Sinners be... [Eari feat. Pumi]

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    • Sinners be... [Eari feat. Pumi]

      "Als er nun heimkam, nahm er ein Messer, fasste seine Nebenfrau und zerstückelte sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in das ganze Gebiet Israels."

      Seine Hände zitterten. Sein Atem ging stoßweise, bildete in der kalten Nachtluft kleine Wolken. Er hatte das nicht gewollt. Er hatte nichts davon gewollt. Und doch war es passiert. Wieder und wieder und wieder und wieder. Jetzt saß er hier, wie so oft, im Schatten der Brücke und warf alle sieben Minuten einen der weißen Müllsäcke in den Fluss. Sieben Minuten dauerte es, bis sie das Ende des Flusses erreichten und sich den Strömungen des Meeres ergaben. Und aus seinem Leben verschwanden. Zumindest physisch.
      Seine Armbanduhr piepste leise, er sah sich um, dann platschte der nächste Sack ins Wasser. Noch vier, dann konnte er endlich nach Hause.

      Wie jedes Mal, wenn er von seiner Entsorgung zurückkehrte, führte ihn sein Weg an der alten Kirche vorbei. Es war nichts besonderes. Bloß ein kleines Gebäude, völlig deplatziert zwischen all den Wolkenkratzern. Normalerweise ignorierte er sie. Aber heute Nacht hatte sie eine geradezu magnetische Anziehungskraft. Bevor er sich dessen bewusst war, stand er schon auf dem Parkplatz vor der Kirche. Die Tür stand offen. Warum stand die Tür offen?
      Im nächsten Augenblick stand er im Gang zwischen den Bänken, den Blick auf die lebensgroße Version eines gekreuzigten Jesus gerichtet. Wie war er hier her gekommen? Was wollte er hier überhaupt?
      Er setzte sich auf eine der Holzbänke. Und verbrachte den Rest der Nacht hier. Am Morgen hatte er einen neuen Plan.



      X hat in dieser Nacht sein gesamtes Leben zurückgelassen. Er weiß bis heute nicht, was genau passiert ist, aber es fühlte sich an, als haben sich Fesseln von ihm gelöst.
      Er packte seine sieben Sachen und widmete sich dem Priestertum. Nur wenige Jahre später wurde er geweiht und zog hinaus in eine kleine Gemeinde, die dringend einen neuen Priester für ihre Kirche brauchten. Aus dem atheistischen Großstädter war ein gläubiger Mann geworden, der sich mit Leib und Seele seiner neu gefundenen Bestimmung widmete. Mit seiner Vergangenheit hat er abgeschlossen. Die Alpträume hatten früher aufgehört, als er dachte. Den Hunger hatte er nun im Griff. Mit Gottes Hilfe, so wusste er, konnte er ihn bezwingen.
      Aber was, wenn ein Dämon sich dazu entscheidet, die Vergangenheit wieder an die Oberfläche zu zerren? Was, wenn ein Dämon plötzlich Gefallen an dem geleuterten Priester findet? Wie lange kann er den Hunger zügeln, wenn nicht Gott es ist, der seine Taten beeinflusst?



      Stecki:
      Name:
      Alter:
      Backround:
      Sonstiges:
      Haarfarbe:
      Augenfarbe:
      Aussehen:
    • Name:
      Frederick "Rick" Warren

      Alter:
      33

      Backround:
      Rick hat sein Leben schon immer in der Großstadt verbracht. Er ist einer dieser stolzen Chicagoer, die auf ewig behaupten, die beste Pizza im Land zu haben. Geboren und aufgewachsen in der Windy City, hatte Rick nie vor, die Stadt für mehr als einen Urlaub zu verlassen. Wann genau sein Leben aus den Fugen geraten ist, weiß er nicht mehr. Da war schon immer dieser dunkle Fleck in seiner Persönlichkeit. Etwas Dunkles, das ihn schon immer irgendwie verfolgt hat.
      Seinen ersten Mord begang er aus Wut. Jemand stand dem im Weg, was er tun wollte und sah auf ihn herab. Irgendwann riss ihm die Hutschnur und das Nächste, woran er sich erinnerte war, wie er sich über die zerstochene Leiche beugte. Er entsorgte sie und niemand interessierte sich für ihn. Er kam ungeschoren davon.
      Und das passierte es wieder. Und wieder. Und wieder...
      Mit jedem Mal wurde es einfacher, mit jedem Mal brauchte es sehr viel weniger, um ihn dazu zu treiben. Aber jedes Mal konnte Rick spüren, wie ein Teil von sich selbst mit seinen Opfern starb. Er wollte das nicht. Nicht einen dieser Morde hatte er begehen wollen. Und dann kam er an dieser Kirche vorbei.

      Sonstiges:
      - Rick ist Brillenträger, kommt aber auch ohne ganz gut klar.
      - bevor er Priester wurde, arbeitete Rick als Buchhalter.
      - Rick verdrängt seine früheren Taten. Nicht einmal für die Weihe hat er das zugegeben.
      - Er vermisst Chicago, sieht die Entfernung aber als etwas Gutes.

      Haarfarbe:
      dunkelbraun

      Augenfarbe:
      grün-braun

      Aussehen:
    • b81c1e56-80f1-4437-af22-4584820b56ab.jpeg
      Name:
      Shidonai, Hashmedai und Ashema Deva sind nur ein paar Namen unter denen er bekannt ist, vorstellen würde er sich selbst als Asmodeus. Für seine Freunde und alle die seine bekannteren Namen womöglich zu seltsam finden würden, reicht 'Ash'.

      Alter:
      ...alt. Aber in seiner menschlichen Gestalt sieht er um die 30 aus.

      Backround:
      Asmoedus ganze Lebensgeschichte zu erzählen, würde eine halbe Ewigkeit dauern. Die bekannteste Geschichte über ihn ist wohl seine Involvierung in den Bau des Tempels von Jerusalem, obwohl keine menschliche Quelle akkurat schien, zumindest hatte er noch keine gefunden. Einzig und allein der Engel Raphael war Asmodeus tatsächlich ein Dorn im Auge und er hatte ihm mehr als einmal das Leben schwer gemacht.
      Nachdem die Menschheit nicht mehr wirklich an Dämonen oder gar Gott glaubt und sie aufgehört hatten Asmodeus zu Beschwören - wobei er mehr aus Spaß mitgespielt hatte, als von so einem möchtegern Magier kontrolliert zu werden - musste Asmodeus sich neue Beschäftigungen suchen.
      Natürlich waren ihm dabei die Seelen der Menschen wichtig, wie immer schon. Er lebte von Seelen, es war also nicht persönliches, wenn er sich eine schnappte. Eines seiner jüngsten Projekte war ein junger Mann gewesen. Rick... oder so nannte er sich und Ash hatte seine Seele. Er hatte sie, sie gehörte ihm, der junge Mann wurde ihm langweilig und es gab nichts mehr zu tun, außer zu warten, dass er auf die ein oder andere Weise starb. Doch dann...? Aus irgendeinem Grund hatte er Rick verloren. Irgendein Engel hatte sich wohl seiner angenommen und ihn begnadigt nachdem er Ashs Duft an ihm wahrnehmen konnte, dabei hatte er damals gar nicht viel nachhelfen müssen. Es musste einfach dieser lästige Raphael gewesen sein. So oder so wurde Ricks Seele nur noch interessanter für Ash also machte er sich auf die Suche nach dem jungen Mann, um ihn zum zweiten Mal zu verderben.

      Sonstiges:
      - Ash ist ein Dämon und nicht nur irgendeiner, er ist einer der sieben Prinzen der Hölle.
      - Er hat einen Drang dazu all die falschen Geschichten über sich zu berichtigen, man sollte das Thema also besser lassen, wenn man keinen ellenlangen Monolog hören will.
      - Mit seinem Namen kann ein Dämon kontrolliert werden, im Falle von Asmodeus braucht es aber viel Erfahrung, oder mehr als einen Namen. Je mehr desto besser.
      - Ash hat seine Mittel und Wege Menschen zu beeinflussen, darunter auch die Fähigkeit in ihre Träume einzudringen.

      Haarfarbe:
      Braun

      Augenfarbe:
      Grün

      Aussehen: