Satisfied [Shio & Nat]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Satisfied [Shio & Nat]

      "Und da wusste ich,...
      ...ich... werde niemals zufrieden sein.."



      Hanami Asuko und Kimora Kaisuko gehen auf die selbe Oberschule und sind ein Herz und eine Seele.
      Hanami ist die quirlige der beiden. Sie läuft immer froh durchs Leben und glaubt an die Liebe auf den ersten Blick natürlich für immer, wie eine richtige Träumerin! Sie ist aufgeschlossen und findet schnell Anschluss zu Neuen!
      Kimora nimmt das Leben doch ernster und bleibt realistischer. Sie ist schüchtern und reserviert. Dazu bleibt ihr Leben für Außenstehende ein ewiges Geheimnis. Mit Menschen tut sie sich schwerer, aber wenn man sie wirklich kennt wird man einen wahren Freund in ihr finden.
      Zwei Mädchen, die nicht unterschiedlicher sein könnten!


      Man dachte Nichts könnte ihre Freundschaft jemals belasten, doch dann kam Rio Aniko in ihre Klasse und sofort traf es Kimora wie einen Blitz, obwohl sie an die Liebe auf den ersten Blick niemals zu träumen wagte. Auch Rio schien Kimora nett zu finden, sie unterhielten sich und beide stellten viele Gemeinsamkeiten fest. So herrschte vom ersten Moment an eine sofortige anregende und gefühlvolle Stimmung zwischen den beiden. Doch als sich Rio dann anderen vorstellte und Kimora sich zu Hanami wandte, da sah Kimora den Blick ihrer besten Freundin auf Rio und dieser Blick sprach Bände. Hatte sich Hanami auch in Rio verliebt? Schweren Herzens gab Kimora die Illusion an ein wundervolles, zufriedenes Leben mit ihrer großen Liebe auf den ersten Blick auf und somit stellte sie in der Pause Hanami den neuen Rio vor und die beiden unterhielten sich und waren sich sofort sympathisch. Auch wenn Kimora das Herz zersprang, konnte sie nicht anders und musste das Glück ihrer Freundin über ihr eigenes Glück stellen, denn sie war das Wichtigste in ihrem Leben. Wichtiger als ihre Glückseligkeit. Sie ließ die zwei alleine und der Rest ist Geschichte.....


      Rio Aniko = @Shio
      Hanami Asuko & Kimora Kaisuko = @Nat

      Vorstellung der Charaktere hier :D





      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nat ()

    • Es war ein sonniger Sommertag im Monat Juni und jeder freute sich schon wie verrückt auf die baldigen Sommerferien, die im Juli begannen und danach sechs Wochen waren. Endlich Entspannung pur war angesagt und deswegen konnte die Lehrerin nicht verstehen, warum genau in dieser Zeit ein Schüler in die zweite Klasse der Oberschule kommen musste. Das war wirklich eine unpassende Zeit um zu wechseln. Jedoch sah der Direktor es anders, denn er meinte so würde er keinen wichtigen Stoff verpassen, denn es wurde vor den Sommerferien weniger gemacht und das stimmte auch! Hanami wartete auf ihrem Sitzplatz gespannt auf die Ankunft von Kimora, die eigentlich immer früher da war als sie, doch die Sommerzeit belastete auch Kimora. Ihr Kreislauf war ziemlich schwach und instabil und bei solch einer Hitzewelle konnte sie nicht immer frühzeitig aus dem Bett und schlecht schlafen. "Guten Morgen ohne Sorgen!" rief ihr das quirlige blonde Mädchen mit den strahlenden hellgrünen Augen entgegen, dass heute zwei kleine Zöpfe trug ehe sie ihr winkte. Sie sah wirklich süß aus und das fanden auch viele in der Klasse. Sowohl Jungs als auch Mädchen. Kimora nickte ihr nur leicht zu ehe sie sich nun erschöpft auf den Platz neben Mi sinken ließ, die sie nur fröhlich anstrahlte. "Du weißt doch, dass heute ein neuer Schüler kommt jaaaa?!" dabei neigte sie sich zu ihrer müden Freundin hinüber. Kimora war das eigentlich ziemlich gleichgültig, denn was sollte an einem neuen Schüler so interessant sein. "Ja.." erklang ihre leise und zarte Stimme. Ihr Aussehen schloss eher auf eine dunklere und herbere Stimme mit mehr Temperament und vielleicht einen Hauch Arroganz, jedoch war Nichts davon vorhanden.

      Ja die beiden Mädchen waren total gegensätzlich und trotzdem mochte Kimora die laute Hanami die Freude ausstrahlte sehr gerne und Kimora mochte sie. Als sich die beiden kennen gelernt hatten, war Hanami nicht anders gewesen, sie war gleich mit der Tür ins Haus gefallen, hatte Kimoras Hand genommen und diese geschüttelt. Damals hatte Kimora kein Wort raus gebracht und wenn sie eines raus gebracht hätte, dann wäre sie eh nicht zu Wort gekommen. Es hatte viele Momente in Kimora's Leben gegeben wo Hanami sie sehr bereichert hatte und gerade deswegen war sie nun ihre beste Freundin. "Ja ich weis, das ist nicht so dein Ding.." meinte Hanami mit leicht nachdenklichen Gesichtsausdruck. "Aber vielleicht ist ja mal dein Traummann dabei?" Kimora zog leicht kopfschüttelnd einen Mundwinkel nach oben. Denn an so etwas wie die große und wahre Liebe glaubte Kimora schon lange nicht mehr. Das hatte sie früher mal getan, als sie noch an Märchen geglaubt hatte. Gerade war ihr ihre Ausbildung in der Schule wichtiger und darauf wollte sie sich konzentrieren. Schließlich wollte sie mal Kinderärztin werden. Hanami hatte im Gegensatz zu ihrer Freundin keine Ahnung was sie werden wollte. Sie lebte einfach so in den Tag hinein. Sie wusste dass sie definitiv keine Sängerin werden würde, denn sie konnte nicht singen, was sie aber nicht davon abhielt es zu wagen. Gerade packte Kimora ihre Schulsachen aus und Hanami tat es ihr gleich. Im Gegensatz zu Kimora hatte sie immer an die große Liebe geglaubt die eines Tages vor ihr stehen würde. Sie war ein verträumtes Mädchen und erzählte ihrer Freundin oft davon, dass sie gern einen Mann heiraten würde und mit ihm zwei Kinder bekommen wollte und glücklich bis an ihr Lebensende mit ihm leben wollte. Über ihre naive Art musste ihre Freundin oft schmunzeln, jedoch war es schön die Ansichten einer anders denkenden zu erfahren. Vielleicht, ja aber nur vielleicht würde es passieren und vielleicht konnte Kimora dabei ihr Amor sein, denn wie oft hatte sie Hanami getröstet wenn ihre Freunde sie verlassen hatten? Zu oft und immer wieder hatte es ihre beste Freundin sehr berührt, wo sie bei ihr war und versucht hatte sie zu trösten und gleichzeitig aufzuheitern. Dann trat die Lehrerin ein und alle erhoben sich. "Guten Morgen, meine Lieben!" - "Guten Morgen, Frau Sakami!" erklang es wie aus einem Mund und Frau Sakami musste nur schmunzeln. Sie hatte eine sehr wohlerzogene Klasse.

