ambrosia. (Wolfslegende & Akira)

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    • ambrosia. (Wolfslegende & Akira)


      "But look at where I ended up,
      I'm all good already.
      So moved on, it's scary,
      I'm not where you left me at all, so."

      Rot wie sterbendes Herbstlaub - Arzel kann sich daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. An viele Gesichter entsinnt er sich nicht, das Kind dem das Gold bereits in die prunkvoll geschmückte Wiege gelegt worden war, bevor er überhaupt auch nur vor sich hin brabbeln konnte - dennoch war der mit dem Reichtum verbundene Adelstitel, der eines Kronprinzen, mit einer schweren Krone und vielen Pflichten ausgeschmückt. Kein Wunder, dass ihm nicht nur Gold in die Wiege gelegt worden war, sondern so viele andere Dinge - wie zum Beispiel das Mal seines Vorfahren, das auf seinem Körper prangerte. Die einzige Möglichkeit, die eisernen Ketten, die ihn am Boden festhielten abzulegen und sich einen Weg nach draußen zu bahnen, war der Fechtunterricht, der ihm durch einen alten Bekannten seines Vaters im Alter von 14 Jahren näher gebracht wurde. Dort, im mit Schnee überfüllten Innenhof, traf Arzel auch das erste Mal auf Ilya - einen Knappen, einen Sohn aus einem zerfallenen Adelshaus, der von Arzel's Vater aufgenommen wurde und sich als dessen Gegner in besagtem Fechtunterricht entpuppte. Es war nicht nur dessen Fechtkunst, die sich in seinen Hinterkopf eingebrannt hatte, sondern auch das tiefrote Haar, dass einen Kontrast zu all dem weißen Schnee bildete - jemand, der nicht nur ein Meilenstein war, den es für Arzel zu erreichen und übertrumpfen galt, sondern alsbald auch ein Freund, der ihm nicht nur immer öfter die Krone vom Haupt riss, um ihm die Welt außerhalb der Palastmauern näher zu bringen, sondern auch immer die passende Art von Ratschlag zu haben schien. Mit dem schwindenden Winter verblasste auch Ilya's Präsenz an der Seite von Arzel, bis der Knappe eines Tages unauffindbar war - ein Fragment der Vergangenheit, das sich in Arzel's Gedanken verlor.

      Weiß wie kalter Schnee - etwas, das einen direkten Kontrast zu Ilya's Persönlichkeit bildete, und doch waren die roten Haare verblasst. Das sonst so große Grinsen war durch ein selbstsicheres Lächeln ausgetauscht, als der Ritter in schwarzer Rüstung sich vor Arzel's Vater verneigte und ihm seine Dienste anbot - und alsbald als General und Stratege in die Armee des Königs aufgenommen wurde. Arzel, der nach all den Jahren bereits vergessen hatte, dass Ilya überhaupt existiert hatte, fühlte sich so, als hätte ihn nicht nur eine Welle der Nostalgie halb erschlagen - eher hilflos, als er in ein altbekanntes Gesicht starrte, dessen Besitzer so viel mehr erlebt hatte, als er über seine Lippen wandern lassen würde. Lange Zeit um nachzudenken bleibt dem Kronprinzen jedoch nicht - sein 21. Geburtstag naht und sein Vater möchte, dass er das Blut eines Basilisken trinkt, wie es für Adel in diesem Land üblich ist, wenn sie die Volljährigkeit erreichen. Um rechtzeitig zu besagter Zeremonie wiederzukehren, soll Arzel bereits jetzt aufbrechen um das Ungetüm zu erlegen - sein Vater bittet Ilya um Hilfe, der laut eigenen Angaben eben jene Zeremonie bereits selbst bestritten hat und sich damit der Gefahren durchaus bewusst ist. Nachdem die beiden aufbrechen, fängt Arzel allerdings an, die Beweggründe von Ilya anzuzweifeln - zu hinterfragen, was dazu geführt hat, dass dessen Haare mittlerweile der Farbe des Schnees gleichen und wo er all die Jahre gesteckt hatte. Fragen, auf die Arzel allerdings keine Antwort bekommen zu scheint, denn Ilya scheint keineswegs mehr für Späße zu haben zu sein.

      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • ages of delirium. curse of my oblivion.

