Der gezwungene Butler (Kolenta & Uki)

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    • Der gezwungene Butler (Kolenta & Uki)

      Vorstellung

      @Kolenta09

      Diesmal hatte es Beleth endgültig geschafft: Eigentlich hatte Satan höchstpersönlich ihn darum gebeten sich um einen wichtigen Auftrag zu kümmern und er hatte es nur seinen Schergen überlassen, da er wieder anderweitig beschäftigt gewesen war. Natürlich hatte die ganze Sache kein gutes Ende genommen und diese so wichtige Seele war den Vollidioten entkommen. Sicher hatten sie auch Strafe verdient, doch eigentlich traf ihn die Schuld, doch er würde es nie zugeben, auch vor Satan nicht. Schon eine ganze Weile redeten sie und er konnte nur von Glück reden, dass der Herrscher einen leichten Narren an ihn gefressen hatte, denn Andere wären schon längst für weitaus weniger hingerafft wurden. Doch einen wirklichen Ausweg gab es nicht.
      Wenig später stand Beleth nun vor dem Zimmer des jungen Herren und musste sich seiner Strafe fügen, wenn er eben nicht vernichtet werden wollte. Tief atmete der Dämon durch, ehe er die Tür aufriss und hineinging. So etwas wie anklopfen lag ihm eben nicht. „Aufstehen. Ich bin Beleth und sicher hast du mich schon mal gesehen. Ich soll ab heute auf dich aufpassen.“ Er sagte lieber nichts davon, dass er eigentlich der Butler sein sollte und dass dies eine Strafe war. Je mehr er es klingen ließ wie „Satan vertraut mir und ich habe das Sagen“, desto leichter würde dieses Spiel vielleicht werden und er hoffentlich erlöst werden, wenn seine Leute die Seele wiederfanden.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Kenneth:

      Der jung aussehende Mann lag noch eingekuschelt in seiner Decke. Da sein Vater so gut wie nie zu Hause war konnte er eigentlich schon behaupten ein eigenes haus zu besitzen. Obwohl er Recht verwöhnt ist kann er sich selbst versorgen, das ihm jedoch jemand den Hausputz abnimmt stört ihn herzlich wenig. Eigentlich war Kenneth schon eine Weile wach, das Bett ließ ihn aber einfach nicht gehen.
      Irgendwann vernahm er aber Schritte? Wollte Megan sein Zimmer putzen? Das machte sie aber eigentlich erst gegen Mittag, wenn er in der Bibliothek saß.
      Mürrisch öffnete er die Augen als plötzlich ein Mann in sein Zimmer spazierte. Er Stütze sich auf seinen Unterarm, sodass sein nackter Oberkörper zum Vorschein kam. Skeptisch zog er seine Augenbraue hoch und betrachtete den Mann vor sich. "Jap...beleth 317 Jahre alt..." Murrte er nur, drehte ihm den Rücken zu und zog die Decke über seinen Kopf "Nerv jemand anderen!" Kam es noch von ihm.
      Der junge wusste sehr gut wer er war, schließlich war er irgendwie die rechte hand seines Vaters beziehungsweise sein bester Krieger, obwohl es Marionette wohl besser traf. Was fiel dem Kerl also plötzlich ein ihn einfach aus seinem Bett holen zu wollen. Sollte er doch Seelen suchen.
      Kenneth hatte seinen genauen Tagesablauf und dieser schrieb vor das er noch eine halbe Stunde im Bett liegen musste! Erst dann würde er aufstehen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Beleth:

      Schon so passte ihm die Aufgabe nicht und dann auch noch so behandelt zu werden. „Nerv jemand anderen!“ Diese Aussage blieb in seinem Kopf hängen und so sprach nicht mal Satan selbst mit Beleth, ganz zu schweigen von so einem Jüngling. Dass er ihn schon auf sein Alter ansprach hatte ihn mürrisch gemacht, doch dieser Satz ließ ihn nicht los. Schnellen Schrittes stand er am Bett und zog dem Anderen einfach die Decke weg. „Wenn ich aufstehen sage, dann tust du es auch, verstanden? Und zieh dir gefälligst was an. Deinen unmuskulösen Körper will sicher keiner sehen.“ Für so einen Kerl würde er sich sicher nicht verstellen und klein beigeben schon lange nicht, Sohn des Chefs hin oder her. Noch immer geisterten ihm die Worte Satans im Kopf umher, dass er sich um Kenneth kümmern sollte und ihn auf die Arbeit vorbereiten. Satan war ganz sicher unsterblich und doch hatte er scheinbar vor irgendwann zumindest einen Teil seiner Stellung dem da zu geben. Mit einem verächtlichen Blick sah er zu ihm hinab. „Und zwar schnell, sonst gehe ich ohne dich.“ Sich um den Anderen kümmern? Beleth fiel nicht mal eine Sache ein, die er mit Kenneth machen konnte und so hatte er beschlossen ihn mit zu nehmen auf eine Visite bei seiner Truppe. Man musste seine Untergebenen immerhin immer gut im Auge behalten.
    • Kenneth:

      Ein kurzer kalter Schauer überzog seinen Körper, als ihm die Decke weg gezogen wurde. Finster blickte er zu ihm rüber und murrte leise. "Als ob du besser aussiehst..." Kam es nur stumpf von ihm, als der andere seinen Körper bemängelte.
      Darauf das er aufstehen sollte ging er gar nicht erst ein. Kurz schmunzelte er "oh nein,...ich habe die Wahl hier alleine zu bleiben oder mit jemandem wie dich mitzugehen? Die Wahl fällt mir ja schwer..." Sagte er sehr monoton und emotionslos, bevor er sich wieder hin legte. Doch leider klingelte im nächsten Moment sein Wecker. Seufzend stand er auf und verschwand mit ein paar Klamotten in seinem Badezimmer. Angezogen kam er dann wieder raus und sah beleth verwundert an "noch hier?" Fragte er, schnalzte mit der zunge und ging an ihm vorbei. Warum sollte er solch einem Kerl gehorchen? Er stand eindeutig unter ihm was den Rang anging, schließlich war er selbst beleth nächster Chef. Selbstverständlich ging er in die Küche und begann etwas zum Frühstück zu machen.
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    • Hätte man in Beleths Innerstes sehen können, dann hätte man sicher gesehen wie sein Geduldsfaden langsam riss. Nicht mal eine Stunde hatte er diesen Posten und schon wollte er den Jüngling erschlagen. Zum Glück klingelte nun der Wecker und verschaffte beiden eine Pause zum Durchatmen, so zumindest dachte es Beleth als Kenneth verschwand um sich anzuziehen. Leider belehrte ihn das Folgende eines Besseren. „Ja, ich bin noch hier. Und ich werden deinen verdammten Arsch mitschleifen.“ So ließ er nicht mit sich reden, zukünftiger Chef hin oder her. Und nicht umsonst hatte er einen Ruf weg und war auf so einer hohen Position. Es war dieser Moment als Kenneth an ihm vorbei in die Küche ging als seine Geduldsfaden nun endgültig riss und es kein Halten mehr gab.
      Beleth folgte schnellen Schrittes in die Küche und ließ augenblicklich das Essen verderben. Es war eine seiner Fähigkeiten Pest und Seuchen übermitteln zu können und somit eben auch Essen verderben lassen zu können. „Vielleicht solltest du dir mal angewöhnen früher aufzustehen. Als Anführer kann man nicht ewig schlafen.“, meinte er gehässig und packte den Jüngeren am Kragen, ehe er mit dem Finger schnippte und sie zu seiner Einheit teleportierte.
    • Kenneth:

      "Mach doch" kam es gähnend vom jüngeren bevor er nach unten ging.
      Er achtete gar nicht darauf was der andere machte. Dementsprechend verwundert war er, als sein essen plötzlich verdarb. Was war denn nun los? Sein Blick ging zum wütenden beleth der ihn aufbrausend anmeckerte. "arbeiten muss ich noch früh genug!" Sagte er knurrend und hätte ihm am liebsten eine rein gehauen, als er ihn so am Kragen packte. "Was erlaubst du dir!?"
      Im nächsten Moment befand er sich an einem ganz anderen Ort. Er schubste beleth von sich weg und sah sich um "Bring mich nach Hause!" Befahl er streng. Lange hatte er nicht mehr so viel gesprochen, geschweige denn sich aufgeregt, tatsächlich war er ein eher ruhiger junge. "Was soll ich hier?" Stellte er dann mürrisch die nächste Frage. Er verschränkte die Arme vor der Brust und seufzte entnervt "mach schnell! Ich will bald wieder zurück"
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    • Beleth:

      Vor Wut kochend war wohl was Beleth Stimmung am nächsten kam und er nahm sich schon zurück bei Kenneth. Noch immer schmollend hatte er sie nun zu seiner Abteilung teleportiert und es war ihm egal was der Jüngere sagte: Er hatte hier seine Sachen zu erledigen. Denn auch wenn man ihn zurückgestuft hatte, so war er immer noch auf der Suche nach dieser Seele und somit seinem alten Posten wieder. "Ich muss auf deinen Arsch aufpassen und somit bist du da wo ich bin und umgekehrt, verstanden?", meinte er und ging nun einfach weiter hinein und nahm sich einige Akten von seinem mächtigen Schreibtisch. Auch wenn Menschen es nie dachten, so stand doch auch eine gewaltige Verwaltungsarbeit hinter dem Sammeln von Seelen. "Kannst dich ja nützlich machen und mir was zu trinken besorgen.", kam es neckend von ihm fast so als sei Kenneth sein Butler.
    • Kenneth:

      Es war unerhört wie dieser Kerl mit mir umging. Ich musste irgendwie einen Weg finden, um mit meinem Vater sprechen zu können. Das würde sich allerdings als sehr schwierig erweisen, da ich meinen Vater gefühlt nur drei Mal im Jahr sah und mein Geburtstag gehörte nicht dazu...den vergaß er immer.
      "Ich verstehe...Papi hat dich dazu verdonnert meinen Babysitter zu spielen?" Lachte ich "er muss dich ja wirklich hassen." Fügte ich noch hinzu. Bei seinen nächsten Worten wollte ich schon was sagen, begann dann aber zu grinsen an. "Gerne doch..." Ich drehte mich um und verließ den Raum. Ihn würde ich sicherlich nicht bedienen, mein Job bestand jetzt darin hier irgendwie raus zu kommen. Ich kannte das Gebäude nicht, also würde mein Vater nicht hier sein. Ich suchte verzweifelt nach jemandem, bis ich endlich jemanden fand. Ebenfalls ein Angestellter oder so? "Hey du!" Rief ich und kam mürrisch auf ihn zu. Er drehte sich zu mir um "ich bin der Sohn des Chefs...ich wurde hier her entführt und Befehle dir nun mich wieder nach Hause zu bringen!" Ich stemmte meine Hände an die Seiten und wartete darauf, das er eine Regung zeigte. Doch irgendwie wusste er nicht ganz was er machen sollte "war der jenigen beleth?" Fragte er mich dann zögerlich "und wenn!?" Murrte ich. Daraufhin schien er noch unsicherer. Scheinbar war dieser Kerl, der mich hier her gebracht hatte, sowas wie sein Vorgesetzter? Ich seufzte und ging an ihm vorbei "Inkompetentes Pack...dann suche ich jemanden anderen" doch irgendwie wollte oder konnte mir niemand helfen. Es war zum durchdrehen.
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    • Beleth:

      Auch wenn sein Vater mich zu einer Strafarbeit verdonnert hatte, so war ich immer noch nicht sein Sklave und würde Kenneth ganz sicher nicht erlauben mir die ganze Zeit auf der Nase rumtanzen zu lassen. Dass er nun jedoch so schnell einlenkte und so freundlich tat ließ meine Alarmglocken läuten. Ganz sicher hatte er nichts Gutes im Sinn und würde versuchen mich in die Pfanne zu hauen. Kurz seufzte ich und machte mich erstmal an die Arbeit. Die Zeit verging und ich hatte ihn schon viel zu lange nicht gesehen.
      Misstrauisch hob ich meinen Blick und sah, dass einer meiner Angestellten nervös den Blick abwand. So fand man doch immer unter den niederen Dämonen die, die etwas zu verbergen hatten. „Du! Komm her“, rief ich streng und jeder, der für mich arbeitete wusste, dass man mich nicht verarschen sollte. Nach einigem rumdrucksen kam heraus, dass der Kleine nach einem Rückweg suchte und ich konnte mein Lachen nicht mehr für mich behalten.
      Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte machte ich mich auf den Weg nach den Angaben meines Angestellten. Weit würde er nicht gekommen sein, denn immerhin gab es hier einige Sicherheitsmaßnahmen, auch wegen den Seelen, die es zu sammeln galt.
      Es dauerte nicht lange bis ich ihn gefunden hatte und mich an ihn anschlich. „Immer noch niemanden gefunden, der das Baby wieder ins Bettchen bringt?“, fragte ich und grinste ihn an. „Wirst du auch nicht, denn hier gelten meine Regeln und wenn du was willst, dann solltest du lernen es dir zu holen und nicht andere danach fragen.“
    • Kenneth:

      Was stellte mein Vater nur für nichtsnutze ein? Dann müsste ich mir doch einen anderen Weg suchen, um an mein Ziel zu kommen. Etwas frustriert sah ich mich um. Diese ganzen Geräte hier schienen aber sehr wichtig zu sein, es würde sich schon etwas finden.
      Ich wollte meinen Plan gerade weiter ausbauen als mich plötzlich jemand ansprach. Murrend drehte ich mich um und sah ihn finster an. Alleine seine Stimme brachte einen Brechreiz in mir hervor. Erschrocken hatte ich mich nur minimal, aber ich zeigte es nicht. "Ach lass mich in Ruhe alter Sack! Pass lieber auf das dir nicht noch mehr falten im Gesicht hängen bleiben. Meinte ich nur abwertend und sah mir weiter die Geräte an, ohne ihn zu beachten. Sie schienen mit irgendwas betrieben zu werden, wahrscheinlich mit Strom, wie in der Menschenwelt. Ich sah zu ihm rüber und legte meine hand an einen der Stecker, um seine Reaktion zu erkennen. Ansonsten würde ich mir einen neuen Weg suchen, irgendwie würde ich ihn schon zur Weißglut treiben. Er meinte ja, ich solle es selber erreichen.
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    • Beleth:

      Scheinbar kannte der Jungspund nichts Effektiveres an Schimpfwörtern als auf meinem Alter rumzureiten, dabei war ich gar nicht mal so alt. Müde lächelte ich und zog dabei leicht meine Augenbraue hoch um damit deutlich zu machen wie egal es mir war bis ich dann doch lachte. „Selbst mit Falten sehe ich besser aus als du es je könntest.“, kam nur knapp und eigentlich hatte ich auch keine Zeit mich hier mit ihm rumzuschlagen, doch immerhin war es eine Anweisung vom Chef gewesen. Mir schmerzte nicht nur der Schädel von dem Kerl, sondern blutete mir das Herz bei dem Gedanken, dass er irgendwann dies hier regieren sollte. Ganz sicher würde eine blutige Revolution die Folge werden. Der Gedanke amüsierte mich, denn es wäre schon ein Schönes so ein Gemetzel mal wieder mitzuerleben.
      Dann jedoch wurde ich jäh aus meinen Gedanken gerissen als er einen der Hauptstecker anfasste. Jetzt hieß es ihn davon abzubringen Mist zu bauen und gleichzeitig ihm nicht zu zeigen wie wichtig dieser war. „An deiner Stelle solltest du es lieber lassen, denn die ganzen Seelen will dein Vater lieber nicht verlieren. Aber ich sehe schon… du bettelst um Daddys Aufmerksamkeit, weil du so einsam bist.“ Sicher nicht das Beste es so zu sagen, doch irgendwie verlor ich gerne bei dem Kerl meine Beherrschung.
    • Kenneth:

      ich schnalzte abwertend mit der zunge bei seinem Kommentar "das denkst auch nur du! Hast wohl lange nicht mehr in einen Spiegel geguckt" murrte ich und verdrehte etwas die Augen. Dieser Kerl machte mich noch wahnsinnig. Ich hatte nie Lust gehabt, das alles hier zu übernehmen und andere herum zu schubsen...das war nie meine Art gewesen.
      Sein Kommentar brachte mich etwas zum Kochen, da es ein Wunder Punkt bei mir war, den er dort traf. Mein Vater hatte sich nie für mich interessiert und auch wenn ich ein Wesen der Hölle war, konnte ich nicht behaupten das es mich kalt ließ. "Mein Vater kann mir doch egal sein! Wenn ich es richtig anstelle bekommst du auch brav den Ärger, also warum nicht? Dann bin ich dich wahrscheinlich los." Sagte ich gleichgültig und sah ihn ohne jede Gefühlsregung an. "Aber wenn dadurch die ganzen Seelen verschwinden...muss er ja eine große Bedeutung haben" merkte ich an und zog eine Augenbraue hoch. "Bring mich nach Hause und ich lasse ihn in Ruhe... ansonsten ziehe ich ihn! Dein Büro Kram kannst du auch bei mir zu Hause machen, wenn du so versessen darauf bist bei mir zu bleiben."
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    • Beleth

      Ich musste grinsen als er so auf meine erste Bemerkung einging. Auch wenn er natürlich Kontra gab, so schien ich ihn zumindest leicht reizen zu können und er hatte wohl keine Beherrschung. Die Jugend von heute eben. Und auch meine zweite Aussage hatte wohl getroffen und dies noch mehr als die Erste. Er reagierte etwas zu gleichgültig, fand ich und auch, dass er meinte sein Vater könnte mir egal sein und sich dann gleich selbst widersprach. Es war doch ein zu schönes Spiel, doch leider hatte ich mich wohl zuvor doch auch selbst verraten, denn schon meinte er, dass er den Stecker ziehen würde, wenn ich ihn nicht nach Hause brachte. Kurz schnaubte ich und dann seufzte ich. "Du bist echt die Pest, weißt du? Aber bitte: Lass den Stecker los. Wenn du zu etwas Kontakt hast, dann kann ich uns nicht teleportieren." Diese Runde hatte er zwar gewonnen, doch ich würde es ihm ganz sicher nachher heimzahlen und ich hatte auch schon einen Plan, der ihm sicher Spaß bereiten würde. Der Kleine würde noch lernen wer hier die Zügel in der Hand hatte.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Kenneth:

      Ich lachte, scheinbar hatte ich Recht gehabt. Tatsächlich schien ich gewonnen zu haben, was mir sehr glücklich stimmte. "Hallo? Ich bin der Sohn des Teufels...was hattest du erwartet? Das du einen engel vorfindest?" Fragte ich grinste ihn an. Das er mein bester Freund war konnte ich auch nicht behaupten, wir saßen also im gleichen boot.
      Skeptisch ließ ich den stecker los und wartete nur darauf, das er sein Versprechen einhielt. 'keine dummen Tricks!" Murrte ich ihn noch an und ließ ihn schön auf mich zukommen. Ich würde mit Sicherheit nicht vom Stecker weg gehen, um ihn jederzeit ziehen zu können, wenn ich der Meinung war er würde sich nicht an die Abmachung halten.
      Was hatte er nur mit meinem Vater zu tun? Das mein alter mir einen wild fremden vor die nase setzte bezweiflete ich, von daher musste er ihm näher stehen, als mir wahrscheinlich lieb war. In die geschäftlichen Angelegenheiten meines Vaters hatte ich mich noch nie integriert oder irgendeine Art von Interesse gezeigt. Daher kannte ich meinen Vater auch nicht wirklich, da sein Leben nur aus diesem Beruf bestand, er würde mir aber auch keine Möglichkeit geben diese Welt zu verstehen, daher schickte er wohl diesen clown zu mir. Wenn ich diese Welt übernehmen müsste, wäre diese Welt nicht mehr wie heute. Meine Ansichten waren komplett verschieden zu denen meines Vaters. Ich machte mich nun einfach bereit endlich wieder nach Hause zu kommen.
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    • Beleth:

      Es war ziemlich ätzend, dass er nun schon herausgefunden hatte was mich aufregte. Sicher, ich könnte auch drauf pfeifen und hoffen, dass sein Vater mir glauben würde, doch wäre dem ganz sicher nicht so. In mir stieg der Wunsch auf hier an Ort und Stelle seine Eingeweide herauszureißen und auch wenn ich kein Freund der dämonischen Gepflogenheiten war und diese aß, so könnte ich ja für ihn eine Ausnahme machen.
      Ich stieß ein Knurren aus und schritt langsam auf Kenneth zu. So leicht würde ich es ihm aber nicht machen mich unterzubuttern. Zwar könnte ich ihn einfach hier versuchen niederzuringen, doch leider würde ich dabei auch ein Chaos hier riskieren. Seinen Willen wollte ich ihm aber auch nicht gönnen, dazu war ich auch ein zu großer Trotzkopf. Ich machte einen Schritt nach vorne und nahm seine Hand, ehe ich uns beide hier wegbrachte. Meinen Mitarbeiter würden mich schon noch finden und erreichen und immerhin kannten sie ihre neuen Anweisungen für heuet nun auch schon.
      Statt uns nun aber seinem Wunsch gerecht zurück in sein Zuhause zu bringen damit er weiter auf der faulen Haut liegen könnte, brachte ich uns in die Menschenwelt. Hier konnte er nicht allzu viel kaputt machen und wenn er beschloss auszureißen, dann wäre es nicht mein Problem. Ich wusste nicht mal, ob er überhaupt die geheimen Zugänge zwischen ihrer und unserer Welt kannte um alleine zurück zu kommen. „Da sind wir. Weg von der Arbeit und irgendwie ist die Welt ja auch unser „Zuhause.“ Ich grinste ihn provozierend an.
    • Kenneth:

      Ich war irgendwie froh, dieses Gefühl zu haben, wieder hier weg zu kommen, doch ging er nicht meinen Wunsch nach. Natürlich hätte ich damit rechnen müssen, doch warum ausgerechnet die Menschenwelt!? Ich sah mich um und sah finster zu ihm. "Bist du bekloppt!? Was wollen wir hier?" Fragte ich sofort "was zum Henker hast du davon mich über all mithin zu nehmen? Als wärst du so ein Pädophiler, der seine Augen nicht von mir nehmen kann" ich verdrehte die Augen und ging einfach von ihm. "Dann bringe ich halt ein paar Menschen um, irgendwann wird mein Vater schon aufmerksam auf mich" rief ich ihm noch zu, bevor ich trotzig die Straße entlang ging. Bei meinen Worten wurde ich schon komisch angesehen, das war mir aber relativ egal. Ich kochte innerlich und kannte mich eigentlich gar nicht mehr so. Wieso musste gerade ich diese Rolle übernehmen? Es gab genug Vollidioten, die gerne Nachfolger meines Vaters wären, wahrscheinlich gehörte der alte Mann dazu. Ich war eine Weile gelaufen bis ich überhaupt nachschaute, wo ich direkt gelandet war. Es war ein kleiner Park und ich hörte einige Enten in der Entfernung schnattern. Ich lief etwas langsamer und sah mich nun doch etwas mehr um. Die Menschen sahen sehr glücklich aus, einige liefen Hand in hand und ich bemerkte sogar einige Familien die ebenfalls sehr glücklich wirkten. Bei einer Familie blieb ich stehen und beobachtete diese genau. Eine Mutter, ein Vater und ein Kind, die typischen Bilderbuch Familie...Eifersucht kam in mir auf...welche sich langsam in Wut wandelte. Meine Augen wurden etwas dunkler und mein ganzer Körper spannte sich an. Meine Kräfte konnte ich nicht immer kontrollieren, vor allem nicht in solchen Situationen. Deshalb hielt mein Vater mich auch von der Menschenwelt fern, ich hatte schon viel Unheil angerichtet, auch wenn es mein Job war. Es gab leider auch regeln, an die wir uns halten mussten.
      Die Frau brach schließlich zusammen und legte ihre Hände quälend auf die Brust, der Vater tat es ihr wenige Sekunden gleich. Währendessen wurde das kleine Kind panisch und fing verbittert an zu weinen. Es freute mich in solchen Momenten, diese Kräfte zu besitzen, auch wenn es nur aus Wut und Eifersucht geschah. Sollten diese Menschen ruhig sterben und das Kind sein Leben lang darunter leiden.
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    • Beleth:

      Das Schwerste an einem neuen Job ist, dass man nicht gleich alle Regeln und Sonderfälle kennt und so war es mir im ersten Moment vollkommen egal, dass Kenneth sich verzog. Er war kein Kleinkind mehr und ein Dämon von seinem Stand war sicher schon sehr oft auf der Erde gewesen und kannte sich dementsprechend hier und mit den Regeln aus. Auch wenn er flapsige Bemerkungen machte schenkte ich ihm keine Beachtung, sondern ging meiner Wege. „Ja, ja… du kennst die Regeln.“, murrte ich nur und hob kurz die Hand, ehe ich abtauchte.
      Jeder Dämon kannte die Regeln und so würde auch er sich nicht trauen einfach ohne einen Grund Menschen zu töten, zumindest dachte ich dies. Ich ging also erstmal meinen Nachforschungen zuu den Seelen nach und trieb mich in der Stadt rum und man konnte von Glück reden, dass der Zufall mich in seine Nähe getrieben hatte, denn sonst wäre sicher was Schlimmes passiert.
      Ich verließ grade eine alte Lagerhalle, die uns, mir und meinen Seelensammlern, als Treffpunkt diente als ich eine merkwürdige Macht spürte. Ganz sicher war sie dämonisch und so stark wie sich anfühlte und dennoch mir unbekannt war, kam mir ganz sicher nur Kenneth in den Sinn. Egal was er da trieb und wem er begegnet war, es fühlte sich zu stark und zu ungleichmäßig an. Wiedermal war ich dankbar, dass ich mich portieren konnte und auch, dass ich ihn vorhin heimlich einen Ortungskäfer angehaftet hatte. Nur so schaffte ich es ziemlich schnell bei ihm zu sein und ein Blick reichte, dass sich meine Nackenhaare aufstellten.
      Scheinbar hatte der Idiot sich nicht unter Kontrolle oder aber er versuchte mich wirklich zur Weißglut zu bringen indem er Menschen umbrachte. Noch einige Schritte trennten ihn von Kenneth und noch immer hatte er sich nicht entschieden wie er diesen davon abhalten sollte. Die Menschen waren schon zu Boden gegangen und viel Zeit blieb nicht mehr. Ihn einfach umhauen war sicher eine Lösung, doch nicht immer half es. Auch ein gutes Einreden konnte helfen, doch sollte man sich dafür besser kennen. In den meisten Fällen, die mir bekannt waren, wurde Dämonen, die durchdrehten einfach der Kopf abgeschlagen, doch so leicht war es nicht. Sicher hatte ich damit kein Problem ihn umzubringen und es würde mir eine riesige Last nehmen, doch würde es nun mal nachher zu Problemen führen.
      Ich beschloss eine Mischung aus beidem und immerhin würde ich ihn dann immer noch umbringen können falls es nicht klappte. Ich rempelte ihn unsanft an, zog ihn aber auch zugleich zu mir und fing an auf ihn einzureden: „Beruhig dich. Ich weiß nicht was du hast, aber du kannst diese Menschen nicht töten.“, meinte ich zu ihm und hatte meine Hand in seinen Nacken gelegt damit er meinem Blick nicht ausweichen konnte. Erneut zuckten meine Nackenhaare und ich hatte ein unbehagliches Gefühl gegen das die Situation von jetzt noch Kindergarten war. Es war ein Frösteln wie kurz bevor etwas Schlimmes passierte und wie immer täuschte mich mein Verstand nicht.
      Ein Engel war aufgetaucht, so viel wusste ich gleich, und dieser hatte sich zwischen Kenneth und die Menschen, genau in meinen Rücken gestellt. Dafür brauchte man schon ganz sicher Eier, denn immerhin spürten die, dass ich ein Dämon war, so wie sie es von Kenneth wohl auch spüren mussten. Jedoch war es erst die Stimme des Engels, die mir zeigte wie schlimm es wirklich um uns stand. „Höre lieber auf Beleth, sonst muss ich dir den Kopf abschlagen.“ Die Stimme gehörte Leliel und er klang nicht grade entspannt und dies merkte man noch mehr als er sein Schwert leicht aus der Scheide zog und es das typische metallische Geräusch machte. Auch der vorhin noch blaue Himmel hatte sich verfinstert und es grummelte als würde sich ein Gewitter nähern. Dies war ein ganz deutliches Zeichen dafür wie ernst es dieser Engel meinte und ich fletschte fast schon die Zähne. Wir beide warteten nun, ob mein gutes Zureden Kenneth beruhigen konnte und diese Menschen noch lebten oder aber, ob nicht.
    • Kenneth:

      Mein grinsen wurde dämonischer und meine Augen immer dunkler, es würd nicht mehr lange brauchen, bis ich meine ganzen Dämonen Gestalt angenommen hatte. Ich war kurz davor dem Ehepaar den letzten Schlag zu geben, als mich plötzlich jemand anrempelte. "Du elendiger!" Schrie ich ihn finster an und wurde gezwungen der Person in die Augen zu sehen. Es beleth... eigentlich wollte ich das alles nicht, doch schaffte ich es nicht meine dunkle Seite zurück zu drängen und wieder unter Kontrolle zu bekommen. "Sie müssen sterben!" Rief ich weiter. In meinen Augen sah man das ich innerlich ziemlich zu kämpfen hatte und auch mein Körper war extrem angespannt. Auch ich bemerkte die Kälte und meine Augen sahen an beleth vorbei, zu dem Engel, der sich auf der Erde niedergelassen hatte. Seine Worte machten mich noch wütender, was sich sofort auf meine Dämonengestalt ausübte. Wieder ging mein Blick zu beleth und ich versuchte mich wirklich zu beruhigen. Ich hatte mich irgendwann soweit das die Frau langsam aufstehen konnte und keine Beschwerden mehr aufzeigte. Doch weiter kam ich nicht. Im nächsten Augenblick schrie der Mann auf und zeigte keine Regung mehr. Erst jetzt beruhigte sich mein Körper und ich sackte etwas zusammen, doch blieb ich auf den Beinen. Mir liefen sofort Tränen über die Wangen und ich sah beleth in die Augen "es tut mir leid...ich..." Weiter kam ich nicht, da ich ziemlich erschöpft war. Mein Blick ging nun zum Engel den ich verwirrt ansah. Was wollte er hier? Erst jetzt bemerkte ich die Schreie der restlichen Familie. Das Kind stand nur da und weinte, während die Mutter am.boden saß und versuchte ihren Mann wach zu rütteln, auch sie weinte schrecklich.
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    • Beleth:

      Scheinbar konnte ich nicht zu ihm durchdringen, denn seine Machte wurde immer stärker und langsam merkte ich wieso er der Sohn des Teufels selbst war. Seine Kraft schien noch immer nicht ganz entfesselt zu sein und doch hatte ich langsam Probleme ihn zurück zu halten. Es blieb mir nicht viel Zeit, denn Leliel meinte es ganz sicher ernst, dafür kannten sie sich lange genug. Auch würde er wohl nicht die Menschen retten können, aber wenn sie hier beide lebend rauskommen würden, dann wäre es noch ein Glück.
      In einer Sekunde war es nun endlich vorbei und doch war es so gekommen wie er es nicht erwartet gehabt hatte. Der Rest der Familie lebte, doch der Vater schien es nicht so gut gehabt zu haben.
      "Ich habe euch gewarnt.", kam es nun von der Seite und riss mich aus meinen Gedanken, während ich Kenneth stütze. Auch wenn ich meine Streitigkeiten mit ihm gehabt hatte, so war ich doch für ihn verantwortlich und konnte ihn nicht einfach dem Engel ausliefern. "Und ich warne dich, Leliel. Halte dich von ihm fern. Es ist nicht seine Schuld und du weißt nicht mit wem du dich anlegst." Ich fauchte fast schon die Worte dem Blonden entgegen, der scheinbar bereit war Kenneth den Kopf abzuschlagen. Kenneth hatte ich losgelassen und stand nun zwischen dem Engel und ihm, während ich zur Machtdemonstration meine Kraft ausströmen ließ und mich eine bläulich-lila Aura umgab. "Beleth… ich warne dich." Einen Augenblick starrten sich die Beiden an und dann war der Engel verschwunden und nur eine seiner Flügelfedern fiel langsam zu Boden. "Kenneth, lass uns abhauen." Ich packte ihn und teleportierte uns zurück. Leliel war sicher nicht wirklich nachsichtig und fing nur an zu spielen. Er würde noch zu einem Problem werden. "Was war denn das bitte?", fragte ich kenneth, bei dem ich nicht verstand, dass dieser eben getan hatte.
    • Kenneth:

      Ich bekam einiges nur noch schleierhaft mit. Die beiden schienen sich zu kennen, aber auf keine gute Art und Weise. Als beleth mich los ließ sackte ich auf die Knie und hielt mir meinen Kopf, der höllisch dröhnte. Meine Muskeln verkrampften sich noch immer und es fühlte sich an, als müsste ich jeden Moment spucken. Jeglicher Versuch, aufzustehen und mich vor beleth zu stellen scheiterte, da es sich anfühlte, als würde ich am Boden festkleben. Wie schafften es alle nur, so leichtfertig mit ihren Kräften umzugehen? Ich übte seit Jahren, konnte aber keine Verbesserung erkennen. Es lag wahrscheinlich auch etwas daran, das ich niemanden hatte der es mir beibrachte.
      Einen Moment passte ich nicht auf und da war der engel schon wieder verschwunden. Auch wir gingen endlich zurück.

      Vollkommen erschöpft legte ich mich einfach auf den Boden und versuchte meine Muskeln zu entspannen. Als wäre ich einen Marathon gelaufen, so fühlte sich mein Körper gerade an. Natürlich sprach mich der ältere im nächsten Moment an und fragte was genau passiert war. Ich drehte mich von ihm weg und murrte leise "interessiert dich doch eh nicht" kam es schmollend von mir, ehe ich seufzte und ihn wieder anblickte. "Ich konnte meine Kräfte nicht kontrollieren! Das solltest du doch gemerkt haben... deswegen lässt mein Vater mich auch nicht mehr aus dem haus." Erklärte ich mürrisch und richtete mich langsam wieder auf meine Füße. "Mir tut alles weh..." Stöhnte ich und legte eine hand in mein Nacken. Da ich ihn wohl wirklich etwas länger an der Backe haben würde, bräuchte er bestimmt etwas mehr Infos "ich hatte bei jemandem der mir zeigen konnte, wie ich meine Kräfte kontrolliere...nachdem ich einige fast um ihr Leben brachte hat sich keiner mehr getraut mich zu unterrichten..." Sprach ich weiter. "Und von wegen ich liege nur auf meiner faulen Haut! Was meinst du was ich den ganzen Tag hier mache und warum ich nach Hause wollte...ich versuche irgendwas in Büchern zu finden was mir hilft, oder versuche irgendwie meine Kräfte zu kontrollieren." Nun sah ich beleidigt weg "und wegen vorhin...ich war einfach wütend die Menschen so glücklich zu sehen...wenn in mir nur ein Funke einer schlechten Emotion aufkommt kann ich sie manchmal nicht mehr kontrollieren" erklärte ich nun zu Ende und setzte mich auf einen Stuhl, da mir das stehen zu anstrengend war. "Wer war der Kerl? Ihr scheint euch zu kennen?" Fragte ich nun zurück
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