Die Chroniken von Amontyr [Alicelinein & Mau]

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    • Die Chroniken von Amontyr [Alicelinein & Mau]

      An ihren Fingerspitzen tropfte das Blut ihres Opfers hinunter und befleckte den alten Holzboden. Ihre kleine Marie würde sicherlich jetzt wieder etwas dazu sagen, doch liebte sie es zu sehr damit zu spielen. Nachdem Alessya ihren Spaß gehabt hatte ließ sie alle spuren beseitigen. Schließlich sollte niemand seine Leiche finden. Neben ihren besonderen Fähigkeiten besaßen noch alle Dämonen, bestimmt auch Himmelswesen, gewisse Magie, um in diesem Fall die Spuren zu beseitigen.
      Keine sehr starke, aber effektiv um auch kleinste Bluttropfen und andere Hinweise zu vernichten. Als hätte es diesen Menschen nie gegeben, außer auf dem Papier. Als ihr Werk vollendet war und der Mann wie vom Erdboden verschluckt wurde, verließ sie die Wohnung und kehrte noch vor Sonnenaufgang zurück zu ihrem vertrauten Heim.
      Leise öffnete sie die Tür und machte sich ins Badezimmer. Sie besaß eine recht ansehnliche Wohnung in der Nähe einer Großstadt. Sie entledigte sich ihrer Kleidung und huschte unter die Dusche.
      Einige Minuten verstrichen bevor sie mit einem Bademantel bedeckt aus dem Bad lief und ins Wohnzimmer wollte. Auf der Ledercouch begrüßte sie ihr Mantikor, jedoch in seiner Schlangenform. Alessya selbst nahm die Gestalt einer weiblichen Frau an, die asiatische Züge besaß. Alle Dämonen konnten eine menschliche Form gestalten oder sogar einer nahm die Form seines getöteten Opfers an. Das Leben in der Menschenwelt war recht akzeptabel, doch empfand Alessya es in der Unterwelt als angenehmer. Aber schon bald sollte sich etwas drastisch ändern zwischen den Welten..hoffte sie jedenfalls. In Form einer jungen Frau nahm sie Platz auf der Couch und streichelte ihren Mantikor.
      Es dauerte nicht lange und eine vertraute Stimme erhellte den Raum. "Warst du wieder spielen?" hörte Alessya ihre sanfte Stimme und schmunzelte dabei. "Erst das Vergnügen, dann die Arbeit." lächelte sie und verfolgte mit ihrem Blick Marie, die gegenüber von ihr Platz nahm. Marie mochte es nicht unbedingt das Alessya zum Teil unschuldige Menschen verschlang. Doch sie konnte es ihr nicht verbieten und hoffte, dass es niemals aufsehen erregen wird. Bis jetzt wussten die Menschen nichts von übernatürlichen Wesen oder ähnlichem. Die Dämonen konnten die Präsenz Anderer spüren und auch die von Himmelswesen. Den Himmelswesen ging man jedoch aus dem Weg, schließlich sorgten sie für nur gutes auf der Erde. Schenkten dort Glück oder redeten ein Menschenleben.
      "Heute Abend gehen wir beide aus." ließ Alessya ihre Schülerin wissen. Es war Wochenende und viele zog es in die Clubs der Stadt. Dort erhoffte sie auf Dämonen zu treffen, sie es sich in der Menschenwelt gemütlich gemacht hatten. Marbas ihr Anführer hatte sie und einige andere nicht umsonst hierher geschickt um diejenigen zu finden, die sich nicht untergeben wollten. Wobei es sicherlich nicht immer so einfach werden würde. Schließlich war Marbas kein freundlicher Dämon. Seine Regeln und Vorschriften passten nicht allen. Davon abgesehen sollte noch was mit dem Himmelsreich passieren, aber erst ein Schritt nach dem anderen..
      Maries Freude hielt sich in Grenzen. Das bunte Nachtleben der Stadt mochte sie nicht wirklich. Sie zog es mehr auf die Couch mit merkwürdigen Serien, die im TV liefen. Aber ein nein akzeptierte Alessya nicht und verlangte von ihr mitzukommen. Bevor es am Abend losgehen sollte, wollte sich die Dämonin noch hinlegen. An den weichen Betten hatte sie gefallen gefunden und Marie liebte es zu kochen, was sie auch recht gut konnte. Mittlerweile befanden sie sich schon einige Jahre in dieser Welt, doch noch immer waren frei laufende Dämonen hier, die geschnappt werden mussten...


