Der Zauber einer mir unbekannten Welt [GL] [Death_the_Kid&Shio]

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    • Der Zauber einer mir unbekannten Welt [GL] [Death_the_Kid&Shio]

      Vorstellung *klick* @Death_the_Kid

      May Hinami


      ´Ich gehe geradeaus. Ich weiche niemals von diesem Weg ab. Ohne zu zaudern gehe ich weiter. Immer weiter. Für immer...?´May schlug das Buch zu und legte es auf die Seite. Diese Worte brachten die junge Frau zum nachdenken und plötzlich war ihr achso perfektes Leben gar nicht mehr so wie sie es sich erhofft hatte.
      Der erste Knackpunkt in ihrem Leben war der Antrag von Toma, den sie letzten Sommer bekommen hatte, denn so sehr sie ihn auch damals geliebt hatte, so war es heute nicht mehr. Er war ständig nur am Arbeiten und selten zu Hause. Was würde da eine Hochzeit noch ändern? Sie lebten sich irgendwie auseinander und es lief nicht immer so gut zwischen den beiden. Von Sex war auch kaum die Rede. May stürtzte sich ebenfalls in die Arbeit und hatte alle Hände voll zu tun, denn sie musste eine Präsentation vorbereiten über verschiedene Künstler der Umgebung.
      Sie schaute neben sich aufs Bett und auch heute würde sie wieder die Nacht alleine verbringen. Toma würde dann wieder die Couch für sich beanspruchen, wenn er denn nach Hause kommen sollte. Seit Wochen vermutet sie ja das er ihr fremdgeht, doch sie wollte es nicht wahr haben.
      May schaltete das Licht per Sprachsteuerung aus und legte sich auf sie Seite und sah zum Fenster hinaus. Es war schon Ende Februar und ein wenig Schnee lag noch auf den Bergen. So langsam hoffte sie das der Frühling einkehrte, denn sie hasste den Winter. Diese ewige Kälte und der Matsch überall empfand sie als unschön und sie mochte es nicht sich stundenlang entkleiden zu müssen, wenn sie zum Sport ginge oder sich zu Hause umzog.
      Dann schloss sie ihre Augen und die Nacht verging wie im Fluge.
      Der Wecker klingelte und sie drückte ihn aus. Ein Blick nach rechts verriet ihr das Toma nicht neben ihr lag. Seine Seite war unbenutzt.
      May stand langsam auf und streckte sich durch, ehe sie sich ins Bad schleppte und sich fertig für die Arbeit machte. Ein prüfender Blick in den Spiegel und sie war zufrieden. Sie warf sich in Schale und ging die Treppen nach unten um auf den schlafenden Toma zu stoßen. Leise schlich sie in die Küche um sich einen Kaffee zu machen, aber sie lies es dann doch, denn sie wollte ihn nicht wecken. Er lag in seiner Arbeitskleidung da, also hatte er selbst dafür keine Zeit und Lust mehr gehabt.
      Schnell holte sich sich einen Apfel aus der Obstschale, schnappte sich ihre Tasche und ihre Absatzschuhe, Mantel, Schal und Mütze und ging nach Draußen. "Puh." Sie atmete die kalte frische Luft tief ein und begab sich auf dem Weg zur Arbeit. Zwischendruch hielt sie an einem Kiosk an um sich einen Kaffee to go zu holen und ein Sandwich.
      Schnellen Fußes erreichte sie die Medienagentur, wo sie gleich auf ihre gute Freundin Alice stieß. "Guten Morgen Sonnenschein." Sie drückte ihr zwei Küsse auf die Wangen und umarmte sie. "Dir auch einen guten Morgen Alice." May versuchte so gut es ging zu lächeln, auch wenn es ihr nicht so danach ist.
      "Ich muss dann mal ins Büro", sprach sie zu ihr und ging in den Fahrstuhl um in die 8. Etage zu fahren. Dort angekommen stempelte sie ab und ging in ihr Büro. Sie fuhr den PC rauf und setzte sich sogleich an die neuen Emails und an ihre Präsentation.



