ѕσℓ ❦ ブラインドデート ❦ Blinddate ❦ [Uki & Saki]

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    • ѕσℓ ❦ ブラインドデート ❦ Blinddate ❦ [Uki & Saki]

      Vorstellung zu "ブラインドデート [Uki & Saki]"




      Lange war es nun schon her, seit er Japan verlassen hatte. Heute war er 22, hatte sein Abitur in Europa beendet und saß heute im Flugzeug, zurück in sein Heimatland, dass er all die Jahre so vermisst hatte. Seine Eltern wollten in Europa bleiben, was er ihnen nicht verübeln konnte. Immerhin waren beide berufstätig und konnten ihre Arbeitsstellen nicht einfach hinwerfen. Und das wollten sie auch gar nicht. Noch dazu war Kazuya alt genug. Auch Zuhause war er bereits ausgezogen, als er 18 wurde. Und dennoch vermisste er seine Eltern nun doch ein wenig. Ein sanftes Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, als er bereits den Flughafen aus dem Fenster sehen konnte und die Durchsage im Flugzeug ertönte.

      "Liebe Fluggäste. In Kürze erreichen wir den Flughafen Fukuoka. Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie sich für unsere Fluglinie entschieden haben und bitte Sie die Gurte anzulegen, bis das Flugzeug zum Stehen gekommen ist.
      Dear passengers. We will soon be arriving at Fukuoka Airport. Thank you very much for choosing our airline and please fasten your seat belts until the plane comes to a stop.

      Leise seufzte Kazuya, die Hand auf die leicht geschlossene Faust gestützt und die Augen nun geschlossen, während er das Drücken in den Ohren versuchte zu ignorieren, welches sich durch den Sinkflug bemerkbar machte. Nach 5 Jahren war er nun wieder hier und doch kommt es ihm so vor, als hätte er all das hier erst vor kurzem gesehen. Als wäre er erst letzte Woche in Fukuoka essen gewesen oder hätte sich mit seinen Freunden in der Stadtmitte getroffen. Er wusste natürlich, dass er noch einen etwas weiteren Weg hatte, um Fukutsu zu erreichen. Doch hatte er sich vorgenommen in seine alte Heimat zurück zu gehen und da er sogar in der Nähe seiner alten High School, die Koryo High School, eine Bleibe gefunden hatte, hatte ihn das umso mehr gefreut. Wusste er doch durch seine Freunde, mit welchen er all die Jahre in Kontakt geblieben war, dass auch diese noch dort in der Nähe wohnten.

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      Viel zu lange hatte es gedauert, doch endlich war der Dunkelhaarige vor seinem neuen Zuhause. Den Koffer neben sich auf dem Boden, als er den Taxifahrer bezahlte, lächelte er zufrieden, bevor er sich sogleich zu dem kleinen Haus umdrehte. "Endlich zuhause...." murmelte er, bevor er seinen Koffer am Griff packte und die Tür öffnete, um das Haus zu betretten, welches noch recht kahl wirkte. Doch um die Möbel würde er sich ein anderes Mal kümmern. Das Nötigste hatte er durch den Vermieter hier.
      Die kleine Küche war sporadisch eingerichtet. Ein kleiner Tisch mit 2 Stühlen, sowie einen funktionstüchtigen Herd und einen bereits älteren und abgenutzten, aber dennoch funktionierenden Kühlschrank. Die Wände müsste er unbedingt neu streichen, da das damalige schöne und strahlende Weiß bereits einen Gelbstich angenommen hatte und die Tapeten an einigen Stellen abblätterten.
      Das Wohnzimmer wurde lediglich von einem sehr alten Kaffeetisch und einer durch gesessenenen Couch geziert. Auch hier sah die Wand nicht anders aus, als in der Küche oder im restlichen Haus. Lange hatte hier niemand mehr gelebt, wie er feststellen musste, doch würde er alles wieder auf Vordermann bringen, so viel stand fest. Das Schlafzimmer beinhaltete ein Klappbett, welches der Vermieter ihm allerdings geliehen hatte, damit er nicht auf einer alten Matratze schlafen musste. Dafür war Kazuya ihm dankbar, denn heute würde er sich keine neuen Möbel mehr anschaffen. Er würde sich nur noch etwas zu essen machen und sich dann umsehen. In 5 Jahren hatte sich sicher auch hier in der ländlicheren Gegend einiges geändert.



