Ein Ende ist auch ein Neuanfang (Saki & Uki)

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    12 Jahre ARC
    Ihr lieben,
    Jetzt gibt es uns schon 12 Jahre
    Schaut gerne in die neuen News
    oder in das ARC Quiz
    oder schreibt eine schöne Erinnerung an die Memory Wall
    Herzlichste Grüße
    euer ARC-Team <3

    • Ein Ende ist auch ein Neuanfang (Saki & Uki)



      @Saki

      Es war eine lange Mission gewesen und Sasuke war froh gewesen als das Tor von Konoha wieder in sein Sichtfeld kam. So lange hatte er keine richtige Heimat gehabt und doch hatte er nie wirklich ganz mit dieser abschließen können. Um so glücklicher war er, dass er nun wieder ein Teil dieses Dorfes war. Nach seinem Bericht beim Hokage war er froh, dass er nun wieder etwas Zeit für sich hatte.
      Der Schwarzhaarige schlug sogleich die Richtung vom Dango-Laden ein. Er war spät dran und dies alles nur, weil der Hokage ihn noch mit einigen Fragen gelöchert hatte. Es war alles noch nicht lange her und doch war er wieder mit ganzen Herzen ein Konoha-Nin. Nochmal würde er nicht so durchdrehen und doch sahen ihn einige noch skeptisch an. Nur in einigen seiner alten Freunde und Kameraden hatte er nun auch noch welche und seltsamerweise in Hinata. Früher hatte er nie viel mit ihr zu tun gehabt und doch war es nun so, dass sie sich recht regelmäßig trafen. Er mochte ihre nette und ruhiger Art und außerdem war es immer sehr entspannend gewesen, dass sie ihm nie hinterher gelaufen war.
      Er betrat den Laden und setzte sich sogleich an den üblichen Platz wo er nun auf Hinata wartete.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • "Hanabi. Jetzt sei doch nicht so hibbelig. Man könnte ja fast meinen, dass das nun dein erster Tag wäre." sprach Hinata mit einem Lächeln, während ihre jüngere Schwester lächelnd vor ihr herum sprang, die Arme zur Seite ausgebreitet und vor sich her summend. Seit 2 Jahren war auch sie nun auf der Ninja-Akademie und nach der längeren Pause die gebraucht wurde, um Konoha wieder in seinem alten Glanz strahlen zu lassen, sah sie ihre Teamkameraden endlich wieder, was man der heute 14 Jährigen sofort ansehen konnte.
      "Komm schon Hinata! Du hast dich doch auch schon immer gefreut Shino und Kiba zu sehen, wenn ihr so lange getrennt wart. Du weißt also am besten wie es ist." kam es sogleich trotzdig, aber dennoch freundlich von Hinatas jüngeren Schwester, welche sich mit einem Kuss auf die Wange bei Hinata verabschiedete und in Richtung Trainingsplatz lief, auf welchem sie sich mit ihren Kameraden und ihrem Sensei traf. Leise seufzend und dennoch lächelnd schüttelte die Ältere den Kopf und winkte etwas, bevor sie den Dango-Laden in der Nähe betrat.Sich kurz umsehend erblickte sie auch schon bald Sasuke, auf welchen sie nun zu ging und ihn freundlich lächelnd begrüßte. "Hallo, Sasuke." Mit diesen Worten setzte sie sich ihm gegenüber an den hölzernen Tisch.
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Sasuke saß noch nicht lange da und hatte sich noch nicht mal die Mühe gemacht etwas zu bestellen als Hinata hereinkam und ihn schnell erblickte. "Hallo.", kam es von ihm als sie sich setzte und er lächelte leicht. "Was kann es sein?", kam es nun von der Bedienung und Sasuke bestellte sich einen Tee. Sie wartete noch kurz bis auch Hinata bestellt hatte und ging dann wieder um die Beiden alleine zu lassen. "Wie läuft es bei dir? Wie geht es deiner Kleinen Schwerster und Neji?" Er selbst hatte immerhin keinen mehr zu dem er zurückkehren konnte und so beneidete er sie etwas darum und dennoch freute er sich auch für sie. Ruhig sah er sie an und fügte noch hinzu: "Hast du auch bald wieder eine Mission?" Er selbst wollte nicht unbedingt von seiner erzählen, denn immerhin hatte sie sich nur langweilig gezogen gehabt. Genau in dem Moment als er nun auf ihre Antwort wartete hörte man draußen Kichern von Sakura, kurz gefolgt von Naruto, der etwas sagte. Man hörte nicht was gesagt wurde und doch, dass sie es waren. Sogleich fixierten seine Augen Hinata, den immerhin wusste er um ihre Gefühle.
    • "Irgendwie hatte ich geahnt, dass du zurück wärst und natürlich hier sitzt." sprach die Blauhaarige und sah zu der Bedienung, ehe sie lächelnd ebenfalls eine Tasse Tee bestellte, bevor sie sich wieder Sasuke widmete. Auf seine Frage hin überlegte Hinata kurz, ihre Hände auf ihrem Schoß und kurz nickend. "Hanabi geht es blendend. Sie hat sich die letzte Zeit so darauf gefreut ihre Teamkameraden wieder zu sehen, dass ich sie heute kaum bändigen konnte, als ich sie begleitet habe." lachte sie leise. "Und was Neji betrifft.... Es wird. Er wurde vor ein paar Wochen entlassen und darf eigentlich alles, bis auf zu viel trainieren und schwer heben. Wie eine Schwangere also." witzelte sie und strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr. "Und bei mir ist alles wie gehabt.... An Missionen nehme ich noch nicht teil und so schnell wird sich das für mich wohl auch nicht ändern, es sei denn man braucht dringend Hilfe." sprach sie weiter, während ihr Blick nun auf dem Holz des Tisches lag. Sicher waren es Shio und Kiba, die sie immer wieder dazu überreden wollten mit ihnen auf eine Mission zu gehen, doch nach Kurenai's Tod im Krieg fühlte sie sich eher dafür verantwortlich hier in Konoha zu helfen, wo sie konnte, so wie es Kurenai getan hatte.
      Die Augen für einen Moment geschlossen hörte auch Hinata Sakuras Kichern und die Stimme ihres Schwarmes und widmete den beiden einen kurzen Blick, jedoch gefolgt von einem Lächeln. Sicher, es traf sie sehr, dass Naruto ihr sagte er wäre mit Sakura zusammen, doch wusste Hinata auch, dass sie naiv war zu denken es würde jemals mit ihnen funktionieren. Naruto war schon damals in Sakura verliebt gewesen, noch dazu hatte die junge Hyuuga noch nie den Mut aufbringen können ihm dies auch nur einmal zu sagen oder Andeutungen zu machen. Also freute sie sich für die beiden.
      Sich nun wieder Sasuke widmend neigte sie den Kopf ein wenig zur Seite. "Und wie sieht es bei dir aus? Wie war deine Mission?" fragte sie und nippte an ihrem Tee, welche die Bedienung vor wenigen Minuten an den Tisch gebracht hatte.
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    • Da Sasuke nicht all zu oft hier war in Konoha wurde ihm nach jeder längeren Abwesenheit durch eine Mission wieder bewusst wie sehr sich einige Dinge verändert hatten. Hinata bildete dabei keine Ausnahme. Seine Augen musterten sie genauer, jedoch unauffällig aus dem Augenwinkel während er die gesamte Umgebung um sich herum begutachtete. Sie war erwachsener und reifer geworden, sicher wie jeder von ihnen und doch war es bei ihr was Besonderes, denn immerhin war sie nun ein Clanoberhaupt und musste sich ganz um die Familie und ihre Schwester kümmern. Es waren für alle schwere Zeiten und Sasuke verstand ihren Kummer zu gut, denn auch er hatte immerhin seine Familie verloren, auch wenn Hinata immerhin noch Neji und Hanabi hatte.
      Er lauschte ihren Worten und der Anflug eines Lächelns zeigte sich auf seinem Gesicht, das meistens viel zu ernst war. Es war aber schön zu hören wie die nächste Generation heranwuchs und auch zu hören, dass Neji nun immerhin auf dem Weg der Besserung war. Sie war ein zu offenes Buch für ihn und so erkannte er auch den Anflug von Trauer in ihren Augen und erneut kam er nicht drum herum sich zu wundern wieso Naruto und auch Sakura nie etwas aufgefallen war. Es war doch schon immer zu offensichtlich gewesen. Der Tee vor ihnen dampfte heiß und der Duft stieg ihm in die Nase während er nun drauf wartete bis sie sich wohl gefasst hatte.
      Es würde nichts bringen sie weiter zu fragen und auch wollte er nicht, dass sie sich nachher noch schlecht fühlte und so machte er bei dem Themenwechsel mit. "Die Mission war recht eintönig. Auch wenn ich es nie zu laut sagen würde: Ich vermisse schon fast die Zeiten als ich noch an Naruto und Sakura geschweißt war und wir zusammen auf Missionen mussten. Da hatte man immerhin immer jemanden auf den man sich verlassen kann. Auch wenn man mir vertraut.. so ist es wohl immer noch nicht zu hundert Prozent so und es wird scheinbar hinterfragt was ich mache." Er verstummte und nahm einen Schluck um sich nicht hineinzusteigern. Seit dem Krieg war er ruhiger geworden und doch geriet er ab und an außer sich, besonders jetzt, wenn man ihm nicht vertraute oder ihn unterschätzte. So sollte der Tee ihm nun helfen sich zu beruhigen ehe er noch was Falsches sagte. "Aber ich denke, dass wird mit der Zeit besser und ich werde sicher auch bald ein Team finden was zu mir passt. Aber nun habe ich einige Tage frei und werde diese auch genießen. Vielleicht komme ich mal vorbei und besuche euch..." Auch wenn er Neji nicht wirklich sonderlich gut kannte und mochte, so war er doch froh, dass dieser wieder auf den Beinen war und Hinata dadurch nicht alleine.
    • Sie verstand seine Worte und nickte verständnisvoll. Sicher war es vorallem für Sasuke schwer in Konoha wieder festen Fuß zu fassen, auch wenn viele ihm unter die Arme griffen. Der Verrat in Kindestagen allerdings saß dennoch bei allen noch recht tief, doch Hinata war es egal. Sie war froh Sasuke einen Freund nennen zu können, selbst nachdem sie nie wirklich viel miteinander zu tun hatten. Eigentlich nur durch die Prüfungen hatten sie hier und dort einmal ein Wort gewechselt und als Sasuke sich damals des öfteren abgekapselt hatte, als die Mädchen ihm wieder hinterher gerannt waren. Bei diesen Gedanken musste die junge Hyuuga schmunzeln, doch hörte sie Sasuke weiterhin zu.
      "Ich glaube das wird alles bald anders. Vorallem wenn Konoha wieder komplett aufgebaut ist und langsam wieder Normalität einkehrt. Dann wirst sicher auch du wieder ein Team finden, auf das du dich verlassen kannst, genauso andersherum." versichterte sie ihm und nickte zuversichtlich. "Und wer weiß. Vielleicht traue ich mich dann auch wieder aus Konoha heraus, sobald es Neji wieder komplett gut geht und wir gehen zusammen auf eine Mission."
      Sie lächelte dem Älteren mit geschlossenen Augen und ihrer fröhlichen und freundlichen Art entgegen, die man nicht anders von ihr kannte. Ihre Schüchternheit hatte sie in den letzten Jahren beinahe gänzlich abgelegt und nur noch selten ist ein Anflug davon zu erkennen. Als Sasuke jedoch meinte, er würde vorbei sehen und sie besuchen wurde ihr Lächeln noch ein wenig breiter.
      "Das wäre schön, wenn du das tun würdest. Dann koche ich für heute Abend gleich etwas mehr. Also... wenn du dann auch zum Essen bleiben möchtest natürlich."
