For Honor Chapter: Black Prior & Centurio [Mitsu-chan&GeneralLux]

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    • For Honor Chapter: Black Prior & Centurio [Mitsu-chan&GeneralLux]

      For Honor Chapter: Black Prior & Centurio
      ~Vorstellung~



      ~ Story ~

      @GeneralLux
      Unter seiner Faust hört er nur wie die Nase des anderen Mannes laut knackte und das Blut spritzte ihm entgegen.
      Er hatte ihn zu Boden gerungen und nun schlug Elias immer und immer wieder auf den Mann ein.
      Der Helm war von seinem Kopf gerissen und sein Gesicht steckt ein Schlag nach dem Anderen ein und unter Elias seiner Faust tränkt sich das Gesicht in Blut.

      Die Wut brodelt in dem jungen Centurio Krieger als er seinem führenden Tribun sein hässliches Grinsen aus dem Gesicht schlug und nicht mehr aufhören konnte.
      Dieser Tribun dieser Legion war schon immer ein riesiges Arschloch gewesen und Elias hatte es satt ausgerechnet unter seinem Kommando zu stehen und heute hatte der man es deutlich übertrieben.
      So sehr das Elias sich wirklich nicht mehr unter Kontrolle hatte.
      Es mussten ihn erst zwei andere Krieger von dem Tribun losreißen, der sichtlich Probleme damit hatte zu atmen.
      Der junge Centurio wollte sich aus den Griffen der Zwei reißen, doch sie ließen nicht locker.

      "Du verdammter Bastard hast es zugelassen! Du hast zugesehen wie meine Schwester einfach weggeben wurde! Das du es wagst ihren Namen in deinen dreckigen Mund zunehmen! ICH BRING DICH UM!"
      Elias Wut wollte nicht von ihm lassen und sein Blick flog durch die Reihen. Mit Wut im Gesicht lies er seine Blicke durch die Schaulustigen Soldaten gleiten, darunter natürlich auch seine eigenen Männer, die er mit seinen jungen Jahren schon komplett allein befehligte.

      Sein Herz war am brodeln und wollte sich nur schwer wieder beruhigen.
      Um ihn herum wussten sie alle um wem es ging, denn jeder kannte die liebenswerte Schwester des Centurios.
      Sie versorgte die Männer mit Nahrung, pflegte ihre Wunden und schenkte ihnen nette Worte, wenn sie mal in eine Schlacht ziehen mussten und der ein oder Andere weiche Knie bekam und sie wurde vor einiger Zeit verkauft.
      Elias konnte nichts dagegen unternehmen und nun riss dieser Arsch doch tatsächlich sein Maul auf und sprach von seiner Schwester und lies Elias wissen das er hätte etwas unternehmen können, aber einfach nur zugesehen hatte.
      Nun zog er auch noch ihren Namen in den Dreck, das Elias sich nicht mehr zurückhalten konnte.

      Elias versucht weiterhin sich aus den Griffen zu befreien, wie ein tollwütiger Hund, doch er wurde nur weiter an seinen Armen festgehalten.
      Der führende Tribun rang am Boden nach Luft und sofort eilt Hilfe zu ihm, bis Platz für den Legat gemacht wurde, der zu Elias bedauern in der Nähe des Geschehens stand und nun dazwischen ging.
      Elias war dem Tribun, dem er das Gesicht zusammen geschlagen hatte, unterlegen und er musste auf sein Kommando hin hören, doch der Legat vor ihm hatte die oberste Führungsmacht und er war nicht begeistert von dem Geschehen.
      Elias beruhigte sich etwas als er die strenge Miene des Mannes sah. "Deinem Tribun eine so Respektlosigkeit entgegen zu bringen und ihn fast umzubringen wird bestraft."
      Sprach ihm dann die düstere und raue Stimme entgegen. ".... in deiner Position Centurio, mit dem Tod."
      //Wie bitte?!//
      Elias riss auf diese Information hin die Augen auf und mit einem kurzen Nicken wies er die Männer an Elias vorerst in eine Zelle zustecken.
      Wieder war der Centurio am toben und er machte es ihnen nicht leicht, ihn mitzunehmen. "Die Todesstrafe, für etwas was dieser Mann verdient hat?! Er selbst erweist niemanden seinen Respekt, weshalb soll man sich diesem Schwein beugen?!!"
      Elias Stimme hallte laut durch den Himmel, als er weggebracht wurde. "Lasst mich los!"

      Elias hatte nicht mehr erwartet sich befreien zu können, doch auf die kurze Unaufmerksamkeit einer der Soldaten hin konnte Elias seinen Arm aus seinem Griff ziehen und er schlug dem Anderen damit ins Gesicht. Er taumelt zur Seite hin und gerade als man wieder nach ihm greifen wollte stieß er den Soldaten gegen die Wand und konnte sich dem entreißen.
      Hier würde der Centurio sich auf niemanden mehr verlassen können, also steuert er die Tore an um raus aus dieser Stadt zukommen.
      Der Mann eilte schnell in die Richtung der Ställe um auf sein Pferd aufsitzen zu können. Im Stall war es ein junger Bursche der ihn mit aufgerissenen Augen ansah und sofort aus dem Stall rannte.
      Elias war bewusst er würde Hilfe rufen. Immerhin war sein Gesicht und seine Rüstung noch von Blutspritzern getränkt. Elias konnte keine Zeit verlieren, er warf seinem Ross den Sattel über, machte ihn schnell fest. Am Sattel haftet sein Schwert und sein Helm war in einer Tasche verstaut. Den würde er wohl nun brauchen.
      Er sprang auf und streift sich seinen Helm über, als er schon klirrende Rüstung von draußen hören konnte.
      Mit einem festen Schwung
      dann trieb er sein Pferd an loszureiten und es stürmt aus den Ställen. Die Männer sahen ihn mit großen Augen nach und er konnte schnell im Hintergrund erkennen wie sie sich ebenfalls die Pferde schnappten und Elias Richtung Wald folgten.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
      <3 ~* When the end is getting closer ....*vor sich her sing*~ 3 <3
      - Hollywood Undead <3 \^-^/
    • "Ich bin der rechtmäßige König!", brüllte ein Mann mit wilder Gestik durch die Halle. er wiederholte es laut und erbost. Doch niemand hörte ihm zu. Man ignorierte ihn. Selbst sein Vater, der sich auf dem Thron ausgebreitet hatte. Sein kalter Blick musterte den Mann unter sich. In seinen Augen vor nur ein Jüngling. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, bis er anfing laut und schallend zu lachen. Daraufhin stimmten Berater und Wachen mit ein, die direkt neben dem König standen. Es war nicht viel Land, also musste man sich eigentlich gar nicht so sehr um diesen Sitz bemühen wollen, doch es gab Gründe, warum der junge Herr es doch tat. Sein Vater hatte ihn verheimlicht, verleugnet und doch immer wieder besucht. Die Affäre mit der einfachen Dienstmagd hatte ihm in die Hände gespielt. Sie hatte sich gefügt und in die großen Augen des Königs gestarrt. Ihm jeden Wunsch von den Lippen gelesen. Und er versprach Dinge, die er nie einhielt. Vincent sein Bastard sein Sohn trat nun in die Halle und ignorierte die Anrufung auf eine Audienz. Er brüllte er wolle seinen Vater sehen und stürmte hindurch und an Wachen vorbei. An diesem Tag hatte er kein Schwert dabei, doch er bereute es im Nachhinein. Denn dann wäre alles vielleicht ganz anders geendet. Viel schneller unter den Umständen. Aber die Vergangenheit blieb Vergangenheit und die Wut hielt noch immer an. Und das obwohl Vincent, der Bastard seinen Halbbruder erst Tage später ermordete. Daraufhin wollte man ihn hängen. Man nannte ihn verrückt, Mörder und sonstige Beleidigungen. Doch den König schützte man vor jedem Unrecht. Ungerechtigkeit zog sich durch Vincents Vergangenheit und er verließ den Burgkerker bei Nacht. Er brachte Männer um, die in seinem Weg standen und kämpfte sich im Schatten zu der Rüstkammer. Dort stahl er eine Ausrüstung, die weder für sein Alter, noch für seine Dienste war. Doch sie hielt und sie half ihm zu überleben.

      Bis zum heutigen Tag...

      Vincent trat an ein Wasserloch und schöpfte mit seinen dreckigen Händen Wasser, um es sich anschließend ins Gesicht zu klatschen. Er schnaufte und brummte, als das kühle Nass sein Gesicht benässte. Seine schwarzen Haare hingen in filzigen Strähnen in sein Gesicht. Er beugte sich vornüber, schöpfte wieder Wasser und trank aus seinen Händen. Der Dreck an diesen störte ihn nicht. Wer auf der Straße lebte und seit Jahren kein richtiges Bett mehr gesehen hatte, geschweige denn sich die Mühe machte sich zu waschen, der kümmerte sich nicht mehr um das bisschen an den Händen. Gierig trank er und spuckte beim zweiten Mal das Wasser aus. Er stöhnte, als er sich wieder auf die Beine begab. Seine Hände zitterten wieder und er ballte sie zu Fäusten, in dem Versuch sich zu beruhigen. Doch es ging nicht. Die Sonne wachte erst auf. Ein Nebel zog sich zwischen den Stämmen der Bäume hindurch und umschlang den Mann. Beobachtete man ihn aus der Ferne schien er nur verirrt, verloren und fehl am Platz.
      "Ugh...", er rieb sich die Wangen, stieß sich auf die Füße und ergriff das Einhandschwert. Er hatte es getan. Er wusste nicht wie und wieso, aber tat es. Hinter ihm lagen Felder um Felder von Getreide. Weiter dahinter ein Dorf. Er wusste nicht von wem, doch es war ihm gleich. Alle die sich im entgegen stellten tötete er ohne Rücksicht auf Verluste. Er metzelte sie nieder, befahl seiner Gefolgschaft alles zu töten. Seit Jahren wanderte er fast ziellos umher. Jetzt nicht mehr. Er fand eine Wegweisung. Ein Mädchen mit sonderbaren Mustern auf der Haut. Er beschützte sie wie sein eigenes Herz. Eben jenes Mädchen, ihr Name war Zarya, sie hatte es sich selbst herausgesucht, trat an den großen Mann heran und lächelte sanft. Sie war unschuldig. Ihre Haut war wie Porzellan.
      "Bist du zufrieden?", fragte sie leise. Vincent sah zu ihr runter und grummelte, dann packte er den Schild, den er mit dem spitzen Ende in den Boden gerammt hatte und machte sich auf, wieder zu seinen Männern zu stoßen. Die Schwarzen Prioren nannte man sie. Zu mindest die Leute, die sie ein mal gesehen oder von ihnen gehört hatten. Abtrünnige, ehemalige Apollyons. Man hasste sie, doch ihr Hass schürte nur noch weiter Vincents Mut an. Er würde weiter machen. Weiter gehen, bis es nicht mehr ging.

      Als er zu den Männern trat, fast ein ganzes Heer, sahen sie von ihren kleinen Gruppierungen auf und wurden ganz still. Sie hörten auf ihn, wie auf einen richtigen König und das gefiel ihm. Er wusste, dass er eines Tages König sein wird. Das implizierte auch die Krone, auch wenn man offiziell streiten mochte, ob er sie tragen durfte.
      Vincent erhob sein Schwert und zeigte an, dass sie weitergehen werden. Die Plünderung war noch nicht vollendet und er wusste, dass nicht alle hinterher kamen. Aber vorerst gab es keinen Grund. Es gab keine Formation, keine Regeln und keine Ordnung. Jeder dieser Männer hing an seinen Lippen und folgte ihm, weil er ihnen etwas erzählen konnte. Weil sie ihm glaubten und deswegen kamen sie immer wieder zurück.
      Vincent war kein Mann der großen Worte. Er war sehr still und geheimnisvoll, doch er kümmerte sich um die richtigen Soldaten in seinem kleinen Heer. Am meisten lag ihm aber das Wohlbefinden von Zarya am Herzen. Er liebte sie nicht, keinesfalls, aber er wusste, dass ihr Körper mehr wert war, als die Krone auf seinem Kopf.
      In der Ferne, sehr weit von ihnen fort, hörte Mann Rufen und Schreien, sowie das Wiehern von Pferden. Seiner Erfahrung nach waren es nur wenige und sie waren noch weit fort. Kein Grund also zur Besorgnis für die schwarzen Prioren.
    • Elias Verfolger hingen ihm dicht auf dem Fersen und er trieb sein Pferd an, schneller zu reiten.
      Der Centurio hatte sich wohl ein sehr unpassendes Opfer ausgesucht, denn dieser Tribun war ein Arsch.
      Elias und er waren nie sonderlich gut aufeinander zu sprechen und er hatte wohl einfach nur darauf gehofft das Elias einen Fehler machen würde, damit er sah wie Elias der Kopf abgeschlagen wird.
      Mit einem schnellen Tempo rauscht seine schwarze Stute durch den Wald. Der Mann wisch einigen Ästen aus und er konnte das Gebrüll und das laute Wiehern der Pferde hören.
      Diese Bastarde haben für Elias gekämpft und jetzt sowas, sie waren einfach nur gekaufte Soldaten, die alles taten um ihren Arsch zu retten.

      Im nächsten Moment zischt ein Pfeil an seinem Kopf vorbei und blieb in einem Baumstamm stecken. Elias Blick flog hinter sich und er bemerkt wie sie ihre Formation aufstellen und jeweils zwei ihn links und rechts einkesseln wollten.
      Genervt schnalzt der Mann mit seiner Zunge, als der nächste Pfeil sich in den Oberschenkel seines Pferdes bohrte und es laut wiehern musste und zu Boden fiel.
      Es riss Elias vom Sattel und er rollte durch den Dreck. "Verdammt..." Murmelt der Mann und richtet sich schnell wieder auf, als er zu seinem Pferd eilt. Ihm lag etwas an dem Tier und er wollte ungern, das dieses gute Pferd nun starb.
      Er mustert den Pfeil im Oberschenkel und das Blut floss dem Bein herunter. Er seufzte und half dem Pferd hoch. Damit das Tier nicht verblutet lies er den Pfeil stecken. Er zog sich sein Schwert aus der Satteltasche und es hatte keinen.
      Er steuert den Kopf des Pferdes weiter in Richtung Wald. "Los meine Schöne, du stirbst mir nicht."
      Erklärte er als würde das Pferd ihn verstehen und mit einem leichten Klaps auf den Po, eilt das Pferd schnell tiefer in den Wald.

      Der Mann atmet tief durch als der die schnellen Hufen hinter sich hört. Der Mann bereitet sich mental auf den Kampf vor, denn weiter zu fliehen würde nichts bringen. Aus dem dichten Wald kamen sie nun nacheinander rausgesprungen und umkreisten den Mann.
      Elias wurde aufmerksam und fokussiert die Männer um sich.