      @Ukizilla
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    • Leises Grummeln kam unter einem Deckenberg hervor, der sich leicht bewegte während ein Wecker unaufhörlich vor sich hin klingelte. Ein zweiter Wecker meldete sich nun mit einem anderen Klingelton und anderen Intervallen zu Worte, sodass die Beiden eine unschöne Mischung ergaben. Die Bewegungen unter der Decke wurden zwar mehr, doch an Aufstehen dachte Ririn wirklich noch nicht, doch dies änderte sich sehr schnell als es zu all dem Geklingel der Wecker auch noch an der Tür schellte. „Ja, verdammt!“, schrie sie nun verdammt genervt, ehe sie wie ein Springmesser hochschnellte und sich von dem Deckenberg befreiend hinsetzte. „Man… ausgerechnet, wenn man mal ausschlafen kann.“ Schnell deaktivierte sie die Wecker und ging an die Tür. Ihr war es auch egal, dass der Postbote leicht verwirrt aussah als sie nur in ihren Shorts und einem Top die Tür öffnete. Eigentlich hatte sie nämlich frei, ehe bald die Uni wieder losgehen würde.
      Sie kickte die Tür hinter sich zu als sie mit dem Paket und den anderen Briefen in Richtung Wohnzimmer schlich. Scheinbar hatten ihre Eltern wieder mal Angst, dass sie verhungern würde und ihr ein Verpflegungspaket geschickt. Sie ließ es auf den Tisch gleiten und befasste sich lieber erstmal mit den Briefen, auch wenn sie dies schon beim Ersten wieder bereute. Es war eine Einladung zu einer Verlobungsfeier einer ihrer Studienfreudinnen und auch wenn Ririn immer lachend behauptetet, dass sie glücklicher Single war, so versetzte es ihr doch einen kleinen Stich ins Herz. Sie konnte nicht mal einen Freund behalten und andere heirateten schon. Ein leicht trauriges und geknicktes Lächeln lag auf ihren Lippen. Sicher freute sie sich für ihre Freundin und wünschte ihr alles Glück der Welt, doch etwas Glück hätte sie nun mal auch gerne ab. Es kam ein lauter Seufzer und Ririn sah sich kurz um. Auch wenn sie ihr Elternhaus liebte, aber in solchen Momenten fühlte es sich doch nur leer an. Trübsal blasen war jedoch keine Option, auch wenn die Braunhaarige sich grade darin suhlen wollte und so beschloss sie lieber duschen zu gehen und das Nötigste für die Uni einzukaufen, und der Kühlschrank konnte ebenfalls eine neue Befüllung vertragen. Und so startete der Tag zwar anders als geplant…

      *******

      Viel Zeit war nicht mehr bis nachher ihre Freunde kommen würden. Endlich wollte sich mal wieder die alte Clique treffen und Ririn war schon an manchen Tagen traurig, dass man sich als Erwachsener einfach nicht mehr jeden Tag sehen konnte, auch wenn sie sich immer noch recht regelmäßig sahen. Ririn hatte grade das Essen Zu Ende vorbereitet und auf den Herd gestellt als es auch schon zum ersten Mal an der Tür klingelte. Schnell rannte sie zur Tür, sich nicht drum kümmernd, dass ihre Haare noch hochgesteckt waren und sie noch die alte Schürze ihrer Mutter trug. „Ayato, du bist wie immer zu früh.“, meinet sie und umarmte ihn kurz, ehe sie ihn rein ließ. Er war grundsätzlich als Erster da, doch es störte nie, denn immerhin half er auch meistens beim Vorbereiten. Sicher trafen sie sich oft hier, denn immerhin hatte Ririn den meisten Platz, doch auch in Cafés waren sie gerne. Nach und nach wurde es voller und Ririns Kummer vom Morgen war zumindest für den Moment vergessen.
    • Mit den Händen in den Hosentaschen ging Kazuya die Straße entlang. Genau den selben Weg, den er auch nach der Schule immer genommen hatte, um zu der kleinen Ladenstraße zu kommen. Dort würde er sich Ramen besorgen, welches er essen konnte. Allein der Gedanke daran weckte Kindheitserinnerungen, welche ihn etewas schmunzeln ließen. "Ach ja, da fällt mir ein..." murmelte er, bevor er sein Handy aus der Hosentasche holte und kurzerhand ein Bild der Ladenstraße machte, um es Ayato zu schicken. Sicher wusste er, dass er bald wieder Zuhause sein würde. Zurück in Fukutsu. Doch hatte Kazuya ihm oder auch den anderen nie gesagt, wann er ankommen würde. Schnell hatte er ihm das Bild also gesendet mit einem kurzen Text "Na, wo steh ich gerade?", bevor er das Handy wieder weggesteckt hatte, um einzukaufen.

      Kaum an der Tür geklingelt hörte Ayato auf der anderen Seite auch schon die schnellen Schritte zur Tür, bevor diese geöffnet wurde und Ririn zu sehen war. Die Arme kurzerhand spürend lachte er leise und nickte. "Lieber zu früh als zu spät. Die anderen kommen auch bald." meinte er und betrat mit ihr die Wohnung, die Schuhe ausgezogen und ihr auch gleich ungefragt helfend. "Und wie immer riecht es nach Essen, wenn ich bei dir bin. Das ist schon nicht mehr normal." witzelte er. "Jahrelange Vorbereitung um uns dann alle irgendwann zu vergiften. Da hatte Kari doch recht." lächelte er etwas und sah zu der jüngeren, ehe kurze Zeit später auch der Rest einraf. "Immer wieder könne man meinen, wenn wir uns treffen, steigt eine Party." kam es mit einem Grinsen vom Hidachi, welcher mit den Händen in den Hosentaschen herein kam. Gefolgt von Kari, Kyosuke und Mai. "Nicht viele können heute noch von sich behaupten, dass ihre Schulfreunde noch alle hier sind." lächelte Kari, welche Ririn kurz umarmte und sich mit einer halben Drehung lächelnd von ihr löste. "Naja, fast alle zumindest."
      Nach einer Weile, als alle richtig bei Ririn angekommen waren, hatte sich Hidachi auf dem Sofa breit gemacht, die Arme auf der Rückenlehne und sein Bein auf dem Knie angewinkelt, bevor er zu den 3 Mädchen sah, nachdem die Jungs sich zu ihm gesetzt hatten. "Ach da fällt mir ja noch was ein." kam es von Ayato, welcher die Augen nun geschlossen hatte und sich den Nacken rieb, nachdem er sich zu Hideki und Kyosuke gesetzt hatte. "Ich hab vorhin eine Nachricht bekommen. Wir kriegen bald wieder Besuch." lachte er nun leise.
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    • Ririn wusste zu gut, dass Ayato nur scherzte und sie eigentlich eine gute Köchin war und die Anderen gerne bei ihr aßen. "Ja, ja.. irgendwann werdet ihr hier alle tot umfallen.", scherzte sie deshalb auch nur mit und machte sich lieber daran ihre Kochtöpfe im Auge zu behalten. Immerhin kannten sie sich alle schon so lange, dass Ayato sich auch hervorragend ohne sie zurechtfand und immerhin kamen kurz darauf auch die Anderen an. "Ja, aber was spricht gegen eine Party. Immerhin sehen wir uns nicht mehr jeden Tag.", meinte sie scherzend und umarmte Kari, die natürlich den Arsch erwähnen musste. Da Ririn heute aber zu gute Laune hatte beschloss sie so zu tun als hätte sie es nicht gehört. Normalerweise kam von ihr dann immer ein Spruch und es endete darin, dass ihre Freunde versuchten zu vermitteln. Sie würde Kazuya nie mögen, denn er war in ihren Augen einfach ein arroganter Arsch, der sich für viel zu toll fand und sie konnte auch immer noch nicht verstehen wieso sie sich die Freunde teilen mussten.
      Nachdem sie sich nun alle begrüßt hatten und etwas Ruhe in den Raum eingekehrt war wurde es gemütlich und die Freunde fingen an zu reden bis sich auf einmal Ayato zu Wort meldete und Ririn starrte ihn an. Es dauerte einen Moment bis sie begriff, dass dies kein Scherz war und er wirklcih von Kazuya sprach. "Echt jetzt? Das Brechmittel Kotz-uya ist wieder da? Kann der sich nicht einen anderen Kontinent suchen? Oder am besten springt er gleich ins Meer... wobei mir dann die Fische leidtun würde." Da war es wieder: Ihre übliche Art von Kazuya zu reden und auch wenn sie dafür immer wieder Augenrollen erntete, so war sie nicht bereit dabei nachzugeben. Wozu auch: Damit er gewann? Kyosuke, der schon immer recht erwachsen gewesen war und auch hier nie wirklich auf eine der Parteien eingegangen war, ignorierte Ririns geredet gekonnt. "Toll, zeig mal." Und nachdem er die Nachricht gesehen hatte füget er sogleich hinzu: "Wollen wir ihn vielleicht gleich einladen?"
    • "Ach komm schon, Ririn. Jetzt fang damit nicht wieder an, ja?" bat Kari und sah zu ihrer Freundin, welche sogleich bei dem Namen Kazuya einen reglerechten Brechreiz bekam. Sicher wussten alle hier, dass die beiden schon damals nicht gut aufeinander zu sprechen waren, und dennoch konnten sie sich doch heute mal verstehen. Immerhin waren sie nun erwachsen, doch Kyosuke ging gar nicht darauf ein, weswegen auch Ayato nun die Worte versuchte zu ignorieren und nickte. "Es wäre sicherlich mal wieder schön, wenn wir Alle zusammen wären. Nicht wahr?" fragte er und richtete den Blick sogleich zu Ririn. "....Komm schon. Wir sind doch alle erwachsen, oder? Und vorallem sind wir alle Freunde. Auch wenn ihr euch nicht versteht." versuchte er weiterhin ruhig ihre Meinung zu ändern, während er Kazuya schrieb, wo sie waren.
      Kaum diese Nachricht bekommen seufzte auch Kazuya tief und rieb sich den Nacken. "Ach. Die lebt immer noch hier?" murmelte er leise zu sich selbst, setzte sich aber in Bewegung, um zu dem von Ayato geschriebenen Ort zu kommen. Vielleicht würden die anderen ja wenigstens hallo sagen. Auf streit hatte er heute keine große Lust. Vorallem nicht mit der Furie.
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    • Ririn biss sich auf die Lippe als ihre Freundin sie bat es sein zu lassen. Wieso waren gefühlt immer alle auf seiner Seite? Er hatte auch oft genug angefangen und wer wusste schon genau was er hinter ihrem Rücken sagte. Ririn jedoch schwieg erstmal, denn sie hatte keine Lust wegen ihm auch noch ihre Freunde zu verlieren. Ririn gab ihm auch noch immer alle Schuld daran, dass sie in der Highschool nie einen Freund gehabt hatte, denn immerhin hatten sie sich beide so oft gezockt, dass man sie als „Mannsweib“ und der Gleichen betitelt hatte und die Jungs sie gemieden hatten. Sie seufzte an diese Erinnerungen und sicherlich war Kazuya es sogar egal wie sehr er ihr immer wehgetan hatte und doch sollte sie nachgeben.
      Erneut ergriff Kyosuke das Wort und scheinbar war es schon entschieden und so sah sie ihn nur mit einem traurigen Blick aus Kulleraugen an. Es war, immer wenn Kyosuke etwas so sagte, klar, dass es keine Widerworte gab und auch war es wie ein Befehl von Papa. „Also wir hier sind erwachsen… bei ihm weiß ich es nicht.“, kam es trotzig und sie fügte noch schnell hinzu: „Immerhin habe ich ihn lange nicht gesehen und da ich ein guter Mensch bin darf er kommen.“ Sie wusste es auch nicht, aber wenn es um ihn ging, dann wurde sie wieder zu einem trotzigen Kind und hasste es klein beizugeben.
      So schrieb Ayato ihm und alle fingen an sich sehr zu freuen. Wenn es nicht Kazuya gewesen wäre, dann hätte sie es vielleicht verstanden, denn immerhin ging es um einen Freund, den sie lange nicht mehr gesehen hatten, doch bei ihm wurde ihr langsam schlecht und sie wusste schon, dass er ihr einen dummen Spruch reinwürgen würde. Umso unmotivierter war sie als es an der Tür klingelte. Die Anderen stürmten sogleich los und sie hingegen trottete einfach nach.
    • Tief seufzte Kazuya, als dieser schließlich vor der Tür stand und diese betrachtete. Er dachte nach. Überlegte hin und her und entschloss sich mit einem erneuten Seufzen schließlich zu klingeln. Doch bereits als der diese betätigt hatte bereute er es schon wieder und spielte mit dem Gedanken, die Beine in die Hand zu nehmen und zu laufen. Doch bevor er seine Überlegung in die Tat umsetzen konnte, sah er bereits in das Gesicht von Kyosuke, gefolgt von Kari und den anderen und ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen. "Hey..."
      Kaum hatte er den Mund aufgemacht wurde er regelrecht hereingezerrt und von durcheinander gestellten Fragen überhäuft, welche ihm - wie damals schon - leichte Kopfschmerzen bereiteten. "Hey. Immer mit der Ruhe." lachte er leise und hob die Hände etwas, bevor sein Blick zu Ririn wanderte und er die Augen etwas verengte. Sicher kam es gleich. Irgendeine Beleidigung wie damals oder sogar gleich der Befehl ihre vier Wände zu verlassen. Doch dafür entschloss er sich den Anfang zu machen.
      "Ach, die kleine Nervensäge ist nach all den Jahren ja noch immer kein Stück gewachsen." sagte er, die Arme nun vor der Brust verschränkt und sich etwas nach vorne beugend, um mit Ririn auf Augenhöhe zu sein. Nach der Schule ist Kazuya doch etwas in die Höhe geschossen und beinahe schon 2 Köpfe größer als Ririn, doch war ihm das nur recht.
      "Kazuya. Komm schon. Fangt nicht wieder das streiten an." kam es von Ayato, welcher leise seufzte und sich den Nacken rieb. "Wieso kann es bei euch beiden denn nicht einfach ruhig zu gehen?" fragte er, während Kyosuke etwas grinste. "Die beiden sind wohl einfach in der Pupertät stecken geblieben."
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    • Zum Wohl ihrer Freunde hatte Ririn beschlossen sich heute zurück zu halten und dem Kerl Einlass in ihr Haus zu geben, doch schon als sie ihn sah zuckte ihr Auge nervös uns sie fühlte sich wie ein kleiner Hase, der einen Fuchs höchstpersönlich zu sich eingeladen hatte. Unweigerlich ging ihr Körper automatisch in eine Abwehrstellung und ihr Instinkt ließ sie nicht im Stich: Kaum hatte er das Haus betreten bekam sie einen Spruch. Kleine Nervensäge? Ihre Mundwinkel zuckten leicht als würde sie ihn gleich beißen wollen. Wieso hatten die Anderen nun nur Verständnis für ihn und wenn sie was erwidern würde, dann würde man sie anfauchen? Ririn kochte vor Wut und ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Früher hätte sie ihn einfach gekontert, oft auch körperlich. Doch er war nun wirklich viel größer als sie und dies schüchterte sie doch etwas ein, auch wenn sie es nicht sagen würde. Stattdessen hielt sie seinem Blick stand und funkelte ihn böse an. Immerhin maßregelte Ayato ihn, doch schon im nächsten Satz wurde auch sie gemahnt. In ihren Augen schien es immer so, dass sie die Schuld für alles bekam. "Aber ich..." Sie biss sich auf die Zunge. Nun zu sagen, dass sie nichts getan hatte würde nichts bringen. Doch da nun alle einstimmten hatte sie keine Lust mehr. "Ey, nun reicht es aber. Ich hab nichts gesagt und der Spacken durfte immerhin hier rein. Kann ich ja nichts für, dass er mich dann gleich angreift. Und Spacko..." Sie wand sich nun an ihn und hatte ihre Arme auch verschränkt vor der Brust. "Wie kultiviert du doch bist: Ich dachte im Ausland lernst du immerhin mal was Besseres als dich über meine Größe lustig zu machen. Aber scheinbar haben selbst die es nicht geschafft irgendwas in deinen hässlichen Hohlschädel zu bekommen." Nun schien die Runde wirklich eröffnet worden zu sein, zum Leid ihrer Freunde.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • "Ach Leute..." kam es von Kari, welche leise seufzte und den Kopf schüttelte, als das Wortgefecht anscheinend nun vollsten Begann. Doch Kazuya grinste nur ein wenig, die Arme verschränkt und sich wieder aufrichtend. "Ach ja. Deine große Klappe hat sich wohl doch nicht geändert. Im Gegenteil, die ist noch um einiges größer geworden. Immerhin etwas, dass an dir noch gewachsen ist." sprach er, während Ayato sich die Hand ins Gesicht klatschte und den Kopf etwas hängen ließ. "....Nächstes Mal, wenn ich den Vorschlag habe, beide an einem Ort zu versammeln.... schlagt mir irgendetwas über den Kopf." bat er die anderen, welche sogleich synchron mit einem "Sehr gerne." antworteten, den Blick jedoch nicht von den beiden lassend.
      "Wobei ich schon sagen muss, dass sie sich wirklich seeeeeeehr oft und seeeeeeehr viel streiten.... Und das ja schon seit damals." meinte sie, während die anderen nun zu ihr sahen. "Und du willst damit... was genau sagen?" fragte Kyosuke, während Mai etwas nachdachte und lächelte. "...Denkst du etwa, die beiden sind ineinander verknallt? Na ich weiß ja nicht." sprach sie.
      Kazuya währenddessen blieb an Ort und Stelle stehen, ließ seinen Blick durch den Raum wandern. "Ach ja. Und im Übrigen, habe ich im Ausland um einiges gelernt, Kleine. Allein schon mein Vokabular ist viel größer geworden als deins. Du scheinst ja noch immer nur Spacko zu kennen, wie mir scheint. Aber was soll in so einen Stohkopf wie dir auch schon groß reinpassen?" fragte er provozierend und sah mit einem schiefen Lächeln zu Ririn.
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    • Ein Ausbund an Unhöflichkeit oder eine Ausgeburt der Hölle, dies war Kazuya in den Augen von Ririn, die sich nun mit noch mehr üblen Worten aus seinem Mund konfrontiert sah. Sie wusste einfach nicht was sie ihm je getan hatte um all dies zu verdienen und so knurrte sie ihn an. "Arsch...", murrte sie leise und ging etwas weiter rein ins Wohnzimmer, gefolgt von Kazuya. Die Anderen blieben noch im Flur stehen und unterhielten sich weiter, doch dies bekam sie gar nicht mit, denn sie war zu vertieft sich die Worte ihres Gegenübers anzuhören. Sie standen im Wohnzimmer und sie wusste genau, dass er dies nun musterte. Wenn sie gewusst hätte, dass er heute kommen würde, dann hätte sie sicher noch mehr geputzt oder wäre gleich im Bett geblieben. Es sah immer ganz gut aus und doch machte sie sich Sorgen vor seinen Gemeinheiten, denn sie konnte grade schlecht kontern oder gar fliehen. "Oh.. oh.. ich weiß schon zu gut was du da gelernt hast: "Sorry, ich bin ein dummer Arsch. Ich kann verstehen, dass sie mich nicht mögen.", äffte sie ihn mit einem falschen französischen Akzent nach und dies in einem sehr albernen Tonfall. "Und dies in jeder Sprache oder? Oh.. und wie man sich tätowieren lässt. Wozu? Wolltest du noch mehr aussehen wie ein Gangster? Tja, hast versagt: Siehst noch immer nur scheiße aus." Sie hielt seinem Blick starr stand und versuchte all ihren Hass in diesem rüberzubringen. Wenn sie mitbekommen hätte was ihre Freunde nun sprachen, dann hätten diese wohl sicher was von ihrer nun schlechten Laune abbekommen.
      Ayato ließ seine Hand sinken, die immer noch zuvor in seinem Gesicht platziert gewesen war. Dass das Gefecht zwischen Kazuya und Ririn noch weiter ging bekam er am Rande mit, doch scheinbar schenkte keiner den beiden wirklich Beachtung. "Denkst du echt? Denkst du nicht, dass irgendwer von denen dann schon was gesagt hätte? Ich meine: Die sind doch keine 7 mehr." Er musterte die Mädchen, die dabei scheinbar andere Ansichten hatten. "Oder tickt ihr Mädchen so und wisst mehr? Steht Ririn auf Kazuya?" Ayato konnte gerne auch eine sehr neugierige Person sein. „Ah...“, plötzlich war ihm etwas eingefallen und er grinste. „War sie nicht immer besonders giftig zu ihm, wenn er mal wieder eine Verehrerin hatte...“
    • Die Worte Ririn's erachtete Kazuya eher als bombe die platzte, nachdem er Jahre nicht hier gewesen war. Ernst nahm er das alles schon lang nicht mehr, doch ließ er es sich auch nicht nehmen das Gefecht weiter zu führen. "Na, du bist ja schon nah dran. J'ai plutôt appris à rendre folle des filles comme vous, et pas de manière positive." sprach Kazuya nun, die Arme verschränkt und die Jüngere vor sich ansehend. "Und was das Tattoo angeht. Es soll ja auch weder dir noch sonst jemandem Gefallen, aber so wie es mir scheint geht es dir ja immer nur um das Aussehn, richtig? Kein Wunder, dass du noch immer keinen Kerl hast." sprach er weiter.

      "Du hast es ja doch begriffen." lachte Kari leise und nickte, ehe diese ihren Blick zu den beiden Streithähnen wandern ließ. "Und außerdem sprechen wir ja auch von Ririn und Kazuya. Wer von den beiden würde denn freiwillig zugeben, dass er den anderen mag, wenn sie sich nur Streiten und hassen?" meinte sie, während Kyosuke nachdachte. "Also... Hat das Sprichwort was sich neckt das liebt sich wirklich eine Bedeutung bei den beiden, huh?" fragte er, bevor sich ein Grinsen auf sein Gesicht schlich. "Nun, wieso helfen wir den beiden dann nicht etwas? Ich meine, wem geht das Gezanke und das Aufteilen nicht auf den Sack? Und das damals schon." fragte er und sah in die kleine Runde.
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    • Es legte sich ein gewinnendes Lächeln auf Ririns Lippen, doch leider hielt es nicht lange. Sie hörte seine Aussage auf französisch und verstand natürlich kein Wort. Sie war zwar nicht schlecht mit Fremdsprachen, aber wie jeder Japaner hatte sie eben nur Englisch gehabt. Wenn es nicht von Kazuya gekommen wäre, dann hätte sie sicherlich gestaunt über dies Talent, so ärgerte sie es nur. Doch sein nächster Satz traf sie sogar noch mehr. Sie blies ihre Wangen auf und sah ihn böse an. "Als ob... nur weil ich nicht wie die Weiber, die auf dich reinfallen, für jeden Erstbesten die Beine breit mache? Ich habe mich auch weiterentwickelt und nur, weil ich grade keinen habe, heißt es nicht, dass ich nie einen hatte. Es gibt eben nicht viele wunderbare Männer, die es wert sind mich zu bekommen."

