Age of Kings III

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    • Age of Kings III

      Age of Kings III


      DIe sonne ging langsam über Rozzaria auf. Und das Leben in allen Teilen des Königreiches fing an. Bauern die sich auf zu Ihren Feldern machten. Händler die ihre Stände für den kommenden Tag fertig machten. Schmiede die Glut anfachten damit sie bald anfangen konnten ihren Stahl zu bearbeiten. Es herschte Frieden überall. Dem Volk ging es den Umständen entsprechend gut. Allerdings waren die Folgen des Krieges noch immer zu spüren.


      In Königsburg blickte König Badian aus dem Fenster seines hohen Bergfriedes. Er konnte weit sehen das der Morgen Himmel wolkenlos war. Er sah die Spitzen der Berge im Norden, die Grenzverläufe zum Westen nach Grundaga. Nur Meryn konnte er nicht sehen. Es lag zuweit im Süden. "Majestät!" sprach einer seiner Diener. Der König wandte sich vom Fenster ab. "Was die Zukunft wohl mitsichbringt."

    • Die Sonne ging langsam über Kaltenfels auf, während der Wind der Tundra wehte. Der neue Tag brach an und das kaltblaue Banner der Amazonen wehte über die Hauptstadt den Norden von Selestia. Die Jarl war in der Stadt. Die Wachen waren auf ihren Positionen. Man sah sie nicht gleich. Und doch waren sie da. Wie Schatten im Wind. Südlich von Kaltenfels graste eine große Herde Pferde. Sie ließen die Pferde machen. Sich ihren eigenen Weg bahnen.

      Eine junge groß gewachsene Frau mit blonden Haaren, einem Schwert an der rechten Seite und ein warmes Fell lag um ihre Schultern und schützten sie vor der Kälte. In den Händen hielt sie einen Knochenbecher, aus dem der Dampf eines heißen Kräutertees wehte. Langsam trank sie ihren Tee. "Guten Morgen, Jarl Brietta." Die Frau nickte der Wache zu, welche sich in die Nähe von ihr befand. "Morgen." Sie brauchte morgens etwas, um in die Gänge zu kommen. "Wie lange ist die Herde schon in dieser Gegend?" - "Seit rund 10 Wochen, Jarl." Brietta nickte und trank ihren Tee aus. Ihr Blick ist auf eines der Pferde gerichtet. Eine Schecke, welche in der Herde hervor stach und etwas abseits stand. Sie gab der Wache ihren Becher und nickte ihr zu. "Ich war schon lange nicht mehr auf dem Rücken eines Pferdes." Die Wache lächelte. "Dann lass uns los, Jarl. Der Tag bricht an und du sollst dein Pferd haben, bevor die Geschäfte beginnen." Die Blondine lachte laut auf. Und sie nickte ihr zu. Ging los und verließ ihr Anwesen. Sie sieht es nicht als ihr privates Eigentum an, sondern als Eigentum der Amazonen.

      Mit diesen Gedanken ging sie aus dem Anwesen raus. Verließ mit der Wache Kaltenfels und sah sich um. Sie genoss es einfach draußen in der Steppe zu sein. Den Wind durch ihren Haaren wehen zu spüren. Langsam ging sie zu der Herde hin. Ihre Füße führten zu der Schecke. Sie sah das Temperament von dem Pferd und es gefiel ihr. Das Pferd schnaubte auf. Es war vorsichtig. Biretta ging hin. Ruhig und doch entschlossen. Die Schecke schnaubte. Es scheint die Entschlossenheit von Brietta zu spüren. Und das sorgte dafür, dass die Jarl aufsteigen konnte. Es war ein Test für beide. Als Brietta auf dem Pferd saß, sah sich beide still an. Doch dann hat der Kampf begonnen. Die Schecke ging durch. Bockte. Sprang. Rannte. Zwischendurch hielt es an. Um etwas zu verschnaufen. Dann begann das ganze von Vorne. Brietta hielt sich auf der Schecke ohne Sattel fest. Und so geschah es, dass die Jarl ihr Pferd gezähmt hatte. Es war ein langer Kampf gewesen und die Schecke gab auf. Keuchend stieg Brietta an. Sie war glücklich. Diese einfachen Dinge im Leben. Das machte sie einfach glücklich. Ihr Volk lebte in Frieden und bauten sich langsam wieder auf. Sie wurden nach und nach wieder stärker. Erholten sich von dem Krieg. "Was uns nicht tötet, das macht uns stärker." flüsterte sie leise und strich dem Pferd sanft über den Hals. Sie ging zurück und gefolgt von ihrem Pferd. Nun wird sie sich um die Schecke kümmern. Damit es sich ausruhen kann. Und diesen Plan wollte sie in die Tat umsetzen.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • König Badian