      "Wie schon einige von euch gehört haben, bekommen wir heute einen neuen Schüler.." dabei richtete sie sich die Brille und blickte hinaus in den Gang, wo der junge Mann wohl auch stand. "Komm rein und stell dich vor.." natürlich waren fast alle Blicke sofort neugierig auf die Tür gerichtet. Wo Hanami schon fast auf ihrem Platz hyperaktiv rum hampelte, schien Kimora nicht mal wirklich daran Interesse zu haben. Als nun der neue Schüler eintrat, blickte sie nun doch kurz hinüber und blickte dann in eine andere Richtung ehe ihr Blick wieder etwas perplex zurückschnellte. ~ Diese ... Augen...~ schnell räusperte sie sich und hielt sich verlegen die Hand vor den Mund ehe sie hochrot um die Nase wurde und den Blick schüchtern senkte. Für einen kurzen Moment schien das Herz von der Schwarzhaarigen in flammen zu stehen und um ihn nicht anzustarren musste sie eben beschämt auf den Boden blicken. War das, was Hanami immer gemeint hatte? War das diese.. Liebe.. auf den ersten Blick ja? Es fühlte sich gar nicht mal so schrecklich an. "Ich werde euch eine Freistunde gönnen.. um euch mal kennen zu lernen.." erklang nun von der Lehrerin ehe der Blick des blassen Mädchens hochschnellte. "W..was?" fragte sie nun leise und kaum hörbar.





    • Lange hatte er darauf gehofft endlich in einer Stadt Fuß zu fassen und auf längere Sicht hier zu leben, denn seit vielen Jahren zieht er von einer Stadt zur nächsten und das zerrte ganz schön an den Nerven. Doch endlich zog der das Wochenende in eine Stadt, wo sein Vater ihm versprach das er hier seinen Arbeitsplatz behalten würde und sie nicht gleich wieder weggehen müssen. Freudig packte Rio seine Sachen ein und schon bezogen sie auch das kleine Häuschen am Stadtrand. Es hatte einen kleinen Garten und einen Basektballkorb. Er war sichtlich froh darüber und sein Zimmer war auch größer als in den anderen Wohnungen wo sie vorerst gelebt hatten.
      Ein paar Möbel hatte das Haus ebenfalls und Rio packte seine Sachen aus und hang seine Poster von diversen Basketballspielern an die Wände und stellte seine Pokale hin, denn er war in den Schulen immer einer der besten Spieler und hat bei vielen Wettkämpfen immer mitgemacht.
      Nun durften sie einen guten Platz bekommen und hoffentlich für immer hier stehen bleiben.
      Morgen würde er in die neue Schule gehen und er war sehr aufgeregt. Es war Ende Juni und auch wenn es für einige merkwürdig war, das er gerade jetzt wechselte, so hatte er jedoch keine andere Wahl und musste da durch.

      Der nächste Morgen kam schnell und Rio machte sich für die Schule fertig und zog sich leichte und bequeme Kleidung an. Er stylte seine Haare noch etwas läassig und schnappte sich seinen Rucksack, schlüpfte in seine Chucks und schon ging er los. Sein Vater war schon aus dem Haus und unterwegs kaufte er sich noch etwas zu Trinken und Sandwiches.
      Ein mulmiges Gefühl beschlich ihm, als er das Schulgelände betrat und sich dann auf dem Weg zum Rektor machte um sich anzumelden. Die Schüler waren schon in ihren Klassen und der Rektor begrüßte Rio herzlich und gab ihn seine Klasse und Unterlagen. Schnell machte er sich auf zum Klassenraum und klopfte an die Tür.
      Die Lehrerin bat ihn auch schon gleich hinein und Rio setzte sein schönstes Lächeln auf und schin trat er in den Raum und sah durch die Klasse. Sein Lächeln schien die Mädels zu verzaubern und er fuhr sich lässig durch die Haare.
      "Hey ich bin Rio Aino. Freut mich euch kennenzulernen." Die Lehrerin übergab ihn das Wort und schon war er das neue Objekt der Begierde. Schon eielten die Schüler zu ihm und umscharrten ihn förmlich. "Ruhig ruhig. Einer nach den anderen." Er überlächelte es sanft. Die Scharr machte wieder Platz und setzten sich wieder auf ihre Plätze. "Also wo soll ich anfangen." Rio setzte sich auf den Lehrertisch ab und lies seine Beine baumeln. "Ich bin 17 Jahre alt und komme ursprünglich aus Osaka. Mein vater ist immer viel auf Geschäftsreisen und wir mussten ständig umziehen. Ich hoffe nur das ich endlich hier bleiben darf, denn ich habe gehört Tokyo soll wirklich sehr schön sein." Einige Schüler fragten ihn auch nach seinen Hobbys. "Ich liebe Basketball und hoffe das ich dieser Leidenschaft auch hier weiter gehen kann. Sonst geh ich gerne Feiern, höre Musik und spiele Gitarre." Einige Mädchen fingen an zu schwärmen und tuschelten. Argoant war Rio dennoch nicht, auch wenn er wusste das er nicht von schlechten Eltern war.
      Sein Blick schweifte durch die Klasse und blieb an einem Mädchen mit schwarzen Haaren hängen. Ohne zu zögern ging er auf sie zu und stützte sich an ihrem Tisch ab. Sie war die Einzigste die ihn nicht so belagerte und kaum Interesse an ihn zeigte und das machte ihn sehr neugierig. "Hey." Selbstbewusst sprach er dieses Wort und sah sie an. Die Klasse fing an zu tuscheln, da er sich ausgerechnet dieses Mädchen aussuchte. "Ich finds klasse das du nicht so wie die anderen Mädels bist und mir ein Ohr abkaust. Das gefällt mir." Er schnappte sich den leeren Stuhl von dem Vordermann und setzte sich zu ihr an den Tisch. Er wusste nicht so recht warum er sie so ansprechend fand, aber dachte auch nicht weiter darüber nach. Die restlichen Schüler genossen die Freistunde und beschäftigten sich derweil mit anderen Sachen.
      "Wie ist dein Name?" Er lächelte sie sanft an.
    • Alle Schüler waren wirklich aufgesprungen und zu dem Neuen gelaufen. Alle, bis auf Kimora und ihre Freundin. Hanami hatte noch in ihren Spiegel gesehen und ein neuer Schüler war zwar aufregend, aber sie wollte sich nicht blamieren. Als sich jedoch der junge Mann irgendwann vorstellte horchte Hanami auf und blinzelte verwundert. Ehe sie plötzlich von Liebespfeil getroffen wurde. Sie legte ihre Hände schockiert auf ihre Wangen ehe sie sich setzte. Doch dann fing sie das Lächeln an. ~ Das muss wahre Liebe sein!~ dachte sie zu sich ehe sie sich verlegen räusperte und schon begann sie Herzchen auf ihr Blatt Papier zu zeichnen. Natürlich summte sie dabei fröhlich. Ja, sie konnte mit Gefühlen viel besser handeln als Kimora. Doch dann war es genau Kimora zu der er sich gesellte, doch Hanami machte sich darüber keine Gedanken, denn sie wusste, dass sie kein Interesse an solchen Jungs hatte. Kimora war schon fast etwas überrascht, als sie angesprochen wurde und schon wurde sie zugetextet. Es gefiel ihm, dass sie nicht so fröhlich war? Oder, dass sie nicht so aufdringlich war? Das Mädchen blinzelte kurz nachdenklich. "Hm.. kein Problem.." dabei lächelte sie kurz ziemlich schwach und kaum merklich. "Ich heiße Kimora Kaisuko.." die Lehrerin klinkte sich kurz ein und beugte sich nach vorne.