    • Hikaru Ashida

      "Die Vampirin ist aktuell nicht nur in der Untergrund Kunst-Scene sehr gefragt. Langsam aber sicher bahnen sich ihre Werke ihren Weg in Richtung des Mainstreams. Tross des rapiden Anstiegs ihrer Bekanntheit ist ihre wahre Identität unbekannt. Was der Grund dafür ist nicht bekannt." Schallte es aus den Lautsprechern des Laptops bevor die Schwarzhaarige, denn grade laufenden Podcast ausmachte. "Man kann keinen Kunst Podcast mehr hörnen ohne von sich selbst zu hören." murmelte sie vor sich hin, während sie vor sich her kritzelte. Ein kurzer blick auf die Uhr verriet ihr das es bereits drei Uhr morgens war. "Warum hab ich nur diesem Interview zugestimmt?" fragte sich Hikaru selbst als sie sich zu ihrem Bett schleifte.
      Nach wenigen Augenblicken schlief die Junge Künstlerin. Ihr Nacht endete danke des Anrufs ihres Besten Freundes und Managers Tobi. "Es ist erst Zwölf Uhr. Warum musst du mich Wecken?" fragte die Schwarzhaarige gefernt. "Das Interview ist um Eins und ich kenne meine Beste Freundin gut genug um zu wissen das du noch bis um drei geschlafen hättest." kontere Tobi und legte auf. Nur wenige Momente später schloss er die Tür zu Hikarus Wohnung auf. Die Künstlerin quälte sich aus ihrem Bett und unter die Dusche. Nach wenigen Minuten kam sie aus dem Bad und schnappte sich schnell ein Paar Sachen zum anziehen. Als sie angezogen war ging sie zu ihrem besten Freund in die Küche. Dieser hatte bereits einen Kaffee für sie gemacht. Hikaru trank ihren Kaffee in einen und meinte dann zu Tobi "Dann mal los." und nahm ihm ein Kaffee to go ab von denn er zwei in seinen Händen hielt.
      Auf dem weg zur Tür nahm sie ihre Tasche, in welcher einige Zeichen-Utensilien und ihre Maske sich befinden. Die beiden Besten freunde gingen aus der Tür und Hikaru schloss ab. "Wo findet das Interview noch mal Statt?" fragte die schwarzhaarige während die beiden die Treppen hinab stiegen. und bekam promt die Antwort von dem Blonden Mann. "Auf der andren Seite der Stadt. Aber keine Sorge, ich bin mit dem Auto da." Kaum aus der Haustür stiegen die zwei auch schon in Tobis Auto ein.
      Wahrend der Fahrt Skizzierte sie etwas vor sich her. Und wahrend sie so Skizzierte kam ihr eine Idee. So nahm sie also ihre Maske und fügte einem der Reißzähne eine Blut tropfen hinzu. Kaum hatte sie ihre Idee ungesetzt war es auch schon so weit ihre Maske aufzusetzen und den Wagen zu verlassen.
      Ihm Foyer wurde die Zwei bereits erwartet. "Miss Vampirin, Sie werden bereits von meiner Kollegin im Achten Stock erwartete." begrüsste sie eine der Empfangsdamen, als die beiden in das Gebäude kamen. So betraten die zwei besten Freunde den Aufzug und fuhren in den Achten Stock.
    • May Hinami


      Diese vielen Emails und Aufträge machten sie nun wirklich fertig und sie wusste gar nicht wo sie als erstes anfange sollte. Als ihr Chef dann plötzlich an ihrer Tür klopfte erschrack sie kurz, da sie so in Gedanken war. "Ja bitte." "Miss Hinami sie erhalten gleich Besuch von einer Künstlerin für ihre Präsentation. Ich hoffe sie können auf dem schnellsten Wege ein paar Fragen zusammenstellen die sie ihr gleich vortragen werden." May sah ihn verwirrt an. "Ähm ja klar." "Ich wusste das ich mich auf sie verlassen kann." Sie lächelte ihm nur leicht nach. Dann atmete sie laut aus. "Das ist doch nicht sein Ernst?" Schnell machte sie sich an die Fragen und versuchte rechzeitig fertig zu werden, als es dann an ihrer Tür klopfte und May vom Stuhl aufstand und diese aufmachte. "Guten Tag. Ich bin May Hinami und würde sie gerne für meine Präsentation über Künstler der Gegend interviewen. Bitte kommen sie doch rein." Sie verbeugte sich wie es sich gehört und lies die beiden eintreten. Sie bot ihnen per Handzeichen platz auf der Couch und sie schaltete ihr Diktiergerät ein. May war sichtlich nervös, denn sie war darauf gar nicht vorbereitet. "Also gut was für eine Art Kunst machen sie denn? Welchen Stil verfolgen sie und was macht ihre Kunst so besonders?" Sie wollte profesionell wirken, auch wenn sie sowas gar nicht gerne machte.
      Sie notierte sich die Antworten der Künstlerin und sah sie genau an. Unter ihrer Maske konnte man nicht einmal ihr Gesicht erahnen, aber das war wohl auch ihr Markenzeichen. Jeder hatte sein eigenes. May fande das faszinierend und lauschte ihren Worten.
    • Hikaru Ashida

      Während Sie im Aufzug nach oben fährt merkte Hikaru, dass ihr Magen knurrte. "Ich hätte was Essen sollen. Jetzt kann ich nur noch an Essen denken." Meckerte die Schwarzhaarige. Tobi kommentierte das frech mit "Wenn du früher aufgestanden wärst hättest du etwas essen können. Wir können Später noch was Essen gehen. Wie wär's mit Sushi?" Die Künstlerin lächelte unter der Maske. "Deswegen bist du mein Manger: Du weist einfach was ich brauche." Kaum hatte sie ihren Satz beendete, stoppte der Aufzug und die beiden gingen zu dem Büro das ihn gesagt wurde.
      Der Blonde klopfte an der Tür und den beide wurde die Tür geöffnet. May stellte sich den beiden vor und Tobi stellte sich als den Manager der Vampirin und die Vampirin vor. Bei verbeugten sich und setzten sich auf die Couch. "Wenn ich ehrlich antworten soll: habe ich keine Ahnung welche Art von Kunst ich mach. Ich verfolge auch keinen Besonderen Stil. Mir geht es bei Kunst um das Schaffen. Der Prozess von leeren Blatt bis zu fertigen Bild ist nie der Gleich und immer etwas besonderes. Die Bedeutung der Werke kommt bei mir von ganz allein und wenn es dann fast fertig ist füge ich einen Kontrast hinzu. Und irgendwie mögen die Leute die Art von Kunst." erklärte Hikaru. Ihr fiel auf das die andere Frau sehr gespannt zu hörte, was die Künstlerin freudig stimmte. Die meisten anderen Interviewpartner die sie bislang hatte waren alle nicht wirklich interessiert und Interviewten sie nur wegen des Hypes den sie hat, von dem sie etwas ab haben wollten. Sie hasst es wenn andere ihre Bekanntheit für mehr Aufmerksamkeit und Geld ausnutzen. So ist es sehr schön für sie zu sehen das May tatsächliches Interesse zeigte.
    • May Hinami