      Badian saß an einem großen Tisch im Speiisesaal seines Schloßes. Wachen standen an den großen Türen die in die vielen Gänge des Hauptturmes führten. Dienerinnen kamen herein und deckten die Tafel mit vielen üblichen Leckereien. Darunter Brot, Obst und Gemüse, Etwas Fleisch das der Jäger am VOrtag erst geschossen hatte und dazu Wasser oder Milch. Als Großfürst hatte er nie die Zeit richtig zu frühshtücken. Es war ungewohnt das alles so im Einklang war. Er grübellte einen Augenblick welche Kombination wohl das passende Gericht heute morgen sein würde. Dann fing er an zu Essen. Wärend er das tat ging die Tür im vorderen Bereich der Halle auf. Ein lautes knarren erschallte den Raum. Jedoch war es nicht unangenehm und so aß der König weiter. Einer seiner Berater trat herin. Es war Sir Yandrik einer seiner Ritter. Er kannte ihn chon lange und war ihm schon zu Zeiten als er noch Großfürst war schon treu untergeben. Ritter Yandrik senkte denn Kopf, so wie es fast jeder von Badians Rittern machte. "Mein König? Seid ihr schon bereit für den morgentlichen Bericht?" Badian der immer noch mit dem Frühstück beschäftigt war schluckte. "Aber natürlich Sir Yandrik, wie jeden Tag um diese Zeit." Der Ritter senkte den Kopf erneut und setzte sich einen Stuhl längst an den Tisch neben seinen König. Nicht jeder hatte das Priveleg dies einfach zutun. Aber Badian´s Ritter durften dies alle Mal. Sir Yandrik fing an zu berichten. "Ein Bote aus Meryn traf gestern ein. In Meryn scheint momentan alles ruig und firedlig. Keine besonderen Vorkomnisse. Die Baroness lässt grüßen." Das freute Badian. Meryn war wichtig da SIe die Archaden im Süden beobachten sollten. Es war gut das diese keine großen AUfstände zu schmieden schienen. Yandrik berichtete weiter. "Sir Eredin ist vor zwei Tagen Rochtung Grundaga aufgebrochen. Wenn er keine großen Absctecher gemacht haben sollte dürfte er bald am Hofe von FÜrst Tristan sein." Auch davon wusste Badian. Er hatte ihn dorthin geschickt, einfach um zu sehen was es neues in den westlichen Landen gibt." Badian fragte: "Und sein Bruder?" Sir Yandnrik antwortet: "Ritter Ristridin ist auf dem Weg nach Selestia. Allerdings bleibt fraglich ob er rechtzeitig ankommt um sich Fürstin Applonia und ihrer Mission anzuschließen." "Ahh ja, KALTENFELS!" Badian pochte schon einige Zeit darauf die Gesinnung dieser Ländereien endlich zu kennen. Er hatte Lady Applonia damit beauftrag den "Amazonen" wie sie sich nennen, zu besuchen und ihre Absichten in Erfahrung zu bringen. "Nun wenn er es nicht schafft ist es in Ordnung. Schön wäre es allerdings." Trotzdem vertreaute er auf Applonia. Eine Lillie würde da keinen Unterschied machen. "Gibt es sonst noch etwas interessantes zu berichten?" Sir Yandrik erklärte das es noch ein paar Probleme mit Banditen gäbe und das die Kriminalität in Barmecia nach wie vor sehr hoch sei. Badian entschied sich in diesen Sachen noch abzuwarten da diese Probleme noch nicht sehr groß waren. "Danke Sir Yandnrik" Der Ritter senkte erneut den Kopf. Stand auf und verschwand wieder durch die Tür durch die er gekommen war.
    • Es war ein sehr heiterer Sommertag und die Sonne schien durch die wenigen Wolken am Himmel hindurch. Tristan saß in seinem Thronsaal und hörte sich die Begehren seines Volkes an. Einige hatten Ärger, dass Wilde Wölfe das Vieh rissen, andere benötigten Hilfe bei der Ernte und ihrem Abbau. Tristan half dem Volk so gut es ging mit seinen Leuten. Als er fertig war ging er in den Speisesaal, wo seine Mutter schon auf ihn wartete. Tristan gesellte sich zu ihr und sie fingen an zu speisen. „Mein Sohn. Wird es nicht langsam Zeit sich eine Frau zu suchen, um den Fortbestand der Familie zu garantieren?“, fragte ihn seine Mutter. Tristan verschluckte sich und rang kurz um Luft. „Mutter! Meinst du nicht, dass es ein ungewöhnlicher Zeitpunkt ist darüber zu reden?“, entgegnete er ihr. Seine Muuter hatte zwar Recht, dass es langsam an der Zeit ist einer Frau an der Seite zu haben. Nach Tristan gab es aber nur eine, die dies sein würde. Tristan behielt es aber für sich, wen er meinte. Noch bevor seiner Mutter weiter bohren konnte, traf Sir Ruven ein mit einer Nachricht. „Hochfürst Tristan!“, Sir Ruven verbeugte sich kurz und fuhr fort, „Sir Eredin von den Lilien ist angekommen.“ Tristan sah zu Sir Ruven auf und flüsterte: „Genau zur richtigen Zeit…“ Das Thema wegen einer Frau wurde ihm langsam lästig und war froh, dass er dies so entgehen konnte. „Lasst ihn eintreten, er wird sicherlich Hunger haben. Er wird mit uns speisen, ich möchte wissen was er für Nachrichten hat von König Badian“, sagte Tristan zu Sir Ruven. „Sehr wohl.“ Sir Ruven ging hinaus und ließ Sir Eredin in den Speisesaal eintreten. „Willkommen in Grundaga Sir Eredin. Nehmt Platz und stärkt euch“, sagte Tristan zu ihm und bat ihm einen Stuhl an. Sir Eredin verbeugte sich kurz: „Habt Dank mein Herr.“ Sir Eredin setzte sich auf den für ihn vorhergesehenen Platz. Ein Teller und Besteck wurde von einer Bediensteten gebracht. „Nun Hochfürst Tristan, ich komme um…“, fing Sir Eredin an, doch wurde von Tristans Mutter daran gehindert weiter zu sprechen: „Bitte Sir Eredin, esst erst. Eure Nachricht könnt Ihr auch noch später verkünden.“ „Verzeiht Milady“, entgegnete er und fing an zu essen.


      Nach dem Essen gingen Sir Eredin und Hochfürst Tristan in Tristans Arbeitszimmer. Sie saßen sich gegenüber und Tristan fing nun an Fragen zu stellen: „Also Sir Eredin, welche Nachricht bringt ihr aus der Hauptstadt?“ Sir Eredin fing an zu erzählen: „König Badian lässt sie wissen, dass Fürstin Applonia mit einem Amazonenstamm im Norden ihrer Ländereien Gepräche führen wird. Dieser Stamm soll als weiterer Verbündeter gewonnen werden.“ „Interessant…“, entging es Tristan, Sir Eredin fuhr fort: „Aus dem Süden gibt es nichts neues zu Berichten. Die Archaden stehen weiter unter Beobachtung, es kam aber zu keinen Zwischenfällen. Nun stellt sich König Badian die Frage, ob es aus euren Gebieten Neuigkeiten gibt.“ Tristan nickte und antwortete: „Es gibt nicht viel zu erzählen. Wir haben momentan kleinere Probleme mit Wolfsrudeln, die unser Vieh reißen und somit ein paar Güter erknappen. Dieses Problem wird aber gerade durch ein paar Männer von mir gelöst. Auch hier ist der Westen ruhig. Auch hier keine Vorkommnisse.“ Sir Eredin machte sich kurze Notizen: „Schön, dass es relativ ruhig ist. Der letzte Krieg war dann doch sehr anstrengend.“ „Dem kann ich nur zustimmen, Sir Eredin“, stimmte Tristan zu.


      Tristan bat Sir Eredin ein Gästezimmer an, damit er sich ausruhen konnte. Und um am nächsten Tag gestärkt wieder zurück reisen zu können.
      Hey
      You know it's not too late for us to make a change
      You gotta listen to your heart what does it say?
      No matter how much we might bend, we will not break
      'Cause we got what it takes to stay.

      (One Ok Rock - Change)
    • Die junge Fürstin beschäftigte sich seit Ende des Krieges mit ihrer neuen Aufgabe. Die plötzliche Erweiterung ihres kleinen Reiches war nicht gerade im passenden Moment gekommen, da Applonia bisher nur mit Hilfe der Nachbarn in Belea die Allianz führen konnte. Nach dem Krieg waren alle damit beschäftigt, die Ländereien wieder aufzubauen und sich von den Kämpfen zu erholen. Viele Familien wurden auseinander gerissen, trauerten um die Verstorbenen oder mussten sich um eine neue Behausung bemühen. Die Fürstin tat alles in ihrer Macht stehende um der neuen Verantwortung gerecht zu werden und gleichzeitig den Bewohnern zu helfen.
      Zunächst besuchte die junge Frau nicht nur jedes Gebiet der bereits bestehenden Allianz, wobei diese durch die neue Gebietsverteilung ohnehin zu ihrem Reich angesehen werden, sondern auch alle anderen neu dazu gekommenen Ländereien. Das oberste Ziel in ihrem Vorhaben war der Frieden, danach der Wiederaufbau und zum Schluss die Regelung der neuen Machtverhältnisse. Es war selbstverständlich anzunehmen, dass nicht jeder Adlige oder Lehnsherr mit den neuen Machtverhältnissen, eingeführt durch den Großfürsten Badian, einverstanden sein würden. Deswegen bemühte sich die die Fürstin sehr darum, dass eine friedliche Einigung zustande kommen würde, sodass keine weiteren Kriege oder Streitigkeiten sich entwickeln konnten.
      Bisher gab es kaum Grund zur Sorge, worüber sich Applonia sehr freute, doch bangte es ihr vor ihrer wohl wichtigsten Aufgabe. Der Großfürst übertrug ihr die Verantwortung über das Reich der Amazonen und schien dabei sehr an diesem Interessiert zu sein. Sie sollte sich vergewissern, ob sie Freund oder Feind waren, wobei sie das Gefühl beschlich, dass ein negatives Ergebnis eine Enttäuschung in den Augen des Großfürsten sein würde.
      Aus diesem Grund bereitete die Fürstin sehr gründlich auf die erste Begegnung vor. Tagelang ging sie alle Faktoren durch und überlegte sich bis aufs kleinste Detail, wie sie am Besten einen perfekten ersten Eindruck auf die Amazonen bewerkstelligen konnte. Es musste ihr einfach gelingen die Amazonen als Freund zu gewinnen und den Großfürsten damit zufrieden zu stellen. Nach dem Tod ihres Vaters war Selestia und auch die Zufriedenheit des Großfürsten ihre oberste Pflicht, so hätte es ihr Vater bestimmt gewollt.
      Nach einigen verflogenen Tagen fühlte sich die Fürstin bereit ihrer Aufgabe nachzukommen und in das Reich der Amazonen zu reisen. Zuvor hatte sie bereits einen ihrer goldenen Ritter entsandt, um ihnen Bescheid zu geben, sodass es zu keinen Missverständnissen kam und die Amazonen eine Kriegshandlung vermuteten.
      Applonia war gerade im Begriff ihr Pferd zu besteigen, um mit ihren verbliebenen zwei Rittern des Goldranges aufzubrechen, als sie ein Mitglied der Lilien in der Ferne erspähte. Aus diesem Grund hielt sie inne und erwartete den Ritter mit gemischten Gefühlen. Zu ihrer Erleichterung sollte Ristridin, so stellte er sich vor, sie nur begleiten und unterstützen. Gemeinsam begaben sie sich auf den Weg zu Kaltenfels, welches nur einen halben Tag mit dem Pferd entfernt lag.
    • Sir Eredin (derzeit in Grundaga)

      Der Ritter des Königs genoss die Gastfreundschaft die ihm entgegen kam. Er war lange unterwegs und die letzte Nacht fast durchgeritten. Der Hunger und die nächtliche Kälte hatten ihm zu schaffen gemacht. Die Gemalin des verstorbenen Fürsten und die Mutter von Hochfürst Tristan schien sehr um das wohl ihres Sohnes besorgt. Sir Eredin wusste nicht viel über Sie und ihren Mann. Aber über Sir Tristan hatte er schon einges gehört.

      Im Arbeitszimmer brachte er sein Anliegenn vor und der Fürst läuterte ihm die aktuelle Lage. In Grundaga schien soweit auch alles in Ordnung zu sein. "Das wir König Badian gefallen" erwiderte Eredin. "Es gibt aber noch einen anderen Grund warum ich hier bin Fürst Tristan. Euch ist viellleicht schon zu Ohren gekommen das der Krieg nicht nahtlos an Rozzarias Heer vorbeigegangen ist. Badian versucht es neu aufzubauen und Rozzaria die nötige Stärke zurückzugeben die es braucht um Feinden in Zukunft schlagkräftig entgegenzutreten. Derzeit mangelt es uns an Waffen für die Rekruten und Knappen." Eredin hoffte Fürst Tristan wusste bereits worauf er hinaus wollte. "Seit dem ihr unser Heer notbedingt mit Waffen versoorgen konntet eilt der Ruf der Schmiedkünste Grundagas euch voraus, mein Herr. Könnt ihr größere Mengen an einfachen Schwertern in Absehbarer Zeit liefern? Die Schwerter müssen auch noch nicht sehr hochwertig sein. Wenn die Zeit gekommen ist würden wir nach hochwertigeren Waffen anfragen und euch Erze aus dem Norden des Königreiches zur Verfügung stellen." Die Erze aus dem Norden waren berühmt für ihre Qualität und zusammen mit der Schmiedkunst Grundagas hätte man eine gute Vorraussetzung für vielleicht die besten Waffen die je hergestellt wurden. "Der König ist bereit euch dafür angemessen zu entlohnen, er sagte mir persönlich das Ihr ihm die Konditionen übermitteln könnt."

      Sir Ristridin (derzeit in Selestia)

      Ristridin+s Pferd schnaupte. Der Ritter der Lillien hatte seinem Pferd einiges abverlangt um noch rechtzeitig anzukommen. Glücklicherweise schaffte er es grade so. Er hielt sein Pferd vor dem Trupp der Fürstin und begrüßte SIe: "FÜrstin Applonia, ich bin froh das ihr wohlauf seid. Der König schickt mich. Ich hatte Aufgaben nicht weit von hier und sollte nun zu euch kommen um euch zu begleiten. Natürlich nur wenn ihr einverstanden seit."

      Der Ritter durfte sich der Gruppe anschließen un gemeinsam machten Sie sich auf den Weg zum Stamm der Amazonen. Ristridin sah immer wieder zu den goldenen Rittern. Er hatte schon viel von ihnen gehört. Ihr Ruf eilte ihnen wirklich voraus. Auch Fürstin Applonia kannte jeder dort wo er herkam. Ihre Eltern starben schon früh und Sie übernahm bereits in jungen Jahren die Führung von Sellestia und ihren Verbündeten Belea.
    • Jarl Brietta:

      Die Jarl strich über die Flanke von der Schecke. Fuhr mit der Hand über das Fell. "Willkommen, Merinda." meinte sie liebevoll. Sie hat es genossen, wieder auf dem Pferd zu sitzen. Den Wind durch ihre Haare wehen zu spüren. Sie wussten alle, dass dieses Pferd was besonderes ist und zu ihrer Anführerin gehörte. Doch das kurze Aufschreien eines Tundrafalken riss sie beiden aus den Gedanken. Der Falke landete auf dem Arm ihrer Begleiterin und hatte eine Nachricht am Fuß.

      An den Grenzen zu den anderen Reichen gibt es unscheinbare Lager, welche hauptsächlich von maximal 4 Personen unterhalten wurden und von Männern geleitet werden. Diese Einsiedler haben es auch geschafft, den Falken der Tundra zu zähmen und als Boten zu nutzen, was aber außerhalb der Tundra nicht wirklich jemand wusste. Diese Falken sind schnell und erreichten zügig die Hauptstadt.

      Ihre Begleiterin las die Nachricht
      . "Wir bekommen Besuch. Ihr müsst zurück in die Stadt, Jarl." Brietta sah auf. Nahm den Zettel und las ihn. "Schick eine Ehrengarde, Hauptmann der Wache. Ich werde die Anweisung raus geben, dass die Zimmer für Gäste vorbereitet werden." Die Hauptmann der Wache sah sie fragen an. "Nera. Die Anzahl an Personen reicht nicht, um die Stadt zu belagern. Geschweige denn zu erobern und zu halten." Ihr Hauptmann der Wache nickte und lächelte verlegen. "Verzeiht, Jarl. Durch den Krieg bin ich vielleicht etwas zu paranoid. Ich werde die Gäste persönlich abholen." Brietta lachte. "Gut. Ich erwarte die Anführerin zu einem Gespräch am Kamin." Nera verbeugte sich. "So soll es geschehen." Und drehte um. Brietta lächelte sanft und seufzte etwas. Sie wollte nie die Anführerin sein. Aber sie tat es für ihr Volk. Und wenn sie Schaden von ihrem Volke abwenden konnte, so war es ihr Wert. Sie gab noch ein paar Anweisungen für die Dienstmädchen und den Stallburschen. Dass alles für die Gäste vorbereitet war.

