Avatar: The Last Airbender, again [Aozora Tori & SunnySunshine]

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    • Avatar: The Last Airbender, again [Aozora Tori & SunnySunshine]

      @SunnySunshine

      Hier gehts zur Vorstellung:



      Shou

      "Puh ist das anstrengend.." fluchte der leicht erschöpfte und schwer bepackte junge Mann. "Aber es hat sich gelohnt, hehe~.." wobei er nur an seine Beute denken konnte. Ja die letzten Leute, die er ausgenommen hat waren wirklich Idioten! Allein bei dem Gedanken musste Shou wieder lachen. Seine Tasche war voll mit wertvollem Zeug was er verhökern könnte. "Ah ich werde sowas von Reich!" in der Vorstellung träumend lief er planlos weiter. Seine Augen glitzerten schon.
      Er bemerkte nicht mal die zwei Reisenden die ihn entgegen kamen und nur mit schiefen Blick anstarrten.
      "Was ist denn mit dem los?.." meinte eine dieser, was Shou auch schon aus seinen Gedanken holte. "Ein Dorf!" schrie der dunkelhaarige wie aus dem Nichts, wobei seine anfängliche Erschöpfung plötzlich wie weggeblasen war. Der Weg runter führte in ein kleines Fischerdorf. Wie es hieß wusste Shou allerdings nicht. Es interessierte ihn nur das er endlich was gefunden hatte. Sein Magenknurren gab ihn nur mehr Anlass dazu, wie der Wind zum Dorf zu eilen. Die beiden Fremden erschreckten sich bei seiner plötzlichen Reaktion und fraßen danach nur noch den Staub, den Shou hinterließ.
      Seit Tagen war er schon unterwegs, wobei sein Essen schon sehr früh weg war. An der Menge lag es nicht unbedingt. Er hatte genug, er ist einfach nur total verfressen und hat nicht drüber nachgedacht der er länger unterwegs sein könnte.

      Unten am Dorf angekommen betrat Shou das Dorf mit schnellen Schritten. Da dauerte es auch nicht lange das er den Markt, nah am Hafen, sah. Dies war ein kleines Fischerdorf, natürlich wurde dort hauptsächlich Fisch verkauft. "..Fisch?.." seufzte der junge sehr enttäuscht. "Das hätte ich mir ja denken können." jedoch sein Magengrummeln war es egal, er schrie förmlich nach Essen. Seine Blicke gingen hin und her. Es waren auch paar Stände die Obst und Gemüse verkauften, jedoch..
      "Fleeeeisch.." grummelte er weiter doch blieb dem hungrigen keine andere Wahl.
      Er ging zu einem der Stände die Obst verkauften. Der Anblick dieser frischen Früchte von Melonen, zu Äpfeln bis hin zu leckeren Birnen machte ihm doch Appetit darauf.
      "Ist zwar kein Fleisch aber.. Wenn ich ganz viel davon esse sollte das auch reichen!" dachte Shou laut drüber nach.
      "Hey du hübsches Ding, ich würde gerne ein Dutzend von ihren frischesten Äpfeln nehmen! Wären Sie so freundlich?" sprach er schmeichelnd zu der Frau die mit ihrem Rücken zu ihm gedreht war.
      Dabei legte Shou auch sein charmantestes lächeln auf, das funktionierte oft damit der hinterhältige junge Mann auch mal eine Mahlzeit umsonst bekam.
      Dieses Lächeln verdunkelte sich jedoch schnell als die Verkäufern sich umdrehte.
      "Hääääääh? Redest du etwa mit mir?!" sprach die dunkelhaarige Frau schon mit einer sehr tiefen Stimme, die fast schon männlich klang. Ihr Gesicht war faltig, ihre Augen dazu leicht geschwollen. Sie hob dabei ihre Monobraue. An ihrer rechten Wange zierte dazu noch ein großes Muttermal..oder war es eine Warze?
      Sofort bekam Shou einen kalten Schauer über den Rücken.
      Mit zitternder Stimme versuchte er sein Lächeln aufrecht zu erhalten. "N-nun j-a.." bestätigte er der ungewöhnlich aussehenden Frau.
      "Schmeicheleien funktionieren bei mir nicht junger Mann! für 12 Äpfel krieg ich 5 Kupferstücke!" schrie sie mit ihrer dunklen Raucherstimme.
      "E-hh.. kommt sofort." auch wenn es Wucher war, wollte er nur so schnell wie möglich weg. Sofort griff er in seine Hosentaschen. Doch muss feststellen das da nichts war. Panisch fing er an alle Taschen zu durchwühlen doch er hatte kein einziges Kupferstück mehr übrig.
      Die Frau wurde immer ungeduldiger. "N..nun ich glaube ich habe mein Geld zuhause vergessen. Hätten sie auch Interesse an sowas?" dabei holte er aus seiner Tragetasche etwas Diebesgut raus. Eine kleiner Ring, der mit einem wunderschönen Edelstein verziert war.
      "Was soll ich mit diesem Müll!? Entweder du gibst mir das Geld oder verschwinde!!!" schrie sie wieder laut und schlug den Ring aus seiner Hand, so das er auf dem Boden fiel.
      "aaah!" schrie er und lief dem Ring hinterher. Grade noch erwischt. "puh.." war er erleichtert. Mein Magen fing nur lauter an zu grummeln.
      Er stand wieder auf und ging zu dem Stand. "Sind sie sicher das sie nicht verhandeln wollen?" fragte er nochmal.
      "AHHHH! NEIN! verschwinde endlich!!" schrie sie, und schnappte sich hinter ihr den Besen und kam aus ihrem Stand hervor um ihm wohl damit eine zu donnern. Erschrocken nahm er dann doch die Beine in die Hand und floh.
      An einer Seitengasse hielt er schweratmend an und lehnte sich an der Wand an.
      "Was für eine verrückte alte Schachtel.." meckerte er während er völlig außer Atem war.

      We are the Legion.. we are free and do whatever we want :)

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    • Anjing
      Er schlug die Augen morgens auf, streckte sich kurz in seinem bequemen Bett und schlug motiviert die Decke zurück, um die Beine heraus zu schwingen und ebenfalls motiviert aufzustehen. Er ging zu dem kleinen, runden Fenster in seiner Dachkammer und blickte hinaus. Was für ein schöner Tag! Die Sonne ging gerade auf, tauchte sein kleines Dorf in ein orangenes Licht... Herrlich! Ob es auf anderen Teilen der Welt auch so aussah? Waren die Menschen da auch so zufrieden wie er, wenn sie diesen schönen Anblick mit ansehen konnten?
      Er ertappte sich dabei, dass er immer öfter an die Welt außerhalb seines Dorfes dachte. Wie es da wohl war...? Groß, voller Menschen und gefährlich erzählten ihm seine Eltern immer, wenn er mal danach fragte. Sie haben früher woanders gelebt, aber als er kam, war die Welt zu gefährlich geworden. Sie wollten ihn schützen, er war ihnen auch dankbar für diesen Schritt. Nur irgendwie... Irgendwas störte ihn. Aber er konnte nicht sagen was...
      Egal, er verwarf den Gedanken wieder, zog sich eiligst an und kletterte die Leiter hinab ins untere Stockwerk, wo seine Mutter bereits das Frühstück vorbereitete.
      „Ich wollte dich schon wecken kommen.“, begrüßte sie ihren Sohn mit einem Lächeln und reichte ihm einen Teller mit seinem Frühstück, „Dein Vater ist schon bei den Netzen und holt den Fang herein.“
      „Oh, Mist!“, murrte der Junge, setzte sich mit seinem Teller an den Tisch und schlang Brot und Spiegelei herunter, „Ich beeil mich!“, und prompt verschluckte Anjing sich und klopfte sich auf die Brust.
      „Langsam! Er wird schon nicht ohne dich fahren!“, seine Mutter eilte mit einem Glas Wasser herbei und klopfte ihm leicht auf den Rücken, während er das Getränk in einem Zug leerte. Natürlich würde sein Vater nicht ohne ihn fahren! Er brauchte doch seine Hilfe!

      Seine Familie hatte ihr Haus am Flussufer gelegen. Dazu gehörten draußen ein kleiner Zaun, der eine Art Vorgarten abzäunte, ein kleiner Steg auf dem Fluss samt Fischernetze, Fangkästen und einem kleinen Ruderboot, welches sie selten nutzten. Eigentlich nur dann, wenn die Muschelernte anstand im Sommer... Den Tag und die Nacht über fingen sie Fische, die morgens in aller Frühe zum Markt gebracht wurden, auf dem sie einen Stand besaßen und einen Mitarbeiter, der sich den Tag über dort hinstellte zum Verkaufen. Und da war wieder der spannende Part, weshalb Anjing selber auch gerne mal den Verkäufer vertritt: Aus ihrem kleinen Dorf kaufte fast keiner Fisch. Aber aus den umliegenden Städten! Viele kamen extra dafür vorbei! Die verschiedensten Menschen fanden sich zusammen, zum Teil war ihre Kleidung seltsam... Sie unterhielten sich über verschiedene Sachen und der junge Fischer belauschte sie ganz gerne... Unauffällig natürlich! Aber was er schon alles erfuhr! Und sich absolut keinen Reim drauf machen konnte... Einzig, dass er immer wieder mit sich selber in den Konflikt kam, vielleicht doch mal los zu ziehen und die Welt zu sehen... Aber seinen Eltern könnte er das nicht erzählen. Sie wären dagegen... Schwierig...

      So zog der Vormittag vorüber. Er hatte die Ware bereits mit seinem Vater zum Markt gebracht und vertrödelte sich selber ein wenig die Zeit zwischen den wenigen Besuchern, besuchte seine Oma an ihrem Obststand und die erzählte ihm ganz aufgebracht, was für einen unverschämten Lümmel sie bei sich hatte. Dass er sich weigerte zu zahlen und ihr stattdessen einen Ring als Zahlung anbot. Was sie mit so etwas wertlosem sollte! Aber Anjing war mit seinen Gedanken schon woanders. Sein Kopf ratterte... Ein Fremder, der etwas zu Essen wollte und seine Oma verscheuchte ihn... Er könnte ihn suchen, etwas zu Essen bringen und im Gegenzug würde man ihm etwas über die Welt da draußen erzählen... Ha! Das klang doch nach einem super Plan!
      „Oma, ich hatte noch nichts zum Mittag, kann ich ein paar Äpfel haben?“, fragte er nett nach.
      „Natürlich mein Jung. Und halt dich von diesem Rüpel fern!“, sie gab ihm zwei Äpfel und grummelte sich noch etwas in die haarige Warze, ehe Anjing auch schon das Weite suchte. Ein Fremder... Er müsste ihn erkennen, sofern er ihn fand. Wenn er ein Fremder wäre und seiner Oma begegnete... Und sie dann auch noch betuppen wollte... Dürfte er panisch die Flucht ergriffen haben. Die Chance standen eins zu eins (oder so etwas) in welche Richtung er von dem Stand aus weggelaufen sein könnte. Und somit lief er spontan in eine Richtung los und lugte in jede Ecke und Gasse, auf der Suche nach dem Fremden mit seinem total genialen Plan im Hinterkopf!
      "POSSE... We are. We always will be. Because we're a posse, we want to help you. Whatever it takes to fulfill your dream, we're willing to do. But... You're being manipulated, Seifer. You've lost yourself and your dream. You're just eating out of someone's hand. I want the old you back! Since I can't get through to you, all I have now to rely on is Squall! It's sad... Sad that I only have Squall to rely on... Seifer! Are you still gonna keep goin'?"

      - Fujin to Seifer <3
    • "Ach diese verrückte alte.." grummelte der leicht verstörte junge Mann. Sein Magenknurren wurde nur umso lauter.
      "Das hat mir nur noch mehr hunger gemacht.." wobei er sich nur schlapp hängen ließ und sich seinen knurrenden Magen, was schon bald ein Musikstück spielen würde, zuhörte. Shou verweilte eine weile lang so, bis er sich doch irgendwann dann endlich aufrappelte.
      "Was mache ich jetzt..? zurück auf den Markt gehe ich sicherlich nicht solang dieses.. Monster da ist." seufzend setzte er sich wieder richtig auf und holte seine Tasche hervor. Betrachtete ein weiteres Mal seine Beute.
      "Ob es hier jemanden gibt der mir das abkaufen würde?.." murmelte er leise zu sich selbst. Dabei kramte er in der Tasche rum. Der Ring von eben, genauer betrachtet sah er recht wertvoll aus. Das war wohl mit das wertvollste Gut.
      Diese Sachen hatte er einem Adligen aus einer Stadt gestohlen. Wie die Stadt hieß hatte er sich nicht gemerkt, doch die war in der Tat schon recht groß. Aber noch lange nicht so groß wie die Hauptstadt des Erdkönigreiches. Ba-Sing-Se. Irgendwann wollte er dahin, und sein Glück versuchen. Da warten sehr viele Adlige, um vom Geld erleichtert zu werden.
      Shou verlor sich wieder so in Gedanken, das er nicht mal merkte das er wieder irgendwelche faxxen gemacht hatte und dazu seine Augen funkelten. Er war einfach ein Purer Kleptomane. Alles was er wollte, nahm er sich.
      Beim Essen eben hätte er es im Endeffekt auch machen sollen, aber soweit dachte er dann nicht das er wohlmöglich grade kein Geld hatte.
      Mühsam richtete sich der hungernde junge Mann wieder auf und schulterte seine Tasche wieder.
      "So, irgendwo werde ich mir schon was zu essen gaunern können." lachte er daraufhin dreckig und stolzierte aus der Gasse wieder raus.
      Plötzlich lief jedoch jemand genau in ihn rein, so das beide mit ihren Allerwertesten auf den Boden fielen.
      "H-hey! hast du keine Augen im Kopf??" meckerte Shou, mit stimmender Begleitung seines Magenknurrens.
      Wieder mühsam richtete er sich auf, und schaute runter zu demjenigen.
      Doch so unfreundlich war Shou dann doch nicht und hielt dem dunkelhaarigen Fremden die Hand hin um ihn aufzuhelfen.
      War wohl ein Einwohner dieses Dorfes. Plötzlich kam Shou ein Gedanke, vielleicht würde er ihm helfen können..