      "Du bist zum Tode verurteilt. Du wirst zurückgebracht um dich deiner Hinrichtung zu stellen."
      Unter seinem Helm musste der Mann schmunzeln. Das Schwert in seiner rechten Hand, schärfte er mit einem kurzen Zug an seinem linken Armpanzer und es zischte laut, als er dann das Schwert kurz in seiner Hand drehte und in Kampfstellung ging. Er schwieg, signalisierte jedoch deutlich das er sich lebend nicht fangen lassen würde. Die Männer sahen sich an, bis 4 von ihnen von ihren Rossen stiegen. 3 Andere hielten sich im Hintergrund und Elias musste sie im Auge behalten, da sie ihre Bogen gespannt hatten.
      //Ganz heil, werde ich hier wohl nicht rauskommen.//
      Die Männer zogen ebenso ihre Schwerter und das Schauspiel nahm seinen Lauf.
      Den ersten Pfeil konnte Elias mit der Klinge von sich schlagen, während der Erste zum Angriff überging und diese Ablenkung nutzen wollte, doch Elias streckt ihm sein Schwert entgegen und hielt seinen Schlag auf. Überrascht mustert er den Mann als Elias ihn mit einem kräftigen Tritt in den Magen von sich fernhielt. Nun also wurde der Kampf eröffnet. Die anderen Männer eilten dazu.
      Elias konnte dem einen von ihnen, einen Hieb verpassen, als dann der nächste Pfeil direkt in seine Brust zischte.
      Er taumelte kurz nach hinten, als er sich weiter dem Kampf stellte und wirklich eine Chance hatte.
      Diese Soldaten waren schwach, es waren die Pfeile die ihn durchbohrten und bevor der 4 Pfeil in ihm landen konnte zog er sich einen der Soldaten ran und nutzte ihn als Schild.
      Ein gezielter Schuss ins Herz und der Mann sackte sofort zusammen. Elias wehrte den nächsten Schlag ab, trat den Mann wieder weg.
      Er dreht sich in einer fließenden Bewegung zu der Leiche hinter sich hin, zückte dessen Schwert und warf es geradewegs in Richtung eines Schützen, dem es sich tief in die Brust rammte. Er stöhnte auf und fiel von seinem Pferd.

      Elias bemerkt ihre Blicke und Angst macht sich in den Männern breit, was Elias nur belächelte unter seinem Helm und es ihn animierte auf einen der Männer zu zugehen und auf ihn zuzuspringen. Natürlich wehrt er ihn ab, musste aber auf den Druck etwas in die Knie, was Elias dazu verleitet ihm in sein Knie zutreten und es knackte laut unter seiner Sohle und der Mann schrie auf, als er ihm das Bein gebrochen hatte. Ein wundervolles Geräusch in den Ohren des Centurio, als er von der Seite ein Schwert in die Haut gebohrt bekam, aber nicht von dem Mann wisch, der sein Gesicht verzog und zu Elias auf sah. Das Leben dieses Mannes würde er sich noch nehmen und er zog sein Schwert über dessen Kehle und der Mann versucht das Blut aufzuhalten, doch es floss in Strömen aus seinem Hals.

      Elias trat zurück und hielt sich die Seite und das Blut quoll unter seinen Fingern hindurch. Dann sauste ein weiterer Pfeil in seinen Rücken und es brachte ihn kurz auf die Knie.
      Er schnaufte angestrengt als die letzten zwei Kämpfer auf ihn zu gingen und er einfach auf einen von ihnen zu rannte und am Bauch packte und ihn von sich stieß. Er warf ihn regelrecht zu Boden, trat auf die Hand mit der er sein Schwert führte und stich ihm mitten ins Gesicht. Der nächste Pfeil, zischte in sein Bein.
      Wieder sackt Elias zusammen, doch er rappelt sich auf, als er den Move von vorhin wiederholt und sich das Schwert von seinem Opfer griff und es wieder in die Brust eines Schützen warf.
      Der Centurio zwang sich auf die Beine. Ein Schütze und ein Krieger mit Schwert.Er fixierte den Schützen und rannte auf ihn zu. Er spannt den Bogen und lies den Pfeil auf Elias los, doch er wich aus. Er holt mit dem Schwert aus und schlug in die vorder Beine seines Pferdes, es knickte nach vorn hin ab und Elias konnte ihm geradewegs das Schwert in Körper rammen und ihn von seinem Pferd stoßen.

      Ohne sich erholen zu können rannte der letzte von ihnen auf ihn zu. Elias drehte sein Schwert in seiner Hand und rammte es somit rückwärts hinter sich geradewegs in den Mann. Er hielt inne in seiner Bewegung und der Mann starrte nur mit großen Augen gerade aus, als Elias ihn mit einem heftigen Fausthieb von seinem Schwert schlug.

      Der Mann in seiner goldenen Rüstung hatte es geschafft, doch er hatte viel Blut verloren, woraufhin er nur zusammensackt. Er wollte sich noch mit seinem Schwert im Boden halten, doch nichts half. Er fiel auf den Grund und atmete schwer.
      Seine Sicht wurde verschwommen, er sah nur wie doch tatsächlich sein Pferd wieder zu ihm zurück kam und ihn kurz mit der Nase im Gesicht anstupst. Er wusste nicht ob er nun tatsächlich schmunzelt, aber ihm war danach, denn diese Pferd war so treu.
      Nur leicht konnte er seine Finger zu dem Kopf hinbewegen und es streicheln. //So ein gutes Pferd....//
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
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    • Zarya tippelte leise hinter dem schwarzen Prioren. Einst ein Ritter unter dem Orden, hatte er sich, wie wenige andere von diesem abgewandt und waren den ketzerischen Predigten einer dunklen Ritterin gefolgt. Apollyon. Sie wurde besiegt und ihre Machenschaften gingen nicht für sie auf. Die Prioren hatten sich aber im Voraus bereits von ihr abgewandt. Nicht alle blieben sie bei Vincent, doch einen großen Teil von den Männern und Frauen konnte er für sich gewinnen. Sie mochten seine Ansichten mehr, fanden dass er bessere Argumente aufbringen konnte. Ihm ging es nicht nur um die Eifersucht um einfache Ressourcen. Er wollte zeigen, was die rechtmäßigen sich nehmen sollten und auch durften. Nur manchmal musste es eben durch die Klinge geschehen. Das einfache Volk würde sich wohl kaum immer mit Worten und Predigten umstimmen lassen.
      Zarya war eine einfache Sklavin noch vor einem Jahr gewesen. Sie war zierlich und dünn. Als Vincent sie kaufte, war sie abgemagert und die Fußfesseln hatten böse Wunden an ihren Knöcheln aufgerissen. heute waren diese nur noch helle Narben. An ihrem Körper trug sie immer noch alte Lumpen, aber damit unterschied sie sich kaum von den anderen Rittern. Vor allem auch nicht von Vincent, der aus seiner äußeren Erscheinung nichts machte. Seine Rüstung war abgewetzt und alt, doch sie hielt und er pflegte sie. Vor allem sein Schild, dem er sogar eine Persönlichkeit zu sprach, pflegte er äußerst penibel. Auch das Schwert war sein ein und alles. Es war Golden und hatte auf einer Seite in der Nähe der Parierstange große Zacken, um das Fleisch des Gegners aufzureißen. Auf der anderen Seite war es glatt und ebenfalls geschliffen. Alles um im Kampf einen Vorteil zu haben. Aber der Umhang und die lederne Rüstung zeugten von langen Kämpfen, die Vincent nicht immer mit Vorsicht führte. Oft brachte er sich selbst in Gefahr, doch er vertraute sehr oft stark auf sein Schild und sein Wissen des Konterns.
      Die kleine Sklavin folgte dem Mann auf Schritt und Tritt, auch wenn er für sie anfangs sehr eigenartig wirkte. Sein Gesicht war grob und kalt, auch wenn nicht sehr hässlich. Doch er hatte ungewöhnliche Vorlieben, die sie erst hinterfragte und nicht ausführen wollte. Sie schämte sich, als er ihr das erste Mal befahl sich auszuziehen. Sie wusste bereits durch damalige Käufer, was ihr Begehr war. Doch Vincent war anders. Er sah sie nur an. Er fasste sie selten an und nie war er in sie eingedrungen wie andere Männer. Er tat es überhaupt nicht, als hätte er kein Interesse daran. Als sie ihn einmal, nachdem sich ihre Beziehung ein wenig gebessert hatte, gefragt hatte, ob er denn Eunuch sein, hatte er sie nur wütend angesehen, aber dann angefangen laut zu lachen. Er hatte ihr die Frage nie beantwortet, aber sie glaubte auch nicht, dass er einer war.