      May notierte sich aufmerksam ein paar Stichworte und hörte ihr weiter aufmerksam zu. "Ja das klingt wirklich interessant." Sie merkte schnell das die Frau gar nicht so überheblich war, wie sie eigentlich dachte. Da alle Künstler die sie bisher interviewen durfte waren alle samt arrogant und überheblich, aber sie war es nicht, darüber war May sichtlich erleichtert. "Schön schön." Dann sah sie auf ihre vorherigen Stichpunkte und sah dann zu den beiden auf. "Also wo darf man ihre Kunst denn überall bewundern? Woher nehmen sie die vielen Ideen für ihre Werke ? Haben sie eine Muse?"
      Ein paar Fragen hatte sie noch und notierte sich dann alle Antworten noch auf ihrem Zettel. Nach ungefähr 20 Minuten war es vorbei.
      "Danke fürs Kommen und für die wirklich interessanten Fakten. Daraus kann ich sicherlich was für meine Präsentation verwenden." May stand auf und verabschiedete sich von ihnen und schloss dann die Tür hinter sich zu. Sie atmete tief durch, denn später müsste sie ihren Chef bitten das er so eine Sache nicht nocheinmal so kurzfristig ihr mitteilen sollte. Sie kam sich etwas doof vor, da sie nicht so viele Fragen hatte. Aber wenn sie mehr zeit gehabt hätte, dann wäre es anders gelaufen.
      Sie setzte sich an ihre Notizen und fing an einen Bericht über sie zu schreiben.
      Sie wollte sie in einem guten Licht da stehen lassen, da sie wirklich anders war. Dann war Pause und May nahm sich ihr Essen und einen Kaffee und genoß die Ruhe um sie herum. Später würde sie noch in die Stadt gehen um ein paar Kunstwerke der Künstler zu bertrachten um diese in ihre Präsentation mit einzubringen.
    • Hikaru Ashida

      Hikaru war Positiv überrascht das May ihr fragen stellte die sie noch ne gestellt bekommen hatte, weswegen sie sie gerne Beantwortete. "Viele meiner Werke kann man auf meiner Website finden. Einige besondere werden Aktuell in der Galerie ,einer guten Freundin von mir ausgestellt. Da kann ich ihnen gerne die Adresse aufschreiben." Sie nahm einen Zettel und schrieb die Adresse der Galerie auf. Danach gab sie ihrer Interview Partnerin den Zettel. "Die meisten Ideen kommen Spontan. Die ein oder andere kommt von Freunden oder Familienmitgliedern die mir unbedingt ihre Ideen mitteilen wollen. Aber eine spezielle Muse habe ich nicht." antwortete die schwarzhaarige.
      Nachdem sich die Brünette bedankte meinte Hikaru darauf "Es war mir eine Freude. Ich hoffe meine Antworten bringen Sie weiter." Dann verabschiedeten sich die beiden und fuhren wieder mit dem Aufzug nach unten. Unten angekommen gingen die besten Freunde zu Tobis Wagen und fuhren zu Hikarus Lieblings Sushi laden. Im Wagen nahm Die schwarzhaarige ihre Maske mit den Worten "Puh, es wird dann doch etwas warm unter der Maske." ab. Während der Fahrt reden die beide über die kommenden Termine und welche Aufträge sie die Woche noch fertigstellen muss.
      Kaum am Laden angekommen sprang die Künstlerin aus dem Auto und ging in den Laden. Eine älterer Mann begrüste Sie "Ah. Miss Ashida. Guten Tag, einmal das übliche?" die Schwarzhaarige antwortete "Guten Tag, nein, Zwei mal bitte." Der Mann nickt und weißt Hikaru einen Platz zu. Tobi kam einige Minuten Später in den Laden da er noch einen Parkplatz finden musste. Die beiden aßen ihr Sushi und Tobi brachte Hikaru nach Hause.
      Später am Tag besuchte die junge Künstlerin die Galerie die sie May aufschrieb. Sie wurde von ihrer Freundin, Kurona begrüßt. "Hikaru, schön das du mal wieder hier bist. Wir haben neue Werke von dieser Vampirin die du so magst." Hikaru schmunzelte etwas in sich. "Das ist ja ein super Zufall. Ich geh dann mal die Neuen Bilder betrachten." Sie ging und tat so als hätte sie die Werke die sie betrachtet nicht selbst gemacht. Sie blieb vor einem ihrer Lieblings Werke stehen. Das Bild stellte eine Frau in einem Käfig dar. Vor dem Käfig Stand ein Mann, der sich auf einen überdimensionalen Schlüssel Stützte und die Frau zu ignorieren schien.
    • May Hinami