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    • Anjing
      Wo könnte er nur sein? Anfangs noch motiviert und voller Elan! Mittlerweile eher betrübt. Gefühlt jede Ecke hatte der junge Fischer abgesucht, sich hin und wieder ablenken lassen von anderen Fremden und ihren Gesprächen... Aber keiner von ihnen passte auf die Beschreibung von seiner Oma. Nicht, dass sie ihm eine sonderlich gute nannte, eigentlich nur... Dass es sich um einen Fremden handelte, der sie verschaukeln wollte. Müsste reichen! Er versuchte einfach jemanden zu finden, der sehr verstört aussah! Soweit der Plan, aber die Umsetzung...
      Resigniert seufzte er auf und besah sich die Äpfel in seinen Händen. So groß war sein Dorf nicht, so groß war der Markt leider nicht. Vielleicht war er schon längst weitergezogen? Nach dem Zwischenfall war er vielleicht so verstört, dass er lieber das Weite suchte? Ganz Weit? Er ging das alles falsch an. Er hätte vielleicht erst zum Rand des Dorfes gehen sollen, um ihn aufzuhalten. Falls er dort war.
      Oh man... Pläne schmieden, die auch wirklich funktionierten, gehörten nicht zu seinem Repertoire. Aber den Kopf hängen lassen und aufgeben auch nicht! Er hatte es einfach im Gefühl! Der Fremde war hier noch irgendwo! Und er würde ihn finden! Koste es was es wolle! Und- Autsch. Es kostete ihn ein paar blaue Flecken.
      Aus einer der Seitengassen kam unverhofft jemand hinaus stolziert und rannte Anjing über den Haufen. Der Junge fiel wie ein Sack Mehl um, blieb für einen Moment liegen und rieb sich langsam den Hinterkopf, als er sich versuchte aufzuraffen. Er war nicht sonderlich stark, konnte nicht wirklich Widerstand leisten... Selbst wenn er ihn gesehen hätte, wäre da nur stehen bleiben in Frage gekommen...
      „E-entschuldigen Sie vielmals!“, fing er auch gleich an und blickte mit großen Augen zu dem Fremden. Konnte es möglich sein!? Ehe er weiteres von sich geben konnte, nahm er die Hand des jungen Mannes an und ließ sich auf die Beine helfen. Eifrig sammelte man noch die beiden Äpfel ein, die er fallen ließ bei dem Aufprall und musterte dann erneut den Fremden. Er musste es sein. Unbekannte Kleidung, nichts was zu seinem Dorf passte. Das Gesicht hatte er noch nicht gesehen... So hoch gewachsen war hier auch niemand den er kannte... Wie aufregend!
      „Ich hörte, Sie haben Bekanntschaft mit meiner Oma gemacht?“, versuchte man sich in einem kleinen Dialog und hielt dem Fremden die Äpfel hin, „Sie nimmt nur Geld an. Für alles andere findet sie keine Verwendung.“, dem Magenknurren nach zu urteilen konnte er den Proviant gebrauchen.
      "POSSE... We are. We always will be. Because we're a posse, we want to help you. Whatever it takes to fulfill your dream, we're willing to do. But... You're being manipulated, Seifer. You've lost yourself and your dream. You're just eating out of someone's hand. I want the old you back! Since I can't get through to you, all I have now to rely on is Squall! It's sad... Sad that I only have Squall to rely on... Seifer! Are you still gonna keep goin'?"

      - Fujin to Seifer <3
    • Fragend blickte Shou zu diesen jungen Fremden. Er starrte ihn so komisch an das Shou nur umso verwirrter war. Es wirkte schon fast so, als wäre er glücklich Shou gefunden zu haben. Aber wer zur Hölle war das denn überhaupt?
      "Sie? Oma?" überlegte er scharf nach. Dabei kam ihm nur ein Bild in den Kopf geschossen. Dieses Bild verpasste Shou nur wieder so eine Gänsehaut. Diese Frau war für Shou einfach nur gruselig, und hofft das er ihr nie wieder begegnen muss.
      "Diese gruselige Frau ist deine Oma?!" realisierte Shou letztendlich und konnte nicht anders als seine obere Ladeluke sperrend weit aufzulassen. Beim mustern fiel ihm überhaupt keine ähnlichkeit auf.
      "also ähm.. ich meine diese be-bezaubernde Frau ist wirklich sehr freundlich gewesen.." selbst diese Worte konnte er nur schleppend und mit viel Mühe rausbringen. Sie war der Stoff für Alpträume.
      Die Idee diesen jungen um Hilfe zu bitten verflog doch irgendwie bei dem Gedanken das er mit ihr verwandt war. Da würde die Gefahr bestehen sie nochmal zu sehen.
      "Ja das hab ich bemerkt.." immerhin wäre dieser schöne Ring beinahe flöten gegangen wegen ihr. Nun, Shou selbst fand die Sachen nicht schön. Er sah nur das Geld was es ihm einbringen könnte.
      Erst jetzt bemerkte er, das er ihm den Apfel hinhielt. Shou zögerte. Das war eins der Äpfel von dieser.. Frau. Er schluckte schwer weil das verlangen zu groß war diesen Apfel dennoch zu essen. Aber was wenn er ihn reinlegen wollte? diese und viele weitere Gedanken schossen Shou in den Kopf.
      "Ach egal!" rief er und schnappte innerhalb einer Sekunde sich den Apfel und verdrückte ihn.
      "Danke kleiner." sprach er mit schmatzenden Mund. Leider hielt dieser Apfel nicht lange den Hunger von Shou stand und wieder stand er hungriger als zuvor da. Das zeigte sein lautes Magengrummeln.
      "Übrigens heiße ich Shou, und wer bist du? nicht jeder schenkt einem Fremden einfach so Äpfel. Willst du mich vielleicht irgendwie veräppeln?" starrte Shou mit strengen Blick den jungen an. Nie hatte Shou einfach so etwas geschenkt bekommen. Sonst musste er immer was dafür tun! Das war einfach verdächtig!

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    • Anjing
      Hatte er die richtigen Worte gewählt? Er hoffte es mal. Es gab doch so viele offene Fragen! Soviel Interesse an der Welt außerhalb seines Dorfes!! Und nur er könnte ihm helfen! Er kam doch direkt von dort, egal von wo! Somit könnte der junge Fischer sich Informationen von Außerhalb holen, sich anhören, wie die Welt dort draußen war und gleichzeitig in seinem Dorf bleiben. Der Durst nach Freiheit würde vielleicht gestillt werden, die mit seiner Angst konkurrierte die gewohnte Umgebung zu verlassen. Nach allem, was seine Eltern auf sich nahmen um ihrem Sohn ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen...
      „Genau.“, nickte er und lachte kurz bei dem Versuch, nett von der alten Dame zu sprechen. Das war nicht nötig, Anjing wusste sehr wohl wie seine Oma sein konnte. Er winkte dementsprechend ab und grinste noch ein wenig vor sich hin.
      „Keine Sorge. Meine Oma versteht keinen Spaß wenn es um ihre Ernte und ihr Geld geht.“, erklärte er kurz und wedelte noch mit den Äpfeln in der Luft umher, bis sich der Fremde endlich einen davon schnappte. Die waren ja auch für ihn! Und dem Magenknurren nach zu urteilen wollte er den zweiten vielleicht auch noch? Den man ihm einfach mal weiter entgegen hielt...?
      „Freut mich. Ich bin Anjing.“, stellte man sich höflich vor und blickte dann etwas irritiert drein. Was meinte er denn mit der Aussage? Wieso veräppeln? Er wollte ihm helfen und etwas zu Essen anbieten... Mit ein paar Hintergedanken natürlich...
      „Ich hab gedacht, du hast vielleicht Hunger nachdem du vom Stand meiner Oma vertrieben wurdest...“, antwortete man langsam und ließ die Hand mit dem zweiten Apfel sinken, „Wir haben nicht oft Fremde hier. Ich dachte, du kannst mir etwas über die Welt da draußen erzählen? Woher du bist? Wie es dort draußen ist?“, man fiel einfach mal mit der Tür ins Haus, wieder wesentlich positiver gestimmt und hielt ihm erneut den Apfel entgegen, „Du kannst gerne beide haben, Shou.“, bot er ihn nun offensichtlicher an.
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    • "Versteht deine Oma überhaupt irgendeinen spaß?" fragte Shou den jungen der sich als daraufhin als Anjing vorstellte. So einen Namen hatte Shou nun noch nie gehört. Liegt aber vielleicht auch daran das er nicht aus dem Erdkönigreich stammt. Anderes Land, andere Namen! so einfach war das.
      Mit streng musternden Blick beobachtete Shou noch diesen Jungen bevor er endlich mit der Sprache rausrückte was er wollte.
      "Aha! hab ich dich erwischt. Du willst also.. warte mal du willst mir wirklich helfen?" sah Shou verwundert zu ihm. Er konnte das einfach nicht glauben. Innerlich fing er jedoch an zu grinsen. Er sah in Anjing einen potenziellen Idioten der ihm helfen konnte! der kam sogar von alleine angelaufen. Was ein Glück.
      Das einzige was Shou nur sah, war der Apfel mit dem der Junge vor ihm rumwedelte. So schnell wie eine Viper schnappte Shou sich auch den zweiten Apfel und verschlang ihn so schnell er konnte. Wohl zu schnell, denn er verschluckte sich und musste deswegen husten.
      Nachdem er letztlich die Kerne aushustete, die der Grund für den Husten war.
      Es dauerte einen Moment bis Shou sich wieder fangen konnte, schaute mit leicht beschämten Blick nach oben zu diesen Anjing und grinste ihn an.
      "Jetzt verstehe ich das hier." war er plötzlich wieder wie ausgewechselt. "Du willst also Geschichten von den reisen des großen Shous hören. Ja kann ich verstehen." schüttelte er eifrig mit den Kopf. "Hier in so einem Fischerdorf gefangen zu sein ist sicherlich auch nicht einfach. Vorallem mit solchen.. Bewohnern." Wo ihm nur wieder eine Gänsehaut über den Rücken fuhr.
      "Pass auf kleiner! wenn du mir hilfst eine bleibe für die Nacht zu finden, erzähl ich dir soviel wie du wissen willst." Dabei legte er seinen Arm um die Schulter des dunkelhaarigen fremden.
      "Na was sagst du?"