    • Umarmung der Qual

      Curupira schlich durch die geschäftigen Straßen, ihr Körper ein weiterer Schatten in der Nacht. Ihre Augen schimmerten in der Dunkelheit, welche allerdings nur ein sehr aufmerksamer Beobachter ausmachen hätte können. Trunkenbolde plauderten in einem Durchgang in der Nähe und waren sich der Anwesenheit einer Dämonin im Dunkel völlig unbewusst. Die Dämonin hingegen sah sie klar und deutlich und beurteilte sie mit einem kritischen Blick.
      Curupiras Augen wanderten zu einem Mann, bewegungslos in der Gosse mit einer Flasche Wein in der Hand. Normalerweise würde die Dämonin jemandem wie ihm keine Sekunde Beachtung schenken. Aber ihr letztes Mahl lag einige Tage zurück und in ihrer Verzweiflung zog sie ihn, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, in Erwägung. Es wäre so leicht. Sie müsste ihn nur in eine der zahlreichen Gassen locken – weit weg vom Schein der Straßenlaternen.
      Der Gedanke verabschiedete sich jedoch, als sie eine Kakerlake über das Gesicht des Trunkenbolds huschen sah. Dieser Mann war so sehr seinem Rausch erlegen, dass er unmöglich noch etwas spüren könnte. Seine Erregung wäre schwach und gedämpft, ohne das dringende Verlangen, das sie so gern in den Augen ihrer Opfer sah, bevor sie sich an ihnen gütlich tat. Sie hätte seinen ganzen Arm häuten können, bevor er die Kraft für einen Schrei aufgebracht hätte.
      Und genau hier lag das Problem. Im Laufe ihrer unzähligen Mahle hatte Curupira einen besonderen Geschmack entwickelt: Sie bevorzugte es – nein, brauchte es – dass sich ihre Opfer jedes Stichs, jedes Bisses und jedes Fetzens, den sie mit ihren Klauen abschälte, bewusst waren. Ein Mann wie er wäre lediglich eine stumpfsinnige und nicht erfüllende Zeitverschwendung.

      Die Dämonin ging weiter und glitt durch die Schatten der Stadt, vorbei an zwei weiteren Betrunkenen, vorbei an einem Bettler und zwischen einem sich streitenden Pärchen hindurch. Für Curupira waren sie allesamt unattraktiv. Ihnen Schmerz zuzufügen wäre, als würde man eine bereits verwelkte Blume pflücken. Sie mochte ihre jedoch frisch und gesund, denn diese ließen sich mit besonderem Genuss kleinschneiden.
      Sie überkam ein entsetzlicher Gedanke. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, dieses elende Kaff zu ihrem Jagdgrund zu machen. Vielleicht lässt der Nervenkitzel ihres letzten Opfers in jedem Moment nach und lässt nur das Nichts zurück – diese gänzliche Leere im Inneren, die eigentlich Gefühle ausfüllen sollten.