      Wie es schien waren die Jungs nicht so ganz davon überzeugt und doch entwickelte es eine Eigendynamik und die Gruppe schien sich allgemein mit der Idee anfreunden zu können. "Aber wir können sie ja wohl schlecht fesseln und dazu zwingen alle Vorurteile auszublenden oder? Die beiden bekommen wir garantiert nicht zu einem Date.", kam es nun von Mai, die bis jetzt geschwiegen hatte. "Wobei... wenn man den Streit wegnimmt wären sie wirklich ein nettes Paar. Alleine schon, wenn ich bedenke was sie alles so mögen und wie sie drauf sind. Nur wie machen wir es?"
    • Auf Ririns Aussage hin musste Kazuya etwas grinsen. Sie war noch immer so leicht auf die Palme zu bringen wie damals. Doch was hatte er erwartet? Immerhin war er darauf aus, wenn sie ihm so kam. "Ach, so ist das also. Eine Beziehung besteht jetzt also nur aus Sex. Gut zu wissen.... Dann wirst du ja nie im Leben irgendwen bekommen. Da müssen die Kerle ja Angst haben, dass sie hinterher etwas im Hintern haben und nicht umgekehrt." kam es von ihm, ehe er seine Hände in die Hosentaschen schob. "Noch dazu... Wunderbare Männer brauchen auch wunderbare Frauen. Also definitiv nicht dich." sprach er weiter, auch wenn er selbst zugeben musste, dass diese Aussage nun gemeiner rüberkam, als er es wollte.