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    • Anjing
      Ob seine Oma irgendeinen Spaß verstand? Naja... Da musste der Junge selber erst einmal überlegen... Sie war schon ein wenig... verbittert war das falsche Wort. Sie konnte auch nett sein, zumindest zu ihm. Er war ihr einziger Enkel und man merkte schon, dass sie ihn mochte. Aber wenn es ihm ihre Arbeit ging und die Ernte... Puh, da wollte er sich auch mal lieber nicht mit ihr anlegen! Nene... Er ging solchen Streitereien eh lieber aus dem Weg.
      „Genau.“, nickte er und grinste den Fremden freundlich an. Er wollte helfen. Shou kam sicher von weit her, so wie er aussah. Wieso sollte er da nicht freundlich sein und ihm eine Stärkung anbieten? Vor allen nachdem seine Oma den jungen Mann auch davon jagte... Vielleicht war das auch ein klein wenig ein schlechtes Gewissen, welches hier handelte. Immerhin war das seine Familie, die ihn so behandelte... Und wenn der junge Mann nichts anderes zum Zahlen dabei hatte? Vielleicht war das sogar Gang und Gebe in seinem Dorf? Fragen über Fragen.
      „Alles in Ordnung?“, fragte man dann besorgt nach, als sein Gegenüber sich an dem Apfel verschluckte und überlegte schon, ihm vielleicht auf den Rücken zu klopfen, aber es schien ihm schlagartig besser zu gehen. Nun... Gut. Man ließ das mal beiseite und auch die plötzlich nette Körpersprache. Was zum... Was war denn jetzt los?
      „Nun ja, also... so direkt hab ich das nun nicht gesagt.“, murmelte man als Shou seinen Arm um ihn legte, „Und von Gefangenschaft kann nun auch keine Rede sein.“, aber seine Worte dürften an ihm abprallen, da bekam er auch schon ein Angebot unterbreitet. Wow. Er, der einfache Fischerjunge, bekam ein Angebot von jemandem, der sich selber gerne Reden hörte! Perfekt! Denn Anjing hörte andere Leute gerne reden! Und wenn es dann noch Geschichten aus der Welt dort draußen waren... Nur die Übernachtung... Hm.
      „Abgemacht!“, man befreite sich aus dem Arm des anderen und hielt ihm stattdessen die Hand entgegen, „Ich besorge dir eine Unterkunft für die Nacht und im Gegenzug erzählst du mir von deinen großartigen Geschichten und wie die Welt da draußen ist!“ Er war gespannt, ob wie wirklich so böse und unbarmherzig war, wie seine Eltern ihm immer erzählten. Der Grund, wieso sie mit ihm als Baby aus der alten Stadt fliehen mussten...
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      - Fujin to Seifer <3
    • "Super!" grinste er ihn frech an. Ja er war ein naiver Junge, das konnte Shou noch für sich nutzen. Doch das er ihm erstmal half eine Unterkunft zu finden war schon wirklich eine große Hilfe. Auch wenn Shou wusste das er sich nicht für lange hier aufhalten kann. Immerhin wusste Shou nicht, ob er hier so sicher sei.
      Es störte ihn auch nicht das der junge sich schnell wieder aus seinen Griff befreite. Shou war schon immer eher offen und konnte gut mit Menschen reden und sie überzeugen. Menschlicher Kontakt war nie ein Problem. Auch wenn er viel um den heißen Brei redete. Mit Absicht oder war er einfach nur hirnverbrannt? könnte beides stimmen.
      Dankend nahm er dann die Hand an, die ihm der Junge entgegenhielt.
      "Da gibt es eine menge Geschichten die ich dir erzählen kann. Doch erstmal, zeig mir wo ich übernachten kann."
      und schickte den jungen Anjing somit vor. Sofern er überhaupt schon eine Idee hat wo der junge Mann nächtigen könnte.
      Ob er ihm auch mehr zu Essen bringen könnte? Das wäre perfekt.
      "Also.. Wie heißt dieses Dorf hier eigentlich? Ich bin mir nicht sicher wo ich nun genau gelandet bin." fragte der hungernde junge Mann und stöhnte etwas leidend vor sich her. die Zwei Äpfel waren zwar lecker, aber nicht sättigend so das er nur viel mehr Hunger hatte.
      "und was ganz wichtig ist.. kann man hier irgendwo auch.. was vernünftiges essen. Du weißt schon.. was deftiges?" wortwörtlich lief ihm schon bisschen Sabber runter. Allein der Gedanke an einem saftigen Steak machte es eindeutig nicht besser.

