Lieb mich noch, bevor du stirbst [Annie & Shio] [BL]

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    • Lieb mich noch, bevor du stirbst [Annie & Shio] [BL]

      @AnnieMyu

      Vorstellung *klick*



      Hitoka Aino

      Noch immer stand er wie angewurzelt auf dem Dach der Schule und hielt die Hand des anderen fest. Ungläubig schaute er sein Gegenüber an und langsam machte sich auch auf dem Schulhof eine Menschenansammlung breit. Hitoka sah mit einem Auge nach unten und er hörte Gelächter und Rufe.
      Dann sah er wieder zu dem jungen Mann vor ihm. Röte stieg ihn ins Gesicht und die Worte "Lieb mich noch, bevor du stirbst" hallten in seinen Ohren.
      Wie konnte es sein das es jemanden gab der Hitoka doch gern hatte? Es war wie ein Traum ein Traum aus dem er bald aufwachen würde, doch dann betrachtete er sein Gegenüber etwas genauer und dann traf es ihm wie ein Schlag. Vor ihm stand doch ein Mann!! Ein echter Mann!
      Schnell zog er seine Hand von ihm weg und drehte sich verlegen zur Seite. "Du spinnst doch. So etwas zu sagen.." Das vermeindliche Glück war von kurzer Dauer, denn Hitoka würde es Traum nicht einfallen mit einem Mann zusammen zu sein.
      Er trat vom Rand des Daches weg und betrachtete angewiedert seine Hand. Dann sah er den anderen wieder an. "Denkst du ich bin schwul oder so etwas? Da hast du dich aber geirrt." Das hat ihm gerade noch gefehlt. Nur weil er bei den Mädchen nicht gerade punktet, heißt es doch noch lange nicht er würde sich zu dem anderen Geschlecht hingezogen fühlen.
      Hitoka schnappte sich seinen Rucksack und ging an dem Jungen vorbei und stoppte auf seiner Höhe. "Dennoch danke das du mich davon abgehalten hast zu springen.." Ein kleines Lächeln überkam dann doch seinen Lippen.
      Dann verließ er das Dach und versuchte all den Schülern und Lehrern aus dem Weg zu gehen die auf ihn lauerten.
      Er versuchte aus dem Hinterhof zu flüchten und den Rest des Schultages zu schwänzen, doch nicht ohne den Rektor, der ihn gerade noch so beim Abhauen ertappte. "Wo wollen sie denn hin Herr Aino? Ich denke wir sollten reden." Hitoka schluckte alles hinuter was er gerade asusprechen wollte und folgte dem Rektor in sein Büro. Das blieb auch nicht unbemerkt und schon ging das Getuschel un der Spott los. "Jetzt bekommt er endlich was er verdient!" "Der Junge gehört in die Klappse!" Der Blick war gesenkt und er setzte sich auf den Schul des Rektors. "Was soll ich nur noch mit ihnen machen Herr Aino? Ihre Schulleistungen sind in letzter Zeit eher misserabel und auch sonst scheinen sie mir eher ein wenig, nun wie soll ich es genau ausdrücken.. Verändert zu sein. Fehlt ihnen etwas?" Ein Schweigen durchströmmte den Raum. "Mein Junge wenn es etwas gibt dann sagen sie es mir. Sonst muss ich bald ihre Eltern darüber informieren." "Was? Nein!" Er schaute den Rektor mit großen Augen an. "Es war schon das dritte Mal das sie so eine Tat vollbringen wollten.. jedes Mal war zum Glück jemand da der das Ganze rechtzeitig verhindern konnte. Wohin soll das noch gehen? Bis es wirklich passiert und dann bin ich wohlmöglich noch daran Schuld das ich nichts gesagt oder getan habe." "Soweit wird es nicht kommen Sir.." "Nein? Ich denke sie brauchen Hilfe und ich möchte das sie sich an unseren Schulpsychologen wenden. Jetzt sofort." "Muss das sein?" "Ja! Ich bitte da rum." "Na gut.."
      "Schön ich behalte sie im Auge. Und jetzt gehen sie."
      Hitoka verließ das Büro und atmete tief durch. "So ein Mist auch!"
      Er schlug gegen die Wand und lehnte sich mit dem Kopf gegen diese.
      "Wäre ich doch nur gesprungen..." Für ihn würde der ganze Alptraum erst beginnen.



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    • James Koren

      Fast schon geschockt sah James noch immer auf dem ihn eigentlich unbekannten Jungen auf. Eigentlich wäre er gar nicht hier..eigentlich war er immer auf dem anderen Dach um sein Mittagessen zu verspeisen...doch dieses war heute zugesperrt...deswegen war er hier und...fand diesen Jungen vor. Wie er am Rad des Daches stand, mit leerem Blick und ohne überhaupt nach zu denken hatte James die Hand des Jungen ergriffen und sagte einfach das erste was ihm in den Sinn kam, als er seine wunderschönen grünen Augen sah.
      ,,Lieb mich noch, bevor du stirbst!"
      Nun hatte er diese Worte überhaupt realisiert und wurde auch rot als der andere seine Hand weg zog. Wieso hatte er das gesagt? Nun ja...es war wohl dieser Blick...James hatte den kleineren tatsächlich schon ein paar mal gesehen, immer nur alleine, das fiel einem auf wenn man selber auch immer allein war. Irgendwas faszinierendes hatte dieser Junge...und als James in seine Augen sah wusste er auch was es war.
      Das er so angewidert war verletzte ihn zwar etwas, doch konnte er es ihm nicht verübeln. Solche Worte von einem anderen Mann zu hören das...war sicher nichts Normales. James hatte einfach das ausgesprochen was er fühlte in diesem Moment und, naja, eigentlich war es auch irgendwie das was er sich wünschte. Geliebt zu werden...vielleicht nicht direkt von ihm, aber Liebe, dass war wohl definitiv etwas wonach er sich sehnte und so wie der schwarzhaarige ihn angesehen hatte erging es ihm da wohl kaum anders. Er blickte von ihm weg, ließ ihn gehen, doch als der andere neben ihm stehen blieb und dann noch einmal sprach sah James sofort wieder zu ihm. Er lächelte...dieses Lächeln wollte er definitiv wieder sehen. Und somit hatte er sich ein Ziel gesetzt und wenn James das einma getan hatte dann würde er dieses Ziel auch verfolgen.
      Er sah dem Jungen noch nach und auch als die Tür längst zu war starrte James noch auf diese, bevor er sich schüttelte und dann auf seine Uhr sah. Ihm fiel ein das er noch etwas zu erledigen hatte, für sein Essen war nun wohl keine Zeit mehr, aber das war schon okey! Also nahm er die Beine in die Hand und machte sich auf den Weg, hörte dabei leider aber auch die Worte der anderen. Sie sprachen alle über den 'Freak vom Dach'...'Schade das ers nicht getan hat'...'Ich hab die Wette gewonnen'... Wiederlich wie James fand, aber er konnte schlecht etwas sagen. Er war seit nicht mal einem Monat an der Schule, er war gerade erst hier her gezogen. Ihn hielten sie sowieso auch für einen Außenseiter, er könnte wohl schlecht etwas sagen.
      Etwas außer Atem kam er schließlich an seinem Ziel an, klopfte an der Tür, woraufhin eine nette Stimme ihn nach drinnen bat. Lächeln trat James ein und blickte in das überraschte Gesicht der Schulpsychologin. ,,James...ich habe dich noch nicht erwartet, wie schön!"-,,Freut mich auch sie wieder zu sehen, Dr. Parker." James übergab ihr einen gut gefüllten hefter, welchen sie etwas erschrocken ansah. ,,Das sind...nur die letzten 2 Jahre?" Fragte sie nach, woraufhin James mit den Schultern zuckte. ,,Sammelt sich eben einiges an..." Er lachte aber sofort und winkte ab. ,,Keine Sorge, sie müssen sich nicht alles durchlesen! Ich kann ihnen ja auch alles erzählen." Die Dame nickte nur und legte den dicken Hefter langsam auf dem Tisch ab. ,,Ich werd es mir trotzdem durchlesen...aber ich freu mich das du mir alles erzählen willst, James." Selten hatte sie einen so aufgeschlossenen Jungen Mann bei sich...es war selten ein fröhliches Gesicht bei ihr zu sehen, aber sie wusste nur zu gut das dies auch nur Fassade sein konnte. ,,Also dann, ich muss weiter zum Unterricht. Wir sehen uns am Donnerstag!" Grinste der 17-Jährige, lief dann zur Tür raus und beinahe direkt in die Arme des Jungen vom Dach. Wieder sah er in diese schönen Augen...diese wirklich sehr sehr schönen Augen. ,,Oh...Hi!" Er lächelte ihm zu, machte dann einen Schritt zur Seite. ,,Entschuldige, ich war in Eile und hab dich etwas übersehen." Sein Lächeln wurde ein wenig wärmer, als er zu ihm wieder runter sah. ,,Hey, warte heute nach der Schule am Schultor, okey?" Nun verwandelte sich das Lächeln in ein Grinsen, eh er ohne eine Erklärung einfach ging um zum Unterricht zu kommen. Er müsste einfach hoffen das er warten würde....wenn nicht würde er es morgen eben wieder probieren!
    • Hitoka Aino