      Nera, Hauptmann der Wache:

      Die schwarzhaarige Frau hatte sich von ihrem Jarl verabschiedet. Sie gab ein par Befehle, sodass ihr Jarl nie unbewacht ist. Jede von den Frauen und Männer konnten kämpfen. Egal ob einfache Küchenmagd oder Stallbursche. Jeder, der zu ihrem Stamm angehörig war, lernte schon als Kind das Kämpfen. Reiten und Kämpfen. Selber nahm sie 12 Damen mit. Alle ausgerüstet mit Lanze und Schild. An den Spitzen wehten die Wimpel von den Amazonen. Sie ritt selbst an der Spitze. Ausgerüstet mit Schwert und Schild und einem Kettenhemd. Dies war eine Ehrenformation, welche der Fürstin von Selestia entgegen ritt. Sie selbst an der Spitze von der Doppelreihe. Es hatte auch noch einen anderen Zweck. jeder wusste, dass sie Gäste der Jarl waren.

      Gegen Mittag trafen sie auf die Gesandtschaft aus Selestia. Respektvoll blieb die Ehrengarde stehen und Nera neigte ihre Kopf zu einem höflichen Gruß.
      "Seid gegrüßt, MyLady. Jarl Brietta fühlt sich über Euren Besuch geehrt und sendet Euch die Ehrenformation, um Euch nach Kaltenfels zu geleiten. Sie bietet Euch ein Gespräch unter Vier Augen an. Ihr ist bekannt, dass für Besucher die warmen Sommertage doch sehr kühl erscheinen und fremd sind. Darum bietet sie auch eine warme Unterkunft und Speise für Eure Begleiter an. Eure Pferde werden auch versorgt."



      Die Ehrenformation bildete einen Spalier für die Gäste und Nera führte die Gäste zur Hauptstadt. Die Bewohner werden wissen, dass Brietta bereit ist, die Gäste zu empfangen und lassen ihre Waffen stecken. Die Hauptmann der Wache wusste auch, dass Brietta die Fürstin alleine in der Kaminhalle empfangen wird. Zu einem Gespräch unter vier Augen. Es ist das erste diplomatische Gespräch von ihrem Jarl und Nera hoffte, dass es nicht zu einem Krieg führen wird.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Sir Eredin kam mit einer weiteren Nachricht vom König zu Tristan. Es ging um Ausrüstung für die Ausbildung der Ritter in der Hauptstadt und einer eventuell weiteren Lieferung mit hochwertigen Waffen zu einem späteren Zeitpunkt. „Das sollte möglich sein. In zwölf Tagen sollten wir einige Dutzend Schwerter und Schilder hergestellt haben. Wir brauchen dafür allerdings mehr Eisen als wir vorrätig liegen haben. Wenn es möglich ist diese Erze aus dem Norden hierher zu kriegen, reicht mir das erst einmal. Die Entlohnung wird der Lieferung der höherwertigen Ware vereinbart. Dazu werde ich persönlich zu König Badian kommen“, antwortete Tristan Sir Eredin und entließ ihn aus dem Arbeitszimmer. „Ich werde die Nachricht überbringen. Danke mein Herr, ich ziehe mich nun zurück“, entgegnete Sir Eredin dankbar und verließ den Raum.

      Tristan schrieb den Auftrag von König Badian nieder und sendete diese Nachricht an seine Schmieden:
      „Im Auftrag des Königs sollen mehrere Trainingsschwerter hergestellt werden. Der König ist überzeugt von der Schmiedekunst aus Grundaga. Jede Schmiede wird in zehn Tagen zwei Dutzend Schwerter herstellen. Ich weiß, dass dieser Auftrag weit über unseren Vorrat an Eisen liegt. Wir werden allerdings in wenigen Tagen eine Lieferung vom König erhalten für unsere Auslagen.


      Hochfürst Tristan von Grundaga“


      Tristan ließ Sir Ruven zu sich kommen. „Sir Ruven, bitte überbringt diese Nachricht an all unsere Schmieden“, sagte Tristan und überreichte die Nachricht. Sir Ruven nahm die Nachricht entgegen, verbeugte sich kurz und ging aus den Raum: „Sehr wohl mein Herr.“
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    • König Badian

      Der König wanderte durch seinen Hof nachdem er zu Mittag gegessen. Auf den Zinnen der Mauern des Innenhofes konnte er über die Stadt hinweg gucken. Er machte halt neben einer Wache. "Mein König!" salutierte sie. "Mein König" dachte Badian. Er hatte sich noch immer nicht daran gewöhnt. Vor Einem Jahr war er noch Hochfürst und lebte auf der Lilienburg. Seit seiner Krönung war er nicht mehr dort gewesen. Zwar waren seine Ritter immer noch bei ihm doch ihm fehlte der Sitz der Lilien. Jetzt hatte er andere Aufgaben. Er sah zu den Gemäuern der Kaserne. Er öauschte dem treiben der Rekruten und den ANweisungen der Ausbilder. Rozzarias Armee hatte unter den Kriegen sehr gelitten doch die Ausbildung war nötig.

      Er dachte an seine Fürsten. Applonia, Tristan und Imelda, auch Sie hatte er seit der Krönung nicht mehr gesehen.
    • Baroness Imelda von Meryn

      Imelda war bereits im weit fortgeschrittenen Alter. Sie stand an diesem Morgen auf dem Balkon des Anwesens in welchem sie lebte und überblickte Meryn, welches in den letzten Jahren gewachsen war. Sie vermisste ein wenig die Zeit in der sie und Badian etwas mehr als nur Freunde waren, doch wusste sie auch, dass er nun König war. Bereits als Hochfürst war er vom Rang weit über ihr, doch nun machte sie sich gar keine Hoffnungen mehr. Sie wusste wo ihr Platz war. Hier in Meryn, weit genug vom Hofe entfernt. Sie hatte sich nach Badians Krönung sehr schnell auf dem Heimweg gemacht... und sich nicht einmal verabschiedet. Ein wenig nagte es an ihr. Als einer ihrer Bediensteten ihr die Tagesordnung vorlas seufzte sie. Sie wusste genau, dass alle nur darauf warteten, dass sie starb, denn sie hatte keine Nachkommen und Meryn per Testament jemand anderes zu überantworten bedurfte der Zustimmung des Königs.

      Langsam schritt sie in die Empfangshalle und begann damit sich die Probleme der Bürger Meryns anzuhören und sich ihnen anzunehmen. Es war ihre tägliche und manchmal wirklich leidliche Pflicht. Sie wollte viel lieber ein paar wenige Pfeile abschießen, auch wenn sie ihre Kondition von damals vermisste, doch in Zielgenauigkeit war sie noch immer ungeschlagen. Als ihr Berater ihr auf die Schulter tippte zuckte sie zusammen. Sie hatte gar nicht bemerkt wie sie eingenickt war und der Bauer der vor ihr kniete wirkte verwirrt. "Entschuldigt. Fahrt fort.", sprach sie und hörte wieder zu ehe sie in den Speisesaal ging in welchem ihre Bediensteten schon warteten. Es war eine Tradition geworden, dass sie mit ihren Kammerzofen, ihrem Koch und den Zimmermädchen sowie einer Hand voll Wachen am selben Tisch aß. Sie wollte keineswegs über ihnen stehen. Sie waren genau wie sie Menschen in erster Linie. Sie sah ihren Berater Alfred, welcher zu ihrer rechten saß an und sprach: "Ich werde morgen eine Reise machen. Ich bitte dich mich derweil zu vertreten."

