Your World [Sanjadi&Annie]

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    • Your World [Sanjadi&Annie]


      Your Wold


      Mit @Sanjadi

      fantasy, slice of life, romance, egal ob HL oder Yaoi

      -X kommt aus einer Welt die unserem Mittelalter ähnelt doch anders als in unserer Welt gibt es dort Magie, diese beherrschen ausschließlich die Adeligen, das Fußvolk hingegen kann keinen Funken Magie wirken. Durch einen magischen Unfall wird X in eine andere, in unsere Welt teleportiert. Nicht nur, dass sie so ganz anders als seine eigene ist, er trifft dort auf Y, der erste Mensch aus dieser eigenartigen Welt und leider werden sie dadurch zu so etwas wie Meister und magischem Diener. Diese Bindung bezieht sich auf einen alten Zauber, der eigentlich ein magisches Wesen beschwört und dem Zauberer dienen soll, sie teilen bei einem starken Band Empfindungen und können durch klare Befehle zu Aktionen gezwungen werden, jedoch war das nicht für Menschen gedacht und so muss X darauf hoffen, dass Y Gnade zeigt. Y hingegen will mit all dem eigentlich nichts zu tun haben, doch kann sich X durch diese Bindung leider nicht all zu weit vom Y entfernen und so muss dieser ihn erst einmal mit nach Hause nehmen. X will natürlich heraus finden wie er zurück in seine Welt kommt, denn diese findet er furchtbar, doch es wird sich zeigen für wie lange dies so bleiben wird.

      Vorstellung:
      Your Wold [Sanjadi&Annie]

      ~Erster Post folgt~
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    • Amon Marchosias

      Wie der König für den sich Amon hielt saß er auf seinem durch ein Podest erhobenen, äußerst bequemen Sessel und sah auf die Auswahl an Nichtmagiern hinab. Sie alle waren hier, auserwählt von Amons Dienern. ,,Das sind alle?" Fragte der große Mann, welcher seine Beine über eine der Lehnen des Sessels gelegt hatte, sein Butler nickte nur. ,,Diese Leute entsprechen ihren Vorstellungen, Sir." Mit erhobener Augenbraue sah er auf die 7 Personen vor ihm, legte dabei den Kopf etwas schräg. Sie waren alle...ziemlich Alt, eigentlich nicht das was sich Amon vorgestellt hatte. ,,Du da, der zweite von rechts, du kannst gehen." Irritiert sah der Mann zu Amon auf, welcher seine Aussage mit strengem Blick und einer kleinen Handbewegung nochmal verdeutlichte. ,,Was...was stimmte denn mit ihm nicht?"- ,,Das fragst du wirklich? Hast du ihn dir mal angesehen?" Amon verdrehte die Augen, erhob sich dann aus seinem Sessel. ,,Ich habe sehr klare Vorstellungen was meinen persönlichen Diener angeht...Er soll schließlich auch äußerlich für mich ansehnlich sein, soll mir gefallen...Wieso also..." Wütend ließ er den Boden unter den Füßen des Dieners beben, so das dieser nach hinten umfiel. ,,Wieso zum Teufel bringt ihr mir lauter alte Kerle?!" ,,A-Aber Sir...sie entsprechen doch ihren Vorstellungen...schließlich sind sie alle-" ,,Alt! Sie sind...alt." Der Diener erhob sich wieder, die bleibenden 6 Nichtmagier sahen sich alle verwundert an. Der junge Herr hatte wirklich wenig Manieren, ließ seine Launen sehr gern an anderen aus, sprach was er dachte und zeigte wenn ihm etwas nicht passte und damit um zu gehen war wirklich schwierig. [b],,Aber ihr wolltet doch jemanden der euch unterstützen kann und euch helfen kann...wir dachten damit meint ihr das derjenige schon etwas Erfahrung haben sollte."- ,,Tja, das hatte ich aber nicht gemeint." Amon winkte auch die anderen 6 verbleibenden weg. ,,Schafft sie mir aus den Augen! Das ist Zeitverschwendung." Amon verschwand ebenfalls aus dem großen Saal nach draußen, rieb sich die Schläfen und seufzte nur. Er war nur von Idioten umgeben, zumindest glaubte er das manchmal. Vielleicht sollte er sich wieder einen neuen Schwund bediensteter holen... ,,Wieso denn so verzweifelt, Bruderherz?" Amon drehte sich herum und blickte in das grinsende Gesicht seines jüngeren Bruders, welcher sich gegen den Türrahmen gelehnt hatte. ,,Garay...ein Glück, wenigstens eine Person mit Verstand." Der jüngere der beiden lachte etwas, gesellte sich dann neben seinen Bruder. ,,Was ist denn passiert? Ich habe nur lauter ziemlich aufgebrachte Nichtmagier angetroffen." - ,,Ich bin auf der Suche nach einem Diener..." Garay zog seine Augenbrauen zusammen. ,,Aber...du hast doch schon viele." - ,,Dummkopf, ich meine einen für den Magische Bund."[/b] ,,Was?!" Sein Bruder sah den größeren ziemlich skeptisch an. ,,Amon du...weißt wie schwierig dieser Zauber ist! Noch dazu gefährlich wenn man ihn nicht richtig einsetzt...und du kannst den dann nicht so schnell feuern wie einen normalen Diener."- ,;Deswegen muss er ja auch perfekt sein." Garay seufzte nur. ,,Aber...wozu brauchst du überhaupt so einen? Ich meine...du hast doch genug Diener, die tun doch auch was du willst wann du es willst." - ,,Das stimmt...aber mit dem Magischen Bund...du weißt was es für ein Zauber ist. Derjenige macht dann auf der Stelle, sofort, ohne umschweife was ich möchte..." - ,,..Wie gesagt, dass machen die anderen auch." Amon verdrehte nur die Augen. ,,Du verstehst das nicht, Bruder...aber das musst du auch nicht, ich werde schließlich in Vaters Fußstapfen treten, nicht du." Ein Wunder Punkt den Amon da traf...ein sehr wunder Punkt. Garay ist schon sehr lange auf seinen Posten aus...und es würde nicht mehr lange dauern bis er seinen lang durchdachten Plan in die Tat umsetzen würde.

      ~2 Wochen später~

      ,,Na endlich!" Freudig klatschte Amon die Hände zusammen, seufzte etwas als er seinen baldigen neuen Schützling betrachtete. ,,Es hat euch auch wirklich lange genug gedauert um einen passenden zu finden aber...er ist...wirklich gut." Mit verschmitzten grinsen fuhr Amon mit seinem Finger über den Kiefer des jungen Mannes vor sich, welcher einfach nur sehr nervös schluckte. ,,Ich bin erfreut zu hören das er sie zufrieden stimmt." Amon betrachtete den blonden Jungen vor sich noch einmal, eh er sein Buch aufschlug und durchatmete. ,,Und du bist bereit dafür?" Gerade als der junge etwas sagen wollte lachte Amon nur. ,,Egal was du sagst, du hast keine Wahl..." Mit einer schnellen Handbewegung dimmte er das Licht im Saal, blickte den Jungen tief in die Augen. ,,In wenigen Sekunden wirst du mir gehören..." Langsam begann Amon die Wörter aus zu sprechen, welche er schon seit einiger Zeit gelernt hatte. Während er sie sprach umhüllte ihn und den Jungen vor sich ein magischer Rauch, welcher immer dichter zu werden schien. Amon war kurz davor die letzten Worte auf zu sprechen, als der Junge aus der Rauchwand gezogen wurde. ,,Was zum..." Wütend knirschte er mit den Zähnen, doch schaffte er es nicht durch den Nebel zu sehen. ,,Was geht hier vor sich?! Hey, hört mich jemand?!" - ,,Einmal angefangen kann der Zauber nicht abgebrochen werden..." Garay Erschien in dem Neben, Amon sah seinen Bruder nur verwirrt an. ,,...aber man kann ihn umkehren." Was...was hatte er vor?! Amon sah mehr als verärgert in die Augen seines Bruders, als dieser die Gegenformel zu seinem Zauber aufsagte. ,,Was hast du vor?! Willst du deinen eigenen Bruder an dich binden?!" Garay sprach die letzten Worte, grinste dann nur. ,,Oh nein Bruder...ich werde dafür sorgen das du mir nie wieder in die Quere kommst." Amon verstand nicht, doch hatte er auch keine Zeit über diese Worte nach zu denken, denn sein Bruder sagte einen anderen Spruch auf und eh sich Amon versah erschien unter ihm eine Art schwarzes Loch in welchem er verschwand. ,,Garaaaaaaaay!!!" Er hielt sich noch am Rande des Loches fest, versuchte sich hoch zu ziehen, doch es brachte nichts. Der zog der ihn ins nichts befördern wollte war einfach zu stark... Garay trat über seinen Bruder, blickte auf diesen hinab. ,,Schöne Reise...Bruderherz." Er trat mit voller wucht auf die Hand von Amon, welcher daraufhin natürlich seinen Griff löste und schließlich in das nicht enden wollende Loch fiel.
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    • Nate
      Es war kalt. Frierend zog der junge dunkelhaarige Mann seine Jacke etwas mehr zu und so schlurfte er durch die dunklen Straßen, direkt auf dem Heimweg von seiner Arbeit. Er hatte wieder einmal die Zeit vergessen und musste nun bereits nach Sonnenuntergang seinen Heimweg antreten. Einige wenige Straßenlaternen beleuchteten den Weg, doch eigentlich war Nathaniel der einzige, der sich um diese Uhrzeit hier entlang wagte. Dieser Stadtteil war nicht unbedingt gut besucht und auch nocht stark bewohnt. Es sollte ihn also nicht verwundern, dass er bisher auf dem gesamten Weg nicht einmal einer Menschenseele begegnet war. "Ich hab schon wieder meine Kopfhörer vergessen.", murrte er seufzend und fuhr sich mit einer Hand durch sein dunkles Haar, während er mit der anderen Hand nach seinem Handy griff und die Zeit überprüfte. Wenn er sich beeilte würde er es vielleicht noch soweit rechtzeitig Heim schaffen, dass er seine Lieblingsserie weiterschauen konnte, die ihn gerade so fesselte. Dieser Gedanke stimmte ihn positiv und so begann er zugleich größere Schirtte zu machen. Noch völlig in Gedanken verloren und sich bei der Frage ertappend, ob er heute Nacht nicht gleich noch die neue Staffel beginnen würde, vernahm er etwas entfernter ein seltsames dumpfes Geräusch, welches ihn aus seiner Gedankenwelt lockte und verwirrt innehalten ließ. Irritiert blickte er sich um. Hatte er sich das gerade nur eingebildet? Er wollte nicht ausschließen, dass er mittlerweile schon paranoid wurde, weil er so oft hier in der Dunkelheit diese Straßen entlangspazierte, doch eine gewisse Neugierde war geweckt und er ließ seinen Blick umherschweifen. Etwas entfernter erkannte er eine flackernde Straßenlaterne, die allerdings eher surrende Geräusche von sich gab und der ganzen Szenerie nur noch mehr einen Horror Vibe gab. Eine kleine Ratte überquerte die leere Straße, stieß dabei eine der Mülltonnen leicht an und verschwand in einer äußerst nebligen Seitengasse. Klar, der Nebel war seltsam, aber die Menschen die hier lebten waren es ebenso und es wäre nicht das erste Mal, dass die Leute aus irgendeinem unerfindlichen Grund eine Nebelmaschine in ihrem Keller stehen hatten. So zuckte der junge Mann vage mit den Schultern und schrieb das dumpfe Geräusch der Ratte zu, welche eben in der Gasse verschwunden war. Er wurde wohl wirklich langsam aber sicher paranoid.
      Gerade als er seinen Weg fortsetzen wollte, zog die Gasse erneut seine Aufmerksamkeit aus sich, denn besagte Ratte sprintete förmlich aus der Gasse wieder heraus und wurde dabei von fünf weiteren Nagetieren begleitet. "Was zur...?" Nun doch neugierig wandte sich der Dunkelhaarige langsam der Gasse zu un trat einige Schritte näher. Ob jemand um diese Uhrzeit ein Rattennest ausräucherte? Das wäre höchst illegal und würde für die Anwohner eine Gefahr darstellen. Zögerlich schritt er noch ein wenig näher. Er hatte keine Lust auf Konfrontation, aber wenn er Recht hatte, würde er die Polizei rufen... die könnte sich dann darum kümmern.
      Schließlich betrat er die Gasse. Je näher Nate der Quelle kam, umso nebliger wurde es und instinktiv hielt er sich eine Hand über Mund und Nase, um davon nicht zu viel einzuatmen. Wer wusste schon wie toxisch es war? Doch er hörte keinerlei andere Geräusche. Weder eine Maschine, die diesen Nebel verursachte, noch ein Mensch der hier mit Chemikalien oder Feuer experimentierte.
      Noch ein Stückchen trat er näher und da stolperte Nathaniel beinahe. Mit weit aufgerissenen Augen, hockte er sich eilig hin, nur um in das bewusstlose Gesicht eines muskulösen Mannes mit hellem Haar zu blicken, der wirklich seltsame Kleidung trug. Aber gut, das hier war kein Szeneviertel. In anderen Teilen der Stadt wäre dies sicher modisch. "Entschuldigung? Geht es ihnen gut?", fragte er ein wenig hilflos, während er nun doch seine Hand von Mund und Nase nahm und sie vorsichtig auf den Oberarm des Mannes legte, der hier am Boden lag. "Hören sie mich? Sind sie verletzt? Soll ich einen Krankenwagen holen?" Der Nebel schien offenbar nicht der Grund für die Bewusstlosigkeit dieses Mannes, schließlich konnte auch Nate hier normal atmen. Ober der Kerl hier vielleicht ausgeraubt und niedergeschlagen wurde? Andererseits... wer schaffte es solch einen großen und kräftigen Mann schon niederzuschlagen?
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    • Amon Marchosias

      Wie lange fiel er schon? Irgendwie hatte er jegliches Zeitgefühl verloren. Es war als würde er einfach endlos fallen...immer weiter fallen und mit keinem Ende in Sicht. Er hatte irgendwann einfach seine Augen geschlossen, wartend darauf was passieren würde. Ob er je wieder landen würde...es war als wäre in diesem Loch die Zeit komplett anders. War das der Fluch den sein Bruder auf ihn gelegt hatte? Oder war da noch mehr? Was hatte er geplant? Amon konnte sich leider nichts ausmalen...er kannte zugegeben nicht einmal den Spruch den sein Bruder gegen ihn verwendet hatte. Er war ihm komplett fremd...
      Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an bis er wieder etwas hörte. In dem Loch herrschte vollkommene Stille...doch langsam vernahm er etwas. Etwas sehr dumpfes und unverständliches. Was war das? Amon brauchte noch eine ganze Weile bevor er wirkliche Wörter verstand. Er spürte etwas warmes an seinem Arm...und das er auf etwas hartem lag...es roch nach Abfall und-nett gesagt- nach Pferdemist. Er konnte diesen Geruch nicht ausstehen, verzog deswegen ein wenig das Gesicht als er ihn genauer wahrnehmen konnte. Wo war er hier gelandet?! Nur sehr langsam und mit einem tiefen Brummen öffnen sich seine Augen und das erste was er sah war eine ihm ziemlich fremde Person. Er zog seine Augenbrauen zusammen, blickte kurz von dem jungen Mann weg, sah sich um. Er war wirklich...in einer Gasse gelandet...Ekelhaft. Er atmete tief ein und blickte dann wieder zu dem jungen Mann, eh er sich langsam erhob. ,,Wiederlich..." Er hob seinen Arm, welcher auf einigen Abfällen lag, als der Nebel mit einem Mal zu Boden fiel und verschwand. Amon schüttelte den Müll von seinen Arm massierte etwas seine Schläfe, sein Kopf schmerzte höllisch. Er brauchte noch etwas, atmete ein paar mal durch bevor er den jungen Mann neben sich wieder ansah. ,,Danke fürs wach machen." Wobei das mehr als ein Schläfchen war...es fühlte sich noch immer an als würde er fallen. Der Magier richtete etwas seine Kleidung. ,,Kannst du mir sagen wo ich bin? Ich bin selten in...Gossen unterwegs." Er sah wirklich etwas angewidert drein, es war ihm wirklich fremd an so einem Ort zu verweilen. ,,Hilf mir auf. Ich fühl mich als würde ich jede Sekunde verseuchter werden." Amon streckte beide Arme aus und blickte gleichgültig in die Richtung des Jungen.
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    • Nate
      Zögerlich war der Dunkelhaarige näher getreten und hoffte inständig der Mann würde bald aufwachen. Zwar würde Nathaniel natürlich einen Krankenwagen rufen, wenn es nötig war, doch er hatte nur wenig Lust auf so viel Stress heute Abend. Vielleicht schlief der Kerl ja auch nur seinen Rausch aus? Das war doch gar nicht mal so weit hergeholt, selbst wenn es jetzt noch recht früh war um schon betrunken am Straßenrand zu liegen... andererseits gab es ja auch Leute die bereits morgens um acht ihr erstes Bier tranken. Also war nichts unbedingt unmöglich.
      Er sprach den Mann laut an und berührte ihn, als der Kerl sich plötzlich bewegte und langsam die Augen öffnete. Gott sei Dank. Wahrscheinlich hatte der Typ wirklich nur zu tief ins Glas geschaut. Obwohl er für jemand betrunkenen erstaunlich nüchtern wirkte. Und wie sehr er sich über den Gestank und den Müll hier aufregte... das war auch erstaunlich. Nate hob leicht eine Augenbraue und musterte den seltsam gekleideten Mann, der sich nun aus dem Müll schälte und fragte, wo er wäre. Nun gut, vom Szeneviertel hatte er sich wirklich sehr entfernt. Wahrscheinlich brauchte er die Orientierung, um wieder Heim zu kommen. Das wäre dem Dunkelhaarigen natürlich nur Recht, er hatte sicher nicht vorgehabt, den Mann jetzt auch noch nach Hause zu eskortieren. "Wir sind in einer Seitengasse der Burrows Street. Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber vielleicht kannst du dich so besser orientieren.", versuchte Nate es höflich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, welches aber sofort gefror, als er die Forderungen dieses Mannes vernahm. Die Art und Weise, wie dieser Kerl das sagte, gefiel Nate ganz und gar nicht und instinktiv erhob er sich und ging einige Schritte rückwärts, weg von dem Mann. Ihm war nicht wohl bei der Sache und ihm gefiel es schon gar nicht, wie herrisch der Mann mit ihm sprach, als müsste Nathaniel ihm gehorchen. Instinktiv zog der Dunkelhaarige seine Jacke wieder etwas enger um sich und schüttelte dann leicht seinen Kopf. "Ich... denke, sie können auch ohne mich aufstehen. Sie wirken durchaus noch fit genug und ich muss auch langsam Heim... also wenn es ihnen soweit gut geht und sie keinen Arzt brauchen, würde ich dann mal gehen..."
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    • Amon Marchosias

      Burrows Street?! Davon hatte er noch nie etwas gehört, nicht einmal gelesen oder sich erzählen lassen! Das war wirklich sonderbar...aber es gab ja schließlich auch Dinge oder eben Straßen die er nicht kannte, auch wenn allgemein alles ein wenig sonderbar hier aussah. Amon hatte noch immer die Arme ausgestreckt und hob eine Augenbraue als der kleine von ihm weg ging und keine Anstalten machte ihm zu helfen, als er es auch noch aussprach wurde sein Blick mehr als verärgert. Was bildete dieser Wicht sich bitte ein so mit ihm zu sprechen? Der Magier rümpfte etwas die Nase, eh er seufzte und dann langsam die Arme wieder sinken lässt. ,,Wirklich sehr unhöflich...das du es dir erlaubst so mit mir zu sprechen." Der Körper des Mannes hob sich vom Boden ab, er schwebte für einen Moment eh er sich auf seine nackten Füße stellte und den Dreck von seinem Gewand abklopfte. Wenn er nachhause kommt wird er seinen Bruder verteilen...nein, 8 Teilen, wenn nicht sogar mehr! Er wird ihn zerstückeln und seinen liebsten Greifen zum Fraß vorwerfen. Diese Plan behielt er sich schön im Hinterkopf. Kurz sah er sich um, blickte den jungen dann wieder an. ,,Nun ja...da du ja auch deiner Wege gehen willst werd ich mich auch auf den Weg machen...aber denk ja nicht das ich dein Verhalten vergesse...Mir nicht aufhelfen obwohl ich danach frage..." Murrte der große Mann und lief dann die Gasse entlang um endlich diesem Gestank zu entkommen, als er auf einmal an seinem Hals zurück gezogen wurde. Verwundert zog er die Augenbrauen zusammen, ging weder einen Schritt, doch wieder wurde er in die andere Richtung gezogen. Amon drehte sich herum, kniff seine Augen zusammen. Langsam ging er rückwärts und als er sah das sich das Handgelenk des jungen bewegte weiteten sich seine Augen. Das...das durfte nicht sein...oh nein...nein nein nein! ,,Du..." Knurrte er, stampfte einmal auf den Boden, so das eine Welle ihn sehr schnell zu dem anderen beförderte. Amon packte ihn am Kragen, hob ihn mit Leichtigkeit nach oben. ,,Was hast du gemacht?! Arbeitest du mit meinem Bruder zusammen? Sollst du mich hier fest-" Weiter kam Amon nicht, denn ein enormer Schlag durchfuhr seinen Körper, der dafür sorgte das er den kleineren wieder auf die Füße fallen ließ. Er hustete, hielt sich den Hals undblickte dann mehr als verärgert zu dem dunkelhaarigen. ,,Was auch immer mein Bruder dir gibt, ich zahle das 10, nein 100 fache! Aber bitte, befreie mich verdammt nochmal!" Er war sauer, mehr als verärgert, man könnte die Wut wirklich in seinen Augen sehen als er in die des anderen blickte. Er konnte doch nicht der Diener von irgendeinem anderen Kerl sein! Er doch nicht! Er war Amon Marchosias...er sollte der Meister sein! Nicht irgendein dahergelaufener Anfänger... Oh sein Bruder wird für diese Tat sowas von büßen!
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    • Nate
      Was passierte hier eigentlich gerade? Nathaniel war absolut überfordert und wusste die Situation nun wirklich nicht mehr einzuschätzen. Obwohl er dem Mann eigentlich nur hatte helfen wollen, entpuppte sich dieser als äußerst unheimlicher Kerl und nun bereute Nate es wirklich auf ihn zugegangen zu sein und sich nach seiner Gesundheit erkundigt zu haben. Hätte er ihn doch einfach nur liegen gelassen und wäre weiter gegangen... klar, das war eigentlich nicht unbedingt seine Art, aber er war sich gerade nicht unbedingt sicher, dass er überhaupt lebend aus dieser Gasse herauskam. Mittlerweile war Nate sicherheitshalber einige Schritte zurückgegangen und wurde förmlich von dem Größeren angeblafft, was nur dazu führte, dass sein Herz wie verrückt schlug und er hier schnellstmöglich weg wollte. Doch da war noch etwas anderes... der Nebel war verschwunden und als der Mann sich erhob, war Nathaniel für einen Moment der Meinung, er würde schweben. Das musste sich der Dunkelhaarige doch einbilden! Eine andere Erklärung konnte es gar nicht geben. Nate stand wie angewurzelt da, konnte all das Geschehene gerade nicht wirklich verarbeiten, da stolzierte der große Kerl auch schon an ihm vorbei, um die Gasse zu verlassen.
      Na Gott sei Dank... Nathaniel würde noch kurz warten, bis der Kerl weg war und anschließend schleunigst nach Hause laufen, wo er endlich seine Ruhe haben konnte.
      Nun... zumindest war das der Plan. Und umso weniger verstand er, warum der Kerl noch immer nicht die Seitengasse verlassen hatte, sondern nun wieder wütend auf ihn zustürmte und ihn anblaffte, als könnte Nathaniel auch nur irgendetwas hierfür... es gab schon einen Grund, warum eine ganze Rattenfamilie hiervor geflüchtet waren. Nate wollte gerade versuchen sich aus dem Griff des Mannes freizukämpfen, da seine erste Angst überwunden war und nun nur noch der Überlebensinstinkt einsetzte, da wurde der Dunkelhaarige auch schon wieder losgelassen und der große Hellhaarige begann zu husten, während er von seinem Bruder und Befreiung sprach.
      „Okay... ich weiß nicht, was du von mir willst und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch noch nie mit deinem Bruder zu tun hatte, aber solltest du mich noch einmal anfassen, ruf ich die Polizei. Hast du verstanden? Fass mich nicht an!“, murrte der Schwarzhaarige nun deutlich ernster und hielt seine sichere Distanz zu dem Mann. Ungünstigerweise versperrte dieser aber den Weg aus der Gasse. Verdammter Mist... das war definitiv das letzte Mal, dass er bis nach Sonnenuntergang auf Arbeit bleibt...
      „Geh nach Hause... schlaf deinen Rausch aus oder was auch immer du dir eingeworfen hast, aber lass mich gefälligst in Ruhe. Ich wollte nur schauen, ob es dir gut geht.“
      Hoffentlich war das nur ein schlechter Traum und er würde gleich aufwachen...
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    • Amon Marchosias

      ,,Fass mich nicht an!" Und in diesem Moment wurde Amon die Macht des Zaubers der auf ihm lag eigentlich erst einmal bewusst. Er spürte regelrecht, wie dieser Befehl durch seine Adern schoss und sich in seinem Kopf verankerte. Er knurrte etwas, denn nun wäre er wirklich nicht mehr in der Lage den Jungen an zu fassen. Die Bestimmtheit mit der er es sagte war ausschlaggebend, das ernste in seiner Stimme. Er wollte nicht mehr von Amon berührt werden und nun könnte dieser es nicht mehr tun, selbst wenn er es wollte. Okey, er musste sich etwas einfallen lassen, denn anscheinend verstand dieser Typ vor ihn nicht ganz was hier Sache war! Er sprach davon das er nachhause gehen sollte, seinen Rausch ausschlafen, dachte er Amon war betrunken? Also wirklich, dieser Kerl wurde ja immer unverschämter. Amon war nun wirklich niemand der sich vollsaufen ließ und dann in einer Gosse aufwacht! ,,Wie unhöflich." Murrte er deswegen ein wenig beleidigt, atmete dann durch. ,,Du scheinst nicht zu verstehen was hier Sache ist, ich werde die etwas auf die Sprünge helfen." Langsam hob Amon seine Hand, legte sie an seinen Hals, wo eine Art Halsband mit eiserner Kette erschien. Jenes Halsband hatte keine Möglichkeit es zu öffnen, geschweige denn ab zu legen, denn das ging nicht. Die Kette wurde immer mehr sichtbar und nach etwas weniger als 5 Metern endete sie schließlich am Handgelenk des Jungen welcher vor ihm stand. Seufzend nahm Ampn die Kette in die Hand, zeigte sie ihm. ,,Ich würde dich echt gern verlassen Schätzchen, aber ich kann nicht. Mein Bruder hat mich mit einem Magischen Bund verzaubert...ich dachte erst er wolle ihn auf sich selbst legen, aber anscheinend hat er ja dich angeheuert. Ich soll ihm nicht in die Quere kommen hat dr gesagt...er war schon immer auf das Erbe meiner Familie scharf und anscheinend will er es sich so ergattern. Dieser Mistkerl...so ein scheiß Verräter!" Fluchte der Magier und ließ seine Hand sinken, so das auch die Kette verschwand.Das sein Bruder zu sowas in der Lage war hätte er nie geda-...obwohl...nein, sowas hatte er wirklich nicht erwartet. Andere boshafte Dinge, aber nicht das. Das hatte er wirklich nicht gedacht...
      Der Typ vor ihm sah ihn jedoch noch immer an als würde er eine andere Sprache sprechen, weswegen Amon beschloss unnötiger weise weiter zu sprechen. ,,Wir beide sind jetzt durch einen Magischen Bund vereint...du bist der Meister und...ich der Diener..."Den letzten Teil murrte er nur, er konnte es nicht glauben das er der Diener von irgendwem war...,,Leicht erklärt kannst du mir fast jeden Befehl geben den du willst und ich muss ihn ausführen. Ich muss alles zu deiner Zufriedenheit tun...Beispiel." Langsam hob Amon seine Hand, seufzte, da er hierauf eigentlich keine Lust hatte. In dem Moment wo seine Hand dem Körper des anderen nahe kam bekam er einen kleinen Stromschlag, der ihn nur wieder wütend zum Knurren brachte. ,,Ich kann nicht nicht mehr berühren, erst wenn du es wieder aufhebst...Ich kann dir nicht wehtun, dir Drohen oder sonst etwas in dieser Richtung." Was im Moment wirklich ziemlich nervig war, er würde ihm sehr gern die Meinung geigen. ,,Und der einzige weg den Bund zu brechen ist das derjenige der ihn gemacht hat ihn wieder auflöst...nur war das mein Bruder und irgendwie habe ich das Gefühl das der uns nicht helfen wird...also müssen wir uns etwas einfallen lassen, ich habe keine Lust deinen Diener zu spielen." Wieder murrte er, sa sich dann aber um. ,,Hier sieht es absolut nicht aus wie auf Prometea...in welchem Land sind wir? Er hat mich anscheinend weit weg geschickt..."
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    • Nate

      Wie unhöflich? Dass dieser Mann es überhaupt wagte soetwas auszusprechen. Der Kerl hatte keinerlei Anstand und behandelte Nate wie einen Bediensteten, aber der Dunkelhaarige sollte unhöflich sein. Neben der Angst, stieg Wut in Nathaniel auf und so langsam fühlte er sich ernsthaft verarscht. Das hier war doch alles absolut lächerlich und mittlerweile wurde der Gedanke, dass dies nur ein Traum war immer realistischer. Vielleicht wachte Nathaniel ja auch gleich auf seiner Couch auf, weil er wieder einmal beim Schauen seiner Lieblingsserie eingeschlafen war. Das klang gerade weitaus realistischer, als jedes Wort, das er bisher mit dem Fremden gewechselt hatte. Diese Situation war an Absurdität kaum zu übertreffen und die folgenden Worte des großen hellhaarigen Mannes, machten es nicht gerade besser. Der Kerl hatte doch mit Sicherheit irgendetwas eingeworfen und war jetzt auf einem überaus seltsamen Trip. Und wie zur Hölle funktionierte dieser Zaubertrick mit den Fesseln?
      Ein wenig perplex blickte der Dunkelhaarige erst zu dem Hals des Mannes und schließlich zu seinem eigenen Handgelenk. Wie hatte der Mann das gemacht? es hatte wirklich für einen Moment so ausgesehen, als wären sie miteinander verbunden... was hatte er gleich noch mal gedacht? Ja, es wurde tatsächlich immer absurder und absurder. Er wusste nicht damit umzugehen und von dem Kerl so abwertend als 'Schätzchen' bezeichnet zu werden, verbessterte die allgemeine Stimmung jetzt auch nicht gerade. Unweigerlich verzog er das Gesicht und lauschte dem restlichen Worten dieses seltsamen Mannes, der von irgendwelcher Magie redete und beteuerte, dass Nate jetzt sein Meister wäre. Ja, genau... sehr witzig.
      "Also bin ich sozusagen Aladdin und du der Dschini aus der Wunderlampe, oder was?", murmelte der junge Mann, seine Worte vor Sarkasmus nur so triefend, doch tatsächlich schien der Mann Schmerzen zu haben, als er versuchte Nathaniel nun zu berühren und der Dunkelhaarige war sich nicht sicher, ob man soetwas überhaupt gut schauspielern konnte. Doch das alles nun zu akzeptieren und als wahr anzusehen, war auch nicht gerade leicht. Schließlich redete der Kerl da wirklich von einem magischen Bund... je öfter man es dachte, umso seltsamer klang es.
      "Okay... vorausgesetzt ich glaube dir diesen Blödsinn und ich ignoriere mal, dass diese Worte von einem verrückten, komisch gekleideten Fremden aus einer dunklen Gasse stammen: was passiert, würde ich dir beispielsweise befehlen, dass du dich weit von mir entfernt halten sollst? Oder dass du meine Befehle von nun an ignorieren sollst? würde das dein Problem nicht irgendwie kläre? Ich meine ich habe weder eine Ahnung wer dein Bruder ist, noch was ein Prometea sein soll und auf diesen Blödsinn hier habe ich genauso wenig Lust. Ich will einfach nur meine Ruhe. Ich habe weder Lust dir irgendwelche Befehle zu geben, noch..." Er hielt inne, blickte den Größeren nun etwas entgeisterter an, ehe er seinen neuen Gedankengang aussprach.
      "Warte... ist das irgendeine Art von sexuellem Machtspiel, welches du hier veranstalten möchtest? Sorry, aber dafür bin ich definitiv der Falsche und nicht interessiert. Such dir einen anderen dafür." Entsetzt stürmte Nate an dem Mann vorbei, als er die richtige Chance sah und versuchte von dem Mann wegzukommen, doch er kam definitiv nicht umhin zu bemerken, wie der Mann förmlich an seinem Hals mitgezerrt wurde, während Nate einen ganz leichten Druck an seinem Handgelenk spürte. "Was zur...?"
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    • Amon Marchosias

      Ein Dschini?! Okey, jetzt beleidigte er ihn wirklich. ,,ICH bin ein MAGIER! Nicht irgendein abgehobenes Wesen dem die Magie in die Wiege gelegt wird ohne das sie dafür arbeiten müssen, ich hab Jahrelang trainiert um auf meinem Level zu sein." Das war wirklich mehr als beleidigend und da Ciel Sarkasmus nicht wirklich verstand nahm er das auch sehr ernst. Ein Dschini...also wirklich,...die Kerle dachten sie sind die All heiligen nur weil sie von Minute 0 so ziemlich jeden Zauber beherrschten. Er hat Jahrelang geübt nur um den Boden bewegen zu können...von dem Schweben ganz ab zu sehen! Dieser Kerl hatte wohl wirklich keine Ahnung wie Magie funktionierte...und je länger Amon sich mit ihm unterhielt umso mehr verstärkte sich der Gedanke das sein Bruder ihn wohl echt an einen Nichtmagier angeheftet hatte. Aber selbst diese kannten diesen Zauber...Amon verstand noch nicht ganz was hier wirklich vor sich ging.
      Seine Erklärung wurde als Blödsinn hingestellt, da zog der Magier die Augenbrauen wieder zusammen, genau wie das er dann als verrückt und komisch gekleidet betitelt wurde. Empört öffnete er den Mund ein wenig, dieser Mann wurde immer unverschämter und er hatte Glück das Amon gerade an ihn gekettet war, sonst wäre er jetzt durch die Luft geflogen, so viel stand fes! Er knurrte etwas, doch stellte er ihm eine Frage die er eigentlich beantworten wollte, als der Zauber plötzlich als 'sexuelles Machtspiel' hingestellt wurde. Amon war zwar nicht abgeneigt, aber da dieser Mann ihm immer unsympathischer wurde hatte er kein Interesse mit ihm intim zu werden! Außerdem war er gar nicht sein Typ...nun...doch, war er, aber er hatte ihn beleidigt und das wog schwerer als diese hübschen Augen oder die niedliche Nase! Oder die perfekte Gesichtsform... Grr. Er war echt sauer das er so dachte.
      Der kleine versuchte dann zu verschwinden, Amon verschränkte nur die Arme vor der Brust als er schon in seine Richtung gezogen wurde. Er hob eine Augenbraue als der andere ihn ansah, kniff dann seufzend mit Zeigefinger und Daumen seinen Nasenrücken. ,,Okey, aufgepasst, Kleiner." Mit langsamen und eleganten Schritten lief er auf ihn zu, blickte ihm dabei tief in die Augen. ,,Du kannst mich nicht 'frei befehlen'...So funktioniert das nicht da der Meister ja meistens will das der Diener bei ihm bleibt und alles für ihn tut, egal was." Wieder legte er seine Hand an seinen Hals, so das die Ketten die sie beide verbunden wieder zum Vorschein kamen. ,,So wenig wie es auch mir gefällt, glaub mir, aber wir sind jetzt nunmal aneinander gefesselt. Du kannst dich nicht einmal 5 Meter von mir entfernen, genau wie das ich mich nicht weiter von dir entfernen kann. Wir beide haben keine andere Wahl als meinen Bruder zu finden der den Zauber wieder auflöst und LEIDER glaube ich das selbst wenn wir es tun ich ihn dazu zwingen muss..." Amon seufzte nur, dass alles hier war schlimmer als gedacht. Er gefesselt an einen fremden, sehr unhöflichen Nichtmagier. ,,Es passt dir vielleicht nicht, aber glaub mir, mir gefällt das hier noch weniger. Wir beide müssen uns jetzt aber miteinander arrangieren, denn so ist es nun einmal." Er atmete tief ein und aus. ,,Da es dunkel ist und du anscheinend der einzige bist der weiß wo wir sind würde ich vorschlagen das wir zu dir gehen. Mir ist kalt, ich stinke und würde gern meine übrigens sehr teure und feine Kleidung waschen!" Dabei sah er ihn wieder verärgert an, er würde nicht vergessen das er seine Sachen als Komisch betitelt hatte. ,,Also los, gehen wir." Er winkte ihn weg, so das er voraus ging. Er müsste ihm ja folgen, ob er wollte oder nicht...
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    • Nate
      Nun gut, so langsam hörte Nathaniel auf all das hier zu hinterfragen und redete sich ein, dass dies wirklich einfach nur ein Traum war. Er schlief wahrscheinlich tief und fest in seiner Wohnung und das hier war nur irgendeine äußerst seltsame Manifestation seiner Fantasien... oder so... Wobei er sich bisher ja nicht einmal vorgestellt hatte, wie es wäre einen Diener zu haben, der alles für ihn machte. Warum auch? Er war oft genug lieber alleine und war nicht unbedingt der größte Freund von Gesellschaft. Schon gar nicht, wenn es um Fremde ging. Warum sein Gehirn ihm also dieses Szenario vorgaukelte, war ihm unbegreiflich, doch irgendwie bewegte er sich gerade mit dem Mann im Kreis, wobei sie nicht wirklich mit der Thematik vorankamen.
      "Na gut, du bist ein Magier, ich ganz offensichtlich nicht, du bist durch irgendeinen Zauber an mich gebunden, wodurch du weder meine Nähe verlassen darfst, noch meine Befehle missachten und dein Bruder ist für all das verantwortlich... richtig?" Fast schon ein wenig genervt rieb sich der Dunkelhaarige die Schläfe und spürte, wie er von dem anderen Mann gemustert wurde. Das alles war immer noch absoluter Wahnsinn, aber dass er nun für sich festgelegt hatte, dass das alles ein Traum wäre und seiner Fantasie entsprang, beruhigte Nathaniel durchaus etwas. Und unterdrückte die Alarmglocken, die in seinem Kopf läuteten und ihm verdeutlichte, dass das alles unfassbar dubios war. Zumindest würde er sich nicht wundern, wenn sich dieser Traum als Alptraum entpuppte und Nathaniel kurz vor dem Aufwachen umgebracht werden würde.
      "Aber um es klarzustellen, ich bin weder Kleiner, noch Schätzchen oder irgendetwas anderes in dieser Richtung. Deine Kosenamen kannst du für dich behalten. Ich..." Er zögerte. Sollte er einem Fremden wirklich seinen Namen verraten? Wer wusste schon, was dieser damit anstellen würde? Andererseits wollte Nathaniel ja glauben, dass dies ein Traum war und was konnte es da schon schaden, wenn dieser Kerl seinen Vornamen wusste? Er schluckte, räusperte sich und setzte schließlich seinen Satz fort.
      "Ich heiße Nathaniel. Ich will also keine Kosenamen mehr von dir hören, verstanden? Wie ist dein Name?" Diese Situation war nur zu seltsam, doch er versuchte vorerst damit irgendwie klarzukommen... vielleicht etwas Normalität hineinzubringen, um heruaszufinden, wie er aus diesem Traum relativ schnell erwachen würde. Der Größere schlug vor, dass er mit zu Nathaniel Heim ging und selbst wenn es dem Dunkelhaarigen widerstrebte einen Fremden mit zu sich nach Hause zu nehmen, blieb ihnen durch die Fesseln gerade kaum eine andere Wahl. Erneut machte Nate Anstalten sich weiter von dem Mann zu entfernen, doch wieder wurde dieser am Hals mitgeschleift. Na ganz toll... Nathaniel war ja nicht einmal der Typ für One-Night-Stands und jetzt sollte er plötzlich einen fremden Mann mit zu sich nehmen, der wer weiß was für Hintergedanken hatte und ihn kräftetechnisch locker übertrumpfen könnte. Er hatte sich seinen Abend eindeutig anders vorgestellt.
      "Na gut... folge mir... oder lass dich mitschleifen. Je nachdem was dir lieber ist.", murrte der Dunkelhaarige nun deutlich schlechter gelaunt und gab den Weg vor, der zu seinem kleinen Apartment führte. Der Weg dauerte nicht mehr lange, nach etwa zehn Minuten hatten sie schließlich das Gebäude mit den etwa dreißig Wohnungen erreicht und Nate zückte seinen Schlüssel, um die Haustür des Wohnkomplexes aufzuschließen und im Treppenhaus die Briefkästen zu passieren. Er überlegte kurz, ob sie die Treppe nehmen sollten, hatte aber jetzt nicht mehr wirklich Lust sich nun noch in die fünfte Etage zu quälen, weshalb er einen der Knöpfe neben dem Fahrstuhl betätigte und ihn damit rief. Die Anzeige verdeutlichte, dass er auf dem Weg nach unten war und sobald er das Erdgeschoss erreicht hatte, glitten die Türen auf und Nate trat hinein. "Na komm. Ich hab keine Lust Treppen zu laufen.", grummelte er nun weniger begeistert und bestätigte die Taste, die eine große '5' darstellte, woraufhin sich die Türen wieder schlossen und der Fahrstuhl sich in Bewegung setzte.
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    • Amon Marchosias

      Als er die Situation zusammen fasste nickte Amon nur, gab einen schnaufenden Laut dabei von sich. Wenn er gewusst hätte das es auch so schnell gehen würde ihm das ganze zu erklären hätte er es gleich so gemacht, aber der Herr hätte ihm ja so nicht geglaubt! Warum auch immer er so genervt war, Amon war derjenige der hier an einen Nichtmagier gefesselt war! Er hatte jetzt seine Komplette macht...zumindest stand sie ihm jederzeit zur Verfügung. Amon hob dann eine Augenbraue als er ihn auf die Kosenamen ansprach, verdrehte die Augen, was hatte er denn? War ihm sowas so fremd oder was? Herrje, er tat ja so als würde er ihn damit irgendwie beleidigen. Er verriet ihm dann zumindest seinen Namen, gleichzeitig sprach er wieder mehr oder weniger einen Befehl aus, was den Magier wieder zum murren brachte. Toll, jetzt konnte er damit nicht einmal mehr seinen Spaß haben, der Kerl war echt spießig drauf. Wenigstens hatte er einen schönen Namen. ,,Amon." Er hatte ihm schließlich auch nur seinen Vornamen genant, wieso sollte Amon es anders machen? Außerdem reichte das ja...
      Er sollte ihm dann folgen oder sich 'mitziehen lassen'...dieser Kerl war echt nervend, er schnaufte etwas und folgte ihm dann natürlich, er konnte gut auf dieses Gefühl an seinem Hals verzichten. Die Straßen kamen ihm absolut nicht bekannt vor...nichts hier kam ihm bekannt vor. So langsam bekam er ein sehr sehr schlechtes Gefühl, hatte sein Bruder ihn sogar in eine andere Welt katapultiert? Das wäre mehr als schlecht, denn ohne sein Magisches Buch würde er hier nie weg kommen...Das ganze wurde von Sekunde zu Sekunde schlimmer und richtig bewusst wurde ihm das auch erst als er sah wo sein neuer Meister lebte. Fast schon schockiert sah er das Gebäude empor, tatsächlich schien er hier zu wohnen, und hier sollte Amon nun auch leben?! Herrje... Er trat also in das Gebäude und rümpfte die Nase, was war das nun wieder für ein Geruch? Überall roch es anders...und was waren das für kleine Vierecke an der Wand?!
      Nathaniel sprach dann und Amon folgte ihm in einen komischen Kasten, welchen er nur skeptisch und sehr langsam betrat. Verwundert sah er auf die ganzen Knöpfte und näherte sich diesen etwas, als sich der Kasten in dem sie standen auf einmal bewegte. Amon hielt sich an der Stange neben sich fest, sah sich um, wie bewegte sich dieses Ding bitte?! ,,Ist das auch eine Art Schwebe Magie?" Fragte er irritiert und schüttelte den Kopf, war mehr als erleichtert als sie dann oben ankamen. ,,Das müsst ihr noch verfeinern, diese komischen Geräusche machen einem ja fast Angst..." Kurz schüttelte sich der Magier und folgte Nathaniel dann den Gang weiter, bis er vor einer Tür stehen blieb. Amon war sehr verwundert als er eintrat und die wirklich kleine Wohnung vorfand, so klein waren nicht einmal die Wohnungen der Nichtmagier bei ihm zuhause!
      ,,Hier wohnst du?" Verstänsnisslos sah er zu ihm hinunter, eh er dann einfach weiter in die Wohnung hinein ging, soweit es ihm zumindest möglich war. ,,Ganz schön klein..." Aber er war nunmal auch einen ganz anderen standart gewohnt. Nun setzte er ein grinsen auf, hob etwas seine Hände. ,,Was dagegen wenn ich etwas umdekoriere?" Er wartete gar nicht auf eine Reaktion und nur eine Sekunde später standen die beiden in einem ganz anderen Raum. Er war viel größer, erstrahlte geradezu vor Luxus. Wie bei ihm zuhause hat er auch hier einige Naturelemente eingebaut, diese Art von Zauber war für den Magier wirklich kein Problem mehr. Freudig klatschte Amon einmal in die Hände, atmete durch und sah sich stolz um. ,,Viel besser! Hiermit kann ich wirklich etwas anfangen...oh, deine Sachen sind hier überall irgendwo, keine Sorge, ich hab sie nicht verschwinden lassen." Er zwinkerte ihm zu, eh er alle Türen öffnete. ,,Wo ist das Bad? Ich muss mich wirklich waschen, meine Sachen stinken auch fürchterlich..." Noch während des sprechens löste er den Riemen um seinen Hals und die Taille, so das sein gewand zu Boden ging und seinen komplett nackten Körper entblößte. In seiner Kultur hatte niemand ein Problem mit Nacktheit und auch Amon hatte damit keine schwierigkeiten, weswegen er wie Gott ihn schuf sich auf die Suche nach dem Bad machte was...etwa schwierig war, denn er hatte ja noch ein Anhängsel an der Backe.

      Spoiler anzeigen

      Hab nichts perfektes gefunden, aber so in etwa ist die Einrichtung.




      [...keine Ahnung was da passiert ist, ich bekomm es aber auch nicht wieder gefixed o.o]
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    • Nate

      Amon also... es war definitiv ein ungewöhnlicher Name, doch Nate lebte in einer Stadt, wo es sich junge Eltern zum Sport machten ihren Kindern die ungewöhnlichsten Namen zu geben. Damit hätte es ihn auch nicht gewundert, wäre er eines Tages einem Kind auf dem Spielplatz mit eben diesem Namen begegnet. Und hoffentlich würde es einiges erleichtern, wenn der den großen Mann jetzt direkt beim Namen nennen konnte. Klang besser als ihn nur 'du' zu nennen.
      Gemeinsam hatten sie sich zu Nathaniels Apartment begeben, wo der Hellhaarige gleich wieder Magie hinter dem Fahrstuhl vermutete, Nathaniel es aber nicht als sinnvoll erachtete, zu versuchen,ihm zu erklären wie ein Fahrstuhl funktionierte. Wahrscheinlich stieß er da nur auf taube Ohren. Stattdessen verließen sie ihn in der fünften Etage und betraten wenig später die kleine, niedliche Wohnung des Dunkelhaarigen, der sie tatsächlich als recht gemütlich empfand. Er hatte für sich nie eine größere Wohnung gebraucht, wenn er ehrlich war. Doch Amon hatte da ganz eindeutig etwas anderes im Sinn.
      Fassungslos beobachtete der Dunkelhaarige, wie der Größere tatsächlich mit Magie die gesamte Wohnung umgestaltete und auch noch vergrößerte. Er war sich nicht so wirklich sicher, was hier genau passierte und was er davon halten sollte, doch er musste durchaus gestehen, dass es absolut beeindruckend war. Er bemerkte nicht einmal, dass sein Mund leicht offen stehen blieb, als er die neue Inneneinrichtung des Apartments musterte und wie genau sich sein Zwei-Zimmer-Apartment in ein riesiges Maisonette-Loft verwandelt hatte, wagte er auch nicht zu fragen. Er war tatsächlich fasziniert, doch würde er dem Mann sicher nicht den Gefallen tun und ihn dafür loben. Stattdessen schnalzte er leicht mit der Zunge und verschränkte seine Arme vor der Brust. "Ich hoffe für dich, dass meine Sachen hier irgendwo sind." Nein... er würde ihm definitiv nicht den Gefallen tun und ihn auf seine beeindruckenden Kräfte und seinen guten Stil für Inneneinrichtung anzusprechen. Der Kerl hatte schon ein zu großes Ego, das würde er ihm nicht noch streicheln.
      Doch noch während Amon sprach entledigte er sich auch schon wie selbstverständlich seiner Kleider und lief nackt durch die Wohnung, auf der Suche nach dem Badezimmer. Nicht sicher, ob er lachen oder weinen sollte, schnappte er sich zügig das Kleidungsstück welches der Größere einfach hatte fallen gelassen... warte... hatte der Kerl etwa gar keine Unterwäsche drunter getragen. Besser nicht so genau darüber nachdenken... und hoffentlich stand Nates Waschmaschine hier noch irgendwo.
      "Hättest du deine Kleidung nicht erst ausziehen können, wenn du das Bad gefunden hast? Vielleicht ist Nacktheit bei dir Zuhause keine große Sache, aber bei uns gibt es soetwas wie Schamgefühl.", murrte Nate hinter vorgehaltener Hand und verdrehte leicht die Augen, während er seinen Blick von dem splitternackten Mann abwandte. Natürlich hatte der Kerl (vermutlich) nichts, was Nathaniel nicht auch hatte, doch der Dunkelhaarige würde jetzt auch ganz sicher nicht so vor dem Hellhaarigen stehen bleiben und ihn offen angaffen. Zum Schluss dachte der noch, Nate stand auf ihn. Soweit käme es ja noch.
      Er realisierte bei seinen Worten und Gedankengängen nicht einmal, dass er sich wohl schnell damit abgefunden haben musste, dass sie beide aus völlig unterschiedlichen Welten stammen mussten. Mal ehrlich, das war gerade schlichtweg die plausibelste Begründung für all das hier.
      "Jetzt bleib einfach mal stehen und folge mir... vorausgesetzt das Bad ist noch dort, wo es zuvor auch war." Nathaniel gab den Weg vor und als er das Bad betrat wunderte er sich schon gar nicht mehr, dass dieses sich ebenfalls verändert hatte. Während dort zuvor noch eine kleine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken eng aneinander gestanden hatten, erstreckte sich jetzt ein großer Raum vor ihm, der viel mehr an ein römisches Bad erinnerte. Jetzt war er sich nicht mehr so sicher, dass er seine Waschmaschine hier noch irgendwo finden würde... oder sie anstecken könnte.

      (Mega schön *-* Und alles gut :D )
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    • Amon Marchodias

      Pff...nicht mal ein Danke bekam man aus diesem Kerl heraus, aber Amon sollte es egal sein. Zumindest verlangte er nicht es wieder so her zu richten wie es war, dass war auf jeden Fall gut. Amon hätte sich definitiv nicht mit dieser kleinen Wohnung arrangieren können, er war sowas hier gewöhnt und nicht weniger und nur weil er jetzt in dieser Welt lebte hieß das nicht das er auf seinen Luxus verzichten würde.
      Nathaniel beschwerte sich dann zur Verwunderung des Magiers das dieser sich bereits entkleidet hatte, doch zuckte er nur mit den Schultern und sah sich weiter um. ,,Die Sachen stinken, ich hatte keine Lust mir das noch länger an zu tun als nötig...aber wenn du ein Problem damit hast einen nackten Kerl zu sehen dann werd ich mich in Zukunft eben nur im Bad ausziehen." Hauptsache er sprach keinen Befehl mehr aus. Es war ein schrecklich ekelhaftes Gefühl wenn diese Befehle sein Nervenzentrum durchfuhren. Nein, da tat er ihm einfach diesen Gefallen. Trotzdem musste Amon ein wenig schmunzeln, es war schon witzig das er sich so zierte, dabei war doch nichts dabei wenn er ihn nackt sah. Nacktheit hatte für ihn nichts Intimes...bei Nacktheit verbunden mit körperlicher Nähe sah es schon anders aus. Aber der Magier war sich irgendwie sicher das er diese für eine Weile wohl leider nicht bekommen würde...
      Nathaniel wollte das er ihm folgte und so tat Amon es auch, er hatte ja auch keine wirklich andere Wahl. Als er im Bad ankam grinste er breit, seine Augen begannen zu funkeln als er die weitersteckte Wanne sah, oh, dass hier war wirklich wunderbar! Er stieg langsam in das wirklich warme Wasser, seufzte und ließ sich kurz ein wenig treiben. Das hier war einfach wunderbar...das Wasser roch wunderbar und Amon spürte wie der Gestank langsam seinen Körper verließ. Kurz tauchte er ab, kam wieder an die Oberfläche als er am Rand der Wanne war, stützte sich mit den Armen an diesem ab und blickte zu dem anderen auf. ,,Komm doch auch rein! Das Wasser ist herrlich~" Schwärmte der Magier und ließ sich dann wieder etwas treiben, schloss dabei auch die Augen. ,,Und keine Sorge Kl-" Er bekam das Wort nichtmal heraus, er hatte es vergessen, keine Kosenamen mehr. ,,Keine Sorge...Nathaniel. Wenn du dich schämst dich vor mir nackt zu zeigen werde ich dich nicht ansehen..." Ein sehr freches Schmunzeln erschien auf seinen Lippen während er wieder zu dem kleineren sah. ,,Du scheinst ja schließlich etwas verstecken zu wollen...oder dich für etas zu schämen, dass ist schon in Ordnung. Wir können nicht alle aussehen wie ein Adonis, das wäre ja langweilig." Ein heiteres Lachen war von dem Herren zu vernehmen, welcher sich durch die hellen Haare fuhr und dann fast schon charmant wieder zu seinem derzeitigen Meister aufsah. ,,Das war ein Witz. Du bist eigentlich ganz süß." uch wenn es ein Kompliment war klang es aus seinem Mund gar nicht so, was nicht einmal unbedingt beabsichtigt war. So...war er eben.
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    • Nate

      Erstaunlicherweise ging Amon dem Wunsch des Dunkelhaarigen nach und sicherte ihm zu, er würde sich in Zukunft im Bad entkleiden. Wenn Nathaniel allerdings ehrlich war, hatte er bei dieser Forderung nicht einmal daran gedacht, dass sie ja ohnehin in unmittelbarer Nähe bleiben mussten. Also war es Recht egal, ob sich der Größere nun vor Nate im Wohnzimmer oder eben im Bad umzog, er würde es so oder so unweigerlich mitbekommen. Und gerade standen die Chancen ebenso schlecht, dass er diesen Mann loswurde... mal abgesehen davon, dass dies hier noch immer nicht real sein konnte. Zwar hatte Nathaniel nun den Gedanken verworfen, dass die hier ein Traum sein müsste, schließlich hätten sie sonst den Weg von der Gasse zum Apartment, wo sie sich nur angeschwiegen hatten übersprungen und stattdessen versuchte er langsam zu akzeptieren, dass das hier nicht unbedingt mit Logik zu erklären war.
      Seufzend führte Nathaniel also Amon in das Badezimmer, welches sich - oh Wunder - ebenfalls optisch sehr verändert hatte und nun eine sehr große Wanne präsentierte, die natürlich bereits mit Wasser gefüllt war und wahrscheinlich auch die perfekte Temperartur hatte. Verdammter Magier. Seufzend blickte Nate sich um, während sich der Größere seufzend in das warme Wasser sinken ließ und zumindest entdeckte Nate in einer Ecke des Raumes das kleine Bambusregal mit den ordentlich zusammengefaltenen Handtüchern. Soweit wie es ihm die Ketten eben erlaubten, ohne dass er Amon gleich wieder aus dem Wasser zog, bewegte er sich auf das Regal zu und schnappte sich ein paar große Handtücher, von welchen er eines dem Größeren hinlegte. Er würde sicher nicht zulassen, dass der große Mann nach dem Bad hier alles mit Wasser volltropfte.
      Die anschließenden Worte von Amon stießen bei Nathaniel eher sauer auf und am liebsten hätte er sich gerechtfertigt, dass er definitiv nichts zu verstecken hätte, sondern einfach Anstand im Gegensatz zu dem anderen hatte, doch er erachtete das als sinnlos. Er erkannte, dass der Andere ihn wahrscheinlich bloß aufziehen wollte und darauf würde Nate sicher nicht eingehen. So tief sank er nicht. Und dass er süß sein sollte klang auch eher abschätzig. Doch so wirklich konnte Nathaniel gerade nicht fliehen. Er konnte sich nicht mal auf die Suche nach der Waschmaschine begeben und musste leider einsehen, dass es auch genauso wenig Sinn hatte, wenn er jetzt geduldig wartete, bis er selbst baden könne. Er war verschwitzt von der Arbeit und brauchte definitiv ein Bad bevor er ins Bett ging, doch egal wie, Amon würde ja ohnehin anwesend sein.
      Grummelnd legte der Kleinere und vermutlich auch Jüngere die dreckige Kleidung des Größeren beiseite und machte sich schließlich daran, sein Shirt auszuziehen. "Du behältst deine Hände bei dir und wir reden danach nie wieder hier drüber...", murrte Nathaniel eher unglücklich, ehe auch schon seine Hose und seine Socken folgten und er nun schließlich nur noch in Unterhose dastand. Das war doch echt ein absoluter Alptraum... "Und du behältst den größtmöglichen Abstand in der Wanne von mir."
      Damit entledigte sich der junge Mann auch bereits seines letzten Kleidungsstücks und stieg ebenfalls in die Wanne, sehr wohl darauf bedacht so viel Abstand wie möglich zu Amon zu haben. Diese Situation war schlichtweg erniedrigend und am Anfang diesen Tages hätte er nicht einmal damit gerechnet, dass er jetzt mit einem anderen, deutlich größeren und recht gut gebauten Mann in der Wanne saß. Nun gut... die Badewanne, die vorher in seinem Bad gestanden hatte, hätte das rein aus platztechnischen Gründen gar nicht erst zugelassen.


