Hostage of a Pirate [Juvia & KommiCat]

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    • Hostage of a Pirate [Juvia & KommiCat]

      Mika ist seit er ein kleiner Junge ist, schon begeistert von Piraten. Schon oft hat er sich vorgestellt wie es wohl wäre, wenn er selbst mal auf einem Piratenschiff, umgeben von Piraten zu sein. Er stellte es sich großartig vor. Das Schiff steuern, Abenteuer erleben und Geld bekommen. Nun gut, es wäre geklaut, aber er hätte dann endlich genug um sich alles zu kaufen was er wollte. Das klang einfach zu schön. Und das war es auch. Es war zu schön um wahr zu sein. Denn an einem schicksalhaften Tag wurde nicht nur das Dorf in dem er lebte von Piraten ausgeplündert, er wurde auch noch von ihnen entführt.
      Mika war gerade draußen auf einer großen Wiese am spielen. Er hatte sich wieder als Pirat verkleidet. Da hörte er plötzlich Geschrei. Sofort rannte er wieder zu dem Dorf und sah das Chaos. Piraten hatten das Dorf überfallen und wollten sich gerade aus dem Staub machen. Mika rannte einem hinterher und schlug ihn mit seinem Holzschwert.
      "Haaaarr! Gebt mir sofort das Zeug zurück" rief er.
      Doch der Pirat lachte nur und packte den Jungen im Nacken. Kurzerhand schliff er den Jungen mit an Bord und stieß ihn erst einmal unter Deck. Mika verletzte sich dabei und begann zu schreien. So hatte er sich das nicht vorgestellt. Die waren ja total gemein.
      "Lasst mich sofort wieder raus! Sonst sag ich das meiner Mama!"

      @Juvia
    • Ginger

      Ginger streckte sich ausgiebig, nachdem sei einen schweren Sack voller Schätze an Bord getragen hatte und strahlte dabei in die johlende und lachende Runde. „Hey, ihr Pack! Das ist MEINER! Wenn einer ihn anfasst, dem hack ich jeden einzelnen Finger ab kihihi Darf ich doch, oder Capt’n~?“, rief sie trällernd über den Lärm hinweg einen Mann mittleren Alters zu. Er hatte schwarzen Haare und einen dichten Bart derselben Farbe. Er trug einen roten, wenn auch stark verschlissenen Mantel mit goldenen Knöpfen daran, wobei der eine oder andere längst nicht mehr daran haftete. Darunter eher weite und Großteils angerissene Kleidung, einen Säbel an der einen Seite und eine Schusswaffe an der anderen Seite seines Körpers. An seinen Fingern prangten ein paar glitzernde Ringe. Er lehnte entspannt an einem Geländer weiter oben und sein Blick war durchdringend, als ob er alles wisse und ihn nichts überraschen könnte. Genauso ließ er seine Gegner auch in einem Kampf fühlen. Denn keiner hatte wirklich Chancen ihn zu schlagen. Es gab bisher nur einen einzigen Menschen auf der Welt, der ihm je eine einzige Wunde zugefügt hatte und nach diesem suchte Blackbeard seit so vielen Jahren, um sich zu rächen und seinen Ruf als ungeschlagen zu gelten wiederherzustellen.
      Bei dem Ruf von seiner Tochter blickte er zu ihr herab und grinste. „So ist’s recht. Lass dir deine Beute bloß nicht wegschnappen. Das sollte kein Kind, das mein Blut in sich trägt.“, antwortete er ihr und sie grinste triumphierend in die Runde, ehe der Rest die Beute unter Deck warf – außer Gingers, die ihre in ihrer Kajüte verstaute. Doch gerade als sie es beginnen wollte zu zählen und auf Echtheit zu überprüfen, erklang fürchterliches Geschrei und das Rufen nach der Mutter. Irritiert verstaute sie den Sack unter ihrem Bett und trat raus, doch dort lachten alle und setzten die Segel. Sie war sicher, dass sie etwas gehört hatte! Sie lief an den Wänden und Räumen entlang, während die frische Meeresbrise ihr ins Gesicht schlug, da ein Sturm aufzuziehen schien. Nachdem sie vielen schubsenden und streitenden Piraten ausgewichen war, blieb sie plötzlich stehen und sah zu ihren Füßen, denn dort war die Falltür, die unter Deck führte. Und dort hörte er ein, wenn durch den Lärm nicht ganz so deutlich, lauteres Gejammer.
      Sie ging in die Hocke und legte ihr Ohr daran. „Hey! Is‘ da wer?? Bist’n Blindapassagier? Weißte denn wo du hier bist? Du bist doch noch ein Kind oder bist du ein Zwerg mit piepsiger Stimme? Heeeeeey! Hörst du miiiiiiich?“


    • Mika
      Mika begann Angst zu bekommen. Er war eingeschlossen und das gefiel ihm gar nicht. Er dachte immer dass Piraten doch so cool wären und nun... War er eingeschlossen und von seinen Eltern getrennt. Von oben war viel Lärm und Geschrei zu hören. Scheinbar gab es viel Streit und rangeleien an Deck. Plötzlich hörte er auch noch eine Stimme, die scheinbar mit ihm sprach. Ja, die Stimme musste mit ihm reden, denn außer ihm war wohl kein anderes Kind an Bord mit dem die Stimme reden könnte.
      "Lass mich raus! Ich will nicht von euch gefangen sein! Ich will nach Hause!" rief er zurück. Irgendetwas musste er ja rufen, sonst würde ja nie jemand etwas machen wodurch er da raus käme. Die Stimme klang so, als sei sie von einem Mädchen in seinem Alter. Aber Mädchen waren auf einem Schiff doch nicht erlaubt. Und ein Kind doch erst recht nicht, oder? "Ein Mann hat mich einfach hier hin getragen und die Treppe runter geschubst. Ich glaube ich blute" Seine Stimme klang weinerlich. Er hatte Angst und Schmerzen. Langsan krabbelte er die Treppe hoch. Es war so dunkel, dass er fast nichts sehen konnte und so musste er die Treppe erfühlen. Auch weil er nicht wusste, wie hoch die Decke war, krabbelte er lieber um sich nicht den Kopf anzustoßen.
    • Ginger


      „Ein Mann hat dich eingesperrt?“, fragte sie neugierig nach und versuchte durch einen Spalt an der Luke hindurchzuspähen, um etwas sehen zu können, aber außer die Stimme des Jungen und das Knacksen der Treppe – und dem höllischen Lärm um sie herum – konnte sie nichts weiter erkennen. Aber eine niedliche Stimme hatte der Junge! So niedliche Stimmen hatte sie ja noch nie gehört! „Wir nehm‘ doch keene Kinder als Gefangne. Warum auch? Ist doch dumm.“, erklärte sie Stirn runzelnd weiter. „Aber rauslasse darf ich dich nicht. Dann schimpft der Capt’n. Und ich weiß ja nicht, wer dich hier schnappte. Doch jetzt.. giltst du wohl als neue Beute. Aber Blut… hm.. das ist nicht gut. Wenn das nicht behandelt wird, kannst du schwer krank sein. Und einen kranken können wir nicht pflegen. Meistens stirbst du, wenn du krank bist. Suchen selbst grad einen Schiffsarzt, weißt.“, erläuterte sie, ehe sie in die Dunkelheit unter Deck blinzelte. „Nachhause wirst du nicht mehr können. Wir sind längst losgesegelt, nicht gemerkt wie es schwankt? Oh! Ich bin Ginger übrigens! Wie nennt man dich? Oder soll ich dir einen Spitznamen geben? Vielleicht darf ich dich als Haustier behandeln, das wäre cool! Aber bist ja nicht meine Beute und von meinem Schatz gebe ich nichts diesen dreckigen Säcken ab.“ Dabei presste sie ihr Gesicht nun noch dichter an das harte und raue Holz.

    • Mika

      "Ja, ein Mann hat mich eingesperrt. Das war so ein großer kräftiger mit schwarzem Bart. Keine Ahnung wer das ist." meinte er. Er wusste nicht, dass es sich bei dem Piraten um Kurohige handelte. Von dem hatte er nämlich noch nie etwas gelesen. Immerhin kannte er nur die Piraten aus seinen Büchern. Ein minimaler Lichtstrahl kam durch die Luke, die das Mädchen leicht öffnete. Sofort begann er von unten dagegen zu drücken um raus zu kommen. "Mein Papa war Arzt. Ich kenne mich ein klein bisschen aus, aber es ist zu dunkel um erkennen zu können, wie schlimm ich verletzt bin und ob ich das nicht selbst behandeln kann. Mach doch bitte die Luke etwas mehr auf, dass ich wenigstens etwas sehen kann" Er fragte sie ganz nett und höflich und so niedlich er konnte. Vielleicht würde sie die Luke dann ja öffnen. "W-Wir segeln? A-Aber das geht doch nicht. Ich muss doch nach Hause!" regte er sich dann wieder auf. Seine Mutter wäre bestimmt wütend wenn er nicht pünktlich zum Essen zuhause wäre. "I-Ich heiße Mika. Und ich bin kein Haustier. Erst recht nicht deins." Ihm gefiel so gar nicht, wie das Mädchen mit ihm sprach. Er und ein Haustier? Niemals.

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    • Ginger

      Ein großer kräftiger Mann mit schwarzem Bart? Sie sah sich kurz um. Es gab mindestens 4 davon an Deck. Oh, und noch ihren Vater. Aber warum sollte ER einen jungen mitschleppen, wenn er doch eine total coole Piratentochter hatte? Dann wohl einer der anderen. Vielleicht Eddy. Der mochte kleine Jungs ja sehr..
      Als es dann knarzte, da der junge gegen die Luke drückte, drückte sich Ginger ganz eng daran um ihn sehen zu können. "Denkst du vielleicht... Ich bin dumm? Du willst nur fliehen und dann bekomme ich Ärger. Nee nee, vergiss es." Sie blinzelte hindurch und glaubte ein Auge direkt vor ihrem erkennen zu können. Es ...Sie könnte die Farbe nicht erkennen, aber.. Sie glaubte, dass es ein helles Auge sein müsste. Und sie spürte seinen hektischen Atem an ihrem Gesicht. Sie war einem Kind noch nie so nahe. Vielleicht könnten sie viel zusammen spielen! Ja, vielleicht hatte ihr Vater ihn doch geholt. Vielleicht hätte er ihn geholt, damit sie einen Spielkamerade hätte!
      "Willst du dann mein Freund sein, Mika? Wir können viele Spiele machen. Weil nachhause wirst du nie wieder können. Sicher sind die meisten Menschen da jetzt tot, weißt. Du kannst froh sein, weißt. Nicht jeder überlebt unsere Angriffe. Und wenn Daddy dich mitnahm, dann sicher um mit mir zu spielen. Ich lass dich auch raus, ja? Wir haben auch ein Doktorraum mit viel Zeug, da kannst du dich verarzten. Aber ich warne dich: wenn du mich verrätst, werd ich mich bitter böse rächen."

    • Mika

      "Wohin soll ich denn fliehen? Wir sind auf dem Meer. Da komme ich doch nicht weit. Ich... kann nämlich nicht schwimmen." Es war ihm peinlich, das zuzugeben. Sein Vater war so mit Arbeiten die ganze Zeit beschäftigt, dass er einfach keine Zeit gehabt hatte, Mika das Schwimmen beizubringen. Deshalb war er auch meist auf der Wiese hinter dem Dorf gewesen. Er durfte nämlich nicht allein ans Meer. Es war einfach zu gefährlich. Mika sah raus und konnte direkt ein Auge und rotes Haar sehen. Das musste dann wohl das Mädchen sein. Sie sah eigentlich ganz nett aus, ausßer dass sie ihn nicht raus ließ. "Ja, lass mich raus. Bitte. Ich verrate auch nichts" Doch bevor sie irgendwas machen konnten, stand Kurohige hinter Ginger. "Ah, wie ich sehe, hast du meine kleine Überraschung schon entdeckt. Ist ein aufgeweckter kleiner Kerl. Du musst ihn noch erziehen. Dein kleines Spielzeug." Er trat auf die Luke und Mika klemmte sich fast die Finger ein. Er erschrak. "Aber denk dran. Es ist nur ein Spielzeug. Im besten Fall noch ein Haustier, aber mehr auch nicht. Und es bleibt schön da unten bis es sich benehmen kann. Oder du holst dir jemanden zu hilfe. Wir wollen ja nicht, dass mein kleiner Schatz noch verletzt wird." Kurohige sprach über Mika wie über ein Objekt. So herablassend. Mika brummte ein wenig rum. Er wollte raus.
    • Ginger