      "Och, ich hätte damit kein Problem, wenn wir die beiden fesseln und knebeln, bis sie endlich zur Vernunft kommen." antwortete Kyosuke auf Mai's Aussage hin und verschränkte die Arme hinter dem Kopf, bevor sein Blick zu den beiden Streitenden wanderte. "Wobei... Ich denke dann bringen sie sich erst recht noch gegenseitig um. Jeder Zentimeter in ihrer Nähe ist wie ein Mienenfeld mit scharfen Bomben, die jeden Moment in die Luft gehen." überdachte er seine eigene Aussage noch, während Kari zu ihren Freunden sah und schließlich den Blick ebenfalls auf Ririn und Kazuya richtete.
      ".....Und.... Wenn sie sich daten, ohne sich zu sehen?" fragte Hidachi, welcher sich der gesamten Konversation bis dato zurück gehalten und nur zugehört hatte. "Ich meine, heut zu Tage ist das doch sowieso nicht mehr Gang und Gebe, dass man sich sofort bei einem Date trifft oder? Beide haben Handys." sprach er weiter und sah seine Freunde an. "Wir geben Jedem die Nummer des Anderen und sie dürfen sich nur darüber unterhalten. Natürlich auch ohne Namen, bis sie sich besser kennen."
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    • Dieses Grinsen war es schon immer gewesen was sie auf die Palme brachte und zu gerne hätte sie es ihm nun wieder wie damals mit purer Gewalt aus der Fresse gewischt. Nur er schaffte es in ihren Augen die schlechtesten Seiten in ihr zum Vorschein zu bringen, doch inzwischen war sie älter und schaffte es sich unter Kontrolle zu halten. Langsam hob sich ihr Mundwinkel auch leicht an und im Kopf legte sie sich schon etwas Gutes zum Antworten zurecht, doch sein letzter Satz traf. Er traf sie härter als gedacht und sie hatte nicht damit gerechnet, dass er es schaffte. Doch manchmal waren Frauen eben sensibler als sie zugeben wollten und auch Ririn war da keine Ausnahme. Ihr Mund öffnete sich ein Wenig und sogleich wurden ihre Augen etwas wässerig. Bloß nicht weinen vor ihm, dass ging ihr gleich durch den Kopf und sie biss sich auf die Lippe. So konnte sie sich dran hindern und auch dies hatte sie durch ihn gelernt. Ein fast schon trauriges und gekränktes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. "G-gut... ich würde auch lieber alleine sterben als so jemanden wie dich abzubekommen.", kam es nun seltsam dünn und leise von ihr.

