Don't Throw Your Life Away [Pumi & Earinor]

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    • Don't Throw Your Life Away [Pumi & Earinor]

      Der große Krieg ist vorbei, doch hinterließ er eine Menge Verwundeter. Die Welt ist zweigeteilt, es gibt einige wenige reiche Menschen, die in abgeschotteten Siedlungen leben, getrennt durch Mauern und geschützt durch eine beeindruckende Menge an modernster Technik. Der restliche Teil der Menschen lebt in Slums und erhält sich durch das Plündern des Abfalls der Oberschicht. Jeder möchte in eine dieser Oberschicht Städte, möchte ein einfaches, sicheres Leben führen und versuchen alles daran zu setzen, dieses Ziel auch zu erreichen. Das Leben der Unterschicht ist allerdings nicht nur schlecht, es ist härter als vor dem großen Krieg, aber es entwickeln sich auch durchaus Gemeinschaften, deren Ziel nach einer sicheren und freundlichen Umgebung von vielen geteilt wird, zumal es auch noch viele Menschen gibt, die sich an die Zeit vor dem Krieg erinnern können.
      X lebt in einer dieser besseren Umgebungen. Er hat einen kleinen Laden, in dem er Reparaturen an Maschinenteilen vornimmt und die Nachfrage ist groß. Vor dem Krieg schon wurden einige Menschen mit künstlichen Gliedmaßen ausgestattet, die ihr Leben vereinfachen sollten. Damals diente diese Technologie nicht nur denen, die durch einen Unfall ein Bein verloren hatten, oder die neue Augen brauchten, sondern auch Menschen, die sich einfach nur verbessern wollten. Viele von ihnen häuften sich Schulden an, um diesen Wunsch nach Perfektion zu erfüllen und es blieb nicht nur bei einem einfachen Kauf eines mechanischen Beins, oder Arms, der Erhalt war teuer und große Konzerne schlugen Profit aus dieser Tatsache. Schon bald wurde die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer, Menschen dir ihre eigenen Beine gaben, um schneller laufen und höher springen zu können, waren bald auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Verwundbarsten unter ihnen wurden für Ersatzteile getötet und ihre Körper geplündert. Der Grund für den Krieg, der vor etwa 25 Jahren ausgebrochen war.
      Immer noch leben viele Menschen mit künstlichen Prothesen, entweder sie hatten sie schon vor dem Krieg, oder sie wurden in der Zeit während oder nach dem Krieg verletzt und waren nun selbst von einem künstlichen Arm, oder einem Bein abhängig. Dass man funktionierte und arbeiten kann, ist in der heutigen Gesellschaft noch wichtiger als zuvor.
      Das Gebiet in dem X lebt ist für diese Menschen noch eine der besseren Gegenden, denn Ersatzteile müssen nicht anderen Menschen abgenommen werden, hier gibt es einen ständigen Fluss brauchbarer Teile. Woher? Über dem, was vom damaligen Metro City übrig ist und seinen Namen auch heute noch trägt, ist eine dieser Großburgen der Oberschicht. Ein riesiger Komplex, dessen beste Verteidigung darin besteht, etwa 100 Meter über der Unterschicht zu schweben. Verbunden mit der Erde ist die Stadt durch einige Rohre, die Hauptsächlich für Abfall und Abwasser genutzt werden, aber auch in die andere Richtung funktionieren und frisches Wasser aus der Erde nach oben pumpen. Es gab schon viele die versuchten Innen, oder Außen an diesen Rohren nach oben zu klettern, bisher kam aber keiner zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie es geschafft haben ist allerdings äußerst gering. Wahrscheinlicher ist, dass jeder einzelne von ihnen bei dem Versuch gestorben ist. Vermutlich scheiterten sie schon an den Verteidigungsanlagen, die um die Rohre herum errichtet wurden.