      Da sah sie ihn …

      Dieser Herr, der gerade eine der Kneipen verlassen hatte, strahlte geradezu. Er war elegant, ohne protzig zu wirken, und er summte eine muntere Melodie vor sich hin, als er mit einem Blumenstrauß im Arm die Straße entlangging.
      Die zwei Peitschenschwingen auf dem Rücken von Curupira kringelten sich vor Erregung. Selbst aus der Entfernung konnte sie spüren, dass dieser Mann gänzlich zufrieden in seiner Haut war. Sie hastete ihm nach, wobei sie besonders bedacht war, ihr Opfer nicht aus den Augen zu verlieren oder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
      Er ging fast eine halbe Stunde lang die Straßen entlang, bis er schließlich in einen langen Fußweg einbog, der zu einem nicht allzu großen Haus führte. Am Ende des Wegs trat der Mann durch eine Tür in sein Zuhause ein. Curupira ließ ihren unentwegten Blick an den Fenstern haften, die nun der Reihe nach vom Licht erhellt wurden. Eine schlanke, ernst wirkende Frau betrat den Raum und begrüßte den Mann mit einer einladenden Umarmung. Sie täuschte ihre Überraschung über die Blumen in seiner Hand vor, bevor sie sie in eine saubere Vase neben einen alten Blumenstrauß stellte.
      Das Interesse der Dämonin wuchs.
      Einen Augenblick später liefen zwei Kinder – sicher noch nicht lange auf ihren eigenen Beinen unterwegs – ins Zimmer und klammerten sich an die Beine des Mannes, wobei sie breit grinsten und ihre kleinen Zähnchen blitzten. Obwohl sich das Szenario vor ihr wie der Inbegriff des familiären Glücks abspielte, wusste Curupira bereits, was sie finden würde, wenn sie der Sache weiter auf den Grund ginge.
      Sie wartete geduldig, bis die Lichtet Stück für Stück erloschen und nur noch das Wohnzimmer erleuchtet war. Der Mann war allein, er machte es sich in einem Sessel bequem und rauchte seine Zigarette. Curupira kroch aus den Schatten hervor und ihre dunklen, zerbrechlichen Gliedmaßen verwandelten sich in einen warmen Körper. Ihre dämonischen Peitschenschwingen an ihrem Rücken verschwanden und enthüllten eine wohlgeformte weibliche Gestalt, deren üppige Kurven kaum zu übersehen waren.
      Ihre Hüften schwangen leicht, als sie über den Rasen zum Fenster schlenderte. Sie war nur noch eine Armlänge davon entfernt, als der Mann bei ihrem Anblick blitzartig aus seinem Sessel hochfuhr und seine Kippe beinahe aus seinem Mund fiel. Curupira lockte ihn mit einem Finger zu sich, eine Einladung, sich doch draußen zu ihr zu gesellen.
      Der Mann schlich zur Eingangstür und öffnete sie zaghaft, um, durch Neugier getrieben, diese fremde Schönheit vor seinem Fenster genauer zu betrachten. Er ging zu ihr über den Rasen, zögerlich und dennoch voller Erwartungen.
      Wer sind Sie?“, fragte er zaghaft.
      Ich bin, was immer du möchtest“, versicherte ihm die Dämonin.
      Als sich Curupira und der Mann in die Augen sahen, blickte sie in die Tiefen seiner Seele und fand genau das, wonach sie gesucht hatte – diese winzige Wunde von Unzufriedenheit, die sich selbst im Inneren der glücklichsten Person ausbreitete.
      Da ist es, dachte sie. Alles, was er sich wünscht, aber nicht haben kann.
      Meine Familie …“, hob er an, konnte aber seinen Gedanken nicht beenden.
      Die Dämonin beugte sich zu ihm.
      Psst. Ist ja gut“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Ich weiß, was du willst, und kenne das Schuldgefühl, das dir dein Verlangen verursacht. Lass es los.
      Sie wich etwas zurück und fand den Mann völlig in ihren Bann gezogen.
      Kann ich … dich haben?“, fragte er und schämte sich seiner Dreistigkeit. Doch ihn überkam das seltsame Verlangen, direkt auf dem Rasen über sie herzufallen.
      Natürlich, Süßer. Darum bin ich hier“, sagte die Dämonin.
      Er berührte ihr Gesicht mit seinen Fingerspitzen und streichelte ihre Wange. Sie drückte seine Hand fest an ihre Haut und ließ ein leises, sinnliches Kichern vernehmen. Dieser süße, zärtliche, glückliche Mann würde heute Nacht ihr gehören. Er hatte so viel Schmerz zu geben und sie würde ihn vollständig in sich aufsaugen.
      Hinter ihnen war das Geräusch von schlurfenden Schritten in Hausschuhen aus der offenen Tür zu hören.
      Alles in Ordnung, Liebling?“, fragte seine Ehefrau.
      Alles wunderbar, mein Schatz“, antwortete die Dämonin an Stelle des sprachlosen Mannes.
      Der Bund wurde soeben noch süßer und die Aussichten verlockender. Hier stand eine Blume in voller Blüte vor ihr, bereit, gepflückt zu werden – und eine Knospe, die beim Zusehen aufgehen würde. Ihr nächstes Opfer. Diese Nacht, wird Curupira satt werden.
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    • Kaum öffnete Alessya die Eingangstür erblickte sie Keyran, der angelehnt an dem Türrahmen stand. Sein Blick ließ vermuten das er so tat, als wäre nie etwas gewesen. Genervt griff sie nach Maries Hand und zog sie aus der Wohnung heraus. Die Tür schloss sie, ehe ihr Blick auf Keyran fiel. "Was willst du hier" klang Alessya genervt und wartete nicht auf seine Antwort. Sie ging voraus und Marie folgte ihr die Treppen hinunter. "Ich könnte dir ein Hinweis geben." drehte sich Keyran in die Richtung von Alessya und spielte mit seiner Stimme. "Interessiert mich nicht." rief sie und ging die Treppen weiter hinunter. Marie enthielt sich, wie immer und blickte lediglich neugierig. Alessya konnte diesen Dämon nicht mehr ausstehen. Egal was einmal war. Es lag hinter ihr und derweil hatte sie besseres Zutun.

      Kaum setzte sie ein Fuß aus dem Wohnblock stand auch schon wieder Keyran dort. Derweil war es draußen dunkel geworden und die Straßenbeleuchtung schaltete sich an. Bevor der Dämon sie noch weiter belästigte, blieb Alessya stehen und ließ ihn sprechen. "In einem Nachtclub wirst du keinen Erfolg haben, versuche es eher außerhalb der Clubs." mehr kam von dem Kerl auch nicht, bevor er im Schatten wieder verschwand. Weshalb er ihr immer noch ab und an half, wusste sie selbst nicht. Schließlich bekam er von ihr nichts zurück. Marie hingegen blickte Alessya schweigend an und wusste nun nicht recht, wie sie sich entscheiden würde. Ungern hörte Alessya auf andere, daher ging sie zunächst zur U-bahn und nahm Marie mit sich. Die Blicke der Menschen ignorierte Alessya schon lange. Auch die Massen von Menschen nervten sie kaum noch. Gedanklich rollten deren Köpfe über den Boden und säßen schon lange nicht mehr auf ihren Körpern. Jedoch war Selbstbeherrschung gefragt und getarnt als Frau ging die Reise weiter.

      In der U-Bahn angelangt ging es einige Stationen weiter, bevor sich Alessya plötzlich umentschied und den Wagen mit Marie verließ. "Mir scheint als wäre jemand in der Nähe" ließ sie Marie wissen und folgte der Person, die mit dunkler Kleidung in die Richtung der Baustelle lief. Marie und Alessya folgten der Gestalt und liefen seitlich an der Baustelle entlang, die in einem verlassenen Tunnel führte. Inzwischen schien die Person gemerkt zu haben, dass sie verfolgt wurde. Daraufhin beschleunigte sich das Tempo der Beiden, um ihn nicht entkommen zu lassen. Allerdings besaß dieser Dämon auch seine Kräfte und nutzte diese, um Alessya zu täuschen. Kaum eine Minute später und die Aura des Dämons war davon. "In der U-bahn hätten wir ihn schon längst gehabt.. Wären nicht diese Fleischklopse vor Ort.. Sie sind einfach überall.." beschwerte sich ALessya über die Menschheit und suchte nun einen Weg, um aus diesem Tunnel herauszukommen. Marie hielt liebe ihren Mund, schließlich wollte sie ihr nicht zu nahe treten, wenn sie gereizt war.
      Schließlich zeigte sich eine Treppe und beide huschten aus einem Schacht hervor. WO sie sich gerade befanden, wusste Alessya nicht und lief etwas ziellos die Straße entlang. Mehrere große Häuser reiten sich aneinander. Sie schätzte es als eine ruhige Gegend ein mit mittleren Einkommen.
      Aber manchmal führt irgendwie jeder Weg zu einem Ziel. Vielleicht hatte sich hier ein Dämon verlaufen..


    • Umarmung der Qual

      Befriedigt leckte sich Curupira über ihre Blut verschmierte Lippen. Die Nacht neigte sich dem Ende und bald würde die Sonne aufgehen. Auf dem Boden sitzend, im Blutbad zwischen einigen Körperteilen und Organen, kicherte die Dämonin vor sich hin. "Scheiße war das gut "dachte Curupira während sie aufstand und ihren Körper, der inzwischen ihre wahre Gestalt zeigte, streckte.
      Gnade oder sonst andere Gefühle, außer Erregung und Hunger, verspürte Curupira nicht, während sie die ganze Familie, ein nach dem andern, aufschlitzte und verschlungen hatte.
      Die Sauerei, ließ die Dämonin verschwinden, nicht das erste Mal, um dann wieder ihre Menschliche Gestalt anzunehmen und das Haus zu verlassen.
      Die Sonne strahlte bereits auf dem blauen Himmel und versprach einen schönen Tag. Curupira verzog ihr Gesicht. Es war für sie ein widerliches Wetter und bedeutete nur, dass die Kreaturen, oder eher Menschen, die Wohnungen verlassen und den Tag genießen würden. Dabei musste sich die Dämonin am helligen Tag so zusammenreißen um nicht einen nach dem andern zu verspeisen.