      "Kimora ist unsere Stellvertretende Klassensprecherin und eine Vorzeigeschülerin. Wenn du auch gute Noten schreiben möchtest, dann halte dich an sie.." - "Oh.. so gut.. bin ich nicht.." Kimora mochte es nicht, dass sie so in den Mittelpunkt gestellt wurde und es war ihr auch unangenehm. Doch es stimmte, sie tat sich wirklich sehr leicht und musste kaum lernen. Ihr letztes Zeugnis war nur aus Einsern bestanden, da es keine höhere Zahl gab. In alles, was Kimora ihre Leidenschaft und ihren Ehrgeiz steckte dauerte es etwas länger, aber wurde dafür belohnt. "Spiel..spielst du schon lang Gitarre?" fragte sie nun neugierig nach. Sie konnte zwar kein Instrument, aber sie wollte schon immer Gitarre spielen lernen um sich besser ausdrücken zu können. "ist... es schwer das zu lernen?" das erste mal in ihrem Leben, verstand sich die schwarzhaarige mit einem Jungen und er schien ihr nicht abgeneigt zu sein weswegen sie auch etwas ihr Herz öffnete und seinen Blick suchte. Diese Augen, sie konnte bis in seine Seele blicken und das war genau das, was Kimora immer gewollt hatte. "Du scheinst.. ja beliebt zu sein.." kurz ließ sie den Blick über die Klasse schweifen und wirkte seit langem mal freidlich. Doch dann fiel ihr Blick plötzlich auf ihre Freundin die neben den beiden saß und.. sie..sie.. himmelte.. den jungen Mann an! Kimora blinzelte verwundert und etwas erschrocken ehe sich ihr leichtes Lächeln verzog. Sie dachte kurz nach. Hanami fand ihn also gut? Wirklich gut? Erging es Hanami denn genauso wie ... ihr? Das Herz des Mädchens wurde schwerer, als sie dies realisierte ehe sie kurz kaum merklich seufzte. Vielleicht, war es besser sich zurück zu ziehen. Nun wurde plötzlich ihr Gesichtsausdruck wieder ernster, so wie er Anfangs gewesen war und sie löste sich schweren Herzens von seinem Blick. Es sprach soviel Emotion aus diesen Augen und schon verschloss Kimora ihr Herz und ihre Augen wurden wieder leerer. "Ich kann mir vorstellen dass du beliebt bist.." kam nun von ihr.

      Nach dieser Stunde wurde Kimora darum gebeten dem Neuen seinen Spind zu zeigen und wie wenn es Gottes Wille wäre war er neben ihrem. ~ Na wundervoll..~ murrte sie innerlich. Sie musste ihn doch für Hanami loslassen, damit sie glücklich war. "Also. Das hier ist deiner Aniko - san" sie nannte ihn respekthalber bei seinem Nachnamen. So konnte sie für sich innerlich mehr Abstand gewinnen und auch wenn ihr Herz gerade immer mehr zu schmerzen schien, war es wohl das Richtige. Plötzlich erschien hinter Kimora ein blondes, hübsches Mädchen mit zwei Zöpfen. Kimora blickte über ihre Schulter direkt in Hanami's Gesicht ehe sie kurz hochschreckte und ihre Hand erschrocken an ihre Brust legte und kurz erschrocken ausatmete. "Entschuldige Ora - chan" dabei lächelte sie fröhlich. "Hallo, du warst vorher nicht bei mir. Ich heiße Hanami Asuko..und ich.." dabei zog sie plötzlich ein Blatt Papier auf dem sie vorher gezeichnet hatte hervor und hielt es mit beiden Händen etwas nervös hin. "...hab dir was gezeichnet, weil ich find dich hübsch und du hast mich sofort verzaubert..ja ich weis ist ein bisschen aufdringlich, aber magst du mit mir zum Karaoke gehen?" dabei sah sie ihn mit großen Augen fragend an. Irgendwie war sie ja schnucklig und sie konnte wohl ihre Gefühle sehr gut ausdrücken. Hanami sah zu ihrer Freundin und legte ihre eine Hand auf ihre Schulter. "Das im übrigen meine beste Freundin..." kurz lächelte das Mädchen mit dem sich Rio vorher so nett unterhalten hatte. Hanami lächelte verlegen und sah zur Seite. "Also wenn du denkst ich möchte ein Date.. dann .. liegst du falsch.. ich möchte dich nur mal kennen lernen und Ora-chan kann ja mitkommen" - "Was .. wie? ich?" - "Ja du! Ich mach dich platt dieses mal!" Kimora nickte nur leicht. "Ja das tust du .." nun sahen beide Mädchen zu Rio hoch. "Was sagst du?"





    • Ihr Name war wie Musik in seinen Ohren und das sie auch noch stellvertretende Klassensprecherin und eine Vorzeigeschülerin ist, fande Rio sehr interessant und sein Blick wurde noch etwas sanfter. Das ihre Banknachbarin auch ein wenig Interesse an ihm zeigte blendete er einfach aus, denn etwas hatte Kimora an sich. "Ein sehr schöner Name." Er stützte sich mit seinen Händen über die Lehne des Stuhls und sah sie an. "Nun Gitarre ist sehr einfach zu spielen und zu lernen, falls du möchstest kann ich dir bei Gelegenheit mal was zeigen. Ich hoffe das es hier ne Musik AG oder sowas in der Art gibt. Das wäre echt cool."
      Das Mädchen schien sein Interesse geweckt zu haben und auch wenn die anderen Schülerinnen der Klasse auch gerne seine ganze Aufmerksamkeit beanspruchen würden, so blieb er einfach hier bei ihr sitzen und zuckte nur mit den Schultern als sie anmerkte wie beliebt er zu sein scheint.
      Ein schlechtes Aussehen hatte Rio ja nun wirklich nicht und er war auch noch sportlich.. Genau das was alle Mädchen als Traummann sehen, doch Rio gab nicht viel darauf, denn ihm war der Charakter ebenfalls wichtig.
      Nach der Stunde zeigte sie ihm noch seinen Spind und er öffnete ihn auch gleich. "Danke dafür. Falls ich meinen nicht finden sollte, dann schau ich einfach wo du deinen hast und schon habe ich ihn gefunden." Er lächelte und kratzte sich am Hinterkopf.
      Doch dann trat hinter ihr ein blondes Mädchen auf, das sich etwas hinter Kimora vesteckte.
      Rio sah etwas um Kimora um und blickte das Mädchen verwundert an. Als sie sich dann noch vorstellte und Rio ein Blatt Papier mit Herzchen usw vor die Nase hielt. Musste er leicht schmunzeln. Doch er blieb ganz cool und sah zu ihr. "Danke das ist lieb Hanami."
      Er sah die Mädchen abwechselnd an und sie konnten unterschiedlicher nicht sein. "Ihr seit mir ja zwei." Rio trat zwischen die beiden und legte eine Arme über sie und beugte sich zu ihnen hinunter. "Klar würde ich gerne mit euch beiden ausgehen." Er grinste beide an und löste sich dann wieder von ihnen. Er nahm die Zeichnung von Hanami in die Hand und hängte sie sich in seinen Spind. "So siehts doch gar nicht mehr so kahl aus." Er schlug den Spind wieder zu und sah die beiden an."Wann soll die Sache starten? Ich geh Montag, Mittwoch und Freitags immer zum Training und dann in die Sauna."
    • Als er sich so weit nach vorne beugte senkte das junge Mädchen verlegen den Blick ehe sie weiter sprach. Sie sah dabei auf ihre Tischplatte "Ja, es gibt hier tatsächlich einen Musikraum und eine passende AG dazu." Kimora nickte leicht ehe sie seinen Blick sah. Wie gerne würde sie sich in seine Arme begeben, denn dieses Gefühl, dass sie in seiner Nähe hatte, war ihr fremd und sie wollte es unbedingt erforschen, jedoch hielt sich Kimora zurück. Hanami, ihr geliebte Freundin. Was würde sie von ihr denken, wenn sie ihn für sich beanspruchen würde? Sie wusste es. Würde Kimora zu ihr kommen und ihr sagen, dass sie sich wohl in ihn verliebt, hätte würde Hanami es hinnehmen und ihr freie Bahn lassen. Sie würde sagen, es sei alles in Ordnung, doch sie würde lügen und dessen war sich die Dunkelhaarige mehr als bewusst. Nach der ersten Stunden, hatte sich das Mädchen wieder etwas gefasst und stand mit Rio am Spind. Kimora nickte nun ernst ehe sie leicht einen Mundwinkel wieder nach oben zog, als würde sie etwas lächeln. Es war anders als bei den anderen, aber es schien, wie wenn es nicht alles war, war sie an einem Lächeln geben konnte. Doch kaum einer kannte es hier. Hanami konnte es noch kennen, aber sonst war Kimora einfach eine normale Mitschülerin.

