Hate Me - Love Me [Shio&Alice]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hate Me - Love Me [Shio&Alice]

      Vorstellung *klick*



      Kyle


      Heute war es soweit und ich wechselte wieder einmal meine Schule, mein Vater hatte sich eine neue Frau angelacht, von der ich bisher nur den Namen kannte und wir zogen auch heute nach der Schule noch zu ihr. Meine Freude auf den erneuten Wechsel und auf einen neunen "Mutterersatz" hielt sich in Grenzen, doch ich bemühte mich für meinen Vater die Sache zu akzeptieren. Ich würde meine Freunde hier vermissen und auch eine sehr gute Freundin. Leider hatte ich in den letzten Jahren kaum eine Beziehung und mit ihr führte ich auch eher eine Freundschaft Plus Beziehung, aber besser wie nichts. Ich packte die restlichen Sachen in die Kartons und trug sie in das Auto. Mein Vater hatte seine Sachen schon gestern Abend gepackt und ein paar Kartons standen auch schon bei seiner neuen Freundin. Ich blickte in die Küche wo er sich gerade seinen morgendlichen Kaffee gönnte. "Hast du alles?" "Ja. Ich denke schon." Ich ging nach oben und sah mir mein leeres Timmer an. Ich mochte es und hatte es erst vor einigen Monaten feritg gestellt. Ich hoffte inständig das ich im neuen Haus auch ein großes Zimmer habe und müsste es nicht mit irgendwelchen Kindern teilen, darauf hätte ich nun wirklich keine Lust.
      Ich schnappte mir meinen Rucksack, der mit allenmöglichen Stickern und Buttons zugekleistert war, zog mir meine Chucks an und ging wieder nach unten. "Wir können", mumelte ich in die Küche hinein." Mein Vater stand auf und kam zu mir und nickte. Wir stiegen ins Auto und ich warf meinen Rucksack auf die Rückbank.
      "Dann auf in die Zukunft", sprach er und fuhr los.
      Ich sah noch betrübt unser altes zu Hause nach, ehe es schlussendlich ganz verschwand.
      Während der Fahrt hörte ich Musik und sah nach Draußen. Wir fuhren ungefähr eine Stunde und dann hielten wir auch schon an der Schule an. Sie kam mir viel größer vor als in meiner Erinnerung, aber damals war ich auch noch klein. "Ich hole dich später wieder ab und Kyle?" "Hm?" "Mach keinen Ärger." Ich lächelte ihn an. Er wusste genau das ich Ärger magisch anzog und ich auch gerne Ärger verbreite.
      Ich ging über den Schulhof und alle schienen schon in ihrer Klasse zu sein. Ich meldete mich brav beim Sekretariat wo mir die gute Frau auch gleich sagte in welche Klasse ich komme. "13a", murmelte ich vor mich hin. Sie fasselte da noch etwas von einen schönen Tag, den sie mir wünschte, aber um ehrlich zu sein wollte ich das gar nicht hören. "Ähm ja. Danke." Ich machte mich auf und suchte wie ein doofer diesen Raum. Früher gab es mal soetwas wie ein Empfangskomite? Aber heute wohl nicht mehr. Nach gefühlter Ewigkeit kam ich endlich an dem Raum an. Ich lauchste an der Tür und der Lehrer war mitten im Unterricht. Ich klopfte an die Tür und dann wurde es still im Raum. "Entschuldigen Sie mich kurz." Er kam zur Tür und öffnete sie und starrte mich an. "Ah Sie müssen der Neue sein. Recht spät würde ich sagen." "Ja ich hatte den Raum nicht gefunden.." Am liebsten hätte ich ihn meine Meinung gegeigt, aber ich sollte nicht auffallen.
      "Gut kommen Sie rein." Wir betraten den Raum und alle Augen waren auf mich gerichtet. Ich liebte es im Mittelpunkt zu stehen und als ich meinen Blick durch die Reihen schweifte sah ich das es hier auch sehr hübsche Mädels gab die auch übbig bestückt waren. Ich konnte mein Glück kaum fassen und durfte mich endlich der Klasse vorstellen. "Hallo. Mein Name ist Kyle Aino." Ich setzte ein gefaktes Lächeln auf. "Schön setzten sie sich. Dort hinten ist noch ein Platz." Ich ging durch die Reihen und einige Mädels finden an zu schwärmen und ich setzte mich nach hinten auf den freien Platz.
      Ich werde mich doch hier ganz wohlfühlen.
    • Teru

      "U... eru.... TERU"

      Ich schrecke auf als ich meine Mutter durch die Tür schreien höre. "Jesus... Mama... Ich bin wach" antworte ich ihr und gähne laut. Das erste mal seit Jahren verschlafe ich mal um 10 Minuten und sie eskaliert völlig. So setzte ich mich auf mein Bett und schaue als erstes auf mein Handy. Mit einem breiten lächeln stelle ich fest dass meine beste Freundin schon bereits auf dem Weg war, mich abzuholen. Das machten wir jeden Montag um die Woche schöner zu starten. Schnell ziehe ich mir meine Schuluniform an und setzte mein Erkennungszeichen um den Hals. Meine Kopfhörer.
      In der Küche räumt Mama auf und mein Essen steht bereits auf dem Tisch. Müsli und Kaffee. Mama hat sich auch heute wirklich viel mühe gegeben. Seitdem sie diesen neuen Kerl kennengelernt hat war sie kaum auszuhalten, wie ein Teenager. Aber das ist gut so. Besser als würde sie dauerhaft ihre Depression schieben und ich freue mich wirklich für sie. "Mama ich laufe gleich los, Uki musste jeden Moment hier sein" sage ich und verputze schnell mein Frühstück. "Alles klar mein Schatz, denk bitte dran nach der Schule direkt nach hause! Wir werden einiges im Haus zu tun haben" sprach Mutter. Sie meinte es ernst. "Ja Mama" nicke ich nur und mein Handy unterbricht unsere Unterhaltung "Ja? ... Oki~ Ich komme! Ma, Uki ist da, bis später!", "Pünktlich!" aber ich lächle nur, gebe ihr einen Kuss auf die Wange und renne raus.
      Auf dem weg zur Schule erzähle ich meiner Freundin vom Wochenende, wir reden über Musik und quatschen wie es Mädchen nun mal tun. Am Thema 'Neuer Papa' angekommen verziehe ich mein Gesicht. Ich habe diesen Kerl schließlich noch nie gesehen und allgemein weiß ich auch nicht viel über ihn. Nur dass er 4 Jahre älter als Mutti ist. "Stell dir vor er hat so 2 Kinder oder so" meint Uki auf einmal und ich werde Panisch. "SAG SOWAS NICHT!" werde ich ungewollt laut. Das fremde Kinder ins Haus kommen ist mir ungeheuer. Ich war immer glücklich damit dass es zuhause so schön ruhig war.
      In der Schule angekommen verabschiede ich mich von meiner Freundin und stelle mich zu meiner Klasse, die im Flur steht vor dem Raum.
      "Teru, hast du gehört? Wir bekommen heute einen neuen!" kreischte eine Mitschülerin aufgeregt "Echt? Na dann mal sehen" sage ich freundlich und bemerke Natsu.



