Must have been the Wind. [Ronin&Annie]

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    • Must have been the Wind. [Ronin&Annie]



      Must have been the Wind.


      Mit @Rōnin

      Vorstellung: anime-rpg-city.de/index.php/Th…ostID=1209059#post1209045







      Story:


      Menschen...sind alle egoistisch. Sehen sie das jemand weint, laufen sie an demjenigen vorbei und tun als hätten sie nichts mitbekommen. Fällt jemand oder verletzt sich, so lacht man... X ist da etwas anders. Er ist sehr hilfsbereit, obwohl es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint. Er kümmert sich um andere, würde es aber nie offen zugeben und wirkt auf die meisten wohl ehr Mürrisch oder kalt
      . Wegen eines Jobwechsels war er gezwungen in eine andere Stadt zu ziehen, zu seinem Glück fand er jedoch recht schnell eine schöne Wohnung, welche praktischer Weise auch recht nah an seiner Arbeitsstelle lag. So schön es auch alles war, vom ersten Moment an kamen ihm die Bewohner dieses Hauses...suspekt vor. Da war der alte Mann, in der ersten Etage, der mit niemandem sprach. Die Dame gegenüber, welche mit ihren 5 Katzen zusammen lebte. Sein Nachbar gegenübe, welcher mit Pflanzen zu sprechen schien und dann die Leute in der 3 Etage, die Wohnung über ihm. Die letzte war leerstehend. Schon in der ersten Nacht hört er...ziemlich laute Geräusche. Teilweise Geschrei...Dinge die herumgeworfen wurden. Als er die Nachbarn befragte, da er ziemlich...beunruhigt war, sagten sie alle das gleiche: Das war sicher der Wind. Da er sich mit dieser Aussage jedoch nicht zufriedenstellen konnte beschloss er auch bei den Leuten über ihm zu klopfen. Erst machte ihm niemand auf...doch dann öffnete sich die Tür sehr sehr langsam und ein junger Mann blickte aus der Tür heraus. Y fragte was er wollte, auf seine Frage was den Lärm anging entschuldigte sich der dürre Mann nur und lächelte ziemlich gespielt zu ihm auf. ,,Das...war sicher nur der Wind." sprach auch er, eh er sich herausredete und wieder nach drinnen verschwand. Auch wenn er abgewimmelt wurde, die Geräusche hörten nie auf. Irgendwas passiert dort...und X würde wohl nicht Ruhe geben, eh er herausfindet was es war.
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    • Es war ein warmer Sommernachmittag als ein junger Mann, die Hände voll beladen mit augenscheinlichen Instrumentenkoffern, die Treppen eines mehrstöckigen Gebäudes hinauf stieg. Er war ende 20 und schien glücklich über seine neue Lage zu sein. Die Person war kein anderer als Ren Hibiki, ein junger Musikproduzent bekannt für einige populäre Songs. Natürlich stellte sich dabei die Frage, warum er in einen mittelständigen Wohnblock zog, denn sein Job war eigentlich gut bezahlt. Doch er entschied er wollte nicht inmitten all des Trubels wohnen, denn er zog es vor alleine zu sein. Es half ihm beim Schreiben seiner Songs. In was für eine Lage er sich damit jedoch gebracht hat, hätte er vorher nicht erahnen können.
      Mit einem Schnaufen setzte sich Ren auf seine soeben abgestellte Cajon. Zufrieden blickte er auf sein vollbrachtes Werk. Überall standen Kartons und die Möbel waren verteilt, doch immerhin war alles aus dem Transporter. Der junge Mann wartete noch einen Moment ehe er sein Kraft zusammen nahm um wieder aufzustehen. Schließlich musste er noch den Transporter zurück bringen. Er schloss die Tür zu seiner Wohnung und lief die Treppen hinab zum Auto, doch dabei bemerkte ein paar neugierige Blick auf sich. Seiner Meinung nach war es ein natürliches Verhalten, doch er hoffte, dass niemand ihn erkennen würde.

      Nachdem er den Transporter erfolgreich zurück gebracht hatte, beschloss er sich zu belohnen, denn schließlich hätte er es nach solch einem langen Tag verdient. Deshalb stoppte Ren bei Starbucks um sich einen dieser Instagram-Kaffees zu kaufen. In der Tat kontte er bestätigen: sie waren so gut wie es auf den Bildern suggeriert wurde.
      Zufrieden lächelnd lief er wieder die Treppen hinauf und blickte umher. Der junge Musiker stellte fest, dass diese Gegend sehr ruhig war; perfekt für seine Muse, denn diese liebte Stille!
      Als er an seiner Tür ankam, hörte er ein sanftes Mauzen. Er drehte sich um und erblickte zwei Katzen auf dem Geländer sitzend. Er schmunzelte ein wenig und war sehr froh über den Anblick der Tiere. Anscheinend gab es ein paar Tierfreunde unter seinen Nachbarn.

      Es vergingen einige Stunde ehe Ren endlich das Bett soweit adjustiert hatte, dass man gemütlich darauf liegen konnte. Zumindest mehr oder weniger. Glücklicherweise war es warm genug ohne Decke, denn er hatte keinen Schimmer wo er seine untergebracht hatte. Und es war bereits zu spät um alle Kartons zu durchsuchen. Ren seufzte erleichtert und schloss die Augen um endlich ein wenig Schlaf zu finden. Der Tag war schließlich anstrengend für ihn gewesen, denn er hatte den ganzen Umzug alleine stemmen müssen. Eines der Nachteile sich aus der Gesellschaft zurück zu ziehen. Doch er genoss die Einsamkeit. Es gab ihm viel Raum zum Denken. Auf der anderen Seit sehnte er sich manchmal nach Nähe. Vielleicht sollte er sich auch ein Haustier anschaffen? Dann war er nicht mehr alleine, und zudem konnten Tiere nicht reden, somit hatte er garantiert seine Ruhe!
      Bevor er es überhaupt bemerkt hatte, war der junge Mann bereits im Land der Träume gewandert und verarbeitete dort die Geschehnisse vom heutigen Tag.
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      Infinte.
      -William Blake