      Nachdem auch Hanami bei den beiden angekommen war, weitete das Mädchen ihre Augen, als ihr Brief angenommen und in den Spind gepackt wurde. "Oh..mein Gott!" sie lächelte fröhlich und packte Kimora leicht am Kragen ehe sie diese kurz zur Seite zog. "Er hats wirklich angenommen.. ich dachte ich blamiere mich total!!" ihre Freundin sah sie nur an und nickte wie immer und Hanami legte ihren Arm um ihre Schulter. "ich weis es.." sie flüsterte ihrer Freundin ins Ohr. "Dieser ist meiner..." Kimora weitete kurz die Augen, denn ihrem Herz versetzte es einen kleinen Stich ehe sie kurz nachdenklich den Blick senkte. ~ Ich dachte es mir.. ich habe es doch geahnt..ich habe keine Chance.. denn Hanami.. hat sich in ihn verliebt..~ Als der junge Mann seine Arme dann um beide legte zuckte Kimora kurz zusammen. "ähm.. wieso geht ihr beide denn nicht.. alleine?" fragte sie nun ehe sie etwas zurückwich. Hanami lief hochrot an. "Ähm.. hey.. weil das komisch wäre.. ich..will es doch nicht überstürzen!" - "Ah..okay...ich kann doch nur samstags.." Hanami sah nun zu Rio hoch. "Würde dir auch Samstags passen?" sie sah ihn fragend an ehe Kimora sich wegdrehte.





    • Rio sah ziwschen den beiden hin und her und musste über sie lächeln. Sie waren wirklich grund verschieden, aber auch irgendwie süß.
      "Klar Samstag geht klar. Bis dahin sollte auch zu Hause Ordnung herrschen. Ich hab zwar mein Zimmer schon ein wenig eingerichtet, aber der Rest ist noch nicht annähernd fertig." Er sah auf sein Handy welches vor kurzem aufleuchtete. "Na toll..", murmelte er vor sich hin. Sein Vater würde wohl die ganze Woche nicht nach Hause kommen, da er so viel um die Ohren hat. "Da soll einer nochmal sagen es hat Sinn gemacht das wir umgezogen sind.." Er senkte seinen Blick und sah dann zu den Mädels. "Oh sry. Ich woltle keine Selbstgespräche führen." Er legte das Handy in seine Tasche und schloss den Spind. Rio beugte sich zu den Mädels hinunter. "Jedenfalls freue ich mich jetzt schon sehr auf Samstag." Er strahlte über beide Wangen. Noch nie wurde er gleich am ersten Tag überrumpelt und dann noch von zwei Mädels gleichzeitig. "Also wir sehen uns dann im Unterricht." Er drehte sich um und winkte, ehe er die beiden alleine lies.

      Rio lief vorbei an den ganzen Aushängen der Schule und sah dann auf die AG´s. Es gab tatsächlich ein Basketballteam und eine Musik AG. Für beides schrieb sich der blonde Junge gleich ein und notierte sich die Treffen auf seinem Handy.
      Der restliche Tag verlief ruhig, aber dennoch wurde er von den Schülern, besonders von den Mädels unter die Lupe genommen und weiter ausgefragt. Ja er war das neue Objekt der Begierde und jeder wollte ein Stück vom Kuchen abhaben. Rio blieb dennoch er selbst und gelassen, denn er bildete sich nichts darauf ein, was ihn sympathisch machte. Heute fand die Musik AG statt und nach der offiziellen Schule ging er zu dem Musikraum, wo er auch gleich von allen anderen beglubscht wurde. "Na sieh einer an, ein neues Gesicht in unseren musikalischen Reihen." Die Lehrerin war gerade am meditieren und öffnete ihre Augen, als Rio in den Raum trat. "Herzlich Willkommen hier bei uns. Und keine Sorge du bist hier gold richtig ich mache immer ein paar Entpannungsübungen bevor die Stunde losgeht. Alos setzt dich ruhig dazu und geh noch ein wenig in dich." Rio nickte, legte seine Sachen ab und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden und schloss seine Augen. Die Lehrerin machte ein paar Atemübungen und gleichzetig ein paar Stimmübungen. Rio kam sich etwas komisch dabei vor, aber es schien keinen zu interessieren wie er sich dabei anstellte.
      Nach den Übungen sollte er sich den anderen vorstellen. "Mein Name ist Rio Aniko und ich bin seit heute neu auf der Schule." In der AG waren alle Stufen vertreten und sie begrüßten ihn herzlichst. "Schön da können wir ja anfangen. Was für ein Istrument willst du gerne probieren?" "Ich kann gut mit der Gitarre umgehen und schreibe meine eigenen Texte." Die Lehrerin horchte auf und lächelte ihn sanft an. "Na dann zeig uns doch gleich was du kannst." Rio sah sie mit großen Augen an. "Was ich?" Sie nickte nur und trat zu den anderen Schülern. "Die Bühne gehört dir." Rio schluckte. "O..key.." Er nahm sich die Gitarre, stimmte diese und setzte sich auf den Tisch der Lehrerin um seine Augen zu schließen und tief durchzuatmen. Nur ganz ruhig.. du packst das.. Es dauerte nicht lange und er fing an zu spielen.

      Do you think about me cause I don't have any doubt
      You must in this life
      Even though you're never there, I didn't feel you disappear
      From sight, you did it well
      And now you and I share the same life missin' out
      And so the story goes
      That we're left, we're stuck with a broken house
      I know that if I
      I had the chance, I'd let you know that I understand
      I've let you go
      I don't need you by my side I think by now I'm doin' fine
      Myself, on my own
      And I feel you time to time, like you're sending outta sign
      I can tell you're not alone
      Because you and I share the same life missin' out
      And so the story goes
      That we're left, we're stuck with a broken house
      I know that if the
      The chance appears I'd have no fears
      We both share pain, we feel the same...