      Die Krönung der Stadt im Himmel und der Grund für den Reichtum, den Metro City genießt ist allerdings der Schrott, der Tag für Tag einfach abgeworfen wird. Es bildete sich ein riesiger Schrottplatz, täglich werden neue Teile abgeworfen, immer um dieselbe Uhrzeit. Die Komponenten sind von Prothesen, Haushaltsgegenständen und allerlei anderen Dingen. Nicht vieles überlebt den Sturz von oben, aber dennoch gibt es genug intakte Einzelteile, um den Bewohnern von Metro City ein angenehmes Leben zu bescheren. Durch diesen Reichtum an Ersatzteilen hatten sich auch kleine Fabriken und Betriebe entwickelt, die Essen produzieren, oder Kleidung herstellen und den Bewohnern von Metro City Arbeitsplätze bieten.
      Das soll nicht heißen, dass in Metro City alles eitel Sonnenschein ist. Nein, die Kriminalitätsrate ist hoch, es gibt allerdings Ordnungshüter, die versuchen dem entgegen zu wirken.
      Der Drogenmarkt in Metro City ist gerade am Explodieren. Neue Komponenten von oben enthalten ein neu entwickeltes, biochemisches Bindemittel, das die Verbindungsstellen zwischen künstlichen und organischen Nervenzellen stimuliert. Das Resultat, die Prothesen werden nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sensibler. Das Problem, dieses neue Bindemittel ist ohne Zweifel kompatibel mit der neuesten Technologie der Oberschicht, allerdings nicht mit den alten Teilen die in Metro City kursieren. Übermäßiger Konsum kann zur Schädigung der organischen Nervenzellen führen, die nach und nach absterben und die Verbindung zwischen Mensch und Prothese unmöglich macht. Ist es einmal dazu gekommen, gibt es keine andere Möglichkeit, als den künstlichen Anteil des Menschen zu erhöhen und eine neue Prothese an den noch intakten, weiter zurück liegenden Nerven anzubringen. Aber auch für die künstlichen Komponenten ist die biochemische Zusammensetzung schädlich, vor Allem, wenn die Prothese nicht dahingehend kalibriert wurde, mit dem veränderten Prozess zu funktionieren. Die Hämmer sind zu schwach, kurz gesagt brennen einem die Schaltkreise durch, wenn man nicht aufpasst und das kann mitunter auch sehr schmerzhaft ausfallen, solange die organischen Nerven mit den verstärkten Impulsen stimuliert werden.
      Aber zurück zu X. X ist ein herausragender Ingenieur, der sein Geld damit verdient alles zu reparieren, das man ihm vor die Nase stellt. Sei es ein Toaster, oder ein künstlicher Arm. In seiner Freizeit tüftelt er an neuen Technologien, versucht das Leben einfacher für alle zu gestalten und die Prothesen auf einen Stand zu bringen, der sich nicht von einem organischen Arm unterscheidet, so wie es damals war und das ganz ohne Nebenwirkung. Viele in Metro City sind seine Kunden.
      X trifft bald auf Y, der eines Tages in seinen Laden stolpert und eine Reparatur benötigt. X wundert sich, woher Y solch einen Schaden nehmen konnte, aber er macht seinen Job und er macht ihn verdammt gut. Er gewinnt einen neuen Stammkunden, der interessanter nicht sein konnte. Er besitzt modifizierte, künstliche Komponenten, deren Widerherstellung gar nicht so einfach ist, aber X mag Herausforderungen, sehr sogar. Wer ist Y? Was treibt er Nacht für Nacht da draußen? Und wieso kommt er Tag für Tag mit nur noch mehr Arbeit für X vorbei? Wann immer X eine Stelle repariert hat, kommt Y mit zwei neuen kaputten Komponenten zurück.