    • Akiro Rioka

      Summend stand Akiro an dem Waschbecken im 'L'angolo Bianco', dem Restaurant in dem er nun schon seit bestimmt 5 Jahren arbeitet um wenigstens etwas Geld mit nachhause zu bringen. Seine Ausbildung brach er damals ab, da der Lohn nicht genügte um eine Wohnung halten zu können, doch auch mit dem Job als Kellner konnte sich der Junge Mann gerade so über Wasser halten. ,,Akiro! Bestellung an Tisch 5! Pronto!" Das Summen verstummte und Akito wurde aus seiner wunderbaren Illusion wieder in die Realität geholt. ,,Sofort..." Kam es sehr leise von ihm, eh er sich die Hände abtrocknete, die Waschschürze ablegte und sich mit seinem Block und Stift bewaffnet auf den Weg zu machen. So sah sein ganzer Tag aus...8 Stunden lang, im 2 Schicht System Bestellungen aufnehmen, Essen austeilen, Tische abwischen, Teller waschen, putzen und dabei die ganze Zeit über freundlich Lächeln. Eigentlich kein schlechter Job, im Gegenteil, er liebte seine Arbeit sogar richtig. Er war hier sehr gern...vor allem bei der Spätschicht. Klar, da war das Restaurant voller und dementsprechend durfte er auch mehr laufen als sonst, aber das gefiel ihm. Er mochte diese Atmosphäre einfach...und das es trotz der teilweise Massen an Menschen immer sehr ruhig hier war. Hier...fühlte er sich wirklich mit am wohlsten...weswegen er es bedauerte als er auf die Uhr sah und erkannte, dass es langsam Zeit wurde für seinen Feierabend...beziehungsweise war er schon wieder eine Stunde drüber und wollte nun umso weniger nachhause.
      Er zog sich um, hing sich seine Arbeitstasche um und setzte sich dann draußen auf sein klappriges Fahrrad, welches den Anschein erweckte das es wohl jede Sekunde auseinander fallen würde. Normalerweise ließ er sich immer sehr viel Zeit, gerade wenn er von der Spätschicht nachhause kam aber...heute war er schon eine Stunde im verzug, weswegen er auch ziemlich kaputt dann vor seinem Block anhielt und erst einmal durchatmen musste. Die Kette war zwischenzeitlich abgesprungen, weswegen seine Hände nun voller Öl waren und er dementsprechend nicht wirklich etwas anfassen wollte. Akiro war wie so oft wirklich froh das die Haus und Wohnungstüren einfach auf zu drücken gingen, sonst hätte er morgen die Tür putzen dürfen... Als er ein mauzen hörte wurden seine Augen kurz größer, als er die zwei Katzen sah die noch immer auf dem Geländer saßen. ,,Jiroko...Liriko..." Schmunzelnd sah er die beiden an und entschuldigte sich dann dafür, dass er sie heute leider nicht streicheln konnte. Er würde von Madam Kiraja ziemlichen ärger bekommen wenn er Öl in das Fell ihrer Lieblinge schmiert...auch wenn es ihm im Herzen weh tat sie nicht zu streicheln. Madam Kiraja war eine ältere Dame, sie besaß 5 Katzen: Hiriko, Iiriko, Jiriko, Kiriko und Liriko. Der junge Mann hat sie einmal gefragt wie sie auf die Namen kam, ihre Erklärung war einleuchtend und verwirrend zugleich. Sie ging einfach das Alphabet durch, da sie sich nicht mehr so viel merken kann wollte sie ihren Katzen recht ähnlche Namen geben. 7 Katzen hatte sie schon...und immer wenn eine Starb bekam der Nachfolger den nächsten Buchstaben im Alphabet. Es verwirrte ihn manchmal noch immer, aber wenn die alte Dame damit zurecht kam dann verstand er das natürlich.
      Ruhig ging er die Treppen nach oben, wobei ihm im zweiten Stock gleich auffiel das der neue Nachbar von denen alle sprachen anscheinend eingezogen war. Akiro war eigentlich immer ganz froh das unter ihnen niemand wohnte...aber er freute sich natürlich auch auf das neue Gesicht. Mal sehen wann sie sich das erste mal über den Weg laufen. Ruhig ging er dann weiter in die dritte Etage und öffnete auch dort sehr langsam die Tür, da er einfach hoffte das...er schon schlief. Die Tür schloss sie fast wieder geräuschlos, als auf einmal das Licht anging und Akiro mit großen Augen zu dem großen Mann sah, welcher am anderen Ende des Flures in der Tür stand. ,,Du bist spät Akiro..." Seuselte er, woraufhin der junge Mann ihn nur entschuldigend ansah. ,,Es war viel los auf Arbeit, ich-" Im nächsten Moment zuckte er zusammen, als er einfach einen Schuh nach ihm warf, der ihn zum Glück verfehlte. ,,Sehe ich aus als würde mich das interessieren?!" Erschrocken sah Akiro zu ihm auf, als der Mann plötzlich neben ihm stand und ihm am Kragen in die Luft hob. ,,Du hast bescheid zu sagen wenn es später wird, hast du kapiert du kleiner Pisser?" Kaum sichtbar nickte er, eh er laut keuchte als er gegen die Tür gedrückt wurde. ,,Kannst du dir vorstellen das ich mir Sorgen mache, huh?! Das ich Angst um dich habe du Arschloch!" Auch wenn Akiro in diesem Moment mal wieder schreckliche Angst hatte, so konnte er ihm nie böse sein, denn irgendwie sah er auch das er recht hatte. Er hätte sich melden sollen. Unsanft ließ der große Mann von ihm ab, legte seine Hände an die Wangen des Jungen und versiegelte dann ihre Lippen. Der Geschmack von Alkohol und Zigaretten war zwar wie immer mehr als unerträglich, aber Akiro würde dagegen nie etwas sagen. Der Kuss war wie so oft wenn er betrunken war ziemlich Leidenschaftlich und fordernd, weswegen Akiro auch erst einmal durchatmen musste als sie sich voneinander trennten. ,,Du weißt ich mein das nicht böse, oder?" ,,Ja..." ,,Und das ich mir nur Sorgen mache..." ,,...Ja." Ein leises Stöhnen entkam ihm, als der andere ihm zwischen die Beine fasste und anfing seinen Hals zu küssen. ,,Komm...gehen wir ins Bett." Langsam hob er Akiro hoch, trug ihm zum Bett und ließ ihn dort auch langsam ab, eh er anfing seinen Körper von den Sachen zu befreien. ,,Du liebst mich doch...oder Akiro?" Fragte er, während er die Hose des kleineren öffnete, welcher nun sehr schwach lächelnd zu ihm hoch sah. ,,Natürlich liebe ich dich...Riku..." Flüsterte er nur noch, eh sich ihre Lippen wieder vereinten.
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    • Ein unbekanntes Geräusch riss den jungen Mann unsanft aus dem Reich der Träume. Es war offensichtlich, dass ernicht sonderlich tief schlafen würden, schließlich war die Umgebung für ihn ungewohnt. Dennoch hatte er nicht mit einer solchen Lautstärke in einer Umgebung wie dieser gerechnet. Genervt stöhnend richtete der Musiker sich auf, blickte sich um und versuchte so die Quelle zu lokalisieren. Nach kurzer Zeit hörte er eine laute Stimme; sie kam vom oberen Stockwerk. Sie klang nicht sonderlich freundlich. Ren konnte nicht bestreiten, dass er etwas besorgt war. Er lauschte weiterhin - die Geräusche waren unregelmäßig, fast schon gewalttätig, als würden Dinge umher geworfen werden. Ren hoffte, dass es sich nicht um streitende Leute handelte, doch er hatte diese Dinge bereits oft genug gehört.
      Bereits nach kurzer Zeit ebbte die Geräuscheflut ab und der junge Mann beschloss wieder ins Bett zu gehen. Er könnte morgen nachfragen. Zudem sollte er sich nicht direkt in die Leben andere Leute einmischen. Auch wenn es mehr als besorgniserregend war..

      Am nächsten morgen wachte Ren etwas müde, aber dennoch motiviert auf. Knurrend meldete sich sein Magen, und da er nicht genug Zeit gehabt hatte, am gestrigen Tag einkaufen zu gehen, beschloss er kurzerhand sich Brötchen beim Bäcker zu holen. Er schnappte sich seine Jacke und verließ schnell das Gebäude, denn der Hunger wurde immer unerträglicher.

      Es dauerte etwa dreißig Minuten ehe der Musikproduzent zurückkehrte. Auf dem Weg zum Eingang entdeckte er einen seiner Nachbarn; er untersuchte seinen Briefkasten sehr ausgiebig. "Guten Morgen!", grüßte Ren den Unbekannten, welcher ihn nur verwirrt anschaute. "Ich bin Ren Hibiki, der neue Mitbewohner in Etage 2!". Er versuchte freundlich zu erscheinen, denn der Mann war nach wie vor sehr verwirrt, fast schon paranoid. Als er sich jedoch als neuer Nachbar vorstellte, wurde seine Miene entspannter.
      Nach kurzem Smalltalk kam Ren zu seiner eigentlichen Frage:" Haben Sie auch die Geräusche gestern gehört? Das klang sehr.. komisch.". Der Nachbar wusste sofort, worauf der junge Mann anspielte, doch er schüttelte nur lächelnd den Kopf. Er erwiderte :" Ach das? Das war nur der Wind!". Etwas ungläubig zog Ren seine Augenbrauen zusammen, doch er beschloss nicht weiter nach zu fragen. Vielleicht wusste er es tatsächlich nicht besser und Ren wollte es sich nicht direkt mit seinen Nachbarn verspielen.
      Lächelnd verabschiedete er sich und stieg die Treppen hinauf. Er versuchte den Geschehnissen von gestern nicht zu viel Wert zuzulegen, doch es ließ ihn nicht in Ruhe. Seufzend beschloss er, wenigstens einen seiner direkten Nachbarn zu fragen.
      Neugierig klingelte er bei seinem Nachbarn aus der 2D und es dauerte sehr lange, bis jemand öffnete. Es war ein älterer Mann der nicht mehr viel tat außer den ganzen Tag fern zu sehen. Als Ken ihn nach den gestrigen Geschehnissen fragte, so antwortete auch dieser, es wäre sicherlich nur der Wind gewesen.
      Nach dieser erfolglosen Recherche gab sich Ren geschlagen und zog sich in seine Wohnung zurück. Er kam sich vor wie in einem falschen Film. Ren versuchte die Gedanken vorerst von sich zu schieben und beschloss zu frühstücken.
      Nach dem Frühstück beschloss er sein Wohnung einzurichten, denn er hatte nicht sonderlich viel Zeit bevor er wieder arbeiten musste. Er schaltete das Radio and und brachte seine Wohnung auf Vordermann. Doch in all der Zeit ließ in der Gedanken nicht los. Er musste helfen..
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    • Akiro Rioka

      Am nächsten Morgen wachte Akiro wie in Trance auf. Er verzog etwas das Gesicht, als er sich erhob und lief dann langsam ins Badezimmer um sich zu waschen. Riku hatte es mal wieder maßlos übertrieben...wenn er nur wüsste was ihn immer in so ein Loch bringt, er würde ihm zu gerne helfen. Seufzend zog er seine Sachen aus und musste sich leider in diesem großen Spiegel betrachten. Riku nimmt ihn immer um zu sehen welche Fortschritte er beim Training macht...oder eben wie gut seine Aufputschmittel wirken...wie dem auch sei. Akiro hingegen hasste diesen Spiegel. Er hasste den anblick seines kleinen, dürren und kaputten Körper. Gestern waren wieder einige blaue Flecke hinzugekommen und da sein 'Freund' ihn auch an den Handgelenken gepackt hatte waren diese Auch mit den Abdrücken seiner Hände geziert. Akiro war also gezwungen...an diesem heißen Tag einen langen Pulli an zu ziehen...aber er war ja selbst schuld. Er hätte sich nicht wehren sollen als Riku zu grob wurde, dass hatte er nun davon.
      Nachdem er sich gewaschen hatte zog er sich frische Sachen an, ging dann in die Küche um Essen vor zu bereiten. Es war schon fast Nachmittag...gut, er müsste ja erst wieder heute Abend raus und Riku...naja, der würde heute vielleicht mal wieder in einen Club gehen. Freitags und Samstags blieb er immer sehr lange weg...Nach diesem Gedanken schlich sich ein Lächeln auf Akiros Lippen...das verschwand jedoch wieder als ihm klar wurde das er in solchen Nächten entweder immer jemanden mitbrachte, oder dann durchdrehte weil er niemanden abbekommen hatte und dies dann an ihm ausließ. Egal wie man es drehte, beides gefiel ihm nicht, denn auch wenn Riku ihn nicht gerade gut behandelte...Akiro liebte diesen Mann. Es war eine für andere Menschen vielleicht ungesunde Liebe, aber er konnte nichts dagegen tun. Er seufzte etwas, als er die Eier in die Pfanne warf, als sich ein Schatten über ihn bildete. ,,Ich will keine Eier...ich will Bacon." Kam nur eine grumelige Stimme, woraufhin sich Akiro herum drehte, aber etwas schmunzelte als er das Grinsen des anderen sah. ,,War nur Spaß..." Der größere wuschelte etwas durch seine Haare, eh er zum Kühlschrank ging und sich etwas Milch heraus nahm. ,,Ich leg mich nach dem Frühstück nochmal hin, treff mich heute mit Freunden." Sprach er, woraufhin Akiro wieder hellhörig wurde. ,,Soll ich dann später gleich auf die Couch?" Fragte er ruhig, woraufhin der andere nur nickte und ,,Jup." antwortete.
      Nach dem Essen legte sich Riku also wirklich wieder hin, während Akiro sich los machte um ein wenig ein zu kaufen, doch machte er halt als er sah das sich gerade die Tür des neuen Nachbarn schloss. Er klammerte sich etwas an seine Tasche...ob er gestern etwas gehört hatte? Hoffentlich nicht...Er lief schnell weiter, um ihm nicht über den Weg zu laufen, als ihm Miss Kiraja entgegen kam. ,,Akiro, guten Morgen." Sagte die alte Dame und Akiro lächelte ihr nur zu. ,,Morgen..." Kam es ziemlich knapp, doch ließ sie ihn so einfach nicht vorbei. ,,Ihr müsst euer Fenster reparieren Junge...das knallen hallt durch das ganze Haus." Wenn...sogar sie was mitbekommen hat, dann der neue Nachbar erstrecht. ,,Wird gemacht. Entschuldigen sie die Unannehmlichkeiten." Er verneigte sich etwas, eh er nach draußen ging und dann schnell zum Supermarkt.
      Er kam mit einer großen Einkaufstüte und einem...naja, Kasten Bier eben wieder und...hasste sich mal wieder dafür das sie in der 3. Etage wohnen. Er kam nur sehr langsam vorbei und ausgerechnet auf den Treppen die zur zweiten Etage führten riss doch die Lasche von seiner Einkauftasche. ,,Oh nein.." Nicht nur das es ziemlich polterte, nein...die Eier und Milch waren kaputt und seine Einkäufe auf den Stufen verteilt. Er stellte den Kasten ab, eh er sich schnell damit befasste den ganzen Einkauf zusammen zu suchen.
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    • Während das Radio weiterhin Musik spielte war Ren sehr produktiv. Zum Glück hatte er einen durchdachten Plan wie er seine Möbel aufbauen sollte, denn er wollte keine Risiken eingehen irgendetwas zu vergessen. Mit fast schon manischer Perfektion baute er die ganze Einrichtung auf; man könnte fast schon denken man befände sich in einer Ikea-Ausstellung.
      Danach beschäftigte sich der junge Musiker damit, seine persönlichen Besitztümer in die vorgesehen Regale einzuräumen. In der Tat hatte er nicht sonderlich viel angesammelt, trotz seines Alters. Ren hatte ein paar Bücher, hauptsächlich jedoch Sachbücher bezogen auf Musik. Danach seine Kleidung, die eher simpel gehalten war. Doch der Rest der Wohnung war relativ leer. Das einzige was das Wohnzimmer füllte, waren die vielen verschiedenen Instrumente und der große Fernseher. Doch es mangelte an Persönlichkeit. Man konnte keine Fotos erkennen, keine Poster oder dergleichen.
      Doch es war genau das, was Ren so sehr schätzte. Diese persönlichen Habseligkeiten machten nur zu viel 'Lärm'. Er musste sich für seine Karriere konzentriere. Er musste immer abliefern und dabei durfte er nicht abgelenkt werden.

      Es war spät am Nachmittag als junge Mann schließlich fertig war. Er schaute auf die Uhr und stellte fest, dass es 16:13 war. Seufzend stand er auf und beschloss einkaufen zu gehen. Sein Kühlschrank war viel zu leer und er brauchte Nahrung um Musik produzieren zu können.
      Kurzerhand sammelte er alle nötigen zusammen und verließ die Wohnung. Draußen begrüßte ihn die Sonne mit einem warmen Gefühl, es war erneut ein angenehmer Sommernachmittag. Ren fühlte sich so motiviert, er hätte am liebsten direkt angefangen zu komponieren. Doch ohne Energie konnte auch ein Talent wie er nichts zustande bekommen. Er wollte sich gerade in Richtung der Treppen auf machen als ihm plötzlich ein paar merkwürdige Geräusche entgegen kamen. Sofort eilte er zu deren Ursprung und erblickte einen zerbrechlich wirkenden jungen Mann. Er schien die Einkäufe seiner zuvor aufgerissenen Einkaufstasche zusammen zu sammeln. Am Treppenaufgang stand zudem ein Kasten Bier. Ren wunderte sich, ob dieser für ihn selbst sei, denn der Unbekannte wirkte nicht wie ein starker Trinker. Aber nun gut leben und leben lassen.
      Der junge Mann zögerte nicht lange und eilte dem armen Junge zu Hilfe. "Warte lass mich helfen..", sagte er ruhig und hob die Einkäufe auf. Zumindest welche noch zu retten waren. Der Musiker kramte in seiner Jackentasche und reichte ihm die Einkaufstüte die er eigentlich für sich selbst vorgesehen hatte. Doch es schien, als ob sein Nachbar sie mehr nötig hatte. "Hier damit können wir die Einkäufe wenigstens zusammen sammeln. Soll ich dir sonst helfen die Sachen zu tragen?", fragte ich ihn dann, der er sah nicht sonderlich stark aus. Es wäre unverantwortlich von mir ihn in einer solchen Situation alleine zu lassen.
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    • Akiro Rioka