      Er hörte auf zu spielen und er schaute in die Runde. Alle sahsen mit offenen Mund da oder lächelten ihn an. Dann kam ein großer Abplaus für ihn. "Danke euch..So gut bin ich gar nicht.." Er sah verlegen zur Seite. "Aber schön wenn es euch gefallen hat." "Das war großartig! Du solltest beim nächsten Wettbewerb mitmachen und die Schule vertreten." Rio sah sie überrascht an. "Meinen sie wirklich?" "Ja aber sicher überlegs dir."
    • "Ja? Wahnsinn!" freute sich Hanami nun ehe sie ihre Hände ineinander faltete und dabei sah sie ihrer Freundin aufgeregt in die Augen. Kimora schmunzelte nur. Manchmal beneidete sie ihre Freundin um ihren Optimismus. Doch dann wurde sie aufmerksam auf einen Lauten Gedanken, den Rio wohl aussprach. Etwas besorgt, jedoch reserviert stand sie da und sah ihn an und auch Hanami verging das Lächeln. "Kein Problem" sie machte nur eine leicht abwertende Geste um seine Handlung zu entkräften. "Ich hoffe mal, dass nichts schlimmes ist.." Ja, Hanami konnte es ja doch nicht lassen. Sie war sehr neugierig und Kimora hielt sich das lieber zurück. Sie war so der Meinung dass wenn etwas wäre und er würde ihnen vertrauen, dann würde er sich ihnen anvertrauen, sonst ginge sie das doch nichts an. Jedoch war Hanami da immer anders eingestellt gewesen. "Dann sieh' dir mal die Schule weiter an" schlug die dunkelhaarige nun vor und entfernte sich nun von den beiden anderen. Hanami folgte ihr. "Er ist sehr hübsch und süß.." schwärmte sie ihr vor und ihre Freundin hörte ihr nur still schweigend zu. Sie wollte ihr nicht zustimmen, denn er war so viel mehr als das. Er war sofort mit seinem Blick in ihre Seele eingedrungen und hatte sie verzaubert, doch da Hanami ihn ja so oder so schon für sich beschlagnahmt hatte, würde es keinen Sinn machen. Kurz wurde sie traurig ehe sie kurz leise durchseufzte.

      Die Zeit verging wie im Flug und da der Klassensprecher heute krank war, musste Kimora einiges in der Pausen und nach der Schule an Papierkram händeln. Sie war die helfende Hand der Lehrerin. Hanami war währenddessen schon mal nach hause gegangen, denn sie war in keiner der AG's nach dem Unterricht tätig und auch wenn Kimora mit dem Gedanken spielte vielleicht in eine einzutreten, hatte sie Angst. Sie wusste das Rio sich sicher in die Musik AG eintragen wollte, aber da Kimora nur singen konnte, würde das sicher nicht gut gehen. Gerade ging sie mit einem Stapel Schulhefte an der Musik AG vorbei als plötzlich eine herrliche Stimme erklang, die Kimora zum anhalten aufforderte. Da die Tür etwas offen war konnte das Mädchen hineinsehen. Es war Rio. Was für eine wundevolle Stimme. Es war wie Balsam auf der Seele und auch wenn es Kimora verwehrt bleiben sollte, dass er ihr sein sollte so lautschte sie die Musik, lehnte sich draußen an die Wand und schloss die Augen. Nachdem das Lied endete, öffnete sie die Augen und senkte den Blick. Sie war durchaus traurig. Irgendwie hatte sie das Gefühl in ihrem Herzen, dass dieses lied ihren Schmerz sehr gut nachvollzog und vielleicht auch seinen. Kurz wandte sich Kimora nochmal zur Tür und sah in das Musik Ag Zimmer ehe sie nun weiterging. Sie musste unbedingt die Hefter wegbringen. Keine Zeit zu träumen, keine zeit zu bereuen!





    • Rio strahlte über beide Ohren. SIe waren die ersten die jemals ein Song von ihm hören durften und sie fanden es wirklich toll? Das war Balsam für seine Seele und er wollte gar nicht länger darüber nachdenken, sondern stimmte gleich zu. "Wo soll ich mich eintragen?" Die Lehrerin war sehr glücklich darüber und gab ihn den Zettel und einen Stift. Rio unterzeichnete sofort und wusste auch gleich mit welchem Lied er alle umhauen würde. "Dann freuen wir uns sehr das du unsere Schule mein Wettbewerb vertreten wirst. Es wird jedes Jahr immer schwerer jemanden dafür zu begeistern, da die anderen Anwärter der Schulen noch kaum zutoppen sind. Manche kommen dirket aus speziellen Musikschulen wo Gesang und Performance an vorderer Stelle stehen und ja was soll ich sagen es wird nicht leicht für dich Rio, aber dennoch glaube ich das du alle umhauen wirst." "Ich werde mein Bestes geben." "Dran habe ich keinen Zweifel."
      Den Rest der AG Stunde verging wie im Fluge und der junge Mann machte sich dann auf dem Weg auf den Schulhof wo er sich dann auf eine Bank setzte und die warmen Sonnenstrahlen auf sich scheinen lässt.
      Für ihn war das alles so unreal das er es immer noch nicht glauben konnte, das ausgerechnet er als der Neue bei dem Wettbewerb antreten durfte und das er auch gleich ein Date am Samstag mit zwei hübschen Mädels abknöpfen konnte. Er lehnte sich entspannt zurück und wollte eigentlich gar nicht nach Hause gehen. Denn zu Hause würde er ja eh alleine sein, da sein Vater nicht nach Hause kommen wird.
      Er nahm sein I-Pod heraus und stöpselte es in seine Ohren. Er schloss seine Augen und lehnte sich entspannt zurück. In seinem Kopf kreisten die beiden Mädels und er freute sich schon sehr auf das Date mit den beiden. Sie schienen wirklich Interesse an ihn zu haben. Obwohl er findet das die blonde ihm eher anhimmelte als ihre schwarzhaarige Freundin. Aber dennoch fand er Kimora interessanter. Sie war anders.. Nicht so überheblich. Er schmunzelte bei den Gedanken.
    • Der Pausenhof, war heute sehr gelebt, deswegen hatte sich Kimora auf eine kleine grüne Bank zurückgezogen um mit ihrem Club zu sprechen. "Neeeeein, das ist doch voll dämlich Chefin" erklang eine Stimme eines jungen Mannes der neben Kimora saß. Kimora sah ihn verwundert an. "Na, wieso sollte sich jemand aus Nächstenliebe so etwas an tun und sich ans kreuz hängen?" ein anderes Mädchen mit roten Haaren klinkte sich ein. "Na gerade aus Nächstenliebe um die Menschheit zu retten!" - "Ach so ein unfug!" Kimora sah zwischen den beiden hin und her. "Was meinst du dazu Kimora?" sie dachte nach und ihre Finger an ihr Kinn. "ich schätze..aus nächstenliebe.. tut man viele Dinge, die einem anderen als irrsinn erscheinen oder?" Kiki grinste breit und stemmte triumphierend die Hände in die Hüften ehe Kona der junge Mann sie nur genervt ansah. "Ach.. habt ihr schon mal sowas getan Chefin?" Kimora blinzelte perplex bei solch einer Frage. "Äh.. wie?" - "Na habt ihr schon mal aus Nächstenliebe gehandelt.. und eine richtig blödsinnige sache beführwortet?" Kimora sah zu Rio hinüber und nickte kurz sanft. "Und was war es?" - "Das ist ein geheimnis.."

      Während Kimora mit ihrem Club sprach ging Hanami zu dem jungen Mann den sie anbetete und setzte sich zu ihm. Sie wollte ihn nicht stören deswegen war sie ganz leise. Ach, wie gerne hätte sie sich an ihn gelehnt oder ihn geküsst, so verliebt war sie, aber das konnte sie hier nicht bringen. Auch sie dachte nach und biss sich kurz verzweifelt auf ihre Unterlippe. Was sollte sie nun tun? Doch dann fiel ihr ein Plakat auf und Hanamis grünliche Augen weiteten sich ehe sie lächelte und schon einfach ziemlich mit leicht rosigen Wangen und ihren zierlichen Fingern über seine Ohr fuhr. Sie wollte ihn nicht erschrecken, aber das würde wohl passieren. "Hey hallo!" dabei winkte sie kurz lächelnd ehe sie zu Kimora hinüber sah. "Oh.. der Philosophierclub.." sie musste kurz grinsen und wank ihrer Freundin zu. "Ora-chan komm doch zu uns!"