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    • Amon Marchosias

      Amon genoss einfach nur das wirklich angenehm warme Wasser und seufzte ein wenig als er die Augen schloss, sich vorstellte das er gerade in seinem Palast war, doch verschwand die Vorstellung als der andere wieder begann zu sprechen. Wollte er wirklich mit in die Wanne kommen? Wow, das hätte er ihm ja kaum zugetraut. Amon sah zu ihm auf und zuckte kurz mit den Augenbrauen nach oben als er den Fast komplett bekleideten Nathaniel sah. Aaaaach Mist, er war wirklich ganz süß...Er zuckte bei seinen Worten nur mit den Schultern und blickte dann aus dem großen Fenster, welches vor der Wanne zu sehen war. Es war ein Magisches Fenster, es zeigte nicht was sich wirklich dahinter befand, sondern eine wunderschöne Landschaft. Amon musste seinen Befehlen nachgehen und blieb so weit von dem anderen entfernt wie es eben ging, starrte aus dem Fenster während seine Haare nass sein Gesicht hinunter hangen. Seufzend legte er den Kopf auf seinen Armen ab, blickte ziemlich nachdenklich drein. Was sollte er jetzt machen? Er war definitiv in einer anderen Welt aber...wie sollte er dieser entkommen? Und noch wichtiger, wie sollte er seinen Bruder dazu bringen den Bann zu lösen? Er wollte ihn schließlich los werden, dass hatte er gesagt, da würde er ihn diesen Gefallen doch sicher nicht tun. Er dachte wirklich sehr lange darüber nach, auch als er sich einen weichen Schwamm nahm, ihn unter das Wasser drückte und sich dann anfing damit zu waschen. Das machte echt so keinen Spaß...bei ihm zuhause wusch man sich gegenseitig, oft suchte er sich dafür einen süßen Typen. Das ganze führte nicht immer zwangsweise zu mehr, aber es war definitiv lustiger als das hier. Er seufzte und nahm dann etwas Seife um auch seine Haare damit ein zu schäumen, bevor er kurz unter das Wasser tauchte um sie aus zu spülen. Doch blieb er eine ganze Weile unter dem Wasser, blickte durch dieses an die Decke, welche aussah wie ein schön erleuchteter Sternenhimmel. Er genoss dieses Bild für eine Weile, eh er wieder auftauchte, tief einatmete und mit den Händen durch seine Haare fuhr. Er atmete noch einmal durch, bevor er zu Nathaniel hinüber sah. ,,Bist du fertig?" Mit wie fast immer gleichgültigem Blick sah er zu ihm hinüber, legte fragend den Kopf schräg. Er könnte hier sowieso nicht raus, also müsste er auf ihn warten bis er fertig war. Der ausgang war schließlich da wo Nathaniel stand und...Amon durfte sich ihm ja nicht nähern. Dafür das er keine Ahnung hatte was er tat hatte Nathaniel ihm schon echt viele Befehle gegeben...
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    • Nate

      Er lag mit seiner Vermutung definitiv nicht falsch. Das Wasser hatte genau die perfekte Temperatur und er spürte förmlich wie sich seine Muskeln entspannten. Und um dem ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, war diese Wanne bei weitem groß genug, sodass er sich auch ordentlich im Wasser ausstrecken konnte. Es mochte lächerlich klingen, wenn Nathaniel behauptete, er wäre ja nicht unbedingt klein, doch neben dem hellhaarigen Magier fühlte er sich wie ein absoluter Winzling. Er war sich nicht sicher, ob er jemals einen solch großen Mann gesehen hatte, der mehr aus Muskeln als Fett bestand und selbst wenn er das niemals zugeben würde, empfand er Amon gleichermaßen als einschüchternd aber auch beeindruckend. Er legte seinen Kopf in den Nacken, ließ seinen Blick zur Decke gleiten, der ein wenig an einen Sternenhimmel erinnerte. Der Große hatte definitiv verdammt gute Arbeit bei der Inneneinrichtung geleistet. Nathaniel gefiel dieser Stil, selbst wenn er seine Wohnung nun niemal selbst so eingerichtet hätte. Auf der anderen Seite hatte er dafür aber auch weder das Geld noch den Platz. Wahrscheinlich war vieles hier nur Illusion, dennoch half es dem Dunkelhaarigen etwas zu entspannen.
      Als Amon sich daran machte sich selbst abzuwaschen, blickte Nate sich nach seinem Duschgel und Shampoo um, doch wahrscheinlich waren diese ebenso irgendwo in der Wohnung verstreut und so ganz wusste er auch nicht, wie er sich in solch einer Wanne abbrausen sollte, beobachtete aber den Hellhaarigen und entschied sich dann innerlich seufzend auch einen der Schwämme von der Seite zu nehmen. Er ließ ihn sich mit Wasser vollsaugen, ehe er er begann seinen Körper zu reinigen, tauchte dann kurz unter und strich sich beim Auftauchen das pechschwarze nasse Haar wieder aus dem Gesicht. So angenehm das Bad eben auch gewesen war, Amon wirkte etwas ungeduldig und erkundigte sich ob der Dunkelhaarige endlich fertig sei. Leicht mit den Augen rollend nickte Nate und machte sich dann daran die Wanne wieder zu verlassen, wobei er sich ein Handtuch griff und er seine Haare trocken rubbelte und sich schließlich das Handtuch um seine schmale Hüfte band. Als der große Hellhaarige ebenso Anstalten machte die Wanne zu verlassen, warf Nathaniel ihm ebenso ein Handtuch zu.
      "Ich tu mich noch immer etwas schwer damit, zu akzeptieren, dass du aus einer anderen Welt mit Magie stammst... aber für den Fall, dass ich dir glaube: wie ist es dort so? Magst du mir etwas von deiner Welt erzählen?"
      [b][/b]Es war eine Art Friedensangebot seinerseits, schließlich hatten sie sich nicht gerade unter guten Umständen kennengelernt, dennoch hatte Amon Nathaniels Neugierde geweckt und der Dunkelhaarige wollte nur zu gerne mehr über diese fremde Welt kennen. Es klang ein wenig wie ein Märchen, dass der große Magier aus einem Land kam, in der Zauberei herrschte und technischer Fortschritt wohl nicht ganz so sehr im Fokus stand. Nun... Nathaniel mochte schon immer Märchen und vielleicht würde Amon ja sogar sein Friendensangebot annehmen.
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    • Amon Marchodias

      Das er die Augen so verleierte ließ Amon wieder tief durchatmen, eh er ihm dann langsam nach draußen folgte. Er strich sich sich beim rausgehen durch die nassen Haare um das Wasser aus seinen Haaren zu bekommen, durch eine Magie waren sie innerhalb von Sekunden wieder trocken. Ihm wurde ein Handtuch hingeworfen, welches er nur um seine Hüfte band um eben das nötigste zu Bedecken. Nathaniel sprach dann mit ihm und Amon war über das Interesse des jungen Mannes wirklich überrascht. Er wollte etwas über seine Welt wissen, gut, dass konnte er gerne haben. ,,Ich erzähle dir gern etwas über meine Welt..." Während er sprach hielt er seine Hand über Nathaniel, ließ das überschüssige Wasser von seinem Körper und aus seinen Haaren in seine Hand ließen und beförderte es zurück in die große Wanne. ,,In meiner Welt gibt es Magier und Nichtmagier. Die Magier sind so zu sagen der Adel und die Nichtmagier das Fußfolk, dass heißt aber nicht das sie nicht gut behandelt werden. Wir helfen den Nichtmagiern, erbauen Häuser für sie, kümmern uns um sie...dafür dienen sie uns, kümmern sich um das Vieh, lehren die Kinder und alles sowas." Erklärte er erst einmal grob und nahm seine Klamotten, ließ etwas Wasser aufsteigen und wusch seine Robe in einer Wasserblase. ,,Man kann nur als Magier geboren werden wenn auch zwei Magier die Erzeuger sind... Mein Bruder und ich sind die Kinder von zwei der stärksten Magier unserer Welt. Wir haben beide sehr früh mit unserer Magielehre angefangen, ich war immer der der sehr talentiert war während mein kleiner Bruder viel Zeit in seine Studie gelegt hatte. Die beiden Wege kann so ziemlich jeder Magier gehen...die oder...eben die der dunklen Magie." Er ließ die Blase wieder nach unten fallen trocknete dann seine Robe. ,,Mein Bruder hat sich anscheinend auch der dunklen Magie angeschlossen, sonst wäre ich wohl nicht hier." Das war wohl was ihn noch mehr schockte...denn die Tatsache das sein kleiner Bruder sich mit der dunklen Magie auskannte war wirklich nicht gut. Und sogar ein wenig beängstigend... ,,Wir sind sehr Naturverbunden...achten sehr auf unsere Umwelt und sind dankbar für alles was uns Mutter Natur gibt. Bei uns gibt es zwar keine schwebenden Räume, zumindest nicht so welche wie ihr hier habt, aber dafür gibt es unsere Magie." Amon ließ das Handtuch vor seinem Unterleib schweben, zog seine Robe wieder über und hing das Handtuch dann hinter sich über eine Bambusstange auf. Er musste etwas grinsen, seufzte dann leicht. ,,Und wir haben kein Problem damit nackt mit anderen Männern ein Bad zu nehmen...wir waschen uns sogar gegenseitig und nicht selten bleibt es nicht dabei." Amon musste ein wenig lachen, dass wird ihm sicher fehlen, hier in dieser Welt scheinen die Menschen nicht so locker zu sein. ,,Willst du mir auch etwas von deiner Welt erzählen? Schließlich sitze ich jetzt hier ja für eine Weile fest..." Er schmunzelte etwas und hielt Nathaniel dann die Tür damit sie ins Wohnzimmer gehen konnten. ,,Und da ich mit dir hier eine Weile festsitze wäre es vielleicht auch nciht schlecht ein wenig über dich zu erfahren, wenn du das denn willst."
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    • Nate

      Tatsächlich führten sie gerade ein recht erwachsenes und respektvolles Gespräch. Das war schon mal mehr, als sie zuvor noch fähig waren und ein kleines Lächeln umspielte unweigerlich die Lippen von Nathaniel, der den Erzählungen von Amon lauschte und versuchte es sich vor seinem bildlichen Auge vorzustellen. Es klang zu großen Teilen wirklich schön und erinnerte tatsächlich ein wenig an ein Märchen oder eine Geschichte aus einem Fantasyroman. Und Amon wirkte so stolz von seiner Heimat zu erzählen. Es war offensichtlich, dass er dort zu der obersten Schicht angehörte und sein Ego kam ja sicherlich nicht von ungefähr. Er war es offenbar gewohnt, dass man ihm diente, statt dass er Befehle auführen und diese Tatsache ließ Nathaniel ja doch ein wenig schmunzeln. Er hatte zwar grundsätlich keine Lust von irgendwem der Meister zu sein, aber wenn sie nun wirklich erst einmal zusammenarbeiten müssten, ehe sie diesen Zauber (wie auch immer) wieder auflösen konnten, würde Nate durchaus den Magier nur zu gerne immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, sollte sein Ego ihn mal wieder maßlos übermannen. Wahrscheinlich würde das auch gar nicht zu lange auf sich warten lassen.
      Dankbar beobachtete Nate, wie Amon mithilfe seiner Magie ihn abtrocknete und sogar seine eigene Kleidung reinigte, welche der Größere wenig später wieder anzog. "Du trägst wirklich keine Unterwäsche, was?", schmunzelte Nate leicht, während er selbst das Bad verließ und in das nun deutlich geräumigere Wohnzimmer zurückkehrte. Wo stand jetzt wohl sein Kleiderschrank? Noch immer nur mit dem Handtuch bekleidet, begann er nun jeden Winkel des Wohnzimmers zu erkunden, um seinen Kleiderschrank zu finden, wobei er den Größeren natürlich immer schön mit sich zog. Er traute sich kaum ins Schlafzimmer zu blicken, wer weiß, was ihn dort erwarten würde.
      "Ich vermute mal unsere Welt ist der komplette Kontrast zu eurer. Hier gibt es keine Magie, aber technischen Fortschritt. Der Fahrstuhl, den wir vorhin betreten haben funktioniert nicht mit Magie sondern über einen Mechanismus in Verbindung mit Strom... falls du überhaupt verstehst was ich meine. Die Menschen waren früher naturverbundener, doch seit es besagte Technik gibt, wird die Natur für sie geopfert. Tiere werden ausgerottet, Wälder komplett gerodet und giftige Gase in die Luft ausgestoßen die dem restlichen Ökosystem den Rest geben. Es gibt immernoch einige wenige Kulturen, die die Natur beschützen wollen, doch der Mensch ist zu machtgierig und zu egoistisch, um sich um etwas anderes als sich selbst zu kümmern. Ständegesellschaften wie eure mit Meistern und Dienern gibt es bei uns nur noch sehr selten auf der Welt. Jeder ist weitestegehend frei zu tun und zu machen was er will, selbst wenn die Armen den Reichen wohl immer unterlegen sein werden. Und solch ein Band wie wir es gerade haben, wäre absolut undenkbar. Es würde als moralisch verwerflich gelten."
      Hier war nichts, ob er sich vielleicht doch im Schlafzimmer umsehen sollte? Er hatte ja schon etwas Angst, er mochte sein Bett wirklich.
      "Du hast also darauf gehofft, dass ich dich wasche?", unweigerlich lachte Nate leise, bevor er leicht den Kopf schüttelte und stehen blieb um den Mann vor sich zu mustern. "Sexualität ist wahrscheinlich eines der kontroversesten Themen bei uns. Jede Kultur geht damit anders um und wären die einen regelmäßig große Orgien feiern, leben andere wiederum in lebenslanger Enthaltsamkeit. Auch hier in der Stadt würdest du sicher schnell jemanden finden, der sich nur zu gerne mit dir vergnügt, aber so bin ich einfach nicht. Ich schätze meine Privatssphäre und meine Ruhe. Ich bin nicht unbedingt ein geselliger Mensch verbringe zuweilen lieber alleine meine Zeit."
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    • Amon Marchosias

      Er verstand nicht was daran lustig war das er keine Unterwäsche trug. Das war etwas was bei ihm Zuhause zwar nicht üblich war...aber warum sollte er welche tragen wenn die Robe sowieso alles bedeckte? Er trug sowas nur zu wichtigen Anlässen, eben wenn er eine Hose tragen musste.
      Amon hörte dann der Erzählung von Nathaniel zu und zog sie Augenbrauen etwas zusammen. Er wusste was Strohm war...aber was diese Zechnick mit der Menschheit anstellte war wirklich nichts schönes. Sein Volk verehrte die Natur und zu hören das die Menschen hier anscheinend genau das Gegenteil machten verärgerte den Magier ein wenig. Es klang wirklich nicht schön, wenn das so weiter geht dann wird diese Welt wohl nicht mehr allzu lange existieren, aber das war wohl etwas womit die Menschen hier klar kommen mussten. Da könnte Amon nicht einmal mit seiner Magie helfen. Das es hier keine Diener oder Meister gab war ihm auch schon aufgefallen, denn wenn es sowas geben würde würde sich der Kleine ganz anders ihm gegenüber verhalten, da war sich Amon sicher. Für ihn sollte es nur gut sein...so würde we vielleicht nicht ganz so sehr herumgescheucht werden.
      Er folgte Nathaniel die ganze Zeit über und hörte ihm dabei auch zu, als er dann fragte ob Amon darauf gehofft hatte das er ihn wusch. Dieser murrte etwas. ,,Was heißt hoffen...ich finde es langweilig mich selbst zu waschen, außerdem komm ich nicht so gut an meinem Rücken...und es macht viel mehr Spaß wenn man jemand anderen wäscht! Hast du das noch nie gemacht?!" Wahrscheinlich nicht, wenn er sich schon schämte wenn Amon nackt war dann hatte er sowas sicherlich noch nicht allzu oft gemacht. Amon musste aber zugeben...dieses lachen gefiel ihm. Es war viel besser als diese mürrische Tonfall. Er erzählte dann davon wie die Menschen hier mit dem Thema Sex umgingen, anscheinend hatte jeder eine andere Ansicht was das betraf UND NATÜRLICH kam Amon an jemanden der anscheinend ziemlich enthaltsam lebte. Toll. ,,Ist das nicht langweilig?" Fragte Amon und lief neben ihm, öffnete dann die Tür durch die er gehen wollte. Das Schlafzimmer war fast eingerichtet wie seins. Es war sehr schlicht, in weinroten und goldenen Farben mit...einem Unterschied. Er hatte das Bett stehen gelassen,es war zwar nicht sein Geschmack, aber er konnte ja schlecht sein Bett ersetzen...dafür standen jetzt eben zwei Betten da, genug Platz gab es schließlich, Amons Bett war wesentlich größer und mit einigen Kissen und Decken bedeckt. ,,Wenn du auch ein anderes willst sag Bescheid." Meinte er nur und deutete dann auf den Kleiderschrank, welcher kur noch aus zwei großen Türen bestand. Er öffnete diese und ein riesen begehbarer Kleiderschrank kam zum Vorschein mit teilweise Sachen die Nathaniel sicher nicht einmal kannte. Amon schmunzelte und sah zu dem kleineren hinunter, deutete ihm mit einem Kopfnicken das er sich umsehen sollte. ,,In meiner Kultur ist Sex ein sehr offenes Thema...zumindest mit dem anderen Geschlecht.' Er seufzte, verdrehte dabei leicht die Augen. ,,Gleichgeschlechtliches wird...etwas verpöhnt. Ich nehme es mir nur heraus da ich Männer einfach viel interessanter finde, deswegen wollte ich auch einen Diener." Er schwieg einen Moment, sah Nathaniel dann ernst an. ,,Ixh weiß was du denkst, nein, nicht als mein Sexsklave oder sowas!" Nun lachte der größere etwas, zuckte dann mit den Schultern. ,,Aber dann hätte ich eben jemanden an meiner Seite den ich auch da haben will...meine Eltern würden mich irgendwann mit einer mächtigen Magierin vermählen und, naja, mein Diener muss eben immer bei mir bleiben und dagegen könnte meine Frau dann nichts sagen. Und da wir nur Sex zur vermährung haben werden...würden ich und mein Diener uns eben begnügen wenn wir es wollen." Er zuckte mit den Schultern. ,,Nenn es wie du willst, denk über mich wie du willst, aber ich werde meine Sexualität nicht unterdrücken nur weil ich eine Frau heiraten muss...wenn mein Bediensteter dann auch noch das will was ich will, umso besser!" Amon lachte etwas, lief dann auch in dem großen Schrank herum. ,,Wenn du ja so gern alleine bist hast du bestimmt niemanden an deiner Seite, was?"
      I'm addicted, i'm dependant.
      Looking awesome, feeling helpless.