      Stecki:
      Name:
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      Background:
      Sonstiges:
      Haarfarbe:
      Augenfarbe:
      Aussehen:


      @Insane Pumpkin
    • Name:
      Benzaiten "Ben/Benny" Karrigan

      Alter:
      28

      Background:
      Ben redet nicht gern über seine Herkunft. Für die wenigen Personen, die ihn kennen, ist er einfach nur ein weitere armer Schlucker mit einem unerfüllbaren Traum. Denn alles, was er will, ist Zugang zur Oberstadt von Metro City. Für ihn ist es aber kein Traum, für ihn ist es ein Ziel. Ein Ziel, das er - in seinen Augen - erreichen wird, egal, was es ihn kostet.
      Vor etwa zwei Jahren gab es da dieses aufsteigende Talent in der Tech-Industry. Die Firmen, die Prothesen herstellten, dominierten den Markt, ja. Aber es gab noch ein weiteres Feld, in dem man viel Geld machen konnte: Industriespionage. Die Welt wusste nichts von diesem aufsteigenden Talent, denn Benzaiten Karrigan aggierte hinter den Kulissen. Die großen Firmen wissen von den Spionen, die überall sein könnten. Ständig werden welche geschnappt. Es gehört ja schon zur Etikette, sich gegenseitig um die neusten Entwürfe zu betrügen. Jeder, der wirklich etwas haben wollte, engagierte Benzaiten Karrigan. Er war ein Geist. Jeder kannte seinen Namen und doch schien ihn niemand aufhalten zu können. Bis er eines Tages den falschen ausnehmen wollte.
      Ben war immer hinter dem großen Geld her. Sollte also jemand herausfinden, dass er Ziel von diesem Genie wurde, wäre es am Besten, Karrigan einfach besser zu bezahlen. So weit die Theorie. Die meisten hatten aber keine Ahnung, dass Ben bei ihnen einstieg, daher kam es nie dazu. Bis er von einer Firma namens Miasma angeheuert wurde, Engstrom Industries zu bestehlen. Die Firma hatte bereits damit gerechnet, Ziel eines großen Spions zu werden. Sie schafften das unmögliche und entdeckten Ben. Anstatt ihn aber verhaften zu lassen, bot man ihm mehr Geld an, wenn er sich gegen Miasma wandte. Er sollte nicht etwa Entwürfe stehlen, vielmehr sollte er ihnen einen Virus zuspielen. Ihm wurde es harmlos verkauft, der Virus sollte nur die neusten Entwürfe löschen, um sie in der Produktion zu verlangsamen, damit Engstrom zuerst auf den Markt konnte. Ben nahm an. Der größte Fehler seines Lebens.
      Kurz gesagt: Alles ging schief. Miasma hatte ihn angeheuert, Miasma hatte aber auch schon jahrelang daran gearbeitet, sich gegen den berüchtigten Karrigan zu schützen. Als er nun also gegen sie arbeitete, bekamen sie schnell Wind davon und im Gegensatz zu der anderen Firma waren sie alles andere als nett. Ben weiß immer noch nicht, wie sie es anstellten, aber er weiß, dass sie es waren. Miasma hatte versucht, ihn zu töten und sie wären beinahe erfolgreich gewesen, als sie ihn mit einer Ladung Schrott in die Unterstadt warfen. Aber Ben war schon immer ein Überlebenskünstler gewesen und er weigerte sich schlicht zu sterben. Eine Ärztin aus der Unterstadt half ihm dabei. Sie musste ihn im wahrsten Sinne des Wortes wieder zusammenbauen. Sein rechter Arm war so zerstört, dass er eine Prothese brauchte. Sein rechtes Auge musste ebenfalls ersetzt werden. Es dauerte ein bisschen, aber Ben schaffte es, sich mit den neuen Teilen zurechzufinden. Und er schwor Rache. Er würde seinen Weg zurück nach oben irgendwie finden, egal wie, und er würde Miasma vernichten. Aber dafür braucht er Hilfe.

      Sonstiges:
      - Ben hatte nie Prothesen und auch nie Interesse an Upgrades. Er war da immer ziemlich Old School. Aber jetzt, wo er sich damit abfinden muss, welche zu benutzen, sieht er das Potenzial darin. Wenn er die richtigen Prothesen mit den richtigen Funktionen hat, kann er vielleicht wieder zurück und seine Rache endlich nehmen.
      - Er ist ein ziemlich findiger Dieb. Talente, die er in der Unterstadt immer noch gut für Geld nutzen kann. Hier unten wurde aus Betriebspionage der Handel mit Geheimnissen. Ziemlich lukrativ.
      - In der Oberstadt gibt es keinen Benzaiten Karrigan mehr. Der Geist ist verschwunden. Die Legende besteht jedoch noch immer. Um sich selbst zu schützen nennt Ben nur noch seinen Spitznamen und nutzt immer wieder neue Nachnamen. Man weiß nie, wer zuhört.