      Der Junge ist schon seit der Grundschule mein Schwarm und jedes mal wenn ich ihn sehe spüre ich Schmetterlinge im Bauch. "Guten Morgen Teru" lächelt er mich an und ich erröte sofort "Guten Morgen Natsu". Wirklich viel Zeit zum reden haben wir leider aber nicht, denn kurz darauf kommt schon unser Englischlehrer und wir können den Klassenraum betreten. Natsu und ich sitzen hinten, so, dass neben mir noch ein platz frei ist, genau am Fenster.
      Dem Lehrer hörte ich nicht zu, stattdessen suchte ich Gespräch zu Natsu. "Weißt du was von einem neuen Schüler?" flüsterte ich zu meinem Sitznachbar der genauso leise antwortete "Wusstest du das nicht? Kyle zieht zurück und .." mehr erfuhr ich nicht denn der Lehrer unterbrach uns. "So Teru, can you say something about the Second World War please?" ich stand sofort auf und bettelte dass keiner auf mein rotes Gesicht achtet. "Ähm.. also.. That was a global war ... äh... und... that lasted from 1939 to 1945.." "Okay, thank you, please dont talk with your .. Oh!" als der Lehrer von dem Klopfen abgelenkt wurde nutze ich sofort die Möglichkeit und lasse mich auf meinem Stuhl fallen. "Gut gemacht" lächelt mir Natsu zu und ich freue mich. Seine Komplimente sind immer so schön ehrlich, dass mein Herz anfängt schneller zu pochen. Doch was danach kommt bereitet mit Gänsehaut. Kyle kommt in den Raum mit seinem ekelhaften, arroganten lächeln. Sofort lasse ich mein Kopf auf dem Tisch fallen, um nicht erkannt zu werden. Ich kann mich zu gut erinnern wie er mich gemobbt hat, schikaniert, rum geschubst und allgemein gemein zu mir war. Sowas vergisst man nie.
      Als er damals wegzog war ich wirklich froh, habe mein Leben genossen und in ruhe verbracht und ausgerechnet jetzt kommt er zurück. "Scheiße scheiße scheiße!" DOch das ist nicht alles! Kyle muss sich genau neben mir setzen weil nirgendwo anders ein Platz ist! "KANN DER TAG SCHLIMMER WERDEN!?" schreie ich in meinen Gedanken und traue mich nicht aufzusehen, doch der Lehrer hat anscheinend was gegen mich. "Well Teru, what did you say? I'm sorry, replay please" mit diesen Worten steht mein Ende an. Ohne Kyle anzusehen stehe ich auf, wiederhole schnell meine Antwort und setzte mich wieder hin um mich hinter meinen Büchern zu verstecken. "Bitte Gott... Lieber Gott... Ich hoffe er hat mich nicht erkannt..." flenne ich in meinem Kopf.
      When your typing up a good roast you be like

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alicelinein ()

    • Kyle

      Der freie Platz ganz hinten am Fenster kam mir wie gerufen und ich plazierte mich sogleich neben einem Mädchen. Heute musste mein Glückstag sein. "Hey." Flüsterte ich nur leise zu ihr, ohne sie anzusehen. Ich packte meine Sachen aus der Tasche und sah nach vorne. Meine Gedanken kreisten um den Umzug und wie die neue Frau wohl sein wird. Hatte sie Kinder oder nicht? Ich hoffte nur wenn es so wäre das sie Kinder hätte, wäre ein Junge cool, denn dann könnte ich mich wenigstens etwas beschäftigen. Was sollte ich auch schon mit nem Weib anfangen? Aber ich sollte abwarten und den ersten Tag in der Schule genießen.
      Mein Blick schweifte durch die Klasse und bis jetzt hatte ich noch niemanden gesehen das mir nur annähernd bekannt vorkam, alle würden wohl in eine andere Schule gegangen sein oder sind gleich auf die Uni. Ich lauschte den Worten der Englischlehrerin und dann als sie das Mädchen neben mir aufrief, weiteten sich meine Augen. ´Teru? Das kann nicht sein.´Ich sah leicht verschmitzt zu dem Mädchen rüber und dann auch schnell wieder weg. ´Sie ist es tatsächlich..Ohja das wird ein Spaß werden.´Ich verkniff mir ein Lächeln um sie im Glauben zu lassen das ich sie nicht erkannt habe, nun ob sie mich erkannt hatte wusste ich nicht, denn ich hatte mich ja schon etwas verändert. Früher war ich zwar auch ein kleiner Bengel, aber bei weitem nicht so trainiert und ich hatte keine Tattoos und Piercings und mein Kleidungstil ähnelte einem Punk der nicht so genau wusste was das überhaupt ist.
      Doch heute war ich körperlich anders, aber mein Charakter ist immer noch gleich. Entweder mochte man mich oder man lies es bleiben. Ich machte mir immer noch nichts daraus mich Menschen vermieden, aber immerhin hatte ich ein paar gute Freunde auf die ich zählen konnte und seien wir mal ehrlich welches Girl steht nicht auf einen Bad Boy? Die Blicke der Mädels aus der Klasse sprachen Bände und da ich mir im Moment eh nichts aus Beziehungen mache, werde ich das ein oder andere Herz brechen.

      Schon alleine das Teru meine Banknachbarin war und ihr meine Anwesenheit sichtlich unangenehm war, machte diesen Tag schon besonders. Ich überlegte mir auch sogleich was ich dieses Mal alles mit ihr anstellen werde, denn ich war damals noch lange nicht fertig.
      Ich wusste bis heute nicht warum ich sie damals immer gehänselt hatte, aber irgendwas an ihr störte mich so dermaßen das ich es einfach tat.
      Die Lehrerin war eh gerade beschäftigt und da ich soweiso gut Englsich sprechen konnte, war mir der Unterricht eh zu langweilig. Ich holte meine Wasserflasche heraus und trank einen kleinen Schluck und stellte sie dann neben mich. Dann tat ich so als ob ich mitschreiben wollte und kam ausversehen an die offene Flasche. Diese began zu wackeln und fiel ausgerechnet auf das Heft meiner Nachbarin. "Oh das tut mir aber jetzt sehr leid." Innerlich lachte ich mich schlapp, denn der Gesichtsausdruck war einmalig. "Warte ich helfe dir." Die Sache blieb natürlich nicht unbemerkt und einige Schüler kicherten. Ich versuchte alles mit einem Tuch trocken zu tupfen und sah ihr dabei grinsend in die Augen. "Na hast du mich vermisst?"
    • Ich versuche mich voll und ganz dem Unterricht zu widmen. In Englisch bin ich echt eine niete und es ist für mich sehr wichtig aufzupassen. So notiere ich alles schön mit, doch wie sich herausgestellt hat umsonst, denn innerhalb von Sekunden ist mein Heft völlig durchnässt. Hektisch schaue ich in meiner Tasche nach, nach Taschentüchern die ich zum Glück immer dabei habe. So schnell ich kann hole ich alle raus und versuche meine Notizen zu retten. "Dieser Blödmann" schimpfe ich in meinen Gedanken, dass Kyle es mit purer Absicht gemacht hat ist mir nämlich vollkommen klar. Ich setze die emotionsloseste Miene die ich nur kann und flüstere "schön dass es dir gut geht Kyle, wie ich sehe bist du immer noch genauso kindisch wie früher, nun, manche Menschen ändern sich nun mal nie".