      Ginger sah ihn durch den Spalt hindurch überrascht an. Er konnte nichtschwimmen? In dem Alter? Als Junge? Das war wirklich schon peinlich. //Ichglaub.. wenn der hier überleben will, muss er DAS als Erstes lernen, immerhinfällt doch dauernd einer bei Stürmen oder Angriffen mal ins Wasser..//, dachtegrinsend. "Keine Sorge! Ich bin eine super Schwimmerin. Ich zeig dir das.Aber bis dahin wirst du eh nicht mehr fliehen können~", flötete siebelustigt und blinzelte ihn an, ehe sie gerade den Griff der Luke packen undsie aufziehen wollte. Doch genau dann trat ihr Vater zu ihnen, weshalb sie vonder Luke abließ und ihn strahlend ansah. "Uiiii also ist er wirklich einGeschenk von dir??" Dabei störte es sie gar nicht, dass ihr Vater ziemlichschroff mit dem Jungen unter ihnen umging. "Geht klar, Daddy! Danke für dastolle Geschenk! Oh! Stimmt ja! Daddy, Daddy! Wann gibts das Gelagere? Ich hab schontotal Hunger! Und ich will mit euch wieder singen und tanzen und haha Georgiesoll wieder seine Gitarre spielen! Ja? Ja?", fragte sie ihn aufgeregt undhängte sich dafür an seinen Arm, während sie über das Deck gingen. "DasGelagere? Haha Ja, da müssen wir schon unseren Smutje fragen.", gab erlachend zurück. Und tatsächlich - nur eine halbe Stunde später hatten sich allePiraten an Deck versammelt. Es gab laute Musik, reichlich Essen, Alkohol undviel Lachen, Raufereien eine völlig ausgelassene Stimmung. Ob überWettessen/-saufen, witzige Anekdoten, die erzählt wurden, Kräftemessen,kleineren Streitigkeiten, die sämtliche zum Lachen brachte, es war ein Fest,das man in normalen Ortschaften nicht so leicht sehen würde. Da, wo sie sichalle an Etiketten und Ordnung klammerten. Sowas gab es bei ihnen gar nichterst. Besteck? Tze. Das wurde höchstens als Stützen für diverse halb zerstörteGegenstände benutzt.
      Und je weiter die Nacht voranschritt, desto mehr von den Anwesendenverfielen ihrer Trunkenheit. Auch Gingers Vater gehörte zu jenen, die gernetief in seine Flaschen sahen, weshalb sich Ginger irgendwann mit viel Essen,einer Decke und einem Kissen aus ihrem Zimmer davon machte. Es kümmerte ehkeinen und wenn, war es egal was sie sagte, sie lachten nur und feiertenweiter.
      Gelagere dieser Art liefen doch immer so ab.
      Sie trat zur Luke und sah durch den Spalt, doch es war niemand zu sehen.Vorsichtig nahm sie sich eine Öllampe, die an einer Tür hing, herunter, öffnetedie schwerfällige Luke ächzend, hievte alles wieder in die Arme und trat - dieLampe vor sich haltend - unter Deck. Und da sah sie ihn. Nur wenige Stufenunter ihr, zwischen vielen Kisten und Säcken saß der Junge. "Wow! Du siehstja voll niedlich aus!", rief sie heiter, lief auf ihn zu und ließ allesvor ihm fallen, nur um dicht an ihn heran zu krabbeln. "Ich hab noch nieein Kind in meinem Alter gesehen. Du bist ein Junge, oder? Oder bist du einMädchen? Aber dafür hast du echt voll kleine Brüste. ich glaub du bist ein Junge,oder? Oder?" Dabei lehnte sie sich immer dichter zu ihm vor, sodass ihreKöpfe kaum eine Hand breit voneinander entfernt waren. Neugierig musterte siejeden Zentimeter von ihm und berührte sein Haar. "So schöne Haare. Dieglänzen voll wie Gold! Ich liebe Gold! Oh, und die sind sooooo weich!"Doch als er sie dann wegstieß und auf Abstand ging, blinzelte sie irritiert."Oh! Du bist wohl schüchtern? kihihi Was ein komischerKautz! Ach ja: Hier!" Sie kniete sich hin und zeigte auf die vielen Essens-,Trinken und Bettsachen. "Die habe ich dir gebracht. Denke ist besser, alsdich hier verhungern zu lassen. Aber du musst trotzdem hierbleiben. Ich darfdich nicht rausholen. Nur wenn ich dir nichts zu essen und trinken gebe oderwas um dich warm zu halten, krepierst du noch. Das wars dann doch mit zusammenspielen.Oh, und morgen Nacht, wenn alle schlafen, da zeig ich dir den tollen Ausblickaus dem Ausguck, ja? Und jetzt greif endlich zu. Du musst doch Hunger und Dursthaben."

    • Mika

      Mika war ein wenig irritiert. Sie war so nett zu ihm gewesen und jetzt ging sie einfach weg? Ein Saufgelagere war ihr wichtiger als dass er seine Wunde verarzten kann? Das konnte doch nicht wahr sein. Sie konnte ihn jetzt doch nicht einfach allein lassen. Und wieso sagt sie nicht, dass sie ihn lieber als Freund hätte und er doch kein Objekt ist? Mika war verletzt. Sowohl körperlich als auch seelisch. Wie konnte sie nur? Er hämmerte gegen die Luke, doch sie war von oben verschlossen. Er hatte keine Möglichkeit raus zu kommen. "Hallo?! Lasst mich raus!" Er schrie einige Zeit rum, doch schien sich niemand dafür zu interessieren. Und auch das Mädchen war einfach nicht mehr da. Er ließ den Kopf hängen. Das war alles so gemein.
      Nach einiger Zeit gab er es dann auf. Es schien sich keiner für ihn zu interessieren und keiner würde die Luke öffnen. Also krabbelte er rückwärts die Treppe wieder runter, damit er nicht irgendwann ausrutschte oder sonst wie die Treppe hinunter fiel. Er setzte sich zwischen einige Kisten und Säcke, wie es sich anfühlte und hinter ihm war irgendwo auch noch ein Seil wie es schien. Erst nach Stunden öffnete sich die Luke und ein Mädchen kam runter. Endlich konnte er auch etwas sehen. Zum einen konnte er das Mädchen jetzt richtig sehen. Sie sah süß aus. Zum Anderen konnte er sich aber auch endlich sein Knie ansehen. Es hatte ziemlich geblutet sodass fast sein ganzes Schienbein entlang Blut zu sehen war. Das war nun aber bereits getrocknet. Dennoch wäre es besser die Wunde noch etwas zu verarzten oder wenigstens etwas darum zu binden. Doch dafür blieb ihm gerade keine Zeit. Das Mädchen kam schnell zu ihm und rückte immer näher auf ihn zu. Dazu bedrängte sie ihn noch mit Fragen. Irgendwann reichte es ihm und er stieß sie weg. Direkt danach krabbelte er etwas weiter nach hinten. Es war ihm unangenehm wie nah sie ihm kam. Das war zu viel. Sie kannten sich ja noch nicht einmal. "Das ist zu nah!" rief er zunächst und hatte noch immer keine einzige Antwort gegeben. "Ich bin ein Junge. Und fass mir nicht einfach in die Haare. Das mag ich nicht. Mir egal ob du noch nie einen Jungen gesehen hast, aber sowas macht man nicht. Wenn dann frag vorher und selbst dann dürftest du das nicht!" Er war richtig wütend. Sie hatte ihn allein gelassen und nun bedrängte sie ihn. So ging das ja mal gar nicht. Aber immerhin brachte sie ihm Essen Trinken und Kissen sowie Decke. Das war wieder ganz nett. Es war verwirrend. War sie jetzt nett oder nicht? Er nahm sich zögerlich etwas zu essen und roch erstmal dran. Hatte sie vielleicht irgendwas damit gemacht? Es vergiftet oder so? Aber es roch normal. Also biss er etwas ab und danach trank er auch noch etwas, nachdem er auch das gecheckt hatte. "Aber mein Knie..." meinte er darauf dass sie ihn nicht raus lassen durfte. Er zeigte auf sein voll geblutetes Bein. "Ich will nicht in den Ausguck. Ich will nach Hause!" quengelte er. Dass Piraten so rücksichtslos waren. Er konnte es einfach nicht fassen. Er sprang auf und schubste sie zur Seite. Dann versuchte er die Treppe hoch zu rennen. Irgendwie musste er doch weg kommen. Aber schwimmen ging ja nicht... Vielleicht könnte er sich ja irgendwo verstecken bis sie wieder an Land waren und sich dann von Bord schleichen? Die Chancen standen schlecht aber er konnte doch nicht einfach nur rum sitzen und sich zum Objekt machen lassen. Er war ein Junge, kein Objekt oder Tier. Doch er fiel schnell wieder hin, weil sein Knie weh tat. Er hielt es sich in Schmerz. "Au!" jammerte er und saß vor der Treppe auf dem Boden.

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    • Ginger

      Ginger grinste ihn amüsiert an, als er schimpfte. "Das gibt es bei uns hier nicht. Dieses 'Sowas macht man nicht.' Bei uns ist alles erlaubt. Es gibt nur eine einzige Regel und wer die bricht, der ist des Todes: Niemals eins der Crewmitglieder zu töten." Dabei sah sie einen Wimpernschlag trüb zur Seite, als ob sie sich an einen sehr traurigen Moment erinnert hätte, ehe sie ihn wie gehabt anlächelte und gespannt beim Essen udn Trinken beobachtete. Er schlang das Essen gar nicht runter.. Schmeckte es ihm wohl nicht? Oder gehörte das zu dieser Erziehung, von der ihre Familie an Bord nichts hielt?
      Dann sah sie mitfühlend zu seinem Knie. "Das kriegen wir shcon hin. Ich hab auch Laken gebracht, die können wir irgendwie um d-- AHHH!", rief sie erschrocken und fiel um, als sie von ihm zur Seite gestoßen wurde. Fassungslos sah sie ihm nach - ihre Augen weit aufgerissen. Er hatte sie geschubst!! Geschubst!! SIE!! Obwohl sie so nett zu ihm war! Obwohl sie doch mit ihm...!!
      Wütend ballte sie ihre Hände zu Fäusten und stand auf. Dass er nun hingefallen war und wegen seinem Knie jammerte, war ihr total egal! "Dann versauer hier doch! Oder ich sag Daddy, dass ich dich nicht mehr will! Dann wirst du schon morgen früh über die Planke geschickt. Und so wie du blutest, dürfte es nicht lang dauern, dass die Haie dich finden!", schimpfte sie gereizt, stapfte an ihm vorbei und wollte die Treppen hochgehen, doch dann hielt sie ihnne un sah auf den jammernden Jungen herab, dem nun wohl doch etwas die Angst ins Gesicht geschrieben war. "Ich wollte deine Freundin sein. Aber du hast mich verraten! Niemand verrät mich! Selbst Schuld!" Sie wandte den Kopf arrogant ab und krallte sich in das Treppengeländer. "Und wenn die sehen, dass du Zeug von uns geklaut hast, bist du sowieso tot."