      Mit großen Augen sah er zu dem Fremden, drehte sich jedoch schnell wieder weg und presste seine Augen zusammen. Das...war sicherlich der neue Nachbar...das war ja perfekt ihn so kennen zu lernen. Als er die Einkauftüte aus dem Augenwinkel sah nahm er sie zögerlich entgegen, konnte im ersten Moment gar nicht wirklich auf seine Hilfe und sein Angebot reagieren. Erst nachdem er etwas in die Tasche gepackt hatte, kam ein sehr zögerliches und leises ,,Danke..." über seine Lippen. Wenn...Riku das mitbekommt... Er schüttelte schnell den Kopf, räumte den Rest ein. ,,Und nein das...kann ich nicht verlangen der...Kasten ist schwer, ich-" Nun sah er das erste mal den Mann an und...zog die Augenbrauen etwas zusammen. Er stellte sich ziemlich aufrecht hin, legte den Kopf schrög und musterte ihn regelrecht...als er langsam den Finger hob. ,,Sagen sie...sie sind doch...Ren Hibiki...oder?" Fragte er sehr vorsichtig nach da...es sehr peinlich wäre wenn er sich irren würde. Seine Augen wurden minimal großer, dass war bei Akiro schon das größte an Begeisterung was er hervorbringen konnte. ,,Sie...haben meinen Lieblingssong geschrieben...Mr. Brightside." Er räusperte sich etwas, sah verlegen zum Boden. ,,Is...aber schon etwas älter...ich mag ihn trotzdem noch und-" Schnell unterbrach er sich wieder, schüttelte den Kopf und drehte sich schnell weg. ,,Entschuldigung...ich wollte ihnen nicht auf die Nerven gehen...einen schönen Tag noch." Sehr schnell ging er die Treppe wieder hoch und hob ziemlich gequält den Kasten nach oben. Die sauerei müsste er auch bald noch weg machen...und neue Milch und Eier holen...
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    • Ren bemerkte die Unruhe die der junge Mann vor ihm ausstrahlte. Er war wohl eher schüchtern und unwohl um Menschen herum. Er fand dieses Verhalten niedlich und schmunzelte deshalb ein wenig. Der Musiker half ihm die restlichen Lebensmittel zusammen zu sammeln, bis er bemerkte wie ihn Akiro anstarrte. Hatte er etwas im Gesicht? Doch schnell leuchtete es ihm, dass sein Gegenüber ihn lediglich wieder erkannt hatte. Ren unterdrückte ein genervtes Seufze und lächelte stattdessen gequält. "Ja das stimmt der bin ich.", bestätigte der Ältere und fasste sich aufgrund seiner leichten Verlegenheit an den Hinterkopf.
      Doch als der verlegene Mann 'Mr. Brightside' erwähnte, erhellte sich Rens Miene. Es war sein erster Song und auch einer seiner liebsten. Jedoch konnte Ren nicht antworten, denn Akiro war bereits dabei die Treppen hinauf zu laufen. Anscheinend war ihm die ganze Situation unangenehm. "W-Warte ich kann doch helfen..", wollte der junge Mann ihm noch hinterher rufen, doch er war schon verschwunden. Seufzend blieb ein verwirrter Ren zurück der nicht anders konnte als zu kichern. Natürlich war er nicht sehr erfreut darüber gewesen, erkannt worden zu sein, jedoch war die Begegnung für ihn sehr unterhaltsam gewesen.
      Es dauerte einige Momente bis Ren wusste wohin er eigentlich gehen wollte. Zielstrebig lief er schließlich die Treppen hinab, in Richtung Stadt. Er musste noch seine Einkäufe tätigen.


      Nach einiger Zeit kehrte Ren zurück und war beladen mit Einkäufen. Während er die Treppen hinauf marschierte beobachtete er einen noch unbekannten Nachbarn, wie er sich liebevoll um seine Pflanzen kümmerte. Er schien sogar mit ihnen zu reden. Der Musikproduzent schmunzelte bei dem ungewöhnlichen Anblick. In der Tat war dieser Wohnort etwas merkwürdig.
      Er schloss seine Wohnung auf und räumte mit schnellen Griffen die Lebensmittel weg. Hungrig griff er nach einem einfach Snack und beschloss danach zu musizieren. Der heutige Tag hatte ihm einige Impressionen gegeben, die er gerne mit Musik verarbeitet. Er entschied sich Mr. Brigthside zu spielen, denn dies hatte er schon seit geraumer Zeit nicht mehr getan. Da gerade kein Sänger anwesend war, beschloss er den Part übernehmen. (So ungefähr klingt das :) youtube.com/watch?v=kL3enVPDuF0 )
      Währen er musizierte befand er sich in einer anderen Welt; es war wie als könnte er plötzlich so viel mehr Farben sehen, sie sogar fühlen. Er war glücklich eines seiner ersten Songs wieder spüren zu können, so wie damals.
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      -William Blake

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    • [b] Akiro Rioka[/b]

      Als er oben ankam seufzte er etwas und hörte nur laute Musik aus dem Wohnzimmer. Er...mochte den Musikgeschmack seines Mitbewohners nicht wirklich. Der Gesang und der Text, welcher eigentlich das wichtigste für ihn bei einem Lied war, klang er geschrien und gequält...doch gerade das ermöglichte es Akiro noch einmal unauffällig zu verschwinden um das Chaos im Treppenhaus auf zu räumen. Als er wieder kam war der Kasten bereits verschwunden, anscheinend hatte Riku vor ein wenig vor zu glühen, bevor er später weg ging...
      Während Riku also Musin hörte und nebenbei irgendwelche Videospiele spielte putzte Akiro wie so oft und war froh als er die Tür schließen sollte, da Riku sich von dem Staubsauger gestört fühlte. Gerade als er den Beutel leeren wollte kam er dem Boden nahe genug, so das ihm eine bekannte Melodie und Ohr kam. Sehr sehr leise...aber er hörte sie. Vorsichtig legte er sein Ohr auf den Teppichboden und weitete seine Augen. Das...war doch sein Lieblingssong...wieso spielte er ihn? Nach all den Jahren...ob er ihn dazu inspiriert hatte? Akiro schlug sich das sehr schnell wieder aus dem Kopf. So wichtig war sein Kommentar nun wirklich nicht das jemand wie Ren Hibiki ihn für voll nehmen würde...nein...er hatte sicher seine Gründe. Akiro putzte dann weiter, summte aber selber die ganze Zeit über das Lied.
      ,,Wo ist mein Hemd Akiro?" Fragte der etwas gereizte Mann, als er sich gerade fertig machte. Akiro brachte ihm schon das...fünfte Hemd, da ihm bisher keines gefallen hat, doch nun schien er ganz zufrieden. Er lieh sich von ihm dann etwas Geld und schenkte ihm ab da keine Beachtung mehr, da sein Taxi da war um ihn zu holen. Akiro sah noch aus dem Fenster und...atmete tief durch als er verschwand. Er...hatte heute frei...das hatte er Riku aber nicht gesagt, einfach weil er die Ruhe mal ein wenig genießen wollte. Er setzte sich deswegen auf das Sofa, machte seine Lieblingsmusik an und...lauschte dieser einfach mit geschlossenen Augen. Solche Momente hatte er viel zu selten seit er mit Riku zusammen wohnte.... es störte ihn manchmal, aber so war es nunmal. Ihm fiel auf das fast alle Lieder in seiner Playlist von Ren Hibiki waren...dieser Mann wohnte einfach unter ihm...er konnte es nicht wirklich fassen...

      Als es immer später wurde schlief Akiro logischerweise irgendwann ein, bekam jedoch sehr deutlich mit als Akiro wieder kam. Die Tür knallte regelrecht und er knipste das Licht im Wohnzimmer. ,,Akiro..." kam es düster von ihm, doch war der junge Mann noch immer damit beschäftigt seine Augen an das Licht zu gewöhnen. ,,Ich rede mit dir!" Die hübsche blaue Vase, welche Akiro letztens erst gekauft hatte landete zum Glück an der Wand, woch fielen de Scherben auf ihn herab. Nun war er ganz froh das ie Augen noch zu waren... Riku jedoch war sehr schnell bei ihm, zog ihn nach oben und schmiss ihn dann auf den Boden. ,,Was? Mach das du ins Schlafzimmer kommst!" Knurrte er und lief an ihm vorbei, zog dabei sein Hemd aus. Anscheinend hatte er keine abbekommen...dachte sich Akiro nur und stand dann langsam auf, machte sich wirklich auf den Weg ins Schlafzimmer um dort auf Riku zu warten. ,,Diese ganzen Schlampen...werfen sich einem um den Hals und machen einen geil nur um dann ab zu hauen oder sich so voll zu saufen das sie nichts mehr mitbekommen...so macht Sex echt kein Spaß." Schimpfte der andere und kam nackt wieder ins Zimmer, sah genervt zu dem anderen. ,,Blas mir einem." Er ließ sich einfach auf das Bett fallen und legte die Hände in den Nacken, schloss die Augen und wartete nur darauf das Akiro tat was er sagte und so wie dieser eben war...folgte er seinen Worten. In seinen Augen ging es Riku gerade mehr als schlecht und wenn er ihm so eine Freude bereiten konnte, wieso nicht? Also hockte er sich über ihn, legte seine Hand um sein bereits gehärtetes Glied, eh er auch die Lippen darum legte und anfing ihn so zu beglücken. Das Riku seinen Kopf ab und an herunter drückte...und seine Hüfte geradezu gegen sein Gedicht presste brachte ihn ab und an fast zum würgen, doch unterdrückte er dies da er wusste das Riku das nicht mochte und eklig fand. Er tat eben alles...damit es ihm gut ging.
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    • Nachdem Ren das Lied beendet hatte seufzte er zufrieden. Es war wirklich ein angenehmes Gefühl alte Erinnerungen aufleben zu lassen. Er hatte unheimlich viele positive Erinnerungen die er mit diesem Song verknüpfte. Auch die heutige Begegnung war für ihn außergewöhnlich; er konnte es sich selbst nicht erklären, aber der schüchterne Junge hatte sein Interesse geweckt. Irgendetwas war anders an ihm..
      Der Musikproduzent beschloss an einigen seiner Ideen weiter zu arbeiten, denn momentan fühlte er sich motiviert und kreativ genug etwas sinnvolles zu Papier zu bringen. Die Gitarre war dabei sein bevorzugtes Instrument, doch zwischenzeitlich spielte er einige Melodien auf dem Piano. Es war für ihn sehr natürlich einfach in der Musik zu versinken und dabei sehr Interessante und neue Schöpfungen zu entdecken.

      Nach einigen Stunden hatte die Sonne den Horizont überschritten und Ren beschloss, seine Arbeit für heute zu beenden. Stattdessen widmete er sich nun seinem zweit liebsten Hobby: Netflix. Der Musiker schaute eine Serie über Schüler, welche von einem sehr ungewöhnlichen Professor unterrichtet wurden. Er zeigte ihnen viel verschiedene Möglichkeiten eine Person auszuschalten. Nur um dann gegen den Professor selbst zu gewinnen.
      Gespannt folgte der junge Mann dem Finale er ersten Staffel nur um dann fest zu stellen, dass Netflix die zweite Staffel noch nicht hochgeladen hatte. Enttäuscht schaute er eine Serie die er bereits gesehen hatte, da er ohnehin bald ins Bett gehen wollte. Jedoch bemerkte er nicht wie er schon nach kurzer Zeit das Land der Träume besuchte.

      Erschrocken schnellte Ren hoch als er das zerbrechen eines gläsernen Gegenstandes vernahm. Verwirrt schaute er sich in seiner Wohnung umher. War etwas umgefallen? Er stand auf und lief umher, denn er wollte heraus finden was zu Bruch gegangen war. Plötzlich hörte er weitere stumpfe Geräusche aus der oberen Etage. Missmutig schlussfolgerte er, dass dieser 'Wind' anscheinend erneut in einen Streit verwickelt war. Einen gewalttätigen Streit. Und niemand in diesem Gebäude schien sich dafür zu interessieren, sie blickte alle weg, taten so als würde es nicht passieren. Und doch war es so offensichtlich.
      Ren war kurz davor die obere Etage zu besuchen und zu intervenieren. Natürlich war es nicht seine Angelegenheit, jedoch konnte ihm keiner Erzählen, dass nicht wenigstens einer der Parteien darunter litt. Doch bevor er überhaupt die Tür erreichte, verstummten die Geräusche bereits. Er stoppte. Vielleicht war es doch keine gute Idee mitten in der Nacht dort zu klingeln und sich gegebenenfalls zu beschweren geschweige denn irgendwelchen Fremden zu helfen. Allerdings nahm sich Ren vor am morgigen Tage nachzufragen. Vielleicht konnte er dann mehr erfahren. Und hoffentlich würde er dann nachts nicht immer von den Geräuschen geweckt wurden.
      Mit gemischten Gefühlen begab er sich in sein neu eingerichtetes Schlafzimmer und versuchte wenigstens ein wenig Schlaf zu finden. Doch aufgrund all der Gedanken, die durch seinen Kopf schwirrten war die fast unmöglich. Seufzend ging er zurück ins Wohnzimmer und versuchte seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen indem er sanft sein Piano spielte. Es war ein Hybrid, weshalb er es leiser stellen konnte und deshalb nicht seine Nachbarn störte. Er spielte so lange, bis die Sonne aufging und zwang sich danach schlafen zu gehen. Die Nacht war unruhig, aber wenigstens hatte er ein paar Stunden an Schlaf geschafft.
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      -William Blake

    • Akiro Rioka

      Natürlich blieb es nicht bei diesem einen...vergbügen. Riku hatte äußerst schlechte Laune und warum auch immer war es Akiro der seinen Zorn zu spüren bekam und Akiro interessierte dies nicht einmal. Er war immer ruhig...und redete sich immer und immer wieder ein das es einen Grund für sein Handeln gibt. Das Riku eigentlich noch immer der wunderbare Mann war in den er sich verliebt hatte... das von diesem jedoch nur noch die Hülle übrig war wollte er nicht sehen. Konnte er nicht sehen...

      Mit einem lauten Knall landete Akiro am nächsten Morgen auf dem Boden, krümmte sich etwas da Riku ihn aus dem Bett befördert hatte, ausnahmsweise aber nicht mit Absicht. Er machte sich breit und Akiro lag eben ganz am Rand...sowas konnte ja mal passieren. Trotzdem öffneten sich die Augen des Mannes nun nur sehr schwer und er streckte sich leicht, eh er dann ins Bad schlupte um sich fertig zu machen und anschließend Frühstück zu zubereiten.
      ,,Akirooooooo." Brummte es aus dem Schlafzimmer, weswegen der Junge schon mit dem Essen auf einen Tablett ins Zimmer kam und es dann aufs Bett stellte. Riku sah erst auf den Teller und dann lächelnd wieder zu dem Jungen. ,,Frühstück am Bett...cool." grinste Riku und biss auch gleich von den Eierkuchen ab, was Akiro schrecklich glücklich machte. ,,Ich hab keine Kippen mehr...holst du mir welche?" Eigentlixh...hatte er ihm diese Woche schon zwei Schachteln gekauft...Akiro fragte sich sehr oft was er damit machte... ,,Klar...gehe sofort los." Zuvor zog er sich aber noch neue Sachen über, eh er gähnend die Wohnung verließ. Wieder trug er einen langen Pulli und eine lange Hose, obwohl es gefühlt 40 Grad waren...
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    • Der nächste Morgen weckte den jungen Mann erbarmungslos mit hellen Lichtstrahlen die durch das Fenster hindurch auf sein Gesicht scheinten. Knurrend richtete er sich auf und rieb sich die Augen. Ren stellte unzufrieden fest, dass es erst 7 Uhr war. Er müsste nicht um eine solche Zeit aufstehen, doch er war bereits wach und erneut schlafen zu gehen, würde sich wohl nicht lohnen.
      Seufzend errichtete er sich auf dem Bett und verließ dieses auch sogleich. Ren war nicht sonderlich motiviert, weshalb er beschloss sein Laune mit Kaffee zu heben. Während er also darauf wartete, dass die Maschine ihr Werk vollbrachte, schaltete er das Radio an und konsumierte die neuesten Nachrichten des morgens. Es war nicht sonderlich viel interessantes dabei, doch als das Wetter über 30 Grad ansagte, stöhnte der Musikproduzent mürrisch. Seine Wohnung hatte keine vorinstallierte Klimaanlage und er dachte ernsthaft darüber nach sich eine zuzulegen. Doch er entschied, dass es warten konnte und er zunächst beobachten wollte wie sich die Wohnung bei Hitze verhält.
      Nach dem reichen Frühstück nahm der junge Musiker eine Dusche und genoss das warme Wasser auf seiner müden Haut. Er sang sehr leidenschaftlich einiger seiner liebsten Song, bis er nach kurzer Zeit seine Routine abgeschlossen hatte und die Kabine verließ. Lediglich mit einem Handtuch gekleidet liefer durch die Wohnung zu seinem Kleiderschrank. Nachdenklich blickte er auf die Shirt. Er war sehr wählerisch und wollte jeden Tag das ideale Outfit zusammen stellen. Für heute entschied er sich für ein graublaues T-shirt mit einer Gitarre darauf abgebildet und zudem noch einfach lange dunkle Chino-Hosen. Er fuhr sich einmal durch die Haare um eine Art von Frisur zu kreieren, doch entschied sich dafür es wird und ungebändigt zu lassen.
      Zufrieden blickte er an sich hinunter, als er dann plötzlich einen lauten Knall vernahm. Genervt seufzend beschloss er schließlich bei den Nachbarn nachzufragen. Es konnte doch nicht normal sein, so oft laute Geräusche zu produzieren. Er nahm seine Schlüssel und verließ schnell seine eigene Wohnung. Draußen angekommen holte er einmal tief Luft, denn er wollte den befragten Person auch nicht zu unhöflich erscheinen.
      Danach lief er zum Treppenhaus und nahm die Treppen in die Etage über ihm und zählte die Türen um die richtige Wohnung zu finden. Es müsste schließlich die genau über ihm sein, denn er hörte sehr viele Details. Er stoppte für einen kurzen Moment vor der Tür und blieb ruhig und kontrolliert ehe er an der Tür klopfte. Natürlich hätte er auch klingeln können, doch er wollte niemanden wecken, falls das Geräusch doch nur der 'Wind' war. Geduldig wartete er auf eine Antwort bis er beschloss nachzufragen. "Alles in Ordnung da drinnen?"
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    • Akiro Rioka

      Da AKiro eine Weile brauchte bis zum Kiosk und zurück war niemand außer Riku zuhause als Ren an der Tür klopfte. Dieser hatte jedoch seine Musik ziemlich laut gestellt, so das ihm gar nicht auffiel das man an der Tür klopfte. Auch das rufen hörte er nicht, da er neben der Musik auch noch Kopfhörer drinnen hatte und mit irgendwelchen Leuten während des Zockens quatschte.
      Akiro ließ sich sogar ein wenig Zeit, da er wusste das Riku gerade beschäftigt war. Mal wieder ein Wochenende frei zu haben hatte was...nicht nur das er etwas Ruhe genießen konnte...allgemein war es einfach schön mal wieder ab zu schalten, auch von der Arbeit. Denn auch wenn er seine Arbeit liebte...eine Pause davon tat auch immer ganz gut.
      Im Kiosk angekommen holte Akiro zwei Schachteln Zigaretten für Riku und noch etwas...naja, Lufterfrischer, wenn durchlüften nicht reicht. Er machte sich dann auch schon wieder auf dem Heimweg, sah immer mal wieder auf sein Handy, damit er nicht zu langsam war.
      Wieder im Treppenhaus angekommen hörte er wie jemand gegen eine Tür klopfte. Das war...ziemlich ungewöhnlich, weswegen er sich etwas sorgen machte, welche nur größer wurden als er sah das in der 1. und 2. Etage niemand war. Das bedeutete...das jemand in der dritten war und da gab es eben nicht so viele Möglichkeiten.
      Als er oben ankam weiteten sich seine Augen ein wenig, was machte denn Ren Hibiki vor seiner Wohnung?! Er war so Erleichtert, dass Riku ihm nicht aufgemacht hatte. ,,Mister Hibiki?" Fragte er vorsichtig und legte beide Hände an den kleinen Stoffbeutel den er mit sich herumtrug. Ren Hibiki...einer der Talentiertesten Menschen die er kannte...und der Mann der so ziemlich jeden Song geschrieben hat den er gut findet... Blinzelnd sah er zu ihm hoch und suchte in der Zeit seinen Schlüssel aus dem Beutel heraus. ,,Kann ich ihnen helfen?"
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    • Da nach geraumer Zeit niemand die Tür geöffnet hatte, wurde Ren ziemlich ungeduldig. Er hatte etwas gehört, da war er sich ziemlich sicher. Neugierig legte er ein Ohr an die Tür, doch diese war zu solide um Geräusche hindurch dringen zu hören. Mit einem enttäuschten Seufzer ließ er von der Tür ab. Es gab nur zwei Möglichkeiten: entweder er wurde ignoriert, oder der Bewohner hatte bereits das Haus verlassen.
      Gerade als der junge Musiker aufgeben wollte, hörte er Schritte im Treppenhaus. Vielleicht kehrte die gesuchte Person zurück, weshalb er beschloss solange zu warten. Und wie vermutet kam eine Person diesen Weg entlang gelaufen und sprach ihn sogar direkt an, bevor Ren überhaupt etwa sagen konnte. Es war der zerbrechliche Junge, welchen er am gestrigen Tage im Treppenhaus angetroffen hatte. Ren schlussfolgerte, dass er hier wohnen musste. Es dämmerte dem Produzenten schnell.. er war ein potenzielles Opfer häuslicher Gewalt. Und für Ren ergab sein Verhalten am anderen Tag demnach auch Sinn.
      Doch der Musiker war gut darin seine Gefühle und Gedanken nicht nach außen zu tragen. Deshalb lächelte er freundlich und begrüßte ihn:" Oh ehh hi! Mit dir hatte ich gar nicht gerechnet!". Ren hielt nicht viel von Förmlichkeiten und sprach die Leute immer direkt an, auch wenn er sie nicht kannte. Der junge Mann machte dann Platz um den Fremden an seine Tür zu lassen. Er ließ nur ein kurzes Seufzen von sich hören ehe er zur Sache kam. "Ich hab.. komische Geräusche gestern gehört. Und.. ich wollte nur fragen ob alles in Ordnung bei dir ist?". Er schenkte ihm nach wie vor ein Lächeln, denn er wusste, es war in der Tat eine sehr intime Frage und er wollte seinem gegenüber kein unangenehmes Gefühl vermitteln. Während er geduldig auf eine Antwort wartete, beobachtete er das Verhalten des Jüngeren eingiebig.
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    • Akiro Rioka

      Akiro legte nur ein wenig den Kopf schräg als er zur Tür ging. Er hatte mit ihm nicht gerechnet...so viele Leute waren ja nicht in dem Haus...aber naja, er verstand was er meinte. Akiro wollte gerade seinen Schlüssel ansetzen, als Ren weiter sprach und er inne hielt. Er...hat also wirklich was mitbekommen...natürlich, wie könnte er auch nicht, Akiro hatte ihn gestern schließlich durch den Boden Spielen hören, da hörte er sicher auch wenn etwas zu Boden fiel. Langsam drehte sich der Junge zu ihm um, schluckte etwas und lächelte ihm dann gespielt zu. ,,Tut mir leid...wir haben ein kaputtes Fenster durch das es zieht, weswegen die Türen manchmal knallen." Erklärte er und wand seinen Blick wieder ab. ,,Ich werd versuchen die Geräusche im Zaum zu halten, ich-" Gerade als er die Tür aufschließen wollte öffnete sich diese und Riku stand nun genau vor den beiden Männern. Sein Blick ging nicht eine Sekunde zu Akiro, er sah sofort zu dem anderen und zog die Augenbrauen zusammen. ,,Wer ist das denn?" Fragte er mürrisch, woraufhin Akiro nur nervös lachte. ,,D-Das ist unser neuer Nachbar Riku! Sein Name ist Ren...Ren, dass ist mein Mitbewohner, Riku." Nervös gingen seine Augen zwischen den Männern hin und her, Rikuf fixierte ihn geradezu. ,,Aha...und was will er?" Nun sah er wieder zu dem kleinen, welcher sich etwas räusperte. ,,Das...Fenster...Riku...er wollte nur wegen den Geräuschen fragen, ob alles gut sei." ,,Wieso sollte nicht alles gut sein?" Fragte er grummelnd, eh er genervt seufzte. ,,Wir kümmern uns drum, tschüss." Er nahm Akiro die Tüte aus der Hand und verschwand damit in der Wohnung, aus welcher ein sehr unangenehmer Geruch von Zigaretten und Alkohol kam, was Akiro mehr als peinlich war. Er sah entschuldigend zu Ren, ging dann zur Tür und öffnete sie nur so weit wie möglich, damit er nicht das Chaos in der Wohnung sah. ,,Entschuldigung nochmal...wir versuchen den Lärm zu vermeiden...schönen Tag noch." Leicht verneigte sich Akiro, eh er die Tür schloss und durchatmete. Er...wollte gerade gar nicht zu Riku...der konnte es nicht leiden wenn er mit anderen Männern sprach.
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    • Ren war sehr eingenommen von der Situation, sodass er sich dafür entschied vorerst nichts zu sagen. Er war sowieso mehr das dritte Rad am Wagen dieser Konversation, weshalb er sich entschloss die Situation vorsichtig zu beobachten. Sein Mitbewohner schien ein.. netter Kollege.. zu sein. Als die beiden versicherte, sie würden sich um den Lärm kümmern, war Ren jedoch mehr als skeptisch. Er hinterfragte es jedoch nicht, denn er wollte keinen Streit verursachen. Stattdessen nickte er und kommentiert: "Okay das ist sehr nett von euch."
      Bevor Ren mehr zu den Geschehnissen sagen konnte, zog Riku Akiro bereits in die Wohnung und verschloss die Tür hinter ihnen. Der gequälte Blick des Jüngere war ihm dabei jedoch nicht entgangen. Und dennoch ließ er über sich entgehen. Sie waren mehr als nur Mitbewohner, das war Ren sofort aufgefallen, und er konnte nur dabei zusehen wie erneut etwas schreckliches passieren würde. Nicht ansatzweise ahnend was genau hinter der gewaltvoll verschlossenen Tür passierte.

      Den junge Musiker plagte ein schlechtes Gewissen, als der Treppen hinunter zu seiner eigenen Wohnung nahm. Hatte er durch sein Verhalten womöglich die Situation verschlimmert? Seine Eltern warnten ihn immer davor, seine Nase zu tief in die Angelegenheiten anderer zu stecken. Womöglich war jedoch genau dieses Desinteresse seiner eigenen Familie welches ihn zu dem machte wer er war. Und nein, er konnte den Wind nicht ignorieren und weiter Leben. Den jeder Wind wurde eines Tages ein Sturm, welcher das Land hinter sich in Trümmern zurück ließ; die Stille danach war der schlimmste Part.
      Für Ren war die Situation eindeutig, doch momentan konnte er nichts tun. In solchen Fällen war es äußerst wichtig die Menschen nicht direkt zu konfrontieren, denn dann würden die Opfer der Gewalt mit großer Wahrscheinlichkeit nur mehr leiden.

      Zunächst zog sich Ren zurück in seine Wohnung und kümmerte sich um sich selbst. Er konnte nicht verleugnen, dass ihn solche Dinge auch belasteten. Er war schon immer sehr empathisch gewesen und an Leuten interessiert, doch genau dieses Verhalten kostete ihn selbst Kraft. Meistens konnte er die Musik nutzen, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sie mit anderen Menschen zu teilen, doch in dieser Situation war er viel zu wütend um etwas vernünftiges Zustande zu bringen. Stattdessen wollte er seine Gefühle mit Sport verarbeiten. Insbesondere konnte er der Situation damit vorerst entfliehen. Schnell wechselte er seine Kleidung und verließ das Gebäude. Er musste einen klaren Kopf bekommen, damit er darüber nachdenken konnte, wie er diese Situation lösen konnte.

      Nach einem intensiven Training in dem Wald nicht weit von hier entfernt, setzte er sich in ein Café. Er hatte einige Ideen, wie er dem armen Jungen eventuell helfen konnte ohne ihm zu schaden. Denn er konnte nicht einfach an seinem 'Mitbewohner' vorbei. Er wusste nicht einmal wann wer von den beiden zu Hause war. Wie sollte er die Situation also am besten angehen?
      Tief in Gedanken versunken trank er seinen Kaffee. Warum interessierte ihn dieser junge Mann überhaupt so sehr? Ren konnte es sich nicht erklären doch eins war ihm bewusst: er wollte ihn nicht alleine lassen. Dabei kannte er nicht einmal seinen Namen.
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    • Akiro Rioka

      ,,Akiro..." brummte seine Stimme schon, als er die Lautsprecheranlage ausschaltete und in ernst ansah. Akiro lief nur sehr langsam den ihm nun endlos vorkommenden Flur entlang, eh er bei Riku ankam und ihn mit etwas verängstigten Augen ansah. ,,Was guckst du so?" Fragte er ruhig und legte beide Hände an seine Wangen. Er strich über diese, küsste dann kurz seine Lippen und blickte ihm tief in die Augen. ,,Du bist wie ein untreue Hund Akiro...du bist neugierig...und machst viele Dinge die man dir verbietet...und wenn du dafür die Konsequenzen tragen sollst wimmerst du, ziehst den Schwanz ein und willst dich verstecken...aber so läuft das nicht mit bösen Hunden." Sprach er noch immer beunruhigend sanft, was dazu führte das Akiro nicht mehr ab sich halten konnte und anging zu zittern. ,,Nana...Sssschhh...." Sacht drückte Riku den Jungen an sich, strich über seine Haare und atmete entspannt ein und aus. ,,Alles gut...noch bist du ein guter Junge...aber übertreibst nicht, verstanden?" Akiro nickte kaum merklich und bekam dann einen weiteren Kuss, welchen er sogar ein wenig genoss. Er war also...nicht zu sehr sauer auf ihn...das war auf jeden Fall gut...

      Auch heute beschloss Riku wieder aus zu gehen, was bedeutete das Akiro etwas alleine war. ,,Mach kein Blödsinn...ja?" Er betrachtete ihn ernst, eh er die Tür schloss und ging. Der junge Mann seufzte nur, denn er hatte Riku gerade mal wieder mehr Geld gegeben als er wollte. Langsam schlich er sich ins Wohnzimmer wo er sich seinen Zeichenblock und einen Bleistift nahm, eh er das längliche Fenster öffnete und nach draußen auf die Feuerleiter trat. Er mochte solche Feuerleitern, auch ein Grund warum er die Wohnung mochte. Hätte er Freunde in seinem Eingang...wäre das sogar noch ein wenig cooler. So könnte man sich auf diese art und weise besuchen...aber das würde Riku wieder nicht gefallen. Er setzte sich nach draußen, platzierte unter seinem Hintern jedoch ein kleines Kissen damit die Stahltreppen nicht so weh taten. Er sah auf die Stadt hinaus und fing dann einfach an zu malen. Er war kein Naturtalent...aber er hat sich über die Jahre schon gebessert! Riku hat leider schon sehr viele Bilder in seiner Wut zerstört... aber er konnte ja neue zeichnen. Leise fing er an zu summen, wobei auch 3 der Kätzchen von seiner Nachbarin nach oben gelaufen kamen. Sein Summen lockte Tiere irgendwie immer an...er wusste nicht wieso...aber wenn es ihnen gefiel, dann störte es ihn nicht.
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    • Zufrieden begab sich der Musiker auf den Weg zurück zu seinem Apartment. Der Kaffee hatte ihm außerordentlich gut geschmeckt und zudem hatte er genug Inspiration gesammelt um einen vernünftigen Plan auf die Beine zu stellen. Mit seinen Händen in de Hosentaschen marschierte er lässig in Richtung des bereits aus der Nähe erkennbaren Eingangs, als es plötzlich eine ihm nicht ganz unbekannte Person das Gebäude verlassen sah. Es war der Mitbewohner des Kleinen, Riku. Anscheinend wollte dieser das Nachtleben der Stadt genießen. Doch Akiro war nicht bei ihm wie er feststellte. Ren fragte sich ob dieser zu Hause geblieben war.
      Nachdem der ihm unsympathische Mann nicht mehr zu sehen war, betrat Ren schnell das Gebäude, denn er wollte nicht von ihm wieder erkannt werden. Seufzend lief er die Treppen hinauf zu seiner eigenen Wohnung. Als es seine Wohnungsschlüssel heraus kramte, bemerkte er erneut die Katzen von gegenüber. Wenn er sich nicht irrte waren es diesmal allerdings andere Katzen.. Verwirrt schüttelte er den Kopf, es war sicher nur Einbildung.