      Kimora zuckte kurz verwundert zusammen und sah zu den beiden hinüber ehe sie sacht den Kopf schüttelte. Ihr Gesichtsausdruck war ernst ehe Hanami eine leicht enttäuschte Schnute zog. "Oh..wie mies..naja auch egal.." dabei schlug sie nun ihr bein über das andere und lehnte sich zurück wie Rio es getan hatte. und blickte hoch in den Himmel. "He.. Rio.. " fragte sie nun ehe sie aus den Augenwinkeln zu ihm hinüber sah. "Ich find dich jetzt schon toll.. jetzt wollte.. ich.. also.." sie schloss kurz von sich selbst genervt die Augen. "Ob du mit mir auf das Lichterfest gehst..das ist nächste Woche ...am Samsatag abend und .. ich habe noch keinen der mich begleitet.." dabei setzte sie sich auf. "Ich wollte eigentlich Kimora fragen.. ob sie mit mir hingeht.. aber zwei Mädchen alleine im Kimono sieht irgendwie dämlich aus..weil es ja eigentlich für Pärchen augelegt ist.."





    • Das Treiben auf dem Schulhof beobachtete der junge Mann mit einem kurzen Augenblick, ehe er sie wieder volkommen schloss und der Musik auf seinem Ohren seine Aufmerksamkeit schenkte. Dann bemerkte er wie die Bank etwas nach unten sackte. Rio zeigte aber kein Interesse an der Person die sich gerade neben ihn platzierte, warscheinlich war es nur ein weiteres Mädchen was mehr von ihm wissen wollte, als ihm doch lieb war. Daher behielt er seine Haltung und sahs entspannt da.
      Doch dann vernahm er Stimmen und sah doch mit einem Augen nach links. Er weitete sie kurz und nahm einen Stöpsel aus seinem Ohr ehe er das Gespräch der beiden Mädels mitbekam, mit denen er in die selbe Klasse ging und am Samstagabend mit ihm die Karaokebar rocken werden.
      Er verfolgte die beiden weiter und die schwarzhaarige schien keine Lust zu haben sich zu den beiden zu gesellen. Nun sie war ja auch mitten in ihrer AG. Wozu sollte sie auch hier her kommen, es gab ja schließlich wichtigeres. Doch die Blonde schien sich etwas darüber aufzuregen und dann wandte sie sich noch zu dem Schönling. "Ähm was?" Er sah sie verdutzt an und sah dann zu dem Plakat was vor den beiden an der Wand hing. "Ich finde es überhaupt nicht dähmlich wenn ihr beiden dorthin gehen würdet. Kimonos sehen doch immer gut aus." Dabei grinste er sie frech an. "Klingt interessant, aber ich weiß noch nicht ob ich den Samstag da kann..."
      Er wusste überhaupt nicht wie lange er hier noch bleiben wird, denn man wusste bei seinem Vater nie ob sie von heute auf morgen wieder umziehen werden.. Er seufzte und machte seine Musik aus. "Ich überlegs mir ok? Aber nur wenn Kimora auch mitkommt. Zu dritt macht das doch viel mehr Spaß."
      Der I-Pod wanderte in seine Tasche und dann stand er auf verabschiedete sich von Hanami und verließ das Schulgelände. Er hatte noch eine Menge zu erledigen und er musste sich ja nun schließlich auch auf einen Wettbewerb vorbereiten..

      Die erste Woche verging ziehmlich schnell und Rio hatte sich in seiner Wohnung gut eingelebt und alles stand dort wo er es haben wollte. Sein Vater war nicht einmal zu Hause und sie telefonierten nur einmal in der Woche. Langsam gewöhnte er sich an das Alleinsein und machte das Beste draus.
      Dann war es endlich Freitag und der junge Mann war gerade am Spind um seine Schulsachen einzuräumen. Er sah nochmal zu der Zeichnung von Hanami und nahm sie in der Hand. Es war schon wirklich süß von ihr. Vielleicht auch ein wenig übertrieben.
      Morgen Abend würde er mit den beiden ausgehen und heute stand noch Sport auf der Tagesordnung. Lange freute er sich darüber wieder Basketball spielen zu drüfen. Rio machte sich auf dem Weg zur Turnhalle und schlüpfte in seine Sportsachen ehe er sich zu den anderen aufs Feld stellte. "Hey ich bin Rio. Ich freu mich auf coole Spiele mit euch." Der Coach, ein etwas älterer Herr mit grauen Haaren, sah zu ihm auf. "Na dann zeig mir was du drauf hast Junge."
      Rio lächelte nur und nahm den Ball in die Hand und zeigte was er drauf hat. Dann kamen auch noch Gegner ins Spiel, die er mit einer Leichtigkeit umspielte und alle Körbe traff. Alle kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und einige Schülerinnen versammelte sich auf der Tribühne um ihn zuzusehen. "Und wie war ich?" Ein kleiner Applaus war zu hören und Rio bedankte sich. "Dann legen wir mal richtig los!", rief der Lehrer dem Team zu.
      Rio spielte den restlichen Nachmittag Basketball, ehe er sich dann langsam zur Umkleide aufmachte um zu duschen.
    • Hanami sah Rio hoffnungsvoll an, jedoch wollte er Kimora dabei haben und irgendwie blinzelte das Mädchen nun verwundert. "Ähm..Ora-chan?" dabei sah sie nun hinüber zu ihrer Freundin. Vielleicht hatte er sie doch einfach nur falsch verstanden doch ehrlich gesagt wäre sie gerne alleine mit ihm gewesen, jedoch konnte man ja nicht alles haben. Sacht strich sich das Mädchen durch die Haare und seufzte. "Das könnte schwer werden..." Kimora mochte nämlich keine Kimonos und sie auf solch ein Fest zu bringen, war für Hanami ein ziemlich nervenaufreibendes Erlebnis. Die Woche verging schnell und schon war Freitag. Heute musste Kimora wieder die Arbeiten des Klassensprechers übernehmen. Sie wollte unbedingt Schülersprecherin werden und deswegen strengte sie sich an und machte viele Überstunden, deswegen war sie oft die letzte die ging, denn somit konnte sie ihr Ziel erreichen. Sie wollte unglaublicher Weise für die Schüler da sein und sich ihre Probleme anhören und ihre Schule vertreten. Überhaupt konnte sie so der Liebelei ihrer Freundin entfliehen und natürlich Rio. Sie musste nicht an ihn denken und spürte diesen Schmerz in ihrer Seele nicht so stark wie wenn sie nur zuhause säße. Nachdem der Lehrer mit dem Baskettballunterricht fertig war, half das Mädchen die Bälle einzusammeln. "Ich geh schon mal.. den Rest bekommst du alleine hin oder?" Kimora nickte nur.

      Es war noch viel zu tun, aber das musste Kimora alleine hinbekommen. Also zog sie Matten und Langbänke aus dem Geräteraum für Montag. Dafür hatte sie einen Plan von ihrem Klassenvorstand bekommen. Sogar der Springbock wurde raus geschoben. Als sie gerade die Seile raus zog, musste die junge Frau hin und wieder hochblicken zum Korb und zog wieder leicht lächelnd einen Mundwinkel nach oben. Sie konnte der Versuchung nicht widerstehen. Es war ja schließlich keiner mehr hier und die Geräte störten sie doch nicht als Spezialistin. Sie konnte sie ja nutzen! Somit ergriff sie nun einen Ball und warf diesen hin und wieder in den Korb. Natürlich war das Geräusch des Balles der aufprallte zu hören und dieser war ja nicht gerade leise. Jeder einzelne war ein Treffer. Doch dann blickte sie zu ihrem Knöchel hinunter und drehte ihren Fuß kurz nach außen. Es schmerzte gerade nicht. "Nur..Einmal..." flüsterte sie leise zu sich selbst ehe sie die Augen schloss und tief durchschnaufte.

      Sie ließ den Ball auf den Boden dribbeln ehe sie über die Matten lief auf den Springbock zu auf diesen sprang und von diesem wirklich hoch in die Luft kam. Dieser Moment war für sie alles, als würde sie fliegen. Ja, er war magisch und es fühlte sich toll an. Kimora kam wirklich hoch und die Erhöhung benutzte sie um einen Korb zu machen. Der Ball landete im Korb, durch einen dunk und das Mädchen hing am Basketballkorb. Doch wie kam sie da nun wieder runter? Sie sah zu ihrem Knöchel, der nun leicht schmerzend pulsierte. Dabei seufzte sie kurz genervt ehe sie kurz nach links sah und die ausgefahrenen Seile neben sich erblickte. Vorsichtig fasste sie nach einem doch erhaschte es nicht Doch plötzlich konnte sie es schließlich mit einem Bein erreichen. Kimora ergriff es und ließ sich daran hinunter ehe sie sanft auf ihren Fuß aufsetzte. Sie sammelte nun den Ball ein, als wäre nichts gewesen und verräumte ihn, doch war dabei auffiel, dass sie humpelte und ihren linken Fuß sehr belastete.





    • Die warme Dusche fühlte sich sehr gut auf seiner Haut an und als der junge Mann wieder aus der Dusche kam und sich abruppelte hörte er von draußen das sich wohl noch jemand in der Halle befand. Schnell warf er sich seine Sachen drüber und schnappte sich seine Tasche, ehe er sich nochmal zur Halle begab und durch einen Spalt der Tür nach drinnen schielte.
      Für einen Moment konnte er niemanden erkennen, doch nachdem er die Tür ein Stück weiter geöffnet hatte sah er sie wieder, Kimora. Rio blieb mit offenen Mund stehen und sah ihr dabei zu wie sie den Ball mit einer Eleganz in den Korb warf. Beim nächsten Wurf schien sie etwas in Schwierigkeiten zu sein und Rio dachte für einen Moment darüber nach ihr zu helfen, doch sie fand sich alleine zurecht und er war froh als sie wieder den Boden mit ihren Füßen berührte.
      Dennoch verzog sie ihr Gesicht beim Laufen und hinkte etwas mit dem linken Fuß. Rio lies seine Tasche fallen und rannte zu ihr. "Hey alles ok? Tut dir was weh?" Er lies sie sanft auf den Boden setzen und sah sich ihren Knöchel an. "Kannst du ihn bewegen?"
      Rio sah sie besorgt an, er hätte eher handeln sollen. Langsam und zärtlich strich er ihr über den Knöchel. "Warte kurz.."
      Er stand wieder auf und lief zu seiner Tasche und holte einen Verband heraus. Er wickelte diesen sanft um ihren Fuß und etwas über ihren Knöchel. "Das müsste es fürs erste gehen." Ohne zu zögern nahm er Kimora auf und legte ihren Arm um ihn. "So und jetzt gehen wir zur Krankenstation."
    • Gerade als sie sich fertig machen wollte um zu gehen, passierte es. Sie hörte jemanden und drehte sich zur Türe und weitete erschrocken leicht ihre Augen. Er hat mich beobachtet. Außen ruhig und innen nervös. Warum war er überhaupt noch hier? Natürlich hörte sie seine Worte, jedoch waren sie so dumpf in ihren Ohren deswegen. "Was machst du hier?" erklang in einem schärferen Ton. "Es ist nichts von Belangen. Es geht mir gut" etwas nervös blickte sie zur Seite jedoch wurde sie mit seiner Hilfe gezwungen sich hinzusetzen. Als er sich so ihren Knöchel besah bekam sie es mit den Angst zu tun. "Ich sagte dir doch es geht mir gut!" meinte sie schroff und ihre Hände ballten sich unmerklich zu Fäusten, als sie den Hallenboden berührten. Es war nicht gut. Es war gar nicht gut! Sie versuchte jedes kleine Gefühl, dass in ihr hoch stieg zu unterdrücken. Als er sie besorgt ansah, trafen sich ihre Blicke. Da war es wieder, der Blick tief in die Seele und berührte ihr Herz, so lieblich wie es noch nie gewesen war. Als würde die Zeit still stehen. Ob er dies auch spürte? Unwichtig! Er gehörte Hanami. Sie wandte ihren Blick leicht beschämt zur Seite ehe sie die Augen schockiert weitete, denn seine zärtliche Berührung und auch wenn es nur der Knöchel war, war quälend. "H..hey!" kam nun ihr nun ehe sie nicht mal wusste, was sie wirklich sagen sollte. Als er nun ihren Knöchel mit Verband verarztete blinzelte sie still und ließ ihn einfach machen. Doch dann legte Rio noch eine schippe drauf. Er hob sie hoch und da Kimora so ein Fliegengewicht war, hatte sie sich kurz erschrocken. "W..was machst du denn?!" dabei legte sie ihre Arme nun reflexartig um seinen Hals, da sie Angst hatte fallen gelassen zu werden. Wie sollte man den Kerl denn vergessen, wenn er so etwas machte. "Das ist wirklich nicht nötig.. ich kann gehen und.." dabei seufzte sie. "..das ist eine für immer bleibende Verletzung.." erklang nun leise von ihr ehe sie den Kopf senkte. Rio's Geruch betörte sie und sie wollte einfach nur weg. "Du solltest mich lieber runter lassen.." erklang nun ruhig von ihr ehe sie ihn mit kalten Blick ansah, obwohl tief in ihren Augen etwas anderes gesprochen wurde. In ihr tobte ein Sturm aus Verzweiflung und Verlangen, wie auch Schuld und Liebe. Alles wurde von einem starken Herzklopfen untermalt.





    • Rio sah das Mädchen verwundert an. "Keine Widerrede. Das muss sich jemand ansehen." Behutsam trug er sie aus der Turnhalle in Richtung Krankenzimmer und setzte sie auf der Liege ab. "Du wartest hier. Ich seh nach ob ich jemanden finde der sich deinen Knächel ansehen kann." Sie konnte ihn noch so kalt ansehen, doch Rio konnte das Mädchen doch nicht einfach so zurücklassen.. Das würde er nie machen. Am Ende würde er noch eine Standpauke von ihrer besten Freundin bekommen. Darauf hatte er keine große Lust.
      Wenig später kam er mit einer Krankenschwester zurück und diese untersuchte den Knöchel. Tausend Fragen stellte sie dem Mädchen und Rio wartete draußen im Flur.
      Wenige Zeit später kam sie heraus und er durfte wieder rein treten. "Soweit ist nichts gebrochen, aber leicht verstaucht. Sie sollte etwas Ruhe habe und sportliche Akivitäten vermeiden." "Alles klar danke für die Hilfe." Er nickte dankend und wandte sich wieder zu Kimora. "Na komm ich bring dich nach Hause."
    • Der verwunderte Blick von Rio, ließ ihren Gesichtsausdruck sanfter werden und Kimora merkte, dass sie keine Chance hatte bei ihm, dass er sie runterlassen würde. Deswegen schwieg sie einfach und versuchte ihren Sturm zu bändigen. Was wirklich schwer war, denn es hatte sie noch nie jemand so behandelt. Vor allem nicht so berührt. Als sie im Krankenzimmer auf der Liege saß, strich sie etwas über das Krankenbett und seufzte kaum merklich. Als der Knöchel untersucht wurde, war Rio nicht mehr da und darüber war das dunkelhaarige Mädchen mehr als erleichtert, denn sie wurde doch von der Krankenschwester schon mit Fragen durchlöchert bis feststand, dass die Krankenschwester da nichts machen musste weil er nur verstaucht war. Ja Kimora hatte dies immer, wenn sie sich übernahm und sie war schnell übernommen. Das war nun mal ihr Leben auch wenn sie körperliches Auspowern sehr genoss. Als die Krankenschwester ging nickte Kimora nur leicht, als Verabschiedung ehe sie vom Krankenbett stieg und ihre Schultasche ergriff, die hier ebenso um Raum war. "Das musst du wirklich nicht.." erklang nun sanftmütig von ihr. Immer noch versucht sie ihm teils die kalte Schulter zu zeigen.d720xes-77433fa8-d109-405b-a8f9-cbe491834c53.jpg