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    • Anjing
      Shou schlug ein und der Handel stand. Der Junge würde ihm eine Unterkunft besorgen, im Gegenzug bekam er Informationen von der Welt da draußen. Und wenn es nur ein paar kurze Geschichten waren und der junge Mann am nächsten Tag wieder verschwinden würde... Damit konnte er leben.
      „Ich bin schon sehr neugierig!“, antwortete der Dunkelhaarige und lief voraus. Es ging ein Stück den Weg zurück in Richtung Markt, war aber darauf bedacht vor dem Stand seiner Oma abzubiegen. Man bog in eine Seitengasse ein, bei der man am Ende in dem kleinen Dorf ankam, in dem er lebte. Überall kleine Hütten, ein friedliches Miteinander... Und da kamen schon die nächsten Fragen.
      „Wir sind hier im Dorf Yunnan, westlich vom Erdkönigreich gelegen.“, erklärte man brav, „Wir versorgen einen Teil der Hauptstadt mit Fisch, den wir hier täglich fangen.“, fuhr man fort und verschränkte die Arme hinter dem Rücken, als man ein wenig langsamer wurde, um neben dem neuen Kameraden herlaufen zu können.
      „Etwas deftiges...? Es gibt hier überwiegend Fisch. Alles andere an Fleisch ist leider viel zu teuer. Das können wir uns nicht leisten.“, auch wenn es hier friedlich war und jeder genug zum Leben hatte, konnte man nicht mal eben über die Stränge schlagen und sich mit exotischen Speisen nähren oder andere, verrückte Dinge unternehmen. Man war zufrieden mit dem, was es hier gab. Keiner hegte den Wunsch nach mehr und wenn doch, dann hatte man alle Freiheiten das Dorf zu verlassen, um es dort draußen einmal zu versuchen.
      „Wir haben nicht viel, aber wir sind glücklich. Jener, der unzufrieden war und sein Glück außerhalb des Dorfes versuchte, kehrte früher oder später wieder zurück mit der Erkenntnis, dass die Welt da draußen nichts für einen war. Sie war groß, laut... Gefährlich. Da lernte man das Leben hier zu schätzen.“
      Da war wieder der Gedanke... Die Welt selber erkunden! Und dann? Wenn es ihm so erging wie anderen, die es versuchten und wiederkamen? Die nicht über das sprechen wollten, was passierte sondern lediglich sagten, er sollte sein Glück selber versuchen, wenn er es unbedingt wissen wollte?
      „Und hier sind wir!“, man hielt vor dem eigenen Elternhaus und lief auch schon durch die Tür, ehe sein Gast Einspruch einlegen konnte, „Ich bin wieder da mit einem Gast!“, seine Mutter lief ihm entgegen und begrüßte ihren Sohn wie auch den Fremden recht freundlich. Anjing hatte eindeutig die Gesichtszüge von ihr und auch die dunklen Haare. Dafür war seine Mutter noch einen Kopf größer als ihr Spross.
      „Das ist Shou, er ist von außerhalb und sucht einen Ort zum Übernachten. Ich hab ihm angeboten, dass er hier übernachten könnte...?“, fragte man vorsichtig nach. Seine Eltern hatten nicht gerne Besuch von außerhalb. Scheinbar schwang immer die Sorge mit, dass ihr Sohn doch auf die Idee kommen könnte das sichere Dorf zu verlassen. Dementsprechend skeptisch wurde der Vorschlag auch beäugt.
      „Er versprach mir dafür ein paar Geschichten von außerhalb, so muss ich nicht länger mit dem Gedanken hadern, ebenfalls in die Welt zu ziehen.“ Hinterhältig von ihm... Und ungewohnt. Aber das war das erste, was ihm einfiel und die Züge seiner Mutter wurden weicher. Schließlich nickte sie zustimmend.
      „Für eine Nacht wird das in Ordnung gehen.“, wow. Sieg auf ganzer Linie. Anjing war noch ganz überwältigt von sich selber über soviel... Gerissenheit! Haha!
      "POSSE... We are. We always will be. Because we're a posse, we want to help you. Whatever it takes to fulfill your dream, we're willing to do. But... You're being manipulated, Seifer. You've lost yourself and your dream. You're just eating out of someone's hand. I want the old you back! Since I can't get through to you, all I have now to rely on is Squall! It's sad... Sad that I only have Squall to rely on... Seifer! Are you still gonna keep goin'?"

      - Fujin to Seifer <3
    • "Yunnan..hm.." überlegte der junge Mann nach. Es kam ihn fast schon so vor, als hätte er diesen Namen schon mal gehört. Aber er kam absolut nicht drauf woher. Na, wenn es wichtig war, würde es ihm später wieder einfallen. So dachte er es zumindest.
      Währenddessen liefen die beiden weiter durchs Dorf. Er befürchtete erst das sie wieder zum Markt gingen wo diese verrückte Alte bestimmt nur wieder lauerte.
      Doch als Anjing durch diese Seitengasse abbog war Shou verdammt erleichtert. Er verzichtete nochmals mit einem Besen davon gejagt zu werden. Das war ihm wirklich noch nie passiert.
      "Ja das hab ich befürchtet." seufzte Shou enttäuscht, sogar die Träumerei von dem Steak verflog in Windeseile. Es schien so fern zu sein. Bei ihm zuhause, in der Feuernation war Fleisch ganz normal. So wie hier Fisch. Es gab viele Gerichte die mit Fleisch war, und da er aus einer reichen Familien stammte war er sowieso etwas damit verwöhnt worden als Kind. Nun, wo er auf sich gestellt war, sah er nur selten was fleischiges. Fisch musste er mittlerweile so oft essen das er das einfach nicht mehr sehen konnte.
      "Das muss ja wirklich schrecklich sein, hier kein Fleisch essen zu können.." schmollte Shou leicht. Ich verstehe nicht wie man das aushalten kann. Als dann dieser Anjing weitererzählte konnte Shou nicht anders als ihn schief anzustarren.
      "Groß, laut und gefährlich?" musste er wieder überlegen. Wenn er so an die Menschen dachte, mit den er schon was zu tun hatte. Ja von denen sollte man sich fernhalten. Aber sonst? Immerhin hat Shou, der keine Ahnung hatte, konnte sich auch schnell an die große weite Welt anpassen und überleben lernen. Das müssen ja richtige Pfeifen gewesen sein.
      "Nun ich weiß nicht ob ich da zustimmen kann. Ich bin schon seit paar Jahren auf reisen und ich habe es nie bereut. Reisen macht richtig spaß." wobei ein dreckiges lachen er sich nicht verkneifen konnte.
      Ohne zu merken wie weit die beiden schon gelaufen sind lief er verträumt weiter.
      „Und hier sind wir!“ ertönte plötzlich so das Shou aus seinen Wachträumen rausgerissen und er stramm stehen blieb. "Das ist sein Zuhause?" flüsterte er leise zu sich selbst. Nun was anderes hatte Shou auch wieder nicht erwartet.
      Langsam folgte er dem kleinen ins Haus wo sie schon von einer freundlichen Dame begrüßt worden sind.
      "Yo!" grüßte ich stumpf zurück. Zuhause hatte er zwar die richtigen Umgangsformen gelernt, doch seit er abgehauen war, hatte er auch diese komplett abgelegt. Er war nur so wie er eben war. Chaotisch und direkt.
      "Vielen Dank Mutter von Anjing!" sagte Shou total stumpf, verbeugte sich schlicht und grinste dabei über beide Ohren.
      Er hatte zwar nicht erwartet das er ihn mit zu sich nach hause nimmt aber das war ihm ebenso recht. Vielleicht war da auch eine Mahlzeit drin!
      Neugierig sah Shou sich in dem kleinen bescheidenen Haus um, irgendwie gefiel es Shou hier. Dabei entdeckte er eine Leiter die nach oben führte.
      Schnell schaute er zurück zu Anjing. Vermutlich war sein Zimmer weiter oben, so vermutete es Shou. Doch wartete er ausnahmsweise darauf, da er nunmal nur zu Gast in diesem Haus war. Er wollte ja nicht gleich wieder rausgeschmissen werden.

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    • Anjing
      Wie sollte er etwas vermissen, was er nicht kannte? Fleisch gab es hier nicht. Oder kaum. Selten. Wenn besondere Feierlichkeiten anstanden konnte es ausnahmsweise mal welches geben... Aber es war nichts, worauf man hier besonderen Wert legte. Es gab Fisch. Genug für jeden. Man musste nicht hungern und sein Dorf wusste das auch zu schätzen. Aber er enthielt sich dazu, wie auch zu dem nächsten Kommentar über die Reise. Ihm machte es Spaß...? Er schien auch aus einem anderen Holz geschnitzt zu sein. Vielleicht war man außerhalb einfach robuster als wenn man in diesem Dorf groß wurde? Hier gab es kaum Gefahren. Einzig Unwetter konnten einem das Leben schwer machen, aber selbst hier bot der Felsen, an dem das Dorf lag, meistens Schutz.
      Na, er wartete mal die Geschichten ab. Vielleicht konnten diese ihn doch noch überzeugen sich auf die Reise zu begeben? Sehr zum Missfallen seiner Eltern, aber... Die Weite reizte ihn. Und dann auch wieder nicht. Argh, dieser Zwiespalt! Er war zum Haare raufen! Aber das konnte er hier gerade nicht bringen. Erst musste er seine Mutter von dem Gast überzeugen und schließlich wollte man sich auch nicht als irre darstellen... Wenn Shou ein verrücktes Mitglied der Familie bereits kannte, reichte das.
      Bei der Begrüßung seines neuen Kameraden an seine Mutter musste er sich ein Lachen unterdrücken und winkte ihm zu, dass er ihm folgen sollte, und lief an ihm vorbei gen Leiter.
      „Mein Reich liegt oben.“, erklärte er erfreut und kletterte auch gleich die Sprossen hinauf zum Dachgeschoss, „Ich bin direkt unter dem Dach, pass mit den Schrägen auf.“, Shou war größer als Anjing und er selber musste schon aufpassen, sich nicht den Kopf zu stoßen, „Tadaa! Willkommen in meinem Zimmer.“, verkündete man begeistert und sah sich seine wenigen Habseligkeiten an. Ein Bett, die zwei runden Fenster mit Blick nach draußen, eine kleine Kommode am Fußende seines Bettes mit den wenigen Klamotten die er besaß.
      „Du kannst für die Nacht gerne das Bett nehmen. Ich werde es mir einfach auf dem Boden bequem machen.“, erklärte er munter und zeigte auf einen kleinen Läufer vor seinem Bett, „Ich hab auch noch eine zweite Garnitur Bettwäsche.“
      Wie aufregend! Er hatte kaum Freunde, geschweige denn Besuch! Und dann war auch noch jemand hier, der ihm Geschichten aus der Welt da draußen erzählen konnte! Aufregend!
      „Abendessen wird es nachher auch geben.“
      "POSSE... We are. We always will be. Because we're a posse, we want to help you. Whatever it takes to fulfill your dream, we're willing to do. But... You're being manipulated, Seifer. You've lost yourself and your dream. You're just eating out of someone's hand. I want the old you back! Since I can't get through to you, all I have now to rely on is Squall! It's sad... Sad that I only have Squall to rely on... Seifer! Are you still gonna keep goin'?"

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    • Nicht lange schienen sie da unten zu bleiben. Gleich nach der Begrüßung ging es rauf. Genau die Leiter die Shou sogar vorhin entdeckt hatte. Schnell folgte der junge Chaot Anjing und kletterte nach ihm die Leiter hoch. Die Warnung jedoch kam etwas zu spät. Grade hochgeklettert versuchte Shou sich aufzurichten, doch das endete mit einem recht lauten Knall.
      Reflexartig kniete er sich wieder runter, hielt sich dabei reflexartig an der Schmerzenden Stelle am Kopf.
      "Auauauau." grummelte er und sah danach endlich Richtung Anjing.
      "Du hättest einen echt früher vorwarnen können." beschwerte sich Shou, da er hier nicht stramm stehen konnte ging er gebückt rüber und setzte sich dann auf den Boden. Der Kopf würde wohl jetzt noch eine Weile wehtun.
      Endlich kam aber Shou auch dazu sich umzusehen. Das ihm sofort auch das Bett angeboten wurde, kam Shou doch sehr gelegen. Sonst schlief er meist draußen, und da gab es nunmal keine Betten.
      "Gut! ich hätte doch ein Problem gehabt mit einem Jungen sich ein Bett zu teilen." scherzte Shou wieder, und legte sein typisches grinsen wieder auf. Doch blieb er fürs erste auf dem Boden sitzen, da es doch ganz gemütlich war. Bis jetzt.
      "Abendessen?" wurde Shou plötzlich ganz aufmerksam. Gleichzeitig meldete sich sein Magen mit ihm, als hätte der genauso auf das Wort reagiert. "Sei still Magen! du kriegst später schon was zu essen!" meckerte Shou mit seinen Magen. Dieser lies ihn aber auch keine ruhe.
      "Also.." wollte Shou etwas vom Thema ablenken. die Neugier des jungen bemerkte er natürlich, was er vielleicht noch zu seinem Vorteil nutzen konnte.
      "Wie kommt es das du so neugierig drauf bist, wie die Welt da draußen ist? du wirkst mir nicht so als hättest du vor von hier wegzugehen. Also was interessiert dich so daran?" will Shou den jungen auf den Zahn fühlen, vielleicht war es aber auch nur eine Maßnahme um Zeit vergehen zu lassen. Denn so schneller würde wohl das Essen fertig sein!

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    • Anjing
      „Oh, entschuldige.“, man unterdrückte ein Lachen und rang es runter zu einem verschmitzten Lächeln. Da kam die Warnung wohl etwas zu spät... Und das hatte vielleicht gepoltert! Sein Vater würde nun sagen, bei dem Dickkopf dein Wunder! Also, auf ihn selber bezogen. Aber sein Gast schien zäh zu sein und wenig später saß er auch schon auf dem Boden, während der junge Fischer aus seiner Kommode bereits eine zweite Decke herauskramte.
      „Mein Bett ist auch nicht wirklich breit genug, als das wir da beide drin Platz hätten.“, lachte er nun doch auf und nickte auf die wiederholte Frage nach dem Abendessen, „Klar, meine Mutter kocht eh immer zu viel und wir haben da oft tagelang noch Resteessen. Da dürfte für dich auch etwas übrig bleiben.“, wo käme er denn dahin wenn er Besuch bei sich beherbergte und man diesem kein Essen anbot? Nene. Er war schließlich gut erzogen worden, auch wenn er bisher noch nie die Gelegenheit hatte einen Gast zu bewirten. Gab ja bekanntlich für alles ein erstes Mal!
      Aber dann kam die Frage, vor der Anjing sich fürchtete, sie sich selber zu stellen. Oder die Erkenntnis seiner Person. Den Drang nach draußen, verbunden mit dem Wissen und der Angst, was dort draußen alles lauern könnte... Die Gefahr, von der seine Eltern immer sprachen...
      „Naja...“, fing er langsam an und legte seine Decke am Fußende des Bettes ab, ehe er sich ebenfalls auf dem Boden niederließ, „Alles. Im Grunde. Ich würde schon gerne raus und mir alles ansehen! Diese Unendlichkeit... Die vielen Menschen, verschiedene Städte! Alles, was ich bisher nur aus Büchern kenne! Wie es in anderen Ländern so ist, in anderen Reichen! Ob die Gerüchte stimmen um die verschiedenen Stämme...“, da geriet man richtig ins Schwärmen! Er wollte alles sehen. Alles war spannend, alles war interessant! Es gab so vieles, was er hier in seinem Dorf nicht kannte und hatte. Die Freiheit einfach!
      „Aber... Die Angst vor dem Ungewissen ist groß. Meine Eltern sind nicht umsonst in dieses Dorf gezogen mit mir. Sie warnten mich immer, wie gefährlich alles außerhalb des Dorfes ist. Allein in der Hauptstadt soll es furchtbare Gestalten geben. Mörder, Diebe... Menschen die dir nur Böses wollen. Die hinter mir her sind...“, letzteres ließ ihn selber kurz stutzen, „Wieso man ausgerechnet hinter mir her sein sollte weiß ich nicht. Vielleicht weil ich so unwissend bin? Sie wollen mich nur schützen. Und ich will sie auch nicht enttäuschen! Aber... Es muss doch noch mehr geben als ein Leben hier im Dorf. Jeden Tag Fischen... Verkaufen... Lernen und Lesen... Ich würde das alles gerne selber erleben! Aber...“, da war wieder die Angst. Der Zwiespalt... Er seufzte kurz auf und fuhr sich durch die Haare, rang sich erneut ein Lächeln ab.
      „Entschuldige, ich wollte dich damit nicht nerven und langweilen.“
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    • Aufmerksam hörte Shou dem kleinen Fremden zu, wie er von seinen Träumen sprach. Da hatte Shou wohl einen wunden Punkt erwischt. So in Zwiespalt war er aber auch mal. Auch Shou war mal an dieser Schwelle, gehen oder bleiben? obwohl er in einer völlig anderen Lebenslage war als dieser Junge hier. Doch im Endeffekt das gleiche Problem.
      "Hör mal. Ich verstehe dich. Ich hatte mal genau die gleichen Bedenken wie du." Erzählte Shou und setzte sich im Schneidersitz hin.
      "Sieh mich an. Ich bin jetzt seit.." gedanklich fing er an nach zuzählen, seine Finger zählten automatisch mit.
      "4 Jahren unterwegs und ich habe es seitdem nicht bereut. Grade das unwissende zu erkunden und nie zu wissen was einen erwartet macht es soviel Lebenswerter. Wie zum Beispiel wird man von einem Fremden einfach nach Hause eingeladen und kriegt sogar eine Mahlzeit." fing er dabei an zu lachen.
      "Wenn du wirklich gehen willst dann solltest du es einfach tun." lehnte er sich dann gemütlich zurück und legte seine Arme hinter seinen Hinterkopf.
      "Sonst würde man noch als alter Griesgram draufgehen der nie was in seinem Leben gesehen hat. Also.. so jemand wie deine Großmutter." worauf nur ein lautes lachen folgte. Ja er fand sich schon sehr witzig.
      "Tut mir leid, ich wollte nicht dein Familienmitglied beleidigen.." sagte er konnte jedoch sein kichern und paar tränen nicht zurückhalten.
      "Nun man kann dich nicht zwingen. Wenn du hier glücklich bist solltest du hierbleiben." fügte er noch hinzu. Er wusste genau das solche Worte mit einem machen können. Denn genau sowas wurde zu Shou einst gesagt.
      "Also.." rieb er sich die Hände. "Weißt du zufällig wann das Essen fertig ist?" grinste er den kleinen an. "Ich bin sowas von am verhungern."

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    • Anjing
      Er sah auf, als man ihn direkt ansprach. Wirklich? Er verstand sein Problem? Das wurde ja immer besser! Da traf er erst auf einen Fremden, der auch noch nett war UND sein Dilemma nachvollziehen konnte! Der Tag würde kaum noch besser werden! Er musterte ihn kurz, als man ihm das indirekt auftrug und nickte eifrig seine Geschichte ab als Zeichen, dass er auch zuhörte.
      „Vier Jahre schon!“, wiederholte er ehrfürchtig und war ganz begeistert, „Aber hattest du nie Bedenken? Nie Ängste? Bist du nie in eine bedrohliche Lage gekommen und hast dir gewünscht, du wärst nie von daheim weggegangen? Wünscht du dir nicht manchmal deine Familie herbei?“, Fragen über Fragen! Der junge Fischer wusste überhaupt nicht, was er noch alles fragen sollte! Und vielleicht musste man auch ein wenig aufpassen den Fremden nicht zu verschrecken... Ansonsten würde seine Fragerunde gleich an Ort und Stelle enden.
      „Entschuldige, ich bin einfach viel zu neugierig.“, lachte er und kratzte sich etwas verlegen am Hinterkopf, „Ach was, du beleidigst sie nicht. Sie kann wirklich furchtbar sein. Aber auch wirklich nett.“, versicherte er ihm und blickte in Richtung Dachluke bei der Frage nach dem Essen, „Sobald mein Vater nach Hause kommt, dürfte nicht mehr lange dauern.“, hab ihm mehr Zeit sich den Geschichten des Fremden zu widmen! Aber was sollte er noch Fragen?
      Schwierig. Erneut so mit der Tür ins Haus fallen wollte er keinesfalls. Hm... Schwierig. Seit vier Jahren war der schon unterwegs... Wie alt er wohl war? Älter als Anjing selber, soviel stand fest.
      „Aus welchem Reich kommst du denn, wenn ich fragen darf?“, gute Frage! Ob er aus dem Erdkönigreich käme? Wohl kaum. Er sah nun wirklich nicht danach aus. Dort waren sie alle meist... Blass. Trugen überwiegend die gleichen Farben an Kleidung... Also von noch weiter weg! Das war natürlich noch spannender! Wie viel er schon erlebt haben musste in der Zeit... Und Anjing selber? Er hing hier im Dorf fest... Mit seinem Dilemma, bei dem ihm wohl keiner helfen konnte. Hinaus in die Welt ziehen auf eigene Gefahr? Oder im sicheren Schoß des Dorfes bleiben? Schwierig...
      Seine Gedanken wurden unterbrochen, als man von unten eine Tür hörte. Ah, da kam jemand nach Hause. Hieß, es würde bald Essen geben. Vielleicht durften sie ausnahmsweise mal oben im Dachboden essen? Er hatte doch noch so viele Fragen! Und konnte sich nicht vorstellen, dass seine Eltern seine Neugier in Bezug auf die Außenwelt gutheißen konnten...
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    • "Hey, hey." meinte er zu den eifrigen Jungen der doch sehr viele Fragen auf einmal stellte. "Beruhig dich mal. Ich weiß das es sicher aufregend ist, jemanden wie mir zu begegnen." pausierte er dabei kurz. "Doch musst du mal bisschen runterkommen." schüttelte er dann mit dem Kopf ehe er anfing seine Fragen zu beantworten.
      "Alsooo.. Eigentlich hatte ich nie Bedenken. Natürlich ist es nicht immer einfach und klar Zuhause ist es sicherlich bequemer doch im Endeffekt hab ich es nie bereut von Zuhause abgehauen zu sein." beantwortete er damit seine Welle von Fragen auf einem Streich.
      "Mich hat da einfach nichts mehr gehalten." fügte er noch hinzu und zuckte ruckartig mit seinen Schultern. Danach versuchte er sich etwas zu entspannen und schloss dabei seine Augen. So merkte man wirklich erst, wie erschöpft man in Wirklichkeit war. Am liebsten würde er an Ort und Stelle da einschlafen.. am besten bis das Essen fertig ist!
      „Aus welchem Reich kommst du denn, wenn ich fragen darf?“ fragte dieser Junge ihn plötzlich, was Shou aus seiner Entspannungsphase direkt wieder raus zog. Mit einem Auge schaute er zu ihm und sah mehr als desinteressiert aus. Offensichtlich wollte er diese Frage nicht unbedingt mit Freude beantworten.
      "Nun meine Familie lebt in der Feuernation. Das sollte als Antwort doch genügen oder?" gab er dann letztlich zu. Dabei schloss er wieder sein Auge und versuchte wieder zu entspannen. Es war kein Thema worüber Shou gerne sprach. Er war immerhin auch nicht ohne Grund von da abgehauen.
      Wieder unterbrach etwas seine Entspannungsphase. Eine Tür war plötzlich zu hören, es schien wohl jemand reingekommen zu sein.
      'War das sein Vater?' dachte Shou nach. Doch war das einzig wichtige für ihn nur was darauf folgen würde.
      "Pass auf Anjing. Niemand wird dir diese Angst vor dem Ungewissen nehmen können. Außer du selbst. Wenn du wirklich wissen willst was da draußen ist solltest du es raus finden. Keine Kraft der Welt könnte dich daran hindern. Die Möglichkeit zur Rückkehr bleibt einem immer." sprach Shou letztlich nochmal an. "Also sei nicht so ein Angsthase und tue einfach das, was du tun willst."
      Nach seiner irgendwie coolen Ansprache verzierte jedoch ein weiteres Magenknurren dieses.
      Grummelnd sah er runter zu seinem Bauch. Es wirkte schon fast als wolle sein Bauch auch einen Kommentar dazu geben.
      "Jetzt hör schon auf! du kriegst gleich schon was zu essen!" meckerte er mit seinen Bauch.