    • Mika

      Mika hatte wohl etwas unüberlegt gehandelt. Sie wollte ihm doch gerade wegen seiner Wunde helfen. Das hat er aber zu spät gemerkt. "E-Es tut mir leid. Bitte sag es nicht deinem Vater. Ich habe doch nur Angst. Da kann einem schon mal so eine Kurzschlussreaktion passieren. Ich habe Angst und will nur nach Hause. Ich kann nicht klar denken. Es tut mir leid. Ich will nicht sterben" Seine Stimme zitterte. Er hatte wirklich Angst. Würde er über die Planke geschickt werden, würde er doch sofort ertrinken. Was konnte er nur machen, um sich zu entschuldigen? "Ich mach was du willst, aber bitte sei nicht böse. Sag es keinem. Lass mich nicht allein. Ich habe nur so große Panik." Er stand langsam auf und sah ihr nach. Es tat ihm wirklich leid. Er war so ein Idiot. Wieso konnte er nicht noch etwas warten. Dann hätte sie ihm geholfen. Aber nein, er musste ja versuchen zu fliehen.
    • Ginger

      Ginger zögerte an der oberen Schwelle und sah ernst hinaus aufs Deck, an dem noch alle sämtlichen schliefen oder sich weiter betranken, während sie Mias flehende Stimme hörte. Sie wusste sehr wohl, dass er Angst hatte. Hielt er sie für dämlich oder was? Es wäre doch dasselbe, wenn sie plötzlich von der Marine festgehalten werden würde! Darum.. darum wollte sie doch, dass sich alle betranken, damit sie ihn beruhigen könnte. Sie wollte.. doch nur einen einzigen Freund in ihrem Leben haben. Nur einen, der sie verstehen könnte. Der vielleicht... mit ihr Zeit verbringen wollte, ohne sie als schwach anzusehen. Nur einen, der in ihrem Alter war und nicht auf sie herabblickte. Nur einen, der mehr in ihr sehen könnte, als nur die Tochter des Captains. Doch er.. Dieser Wunsch war wohl zu viel verlangt gewesen. Das müsste sie jetzt wohl einsehen. Dieser Junge.. würde nie ihr Freund werden wollen, egal wie sehr sie es sich wünschte. Sie waren einfahc zu verschieden und wenn... dann würde er nur aus Angst mit ihr befreundet sein, doch bei der nächsten Gelegenheit... würde er sie, wie eben, einfach verraten. Sie vielleicht sogar töten.
      Ihr blick wurde immer ernster und finsterer, während ihr diese Gedanken durch den Kopf schossen und so verließ sie das Lager, ohne ein weiteres Wort und ohne einen einzigen weiteren Blick zurück. Sie ließ die Luke wieder zurfallen, doch ohne sie abzuschließen, denn daran dachte sie nicht mehr.. Ihre Gedanken und Gefühlswelt waren zu stark aufgewühlt.
      Stattdessen trat sie zur Rehling des Schiffes und sah in die Ferne, während die Wellen immer und immer wieder an die Außenwand des Schiffes klatschten und immer kräftigere Wind ihr um die Ohren pfiff. Sie war glücklich hier auf dem Schiff. Sehr sogar. Da war es wohl zu viel verlangt sich mehr zu wünschen..
      Bitter Lächelnd schloss sie die Augen, ehe sie nach einer Weile zurück in ihre Kajüte ging, in der sie dann bis zum kommenden Morgen schlief, auch wenn ihr das EInschlafen heute wesentlich schwerer fiel, als sonst. Denn das verzweifelte Rufen und die den Tränen nahe wirkenden AUgen des Jungen konnte sie einfahc nicht aus ihrem Kopf verdrängen. Allzu oft erwischte sie sich dabei, wie sie gedankenverloren die Hand musterte, die seine Haare berührt hatten. Und ehe sie es sich versah, war der Morgen angebrochen. Wie sie das wusste? Tja.. ein lautes Brüllen und Gezanke ging an Deck los. Grumelnd stand sie auf und fuhr sich durch das zottelige Haar, während sie die Tür aufriss. "Was brüllt ihr Spastis so ru-" Sie brahc mitten im Brüllen ab, ab einer der Piraten Mika am Kragen gepackt in der Luft hoch hielt, während er mit einigen anderen stark diskutierte. Langsam trat sie aus ihrer Kajüte, nur um sich im reichlich Abstand an einen der Maste zu lehnen und das Schauspiel stillschweigend und mit vor der Brust verschränkten Armen zu beobachten.
      "..Und dann finde ich überall Essen bei ihm verstreut!! Die Luke hat er irgendwie aufgebrochen und uns beklaut!" - "Wer sagt, dass man die Bösen beklauen darf!? Hängen sollten wir ihn, so wie sie es immer mit unseresgleichen machen!" - "Na, er hatte Hunger und ist noch ein Kind. Vielleicht sollten wir ihn einfahc nur bestrafen? Ist immerhin die Beute des Capt'ns.." - "Als ob der Interesse an diesem stehlenden Balg hat!!" - "Eine bessere Frage ist doch... wie hat er die Luke ohne Hilfe mit dieser Verletzung aufbekommen? Und anstatt in eines der Botte zu fliehen, blieb er darin zurück?", wandte einer der klügeren Piraten ein, der teilweise als eine der rechten Hände von Kurohige galt. "Das... ist eine sehr gute Frage.", brummte eben dieser Captain und trat die Stufen von seiner Kajüte herunter, ehe er eben seiner Tochter stehen blieb. "Du... weißt nicht zufällig wie er das hätte bewerkstelligen können, mein Schatz?", fragte er sie ohne dabei aber den Blick von dem blonden und jammernden Jungen zu nehmen. Diese sah Mika ausdruckslos an, ehe sie den Blick von ihm abwandte. "Kein Schimmer." Ihr Vater zog eine Braue hoch, ehe sein Blick von der Tochter zum Jungen wanderte. "Hat dieses Spielzeug... es geschafft auszubrechen und ...es gewagt dir was anzutun?" Dabei erklang seine Stimme scharf wie ein Messer. Ginger schwieg. "Ich nehme das mal als ein Ja." Er grinste boshaft. "Über die Planke mit ihm." Ginger zuckte, doch das Händegemänge war bereits im vollen Gange, während sie den Kopf zu Mika wandte, der nun widerwillig zur Planke geschleppt und drauf gestellt wurde. "Na dann~ Ich hoffe du kannst schwimmen, Kleiner. Sonst haben die Raubfische ja gar keinen Spaß bei der Jagd." Einer stieß ihn weiter vor, sodass er sich nur noch mit Ach und Krach auf dem Brett halten konnte.
      Ginger schluckte schwer und.. sie wusste nicht warum oder was sie zu dieser Tat trieb, doch sie wusste, dass sie... dass sie...
      Noch ehe sie sich erlaubte diesen Gedanken zu Ende zu denken, drängelte sie sich durch die jphlende Menge zu ihrem Vater durch. "Daddy! Bitte! Du sagtest, er sei eine Überracschung, also ein geschenk für mich oder? Das heißt: Er gehört MIR oder nicht? Das heißt, dass ich bestimmen darf, wie mit ihm gehandelt wird, nich? WIe er bestraft wird! Ich... Ich will ihn leiden sehen, Daddy. Wenn er stirbt kann ich das nich!" Sie atmete tief durch. "Lass ihn mein Spielzeug und ... und mein Sklave sein! Ich hatte noch nie einen eigenen Sklaven und ich denke dann wird er sich wünsche gestorben zu sein, ja? bitte, Daddyyyyyy"

    • Mika
      Mika blieb dort zurück. In der Leere. Zwar war ihm aufgefallen, dass das Mädchen vergessen hatte, die Luke zu schließen. Doch seine Wund tat weh und so hätte er eh nur die Treppe hoch krabbeln könne. Dann wusste er auch nicht ob er die Luke auf bekäme, oder es über haupt wollte. Er war so ein Idiot gewesen. Aber er hätte sie nie verletzen können. Es hatte ihn nur so verwirrt. Mal war sie nett und dann wieder so gleichgültig. Er verstand sie einfach nicht. Und genau das war es, was es ihm schwer machte, sie einzuschätzen. Wie war sie ihm denn nun gestimmt? Gut oder böse? Sie sah so wütend und gleichzeitig verletzt aus. Und dabei wollte er sie doch gar nicht verletzen. Er wollte nur raus und seine Wunde verarzten. Er wollte doch nur aus der Dunkelheit raus. Er wollte nach Hause. Seine Mutter machte sich bestimmt schon Sorgen um ihn. Noch jemand, der verletzt wegen ihm war. Machte er denn wirklich alles falsch? Und begonnen hat es ja nur, weil er so gern Pirat spielte und dann echte Piraten gesehen hat. Er wollte sie auch nicht verraten. Das würde er auch nie machen. Aber das konnte er ja nicht zeigen. Es war schließlich nicht so, als würde er sie nie mögen können oder sie ausnutzen wollen um frei zu kommen. Der Typ war er nicht. So wurde er nicht erzogen. Er war ein guter Junge. Er blieb einfach am Ende der Treppe sitzen und begann zu weinen. Das hatte er nicht so gewollt. Sie hatte gestockt war aber gegangen. Vielleicht brauchte sie Zeit und die wollte er ihr auch lassen und danach wollte er das mit ihr klären.
      Doch sie kam nicht mehr. Er hatte eine ganze Weile gewartet, doch sie kam nicht wieder zu ihm. Er konnte ja verstehen dass sie wütend auf ihn war. Er hatte sich falsch verhalten und Worte waren oft so nichts sagend in solchen Situationen. Mittlerweile war er wieder von der Treppe weg gegangen und gatte sich zwischen die Kisten gesetzt. Sein Magen knurrte und so begann er dann weiter zu essen. Er aß, bis alles weg war. Ein Problem von ihm war jedoch, dass er beim Essen immer ziemlich krümelte. Meistens war der Halbe Tisch voller Krümel und man fragte sich schon fast ob überhaupt etwas in seinem Magen gelandet war. Er wartete noch etwas länger, doch sie schien wenigstens an diesem Abend nicht mehr zu kommen. Das war schade, denn sie war ein hübsches, aufgewecktes Mädchen un wahrscheinlich die einzige Person auf diesem Schiff der er nicht egal sein könnte. Er nahm sich das Kissen und die Decke und legte sich hin. Auch ihm fiel es schwer einzuschlafen, aber irgendwann war die Müdigkeit stärker als das schlechte Gewissen, wegen seiner Dummheit und Angst, und er schlief ein.
      Am nächsten Morgen wurde er unsanft geweckt, indem er am Kragen nach oben gezogen Wurde. "Guck dir den an. bestiehlt uns und schläft dann seelenruhig hier unten, als sei nichts gewesen." meinte ein Pirat zu einem anderen der auf der Treppe stand. Unsanft wurde Mika nach oben gezerrt und schrie dabei. Sein Knie schmerzte noch immer, doch darauf nahm natürlich niemand Rücksicht. Er wurde vor die anderen Piraten geschleppt und in die Luft gehalten. "..Und dann finde ich überall Essen bei ihm verstreut!! Die Luke hat er irgendwie aufgebrochen und uns beklaut!" - "Wer sagt, dass man die Bösen beklauen darf!? Hängen sollten wir ihn, so wie sie es immer mit unseresgleichen machen!" Mika bekam absolute Panik. Ihm dämmerte, wie die Situation aussah. Es sah so aus, als sei er geflohen und habe die Piraten bestohlen. Also ihr Essen und ihre Getränke. Und weil er nicht vom Schiff kam, hat er sich unter Deck wieder verkrochen. Aber so war das ja gar nicht. Das Mädchen hatte ihm das Essen ja gegeben. Er schrie voller Angst rum. "Nein! Lasst mich runter! Ich habe nichts gemacht! Ich habe die Luke nicht aufgebrochen! Ich bin nicht einmal an Deck gewesen! Lasst mich los!" Doch es brachte nichts. Egal wie viel er rumschrie, ihm hörte niemand zu und selbst wenn würde ihm niemand glauben. Er sah sich ängstlich um. Dabei entdeckte er Ginger, die sich das Schauspiel nur ansah. Warum half sie ihm denn nicht? War sie etwa noch immer so wütend, dass sie ihn auch sterben lassen würde? Doch er blickte sie nicht zu sehr an. Er wollte sie ja nicht verraten. Dann kam auch noch der Captain zu ihnen und fragte seine Tochter ob sie wüsste wie er das gemacht hatte. Sie log ihren Vater an. Sie versuchte nicht mal Mika zu helfen. Er bekam noch mehr Angst als, der Captain ihn über die Planke schicken wollte. er konnte doch nicht schwimmen. "Ich habe ihrer Tochter nichts angetan. Ich habe nichts gemacht. Sie... Hat nur mit mir gesprochen als sie mich entdeckt hat. Das war das einzige Mal dass ich sie gesehen habe" Auch wenn er tierische Angst hatte so verriet er sie nicht. Er wollte nicht dass sie auch noch bestraft wurde. Mika versuchte sich so gut es geht dagegen zu wehren. Er wollte nicht sterben. Erst recht wollte er nicht ertrinken. Das wäre ein ziemlich peinlicher Tod. Es brauchte zwei Männer, die ihn festhielten und mit sich schliffen, um Mika zur Planke zu schleppen. "Nein! Ich will nicht sterben! Ich habe nichts gemacht" Er wurde mit einem Schwert bedroht und weiter zum Ende der Planke gedrängt. Er konnte sich nur noch gerade so oben halten. In dem Moment, wo es für ihn vorbei gewesen wäre, erhob der Captain erneut die Stimme. "Wartet!" sagte er nur mit durchdringender Stimme und wand sich an seine Tochter. Er hörte ihr zu und nickte immer wieder. Was sie sagte stimmte. Er hatte Ihr den Jungen quasi geschenkt. "Na gut, mein Schatz. Ich habe dir gesagt dass er dein ist, also solltest du auch über ihn bestimmen dürfen. Aber ich werde dir dennoch dafür Hilfe zur Seite stellen. Von mir aus, soll er am Leben bleiben, wenn das mein Mädchen glücklich macht." Er lächelte sie an und strich ihr durch die Haare. Er konnte seiner Tochter einfach keinen Wunsch abschlagen. "Du willst ihn also als deinen Sklaven? Ist er nicht noch etwas jung für so etwas? Kinder haben immer so ihren eigenen Kopf und... hach, na gut. Unter der Bedingung, dass sich jemand mit dir um ihn kümmert. Du hast das Sagen aber falls der Junge nicht mitspielt hast du Hilfe. Er wird nicht mehr die geringste Chance haben zu fliehen." Auch wenn er ihr keinen Wunsch abschlagen konnte, so hatte er doch seine Bedenken und stellte Bedingungen auf. Aber immerhin schien Mika am leben bleiben zu dürfen. Er atmete auf und durfte wieder zurück aufs Schiff. Dort wurde er sofort festgehalten und wieder unter Deck gebracht. Dieses Mal jedoch wurde er noch mit einer Kette angebunden, sodass er gerade mal bis zur Treppe kam. Er war damit zwar nicht zufrieden, aber immerhin war er noch am leben.