      Sie fielen. Die Blätter des niemals endenden Herbstes tanzten im Wind, das Laub des alten Jahres wurde von den Bäumen abgestreift um Platz für die Leere - die Kälte - des Winters zu machen, doch viel mehr als das langsam vergilbende Gras und die sich zurückziehende Sonne würde nicht verbleiben, nein. Das einst so prächtige Antlitz würde verblassen, bis nichts mehr davon übrig bleiben würde, außer die große, weiße Leere die einen jeden von ihnen eines Tages noch erfüllen würde. Müde Augen richteten sich gegen den hellblauen Himmel auf den sich keine einzelne Wolke verirrte, während die letzten, empfindlichen Strahlen der Sonne, ihre Aufmerksamkeit der Erde schenkten, die sie benötigte, um unter ihrer Aufsicht zu gedeihen. Die Farben, die diese Welt erfüllten, änderten sich immer wieder, nur um an ihren "Ursprung" zurückzukehren. Es gab auf dieser Welt nichts, das er nicht sah, das er nicht wahrnahm, weil es für ihn so vielseitig, so wichtig zu sein schien, wie es denn nur ging, während leere Gesichter ihm hinterherstarrten. Dem Winter, der in schwarzer Rüstung Einzug in ihren Herzen hielt. Auch Ilya war verblasst - nicht ergraut, wie ein wissender Lehrmeister, sondern verblasst, wie eine Leiche, die sich aus dem Jenseits davongeschlichen hatte.

      So rot wie Blut waren die Blätter, die auf den Boden rieselten und sich unter ihm wiederfanden, fielen sie erst auf den Boden - gelebt hatte er für den Moment, für den Augenblick, der nicht existierte, weil er wusste, dass es auf dieser Welt nicht mehr so viel geben sollte, das sich selbst seinem Leid unterziehen würde. Das, was getan werden musste - die leeren Versprechen, die Ilya inhalierte, als wären sie das Einzige, das ihn noch zu retten vermochte. All das war nicht viel mehr als ein Mythos, eine Wahnvorstellung seiner selbst. Aber jetzt, hier, stand er vor demjenigen, der ihn nicht wiedererkennen wollte, oder gar sollte - einem Mann, der seiner Vergangenheit angehörte. Den Vater, den er nie hatte - den König, und seinem Sohn, der einst jemand gewesen war, dem er sich anvertrauen wollte. "Ihr habt mich herbestellt?", harkte er nach. Die Rüstung hatte er abgelegt, lediglich leichte Leinengewänder waren es, die er trug während Tinte seinen Arm zierte, nachdem er sich unabsichtlich damit beschmiert hatte und einige Dokumente noch in einer seiner zusammengeballten Hände war. "In der Tat - ich möchte, dass Ihr meinem Sohn dabei helft, einem Basilisken zu erlegen, bevor er 21 Jahre alt wird", des Königs Worte waren wie ein Befehl, selbst dann, wenn er nicht davon sprach, dass es einer sei. Lediglich mit einem Nicken wandte er den beiden nun also den Rücken zu. "Ich denke, ich werde mein Gepäck für diese Reise packen."
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    • Es war eine schwerlich zu begreifende Tatsache die seinen Vater dazu getrieben hatte seinen sonst so behüteten Sohn auf solch eine gefährliche Reise zu schicken. Die letzten 20 Jahre seines Lebens, welche eigentlich alles umfasste von der Zeit, die er nun auf Erden wandeln durfte, hatte er kaum mehr als 11 Mal seine Heimatsstadt verlassen dürfen. Wie ein Paar Drachen auf ihrem Goldschatz hatten seine Eltern immer alles nötige getan um ihn von der Welt dort draußen zu bewahren. Zu groß war immer schon ihre Sorge auf Grund seiner... Krankheit gewesen das ihm etwas wiederfahren könnte und ihm keiner mehr dann helfen könnte. So war es ein Wunder das sein Vater einen solchen Sinneswandel an den Tag gelegt hatte.
      Wohl möglich hatten irgendwelche Schriften von irgendwelche gelehrten mit der angeblichen Hoffnung auf eine nicht vorhandene 'Heilung' diese Reaktion zu Folge gehabt. Doch wie sollte ein Basilisk über derartige Kräfte verfügen?
      //Zumindest vergiftet das Vieh mich, bevor es mich frisst.//, schoss es ihn durch den Kopf unwillkürlich. War da nicht mal etwas davon gewesen das man keinen Schmerz spürte wenn ein Basilisk einen vergiftete? Irgendetwas mit dem erstarren hatte es doch sicherlich zu tun? Nun ja, er hatte sich nie so wirklich genau damit befasst. Kreaturen wie Drachen oder Basilisken und so würde er vermutlich eh nie zu Gesicht bekommen. Zumindest hatte er dies noch vor 4 Wochen ohne weiteres angenommen.