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    • Anjing
      Erneut nickte er eifrig die Antworten ab. Das könnte ihm niemals langweilig werden! Also dem Fremden zuzuhören! Was er schon alles erlebt haben musste... Und wie mutig er war! Und er selber... Blieb in seinem Dilemma hängen. Auch wenn man ihm hier Mut machen wollte und Verständnis hatte... Es half dem jungen Fischer nicht wirklich. Oder...?
      „Die Feuernation!“, rief man gleich aus und sah ganz ehrfürchtig drein. Und er wunderte sich über den Mut des Jungen! Wenn er aus dieser Nation kam... Dann war das kein Wunder! Nach allem, was er so hörte, waren dort doch alle mutig, kampflustig... Auf Krieg aus. Aber... Das traf doch nicht auf seinen Gast zu! Oder...? Schwierig... Aber die Zweifel schüttelte er innerlich beiseite. Es musste einen Grund haben, wieso er in die Welt zog. Ob es an seiner Heimat lag...? Und wenn er mit ihm reisen würde (was man ihm überhaupt nicht anbot aber davon ausging), könnte er dann auch lernen so mutig zu sein? So unbekümmert? Keinen Gedanken an die Heimat zu verschwenden? Wollte er das? Die Feuernation hatte nicht umsonst so einen schlechten Ruf... Zumindest in seinem Dorf. Vielleicht war das ein Irrglaube? Wie auch der, dass es außerhalb des Dorfes nur so von Feinden wimmelte und ähnliches... Immerhin ließ man sie ja auch rein! Wow... Anjing dachte sonst schon viel nach in seinem Leben und über sein Leben, aber gerade... Brachen noch mehr Sachen über ihn ein.
      Niemand wird mir diese Angst vor dem Ungewissen nehmen können, außer ich selbst!, dachte er sich und nickte erneut innerlich. Da war doch etwas dran. Es gab ein Zurück, das hatte er selber erlebt. Er sollte tun, was er wollte! Nur... Was wollte er?
      „Ich frag mal nach.“, lachte der Junge auf als nach der schönen Ansprache ein Magenknurren folgte, „Warte kurz hier!“ und damit war man schon zur Dachluke gerobbt, schwang die Beine hinaus und kletterte die Sprossen hinab.
      Es folgte eine kurze Unterhaltung mit seinem Vater, der Gast wurde erwähnt und schließlich bat man drum ihn doch beim Essen etwas näher kennenlernen zu dürfen. Wenn er schon im Hause übernachtete wollte man sich ein eigenes Bild machen. Gut...
      Damit stieg man wieder ein paar Sprossen hinauf, um den Kopf durch die Luke zu seinem Gast strecken zu können.
      „Essen ist fertig! Wir essen am Tisch, meine Eltern wollen dich gerne kennenlernen.“ Ein leicht ungutes Gefühl beschlich Anjing, als er die Leiter wieder hinabstieg und aus dem Fenster blickte. Da war etwas draußen... Weit weg. Wieder dieses Gefühl wie in seinen Träumen... Wenn er morgens wach wurde... Aber diesmal... War es stärker.
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    • Hups. Vielleicht hätte Shou nicht direkt erzählen sollen das er aus der Feuernation stammte. Immer bekamen die Leute, denen er das erzählte, ein mulmiges Gefühl. Es war nicht zu übersehen das es bei den kleinen Jungen nicht anders war.
      Doch ihm etwas vorwerfen konnte er nicht. Shou hat immerhin nicht Grundlos die Feuernation verlassen, es gab oft Gerüchte, dass die Feuernation etwas planen würde. Doch in all den Jahren wo Shou jetzt alleine unterwegs war, war noch nichts wirklich passiert, weshalb Shou sich da eigentlich auch keine Gedanken mehr drum gemacht hatte.
      Wie aus dem Nichts fing Shou bösartig an zu lachen. "Vielleicht bin ich auch einfach nur hier um dieses Haus hier abzufackeln..!" drohte er mit gehobenen Händen als würde er Feuer in der Hand halten, doch schnell konnte man einen Hauch an Sarkasmus in seiner Stimme erkennen. Daraufhin wurde sein gespieltes Lachen nur lauter. Es kam gerne mal vor, wenn Shou das Thema wechseln wollte oder ihm einfach nur langweilig war, dass er plötzlich anfing Blödsinn zu veranstalten. Nicht nur einmal, brachte ihn das jedoch in Schwierigkeiten.
      Mit einem breiten Grinsen im Gesicht, lehnte er sich wieder an die Wand an, sah dabei weiter mit starren Blick zu Anjing.
      Neugier war ja in Ordnung, aber so ein Gespräch wurde für Shou doch recht schnell langweilig.
      "Vielleicht muss man dir auch einfach bisschen Feuer unter dem Hintern machen, damit du dich entscheiden kannst.." murmelte Shou leise zu sich selbst.

      Nach dem Magenknurren, verschwand dieser Junge kurz durch die Luke. Die Stimmen von unten waren dabei nicht zu überhören. Nur kurze Zeit später schaute ein Kopf durch die Luke. Das einzige was Shou hörte war "Essen ist fertig!" was ihn dazu ermutigte sofort aufzuspringen. Einen kurzen Schwächeanfall ließ ihn kurz stolpern, doch konnte er sich grade noch so fangen. "Puh!" wischte er den erleichtert den 'Schweiß' von seiner Stirn und folgte dann Anjing zur Luke. Unten angekommen sah er Anjing wie er aus dem Fenster starrte.
      "Hey!" piekste er ihn an seiner Schulter. "Ist da irgendwas?" fragte Shou dann neugierig und starrte ebenso aus dem Fenster. Doch, abgesehen vom dunklen Nachthimmel konnte man draußen kaum etwas erkennen. "Puh, es ist ja schon dunkel!" war Shou überrascht, doch hielt das Interesse nicht lange.
      So begab er sich direkt danach zur besagten Küche und grüßte den Vater von Anjing der bereits schon am Tisch saß. "Yo!" hob er dabei grüßend die Hand. "Ich bin Shou, und ich bedanke mich herzlich das sie mich heute mitessen lassen!" schoss direkt aus ihm heraus.
      Der Vater beäugte den Fremden streng, durchbohrte ihn schon fast mit seinen Blicken. Es war wohl offensichtlich das er dem Fremden nicht sofort sein Vertrauen schenken würde.
      Die ganze Aufmerksamkeit schenkte Shou jedoch etwas ganz anderem, als er den leckeren Geruch des gekochten Essen vernahm. Wie aus der Pistole geschossen, setzte er sich an den Tisch und wartete hoffnungsvoll auf das langersehnte Essen. Seine Augen glitzerten vor Freude und sein Speichel fand ebenso seinen Weg nach draußen.
      "Oh ich hatte seit Wochen kein warmes Essen mehr!" freute er sich, grinste dabei über beide Ohren. Die Mutter kam mit dem gekochten an den Tisch und stellte alles bereit.
      Als alle am Tisch saßen war Shou auch schon der erste der sich etwas nahm. "Guten Appetit!" rief er, faltete kurz seine Hände um den Gott des Essens zu danken und nahm auch schon den ersten Bissen.
      Wenn es ums Essen geht, war Shou unaufhaltsam!

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