Der Schein trügt (KommiCat & Uki)

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    • Der Schein trügt (KommiCat & Uki)

      Vorstellung

      @KommiCat

      Zum Start des neuen Schuljahres hatte Kei beschlossen sich doch mal wieder in der Schule sehen zu lassen. Eigentlich war der Unterricht schon vor zwei Stunden gestartet und doch kam Kei nun herein als sie nichts gewesen. Er zog sich die Ohrstecker aus den Ohren und ließ sich auf den nächstbesten Tisch nieder. "Keiichi Edogawa. Für jemanden, der schon die Klasse wiederholen muss bist du ganz schön spät dran.", zischte ihm die Klassenlehrerin entgegen, die nur durch Zufall in der Pause in der Klasse war, weil sie sich um einige Fragen der Schüler kümmern musste. "JA, sorry...", kam es sichtlich genervt von ihm und man hörte deutlich raus, dass es ihm nicht leidtat. Doch auch die Lehrerin konnte da mitspielen. Sie setzte ihr freundlichstes und doch zu gleich angsteinflößendes Lächeln auf. "Macht ja nichts. Wenn du nach links schaust siehst du Akane Ito. Du wirst ab heute dich um sie kümmern. Akane, dass ist Keiichi Edogawa. Er wird dir hier helfen dich zurecht zu finden." Die Lehrerin erklärte es ruhig und alle im Raum schienen den Atem anzuhalten. Kei hingegen drehte sich mit einem Killerblick zu Akane. Man sah ihm an, dass er davon überhaupt nicht begeistert war.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Heute war der Erste Tag für Akane an einer neuen Schule. Nachdem ihre Mutter ihren Job verloren hatte und auch ihr Vater schon lange weg war, wollten sie einen Neustart in einer anderen Stadt machen. Dort war sie nun. In einer großen Schule, in der sie sich nicht auskennt und in der sie sich noch oft genug verlaufen würde. Wenigstens wusste sie, in welche Klasse sie gehen würde und dass ihr ein Helfer zur Seite gestellt wird. Es klingelt und Akane ist noch immer völlig planlos und hilflos. Sie traut sich nicht, jemanden anzusprechen. Was würden die Anderen dann nur über sie denken? Nein, besser kein Risiko eingehen. Aber so kommt sie zu spät. Wenn sie in die Klasse kommt wird sie garantiert von allen angestarrt. Das besorgte sie. In dem Moment kam zu ihrem Glück eine Lehrerin zu ihr und fragte sie, ob sie Hilfe bräuchte. Akane sagt ihr, in welche Klasse sie muss. "Ach, dann bist du bestimmt Akane, oder? Ich bin deine neue Lehrerin und du hast jetzt auch bei mir Unterricht. Komm einfach mit" Akane nickt und folgt der Lehrerin in die Klasse. Dort setzt sie sich an einen freien 2-er Tisch. Die ganze Zeit blickt sie zur Tafel oder auf ihren Tisch. In der Pause kam dann ein weiterer unge in die Klasse und setzte sich neben sie. Mist. Dann wird ihr auch noch gesagt, dass er sich um sie kümmern soll. Er muss die Klasse wiederholen? Das klang nicht gut. Kurz sieht sie ihn an. Bei seinem Blick senkt sie aber sofort wieder den Blick. "h...Hallo" kam schüchtern von ihr.
    • Jetzt hatte man ihm auch noch eine schüchterne Person angehängt, die wahrscheinlich Zuhause noch immer an Mamas Rockzipfel hing. Schon bei dem Gedanken rollte Kei mit den Augen. „Freut mich NICHT deine Bekanntschaft zu machen. Immerhin hast du die Klasse gefunden und die Toiletten findest du, wenn du dem Strom dummer Mädels in der Pause folgst. Mehr muss man nicht wissen.“, meinte er und grinste über seine Bemerkungen. Die Anderen hatten sich in eine Ecke zurückgezogen und tuschelten, auch weil Kai eben schon seinen Ruf weghatte. Die Lehrerin war es nun wieder, die sich einmischte und Kei tadelte. „Ja, ja… ich werde schon brav aufpassen... wenn ich da bin.“ Zum Glück unterbrach die Klingel einen weiteren Wortkampf und Kei ließ sich nun richtig an dem Tisch nieder, ehe er sein Buch rausholte, dass schon ganz voll mit den Lösungen war und sich dafür lieber einem Text zuwandte, den er wohl irgendwoher ausgedruckt hatte.
    • Akane achtete darauf den Jungen nicht weiter anzusehen. Er wollte also nichts mit ihr zu tun haben, wurde aber dazu gezwungen. Na super. Also war sie mal wieder eine Last für jemanden. "Entschuldige" murmelte sie ihm zu. Sie entschuldigte sich dafür eine Last für ihn zu sein. Es klingelt und der Junge setzte sich richtig neben sie. Sie bemerkte den Text den ee sich ansah. "Was ist das? Ist Das was interessantes?" flüsterte sie, damit die lehrerin es nicht bemerken würde. Was war das für ein Text? Nebenbei folgte sie auch dem unterricht, aber das war nicht unbedingt nötig. Sie hatten nur Mathe und das konnte Akane immer nach dem ersten erklären. Das war kein Problem für sie.
    • Eigentlich hatte Kei sich drauf gefreut nun endlich seine Ruhe zu haben. Sicher war er noch in der Schule gefangen und sollte nett zu der Neuen sein, doch wenigstens um Unterricht wollte er sich seinen Hobbies hingeben können. Es dauerte jedoch nicht lange als er auch schon wieder ihre Stimme neben sich vernahm und sie war definitiv viel zu neugierig. „Ich wüsste nicht was dich meine privaten Sachen angehen.“, murrte er in ihre Richtung und versuchte mit Absicht den Zettel weiter weg zu schieben von ihr. Leider war er wohl doch zu laut und auffällig gewesen, denn die Lehrerin bemerkte dies und holte ihn sogleich an die Tafel. Kei hasste Mathe und natürlich schaffte er es nicht die Aufgabe gut zu löschen, was sogleich zu viel Getuschel führte, denn immerhin machte er das Ganze ja schon zum zweiten Mal. Danach ließ er sich auf den Stuhl fallen und schickte einen Killerblick in Akanes Richtung. „Lästig.“, zischte er zu ihr.
    • Akane sah dem Jungen nach als er zur Tafel ging. Er schien Schwierigkeiten mit der Aufgabe zu haben. Wie gerne hätte sie ihm geholfen. Aber wenn die Lehrerin das bemerken würde, würde sie wohl Ärger bekommen und das wollte sie nicht. Als sich Kei geschlagen gab und wieder hinsetzte entschuldigte sie sich erneut, bevor sie den Arm hob um die Aufgabe zu lösen. Die Lehrerin nahm Akane auch dran. Sie lief also nach vorne und löste schnell die Aufgabe. Dann noch einmal überprüfen. Es war alles richtig. Aber erschien sie jetzt wie eine Streberin? Nein, jeder der zugehört hatte, hätte diese Aufgabe lösen können. Sie legte die Kreide weg und setzte sich ohne ein Wort wieder hin. Nun überprüfte die Lehrerin es und lobte Akane. Das gefiel ihr irgendwie, aber sie mochte es nicht, die Aufmerksamkeit anderer auf sich zu ziehen wegen etwas was ihr so leicht fiel. "Sorry." meinte sie erneut leise zu Kei.
    • Auf was für eine schleimige Streberin musste er da nur aufpassen? Ganz sicher würde sie auch bald Anschluss bei den anderen Nerds finden und sich mit diesen zusammen über ihn lustig machen. Kei knirschte mit den Zähnen als sie scheinbar ohne jedes Problem die Aufgabe löste, die ihn eben noch hatte so verzweifeln lassen. Er drehte sich von ihr weg und stützte sein Kinn auf sein Hand. Deshalb mochte er Menschen nicht: Sie verrieten dich eh früher oder später. Der Unterricht ging weiter und ehe sich die Schüler versahen klingelte es zur ersten Pause. Nun hieß es schnell sein, denn sonst bekam man nichts mehr an der Cafeteria. Schnell stand Kei, der das schon kannte, auf und ging aus dem Klassenzimmer auf kürzestem Weg sich sein Essen besorgen.
    • Akane sah, dass sich Kei von ihr weg drehte und sie nicht mehr ansehen wollte. Sie fühlte sich schlecht. hatte sie ihn verärgert? Es schien irgendwie so. Das wollte sie doch gar nicht. Sie war halt einfach gut in Mathe. Dafür konnte sie doch nichts. Außerdem hätte Kei die Aufgabe auch lösen können, wenn er zugehört hätte anstatt sich diesem Text zu widmen. Als es nach der Stunde dann klingelte, stand Kei schnell auf und ging weg. So schnell konnte Akane gar nicht reagieren, da war er auch schon weg. Na toll. Aber immerhin war jetzt Pause. Im Gegensatz zu anderen, hatte sie nicht vor sich in der Schule etwas zu holen, sondern hatte selbst etwas mit. Sie setzte sich nahe der Klasse auf den Boden und holte eine Dose raus. Sie hatte sich am Vorabend noch etwas gemacht. Nun konnte sie Apfelreis, Gemüse und kleine Würstchen essen. Es war ihr auch egal, was andere davon hielten. Dann holte sie auch noch Essstäbchen raus und begann zu essen. Ein paar Lehrer gingen an ihr vorbei. Dabei sahen sie Akane recht überrascht an und wünschten ihr einen guten Appetit. Zögernd und schüchtern antwortete sie jedes mal mit einem "Danke".
    • Zwar besorgte sich Kei sein Essen in der Kantine, jedoch mochte er die Gesellschaft dort nicht und somit schlich er dann mit seiner Verpflegung in der Hand wieder zurück in Richtung des Klassenzimmers. Unweit davon sah er auch schon wieder diese Akane oder besser gesagt die „neue Streberin“ sitzen, die sich scheinbar was mitgebracht hatte. Sollte sie doch, denn immerhin war er zwar dazu genötigt ihr zu helfen, doch wirklich machen wollte er es nicht.
      Noch während er langsam auf sie zuging kamen von der anderen Seite einige Rowdies. Kei kannte sie, denn immerhin war er schon so einige Mal mit ihnen zusammengestoßen. Keiichi sah sich um und erkannte, dass nun wirklich kein Lehrer mehr auf dem Gang war. Das könnte mies enden.
      „Na Püppchen, was hast du denn da Feines? Lässt du mich mal probieren?“, kam es vom Anführer, der nun vor Akane in die Hocke ging, während die anderen Beiden ihr je links und rechts den Weg blockierten. „Oder lass uns doch mal so Spaß haben.“ Er grinste dreckig und es war klar, dass sie Akane in die Mangel nehmen wollten.
      Kei stand unsicher da und wusste nicht, ob er sich schon wieder Ärger einhandeln wollte. Doch andererseits schien die Streberin nicht grade gut darin zu sein für sich selbst einzustehen. „Ey Jungs, wie wäre es, wenn ihr einfach die Fliege macht.“, meinte er nun und hatte somit auch gleich die volle Aufmerksamkeit auf sich. „Ach ne…der Vollidiot.“ Der Anführer stand nun wieder auf. „Ist die etwa deine Freundin?“
    • Akane war gerade am Essen und es schien so, als seien nun alle Lehrer an ihr vorbei gegangen. In dem Moment kamen ein paar Jungs auf sie zu. zunächst bemerkte sie diese nicht, bis sich einer vor sie hockte. Sie sah von ihrem Essen hoch und dann sah sie sich um. § Jungs. Alle scheinbar stärker als sie und sie ließen Akane keine Möglichkeit zu gehen. "Das ist mein Bento" erklärte sie kurz, als der Junge vor ihr auch schon weiter sprach. "Ehm... Nein danke. Könnt ihr bitte wieder gehen?" Ihre Stimme war verunsichert. Was sollte sie machen. Sie war nicht so naiv, dass sie nicht verstand, was die Jungs wollten, aber sie konnte sich nun einmal nicht wehren. Sie war nur ein schüchternes, schwaches Mädchen. Plötzlich mischte Kei sich ein. Akane war überrascht, ihn zu sehen. Während die drei Jungs sich auf Kei konzentrierten, versuchte Akane aufzustehen und zu gehen. Doch bemerkte einer der Jungs das und hielt sie am Arm Fest. "Hey, nicht weglaufen." Akane fühlte sich unwohl. Sie kam dort einfach nicht weg. Zwar versuchte sie, ihren Arm weg zu ziehen, doch klappte das nicht. "Lass mich los!"
    • Kei seufzte laut auf als er gefragt wurde, ob die Neue seineFreundin war. Natürlich war dem nicht so und er hatte auch kein Interesse anihr, doch ihr zumindest bei solchen Schlägern helfen musste er. "DuWeichbirne... als ob ich meine Freundin dann hier so sitzen lassen würde, abertrotzdem hast du deine Pfoten von ihr zu lassen.", kam es von ihm und derAnführer hatte nun schon keine Lust mehr. "Ich eine Weichbirne? ImGegensatz zu dir bin ich nicht sitzengeblieben." Laut lachte er Kei aus unddiesem reichte es. Ohne zu zögern kam er näher und schlug dem Kerl, der Akanefesthielt mitten ins Gesicht. "Lauf!", rief er ihr zu und sogleichfingen die Jungs an sich zu schlagen, auch wenn Kei sicherlich gegen dieÜberzahl eine schlechte Chance hatte.
    • Kei schlug dem Jungen der Akane fest hielt sodass dieser sie kurz los ließ. Sofort rannte sie weg und zu einem Lehrer. "Da prügeln sich ein paar Jungs. Das müssen sie stoppen." erklärung sie schnell und sofort folgte der Lehrer ihr auch. Er sah die Jungs. "Hey! Was wird denn das?" fragte der Lehrer. Akane lief wieder weg. Sie hoffte dass die Jungs nicht nochmal auf sie zukommen weil sie einem Lehrer gepetzt hat. Sie wusste dass man so etwas nicht machen sollte da einem das nur Ärger einbringt. Aber sie musste doch etwas machen. Sie wollte nicht dads Kei mehr ärger als nötig hat. Sie wollte ihm helfen bevor es ausartet.
    • Leider hatte Akanes Aktion allen Schülern Ärger eingebracht, die daran beteiligt gewesen waren. Ganz sicher auch, weil Kei eben kein unbeschriebenes Blatt war. Doch auch wenn er grade etwas sauer auf sie war, so konnte er es ihr doch nicht so ganz übel nehmen. Kurz bevor nun die Stunde wieder anfing kam er vom Lehrerzimmer zurück zur Klasse und ließ sich auf seinem Stuhl nieder. Es hatte schon die Runde gemacht, dass er wieder in etwas verwickelt gewesen war und das Tuscheln ging sogleich los als er den Raum betreten hatte. Ruhig drehte er sich zu Akane und sah sie an. "Einen Lehrer holen? Echt? hast du noch nicht begriffen, dass die mich nicht mögen?", kam es von ihm, doch auch wenn es so etwas sagte klang er dabei nicht wirklich sauer.
    • Akane sah ihn entschuldigend an. Sie wollte ihn nicht wütend machen. Auch wollte sie keinesfalls dass er ärger bekommt. "Es tut mir leid. Ich wollte nicht dass du schwer verletzt wirst. Schließlich waren es drei gegen einen. Ich habe auch erklärt dass die drei mich bedrängt haben und du mich nur gerettet hast. Aber der Lehrer meinte ich hätte mich bestimmt nur mit dem Namen vertan. Sie haben mir nicht geglaubt" sagte sie und es war die absolute wahrheit. Nachdem sie den Lehrer geholt hatte, hatte sie ihm alles erklärt. "Bitte sei mir nicht böse" es tat ihr schrecklich leid dass er bestraft wurde. Dann würde wenigstens sie sich ordentlich bei ihm bedanken. "Aber danke nochmal dass du mir geholfen hast. Du bist kein schlechter Kerl"
    • Es war sich nicht mal sicher wieso er sie noch mal angesprochen hatten, denn immerhin wollte er ihr eigentlich aus dem Weg gehen. Nun jedoch schien sie nett zu sein und bedankte sich sogar bei ihm. Scheinbar hatten die Lehrer mal wieder ihre Meinung gebildet ohne weiter nachzudenken. Er hasste es einfach, dass sie ihn immer abtaten. Leise seufzte er und wurde bei ihrem letzten Satz leicht rot. "Ich bin doch kein netter Kerl. Wenn ich keine Rechnung mit denen offen gehabt hätte, dann hätte ich dir nicht geholfen.", behauptete er und hatte dabei seinen Kopf weggedreht. "Aber hier... damit du nachher nicht verhungerst, denn immerhin wurde dein Bento umgeworfen." Er legte ihr nun, ohne sie anzusehen, ein Sandwich auf den Tisch, denn immerhin hatten sie heute noch lange Unterricht.
    • "Verstehe. Klar doch" meinte sie zu der aussage dass es nicht an ihr lag dass er ihr geholfen hatte. Sie sah auf das Sandwich. "Oh... Danke" Er war eben doch ein netter Kerl. Nur verheimlicht er das vor den meisten. Sie lächelt ihn an auch wenn er sie nicht ansieht. Dann beginnt auch der Unterricht und ihre Aufmerksamkeit gibt nur noch diesem. Und dem Gedanken dass sie sich bei ihm bedanken will, auch ohne worte. Sie hielt es einfach für richtig. Nur was mochte jemand wie er? Das war die große Frage. Wenn sie zuhause ist würde sie mal gucken ob sie was passendes findet.
    • Keiichi verstand einfach nicht wieso sie so nett zu ihm war, obwohl er ihr ja mehr als deutlich eigentlich gesagt hatte, dass er nicht sich um sie kümmern würde. Er verstand einfach Mädchen nicht und so schmollte er vor sich hin als der Unterricht weiter seinen Lauf nahm.
      Erst am Nachmittag als es wieder klingelte drehte er sich wirklich noch mal zu ihr. Heute war er aus irgendeinem Grund immerhin den ganzen Tag hiergeblieben und kurz betrachtete er Akane einen Moment. „Bis Morgen.“, kam es knapp und nicht freundlich von ihm und doch: Wenn man ihn kannte, dann wusste man, dass er es nett meinte und immerhin morgen wieder zur Schule kommen würde.
    • Sie verstand dass er sagte er wolle am nächsten Tag wieder kommen. Das war doch schon mal ein guter Anfang wenn er nicht wieder sitzen bleiben wollte. "Bis morgen" antwortete sie nett. Man hatte ihr beigebracht immer nett und höflich zu sein, selbst wenn man andere nicht mochte. Es war nicht so dass sie Kei nicht mochte, aber es schien so als wolle er nicht zugeben dass er sie nicht hasste. Sie lief nach Hause und sah sich in ihrem Zimmer um. Was würde ein Junge wie er gut finden? Eine goldene Kette mit Totenkopf? Eine mütze mit Totenkopf? Es war eine schwere Entscheidung. Letztendlich entschieden sie sich für ein Multifunktionstuch, das er als Maske oder mütze tragen konnte. Es war dunkel grün mit Quadraten in unterschiedlichen Grüntönen und einem halben Totenkopf. Zu sehen war somit die Nase und der Mund. Am nächsten Tag legte sie es schlicht schwarz verpackt auf seinen Tisch bevor er kam. Dann tat sie so als hätte sie damit nichts zu tun. Es war ihre Art sich bei ihm zu bedanken.
    • Keiichi verbrachte seinen Nachmittag wie üblich mit allem anderen als Hausaufgaben. Er ging arbeiten und danach fiel er auch schon wie tot ins Bett, denn immerhin würde er am nächsten Morgen wieder früh hochmüssen. Wieso er Akane geholfen hatte wusste er immer noch nicht genau, aber immerhin konnte er diese Typen nicht ausstehen und jemanden einfach im Stich zu lassen war nun mal auch nicht seine Art, Neuling hin oder her. Sicher hätte er auch jedem anderen geholfen.
      Nach einer viel zu kurzen Nacht stand er früh morgens in der Küche und kümmerte sich um sein Essen. Zum Glück hatte er gestern Reste abgestaubt und somit würde er heute in der Schule nicht extra was kaufen müssen. Nach einem nun schnell runtergeschlungenen Frühstück, dessen Reste sein Bento wurden, machte sich Kei etwas spät auf den Weg zur Schule, doch immerhin war er immer noch früher dran als sonst, sodass er doch wirklich mal pünktlich in die Klasse kam. Alleine schon diese Tatsache ließ die Anderen starren und hinter vorgehaltener Hand tuscheln. Er seufzte nur und ging zu seinem Platz als seine Augen auf das Geschenk fielen. Misstrauisch nahm er es in augenschien und begutachtete es vorsichtig. Noch war er sich nicht sicher, ob nicht jemand ihn reinlegen wollte. „Ey, Ne… Akane? Hast du vielleicht gesehen wer das hingelegt hat?“, fragte er und doch, auch wenn es eine Falle sein könnte, war seine Neugier zu groß und er fing an es zu öffnen. Zu seiner Verwunderung war es wirklich ein Geschenk und er betrachtete es ungläubig während er auf ihre Antwort wartete.
    • "Ja, ich weiß wer es dahin gelegt hat. Jemand der sich bei dir für etwas bedanken will." meinte sie nur zu ihm. Sie war sich nicht sicher ob sie ihm wirklich sagen sollte dass es von ihr war. Aber sie musste es sowieso tun. "Also, es ist von mir. Wegen Gestern. Weil du mich verteidigt hast und danach mir noch das Sandwich gegeben hast. Ich bin kein Mensch der vielen Worte, aber ich hoffe es gefällt dir?" Sie klang schon ziemlich schüchtern, was sich zum Ende hin noch verstärkte. Würde ihm das Geschenk gefallen? Schließlich kam es von einem Mädchen. "Denk jetzt aber nichts falsches. Es ist nur ein kleines Danke und ich trage es eh nicht" Damit gab sie auch zu, dass sie solche Art Dinge ihr Eigentum nannte.