dem Jungen.
      Am Abend sah man nur mehr dass der Fernseher flimmerte. Das Licht ließ Jona ausgeschaltet. Erst als er ins Schlafzimmer ging, machte er Licht an. Zwar war der Vorhang zu, doch man konnte einen schmalen männlichen Schatten umriss sehen.
    • Ethan wollte sich gerade vom Fenster abwenden, da sah er, dass Licht anging und ein Schatten zu sehen war. Das sah nicht nach einem alten Kauz aus, sondern viel mehr nach einem jungen Mann. Also lebte wirklich jemand dort!
      Ethan würde sein Glück am nächsten Tag versuchen, aber für den heutigen Abend legte er sich schlafen.

      Am nächsten Morgen stand Ethan schon früh auf. Er ging eine kleine Runde durch die Nachbarschaft joggen, dabei hörte er Musik. Als er vom Joggen heimkehrte, machte er sich zunächst ein wenig Frühstück - Spiegelei mit Toast. Anschließend packte er weiter seine Kartons aus, um dann gegen Nachmittag in seinen Garten zu gehen. Immer wieder fiel sein Blick in Richtung des Nachbarhauses, um vielleicht noch mehr von dem Fremden zu sehen.
      Er pflanzte ein paar Blumen an und dekorierte den Garten ein wenig. Auch die Hollywoodschaukel baute er alleine auf. Erst als er mit dem Garten zufrieden war, ging er hinüber. Wieder klingelte er und wartete ab, ob irgendeine Reaktion kam.
      "Hallo! Ethan hier! Es würde mich freuen, Sie kennenzulernen!"
    • Am nächsten Tag blickte auch Jona immer mal wieder kurz raus. Es war nicht so, dass ihn die Nachbarschaft nicht interessierte. Er war einfach nicht gerne draußen und dann waren da ja noch seine kleinen Geheimnisse. Er sah, wie der Neue joggen ging und wie er im Vorgarten arbeitete. Immer wieder sah er raus. Jedes Mal nur ganz kurz und sobald er den Neuen gesehen hatte, ging er wieder weg vom Fenster. Meist war nur zu sehen wie sich die Vorhänge an verschiedenen Fenstern bewegten. Ob der Neue wirklich nochmal vorbei kam? Am späten Nachmittag klingelte es wieder. Es war Ethan, der Neue. Er war also wirklich nochmal gekommen. Doch Jona war noch immer nicht danach die Tür zu öffnen. Aber Jona war auch nicht ganz unhöflich. Er lauschte an der Tür. Als er sich sicher war, dass Ethan weg ging, öffnete er kurz die Tür und stellte einen Cupcake auf die Fußmatte. Dabei streckte er nur seinen Arm raus und achtete darauf, dass man ihn möglichst nicht sah. Er schloss die Tür wieder indem er sie zuknallte, damit sich Ethan auch wirklich wieder umdrehen würde.
    • Ethan wartete mal wieder eine ganze Weile und auch dieses Mal schien der Nachbar nicht auf zu machen. Mit einem leichten Seufzen drehte er sich um und ging langsam wieder rüber zu seinem Haus, doch da knallte die Tür hinter ihm und schnell drehte sich der Blonde um. Verdammt! Verpasst! Aber was ist das denn? Ethan musste schmunzeln, als er den Cupcake sah und ging wieder zur Tür, um diesen aufzuheben.
      "Vielen Dank!", bedankte er sich noch und biss in das leckere Küchlein hinein. So süß~ So lecker!
      "Ich hab auch was für Sie!"
      Schnell eilte Ethan nach Hause, um noch ein paar Kekse zu holen, welche er dann vor die Tür des anderen platzierte. Ethan klingelte noch einmal.
      "Die sind für Sie! Die Kekse sind frei von Gluten, Laktose und Nüssen, also für Allergiker geeignet! Sie sind selbstgemacht", erklärte er dann und wartete einen Moment.
      "Ich hole mir den Teller morgen ab!", rief er noch, ehe er mit einem Lächeln wieder ging.