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    • Schon immer war Sasuke ein Eigenbrötler gewesen oder zumindest seitdem er seine Familie verloren hatte. Nun, im Nachhinein betrachtet, war das Ganze zurückziehen sicher nicht gut gewesen und eigentlich hatte auch damit all das Chaos erst angefangen. Doch darüber hatte er sich schon viel zu oft und zu lange den Kopf zerbrochen und nun versuchte er sich nicht mehr mit seiner Vergangenheit aufzuhalten, sondern in die Zukunft zu blicken, auch wenn es nicht immer ganz leicht war. Auch die Worte von Hinata bauten ihn auf und er freute sich, dass sie es immer wieder schaffte ihm Mut zuzureden und das Gute zu sehen. Es war wirklich eine wunderbare Eigenart an ihr und auch er nickte. "Es wäre sicher schön mal mit dir auf eine Mission zu gehen. Immerhin hatten wir nie die Gelegenheit gehabt, aber ja... erst mal muss Konoha wieder aufgebaut sein. Er schaute hinaus und war froh wie weit sie eigentlich schon gekommen waren. Jedes Mal wenn er von einer Mission wiederkam war es erneut ein Schock wie schnell es ging, doch eigentlich sollte er sich nicht darüber wundern, denn immerhin zogen sie alle hier an einem Strang. Erneut nickte er kurz und erwiderte kurz ihr Lächeln, wenn auch eher schüchtern. „Ich komme gerne heute Abend vorbei und bleibe dann auch gerne zu Essen.“ Es freute ihn mal wieder gute Hausmannskost zu essen, denn immerhin war er es nie gewohnt gewesen. „Aber nun muss ich leider erst mal wieder los. Es tut mir leid, aber ich hatte noch versprochen für den Hokage etwas zu erledigen.“ Er erhob sich und legte noch schnell etwas Geld auf den Tisch um die Rechnung zu bezahlen. „Wir sehen uns dann heute Abend bei euch. Danke.“
    • Es freute Hinata sehr, dass er zustimmte auch mit ihr auf eine Mission gehen zu wollen, sobald alles in Konoha erledigt war und sie vielleicht doch irgendwann wieder freiwillig eine Mission annehmen würde. Doch erst einmal hatte sie hier wichtigeres zu erledigen. Sie musste sich immeehin auch noch um ihre Schwester kümmern und auch aufpassen, dass Neji nicht übermütig wurde und sogleich wieder anfing zu trainieren, solange er noch nicht das OK bekommen hatte. Und wenn er was sein konnte auser ruuzg, dann was es sturer als ein Bock. Als Sasuke schließlich meinte, er müsse noch etwas erledigen, neigte sie den Kopf etwas zur Seite, lächelte aber freundlich. "Ist gut. Pass auf dich auf, Sasuke... aubd wir sehen uns dann heute Abend." sprach sie und lächelte ihn mit geschlossenen Augen an, bevor sie dem Schwarzhaarigen hinterher sah, als er das Gebäude verließ. Hinata selbst blieb nich etwas sitzen, trank ihren Tee und überlegte was sie heute überhaupt kochen sollte. Hanabi würde auswärts mit ihren Freunden und Teamkameraden essen, so wie es auch sie damals mit Shino und Kiba getan hatte. Naja, sowie Sauke hatten - so viel sie wusste - kein Lieblingsgericht. Zumindest hatte sie nie davon etwas mitbekommen oder von Sakura oder Naruto erfahren. "Macht es nicht einfacher." murmelte sie und trank ihre Tasse leer, bevor sie das Geld ebenfalls auf den Tisch legte und sich erhob. Mit einem freundlichen Lächeln verabschiedete sie sich von den Angestellten und verließ den Laden, um einkaufen zu gehen. Irgendetwas würde sie schon hinbekommen, wie immer. Ansonsten würde sie einfach Tonkatsu mit Reis machen und Männer brauchten ja bekanntlich ihr Fleisch, um überhaupt leben zu können. Mit einem Löchekn nickte sie und kaufte die nötigen Zutaten und frische Schweinekottelets, die sie Zuhause parieren und braten könnte.
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    • Kaum hatte Sasuke den Laden verlassen fragte er sich auch schon, ob er eben vielleicht unhöflich gewesen war, doch immerhin war Hinata niemand, der jedes Wort auf die Krautwaage legte und ihn einfach machen ließ. Dafür war er auch dieses Mal dankbar, denn immerhin hatte er noch ein geheimes Dokument abzugeben für den Hokage. Wieso man grade ihn mit so einer leichten und albernen Aufgabe losschickte war ihm unklar und doch dachte er sich, dass es sicher eine Art war ihn wieder ins Leben hier zu integrieren. So machte er sich mit einem leisen Seufzer auf den Weg und immerhin war es ja nur Dorfintern und würde ihn nicht daran hindern heute Abend zum Essen mit Neji und Hinata zu gehen.