      Der nächste Morgen kam schnell als Imelda in die schlichte Kutsche einstieg in welcher ihr Gepäck bereits verstaut war. Ihr Hellgrünes, schweres Kleid machte es ihr schwer, weshalb sie froh war als sie saß. Neben ihr saß ihre oberste Kammerzofe Garan in ihrer schlichten Kleidung. Die beiden Wachen spornten die Pferde an.

      Als sie zwei Tage darauf beim Palast ankam wollte man sie zunächst nicht einlassen. Sie war zu selten hier gewesen, sodass keiner ihr Gesicht erkannte. Es dauerte bis kurz nach Sonnenaufgang bis sie endlich aussteigen und die Pferde mit ein paar Möhren belohnen konnte. Sie erblickte Badian etwas weiter weg, kümmerte sich zunächst aber lieber um die Pferde, denn der König war beschäftigt die Rekruten zu begutachten.
    • Narella:

      Die Waldläuferin stand vor den Toren von Grundaga. Sie hatte ihren rechten Arm gestreckt und mit einem Schrei landete ein Gerfalke auf ihren rechten Arm. Kletterte auf ihre Schulter. "Grundaga, Yialsin. Wir brauchen wieder ein paar Vorräte." sprach sie leise zu dem Falken. Kraulte seine Brust, als sie die Stadt betrat. Ja sie ist eine Amazone, aber sie war schon sehr lange nicht mehr in ihrer Heimat. Doch was war ihre Heimat? In der Tundra um Kaltenfels ist sie zur Welt gekommen und aufgewachsen, aber sie selber sah die Natur als ihre Heimat an. Obwohl sie immer alles machen würde, um ihre Heimat zu schützen. Doch sie war glücklich. So wie es war.

      langsam sah sich Narella in der Stadt um. Sie hat Städte noch nie so gemocht. Aber für gewisse Dinge musste sie nun mal in die Stadt. Die Kräuter für ihre Mondblutung bekam sie in der Natur. Aber das Schärfen ihrer Waffe oder neue Pfeile oder ein neuer Dolch. Sowas bekam sie nur in der Stadt. Oder besser gesagt, sowas bekam sie nur bei einem Schmied. Und so suchte sie einen auf. Ohne von dem Befehl an die Schmieden zu wissen. bei einer Schmiede blieb sie stehen. Alles sah interessant aus. Vernünftig. "Seid gegrüßt, Meister der Esse. Wärt Ihr an einem Tauschgeschäft interessiert? Ich habe hier ein paar Felle und Leder von unterschiedlichen Tieren." Ein stämmiger älterer Mann kam auf die Frau mit der Kapuze im Gesicht zugelaufen. "Auch Ihr seid gegrüßt. Dann lasst mich mal sehen, was Ihr habt und was ihr wünscht." Narella nickte im zu. Das klang fair. Also gab sie ihm die Felle und das Leder. Dazu zog sie ihr Krummschwert und ihr Langschwert hervor. Legte diese auf den Thresen vor dem Schmied. "Die beiden Schwerter bräuchten wieder eine Pflege. War jetzt einige Monate draußen unterwegs gewesen. Und wenn Ihr noch habt ein bis zwei Dolche." Der Schmied nickte. "Da habe ich was für Euch. testet sie." Er schob der Waldläuferin zwei Dolche zu. Narella drehte sie in ihren Händen. Testete sie. "Eine gute Arbeit. Wenn die Felle ausreichen, so würde ich sie gerne nehmen." Der Schmied nickte. Er hatte einige Felle und Leder zur Seite gelegt. "Gebt mir eine Stunde und eure beiden Schätze werden wie neu sein." Narella packte die beiden Dolche ein und nickte. "Habt Dank." Das Geschäft war besiegelt. Und zusammen mit ihrem Falken wartete sie, dass sie ihre Waffen wieder bekam. Beobachtete dabei den Schmied weiter. Nicht, weil sie ihm nicht vertraute, sondern weil sie ihn einfach nur beobachten wollte.



      Die Familie Takamachi

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    • Sir Eredin (Grundaga)

      Der Fürst hatte seine BItte entgegengenommen. Sir Eredin hatte seinen Auftrag erfüllt. Doch diese NAcht wollte er noch das Zimmer das ihm Fürst Tristan angeboten hatte in Anspruch nehmen. Eredin wollte die Gelegenheit nutzen um die Hauptstadt Grundagas etwas zu erkunden. Bevor er sich aufmachte teilte er einer Hofdame mit "Verzeiht, ich möchte eure Zeit nicht verschwenden aber könntet ihr dem Fürsten sagen das ich mir etwas die Beine vertrete? Ich werde gegen ABend wieder auf meinem Zimmer sein. Vielleicht könntet ihr ihm auch sagen das ich gedenke Morgen Vormittag wieder abzureisen. Wenn er mich nach Königsburg begleiten will, so wäre es mir eine Ehre."

      MIt diesen Worten verschwand Eredin in der Stadt und schlenderte durch die Straßen. Es war schon ein anderes Gefühl. Die Lilie merkte das dies nicht Rozzaria war. Aber es war kein schlechtes Gefühl eher ein aufregendes... Er schlenderte weiter. Er kam an Ständen vorbei an denen Händler feilschten und tauschten, Er kam an einer Taverne vorbei aus der grade ein sturzbsofferne dicklicher MAnn vor ihm in den Dreck viel. DIeser musterte den Ritter erst von unten, stand auf, sah ihm noch einmal etwas geanuer ins Gesicht und verschwand dann ohne ein Wort zu sagen. Eredin ging weiter. Viele beachteten den Ritter unter den vielen Leuuten garnicht. Manche jedoch erkannten das Wappen der Lilie und starrten ihn länger an. Doch Eredin hatte sich an so etwas schon gewöhnt und kümmerte sich nicht um so etwas. Dann kam er an eine Schmiede. Der Besitzer shien gerade sehr beschäftigt darum kümmerte er sich auch nicht weiter um dessen treiben. Ein Stück weiter vernahm er eine Person in ziemlich dreckigen Lederkleidung. Als er näher kam sah er das es eine Frau war. (Narella) Doch auch um SIe kümmerte er sich wenig. Was sollte er jetzt Bekanntschaften schließen wo er doch morgen schon wieder aufbrach.

      Gegen frühen Abend betrat er eine Taverne die nur wenig besucht war und setzte sich an den Tresen. "Guten ABend, kann ich euch etwas zu trinken....." Der Wirt stoppte kurz " NA sowas, wenn ich eurem Wappen glauben schenken darf dann seit ihr ein Ritter der Lillie, Ein Mann des Königs" Eredin antwortete "Wohl erkannt Wirt. Mein Name ist Eredin." "Freut mich euch kennen zu lernen Sir Eredin. Was darf ich euch bringen?" Eredin holte seinen Geldbeutel heraus legte 4 Goldtaler auf den Tisch und bestellte 2 Bier. Wärend er diese trank unterhielt er sich mit dem Wirt. Wärenddessen wurde die Schenke immer voller.


      König Badian (Königsburg)

      BAdian hatte sich noch ein wenig mit der Wache unterhalten. Wenn man im inneren Ring Wache schieben durfte dann hatte man bereits das Vertrauen der Lilien gewonnen. Männer und Frauen die hier in unmittelbarer Nähe des Königs arbeiten durften mussten eine hohe Sicherheitsstufe haben. Einige von BAdians RIttern wählten diese aus den KAserenn aus. DIe Jobs hier verlangten mehr Verantwortung und LOyalität. Viele SOldaten hatten keine Lust Wache zu schieben und waren deshalb schon weil sie oft rummurten nicht geeignet für diesen Beruf hier im inneren Ring. Soldaten die hier eingesetzt waren bekamen bessere Schlafplätze und etwas mehr Gehalt. Dies war komfortabler im Gegensatz zu den KAseren mit den MAssenunterkünften.

      Dann gesellte sich eine weitere Wache zu den beiden. Diese trug keine Picke sondern eine Armbrust mit einem Köcher voller Bolzen. "Mein König! Eben ist eine Kutsche eingetroffen. Eine Dame stieg dort aus. Die Männer die SIe begleiteten tragen das Wappen eines Hirsches." Da wurde BAdian hellhörig. "Hirsch - Meryn" kombinierte er. Bei der Dame war die warscheinlichkeit also hoch das dies IMelda war. "Danke Soldat" antwortet BAdian und verabschiedete sich von den beiden. IHre Schicht würde noch etwas dauern.

      Badian stieg die Treppe eines Turmes hinunter und betrat den Innenhof. Er sah die Kutsche und ein Banner MEryns das einer der Reiter trug. Er sah die Baroness und wollte zuerst direkt zu ihr gehen. Entschied sich jedoch anders. Imelda hatte sich lange nicht gemeldet was ihm sehr zum UNwohl war. Er hatte ihr den Süden seines Königreiches anvertraut und hatte gehofft öfter aus MEryn zu hören. Also machte er kehrt und ging in den Bergfried zurück. "Yandrik!, sorgt dafür das es unseren Besuchern aus Meryn an nichts fehlt. SIe können sich jederzeit bei mir melden soweit es meine Zeit hergibt."

      Sir Yandrik (Königsburg)

      Der Ritter der Lillie betrat darauf den Innenhof wärend BAdian im Bergfried verschwand. Yandrik kannte die Bbaroness bereits. Er hatte Sie im Krieg kennengelernt. Vielleicht kannte SIe ihn auch noch. Er trat Respektvoll vor die Ritter MEryns und wandte sich dann der BAroness zu. "Baroness IMelda, willkommen in Königsburg. Meine Name ist Sir Yandrik von den Lillien, vielleicht kennt ihr mich noch."
    • Narella:

      Die Waldläuferin war mit der Arbeit sehr zufrieden gewesen. Als sie ihre beiden Schwerter zurück bekam, testete sie die Schärfe. Yiaslin verlor immer mal wieder federn und mit einer fuhr sie über die Klinge ihrer Waffen. Sie lies die Feder fallen und diese teilte sich ohne Probleme. "Ich danke Euch für Eure Arbeit, Meister. Mögen die Götter des Handwerkes immer mit Euch sein." Und mit diesen Worten hat sie sich verabschiedet. Auch hat sie gemerkt, dass sie etwas Gold braucht. Ab und zu nutzte sie die Chance und übernachtete auch mal in einer Taverne. Immer nur für eine Nacht, aber dafür in einem Einzelzimmer. Und mit diesen Gedanken beschloss Narella, sich die Stadt an zu sehen. Vielleicht findet sie auch noch eine passende Taverne, wo sie übernachten könnte. Es gab einige Tavernen, welche ihr Interesse auf dem ersten Blick geweckt hatte. Aber auf dem zweiten Blick hatte es der Waldläuferin nicht angesprochen. Und so hatte die Amazone weiter gesucht.

      Gegen Abend hatte sie eine Taverne gefunden. Draußen war ein tänzelnder Bär zu sehen. Es sah gemütlich aus und als sie die Taverne betrat, dann waren da durchaus die eine oder andere hübsche Schankmaid gewesen. Doch sie hatte nicht das Bedürfnis danach. Nur an etwas Entspannung. Wobei Narella eh nicht so war, dass sie jedem Rock hinterher sah. Sie schaute nur. Aber auch bei Männern war sie offen. Aber was festes? Das wollte sie nicht. Sie wollte auch keine Kinder haben. Ruhig trat sie an den Tresen. Neben einem Ritter. Ihr Falke war immer noch auf der Schulter. "Guten Abend, Herr Wirt. Habt Ihr noch ein Einzelzimmer und einen guten Eiswein für eine Reisende?" Die restlichen Felle und das restliche Leder hatte sie gegen ein paar Goldmünzen eingetauscht, die sie nun in einem kleinen Säckchen hatte. Bei dem Wein war sie flexibel, aber nicht bei dem Zimmer. Sie wollte einfach etwas Zeit für sich haben. Doch noch bevor der Wirt antworten konnte, hüpfte ihr Falke auf die Schulter von dem Ritter (Sir Eredin) neben ihr. Ein leiser Schrei, als dieser den Arm runter hüpfte und neugierig das Bier betrachtete. Narrella seufzte leicht und lächelte sanft. Liebevoll nahm sie ihren Falken wieder zu sich auf die Schulter. Nichts ahnend, dass ihr Falke seine Krallen in die Haut von Eredin getrieben hat. "Yiaslin. Du sollst doch nicht so einfach zu anderen." Sie gab ihrem Falken etwas Fleisch zum Essen. Langsam zog sie ihren Kapuze vom Kopf und ihr blondes Haar kam zum Vorschein. "Verzeiht meinem Freund. Was er nicht kennt, dass muss er gleich probieren."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Baroness Imelda Meryn


      Als Imelda Sir Yandrik erblickte lächelte sie sanft. „Es ist lange her... Es war vor der Krönung seiner Majestät, wenn ich mich nicht irre. Wir kämpften Seite an Seite.“, sprach sie. „Wie ist Euer befinden Sir Yandrik?“ Sie sah ihn an. Er sah gesund und gut genährt aus. „Wie geht es Sir Badian? Ich meine seiner Majestät...“ Natürlich hatte sie ihn im Burghof gesehen und mitbekommen, wie er gegangen war. „Ich... hätte nicht herkommen sollen... Aber die Lage erfordert es, dass ich um eine Audienz bei ihm bitten muss. Macht euch wegen mir bitte keine Umstände. So wie es aussieht Reise ich heute Abend wieder ab. Ich bleibe nicht, wo ich unwillkommen bin.“ Sie sah zu dem Torbogen durch den sie den König hatte verschwinden sehen. Ihr Blick wurde ernst. „Ich muss mit ihm politische Dinge besprechen. Dürfte ich bis dahin den Rekruten etwas zuschauen?“, fragte sie. Sie fühlte sich zunehmend unwohl hier was nicht Sir Yandriks Schuld war. Er gab wirklich sein bestes. Imelda zog ihre Handschuhe aus, welcher sie auf Reisen trug und reichte diese Garan wobei sie einen abgetrennten Finger entblößte. Sie hatte diesen verloren als ein Attentäter sie gefangen genommen hatte. Das war Jahre her doch seitdem hatte sie ihr Anwesen nicht mehr verlassen. Diese Reise war eine Ausnahme.
    • Sir Eredin (Grundaga)

      Die Lilie saß immer noch am Tresen. Als der Falke auf seine Schulter übersprang und er merkte wie sich die Krallen durch seine KEttenhemd gruben schmunzelte er. Es war kein stechender Schmemrz aber deutlich spürbar. Er dachte das Falken eigentlich Menschenscheu sind. Das er sich einfach so mit in eine gefüllte Taverne mitnehmen ließ, überraschte ihn. Sie kam ihm bekannt vor. Er vermutete nur. WAr es die Frau die er heute NAchmittag bei den Schmieden gesehen hatte? Naja es war ja auch egal. "Eurer Falke hat Mut. Doch nicht jeder reagiert so besonnen wie ich Lady.....?" Er schaute SIe fragend an und wartete darauf das Sie ihm ihren NAmen verriet.

      Die Taverne war inzwischen deutlich voller und Eredin wollte bald wieder aufbrechen. Er sah immer wieder nach dem WIrt der mit einer Gruppe von dicklichen Männern zu reden schien. Der WIrt schein sehr verärgert.

      "ENntschuldigt mich bitte" sagte der Ritter zu der Dame mit ihrem Falken, stand auf und ging in Richtung des WIrtes. "Gibt es ein Problem?" fragte er diesen.
    • Hochfürst Tristan

      Es kloppfte an der Tür seines Arbeitszimmers. "Tretet ein!", rief Tristan und nur wenig später trat eine Hofdame hinein. "Mein Herr, Ihr Gast, Sir Eredin bat mich eine Nachricht zu überbringen. Er wird den Rest des Tages in der Stadt sein und sich diese anschauen. Außerdem wird er morgen zur Mittagszeit zurück zum König reisen", sagte die junge Hofdame und verschwand wieder aus der Tür nachdem Tristan ihr dankend nickte. "Sollte ich mit ihm reisen?", fragte er sich leise. Vielleicht konnte er ja Applonia wieder sehen, wenn er mit gehen würde. Tief in diesen Gedanken kam zu allem Überfluss auch noch seine Mutter wieder in das Arbeitszimmer. "Ich kenne diesen Blick. Du hast also schon jemanden, den du liebst und gehst mir deshalb aus dem Weg", sagte seine Mutter zu ihm. Aus dem Gedanken gerissen, blickte Tristan auf: "So ist es nicht Mutter." Die Fürstin gesellte sich zu ihm: "Ach wirklich?! Dann kennst du deine Mutter aber schlecht. Deon Blick sprach Bände. Nun sag mir, wer ist es?" Tristan sah zu ihr auf, überlegte kurz. Er stand dann auf und ging einige Meter durch den Raum. Er holte kurz Luft und flüsterte mehr als das er es sagte: "Fürstin Applonia..." "Tristan, sprich deutlicher." Tristan drehte sich zu seiner Mutter: "Ich sagte: Fürstin Applonia." Seine Mutter schlug die Hände vor dem Mund: "Eine Fürstin, und dann auch noch..." Bevor sie weiter reden konnte, würgte Tristan ihr das Wort ab. "Ich weiß nicht, ob es Liebe ist. Ich hatte Seite an Seite mit ihr gekämpft und sie wurde vor meinen Augen schwer verletzt. König Badian und ich konnten sie retten. Während ihrer Regeneration bin ich nicht von ihrer Seite gewichen. Konnte aber nie sagen, was ich fühle", erzählte Tristan seiner Mutter, "und ich weiß nicht, ob sie auch etwas in diese Richtung fühlt." "Dann sag es ihr doch einfach", sagte seine Mutter. Tristan schaute seine Mutter etwas entsetzt an, schüttelte anschließend den Kopf. "Ich werde etwas Zeit an der frischen Luft verbringen. Alleine", sagte er zu seiner Mutter und ging hinaus in den Schlossgarten um den Kopf frei zu kriegen.
      Hey
      You know it's not too late for us to make a change
      You gotta listen to your heart what does it say?
      No matter how much we might bend, we will not break
      'Cause we got what it takes to stay.

      (One Ok Rock - Change)
    • Narella:

      Ob Narella die Frau ist, die Eredin bei der Schmiede gesehen hatte? Woher sollte sie es auch wissen? In ihrem Rücken hatte sie keine Augen. Doch das war in dem Moment auch egal. Ihr war es auch egal, ob Eredin ein Ritter der Lilie war oder nicht. Ohr geht es um den Charakter. "Narella und es muss Waldläuferin und nicht Lady heißen." kam es freundlich von der Blondine. "Doch nun seid Ihr mir mit dem Namen voraus, Mylord." Sie wollte die neue Bekanntschaft genießen, aber die Unterhaltung von dem Wirt mit einer Gruppe etwas stämmiger gebauten Männern. Sie störte und Eredin stand eine Sekunde vor ihr auf. Während der Ritter die direkte Konfrontation suchte, um das Problem zu beheben, ging Narella in den Rücken von einem der Männer, welche Eredin nicht im Blick hatte. Mit dem Knauf eines ihrer Dolche drückte sie leicht in dem Rücken von dem Mann. Sodass man denken könnte, dass sie eine Klinge in der Hand hat. "Ihr solltet besser nicht eingreifen. Sonst könnte es peinlich für Euch werden." Und sie sah zu dem Ritter rüber. Hoffte, dass sie so einen raus genommen hatte. Ihre Augen waren auf die restlichen Männer dieser kleinen Bande gerichtet. Ihre linkte Hand ist zu ihrem Krummsäbel gewandert. Hielten den Griff von ihrer Waffe. Bereit gleich zu kämpfen. Und bereit, die Herren um ihre Hosen zu erleichtern. Aber sie merkte mal wieder, warum sie die Wildnis bevorzugt. Hatte man eher seine Ruhe. Vor allem vor irgendwelche Vollidioten.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Sir Yandrik (Königsburg)

      "WOrtgewand wie er Sie kannte" dachte sich Sir Yandrik und antwortete:" MIr geht es gut, Danke. Es ist gibt viel zutun. ABer wann gab es das schon einmal nicht in den letzten Jahren. König Badian ist wohlauf. Er gibt sein bestes alles in den Fugen zu halten. Ihr wisst ja wie er ist." "Wie geht es euch?" fragte er die Baroness. Dann sah Sie Ihren Finger. Er seufzte mitleidend. "Wer hat das getan?" Aber ihm würde Sie es bestimmt nicht sagen wollen. "Baroness Imelda, ihr woll noch heute wieder aufbrechen? Das kann ich als Vertreter des Königs, und.... wenn ihr dies gestattet: Als Freund nicht zulassen. Bitte bleibt zumindest noch eine Nacht und ruht euch richtig aus. Eure Männer werden es euch danken." Sir Yandrik dachte an die Zeit als er noch mit Badian von Stadt zu Stadt geritten war und wie froh er war einmal in einem richtigen Bett auszuschlafen. "König Badian wird bald Zeit für euch haben. Darf ich euch die Kasernen persönlich zeigen? Ihr werdet bestimmt INteresse an unseren Boogenschützen finden. SIe sind nicht so gut wie eure aber SIe machen sich nicht schlecht." Yandrik hielt der BAroness einen Arm um SIe zu führen. NAtürlich nur wenn Sie dies auch annahm.

      König Badian (Königsburg)

      Badian saß auf seinem Tron in einer größeren Halle und hörte grade ein paar Bauern an die Ihr Anliegen vorbrachten. Neben ihm stand einer seiner Berater. ABer ihm ging nur die ANkunft der BAroness durch den Kopf. Gemischte GEfühle erfüllten ihn. Einerseits freute er sich Imelda wieder zu sehen. Er vermisste SIe herzlichst. Zum anderen war er entäuscht das SIe direkt nach seiner Krönung aufgebrochen war ohne ein Wort zu sagen. Zum anderen hatte er ihr das südliche Königreich anvertraut und hoffte dem entsprpechend regelmäßig Berichte zu bekommen wie die Lage in Meryn war. Doch das war für ihn leider zu selten. Er wollte unbedingt wissen wie sich die lletzten übrig gebliebenen Barones und Herzoge der Archaden verhielten.