      Am Abend machte er nicht mehr viel. Er las ein Buch und blickte immer wieder nachdenklich aus dem Fenster.
      //Ob der Nachbar einfach allergisch auf Sonne ist?//, fragte er sich selbst.
      //Vielleicht sollte ich fragen, ob ich Montag für ihn einkaufen gehen soll...//
      Ethan war so in Gedanken versunken, dass er kaum noch etwas mit den Augen wahrnahm. Er blickte noch immer aus dem Fenster, hatte total vergessen zu lesen.

      43040_full.png
    • Jona hörte wie Ethan zurück kam und sich bedankte. Er hatte die Tür also gehört und den Cupcake gesehen. Er musste leicht schmunzeln als Ethan ihm auch noch etwas bringen wollte. Nun wartete er jedoch länger. Er war sich fast sicher dass sich Ethan noch ein paar mal umdrehen würde wenn er ging damit er Jona sehen konnte. Erst als die Luft wirklich rein war öffnete er die Tür und nahm den Teller. Er probierte einen. Sie waren nicht schlecht und es war gut durchdacht. So musste Ethan nicht jeden fragen ob er Allergien hat bevor er die Kekse verteilte. Aber so waren sie nicht maehr ganz so gut wie normale.
      Den Abend verbrachte er dann ebenfalls mit Lesen. Beim Lesen vergaß er immer die Zeit sodass er erst sehr spät nachts ins Bett ging. Morgens wusch er den Teller dann schnell ab und stellte ihn mit einem Zettel vor die Tür. "Die kekse waren lecker. Danke. Aber es geht doch nichts gegen normale kekse oder welche mit Nüssen ;)" er malte sogar einen kleinen und einfachen smiley auf den zettel.
    • Ethan ging am nächsten Morgen wieder früh joggen. Auf dem Heimweg lief er absichtlich etwas langsamer am Haus des Nachbarn vorbei, wo er bereits seinen Teller sehen konnte, mit einem Zettel darauf. Verwundert ging er darauf zu und hob den Teller an. Der Zettel jedoch zauberte ihm ein Lächeln auf die Lippen. Kurz überlegte er, ehe er nach einem Stift suchte. Leider hatte er keinen dabei, also musste es noch warten. Er ging vorerst heim, wo er mit einem Stift eine Antwort auf die Rückseite des Zettels schrieb.
      "Ja da hast du recht ;) "
      Diesen Zettel schob er vorsichtig durch den Briefschlitz, ging dann aber auch schon wieder, da er den anderen nicht jeden Tag belästigen wollte. Heute widmete er seine ganze Aufmerksamkeit dem Garten und dem schönen Wetter. Er sonnte sich ein wenig und kümmerte sich um seine Pflanzen.
    • Jona hatte nicht bemerkt dass Ethan ihm noch eine antwort auf den Zettel geschrieben hatte. Erst am Nachmittag als er sich etwas zu essen machte bemerkte er den Zettel vor seiner Tür liegen. Er nahm den Zettel und lächelte bei der Antwort. Ethan stimmte ihm zu. Kurz sah er hinaus und konnte ihn sehen. Kurz achtete er nicht auf sich. Erst als Ethan zu ihm sah, ging er schnell einen Schritt zurück, doch einen flüchtigen Blick hatte der Nachbar wohl erhaschen können. Sein Herz schlug schnell. Wie viel hatte er gesehen? Hatte er überhaupt etwas gesehen?
    • Ethan hatte gerade alle Pflanzen gegossen, da fühlte er sich beobachtet und sah sich um, wer es sein könnte. Da blickte er zum Haus des anderen und ... war er das gerade? Ethan konnte flüchtig erkennen, dass er dunkles Haar hatte, mehr leider nicht, dazu war die Gestalt zu schnell wieder verschwunden. der Blonde dachte etwas nach, ehe er sich entschied hinüber zu gehen.
      Wieder klingelte er und wartete einen Moment.
      "Hey ich bin es.. Ethan! Ich... gehe morgen nach der Arbeit einkaufen und wollte fragen, ob Sie vielleicht etwas benötigen?", fragte er laut, sodass der andere ihn hören konnte. Die Idee war ihm bereits am Abend zuvor gekommen. So konnte er vielleicht das Vertrauen des anderen gewinnen und er würde ihm irgendwann mal die Tür öffnen.
    • Als es klopfte tucjte Jona zusammen. Bestimmt war es wieder Ethan der ihn ja gerade auch noch vielleicht gesehen hatte. Dennoch ging er zur Tür und lauschte. Einkaufen. Das musste er tatsächlich mal. Aber konnte er seinen Nachbarn für sich gehen lassen? Dann würde der ja sehen was er so brauchte das wäre vielleicht nicht von Vorteil. Irgendwie wollte er nicht dass Ethan komisch über ihn dachte. Also noch komischer als die anderen Nachbarn. Es interessierte ihn schon fast was Ethan dachte. Er nahm einen Zettel und Stift und schrieb "Nein danke" drauf. Der Zettel hing schon halb durch den Briefschlitz, da zog er ihn nochmal zurück und schrieb noch eine Handynummer drauf. Dann schob er den Zettel wieder raus zu Ethan.
    • Ethan wartete einen Moment, ehe er einen Zettel sah. Als er ihn gerade greifen wollte, wurde er wieder zurückgezogen und kurze Zeit später kam wieder ein Zettel. Dieses Mal konnte er ihn greifen und musste schmunzeln, als er die Nummer las. Seltsam war es dennoch, dass der andere nicht wirklich antwortete und über Zettel kommunizierte.
      "In Ordnung! Und Danke~", meinte er mit einer fröhlichen Stimme.
      "Dann wünsche ich Ihnen noch einen Schönen Tag~"
      Ethan ging wieder zu sich nach Hause, um dort die Nummer in sein Handy einzuspeichern. Allerdings gab es ein Problem... welchen Namen sollte er nehmen? Er nannte die Nummer vorerst Nachbar, bis er den Namen herausgefunden hatte, was er gleich in der ersten Nachricht versuchte.

      Hallöchen, Ethan hier.
      Ich wollte gerade Ihre Nummer einspeichern, weiß aber nicht, welchen Namen Sie haben. Peinlich ^^° Also... wie heißen Sie? Und darf ich eventuell dutzen?
    • Kurz dachte er nach. War es die richtige Entscheidung ihm die Nummer zu geben? Aber es verriet ja nichts. So mussten sie wenigstens nicht per Zettel kommunizieren. Zu sprechen traute er sich nicht. Schon nach ein paar Minuten kam die erste Nachricht von einer unbekannten Nummer. Seine Finger zittert en als er schrieb.

      Hallo, also mein Name ist Jona Night.Und duzen ist vollkommen okay.

      Er schrieb nur das nötigste, versuchte es aber wenigstens auf Sätze auszuweiten. Auch in Zukunft würde wohl nicht viel kommen. Am Abend wollte er dann noch einkaufen gehen. Jedoch wartete er immer bis es dunkel war. Damit ihn niemand sah.
    • Es dauerte nicht lange, da erhielt Ethan die Antwort. Jona also. Er speicherte nun den Namen ab und bereitete dann die Sachen für die Arbeit vor. Es war nicht viel, was er machen musste, da er als Erzieher arbeitete, aber er nahm eine neue CD mit und natürlich was zu essen. Da er am nächsten morgen etwas früher raus musste, legte er sich eher ins Bett. Um genau zu sein kurz nach Sonnenuntergang.

      Am nächsten Morgen ging er wieder joggen und dann duschen, ehe er sich umzog und seine Tasche sowie das Fahrrad schnappte, um los zu radeln. Er liebte die Kinder und konnte wirklich gut mit ihnen umgehen. Ethan hatte auch das Gefühl, dass die Kinder ihn mochten.
      Nach der Arbeit ging er einkaufen und schaute nun mal auf sein Handy, nur um zu gucken, ob er eventuell eine Nachricht von Jona hatte.
    • Etwas nach Sonnenuntergang zog sich Jona seinen schwarzen Kapuzenpulli an, setzte die Kapuze auf und sah sich draußen kurz um. Es war niemand zu sehen und bei Ethan ging gerade das Licht aus. Er ging raus und schloss die Tür ab. Solang ihm niemand hinterher rannte und die Kapuze runter zog, würde ihn niemand richtig sehen. So ging er dann los zu seinem Stamm Supermarkt. Schnell holte er was er brauchte, was hauptsächlich instant Nudelsuppen waren. Mit den Einkäufen ging er zur Kasse. Man kannte ihn schon und so sagte auch niemand mehr etwas. Schnell lief er zurück und ging dann auch schlafen.
      Am nächsten Morgen beobachtete er Ethan ein wenig. Dieser fuhr mit dem Fahrrad davon. Wohin er wohl fuhr? Bestimmt zur Arbeit. Ihm fiel ein dass er etwas vergessen hatte einzukaufen und so schrieb er Ethan.

      Kannst du mir noch 2 Packungen Eier holen? Also nur wenn es keine Umstände macht.
    • Und tatsächlich... eine Nachricht von Jona. Er musste ein wenig schmunzeln, aber antwortete ihm ein "Na Klar doch! Ich hab es dir angeboten!"
      Ethan ging dann selbst einkaufen und dachte auch an die zusätzlichen Eier. Den Einkauf packte er in den Korb des Rades, ehe er heimfuhr. Daheim angekommen brachte er zunächst seine Einkäufe weg und brachte dann die zwei Packungen Eier rüber. Ethan war allgemein ein sehr hilfsbereiter Mensch und deshalb machte es ihm keine Umstände.
      Wieder klingelte er bei Jona.
      "Eierlieferung!", meinte er mit einem leichten Lachen.
      "Ich leg sie dir wieder vor die Tür", meinte er und legte die zwei Packungen vorsichtig auf den Boden vor die Tür.
    • Jona war ihm dankbar. Auch wenn es nur diese Kleinigkeit war. Die Anderen Nachbarn hätten das vermutlich nicht gemacht. Er lächelte. Als es dann später klingelte dachte er darüber nach, die Tür zu öffnen oder sich so zu bedanken, aber er konnte es einfach noch nicht. Er schrieb sein Danke und holte die Eier erst rein als Ethan weg war.

      Danke. Du hast übrigens schöne blonde Haare ;)

      Bestimmt waren die Haare auch schöner weich und dufteten gut. Nicht so wie seine. Er nahm sich vor, in den nächsten Tagen die Tür zu öffnen. Wenigstens kurz. Er konnte nicht ewig sein bleiben.
    • Ethan las die nachricht und musste ein wenig schmunzeln. Er bedankte sich für das Kompliment.
      Daheim machte er sich ein wenig was zu essen, ehe er sich vor den Fernseher setzte und entspannte. Viel machte er heute nicht mehr und sein Tagesablauf sollte immer ähnlich sein. Bevor er aber ins Bett ging, schrieb er noch eine Nachricht an Jona.


      Ich werde jetzt ins Bett gehen, aber eins sollst du wissen. Wenn dir irgendetwas fehlt, oder du Hilfe brauchst, kannst du mir ruhig schreiben. Ich helfe gern, wo ich nur kann und bin sogar handwerklich ein wenig begabt ^^
      Ich werde dir morgen mal "vernünftige" Kekse mitbringen ;)

      Nachdem er die Nachricht abgeschickt hatte, legte er sich auch schon wieder schlafen. Der nächste Morgen begann dann wieder ähnlich. Joggen - Duschen - Anziehen - Radeln. Es würde jeden Morgen das Gleiche sein.