      Kritisch warf er einen langen Blick auf dir Kunstvoll hergerichtete Rüstung und Schwert welches man extra für ihn angefertigt hatte. Er hatte zwar lange Schwerttraining gehabt, aber war nie sonderlich überzeugt davon deswesen. Zumal es nie mit echten, scharfen Klingen stattgefunden hatte. Wie sollte er überhaupt mit diesem Stahl ein Monstrum wie einen Basilisken erschlagen? Und was dann? Würden die Gelehrten gar von ihm verlangen dass er in dessen Blut badete oder es trank? Die kamen doch eh immer auf die grauenhaftesten Einfälle! Angeeckelt von der Vorstellung verzog der Junge Mann sein Gesicht und wand sich seufztend ab. Nach wenigen Schritten erreichte er das Fenster seines Gemacht vom dem er gut den Hof überblicken konnte. Wieso war sein Vater auch in solch einer Eile? Wollte er ihn gar so bald es geht mit irgendeiner Frau aus dem Nachbarreich vermählen, aber zuvor noch versuchen eine Heilung zu erzwingen? Oder einfach nur damit angeben? Vater konnte manchmal schon recht seltsam sein, auch wenn er es nur gut meinte.
      Hoffentlich wäre der Ritter an seiner Seite besser vorbereitet auf das ganze, als er selbst...
    • Ernst zu nehmen war eher die Situation, in der er sich im Moment befand, denn eines war klar: Wollte er seinen Kopf behalte, würde nicht nur er diese Reise überstehen müssen, sondern auch sein Schützling, der gerade eben jemand sein musste, mit dem er sich in eben diesen Moment seines Lebens nicht herumschlagen wollte. Der Kronprinz dieses verruchten Landes, ein junger Mann dessen Name ihm immer wieder über die trockenen Lippen rutschen wollte, doch Ilya hielt sich im Zaum - was kümmerte es ihn auch, wenn das Gesindel dieser Welt an seinen Stiefeln klebte? Lediglich die pechschwarze Rüstung, die nie so wirklich zu ihm gepasst hatte, ließ ihn aussehen als wisse er mehr als er von sich gab. Kleidung stopfte er, neben anderen Trivialitäten, einfach so in einen Beutel, den er mit sich herumschleppen würde, während er sich also auf dieses Abenteuer einstellen musste. In Wahrheit war es nämlich viel mehr so, dass er sich dem Willen des Königs beugen musste, wenn auch gleich er wusste, dass er selbst nur in sein eigenes Unheil reiten würde - dem Sonnenuntergang am Horizont entgegen, während er sich selbst schon als eine mit Moos überzogene Statue im prunkvoll wirkenden Garten eines verkorksten Adeligen stehen sah. Ein wahr gewordener Albtraum wäre es, nicht mehr.

      Schlussendlich hatte er all die Dinge beisammen, die er - derjenige, der nicht mehr als ein Schild aus Fleisch sein würde, das zu seinem eigenen Leidwesen auch noch Gefühle besitzen musste, alles beisammen. Grummelnd begab er sich in die Nähe des Stalls, an dem er sich mit dem Prinzen und dessen edlen Ross treffen sollte, das die beiden dorthin bringen würde, wohin sie sollten - Ilya war dabei egal, welches dieser Vieher er benutzen musste, denn es würde wohl oder übel sein Ende finden, bevor der nächste Vollmond auf dem schwarzen Himmel leuchten sollte. Lediglich auf Arzel warten ... nun, wenn das so leicht wäre.
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    • Auf Drängen der Dienerschaft überwand er letztlich seine letzten bedenken und beute sich einfach dem, was man non einmal von ihm erwartete. In die aufwendig verzierte Rüstung zwängend, dauerte es ein wenig, bis auch er endlich unten auf dem Hof ankam. Im Gegensatz zu dem Ritter, der ihn begleiten würde, trug er recht wenig bei sich. Das nötigste auf das es sich zu beschränken hieß hatte man von in die Satteltaschen verteilt. Der recht kleine Sack der noch dazu kommen würde enthielt kaum noch etwas. Zwar war dort drinnen das Schreiben seines Vaters vorhanden und wenige Privatere Habseligkeiten, die selbst er tragen könnte, falls es nötig sein würde. Zwar hatte er so etwas vorher noch nie tun müssen, aber irgendwann musste ja der Tag kommen.
      Das recht dünne Schwert an seiner Hüfte würde er auch kaum auf dieser Reise ablegen. //Wieso sind die bloß auf solch eine abwegige Idee gekommen?//, dachte der junge Mann sich, während er den Helm unter seinem Arm trug, als er langsam auf die Pferde und deinen Begleiter zu kam. Die Schwarze Rüstung kannte er doch... Ein angesehenere Ritter in der Armee seines Vaters, wie er wusste. Hätte ihn auch schon gewundert wenn sein Vater ihn mit einem gewöhnlichen Ritter los schickte. Selbst wenn dies ihn nicht übermäßig beruhigte. Er mochte sein Leben hinter Mauern, gut behütet, verbracht haben, aber er war niemand, der naiv war. Genug Geschichten hatte er aus den Büchern entnommen wie gefährlich die Welt und die Monster dort draußen sein konnten.
      Eine etwas größere Gruppe wäre ihm so schon lieber gewesen als nur ein einzelner Mann.
      Aber nun gut, was sollte er schon groß dagegen sagen? Er hatte nicht das Recht seinen Vater in der Hinsicht zu widersprechen.
      "Auf eine gute gemeinsame Reise.", beschloss er so vorsichtig die anfängliche Stille zu durchbrechen, leicht dem Ritter zulächelnd, ehe er sich seinem Pferd zuwendete. Auch jene wäre keine einfachen Rösser. Der Fuchs, dem er sich nährte um ihn zu begrüßen, war ein ausdauerndes, kräftiges Tier, welche gewohnt war Ritter in voller Rüstung in die Schlacht zu tragen. Die Diener unterdessen beeilten sich für ihn die letzten Habseligkeiten in den Taschen zu verstauen und an den wartenden Tieren anzubringen.
    • Wahrhaftig gesagt wäre es Ilya tausendmal lieber gewesen, einfach nicht wieder hierher zurückzukehren, doch was für eine Wahl hatte er? Hier wurde er erzogen und hier fühlte er sich zugehörig, doch in den letzten sechs Jahren hatten sich einige Dinge verändert, die außerhalb seiner Macht standen - er hatte sich so sehr verändert, dass die wenigen Bilder aus seiner Kindheit, die man von ihm machen ließ, eine ganz andere Person darstellten als jemanden wie ihn, der genau so unfreundlich zu sein schien, wie plötzlich fallender Schnee. Etwas, das noch nie auf Menschen oder deren Ernte Rücksicht genommen hatte, geschweige denn sich darum kümmerte, wer von ihnen überleben würde und wer von ihnen sein qualvolles Ende innerhalb der nächsten Stunden fand. Vermutlich wäre es besser gewesen, seine Rüstung gänzlich abzulegen und zivil zu reißen, doch das würde schlussendlich jenes Problem darstellen, dass sie gegenüber potentiellen Angreifern kaum über Schutz verfügten - und selbst, wenn Arzel sich über die Jahre hinweg verbessert haben sollte, was seine Kampfkünste anging, dann wollte er der allerletzte sein, der verlauten musste, er habe den Kronprinzen außer acht gelassen und bringe nun seine Leiche zurück nach Hause. Wie hirnrissig es doch war, zu glauben, man selbst konnte all die Dinge tun, die man in seinem eigenen Leben noch nie geschafft hatte, einzig und allein, weil man eine Hilfe für denjenigen sein wollte, der einen vor mehr als zehn Jahren wie einen Sohn behandelte. War Ilya nicht nur ein Heuchler? Fragen, die er sich nebst anderen Dingen nicht zu beantworten wusste, würden heute auch keine mehr finden, denn alles, was in diesem Moment wirklich für ihn von Bedeutung war, war, dass er nicht zu lange Zeit damit verbringen würde, das Pferd anzustarren, das man ihm zu Verfügung stelle. Schwarz wie die Nacht, vielleicht auch so schwarz wie seine Rüstung - und mit einem Satz schwang er sich auf dieses, als wolle er nichts weiter darüber hören, wie sehr es die Dienerschaft doch freute, dass er zu ihnen zurückgekehrt war. "Hoffe ich, mein Prinz."
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    • Zu wenig wusste der Prinz wer ihm da Gesellschaft leisten würde, zu fern lagen jegliche Erinnerungen an eine unbekümmertere Zeit, in der auch er noch ein Kind gewesen war. Stattdessen zwang die Zeit einem nun mehr zum rennen, um gar mithalten zu können was im hier und jetzt lag und bald zu dem wurde, was die Zukunft ihnen zeigte. Seine mochte zwar ungewiss sein, auch wenn der Ritter an seiner Seite alles nötige tun würde um zu versichern das es eine 'zu erwartende, gute' Zukunft werden würde.
      Wieso es nicht mehr Ritter gab oder gar eine ganze Armee, die man ihm zur Seite stellte? Nun das müsste man seinen Vater fragen, denn der Prinz würde darauf kaum eine Antwort wissen.