      Für einen Ninja gab es wohl nichts Schlimmes als tatenlos rumzusitzen. Sicher war es nicht die erste größere Verletzung, die Neji davongetragen hatte und doch hatte noch keine ihn so lange und ernsthaft außer Gefecht gesetzt gehabt wie diese. Nachdem er nun aus dem Krankenhaus draußen war wohnte er bei Hinata und ihrer Schwester. Es war ein ungewohntes Gefühl hier zu leben und nicht mehr in seiner alten Umgebung und doch war es nun mal so, dass sich so einige Sachen in Konoha geändert hatten. So schlich er schon die letzten paar Tage nur wie ein Geist durch die Räume. Heute jedoch hatte er Glück und Hinata war außer Haus. Neji war extra heimlich früh aufgestanden, kaum, dass sie weg war, und hatte sich auf den hauseigenen Trainingsplatz begeben. Es nützte nichts seine Muskeln ganz verkommen zu lassen und ein wenig Training würde schon nicht schaden. Sein Byakugan ließ er mit Absicht außen vor aber einige Kunai werfen und dazu einige Male auf den Trainingsdummy einschlagen würden nicht schaden, so zumindest der Gedanke. Leider merkte der junge Mann schnell, dass es ihm an Ausdauer und auch an Kraft fehlte. Nun, nach einigen Schlägen, war seine Sicht seltsam verschwommen und er keuchte, während er den Dummy schon quasi umarmte, auch wenn er sich eigentlich nur hatte dagegen lehnen wollen.
    • Tief seufzend verließ Hinata den kleinen Laden, nachdem sie sich mit einer Verbeugung und einem Lächeln bei dem Verkäufer verabschiedet und bedankt hatte. Mit der Tüte in der Hand ging sie den Weg, den sie heute Mittag gekommen war zurück zum Hyuuga-Anwesen und summte leise vor sich hin. Lange hatte sie schon nicht mehr richtig kochen können. Hanabi wollte ja zuhause nie etwas und nahm sich höchstens etwas mit und Neji.... aß erst seit kurzem wieder normal, seit er aus dem Krankenhaus raus durfte. Gut, das konnte sie auch irgendwie verstehen. Das Essen dort war wohl auch nicht das Beste gewesen und so musste sich sein Magen auch erst wieder daran gewöhnen. "Dann wird es wirklich Zeit, dass er mal wieder was anständiges bekommt." lächelte sie und schob die Tür auf, nachdem sie die Stufe hinauf hinauf getreten war. "Bin zuhause!" rief sie, bevor sie die Tüte auf den Tisch stellte und die Treppen nach oben zu den Zimmern sah. Vielleicht schlief er ja? Langsam begann die junge Frau auszupacken und die Lebensmittel in den Kühlschrank zu stellen - zumindest diese, welche dort hinein gehörten -, ehe sie etwas blinzelnd in die Richtung des Trainingsplatzes sah und nach draußen trat. Sogleich wurde ihr Blick etwas ernster und zugleich besorgt, während sie zu ihrem Cousin lief. "Neji! Verdammt noch mal, was machst du denn?" fragte sie mit deutlicher Besorgnis in der Stimme, bevor sie ihre Hand auf seinen Rücken legte. "....Du sollst dich doch noch nicht überanstrengen..."
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    • Neji war so froh gewesen, dass er sich wieder bewegen konnte und auch die frische Luft im Vergleich zum Krankenhaus tat ihm gut und doch vermisste er das Training am meisten. Immerhin hatte er schon sein ganzes Leben lang jeden Tag trainiert und so war er unheimlich froh gewesen als Hinata gegangen war. Eigentlich hatte Neji auch nicht vorgehabt sich erwischen zu lassen und eigentlich wollte er auch gar nicht so lange trainieren, aber da es sich am Anfang noch so gut angefühlt hatte, hatte er weitergemacht und die Zeit vergessen. Erst etwas später hatte es ihn wie ein Schlag ins Gesicht getroffen und er merkte nun die Folgen wirklich stark, dabei hatte er sogar ein normales leichtes Training gemacht und keines nach Guys Standard. „Nur ein wenig ausruhen.“, murmelte er zu sich selbst und war der Meinung, dass er sicher noch massig Zeit hatte bevor Hinata wiederkommen würde, doch er hatte sie geirrt. Leise vernahm er eine Stimme, die vom Haus an sein Ohr drang und doch wollte sein Körper ihm nicht gehorchen sich wiederaufzurichten und zu tun als sei nichts gewesen. Er atmete schwer und er hörte die Schritte näherkommen als er auch schon eine Hand auf seinem Rücken spürte. Er wollte ihr keine Sorgen bereiten und doch machte sie sich hörbar welche. „Mir geht es gut. Ich bin nur etwas aus der Puste.“, versuchte er so gelassen wie möglich zu klingen, doch man hörte deutlich, dass er Probleme hatte diese Worte herauszubringen und stur wie er war versuchte er sich nun auch noch aufzurichten und zu ihr umzudrehen wobei ihm doch recht schwindelig wurde. So musste er sich wieder anlehnen, doch diesmal war es ungewollt Hinata, da sie nun immerhin vor ihm stand.
