Blood&Wine [GeneralLux&Mitsu-chan]

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    • Blood&Wine [GeneralLux&Mitsu-chan]


      Story:
      In rotem Stoff aus Seide lief Leticia die Gemächer entlang auf der Suche nach ihrem Sohn.
      Es war nun ein Jahr her das ihr Bruder sie bei sich aufgenommen hat. Nach dem Tod ihres Mannes, empfing er sie natürlich mit offenen Armen und sie liebte ihren Bruder.
      Nevio, der Kaiser des Reiches keine Frage,doch trotzdem lies sie ihren Sohn ungern allein mit ihm.
      Auch wenn Leonis seinen Onkel liebte.

      Die Frau legte einige Schritte zurück als sie durch die großen Hallen wandert und sie hörte dann die Stimme ihres Sohnes.
      Ihre Schritten wurden langsamer als sie vorsichtig im Gang zum stehen kam und neugierig in den Raum linste.
      Sie mustert die Zwei. Ihr Bruder hatte seinen Arm über ihren Sohn gelegt und erzählte ihm von den Schlachten großer Herrscher. Ihr sanfter Blick wandert zu ihrem Sohn hin der Neugierig in den Büchern blätterte und er war wissbegierig, er lernte schnell und gern.
      Bei diesem Anblick wollte Leticia ungern stören, doch sie bemerkt wie der Blick ihres Bruders sie erhaschte und er musterte sie mit einem Lächeln im Gesicht.
      "Leticia. So schön wie immer."
      Erklärte er als er zu ihr aufblickt und die Frau machte sich daran langsam an die Zwei heran zu treten.
      Sie nahm das Kompliment so hin und reagierte nicht sonderlich darauf. Sie wollte auch ungern zugeben, das sie so etwas nicht gern von ihrem Bruder hörte, doch sie verkniff es sich.
      Ihr Sohn sah nun ebenso zu ihr auf und lächelte breit, als die Frau es erwidert und der Junge stand auf und lief zu seiner Mutter.
      Sie nahm den Jungen in ihre Arme und schenkte ihm einen Kuss auf den Kopf. "Hat dir dein Onkel wieder die Geschichte unserer Vorfahren beigebracht."
      Er nickte eifrig und er schien begeistert von den großen Kämpfen und Herrschern, woraufhin die Frau nur schmunzelt und sie strich dem Jungen über den Kopf.

      Sie sagte nichts, doch sie bemerkte den aufmerksamen Blick ihres Bruders.
      Seitdem er Kaiser war hatte er sich doch verändert. Er liebte seine Schwester, doch seine Blicke sahen seine Schwester nun anders an als zuvor und es war ihr unangenehm.

      "Es wird neue Kämpfer geben."
      Erklang Leonis Stimme und seine Mutter sah zu ihm herunter in seine glitzernden Augen.
      "Neue Kämpfer?"
      Wiederholt sie die Worte des Jungen, der wieder eifrig nickte. "Onkel Nevio hat neue Sklaven besorgt, sie werden in der Arena kämpfen."
      Leticias Blick wandert zu ihrem Bruder hin der sich vom Stuhl erhob und sich zu ihnen stellte. Leticia muss trotz Ältere zu ihm aufblicken.
      Er war ein wirklich schöner Mann gewesen und so in die Höhe gestiegen, Leticia weiß gar nicht wann ihr kleiner Bruder so groß geworden ist.
      Er war gekleidet in feinster Kleidung, ebenso wie sie, doch man sah ihm an das er nun eine höhere Position hatte. Auf seinem Haupt die Krone als goldenen Lorbeerblättern.
      "Es sind Krieger von weither, die mir angeboten wurde Es wird ein Fest."
      Die Frau konnte nicht anders als zu seufzen. Sie war kein Fan, dieser Spiele in denen sich Männer gegenseitig die Köpfe abschlugen, doch so ziemlich jeder in der Stadt sah es anders.
      Der Kaiser trat noch einen Schritt näher an sie heran und legt seine Finger an ihr Kinn, damit sie wieder zu ihm aufsah. "Ich weiß, diese Spiele sind gegen deine Natur. Du hast ein zu gutes Herz und du empfindest zu viel Mitleid für diese Sklaven. Eine Eigenschaft die du durchaus nicht verlieren solltest, sie macht dich außerordentlich schön, doch weißt du genau, deine Abwesenheit würde dem Volk nicht gefallen."
      Leticias Blick hing aufmerksam an dem jungen Mann und sie nahm nur die Hand von ihrem Kinn. "Ich bin mir meinem Pflichten durchaus bewusst, mein Kaiser."
      Erklärte sie und hielt seinem Blick stand. Der Mann grinste nur breit. "Gut!" Kam es freudig von ihm als er an sie vorbei trat. "Dann sollten wir keine Zeit verlieren."
      Posaunte er dann in die Luft und machte sich auf, die Arena musste vorbereitet werden.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
      <3 ~* When the end is getting closer ....*vor sich her sing*~ 3 <3
      - Hollywood Undead <3 \^-^/
    • Tosende Schlachtrufe nahmen seinen Kopf ein. Sie drehten sich um ihn im Kreise linksherum. Nasse, dumpfe Schläge, die das Blut in einem hohen Bogen in die Luft spritzen ließen. Metall rasselte in der Ferne, schreiende Männer. Sie brüllen, rufen...haben Blutgier in den Augen. Doch es war vorbei noch bevor es beginnen konnte. Schillernde Bronzehelme mit roten Wedeln auf dem Kopf aus Pferdehaaren.
      Bjarki erinnerte sich an diesen Tag ganz genau. Seine Männer...seine Freunde...Brüder...alle wurden sie aufgerieben bis auf den letzten Mann. Und als gerade mal eine handvoll von ihnen übrig war, erlaubte man ihnen still zu halten...Man nahm ihnen alles. Ein Recht zu kämpfen, ein Recht zu leben...Die Freiheit war dahin.

      Bjarki öffnete die hellen blauen Augen und sah sich die anderen Männer neben sich an. Mit vielen hatte er bereits gekämpft. Vielen von ihnen war er entkommen. Aber sie hegten keinen Groll. Die Kämpfe, die sie austrugen forderten zwar Blutzoll...aber nicht immer ein Leben. Bjarki musterte die starken und geschmeidigen Muskeln der neuen Männer. Sie waren alle hochbegabt. Das sah man ihren Blicken und den Narben an. Ein mann ohne Narben hatte noch nie gekämpft. Es war eine Lüge, wenn jemand meinte das wäre der Beweis für ihre Stärke und Klugheit im Kampf. Nein...es war ein beweis für Feigheit. Einer der Männer fühlte sich beobachtet und sah ebenso auf zu dem blonden Ausländer. Er hatte keine Frisur...eher ein wirres durcheinander von kurz geschorenen Haaren mit einigen langen Zöpfen, die er behalten wollte. Jeder einzelne davon war mit Ornamenten besetzt. Silberne Ringe, die das Haar hielt oder lederne Streifen, die schon lange durch das Baden bleich geworden sind. Bjarki grummelte, schloss die Augen wieder und widmete sich seinen Erinnerungen. Sie lenkten einen gut ab von den bestehenden Dingen.

      Seine Erinnerungen brachten ihn zurück an die Tage, als er noch jung war und auf dem Hofe seiner Schwester gearbeitet hatte, wenn es mal nicht in See gestochen ist. Heute, fast über 10 Jahre, war er ein Mann der das Meer und den Ozean lange nicht mehr gesehen hatte. Der heiße, staubige Sand war seine Heimat geworden. Und sein Geld verdiente er damit anderen Männern so viele Schmerzen wie möglich zuzufügen. Nie hätte er sich vorgestellt in so einer Position zu sein. Nie hatte er das gewollt. Sein Volk, die Briten, waren zwar sehr räudig und kampflustig, aber das taten sie wenn sie getrunken haben und nur zwischeneinander und nie mit Mordlust.

      Der Wagen hielt mit einem quietschenden Reifen. Die Achse, kam endlich ächzend zur Ruhe und die 4 Pferde gaben ein verächtliches und erschöpftes Schnauben, bevor sie ihre Schnauzen in den Wassertrog hängten. Sie waren 5 Tage utnerwegs gewesen, eingepfercht in eine kleine Kutsche. Etwa 9 Mann. Einer davon Bjarki. Und so unterschiedlich die Männer waren, so sehr stach der große Ausländer heraus. Er war fast 2 Meter groß und breit wie ein Bulle. Seine Haut war eigentlich weiß, aber rötlich durch die viele Sonne und gesprenkelt mit wenigen Sommersprossen. Seine festen Gesichtszüge passten sich dabei seinem übrigen Körper an. Der Blick war dabei ruhig und bemessen, als er ausstieg und der Pferch einen Hüpfer machte, weil sein Gewicht ihn verließ. Auch bei den anderen Männern war es ähnlich.
      Bjarki sah sich um. Es war Hochsommer. Um sie herum war reges Treiben von Menschen in weißen und bunten Togas zu sehen. Frauen mit großen Vasen voller Wein. Der Boden war gepflastert. So etwas hatte Bjarki nicht gesehen. Er war bereits lange im römischen Reich, hatte aber noch nie das Privileg gehabt in die Hauptstadt zu kommen.
      "Das ist euer großer Tag, Männer.", rief der Mann, der gerade aus einer Hintertür eines großen runden Gebäudes kam. Bjarki warf seinen Blick nach oben. Es war eine unglaubliche Konstruktion. Wie vieles, dass die Römer wirklich gut hinbekamen. Sie waren begnadete Architekten.
      "Schneller, schneller. Ich habe heute nicht ganzen Tag Zeit. Wir gehen rein. Der Arenaleiter wartet...die Ärzte ebenso. Ihr werdet kontrolliert meine Herren auf jegliche Wunden, Krankheiten und...", der Blick des Mannes glitt automatisch zu Bjarki, der ihn einfach nur ansah, "andere Viren, die sie mitgebracht haben. Heute schon...", der Mann drehte sich um, fuhr sich durch die dunklen Locken, die er mit einem Stoff um die Stirn in Zaum hielt, zu dem Eingang, "Werdet ihr euren ersten Kampf hier haben. Wir machen das schnell und sortieren, diejenigen aus, die nicht interessant sind für das große Fest des Kaisers. Also...auf gehts."
      Einer der Männer hinter Bjarki schnaubte genervt: "Wir haben aber Hunger! Man versprach uns essen und wein. Anders kämpfe ich nicht..."
      Man mochte meinen dass Gladiatoren der Arena keinerlei Ansprüche hatten. Aber das machten die Römer ebenso gut...sie kümmerten sich um ihre Männer...beziehungsweise um diejenigen, die möglicherwesie in den nächsten Stunden eh tot sein konnten für die Unterhaltung der anderen.
    • Leticia konnte in den Straßen schon reges treiben erkennen, als sie auf den Balkon stieg und hinunter sah.
      Sie alle steuerten die Arena an und freuen sich darüber nun neue Kämpfer zu sehen, die sterben um ihnen eine Show zu liefern.
      Die Frau musste seufzen, als sie daran dachte und sie vernahm die Stimme ihres Sohnes im Hintergrund.
      Sie dreht sich zu ihm herum und der Junge trat an sie heran.
      Er war ein wundervolle Junge und durch den Tod ihres Mannes und seines Vaters, war ihre Bindung so viel stärker als zuvor.
      Sie konnte es sich nicht nehmen dem Jungen wieder über sein dichtes Haar zu streichen.
      "Onkel Nevio, möchte die neuen Kämpfer begutachten und begrüßen, können wir auch? Er wollte das ich mitkomme."
      Ihre Augen lagen auf denen ihres Sohnes und Nevio wusste das Leticia dem Jungen ungern so viel Gewalt nah bringen wollte, aber vielleicht würde er eines Tages des Kaisers annehmen, wenn Nevio denn nicht eine Frau findet und einen Sohn zeugt, wobei Leticia um ihren Bruder wusste. Er war ein eigener Charakter, dem vielleicht nicht jede Frau stand halten könnte und ihrer Meinung wird es schwierig eine gute Frau für ihn zu finden und dann noch eine Familie gründen? So ungern sie es zugab, aber ihren Bruder sah sie nicht unbedingt so.

      Sie musste wieder hörbar seufzen und der Junge verzog etwas das Gesicht und schmollte, da er bemerkt das seine Mutter wieder kurz davor war es ihm zu verweigern. "Dann solltest du deinem Onkel soetwas nicht verweigern. Er kann dir durchaus noch einiges beibringen."
      Erklärte sie dann was ein glitzern in das Gesicht des Jungen zauberte und es erhellte ihr Herz.
      Nevio war nicht gerade jemand der in eine Schlacht zieht, doch er war sehr intelligent und konnte dem Jungen vieles beibringen. Über Geschichte, die Herrschaft eines Reiches, Kriege und dem Kampf. Auch wenn er selbst das Schwert nicht schwingt, er hatte einen geschulten Blick, was einen guten Krieger anging.
      Als man allerdings vom Teufel sprach, stand Nevio auch schon da und wollte mit dem Jungen hinunter zu den neuen Rekruten. Wobei sie alle geschulte Krieger waren. Wo einer mehr erlebt hat, als der Andere.

      Leonis lief zu seinem Onkel und die Zwei hielten kurz inne.
      "Möchtest du nicht mit?"
      Erklang dann die Stimme des Kaisers und Leticia sah überrascht zu ihrem Bruder auf. Leonis grinste breit und fand es war eine hervorragende Idee. Mit leuchtenden Augen sah sie also zu seiner Mutter, die nur kurz den Kopf schüttelt. "Ach nein, ich lass das mal unter euch Männer machen."
      Erklärte sie dann als Ausrede, doch Leonis wollte ohne seine Mutter nicht gehen, also trat er wieder zu ihr zurück und nahm ihre Hand, wo sie sich dann doch etwas widerwillig mitziehen lies.
      Die Männer wurden unten umsorgt, sogar fast schon zu gut, doch Nevio wollte nur das Beste, damit sie motiviert in den Kampf zogen.
      Nevio wusste bei einigen sogar schon wer von ihnen zuerst sterben würde und umsorgte sie sogar etwas mehr. Sie sollten immerhin einen schönen Aufenthalt hier haben, bis sie eh sterben. Nevio sah ihre Uhren ticken und trieb sie bewusst raus in ihren Tod.
      Von bewaffneten Soldaten begleitet, wurde dem Kaiser Platz gemacht. Er wollte sie begrüßen, sie begutachten, beurteilen und mehr über sie erfahren um einschätzen zu können wer von ihnen geeignet war.
      Mit voller Stolz trat der Kaiser nun an die Männer heran. Leticia machte sich etwas sorgen das er so unbeschwert vor ihnen umhertänzelte, als könnten diese ausgebildeten Männer ihm nicht mit Leichtigkeit den Kopf abschlagen, doch er wog sich in der Sicherheit seiner Soldaten. Recht naiv wie die Frau empfand und mit ihrem Sohn auf Abstand dabei stand.
      Nach seiner kurzen Ansprache wurde er dann informiert über jeden, doch bevor seine Gefolgschaft ein Wort verlieren konnte dreht er sich zu Leonis und streckt ihm seine Hand entgegen.
      Er sollte mithören und lernen, doch so leicht wollte Leticia ihren Sohn nicht weg lassen. Ihre Hände ruhten noch auf seiner Brust und sie hatte ihn an sich heran gedrückt. "Mach dir keine Sorgen."
      Erklärte der Junge dann und sah zu ihr hoch, als sie ihre Hände hob und ihn zu ihrem Onkel lies. "Sei vorsichtig." Äußerte sie kurz und lies ihren Sohn nicht aus den Augen.
      Sollte ihm etwas passieren, würde sie es sich niemals verzeihen.
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    • Die Männer wurden nach und nach versorgt. Und das mit Unmengen an gutem Wein und Essen. Von exotischen Früchten bis hin zu Käse und Schweinebraten war wirklich alles dabei und die Männer neben Bjarki nahmen kein Blatt vor den Mund, als sie auch nach Frauen johlten. Sie wollten sich umgarnen lassen. Ein letztes Mal leben, bevor sie in die Arena stiegen und mit roher Gewalt versuchten um ihr Leben zu kämpfen. Bjarki suchte sich ein wenig zu Essen aus und ließ sich einen Becher Wein geben, der süß und sauer zugleich schmeckte.
      Er rümpfte die Nase. Das Bier seines eigenen Volkes schmeckte ihm immer noch besser, aber der Wein war auch nicht übel. An guten Tagen konnte er ihm schön den Kopf vernebeln, so dass er das alles über sich hatte ergehen lassen können.

      Ein Arenenarzt huschte zwischen den Männern hindurch und man rief nach und nach Namen auf. "Caillus!", war der erste. Ein Galdiator wie er im Buche stand. Ein Mann mit Helm, Waffenrock und Dreizack in der Hand. Sehr geschickter Kämpfer, wie Bjarki fand. Und im Gegensatz zu all den römischen Soldaten waren die Gladiatoren auch noch meist ungedeckt. Selten fand man einen Krieger der wirklich eine Rüstung aus Kettenhemd, Tunika und Helm trug. Lediglich die Bein und Armschienen waren oft eine hifreiche Panzerung. Auch Bjarki trug welche. Um seine Unterschenkel hatte er hartes Ledergebunden, welches mit Stoffen an Ort und Stelle lag. Ebenso wie viele andere Römer, trug auch er einen Rock...wobei es bei ihnen Kilt hieß. Ein langer Stoff, den Mann um die Hüfte wickelte. Seine Brust war offen, wurde aber geschmückt von Tätowierungen seines Stammes. Viele Zeichnungen davon zeigten eine Schlange oder einen Drachen. Sie schützten Bjarki vor dem Bösen und bis jetzt hatten sie auch ihren Soll erfüllt.
      Der nächste wurde aufgerufen und der Gladiator stürzte sich hungrig wieder auf sein Essen, dass er nicht verpassen wollte.
      Gerade in dem Moment gingen die großen Türen auf und rasselnde Rüstungen mit schweren Schritten traten herein. Es waren reichverzierte und gut ausgebildete römische Soldaten. Nur ganz besondere Männer, die in die kaiserliche Garde kamen. Bjarki sah auf. Es interessierte ihn wer der Kaiser war, doch er hätte nicht erwartet einen so jungen Mann zu sehen.
      Interessiert beobachtete er aus seiner Ecke den Mann, der mit erhobenen Armen sie alle grüßte und breit grinste. Bjarki riss mit den Zähnen etwas von der Keule ab und kaute auf dem saftigen Fleisch. Neben ihm nahmen sogar einige Gladiatoren Haltung an: "Der Kaiser!" riefen sie aus und dieser ließ sich scheinbar gerne feiern. Bjarki deutete lediglich eine Verneigung an und aß weiter, während er die Begleitung des Kaisers musterte. Er hatte einen kleinen Jungen mitgebracht. Schließlich übte es sich bereits früh, wenn man Krieger werden wollte. Das fand Bjarki gut. Und dahinter kam eine Frau in rote Seide gekleidet und wunderschön...
      Er musterte sie. Zierlich und dünn. Ihrem Gesichtsausdruck nach gefiel es ihr hier nicht. Wieso denn auch, verschwitzte Kerle, die sich über das wenige Essen hermachten und nur mit widerwillen in alte Narben stechen ließen. Bjarki konnte sich auch etwas anderes vorstellen. Allen voran waren die Aufenthaltsräume dafür wirklich miserabel. Es waren steinerne Gänge unter der Arena. Der Boden war aufgeschüttet mit Sand und die wenigen verteilten Fackeln reichten gerade so, um die Personen unterscheiden zu können.

      Ein Prokurator, der sie vorhin in die Arena gebracht hatte, nahm sich nun mit fadenscheiniger Heiligkeit des Kaisers an: "Ihre Krieger, die sie ausgesucht haben, sind mal wieder große Klasse!", er schleimte sich mit breitem Lächeln ein und ignorierte dabei sowohl die Frau als auch den Jungen in der Begleitung. Sie waren nicht von politischer Wichtigkeit. So viel hatte Bjarki gelernt. Und trotzdem schnaufte er genervt über die Tatsache, wie wenig Frauen in diesen Ländern geschätzt wurden.
      Der römer schritt mit dem Kaiser die Männer hindurch und stellte sie alle vor mit ihrem Namen, Alter aber auch den Siegesserien, die sie mit isch trugen. Viele dieser Männer verneigten sich tief. Und als sie zu Bjarki kamen, nickte der Ausländer grob und wurde dafür gerügt.
      "Stell dich richtig hin! Es ist der Kaiser und der Majestät gebührt jeglicher Respekt!"
      Bjarki weigerte sich nicht, verneigte sich tiefer und entschuldigte sich bei dem Kaiser. Doch er sagte es ohne Gefühl und mit einem starken Akzent in seinem Lateinischen. Er hatte zwar die Sprache gelernt, aber sie war ihm in manchen Akzenten immer noch fremd.
    • Leticia musste die Arme verschränken und ihr aufmerksamer Blick hing an ihrem Sohn.
      Wobei ihr einige Blicke nicht entgangen waren. Wenn man die ganze Zeit unter sich Männern war, weckte eine Frau natürlich sofort Neugier und bei manchen Blicken hätte die Schwester des Kaisers Kotzen können.
      Es widerte sie an, das einige Männer entweder nur ans töten denken konnte oder an Frauen, weiter reichten ihre Gedankengänge nicht.
      Es war nicht die Stärke die Leticia an einem Mann beeindruckte, auch wenn ihr Mann ein großer Krieger war, er war liebenswert und intelligent, trotz der Kämpfe hat er sich seinem Sohn gegenüber von seiner besten Seite gezeigt, auch wenn seine Rippen gebrochen waren, ihm ein Finger fehlte oder er in tiefer Trauer sein hätte müssen, wegen seinen gefallenen Kameraden, seinem Sohn war er so ein guter Vater, der Niederlagen wegsteckte und ihm lehrte wieder aufzustehen.

      Leticia verlor sich etwas in ihren Erinnerungen als sie dann jedoch einen Blick bemerkte, der kurz ihre Aufmerksamkeit auf sich zog, denn als dieser Mann vor Nevio und ihrem Sohn stand, schoss er Meter in die Höhe.
      Leticia mustert den Mann einen langen Moment, der wohl noch etwas seinen Anstand suchte, denn der Respekt gegenüber den Kaiser war sehr wage.
      Die Frau konnte sich jedoch denken weshalb. Er stach aus der Menge heraus, sein Haar war blond, seine hellen, blauen Augen stachen regelrecht aus seinem Gesicht und der massige Körper mit seinen Verzierungen auf der Haut.
      Der Schwester des Kaisers war seine Herkunft durchaus bekannt, man sah es ihm ja regelrecht an, doch das nun jemand wie er hier in dieser Arena kämpfen sollte?
      //Er wird gehasst, bevor er überhaupt vor das Publikum treten kann.//
      Ging es ihr durch den Kopf, doch der Mann wirkte im Gegensatz zu den anderen jedoch sehr beherrscht, sehr ruhig sogar.
      Es weckte etwas die Neugier der Frau, doch im nächsten Moment war es dann doch ihr Sohn der ihre Aufmerksamkeit auf sich zog, als sie sich zu seinem Onkel gesellte und den Briten mit großen Augen mustert.
      Es gefiel ihr nicht das ihr Junge so nah an ihnen stand, ohne jeglichen Schutz. So schnell hätte er jetzt agieren können ohne das einer der Soldaten des Kaisers etwas hätte tun können und der Gedanke machte die Frau sehr unsicher.
      Vielleicht war sie auch über fürsorglich, doch weshalb denn auch nicht? Er war alles was sie noch hatte.

      Nevio hatte seinen Arm um den Jungen gelegt, was die Frau nur begrenzt beruhigte.
      Der Kaiser schmunzelte über den Anblick des Briten und auch seinen Verständnis, was den jungen Mann überraschte.
      Er hatte auf den Soldaten reagiert ohne das dieser etwas hätte tun müssen.
      "Wie ist dein Name Gladiator?"
      Fragt er dann den Ausländer dann auch in seiner Sprache, denn wie schon erwähnt, Nevio zieht nicht in den Kampf. Er war gebildet und intelligent, trotz seines jungen Alters. Er grinste dem Mann schelmisch entgegen. Er bemerkt den überraschten Blick von Leonis der zu ihm aufblickte. Er wälzte sich in der Bewunderung des Jungen und er wusste, wenn seine Liebe ihm gegenüber größer wird, würde Leticias Hass weniger werden.
      Sie gab sich mühe ihren kleinen Bruder nicht zu hassen und sie würde ihn auch immernoch für jeglichen Fehler den er gemacht hat in Schutz nehmen, doch ihre Missgunst war dem Kaiser nicht entfallen.
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    • Bjarki beobachtete den Kaiser vor sich ganz genau. Er war dünn, aber man sah seiner Haltung an, dass er wohl die beste und teuerste Ausbildung erhalten hatte, die man sich in Rom hätte geben können. Er schätzte ihn nicht abfällig. Aber er war auch nicht sehr begeistert von der Aufmerksamkeit, die die Majest#t ihm gerade bot.
      Bjarki hielt dem Blick also wacker stand, während der Prokurator mit seiner Wachstafel ein wenig mehr außer sich wurde. Wie konnte es nur ein Gladiator waren so mit dem Kaiser umzugehen! So...nichtstuend. Nevio hob dabei die Hand, um dem Mann Einhalt zu gebieten, dass er sich beruhigen sollte. Stattdessen kümmerte er sich auch viel lieber um den kleinen Jungen der heranrannte und mit riesigen Augen nach oben starrte zu Bjarki. Der wiederum musterte ihn einen Augenblick. Einem Kind würde er nie etwas tun. Er hatte mal seine Schwester erlebt, als ihr Sohn von einem älteren fertig gemacht wurde. Sie hatte das ganze Dorf aufgescheucht und es geschafft, dass sich die Mutter des Älteren ebenso gegen ihren Sohn stellte. Das gab eine Tracht Prügel. Angesichts dieser Erinnerung musste Bjarki verhalten Lächeln, kehrte aber wieder zurück in die Gegenwart, als man ihn nach seinem Namen fragte. Das besondere war die Ansprache des Kaisers. Er sprach nicht in dem hochgestochenen und trockenen Latein. Stattdessen übte er sich in einem nahe zu perfekten keltisch.
      Das respektierte Bjarki und antwortete ihm sogleich, aber wieder auf Latein: "Mein Name ist Bjarki Sohn von Hondur. Ich fühle mich geschmeichelt, dass der Herr Keltisch kann...aber das wird nicht nötig sein.", erklärte Bjarki sogleich und erntete ein verachtungsvolles Schnauben des Prokurators. "Natürlich kann unser Kaiser jede Sprache dieser Welt!"
      Bjarki nickte, als wollte er dem Mann rechtgeben, ließ den Blick aber wieder gleiten. Diese Komplimente und Schleimereien waren nicht sein Fall. Stattdessen folgte er nun wieder den Blicken der anderen Gladiatoren, die mit einem fast lechzenden Blick die Frau ansahen, die mit dem Kaiser kam. Die Mutter? Also womöglich die Frau des Kaisers...
      Bjarki sah sie an, dann den Jungen.
      "Man nennt mich den Bären aus den Bergen...", sagte er in Richtung des kleinen und schnaufte leise, bevor er wieder sein Glas Wein nahm und etwas trank. Eine verhaltene Ruhe trat bei manchen Männern ein. Hier und da hörte man abfällige Bemerkungen über die Kelten und ihre Manieren. Das Wort Barbar kam nicht selten vor.

      Der Prokurator räusperte sich laut: "Der Bär aus den Bergen, richtig. Ein Sklave der bei der Eroberung von Britannien unter ihrer Führung mein Herr mitgenommen wurde.", erklärte er und sah dabei bedeutungsvoll in die Richtung des kaisers. Er ließ sich keinen Moment entgehen sich bei dem Mann einzuschleimen. "Er...", der Mann sah auf seine Tafel, "Ist seit 4 Jahren unbesiegt."
    • Nevio musste amüsiert lachen, er mochte den Ausländer jetzt schon, doch die Bemerkung er könne jede Sprache belustigte ihn.
      "Nicht jede mein lieber, aber genug."
      Gab er dann in den Raum und mustert den Mann vor sich immernoch aufmerksam. Er war ein guter Krieger, das wusste er.

      Doch als der Prokurator von keiner einzigen Niederlage sprach in 4 Jahren staunte der Kaiser nicht schlecht und auch Leonis Glitzern wurde strahlender in seinen Augen. "Sehr vielversprechend." Äußert der junge Kaiser dann ihm gegenüber und warf einen Blick auf die Tafel des Mannes, die er mit seinen Händen umklammert hatte.
      Bjarki. Diesen Namen würde er sich durchaus merken. "Bitte, iss und trink so viel du willst."
      Bot er dem Mann dann noch an und wandert mit seinem Neffen zu dem Nächsten hin. Er verneigte sich und lies sich begutachten, doch Leonis Aufmerksamkeit hing dann doch eher an dem Briten, welcher so aus der Menge stach. Es lies Leticia etwas schmunzeln und ihr Sohn hatte wohl seine Entscheidung getroffen. Er würde diesen Mann sehr aufmerksam in der Arena beobachten.

      Nevio begutachtete den Nächsten. Er war ebenfalls groß, jedoch nicht so breit gebaut, seine Haut war sehr dunkel und seine Augen in einem dunklen braun gehüllt, fast schon schwarz.
      Der Prokurator erklärte dem Kaiser die nötigen Informationen. Die Gladiatoren wurden schnell nacheinander unter Augenschein genommen bis sie an einem der Männer hingen, der sich wohl etwas zu viel von dem guten Wein gegönnt hat.
      Einige Männer im Hintergrund mussten etwas lachen, als er an den Kaiser wankte und versucht Haltung zu wahren.

      Der Kaiser schmunzelt nur und ihm waren solche Gemüter nicht fremd.
      Ein Sklave der sich nicht viel aus seinem Leben machte und sich mehr oder minder damit abgefunden hat so nun zu leben.
      Nevio lies von dem Jungen kurz ab um wieder auf die Tafel zu Blicken und Leonis sah zu dem betrunkenen Mann auf.
      "Ein Säufer wird wohl kaum lang in der Arena überleben."
      Entkam es dem Jungen und der Mann wurde aufmerksam. "Wie bitte?! Jahre stehe ich schon in den Arenen, wen nennst du hier Säufer Bengel."
      Lallte er in den Raum und andere Gladiatoren lachten und amüsierten sich über den Anblick hin. Selbst der Kaiser nahm es nicht für voll, Leonis war kein dummer Junge, er würde schon zurecht kommen.

      Leticia jedoch wurde aufmerksamer.
      "Nur weil ihr Sklaven seit, könnt ihr in der Arena glänzen, du machst nicht gerade den Anschein."
      Leonis war ehrlich gewesen, war jedoch nicht sonderlich gut auf den Mann anzusprechen. Er trat an den Jungen heran und Griff an sein Kinn. "Was weißt du schon Bursche, bist umgeben von Reichtum, hast keine Ahnung wovon du sprichst und bettest dich nur heulend auf die Schenkel deiner Mutter, wenn du mal nicht gerade das bekommst was du willst."
      Der Griff um das Kinn des Jungen wurde stärker und wie erwartet waren die Soldaten langsam und ebenso Nevio schien noch mit dem Austausch von Informationen beschäftigt.

      Es war Leticia die schnell zu ihrem Sohn Schritt und ihm von dem Mann wegzog und dessen Hand von dem Gesicht schlug.
      Sie stellte sich schützend vor ihrem Jungen, der noch etwas Perplex das Geschehen versucht zu realisieren. Er hatte keine Angst, war jedoch ruhig geworden auf die Worte hin.

      Leticia konnte kalt sein, das wusste jeder Mann und jede Frau unter den Bürgern und so sah sie den Mann mit festen und kalter Miene an. "Fass mein Kind nicht mit deinen dreckigen Fingern an." Bevor der Mann ihr entgegen taumeln konnte wurde er von zwei Speeren an der Brust zurück gehalten. Mit vom Alkohol geröteten Kopf mustert er die Frau schweigend und musste grinsen.
      "....Schenkel auf die ich mich auch zu gern betten würde." Raunte er der Frau dann mit einem lechzenden Blick entgegen. //Widerlich.// Die Schwester des Kaisers hatte genug und ihr Sohn auch. Sie dreht sich zu ihrem Sohn hin und drängt ihn zurück. Ihr Blick flog kurz zu Nevio hin, der nun endlich auch aufmerksam geworden ist. "Wir haben genug."
      Sprach sie dann in ihrem und in dem Namen ihres Sohnes, der keine Anstalten machte und sich von ihren Händen auf seinen Schultern raus führen lies. Sie hört das Gelächter des Mannes im Hintergrund, der dann wieder am Wein nippte. Nevio mustert den Mann und es missfiel ihm zusehen wie er mit seiner Schwester umging, doch er lies es nicht an die Oberfläche. Er grinste nur und wusste, diesen Mann würde er noch beseitigen. Leticia würde es freuen zu hören, das dieser Widerling beseitig ist und er käme ihr einen ticken näher.
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    • Bjarki war kein Mann der großen Worte, aber er schien mit seinen kleinen und flapsigen Bemerkungen wohl einen Fan bereits ergattert zu haben. Die Worte eines Kaisers, er würde einen im Auge behalten, waren dabei weniger schmeichelhaft. Rom hatte Britannien schon lange im Auge und immer mehr und mehr Stämme und Dörfer wurden zu Garnisonen gewandelt, um den großen Aufstand der letzten Kelten entgegen zu wirken. Viele Männer fielen, andere landeten vielleicht genau so wie Bjarki in einer Arena, wo sie dann letztlich doch ihr Leben lassen mussten. Seiner eigenen Meinung nach hatte er nur so lange überlebt, weil er sich nichts aus den rufenden und jubelnden Choren der Zuschauer machte. Genau so wie er es für unnötig hielt, wenn der Kaiser seine Aufmerksamkeit ihm widmete.
      Zum Glück blieb er nicht lange. Der kleine Junge lief ihm auch schnell hinterher, doch er sah Bjarki immer noch über die Schulter hinweg an. Er erwiderte den Blick des Kleinen mit einem Zwinkern. Schlecht war er nie mit Kindern gewesen. Die Söhne und Töchter seiner Schwester mochten ihn.
      Nun aber widmete er sich dem Fleisch, dass man ihm bot. Selten war es wirklich so gut zubereitet und er konnte so viele Gewürze daraus riechen und schmecken, dass er der römischen Küche wieder einmal dankend nachreden müsste. Mal sehen mit wem. Es gab sicherlich auch in der Hauptstadt, die ein oder andere Möglichkeit neue Bekanntschaften zu schließen.

      Schließlich hob Bjarki seinen Blick wieder zu der jungen Frau, die nicht selten mit einem verträumten oder gar gierigen Blick von den Männern betrachtet wurde. Respektlos... In seiner Heimat hätte diese Frau ihnen bereits 50 Soldaten an den Hals geschickt...oder sogar selbst zugehauen. die britischen Frauen waren sehr robust und konnten ebenso gut ein Schwert schwingen, wie ihre männlichen Counterparts.
      Leider konnte er sie nicht lange begutachten, sondern beobachtete daraufhin das Schauspiel dass sich mit dem betrunkenen Gladiator abspielte, der versuchte dem Kaiser den Hof zu machen. Bjarki kaute derweil auf einem Stück Fleisch, dass er sich wieder abgebissen hatte.
      Bjarki war überrascht wie vorlaut der Bengel war. Bei ihm war er noch sehr still und zurückhaltend, aber bei dem Betrunkenen schien er es sich nicht verkneifen zu können zu zeigen, was er von ihm hielt. Der Kaiser gab darauf kaum acht. Ein toller Vater, dachte sich der brite, bevor er etwas aufmerksamer wurde. Als Krieger wusste man, wenn es angespannter war und wenn die Zeit gekommen war, um aufzustehen und zu handeln. Doch da schnellte die Mutter vor. Nicht einmal die Soldaten des Kaisers waren so schnell.
      Und genau das erwartete er auch von einer Mutter. wie die Bärin, die ihr Junges beschützte. Woebi Römer sich wohl viel eher für Löwen hielten als Bären.
      Die Situation wurde schnell entzweit und der Gladiator wurde an sein Essen zurück gelassen. Es wurde kein Blut vergossen udn auch der Kaiser, befahl nichts. Bjarki war das dennoch egal. Dieser Gladiator war unvorsichtig. So gut der Wein auch schmeckte..und so durstig er selbst gerade war, so wusste er einen Betrunkenen Zustand zu vermeiden. Denn wenn bereits heute Abend ein Kampf sein sollte, dann würde dieser Mann sterben...Denn seine Sinne wären viel zu beeinflusst von dem Wein.
      Der Brite sah der Frau in Rot nach. Wie ein wundersamer exotischer Vogel...


      Die Stunden vergingen bis zum Abend und der Kaiser verlie die neuen Gladiatoren schon so bald, dass er sich noch um andere Angelegenheiten hatte kümmern können. Unter anderem kümmerte er sich auch um die letzten Vorbereitungen für das Fest. Besser gesagt er nickte sie ab, als dass er sich selbst seinen hübschen Kopf darüber zerbrach. Viel lieber wollte er sich bei seiner Schwester einschleimen.

      Kurz bevor die Arenen geöffnet wurden, schickte man die Gladiatoren zu den Waffenkammern, wo sie auf ihre anderen Anwärter trafen. Männer, die lange vor ihnen in der römischen Arena gekämpft haben. Manche von ihnen verletzt. Andere wiederum so selbstbewusst, dass sie den Neuankömmlingen entgegen johlten.
      "Aah, Frischlfeisch!", riefen sie und warfen den Männern ihre Waffen zu. Bjarki bedankte sich, als man ihm ein Kurzschwert reichte. Nicht sehr gut ausbalanciert und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eher das Produkt eines Lehrlings, doch er nahm es.
      "Hey! Wo sind unsere richtigen Waffen! Gibts doch nicht,d ass wir mit diesem Schrott kämpfen müssen!", beschwerte sich der dunkelhäutige Gladiator und wurde prompt ausgelacht.
      "Ihr werdet in der römischen Arena des Kaiser wieder ganz von vorne anfangen, also reiß hier nicht dein Maul auf."
      Bjarki grummelte. Er hatte also 10 Jahre lang umsonst gekämpft? Gut...dann würde er hier wohl nich einmal zeigen müssen was er drauf hatte. Und vielleicht würde ja Valhalla ihn doch irgendwann holen.

      Außerhalb wurde die Stadt in ein helles Licht getaucht. Um die gesamte Arena und innerhalb wurden die größten Fackeln aufgestellt. Ein wahres Spektakel zum Abend hin und fast die ganze Stadt tröpfelte langsam in die Arena und nahm ihren Platz ein. Ihr unruhiges und freudiges geplappere füllte das Runde Bauwerk mit einer rauschenden Kullisse.
    • Leticia seufzte und scheuchte ihren Sohn regelrecht wieder hoch.
      Er schmollte etwas, aber er war sich der Situation bewusst und war kein Junge der seine Mutter ausschimpfte, weil sie sich für ihn einsetzte. Sie war ihm dankbar dafür, trotzdem würde er lieber weiter unten die Neuen begutachten.

      Wobei ihm die Worte des betrunkenen Soldaten schon im Hinterkopf hingen.
      "Er hat recht."
      Entkam es dann dem Jungen und Leticia sah überrascht zu ihrem Sohn hin, der nun ernsthaft niedergeschlagen war.
      "Leonis, das ist nicht wahr. Du bist ein kluger Junge..."

      "Der keine Ahnung vom Kampf hat."
      Sprach er dann seiner Mutter ins Wort und blieb stehen. "Ich schau mir diese Kämpfe an, kann aber selbst kein Schwert führen."
      Ihr Sohn kam zum stehen und Leticia hielt nach einigen Schritten inne und dreht sich zu ihm um.
      "Du bist 10, Leonis, du musst noch kein Schwert führen können."
      Der Junge schnalzte mit der Zunge und er schien wirklich verärgert, was die Schwester des Kaisers wundert.
      "Vater hat schon mit 7 ein Schwert, führen können."
      Erinnert er seine Mutter dann, ihre Liebe und seinen Tod.
      Die Frau musste scharf die Luft ziehen als sie langsam auf den Jungen zu lief und ihre Hände auf seine Schulter legt, doch er sah nicht zu seiner Mutter auf.
      "Und dein Vater war es, der es dir verwehrt hat, weil er weiß wie es ist als Kind ein Schwert zu führen.... noch nicht, Leonis."
      Der Junge sah immernoch nicht auf, woraufhin sich Leticia zu ihm herunter beugt und sich vor ihn hinhockt, das sie sein Gesicht sehen konnte.
      Sie strich dem Jungen, die Strähnen aus dem Gesicht. "Aber es macht mich schwach und ich will nicht das dir etwas passiert, nur weil du dich dazwischen stellst."
      Ihr Sohn war wirklich ein Goldstück gewesen. Sie musste auf diese Aussage hin schmunzeln und sie konnte seinen Frust verstehen. Sie hatte auch daran gedacht ihm nicht mit ihrem Leien Wissen einiges zu zeigen.
      Ihr Mann hatte ihr durchaus gezeigt ein Schwert führen zu können und Leonis, war ein schlauer Junge und durchaus bedacht ein Schwert zu führen.
      Jedoch muss sie immer an ihren Mann denken, der darauf behaarte dem Jungen in so jungen Jahren nichts zu zeigen.
      Jemanden zu verletzen oder gar zu töten, würde ihn zerbrechen und das wollte sie nicht und ihr Mann auch nicht. Er wusste wovon er sprach und sie vertraute ihm.
      Aber jetzt waren sie nur noch zu zweit und er sollte sich wohl zu wehren wissen.
      Ein Seufzen verlässt ihre Lippen und sie grübelte kurz, als sie dann nur wieder durch das dichte Haar des Jungen strich.
      "Lass mich drüber nachdenken."
      Erklärte sie dann und machte dem Jungen damit Hoffnung, wobei er genau wusste, seine Mutter würde sich darum kümmern.
      Er grinste wieder breit und nickte eifrig als sie schmunzelt und mit ihm dann zurück in ihre Räumlichkeiten lief.

      Nevio schloss nach seiner Inspektion zu ihnen auf.
      Beantwortete hier und da einige Fragen bezüglich der bevorstehenden Feierlichkeiten, doch seine Aufmerksamkeit galt ganz seiner kleinen Familie, bzw. seiner Schwester, die noch etwas zornig war das Nevio denn so spät bzw. gar nicht reagiert hat.
      Er belächelt es nur, so wie das meiste, doch ihre ernste Miene lies ihn an sich heran treten und ihr über die Wange zu streichen.
      "Verzeih, ich kümmer mich darum."
      Die Frau seufzte hörbar. "Ich will nicht das du dich darum kümmerst, ich will das du in Zukunft besser auf meinen Sohn, auf deinen Neffen aufpasst, Nevio."
      Erklärte sie dann nur und der Mann nickte, als hätte er das verstanden, doch es wirkte eher so als hätte er sich in den Augen seiner Schwester verloren. er musste etwas lachen auf ihre grimmige Miene hin.
      "Versprochen, aber sei nicht böse auf mich. Wir werden gleich ein Spektakel erleben und wir sollten Spaß an diesen Abend haben."
      Er gab seiner Schwester einen Kuss auf die Stirn.
      "Nevio, sieh nicht immer alles als ein Spiel."
      Erklärte sie dann ruhiger als zuvor und sie nahm seine Hand von ihrer Wange, als sie sich nur gegenüberstanden und Leonis zu ihnen lief und seine Mutter von dem Kaiser zog. Er wollte unbedingt die Kämpfe sehen, also machte er sich auf mit ihr zu einem seperaten Balkon, von dem aus sie eine freie Sicht auf die Kämpfe hatten. Das Volk jubelte bei ihrem Anblick und Leonis winkte, als er sich an die Brüstung stellt und der Jubel wurde lauter als nun Nevio sich zu ihnen gesellte.
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    • Es war bestimmt ohrenbetäubend draußen. Bjarki war noch nie in einer so großen Arena gewesen und er bezweifelte auch sehr stark, dass er das alles irgendwie gut auffassen würde. Einige der Männer um ihn herum bereiteten sich auf ihre ganz spezielle Art und Weise vor. Der eine hockte sich gegenüber eine Wand und murmelte leise vor sich hin, während seine Hände einen Rosenkranz umgriffen. Einer küsste die sandige Erde zu seinen Füßen. Andere wiederum gingen auf und ab oder schärften ihre Waffen ein weiteres unbedeutendes Mal.
      Bjarki selbst hatte sich in eine dunkle und feuchte Ecke gesetzt, wo er den Luftzug spüren konnte, der durch die unteren Gänge der Arena zog. Er atmete tief ein und aus und erlebte vor seinen Augen eine mögliche Ausgangssituation. Alles in allem konnte dort oben eins nach dem anderen geschehen. Und wie er den Kaiser einschätzte...es würde blutig werden ohne Frage. Und der ein oder andere würde bestimmt nicht mehr auf den Beinen stehen morgen. Bjarki wandte seinen Blick gen Decke von der ein Tropfen direkt auf seine Stirn fiel und ihn das Gesicht verziehen ließ. Grausame kalte Welt. Aber was war ihm doch das alles an Mühe wert, nur um später ein Bad in den vielen Häusern nehmen zu können oder einen teueren Wein zu trinken.


      Die Menge tobte und war rasend vor Freude, als ihr Kaiser und die nähere Familie sich auf dem Balkon versammelten. Daneben waren auch noch die Wachen und die engsten Berater zu sehen. Sie alle stierten in verschiedene Richtungen oder unterhielten sich mit schmalen Lächeln über die Schulter hinweg.
      Sie waren die typischen Aristokraten von Rom. Gut gekleidet und hielten sich alle für etwas besseres, als sie es eigentlich waren.

      Mit einem lauten Trompetenspiel wurde der beginn der Spiele verkündet und unten traten zwei Männer in die Arena. Doch sie waren in Togen gekleidet und alles andere als Gladiatoren, die um ihr Leben kämpfen sollten. Mit lauter Stimme riefen sie hinauf in die Arena. Wer Glück hatte in den ersten Reihen zu sitzen verstand ihn noch. Andere mussten es sich einfach nur denken. So wie viele füllten sie die unverständlichen Rufe des Mannes in ihrem Kopf einfach nur auf mit epischen Ansagen von Kriegern und Gladiatoren, sowie von Kämpfen gegen die Besten des Orients. Als die Ansprache beendet war durften zur Feier ein paar Menschen Papierschnipsel in die Luft werfen. Doch man sah penibel danach, dass nichts in der Arena landete.
      Schließlich verschwanden die zwei Männer und begrüßten die ersten Gladiatoren. Es war der dunkelhäutige und ein sehr stramm aussehender hoher, aber schlanker Römer. Sie traten aufeinander zu, beäugten sich und kontrollierten ihre Waffen und Ausrüstung, bevor sie mit einem kurzen Abklatschen den Beginn des Kampfes einläuteten.
      Jetzt war es erst einmal ganz still. Jeder der Zuschauer wollte abschätzen, wer wem seine Jubelrufe geben wollte. Andere wiederum frönten sich in dem Anblick von festen Muskeln, die bei jeder Bewegung ganz genau wussten wie sie die Aktion auszuführen haben. Der Schein der Fackel betonte diese nur noch mehr.
      Der Kampf dauerte lange. Bjarki gesellte sich irgendwann, auch weil er als nächster dran war an die Gitter, die den Ausgang und Eingang zur Arena waren. Er lehnte sich dagegen und sah zu. Auch ein paar andere Gladiatoren gesellten sich dazu, um zu lernen oder zu spotten.
      Der dunkle Mann machte dann schließlich eine gute Finte und landete in einer Ausfallbewegung einen Treffer in die Seite des Römers. Dieser brach zur Seite und jaulte vor Schmerz auf. Der Speer hatte sich verkeilt zwischen seinen Rippen. Eine sehr böse Verletzung, doch er konnte sich noch freikämpfen. Das war der Moment wo man von einer Seite ein Aaah und von der anderen Seite ein Oooh hörte. Aber lange ging der Kampf dann nicht. Das sah Bjarki bereits. Der lange Römer konnte kaum stehen. Die Rippenverletzung ließ ihn kaum atmen. Er wankte eher, traf nicht mehr und dann war es vorbei. Der Dunkle Gladiator traf ihn mit dem Speer direkt in den Oberarm und riss ihn dann zu Boden, von wo er anfing brutal in sein Gesicht zu hauen. Dabei wartete er mit spitzen Ohren darauf, dass der Kaiser das Ende einläutete. Leben oder sterben.
      Aber der Kaiser schien es in die Länge zu ziehen. Er wartete auf die Aufgabe des Römers, der schließlich auf den Boden neben sich haute und damit Sand aufwirbelte. Er schrie dabei voll Schmerz in den Himmel. Sofort hörte der Schwarze auf, doch er hielt ihn noch am Boden fest. Wartete darauf, welche Ansage der Kaiser machte.

      Bjarki grummelte leise und lehnte den Kopf gegen das kalte Gitter. Aufgeregt war er nie...Aber diese Spiele waren alles andere als beruhigend. Jeden Tag konnte man das Leben hierbei verlieren. Immer...
    • Leticia musste bei dem ersten gelandeteten Treffer das Gesicht verziehen.
      Sie war diese Gewalt zwar gewohnt, doch diese "Spiele" waren ihr einfach nicht geheuer.
      Der aufmerksame Blick seines Sohnes hing an dem Spektakel und die Meute jubelte laut und auch ihr Bruder Nevio belustigte das Schauspiel.
      Seine Schwester konnte nur seufzen und da war es nun.
      Einer ihrer Gladiatoren war am Boden. Der Neue Mitspieler hatte ihn nun zu Boden gestreckt und es lag nun am Kaiser sich zu entscheiden.
      Leticia selbst konnte sagen, selbst wenn Nevio ihn am Leben lassen würde, er würde an seinem eigenen Blut ersticken.
      Der Kaiser lies sich Zeit bei seiner Entscheidung und Leticia hasste es, wie er sich in seiner Macht sonnte.
      Die Meute behaarte auf den Tod und selbst Leticia würde diesen Gnadenstoß befürworten, einfach um diesen Mann von seinem Leid zu befreien. Die Meute verlangte seinen Tod, doch Nevio wollte es spannende machen.
      Er hatte seinen Daum in die Höhe gehoben, doch er zeigte keine eindeutige Aussage, doch kurz darauf senkte er ihn und der neue Gladiator befreite ihn endlich und Leticia war mehr oder minder erleichtert darüber.

      Ein grausames Spiel, was ihr Bruder nur als Spaß sah.
      Bis auf seine Schwester und seinen Neffen waren alle andere Menschen es nicht wert zu leben.
      Er würde alles und jeden abschlachten, wenn sich nur einer einen Fehler erlauben würde. Das wussten alle in dieser Arena und trotzdem ließen sie sich jedes Mal auf diese Einladung ein.
      Sie fürchteten ihn und Nevio genoss es mit jeder Faser seines Körpers.
      Leticia saß in ihrem breiten Stuhl und mustert ihren Bruder an der Brüstung.
      Sie liebte ihn. Sie hat ihn immer beschützt, vor alles und jedem, doch der dunkle Gedanke ihn einfach runterzustoßen saß tief.
      Die Schwester des Kaisers hatte um Asyl gebeten, nach dem ihr Mann verstorben war, da sie einfach nicht allein in diesen Gemächern leben konnte. Sie war gebrochen und Nevio hatte sie mit offenen Armen empfangen, doch mittlerweile fühlte sie sich wie eine Gefangene.
      Was sie sich auch noch selbst zugefügt hatte.

      Die Leiche wurde nun entsorgt, der neue Gladiator hatte sich tief verbeugt vor dem Kaiser und er wurde laut bejubelt.
      Er verließ die "Bühne" und der Nächste war an der Reihe.
      Einer der Gladiatoren des Kaisers trat in die Arena und er wurde laut bejubelt. Brutus, ein langjähriger Gladiator des Kaisers, trat mit erhobenen Händen in die Arena und er wurde laut bejubelt. Sein Name wurde ihm laut entgegen gebrüllt und er war ein Monster.

      Leticia sah ihm ungern zu, denn er war ein unfairer Kämpfer und grausam. Sie lehnte sich in ihren Sitz rein und am liebsten wäre sie gegangen. Dann aber wurde das laute Jubeln zu einem lauten "Buuuuh!" und Leticia hob ihren Blick als Leonis an die Brüstung eilt.
      "Der Brite!" Entkam es ihm freudig und ihr Sohn hatte wirklich einen Narren an den Mann gefressen und es lies auch Leticia kurz aufblicken.
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    • Bjarki strafte die Schultern, als man seinen Namen rief. Wobei sein Name nicht wirklich 'Der Brite' war. Aber dank seinem Aussehen, war es wohl nicht notwendig sich auf seinen ausländischen Namen zu beschränken. Man konnte ihn in eine Schublade schieben, wie viele andere Männer auf der britannischen Insel. Und er kam ja nicht einmal aus den großen weiter eintwickelten Dörfer, wie Londinium. Nein, er war ein einfacher Barbar aus den umliegenden Dörfern nahe der Themse.
      Bjarki trat heraus. Der Fackelschein sprang wild zuckend auf seinem muskulösen Oberkörper. Er ging nicht davon aus, dass er eine großartige Rüstung brauchte. Männer von der Insel stürzten sich oft Oberkörperfrei und nur bekleidet mit Waffenrock oder Wollhosen in den Kampf. Ihre breiten Oberkörper wurden dabei verziert mit bunten Wirbeln und eigensinnigen Verzierungen. Solche, die die Römer nicht nachvollziehen konnten. Seit 10 Jahren, seit dem er hier verweilte aber, hatte er Abstand genommen von seinen traditionellen Riten, auch wenn es ihm anfangs schwer gefallen war. Aber jetzt war es kaum noch zu halten. Es machte einfach keinen Spaß alleine auf den Tod eines Kameraden zu trinken und Valhalle, Thor und Odin zu gedenken.

      Bjarki ließ den Kopf kreisen, als er zu seinem gegner in die Mitte der Arena aufschloss. Die Rufe von den Tribünen mischten sich heftig. Schmährufe, aber auch Ansporn wechselten sich. Meistens aber in der selben Lautstärke. Noch hatte der Brite keinen einzigen Zuschauer auf seiner Seite. Doch würde es ihnen schon zeigen.
      Ruhig, wie ein Bär trat er auf den Gladiator namens Brutus zu und beäugte ihn genauestens. Der Mann war Feuer und Flamme und winkte kräftig mit den Armen, um die Zuschauer weiter anzuheizen, bis er ebenso merkte, dass der kalte Blick des Briten nicht von ihm ließ und dieser bereits anfing zur Seite zu treten, um an seine Flanken zu kommen.
      Bjarki machte sich nichts aus den Rufen, dafür war er zu konzentriert. Und noch bevor man sich versah, erstarben die Rufe der Zuschauer, bis sie wieder noch einmal lauter wurden, als man den Beginn des Kampfes erkannte.

      Brutus sprang vor. Mit seiner Waffe stach er in Bjarkis Richtung, doch dieser Schlug mit seiner Klinge dessen Angriff nur bei Seite und schloss auf, so dass der Abstand zwischen den beiden Männern aufs minimalste sich verkleinerte. Sie spürten die gegenseitige Hitze ihrer Körper und die pure Überraschung stand in Brutus Gesicht. Er stieß den Briten mit aller Kraft zurück und diese rnahm daraufhin Abstand. Aber es blieb nicht dabei. Immer wieder und wieder trieben sich die Gladiatoren in enge Auseinandersetzungen.
      Sie schlugen um sich und der ein oder andere schaffte es tatsächlich seinen Gegner zu verletzen. Bjarki bekam einen heftigen Schnitt an seinem Oberarm und verlor für den Moment den Halt um seinen Schwertknauf, doch er riss sich zusammen, brüllte aus seiner Kehle und rammte mit voller Gewalt seine Schulter in die Brust des Gegners. Die Luft fiel Brutus weg, als dieser japsend un dkeuchend im Dreck landete. Bjarki pinnte ihn fest, verlor aber durch einen geschickten Tritt des wendigen Gladiatoren sein Schwert, weswegen er ihm mit voller Wucht seine Faust ins Gesicht schlug, bevor er den Kopf packte und versuchte ihn gegen den Boden zu knallen. Das blieb Brutus aber erspart. Er spannte sich an und nahm den Schwung des Angriffs, um Bjarki über sich hinweg in den staubigen Sand zu befördern.
      Schliternd kam der brite aber wieder auf die Beine und keuchte schwer. Schweiß rann ihm die Stirn herunter. An seinem brennenden Oberarm floß das Blut zu Boden. Brutus hatte ihn gut erwischt. Aber es war noch nicht vorbei. Trotzdem nahmen die zwei Gladiatoren erst einmal Abstand und schnauften durch.
      Die Zuschauer waren ganz leise geworden, weil sie niemals gedacht hätten, dass es jemanden gab,d er Brutus so sehr außer Atem brachte. Bjarki hätte gerne einen Blick zum Kaiser geworfen, nur um zu sehen, wie dieser sich gerade fühlte. Doch er wusste, dass das fatal werden könnte für ihn. Jede Unaufmerksamkeit würde bestraf werden.
    • Es führte nun auch Leticia vor an die Brüstung heran um besser sehen zu können.
      Sie trat an ihren Sohn heran und legte ihm einen Arm über die Schulter. Er freute sich über die Anwesenheit seiner Mutter, er wusste jedoch das ihr diese Spiele nicht sonderlich begeistern.
      Ihrem Sohn zu liebe saß sie immernoch hier und er schien auch einen Narren an dem neuen Krieger gefressen zu haben.
      "Er ist stark."
      Entkam es freudig dem Jungen und auch sein Onkel, der Kaiser empfand es so und stellte sich zu den Zweien hin.
      Er musste etwas lachen. "Unser Brutus kommt ganz schön ins Schwitzen." Er stellte sich neben seinen Neffen und seine Schwester hin und begutachtet das Spektakel. Leticia wagte einen kurzen Blick zu ihm herüber und da war es wieder, das Glitzern in seinen Augen wenn sich vor ihnen Gewalt abspielt. Gewalt, worüber er Macht hatte. Gewalt die er kontrollierte.
      Es war ein Funkeln welches sie schon früher, in seinem so niedlichen Kindergesicht, sah und etwas, welches sie schon damals aufmerksam gemacht hat.

      Ihr gemeinsamer Vater. Möge er in Frieden ruhen.
      War ein geliebter Kaiser, er war stark und klug. Ein sehr stolzer Mann und durchaus etwas kühl, doch nicht in den Augen seines Volkes.
      Sie wussten nichts darüber, was hinter den Mauern des Kaiser geschah.
      Das er seinen Sohn als eine Enttäuschung sah und nur über ihn klagte.
      Nevio hatte sich immer sehr bemüht ihm recht zu werden, doch die Enttäuschung des Mannes über seinen ersten Sohn, schien tief zu sitzen. Nevio musste sich viel gefallen lassen und der plötzliche Tod ihres Vaters machte Leticia stutzig.
      Ihr Vater war alt keine Frage, doch Leticia wusste es besser.

      Ihr Blick zog sich wieder zu dem Geschehen in der Arena und die kräftigen Männer schnauften sich nur entgegen.
      Es wirkte wie ein Kampf zwischen zwei Bären, die sich gegenseitig ihre Pranken entgegen schlugen und die Menge bejubelte es.
      Leticia strich ihrem Sohn vor sich durch sein Haar, der alles aufmerksam beobachtet.
      Doch sein Blick hing nur an dem neuen Kämpfer in der Arena.
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    • Es waren wzwei Bären, die sich da gegenseitig versuchten einzuschätzen. Der eine mehr, der andere weniger. Und während die ersten kämpfenden Momente der zwei Männer noch sehr leise waren und gespickt waren mit Schnaufen und Keuchen, brach Brutus nun dieses Schweigen und fing an zu lachen. Bjarki reagierte nicht. Er behielt seine kühle Art, die er nach Außen und vor allem in der Arena aufrecht erhielt.
      "Haha! Ein Brite! Ein Barbar, der es mit mir aufnehmen kann!", Brutus richtete sich auf und ließ seine Deckung zeitweise fallen. Er schlug sich auf die Brustpanzerung und sah hinauf zu dem Publikum, breitete die Arme aus und brachte das Publikum wieder zum Jubeln. Sie konnten aufatmen, denn ihr Liebling war noch guter Dinge. Zu optimistisch, wenn man Bjarki fragte. Aber der Brite würde sich davon nicht ablenken lassen. Es war nurShow und Brutus nicht der erste, der ddamit versuchte die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Glaubte dieser Mann etwa wirklich, dass das richtig sei. So wie er sich verhielt?
      "Kämpft!", ertönte es von den Tribunen und Brutus nickte beherzigt. Ja, sie würden kämpfen und wie. Er senkte sich wieder und wollte seinen Gegner ins Auge fassen. Doch in dem Moment spürte er nur noch wie ihn etwas wieder von den Beinen riss. Bjarki hatte sein komplettes Gewicht mobilisiert und mit wenigen Schritten den Abstand zu seinem Gegner überwunden. Er trug zwei Schwerter mit sich und selbst wenn nicht, war Bjarki ein Mann, den Mann nicht unterschätzen sollte.
      Brutus wurde von den Beinen gerissen, als hätte ihn ein Rinozeros umgerannt. Er knallte ohne Spannung im Körper auf den Boden und jaulte. Bjarki stieß ihm ohne Warten seine Stirn gegen die Nase und brach sie ihm so. Brutus wehrte sich mit allem was er hatte, stieß seine Knie in den Bauch des anderen und schaffte es sich frei zu bekommen. Keuchend kämpfte er sich frei, doch er sah nicht mehr viel. Seine Nase brannte höllisch und durch das Publikum zog sich ein enttäuschtes Seufzen.
      Bjarki sprang zurück und sah sich nach seinem Schwert um. Brutus hatte genug Erfahrung sich nicht von den Schmerzen leiten zu lassen, sprang bei Seite und schnappte sich ebenso seine Waffe wieder. Damit waren sie wieder ganz am Anfang.
      Sie lieferten sich noch einige Zeit ein gutes Gefecht, doch ihre Kräfte ließen nach und je mehr ihre Aufmerksamkeit schwand, desto mehr Fehler passierten. Bjarki hielt durch. Er konnte zwar nicht mehr, doch er musste. Er wollte nicht sterben. Wenn er heute starb...

      Um seine letzten Kräfte aufzubringen, brüllte Bjarki, was das Publikum erst verstummen ließ, doch dann erhoben sich Gegenrufe. Sie buhten ihn wieder aus. Doch das sollte sie ruhig tun. Er hörte sie nicht mehr. In seinen Ohren rauschte das Blut und sein Überlebenswille. Mit festem Schritt trat er auf Brutus zu. Da war nichts mehr mit rennen. Die Männer kreuzten gleichsam erschöpft ihre Klingen. Ein, zweimal, bis sie nur noch Klinge an Klinge pressten. Das Eisen knirschte und quietschte. Bjarki verfestigte den Stand am Boden und versuchte alles. Nur ein kleiner Moment verhalf ihm dann aber zum Sieg. Brutus Bein, dass er im Kampf verletzt hatte, gab im richtigen Winkel nach. Diese Schwäche nahm Bjarki an sich, stieß die Klingen fort und rammte Brutus seine Stirn wieder gegen die breits angeschwollene Nase. Brutus Gesicht war dunkel gefärbt dank dem Blut erguss. Ein schmerzensschrei entkam ihm und er stolperte zurück. Dann schloss Bjarki auf, versetzte seinem Gegner einen diagonalen Schnitt über die Brust und trat ihm direkt gegen eins seiner Knie, damit er zu Boden ging. Dann war es vorbei.

      Der Brite stellte sich hinter Brutus, dem Liebling Roms, und hielt seinen Kopf in einer Schraube fest. Nur eine kleine Bewegung und er hätte ihn umbringen können. Brutus breitete die Arme aus, wedelte mit ihnen um Hilfe. Seine Augen waren soweit aufgerissen, wie er nur konnte. Doch er bettelte nicht. Er wusste, dass sein Ende nun gekommen war. Und das tat es auch. Bjarki wusste, dass er nun gewonnen hatte. Jetzt war es das Recht des Kaisers zu entscheiden was geschah. Er sah hinauf und fasste den Mann, der weit oben auf der kaiserlichen Tribüne stand. Aber nicht nur er alleine.
      Bjarki erblickte die junge Frau und ihren Sohn mit dazu, der kaum über die Brüstung schauen konnte, aber sich begierig festhielt am Rand, um runter zu schauen.
      Ohne auch nur einen Mucks zu geben oder seinen Gegner einen Moment der Entspannung zu geben, wartete Bjarki auf das Urteil. Wieder war das Publikum erstarrt. Die zwei Gladiatoren hatten sich einen großartigen Kampf geleistet, aber niemand von ihnen hätte erwartet, dass der neue und dazu auch noch ein Barbar gegen eine römischen Gladiator gewann.
    • Die Sonne brannte auf den trockenen Sandboden, die Zuschauer waren ganz gebannt von dem Schauspiel und die Körper der Männer preschten aufeinander zu wie Urgewalten.
      Man sah deutlich die Anstrengung der zwei Männer und hatte Brutus da etwa einen Rivalen gefunden?
      So lang war er nun unbesiegt und endlich war jemand da, der ihm die Stirn bietet.
      Als jedoch seine Nase unter der Stirn des Briten knackte musste sogar Leticia etwas zusammenzucken als das Blut spritzte und Brutus brüllte. Das muss ein unerträglicher Schmerz sein und das würde seine Zeit brauchen um zu verheilen.
      So "schwer" wurde Brutus noch nie verletzt oder gar in die Enge getrieben. Der Griff auf der Schulter ihres Sohnes wurde etwas fester, sie würde sich nie daran gewöhnen. Leticia verachtet diese Gewalt, die sich durch all die Länder zieht. All die Kriege und vereinzelte Schlachten zwischen all den Fronten und die Römer waren dreist genug einen ihrer Feinde in der Arena kämpfen zu lassen und ihn wie ein seltenes Tier zu begaffen.
      Leticia war all dieses Getümmel zuwider und und eigentlich hatte sie sich mit ihrem Mann aus dieser Stadt zurückgezogen und nun hat es sie wieder zurück in ihre Heimat gezogen.
      Es lies sie kurz seufzen, was ihren Mann dazu veranlasste zu ihr aufzublicken und sie sah in die großen Augen ihres Sohnes und strich ihm über die Haare. "Alles gut." Flüstert sie ihm entgegen und schmunzelte ihm leicht entgegen, ehe die Meute lauter wurde und begann negativ zu grölen. Als die Schwester des Kaisers ihren Blick hob sah sie Brutus in dem Griff des Briten. "Er hat gewonnen!" Entkam es dann ihrem Sohn und sie hielt ihn zurück. Immerhin war sein Onkel des Kaiser Roms, einen Briten so zu bejubeln wäre ein Fehler. Er sollte sich zurückhalten. Leticias Blick haftet an der Arena und den Männern. Die Meute war laut und außer sich. Ein Brite gewinnt gegen Brutus, niemals. Die Empörung war groß, doch Nevio hob nur die Hände in die Luft, sie sollen alle schweigen. Leticia entriss sich nun dem Briten und Brutus als sie zu ihrem Bruder herüber sah, der seine Arme runter nahm und seinen Arm in die Höhe streckt. Der Daumen des Kaisers würde nun entscheiden. Leticia schwieg und mustert ihren Bruder der breit grinste und heller strahlte als die Sonne. Er schien begeistert von seinem neuen Rekruten, doch sein Daumen richtet sich in die Höhe und die Meute bejubelte seine Entscheidung.
      Er darf leben, doch Leticia wusste Brutus wäre der Tod wohl lieber.
      "Unser Brutus wird einen neuen Rivalen haben." Entgegnet Nevio dann seiner Schwester und ihr Blick flog nun wieder zurück.
      Brutus musste zunächst einen Moment auf den Knien verhaaren.
      "Du hättest ihn töten lassen sollen, Brutus wird es beschämen." Nevio grinste immernoch und lief näher zu seiner Schwester hin und stützt sich am Geländer neben ihr ab. Der Rücken war nun zur Arena gerichtet damit er seine so schöne Schwester richtig ansehen konnte.
      "Ganz recht, er hat fürchterlich gekämpft und auch wenn ihn das Volk bejubelt, er versinkt in seinen da sein, wird mich verfluchen das ich ihm doch seinen Stolz so mit Füßen trete." Nevio lachte und trampelte auf der Ehre dieses Kriegers herum, tänzelte regelrecht und lachte nur darüber. "Du bist ungerecht."
      Entkam es Leticia und Nevio nickte nur bestätigend. "Es wird ihn antreiben und die Kämpfe zwischen den Zweien werden aufregender. Es wird ein Fest."
      Seine Schwester schwieg ihn nur entgegen musste dann aber ihren Blick wieder senken, als Brutus aus der Arena stampft und auch der Brite davon geführt wird. "Sei vorsichtig mit seinem Hass, die gegenüber." Brutus war ein Tier, er würde Nevio mit links den Kopf umdrehen können, doch das machte es nur aufregender für den Kaiser und er konnte nur grinsen und sich darüber freuen das seine Schwester sich sorgte, doch das war nicht nötig.


      Einige Kämpfe folgten nun und der sandige Boden färbte sich rot.
      Leticia zog sich nun etwas zurück und setzte sich hin, sie hatte genug gesehen, trotzdem musste sie auf dem Podest anwesend sein.
      Sie mustert ihren Sohn an dem Geländer, der regelrecht mitfiebert, sich aber nach den nächsten zwei Kämpfen zu seiner Mutter gesellte. "Nach dem Briten sind die Kämpfe so viel langweiliger." Er setzt sich zu seiner Mutter, die auf diese Aussage hin schmunzeln muss. "Na da hast du ja regelrecht einen Narren an diesen Mann gefressen was?" Leonis grinste und nickte dann kräftig als er sich einer der Trauben nahm, die ihnen hingestellt wurde. Seine Mutter schenkte ihm etwas zu trinken ein und reichte ihm den Becher.
      Er trank gierig das Wasser und musste aufatmen als er den Mund wieder von dem Becher nahm. "Er ist unfassbar stark, glaubst du er wäre stärker als Vater?" Dachte der Junge dann laut und Leticia setzte es einen kurzen Stich durch die Brust, doch sie fasste sich schnell wieder. Sie würde ihrem Sohn nicht verwehren über seinen Vater zu sprechen. Er sollte ihn im Herzen behalten und nur weil es ihr so schmerzte allein den Namen ihres Mannes zu denken, musste nicht auch ihr Sohn in so tiefer Trauer verfallen.
      Also grinste sie nur und grübelte, schüttelt dann aber nur den Kopf. "Stärker? Niemals, Vater hätte gegen jeden in der Arena gewonnen ohne einen Kratzer." Übertrieb die Frau dann, was ihren Sohn etwas zum lachen brachte und ihn aufheitert, sie jedoch etwas traurig stimmte und ihr Herz schwer werden lies.

      Die Kämpfe zogen sich durch den Tag, doch auch diese hatten ein Ende und Leticia war wohl im Gegensatz zu allen Anderen hier, die Einzige, die sich darüber freute. Die Arena leerte sich langsam und Nevio stieß zu ihrem Neffen und seiner Schwester. Er legt Leonis eine Hand auf den Rücken. "Na, möchtest du mit zu den Kämpfern?" Nevio würde ein Fest für die Gewinner und besonders für die Neuen veranstalten und er würde sie nun einladen wollen. Leonis nickte nur eifrig und sah Erwartungsvoll zu seiner Mutter, die dann nur den Kopf schüttelt. "Diesmal nicht. Geht ihr Männer mal allein, aber pass mir ja auf meinen Sohn auf Nevio." Ermahnte sie dann ihren Bruder, als sie an letztes Mal dachte. Nevio lachte, bestätigte aber besser aufzupassen und sie winkte dann nur ihrem Sohn, als sie sich selbst dann den Vorbereitungen widmet der Festlichkeiten. Eigentlich kann sie es nicht leiden die Gladitoren in das Haus des Kaisers zu lassen, doch diese Entscheidung lag nicht bei ihr.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
      <3 ~* When the end is getting closer ....*vor sich her sing*~ 3 <3
      - Hollywood Undead <3 \^-^/
    • Bjarki hielt ihn so gut es ging fest. Doch Brutus wehrte sich schon bald nicht mehr. Er hatte seine Niederlage eingesehen und erwartete natürlich, dass auch dder Kaiser ihm diese Schmach abnahm. Es war vorbei. In seinen Augen glänzte der Fackelschein. Endlich frei von der Bürde eines Gladiators. Endlich über die Styx gehen und sein Leben in der Nachwelt anders regeln. Doch als die Menge wieder aufjubelte wusste Brutus, dass er nicht freikäme. Bjarki reagierte nicht darauf. Ihm war es eigentlich fast schon lieber, dass er diesen Mann nicht erledigen musste. Und so ließ er ihn los.
      Brutus fiel mit dem Oberkörper vor, japste und keuchte, bevor er sich langsam wieder aufrichten wollte. Dabei reichte Bjarki ihm eine Hand. Auch wenn sie im Ring Feinde waren, so hegte er eigentlich keinen persönlichen Groll gegen diesen Mann. Trotzdem stieß Brutus seine Hand fort: "Fass mich nicht an, Barbar!", blaffte er ihn an und machte isch humpeln auf den Weg zurück in die Gänge unter dem Colosseum.
      Bjarki sah ihm nach, musterte das Blut im Sand, dann brach auch er auf. Sein Gesicht schmerzte. Die Wunde am Arm brannte höllisch. Aber das war nichts im Vergleich zu den Anstrengungen des Kampfes insgesamt.
      Das war eine unfaire Entscheidung gewesen, aber ein sehr fairer und guter Kampf, der Brutus' Stolz verletzt hatte. Der Brite hingegen setzte sich sehr still und ruhig auf eine der leeren Pritschen beim Mediziner, der sich um die Verletzungen der Gladiatoren kümmern sollte. Noch hatte er ein Auge auf Brutus und säuberte die Wunden, die er abbekommen. Hatte. Dabei kam er nicht umhin dessen Gegner einen finsteren Blick zu zu werfen.
      "Ich habe noch nie gesehen, dass Brutus eine gebrochene Nase hatte...", kommentierte er und machte seinen Job. Bjarki reagierte nicht darauf, aber er hatte es gehört und er wusste genau, dass es vor allem ihn anging. Er hatte den Arena-Liebling verletzt. Mal sehen wie gut seine Wunden versorgt werden würden. Und das würde noch dauern.
      Durch die Gänge wurden die Jubelrufe aus der Arena reingetragen. Und der nächtliche Wind brachte den Geruch von Blut und Staub auch tief in das Colosseum.
      Bjarki wurde von einem Sklaven Wein und Brot gebracht, so wie eine kleine Schale mit Haferbrei. Das war mehr oder weniger sein Verdienst: "Dank deines Sieges steht dir aber mehr zu, Herr. Das kommt noch."
      Bjarki nickte. Das ging ihn nichts an. Er war da sehr flexibel und grummelte lediglich solange er sich über den Wein hermachte.

      Als die Festspiele endlich zu Ende gingen, konnte der Arzt sich auch um Bjarki kümmern. Brutus hatte während seiner Behanldung laut und genervt gestöhnt, doch er war rausgekommen mit Verbänden, die ihn wieder auf die Beine brächten.
      "In Ordnung. Also sehen wir uns das doch mal an...Ein Brite...", der Arzt hatte keinerlei Probleme mit Berührungen und griff Bjarki an die Wunde, presste das Blut heraus, was den großen Blonden zum Knurren brachte. Dann begann der Arzt die Wunden zu säubern und gab hier und da noch abfällige Kommentare.
      Kaum später traten der römische Kaiser Nevio, den Bjarki immer noch für außerordentlich jung hielt, mit dem kleinen Jungen. Dieser hatte den Mund weit geöffnet in großer Erwartung. Er schien sehr aufgeputscht zu sein von den ganzen Kämpfen und sah sich wild mit dem Kopf wedelnd zwischen den Gladiatoren um. Diese wiederum hatten Schwierigkeiten überhaupt den Kopf zu heben teils. Sie waren alle müde, verletzt oder kurz vor dem Sterben.
      In einer Ecke der Lazarett Seite lagen bereits kleine Berge an Leichen. Das waren die Verlierer.
      Bjarki seufzte leise. Der verwesungsgeruch würde sich demnächst ausbreiten, wenn es so weiterging.
      Auch wenn die Männer es schwer hatten, hoben sie die Köpfe und begrüßten den Kaiser so höflich, wie es ihnen gerade nur möglich war.
    • Leticia sah ihrem Bruder und ihren Sohn nach wie diese dann verschwanden und sie selbst zog sich in ihre Gemächer zurück.
      Sie war ganz glücklich über den kleinen Moment für sich, denn so sehr sie ihren Sohn liebte und für ihn die starke Mutter war, so nagte die ganze Situation sehr an ihr.
      Es ist nun ein Jahre her das sie bei ihrem Bruder um Asyl gebeten hat, doch trotzdem konnte sie nur sehr schwer sich hier wohl fühlen.

      Ihr rotes Kleid strich über den Boden hinweg und sie mustert die großen Hallen.
      Diese Hallen kannte sie noch aus ihren Kindertagen, doch war es zu dieser Zeit ihr Vater, der an der Macht war und er fehlte ihr.
      Leticia war in ihrem eigenen Reich, mit ihrem Mann und Sohn als sie einen Brief erhielt und ihr die traurige Nachricht bekundet wurde.
      Nevio teilte ihr mit er sei wohl hinterhältig überfallen worden sein, doch der Kaiser des Reiches soll so umgekommen sein?
      Sie konnte ihr Misstrauen ihm gegenüber nicht äußern, doch er hasste seinen Vater, das hat er schon immer getan.
      Er hat sich so bemüht ein guter Sohn zu sein, doch ihr Vater würdigte ihn keines Blickes oder hatte nette Worte für ihn übrig, er empfand seinen Sohn als eine pure Enttäuschung.
      Leticia war immer da für ihren Bruder, hatte ihn zugesprochen, sich um ihn gekümmert und versucht das Beste aus der Situation zumachen, doch jeder Sohn auf dieser Welt wünschte sich Akzeptanz von seinem Vater.

      Ein seufzen verlässt ihre Lippen als Leticia hinaus auf den großen Balkon lief. Sie stützt sich auf dem breiten, steinernen Geländer ab und konnte somit über die Stadt hinweg sehen.
      Nevio hat alles verändert, er war schon lang nicht mehr der kleine Junge von damals.


      Mit seinem stetigem Grinsen im Gesicht hielt er die Hand auf der Schulter seines Neffen und freute sich über das Glitzern in seinen Augen, als er die Kämpfer sah.
      Nevio hob seinen Blick.
      "Gladiatoren, ihr habt euch gut geschlagen. Die Leute, lieben euch oder hassen euch, das liegt in euren Händen."
      Er musste etwas lachen als sein Blick an dem Briten haftet. Die Römer hassten ihn, wobei Nevio sich ziemlich sicher war, der Brite wusste es zugut und empfand den Römern nicht anders.
      In seinen Augen war es ein Jammer das ein so guter Krieger nun hier gelandet war, doch lieber ein Gladiator als ein Sklave, der für so schlimmere Arbeit missbraucht wird.

      Nevio grinste breit in die Runde als er sich zu seinem Liebling Brutus machte.
      Er war genervt, als jedoch der Kaiser vor ihm stand, stellte sich der Mann trotz der Verletzungen stramm hin, verzog kurz das Gesicht und sah dann gerade aus. Nevio mustert seine Verletzung und seine blutige Nase und musste amüsiert schnaufen.
      "Da muss man ja um deinen Titel bangen."
      Richtet er dann an den eh schon gebrochenen Stolz des Mannes und Nevio konnte ein kurzes Zucken in sein blutendes Gesicht sehen was ihn das Grinsen in seinem Gesicht nicht so schnell verschwinden lässt.
      "Ich weiß du würdest dir wohl nach solch einem erbärmlichen Kampf den Tod wünschen, doch gestatte ich es dir noch nicht."
      Brutus konnte sich einen flüchtigen Blick zu dem Kaiser hin nicht verkneifen und er sah geradewegs in Nevios amüsiertes Gesicht.
      Es war alles ein Spiel für ihn und er war es der seine Spielfiguren führte und über sie entschied.
      "Du hast gegen einen Briten verloren und beschmutzt somit das Volk der Römer und auch meinen Namen. Wenn du also meinen Namen beschmutzt, nehme ich dir deinen Stolz als ein Krieger."
      Er setzte dabei so ein liebes Lächeln auf, doch Brutus sah die Kälte in seinen Augen, sah das seine Augen durchaus nicht lächelten.

      Der junge Kaiser war niemanden geheuer, besonders die erfahrenen Gladiatoren hier in den Reihen zweifeln an seiner Kompetenz als ein Anführer, doch dieser junge Kerl hatte etwas furchteinflössendes an sich. Dieser Ausdruck war Brutus nun bewusster als zuvor.
      Immerhin war er der Liebling der Arena und nun das. Er erkannte eine andere Seite des Kaisers und er wusste nicht so recht was er davon halten sollte. Er nickte also nur, als eine unangenehme Stille zwischen ihnen herrschte.
      Seine grimmige Miene sah dann rüber zu dem neuen Briten herüber. "Hab verstanden."
      Nuschelte er dem Kaiser entgegen und Nevios Augen wurden weicher.
      "Gut."

      In der Zwischenzeit war es dann Leonis der sich an den unbeliebten Neuzugang heran wagte und bis aus blaue Flecke hatte er zumindest oberflächlich nicht viel abbekommen, doch der Brite musste auch Einiges einstecken.
      "Hast du starke Schmerzen?" Der neugierige Junge trat also an den Mann heran, der jedoch wesentlich gefasster wirkte als die anderen Männer hier
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    • Bjarki ließ sich umsorgen, während er halbwegs gespannt und interessiert, aber mit wenig Achtun dem Schauspiel zu sah, dass sich da trieb. der kaiser wusste, wie er böses Spiel treiben konnte und dabei ein gutes Gesicht machte. So wie er sich bewegte zwischen den Männern. Wie er sich gab und wie er sprach, konnte man nur davon ausgehen, dass dieser Mann, all diese Gladiatoren unter seinen Fittichen hatte.
      In dem letzten Dorf, in dem Bjarki Gladiator gewesen war, war es anders. Da rangelten sich die großen Sklaventreiber um die Gladiatoren. Denn wenn diese männer sich auch hatten so gesehen frei kaufen können...Sie waren noch immer im Dienst eines anderen Herren und sie mussten gehorchen, ob sie nun wollten oder nicht.
      Bjarki zuckte kurz fort, als man ihm auf unsanfte Art und Weise den verband um den Arm enger zog, damit es der Wunde besser ging. Das war doch keine Art und Weise, wie man seine Verletzten umsorgte, dachte er sich, und er war kein zimperlicher Mann.
      Doch mehr als ein Knurren gab es nicht. Er erwiderte lieber hin und wieder die vielsagenden Blicke des kaisers. So gehörte es sich in seiner Kultur. Man hielt Blickkontakt und forderte auch diesen ein, wenn man Respekt verdiente.
      Was sich der Kaiser aber dachte, konnte der Brite nicht sagen. Konnte auch nicht lange überlegen, als ein kleiner Junge vor ihm auftauchte und mit großen Augen fragte, ob er große Schmerzen hatte. Ulkiger kleiner Kerl...tauchte auf, rannte umher und statt zu dem großen Krieger Brutus zu gehen, rannte er zu ihm. Bjarki schnaubte, musterte den kleinen jungen eine ganze Weile lang, bis er sich dazu entschied, dass er mit ihm reden konnte. Auch wenn die Sprache der römer ihm bereits ins Blut übergegangen war, blieb der schwere Akzent eines Briten zurück.
      "Es ist nur eine kleine Fleischwunde...Das überlebe ich schon.", sagte er mit einem knappen Zwinkern und beugte sich dann zu ihm vor, nachdem der Arzt fertig war, sie beide jedoch unter strengem Auge beobachtete. Als ob Bjarki einem Kind jemals etwas hätte antun können. Sie waren hiflos und er war kein Mann, der hilflose Kinder angriff oder ihnen weh tat.
      "Du bist gerne bei den Gladiatoren, mh?", raunte er tief.
      "Pah. Viele römische Kinder sind gerne hier unterwegs. Viele der Adeligen Sprößlinge setzen es sich sogar in den Kopf, dass sie ebenso rum und Ehre im Colosseum erlangen wollen. Aber das ist totaler humbug!", der Arzt winkte energisch vor seiner Nase hin und her. Bjarki schnaufte. "In meinem Stamm mussten die Adeligen Männer Krieger werden. So war das vorgesehen. Die Kriegerkaste, ist die höchste.", erklärte er iffen, in der Hoffnung, dass wenigstens der kleine Junge daran Interesse hatte. Doch der Arzt mischte sich wieder ein mit der abfälligen Bemerkung: "Na, ihr seid ja auch barbaren. Philosophie und Literatur kennt ihr ja gar nicht."
    • Mit großen Augen sah Leonis zu dem breiten Mann hin und als er ihn so lang, schweigend ansah, hatte Leonis schon mit Ablehnung gerechnet, doch um so breiter lies es ihn grinsen als der Mann tatsächlich mit ihm sprach.
      Er war Netter als erwartet und fürchtete sich auch überhaupt nicht vor dem Mann.
      Das sich jedoch der Arzt in ihre Unterhaltung mischte, missfiel dem Jungen. Er war vielleicht noch ein Kind, doch durchaus in der Lage für sich selbst zu sprechen. Aufmerksam lauschte er dann aber dem Gladiator. Leonis war nicht daran interessiert in diesem Colosseum an Ruhm und Ehre zukommen, nicht jedes Kind dachte daran, wie der Arzt nun behauptete. Doch diesen Sprösslingen wird aber auch gezeigt wie sehr ein Gladiator gefeiert wurde, mit dem Rang wie Brutus. Er wird bejubelt und gefeiert wie ein Soldat der draußen in den Kriegen wirklich ernsthaft etwas für die Bürger tut, dabei steht er nur im Rampenlicht um die Schaulustigen zu unterhalten.
      Brutus wird schon lang nicht mehr dafür gefeiert, wofür er tatsächlich gekämpft hatte und wenn Leonis so darüber nachdachte empfand er Schuld, Freude an diesen Spielen entwickelt zu haben.
      Die Gladiatorenspiele waren es jedoch, die ihm zeigten wie grausam ein Mensch mit dem Leben eines Anderen sein konnte.
      Seine Mutter hielt ihn von jeglichen Kriegszügen fern die sein Vater und nun auch sein Onkel führte. Wobei auch sein Vater dieses Verhalten unterstützte. //Ich bin kein dummes Kind.//

      Leonis wollte es lernen, wollte lernen zu kämpfen und um seine Mutter und sich zu beschützen. Er sah es als seine Pflicht, jetzt wo sein Vater fort war. Er wollte ein Krieger wie sein Vater sein.
      Auf die Worte des Gladiatoren horchte der Junge auf. "Kriegerkaste?" Fragte er dann neugierig und trat etwas näher an ihn heran.
      "Bist du auch adligem Blutes? So wie du kämpfst bestimmt oder?" Der Junge schien wirklich einen Narren an dem Neuzugang gefressen zu haben und auf die Frage konnte der Arzt im Hintergrund verächtlich schnaufen.
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    • Ja, auch die Barbaren ,wie die Römer sie nannten, hatten Adelige Männer und Frauen, die mehr Macht und mehr Rum einbüßten als die anderen. Jedoch war Bjarki selbst nicht so einer. Er mochte gut kämpfen und erfreute sich an den glänzenden Augen des Jungen, doch er wusste auch, dass es absolut nichts brachte für den Jungen, wenn er ihm nun erklärte wie tiefreichend doch die unterschiedlichen Ränge der Wikinger waren.
      Trotzdem beugte er sich vor, soweit es ihm seine Wunden erlaubten und sah ihn an mit seinen tiefen blauen Augen: "Ich bin ein Krieger gewesen vor 10 Jahren und habe gegen euch gekämpft...Aber ich verlor. Beziehungsweise mein Dorf und mein Anführer wollte das Leben keines Mannes weiter aufs Spiel setzen...leider wurden wir dadurch gefangene...Aber...", er richtete sich wieder auf, denn er bemerkte, dass er viel zu viel von sich preis gegeben hatte in dem Moment.
      "Wikinger haben verschiedene Kasten. Bauern, Krieger und die Adeligen. Unsere Krieger teilen sich sowohl in uns Männer auf, als auch in die Schildmaiden. Starke Frauen, die einem mit Leichtigkeit den Kopf abhaken konnten.", erzählte er und schnaufte bei dem Gedanken daran, dass seine Schwester das mit Leichtigkeit und einem Fingerschnipsen hinbekommen hätte.
      Doch wieder verstummte er. Das waren Geschichten, die er schon lange niemandem mehr erzählt hatte. Geschichten, die er wahrlich niemandem auch antun wollte.
      "Nun gut....Aber ich kann dir nicht zu viel erzählen...sonst wird der Kaiser, noch deine Freude an mir für Landesverrat halten.", er schüttelte den Kopf und richtete sich von der Pritsche auf. Ächzend schob er sich an dem Jungen vorbei ohne ihn noch einmal anzusehen. Doch nun traf er auf den Kaiser Nevio und musterte ihn wieder. Die Gladiatoren hatten den Briten und den kleinen jungen beobachtet, das wusste er und doch hielt er das für in Ordnung. Schließlich wurde er schon immer dumm angegafft von allen Menschen um sich herum, weil er anders war.
      Noch etwas steif wankte Bjarki rüber zu seinen Sachen und packte sie ein während wohl die Verkündigung des Kaisers noch auf sich warten ließ.