      Die Dienerschaft war fertig mit ihrer Arbeit und begann sich sofort zu entfernen. Allein eine Handvoll blieben um anwesend zu sein, wenn der Prinz sich aufs Pferd schwang und mit seinem Ritter die Burgmauern verlassen würde. Ein Zeremonielle Angelegenheit die dem jungen Burschen irgendwo schon etwas unangenehm waren, da er solch eine Behandlung nicht gewohnt war. genau so wenig war er eine so Wortkargen Ritter an seiner Seite gewohnt, der vermutlich auch nur Formel mit ihm umgehen würde, exakt so wie man es von jemanden wie ihm erwarten würde. Wenn das nicht noch eine 'nette' Reise werden dürfte, die ihm da bevor stand...
    • Ilya kannte sie alle, die Heuchler, die Adeligen die sich um ihn und den Prinzen scharrten und immer mehr wissen wollten, als sie überhaupt verstanden. Kein Wunder also, dass der Ritter diese Reise so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte - kaum hatte er sich auf sein Pferd geschwungen, wartete er lediglich auf den Prinzen, dem er in stetigem Schritt hinterher trabte. Die Menschenmenge war aufgewühlt, wollte ihren Prinzen nicht vermissen und doch - sobald sie die Stadtmauern hinter sich gelassen hatten, sie in der Ferne verschwanden und Ilya sich sicher war, dass er und Azel alleine waren, holte er zu diesem auf. "Also", begann der sonst so wortkarge Mann, der nicht sonderlich viel für Geplänkel übrig hatte, nicht einmal für einen Adeligen. "In welche Richtung wollt Ihr als erstes reiten, mein Prinz?", fragte der Weißhaarige, der ungefähr im gleichen Tempo neben seinem Herren wanderte und hoffte, dass sich diese Reise nicht nur als durchaus kurz sondern auch als überaus reibungslos abstempeln ließe. Ilya war hier um dem König zu dienen, so viel stand fest - nicht, um etwa einem verlorenem Prinzen dabei zu helfen, irgendein Ritual zu vollfüllen, dass auch er alleine bewältigen hatte müssen. Aber die Worte seines Königs, seines Meisters, waren nun einmal ein Gesetz das er nicht missachten konnte oder gar wollte, auf das er sich fokussieren musste, wenn er weiterhin seinen Rang und nahmen behalten wollen würde. "Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte, dann würde ich sagen, es wäre durchaus im Westen angenehm - die Temperaturen sind angenehm und die meisten Basilisken werden dort erlegt", nur, ob sie dabei nicht in ein Nest dieser Viecher wandern war abzuwägen.
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    • Siehe einer an, der Ritter konnte sogar Sprechen! Eventuell würde die Reise ja doch nicht so eintönig werden, wie befürchtet. "Ich mag zwar die private Bücherei meiner Familie mit den Jahren auseinander genommen haben, doch auch ich weiß vermutlich beachtlich weniger über Basilisken und die Geographie des Reiches, als ihr es tut.", gab er offen zu. Er hatte zuvor wenig über Basilisken gelesen, wusste nur das es gefährliche Monster waren, mit denen man sich nicht ohne Grund anlegen wollte. Zu unberechenbar, zu intelligent, zu tödlich. Nur einige Dutzend wagten sich mit ihnen zu messen und noch weniger kamen zurück um ihre Geschichte zu erzählen. Und wie viel Wahrheit genau in den Erzählungen am Ende steckte, wusste keiner.
      "Habt ihr etwa schon selbst einen Basilisken gesehen?", fragte der Prinz vorsichtig. "Westen also...? Wieso nicht? Es wäre zumindest ein Anfang."
    • "Ihr schmeichelt mir, mein Herr", lachte der Weißhaarige, der wohl auch gut daran getan hätte, seine Rüstung gegen leichtere Gewänder einzutauschen, damit die Reise nicht so beschwerlich war. Aber wollte er das denn? War es nicht so, dass ihn all das nur zur Leichtsinnigkeit verleiten würde? Ilya wusste, was er zu tun und zu lassen hatte, wusste, dass diese Welt nichts Schönes für ihn parat hatte und auch wusste er, dass es nur im Sinne der Natur wäre, ihn von seinem Leid zu erlösen. Ilya von Thyme - wer war das noch gleich? Ein Heuchler, gleich wie jeder andere, der nicht wusste, wo ihm der Kopf stand und der nur glaubte, seine verdrehten Weltanschauungen würden ihm dabei helfen, mehr zu sehen als er es bereits getan hatte. "Ich habe bereits einen erlegt, deswegen hat mich Euer Vater gebeten, Euch zu begleiten", gestand er dem Prinzen, neben dem er her ritt - genau so, wie es in alten Zeiten auch gewesen war. Nostalgie war hier fehl am Platz, gleich, wie es unendliche Wellen aus Selbstmitleid und das Verlangen nach der Wahrheit waren, die er nie bekommen würde. Ilya hatte sich bereits damit abgefunden, dass er nicht mehr als ein Fragment war, das nicht der sein wollte, der er war - dass er lieber der zweite, wenn auch unwichtige Sohn des Königs gewesen wäre, der ihn bei sich aufgenommen hatte und schlussendlich wieder hatte gehen lassen. "Dann machen wir uns in den Westen auf. Wenn Ihr wollt, dann können wir später in Mavene halten und dort eine Pause einlegen, oder wir reiten weiter und schlagen unser Lager dann etwas weiter in den Krähenwäldern auf - diese Entscheidung obliegt euch." Einen Prinz dazu zu nötigen, Entscheidungen zu treffen, wenn er derjenige war, der die Zügeln in der Hand hielt, war zwar nicht leicht, aber wieso nicht? Das hier war nun einmal eine Reise in den sicheren Tod, daran bestand kein Zweifel.
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    • Leicht lachte er als der Ritter seine Worte offenbar gut aufnahm. Es erleichterte ihn wahrlich das die bevorstehende Reise wohl doch nicht in eintöniger Stille enden würde, auch wenn ihm weiterhin nicht ganz wohl bei der Sache war. Nichts desto trotz würde er sein Gemüht nicht ohne weiteres davon herunterziehen lassen und einfach hoffen das alles gut laufen würde.
      "Ihr habt einen schon erlebt? Wie... wie war es?" Er hatte nur die verschiedensten Geschichten gelesen, aber wusste nicht wieviel genau der Wahrheit entsprach. Aber warte, sein Vater hatte ihn deswegen gebeten ihn zu begleiten? Hätte sein Vater ihn sonst allen ernstes allein los geschickt? Oder dann mit einem Teil seiner Armee? Bei allem das Heilig war, was war denn nur so wichtig an dieser Jagd?
      Irgendwo stellte er innerlich doch allmählich den ganzen Plan seines Vaters in Frage. War ja auch nicht irgendwie nötig gewesen ihn in alles genaustens einzuweihen...
      "Ich denke ein Halt in Mavene zu machen wäre besser.", gestand der Prinz als sein Ritter ihn ansprach. Er war es nicht gewohnt in einem Wald zu Nächten zumal er ungern irgendeinem gefährlichen Geschöpf begegnen wollte, so früh am Anfang ihrer Reise. Keine Unnötigen Risiken eingehen, ja dass hatte ihm auch immer seine Mutter geraten. Obgleich er hoffte dies wäre die bessere Entscheidung, wollte er aber auch den Ritter nicht außen vor lassen. "...Mavene ist aber auch die bessere entscheiden... oder?"
      Ach, wie Peinlich es doch war. Da war man der Prinz, kannte aber sein eigenes Reich kaum, weil man so abgeschottet von der Welt großgeworden war.
    • Ilya war selten jemand, mit dem man gerne scherzte, geschweige denn war er jemand, der es glaubte, genau das verdient zu haben - nach all den Schlachten, die er geschlagen und den Leben die er geopfert hatte, fühlte es sich komisch an, wenn man ihn neben einen jungen Prinzen stellte, der von all diesen Dingen - zumindest in der Praxis - null Ahnung hatte. "Wie es war, einen Basilisken zu erledigen? Nun, nicht gerade die schönste, oder leichteste Arbeit meines Lebens. Wir alle müssen älter werden und damit wir das können, sind wir alle dazu verpflichtet, das Blut eines solchen Geschöpfes zu trinken - also müssen wir folglich eines erlegen, normalerweise im Alleingang." Kein Wunder also, dass kaum jemand davon in Kenntnis gesetzt wurde, dass der Prinz ihn mit sich nehmen durfte. Es wäre ein Zeugnis von Schwäche, offenkundig zuzugeben, dass der König sich zu sehr um seinen Sohn sorgte als dass er ihn alleine gehen wollte. "Gut, dann wäre Mavene wohl das erste Ziel, das wir anstreben - ich hoffe, ihr wisst, dass diese Reise ein paar Wochen kurz oder einige Monate lang sein kann, also stellt euch darauf ein, eure Heimat eine Weile aus dem Blick zu verlieren." Ilya war es gewohnt, so sehr, dass es fast lachhaft war, wenn er versuchte, darüber zu reden, dass er sich für mehr als sich selbst interessierte. Das Haus Thyme gab es schon eine ganze Weile nicht mehr und doch war er es, der den Namen mit sich herumschleppte und zu akzeptieren hatte, dass es sein Schicksal war, davon gepeinigt zu werden. "Es gibt keine besseren Entscheidungen, nur falsche - und in dem Fall ist Mavene nicht die falsche Entscheidung, macht euch keine Sorgen."
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    • Leicht zuckten die Mundwinkel des Prinzen und sanken etwas tiefer, als er hörte, welch ein anstrengende und gefährliche Aufgabe das töten eines Basilisken war. //Vater, wenn ihr mich jetzt doch töten wollt, hättet ihr es mir auch sagen können...//, schoss e unwillkürlich den jungen Mann durch den Kopf, der sich allmählich echt fragte, was seinen Vater und diese Heiler dazu getrieben hatte auf solch eine irrwitzige Idee zu kommen. Und wer war nur auf solch eine Tradition gekommen?! Ein Wunder das überhaupt irgendwelche Leute gab, die dies immer noch durchzogen!
      Tief seufzte er und warf noch einmal einen Blick zurück. Der goldene, sichere Käfig, in dem er aufgewachsen war, lag allmählich in der Ferne, während sie sich auf der Straße immer weiter entfernten. Er würde irgendwie alles vermissen. Nichts hier draußen war ihm bekannt, wenn hatte er nur davon gelesen oder gehört. Trotzdem, sein Herz war irgendwo auch froh, mit eigenen Augen sehen zu können, was diese Welt, in die er geboren war, ihm noch so bieten würde.
      "Ich weiß...", sprach er, als er sich wieder nach vorne wendete, ein Lächeln auf den Lippen tragend. Trotz allem was sie in der Zukunft noch erwarten würde, Arzeelias glaubte kaum, dass er trotz allem bereuen konnte, die Möglichkeit erhalten zu haben sein Zuhause zu verlassen. "Aber ich komme auch nicht drum herum mich zu freuen die richtige Welt vor mir mit meinen eigenen Augen sehen zu dürfen."
      Leicht lachte er auf die Antwort des Ritters an seiner Seite. "Dann bin ich froh darüber. Doch Herr Ritter, bedenkt bitte, dass ich trotz meines Status nicht so viel wissen, wie ihr besitze. Darum bitte ich euch, in der Zukunft auch eigene Entscheidungen für unser beider Wohl zu treffen und mich in solchen Dingen zu beraten. Ich würde ungern nur wegen meines Status eine Entscheidung für uns treffen müssen, die sich als Falsch herausstellt."
    • Ilya von Thyme war ein toter Mann und doch reiste er nun mit einem Prinzen - seinem Kindheitsfreund - durch die halbe Weltgeschichte um einen hirnrissen Auftrag dessen Vaters zu erfüllen, den wohl nichts eher erfreuen würde, als dass sein Sohn sich mit seinem quasi-Sohn verstand, aber Ilya hatte ganz andere Ideen. Auch, wenn er den König als eine Vaterfigur ansah, so war es doch noch befremdlich von diesem als ein Sohn angesehen zu werden und noch befremdlicher war es, dass dieser einfach akzeptierte, wer er geworden war, ohne großartig zu hinterfragen, wieso oder warum. Eigentlich konnte er sich glücklich schätzen, aber Ilya wusste, dass es eine durchaus dumme Idee war, zu glauben, einen Basilisken zu töten war eine lustige Angelegenheit. Arzel würde keine Unsterblichkeit erlangen, wenn er das Blut dieses Viehs trank und allgemein war es fragwürdig warum man ihn überhaupt in die weite Welt schicken wollte, wenn er so behütet aufgewachsen war. "Ich glaube allerdings, euer Vater tut gut darin, sich in der Vorsicht zu wägen, dass euch etwas passieren könnte. Allerdings glaube ich kaum, dass ihr euch nicht gegen den Basilisken behaupten könnt, immerhin sagte man mir, ihr kämpft gut", aber auch das wusste Ilya nur selbst. Hatte Arzel in den letzten sechs Jahren überhaupt trainiert, oder war all das nur eine Illusion aus jüngeren Jahren? Das konnte er selbst nicht genau sagen, so gerne er es auch tun würde - allein die Zeit würde zeigen, was genau es war, das die beiden wieder aneinander geschweißt hatte. "Die Welt hier draußen kann alles andere als schön sein, aber ich glaube nicht, dass Ihr daran verzagen werdet, immerhin tut ihr euer bestes", gab der Weißhaarige von sich, der nicht sonderlich zu wissen schien, wieso er überhaupt derartig nett zu dem Blonden war - wieso auch? "Herr Ritter? Mein Prinz, Ihr dürft mich gerne nennen, wie es euch beliebt - aber es ist nicht nötig, mich so nett zu behandeln." Ilya wusste, dass es in Ordnung war, sich dem Blonden einfach nochmals vorzustellen, aber auch das fühlte sich falsch an. "Ich stehe Euch mit Rat und Tat zur Seite, macht Euch keine Sorgen."
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    • So undurchsichtig waren die Entscheidungen des Königs für die beiden jungen Männer, die sich allmählich ihren Weg bahnten.