      Die Schüler gingen an dem jungen Mann vorbei und er musste den ganzen Spott wieder ertragen. Wie gerne würde er jeden einzelnen hier drinnen genau so weh tun wie sie es mit ihm anstellen. Auch das Mädchen was sein letztes Geständnis erst vor ein paar Stunden von ihm bekam tuschelte als er vorbei lief. "Ich kotz gleich. So einer findet mich gut. Ist ja wiederlich." Sein Blick war starr nach vorne gerichtet und er hatte die Hände in den Hosentaschen. Bald würde er dem Ganzen hier ein Ende setzen und es kann ihn niemand aufhalten.
      Plötzlich wurde er aber aus seinen Gedanken gerissen als er angerempelt wurde. Kurz verlor er fast das Gleichgewicht und dann sah er zu demjenigen auf. Ehe er jedoch seine Wut an ihm auslassen konnte wurde ihm bewusst wer da vor ihm stand. Wieder dieser Kerl vom Dach. Dieser eine..
      Doch seine Worte durchbohrten auch dieses Mal sein Herz und er konnte gar nicht so schnell darauf antworten, da war der Blonde auch schon verschwunden.
      "Was war das denn..", flüsterte Hitoka vor sich hin.
      Er versuchte seine Gedanken wieder klar werden zu lassen und klopfte an die Tür der Schulpsychologin. Eine weibliche Stimme ertönte Hitoka öffnete vorsichtig die Tür. "Kommen sie rein Herr Aino. ich habe sie schon erwartet." Etwas verwirrt sah er sich um. Woher wusste sie wer er war und das er jetzt ausgerechnet zu ihr kam. "Der Direktor hat mich eben angerufen und mir gesagt sie seien auf dem Weg. Setzen sie sich doch." "Ähm ok." Hitoka setzte sich auf den Stuhl und die Dame holte Zettel und Stift aus der Schublade. "Dann sagen sie mir was bedrückt sie?" Sie stützte ihren Kopf auf die Hände und sah den jungen Mann an.
      Hitoka war starrte auf den Boden und krampfte seine Finger zusammen.
      "Das bleibt alles unter uns. Alles was wir hier besprechen bleibt auch in dem Raum. Versprochen." Das Hitoka niemanden mehr so richtig vertraute sollte sie sogleich zu spüren bekommen.
      "Vielen Dank Miss.. Aber ich habe kein Interesse daran. Schönen Tag noch."
      Ohne ein weiteres Wort verließ er das Zimmer und machte sich auf dem Weg nach Draußen. Das er auf dem Jungen vom Dach warten sollte interessierte ihn auch nicht wirklich. Was wollte er schon von ihm wollen? Es wäre besser für ihn er würde ihn in Ruhe lassen.
      Ein wenig neugierig war Hitoka zwar schon, aber wer was von ihm wollte sollte ihn auch gefälligst suchen.
      Also machte er sich vom Acker und suchte sich einen ruhigen Ort, wo kaum jemand hinkam.
    • James Koren

      Er schaffte es noch rechtzeitig zur Stunde, entschuldigte sich aber trotzdem beim Lehrer da es doch ziemlich knapp war. Mit eine kleinen Seufzen setzte er sich auf seinen Platz, ganz hinten im Raum am Fenster. Er mochte es ab und an aus dem Fenster zu sehen und war deswegen auch ziemlich froh darüber das dieser Platz für ihn noch frei gewesen war, es war mehr ein Glücksfall gewesen als alles andere. Der Unterricht begann und James nutzte diesen kleinen Moment um doch wirklich kurz mal nach draußen zu sehen, aus dem 'kurz'wurde aber nichts als er sah wie jemand das Schulggelände verließ. Nicht nur irgendjemand...der junge vom Dach. Schwänzte er einfach? James seufzte nur, er würde wohl nicht auf ihn warten. ,,Mister Koren!" James zuckte zusammen. Mist, da hatte er wohl länger aus dem fester gesehen als geplant. ,,E-Entschuldigung..." Er blickte etwas bedrückt auf seinen Zettel. Hatte er wirklich gedacht das we warten würde? Ja, irgendwie hatte er das...oder zumindest gehofft. Aber gerade konnte er schlecht etwas tun, er müsste wohl bis zum Schulschluss warten. Vielleicht würde er dann ja wieder kommen? Wohl kaum...aber...vielleicht ja doch! Zuversichtlich war er schon immer, also wieso nicht auch jetzt? Mit einem schmunzeln machte sich James an seine Aufgaben, es waren ja nur noch zwei Stunden, dann würde er ja sehen was passiert!

      Nach Schulschluss ging James also nicht wie sonst nachhause sondern wartete neben dem Schultor an die Wand gelehnt auf den anderen. Ob er kommen würde wusste er nicht...oder wann er kommen würde...aber auf ihn wartete niemand, für seinen Onkel war es okey wenn er noch unterwegs war, solange er Zuhause war wenn es dunkel wurde. Der junge Mann bekam ein paar schräge Blicke von den anderen, die störten ihn aber schon lange nicht mehr. Er beschloss sich zu beschäftigen, nahm seine Kamera hervor und betrachtete ein wenig die Bilder die er vor kurzem geschossen hatte. Er mochte es sich diese immer wieder zu sehen...James fing gern schöne Dinge mit seiner Kamera ein, liebte Momentaufnahmen...auch wenn er nur Landschaften fotografierte, vorerst. Vielleicht würde es sich ja mal ergeben und er könnte den Jungen vom Dach fotografieren...bei del Gedanken musste er schmunzeln. er hatte so schöne Augen...er würde sicher sehr hübsch aussehen in Fotos... Mit diesen Gedanken verbrachte er die Zeit vor der Schule, erst einmal...wartend.
    • Hitoka Aino