      Nach kurzer Zeit verließ der Musikproduzent die Wohnung. Er hielt etwas in der Hand, es sah aus wie Papier. Es war vielleicht nicht die beste Idee, sinnierte er während er in das obere Stockwerk hinauf schlich, doch er wollte den Jungen nicht erneut konfrontieren. Rens Körpersprache war sehr paranoid, denn er konnte sich nicht sicher sein, wann Riku wieder kehren würde, doch er war ihm erst vor 20 Minuten begegnet, weshalb er davon ausgehen konnte, dass er mindestens einige Stunden fernblieb.
      Ren stand verlegen dort, schon fast etwas hilflos. Viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf, und er zweifelte ob es die richtige Idee war. Er atmete scharf ein und nahm all seinen Mut zusammen, während er das Papier unter der Haustür hindurch schob. Leisen Schrittes verschwand er dann wieder in seine eigene Wohnung.

      ~
      Hi Nachbar!
      Sorry dass ich dich vorhin in eine unangenehme Lage gebracht habe..
      Ihr müsst euch keinen Stress um den Lärm machen, wollte nur sicher
      gehen, dass bei euch alles OK ist.
      Ich hoffe du nimmst mir das nicht zu übel, denn auch mir ist das un-
      angenehm gewesen! Sorry nochmal! :(
      Auf jeden Fall wollte ich Fragen ob ich meine Einkaufstasche wieder
      haben kann? Sie hat ein cooles Design und ich hänge etwas an ihr..
      Sag bescheid wenn ich sie abholen kann oder, wenn du zu beschäftigt
      bist leg sie einfach vor die Tür. Ich bin die 2C.


      Gruß Ren
      ~

      Im Grunde genommen war ihm die Einkaufstüte egal, er wollte nur einen Vorwand haben irgendwie Kontakt herzustellen. Er hoffte, dass Akiro den Brief schnell fand, denn er wollte nicht wissen wie sein Mitbewohner darauf reagiert. Dennoch eigentlich hatte er die Botschaft so formuliert, dass man nicht allzu viel dort hinein interpretieren konnte. Jetzt hieß er nur noch abwarten und Tee trinken.
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    • Akiro Rioka

      Seufzend betrachtete Akiro das unfertige Bild, eh er seinen Block zuklappte und auf die Stadt starrte. Es war gerade mal 21 Uhr...eine gute Stunde war Riku schon weg und es würden wohl auch noch einige Folgen, doch Akiro wurde es draußen langsam zu kalt, weswegen er seine Sachen nahm und nach drinnen verschwand. Er legte alles an seinen Platz und beschloss für den Rest des Abends fern zu sehen, vorher wollte er aber noch einmal die Toilette besuchen. Dabei...fiel ihm ein Zettel auf, den er verwirrt betrachtete. Hatte Riku den verloren? Langsam hob der junge Mann das Stück Papier auf, seine Augen weiteten sich als er anfing zu lesen. Ein...Zettel von Ren...der...der Beutel! Sehr schnell ging er in die Küche und kramte dort in einem großen Beutel weil...jeder hat doch eine große Tasche in der er alle Taschen verstaut...oder? Nun ja, er fand den Beutel auf jeden Fall und zögerte sehr kurz, da es ja doch schon etwas später war aber...er wollte das jetzt auch hinter sich bringen! Riku war einmal nicht da...das musste er nutzen!
      Akiro nahm also seine Schlüssel, verließ seine Wohnung und ging leise nach unten zu...Ren Hibiki... schluckend stand er vor seiner Tür, klopfte sehr zaghaft was...er sicher nicht hörte...weswegen er nochmal Kräfte klopfte und dann vor der Tür wartete, bis diese aufging. Sofort drückte er ihm mit entschuldigenden Blick die Tüte in die Hände und sah zu ihm auf. ,,Es...tut mir schrecklich leid! Du warst so nett zu mir und ich hab das einfach vergessen! Oh und Entschuldigung weil es so spät ist aber ixh wollte sie dir so schnell wie möglich zurück bringen! Und sorry aber ich war draußen zeichnen und hab die Nachricht deswegen erst gelesen znd-" Er hörte mitten im Satz auf und wurde ein wenig rot. Wie...viel hat er gerade geredet?! Und wie oft hat er sich entschuldigt?! Er entfernte sich einen Schritt und verneigte sich leicht, biss sich dabei auf die Unterlippe. ,,Tut mir leid...wegen der Umstände...ich werde dich nicht mehr belästigen..." Dabei formten sich seine Hände leicht zu Fäusten. Er...muss aussehen wie ein Idiot...
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    • Ren schaute in der Zeit in der er wartete eine seiner Lieblingsserien. Er hatte diese swar bereits abgeschlossen, doch er musste die klaffende Leere, die das Ende der anderen unvollständigen Serie hinterlassen hatte, vorübergehend füllen. Es war eine Serie über ein Begabtes Kind welches die Brücken zwischen der spirituellen und der menschlichen Welt darstellte.
      Plötzlich klopfte es jedoch an seiner Tür. Da der junge Mann lediglich seineUnterwäsche trug, aufgrund der vorherrschenden Hitze, dauerte es einen Moment ehe er die Tür öffnete, denn er musste noch schnell eine Hose anlegen. Erwartungsvoll öffnete er die Tür, und wollte den junge Mann begrüßen, doch dieser fing bereits an zu sprechen. Sich ein Lachen verkneifend hörte er Akiro aufmerksam zu. Sanft lächelnd nahm er seine Einkaufstüte entgegen und packte sie hinter sich auf das Schuhregal. Seine Wohnung war ordentlich und unscheinbar, doch genau das liebte er an der Einrichtung.
      "Hey... beruhig dich erstmal ist doch kein Problem!", versicherte der Größere ihm und grinste beschwichtigend. "Und hey.. du belästigst mich nicht, keine Sorge."
      Ren war sich nicht sicher wie, doch er wollte die Konversation um jeden Preis fortführen. Deshalb fragte er direkt:" Mir fällt auf ich kennen deinen Namen noch nicht. Willst du mir den ansonsten verraten?". Seine Körpersprache war ruhig und offen, denn er wollte seinem Gegenüber ein sicheres Gefühl vermitteln. Dennoch stellte er sicher ihm nicht ausversehen zu nahe zu kommen.
      Nach kurzer Zeit legte er den Kopf schief und schlug interessiert vor: "Hey magst du gerne Tee? Ich hab eine ganze Menge gekocht und würde mein unangebrachtes Verhalten gerne gut machen indem ich dich auf eine Tasse einlade. Natürlich nur wenn du magst!". In der Tat hofftr Ren er würde zustimmen, doch für was auch immer er sich entschied, er würde es respektieren. Der junge Musiker zweifelte ob er nicht vielleicht ein wenig zu forsch gewesen war. Schließlich kannte er den Fremden erst seit gestern und er hatte nicht den besten Eindruck hinterlassen. Abgesehen davon, dass er einen seiner Lieblinssongs geschrieben hatte.
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