      "Ich hoffe das auch.", gab der Prinz zu, als sein Begleiter davon sprach, wie dessen Vater ihn einfach so los geschickt hatte. Wie man eventuell damit rechnen könnte, dass er nicht unbeschadet zurück kommen könnte. Hatte sein Vater ihn darum zumindest einen seiner Ritter zur Seite gestellt? Nun, sein Vater war letztlich kein Herzloser Mann und hatte diese Entscheidung getroffen um ihm irgendwie zu helfen. Welchen Sinn auch immer diese unterfangen haben sollte.
      "Nun, es stimmt schon, mein Lehrer hat nie aufgegeben von mir zu verlangen ein Schwert zu führen, seihe es auch nur, weil man dies von jemanden meines Standes erwartet oder gar um mein eigenes Leben schütze zu können." //Und um zu verhindern das ich mir selbst als Tollpatsch ins eigene Fleisch schneide...haha.// Letzteres wäre immerhin eine Katastrophe angesichts seine Konstitution. Und das wollte nun wirklich keiner. Zwar dachte er nie, dass er mal groß das Schloss verlassen würde, aber offenbar konnte sich selbst diese bisherige Tatsache ändern. "Dennoch muss ich zugegeben, ich habe noch nie die möglichkeit gehabt gegen ein Biest zu kämpfen. Und so weit ich weiß halten die sich weniger an Vorschriften in einem Kampf." Die kämpften sicherlich mit allen möglichen Tricks und Tücken um am leben zu bleiben. Verübeln konnte er es jenen ja auch wohl kaum! Wer wollte schon wegen einem dahergelaufenem Menschlein einfach so sterben?
      "Wollt ihr lieber auf Rank und Titel verzichten? Nun zugegebener Maßen wäre das sicherlich klug im verlauf unserer Reise, wenn uns die Bewohner nicht direkt identifizieren können." Zwar gab es konkret wenig Gefahr, aber was wäre wenn am Ende doch jemand heraus fand, wer er war und versuchte ihn dann zu benutzen um Macht auf seine Eltern auszuüben? Dies könnte ihnen am ende mehr Schwierigkeiten einbringen als Vorteile. Viel an seinem Äußeren würde er nicht verstecken müssen, kaum einer kannte sein Aussehen hier draußen und würde ihn so wohl groß erkennen. Aber würde man ihn Prinz nennen oder bei dem vollen Namen sähe das schon anders aus.
      "Nennt mich besser Arzel!", schlug er so bereitwillig vor. "Aber wie genau soll ich euch dann nennen?"
    • Allgemein fühlte es sich eher so an, als würde er sich ins eigene Fleisch schneiden, je länger er seine Zeit auf dieser Reise dahinfristete und nicht das tat, was er eigentlich tun sollte - war es denn nicht bitter, dass man ihn - des Königs General, den Strategen - einfach so auf eine Reise mit einem naiven Kind schickte, dass nicht viel mehr konnte als zu hoffen, dass es heil zurück in seinem warmen, geborgenem Leben ankam? Ilya hasste sie, die Adeligen, die Schmarotzer dieser Welt und doch war er derjenige, der seine Dienste einem König und seinem Sohn darbot. "Eben. Ich glaube, Euer Lehrer ist sich Eurer Stärken und Schwächen bewusst, selbst dann, wenn Ihr es nicht seid - schenkt ihm etwas mehr Vertrauen", gab Ilya von sicher, der positiv davon überzeugt war, dass Arzel in den letzten Jahren irgendetwas gelernt hatte, was auch immer das war - egal, was. Ehrlich gesagt wäre es wohl von Vorteil, zu wissen, was genau es war, das sie beide nun separierte, doch Ilya wusste ebenso gut, dass es diverse Dinge gab, die er vermutlich nicht hinterfragen sollte. "Bestien kennen keine Regeln, sie kämpfen grundsätzlich immer unfair, aber selbst das sollte für jemanden wie Euch kein Problem darstellen." Grundsätzlich wäre es auch egal, wenn ein Basilisk den Sohn des Königs tötete - es war immerhin nicht Ilyas Aufgabe gewesen, ihn vor dem Tod zu bewahren, sondern lediglich, ihm dabei zu verhelfen nicht mit beiden Beinen im Grab zu stehen, wenn er eben das verhindern konnte. "Ich meine nur, dass Ihr mich nicht bei einem Titel nennen oder mich lobpreisen müsst, das ist alles." Ilya von Thyme war tot und vor dem Kronprinz stand eine Leiche, durchtränkt von schwarzem Blut. "Nun gut, Arzel. Ihr dürft mich Ilya nennen, wenn Ihr möchtet."
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