      Der Arbeitstag war geschafft und May durfte endlich nach Hause gehen. Als sie ihre Sachen packte und sich ihre Jacke drüber zog kam ihr Chef in den Raum um sie nach dem Interwiev zu fragen. "Nun ein wenig mehr Vorbereitungszeit fände ich das nächste Mal angebrachter, aber ich denke es lief gut." "Tut mir leid ich wollte sie nicht überrumpeln, aber sie wissen ja wie diese Künstler sind." Er lachte nur darauf, aber May empfand diese als anders. "Dann einen schönen Feierabend." "Danke ihnen auch."
      Sie ging aus dem Büro und fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten. Dann bekam sie eine Nachricht von Toma. ´Wird später bei mir. Bring dann was zu Essen mit. Ich liebe dich ♥´
      Genervt steckte sie das Handy wieder in ihre Tasche. Es war so klar für sie das Toma auch heute Abend wieder spät nach Hause kam und sie hatte das leise Gefühl das er ganz und gar wegblieb. SIe ging aus dem Aufzug raus in RIchtung Stadt wo sie sich noch etwas zu Essen besorgte, da sie sich eh nicht auf ihren Verlobten verlassen konnte.
      Sie setzte sich in ein Café und bestellte sich einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Sie sah aus dem Fenster hinaus und beobachte das rege Treiben in der Stadt. Früher waren sie und Toma öfters hier im Café und nun sitzt sie fast jeden Tag alleine hier und wird auch oft nach ihm gefragt. Sie wüsste ja selbst gerne warum er immer so lange wegblieb. So viel Arbeit kann ein Mensch doch nicht haben.
      Misstrauen machte sich in ihr breit und sie musste der Sache auf den Grund gehen.
      Nachdem sie den Kaffee und Kuchen verzehrt hatte, ging sie in die Austellung der verschiedenen Künstler der Stadt. Einige Menschen interessierte sich nun wirklich dafür und auch May fand das ein oder andere Bild nicht schlecht. SIe hielt Ausschau nach den Künstler worüber sie ihre Präsentation schrieb und fand auch ein paar Werke von ihnen und auch von der Vampirin waren Bilder vertreten. Jedes war beosonders und anders.
      May war fasziniert von ihnen und dann sah sie eine Frau an dem neuesten Bild von der Künstlerin stehen. May trat heran und stellte sich neben sie. "Es ist faszinierend finden sie nicht auch?" Das Bild hatte etwas an sich und plötzlich durchschoss ihr ein Gedanke.. Sie fühlte sich doch gerade selbst wie die Frau in diesem Käfig. Gefangen in einer Beziehung die kaum noch richtig existierte.. Und der Mann.. könnte Toma sein der all ihre Gedanke, Gefühle und Sorgen ignorierte und sie gefangen hielt..May musste schlucken und war den Tränen nahe. "En--ttschuldigen sie mich.." Sie stürmmte in Richtung Toilette. Ihr war schlecht und die Tränen kullerten über ihre Wangen. Noch nie hatte sich ein Bild so echt angefühlt, das sie sich selbst darin erkannte.
    • Hikaru Ashida

      Die junge Künstlerin stand oft in dieser Galerie um sich die Meinung der Leute anzuhören. Die Meisten interessierte die Bedeutung des Kunstwerkes nicht und fanden es nur schön oder interessierten, sich wegen des Hypes um die Künstlerin, für das Bild. Einige hatten allerdings tatsächlich Interesse und gaben ihre Theorien über die Bedeutung und die Botschaft der Werke.
      Hikaru betrachte ihr neuestes Werk und erinnerte sich an die entstehen selbigen. Die Idee kam ihr als eine Freundin ihr sagte sie stehe auf Frauen aber sich nicht traut ihrem festen Freund zu offenbaren. Die schwarzhaarige sagte ihr sie sei in einem Käfig gefangen der nicht abgeschlossen sei. Sie fügte dann einen freien Mann hinzu, als Kontrast zu der gefangenen Frau und einen überdimensionierten Schlüssel um zu verdeutlichen, das die Situation lächerlich ist. Eine Frau die sich gefangen füllt obwohl sie nicht gefangen ist und etwas hinterher sehnt, dass gar nicht braucht, um sich zu befreien.
      Als dann May dann neber ihr stand und ihr Bild faszinierend fand freute sich die schwarzhaarig. "Ja, es scheint mehrer Bedeutungen zuhaben." antwortete Hikaru der brünetten. Es wrickte auf die junge Frau so als sei die andere frau in einer ähnlichen Situation zu sein wie dargestellt. Als May dann noch plötzlich zur Toilette eilte war sie sich sicher. Die schwarzhaarige ging ihr nach und als sie die brünett weinend vorfand gab sie ihr ein Taschentuch und sagte sie zu ihr. "Hey, alles gut? Es scheint als hätte das Bild etwas in ihnen ausgelöst. Und ich wollte sicherstellen das es ihnen gut geht." Hikaru versuchte die nicht ganz so fremde Frau aufzumuntern. "Wissen sie, wenn mann genau hinschaut, erkennt man das der Käfig gar nicht abgeschlossen ist. Die Frau kann jeder Zeit aus der Gefangenschaft entkommen. Sie muss sich nur dazu entscheiden." Als es der anderen dann Etwas Besser ging stellte sich die schwarzhaarige dann vor "Ich bin übrigens Hikaru Ashida. Freud mich sehr."
    • May Hinami

      May nahm das Taschentuch dankend an. "Wenn Sie nur wüssten.." Sie schnaupte in das Tuch und wischte sich die Tränen weg. "Es ist kompliziert zu erklären.. und ich möchte niemanden mit meinen Problemen nerven." Selbst der gute Zuspruch der Frau ignorierte May völlig, denn wie sollte sie je aus dieser Situation entfliehen? Das brachte sie nicht übers Herz.
      May beruhigte sich dann nun etwas und machte sich im Spiegel etwas frisch. "Danke fürs aufmuntern. Ich bin May Hinami freut mich ebenfalls." Sie drehte sich wieder lächelnd zu ihr um und gab ihr die Hand.
      Dann trat sie zur Tür. "Ich glaube wir sollten uns woanders unterhalten, der Ort scheint mir nicht unbedingt als so einladend." Sie kicherte in ihre Hand und sie verließen die Toilette. In der Austellung gab es ein kleines Café wohin sich die beiden gezogen haben. May bestellte sich einen Kaffee und ein Stück Kuchen. "Ich bin zur Zeit sehr aufgewühlt und ein wenig durcheinander. Die Arbeit an meiner Präsentation über die Künstler macht mir auch zu schaffen, da mir die Zeit im Nacken sitzt und mein Chef bald ein Ergebnis sehen möchte." Sie nippte an ihrem Kaffee und aß ein bisschen vom Kuchen. "Aber wie unhöflich von mir.. Ich sollte nicht nur von mir reden, was treibt sie hier her?"
      May sah die schwarzhaarige Frau an und stützte ihren Kopf auf ihre Hand und löffelte in ihrem Kaffee herum.
    • Hikaru Ashida

      "Kein Problem." Die schwarzhaarige lächelte daraufhin. Sie gab der anderen die Hand und als die andere zur Tür ging antwortete Hikaru "Ja, so eine Toilette ist nicht so der beste Ort um sich zu unterhalten." Die Künstlerin ging mit der Brünetten zu dem kleinen Café in der Ausstellung.
      Hikaru bestellt sich ebenfalls einen Kaffee und ein Stück Schokoladenkuchen. Die junge Künstlerin liebte alles was aus Schokolade ist. Am liebsten würde sie den ganzen Tag nur Schokolade essen wenn sie könnte. Da sie nicht die größte Freundin von Sport war, hatte sie sich mit einem Ernährungswissenschaftler zusammen gesetzt und einen Ernährungsplan ausgearbeitet. Auch wenn sie sich nicht immer Hundertprozentig an diesen hielt aber es immer noch einfacher als regelmäßig Sport zu machen.
      Sie hörte sie die Probleme der anderen an und sah wie sie in ihrem Kaffee rumrührte. Ihr war klar das May etwas beschäftigte. Die Schwarzhaarige wollte schlug dann vor. "Ich bin sowas wie eine Kunstexpertin. Ich könnte ihnen bei ihrer Präsentation helfen. Wie wollen sie den über die Künstler berichten? Wollen sie mehr auf die Künstler selbst oder auf die Kunst eingehen?" Wenn Hikaru der anderen zeigen könnte was Sie an der Kunst so sehr schätzte, könnte May sich vielleicht von ihrem Problem lossagen. Sie war sich nur nicht sicher wie sie May vermitteln sollte das es im Leben um mehr geht als andere glücklich zu machen und man manchmal einfach mal was für sich selbst tun muss, selbst wenn man dann anderen dabei weh tut.
    • May Hinami

      "Nun.." Sie versuchte ihre Gedanken zu sammeln und zu sortieren, ehe sie auf die Fragen von Hikaru eingehen konnte.
      "Es ist schwer einige Künstler in einem richtigen Licht dastehen zu lassen, da einige von ihnen wirklich sehr überheblich waren, wenn man das so sagen darf. Jeder von ihnen war besonders, das muss ich zugeben und ich weiß noch nicht so richtig in welche eine Richtung es gehen soll. Aber die letzte Künstlerin. Ähm Vampirin sagt man zu ihr, war komplett anders als der Rest. Bei ihren Antworten auf meine Fragen war sie souverän und überhaupt nicht eingebildet." Ein wenig schwärmte May von der Künstlerin. "Aber eigentlich habe ich mir das so gedacht das ich auf beides eingehen werde. Ich würde gerne etwas über die Künstler selbst schreiben also so ein Portäit von ihnen erstellen und auf ihre Kunst eingehen und diese dann interpretieren. Ich denke die Menschen finden es spannend wenn ich meinen Senf dazu abgeben würde oder finden sie das eher als nicht so gut?"
      May aß den Kuchen auf und trank den Kaffee ebenfalls leer. Langsam merkte sie wie es ihr besser ging und die schlechten Gedanken wieder verdrängte.
    • Hikaru Ashida

      "Ja, die meisten sind zwar talentiert aber dafür auch echt anstrengen für mehr als Fünf Minuten." Stimmte die Schwarzhaarig May zu. Als die Brünette Begann von ihrem Alter Ego zu schwärmen, musste sie sich anstrengen nicht Rot zu werden. "Ja, sie macht Kunst noch der Kunst wegen." Kommentierte sie knapp und aß ein Stück von ihrem Kuchen. Dann ging sie auf Mays Antwort ein. "Es ist meiner Meinung nach eine gute Idee sowohl auf die Künstler als auch auf ihre Werke einzugehen. Allerdings muss ich sagen das die Interpretation von Kunst nicht immer gut ankommt. Man kann Kunst nicht verstehen. Mann muss sie fühlen, erleben, Erschaffen. Kunst ist so viel mehr als nur Farbe auf einer Leinwand oder Striche auf einem Papier."
      Hikaru war grade sowohl mit ihrem Kaffee als auch mit ihrem Kuchen fertig als ihr Handy klingelte. "Entschuldige mich kurz." Sie ging an ihr Handy und nach wenigen Worten war das Gespräch auch schon zu ende. "Wie der Zufall es will ist heute Abend eine Spraywand frei geworden. Was sagen sie May: Wollen sie die wahre Faszination hinter Kunst erleben?" Fragte die schwarzhaarige als sie aufstand und der andere ihre Hand hinhielt.
    • May Hinami