      Am ende verdrehe ich meine Augen und Natsu eilt mir zu Hilfe. "Teru, alles gut bei dir? Verdammt dein ganzer Tisch ist nass" er steht auf und wendet sich an die Lehrkraft "Ich hole eben ein Lappen" sagt er und verschwindet nach dem Nicken der Lehrerin um nach nicht mal 2 Minuten zurück zu kommen. Er half mir meinen Tisch zu säubern und schnappte nach meinem Heft "Den musst du zuhause föhnen" flüstert er mir zu und ich nicke nur mit meinem Kopf.
      Schon die erste Stunde zeigt mir dass die Schule wieder zu einem Alptraum wird, doch Kyle überschätzt sich. Auch ich habe mich im laufe der Jahre verändert. Meine Oberweite hat sich um einiges vergrößert weshalb viele Jungs mir hinterher rennen und wirklich die Hand für mich ins Feuer legen würden. Ich muss leicht schmunzeln. Soll der Idiot doch versuchen mir mein Leben schwer zu machen. Immerhin bin ich im vorteil da ich länger auf der Schule bin und viel mehr Leute mich kennen, auch wenn ich auf die Mädels nicht mehr zählen kann. Sie werden tanzen wie Kyle den spielt, soviel steht fest. Zum glück mögen mich viele dank meinem Charakter sonst wäre ich geliefert.
      Ich blicke Kyle wiederholt an, stürze mich auf meiner Hand ab und lächle ihn sanft an. Ich habe beschlossen so zu bleiben wie ich bin und besänftige ihn mit meiner Art. "Natürlich, ohne dich war es wirklich langweilig" antworte ich und mustere ihn von Kopf bis Fuß.
      When your typing up a good roast you be like
    • Etwas überrascht war ich schon das sie die Sache so locker und coll hinnahm und ich musste feststellen das sie sich auch ganz schön verändert hat, nicht nur charakterlich. Mein Blick ging über ihren Körper und ich musste regelrecht Schlucken. An Oberweite hatte sie ganz schön zugenommen und ich grinste sie sanft an. Doch dann unterbrach meine Gedanken so ein komischer Typ. Ich musterte ihn so gleich und stellte fest das es nur so ein daher gelaufener Trottel war, der aber scheinbar Interesse an der kleinen Teru hatte.
      Ich musterte auch ihn und dachte mir nicht viel bei dem.
      Soll er sich doch als Prinz in der Not hinstellen, mir war das sowas von egal, wenn er mir aber zu Nahe kommen sollte, dann wird er ganz schnell aus dem Weg geschafft. So einfach wollte ich es Teru nicht machen. Aber wie es scheint musste ich mich etwas besser gegen sie wappnen.
      "Oh das ist aber sehr schade, das es ohne mich langweilig war. Das sollten wir schleunigst ändern." Ich grinste sie frech an und sah zu ihrem Rock. "Ich glaube du hast da eine Stelle vergessen." Ich nahm mir ein Tuch und tupfte vorsichtig über die Stelle. Dabei berührte ich mit meinen Fingern leicht ihren Oberschenkel. Natürlich war das pure Absicht von mir, doch ich überspielte die ganze Sache locker. "Ich hoffe wir haben es fürs erste alles trocken bekommen. Für deine Unterlagen tut es mir selbstverständlich sehr leid, aber du scheinst ja ein schlaues Mädchen zu sein und wirst das sicher auch alles ohne diese Notizen hinbekommen."
      Unser Gespräch wurde durch die Schulglocke unterbrochen und ich schnappte mir meine Sachen und Rucksack und war ihn mir lässig über die Schulter während ich Teru ansah und ihr zuzwinkerte. "Bis später kleines."
      Nachdem ich den Raum verlassen hatte strömmten einige Mädchen hinter mir her und umgarnten mich. Ich kam mir vor wie ein Weiberheld, doch was sollte ich mit ihnen antellen? Mein ganzes Interesse galt nur einem einzigsten Mädchen.
      Ich versuchte aus der Sache zu entfliehen, aber die Mädels wurden immer aufdringlicher und schmachteten mich an. "Ist ja gut ist ja gut. Jeder darf ein Stück vom Kuchen haben, aber mehr auch nicht." Wenn sie es so haben wollten, dann würde ich jede von ihnen flachlegen um sie im nächsten Moment wieder abservieren. Sollten sie es nur versuchen, sie werden es sicher später bereuen.
      Der Mobb löste sich zu meinem Gunsten dann wieder und ich konnte zu meinem Spind laufen um meine Bücher einzuräumen und um einen Blick auf Handy zu werfen. Ich hatte eine Nachricht von meinem Dad darauf: `Bitte komm nach der Schule zur Akibara Street 13. Dort werden wir ab sofort wohnen.´
      Ich zog eine Augenbraue nach oben, denn auf Google Maps lag dieses Haus nicht direkt im Zentrum. Ich hatte nun wirklich keine große Lust darauf jeden Morgen Kilometerweit zur Schule zu laufen. So groß war meine Motivation dann auch nicht.

      Die Schule verging für den ersten Tag realtiv gut und schnell. Ich habe mich für eine Sport AG angemeldet und auch für eine Musik AG, denn ich woltle unbedingt weiter an meinen Songs arbeiten und diese auch später in einem Tonstudio aufnehmen und verkaufen.
      Nun war es aber an der Zeit für mich zu der genannten Adresse zu laufen, doch ich lies mir noch etwas Zeit um in Ruhe vor der Schule eine Zigarette zu rauchen und die Schüler zu beobachten.
    • Seine Arroganz kotzte mich so der maßen an dass ich wirklich innerlich kochte, mir aber nichts anmerken ließ. Das ist völlig normal, je mehr ich mich ärgern wurde, desto mehr Spaß hätte Kyle. Ich riss mich also zusammen und bewahrte ruhe doch als er mich dann anfing zu betäscheln reichte es.