    • Irgendwie hätte Hinata es doch ahnen können, dass Neji sich nicht, wie abgemacht, Ruhe gönnte und sofort die Bewegung suchte, sobald er allein zuhause war. Die letzten Tage ging es, als Hanabi ein Auge auf ihn hatte, wenn Hinata selbst unterwegs war, doch jetzt, da ihre kleine Schwester wieder in das Training mit ihrem Team eingespannt wurde... Ein leises und dennoch tiefes Seufzen kam von der Jüngeren, ehe sie einen ernsten Blick aufsetzte, welcher sogleich wieder in einen besorgten wandelte, als sie Neji an sich spürte und diesen festhielt. "Ja... Sicher geht es dir gut, wie ich sehe." sprach sie nun etwas ruhiger, bevor sie seinen Arm um ihre Schulter legte. "Komm... Rein mit dir." Ihre Hand an der Brust ihres Cousins und den Arm um seinen Rücken gelegt brachte sie ihn zurück in die 4 Wände und führte ihn zu dem Sofa, auf welches sie ihn vorsichtig absetzte und sich schließlich vor ihn kniete. Missmutig sah sie ihn an, die Lippen etwas auf einander gepresst und den Kopf leicht zur Seite geneigt, während sie ihre Augenbrauen zusammen zog und etwas schwieg. "Du bist wirklich unverbesserlich... Du weißt doch, dass du noch nicht trainieren sollst. Du bist noch nicht in der Lage dazu, Neji." sprach sie, seufzte allerdings und ließ den Kopf leicht hängen. "....Du machst mir wirklich Sorgen." murmelte sie, ehe sie ihre Stirn gegen Neji's Knie lehnte, die Augen geschlossen. "Du sollst dich ausruhen... Ansonsten musst du wieder so lange ins Krankenhaus. Und das will keiner von uns."
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    • Eigentlich hatte Neji sich fest vorgenommen gehabt Hinata und Hanabi nicht zur Last zu fallen. Sicher hatten sie sich um ihn kümmern wollen und sie waren eine Familie und doch war er manchmal noch in seinem alten Ich gefangen und den Gedanken, dass er eben nur ein Teil der Zweitfamilie war. Hinata hatte ihn schon immer fair behandelt, dies stand außer Frage, aber dennoch konnte er nicht aus seiner Haut. Das Training war nicht mal sonderlich schwer gewesen und dennoch war er Hinata fast zusammengebrochen. Dies war ihm so peinlich, dass er ihr erstmal nicht in die Augen sehen konnte und schon ziemlich froh war als sie sich gegen sein Knie lehnte mit ihrem Kopf. „Es tut mir leid, Hinata, aber ich kann auch nicht einfach rumsitzen. Es mag zwar für dich okay sein nicht auf Missionen zu gehen, aber ich gehe hier noch die Wände hoch. Und nur mit einem guten Training werde ich die Chance haben wieder auf Missionen zu können.“ All dies sprudelte aus ihm raus und er biss sich auf die Lippe. War er vielleicht ein Wenig unfair zu ihr gewesen? Er hatte sie nie gefragt, ob sie nicht auch lieber auf Missionen wollte oder ob es ihr Spaß brachte hier zu sitzen und nun „Oberhaupt“ eines kaum noch vorhandenen Klans zu sein. So waren sie doch irgendwie immer beide Gefangene gewesen ihrer Pflichten.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Neji's Worten lauschend behielt Hinata die Augen geschlossen, ihren Kopf an seinem Knie gelehnt und seufzte leise, während sie sich leicht in die Hose des Älteren krallte, auf welchem ihre Hand ruhte. Natürlich verstand sie ihm. All die Jahre, seit er klein war, hatte er nur trainiert und lebte beinahe für das Kämpfen. Und so eine lange Pause, nach einer großen Verletzung, welche ihn sogar hätte töten können, war es verständlich, dass er nach all der Zeit wieder anfangen wollte. Anfangen zu trainieren, zu kämpfen, auf Missionen für Konoha zu können und und und... Doch im Moment ging es nicht. Tsunade selbst war schon nicht davon angetan, dass Neji jetzt schon nach Hause hätte gehen sollen. Im Gegenteil. Doch dafür hatte Hinata sich eingesetzt, im Gegenzug würde sie sich um ihn kümmern. Sie wollte doch auch nicht, dass Neji all die Zeit ohne jegliche Bewegung im Krankenhaus liegen musste, aber ihn so zu sehen wie jetzt gerade zerriss ihr regelrecht das Herz.
      Ein leises Seufzen entwich der Dunkelhaarigen, ehe sie ihren Oberkörper etwas aufrichtete und zu Neji aufsah, welcher ihrem Blick auswich. "....Ich weiß ja, dass es schwer ist. Vorallem für dich." meinte sie und presste ihre Lippen ein wenig aufeinander, während sie ihren Kopf leicht zur Seite neigte. sie hob ihre Hand, legte diese an die Wange des Größeren und seufzte erneut, bevor sich ein Lächeln auf ihren Lippen bildete. "....Aber wenn du so weiter machst, dann kommst du wieder schneller ins Krankenhaus, als dir lieb ist. Und dann musst du da auch bleiben. Also bitte.... Mach langsam, ja?" bat sie ihn, flehte ihn regelrecht an, während vor ihrem inneren Augen bereits die Bilder des Kampfes wiederauflebten. Wie die anderen kämpften, angegriffen wurden. Wie Neji in Narutos Armen lang, unter ihm die riesige Blutlache... Sogleich kniff sie die Augen zusammen und erhob sich.
      "Sasuke kommt heute Abend zum Essen vorbei." wechselte sie nun das Thema, welches ihr seit längerer Zeit schon Albträume bescherte. "Ich mache Tonkatsu mit Reis. Dann... kommst du sicher auch wieder schneller auf die Beine mit der Portion Fleisch." lächelte sie nun, als wäre nichts geschehen.
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    • Ihre Aussagen trafen einen Nerv bei Neji. Natürlich verstand sie ihn, denn immerhin steckte auch sie hier fest und konnte nicht viel machen, da sie sich um ihn kümmern musste. Die Einzige von ihnen, die noch auf Missionen konnte und durfte war Hanabi. Neji wusste gar nicht genau was er darauf antworten sollte, denn ihre Sorge um ihn stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie hatte so Recht und dennoch konnte er es einfach nicht mehr. Manchmal besiegte das Herz nun mal den Verstand und wenn er nun Besserung geloben würde und schwören würde ganz im Bett zu bleiben, dann wussten sie doch beide, dass es nur gelogen war. So atmete er hörbar aus und nickte nur einmal kurz. Ja, er würde langsam machen, zumindest, wenn er damit rechnen musste von ihr erwischt zu werden. Und so war er dankbar über den von ihr kommenden Themenwechsel. „Er ist schon wieder zurück? Ich hätte wirklich gedacht, dass seine Mission länger dauern würde.“ Er war zwar kein wirklich guter Freund von ihm, doch durch Hinata hatten sie doch schon einiges miteinander zu tun und auch hatte Neji seine Quellen um nicht ganz raus zu sein was so vor sich ging. Nun mit einem aufrichtigen und seltenen Lächeln von ihm legte er seine Hand auf ihre. „Ich danke dir. Ohne dich wäre ich sicher noch im Krankenhaus und wüsste nicht wohin. Und dies obwohl ich nicht zur Hauptfamilie gehöre.“ Es war immer noch schwer für ihn dieses Denken, dass ihm von klein auf eingetrichtert worden war, ganz abzulegen.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Mit einem Nicken auf seine Frage hin, ob Sasuke denn schon wieder zurück war, sah sie sich für einen Moment um. "Ja, er ist wieder da. Ich habe ihn vorhin im Dorf getroffen." sprach sie und sah wieder zu Neji, ehe sie erneut ihre Lippen aufeinander presste und die Stirn in Falten legte. "Hey... Davon will ich nichts hören, verstanden?" mahnte sie ihn nun, bevor sie dem Älteren etwas an einer Haarsträhne zog. Wie sie es damals doch schon gehasst hatte, dass ein und die selbe Familie getrennt behandelt wurde. Das würde sich jetzt ganz sicher ändern. Hatte sie sich doch selbst geschworen, dass all das irgendwann ein Ende haben würde. Immerhin war das wichtigste die Familie.
      "Und jetzt rein mit dir. Ansonsten muss ich doch noch Tsunade Bescheid geben, dass sie dich zurück ins Krankenhaus bringen muss und noch ans Bett kettet." witzelte sie nun und griff nach den Händen des Älteren, bevor sie ihn auf die Beine zog.
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    • Es zeigte sich einfach seitdem er verletzt worden war, dass Hinata so ein viel besserer Mensch war als jeder andere. Nicht nur kümmerte sie sich nun um seine Wunden, auch hatte sie ihn schon immer als einen Teil der Familie gesehen ohne Unterscheidungen und so konnte er sie nur anlächeln als sie mit ihm schimpfte und leicht an seinen Haaren zog. „Du würdest mich also verpetzen? Und ich dachte, dass ich dir vertrauen kann.“, meinte er leicht entrüstet, aber es war klar, dass er es nur als Spaß meinte als sie ihn auch schon auf die Beine zog. „Dann lege ich mich noch etwas hin bis Sasuke kommt.“ Mit den Worten zog er sich auch zurück und kaum hatte er sein Zimmer erreicht merkte er wie viel Kraft es ihn doch gekostet hatte und er schlief ein.
      Gegen Abend betrat Sasuke das Anwesen und wurde etwas wehmütig, denn ihm kam in den Sinn wie früher die Uchihas gewohnt hatten in ihrem eigenen Viertel. Ob sie je wieder ein wirklicher Bestandteil werden würden? Schnell schüttelte er den Kopf, denn er wollte nicht melancholisch bei Hinata aufschlagen. „Hallo, Hinata. Da bin ich.“ Er sah sich etwas um, doch von Neji fehlte jede Spur.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Ein Schmunzeln legte sich auf die Lippen der Dunkelhaarigen, doch noch immer versuchte sie beleidigt und sauer drein zu sehen. "Natürlich würde ich dich verpetzen. Deine Gesundheit geht schließlich vor und immerhin sollst du ja auch sehr schnell wieder allein machen können, was du möchtest, ohne mich als Babysitter, oder?" fragte sie und kam nun nicht mehr um ein Lächeln herum. "Immerhin habe ich damit bei Mirai genug zu tun. Ansonsten muss ich euch beide gleichzeitig hüten."
      Sie folgte Neji ein paar Schritte, als dieser sich hinein und nach oben schleppte, bevor Hinata zustimmend nickte. "Ich wecke dich, wenn er hier ist. Ruh dich und vor allem deinen Körper gut aus." sprach sie noch einmal mit einem mahnenden Nachdruck und sah ihm schließlich den Rest des Weges hinterher, ehe ein leises Seufzen von ihr kam. Was sollte sie nur mit einem so sturen Esel wie ihm anstellen? Andererseits... war sie in einer eigenen Art von Sturheit auch nicht besser.
      Die Zeit, bis Sasuke eintreffen würde verbrachte Hinata damit, das Anwesen auf Fordermann zu bringen und das Essen vorzubereiten. Auch, wenn nicht gerade viel angefallen war, nachdem Neji das Bett hüten musste und Hinata bis auf Abends kaum zuhause war. Und kaum war sie dabei den Tisch zu decken hörte sie auch schon die Stimme des jungen Ninjas, welcher das Anwesen kurz zuvor betreten und sich angekündigt hatte. Ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, bevor sie das letzte Glas auf den Tisch stellte und ihm entgegen schritt. "Guten Abend, Sasuke. Du bist ja richtig pünktlich. Das kenne ich von dir gar nicht." scherzte sie mit einem leisen Kichern im Unterton, bevor sie ihm mit einem kurzen Kopfnicken in Richtung Küche führte. "Das Essen dauert noch ein klein wenig. Tut mir leid, ich hab zu spät angefangen."
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