      Mai war nicht so ganz belustigt von der Sache mit dem Fesseln und auch wenn es nur ein Scherz war, so konnte sie sich doch zu bildlich vorstellen wie die Beiden sich dennoch gegenseitig an die Gurgel gingen. So seufzte sie bis Hidachi seinen Vorschlag machte und plötzlich lagen alle Augen auf diesem. Ayato war es, der nun zuerst drauf einging: "Wäre geil... Ich meine: Wir kennen beide und sie sind sich doch recht ähnlich und wenn es unter anderen Umständen... ich denke die würden sich als Paar gut verstehen können. Also ich bin dabei: Wir geben ihnen die Nummern und sagen was von jemanden, den sie mal kennenlernen sollen und so." Immer wieder nickte er, denn Ayato war wirklich davon begeistert. Vielleicht würde dann endlich Ruhe in die Gruppe kommen.
    • Kazuya sah die Jüngere und Kleinere vor sich an und konnte sehen, wie ihre Augen ein wenig feucht wurden. War er doch zu weit gegangen? Klar, er hatte es vielleicht nicht so ausdrücken sollen, doch durfte ja auch er sich schon so oft anhören, wie scheiße er doch war. Eine Entschuldigung würde sie also nicht bekommen, auch wenn Kazuya nach all den Jahren doch etwas reifer geworden war. Sollte er seine Wortwahl vielleicht doch ansprechen und sich zumindest dafür entschuldigen? Immerhin... hübsch war sie auf ihre Art ja dennoch irgendwie und es gab sicherlich ein paar Kerle, die wirklich auf sie standen. Doch ihre weiteren Worte ließen ihn wieder auf den Boden der Tatsachen komme und er verwarf den kurzen Gedanken sich bei ihr zu entschuldigen. "Na dann kannst du dich ja schon mal darauf einstellen. Ein richtiger Kerl will immerhin eine hübsche und nette Freundin und nicht so eine Furie wie dich, die noch nicht mal schafft sich wie eine Frau zu kleiden."


      Zu Ayato blickend lächelte Hidachi ein wenig und nickte kurz, während Kari leise lachen musste. "Nun, wenn Ayato und Hidachi davon überzeugt sind... Dann lasst uns das doch machen." meinte sie und sah zu Mai. "Wie wäre es, wenn wir beide uns dann um Ririn kümmern, während die Jungs Kazuya davon überzeugen sich mit jemanden zu schreiben." meinte sie, woraufhin Mai nickte. "Da bin ich dabei. Ich kann ihr den Unbekannten sicherlich schmackhaft machen, dass sie es zumindest versucht."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Die Stimmung wurde irgendwie immer geladener und die Luft brannte scheinbar schon fast zwischen den Beiden. Ririn wollte am liebsten einfach wegrennen, doch wenn sie es tun würde, dann hätte sie verloren und er gewonnen. Und so wie er war würde er ihr dies wahrscheinlich ewig vorhalten und sie jedes Mal auslachen. Es hieß stark zu bleiben und wieder mal nicht zu zeigen wie sehr er ihr wehgetan hatte auch wenn ihre Augen brannten von den unterdrückten Tränen. Doch nun traf sie der letzte Tiefschlag. Sie sah unbewusst an sich hinunter und würde ihm damit sicher in die Hände spielen. Sicher, sie trug nur einfache Sachen heute, doch immerhin war es ein entspannter Abend mit Freunde, der geplant gewesen war. Die Worte schnitten dennoch in ihr Herz. Hätte sie es nur gewusst, dann hätte sie sich ganz sicher heute aufgemotzt und alles aus sich rausgeholt um zu zeigen, dass sie nicht mehr der Wildfang von früher war. Nun war es zu spät. Sie ließ ihre Schultern hängen. Was tat sie hier nur? Irgendwie hatte er recht und sie sah bei ihm nun mal nur rot und doch war er doch der Gemeine, oder? "Wenn ein richtiger Kerl gekommen wäre, dann hätte ich mir die Mühe gemacht, aber du bist die Arbeit des Schminkens nicht mal wert."

      Ayato sah zu Hidachi und beide nickten sich zu. "klingt gut. Dann lass sie uns trennen bevor wir die Polizei rufen müssen. Ihr bleibt mit Ririn hier und wir nehmen Kazuya mit und gehen war trinken. Sicher werden wir ihm schon ein Mädchen andrehen können." Ayato lachte in sich hinein. Trinken und über Weiber reden war genau sein Ding.
    • "Oh ja, und so wie das aussieht wird das sicher sehr bald der Fall schon sein, wenn wir nicht handeln." meinte Kari und sah wieder zu den beiden, während Hidachi sich den Nacken rieb. "Wir sollten sie wirklich nicht so lange aus den Augen lassen. Schlimmer als zankende Kinder im Kindergarten. Die haben wenigstens nur Prellungen oder eine gebrochene Nase.
      Nickend stimmte Kyosuke zu. "So wie es aussieht sollten wir das wirklich schnell machen." meinte er und schritt auf die beiden Streithähne zu. "Hey. Kazu~. Flirte doch nicht so viel mit Ririn. Wenn du schon zurück bist lass uns das erst mal mit was zu trinken Feiern. Ich hab auch nicht wirklich Lust einen von euch beiden heut noch in der Leichenhalle zu sehen." sagte er und legte Kazuya freundschaftlich einen Arm um die Schultern, sodass dieser gezwungen war sich etwas nach vorne zu beugen.

      "Dann hätte mir der richtige Kerl aber sehr leid getan, wenn er dann in dein Clownsgesicht hätte sehen müssen, wenn du versucht hättest dich zu schminken." kam es kühl von Kazuya, welcher zu Hidachi, Kyosuke und Ayato sah. "Hm. Was trinken wär gut. Bin ich dabei." nickte er schließlich kurz, während Kari und Mai zu Ririn schritten. "Dann machen wir heut einen Mädelsabend." sprach Mai mit einem Lächeln, ehe sie den Arm um Ririn legte und sie etwas zu sich zog, um sie kurzerhand zu umarmen. "Scheiß auf Männer. Haben eh nur Mist im Kopf." meinte sie, woraufhin Kari zustimmend nickte.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Man konnte ohne Zweifel sagen, dass die Anderen genau im richtigen Moment gekommen waren. Erst war sie nur eine Furie gewesen und dann jedoch ein Clown. Kam es ihr nur so vor, weil sie ihn so lange nicht hatte ertragen müssen oder waren seine Sprüche mit der Zeit noch schlimmer geworden? Jetzt durch ihre Freunde traute sie sich nicht was zu sagen, auch wenn sie es zu gerne getan hätte. "Ja, Männer sind scheiße.", fauchte sie und sah über Mais Schulter zu Kazuya. Und sie nahmen ihr die Freunde weg. Heute hätte es ihr Abend sein sollen. Sie hatte extra gekocht und sich die ganze Woche draufgefreut gehabt und nun kam er und nahm ihr diese wieder weg. "Mädelsabend ist besser.", murrte sie dennoch zu den Beiden, denn auch wenn sie sie liebte, so war es doch was anderes als mit allen.

      "Dann komm Kazuya… immerhin wartet guter Sake auf uns, wenn wir zur Bar gehen und du musst uns ALLES erzählen.", meinte Ayato und Kyosuke war auch der Meinung und zog Kazuya leicht Richtung Ausgang. Je eher sie hier weg waren, desto schneller würde die Operation starten können.
    • Zu Ayato und Kyosuke sehend nickte Kazuya kurz und ließ sich von Kyosuke Richtung Ausgang ziehen, während Hidachi leise seufzte und zu den Mädchen sah. "Sei nicht sauer, ja? Wir sehen uns morgen wieder. Versprochen. Ohne Kazuya." sagte er mit einem kurzen Nicken und winkte kurz. "Und dann kommt ihr zu mir. Ich mach das wieder wett." sprach er noch und verließ mit den Jungs die Wohnung, während Kazuya leise seufzte. "Alles? So viel gibt es nun auch nicht zu erzählen. Aber zu Sake sage ich definitiv nicht nein." sagte dieser mit einem Nicken.

      "Dämliche Kerle. Kaum ist Kazuya wieder da meinen sie sich zusaufen gehen zu müssen. Typisch." sagte Mai und schüttelte den Kopf, um auf Ririns Seite zu sein, welche sie auch sogleich ansah. "Aber hey, Hidachi macht es morgen wieder gut. Und wenn nicht, dann bekommt er erst einmal einen defitigen Tritt in den Hintern." lächelte sie, bevor sie kurz in die Hände klatschte und zu Kari sah. "Aber so können wir nun über die Kerle lästern. Haben es ja eh nicht verdient den Abend mit uns drei Hübschen zu verbringen."
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Ririn hasste sich dafür, dass Kazuya sie so auf die Palme bringen konnte und auch dafür, dass dadurch der Abend dadurch versaut wurde. Zu sehr hatte sie sich darauf gefreut, dass sie sich heute treffen würden und doch hatten sich nun die Wege getrennt. Kurz wank sie Hidachi und wartete bis die Tür ins Schloss fiel. Ririn seufzte und löste sich langsam aus der Umarmung. Eigentlich war es schon immer nur Kazuyas Schuld gewesen. "Ja, ich finde Kerle sollten eh eher so wie Hidachi sein und weniger wie Ayato, der noch immer nicht erwachsen ist oder wie Kazuya, der einfach nur scheiße ist." Hidachi war, ebenso wie Kyosuke ein echt erwachsener und vernünftiger Kerl auf den man sich verlassen konnte. Ririn seufzte. "Es gibt echt keine normalen guten Kerle mehr.", murrte sie und holte währenddessen etwas Wein und Whiskey aus der Küche. "Schade nur ums Essen." Sie hatte sich so viel Mühe gemacht und doch hatte sie immerhin nun ihre Freundinnen bei sich, auch wenn diese sicher Kazuya auch gerne gesehen hätten und mit ihm geredet, so hatten sie sich für sie entschieden. In ihren Augen ein Triumph.

      Endlich draußen und aus der Gefahrenzone ließ Kyosuke nun Kazuyas Arm los und sie warteten noch kurz auf Hidachi. "So viel gibt es nicht?", kam nun die Frage von Ayato, der wie immer eine große Klappe hatte. "Also ob.. du wirst doch ganz sicher Mädels da drüber kennengelernt haben oder? Und? Und?" Er wollte natürlich ganz klar alle schmutzigen Details wissen und so war er auch schon immer gewesen. Kyosuke seufzte und führte die kleine Gruppe nun in Richtung der Kneipe. Früher hatten besonders Kazuyas und Ririns Eltern dort oft getrunken und die damals noch zu jungen Kinder oft spekuliert wie es da drin wohl war. Inzwischen kannten sie es und wussten, dass es dort nichts all zu Besonderes war und doch war es ein gemütlicher Ort an dem die Jungs mal in Ruhe reden konnten.