      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nat ()

    • Er wollte ihr wirklich nur helfen und zeigen wie nett er sein konnte, doch er spürte auch das das Mädchen all dies nicht von ihm wollte. "Tut mir leid wenn ich mich so aufgezwungen habe, das war nicht meine Absicht. ich habe mir nur Sorgen um dich gemacht." Er wandte seinen Blick besorgt zur Seite. "Aber ich könnte es mir nicht verzeihen wenn dir unterwegs noch Schlimmeres passiert. Dann würde mich deine blonde Freundin ein Kopf kürzer machen." Er merkte wie sehr die beiden aneinander hingen.
      "Dennoch werde ich dich nicht dazu zwingen mit mir zu kommen. Wenn es dein Wunsch ist das ich dich alleine lassen soll, dann mache ich das auch. Pass aber auf dich auf ja?" Er sah ihr tief in die Augen und da war wieder dieses gewisse etwas was sie ausstrahlte, was sein Herz zum schlagen brachte. "Wir sehen uns morgen."

      Dann verließ der junge Mann sie und die Schule. Draußen atmete er tief durch und die Röte war in sein Gesicht geschrieben. Warum nur machte sie ihn so verrückt?
      Rio lief durch die Straßen und bog auch gleich bei der Halle ein wo er Basketball spielte. Er musste sich etwas ablenken, aber es gelang ihm nicht. Er hoffte nur das Kimora heil zu Hause ankam.
    • Die kalte Schulter wirkte nicht wirklich lange, denn als sie seine Worte, dass er sich Sorgen um sie gemacht hatte blinzelte die Dunkelhaarige und dabei sah sie zu Rio hoch und sah wie er besorgt zur Seite sah. Das hatte sie ja noch nie erlebt, dass jemand sich um sie sorgte, außer ihrer besten Freundin und ihrer Eltern. Aber ein Junge? Vor allem dieser Junge, der ihr Herz insgeheim höher schlagen ließ, seitdem er den Raum betreten und mit ihr gesprochen hatte. Er schien für sein junges Alter schon richtig erwachsen zu sein und nicht wie die anderen Jungen in der Klasse. Kurz nickte das Mädchen. "Ah ja.." als sich ihre blickte trafen, spürte Kimora wie ihr die Hitze in die Wangen stieg und auf ihrer blassen Haut würde sich die sofort erkennbar machen. Auch wenn es nur minimal zu erkennen war.

      Wie gerne würde sie ihm einfach nur um den Hals fallen und ihn einfach im Arm halten und glücklich sein. Jedoch gab es eine Sache die sie sehr daran hinderte. Hanami.. sie mochte ihn und deswegen war es ihre Pflicht sich zurückzuziehen, denn ihrer Freundin das Herz zu brechen könnte sie nie verkraften. Als sich Rio von ihr abwandte, da wusste die junge Frau nicht wirklich war sie tun sollte und irgendwann setzten sich ihre Beine selbst in Bewegung. Sie folgte ihm ohne wirklich darüber nachzudenken und das ohne wirklich aufzufallen. Es gelang wirklich gut. Irgendwann kam sie bei einer Halle für Basketball an, was ihr Herz kurz hochspringen ließ. Er selbst spielte also wirklich.. Eigentlich würde sie ihm wirklich gern folgen, jedoch bestimmte irgendwann wieder ihr Kopf und deswegen wandte sie sich ab.

      Jedoch als sie sich umdrehte da lief sie plötzlich in einen jungen Mann hinein. "Oh entschuldig..." etwas verwundert sah sie hoch und wich zurück. "Hey.. dich hab ich hier noch nie gesehen.." dabei sah der hochgewachsene Kerl zu ihr hinunter und erblickte den Verband an ihrem Bein. "Ich denke ich sollte dich nach hause bringen.. und dann kannst du mir deine Dankbarkeit beweisen.." Kimora ergriff ihre Schultasche und blickte etwas genervt zur Seite. Dass sie vor Angst zitterte war nicht wirklich offensichtlich. "Nein, danke ich finde alleine nach hause!" - "Ich denke eher nicht..aber wenn du dich noch wehrst könnte es sein das.. dein bein noch mehr weh tun wird.." Kimora weitete schockiert die Augen und sah zu dem jungen Mann hoch der einfach nur grinste. Kimora wich zurück jedoch wurde ihre Hand unsanft am Handgelenk ergriffen und somit musste sie ihre Schultasche fallen lassen. Etwas unbeholfen versuchte sie sich zu befreien jedoch gegen so einen Kerl hatte man kaum eine Chance. "Was soll das lass mich los!"





    • So richtig Freude am Spielen hatte Rio heute Ausnahmsweise nicht.. Denn Kimora kreiste in seinem Kopf herum.. ´Ich hätte sie doch nach Hause bringen sollen mit dem Knöchel...´Rio bekam Schuldgefühle.. er könnte es sich nicht verzeihen wenn ihr etwas zustoßen würde. Er lies daraufhin den Ball fallen und rannte in die Umkleide um seine Sachen zu schnappen und eilte so wie er war aus der Halle.
      Nicht weit entfernt sah er wie ein anderer Typ der hier tranierte wild umher schire.
      "HE! Was soll-.." Noch ehe er zu ende sprechen konnte sah er wenn er da anschrie.. Seine Augen weiteten sich und er ballte seine Hände zu Fäusten. "Lass sie los!" Der Kerl drehte sich zu Rio um und grinste ihn an. "Was willst du Wicht denn? Ich will nur meinen Spaß haben." Der Typ war ein paar Köpfe größer wie Rio, doch das störte den jungen Mann nicht, denn er wollte nur Kimora retten..
      Er krämpelte seine Ärmel nach oben und stellte sich vor ihn hin, die Hände in die Hüften gestämmt. Nicht gerade sanft lies er das Handgelenk von Kimora los und kam auf den Blonden zu. Rio sah besorgt zu ihr, doch dann wandte er seinen Blick wieder schnell zu dem Typen. "Wenn du sie noch einmal belästigen solltest oder sie jemals wieder anfässt dann bekommst du es nicht nur mit mir zu tun." In dem Moment kam seine Basketballmanschaft, wie aufs Stichwort, um die Ecke. "Was ist denn hier los?" "Der Typ braucht ne Lektion, der denkt dem gehört hier alles." Ein wenig schien das Großmaul ja doch eingeschüchtert gewesen zu sein, als plötzlich vor ihm 10 Jungs standen die mindestens seiner Größe entsprachen. So schnell konnte niemand von ihnen schauen, so schnell war er auch verschwunden.
      "Wow danke. Ihr seit genau zur richtigen Zeit gekommen." "Gerne doch, Kommst du dann auch?" Sein Blick fiel zu dem Mädchen was auf dem Bordstein hockte. "Ich habe noch etwas zu tun." Sie verstanden und gingen in die Halle.
      Rio ging zu Kimora und hockte sich zu ihr. "Verdammt es tut mir leid.. Ich hätte dich doch begleiten sollen, aber warum bist du eigentlich hier? Wohnst du nicht in einer ganz anderen Richtung?"