      Ich schlug seine Hand weg und schaute meinen Nachbar grimmig an "Übertreib nicht, ich warne dich Kyle, es gibt Grenzen!" flüsterte ich in einem gefährlichen Tonfall. Er war das letzte.
      Zum Glück habe ich noch Natsu, ohne ihn wäre ich schon längst ausgeflippt. Er ist völlig anders als Kyle und zwischen den beiden liegen wirklich Welten. Ich rutschte näher zu ihm ran und Natsu lächelte mich warm an und schob seine Bücher zu mir damit ich auch wirklich alles mitbekomme da meine Bücher ja hin sind.

      Ich bedankte mich bei Natsu, ohne ihn anzusehen und fragte ob er mit mir zu Mittag essen möchte. Mein Herz raste als er nur mit dem Kopf nickte und lächelte.
      Als es endlich klingelte dachte ich, ich werde nicht mehr. "kleines?" murmelte ich vor mich hin, schaute dann aber sofort um ob es keiner mitbekam.
      Keiner schaute mich an.
      Gut.
      "Also, wollen wir dann?" holte mich Natsu aus dem Land der träume "Ja, sicher, lass uns gehen" kicherte ich und ging an seiner Seite aus dem Klassenraum ohne Kyle nur einen blick zu würdigen. Der Idiot soll sich bloß nichts einbilden.
      Draußen setzte ich mich mit meinem Schwarm auf einer Bank und wir holten unsere Brötchen die wir uns davor beim Schulkiosk gekauft haben raus. "Dieser neue" fing er an "was hat er denn gegen dich?" Mist... Dass Natsu nicht dumm war, war mir klar, aber dass er es so schnell bemerken wurde auch wieder nicht."Ah, der hat allgemein Probleme glaube ich ... ich weiß nicht ... mir tut er ein bisschen leid ... Er muss glaub ich sowas selber am eigenen Leib erlebt haben, sonst würde er andere nicht ärgern". Es tat mir wirklich leid dass ich ihn anlog aber das war besser so. Dass Kyle ein schlechter Mensch war wurde Natsu bestimmt noch selber merken und es war nicht meine Art andere schlecht zu machen. Ich muss schließlich meinen guten Ruf behalten. Kyle wird sich schon von allein genug feinde machen. So endete unser Gespräch und wir machten uns wieder in unsere Klasse.
      Nach dem unterricht hatte ich keine lust nach hause zu gehen also beschloss ich mit meinen Freunden noch etwas auf dem Hof abzuhängen. Natürlich redeten wir über Musik und welche Songs noch verbessert werden müssen und genau hier und jetzt vergesse ich das ganze geschehen und bin einfach glücklich.

      Doch wie es nun mal kommen musste fingen die Mädels an über Kyle zu reden der grade am Zaun stand. "Seid wann rauchte der denn bitte?!" rutschte mir über die Lippen und somit unterschrieb ich mein Todesurteil denn der weibliche Part fing schon an mich mit fragen zu löchern.
      Nun, da heute mein neuer Papa ankommen sollte fand ich, dass es eine gute Ausrede war und lief schnell los "Bis morgen~".
      Ich musste mich wirklich zusammenreißen um Kyle nicht anzusehen doch auch das schaffte ich ohne Probleme und begab mich zum Bus der kurz nach meiner Ankunft kam. Ausgestiegen bin ich direkt vor dem Haus und musste feststellen dass Mama's neuer Freund wirklich schon da war. Ich seufzte und betrat das Haus "Bin wieder daa!" rief ich lieb und freundlich als wäre ich wirklich froh. Schnell schaute ich mich um und musste erleichtert lächeln, denn in all den Kartons befand sich kein Kinderspielzeug oder anderes Zeug womit sich Kinder so beschäftigen. "In er Küche mein Schatz" antwortete Mama. Ich habe sie schon lange nicht mehr so glücklich erlebt. Aber es sollte mir recht sein. Meine Gefühle waren hier nämlich egal. "Hallo" lächelte ich Mamas Freund an und stellte meine Tasche ab um beim kochen zu helfen. "Mein Sohn musste auch bald da sein" sagte der Mann und ich ließ geschockt ein Glas fallen aus dem ich grade mein Saft trank. EIN SOHN?!
      When your typing up a good roast you be like
    • Kyle

