ѕσℓ ❦ Dead Line ❦ [Uki & Saki]

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    • ѕσℓ ❦ Dead Line ❦ [Uki & Saki]

      Vorstellung zu "Dead Line [Uki & Saki]"



      Die Straßen waren voll. Reika mitten darin und wurde von allen Seiten angerempelt. Immer wieder hörte sie Beleidigungen, Gelächter, Getuschel. Sie sah die Leute um sich herum an, doch konnte sie keines der Gesichter erkennen. Nur den schwarzen Schleier, der sich darüber befand. Die Arme um ihren schmalen Körper geschlungen, welcher nur mit ihrem Nachthemd bedeckt war, lief sie Barfuß den Asphalt entlang, die Augen zusammen gekniffen. "Nein. Nein, aufhören. Bitte." flehte sie, bettelte schon regelrecht, bevor ihre Hände den Platz an ihren Ohren fanden, um sich diese zu zuhalten. Die Temperatur des Bodens unter ihren Füßen wurde immer kälter, das Geräusch ihrer nackten Füße immer dumpfer, bis es letzendlich ganz verstummte. Langsam öffnete Reika die Augen und fand sich in einer schwarzen Leere wieder. Nichts und niemand um sie herum. Nur schwarz.
      Sie drehte sich einmal um ihre eigene Achse, ließ die Hände von ihren Ohren sinken und biss sich auf die Unterlippe, bevor sie etwas an ihren Wangen spürte. Verwundert tastete sie mit den Fingerspitzen ihrer linken Hand an ihre Wangen und sah diese an, welche schließlich voller Blut waren. Das Blut lief ihr wie Tränen die Wangen herunter, tropften auf ihre Füße und das Schwarz unter ihr, ehe sich Schnitte an ihren Armen, ebenso wie an ihrem Bauch und ihrem Brustkorb bildete. "Nein! Nein bitte nicht! Aufhören!" schrie sie, doch verließen nur leise Worte ihre Kehle. Die Wunden wurden tiefer. Mehr Blut lief aus ihnen, bis die entstandenen Schnitte ihre Körperteile an dessen Stelle abtrennten und...


      "Nein!" schrie sie, die Augen aufgerissen und von ihrem Stuhl gesprungen, auf welchem sie bis eben noch gesessen war. Zitternd wie Espenlaub stand sie da, ihre Hände auf dem Tisch und ihre Augen weit aufgerissen aus welchen ein Bach von Tränen heraus lief, während zahlreiche Augenpaare auf sie gerichtet waren. "Miss Tanaka.... So schrecklich ist meine Vorlesung nun auch nicht." kam es ruhig vom Dozenten, welcher mit einem aufgeschlagenen Buch mitten im Saal stand und zu der Blonden hinauf sah.
      Den Blick hebend sah sie zu ihm, bevor sie realisierte, wo sie war. Sogleich vernahm sie das Getuschel und leise Gelächter ihrer Mitstudenten, bevor sie mit gesenkten Blick schnell ihre Sachen in die Arme nahm und aus dem Saal stürmte. Die Tränen noch immer wie ein Bach über ihr Gesicht laufend, während sie lief. Sie wusste nicht wohin, doch sie lief weiter. Einfach weg.
      Wieder war es passiert. Wieder hatte sie so einen Traum, der so real wirkte. Jeden der Schnitte spürte sie jedesmal. Genauso wie das Würgen oder die Bisse, bevor sie starb... und schließlich aufwachte.

      Nach einiger Zeit wurde sie langsamer. Ihre Lungen drohten beinahe schon zu explodieren so lange war sie gerannt. Sie hatte bereits den Bahnhof erreicht, welcher gut 35 Minuten von der Uni entfernt lag, wenn man normal ging. Mit zitternden Beinen blieb sie stehen, den Kopf gesenkt, sodass ihre kurzen Haare ihr Gesicht und somit ihre Augen verdeckten. "Wieso ich?" fragte sie sich leise, bevor sie sich langsam wieder in Bewegung setzte. Die Arme mit ihren Büchern und ihrer Tasche nun hängen lassend und den leichten Hügel zu den Schienen herunter gehend, bevor sie diesen folgte.


      @Ukizilla
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Eigentlich war heute ein Unitag, doch Akeno hatte beschlossen heute andere Sachen zu machen. Nachdem er länger geschlafen hatte und sich fertig gemacht hatte stand er wenig später an der Bahn. Auch wenn er sich sicher ein Auto hätte leisten können, so wollte er doch sich den ganzen Stress haben. Heute würde er mal wieder eine seiner vielen Liebschaften abservieren und irgendwie wollte er es doch nur schnell hinter sich bringen. Akeno checkte noch mal sein Handy und tatsächlich war er früh dran, doch sie kam auch in diesem Augenblick. Als sie ihm einen Kuss geben wollte drehte er sich weg und nachdem er ihr alles erklärt hatte und auch, dass sie von Anfang an doch eh nur ein Zeitvertreib gewesen war, so fing er sich eine Ohrfeige. Seiner Meinung nach war sie unberechtigt, denn immerhin hatte er ihr nie etwas vorgespielt und dies von Anfang an immer gesagt gehabt.
      Akeno sah ihr nach, jedoch nicht aus Sentimentalität oder so etwas, sondern um sicher zu sein, dass sie weg war, eher er beschloss den Tag noch zu genießen. Dass ein Mädchen angerannt gekommen war hatte er gesehen, doch nur aus dem Augenwinkeln und dabei gedacht hatte er sich natürlich nichts, denn immerhin kam so etwas bei einem Bahnhof öfters vor. Langsam ging er nun den Bahnhof entlang zu den abgelegeneren Gleisen und es war auch recht leer, dass ihn die Stille einbrachte, die er wollte. Doch dann sah er sie wieder. Das Mädchen, welches vorhin gerannt war, schlich nun hier entlang und sah geknickt aus. Er erkannte sie direkt an ihren hellen Haaren und beschloss aus irgendeinem Grund ihr mit den Augen zu folgen, doch als sie nun auf die Schienen ging wurde er noch aufmerksamer. Fast schon wie ein neugieriger Stalker schlich er ihr nach und so entging ihm natürlich auch nicht. Die Bahn fuhr nicht sonderlich schnell und doch könnte es gefährlich werden. Ein Tuten ertönte, denn der Lokführer hatte sie wohl als Hindernis gesehen, doch auch wenn er nun bremsen würde, dann würde er nie im Leben rechtzeitig anhalten können. Wie es schien hatte die junge Frau es nicht mal wirklich mitbekommen und Akeno fragte sich was sie wohl so aus der Bahn geworfen hatte, doch dafür blieb keine Zeit. Wirklich instinktiv rannte er los und riss sie von den Gleisen weg. "Spinnst du?", kam es aus Reflex auch noch von ihm.
    • Wieso sie? Das war die Frage, die sich immer wieder in ihre Gedanken schob. Wieso musste sie soetwas träumen? Wieso war sie es, die damit gestraft war. Mit der Angst lebte zu schlafen. Von anderen deswegen aufgezogen zu werden oder gar, wie es damals der Fall war, verraten? Verraten von jemanden, den sie als Freund gesehen hatte und sich nach vielen hin und her überlegen anvertraut hatte. Du bist doch nicht mehr normal! Gestört! waren seine Worte gewesen. Und am nächsten Tag wusste es jeder. Jeder wusste, dass sie krank im Kopf war. Dachten sie wäre psychisch labil. Vielleicht war sie das auch. Selbst heute nagte ihre Kindheit an ihr. Ihre Eltern hatte sie schon nicht mehr und war allein auf sich gestellt.
      Langsam drehte sie ihren Kopf ein wenig. Sie hatte also richtig gehört. Der Zug, welcher eben noch im Bahnhof Halt gemacht hatte, setzte sich in Bewegung. Die Schienen unter ihren Füßen vibrierten, als er näher kam. Da hörte sie schon das Tuten, welches vom Lokführer als Signal ertönt hatte, um eine Warnung auszurufen. Aber nein. Sie würde sich nicht bewegen. Sie konnte nicht mehr. Sie wollte nicht mehr. Ihre Augen waren auf den Zug gerichtet und sie wartete nur darauf, bis ihr Körper an dessen Schnauze prallte oder zwischen Zug und Schienen zerquetscht und zerissen wurde.
      Doch bevor dies geschehen konnte sah sie aus dem Augenwinkel einen jungen Mann, welcher sie von den Schienen riss. Mit zitterndem Körper und gesenkten Kopf schwieg sie. Sponn sie? Vielleicht, ja. Ihre kurzen Haare verdeckten ihr Gesicht, die Augen hatte sie geschlossen, während sie ihre Arme langsam um ihren noch immer zitternden, beinahe schon vibrierenden Körper schlang. ".....Du hattest kein Recht dazu." kam es leise von ihr. Ihre Stimme zittrig und heißer, bevor ihre Beine nachgaben und sie ins leicht feuchten Gras sank.
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    • Ruhig stand Akeno nun da und wartete auf ihre Antwort. Vielleicht hörte das Mädchen auch nicht und hatte deshalb den Zug nicht wahrgenommen. Sie zitterte und umarmte ihren schmalen Körper und in diesem Moment bekam er Mitleid mit ihr oder viel mehr fühlte er sich schuldig, dass er sie so angeschrien hatte. Als sie nun jedoch ihn so anfuhr bereute er seine Schuldgefühle sofort, auch wenn sie danach zusammensank. "Mhm… ja, ja... tut mir sehr leid. Aber denk doch mal an Andere. Aber nö... ist ja egal, dass der Zugführer dann ein Trauma hätte, wenn er dich überrollt und deinen Körper zerfetzt und ja... noch schlimmer: Es wäre egal, wenn ich die ganze Arie hätte mit ansehen müssen. Wie dein Bauch aufgerissen wird und dein Darm raushängt..." Er zuckte mit den Schultern und tat als sei es ihm egal, doch so war es natürlich nicht so. Er kniete sich stattdessen neben sie und versuchte ihr in die Augen zu sehen. "Ich weiß nicht was dir so schlimm erscheint, aber es ist es nicht." Auch wenn Akeno es kannte, dass Tage mal scheiße waren, so dachte er auch immer, dass man weitermachen musste. Dies lag wohl auch an seiner Erziehung, dass man nie aufgeben sollte.
    • Leise und nur dumpf hörte sie dem jungen Mann zu, welcher auf sie einsprach. Sie schnappte nicht viel auf und behielt auch nicht viel in ihren Ohren, während sie auf das Gras vor sich starrte. Ihre Hände locker auf ihrem Schoß und ihre Haare haare lose in ihr Gesicht hängend, bevor sie den Kopf nach einiger Zeit etwas hob und mit stumpfen Augen zu dem Mann neben ihr sah. Nach all dem Schmerz, den Torturen ihrer Psyche und der Träume, welche sich immer wieder so real anfühlten, war sie einfach nur gebrochen. Jeglicher Lebenswille war langsam aus ihrem Körper gewichen, bis die Situation heute auch den letzten Funken davon getragen hatte, was man deutlich an ihren stumpfen Augen sehen konnte.
      "...Du hast doch gar keine Ahnung, was schlimm in Wirklichkeit bedeutet." sprach sie, nachdem sich ihre Stimme ein wenig gefestigt hatte, aber dennoch leise, beinahe wie ein Hauchen klang. "Du kennst mich nicht....Nicht einmal ich selbst kenne mich. Und ich will es nicht mehr." sprach sie im selben, leisen Tonfall weiter, bevor sie sich auf ihre Unterlippe biss und erneut die Tränen in ihr hoch schossen. "Ich kann es nicht mehr. Ich... Ich will einfach... nur noch..."
      Ihre Stimme wurde wieder zittriger, bevor sie letztendlich gänzlich abbrach und sie in leises Schluchzen verfiel, welches sie zwanghaft versuchte zu unterdrücken. Sie hielt ihre Luft an, um das leise Glucksen in sich zu behalten, bevor sie ihr Gesicht in ihre Hände vergrub, um ihre Tränen zu verstecken.
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    • Oft hieß es, dass Menschen, die gerettet wurden dankbar wären, denn sie würden es schon im Moment ihres Selbstmordversuches bereuen...hier jedoch lag es ganz offensichtlich anders. Akeno sah die junge Frau vor sich an, die noch immer verwirrt zu sein schien und es dauerte einen Moment bis er dies auch irgendwie begriff und nicht mehr sinnlos auf sie einredete. Er verstummte und einen Moment waren nur die Geräusche von dem vorbeifahrenden Zug zu hören. Erst dann schien das Mädchen sich wieder gefangen zu haben und zickte ihn ganz schön an. "SChlimm?", murmelte er zu sich selbst und ließ sie dennoch weiter reden. Sie klang wirklich verzweifelt und Akeno, der scheinbar keinerlei Sorgen in dieser Welt hatte verstand sie natürlich nicht. Was sollte ihr schon passiert sein, dass es so schlimm machte zu leben? Die Welt hatte für alle was zu bieten und auch wenn man schlimme Dinge erlebt hatte, so war es doch dennoch möglich dies hinter sich zu lassen. So zumindest war er der Meinung und hatte bis jetzt auch immer wieder erlebt wie es ging.
      Sie fing an zu weinen. Leise und fast schon unauffällig und der Junge, der schon so viele Mädchen seinetwegen hatte weinen sehen war relativ immun dagegen. "Dann mach es doch wann anders. Ich mag Blut nur nicht und will so was nicht sehen.", blaffte er sie an und erhob sich, denn er wollte hier nur noch weg. Er war nicht gut darin sich mit Problemen auseinander zu setzen und da war Flucht oft seine Lösung, doch als sie nun zu scheinbar wirklich zusammenbrach, seufzte er. Es wäre falsch nun einfach zu gehen und auch wenn viele Mädchen ihn regelmäßig als Arsch bezeichneten, so ließ er niemanden hilflos zurück. "Sterben kannst du immer noch. Komm erstmal mit." Ohne nachzudenken wie es weiterging und was sie davon halten würde packte er sie an ihrem Oberarm und versuchte sie auf die Beine zu ziehen. "Ich gebe dir einen Kaffee aus oder Tee... was du magst. Müssen auch nicht reden." Er wollte nur klarstellen, dass er sich nicht einmischen wollte, doch irgendwie war er doch neugierig was sie so schlimm fand, dass es reichte um ihr Leben beenden zu wollen.
    • Reika zwang sich dazu ihre Tränen zu unterdrücken, ebenso wie ihr leises Schluchzen. Sie war schon das Gespött der halben Stadt und vorallem ihrer kompletten Uni. Vor einem Fremden in Tränen auszubrechen half nicht. Es würde nur alles schlimmer machen. Sie biss sich auf die Zunge und hielt die Luft an, ehe sie den Worten des jungen Mannes lauschte und ihren Kopf etwas hob, um ihn anzusehen. "....Wann anders?" fragte sie leise. "....Ich soll es... wann anders machen?" Wenn er nicht gewesen wäre, dann wäre jetzt alles vorbei und er meinte zu ihr, sie solle es ein anderes Mal machen?
      Langsam reichte es der Kurzhaarigen. Die Augenbrauen zusammen gezogen und sich auf die Unterlippe gebissen. "Was zum Teufel stimmt mit dir nicht?" fragte sie, ihre Augen jedoch noch immer glasig und leicht gerötet von den salzigen Tränen. "Wenn du nicht gewesen wärst, dann wär jetzt schon alles vorbei!" sprach sie etwas lauter, als sie es gewollt hatte. Sie war eigentlich nicht der Typ Mädchen, das schrie oder laut wurde. Doch in ihr war alles so aufgewühlt gewesen, dass ihre Stimme doch ein klein wenig an Dezibel zunahm "Hättest du einfach weggesehen, wie alle anderen auch, dann hätte ich es endlich hinter mir!"
      Als er jedoch meinte, sie solle mit ihm kommen, entspannte sich ihr Gesicht wieder und Reika sah ihn sichtlich verwirrt an. Langsam ließ sie ihre Schultern sinken, während sich auch ihre Hände, die sie bis eben noch zu Fäusten gebildet hatte, entspannten. Und schon spürte sie die Hand des jungen Mannes an ihrem Arm und wurde von ihm auf die Beine gezogen. ".......Ausgeben?" fragte sie nun leise, den Blick weiter auf ihn gerichtet. "....Eben hast du mich noch für die Aktion gerade angemault und jetzt.... willst du mir was ausgeben?"
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    • Ruhig hörte Akeno ihr zu, denn die Kleine schien sich wirklich viel von der Seele reden zu wollen und ließ scheinbar all ihren Frust nun an ihm aus. Akeno hatte heute eigentlich Drama vermeiden wollen und doch bekam er grade dies. Nachdem sie nun stand merkte er wie zierlich sie doch zu sein schien und er blinzelte einige Male als sie ihn nun sogar fragte was mit ihm nicht stimmte. "Mhm.. du hast Recht: Mit mir stimmt so einiges nicht, aber scheinbar stimmt mit dir noch mehr nicht... also sorry. Ich will nicht vorschnell urteilen aber nach der Aktion eben würde ich dies nun mal so interpretieren. Also bist du immer noch der größere Freak von uns beiden." Kurz zuckte er mit den Schultern und lächelte dabei immer noch. "Ähm aber... dennoch würde ich dir was ausgeben, denn du siehst ziemlich scheiße aus grade und tja... ach ich hasse es sowieso. Wieso müsst ihr Frauen auch ständig weinen." Eigentlich wäre jeder Andere sicher nun nett gewesen und hätte sich um sie gekümmert oder gar die Polizei gerufen, aber Akeno war anders. Sympathie war nicht grade seins und selbst geweint hatte er schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr, zumindest nicht, dass er sich dran erinnern konnte. "Also.. du merkst schon: Ich bin nicht grade nett, aber ich bin ehrlich und auch wenn du mich grade Scheiße findest. Ich würde dir zuhören. Keine Ahnung, ob du willst und ob es hilft. So oder so... ich geh nun einen Kaffee trinken und wenn du magst, dann kannst du mitkommen." Er streckte sich und merkte dabei, dass diese Aktion ihm doch in den Knochen steckte. Dann ging er los, denn so oder so würde er nicht ewig hier auf bzw. bei den Gleisen stehen können ohne, dass nicht doch irgendwann jemand auf sie aufmerksam werden würde.
    • Verwirrt und angeschlagen stand Reika da, lauschte den Worten des jungen Mannes vor ihr und sie spürte, wie die Verwirrtheit in ihr noch etwas zunahm. solche Reaktionen hatte sie noch nie erlebt. Ganz im Gegenteil, doch wusste sie nun auch nicht, wo sie diese einordnen sollte. Sie war es doch nur gewohnt zurückgestoßen und in eine Schublade gesteckt zu werden, doch ihre Beine übernahmen ihre Zweifel und folgten ihrem Retter.
      "....Aus dir werde ich wirklich nicht schlau." meinte sie, als sie nun schließlich neben ihm her ging, ihre Arme um ihren zierlichen Körper geschlungen und den Größeren aus dem Augenwinkel heraus ansehend. "Aber du hast recht. Nett bist du wirklich nicht, aber ich kenne auch niemanden, der es wäre. Und im Gegensatz zu den anderen bis du es wieder, wenn das einen Sinn für dich ergibt." sprach sie, ehe sie den Blick nun wieder zu Boden richtete.
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    • Scheinbar hatte sie beschlossen ihm zu folgen, denn er hörte wie sie hinter ihm herging und langsam aufholte. Dies war auch kein Wunder so langsam wie er ging und dennoch freute es ihn, dass sie seine Einladung annahm. Er kümmerte sich eigentlich wenig um Menschen und doch waren sie ihm nicht gleichgültig und so konnte er auf ihre Aussage nur mit den Schultern zucken. "Ich denke nur, dass ich ein normaler Mensch bin, der eben, anders als andere, seine Meinung offen sagt. Wenn ich Sex will sage ich es den Mädchen vorher, dass es nur um Sex geht. Wenn sie sich dann verlieben ist es nicht meine Schuld. Wenn ich wen nicht mag, dann sage ich es ihm einfach und muss nicht so tun als würde ich ihn mögen und gerne einen Kaffee trinken gehen. Auch hasse ich Mitläufer... kennst du sicher auch: Diese Menschen, die dich nicht mögen aber dennoch so tun nur weil du beliebt bist oder umgekehrt." Es war nun mal einfach so, dass er für Ehrlichkeit war und auch wenn er nicht wusste wieso, so redete er auch bei dem Mädchen einfach drauf los. "Ich bin übrigens Akeno. Hab keinen Bock dich immer "du da" zu nennen also hau raus: Wie heißt du?" In dem Moment waren sie schon bei dem Café am Bahnhof angekommen. Es war nichts besonderes und dennoch gut genug und so hielt er ihr die Tür auf während er auf ihre Antwort wartete. Zumindest würde so heute kein langweiliger Tag mehr werden.
    • Schweigend hörte die Hellhaarige seinen Worten zu und nickte daraufhin. Sie dachte sich schon, dass er jemand war, der direkt sagen würde was er dachten Gleich ob es nun gehört werden will oder nicht. Doch als er weiter sprach schlich sich ein leichtes, trauriges Lächeln auf ihren Lippen. "Nein, solche Leute kenne ich nicht. Ich kenne nur Leute, die einen hassen und dich für einen Freak halten. Und das natürlich auch nicht verbergen und dich zum Gespött der Uni oder des Viertels macht." sprach sie mit einem leisen Seufzen hinten dran, ehe sie den jungen Mann, der sich als Akeno vorgestellt hatte, ansah und sich bedankte, als er ihr die Tür öffnete, um ins Café zu gelangen. ".....Mein Name ist Reika." stellte diebisch kurz und knapp vor, ehe sie sich mit ihm an einen der Tische setzte uns dich kurz umsah. ".......Wieso warst du eigentlich am Bahnhig und virallem an den Gleisen?" fragte sie ihn schließlich und sah ihn mit ihren bernsteinfarbenen Augen an, während ihre Hände neben sich auf der Bank ruhten. "Ich meine, du hattest doch sicherlich einen Grund. Verreisen wolltest du bestimmt nicht ohne Koffer oder Tasche. Und hättest du jemanden abgeholt, wäre der jenige bei dir." schlussfolgerte Reika für sich. "Also hast du jemanden dorthin begleitet."
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    • Das Mädchen hatte bis jetzt also wohl recht andere Sachen erlebt als er selbst, so wie sie nun von den Menschen sprach. Wie es schien hatte sie also schlechte Erfahrungen gemacht und doch wollte er nicht sagen, dass sie es schwerer gehabt hatte. Nicht nur, dass er sich nicht anmaßen wollte darin eine Wertigkeit zu sehen, sondern auch, weil er nicht genau wusste was sie erlebt hatte und ihre Erzählungen auch immer nur ihre Sicht zeigen würden. Er schüttelte den Kopf, denn er war schon wieder abgewichen von seinen Gedanken. Er ließ sie sich setzen und nahm dann den Platz ihr gegenüber ein, ehe er sie musterte und ihre Augen betrachtete. Diese waren wirklich was Besonderes und vorher hatte er ihnen noch keine Beachtung geschenkt gehabt. "Mhm… Reika… gutaussehend und schlau... mit einer tragischen Vergangenheit." Er sagte dies ohne eine Wertung, eher wie eine kurze Zusammenfassung von allem was er bis jetzt von ihr gelernt hatte. "Du hast Recht. Ich habe mich mit wem dort getroffen. Ein Mädchen mit dem ich mir etwas die Zeit vertrieben hatte. Ich musste mich von ihr trennen, denn sie fing an zu klammern und dann hab ich mir eine Ohrfeige eingefangen, wieso auch immer." Er zuckte mit den Schultern. "Und dann das Beste: Ich hab eine Irre von den Gleisen gerettet, die scheinbar gar nicht so irre ist, sondern nur einsam." Er wusste nicht wieso er auch hier so offen sprach, denn jeder Andere hätte sicher mit einer Person, die kurz vorher noch eine Selbstmordversuch hatte, freundlicher unterhalten und sie mit Samthandschuhen angefasst. Noch während er sprach hob er die Hand und wank die Bedienung ran, die ihm auch sogleich schöne Augen machte. Scheinbar fiel er überall auf und dennoch schenkte er ihr keine Beachtung. "Ich nehme einen großen Kaffee und die Schönheit hier...?" Er sah zu Reika damit diese nun auch was bestellen konnte. Bis jetzt hatte er ohne Pause geredet und hoffte, dass Reika nun nicht einfach ging, doch andererseits schien sie auch nicht wirklich eine andere Alternative zu haben oder jemanden, der auf sie wartete.
    • Die junge Frau sah ihren Gegenüber an, hörte ihm zu, doch verengte sie ihre Augen ein wenig zu Schlitzen, als er ihr mit gutaussehend und schlau kam. Als wäre es ein erbärmlicher Flirtversuch gewesen, doch dieser Gedanke wanderte schnell wieder aus dem Kopf der Jüngeren. Welcher Kerl würde schon mit einer Frau flirten, die er erstens nicht kannte und zweitens, die er vor kurzer Zeit erst von einem Selbstmordversuch abgehalten hatte? An seiner Stelle hätte sie sicherlich zuerst einmal die Polizei gerufen oder sie sofort zu einem Psychiater gebracht. Wenn nicht sogar einliefern lassen, doch er war wohl anders.
      Als er schließlich erzählte, was er an dem Bahnhof zu suchen hatte überraschte es das Mädchen nicht und sie verschränkte locker ihre Arme auf dem Tisch. "Dachte ich mir doch, dass die rote Stelle sicher kein Ausschlag oder ein Stich ist." meinte sie und ließ ihren Blick auf die leicht gerötete, kaum sichtbare Stelle wandern. Er war also auch nur ein Kerl, der die Frauen als Gegenstand für seine Begierde benutzte, so wie sie es heraus hörte. Und wenn er keine Lust mehr auf sie hatte schob er sie ab.
      "Ich bin nicht einsam..." sprach sie schließlich auf seine letzten Worte hin und wandte den Blick von ihm weg. Bevor sie allerdings mehr sagen konnte trat auch schon eine junge Frau zu ihnen, welche die Bestellungen aufnahm und zu Reika's Überraschung schien sie sogar gefallen an dem Kerl vor ihr zu finden. Und das nicht auf eine Sie sind mein Kunde weiße, wenn sie ihren Blick richtig deutete. Als er Reika jedoch wieder mit Schönheit betitelte und zu ihr sah wurde der Blick der Bedienung auch schlagartig anders und sie sah zu der Hellhaarigen. Allerdings mit einem Blick, der hätte töten können, weswegen Reika den Blick auf den Tisch richtete. "....Nenn mich nicht so..." meinte sie an Akeno gerichtet und bestellte schließlich einen Früchtetee.
      "Und was genau erhoffst du dir jetzt? Dass ich dir dankend vor die Füße falle?" fragte sie nach einiger Zeit des Schweigens, den Blick weiterhin auf den Tisch gerichtet. "Ich danke dir lediglich dafür, dass du mich hier her eingeladen hast. Aber das Geld kannst du auch gern wieder haben. Ich will dir nichts schuldig sein." sprach sie weiter, ehe sie ihren Blick nun wieder hob und in das Gesicht ihres Gegenübers sah.
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    • Sicher war der Blick der Bedienung Akeno nicht entgangen und dennoch sagte er nichts dazu. Wieso den Frauen auch sagen, dass man ihre kleinen Spielchen mitbekam? Sie taten immer so überlegen und als würde man nicht merken, wenn sie sich heimlich gegenseitig angifteten. Doch er sah solche Dinge. Und auch wenn es sicherlich dreist klang, so war er nun mal der Meinung, dass Männer die ehrlicheren Wesen waren. Doch er schwieg und beobachtete den Augenblick bis die Bedienung nach der Bestellung ging und er grinste nun wieder zu Reika.
      Es bereitete ihm Spaß sie zu necken und so hatte er auch keine Lust damit aufzuhören. „Das Geld musst du mir nicht wiedergeben, aber wenn es dir sonst ein schlechtes Gewissen bereitet, dass du mich armen Menschen ausnimmst, dann kannst du es mir gerne wiedergeben. Deine Wahl.“ Er sah ihr nun in die Augen und seufzte. „Und was deine anderen Fragen betrifft... ich erhoffe mir nichts wirklich und dass du mir um den Hals fällst und mir die Füße küsst schon gar nicht. Ich kenne dich nicht wirklich, aber ich würde schätzen, dass es so gar nicht dein Fall ist. Und scheinbar, so kratzbürstig wie du bist, dankst du überhaupt nicht gerne Menschen. Jetzt kann man sich fragen: bist du ätzend, weil dich keiner mag oder mag dich keiner, weil du ätzend bist? Also mich stört es nicht, denn immerhin hab ich ein dickes Fell.“ Er zuckte kurz mit den Schultern und wusste, dass sie sicher gleich ausrasten würde.
    • Und wieder sah sie ihn mit halb offenen Augen an, als sein Grinsen zurück ins Gesicht fand und sie seine Worte aus dem Mund kommen hörte. Dazu sagte sie jedoch erst einmal nichts, schloss die Augen und seufzte leise, ehe sie sich die Stirn rieb. "....Du scheinst anstrengend zu sein." murmelte sie, nachdem er gesprochen hatte. Sie konnte nicht deuten, ob er nun einfach ein selbsternannter Clown war oder Persönlichkeitsstörungen hatte, die ihn von eins zum anderen wandelten. Letzteres würde es jedoch erklären, wie die Kurzhaarige fand.
      "Gut, ich werde dir nämlich weder um den Hals fallen noch deine Füße küssen. Und kratzbürstig bin ich auch nicht." sagte sie, bevor sie dich nun etwas zurück lehnte, ihre Hände auf dem Schoß und auf diese sehend. Doch seine letzte Frage ließ sie nachdenken. Beides.... stimmte irgendwie und dann doch keines von beidem. Erneut seufzte sie leise.
      "Weder noch." gab sie schließlich als Antwort, bevor sie ihren Blick auf dem Fenster der Cafeteria wandern ließ und die Leute beobachtete, die sorgenfrei vorbei zogen. "......Sie sind ätzend zu mir UND mögen mich nicht, weil ich anders bin.... Und es niemand verstehen würde. Ich bin also nicht ätzend zu anderen. Ich selbst möchte einfach nur ein normales Leben oder eben keines mehr." sprach sie, während ein trauriges Lächeln auf ihren Lippen zu sehen war.
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    • Schon sehr oft hatte Akeno gehört, dass er anstrengend war und doch störte es ihn nicht. Sicher kein Wunder, denn immerhin ließ er Menschen nie lange genug an sich ran, dass es ihn störte was sie von ihm dachten. So auch hier. Er zuckte nur leicht die Schultern als die meinte, dass er anstrengend war und wartete was sie noch so zu sagen hatte. Sie schien wirklich ein Problem zu haben und doch wollte sie ihm es nicht anvertrauen, was eigentlich auch kein Wunder war. Noch interessanter fand er jedoch, dass sie trotz ihrer Situation und ihrem Selbstmordversuch ja nicht zugeben wollte, dass was los war. So stur und dickköpfig und dennoch so zerbrechlich wirkte sie auf ihn und er lächelte sanft ohne es zu merken. Zum ersten Mal seit viel zu langer Zeit kam in ihm der Wunsch auf jemanden zu umarmen um diesen einfach zu trösten und nicht, weil er auf Sex aus war. „Ich…“ Irgendwie überlegte Akeno dieses Mal genau was er sagen wollte, auch selten bei ihm. „Ich will dir nicht zu nahe treten, aber hast du es denn mal versucht, ob es wirklich keiner versteht? Und… wir reden nun schon etwas und ich finde dich zwar seltsam, aber ich würde nicht sagen, dass ich dich nicht mag. Du scheinst etwas verwirrt zu sein und dir scheint was auf der Seele zu liegen… aber ich sehe nichts, dass mich dazu bringen würde dich scheiße zu behandeln.“ Er zuckte kurz mit den Schultern. „Aber wer weiß: Vielleicht bist du ja ein irrer Massenmörder, dann könnte es sich ändern.“ Nun grinste er sie breit an und hoffte, dass sie sich zumindest etwas besser fühlte.
    • Reika schwieg nun, während sie aus dem Fenster sah, ehe sie die Stimme ihres Gegenüber wieder vernahm, welcher wohl auch etwas gebraucht hatte, um Worte zu finden. Sicher, was sollte man wohl auch schon groß darauf sagen? Doch als er sie fragte, ob sie sich denn schon mal jemanden anvertraut hatte, schwand ihr seichtes Lächeln wieder, bevor ihr Blick nun zu Boden und schließlich auf die Tischplatte wanderte. "...Ich... hab mich vor einigen Jahren meinen Eltern anvertraut.... Und dann meinem damaligen besten Freund." sprach sie und schloss die Augen. Ja, natürlich hatte sie das. Und das alles, hatte es noch schlimmer gemacht. Anstatt für sie da zu sein, hatten sie sich nur von ihr abgekapselt und sie als verrückt eingestuft. "....Meine Eltern haben mich seitdem nicht mehr beachtet. Sich nur um mich gekümmert, weil es ihre Aufgabe war, bis ich ausgezogen bin. Und mein bester Freund... Er hat sich von mir abgewandt und gehört nun zu den Jenigen, die mir das Leben schwerer machen, als es eh schon der Fall ist." Ihre Stimme wurde leiser bei jedem Wort das sie sprach und vor ihrem inneren Auge sah sie wieder ihre Träume die sie Tag für Tag hatte und sich seit geraumer Zeit immer mehr wünschte, dass sie nie wieder aufwachen würde.
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Ruhig hörte Akeno zu und sah ebenfalls weiterhin aus dem Fenster als Reika sprach. Noch immer war er nicht dahinter gekommen was genau in ihrem Leben schief lief, doch scheinbar hatte sie nicht viel Glück und Unterstützung erfahren. Es war wirklich mies und er selbst konnte sich nur wenig Sachen vorstellen, die ihn daran hindern würden für einen Freund da zu sein, wobei er selbst auch nicht wirklich Freunde hatte. Leise fing er nun an zu lachen und schnipste ihr gegen die Stirn. "Tja, aber bei so vielen Menschen, die es auf der Welt gibt hast du vielleicht einfach nur noch nicht die Richtigen getroffen. Ich weiß, du denkst dir sicher, dass ich Idiot gut reden habe, aber ich denke nun mal, dass es für jeden Menschen mindestens einen Menschen gibt, der einen mit all seinen Fehlern und Problemen mag. Ich weiß... dummer Schwachsinn, aber ey...selbst Serienmörder und Psychos haben ihre Freunde oder besser gesagt Fans. Also wird es doch sicher zumindest eine Seele geben, die dich versteht, denkst du nicht? Aber... ich weiß ja immer noch nicht was dein Geheimnis ist, also was weiß ich schon." Nun zuckte er mit den Schultern und trank seine Tasse leer. Sicher würde sie gleich ausrasten und ihn anschimpfen, denn so etwas erwartete er nun mal von ihr.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Reika kniff etwas die Augen zusammen, als sie das Schnippen an ihrer Stirn spürte und zog den Kopf ein wenig ein, bevor sie wieder zu ihrem Gegenüber sah und die Hand an ihre Stirn legte, um über die Stelle zu reiben. "Die richtigen?" fragte sie, ein bitteres Lächeln auf ihren Lippen kurz zu sehen, bevor sie sich zurück lehnte und den Kopf etwas schüttelte. "Ja, also ein Idiot bist du wirklich. Das kann ich dir jetzt schon sagen, aber.... Ich denke nicht, dass es irgendjemanden gegen würde, der mich und meine Ängste versteht." sprach sie und sah auf ihre Tasse, welche sie langsam in ihre Hand nahm und in den Inhalt sah, in welchem sie sich leicht reflektierte. "Oder was würdest du tun, wenn dir jemand sagt, dass er seinen eigenen Tod Tag für Tag sieht?" fragte sie nun leise, jedoch mit ein wenig Schweigen dazwischen, bevor sie die Tasse langsam auf ihren Schoß sinken ließ.
      ╔═.✵.════════════════╗
      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
      ╚════════════════.✵.═╝


      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"

    • Dafür, dass es Akeno sonst nie interessierte wie es Menschen um ihn rum ging gab er sich wirklich viel Mühe bei Reika, aber sie hatte auch irgendwie eine Art an sich, die so verletzt schien, dass er sie ungerne einfach sich selbst überlassen wollte. So entging ihm auch nicht ihr verbittertes Lächeln und doch war die Art wie sie die Worte sagte eher ängstlich und zögerlich. Sie war wie ein wildes Tier, dass sich nicht sicher war, ob es zu der Hand sollte, die ihr entgegengestreckt wurde oder lieber einfach weglaufen sollte. Und bei dem was sie nun sagte verstand er ihre Zweifel auch schon ziemlich. Er selbst legte nur den Kopf schräg und sah sie ernst an. Einen Moment schwieg er. „Also… wenn es irgendwer wäre… keine Ahnung. Wenn du es mir sagst… würde ich dir aus irgendeinem Grund glauben. Und ich hätte viele Fragen… ich meine: Träumst du nur vom Sterben oder ist es echt so Visionen? Ey, ich glaube an Übernatürliches und wer weiß: Vielleicht siehst du deinen Tod, sollst ihn verhindern und dann ist alles gut?! Aber dazu brauch ich noch mehr Infos.“ Nun biss er sich auf die Lippe. Irgendwie interessierte es ihn und sie ihn. Entweder hatte sie einen an der Meise und musste zum Psycho-Doc oder aber sie war ein Medium und wusste nicht mal genau was mit ihr los war.
      Don‘t ignore that inner voice.