      Den gesamten Weg bis zu seinem geheimen Platz dachte der junge Mann nur an den anderen Jungen vom Dach. Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.. Aber was wollte er von ihm? Er kannte ihn doch nicht mal..
      Seufzend setzte er sich auf die Bank. Hier war es wirklich sehr ruhig und niemand kannte diesen wunderschönen Ort. Alles schien still zu stehen, auch die Zeit. Kein hektisches Treiben auf den Straßen, kein Lärm von großen Menschenmassen. Hier war einfach nur Stille.
      Hitoka schloss die Augen und lauschte den Zwitschern der Vögel zu. Wie gerne würde er für immer an diesen einen Ort bleiben.. Er möchte nie wieder zur Schule, gar nach Hause.. Denn wenn sen Stiefvater erfahren würde das er geschwänzt hätte.. so wüsste er was im blühte..
      Sein Blick fiel auf seine Armbanduhr und es war bereits Schulschluss. Er erinnerte sich daran der der Junge auf ihn warten wollte.
      Doch was brachte es ihm? Er verstand die Welt nicht mehr.
      "Lieb mich noch, bevor du stirbst.." Diese Worte sprach er immer und immer wieder vor sich hin.
      "So ein Schwachsinn!", schrie er auf. Mit geballten Föusten stand er nun da und Trönen kullerten über sein Gesicht. "Geh aus meinem Kopf heraus.. Bitte..."

      Die Zeit verstrich.. Ohne das sich Hitoka rührte.. Langsam wurde es dunkel und dann schnappte er sich seinen Rucksack und machte sich auf dem Weg in seine persönliche Hölle..
      Sein Blick war leer und durchbohrte jegliches Wesen was ihm entgegen kam.
      Zögernd nahm er den Schlüssel aus seiner Hosentasche und schloss die Tür auf.
      Vorsichtig trat er hinein und sah sich um. Es war ruhig.. zu ruhig.
      Dann sah er einen Zettel auf der Theke liegen.
      ´Wir sind aus. Bestell dir eine Pizza es wird spät bei uns. Wir hoffen du hattest einen schönen Tag. Mam & Dad´
      Erleichternd lies er sich auf dem Sofa nieder. Endlich war er komplett allein zu Haus und das bis spät in die Nacht hinein.
      Er ging nach oben zog sich seine Uniform aus und schlüpfte in ein Shirt und in eine bequeme Hose.
      Dann schnappte er sich das Telefon und tippte die Nummer seines Lieblingspizzaladens. "Ich hätte gerne eine große Salamipizza mit Pilzen."
      Gesagt getan. Hitoka machte es sich auf dem Sofa gemütlich und machte sich einen Film auf Netflix an. Geduldig wartet er auf seine Pizza.
    • James Koren

      Er hatte seine Fotos...bestimmt schon 3 mal durchgesehen...es waren über 1000...und jedes mal wenn er den Kopf anhob war es dunkler...und als er ihn ein letztes mal hob sah der nur das Auto seines Onkels und diesen wie er auf ihn zukam. ,,James...wo bleibst du denn? Ich hab die halbe Stadt nach dir abgesucht..." Fragte der Mann doch etwas besorgt, strich dann James etwas über den Kopf, welcher sich ein Lächeln aufzwang. ,,Entschuldige...ich wollte auf jemanden warten aber...derjenige wollte wohl nicht das ich auf ihn warte..." - ,,James..." Sein Onkel nahm den jungen Mann in die Arme, welcher ihn fest drückte. ,,Komm...wir gehen nachhause, Kleiner." James sah sich noch kurz etwas um, eh er nickte und dann seinem Onkel ins Auto folgte.
      Auch den ganzen nachhause Weg hielt James die Augen auf und sah sich immer wieder um, sein Onkel ließ ihn einfach machen. Er machte sich zwar sorgen, aber er wusste das er James jetzt sowieso nicht helfen konnte. Die Fahrt war zum Glück nicht zu lang, aber selbst als er ausstieg sah James sich noch um, es war für seinen Onkel Daimon wirklich schwer ihn so zu sehen. Als sie nach drinnen gingen kam ihnen schon der Geruch von frischem Essen entgegen, auch wenn James nicht nach Essen zumute war, er würde trotzdem etwas zu sich nehmen. Luis zu liebe...dem Mann seines Onkels. ,,James!" Luis kam auf ihn zu, umarmte ihn sofort, eh er sich löste und ihn streng ansah. ,,Du hast vielleicht nerven junger Mann...dein Onkel und ich haben uns Sorgen gemacht! Was hast du zu deiner-" Als James den Kopf senkte verstummte die Stimme des blonden Mannes sofort. Er fing schnell an über seine Arme zu streichen. ,,Aber nein James...wir machen uns doch nur Sorgen...ich bin nicht böse..." James nickte, lächelte dann schwach. ,,Danke...ich hab auf jemanden gewartet..."-,,Oh! Du hast einen Freund?! Das ist toll, James!" Doch verschwand das Lächeln wieder. ,,Nein...wohl ehr nicht..." Luis sah zu seinem Mann, welcher nur seufzte und mit den Schultern zuckte. Es tat beiden Männern weh das ihr kleiner Junge einfach keine Freunde fand...irgendwie fiel es ihm schwer Anschluss zu finden, dabei war er so ein netter Junge...
      ,,Na komm...ich hab Spaghetti gemacht, so wie du sie magst! Komm..." Luis legte einen Arm um James und lief mit ihm ins Wohnzimmer, wo er ihn an den bereits gedeckten Tisch setzte. James fasste es noch immer nicht...das er mal so viel Glück haben würde hätte er nie gedacht. ,,Danke Leute..." Er lächelte die beiden Männer glücklich an. ,,Ihr...seid wirklich das beste was mir hätte passieren können!" Auch die beiden Männer lächelten, bevor sie mit dem Essen begannen. Er würde morgen einfach Hitoka darauf ansprechen...vielleicht kam ihm nur etwas dazwischen.
    • Hitoka Aino

      Sein Abend war entspannend und er war das erste Mal seit langem glücklich.
      DIe Pizza hatte der junge Mann auch schon verdrückt und räumte seine Sachen noch auf, damit die Unordnung nicht wieder zu einem Streitthema wurde.
      Es war schon kurz vor 10 Uhr und noch immer war niemand zu Hause.
      Hitoka machte sich fertig fürs Bett und legte sich anschließend hin. Sein Blick war an die Decke gerichtet.
      Dieser Junge vom Dach würde ihn wohlmöglich morgen wieder ansprechen.. Doch war er überhaupt bereit für eine erneute Konfrontation mit dem Junge der ihn offenbar seine Liebe gestanden hatte.
      Hitoka verzog das Gesicht. Er konnte sich einfach nicht damit anfreunden, dass ein Kerl ihn mehr mochte als die Mädchen..
      Dieser Gedanke war absurd und er musste diese Sache aus der Welt schaffen..
      Irgendwann schlief er ein.

