Blind vor Liebe [Runa x Ikimasu-Nick]

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    • Blind vor Liebe [Runa x Ikimasu-Nick]

      Sena Okuda
      ,,Sena, wollen wir heute zusammen zur Karaoke Bar gehen",fragte ein Mädchen die junge Sena. ,,Tut mir leid. Ich muss die ganze Woche arbeiten",meinte die braunhaarige lächelnd. Das war eben der Nachteil, wenn man 4 Nebenjobs hatte. Da die Schule aus war, ging Sena sofort zu der Firma, bei der sie als Putzfrau arbeitet. Das war einer ihrer Nebenjobs und den hatte sie immer Montags. Den Chef der Firma hatte sie bis jetzt nur ein paar Mal gesehen aber nur von der Ferne. Er sah gut aus, aber er war älter als Sena und zudem wollte Sena sich erst Mal darauf konzentrieren, die Schulden ihres Vaters zu begleichen. Wie immer machte sie sich voller Tatendrang auf und putzte fleißig. Ihre ältere Kolleginnen waren wieder einmal entzückt über ihre Entschlossenheit und überlegten, Sena ihren Söhnen vorzustellen. Aber Sena hatte eigentlich gar keine Interesse an Liebe. Ihr letzter Freund hatte sie betrogen mit einer aus dem 3. Jahr der Oberstufe. Aber sie war ja selber Schuld, da sie ja fast nur am arbeiten war
    • Amüsiert blickte ich auf den Mitarbeiter-Parkplatz, der sich vor dem hohen Bürogebäude erstreckte, in dessen oberster Etage ich vor dem Fenster stand. Soeben hatten zwei Damen, ich kannte sie nicht beim Namen, aber die eine musste wohl eine der älteren Putzfrauen sein, eine rege Diskussion geführt. Hier oben, im 19. Stock, konnte ich kein Wort verstehen, aber ihre aufgebrachten Gesten und der Autoschlüssel, der kurzfristig durch die Luft geworfen war, sprachen Bände. Meine Hand hinterließ einen Fettfleck an der Scheibe, in dem sich das abendliche, fast schon nächtliche Licht der Laternen und der langsam untergehenden Sonne, die mittlerweile nur noch als roter Streifen am Horizont zu vermuten war, brach. Mit einem letzten Blick auf die sich weiterhin zankenden Damen wandte ich mich schließlich auf meinen Hacken ab und schritt bedächtig durch das Zimmer. Ich genoss das Gefühl, Abends noch einige Minuten hier zu sein. Nichts weiter tun, als zu beobachten, wie einige unterrangige Mitarbeiter das Licht ihrer Büros löschten, und Minuten später in schroffem Tempo über den Parkplatz schritten, das aufblitzende Licht der Blinker und das sich entfernende Auto zu beobachten. Ich genoss, wie an ihrer Stelle die Putzkolonne trat. Ich genoss, wie alles lief. An der Minibar angekommen, goss ich mir ein Glas des Champagner ein, der mir einer meiner Geschäftspartner in Frankreich hat zukommen lassen. Erhoben nippte ich, und schritt auf den gepolsterten Ledersessel zu. Ich wusste gar nicht mehr, wer mir den hatte zukommen lassen. War das nicht Edvar Ludqvist gewesen? Nachdenklich runzelte ich die Stirn. Der Schwede? Nein, der nicht, oder? War ja auch egal. Mit einem Heben der Augenbrauen quittiert, verwarf ich den Gadanken wieder, lehnte mich zurück und überschlug meine Beine.
    • Sena putzte voller Tatendrang. Schließlich War es schon sehr spät und sie hatte Feierabend. ,,Pass auf dich auf Sena-chan. Die Straßen sind Nachts sehr gefährlich für junge Mädchen wie dich", meinte eine Kollegin, die bereits 37 Jahre alt war. ,, Das werde ich. Ich wünsche dir einen schönen Abend noch Hina-san", meinte die braunhaarige. Dann verließ sie das Firmengebäude und lief durch die Straße. Sie würde nach Hause laufen müssen, obwohl es weit War. Aber leider war die letzte Bahn und der letzte Bus schon weg. Ein seufzen entwich ihr. Plötzlich standen vor ihr 5 Männer, die dreckig grinsten. ,, Na, bist du ganz alleine hier Süße", fragte der Anführer und packte ihr Kinn um sie sich genauer anzusehen. Er stank nach Alkohol und Zigaretten. Ein Geruch, den Sena verabscheute. ,, Du bist aber wirklich eine ganz süße Maus", sprach der Mann weiter