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    • Ginger strahlte ihren Vater an. "Danke, Daddy! Du wirst sehen bald wird er sich nicht mehr trauen zu fliehen und mir aus der Hand fressen kihihi", meinte sie und sah zu wie der junge zurück unter Deck gebracht wurde. Nachdem er angekettet wurde und man ihn alleine gelassen hatte, trat auch sie runter und schloss die Luke hinter sich. Ihr vater war eh gerade beschäftigt gewesen mkt dem Navigator etwas zu klären, sodass er nicht mitbekam, dass sie runter ging.
      Direkt vor dem jungen an den Ketten blieb sie stehen, ging in die Hocke und sah ihn lange stumm an. "Dein Wunsch würde erfüllt, nicht wahr? Du sagtest: du würdest alles für mich tun, wenn du bloß nicht stirbst, nich? Also. Du stirbst nicht und du darfst ab jetzt alles für mich tun." Ihr Blick wanderte kurz zu seinem Knie. Sie riss einen ihrer Ärmel auf, nahm den Kurg mit Wasser, der noch da stand und tränkte den Stofffetzen hinein, ehe sie sein Knie abtupfte und versuchte zu säubern. "Halt still! Du bist ein Mann oder nicht, akso reiß dich zusammen. So eine Heulsuse..", knurrte sie, wobei sie aber nicht den Blick von der Wunde nahm. Als alles gesäubert war, riss sie ihren anderen Ärmel ab und Band es als Verband um sein Knie. "Das sollte Entzündungen verhindern. Mehr weiß ich aber nicht. Hauptsache es heilt, sonst kannst du ja nicht arbeiten."

    • Mika

      Er saß dort auf dem Boden als Ginger zu ihm kam. Sie erinnerte ihn an seine Worte. Stimmt, das hatte er gesagt. Doch bereute er es? Nein. Es hatte ihm immerhin sein Leben gerettet. "Ich bin froh noch am leben zu sein. Egal was es kostet." sagte er deshalb. Er beobachtete was sie dort machte. Sie säuberte seine Wunde und verband sie. Er jammerte leise ein wenig rum. Aber immerhin wurde die Wunde versorgt. "Warte." Er hielt sie am Arm fest bevor sie nachher noch aufstand und wieder weg ging. "Ich will nur dass du weißt, dass du das gut gemacht hast und wenn jemand verletzt ist, kann ich gerne versuchen denjenigen zu behandeln. Ich kann nicht alles, aber ich habe schon einiges von meinem Vater gelernt" Zuerst wollte er sie noch um etwas bitten, ließ es aber bleiben. Es war vermutlich nicht so wichtig und wenn doch könnte er es später immer noch sagen.
    • "Gute Antwort.", gab sie zu, während sie seine Wunde verband. Als er sie dann jedoch am Gehen hinderte, sah sie ihn verwirrt an. "Du.. willst also unser Schiffsarzt werden?" Soe blinzelte irritiert und schmubzelte dann belustigt. "Ganz schöne Steigerung von deinem "ich will zu Mamiiii", meinste nich?"
      Sie schluckte während sich beide in die jeweiligen Augen sahen. Sie hatte recht behalten.. Er hatte wirklich hübsche Augen.
      Entschieden sah sie dann jedoch weg und schüttelte den Gedanken aus ihrem Kopf. "Eins will ich noch wissen", begann sie tief durchatmend, "Ich hätte doch sterben lassen können. Aber du hast nichts gesagt. Kein Ton. Dass..Ich hier war und das alles meine Schuld war. ..Warum nicht?" Dabei sah sie ihm am Ende wieder ins Gesicht.

    • Mika

      "Naja, wenn ich hier ja eh nicht weg komme, kann ich mich ja wohl wenigstens nützlich machen. Das habe ich gestern auch schon angeboten, aber da bist du ja nicht darauf eingegangen. Gestern bestand auch noch die Chance zur Flucht. jetzt ja wohl nicht mehr." Er sah traurig zu Boden und hielt die Kette in seiner Hand, die ihn am gehen hinderte. Es war als wäre seine Hoffnung dahin. Auch wenn er wusste, dass es noch nicht vorbei war. Wenn er sich benehmen würde und sich an die, nicht vorhandenen, Regeln hielt, dürfte er bestimmt auch wieder frei rumlaufen. "Ich habe dir gestern gesagt dass ich dich nicht verrate. Ich hätte niemandem Gesagt dass du mich in den Arztraum gebracht hast. Und so habe ich auch nicht verraten dass du mir das Essen gegeben hast. Ich halte mein Wort. Mama hat mir beigebracht wie wichtig Ehrlichkeit ist. Und Papa hat mir beigebracht dass man auch auf die Gefühle anderer achten muss wenn man mit ihnen spricht"
    • "gestern.." , begann Ginger nun ernsteren Blicks hättest du auch alles gesagt, um - wie du gerade gesagt hast - fliehen zu können. Aber das ist jetzt vorbei, also.." Sie zuckte mit den Achseln. "Ich werde fragen, aber ob mein Daddy drauf ja sagt, weiß ich nich. Du bist ja noch ein Kind. Und ein Schnugg noch dazu." Bei seinem Blick rollte sie mit den Augen. "Das so d Leute.. die keine Piraten sind. Leute, die ein Haus haben, einen Garten und ein geheucheltes glückliches Leben leben. Das sind Schnuggs." Schnaubend hörte sie ihm weiter zu, wobei sie hin und wieder durch den Raum sah, als ob sie ihm nicht zuhören würde, dabei hörte sie jedes Wort.
      "Tja. Dann wären deine Eltern wohl nicht so stolz was? Hast beides nicht wirklich gehalten, aber wenn du darauf bestehst es jetzt wieder gutzumachen, bitte. Trot--" Sie hielt inne, da sie ein dunkles Gefühl sie übermannte. Ganz so, als ob etwas gefährliches sich ihr von hinten näherte. Sie fuhr ruckartig herum - blitzartig hatte sie einen Dolch in der Hand -, doch ...da war niemand. Seltsam. Sie hätte schwören können, dass sie eine Art Mordlust.. gespürt hat. Eine mordlust wie sie sie nur selten bisher um sich herum gespürt hatte. Wo kam sie her? Und warum war,sie da? Ihr Blick wanderte zu,Mika zurück. Gab es jemand, der ihn nach wie vor töten wollte?? Dann war dieser Platz hier wohl kaum ein sicheres Versteck.

    • Mika

      Er wusste selbst was für Mist er in dem Moment gemacht hatte. Er wusste auch dass er teilweise wirklich einfach versucht hat eine chance zum fliehen zu bekommen. Aber er meinte seine worte dennoch auch ernst. Er hatte ihr sein geheimnis verraten dass er nicht schwimmen konnte. Er hatte ihr beiihrer ersten Begegnung wirklich auch vertraut. Vielleicht war er dabei recht naiv, aber er hatte in seinen augen nicht gelogen. Für ihn war es nicht hintergehen wenn er in einem moment des nicht Denkens versucht zu fliehen und sie dafür weg zu stoßen. Er hatte nie behauptet zu bleiben. Sie war gekommen und hatte ihn bedrängt. "Es tut mir wirklich leid was abends passiert ist. Aber ich habe dich nie angelogen" er verstand nicht was sie sagte und sah sie fragend an. Was war ein Schnugge? Auch verstand er dann nicht was mit ihr los war, als sie stoppte und sich umdrehte.
    • Ginger
      Ginger schluckte angespannt, ehe sie Mika flüchtig anlächelte. "Okay.. Ich mein, hast aus Angst gehandelt, nich. Bist das nich gewohnt und so. Hätt wohl ähnlich gehandelt, wenn ich in dein Schuhen wär.", sagte sie, hatte jedoch immer noch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Sie wusste, dass etwas nicht stimmte. Sie spürte die Mordlust in der nöhe nich immer, wenn auch in abgeschwächter Form.
      Und so krabbelte sie neben Mika und setzte sich dicht neben ihm. Wie lange sie hier bleiben könnte wusste sie nicht.. Aber sie wollte nicht, dass... Er stirbt. Sie wollte ihr Spielzeug doch noch besser kennenlernen. Auserdem durfte sich niemand ungefragt an ihr Eigentum vergreifen! Wenn er stirbt, dann dich bitte aus ihrer eigenen Hand!
      "Du gehörst jetzt mir.", stellte schließlich fest, um ihn wohl noch einmal daran zu erinnern. " Du musst tun, was ich will und... Du darfst mir nicht widersprechen, wenn ich was will. Auf der anderen Seite.. darf dir niemand weh tun außer mir. Niemand. Solange du mich nicht hintergehst oder mich verletzt.. darf dir kein anderer Schaden. Das... bedeutet es mein Sklave zu sein, Mika. Das ist ..die Bedingung für dein Leben. Solange du lebst.. gehörst du mir." Sie sah prüfend in sein Gesicht. "Mir alleine, hörst? Du brauchst niemand anderem Befehlen gehorchen, außer dem Capt'n. Der ist nämlich der big Boss hier hihi"