      Er hatte einen merkwürdigen Traum. Er stand wieder auf diesen Dach und wollte springen... Dieser Junge kam ebenfalls darin vor. Er hielt ihn fest.. Nah an seinen Körper gedrückt.. Dieses Mal sprach er aber andere Worte.. "Wenn du springst dann springe ich auch.." Er konnte seinen Duft vernehmen. Er roch aromatisch und fruchtig zugleich.. Er spürte seinen Körper an seinen. Ganz nah..
      Völlig verschwitzt schreckte Hitoka am Morgen auf. Er sah sich um und befand sich zu seiner Erleichterung immer noch in seinem ZImmer.
      "Was für ein Traum." Er setzte sich aufrecht hin und hielt seinen Kopf. "Nun verfolgt er mich schon im Traum."
      Sein Wecker vom Handy klingelte ebenfalls und er drückte ihn aus.
      Nach einer wirklich guten und wohltuhenden Dusche zog er seine Uniform an und ging nach unten. Seine Mutter war ebenfalls schon wach und machte gerade das Frühstück fertig. "Morgen Mum." "Ah da ist er ja. Wie war dein Tag gestern? Ich hoffe du konntest ein wenig abschlaten." "Er war ok.." Natürlich log er. Bis auf dem Abend war der Tag alles andere als gut..Zu Mal er nicht einmal gestern Morgen dacht das er heute noch leben würde und hier in der Küche bei seiner Mutter stehen würde..
      Er sah sich eher im Himmel wieder..
      Ein wenig erleichtert war er aber schon darüber.
      "Ich muss jetzt los.." "Schönen Tag." Sie drückte ihn sein Essen in die Hand und dann war Hitoka auch schon verschwunden.

      Mit der Hand inder Hosentasche und mit der Tasche über seiner Schulter ging er in Richtung Schule. Er musste sich beeilen er wollte diesen Jugnen tunlichst aus dem Weg gehen. Er sollte ihn nicht noch weiter im Kopf umherschwirren.
    • James Koren

      Am nächsten Morgen wachte James wie immer sehr früh auf um seine Hausarbeiten noch zu erledigen. Da er gestern so lange vor der Schule stand konnte er dies natürlich nicht machen...aber es war okey! Er stand sowieso immer früher auf als er musste damit er den ganzen Tag genießen konnte.
      Im Wohnzimmer sah er zu seinen Onkels und lächelte ihnen entgegen, sie saßen bereits in der Küche und hatten James sogar schon sein Frühstück zusammen gepackt. ,,Soll ich dich heute fahren?" Fragte Daimon und trank von seinem Kaffee, da nahm der Junge jedoch schon sein Bento und schüttelte den Kopf. ,,Nein, ich geh sofort los."-,,Was? Ist das nicht...etwas sehr früh?" Fragte Luis, doch lachte James nur und zog sich schon die Jacke seiner Uniform über. ,,Ich muss auf jemanden warten also...nein!" Mit einem lachen verabschiedete er sich, verschwand aus der Tür und machte sich sofort auf den Weg zur Schule.
      Es dauerte etwas, mit der Bahn brauchte er 15 Minuten, aber als er ankam stellte er sich gleich hinter das Schultor. James hatte sorge das Hitoka einfach gehen würde wenn er ihn sieht, deswegen...versteckte er sich eben ein wenig. Und es dauerte auch wirklich lange, er hatte seine Kamera in der Hand und fotografierte ein wenig die Bäume, als er ihn sah und aus Reflex ein Foto von ihm machte. Der Blitz erschien und James blinzelte Hitoka selber ein wenig an, kratzte sich dann verlegen am Kopf. ,,Entschuldige, dass war keine Absicht." Meinte er nur, eh er den kleineren breit anlächelte. ,,Guten Morgen Hitoka! Schön dich zu sehen." Man sah ihm an das er sich wirklich freute, es war verrückt, James konnte sich anfangs selber nicht wirklich erklären warum er ihn so mochte. Er war ihm einfach von anfang an aufgefallen und...naja, jetzt wollte er diesen Jungen unbedingt kennen lernen. Vor allem nachdem was gestern passiert war.
      ,,Hör mal du hättest mir ruhig sagen können das du keine Zeit hast...dann wäre ich gestern nicht bis Abends hier geblieben!" Wieder lachte er und suchte dann das Foto von Hitoka heraus, eigentlich um es zu löschen, doch als er es sah...da veränderte sich sein Ausdruck komplett. Er hatte ihn von der Seite erwischt und auch wenn es für andere sicher nichts besonderes war, dieses Foto...es war wunderschön. James betrachtete es einen Moment, eh er kurz nachdachte und...es dann nicht löschte. ,,Pass auf...wir machen einen Deal, ja?" Er hielt die Kamera etwas höher, damit der andere sie ihm nicht wegnehmen konnte. ,,Wir treffen uns heute wirklich und wenn du erscheinst dann lösche ich das Bild, okey? Oder stört es dich nicht das ich eins von dir ha-" Seinen Satz konnte er nicht beenden, denn ihm wurde die Kamera aus den Händen geschlagen. Einige Kerle lachten, was James nur zum seufzen brachte. ,,Da haben sich zwei Loser wohl gefunden!" Als James die Kamera aufhob sah er die drei finster an. ,,Er ist kein Loser." Kam es streng aus ihm heraus, was die anderen sogar kurz irritierte. ,,Ja klar...keine sorge James, dich übertrifft er eh nicht." Einer der Typen tätschelte ihm zweimal nicht gerade sanft gegen die Wange, James verzog nur das Gesicht, eh die Typen zum Glück weiter gingen. ,,Sowas unhöfliches..." Er nahm ein Tuch aus seiner Brusttasche und fing an seine Kamera zu putzen, welche nun etwas beschmutzt war. Er behütete sie sehr... ,,Also...warte ich heute wieder sinnlos auf dich oder gibst du mir eine Chance?" Er lächelte ihm schon wieder entgegen, sein Lächeln konnte ihm wirklich niemand mehr nehmen.

    • Hitoka Aino


      Auf dem Weg zur Schule war Hitoka wie immer in Gedanken. Er dachte über sein Leben nach. Wie es nun weiter gehen soll und was die richtige Entschiedung für ihn war.
      Heute war der Himmel bedeckt und es sah nicht gerade so aus als würde es heute noch schöner werden. Das Wetter passte zu seiner geknickten Stimmung wie die Faust aufs Auge.
      Als er gerade ins Schultor einbog wurde er durch einen Blitz mitten in sein Gesicht aus seinen Gedanken gerissen. "Was zum Teufel?" Erschrocken sah er sich um und reib sich die Augen, die gar nicht darauf klar kamen was gerade so passiert war.
      Dann erblickte er den Jungen vom Dach und schüttelte nur den Kopf. Dieser Junge scheint es auf ihn abgesehen zu haben. Nur lauerte ihm schon vor der Schule auf und dann machte er auch noch ein Foto. in Hitoka kochte die Wut und dann kam auch noch eine lächerliche Entschuldigung von ihm und ein freundliches guten Morgen. Das war zu viel des Guten.
      "Sag mal was bildest du dir eigentlich ein? Erst rennst du mir bis aufs Schuldach hinterher, dann treffe ich dich per Zufall auf dem Gang und jetzt lauerst du mir auch noch auf. Was ist dein Problem?! Das geht schon fast unter stalking." Hitoka war außer sich, wurde jedoch gleich unterbrochen als der Junge ihn im Gegenzug selbst einen Dämpfer verpasste. "Das geht dich gar nichts an. Warum sollte ich auch warten? Hab besseres zu tun." Hitoka steckte die Hände in die Hosentaschen und sah den anderen an.
      Er wollte dieses Foto, wie auch immer es aussah behalten? Schlimmer ging es ja doch gar nicht mehr. "Das klingt doch fast nach Erpressung. Ich glaubs ja nicht..." Ehe beide noch etwas sagen konnten tauchten diese Affen vor ihnen auf und machten einen auf voll cool. Hitoka sah die anderen nur angewiedert an. Sie waren selbst nichts besseres und spielten sich auf wie sonst etwas. Als sie jedoch die Kamera von dem Jungen durch die Gegend warfen, war bei Hitoka der Spaß auch vorbei. "Sag mal gehts noch?" Doch die Jungs lachten nur und gingen weg. Besorgt sah er zum anderen rüber. "Ist was kaputt gegangen? Am liebsten würde ich denen Mal meine Meinung geigen."
    • James Koren

      Wie er ihn anfuhr...er konnte James wohl wirklich nicht leiden, was? Aber das würde den hellhaarigen nicht abhalten...dieses Verhalten war nur ein Abwehrmechanismus. Hitoka tat es nur um sich selber zu schützen und das wusste er, weswegen James einfach ruhig und normal mit ihm weiter sprach...zumindest bis ihm seine Kamera aus den Händen geschlagen wurde.
      Er hob diese auf und putzte sie mit dem Tuch aus seiner Brusttasche. Die Kamera war ihm wirklich wichtig und es fiel dem Jungen ein Stein vom Herzen als er sah das diese kaum beschädigt war, jedoch war er dann einen Moment später sehr über das Verhalten von Hitoka überrascht.Er half ihm?
      Bei seiner Frage lächelte James sanft, schüttelte nur sacht den Kopf. ,,Nein...scheint alles gut zu sein..." Aber man merkte das sich seine Laune ein wenig geändert hatte. Auch wenn er nicht so wirkte auf den ersten Blick, James war ziemlich sensibel und das gerade eben...nervte ihn einfach nur. Er mochte so ein Verhalten absolut nicht. ,,Ihnen die Meinung geigen würde nichts bringen. In ihren Köpfen ist nichts, also würden sie sich auch nicht schlecht fühlen, selbst wenn du sie zurechtweist." Das wusste er nur zu gut...die auf seiner alten Schule hatten auch nie aufgehört, egal was James getan hatte. Solche Leute hörten nie auf...
      James seufzte etwas und steckte sein Tuch weg, hing sich die Kamera wieder um. ,,Na gut ich...geh dann man." Kurz lächelte er ihn an, so gut er konnte. ,,Überlegs dir...ja?" Er würde wieder nach der Schule warten. Nicht so lange wie letztes mal...aber er würde warten. James winkte noch einmal kurz, eh er nach drinnen ging und sich dort zu seinem Klassenraum begab. Er wusste nicht mal wieso er die Zielscheibe dieser Idioten war...er war es einfach...so wie all die anderen male an seiner alten Schule auch. Und hier wusste nicht mal jemand sein Geheimnis...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnnieMyu ()

    • Hitoka Aino

      "Gut das nichts passiert ist.." Leicht schmunzelte Hitoka den anderen an, auch wenn dieser alles andere als glücklich zu sein scheint. Er kannte es nur zu gut gehänselt zu werden.. An dieser Schule war er bevor James kam das Oberopfer und kam öfters mit blauen Flecken nach Hause, aber zu Hause lief es bie dem Jungen auch nicht gerade so gut. Auch dort wird er nicht gemocht und seine Mutter schaut nur zu..
      Alles machte Hitoka so wütend... Jeder von ihnen sollte die Strafe bekommen, die sie verdient hätten, auch wenn das nie passieren würde.. "Du ge-hst?" Hitoka sah James mit großen Augen an, aber dann wurde ihm selbst bewusst das sie ja noch zum Unterricht müssten. Doch ehe er noch etwas sagen konnte war James schon verschwunden.
      Hitoka lehnte sich an das Schultor. Sollte er dem Jungen eine Chance geben? Sie waren sowieso schon das Gespött der Schule und irgendwie war er ihm auch etwas schuldig, denn nur er war der Grund warum Hitoka nicht gesprungen ist.
      Wenn er nicht da gewesen wäre.. Wäre er vielleicht schon tod.
      Seufzend ging er in die Schule hinein. Er musste jetzt wohl oder übel zum Psychologen, auch wenn er es nicht wollte.
      Zögernd klopfte er an die Tür. "Ah kommen sie doch rein."
      Er schloss die Tür hinter sich und setzte sich auf den Stuhl. "Schön das sie heute freiwillig gekommen sind." "Das wegen gestern. Tut mir leid." "Schon gut. Sie sind nicht der erste der das Zimmer einfach so verlässt. Aber gut fangen wir an."

      Das Gespräch mit dem Psychologen verlief so wie es sich Hitoka vorgestellt hatte, ernüchternd.
      Den restlichen Tag versuchte er dem Unterricht zu folgen und die Gemeinheiten der anderen zu überstehen.
      Dann war es Schulschluss und er versuchte vor James am Schultor zu sein. Er schien aus der Puste zu sein, da er sich so beeilt hatte.
      Die anderen hatten noch AG´s und daher konnte niemand eine Spitze lassen. Hitoka sah sich um, doch James war nicht zu sehen. "Typisch.."
    • James Koren

      Nachdem er gegangen war fühlte er sich ein wenig mies. Seine Kamera hatte zwar nichts abbekommen, aber die Demütigungen saßen irgendwie noch immer tief und James wollte das einfach nicht mehr mitmachen. Es war ihm zu blöd, er verstand auch gar nicht wirklich wo das her kam, er konnte sich nicht erinnern in der kurzen Zeit in der er hier war irgendwem etwas getan zu haben. Vielleicht waren Menschen auch einfach so...
      Die Stunden vergingen und alles lief eigentlich ganz normal, leider traf er Hitoka während der Pausen nicht an, zumindest war er nicht wieder auf dem Dach. Als dann Unterrichtsende war wollte James eigentlich sofort los, jedoch wurde er wegen einiger Unterlagen die noch fehlten von seinem Lehrer aufgehalten, weswegen er etwas in Verzug kam. Als er aber endlich gehen konnte rannte er so schnell er konnte los. Er rannte, rannte, und als er aus der Schule rannte grinste er nur. //Er ist da...//
      ,,Hitoka! Hitoka!" Rief er und winkte grinsend, eh er total außer Puste bei ihm ankam. Er musste sich etwas auf den Knien stützen, atmete kurz durch, eh er ihn anlächelte. ,,Wow...du bist echt hier...das freut mich!" Lachend erhob er sich, eh er ihm andeutete vor zu gehen, zusammen verließen sie dann das Schulgelände.
      ,,Also...irgendwas worauf du Lust hast?" Fragte er und lächelte den anderen weiter an. ,,Ich würde gern ein wenig mit die quatschen...so über alles mögliche...vielleicht gehen wir in den Park? Ich geb dir auch ein Eis aus wenn du lust hast..." Hoffentlich fühlte er sich wohl..
    • Hitoka Aino

      Immer wieder sah der junge Mann auf das Schulgelände, doch niemand war zu sehen. Lange würde er nicht hier stehen bleiben, denn seine Zeit war kostbar.
      Dann hörte er wie sein Name gerufen wurde und das nicht überhörbar. Ein Blick reichte und schon stand der blonde Junge vor ihm. Hitoka verschränkte die Arme vor seinem Körper um sich irgendwie selbst zu schützen, denn er fande es ein wenig albern das der Andere sich so sehr über ihn freute. "He! Fahr dich runter ja? Das letzte Haus in dieser Gegend hat dich noch nicht gehört.." Ihm war schleierhaft wieso sich der Junge so um ihn scherrte, sie kannten sich nicht einmal und schon sollte er ihn auch noch folgen. Hitoka sah das eher skeptisch und schnappte sich seine Tasche eh er hinter her lief.
      Worauf er Lust hatte? Nun das lies sich schnell beantworten, er würde am liebsten zu seinem geheimen Platz gehen und dort in Ruhe für sich sein, der Tag war schon zu viel des Guten. Das Gespräch mit dem Physiologen warf alles wieder auf.. Und ihm war zum Heulen zu mute, doch das lies er sich nicht anmerken.. nicht vor ihm..
      Hitoka zuckte mit den Schultern und sah den anderen ohne jegliche Emotion an.
      "Wenn du meinst.."
      Er folgte ihm bis zum Park und dort gab es einen Eiswagen wo sie sich in die Reihe stellten.
      Es dauerte nicht lange und beide waren an der Reihe.
      "Erdbeereis bitte.."
      Schnell wurde die Kugel auf die Waffel getan und ihm hingereicht..
      Er tippte James an und zeigte auf die Bank, wohin er sich auch gleich verflüchtigte.
      Es war komisch hier mit ihm zu sein.. Hitoka nahm auf der Bank platz und leckte an seinem Eis und beobachtete ihn. `Was wollte er nur von mir...?´
    • James Koren

      James würde seine Laune schon irgendwie gesteigert bekommen, es brauchte eben nur...Zeit.
      Er holte sich ein Erdbeereis und James musste etwas grinsen, eh er sich selber eines mit Zitronengeschmack holte und sie sich auf eine Bank setzen, wo es wieder ein wenig ruhiger wurde. Es war nicht schlimm, Ruhe war nichts schlimmes, trotzdem drehte er seinen Kopf irgendwann etwas zu ihm und schmunzelte leicht.
      ,,Ich esse jeden Morgen mein Bento auf dem Dach." Begann James und sah dann wieder auf den schönen Teich, welcher nicht weit vor ihnen lag. ,,Jedoch auf dem Norddach...auf dem im Süden war ich sonst nie. Aber wo ich sonst aß war zugesperrt...es...war kompletter Zufall das ich bei dir war." Nun blickte er wieder den kleineren an. ,,Oder Schicksal...nenn es wie du willst." Für ihn war es Schicksal. Oft hatte er Hitoka schon alleine gesehen, ihn beobachtet und sich immer gefragt wer er war. Jetzt saß er mit ihm hier und aß Eis...und würde ihn hoffentlich näher kennenlernen.
      ,,Warst du heute bei der Psychologin?" Fragte er nach und schleckte nebenbei nochmal von seinem Eis. ,,Es ist wichtig drüber zu sprechen, glaub mir. Ich dachte auch immer es sei besser alles mit sich auf zu machen, hatte keine Lust mit anderen zu sprechen aber...es ist wirklich schöner für einen wenn man alles mal los wird. Ich würde dir auch anbieten das du immer mit mir sprechen kannst...Ich wäre gern jemand dem du dich anvertrauen kannst." James ging einfach davon aus was er gern damals gehört hätte. Das Wissen das jemand für einen da war, genau das hatte ihm gefehlt...vielleicht fehlte es auch einfach Hitoka.
    • Hitoka Aino

      Er schleckte weiter an seinem Eis, ehe es zu schmelzen began und sah starr nach vorne.
      Es war also Zufall das der andere bei ihm auf dem Dach war, doch das hat rein gar nichts damit zu tun was er zu ihm sagte.. ´Lieb mich noch, bevor du stirbst..´ Er sah ihn verwirrt an.. Denn so recht wusste er nicht wie er ihn darauf ansprechen sollte was er damit meinte. Er war ihm doch völlig fremd und jetzt liefen sie sich jeden Tag über dem Weg. Immer noch empfand Hitoka ihn als Stalker.. Der ihn verfolgt.. Doch das wollte er jetzt gerade nicht anbringen, denn beinhae hatte er sich an seinem Eis verschluckt als der andere ihn auf die Physiologin ansprach. "Ja.. War ich.."
      Lust darüber zu Reden hatte Hitoka jedoch nicht.. Schon gar nicht mit einem Fremden.
      Dann stand er plötzlich auf und nahm seine Tasche in die Hand.
      "Können wir ein Stück gehen?"
      Hitoka wollte nicht mehr so nah neben ihn sitzen.. Er füllte sich überrumpelt und unwohl.
      Sein Eis warf er in den Mülleimer und lief in Richtung Teich.
      Vor diesen blieb der junge Mann stehen. Er hockte sich hin und nahm einen Stein in die Hand und warf ihn über den Teich.
      "ich weiß nicht ob es gut ist dich da in die Sache mit reinzuziehen. Ich komme ja selbst nicht damit klar und ich weiß nicht ob ich dir wirklich vertrauen kann.. Ich kann niemanden so richtig vertrauen."
      Ihm graute es schon bei dem Gedanken daran wieder nach Hause zu gehen.. Dort wo er schon auf ihn wartete.
      Er setzte sich an einen Steg der nicht weit weg von ihnen war und lies seine Beine baummeln. "Wäre ich doch nur gesprunge.. Dann hätte ich meinen Frieden gefunden." Er lehnte seinen Kopf auf das Geländer und starrte über den Teich. Wie gern er jetzt einfach springen würde..Der Drang danach war größer als alles andere auf der Welt..
      Für Hitoka war es der einzigste Wunsch sein Leben endlich aufzugeben..
    • James Koren

      Er wollte spazieren und natürlich hatte James dagegen nichts ein zu wenden, aber als der andere sein Eis einfach weg warf...tat er es ihm gleich da auch ihm die Lust daran verging. Hatte er etwas falsches gesagt? Er...wollte eigentlich nur helfen.
      Als sie am Teich blieben und Hitoka sich hin hockte blieb James stehen und beobachtete ihn, horchte dann lieber seinen Worten statt etwas selber zu sagen. Er konnte niemandem vertrauen...wieso brachte ihn das so zum schmunzeln? Er erinnerte ihn so...an sich selber.
      Auch auf den Steg folgte James ihm und Hitoka sprach von dem Moment als er auf dem Dach stand. Es schockte James nicht das der andere gern gesprungen wäre, dass er wirklich sein Leben beenden wollte...Als er sich so über das Geländer beugte legte James jedoch seine Hand an dessen Schulter, zog ihn ein wenig zurück und lächelte ihm entgegen. ,,Ich weiß...und glaub mir, dieses Gefühl wird noch eine Weile bleiben aber...mit der richtigen Hilfe wird es aufhören." Er nahm seine Hand wieder weg und begann langsam die Langen Ärmel seiner Jacke auf zu knöpfen. Auch wenn es heiß war trug er immer langarmige Sachen und das nicht ohne Grund. ,,Ich weiß du glaubst mir das jetzt nicht...aber ich weiß wovon ich spreche." Er zog seinen Ärmel ein wenig nach oben und offenbarte ihm somit die vielen vielen teilweise sehr tiefen Narben auf seinem Unterarm, welche sich nach oben auch weiter zogen. Er zog es jedoch schnell wieder herunter, denn auch wenn er darauf achtete das niemand anders es sah, er wollte das nicht zu lange so offenbaren. Es war ihm einfach zu unangenehm, auch wenn man ihm dies dank seines Lächelns nicht anmerkte. ,,Ich weiß du traust mir nicht, aber das musst du auch nicht. Ich denke nur das es ganz gut ist jemanden zu haben an den man sich wenden kann, neben seinem Psychologen natürlich. Ich hatte so jemanden nicht und war genau an so einem Punkt wie du...ich wurde gerettet, wieso soll es bei dir nicht auch so sein?" James wollte damals diese Worte auch nicht hören, dass wusste er noch ganz genau, aber er wusste auch das Hitoka diese Worte so schnell nicht wieder vergessen wird. ,,Du musst mir nicht sagen was falsch läuft oder wieso es dir so geht...der Grund ist zwar der Ursprung, aber deine Gedanken kann man auch ohne ihn zu kennen konrollieren. Bei der Lösung des Ursprungs kann dir nur ein Psychologe helfen, dass bin ich nicht, aber ich kann dir zuhören und wenn du mal wieder in...dieses Loch fällst wäre ich gern für dich da." Er überreichte ihm einen Zettel auf welchen er schon im Unterricht seine Nummer geschrieben hatte. ,,Dein Leben ist wertvoll Hitoka...und ich würde dir gern helfen...und dich kennen lernen wie du wirklich bist, Hitoka." Sein Lächeln wurde ein wenig wärmer. ,,Du musst mich nur lassen."

    • Hitoka Aino

      Wie lange dieses Gefühl andauern würde, konnte der andere ihm ja wohl nicht sagen. Stattdessen versuchte er ihm irgendwas einzureden, als wäre er selbst ein Pyschologe. Doch sein Lächeln lies Hitoka nicht kalt. Er drehte sich etwas zu ihm um und betrachtete seine Arme mit den vielen Narben die er hatte. Hitoka schluckte, denn auch er verbarg die ein oder andere Narbe oder blaues Fleck auf seinem Körper. Daher vermied er alle sportlichen Aktivitäten die die Schule zu bieten hat, nur damit man in der Umkleide seinen Körper nicht sehen konnte.
      Auch wenn er eine Schwäche für das Schwimmen hat und es gerne regelmäßig machen würde, so konnte er es einfach nicht. Der Schmerz steckte so tief in ihm drinnen, das er sich nicht traute einen Schritt nach vorne zu gehen. Alles was er anpackte wurde durch seinen Stiefvater zugleich zerstört. Er wusste noch nicht einmal was er gegen ihn hatte. Am Anfang schien er ein echt guter Fang für seine Mutter zu sein, doch je länger er schon mit ihnen zusammen lebte, desto mehr entwickelte er sich zu einem Monster.. Das Jagt auf unschuldige Jungen machte. Auch heute würde er wieder Prügel bekommen, das war ihm klar, weil er nicht nach der Schule dirket nach Hause gekommen ist oder gar Bescheid gegeben hatte wo er steckte. Doch ihm war es im Moment völlig egal.. Er brauchte diese Ruhe hier.. Dieser schöne Anblick von dem Park lies ihn aufatmen.
      Hitoka lauschte den Worten des anderen weiter und sah ihn dabei an.
      Klar wusste er das er mit seinen Worten Recht hatte.. doch wie konnte er wissen das er ihm vertrauen konnte.. Das er ihm all das sagen konnte was ihm beschäftigte.. Ihm die Wunden zeigen die er auf seinem Körper trug.. Dafür war es einfach noch zu früh.. denn das Vertrauen eines Menschen zu erlangen bedeutete viel Arbeit.

      Ein wenig überrascht war er am Ende schon, als James ihm den Zettel überreichte wo eine Nummer drauf stand. Hitoka nahm ihn entgegen und sah ihm in die Augen.
      Er atmete tief durch und sah ihn wieder an. "Ich denke darüber nach." Den Zettel steckte er in seine Hosentasche und blickte dann auf die Uhr an seinem Handgelenk. Es wurde Zeit das er geht, noch länger durfte er nicht von zu Hause weg sein, denn jetzt war es eigentlich schon zuspät. Er schulterte seine Tasche und stand auf. "Ich muss jetzt gehen." Hitoka ging an dem anderen vorbei, drehte sich jedoch noch einmal um. "Danke das du so offen zu mir warst." Ein leichtes Lächeln überkam seinen Lippen, ehe er sich wieder wegdrehte und in Richtung nach Hause lief.
      Er nahm den Zettel aus seiner Hosentasche und musste nun etwas mehr grinsen als vorher. "Er lässt echt nicht locker, hm?"

      Zögerlich nahm er den Schlüssel aus der Tasche und schloss die Tür auf. "Da bist du ja!" Seine Mutter fiel ihm besorgt um den Hals. Wo warst du denn?" "Ich musste noch was in der Bibliothek nachschauen und dabei habe ich die Zeit vergessen." Nun tauchte auch noch der Stiefvater auf. Hitoka´s Herz schlug bis zum Hals und er versuchte ihn nicht anzusehen. "Du hast deiner Mutter ziehmliche Angst gemacht. Warum hast du dich nicht gemeldet hm?"
      "Da sind keine Handys erlaubt.." Hitoka versuchte die Sache ruhig zu betrachten. "Na schön."
      Hitoka zog seine Schuhe aus und nahm die Tasche in die Hand. "Ich bring die schnell nach oben." "Ja ist gut. Ich mach dir noch das Essen warm." Seine Mutter war wirklich die beste die man sich vorstellen konnte. Sie war nie wütend auf ihn nur immer sehr besorgt, was Hitoka ja auch irgendwo verstand.
      Im Zimmer angekommen legte er die Tasche auf dem Schreibtischstuhl ab. Er knöpfte sein Hemd auf und betrachtete die blauen Flecken auf seinem Körper im Spiegel. Es gab fast keine freie Stelle mehr. Ein Wunder das er überhaupt noch laufen konnte. Die Schmerzen waren unaufhörlich. Er striff sich ein Shirt über und zog eine Jogginghose an, ehe er wieder nach unten ging.
      "Das nächste Mal meldest du dich bitte ja?" "Ja.." Der strenge Blick von seinem Stiefvater durchbohrte den jungen Mann beinahe. Hitoka nahm am Tisch platz und aß in Ruhe das Abendessen auf. "Du hast wie immer toll gekocht Mutter." "Danke." Sie küsste ihn auf dem Kopf.
      "Ich geh dann nach oben noch ein paar Hausaufgaben machen."
      Hitoka stand vom Platz auf und eielte schnell nach oben in sein Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
      Erleichtert lies er sich auf den Boden sacken. Heute würde er wohl keinen Ärger bekommen..
      Er nahm den Zettel mit der Nummer in die Hand und tippte diese auf sein Handy ein.
      Er würde am liebsten etwas schreiben, doch er wusste nicht so Recht was..

      Der Abend verging und Hitoka machte gerade die letzte Aufgabe fertig, als es an seiner Tür klopfte. Er zuckte zusammen. "Ja?"
      "Wie oft soll ich dir noch sagen du sollst die Tür nicht verschließen?"
      Hitoka schluckte. Er kam also doch nicht so glimpflich davon wie er gedacht hatte.
      Zögerlich öffnete drehte er den Schlüssel um und schon stürtze er hinein und verschloss die Tür hinter sich.
      "Du weißt schon das das was du heute gemacht hast Auswirkungen auf dich hat? Wie konntest du deiner Mutter nur sowas antun? Sie einfach warten zu lassen. Du weißt das sie sich immer Sorgen um dich macht. Und du bestrafst sie damit? Du weißt das ich das nicht so stehen lassen kann." Hitoka stand da wie angewurzelt, sein Blick war auf den Boden vor sich gerichtet. "Zieh dein Shirt aus!"
      Hitoka schossen Tränen in die Augen und er tat was er ihm befahl. "Hm so viel Platz haben wir ja nicht mehr, aber du scheinst auf Schmerzen zu stehen, wenn du immer noch so gerade stehst." Er zog seinen Gürtel aus und ging um Hitoka herum.
      Hitoka hörte nur wie er ausholte und dann spürte er wie der Gürtel mit voller Wucht auf seinen Rücken aufschlug.
      Das Peitschen war nicht zu überhören, doch Hitoka starrte immer noch auf den Boden.. Er wollte stark sein, sich nichts anmerken lassen, auch wenn die Schmerzen die Hölle für ihn waren. Er hörte nicht auf immer und immer wieder schlug er auf ihn ein.
      Ein letzter großer Knall und dann war es vorbei.
      "Ich hoffe das war die eine Lehre. Mir wäre es lieber du wärst endlich tot."
      Der Stiefvater verlies das Zimmer und Hitoka sakte auf die Knie.. Nun flossen die Tränen aus ihm heraus.. Er war wehrlos und machtlos gegenüber ihn..
      Er wusste nicht wie lange er noch dort unten auf den Boden kauerte.. Doch es wurde allmählich hell am Horizont.
    • James Koren

      Er dachte drüber nach. Das...war doch zumindest etwas. Doch so schnell konnte er gar nicht noch etwas sagen, wie schnell er seine Tasche geschultert hatte und ihm sagte das er...los musste. ,,Oh ja...klar." Kam es deswegen nur von ihm, er sah ihm nach eh...er...etwas sah, womit er nicht gerechnet hatte. Ein Lächeln. Und wenn es nur ein kleines war. Ein Lächeln, welches sein Herz etwas höher schlagen ließ. Sehr...viel höher. Er konnte gar nichts sagen, als er schon lange Weg war und nur leicht seufzte. ,,Bitte...gib nicht auf." Er krallte sich etwas gegen das Metallgestell vor sich, eh er seine Tasche wieder nach um los lief. Nachhause. Dort wo...er in Sicherheit war. Wo es ihm gut ging, endlich gut ging.
      ,,James! Lass das!" Hörte man nur eine lachende Stimme, gefolgt von einem kleinen kreischen. ,,Ich hab dich gleich!" Lachte James und rannte dem anderen Jungen hinterher, welchen er dann an der Hüfte packte und zu sich zog. ,,Hab ich dich endlich! Jetzt kommst du nie wieder weg!" - ,,Hör auf! HAHA!" Lachte der andere weiter, wehrte sich zwar, aber wirklich sehr halbherzig, da er eigentlich genau das wollte. Gehalten werden. ,,Du solltest mich nicht so umarmen, man könnte ja denken das du Schwul bist!"- ,,Halt die Klappe..." Ein kleiner Kuss auf die Wange. Ein sehr kleiner, der den blonden Jungen in James Armen nur kichern ließ. ,,Du weißt genau wie sehr ich dich mag. Und hier ist niemand, also halt ich dich so lange ich will..."- ,,Du meinst solange ich will!" Beide lachten, umarmten sich, hielten sich in den Armen. An diesem warmen Herbsttag, an dem die Bunten Blätter vom sachten Wind getragen wurden, hätte James die ganze Welt vergessen können nur um diesen Augenblick weiter auskosten zu können. Nur um noch...ein kleine Weile so zu bleiben... ,,James?" Nur noch ein bisschen. ,,James..." Einen...kleinen Augenblick...ein letztes mal... ,,JAMES!" - ,,Huh?!"
      Erschreckte sich der Junge Mann, sah vor sich auf seine...nur halb geschälte Kartoffel. ,,Du warst wieder in Gedanken...ist alles okey?" Fragte ihn sein Onkel, woraufhin der Junge sich etwas räusperte. ,,Ja ich...hab nur nachgedacht..." Sein Onkel nickte und bereitete selber weiter das Essen vor. Er sollte...nicht mehr so oft daran denken. Definitiv nicht.

      Am nächsten Tag ging James seiner üblichen Routine nach, gab seinen Onkels noch eine Umarmung zum abschied, eh er los zur Schule fuhr und wie auch die Tage zuvor am Tor auf Hitoka wartete. Dieses mal sah er sich keine Bilder an, er...wollte definitiv nicht das seine Kamera noch einmal auf dem Boden landete.
    • Hitoka Aino

      Er lag noch immer wie erstarrt auf dem Boden.. Er hatte überall Schmerzen, seine Brust schnürrte sich zusammen, als würde er keine Luft bekommen. Die Tränen liefen über seine Wangen und die Arme schlang er um seine Beine.
      Sein Handy klingelte und das war das Zeichen das er aufstehen musste. Er wollte aber hier einfach liegen.. Warum war er nicht endlich tot? Warum erfüllte ihm niemand diesen Wunsch?
      Schritte waren auf dem Flur zu vernehmen, die Tür öffnete sich und er wurde an den Haaren nach oben gezogen. "Geh dich endlich waschen und frisch anziehen! Deine Mutter wartet mit dem Frühstück."
      Er hatte keine Kraft ihn überhaupt ins Gesicht zu schauen.. Sein Blick war leer und schwarz..
      Es fiel ihm schwer sich auf den Beinen zu halten, doch er hatte keine Wahl.. Er würde es wieder tunt wenn er nicht auf ihn hörte.
      Hitoka schleppte sich mit frischen Sachen in der Hand ins Badezimmer und schloss die Tür hinter sich zu.
      Wenigstens hier hatte er Privatsphäre.. Hier konnte ihn niemand stören.
      Er zog seine Sachen aus und betrachtete seinen Körper.. Überall waren blaue Flecken zu sehen.. Er hatte Schmerzen an den Seiten. Eigentlich fühlte er ihn überall..
      Die Bilder gingen ihn wieder durch den Kopf.. Vor ihn lag der Rasierer von seinem Steifvater .. Nur dieses eine Mal... nur noch einmal..
      Zitternd und zögerlich griff er in dessen Richtung.. Doch eine innere Stimme stoppte ihn.. Er lies ihn wieder fallen..
      Tränen kullerten übern sein Gesicht.
      Plötzlich sah er vor sich diesen blonden Jungen.. "Wow ! ich werde langsam verrückt.."
      Er rieb sich die Augen und dann war er wieder weg.

      Nachdem er sich frisch angezogen war und halbwegs normal aussah, schnappte er sich seine Tasche und ging nach unten. Jeder Schritt schmerzte.. und er durfte keine Miene verziehen..
      "Guten Morgen Hitoka!" Seine Mutter war euphorisch und freute sich ihn zu sehen. Sie küsste ihn auf die Stirn. "Du siehst ja nicht gut aus. Schlecht geschlafen?" "Wohl schlecht geträumt hm?", fügte sein Stiefvater hinzu. "So in etwa", murmelte der dunkelhaarige vor sich hin.
      "Ich nehme mir das Frühstück mit.. Muss vorher noch was erledigen." Beide nickten und in windeseile zog er sich seine Schuhe an und ging aus der Tür. Dort atmete er tief durch und genoss die frische Prise die um seine Nase zog.
      Er machte sich auf dirketen Weg zu Schule um die Begegnung mit dem blonden Jungen zu vermeiden..
      Er würde wieder nicht locker lassen.. Hitoka wusste nicht wie er damit umgehen sollte..
      Quälend schleppte er sich zum Schultor, doch da stand er schon und lächelte ihn an.
      "Mist..", murmelte Hitoka vor sich hin..
      Er senkte seinen Blick und ging schnell an ihn vorbei. "Sry ich habe keine Zeit für deine Gefühlsduselei.. ich muss in die Bibliothek.."