      Ich merkte wie Teru an mir vorbei eilete um den Bus zu bekommen und ich zog meine Zigarette fertig zu Ende und sah ihr hinterher. Gott sei Dank muss ich ihr heute nicht mehr über den Weg laufen, denn sonst würde ich ihr den Tag noch versüßen.
      Ich lief durch die Straßen und machte mich auf dem Weg zu der genannten Adresse. Vorher zündete ich mir noch eine Zigarette an und zog diese in Ruhe fertig. So richtig Lust hatte ich nicht auf die neue Frau und ich hoffte das sie keine kleinen nervigen Kinder hatte.
      Ich warf die ausgedrückte Zigarette über den Zaun und ging zur Tür um zu klingeln.
      Zu meiner Erleichterung öffnete mein Vater die Tür. "Da bist du ja endlich. Wir warten schon auf dich." "Ja war nicht leicht zu finden." "Aber hast es ja geschafft mein Junge komm doch rein. Wir sind in der Küche." Ich zog meine Schuhe aus und warf noch einen Blick in den Spiegel. Ich hoffte das sie nicht so verklemmt war und mich nicht so musterte. Ich setzte ein Lächeln auf und trat in die Küche. "Guten Tag ich bin Ky..le." Mein Blick fiel auf ein bekanntes Gesicht und ich traute meinen Augen kaum. Ich sah zu meinem Vater und der Frau und zu Teru.. So schnell hatte ich nicht erwartet sie wiederzusehen. Die Frau schüttelte mir die Hand und freute sich das ich da bin.
      Sofort wurde Kaffee und Gebäck serviert und wir setzten uns an den Tisch.
      Ich sah zu Teru und konnte es immer noch nicht fassen.. Sie und ich in der selben Familie? Das konnte ja was werden.
    • ICH GLAUBE ICH SPINNE!!!
      Das kann ja nicht wahr sein!
      Plötzlich stand Kyle in meiner Küche. In MEINER Küche in der ich meist gekocht habe. Davon abgesehen, Nebensache, er stand in meinem Haus!
      Mein schockierter Blick wanderte zwischen allen im Raum und ich erstarrte bis meine Mutter mich in die Seite mit dem Ellenbogen haute "Räum das auf!" flüsterte sie zu mir und ich lief rot an. Ich habe ja einen tollen ersten Eindruck auf meinem neuen Papa gemacht. Gott sei dank hat Kyle keine Ahnung dass ich es war, die das Glas fallen ließ.
      Während Mama Kyle umarmte als hätten sie sich einfach ewig nicht gesehen fegte ich die Scherben weg. Sie war meiner Meinung nach viel zu herzlich zu ihm und bald wird sie merken was für einen Teufel Sohn sie sich da angelacht hat. Das es ausgerechnet KYLE sein muss! "Verdammt" murmle ich vor mich hin und ehe ich mich versah saßen mein Neuer Dad und Kyle am Tischen und wurden von Mama bedient.
      Seit wann hat sie sich denn so verändert? Meine Güte" denke ich mir hüpfe aber auf Herrn Aino zu und setze mein liebstes lächeln auf. Besser, wenn er auf meiner Seite ist! Dann habe ich beide Eltern für mich und der blöde Kyle hat keine Chance gegen mich!
      "Ich bin Teru, Teru Aino ab heute ! ~ " kicher ich und mein Mama und 'Papa' lachen mit mir. "Gut gemacht" lobte ich mich in meinen Gedanken und setzte mich an den Tisch auf dem bereits Kaffee und Kekse standen.
      Ich lächelte zu Kyle der mich immer noch wie ein Auto anglotzte.
      Er konnte anscheinend mit schock nicht umgehen auch wenn alles andere leicht fiel.
      Ich blickte ihm teuflisch in die Augen, zwinkerte als Mama sich einmischte und zu Herrn Aino sprach "Wie schmecken dir die Kekse mein schatz?" Das hörte sich echt komisch an wenn Mutti so redete, doch auch dies war nur eine gewöhnungssache. Vater lobte das Gebäck und schnappte immer wieder nach neuem "Lecker!" und da meine Ma ja nicht anders konnte musste sie angeben "Die hat Teru nämlich gestern gemacht" lächelte sie, mein blick fiel sofort auf Kyle der sich anscheinend an dem Keks, den er sich ganz in den Mund schob, verschluckte. "Ich glaube Kyle schmecken die Kekse auch Mama" mein grinsen zieht sich vom Ohr zu Ohr. Der Blödmann kann mir hier und jetzt nichts!
      When your typing up a good roast you be like
    • Ich wusste nicht ob ich darüber lachen oder weinen soll. Das war doch wirklich ein schlechter Scherz und gleich würde jemand mit einer versteckten Kamera um die Ecke kommen und sagen: Verarscht.. Doch es war nicht so.
      Ich stand wortwörtlich unter Schock, der nicht gerade klein war. Warum zum Teufel augerechnet Teru? Warum kein anderes Mädchen? War mein Vater so blind? Wie gut das ihre Mutter mich nicht erkannte, denn ich glaube nicht das sie so begeister wäre, wenn sie erfährt das ich ihrer geliebten Tochter das Leben in der Schule zur Hölle gemacht hatte. Anscheinend hatte das Schicksal etwas mit uns vor, wesswegen gerade wir nun zu einer Familie gehörten.
      Ich und Teru unter einer Decke? Wie sollte das Ende, doch sie wog sich in Sicherheit, da es ihr zu Hause ist, aber sie hatte wohl vergessen das ich und mein Dad nun auch hier leben werden und es dann auch unser zu Hause war. Schelmisch grinste ich zu ihr.
      Diese Verliebtheit unserer Eltern fande ich eher zum kotzen.. Ich war froh wenn ich nach nem guten Sex das Weib nicht mehr sehen musste.. Wie konnte man sein Leben lang nur mit einer einzigsten Person verbringen? Das wäre mir auf Dauer zu langweilig.
      Die Kekse sahen nicht übel aus und ich bediente mich daran, doch als die Mutter sagte sie seien von Teru verschluckte ich mich etwas. "*hust* Mhhmm ja *hust* köstlich." Ich schlug mir gegen meine Brust. Teru fande das also amüsant ja? Dann sollte sie sich warm anziehen, denn die Spiele haben begonnen.
      "Aber ich glaube du hast Zucker mit Salz verwechselt. Solltest das Rezept nochmal überprüfen." Ich grinste sie an. "Sonst wären sie nähmlich unschlagbar."
    • Ich musste mir wirklich das lachen verkneifen als Kyle fast an meinem Keks erstickte während Vater sich weitere nahm. Sein Getue verstand ich nicht. In der Schule konnte er gerne seine Macho Masche spielen lassen, aber Zuhause? Ich dachte tatsächlich, als ich ihn reinkommen sah, dass er diese hässliche Maske ablegt, aber anscheinend spielt er gerne den Harten. Soll mir recht sein, solange Mama glücklich ist. Obwohl ihr Gesichtsausdruck grade etwas verwirrend war, denn es lag so zwischen geschockt und verlegen, als würde sie etwas sagen wollen, wusste aber nicht was.

      Ich zuckte mit den schultern. Wenn ich nicht reagiere nervt ihn das umso mehr und ich werde nicht das Glück der Familie aufs spiel setzten.
      "Ich werde dann in mein Zimmer gehen, muss noch Hausaufgaben machen" warf ich in den Raum und verließ die Küche.
      Mein Zimmer war oben und als ich an dem leeren Arbeitszimmer meiner Mutter vorbei lief, bekam ich kalte Füße. Es konnte nur bedeuten, dass Kyle und mich nur eine Wand trennen wird, sollte es tatsächlich sein Zimmer werden. "Verdammt nochmal ... Mama ... Warum ausgerechnet Aino ..." murmelte ich vor mich hin und betrat mein Zimmer.

      Ohne mich umzuziehen schmiss ich mich auf mein Bett und schloss die Augen. Es war ein anstregender Tag und leider war dieser noch nicht zu ende. Mama würde bestimmt wollen dass wir als neue Familie unbedingt zusammen abendessen oder sowas. Ich setzte mich auf mein Bett und seufzte leise. Ob das alles wirklich gut geht? Einfach wird es für mich auf jeden Fall nicht. Kyle wird alles tun um mir das Leben schwer zu machen und ich muss schon alleine an meine Notizen denken. Schnell stehe ich auf, hole das Heft aus meiner Tasche, renne ins Bad und schnappe mir meinen Föhn um wieder in mein Zimmer zurückzukehren. Gemütlich setzte ich auf mein Bett und trockne jede Seite einzeln doch genau wie ich schon vermutet hatte, sind meine Notizen nicht zu entziffern. "Scheiße" zische ich, werfe mein Heft gegen die Wand und mir kommen die Tränen. "Wieso ich.. war Papa nicht strafte genug?..." mein Herz zieht sich zusammen.
      Das ruhige leben das ich bis jetzt geführt habe ist vorbei und ab jetzt wird es zu einem Alptraum...
      In der Hoffnung dass ein heißes Bad mir etwas gut tut schnappe ich mir mein Schlafanzug und ging in Bad um in die Wanne zu gehen

      "Was soll ich denn jetzt machen?" flüsterte ich zu meiner Ente..
      Ich war wirklich ratlos.
      When your typing up a good roast you be like
    • Ich sah ihr nach wie sie wortlos aufstand und dann auf ihr Zimmer ging. Dann drehte ich mich wieder zu Dad und seiner Freundinn um und lächelte nur. Dieses Mädchen.. Schon alleine der Gedanke an sie brachte mich zum schmunzeln.. Vielleicht sollte ich sie weiter in dem Glauben lassen das ich sie nur ärgere weil es mir Spaß macht.. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl es steckte was anderes dahinter.
      "Ich sollte wohl auch mein Zimmer beziehen." "ja klar die Treppe rauf und dann neben Teru´s Zimmer befindet sich deines. Ein paar Möbel stehen auch schon drinnen, ttob dich nur aus." Ihre Mutter lächelte mich an und ich nickte nur und ging nach oben. Ich hielt an ihrem Zimmer an, erhob meine Hand zum Klopfen, doch ich tat es nicht. Ich senkte sie wieder und ging stattdessen in mein neues Reich. Ein prüfender Blick und ich empfand es wirklich kleiner als in meinem alten Zimmer, aber es würde schon gehen. Meine Kartons mit Sachen waren schon da und ich fing an das Zimmer zu dekorieren. Es wurde langsam dunkel draußen und ich war soweit fertig.

      Zufrieden sah ich mich um. "Gar nicht übel."

      Dann sah ich auf die Uhr es wurde Zeit das ich mich nach dem Badezimmer umsah und unter die Dusche sprang, bevor ich mich wieder zwingen muss das Arschloch zu spielen und mit allen zu Abend esse. Ich schnappte mir mein Handtuch und ging den Flur entlang. Tatsächlich fande ich das Bad und ich ging gedankenlos hinein ohne anzuklopfen. Ich zog mich aus und stieg unter die Dusche, als ich mich umdrehte blickte ich in ein erötetes und zugleich wütendes Gesicht. "TEru?!" Ich versuchte mein bestes Stück so gut es ging zu verdecken und sah sie verlegen an..
    • Ich entspannte mich in meinem Bad und genoss die Ruhe nach dem langen Tag doch wie sich dann herausstellte sollte es noch aufregender werden. Auf einmal spazierte Kyle ins Bad, war wohl meine Schuld denn ich vergaß abzuschließen. Davor musste ich es nie tun und aus Gewohnheit ließ ich die Tür offen.
      Ohne mich zu beachten fing er an sich auszuziehen und stieg in die Duschkabine hinein. Der Schock war zu groß als das ich etwas sagen konnte doch kurz darauf kriegte ich mich wieder ein und stand auf warum auch immer. "WAS SOLL DAS DU PERVERSER" schrie ich ihn an

      und als er seinen Intimbereich versteckte fiel mir ein dass ich doch auch nackt bin. Schnell setzte ich mich wieder hin und versteckte meinen Körper im Wasser. Ohne Kyle weiter anzusehen schnappte ich mir mein Handtuch, wickelte mich ein und strömte aus dem Badezimmer um so schnell wir möglich in mein Zimmer zu gelangen. "Dieser Idiot! Das macht er mit Absicht! So ne Scheiße!!" Fluchte ich und zog mich an. In einem engen Tshirt und Jogginghose ließ ich mich auf mein Bett fallen. "Wie soll ich dem jetzt in die Augen schauen" flüsterte ich bedrückt. Das war das erste mal dass jemand mich nackt sah.
      Leider konnte ich nicht lange in meinem Zimmer mich schämen denn nach kurzer Zeit hörte ich meine Mutter rufen "Teru! Kyle! Wir essen bald".
      When your typing up a good roast you be like
    • Mir war überhaupt nicht bewusst das sie sich im selben Raum befand wie ich und dann war sie auch noch NACKT? Ich versuchte meinen Blick von ihr zunehmen, denn die ganze Situation war unangenehm genug für uns beide.
      "PERVERS...? WAS?" Doch ehe ich weiter reden konnte war sie aus dem Bad gestürmt. Etwas perpelx stand ich nun in der Dusche und hatte das Bild vor meinem geistigen Auge.. Teru nackt?.. Ich spürte wie eine Röte sich in mein Gesicht schlich und vedrängte jeglichen Gedanken an ihren Körper wieder. "Sie soll sich ja nichts einbilden!", fasselde ich vor mich hin. Ich duschte schnell und als ich mich gerade abtrocknen wollte rief Mutter von Teru das wir zum Essen kommen sollten. Ich rubbelte mir die Haare trocken und wickelte mir das Handtuch um die Hüfte. Ich sammelte meine Sachen vom Boden auf und ging aus dem Bad vorbei an ihrem Zimmer. Ich bog in meines eins und zog mir frische Sachen an, ehe ich mich nach unten in die Küche machte. "Riecht lecker was gibt es denn?" Vater kam auf mich zu. "Kann ich kurz mal mit dir reden?" "Klar was gibt es?" Wir gingen aus der Küche in das Nebenzimmer. "Sag mal du un Teru.. Naja kennt ihr euch? Also nicht falsch verstehen, aber ihr wirkt so vertraut.." Ich schluckte kurz, aber ich konnte ihm doch nicht sagen das wir damals zusammen auf der Schule waren und ich ihr das Leben zur Hölle gemacht habe... "Ähm Nun.. Viellicht vom Sehen her mehr nicht.." Ich kratzte mir etwas panisch den Hinterkopf. "Dann war es nur Einbildung, aber schön wenn ihr euch versteht." Verstehen war etwas übertrieben, aber ich nickte nur. Ich musste unbedingt dieses friede freude Eierkuchen Familienzusammensein stören..
      Ich begab mich zurück in die Küche und setzte mich an den Platz. "Kyle würdest du nochmal nach Teru sehen? Ich dachte sie kommt gleich."
      Ich nickte und stand auf und ging nach oben und klopfte an ihre Tür. "He Essen ist fertig."
    • Ich ignorierte meine Mutter völlig. Nach essen war mir nicht und außerdem.. hätte ich nur einen Biss genommen, hätte ich mich übergeben. Mir war wirklich übel und schwindelig. Langsam erhob ich mich aus meinem Bett, nahm meine Kopfhörer und legte mich wieder hin. Die Musik beruhigte mich zwar für eine Weile, die Tränen kamen aber trotzdem.
      Als es an der Tür klopfte reagierte ich nicht doch bei Kyle's Stimme zuckte ich zusammen. Wieso lässt er sich schicken mich zu holen? Das ist nicht der Kyle den ich aus der Schule kenne. Aber für Mama und ihr Glück stehe ich auf, setze mein Lächeln auf und öffne die Tür "Oh, ich hab Mama gar nicht gehört. Sorry" kicherte ich und deutete auf meine Kopfhörer die nun über meinem Hals hingen. Kyle durfte es bloß nicht merken dass ich geweint habe! Mein Leben wäre vorbei und in Ruhe wurde er mich auch nicht mehr lassen.
      Hüpfend ging ich also nach unten und ging zu Mutti in die Küche "Mama, ich helfe dir" "Danke mein Schatz. Kannst du dann bitte die Teller auf den Tisch schon mal verteilen?"
      Ich nickte und nahm zwei Teller. Dann fiel mir aber auf dass wir nun zu viert sind, so öffnete ich wieder den Schrank und holte noch zwei Teller. Auf dem Tisch standen schon Gläser und Besteck und als ich fertig war kam auch schon Mama.
      Mit einem Lächeln setzte ich mich an den Tisch.
      When your typing up a good roast you be like
    • Glaubte sie wirklich das ich so dumm war, das mir nicht aufgefallen war das ihre Augen Rot waren, als hätte sie gerade geweint? Ihr falsches Lächeln machte die Sache nicht gerade besser, aber ich folgte ihr nach unten und sah sie weiterhin an. Ich verstand es nicht warum sie so ein Drama aus der ganzen Sachen machen muss.. Nur weil ich sie eben nackt gesehen habe.. Alleine dieser Gedanke lies das Bild wieder in meinen Kopf schießen.. Ich holte tief Luft und versuchte mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und ihr keinen Blick mehr zu schenken.. Sie sollte sich ja nichts darauf einbilden. Weich würde sie mich niemals bekommen.
      Ich verschränkte meine Arme vor meinem Körper und setzte mich auf den Stuhl. Das Essen wurde serviert und wir beganen gemeinsam damit. Beim Essen war es eher ruhig, als das wir uns über etwas unterhalten konnten und dann erhob mein Vater doch einmal das Wort. "Da wir ja jetzt so gut zusammensitzen wollten wir euch was verkünden." Ich legte mein Besteck weg und sah Vater mit großen Augen an. Innerlich betete ich das sie jetzt nicht noch eine Hochzeit geplant haben oder sie schwnager von ihm war.. Wobei letzteres erträglicher war, als die erste Variante. Doch es kam genau so dicke wie ich es vermutet hatte. "Wir werden heiraten!" Beide strahlten uns an und nicht nur mir fiel die Kinnlade herunter.. Das würde bedeuten wir wären sowas wie Stiefgeschwister.. und würden noch enger zusammenleben als eh schon.. Ob mir das so ganz gefallen konnte wüsste ich nicht.. Ich tupfte meinen Mund mit der Serviette ab und sah meinen Vater an. "Dein Ernst?? Erst schleppst du mich zu einer völlig fremden Frau und dann willst du sie auch gleich heiraten??" Mein Mund war schneller als mein Gehirn, aber mir war es gerade egal. Soll die Frau doch sehen wie ich wirklich bin. Dann hätte Teru auch nichts mehr gegen mich in der Hand.. "Ja mein Ernst und nu beruhige dich doch. Wir sind alt genug und wissen was wir tun."
      Mein Vater war die Ruhe selbst.. Doch ich fühlte mich hier fehl am Platze..
    • Als Vater von der Hochzeit sprach machte ich große Augen. Nicht dass ich es hätte mir nicht denken können. Aber das ging recht schnell. Ich fand mich mit Daddys Tod noch gar nicht richtig ab und schon sollte es ein Ersatz geben? Gerade als ich was sagen wollte fing Kyle an zu meckern. Ihm hat das hier anscheinend ganz und gar nicht gefallen und ich hätte mir auch einen besseren Bruder vorstellen können. Naja.. solange ich ihm aus dem weg gehe.. Ich lächelte meine Mutter an "es freut mich für euch Mama~ amtlich oder kirchlich?" hackte ich nach und dachte schon an das Kleid das ich tragen würde.
      Auf einmal vibrierte mein Handy das sich in meiner Jogginghose befand und Muttu hob eine Augenbraue hoch "Teru du kennst die Regeln..." "..kein Handy am Tisch" ergänzte ich während ich mein Bildschirm entsperrte. "Du Mama, ich muss jetzt wirklich los. Ich wollte mit Natsu und paar anderen lernen. Englisch und" schon unterbrach mich mein neuer Vater "wie fleißig du bist Teru" sagte er mit einem Staunen. Ich lächelte ihn am guckte wieder Mama an die seufzte "na gut. Wenn ihr wirklich lernen wollt.. nimm doch Kyle mit, dann kann er ein paar neue Leute kennenlernen" schlug die dann vor und mein Herz rutschte mir in die Hose. Kyle mitnehmen? Damit er alles kaputt macht? Ich war eigentlich nur mit Natsu verabredet doch das brauchte keiner zu wissen. Ich hoffte dass Kyle keine Lust hat und schaute ihn an ganz leicht mit dem Kopf nickend und der einzige Gedanke war "sag bitte keine Lust, sag bitte keine Lust!"
      When your typing up a good roast you be like
    • Mir war klar das alles was ich sagte nicht so gut ankam, doch warum sollte ich mich hier verstellen? Für niemanden werde ich das jemals tun. Er hat mich hier her geschleppt zu dem Mädchen was ich vor vielen Jahren gemobbt habe und das nur aus einem einzigen Grund.. doch diesen Grund darf sie nie erfahren .. deshalb muss ich alles dafür tun um hier weg zu kommen. Etwas perplex war ich schon als das Gespräch zwischen Teru und ihrer Mutter war zwecks Hausaufgaben und lernen.. ich war noch nie der Typ dafür aber warum auch nicht, denn es wäre ja nicht schlimm ihre Freunde kennenzulernen. „Ja dann wäre ich wohl dabei. Schaden kann es ja nicht.“ Ich zwang mich wieder zu einem Lächeln und wusste innerlich das sie mich verfluchte. No risk no fun war mein Motto. „Ich freue mich schon riesig deine Leute kennenzulernen.“ Ich drehte mich zu ihr und zwinkerte ihr zu. Irgendwann werde ich es schaffen das die harte Schale bricht und Teru sich nicht mehr halten kann. „Gut dann werde ich mich mal frisch machen und dann kann’s male gehen.“ Ich beeilte mich und stylte mir meine Haare und ging dann mit meiner Tasche wieder hinunter und wartete gespannt auf Teru. Mein Grinsen war nicht zu übersehen auch wenn es nur aus Schadenfreude war.
      „Kommt aber ja nicht zu spät wieder nach Hause ok?“ Ich nickte nur dann trat Vater noch auf mich zu und sah mich eindringlich an. „Pass auf Teru auf ja? Ich weiß das sie dir was bedeutet.“ Völlig perplex von seinem Kommentar nickte ich nur. Wie konnte er nur überhaupt eine Ahnung davon haben was in mir vor geht? Aber es wird wohl nie dazu kommen.. Sie wird mich für immer hassen und das war wohl auch gut so ..
      Warum dachte ich auch andauernd an sie wenn ich jede andere haben konnte? Warum nur sie ...
    • Das war zu viel des guten. War das denn sein erst? Wieso musste dieser Arsch alles kaputt machen ?! Wo kam auf einmal die Lust auf lernen her? Naja, das habe ich mir selbst zu verdanken, ich hätte nichts sagen sollen. Dabei wollte ich Natsu fragen ob er nicht so richtig mit mir ausgehen möchte. Wir wollten uns in einer KaraokeBar treffen, Hausaufgaben machen und danach noch etwas Spaß haben. Jetzt, wo Kyle mitkommt ist mein Plan hin. Kurz überlegte ich ob ich nicht absage, mit der Ausrede, Kopfschmerzen bekommen zu haben, aber dann musste ich zuhause meine Hausaufgaben machen. Alleine. Es gibt kein zurück mehr. Kyle wird mir das Leben zur Hölle machen, soviel steht fest.


      Nachdem wir gegessen haben halfen ich Mama noch beim Abräumen des Tisches bis mein neuer Vater mich verscheuchte "geh dich ruhig fertig machen Teru. Ich übernehme hier" lächelte er mich sanft an. Er war ein netter man, strahlte unglaubliche Wärme aus und war so ruhig. Ich verstand Mama wie sie sich so schnell verlieben konnte. Doch was mir ein Rätsel war, war wie so ein liebevoller Menscg solch ein Kind zur Welt bringen kann. Kyle war schon immerhin Teufel, seit der ersten Klasse Grundschule.
      "Danke" sagte ich und verschwand in meinem Zimmer um meine Klamotten zu wechseln. In meinem Alltag outfit ging ich dann runter.

      Mein "Stiefbruder" war bereits unten, hübsch gemacht hat er sich aber auch, genauso wie ich. Sein blödes Grinsen kotzte mich an. "Das lachen wird dir noch vergehen" dachte ich innerlich und betrat das Wohnzimmer. Vater flüsterte etwas Kyle zu, es interessierte mich aber nicht. Sicher sagte er sowas wie "Benimm dich" oder etwas in der Richtung. Ich lächelte und blickte Kyle an "bereit neue Freunde kennen zu lernen?" Meine Stimme war hell und freundlich. Mama gab mir zum Abschied einen Kuss und bevor wir das Haus verließen schrieb ich heimlich Natsu eine Nachricht. "Ich komme nicht allein" worauf kam "je mehr desto lustiger :D" ... Na das fing schon gut an, ich seufzte, ließ mir meine Enttäuschung jedoch nicht anmerken.


      Unterwegs hatte ich keine Lust mit Kyle zu reden, also steckte ich mir meine Kopfhörer rein und wir warteten auf den Bus, der uns direkt vor die Bar fährt.
      When your typing up a good roast you be like
    • Es verschlug mir wortwörtlich die Sprache als sie zu mir nach unten kam. Ich musterte sich nur kurz und wandte meinen Blick wieder von ihr. Ich nickte nur als sie zu mir sprach und wir gingen dann los. Aus der Sichtweite des Hauses zündete ich mir eine Zigarette an um mich innerlich zu beruhigen. Es war klar das wir uns anschweigen würden, denn was sollte ich groß mit ihr reden? Ich würde ja eh nur wieder ins Fettnäpfchen treten. Am Bus ignorierte sie mich vollkommen und ich rauchte meine Zigarette fertig, ehe der Bus in die Straße bog und ich diese dann wegschnipste.
      Ich bezahlte für uns beide und wir setzten uns getrennt in den Bus.. Ich spürte wie sehr sie sich gerade wünschte ich hätte einfach nein gesagt, vielleicht hätte ich es auch tun sollen. Ich seufzte unüberhörbar und dann kamen wir auch an der Bar an. Es war eine Karaokebar? Hier machten die Kids also heutzutage ihre Hausaufgaben. Vor der Bar jedoch stand nur ein einziger Kerl.. und das war auch noch der Typ den Teru so anhimmelte.
      Wir stiegen aus und gingen auf ihn zu. "Tag so sieht man sich wieder", sprach ich recht lässig und cool. Ich steckte meine Hände in die Hosentasche und beobachtete die beiden ehe wir hinein gingen.
    • Als wir in den Bus einsteigen ließ ich Kyle machen. Dass ich eine Monatskarte hatte musste er nicht wissen und außerdem war das das mindeste für die Jahre Mobbing. Ich hörte Musik währen ich mich im Bus so weit wie nur möglich von ihm weg setzte. Ich wollte nicht mit ihm gesehen werden, auch wenn ihn so viele Mädels anschauten und tuschelten. Okay, er sah gut aus. Verdammt gut.. dafür war aber sein Charakter umso hässlicher. Diese Arroganz war abartig. Als wir uns der Bar näherten gab ich Kyle ein Zeichen und wir stiegen aus. Mein "Bruder" ließ natürlich die coole Socke raus, ekelhaft. Ich verdrehte die Augen. Natsu schaute aber recht geschockt "s-seid ihr etwa ein paar?" Seine Stimme klang als ob er sich darüber lustig machen würde, hob aber eine Augenbraue hoch. Ich wackelte mit den Händen wie eine verrückte die Mücken wegscheuchen wollen würde "Nein Nein!" sagte ich ganz schnell und zeigte auf Kyle "mit dem wurde ich nie ausgehen. Früher heirate ich den Teufel persönlich" Natsu lachte "bin ich froh" kam dann von ihm erleichtert. Meine Wangen wurden rot und ich schaute verlegen weg. Mein Schwarm ging als erster in die Bar hinein und sagte wir hätten ein Zimmer reserviert und die Frau an der Rezeption gab uns den Schlüssel "Raum 217. Ist im 2 Stock".
      Dafür nahmen wir den Fahrstuhl und ich stand zwischen den beiden. Einen liebte ich, den anderen hasste ich. Ich hielt mein Atem ein. Natsu roch so gut... oder war das Kyle?! Das alles brachte mich durcheinander und als wir dann in dem 2stock ankamen schnappte ich mir den Schlüssel den Natsu in der Hand hielt "ich mach auf" kicherte ich. Mein Ziel war es, dass Natsu sich in mich verliebt und keiner wird es mir kaputt machen. Als mein Liebling dann rein ging legte ich meine Hand an Kyle's Brust um ihn zu stoppen.
      "Du kannst ruhig gehen und wir treffen uns um 22 Uhr an der Bushaltestelle. Mach du was auch immer du willst, Weiber aufreißen oder kein plan. Mutter und Vater sollen denken wir haben Hausaufgaben gemacht mit ein paar Freunden! Aber mach mir das hier heute nicht kaputt!" Mein Blick war das eines Welpen. Ich hoffte dass es auch bei Kyle klappt, wenn ich mal süß bin und kein Kontra gebe.
      When your typing up a good roast you be like