      Gegen frühen Nachmittag ließ Bbadian die BAroness vortreten. Sir Yandrik sollte SIe bis zum EIngang begleiten den Saal aber nicht betreten. Keiner seiner Wachen sollte in diesem Moment im Raum sein. Badians Herz fing an zu klopfen als er die Baroness sah. Er wusste nicht was jetzt passierte, oder wie er reagierte.

      Sir Eredin (Grundaga)

      Nach einigen wenigen gewechselten Worten aller Parteien stellte sich heraus das die Männer nicht zahlen wollten oder konnten. Als Eredin schlichten wollte fing einer der MÖnner an zu pöbeln wärend die anderen ihre Fäuste ballten. Eredin schaute jedem von Ihnen kurz an. War das "NArella?" Wie sich die Waldläuferin vorgestellt hatte. Der Mann hinter dem SIe stand sah bedrängt aus. Half Sie ihm? Da holte der erste von ihnen zum Schlag aus. Eredin gelang es gerade noch so auszwieichen und konterte gleich mit zwei präzisen Schlägen. Der erste ging zu Boden. Jetzt wurde es unübersichtlich. Links, rechts, unten, oben es war schwierig die Orientierung zu behalten. Er sah allerdings immer wieder die Waldläuuferin die sich am Kampf beteiligte. Eredin schlug einen von Ihnen über den Tresen. Doch da packten ihn jemand von hinten.
    • Narella:

      Die Waldläuferin hatte den einen eingeschüchtert und sie hörte den Ritter zu. Die Männer wollten nicht zahlen. Sowas hasste sie auch und ein Grund mehr, warum sie die Natur liebte. Es war ein ständiges Geben und Nehmen in der Natur. Aber in einer Stadt eine Leistung in Anspruch nehmen und dann nicht zu zahlen? Das war nicht ihr Ding. Doch da schlug der erste zu. Sie seufzte. Toll. Sie wollte nur was trinken. Vielleicht noch jemanden aufreißen und mehr nicht. Mehr wollte sie nicht. Doch damit war es nun vorbei. Sie bewegte sich schnell. Schnitt dem Mann den Gürtel durch. Doch der Dolch verschwand wieder. Das Leben von ihr und dem Ritter waren nicht bedroht. Sie sah nach rechts. einige hatten Eredin umzingelt. Zu einem ging sie hin. Tippte ihm auf die Schulter und als er sich zu ihr drehte, trat sie ihm zwischen die Beine. Yiaslin, ihr Falke, flog nach oben an die Decke. In so einem Kampf konnte er ihr nicht helfen. Oh als Frau kannte sie die Stellen, die bei einem Mann weh taten. "Ich bin hiermit offiziell genervt. Da bin ich seit langen mal wieder in einer Stadt und schon so ein Bullshit. Am liebsten würde ich sie bei ihren Schwänzen aufhängen." murmelte sie leise. Ohne zu wissen, dass Eredin es vielleicht gehört hatte. Ihre Hände boxten und mit ihren beinen trat sie voll aus. für eine zierliche Frau konnte sie zuschlagen. Das Kämpfen hatte sie trainiert. Es liegt in ihrem Blut. "Ey ihr Schwachmaten. Zahlt den Wirt aus, ehe ich richtig wütend werde und dann wird es unschön."



      Die Familie Takamachi

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    • Baroness Imelda von Meryn

      Burghof

      „Ihr habt recht Sir Yandrik. Es war viel zu tun.“, sprach Imelda. Als sie seinen Blick auf ihren fehlenden Finger folgte und sein seufzen hörte blieb sie kurz still. „Für mein Alter geht es mir gut. Die Probleme mit meinen Narben haben in den letzten Jahren nachgelassen dank täglicher Kräuterbäder. Und der Zeigefinger...“, sprach sie und hob ihre Rechte Hand. „Ich wurde vor ein paar Monaten entführt Sir Yandrik... Man schnitt mit den Finger samt Siegelring ab... Ich bin seit diesem Tag nicht mehr vor die Türe getreten... dies ist das erste mal.“ Sie sah ihn an. Sie mochte Yandrik, den er hatte sich auf dem Schlachtfeld als guter Freund erwiesen. Sie schätzte seinen Rat, zögerte jedoch bevor sie nickte. „Aber nur, wenn es keine Umstände macht. Ich schätze Euren Rat als Freund sehr. Meine Kammerzofe wird sich freuen... sie hat während der Fahrt deutlich gemacht wie wenig sie die Kutsche leiden mag. Sie kann froh sein, dass wir nicht geritten sind... Aber wirklich nur diese eine... Es zieht mich in meine Einsamkeit.“ Sie sah zu ihren Männern und Garan, ihrer Kammerzofe. „Wir bleiben über Nacht.“ Dann sah sie wieder zu Yandrik. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich hin führt. Wenn Ihr mögt lasse ich euch Meryns besten Ausbilder schicken. Ich habe genug Männer unter meinem Befehl. Es wäre eine Schande für mich zu wissen, dass die Schützen des Königs denn meinen unterlegen sind.“ Sie nahm seine Geste dankend an und ließ sich zu den Kasernen führen.


      Kaserne

      Als Imelda bei den Kasernen die jungen Soldaten bei den Schießübungen sah fühlte sie sich fast wie zuhause. Sie musste dem Drang widerstehen einen Bogen zu nehmen und selbst ein paar Pfeile zu schießen. Sie streckte bereits ihre Hand nach einem Bogen aus, sah jedoch ihren Finger und fuhr sich schließlich mit derselben Bewegung durch ihr ergrauendes Haar, welches Kunstvoll zusammen gesteckt war. Sie beobachtete wie die jungen Leute Pfeil um Pfeil in die Zielscheibe (oder knapp daneben) versenkten und erinnerte sich an all ihr Training. Als ein Pfeil dicht vor ihren landete zuckte sie zusammen. Sie hatte sich sofort Reflexartig Pfeil und Bogen geschnappt. Die Blicke der jungen Leute entgingen ihr nicht. Sie legte an und zog die Sehne langsam zu sich. Ihr Zeigefinger fehlte ihr dabei sehr, doch sie schaffte einen glatten Schuss mitten ins Ziel bevor sie den Bogen weg legte als würde sie sich die Finger daran verbrennen.


      Königsburg

      Als Yandrik sie in die Königsburg brachte war es schon Nachmittag. Sie hatte ihre Männer und Garan zu den ihnen zugewiesenen Räumen gebracht bevor sie her kam. Als Yandrik zurück blieb nickte sie dankend und betrat den Thronsaal mit langsamen Schritten. Es herrschte Totenstille. Außer einem Diener am Eingang und dem König selbst war niemand hier. Sie schluckte bevor sie näher trat und sich dem Protokoll gemäß tief verneigte. „Euer Majestät, habt Dank, dass Ihr Zeit für mich gefunden habt. Ich hoffe, es erging Euch so gut wie man hörte.“, sprach sie und verharrte. Sie konnte fast Badians Herzklopfen hören und bekam eine kleine Träne, welche sie gekonnt verbarg. Es gehörte sich nicht vor dem König zu weinen. Sie wusste genau, dass sie von Stand gerade etwas höher als die Ritter angesehen war... aber auch nur etwas. Seit Badian den Thron bestiegen hatte war ihr klar, dass es das Todesurteil für ihre Beziehung war und es hatte ihr das Herz gebrochen. Es war wohl mitunter der Grund dafür, dass sie ein schwarzes, nur wenig verziertes Kleid trug.

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