      Haarfarbe:
      dunkelbraun, beinahe schwarz

      Augenfarbe:
      schokobraun (das rechte minimal heller als das linke)


      Aussehen:
    • Name: Leonard Perry

      Alter: 24

      Background: Leonard, oder auch Leo, ist ein Genie, was das Reparieren und auch Entwickeln jeglicher Art von Technologie angeht. Niemand hatte ihm das beigebracht, es hatte auch niemand Zeit dafür, sein Talent überhaupt erst zu entdecken. Leo war in einem Waisenhaus in der Unterstadt aufgewachsen, zu viele Mäuler zu stopfen und erst recht zu viele Kinder, um sich für jedes einzelne Zeit zu nehmen. Dass sich überhaupt jemand der Kriegswaisen angenommen hatte, war ein Wunder.
      Leo hatte ein großes Interesse an Technologie entwickelt und alles auseinander genommen, das er in die Finger kriegen konnte. Nachdem er es wieder zusammen gebaut hatte, funktionierte es meist besser als zuvor. Irgendwann hatte er auf dem Schrottplatz, auf dem sich die Kinder oft herum getrieben hatten, solange es hell war, eine alte Solarzelle gefunden. Kurzerhand hatte er sie repariert und wieder zum Laufen gebracht. Spätestens da wurde dem Waisenhaus bewusst, dass der Junge nicht nur eine Fressmaschine war.
      Er blieb aber nicht im Waisenhaus, er wurde bald adoptiert, oder besser gesagt verkauft, damals war er fünf Jahre alt gewesen. Nicht zu seinem Leidwesen jedoch, Oliver Perry war zwar nie wie ein Vater gewesen, aber er hatte den Jungen gut behandelt. Er machte bald nach der Adoption einen Laden auf, in dem er Reparaturen anbot. Leo spielte den Assistenten, in Wahrheit hatte er allerdings die meiste Arbeit gemacht. Mittlerweile versteckten sie die Tatsache nicht mehr, dass Leo die eigentliche Arbeit verrichtet. Warum Oliver Perry nicht mehr arbeitet, schiebt er auf eine nicht existente Handverletzung, Leo ist das ziemlich egal.
      Oliver kümmert sich aber immer noch um das Geschäftliche, Leo hatte nie eine Ahnung davon und es interessiert ihn bis heute nicht. Auch wenn er schon alt genug wäre, um auf eigenen Beinen zu stehen, er hatte das nie gelernt und sein Arrangement mit Oliver funktioniert für ihn sehr gut. Leo muss mit niemandem sprechen, repariert einfach was ansteht, muss sich nicht um Geld, Essen, oder Kleidung kümmern. Er tut einfach, was er am Besten kann. Reparieren. Und am Ende des Tages bleibt immer noch genug Geld und Zeit übrig, um an seinen eigenen Erfindungen zu tüfteln.

      Sonstiges:
      - Leo kann nicht gut mit Menschen umgehen. Seine Kommunikation beschränkt sich meistens auf kurze Floskeln, oder Anweisungen während einer Reparatur. Schon im Waisenhaus war er immer nur für sich, auch Oliver bekommt nur wenige Worte aus ihm heraus.
      - Er lebt in einem kleinen Zimmer, mit einer winzigen Küche und einem kleinen Badezimmer, das durch das Lager des Ladens erreichbar ist. Oliver lebt über dem Laden, er hat etwas mehr Platz, aber Leo hatte sich dort unten immer schon wohl gefühlt.
      - Leo hat keine Ahnung davon wie Geld eigentlich funktioniert. Oliver kümmerte sich darum, wenn Leo etwas braucht, dann bekommt er es meist von ihm.
      - Er geht selten vor die Tür, auch wenn der Schrottplatz für ihn immer schon interessant war. Mittlerweile ist es aber auch gar nicht mehr so leicht dort Zugang zu bekommen, verschiedene Gruppierungen beanspruchen Teile des Schrottplatzes, dort lässt sich immerhin gut Geld verdienen. Zumindest ist das, was Oliver Leo erzählt hat, nachdem dieser älter geworden war und argumentiert hatte, dass er jetzt kaum noch zu jung sein konnte, um nach draußen zu gehen. Etwas anderes interessiert ihn dort draußen nicht, zu viele Menschen an einem Fleck machten in nervös und so geht er höchstens einmal früh morgens bummeln, wenn Lilian ihren Schrottladen nur für ihn eine Stunde früher öffnet.

      Haarfarbe: Braun

      Augenfarbe: Blaugrau

      Aussehen: