The Last Song [Shio & Alicelinein]

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    • The Last Song [Shio & Alicelinein]

      @'Alicelinein'


      Vorstellung: Klick


      New York 24.02.2010

      Es war ein Mittwoch, als Akio aus dem Flugzeug stieg und sein neues Leben in New York began. Er hatte nur seine Gitarre, einen Rucksack und einen kleinen Koffer mitgebracht.
      Nie hätte er daran gelaubt das er ein Stipendium an der Juilliard School erhält. Seine Mutter gab ihn einen kleinen Vorschuss mit, sodass Akio ein kleines Startkapitalt hatte. New York die Stadt die niemals schläft, so sagte man.
      Akio geht mit gemischten Gefühlen in seine Zukunft hier, denn man weiß ja nie was einen erwartet, so ganz alleine.
      Auf dem Flughafen tummelten sich hunderte gar tausend Menschen nur damit sie von A nach B kommen. Akio stand gerade an der Kofferausgabe als sein Blick auf einen jungen Mann fiel der auch mit einer Gitarre bestückt war, so wie er. "Hey ich hoffe deiner Gitarre geht es gut. Ich hatte schon Angst das sie kaputt geht, so wie die mit den Sachen hier umgehen." Akio lächelte den Jungen an und er kam auf ihn zu. "Hey ja alles gut, das eine Mal waren sogar Saiten gerissen, das hatte mich sehr geärgert da ich einen Auftritt hatte." "Also bist du auch sowas wie ein Musiker?" Der Junge nickte nur. "Ja ich gehe auf die Juilliard School mit meiner Freundin. Ach ich bin übrigens Kai." "Freut mich ich bin Akio." Die beiden Jungs schüttelten sich freundlich die Hände und hielten noch ein wenig Smalltalk. "Wow von soweit weg kommst du, aber klar wenn mans chon ein Stipendium hier bekommt dann sollte man es nicht ausschlagen." "Ja mir fehlt meine Mutter zwar jetzt schon, aber ich sehe es als Chance neu anzufangen."
      Nach dem Tod seines Vaters waren Akio und seine Mutter unzertrennlich, denn gesundheitlich ging es ihr danach ebenfalls nicht so gut. Sie aß kaum noch etwas und wollte nur noch alleine sein, doch Akio half ihr dabei wieder neuen Lebensmut zu finden. "Ich sollte jetzt los meine Freundin wartet sicherlich schon. Wir sehen uns dann in der Schule." Akio wollte den Jungen eigentlich och etwas fragen, doch er war schon weg. "Na gut dann wollen wir mal." Akio schnappte seine Sachen und verlies den Flughafen. Er nahm sich ein Taxi und fuhr in die Stadt hinein. Die Fahrt war etwas anstrengend, da es gerade Feierabendsverkehr war und es sich überall staute. Akio steckte die Kopfhörer in die Ohren und machte Musik an, so konnte er wenigstens die Zeit überbrücken.

      Nach ungefähr 1 1/2 Stunden Fahrt kam er an der Juilliard School an. Er hollte eine Karte heraus wo die gesammte Schule abgebildet war und wo sich das Wohnheim befand.
      Akio machte sich auf den Weg und sah wie schön die Schule in WIrklichkeit aussah. Überall waren Studenten und Absolventen im Park und spileten Musik oder machten ein Picknick. Genau so hatte er es sich vorgestellt. Als er am Wohnheim ankam wurde er von dem Verwaltungsangestellten begrüßt und er trug sich in der Schule ein. Sein Zimmerschlüssel wurde übergeben und er betrat dann sein Zimmer.
      Er hatte ein Einzelzimmer, denn nur so konnte jeder von den Schülern die besten Ergebnisse erzielen ohne abgelenkt zu werden. Akio war es eh recht das er alleine war, anders kennt er es nicht.
      Er setzt sich auf sein Bett und betrachtete das Zimmer. Etwas kahl kam es ihn vor, aber das würde er im Laufe der Zeit ändern. Ein paar Sachen hatte er schon mitgebracht und breitete diese auf dem Bett aus. Es war dreit Poster seiner Lieblingsband dabei, ein Bild von ihm und seiner Mum, ein Paar Schulutensilien und das was man eben zum Leben braucht.
      Akio hang die Poster an die Wand, stellte das Bild neben sich auf den Nachttisch und räumte die Schulsachen auf den Schreibtisch. Er hatte einen schönen Blick auf das Gelände und konnte so das Treiben der Studenten beobachten.
      Nachdem auf die Klamotten im Schrank verstaut waren und das Bett bezogen wurde, legte er sich mit seine Gitarre auf sein Bett und klimperte mit ihr.
      Dann griff er zu seinem Handy und rief seine Mutter an. "Ja ich bin gut angekommen. Keine Sorge ich habe alles gefunden was ich brauchte. Nein Mum es ist alles gut. ich denke hier bin ich gut aufgehoben." Lächelnd sah er aus dem Fenster.
    • New York 24.02.2010

      Mittwoch mittag.
      "Puuuh war das ein langer Flug" dachte sich Aimi während sie aus dem Flugzeug ausstieg. Es war kalt und sie setzte ihre Kapuze auf. Endlich war sie angekommen. Erst vor 3 Monaten bekam sie den Brief von der Juilliard School dass sie angenommen würde. Endlich konnte sie ihren Traum wahr werden lassen. Sie blickte auf die Maschine aus der sie ausgestiegen ist, lächelte kurz und ging richtung Kofferausgabe. Es war wirklich voll, schlimmer als in Japan. Alle standen rum und warteten ungeduldig auf die Sachen. "Amerikaner sind immer so im Stress" dachte sie sich und holte ihren Koffer zusammen mit Ihrer Gitarre und dem restlichen Gepäck, setzte ihre Kopfhörer auf und machte sich auf dem weg Richtung Ausgang. Probleme hatte sie keine, da alles gut ausgeschildert war. Sie verließ den Flughafen und genau in dem Moment klingelte das Handy und ein Bild von ihr und ihrem Bruder blinke auf dem Display.
      "Hallo Brüderchen. Nein nein, du störst nicht. Ja bin grade angekommen. Ich ruf später noch mal an, muss noch die Schule finden und... ja.. ja bis später Bruderherz".
      Aimi kamen die Tränen, nicht weil sie traurig war oder ihre Familie schon vermisste. Es waren Freudestränen, dass endlich all die Jahre harter Arbeit sich gelohnt haben. Erst nach dem Gespräch ist ihr klar geworden, dass all das wahr war und sie nicht nur Geträumt hat.

      Bis zu der Schule waren es noch c.a 100km und sie wollte einfach nur die Schule sehen, nichts war ihr in dem Moment wichtiger. Sie richtete ihren Schal und ging los zum Bus. Es war eine riesen große Fläche auf der mehr als 10 Busse standen. "Verdammt... welcher fährt den jetzt zu der Juilliard?". Sie blieb stehen und schaute auf den riesen Plan der auf einer Wand hing. Im selben Moment rannte jemand in sie rein.
      "Autsch! Was zur.." "Oh mein Gott es tut mir leid, bist du ok?" fragte das unbekannt Mädchen. Sie war groß und schlank, nicht wie Aimi. Sie war sogar ein kompletter gegenteil von ihr. Lange Schwarze Haare, auffälliges Make-Up und ein Goth Outfit. "wow.." da verschlug es ihr die Sprache.
      "Hallo? bist du wirklich in Ordnung? Kannst du nicht reden?", das Mädchen wurde Panisch.
      "Nein Nein, mir geht's gut" Aimi schaute auf ihre Gitarre ob auch mit der alles in Ordnung war.
      "Deinem Schatz auch" lachte sie "Ich heiße Junko. Nehme mal an du möchtest auch auf die Jiulliard School?"
      "Ja richtig. Freut mich, ich bin Aimi" "Dann komm mal mit, fahren wir einfach zusammen", doch bevor Aimi etwas sagen konnte nahm Junko sie an die Hand und zog hinter sich her zu einem großen Bus auf dem 'Juilliard School' stand. Wie sie das übersehen konnte wusste sie selber nicht. Schnell packten die beiden Mädchen ihr Gepäck in den Kofferraum und suchten sich 2 Plätze nebeneinander. "Also, wo kommst du her Aimi" "Japan" "Uff, da bist du aber weit weg von zuhause" Staunte Junko "Stipendium?" "Ja. War ein hartes Jahr" "Das glaube ich dir gern. Aber es heißt, hier soll es auch nicht grade einfach sein", beide lachten. Sie quatschen die ganze fahrt lang über die Schule, Musik, was sie gerne spielten bis der Busfahrer ihre Unterhaltung beendet hatte. Alle waren schon längst ausgestiegen. Nur Aimi und Junko, im Gespräch vertieft haben nichts mitbekommen. Die Mädchen stiegen aus und holten ihre Sachen. "Also Aimi, wir sehen uns dann wieder hoffe ich!" Junko schickte ihr einen Luftkuss und verschwand in der Studenten menge.
      Die Juilliard School war riesen groß und genauso viele Jugendlichen liefen durch die Gegend. Aimi holte aus ihrem Rucksack den Briefumschlag mit der Geländekarte. Bis zum Wohnheim war es nicht weit und Hunger hatte sie auch keinen, also beschloss sie erstmal ihr Schlüssel zu holen um das Zimmer einzurichten. Der Papierkram war schnell erledigt und schon stand sie da. In Ihren eigenen 4 Wänden wo sie ab jetzt eine Studentin sein würde. Sie packte all ihre Klamotten in den Schrank, machte es sich im Bad gemütlich und hing ihre Bilder auf. Viele waren mit Ihren Eltern und Constans. Danach kamen Bilder von Castiel und allen anderen Freunden. Schul Bilder, Freizeit Bilder und Bilder aus jedem Urlaub. Im Endeffekt bedeckten die Fotos die habe Wand über dem Schreibtisch, aber sie mochte es so. Die restlichen Sachen wollten Mama und Pa ihr mit der Post schicken damit sie nicht wo viel zu schleppen hat.
      Dann setzte sie sich auf die Fensterbank und rief Zuhause an.
      "Hallo Mama. Ich habe grade mein Zimmer eingerichtet. Ja, genau wie ich es mir hier vorgestellt habe. Der Rest ist auch schon unterwegs? ja das ging ja schnell. Nein, zum Essen war noch keine Zeit. Auf dem Weg habe ich ein Mädchen kennengelernt.. ja.. sie half mir den Bus zu finden.. Na, ich werde erstmal schauen dass ich etwas esse.. ja, knuddel Con und Pa von mir, ich lieb euch".
      Sie blickte auf den Park und lächelte.
      "Ja.. hier bin ich gut aufgehoben" flüsterte Aimi leise, dann nahm sie Tasche und verließ das Zimmer auf Nahrungssuche.
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    • Akio setzte die Kopfhörer auf und ging über den Campus. Die Sonne schien und das machte den Tag noch schöner, als er es eh schon ist.
      Akio ging in die Mensa und schnappte sich ein paar Sandwiches und eine Cola und ging wieder nach draußen und setzte sich auf den Boden unter einen Baum.
      Für Februar war es wirklich schon etwas wärmer wie sonst und es machte den Anschein der Frühling stände gleich vor der Tür.
      Akio aß in Ruhe seine Sandwiches auf und dann kam auch schon ihn ein bekanntes Gesicht in seine Richtung. "Na hast dich ja schon eingelebt hier." "Ja das stimmt. Es ist wirklich genau so wie ich es mir vorgestellt habe." Er lächelte. "Wart es ab wenn der Unterricht erst beginnt, da hast du dann in den Praxisstunden bestimmt noch mehr Spaß." "Ich kann es kaum erwarten."
      "Wenn du Bock hast kannst du später gerne mal vorbeikommen. Da stelle ich dir auch gleich meine Freundin vor und wir könnten ein bissche Musizieren." Akio nickte und Kai gab ihm seine Zimmernummer und die beiden verabschiedeten sich mit einem Handschlag.
      Es tat gut das er hier schon so früh eine Bekanntschaft geschlossen hatte und er nicht ganz so alleine war. Akio träume noch etwas vor sich hin und schloß dabei die Augen. Er vergaß vollkommen die Zeit als ein Schatten vor ihn trat. Es war der Hausmeister der etwas emöprt war das er seine ganze Cola über den Boden verteilt hatte. "Oh das tut mir Leid Sir. Ich werde den Schaden selbst beheben." Auch das noch, dachte er sich. nun würde der Tag doch eine komische Wendung nehmen. Der Hausmeister schüttelte mit den Kopf: "Die Jugend von heute." Akio schnappte sich den Müll und warf ihn in den Eimer und ging peinlichen Schrittes zurück in das Wohnheim.
      Ab und zu kommt seine tollpatschige Arder eben doch heraus und er muss aufpassen das er nicht in ein weitere Fettnäpfen trat.
      Schnell eielte er in sein Zimmer und schloß die Tür hinter sich zu. "Puh." Er atmete aus. "War das unangenehm.. Und das gleich am ersten Tag. UND das auf Dieser Schule!!!!!!!" Er lies einen Schrei aus, sodass die Wände wackelten. "Beruhige dich Akio es war nur eine Cola..."

      Nachdem die Sonne langsam hinter dem Campus verschwand und Akio sich wieder in die Öffentlichkeit traute, ging er zu der Nummer 143. Sie war einen Stock über ihn und am Ende des Ganges.
      Er klpfte zögerlich an die Tür und zu seinem Erstaunen öffnete ein Mädchen die Tür. "Hey du musst Akio sein. Freut mich ich bin May." Sie zog ihn hinein und schloß die Tür. "Da ist er ja." Kai kam auf ihn zu und umarmte ihn. "Hast dich bis hier her nicht verlaufen?" Akio tätchelte ihn auf der Schulter. "Nein nein ich habe mich vorhin schon genung blamiert." Beide schaute ihn gespannt an. "Erzähö." May grinste ihn frech an. Beide mussten schmunzeln als Akio von seinem Missgeschick mit der Cola berichtete. "Das muss dir nicht peinlich sein es geht noch viel Schlimmer." "May bitte nicht die Story." "Jetzt wo wir alle unsere Peinlichkeiten berichten, darf ich es wohl auch." Kai gab ihr einen Kuss auf dem Mund bevor sie überhaupt ein Wort aussprechen konnte. "Lass es gut sein, wir wollen Akio doch nicht gleich vergraulen." Sie lächelten ihn beide an. Kai gab allen ein bier. "Auf einen schönen und lustigen Abend." Sie stießen an und der Abend war tatsächlich sehr amüsant.
    • Zum Glück war die Mensa nicht weit und Aimi hatte keine Schwierigkeiten diese zu finden. Draußen fand sie es noch etwas frisch und machte ihre Jacke noch zu. Im Park saßen alle, spielten auf Gitarren, Geigen, andere Aßen und noch andere spielten Ball. Dann gab es noch welche die gelesen haben oder gezeichnet. "So viele Talente hier" dachte sie sich und betrat die Mensa.
      "AIIIIIIIIIMIIIIIII!!" schrie eine bekannte Stimme. Sie drehte sich um und schaute sich um. Da war sie. Junko. Sie saß an einem Tisch mit ein paar anderen Leuten. "Toll" dachte sich Aimi "jetzt weißt die ganze Mensa wie ich heiße". Das Mädchen holte sich einen Salat und Eistee, dann ging sie zum Tisch an dem Junko war. "Hallo" lächelte sie freundlich und setzte sich hin. "Du bist also die Neue Schönheit aus unserer Klasse, freut mich, ich bin Ricko". Ein junge mit roten Haaren stellte sich vor. "Ich glaube inzwischen weißt die ganze Mensa wer ich bin" Aimi schaute Junko Vorwurfsvoll an. "sorry" lachte sie. Nach und nach stellten sich alle vor. Das Mädchen war froh, jeder war so nett und die Clique nahm sie warm an. Plötzlich klingelte ihr Handy " Entschuldigt, ich muss da ran", sie stand auf und ging ran "ja hallo Bruderchen","Na schwesterherz, alles gut bei dir? Sind denn alle nett, oder muss ich mal rüber?"lachte Constans. "Alles prima, ich bin wirklich lieb aufgenommen worden. Es ist so schön hier" "Das freut mich zu hören". Aimi redete noch eine Weile mit ihrem Bruder der sie ausfragte bis Junko das Gespräch unterbracht. "Wir wollen raus bisschen frische Luft schnappen und sich auf morgen vorbereiten, möchtest du mit?" flüsterte ihre neue Freundin. "Ja klar, Bruderchen wir hören uns, lieb dich, grüß mama und pa" schon legte sie auf.

      Die Truppe setzte sich draußen unter einem Baum hin und alle machten es sich gemütlich. "Also, was hast du morgen denn süße?" fragte Ricko. Aimi schaute in ihrem Brief nach. "Gesang" "Also bist du eher eine Singerin als Musikerin?" Junko schaute sie mit großen augen an. "Scheint so" lachte Aimi verlegen. "SING SING SING" jubelten alle. Ein Paar Studenten drehten sich um und schauten zu der Clique rüber.
      Aimi würde rot, machte aber die Augen zu und fing an. Sie sang 'Let me down slowly'. Manche durchgänger blieben stehen und beobachten. Ricko fing an an seiner Gitarre dazu zu spielen, ein anderer Junge machte den Beat und Junko griff als letzte zu ihrer Geige.
      Das Publikum wurde immer größer. Am ende gab es einen riesen Applaus und ein bisschen war es Aimi peinlich, aber es schmeichelte ihr dass es allen gefallen hat.
      Als es dunkler geworden ist begleiteten Junko und Ricko Aimi in ihr Zimmer.
      "Gute Nacht, es hat wirklich Spaß gemacht" "Oh ja" lachte Ricko, "DAS müssen wir wiederholen" gab Junko dazu. Die beiden verabschiedeten sich von Aimi und gingen. Das Mädchen legte sich aufs Bett und schloss die Augen. Ihr Herz pochte immer noch, aber das Publikum machte ihr klar, dass sie genau hier an dem richtigen Ort war.
      Müde aber glücklich schlief sie ein.
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    • Der Abend war mehr als unterhaltsam und wirklich lang. Akio war überglücklich auf sein Bett gefallen und fühlte sich hier wirklich angekommen. Zufrieden und voller Vorfreude auf den nächsten Tag schlief er ein.

      Der Wecker klingelte gegen 7 Uhr, als Akio aufwachte und sich genüsslich streckte. "Was für ein Tag." Er dachte immer noch über den gestrigen Abend nach und wie herzlich er schon auf der Juiliard School begrüßt wurde. Heute war es soweit. Endlich durfte er das erste Mal zum Unterricht gehen und seiner Leidenschaft freien Lauf lassen.
      Akio schnappte sich seinen Waschbeutel und ging ins Jungsbad wo er zugleich auf Kay traf. "Hey Alter. Wie wa die Nacht?" "Glaub mir ich hab geschlafen wie ein Stein. Danke nochmal für den Abend gestern. Ich hoffe das wir das wiederholen werden." Kay nickte und lächelte ihn an. Die beiden Jungs putzten die Zähne und machten sich fertig für den Tag. "Wir sehen uns sicherlich in der Mensa oder in einer Unterrichtsstunde wieder bis dahin und viel Spaß." Akio winkte und ging zurück auf sein Zimmer.
      Nun war es an der Zeit ein passendes Outfit für die Schule zu finden. Diese Schule hatte keine bestimmte Schuluniform, was Akio mehr als gut fande, denn so konnte jeder so sein wie er wirklich war und musste sich nicht ein eine Uniform quetschen.
      Akio zog sich nun um und betrachte sich anschließend im Spiegel. Er hatte sich ein Bandshirt, eine zerissene Jeans angezogen, seine Chucks und band sich noch ein Karohemd um die Hüfte. Sein Haare wuschelte er nochmal zurecht und schnappte sich seine Tasche und Gitarre und ging nach draußen auf den Campus.
      Einige Schüler waren schon auf dem Weg zur Mensa und auch er versuchte einen guten Platz zu erwischen.
      Wie üblich war auch in dieser die Plätze für jeweilige Gruppen festgelegt. Auf der einen Seite die Sportler, Grufties, High Society, Nerds, Außenseite, Coolen und einige Tische warn bunt gemischt.
      Akio schaute darüber und fand Kay und seine Freundin wieder und sie winkten ihn zu sich. Akio zögerte nicht lange und setzte sich zu den beiden an den Tisch. "Leute das ist Akio." Kay ergriff als erster das Wort und stellte Akio den anderen vor. "Hey Leute. Was geht?" Alle begrüßten ihn und er setzte sich neben Kay. "Wow hier geht es ja wirklich zu wie in einer richtigen Highschool." "Wo du recht hast."

      Die Gruppe unterhielt sich und lachten viel und dann war es Zeit für de erste Stunde. Da Akio Musik studierte ging er zu einer ersten Stunde und zwar Musikwissenschaften. Es mag zwar ein trockenes Fach sein, doch es gehörte dazu.
    • Aimi wachte durch eine Melodie auf, die sie bereits schon kannte. Ihr Wecker war es nicht, so viel stand fest. Sie schaute verträumt auf ihr Handy und ging ran, "Hallo Brüderchen.. Ja... Stell dir vor dass du mich wirklich geweckt hast... Ah joar, gestern ist es schon etwas spät geworden, stimmt wohl... Ja, ich muss aufstehen.. hdgdl, Kuss Mama und Pa". Wundern bauchte sich Aimi über den Anruf nicht, ihr Bruder platzte schon immer einfach so ins Zimmer und weckte sie bevor ihr Wecker klingelte. Sie stand auf und machte ein Foto von dem Campus, unglaublich dass so früh am Morgen schon so viele Leute unterwegs waren. Aimi schaute auf die Uhr. Es war 6:30, um 9 würde ihre erste Stunde anfangen, es war also noch genug Zeit um zu Duschen und zu frühstücken. Sie schnappte sich ihre Sachen und ging ins Bad um zu Duschen. Nach nicht mal 10 Minuten stand sie wieder in ihrem Zimmer. Was würde sie wohl anziehen? Auffallen wollte das Mädchen in ihrem Outfit nicht, das stand fest, also holte sie ihr weißes kleid raus das bis zur hälfte ihr Oberschenkel ging, eine Lederjacke und ihre Springer und zog diese an. "Das passt so" dachte sie. Ihre Haare hatte sie hochgestreckt, schnappte sich ihre Armbänder, Tasche und verließ das Zimmer.

      Erst in der Mensa wurde ihr klar dass es wirklich viele Schüler auf der uni gab. Beim anblick der Menschen Menge wurde ihr schwindelig. Alle lachten, redeten, ein paar spielten auf deren Instrumenten. Es war so voll dass sie nicht wusste wo sie hin sollte also ging sie erstmal sich etwas zu essen kaufen und wurde dann weiter schauen.
      In der Warteschleife würde Aimi umarmt. "Guten Morgen Sonnenschein", diese Stimme kannte sie. "Guten Morgen Junko" lachte sie. "Naa, schon aufgeregt auf deine erste Unterrichtsstunde?" "Ja, tatsächlich schon. Sag bitte dass du gleich auch Gesangstunde hast!" "Neee, Ricko und ich haben gleich erstmal Klavier, sorry süße, aber wir können ja zusammen frühstücken" Junko schickte ihr einen Luftkuss und ging zum Tisch. Aimi folgte ihr mit ihren Tablett. Es gab belegte Brötchen und Kaffee.
      "moin moin" begrüßte sie alle mit einem lächeln. "na, wenn das nicht unser kleiner Star ist, guten morgen schöne" lachte Ricko und rutschte damit Aimi sich setzten konnte. "Das sind aber viele Armbänder" schaute Junko sie mit großen Augen an, "Ja, eine kleine Macke von mir" antwortete Aimi etwas verlegen.
      Alle aßen im Gespräch ihr Frühstück bis es Zeit wurde in den Unterricht zu gehen.
      Aimi merkte schon wie ihre Hände schwitzig wurden und sie hoffte einfach eine nette klasse zu haben und einen coolen Sitznachbar oder Nachbarin.
      Vor derm Klassenraum blieb sie kurz stehen, atmete Tief ein uns aus. Dann ging Aimi rein. Es war ihr klar dass es schon einige Gruppen geben würde, also beschloss sie sich einfach da hinzusetzen wo grade Platz war und wartete ab. "Guten Morgen, du bist doch die Neue, Aimi, richtig? Ai würde viel cooler klingen. Geile Lederjacke" sagte eine tiefe Stimme rechts neben ihr. "Ich bin Castiel" "Hallo" lachte das Mädchen verlegen. Sie konnte nicht glauben wie tiefe stimme ein Junge haben kann. Die beiden unterhielten sich eine Weile bis der Lehrer rein kam und die Stunde begann.
      Aimi machte es Spaß sie hörte gerne zu und die Gruppenübungen machten ihr auch wirklich sehr viel Spaß.
      Gleich in der zweiten Stunde bat sie der Lehrer etwas vorzusingen. Sie entschied sich für 'Uncover' und die ganze Klasse fand sie wirklich super. Gleich nach dem Unterricht würde sie von vielen angesprochen, bekam Vorschläge für Wettbewerbe von den sie noch im Leben gehört hat und schloss viele neue Freundschaften. "Sie wird bei meiner Rockband mitmachen!" lachte Castiel "Lass uns zu Lunch zusammen sitzen, ich stelle dich ein paar Leuten vor" "Sorry, bin da schon mit einer Freundin verabredet und am Nachmittag habe ich Gitarre, also viel Zeit zum essen wird da wohl nicht sein" lachte Aimi und verließ das Klassenzimmer Richtung Mensa wo Junko bereit auf sie warten hätte warten sollen, doch sie war nicht da, also blieb Aimi einfach an der Wand stehen und wartete auf ihre neue Freundin.
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    • Akio musste aufpassen das er in seinen ersten beiden unterrichtsstunden nicht einschlief. So sehr er Musik auch mochte, so sehr hasst er auch solche reinen Theoriefächer, wo man sich auch noch konzentrieren musste. Er wollte spielen und singen, dafür ist er doch hier her gekommen. Oder etwa nicht?
      Vom Klingeln erfreut sprang Akio sogleich auf und verließ die Klasse. "Endlich!" Er reckte und streckte sich als er auf den Campushof trat und frische Luft einatmen konnte. Akio krammte seinen Kursplan aus der Tasche und schaute nach was als nächstes auf dem Plan stand. "Gesang? Sehr cool!" Akio ging in Richtung Mensa wo er sogleich von Kai und seiner Freundin angehalten wurde. "Na wie lief der erste Kurs?" Nun er war wirklich sehr trocken." Alle drei mussten anfangen zu lachen. "Höre ich da gleich ein mimi heraus?" "Ach lass ihn Kai du warst auch nicht besser." Alle drei lachten um die Wette. "Gleich habe ich aber Gesang und darüber freue ich mich wirklich sehr." "HEy das trifft sich gut ich habe das Selbe." Akio grinste über beide Ohren. "Das ist super. Da kann es ja nur besser werden." Die beiden Jungs trennten sich von May und kauften sich in der Mensa noch etwas zu trinken. "Ich muss mir unbedingt noch etwas anderes zu Trinken kaufen, hier werde ich ja arm bei den Preisen." Kai nickte. "Ja ich kann dir später ja mal mit May die Stadt zeigen und wenn du Lust hast können wir auch mal in eine Musikbar gehen. Dort kann man auch mal richtige Künstler und Agenten kennenlernen und wer weiß vielliecht springt ja für den ein oder anderen etwas raus." Akio war begeistert von der Idee und sagte zu.
      Die beiden Jungs gingen zur nächsten Stunde und durfte in Zweiergruppen ein paar Gesangsübungen durchgehen.
      Die beiden hatten sichtlich viel Spaß und die zwei Stunden vergingen wie im Fluge. "Das war doch sehr gut." "Ja du hast dich gar nicht so schlecht angestellt." "Hey machst du dich über mich lustig?" "Haha nein niemals." Die beiden rangelten aus Spaß etwas herum und es war ihnen nicht peinlich das andere dies mitbekamen. "Oh man wir sollten uns lieber wieder einbekommen. Nicht das wir noch Ärger bekommen." "Sag mal Akio wo lebst du denn? Die Schule ist hier wirklich locker was Regeln angeht. Hauptsache man ist im Unterricht und bei Klasuren da, den Rest kann man frei gestalten." Akio bemerkte das es hier anderes ist und man Wert auf andere Dinge legt, wie auf nur sturres Lernen. "Ich hoffe du hast recht Kai." Kai legte eine Hand auf Akio´s Schulter und nickte.
      Nun kam auch May wieder zu den beiden und das Trio war komplett. "Ich habe mega Hunger und heute steht kein Kurs mehr an und bei euch?" Akio und Kai schauten auf den Plan und beide hatten nichts mehr stehen. May legte die Arme um beide. "Dann ist es beschlossene Sache."
      Die drei gingen noch vorher auf ihre Zimmer und machten sich fertig für den Abend. Akio machte sich nicht wirklich so zurecht, denn er mag sich so wie er ist und braucht keinen Anzug oder Sonstiges.
      Akio legte nur etwas Parfum auf und schon ging er nach utnen wo die anderen Beiden schon auf ihn warteten. Kai bleib auch so wie er war, aber May hatte sich schon etwas mehr herausgeputzt. "Jetzt mach den Mund wieder zu Akio. Als ob du noch nie eien Frau so gesehen hast." Akio hatte gar nicht bemerkt das sein Mund offen stand. "Oh t-ut mir le-id.." Akio wurde rot. "May trat auf ihn zu. "Eine Jungfrau also?" "Was nein!" Akio schüttelte verlegen den Kopf. "Nie-mals.." "May lass ihn doch, jeder hat mal klein angefangen."
      "Nein hört auf ich hatte schon .. Aber ich werde bei Frauen immer nervös, vorallen wenn sie sich so zurecht gemacht haben." "Ich wollte dich nicht einschüchtern." "Schon gut ich muss mich mal daran gewöhnen, denn hier gibt es viele Mädchen wie ich gesehen habe."
      Nachdem das geklärt war gingen die Drei in Richtung Stadt und Akio kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es gab so vieles zu entdecken und zu sehen. Doch May schleifte die beiden in ein leckeres Restaurant. "Lasst und erst einmal was essen bevor wir die Stadt unsicher machen." Sie zwinkerte den beiden zu.
    • Zum glück ließ Junko nicht lange auf sich warten und betrat recht schnell die Mensa. Aimi sprang auf und winkte ihrer Freundin zu "Hier!" "Ah, sorry, bin aufgehalten worden, ich hoffe du musstest nicht lange warten?" "Quatsch, vielleicht 3 bis 5 minuten, alles gut" "Sag mal, steht bei dir was auf dem Plan?" "Nein, ich habe nur am Abend noch Geige" "Na prima" lachte Junko "dann können wir ja zusammen sitzen". Die beiden gingen durch den Campus richtung Wohnheime und entschieden in die Stadt zu fahren. Aimi brauchte zwar nichts, aber da sie neu war wollte sie unbedingt die Ortschaft erkunden. Im Flur trafen die Mädchen Ricko und Castiel. Die Jungs unterhielten sich und lachten über etwas bis sie die Freundinnen sahen. "Na ihr hübschen" grinste Castiel sofort und die Gruppe begrüßte sich. Junko erzählte von dem Plan in die Stadt zu fahren und Jungs wollten direkt mitfahren. Castiel schlug sogar vor sein Auto zu benutzen vor, um sich nicht im Bus quetschen zu müssen. Alle waren einverstanden und jeder ging aufs Zimmer um sich etwas frisch zu machen.
      Aimi schaute ins Spiegel. Sie hatte es nicht nötig sich umzuziehen, wenn sie im Unterricht nicht groß aufgefallen ist dann wird es für den Ausflug auch reichen, das war eine beschlossene Sache. Das Mädchen kämmte sich nur nochmal ihre Haare, benutzte Deo, Parfum, richtete ihre Klamotten und schnappte sich ihre kleine Tasche wo nur ein Handy und Geldbeutel reinpassten. Anschließend schaute sie sich nochmal im Spiegel an und verließ ihr Zimmer, vor dem schon Castiel wartete. "Okey, wow" dachte Aimi. Castiel fiel wirklich auf. Er war groß, gut gebaut und hatte einen sehr guten Geschmack. Der Junge trug seine schwarze zerrissene Jeans, Roten Pulli und genau wie Aimi eine Lederjacke, nur hat man gesehen dass seine etwas älter war. Dazu Springer und ein paar Gürtel und Ketten mal hier mal dort. Er sah wie ein echter Rocker. "hast dich aber hübsch gemacht" sie lachte. "Nö, eigentlich nur irgendetwas aus dem schrank rausgesucht. Ich lege nicht viel auf Äußeres. Mit einem hübschen Gesicht aber null Talent wird ein oder eine kein Star" Castiel war trocken. Klang schon fast genervt und Aimi schüchterte dieses wirklich ein, denn im nachhinein gingen beide runter ohne ein Wort zu sagen und warteten auf Junko und Ricko die auch schon sehr schnell kamen.

      In der Stadt war am Mittag sehr viel los. Menschenmengen liefen durch die Straßen und eilten irgendwohin. Die Teenager spazierten in aller ruhe durch die Straßen und redeten über jeden Mist. Musik, Unterricht und lernten sich besser kennen. Alle hatten etwas gemeinsam mit ein paar unterschieden.
      Castiel war nicht grade Unberuhmt. Er gab schon ein paar Konzerte hier und dort, auf die Uni kam er vor 2 Jahren und würde bald diese mit einem Vertrag verlassen. Dann würde für ihn ein richtiges Rock leben beginnen.
      Junko kam genauso wie Aimi erst auf die Uni, jedoch nicht um berühmt zu werden. Ihr Traum war es andere zu Stars machen. Das Studium wollte sie als eine Managerin beenden. Dies war ihre Berufung und Gabe. Sie lachte oft, von wegen sie könne gut Menschen präsentieren. Nebenbei nahm sie jedoch im Geige Unterricht teil, aber nicht um mit ihrer Musik Geld zu machen, auch wenn Junko sehr talentiert war.
      Ricko wollte schon immer Gitarrist werden. Es gab keine Gitarre die er nicht kennen würde oder spielen könnte. Er kam zusammen mit Castiel auf die Juilliard School vor 2 Jahren jedoch mit einem anderen Ziel. Ricko wollte für viele Bands einfach in Aufnahmestudios spielen. Er wollte helfen die CD's aufzunehmen.
      Die Clique bummelte in der Galerie bis Aimi auf die Uhr schaute. Bald würde Abendstunde beginnen, also verabschiedeten sich die Mädels von den Jungs, die noch in eine bekannte Musik Bar gehen wollten, und gingen zum Bus.
      "Zu spät kommen werden wir nicht. Das ist schon mal gut" lachte Junko " Aber wir können gern am Wochenende etwas Dampf ablassen wenn du willst und gehen auch in die Bar" "Sicher" Aimi kicherte.
      Nach dem Unterricht war Aimi so fertig dass sie nur noch ins Bett wollte. Am nächsten Tag solle sie 3 Stunden lang Gesagt haben und es würde sehr anstregend werden, das war ihr klar. Als ihr Handy klingelte telefonierte Aimi noch etwas mit ihrem Bruder und ging dann ins Bett.
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    • Das Essen in dem Restaurant war wirklich lecker und eins musste man May lassen, sie war eine richtige Unterhaltungskünstlerin. Akio hatte schon lange nicht mehr so viel gelacht und Spaß gehabt und der Abend war noch jung.
      "Ich kann ja jetzt schon nicht mehr. Sag mal wie habt ihr beide euch eigentlich kennengelernt?" Sie liefen weiter in Richtung Zentrum. "Nun es klingt vielleicht fast so wie eine klassiche Lovestory, denn sei ist wortwörtlich über mich drüber gestolpert" "Kai hatte ich dir nicht gesagt du sollst das nicht erzählen?" "Jetzt hab ich angefangen und werde es auch zu Ende bringen."
      Er räusperte sich und fuhr fort. " Es fing alles damit an das ich auf dem Flughafen angekommen bin und meinen Koffer gesucht hatte. Als er dann nach gefühlten Ewigkeiten auftauchte fiel mir auf das der Reißverschluss kaputt war und ehe ich mich versah flogen meine Sachen umher. Ich versuchte alles so schnell es ging aufzusammeln und wieder in den Koffer zu tun, doch dann kam May auch schon angelaufen mit ihren Koffer und stolperte über meinen Schuh und landete direkt auf mir. Man könnte meinen es war Liebe auf den ersten Blick. Mir war die Sache natürlich sehr peinlich da meine Boxer noch auf den Boden lagen, aber sie lächelte einfach darüber und dann hatte ich sie sofort in mein Herz geschlossen." Sie setzten sich auf eine Bank auf einer Brücke. "Ich bin froh das ich sie gefunden habe oder eher gesagt das meine Schusseligkeit sie zu mir gebracht hatte." Ja darüber bin ich auch sehr froh." May schlang sich um Kai herum und küsste ihn. "Das klingt wirklich schön", gab Akio von sich. "Ich wünnste mir würde so etwas auch mal passieren, denn mit Frauen hatte ich bisher kein richtiges Glück. Mehr wie Affären und One Night Stands waren nicht dabei. In meiner Kinderheit hatte ich für eine Schulkammaradin geschwärmt doch diese musste leieder wegziehen, da ihre Eltern einen andern Job annahmen. So kann man sagen ich hatte noch nie eine richtige Beziehung. Ich weiß nichtmal ob ich jetzt dafür bereit wäre, denn alles was im Moment fpr mich zählt ist es hier auf der Juilliard School zu sein." Kai täschelte ihn. "Das habe ich auch immer gedacht, doch dann kam May in mein Leben und ich sah alles nicht mehr ganz so ernst. Aber dein Glück das du auf uns gestoßen bist, so können wir dich mal etwas locker machen." Die beiden zogen Akio nach oben und sie schlenderten durch die verschidensten Schaufenster der Stadt und kamen schlussendlich an der Muskbar an.
      "Hier ist jeden Freitagabend Karaokeabend und Freestyle." Sie blieben vor der Tür stehen. "Oh hute scheint es wohl leider geschlossen zu sein." "Mist aber auch.", fluchte May. "Dann gehen wir eben Freitag hin, da können wir uns richtig austoben." Beide stimmten Akio zu und zogen so noch etwas um die Häuser.

      Am nächsten Tag wachte Akio mit einem guten Gefühl auf und machte sich sogleich auf zur Mensa um sich ein paar Sandwiches für den Tag zu kaufen und heute würde er endlich Gittarrenunterricht haben.
      Er stürmmte sogleich in die Klasse. "Hallo ich bin Akio Motusuwa." Ein kurzes Nicken und ein freundlcihes Hallo der anderen reichte ihm völlig aus und so began für ihn ein weiter Tag auf der Juilliard School of Music und Art.
    • Aimi wachte früher auf als sie eigentlich wirklich wollte, schließlich hatte sie erst am Mittag ihre erste Vorlesung. Übermüdet und noch nicht richtig wach schaute Aimi auf ihr Handy. Keine Nachrichten oder Anrufe. Auch keine Emails. "Gut, dann kann ich in ruhe in die Mensa gehen" dachte sich das Mädchen während sie sich ihren Pullover über zog. Sich wirklich fertig machen wollte sie nicht, später erst.
      In der Mensa war fast nichts los, wieso denn auch wenn alle in den Saalen gesessen haben oder schliefen.
      Aimi schaute sich um, keine Menschenseele. Dann holte sie sich einen Sandwich, Joghurt und einen Kaffee von dem sie sofort einen Schluck nahm. "Autsch" flüsterte sie, denn das Getränk tat ihr im Hals weh. Natürlich dachte sie sich nichts dabei, schließlich war der Kaffee wirklich heiß. Mit einem lächeln im Gesicht setzte sich das Mädchen hin und genoss ihr Frühstück.
      Dann betrat ein Junge die Mensa der ihr den Atem stiel. Er war nicht viel größer als Castiel, dafür aber sein Style war umso besser. Er bemerkte Aimi nicht und holte sich einfach nur ein paar Sandwiches. "Was ein hübscher", Aimi wurde rot. Erst als er die Mensa verließ kriegte sich das Mädchen wieder ein und fuhr fort mit dem Essen.
      Sie verstand nicht ganz warum der Kaffee ihr solche schmerzen bereitete, machte sich jedoch nichts draus.
      Kurz bevor sie fertig war bekam sie einen Anruf. Junko.
      "Hi süße, wo bist du? Ich steh vor deinem Zimmer.","Ah, ich bin gleich da" sagte sie und stand auf um sich auf dem Weg zu machen.
      Junko stand an der Wand gelehnt da und surfte im Internet auf ihrem Handy. "Da bist du ja, der Morgenvogel kann dich mal was?" lachte ihre Freundin. "Das stimmt nicht so ganz" auch Aimi kicherte "Ich weiß selber nicht warum ich so früh wach war.Kommst du rein?", "Loooogo" gab Junk von sich und setzte sich sofort auf dem Bett.
      "Heute ist Freitag, unsere Vorlesungen enden gleichzeitig. Das heißt heute Abend gehen wir mit den Jungs aus. Such dir etwas schönes aus, in der Bar wimmelt es von Produzenten. Ahja und Karaoke gibt es auch!" Juno war nicht aufzuhalten. Wenn sie sich etwas vorgenommen hat dann war sie wirklich nicht aufzuhalten und während Junko Aimi über den Abend informierte nahm Aimi die Dusche.
      "Du bist aber auch gut organiesiert" lachte sie und verließ die Dusche, "Das muss ich sein als ein guter Manager, was denkst du denn. Ich begleite dich auch gleich in den Gesang und gehe dann zu meiner Vorlesung", "Ist Castiel heute auch da?", "Naaaaa, warum so interessiert?", "Reine neugier, er ist nicht mein Typ falls du das denkst". Da musste Aimi an den Jungen in der Mensa denken. Wie schön, Stylisch er war und vor allem ob sie ihn wieder sehen würde. Da riss sie ihre Freundin aber auch schon aus den Gedanken. "Ja, Castiel wird auch da sein. Zur Mittag treffen wir uns dann alle in der Mensa zum Essen", "Alles klar" lachte sie und fing mit dem föhnen an.

      Wie Junko sagte so lief der Tag auch ab. Sie begleitete Aimi in den Saal, dann übernahm Castiel die Rolle des 'Babysitters' und zu Mittag saßen alle in der Mensa und erzählten sich von den Lesungen.
      Nach dem essen ging jeder in sein Zimmer um Hausaufgaben zu machen und am ende wollten sich die Teenager schick zurichten.
      Aimi wusste nicht was sie anziehen sollte für solch eine Bar, also entschied sie sich für ein Minirock, ein kurzes Ärmelfreies Top und eine hell violette Felljacke. Dazu kamen hoche bis zu den Knien, weiße Stiefel und ein paar Accessoires.
      Dann machte sich die Clique auf dem Weg.
      In der Bar holte sich jeder einen Cocktail und während sie am Tisch saßen und tranken, unterhielten sie sich über die Zukunft.
      When your typing up a good roast you be like
    • Der Tag zog sich ein wenig, doch Akio war froh das er heute Abend vielleicht die Chance hat ein paar seiner Lieder das erste Mal vor Puplikum vorzustellen und wer weiß vielleicht würde ein Agent auf ihn aufmerksam werden.
      Nachdem die letzte tunde zu Ende war ging er zur Mensa und traf sich mit Kai um gemeinsam Abend zu essen. May war noch in einer Unterrichtsstunde und konnte daher erst später zu ihnen stoßen.
      "Heute um 19 Uhr treffen wir uns vor der Bar, du kennst den Weg ja noch." "Ja ich kann es kaum erwarten." Akio sah ihn lächelnd an und beide verabschiedeten sich und gingen in ihre Zimmer.
      Akio musste nun ein Outfit für heute Abend herraussuchen und das stellte sich als gar nicht so einfach heraus.
      Er beschloss erst einmal unter die Dusche zu springen und lies das warme Wasser über seinen Körper laufen.
      Akio dachte nach und ihm gingen unzählige Gedanken durch den Kopf und er machte sich schon einen groben Plan welche Songs er heute Abend spielen würde.

      Es war kurz nach 18 Uhr als er sich wieder in seinem Zimmer befand. Nun wurde es aber wirklich Zeit etwas zum Anziehen zu finden Er krammte nach seiner guten alten schwarzen zerrissen Jeans. "Die sitzt immer noch perfekt." Dann griff er noch nach einem Bandshirt und seiner schwarzen Lederjacke. Schmuck trug er sehr selten, aber ein paar Konzeertbänder zierten seinen rechten Arm. Er zog noch seine Chucks an und schnappte sich sein Textbuch und packte Geld, Handy und Schlüssel in die Jacke.
      Er trat vor den Spiegel und machte noch etwas Gel in seine Haare damit sie ihre jetztige Form nicht verlierten.
      Nun wurde es aber Zeit und er begab sich in Richtung Musikbar. Von Weitem sah er schon May und Kai davor stehen und eine lange Menschenreihe die vor dem Eingang warteten um hinein zu gehen.
      Es war 10 vor 7. Akio winkte den beiden zu. "Du siehst gar nicht mal so übel aus", gab May von sich und musterte den Jungen von Kopf bis Fuß. "Danke du siehst auch gut aus." May trug ein ziehmlich knappen Rock, ein Top mit Ausschnitt, hohe Hacken und eine Lederjacke. Kai wirkte dagegen sehr lässig und trug eine Jeans, ein Shirt und Chucks. "Wollen wir dann?" May schnappte die beiden Jungs und sie stellten sich ebenfalls in die Reihe.
      "Bist du schon bereit uns dein Können zu zeigen Akio?" "So beeit wie hute war ich noch nie. Ich hab da auch schon eine kleine Auswahl getroffen." "Da sind wir ja mal gespannt."

      Pünktlich um 19 Uhr wurden die Türen geöffnet und alle Menschen gingen hinein.
      Die bar schien von Außen eher klein, aber innen war ein großer Raum mit Tischen, einer großen Bar, einer Bühne und einer Lounge die man über ein paar Treppen nach oben erreichen konnte.
      Die drei suchten sich einen Tisch in der nähe der Bar und nahmen dort Platz. "Hier hat man den besten Platz auf die Agenten." "May zeigte auf die Typen die es sich am Rande bequem gemacht hatten. "Dort ist er VIP Bereich und wenn du Glück hast sitzt du heute Abend auch dort drüben." "Ich denke nicht so gut bin ich nun auch nicht." Akio blieb immer etwas bescheiden und prahlte nur ungern mit seimem Können. Kai ging zur Bar und bestellten allen ein Bier und etwas zum Knabbern. "Die erste Stunde kann man im karaoke glänzen, also falls du Lust hast können wir zusammen ein Liedchen trällern." "Ähm ich weiß nicht so genau May. Ich möchte nicht das ihr jetzt schon umfallt weil mein Gesang so schrecklich ist." "Jetzt sei doch nicht so, komm Kai wir zeigen Akio was wir drauf haben." May schleifte Kai auf die Bühne. "Guten Abend wir singen heute für euch : Stay von Rihanna und Mikky Ekko. Wir wünschen Euch viel Spaß."
      Akio war sehr begeistert wie toll die beiden den Song perfomten und auch sangen. Das Puplikum schien ebenfalls aus dem Häuschen zu sein. Er hatte das Gefühl die beiden machen das nicht zum ersten Mal.
      Akio wurde trotzdem plötzlich etwas abgelenkt von einem Mädchen welches mit ein paar Leuten die Bar betrat. Sie sah sehr schön aus und ihr Outfit lies Akio kurz den Atem stocken. Doch als Kai und May wieder zu ihm stießen kam er wieder zu sich. "Was habt ihr gesagt?" Die beiden sahen dem Mädchen ebenfalls nach. "Hast dir wohl doch schon eine Angelacht?", brachte May rüber. "Nein. Ich.. " Akio wurde rot. "Nicht doch. Du musst nicht rot werden. Uns ging es doch schließlich auch einmal so." Die beiden grinsten ihn an Der Abend schien sehr viel versprechend zu werden.
    • Als Aimi die Bar betrat zog Castiel sie direkt an sich.
      "Wir wollen ja nicht dass du uns gleich untergehst, es ist zwar noch früh, aber später wird hier die Hölle heiß", "Oh.. Okay" lachte Aimi und Junko klammerte sich direkt an sie "I-ich brauche A---lkohol!!" schrie sie und winkte den Barkeeper zu sich. Castiel verdrehte genervt die Augen, was Aimi nicht verstand. Schließlich war es Wochenende und ihre Freundin wollte nur etwas dampf ablassen, vollkommen nachvollziehbar, also schaute sie zu Castiel fragend rüber. "Weißt du, viele kommen wegen den Managern her" zeigte er auf einen Tisch an der Wand und nach oben auf die VIP-Louge "Aber die Bratze da ..." sein blick wanderte zu Junko " ... kann sich ja voll laufen lassen wie sie will, da sie ja selber ein Agent werden möchte" lachte Castiel als er Junko ihr Getränk weg exen sah. Kurz beugte er sich zu Aimi und flüsterte ihr ins Ohr "Und wenn du Pech hast und sie einen bestimmten Pegel erreicht hat, darfst du nicht mehr von der Bühne runter. Jeder der versuchen wird dir nah zu kommen wird von Fr. Mrs Monster Junko gefressen". Nach den Worten schnappte sich Aimi das Bier ihrer Freundin und trank es leer. "Eyyy, was wird das?" schmollte Junko. "Mut ansaufen, glaub ich, nennt sich das" wisch sich Aimi ihr Mund und bewegte sich in die Richtung der Bühne.
      "Besser ich mach nach dem Pärchen da weiter und bringe den ersten Auftritt hinter mir, als später komplett verlegen und schüchtern da zu stehen" dachte sich das Mädchen und schrieb dem DJ auf einem Zettel ihren Song. Dann stellte sie sich hinten an um sich auf ihr Auftritt vorzubereiten. Natürlich standen Castiel, Junk und Ricko schon ganz vorne und warteten. Aimi machte die Augen zu und hörte dem Pärchen zu. Die Stimmen durchbohrten sie, jedes Ton war wirklich perfekt getroffen und klang fantastisch.
      Dessen Auftritt schüchterte Aimi etwas ein und dann erblickte sie den Jungen, den sie heute morgen in der Mensa gesehen hatte und ihre Knie wurden weich wie Pudding. Sie sah ihm nach wie er mit den beiden sich an einem Tisch setzte. Sein lächeln war so wunderschön. Aimi vergaß alles um sich und starrte einfach nur noch den Jungen an, bis der DJ zu ihr kam.
      "Kleines, du hast 3 min" gab er trocken von sich und riss sie aus den Gedanken.
      Kurz schaute Aimi auf den VIP Bereich. Ja, das war ihr Ziel. Heute Abend wurde sie dort sitzen, ihren Cocktail trinken und sich mit all den Agenten und Produzenten unterhalten. Sie machte die Augen zu und sah mit ihrer Fantasie wie sich alle um ihre Stimme stritten.
      Aimi war kein bisschen eingebildet oder ähnliches. Sie wusste was sie kann, wie ihre Stimme klang, wie gut sie mit ihrer Gabe Menschen für sich gewinnen konnte.
      Nochmal atmete sie tief ein und aus.
      Dann erklang die Melodie, My Heart Will Go On.
      Aimi wusste ganz genau wie ihr Auftritt aussehen soll.
      Dann begann sie zu singen, jedoch betrat sie die Bühne erst im Refrain. Die Bar war wie ausgestorben. Kein Gerede, kein Geflüster, als wäre sie ganz allein da. Sie wollte es noch spannender machen, noch war es ihr zu wenig und in der letzten Strophe gab sie alles:
      "You’re here, there’s nothing I fear,
      And I know that my heart will go on
      We’ll stay forever this way
      You are safe in my heart
      And my heart will go on and on"
      .....
      Aimi selbst wusste nicht, dass sie solche Töne von sich geben kann, dass sie in der Lage ist aus ihrer Stimme mehr als 100% raus zu holen. Selbst sie bekam Gänsehaut und öffnete langsam die Augen.
      Stille.. und dann begannen alle zu klatschen was sich in ein Applaus umwandelte und ein riesen Jubeln.
      Manche Teenager standen sogar mit offenen Mündern und aufgerissenen Augen da.
      "Danke euch" flüsterte sie sanft ins Mikro und ging von der Bühne.
      "WAS WAR DENN DAS?!", "Das war unglaublich", "Aimi das war ja der Hammer!" ihre Freunde umkreisten sie, knuddelten und wischen sich die Tränen weg.
      "Danke euch" lachte Aimi sanft "Ich kann selber noch nicht ganz glauben was da auf der Bühne passiert ist", sie blickte auf den VIP Bereich. Ihr Gefühl täuschte sie nicht, viele Agenten schauten sie an und schrieben etwas in deren Notizblöcken. "Entschuldigt mich, ja?" schnell lief sie in die Richtung der Toilette, doch auf einmal fiel sie auf dem Boden. Sie krachte mit jemanden zusammen. "Oh Gottchen, es tut mir leid, ich wollte nicht...." und genau mitten im Satz blieb ihr der Atem weg.

      Da stand er.

      der Junge aus der Mensa.

      Und schaute ihr direkt in die Augen.
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    • Akio war immer noch hin und weg von diesem Mädchen, sodass er bei der nächsten Runde die bestellt wurden war den Schnaps wie ein Weltmeister wegexte. "Hör Mal du musst auch noch singen! Du sollst ja schließlich nicht von der Bühne fallen." "Ich glaube er trinkt sich nur etwas Mut an wegen ihr." May zeigte auf das Mädchen was die Bühne betrat. Da war sie. Akio stockte der Atem und er sah das Mädchen an. Er hielt sein Glas feste in der Hand und plötzlich wurde es still im gesamten Raum.
      Als sie zu singen anfing bekam Akio schon bei den ersten Tönen Gänsehaut am ganzen Körper. "Wow", lies er leise von sich. Alle Augen waren auf sie gerichtet und ihre Stimme war wunderschön. Noch nie zuvor hatte Akio solch einen liebreizenden Gesang gehört wie heute. Er blickte ebenfalls zu den Agenten im VIP Bereich die sich eifrig Notizen machten.
      Als sie dann den letzten Satz zu ende sang und die Musik verstummte. Hörte man kurze Zeit später ein Klatschen und Jubeln im Raum.
      Akio sprang ebenfalls auf ohne groß darüber nachzudenken. Er grinste über beide Ohren und klatschte in die Hände. "Also wenn sie nicht heute Abend von einem Manager angesprochen wird, dann weiß ich auch nicht." Seine beiden Freunde nickten ihn zu.
      "Puh das war eine echt gute Nummer was das Girl vorgelegt hatte", meinte Kai. "Ich bin gespannt was du drauf hast Akio." May zwinkerte ihm zu. "Ob ich das toppen kann?" Kai schüttelte den Kopf. "Hier geht es nicht darum wer besser ist, hier geht es um Spaß an der Freude. Und ich glaube mein Gefühl täuscht sich nicht, das du uns ebenfalls umhauen wirst." Akio sah auf seine Notizen. "Ihr habt recht. Aber entschuldigt mich noch einmal ich geh mich kurz frisch machen."

      Akio sprang auf und eielte zur Toilette. Er stand vor dem Spiegel. "Nur ganz ruhig, du packst das. Es wird alles gut." Er versuchte sich selbst Zuspruch zu geben und seine Nervosität herunterzuspielen. Er hörte sich die Melodie seines Songes auf dem Hnady an und summte noch einmal sein Lied.
      Dann machte er sich etwas frisch und verließ die Toilette, während er auf sein Handy starrte. Plötzlich knallte er mit jemanden zusammen. "Oh Verzeihung, ich habe Sie nicht gesehen." Akio sah von seinem Hnady auf, als er das Mädchen von der Bühne sah. Er merkte wie allmählich sich die Röte in sein Gesicht schlich, während er ihr tief in die Augen sah.
      Sie schauten sich für einen Moment an. Dann kam er wieder zu sich. "Wo habe ich denn meine Manieren." Ohne noch ein Wort zu verlieren reichte er ihr die Hand um ihr aufzuhelfen. "Ich..Ähm.." Ihm fehlten kurz die Worte. "Tut mir leid ich bin machmal ein richtiger Tollpatsch. Ich war so in mein Handy vertieft, das ich sie gar nicht gesehen habe. Hoffentlich haben sie sich nichts weh getan." Er hielt es für gut sie nicht gleich zu duzen, denn sie kannte sich nicht einmal.
      Akio sah sie an und musste aufpassen das er nicht gleich wieder rot wurde. "Ihr Auftritt war toll. Sie haben eine sehr schöne Stimme." lächelte sie an. "Nun ich muss nun aber los, denn ich muss gleich auch eine Performance hinlegen." Er ging an ihr vorbei. Ihr Parfum durchströmte ihn. Sie roch nach einer zarten Blüte. Er blieb stehen und drehte sich zu ihr um. "Viellelicht sehen wir uns bald wieder." Er lächelte sie an und ging zurück zu Kai und May.
      Die beiden hatten das Geschehen beobachtet und quetschten ihn sogleich aus."Da gibt es nichts zu sagen, ich weiß nicht mal wie sie heißt." "Ehrlich jetzt? ohne Witz du hast sie nicht nach ihrem Namen gefragt?" "Nein mir war es schon peinlich genug das sie wegen meiner Schußlichkeit auf dem Boden fiel." May schüttelte den Kopf. " Du hättest sie fragen müssen."
      Er sah zu dem Mädchen als sei den Platz bei ihren Leuen einnahm. "Eines Tages bestimmt, aber jetzt muss ich das da bestehen." Er zeigte auf die Bühne und sah zu den Managern. "Sie warten schon so gierig auf Frischfleisch." "Dann zeig ihnen was du drauf hast."

      Akio stand auf und ging zur Bühne. "Ich möchte gerne meinen eigenen Song spielen. Die Melodie ist auf meinem Handy." Der DJ stöpselte das Verstärkerkabel an das Handy und wartete auf das Zeichen von Akio.
      Er betrat die Bühne und der Scheinwerfer richtete sich auf ihn. "Guten Abend." Alle beendeten ihe Gespräche und sahen ihn an. "Yeahr Akio!!" May konnte es sich nicht verkneifen ihn anzufeuern. Er chmunzelte und wandte sich dem Puplikum zu. "Ich habe euch heute einen selbstgeschreiben Song mitgebracht, den ich das erste Mal vor großem Puplikum singen werde. Ich wünsche euch viel Spaß."
      Er gab den DJ ein Zeichen und eine Melodie erklang. Er schnappte sich seine Gitarre und spielte drauf los.

      Sieh mich an,
      Nimm meine Hand,
      Und halt sie fest,
      Und Blick nicht weg.
      Bleib bei mir,
      Egal was ist,
      Und lass dich,
      von deinem Herzen führen.
      Und was auch kommen mag,
      Wir blicken nach vorn,
      Und werden lernen,
      wie man im Regen tanzt.
      Ich gab dir ein Versprechen,
      Und werde es halten,
      Das nur für uns.
      Genau wie ne Rose,
      Besitzt zwar ihre Dornen doch blüht,
      In der Nacht.
      Und mit jedem Tag der vergeht,
      Spüre ich du bist bald bei mir,
      Also tanzt du mit mir?
      ( Also tanzt du mit mir?) im Regen.
      Ich denk an dich das jeden Tag,
      Vom Mond geküsst Träume ich von dir,
      Ich habe Angst, Angst dich zu verlieren,
      Aber ich weiß du liebst mich,
      Und lässt mich nicht fallen.
      Ich vergesse nicht,
      du bis zu wertvoll,
      Mein Herz bleibt dir treu,
      egal wo du bist.
      Ich Schrei und
      Ich Weine für dich,
      Nichts ist mir zu viel,
      Du lerntest mir zu lieben,
      Dafür danke ich dir.
      Ich gab dir ein Versprechen,
      Und werde es halten,
      Das nur für uns.
      Genau wie ne Rose,
      Besitzt zwar ihre Dornen doch blüht,
      In der Nacht.
      Und mit jedem Tag der vergeht,
      Spüre ich du bist bald bei mir,
      Also tanzt du mit mir?
      ( Also tanzt du mit mir?) im Regen.



      Akio lies den Song mit ein paar Gitarrenklängen zu Ende gehen. Als er aufsah und sie verstummte fingen die Menschen an zu Klatschen und Jubeln. Akio stand auf und sprach sanft ins Mikrofon "Danke euch. Das bedeutet mir viel." May und Kai sprangen vor Freude auf. Akio ging wieder nach unten und zu den Beiden. "Wow Akio was war das denn? Ich wusste zwar das du schon ein kleiner Romantiker bist, aber ich hatte bei dem Lied Gänsehaut." "Danke May." Kai stimmte May ebenfalls zu. "Ich bin froh das ich es getan habe und das der Song so gut ankam, hätte ich am Anfang nicht gedacht." Kai hatten den dreien etwas zu tinken besorgt. "Stoßen wir an." Er erhob das Glas und May und Akio taten das ebenfalls. "Auf einen erfolgreichen Abend."



    • Der zusammen stoß war nicht wirklich schmerzhaft, Aimi war einfach etwas geschockt als sie den Jungen anblickte. Alles an ihm war so ... perfekt. Seine Haare, seine Augen.. all das raubte ihr den Atem. Dann noch seine Stimme als er zu ihr sprach, so war das Mädchen nicht in der Lage ein Wort zu sagen, wie denn auch, er ließ sie nicht mal. Als er sich dann auf dem weg machte und ihr noch ein lächeln schenkte, sprang Aimi fast ihr Herz aus der Brust. 'Engelsgleich' dachte sie sich. Erst als der Unbekannte verschwand kehrte sie auf die Erde zurück. Wo sie hin wollte vergaß sie jedoch sofort. So stand sie da und blickte ihm einfach nach.
      "Da bist du ja, wir haben uns ja schon sorgen gemacht, mensch!" Castiel kam um die ecke, "Alles okay bei dir?! Siehst aus als hättest du ein Gespenst gesehen!" "Einen Engel" murmelte Aimi und starrte ins Nichts. "Einen was?! Gott ist das laut hier!" "Nichts nichts!" kam das Mädchen zu sich, "Lass uns zurück gehen ja?!" zog sie Castiel am Handgelenk zum Tisch. Junko und Ricko waren schon gut am Trinken und hatten ein sitzen. "Aiii, süße, wir haben dich ja vermisst sag mal wo warst du so lange?! Ich will eine Rauchen, gehen wir bisschen raus?!" Junko umklammerte Aimi dass diese fast keine Luft bekam. "Ja, ich glaube bisschen frische Luft würde dir nicht schaden" lachte das Mädchen belustigt und spazierte mit ihrer Freundin raus. "Ahhh, ja, das tut gut" seufzte Junko und steckte sich eine Zigarette in ihr Mundwinkel. "Seit wann rauchst du den???" Aimi war etwas geschockt bei dem Anblick. "Ja... eigentlich gar nicht. Nur wenn ich trinke. Aber sag du mir wieso du so lange auf Toilette warst. Bist du etwa aufgehalten worden?" lachte ihre Freundin und zündete sich ihre Kippe an. 'Stimmt, Toilette' Aimi verpasste sich einen Facepalm und lachte. "Ja, ich bin aufgehalten worden. Auf dem weg dorthin bin ich mit einem Jungen zusammengestoßen, und Gott steh mir bei, war er schön ~ " das Mädchen himmelte ihn an. "Aber so schnell er erschien so schnell war er auch wieder weg, verdammt.." "Uii, dann müssen wir ihn ja schnell wiederfinden!" "WIR schon mal gar nicht. Hmpf, ich mach das schon ... alleine ... irgendwie ..." Aimi wurde rot und während Junko ihre Zigarette ausmachte lachte sie "So schüchtern wie du bist? Dann Prost Mahlzeit." Aber wo ihre Freundin recht hatte, wie sollte Aimi ihn wiederfinden? Und wie soll sie ihn dann ansprechen? Sie hatte so viele Gedanken im Kopf dass sie auf dem Weg zurück gegen die Tür knallte. Die Security schauten das Mädchen fragen und verwirrt an, doch Aimi wie sie war tat so als ob nicht gewesen wäre und betrat das Gebäude. Direkt an der Tür blieb sie stehen.

      Und Blick nicht weg.
      Bleib bei mir,
      Egal was ist,
      Und lass dich,
      von deinem Herzen führen.
      Und was auch kommen mag,
      Wir blicken nach vorn,
      Und werden lernen,
      wie man im Regen tanzt.
      Ich gab dir ein Versprechen,
      Und werde es halten,
      Das nur für uns.

      Aimi kamen die Tränen. Sie erkannte sofort die liebevolle, sanfte, tiefe Stimme die grade sang. Dann traute sie sich auf die Bühne zu schauen. ja, das war der Junge mit dem sie zusammen auf dem Boden geknallt ist. Jedes seiner Worte durchbohrte sie und berührte ihr Herz. Plötzlich lief sie los, ließ Junko einfach so stehen, die Bühne war ihr Ziel. Sie drängelte sich durch all die Menschen. Aimi musste es sehen. Sie wollte unbedingt seine Finger spielen sehen, erneut in seine Augen blicken, doch so nah kam sie nicht. Im Zentrum der Menschenmenge kam das Mädchen einfach nicht voran. So musste sie einfach da stehen und dies musste ihr nun mal reichen.
      Als der Junge von der Bühne ging wollte sie zu ihm, sie wollte ihm sagen wie toll er war, sie sehr sein Lied sie berührt hat. Doch das sollte nicht sein. Jemand klopfte ihr auf die Schulter und als Aimi sich umdrehte stand ein Manager hinter ihr. "Hätten sie Zeit für eine Unterhaltung?" lächelte sie der Mann freundlich an. Aimi schaute sich nochmal schnell um, der Junge stand nicht weit weg von der Bühne mit einem Mädchen. 'Ist das seine Freundin? War für sie das Lied?' fragte sie sich, drehte sich aber sofort zu dem Agent und sagte freundlich: "Sicher, sehr gern."

      Von oben bemerkte Aimi ihre Freunde die ihr einen Daumen nach oben zeigten und sich aufrecht freuten. Ja, Aimi befand sich in der VIP-Lounge. Dann sah sie noch den Jungen am Tisch, mit seinen Freunden die ihre Cocktails tranken. Auch auf deren Tisch ging ein Manager zu.

      "Also Frau.." "Einfach Aimi." "Gut, Aimi. Wir müssen Ihnen sagen dass ihr Auftritt einen großen Eindruck hinterlassen hat. Wir nehmen an, sie besuchen zurzeit die Juilliard School?" "Ja, das ist Richtig. Ich nehme an Gesang-, Gitarre-, Klavier- und Geige Unterricht teil." "Wir, die Step Records, würden uns sehr freuen wenn Sie mit uns zusammenarbeiten mögen." Aimi konnte kaum glauben was der Mann grade sagte. Eine Musik Firma mit 3 Milliarden Abonnenten auf YouTube wollte sie. Aimi. Sie wollten dass Aimi für sie Singt. " Ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, natürlich würde ich mich sehr freuen!" Aimi's Augen leuchteten wie Sterne. "Sehr schön, dann vereinbaren wir einen Termin und.." plötzlich hörte das Mädchen nicht mehr hin. Nicht mal 1 Meter von ihr stand der Junge. Er nahm sie fest. Genau dieser Junge machte sie verrückt, brachte sie zum vergessen. "... ist das für sie in Ordnung Aimi?" "Jaja! sicher". Was auch immer der Mann wollte, sie hörte einfach nicht zu und nickte. So sehr verzauberte er sie. "Dann stoßen wir an auf die gute Zusammenarbeit!", eine Frau reichte Aimi einen Shot und alle stoßen an. Auf Aimis Zukunft. Die ihr grade einfach egal war. Von ihm gefesselt stand sie nur da und beobachtete ihn. So nah, in der VIP - Lounge.
      When your typing up a good roast you be like
    • Die Truppe war in Feierlaune und als dann noch ein Manager auf sie zu kam war der Abend wirklich beinhae perfkt. Wäre da nicht das Mädchen was Akio nicht mehr richtig denken lies. "Ich gratuliere zu so einer tollen Performance. Nicht nur das Duett hatte mir gefallen auch ihr eigener Song Herr..." Sagen sie einfach Akio zu mir." "Also gut Akio Ich war völlig aus dem Häuschen und würde gerne mit ihnen ein paar Sachen besprechen. Würde es ihnen etwas ausmachen mit mir zur VIP Lounge zu gehen, da könnten wir uns in Ruhe unterhalten und wer weiß vielleicht sind noch andere an ihnen interessiert." Akio traut seinen Ohren kaum. "Wirklich?" Der Manager nickte.
      Akio sah zu seinen beiden Freunden. "Nun geh schon", sagte Kai nickend. Akio freute sich wie ein kleines Kind. Wer hätte gedacht das er an dem ersten Abend hier in der Bar gleich einen Vertrag bekommen könnte? Er war zwar der Neue hier, doch anscheinend hatte er Talent und das war ihn noch gar nicht so bewusst.
      Akio folgte den manger in die Lounge an einen Tisch. "Können sie mir etwas über sich erzählen?" "Nun ich habe auf Youtube schon ein paar Videos mit Songs hocgeladen die ich auf meiner Gitarre gespielt habe, zwar nur gecovert, aber sie können ja gerne mal reinschauen." Akio zückte sein Handy und spielte ihn ein paar ab. "Sie schinen ja auch schon ein paar leidenschaftliche Zuhörer gefunden zu haben." "Nun wissen sie es mag zwar schön sein Lieder zu covern, doch ich wollte schon immer etwas eigenes machen und damit die Zuhörer begeistern." "Das haben sie heute Abend schon vor großem Puplikum bewiesen." "Danke." Akio lächelte bescheiden. "Ich würde ihnen gerne die Chance geben ihren Kanal nach oben zu bringen und einen Vertrag mit ihnen Abschließen. Die Bedienungen dafür finden sie hier." Er gab Akio eine Liste und er überflog diese. "Was sagen sie?" "Neben der Schule wird es zwar nicht leicht sein, aber es war schon immer mein Traum." "Wenn wir sie erst einmal in den sozialen Medien hochbekommen haben, dann können wir über Auftritte gerne reden." Akio funkelten die Augen. "Das wäre echt super. Ich werde sie nicht enttäuschen." "Schön dann höre ich von ihnen." Der Manager gab Akio die Hand. "Genießen sie die Party hier und tauschen sie sich mit anderen gerne aus." "Vielen Dank."
      Akio grinste und ihm war gar nicht bewusst wie sehr er seinemTraum näher gekommen war.
      Er sah durch die Reihen und dann blieb er wieder an diesen goldgelben Augen kleben. Sie stand nicht mal einen Schritt von ihm entfernt. Sein Kopf setzte aus und er sah sie einfach nur an. Er wollte wissen wer sie war, endlich nach ihrem Namen fragen. Doch als er nur einen Schritt auf sie zumachte, klopfte May schon auf seine Schulter und umarmte ihn. Er zuckte zusammen. "Hab ich dich etwa erschreckt?" "Was? Nein.." Akio blickte sich um. "Wo ist Kai?" "Der holt nur neue Getränke. Wir müssen ja auf deine Zukunft anstoßen." "Ja.." Er bemühte sich zu lächeln, denn es war ihm gerade alles egal, denn er verspürte so sehr den Drang zu ihr zu gehen.."Ist alles in Ordnung?" "Klar..warum?" May blickte in die selbe Richtung wie er. "Ach sie schon wieder? Warum verschwendest du deine Zeit und schlägst hier Wurzeln? Geh schon hin!" "Meinst du?" May nickte. "Also schön." Akio sammelte sich und fasste Mut und ging in ihre Richtung.
      Kai kam mit Shots und Getränken zurück. "Wo will er denn hin?" May zeigte auf das Mädchen." Achso." Kay lächelte.

      Akio war der festen Überzeugung sie jetzt anzusprechen, doch dann kurz davor verließ ihn der Mut und er machte ein Bogen um sie. Kai und May trauten ihren Augen kaum. Er kam zu ihnen zurück. "Was war das bitte?" Akio packte seine Sachen zusammen. "Können wir bitte gehen.." "Aber was ist denn jetzt mit ihr?" Seine Freunde starrten ihn verwundert an. Akio sah zu ihr. Ihre Blicke kreuzten sich wieder.. "Ich kann das nicht.." Er hackte beide in den Armen ein und sie verließen fluchtartig die Bar. Nach ein paar Metern kam die Gruppe zum stehen. "Akio was sollte das? Du warst doch kurz davor? Was hat dich davon abgehalten?" May war außer sich und verstand die Welt nicht mehr.
      "Ich kann es nicht." "Was kannst du nicht?!" Kai legte May die Hand auf die Schulter. "Hey Süße beruhige dich. Er wird schon seine Gründe dafür gehabt haben." "Das kann ich so nicht akzeptieren. Du gehst da jetzt sofort wieder rein und redest mit ihr! Was soll sie jetzt von dir denken?"
      Akio sah sie an. "Das was alle andern Mädchen auch von mir denken, das ich ein Weichei bin.. und meine Gefühle nur in meinem Songs ausdrücken kann.." May schüttelte den Kopf. "Also ich geh dann mal viel Spaß euch noch." "Jetzt warte.." Kai hielt May am Handgelenk fest. "Lass ihn gehen." "Aber.." Kai zog May wieder zurück in die Bar.

      Währendessen wurde es kühler und es war schon kurz nach Mitternacht. Akio lief durch die Gassen. Die Sterne funkelten.
      Akio war selbst von sich enttäuscht das er nicht zur ihr gegangen war.
      Er wusste das er seine einzige Chance verspielt hatte, für immer..

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    • Aimi blickte verwundet dem Jungen nach. Hatte sie was falsch gemacht? Sie hatte gehofft er wurde sie ansprechen, dass die beiden ins Gespräch kommen würden. Enttäuscht ging das Mädchen zurück zu ihren freunden. "Alles okay süße?" frage Castiel und reichte Aimi ein Glas mit einem bunten Getränk. "ja klar, sicher" lächelte sie freundlich. Sie wollte ihre Freunde nicht mit solchen banalen Sachen belästigen. Schließen hatte sie alle eigene Sorgen. "Du weißt, wenn etwas nicht Stimmt kannst du immer zu uns kommen" umarmte sie Junko sanft. Aimi wurde es zu viel. "Es ist wirklich alles in Ordnung" sagte sie und schaute sich um. Der junge war nirgendwo zu sehen, nur die zwei Leute die bei ihm waren betraten die Bar. Aimi lief los, sie wusste nicht warum, aber sie lief einfach auf seine Freunde zu. "Hallo, ich bin Aimi... Ähm... Euer Freund.. der gespielt hat... Ähm.. ist er..." Das Mädchen stotterte wie verrück und so schnell wie sie die beiden ansprach so schnell lief sie wieder weg. Was hatte sie sich bloß gedacht? Fremde menschen über jemanden auszufragen. Wieder am Tisch verabschiedete sich Aimi von ihren freunden und verließ die Lokation. Es war schon spät, morgen könne sie zwar ausschlafen jedoch auf feiern hatte sie keine Lust mehr. So lief sie einfach durch die Straßen. Der Bus zurück würde in 30min kommen, also musste sie zum Glück nicht so lange warten.
      Im Wohnheim angekommen zog sich Aimi um und ging sofort ins Bett. Warum war sie bloß so deprimiert? Wieso sprach sie der Junge nicht an? Ihre Gedanken spielten verrückt und langsam bekam das Mädchen Kopfschmerzen, also machte sie sich Musik an und schlief einfach ein.

      Am nächsten morgen war die Mensa wie ausgestorben. Nachdem Aimi aufgestanden ist und sich frisch machte wollte sie etwas frühstücken vor dem Jogging. Noch verschlafen holte sie sich einen Tee und Sandwiches. Am Tisch aß sie in ruhe und guckte ihr Handy durch. Die Manager hatten ihre Nummer, wann sie sich wohl melden würden? "Ah, es ist Wochenende, entspann dich" dachte sich Aimi und verzerrte ihr Frühstück schnell. Danach lief sie zurück in ihr Zimmer, zock sich ihre Jogging Klamotten an und verließ das Schulgelände. Es war perfektes Wetter zum Sport machen, die Luft war schön frisch und ihre Gedanken sammeln konnte sie auch. Im Park angekommen setzte sie sich auf eine Bank um Pause zu machen. Aimi ist zum Entschluss gekommen dass der Junge einfach schon in ein anderes Mädchen verliebt war. Dieses Mädchen, dem das Song gehörte. Er hatte es wohl für sie geschrieben gehabt. Noch eine weile beobachtete Aimi all die Menschen im Park. Manche waren mit den Hunden draußen, die anderen machten genau wie sie Sport und der Rest spazierte einfach. Sie schloss die Augen. Sollte sie es wirklich versuchen? Sollte sie wirklich auf den Jungen zugehen? Oder es lieber sein lassen. Er ging ihr einfach nicht aus dem Kopf. Sie fragte sich wann sie ihn wieder sehen würde und wenn ja, was würde sie machen?
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    • Er warf seine Sachen in sein Zimmer, als er es betrat und schlug die Tür hinter sich zu. Ihm war es gerade echt egal ob sich jemand über den Krach beschwert oder nicht. Auch war er kurz davor seine ganzen Lieder zu zerreißen und in die Tonne zu werfen und zu verbrennen, doch im nächsten Moment dachte er an die Zukunft und an den Manager der ihn haben wollte. "So ein verfluchter Mist aber auch!"
      Er würde sich gerene selbst ohrfeigen, dafür das er das Mädchen nicht angesprochen hatte, obwohl sie sein Interesse doch so sehr geweckt hatte.
      Die letzten Jahre haben deutlich Spuren an ihm hinterlassen und diese schienen gerade wieder hochzukommen. "Wieso musste ich auch ausgerechnet diesen Song singen? Warum?" Akio liefen die Tränen, er würde nur zu gerne vergessen doch er konnte es nicht.
      Voller Schmerz und Trauer griff er nach seinem Notizblock und fing an einen weiteren Song zu schreiben.
      Irgendwann schlief er ein.

      Als die Sonne am nächsten Morgen in sein Zimmer schien wurde er langsam wach. "Autsch.." Er schreckte auf. "Was ist passiert?" Er blickte sich um und sah die Unordnung die er gestern angerichtet hatte. Dann blickte er nach unten auf den Boden und sah den Notizblock. "Habe ich etwas heute Nacht hier verbracht? Wie spät ist es jetzt wohl?" Akio griff nach seinem Handy und sah auf dem Display unzählige Nachrichten und Anrufe von May und Kai. Sie schienen sich Sorgen um ihn gemacht zu haben. "Als ob ich mir etwas antun würde.." Er legte es wieder zu Seite und stand vom harten Boden auf. Etwas Rückenschmerzen hatte er aber sonst fehlte ihm nichts.
      Es war also nun Samstag und er hatte so viel Zeit sich seiner Zukunft zu wittmen.
      Nachdem Akio duschen war und sich etwas neues angezogen hatte ging er mit seiner Gitarre und Rucksack zum Park um in Ruhe an seinen Songs zu arbeiten und die Stille in den frühen Morgenstunden zu genießen.
      Unterwegs kaufte er sich noch ein belegtes Sandwich und einen Kaffee und setzte sich auf eine Bank in der Nähe eines Baches.
      Akio genoß die ersten richtigen Sonnenstrahlen, doch kühl war es um diese Zeit dennoch etwas. Er nippte an seinem Kaffee und biss in das Sandwich ehe er seine Gitarre auspackte und sie stimmte.
      Akio holte sein Notizblock heraus und schaute sich den Text an, welchen er gestern Nacht geschrieben hatte. Er war noch unvollständig, doch voller Gefühle und Emotionen.
      Akio versuchte nun ein paar Noten für den Text zu finden und dies gelang ihn so schnell wie nie. Dann nahm er seine Gitarre und fing an die ersten Strophen zu singen und zu spielen. Sein Gesang war im gesamten Park zu hören.
      Einige Spaziergänger mit ihren Hunden hielten bei dem Jungen man an und erfreuten sich über diese liebreizende Melodie.
    • Die Stimme die in Aimi's Ohren erklang kannte sie. Dieser wunderschöne, zärtliche Gesang, der sie so sehr berührte. Schlagartig drehte sie sich um und konnte ihren Augen nicht trauen. Schnell stand sie auf und stellte sich zu den anderen Zuhörern. So konnte er sie nicht sehen, zwischen all den Menschen, also beschloss Aimi sich durchzudrängen. Auch wenn dies nicht einfach war, so stand sie vor im und blickte ihm genau in die Augen, ab und zu sah sie auf seine Hände die so sanft auf und ab die Gitarre glitten. So stand sie da, schmilz mit der Musik dahin und schaute ihn an. In ihren Augen einen Engel.
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    • Akio war gar nicht bewusst wie viele stille Zuhörer er aufeinmal hatte. Er war ganz in seiner eigenen Welt und als er den letzten Ton auf seiner Gitarre spielte fingen die Menschen an zu klatschen. So ein Gefühl kannt er nur zu gut und er erinnerte sich an gestern Abend als er vor über 100 Menschen auf der Bühne stand. Akio stand auf, legte seine Gitarre auf die Bank und verbeugte sich vor den Puplikum. "Danke ihnen."
      Er öffnete seine Augen und sah das Ausmaß seiner Einlage. Es machte ihn etwas verlegen und es war überhaupt nicht sein Plan gewesen. Als er sich in den Reihen umsah und einige Menschen solangsam wieder ihre Wege gingen, traute er für einen kurzen Moment seinen Augen kaum. ´Das ist nicht möglich, dacht er. Er musste ein zweites Mal hinschauen, als ihm bewusst wurde das das Mädchen das er gestern ansprechen wollte, die ihm nicht mehr aus dem Kopf ging und er beinahe eine schlaflose Nacht hatte, direkt vor ihm stand und ihn mit ihrem Blick einfing. Er lies seine Zettel auf den Boden fallen und ging ohne groß darüber nachzudenken auf sie zu.
      Dann blieb er kurz vor ihr stehen, sodass sie den Atem des anderen spüren konnten.
      Akio schaute ihr tief in die Augen. "Hey.." Er lächelte sanft.
      Mehr konnte er nicht herausbringen. Er war wie angewurzelt und wollte sie für den Moment einfach nur anschauen.
    • Als Aimi den Atem von ihm förmlich spürte errötete sie. Er war ihr so nah, so zum anfassen nah. Sie hatte das Bedürfnis ihn zu berühren doch sein Blick, seine Augen, haben sie gefangen. Das Mädchen war wie versteinert und erst als er zu ihr sprach lösten sich ihre Fesseln. Vorsichtig legte Aimi ihre Hand auf seiner Wange, die so schön weich und warm war. In dem Moment erinnerte sie sich dass sie doch schon mal seine Hand hielt. An dem einen Abend in der Bar, als sie zusammengestoßen sind. Das machte sie noch mehr verlegen und ihre Wangen wurden noch heißer als sie es schon waren. Dann schaute sie ihm tief in die Augen, lächelte und flüsterte mit zitternder Stimme "Hallo".
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