      Die Tür öffnete sich ohne nur ein Geräusch, schon stand Curupira in ihrem Apartment. Als ein Wesen der Menschenwelt beschloss sie schon damals, etwas zu machen, was nicht all zu anstrengend wäre. Mit einer Leichtigkeit würde sie Berühmt, es kostete sie nicht mal Mühe, schon hatte Curupira eine Gruppe von Mädels, die Musik machte. So führte sie ihr Doppelleben.

      Die Berühmtheit machte ihr weniger aus, dumm ist Curupira nie gewesen, eher raffiniert und wusste, dass es eine gute Idee war, im Rampenlicht zu stehen.

      Erst am Abend, klingelten die Dämonin ihre Freundinnen wach. Feiern wollten sie, sich austoben, betrinken und vielleicht einen Kerl mit nach Hause nehmen. Für eine schlechte Idee hielt es Curupira nicht, so konnte sie sich ihr Abendmahl aussuchen und Zuhause gemütlich ihren Spaß haben.
      Kurz vor Mitternacht verließ sie ihre Wohnung, aufgedonnert und selbstbewusst um in ihr Taxi zu steigen. In der Innstadt sollten sich die Mädels treffen und zusammen die Clubs unsicher machen.
      Mit ihrem Handy in einer Hand und einer flasche Sekt in der anderen fuhr Curupira durch die Straßen.
      Sie beobachtete die Menschen und spürte wie etwas in ihr hoch kam. Die Abneigung. Abneigung der Rasse gegenüber. In Gedanken versunken sehnt sie sich nach dem Tag, an dem sie die Welt in heilloses Chaos stürzen und sie dann in eine Existenz reiner, entzückender Ekstase zurückkehren kann. Zu schade, dass sie sich dafür ein paar Verbündete suchen müsste.
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    • Wie aus dem nichts hielt ein Auto vor Alessya an und wenig später zeigte sich Sam. Ein Dämon, welchen sie zu gerne mit in die Unterwelt genommen hätte. Nur leider musste sie feststellen, dass sie diesen Dämon nicht fangen konnte. Seine Fähigkeiten waren anders als ihre. Aber als nützlicher Helfer war er auch zu gebrauchen. Nebenbei hatte sie Marie im Verdacht ihm geschrieben zu haben. Ja.. die moderne Welt war sehr praktisch. Damals gab es noch keine Smartphones... Mit der neuen Welt freundete sich Alessya an und näherte sich Sams Auto. "Haben wir uns verlaufen?" lächelte sie gerissen und verlangte von ihm eine Antwort. Sam klärte sie auf und ließ die beiden in sein Auto steigen. "Keyran deutet an, das in der Stadt nichts zu finden sei. Ich weiß nicht.. Ich vertraue ihm schon lange nicht mehr." erzählte sie Sam. Marie dagegen saß schweigen hinten. Alessyas Art war sehr dominant und ohne Aufforderung sprach Marie nicht gerne.
      Sam und Alessya unterhielten sich eine Weile, während der Wagen sich dem tobenden Nachtleben näherte.
      "Möchtest du nicht mit uns kommen?" lächelte Alessya ihm zu und wollte ihn gerne dabei haben. Wirklich nein sagen konnte er nicht und parkte sein Wagen an einer guten Stelle. Gemeinsam liefen die Drei los und mit viel Gefühl hoffte Alessya auf eine dämonische Aura zu treffen.
      Am Ende ging es in einen beliebten Nachtclub. Durch die gewissen Vorteile eines Dämonen war es kinderleicht hineinzukommen und lange warten zu müssen. Die Menschen zu manipulieren, war so einfach, wie einem Kind den Lolli wegzunehmen. Wenig später teilten sich die Drei auf und Alessya sollte von Sam oder Marie sofort informiert werden, sobald sie eine Aura wahrnehmen würden. Der Club war gut gefüllt und viele Menschen tanzten dicht aneinander gereiht. Ein Spielplatz für Dämonen.. hoffte sie jedenfalls.
      Alessya gesellte sich zu einer der Bars und beobachtete mit ihren Augen die wilde Masse. Es kam schon vor das ein Dämon seine Aura verschleiern konnte. Jedoch bei drei Dämonen gegen einen sollte es einfacher werden. Selten taten sich abtrünnige Dämonen zusammen. Bis jetzt hatte Alessya solch eine Gruppe noch nicht gefunden. Abgesehen davon mussten sich auch noch mit Himmelswesen rechnen. Gerne ging sie um diesen Abschaum einen großen Bogen. Marbas wollte auch irgendwann ihr Reich zerstören.. Aber dazu fehlte ihm noch eine starke Armee.


    • Curupira stieg aus, blickte den Fahrer an und schon verschwand er in der Nacht. Sie sah es nicht ein, den Menschen zu bezahlen, sie zu belohnen, weil diese ihr einen Gefallen getan haben. Schnell richtete sie ihre Kleidung, als eine tiefe, männliche Stimme ihr direk ins ohr flüsterte "Sowas tun wir aber nicht meine liebe. Es ist Betrug" und die Dämonin grinste. Langsam drehte sie ihren Kopf um den Mann hinter ihr Leidenschaftlich zu küssen "Ich bin nun mal ein böses Mädchen~" antwortete sie verführerisch und biss ihm nochmals auf die Unterlippe. "Was machst du hier" fragte Curupira während sie ihre Flasche leer trank. "Daria hat mich herbestellt..." doch zu ende konnte Aatrox nicht sprechen, denn eine junge frau unterbrach ihn sofort "Ich habe meinen Namen gehört" kicherte sie. Daria.
      Eine genauso hübsche, wie auch dumme, Menschliche "Freundin". Das passte Curupira ganz und gar nicht, dass dieses Mädel ein Himmelswesen dazu holte. Sicher war Aatrox gut aussehend und die Männlichkeit selbst, jedoch immerhin eine Art Engel. Da lief es der Dämonin kalt über den Rücken; anders als sich an all die Nächte mit ihm zu erinnern konnte sie nicht. Wenn nur jemand wüsste.

      Der Club war voll, als Curupira und Aatrox etwas rausgingen. Mit Gläsern und Zigaretten in den Händen standen sie da. "Schon was gehört?" fragte Curupira ernst, während sie sich an der Wand ablehnte und ihr Begleiter schüttelte nur den Kopf. "Die da drinnen. Sie stinken nach Tod und Verderben" verzog die Dämonin ihr Gesicht. Sie war Tausende von Jahre alt, stark, eine der ersten. Mit ihrer eigenen Kraft erschuff sie sich einen Körper, verschlang mehrere Menschen in der Nacht. Nicht grade komisch, dass sie mit Energie und Macht förmlich strömte. "Sei vorsichtig" sagte Aatrox während er sich mit einer Hand an der Wand abstürzte und ihr näher kam. Sehr viel Näher. "Was redest du da. Ich bin nicht so dumm wie die vor mir. Im Club sind 3 Stück von den, sich auffällig zu verhalten wäre einfach nur dumm." Kicherte Curupira und küsste den Mann. Erst vorsichtig, dann jedoch leidenschaftlicher "komm doch heute mit zu mir mein süßer" flüsterte die Dämonin auf seine Lippen, die nun zum grinsen wurden. "Vielleicht wenn du mal nicht hungrig bist" antwortete er und küsste ihren Hals entlang. Grade als die beiden sich erneut küssen wollten, kamen ein paar Teenager um die Ecke. "DAS IST DOCH EVELI!!!" kreischten einige der Mädchen und liefen direkt aus das Paar zu. Curupira musste grinsen. Wer würde ihr schon etwas antun, während mehr als 15 Jugendliche um sie standen. "Dürfen wir Bilder machen?" Schmachteten sie und Aatrox grinste "erst ich" sagte er

      und ging nach dem Bild etwas zurück. Gemütlich stellte sich der Kerl an die Wand, trank seinen Drink während Curupira ein Selfie nach dem anderen mit all den Kids machte.
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