      Sie schien wirklich viel über Kunst zu wissen und das erstaunte May immer mehr. Als wäre die Frau vor ihr selbst einer dieser Künstler. Sie sah der Frau nach, als sie kurz an ihr Telefon ging und nahm selbst ihres heraus um zu sehen ob sich Toma gemeldet hatte. Keine Nachricht und kein Anruf war zu sehen. Genervt legte sie das Handy wieder in die Tasche und verfiel beinahe wieder in Traurigkeit, doch dazu kam sie nicht als die Frau wieder zu ihr kam und ihr diese wirklich einladende Frage stellte. May sah sie nur an und sah auf ihre Hand. "Ähm ja warum denn nicht."
      Schon gab May ihr die Hand und sie verschwanden aus dieser Ausstellung und machten sich auf dem Weg zu der besagten Wand. Auf dem Weg dorthin gab es viele tolle Mauern die besprayt wurden waren, jedes Kunstwerk war einzigartig und besonders. "Wow. Das ist ja wie eine kleine Ausstellung hier." Ihre Augen funkelten und sie machte ein paar Fotos. Vielleicht könnte sie auch so etwas in ihre Präsentation mit einbringen. Streetart ist doch auch Kunst und das ganz ungezwungen und frei nach Schnautze.
      May folgte Hikaru weiter bis sie dann an der Wand ankamen. Um sie herum waren noch ein paar andere Leute die ihre Wände besprayten. Alle waren ein wenig vermumt, sodass man nur ihre Augen sah. Andere wieder rum trugen nur einen Mundschutz.
      "Also was wollen wir jetzt machen? Ich hab das noch nie ausprobiert. Also lasse ich ihnen lieber den Vortritt." May trat ein wenig zurück, da sie sich etwas unsicher fühlte. Dennoch beeugte sie neugierg das was nun passierte.
    • Hikaru Ashida

      Die schwarzhaarige ging mit May an der Hand durch die Straßen, an einigen Leuten und besprayten Wänden vorbei. "Einige der besten Werke die ich kenne sind hier an diesen Wänden und niemand hängt ein Preisschild ran. Hier kann Kunst noch Kunst sein." Sie selbst hatte einige Wände besprayt. Ihre ersten Werken konnte man sogar noch in der Stadt finden. Unter allen dieser Werken fand man ihre Signatur. Einen roten Smiley mit kleinen Vampirzähnen. Dennoch kannten nur die wenigsten ihrer Fans ihren Streetart-Werke.
      Während die beiden so durch die Straßen gingen, begrüsste Hikaru einige Künstler mit einem kurzen winken. Einige wenige bekamen sogar ein Kurzes "Hi, wie geht´s?" Die schwarzhaarige schien die Meisten Anwesenden zu kennen. "Wenn sie die Bilder in ihrer Präsentation benutzen wollen, Achten sie darauf das die Signatur des Künstlers auch ganz drauf ist. Ohne die Signatur können die Werke nicht zu ihren Erschaffern zugeordnet werden und talentierte Neulinge erhallte nicht die Möglichkeit Geld damit zuverdienen was sie lieben." Erklärte sie der anderen während diese Bilder von den Werken machte.
      Bei der freien Wand angekommen nahm die Künstlerin zwei Atemmasken, setzte eine davon auf und gab die andere der brünetten. "Hier, Safty first und so." Sie nahm eine Spraydose und schüttelte sie kräftig. "Ich schlage vor wir fangen mit Groben Formen an. " Sie sprayte einen Kreis an die wand und wendete sich wieder zu May. "So Sie sind dran. Machen sie einfach eine einfache Form. Ein Dreieck, ein Quadrat, ein Hexagon oder worauf auch immer sie lust haben." Hikaru gab der anderen Frau die Dose in die Hand "Drücken und gleichmäßig bewegen. Dann klappt das schon." Sie trat einen Schritt zurück und beobachtet wie die Brünette sprayte.
    • May Hinami

      SIe war überrascht das wohl jeder in dieser Szene diese Frau kannte, also machte sie soetwas anscheinend regelmäßig, was May ziehmlich cool fand. Sie striff sich dann die Atemmaske über das Gesicht und sah der jungen Frau zu wie sie anfing ein paar simple Formen an die Wand zu sprühen. Das sah wirklich einfach aus und May war sicher das sie das auch hinbekam. Sie nahm eine Spraydose in die Hand, schüttelte diese und nahm sich dann noch eine Form und hielt sie an die Wand. May atmete kurz durch und konzentrierte sich auf die Aufgabe. Doch irgendwie schien es nicht ganz zu klappen wie sie gedacht hatte. Als sie auf die Dose drückte kam erst kein Tropfen Farbe und dann als sie es nochmal mit mehr Kraft tat sprühte auf einmal viel zu viel Farbe heraus. "Ahhh!" May bewegte ihre Hand hin und her und am ende war von der eigentlichen Form nichts zu sehen, sondern nur ein riesen Farbfleck an der Wand und auf ihr. "Ich glaube so sollte das nicht sein, aber die Dose hat geklemmt." Sie schüttelte diese noch einmal kräftig und drückte auf den Sprayknopf und schon war ihr gesammtes Umfeld voller Farbe. "Huch das tut mir leid, ich bin manchmal sehr ungeschickt." Etwas verlegen stellte sie die Dose auf den Boden und sah dann Hikaru an und musste ja doch lachen, wie furchtbar sie beide nun aussahen. "Hahaha tut mir lied ich kann nicht anders. Hahaha..." Sie hielt sich die Hand vor die Maske und kicherte in sie hinein.
      "Wir sollten das vielleicht erst einmal sauber machen oder wollen wir weiter machen, sodass es sich dann erst Recht lohnt?"
      May hatte Ergeiz und wollte unbedingt diese einfache Aufgabe schaffen. Sie nahm eine weitere Dose in die Hand und schüttelte diese und zielte auf die Form. "So jetzt aber." Vorsichtig fühlte sie diese mit Farbe aus und war stolz darauf das sie es dann doch geschafft hatte.
      Dann sah sie zu der schwarzhaarigen und lächelte sie an. "Wie oft kommst du denn hier her? Du scheinst sehr beliebt zu sein."
    • Hikaru Ashida

      Als May anfing zu sprühen sah die schwarzhaarige schon das die Dose klemmen würde. Sie wollte die andere Warnen doch da war es bereits zuspät. "Warte, die Dose wird ... genau das tuen. Erschuldige Ich hätte dich früher warnen sollen. Schüttel die Dose am besten noch mal kräftig. Das Hilft meistens." Hikaru trat einen Stritt näher an die andere heran. Als dann auch sie voll Farbe war kicherte sie leise in die Maske. "Schon gut, ich hab bei meinem Ersten mal auch meine Begleitung und mich in Farbe getaucht. Das hat beinahe jeder hier schon mal geschafft. Jetzt bist du eine echte Sprayerin. Aber nimm doch besser eine andere Dose." Hikaru fühlte sich an ihr erstes mal Sprayen erinnert: Ein guter Freund nahm sie mit, so wie sie Heute May, erst hatte sie Hemmungen doch mit der Line um Line gefiel es ihr immer mehr. Sie wollte damals grade ihre Signatur unter ihr Werk setzen doch blockierte die Dose und sie und ihr Freund waren voll Farbe. Die beiden Lachten laut da der jeweils andere voll mit Farbe war und beide sich überrascht an sahen.
      "Wenn es sich richtig lohnen soll müssen wir uns ein wenig mehr anstrengen." sagte sie mit einem lächel auf den Lippen und drückte ihren Körper gegen die wand. Als sie sich wieder von der Wand entfernte war ein grober abdruck der jungen Künstlerin zu sehen. Dann nahm sie wieder Abschand während May Sprayte. Hikaru antwortet mit einen grinsen auf Mays Frage. "Ich Spray mindestens zwei mal die Woche. Ob ich beliebt bin kann ich dir aber nicht sagen. Von den Meisten kenne ich nicht mal den Name. Hier unterhält man sich nicht viel und wenn dann sind es meistens Tipps zur Technik oder über die Werke. Einige Sprayen auch illegal weswegen sie ihre Namen verheimlichen. Vielleicht Sprayen wir grade neben den Bekanntesten Sprayer der Stadt und wissen es nicht, vielleicht ist steht wenig Meter von uns auch jemand der mal ein Bekannter Künstler wird." Hikaru betrachtete das Werk das die zwei Frauen gemeinsam geschaffen haben. "Wenn du willst kannst du Jetzt deine Signatur hinzufügen. Außer du möchtest noch etwas hinzufügen."
    • May Hinami

      Begeistert sah die junge Frau der anderen zu, die mit so einer Leichtigkeit ihre Handbewegungen ausführte ohne groß darüber nachzudenken. May hingegen wirkte eher wie ein Anfänger, aber dennoch hatte sie echt Spaß daran.
      "Es ist aufjeden Fall toll was ihr alles für Kunstwerke zaubert. Einfach darauf los sprayt.. Ich wünschte ich könnte auch endlich mal loslassen..." Etwas bedrückt sah sie zur Seite, doch dann versuchte sie wieder zu lächeln. "Oh ja klar. Hm was nehme ich da wohl?"
      Sie schaute sich das Werk an und überlegte etwas. "Wie wäre es damit?" Sie versuchte ein kleinen Vogel zu sprayen als Symbol. "Dieser soll als Zeichen für Freiheit stehen.. Ich möchte viel freier sein als.." Doch ehe sie ihren Satz zu ende sprechen konnte erhielt sie einen Anruf. "Ja?" Ein Stück entfernte sie sich von der anderen und lauschte den Worten ihres Verlobten. "Verstehe.." Sie legte auf und ihr Blick sprach Bände. Wieder einmal lies er sie sitzen.. Heute würde er also auch von zu Hause fern bleiben..
      May sah traurig zu Boden. Sie konnte das alles nicht mehr fassen und wollte das auch nicht mehr... Was bot er ihr noch? Dann würde sie lieber keine Beziehung führen, anstatt eine Beziehung auf Distanz zu führen, die im Grunde schon keine mehr war..
      May schnappte sich ihre Sachen und verbeugte sich vor der anderen Frau. "Danke für den schönen Nachmittag ich muss jetzt los..." Ohne ihr eines Blickes zu würdigen, da ihr die Sache eh schon unangenhem war, lief sie eilig davon.

      Sie blickte sich weder um noch sonst etwas. Sie rannte nur nach Hause und warf die Tür hinter sich zu..
      Ihre Tasche, Schuhe und Jacke warf sie zu Boden und lief weinend zum Sofa worauf sie sich legte und in die Decke vergrub..
    • Hikaru Ashida

      Die junge Künstlerin sah zu wie die Blondine ihre Signatur unter das Bild setzte. Während die andere Telefonierte begann sie selbst ihre Signatur unter das Werk zu setzen. Sie hörte zwar nicht was der Anrufer sagte aber eine männliche stimme erkannte sie.
      Hikaru war grade fertig ihre Signatur neben die der Blonden zusetzen, als diese sich plötzlich verabschiedete und da von rannte. Die schwarzhaarige sah May hinter her als diese davon stürmte und sah das der Blondine ihre Geldbörse runter aus den Tasche fiel. Die junge Künstlerin hob sie auf und rief der anderen dann hinter her. "May, du hast dein Portmonee verloren." Doch es war bereits zuspät, May war bereist um die nächste Ecke und aus Hörreichweite. "Natoll." kam es von Hikaru leise als sie May nicht mehr sah. Sie hoffte das May ihren Ausweis in ihrem Portmonee aufbewahrte Und suchte ihn in besagtem Portmonee. Als die schwarzhaarige dann den Personalausweis der Blonden fand lass sie die Adresse ab und verabschiedetet sich von den anderen Sprayern.
      Auf dem weg zu der Adresse auf dem Personalausweis überlegte die schwarzhaarige wieso May so plötzlich weg rannte. "Freiheit." murmelte sie leise als ihr die Erleuchtung kam. Die reaktion auf ihr bild, er Vogel und den der männliche Anrufer: May ist in dem Bild. Sie fühlt sich in ihrer Beziehung gefangen. Aber könnte sie ihr nur helfen?
      An der Adresse angekommen Atmete die schwarzhaarige einmal durch und Klopfte an der Tür. "May?! Du hast dein Portmonee verloren und ich habe es gefunden. Also steht mir ein Kaffee als Finderlohn zu." rief Hikaru in das Haus und Hoffte das May sie einlässt. Immerhin war es mittlerweile schon recht Kalt.
    • May Hinami

      Sie wusste nicht wie lange sie einfach nur da sahs und die Tränen über ihre Wangen liefen. Sie wusste nicht mehr weiter und im Grunde wollte sie das alles nicht mehr.. Doch wie sollte sie sich von all dem lösen? Hört denn niemand ihre Hilferufe?
      Als es plötzlich an ihrer Tür klopfte zuckte die braunhaarige zusammen. Vorsichtig stand sie auf und ging Richtung Tür wo sie durch den Spion schaute und die schwarzhaarige Frau sah. ´Was macht sie denn hier?´Doch den Grund von ihrem Besuch fand May sogleich heraus.
      ´Mist... ich bin aber auch ein Schussel..´Ihre Augen weiteten sich als sie von dem Finderlohn sprach.. `Oh nein.. Nicht so wie ich aussehe...´ "Ich bin gleich da!" Schnellen Fußes sprang sie nach oben ins Badezimmer und betrachtete sich im Spiegel. "Ich seh ja schlimm aus.." Erst jetzt sah sie was das ständige Weinen mit ihrem Gesicht angestellt hatte. "Ob das Make up da hilft?" May versuchte irgendwas aus ihrem Gesicht zu zaubern und lief dann wieder zu der Frau.
      May öffnete sie und versuchte über beide Ohren zu lächeln. "Oh hallo. Danke das du mir mein Portmonee bringst. Manchmal bin ich aber auch ein Schussel. Komm doch rein." May bat die andere hinein und sah dann das Chaos auf ihrem Sofa. Überall lagen Taschentücher herum und die Decke war zerknittert. "Oh tut mir leid." Etwas bedrückte lief sie schnell zum Sofa um Ordnung zu machen. "Also möchtest du einen Kaffee ja?"
      May ging in die angrenzende Küche und setzte den Kaffee an. Auf einem Tablett stellte sie Tassen und etwas Gebäck drauf. Sie drehte sich zu der schwarzhaarigen um. "Setzt dich ruhig."
    • Hikaru Ashida

      "Ah, kein Problem. Du wricktest nicht so, als solltest du jetzt alleine sein, als du weg gerannt bist. Da war ich ganz froh das ich dein Portmonee gefunden habe." Antwortete die schwarzhaarige und ging mit May in das Haus. Sie sah sich etwas um, während sie durch das Wohnzimmer ging. Sie sah ein paar Bilder von der braunhaarigen mit einem Mann. Anscheinend ist das ist das der Mann der die andere Frau so unglücklich macht. Dann sah die junge Künstlerin die ganzen Taschentücher. May hatte als geweint und zusammen mit den Dingen die sie sich bereits erschlossen hatte wurde ihre Vermutung, das sie die brünette sich in ihrer Beziehung gefangen fühlt, weiter bestätigt. "Mach dich nicht verrückt." kommentierte sie die Entschuldigung der anderen Frau. "Ja, schwarz, bitte, ohne Zucker." bestätigte Sie Mays Frage und setzt sich dann auf das Sofa. Als sich die andere zu ihr setzte, meinte die schwarzhaarige dann. "Also ich habe einige Beobachtungen gemacht. Und ich weiß wir kennen uns erst seit heute aber ich kann nicht zusehen wenn jemand so leidet wie du es scheinst. Ich wurde dir gerne helfen aber ich weiß nicht wie." Hikaru war wesentlich besser darin dinge zu Zeichnen als darin mit Worten umzugehen. Sie war sich nicht sicher ob sie die richtigen Worte gewählt hat oder ob sie die Situation nicht sogar schlimmer macht.