      Vincent ging voraus. Wie ein Haufen Wilder kamen ihm die anderen Männer und Frauen nach, doch sie unterhielten sich laut, weil sie nun das Selbstbewusstsein und den Höhenflug nach ihrer Plünderung hatten. Viele gaben mit ihren Errungenschaften an und Vincent lauschte leise, wer welchen Goldbarren noch hatte stehlen könne. Die Wünsche der einfachen Leute, dachte er sich dabei und hielt ein. Vor ihm im Wald stand ein Pferd. Seltsam, dachte er sich erst einmal, da kam ihm sein Gefolge bereits zu vor. Sie gingen um ihn herum und kamen an das Pferd heran: "Ach du Scheiße...Sieh dir das an. Was die wohl umgebracht hat?", fluchte einer der Krieger und stieß mit dem Fuß eine Leiche eines römischen Legionären an. Er war tot. Sein Gesicht entstellte, in dem man mehrfach mit einem Schwert reingeschlagen hatte.
      Auch Vincent kam näher und musterte die Leichen. Weiterhin war er hellhörig, denn das konnte ein Hinterhalt sein. Er versuchte zu erkennen wer der Übeltäter war und ob sich dieser noch in der Nähe befand.
      Einer der Männer trat an das Pferd heran und warf einen Blick auf die Leiche neben der Stute. Aber er schenkte ihr weniger Aufmerksamkeit, denn den Pfeilen und dem Blut nach war dieser wohl auch tot, wie die anderen 7 Soldaten.
      "Ein Massaker. Aber hey, wir können doch ein Pferd gebrauchen oder nicht?", damit wandte er sich an Vincent, der den Mann betrachtete und dann das Pferd. Er zuckte letztlich mit den Schultern. Es gab einige berittene Krieger, die er in seinen Reihen hatte. Aber ihm war es letztlich egal wie die Leute kämpften. Er war meistens sowieso mit den eigenen Kämpfen beschäftigt.
      "Perfekt.", der Mann grinste und nahm es als Erlaubnis weswegen er das Pferd an den Zügel griff und es bereits mit sich ziehen wollte, doch das Tier war stur und bewegte sich keinen Zentimeter. Erst fiel es Vincent nicht auf, doch dann wandte er sich selbst noch ein weiteres Mal an den Mann, der in mitten der anderen Soldaten lag und begutachtete dessen Wunden. Pfeile und keiner davon in kritischen Stellen festgesteckt. Noch einmal überlegte Vincent, dann befahl er diesen Mann auf das Pferd zu laden, weil er die Verbindung des Tieres zu diesem erkannte. Dem Helmschmuck nach ein Centurio. Ein sehr fähiger Centurio.
      "Oh nein.", jammerte der Mann am Pferd und sah sich seines Glückes beraubt, "Nehmen wir den nun mit?"
      Vincent sah den Mann an und nickte entschieden: "Er ist der Mörder von 7 Männern."
      "Wie? Die alle soll er umgebracht haben? So ein Blödsinn, er war alleine. oder seine Freunde sind gestürmt."
      Vincent wusste nicht wie wahr dessen Vermutung war, aber es war ihm gleich. Wenn dieser Mann so stark war, dann wäre es doch gar nicht so dumm einen Centurio in seinen Reihen zu haben. Ein Mann, der vor allem das kommende Gebiet kennen sollte wie seine Westentasche und ihnen somit ein wenig verhalf durch das Gelände zu kommen.
      "Nun gut. Dann hoch mit dem Mann...", die Männer packten den anscheinend noch nicht toten Centurio unter den Armen und an den Beinen, um ihn ungelenk und ohne Vorsicht auf Verluste auf das Rücken des Pferdes zu hieven, welches es ihnen nicht leicht machte. Es tänzelte nämlich und hatte wohl etwas dagegen. Vincent beobachtete das Ganze nur halbherzig. Die Leichnamen um ihn interessierten ihn viel eher.

      Sofern der Körper aufgeladen werden konnte, gingen sie weiter. Sie hatten kein wirkliches Ziel. Aber es war auch schon lange her, dass Vincent einen Blick auf die "Karte" geworfen hatte. Vorerst fand er jedoch interessant was er da neues aufgegabelt hatte. So liefen sie einfach nur und führten das Pferd mit dem Soldaten darauf mit sich und hinaus aus dem Wald.
    • Elias versank in einer tiefen Bewusstlosigkeit und bekam gar nicht mit was um ihn geschehen war.
      Es waren nur Erinnerungen die seinen Kopf fühlten.
      Erinnerungen an seine so geliebte Schwester, die einzige Familie die er hatte. Er dachte an ihr zuckersüßes Lächeln und es waren nur wenige Jahre die sie voneinander trennten. Sie war der wichtigste Mensch in seinem Leben und hinter seinem Rücken wurde sie einfach wie ein Objekt weitergegeben. Er konnte nichts dagegen unternehmen, doch nach dem Tod seiner Mutter hatte er geschworen sie zu beschützen. Er hatte nun versagt.

      Dem Mann war nicht bewusst wie er auf dem Rücken seines Pferdes in den Wald getragen wurde.
      Sie steuerten eine Mühle an, die recht mitgenommen war, doch die Männer konnten dort für einen Moment rasten.
      Ein Fluss zog sich an der Mühle entlang und rauschte etwas vor sich hin.
      Der Centurio wurde in seinem Zustand nicht gerade vorsichtig behandelt, sie legten ihn in die Mühle und ließen ihn mit seinen Wunden liegen. Er blutete, doch die Pfeile die noch abgebrochen in seinem Körper steckten hielten das Blut auf, noch mehr raus zu fließen.

      Er lag eine ganze Weile nun so am Boden, bis sich die Schmerzen meldeten und er nun spürt was alles mit seinem Körper geschehen ist.
      Es war unangenehm und ein punktueller Schmerz zog sich durch seine Brust und wie aus Reflex riss er seine Hand hoch und konnte ein Handgelenk ergreifen. Er umschloss es fest. Es war dünn unter seinen Fingern und recht zierlich.
      Als er seine Augen langsam öffnet, sah er durch seinen Helm hindurch und hob etwas seinen Kopf, als er in das erschrockene Gesicht einer jungen Frau sah. Ein Kind in seinen Augen, doch dann realisiert er das er gar nicht mehr von seinen Leuten umringt war. Es war ein fremdes Gesicht und er dachte an den Kampf mit den Männern.
      Der Griff um ihr Handgelenk wurde fester.
      "Wo bin ich" Drang seine kratzige Stimme dann durch seinen Helm und er wollte aufstehen. Der Schmerz in seinem Körper war unerträglich, aber das war ihm egal. "Wo bin ich verdammt!" Wurde er dann lauter und gerade als er dieses junge Mädchen zur Rede stellen wollte, wurde Elias wieder zu Boden gedrückt.
      Mit so einem Schwung das die Pfeile in seinem Rücken sich tiefer in sein Fleisch bohrten und er Blut spucken musste.
      Er verzog sein Gesicht unter dem Helm und musste schmerzerfüllt stöhnen. Er riss sich von dem Handgelenk der Frau und packt nach dem Bein welches auf seiner Brust ruht und ihm die Luft abschnürt.
      //Verdammt... wer zum Teufel ist das?//
      Ging ihm die Frage durch den Kopf, als er zu dem Mann aufsah. In seiner schwarzen Lumpen gehüllt, die Kapuze auf dem Kopf und die Krone, ließen Elias schon fast glauben er sei bei irgendeiner Sekte gelandet.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
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    • Sie liefen bis sie zu einer Mühle kamen. Sie bestand aus dem Mühlen Gebäude selbst, das direkt am rauschenden Fluß lag, aus einem Wohnhaus, sowie einer Vorratskammer. Alles stand auf einer kleinen Fläche. Trotz der vielen Gebäude war das einzige intakte Haus nur das mit dem Wasserrad im Fluss. Vincent musste nicht befehlen, dass ihm diese überdachte Örtlichkeiten gehören sollte. Die Männer um ihn herum, die den bewusstlosen Mann auf dem Pferd kutschierten, leiteten das widerspenstige Pferd bis zu der Türe. Vincent öffnete sie, kontrollierte den Raum und ließ dann auch Zarya eintreten, die wohl froh genug war, sich nach so einer langen Reise wieder hinsetzen zu können. Sie stellte einen umgefallenen alten Stuhl wieder hin und musterte die Decke und die kalte Feuerstelle neben sich. Soldaten brachten nach mehreren Anläufen den sterbenden Mann zu Vincent, weil er schließlich derjenige war, der über die Zugehörigkeit in diesem Heer befahl. Das Pferd, welches sie dann draußen mit sich in eine Gruppe von Männern nehmen wollten, bockte dennoch kräftig. Wenn sie es nicht festgehalten hätten und Vincent nicht die Türe zu fallen ließe, wäre das Pferd wohl noch mit hinein gekommen. Sonderbares Tier und so anhänglich wie ein Hund.

      Vincent musterte den Centurio aufmerksam, bevor er sich dann den Raum ansah. Er teilte sich in zwei auf mit einer kurzen Wand. Dahinter standen alte Körbe und ein altes Bett. Genug für ihn. Zarya war auch den harten Boden gewöhnt und die Männer wussten selbst, wie gut sie an etwas heran kämen, um gemütlich zu schlafen.
      Irgendwann fragte Zarya, ob sie nicht einmal die Wunden des Mannes ansehen sollte. Da Vincent nichts dagegen hatte, ging sie zu ihm und sah sich die Pfeile erst an, bevor sie einen davon herausziehen wollte. Er steckte direkt in der Brust. Aber so wie der Mann atmete hatte er wohl nicht die Lunge oder das Herz getroffen.
      Vincent setzte sich daraufhin auf eine Bank, die noch stand und sah Zarya zu. Sie war vorsichtig, aber sie war auch schwach, als es darum ging die Pfeile aus dem Fleisch zu ziehen. Und noch bevor sie sich versah, wachte der Mann urplötzlich auf, als hätte man einen Hebel betätigt. Er ergriff das Mädchen am Handgelenk und sie konnte nicht anders als kurz aufzuschreien. Vince ließ sich kaum Zeit, er sprang auf und packte das Schwert. Er trat auf fest auf die Brust des Centurios, so dass er das Mädchen wieder loslassen mochte. Erst als Zarya sich losriss, wurde auch Vincents Kraft etwas milder. Doch er ging nicht runter von der Brust, sondern musterte den Helm des Mannes. Keiner hatte ihn ihm abgezogen. Die Stimme, die er vorhin gehört hatte klang gebrochen, aber noch am Leben.
      "Also kein Untoter...", raunte Vincent unter seiner Kapuze, die aus schweren Leinen gemacht war. Die Krone auf dem Kopf, hielt die Kapuze gut in Position.
      Zarya hielt sich ängstlich die Hand und lugte hinter Vincent hervor: "Vielleicht...vielleicht sollten wir seinen Helm abnehmen...", schlug sie vor und sah zu Vincent hoch. Dieser schenkte ihr keine Aufmerksamkeit, sondern legte die Spitze seines Einhandschwerts auf die Wange des Helms. Der Centurio oder eben die Römer im Allgemeinen bedienten sich sonderbarer Rüstungen. Sie poträtierten stets einen wohlgeformten und trainierten Mann. In dem Fall war es auch so. Selbst der Helm, der auch das Gesicht des Soldaten schützte, stellte das Gesicht des perfekten Mannes da.
      "Sprichst du unsere Sprache, Römer?", knurrte Vincent und stieß das vergoldete Gesicht an der Wange mit dem Schwert an.
      "Nimm den ab...", befahl Vincent. Dank des bescheidenen Lichts in der Mühle konnte man auch sein Gesicht nicht sehr gut erkennen. Zu allem dem trug Vincent über seinen Augen stets eine schwarze Farbe auf. Eine Art Kriegsbemalung, die er sich über die Jahre in der Freiheit angeeignet hatte.
    • Das Blut quoll aus den Wunden heraus.
      Der Schmerz betäubt seinen ganzen Körper, doch er versucht krampfhaft diesen verdammten Fuß von seiner Brust zu bekommen.
      Eigentlich würde Elias mit allen Mitteln gegen diesen Mann sträuben und ihm von seinem Körper schlagen, doch so viel Blut wie er verloren hat und der unerträgliche Schmerz, denn er durch sein Körpergewicht regelrecht provozierte, lies Elias zahmer werden, aber nicht unbedingt freundlicher.

      Elias musste in schnellen Zügen nach Luft schnappen und auf die Anweisung des Mannes hin musste er nur unter seinem Helm schmunzeln.
      „Wenn... Wenn du bitte sagst, wäre ich vielleicht auch so gut.“
      Auf die dumme Bemerkung hin, spürt Elias wie der Druck auf seiner Brust stärker wurde. Dee Centurio provozierte seinen Tod und es brachte ihn tatsächlich zum schmunzeln, doch nur kurz, da er dann nur das Gesicht verzog wegen der Schmerzen.
      Der Mann über ihn schien jedoch unbedingt das Gesicht des Mannes sehen zu wohlen und Elias zögerte kurz. Es würde ihn nicht wundern wenn er dann das Schwert des Mannes in seinem Kopf stecken hat.
      Er löst also seine Finger von dem Fuß und hob nur die Hände an da der Mann sein Schwert in sein Gesicht hielt.

      Mit einer langsamen Bewegung zog sich Elias nun also den Helm vom Kopf. Er konnte nun klarer den Mann über sich erkennen. „Und jetzt nimm deinen dreckigen Fuß von meiner Rüstung, du schnürrst mir die Luft ab.“ Kam es dann zischend von Elias. Dreck zierte sein sonst so makeloses Gesicht und getrocknetes Blut ziert seine Lippen, als er auf diesen verdammten Tritt hin Blutspucken musste. Doch seine stechenden, kalten grau-blauen Augen sahen streng zu dem Mann hoch.
      Wer zum Teufel war das?
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    • Vincent war niemand, der sich leicht überzeugen ließ. Aber der Römer war für ihn interessant. Wenn er alleine gegen 7 Soldaten gekämpft und auch noch gewonnen hatte, war er ein tüchtiges Kerlchen, dass es wohl verdiente zu leben. Eins das nach mehr suchte, als nur Ruhm und Ehre in einer Armee. Ganz nach seinem Geschmack also. Neben Mördern, Plünderern und Schändern bestand Vincents Streitmacht aus Soldaten, die dem Orden und auch Apollyon, den Rücken zu gekehrt hatten.
      Zarya hinter ihm zuckte zusammen, als der Mann am Boden schmerzerfüllt keuchte. Vincent war niemals nett zu Neuankömmlingen und sie sah immer eine Art von Lust in seinen Augen, die es ihr kalt den Rücken runter rauschen lässt, wenn er jemandem weh tun konnte. Sie versuchte etwas zu sagen, da erwiderte der Centurio Vincent. Er sprach ihre Sprache und wie es schien, war er auch ein ganz lustiger Mann. Bereit dafür sich den Kopf abschlagen zu lassen.
      Vincent schnaubte und trat fest auf seine Brust. Doch nach einiger Bedenkzeit ließ sich der Centurio dazu überreden den Helm abzunehmen. Vincent wartete ohne das Bein zu heben, sondern beobachtete ihn, die Klinge immer noch sehr nah an dessen Gesicht. Als der Helm ab war, hob Vincent überrascht eine Augenbraue. Auch Zarya öffnete den Mund in Überraschung. Er sah so jung aus. Fast schon perfekt.
      "Hmpf...Ein Jüngling...Vonwegen.", knurrte Vincent und betrachtete sein Gesicht noch für eine Sekunde, bevor er sich von dem Mann am Boden abdrückte und sich rüber zu der Bank begab. Er lehnte sein Schwert neben seinem Schild an und sah dann zu Zarya.
      "Du willst ihm helfen?", fragte er rau und sie nickte sofort, keinesfalls eingeschüchtert durch das Auftreten.
      "Centurio. Die Sklavin wird deine Wunden Pflegen. Und dafür wirst du in meiner Schuld stehen.", erklärte der schwarze Prior. Er wusste, dass der Mann dem nichts entgegen zu setzen haben konnte, denn ihm rannte gerade die Zeit davon. Entweder er entschied sich in einer Blutlache in einer alten Mühle zu sterben oder er verpflichtete sich seine Schuld bei einem fremden Mann abzuarbeiten.
      Zarya hielt noch die Hände bei sich, aber sie kniete sich bereits wieder neben den Centurio auf den Boden.
    • Ein Jüngling. So reagiert jeder wenn man Elias sah und die meisten waren noch erstaunter wenn sie hören das Elias schon seine eigenen Leute befehligt. Er war jung, doch man sollte den Mann nicht unterschätzen. Jeder Römer wüsste allein bei seiner Rüstung und den Wedel auf dem Kopf was für ein wichtigen Status der Mann hatte.

      Der Mann in seinen Lumpen nun endlich seinen Fuß von Elias nahm, konnte dieser erst einmal aufatmen und die nötige Luft einatmen die er gebraucht hat. Er musste auf den Überschuss an Luft Zufuhr etwas husten und Gott waren das Schmerzen gewesen und es würde vermutlich noch schlimmer werden wenn man die mittlerweile, tiefsitzenden Pfeile aus seinem Körper zieht. Dieser seltsame Sektenführer hatte ja gut dafür gesorgt, das sie tief sitzen.
      Der Verantwortliche nun hat sich gegenüber von Elias hingesetzt und Elias setzte sich auf. Er hielt sich kurz die schmerzende Brust, die nun deutlich schlimmer weh tat als zuvor.

      Er mustert den Mann um schlau daraus zu werden, wer dieser Mann war und ob Elias ihn einordnen konnte, doch vergebens. Da klingelte nichts.

      Auf seine Worte hin, blieb der Centurio an dem Wort Sklavin hängen und er mustert das junge Mädchen, die ihm wohl helfen wollte.
      Stumm sah er dann wiedee zu dem Mann herüber und er lies die Worte auf sich wirken, lies sich bei der Antwort Zeit und vielleicht würde es seinen gegenüber ja auf die Palme bringen.

      "Ich steh in deiner Schuld? Obwohl sie mir hilft? Du hast es ja eher schlimmer gemacht." Äußert Elias dann ehrlich und so schön Elias auch war, er war kein leichter Charakter.
      "Was wird das dann werden? Eine neue Sklaven und Meister-Beziehung, wo ich mich vermutlich auch noch von dir vögeln lassen soll und ich dann noch mehr Schmerzen erleiden muss.“
      Er mustert den Mann streng und musste dann etwas schmunzeln.
      „Ich hab den Blick gesehen als du mir auf die Wunden getreten bist, du hast es richtig genossen.“
      Elias kannte diesen Blick nur leider zu gut. Er selbst verfiel gern in einen Blutrausch und genoss es Andere zu verletzten.
      Je mehr Blut floss desto schwerer lies Elias sich aufhalten.
      Er mustert den Mann vor sich. „ Danke, ich verzichte. Da sterbe ich lieber als vor dir auf die Knie zu gehen.“
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    • Vincent wusste welchen Rang der Mann hatte. Direkt als er den Helmschmuck gesehen hatte, war ihm klar, dass es ein Centurio war. Ein Rang, der bereits seine eigene kleine Kohorte befehligte. Und auch wenn Vincent nicht ansatzweise mit einem Römer zu tun hatte, hatte er sehr viel über diese Männer gelesen. Unter anderem hatte er sie auch schon einmal angetroffen und durfte mit ihnen kämpfen. Sie waren gut ausgebildet und sehr Diszipliniert. Umso trauriger wurde es, dass sie sich auch ebenso einfach zurückpfeifen ließen, wenn ihre kleine Formation brach. Und sie glaubten stets, dass ein Angriff koordiniert sein musste. Die wahre Schönheit lag doch im Chaos. Was das anging, stimmte Vincent schon immer mit Apollyon über ein. Nur die Ressourcen waren ihm egal. Wasser und Essen fand man stets auf dem Weg und wenn man es nicht bekam, dann nahm man es sich.
      Vincent legte die Hände auf die Knie und musterte den Verletzten, der trotz des Blutverlustes es wagte sich aufzusetzen. Er hustete schrecklich und neues Blut rann ihm wohl aus dem Mund. Innere Verletzungen zu so einer Zeit waren sehr kritisch. Das konnte man auch dem Blick von Zarya vernehmen, denn die kleine zuckte wieder zusammen und wollte helfen, aber sie sah fragend zu Vincent und er schüttelte vorerst den Kopf. Dieser Mann musste es wollen. Und vorerst, ließ er sich wohl nicht helfen. Aber Vincent hatte Zeit. Außerhalb des kleinen Gebäudes hörte man Stimmen. Sie lachten und rauften miteinander. Ein Pferde Wiehern war zu hören. Man rief nach der Stute und versuchte sie zu zähmen. Aber allen voran hatte man sich an dem Proviant in den Beuteln hergemacht und das Pferd so von der Last befreit.
      Der Centurio wehrte sich vehement. Er warf Vincent sogar vor, dass er sexuelles Interesse an ihm hätte. Das brachte ihn sogar ein wenig zum Lachen. Aber er hatte eine gute Auffassungsgabe, denn Vincent genoß es wahrlich anderen Menschen weh zu tun. Deswegen hatte auch die kleine Sklavin eine sonderbare Narbe direkt auf ihrem Oberarm. Es wirkte wie ein Kreuz mit einer Sonne drum herum, wobei die Schwierigkeit wohl an der Runden Sonne lag. Sie war abgehackt und alles andere als schön. Ihre Narbe war wulstig und noch sehr weiß, weil sie erst einige Monate her war.
      Zarya musterte den jungen Soldaten vor sich, der so derbe sprach und senkte dann den Kopf.

      Vincent setzte sich auf und verschränkte die Arme vor der Brust: "Du bist ein Centurio, nicht wahr?...Mhm, waren das deine Männer, die du im Wald getötet hast?", er lenkte von der eigentlichen Situation ab und wollte wohl über andere Dinge sprechen. Aber das diente auch lediglich dazu ihn müde zu machen. Irgendwann verlor er wieder sein Bewusstsein und dann konnte Zarya sich darum kümmern, die Wunden zu pflegen. So würde der Mann wohl nur unnötig laut sein.
      "Hattest du Spaß daran?", fragte Vincent mit verhängnisvollen Ton.
    • Elias wischt sich das Blut vom Mund.
      Lange würde er wohl nicht mehr können, er hatte Unmengen an Blut verloren und er sollte wohl die Hilfe annehmen, doch das der Mann vor ihm lachte, lies Elias erkennen das er wirklich so ein krankes Schwein war.
      Elias selbst musste etwas schmunzeln auf diese Tatsache hin, doch wieder musste der Mann husten. Das ist nicht gut.
      Er bemerkt den Blick des jungen Mädchens und gab ihr nur einen Seitenblick. Er konnte nichts mit ihr Anfangen. Sie konnte nicht für ihren Sklavenstatus, aber sie war so gefügig dem Mann gegenüber und schien eine geringe Willensstärke zu besitzen, sich auszumalen das seine Schwester ebenfalls in so einer Situation ist lies ihn unweigerlich wütend werden, sobald er diese unterwürfige Haltung der Kleinen sah.

      Er schnalzte genervt mit der Zunge und sah wieder zu dem Lumpen Mann hin. Der Mann wusste also über die Rangordnung bescheid und auf die Frage ob es seine Leute waren, schnaufte er nur verächtlich.
      „Waren, ist ein gutes Stichwort. Ich wurde zum Tode verurteilt und habe mich nur gewehrt.“
      Erklärt der Mann dann als er bemerkt wie seine Sicht sich drehte und verschwommen wurde.
      Auf die Frage ob er Spaß dran hatte lies Elias etwas lachen und er legt seine Hand auf seine Brust, wo das Blut sich weiter an dem Pfeil vorbei drängt.
      „Diese verdammten Bastarde haben mir ihre Treue geschworen und dann stellen sie sich gegen mich...?“
      Elias wurde etwas langsamer in seinem Denken und wieder spritzte ihm Blut aus dem Mund.
      Er musste immer noch etwas lachen, als er dann den Blick zu dem Mann hob. Sein Blick glich wohl dem, des Mannes als er auf Elias trat und ihm zum bluten brachte.
      „Als ich den ersten Pfeil in meiner Brust spürte hatte ich wohl zu viel Spaß daran.... diese untreuen..“ Wieder musste der Centurio husten und er konnte sich nicht mehr oben halten, er musste sich wieder hinlegen, konnte aber schwer auf den Rücken liegen. Er dreht sich also auf die Seite und konnte nur schwer verhindern neben sich das Blut zu spucken.
      „Und sag deinen Männern, sie sollen mein Pferd in Ruhe lassen oder ich bring sie um....“
      Seine Stimme wurde kratzig als er nach diesen Worte wieder das Bewusstsein verlor.
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    • Zarya war ja nicht immer so. Aber sie konnte schon bald nichts mehr gegen Vincent tun. Der Mann war ihr Meister und er hatte ihr ein gutes Leben beschert ohne die typischen Aufgaben eines jungen Mädchens. Sie kümmerte sich um seine Wunden lediglich oder machte etwas zu essen hin und wieder. Aber ansonsten, musste sie kaum sich vor ihm verbeugen oder gar mit ihm schlafen. Im Endeffekt war sie froh darüber. Sie konnte sich auf jeden Fall nichts schlimmeres vorstellen. Umso eher fand sie es vorhin auch amüsierend, dass dieser Soldat glaubte, dass Vincent mit ihm dergleichen anstellen wollte. Sie wollte ihm sagen, dass das sicherlich nicht der Fall sein wird, aber sie hielt sich noch zurück, solange die zwei Männer miteinander sprachen. Währenddessen beäugte sie aufmerksam jeden Pfeil und überlegte, wie sie diesen am besten herausholen konnte ohne den Mann noch mehr zu verletzen.

      Vincent hörte aufmerksam zu und ließ zu keinem Moment die Augen von dem Soldaten. Er war Willensstark solange noch wach bleiben zu können und immer noch Blut zu verlieren. Wer wusste, wie lange sie bereits da auf dem Boden gelegen hatten. Aber den Geräuschen nach und der Wärme der Leiche, war es nicht all zulange her.
      Als der Centurio wiederholt hustete, schnappte Zarya nach Luft. Sie wollte ihm helfen, doch sie war wie ein angeleinter Hund, der darauf zu warten hatte, dass ihr Herr ihr die Erlaubnis gab der armen Seele zu helfen.
      Nachdenklich gestimmt lockerte Vincent seine Haltung, als der Verletzte nachgab und sich hinlegte. Manche hätten gemeint er gab auf und war tot, doch Vincent wusste es besser. Er musste sogar belustigt schnaufen, als der Mann von seinem Pferd sprach. Er erkannte es also aus dutzend anderen. Als er sich sicher sein konnte, dass der Mann sein Bewusstsein endgültig verloren hatte, gab er Zarya die Erlaubnis ihm zu helfen und sie spurtete sich. Mit flinken Händen zog sie die Pfeile raus. Auch wenn nur mit Anstrengung, das machbar war. Dann musste sie sich beeilen und die Rüstung ablegen. Das war schwieriger als gedacht und sie bat einmal um die Hilfe von Vincent, der ihr schließlich half. Sie entledigten den Mann seiner Rüstung und das kam ihm eigentlich ganz gut. Er stellte sie bei Seite. Ein gutes Druckmittel, um den Mann wahrscheinlich endgültig für sich zu gewinnen.

      Fast 3 Stunden saß Zarya an dem Sterbenden und flickte seine Wunden. Sie war nicht die beste dafür, aber sie hatte oft an Vincent und all den anderen Männern üben dürfen. Deswegen war die Wundversorgung auch doch ganz passabel. Vincent war derweil sogar ein wenig ausgetreten. Er nahm sich etwas zu essen von den Leuten, die freiwillig sich um das Proviant kümmerten und sprach mit ihnen über das Pferd.
      "Oh, es ist so stoisch, wie eine Kuh! Hängt die ganze Zeit an eurem Fenster und will rein.", erklärte der Koch und schüttelte kräftig den Kopf. "Verrückt oder? Als wäre es gar kein dummes Pferd."
      Vincent schnaubte und sah rüber zu dem Tier. Es stand tatsächlich schon lange an dem Haus und wartete wohl. Es wurde aber seines Sattels und der verschiedenen Taschen beraubt. Lediglich die Zügel und das Zaumzeug war noch dran.
      "Behaltet es. Ich werde es vielleicht nutzen. Ich werde hier bleiben.", erklärte Vincent ruhig und der Koch sah ihn neugierig an.
      "Ist denn etwas zu machen mit dem Soldaten?", der Mann wusste sofort worum es gehen könnte und Vincent nickte.
      "Vielverpsrechender Soldat...", doch mehr erwähnte Vincent nicht. Er aß, ging ein wenig umher und trat erst gegen späten Abend mit etwas Brot und Käse in die Hütte zurück. Zarya hatte auf einem Hocker Platz genommen. Ihre Kleidung war blutig geworden. Doch allem Anschein nach war der Soldat noch am Leben.
      Vincent trat zu ihr und legte ihr eine Hand auf den Kopf, was sie wie eine Katze dankend annahm. Es war seine Art und Weise sich zu bedanken bei ihr für ihre Arbeit. Dann drückte er ihr etwas zu essen in die Hand und musterte den Soldaten am Boden.
      Zum Hängen wurde er verurteilt und von den eigenen Soldaten gejagt. Vincent überlegte, wie er die Gedanken dieses Mannes für sich gewinnen konnte. Dann trat er einfach nur neben ihn und stieß, nicht mit voller Gewalt aber, mit der Spitze seiner Schuhverkleidung in die Seite. Zarya verzog das Gesicht. Aber sie sagte nichts, sondern aß. Vincent wartete darauf, dass seine überaus sanfte Aktion, den Mann wieder zur Besinnung brachte.
      "Du schläfst viel für einen Soldaten. Ich denke nicht, dass du dafür bezahlt wurdest.", kommentierte Vincent.
      Hinter ihm brachten zwei Krieger Holz heran und warfen es auf die Feuerstelle, bevor sie es entzündeten und dann wieder verschwanden.
    • Elias war so stark weggetreten er be nichts von den Schmerzen mit.
      Er konnte wohl wirklich von Glück reden das der schwarze Prior Interesse an dem Centurio hegte.
      Die drei 3 Stunden die er versorgt wurde konnte der Soldat einiges an Schlaf nachholen.
      Der ganze Aufruhe hatte ihn viel an Kraft gekostet.

      Noch konnte er sich in das Land der Träume zurückziehen, jedoch war das nicht von dauer.
      Die Seite seines Bauches begann zu brennen, in dem vor stunden noch ein Schwert gesteckt hatte und aus dem leichten Schmerz heraus öffnet der Centurio seine Augen.
      Zuerst dachte er, er sei Tod doch dann mustert er den Prior.
      „Immer noch dieses hässliche Gesicht“ Murmelt der Mann und tastet mit seiner Hand seinen Körper entlang und bemerkt die Verbände, worauf er nur seufzt. Er war also immernoch am Leben. Das Mädchen hatte ihn verarztet und irgendwie lies es Elias nur seufzen.
      „Ich hoffe für deine Männer mein Pferd lebt noch...“ Kam es mit leiser Stimme von ihm, den mehr war gerade nicht drin.
      Er hatte ihn also am Leben gelassen und Elias wusste dieser Mann hatte wohl etwas übeig für ihn. Elias musste auf diesen Gedanken hin da Gesicht etwas verziehen. //Ekelhaft// Kam es von dem brünetten, mit makellosem Gesicht.
      Er kannte den Raum in den er aufgewacht war, soch sein Blick schwang eher umher, um das junge Mädchen zu finden die im Raum nun am Rand saß und etwas aß.
      Es beruhigte den Römer, da zumindest für Essen gesorgt wurde.
      Elias musste wieder etwas husten, aber eher deshalb weil sein Hals so trocken war und kratzte.
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    • Der sachte Tritt, Vincents Meinung nach war er sehr sanft zu dem Soldaten, brachte ihn wieder ins Land der lebenden und wachen zurück. Er war zwar noch nicht ganz da, aber wohl wach genug, um ihn zu beleidigen. Wobei die Beleidigung dem schwarzen Prior lediglich ein Schnaufen abrang. Er hatte schlimmeres gehört. Selbst seine eigene Bezeichnung für sich, der Bastard, war schlimmer gewählt. Sein eigenes Gesicht sah er nicht als besonders hübsch an, auch wenn Zarya ihm bereits anderes erzählt hatte. Doch gegenüber dem Centurio, war er wohl hässlich. Der Mann sah makellos aus. Er hatte keine einzige Narbe und das war wohl auch einer der Gründe warum er sich erlaubte, so ein großes Mundwerk zu haben.
      Vincent trat zurück und schnappte sich sein Schwert, um es zu begutachten, während er in der Nähe des am Boden liegenden Soldaten umher lief. Seine Schritte waren schwer auf den Holzdielen, dabei trug er kaum eine schwere Rüstung. Nur seine Schultern und die Schienbeine hatte er mit Eisen verstärkt. Um seinen Oberkörper trug er unter der groben Leine ein mit Leder versetztes Kettenhemd. Aber das wars auch schon. Alles andere war weiches und bereits lange abgenutztes Leder. Ein Wunder, dass es überhaupt noch hielt.
      "Dein Pferd lebt. Aber es wurde von seinen Habseligkeit erleichtert. Es steht und wartet...", erklärte Vincent ohne groß auf das angewiderte Gesicht des Soldaten eingehen zu wollen.
      Er hob das Schwert an und stellte es wieder ab, bevor er in die Ecke neben Zarya ging, wo die Ausrüstung des Centurios lag. Er nahm dessen Schwert auf. Eine flache Klinge mit einfachem Heft und Parierstange. Aber wohl sehr wirksam. Das Blatt war breit und gut geschliffen. Ein Mann also der sich gut um seine Ausrüstung kümmerte. Vincent legte die Spitze des Schwertes an seine nackte linke Hand. Die Innenseite dieser Hand war stark vernarbt. Eine Narbe mehr oder weniger hätte wohl nichts ausgemacht.
      "Du hast das Pferd aufgezogen und trainiert, nicht wahr? Und es ist noch jung....Ein Jammer, wenn diesem Pferd etwas geschieht...nicht wahr?", spielerisch drehte Vincent das Schwert in der Hand und ließ die Spitze sich in seine Handfläche bohren. Doch sie durchstieß nicht die Haut, kratzte nur angenehm darüber. Schließlich trat er wieder zu dem Centurio und musterte ihn von oben.
      "Du bist also ein freier Vogel...Sollst gehängt werden. Mh...So sehr ich das für deinen Vorgesetzten erledigen würde...Ich glaube ich habe mehr Verwendung für dich, wenn du noch leben und laufen kannst."

      Zarya knabberte an einer Kruste Brot und beobachtete die zwei Männer, wie zuvor ohne dazwischen zu gehen. Nur hin und wieder reagierte sie entweder auf seine Worte oder auf die schmerzverzerrten Regungen des Centurios.
    • Elias wurde aufmerksam als der Mann an seine Rüstung ging. Wie der Centurio es hasste wenn man seine Sachen anfässt und die Sache mit dem Pferd brachte ihn nun auch so weit sich aufzurichten.
      Er verzog das Gesicht und fuhr über die Bandage an seinen Bauch.
      Versucht dieser Mann ihn gerade zu erpressen?
      Elias sag zu den Mann auf.
      „Verwendung für mich? Verdammt man, wer zum Teufel bist du eigentlich, das du glaubst du könntest mich besitzen, wie deine kleine Spielgefährtin...“
      Ein flüchtiger Blick flog zu der zierlichen Frau hin, ehe er wieder zu dem Mann in Lumpen sah.
      Er verzog kurz das Gesicht, als eib Stechen wieder durch den Körper zog.
      „Es ist nicht so das ich Interesse dafür hätte jemanden zu folgen, der aussieht als würde er eine Sekte führen, aber es ist reine Neugier was dieser Mann denn zu bieten?“
      Stellt Elias dann die Frage und er würde diesem Mann nicht ohne weiteres folgen, da er eh die Befürchtung hat, als Sexsklave zuenden, aber Eias würde zuhören. Es gab eh nichts was ihn noch an diesen Ort bindet.
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    • Dass sich der Römer nicht sofort ergab, und das obwohl man sich ganz reizend um seine Wunden gekümmert hatte, war nicht weiter verwunderlich. Der Mann war sich selbst der nächste und alle anderen um ihn herum waren weder seine Freunde noch eine Hilfe. Vincent ließ sich von seinen Worten nicht provozieren, sondern hob wieder lediglich eine Augenbraue, als der Centurio von Zarya als seiner Spielgefährtin sprach. Eine seltsame Vorstellung. Sie war alles andere als zum Spielen bei ihm. Sie war wertvoll, aber das konnte der Centurio nicht wissen, da konnte er sich noch so sehr anstrengen.
      Der Schlaf schien ihm aber gut getan zu haben, denn er konnte sich aufsetzen. Auch wenn sein Gesicht noch immer Bände sprach, was die Verletzungen anging.
      Aber als der Centurio endlich neugierig danach fragte, was Vincent zu bieten hatte, bevor er ihm folgen sollte, war schon die Hälfte des Weges gemacht. Vincent grinste unter der dunklen Kapuze. Der Feuerschein als einzige Lichtquelle machte es schwieriger die Augen des Priors zu erkennen. Ihn als Sektenanführer zu bezeichnen war großartig. Das war er auch. Man nannte ihn in manchen Köpfen auch den Propheten, weil er die Menschen überreden konnte. Sie nannten es natürlich überreden. Aber Vincent wusste sehr genau wie manipulativ seine Worte und Handlungen stets waren.
      Er würde dasselbe mit diesem Mann tun und trat ein wenig abseits, spielte noch immer mit dem Schwert des Centurios.
      "Sehen wir uns deine Lage an, Centurio.", fing Vincent an und Schritt auf und ab im Raum. Langsam und gemächlich, da er vorerst keinen Grund hatte, den Mann wieder unter Druck zu setzen.
      "Du wurdest halbtot aufgefunden. Ohne mich hätten meine Männer deine Leiche geplündert. Dein Pferd hätten sie umgebracht, weil es nicht mitgehen wollte.", das war der erste Punkt, den Vincent auf seiner Seite hatte. Er wandte sich am Ende des Raums wieder zur anderen Seite.
      "Du wurdest wegen meiner Güte aufgenommen und meine Sklavin hat sich um dich gekümmert. All die Verbände, die Stoffe...Das kostet Geld, Römer.", Vincent wandte sich bei seinem zweiten Punkt kurz an den Centurio am Boden, ging dann aber weiter.
      "Du stehst in meiner Schuld...und zu aller letzt...", Vincent machte einen kleinen Bogen, bevor er wieder beim Centurio stand und sich direkt über ihn stellte, so dass er zwischen seinen Beinen saß. Vincent stellte den Fuß auf die Schulter des Mannes und drückte ihn wieder runter, dann erhob er das Schwert und ließ es über dessen Kopf baumeln.
      "Du wirst gesucht. Nicht nur weil du deinem Vorgesetzten missachtest, sondern weil du sieben deiner eigenen Männer getötet hast. Verrat, Centurio. Dafür hängt man gewiss."
    • Und es ging los.
      Elias hatte nun also einen interessanten Punkt angesprochen und es zeigte ihn nun deutlich, mit welchem Interesse er doch an Elias heranging und wollte er ihn wirklich so sehr in seiner Truppe?
      Aufmerksam hört der Centurio zu und diese Fakten waren ihm durchaus bekannt und als er von seiner Güte sprach, musste elias amüsiert schnaufen. //Sicher doch...//
      Ging es ihm durch den Knopf und er verkniff sich ein unterstreichendes Kommentar, sein Gelächter war wohl genug.
      "Mit den Habseligkeiten, die ihr von meinem Pferd geplündert habt ist genug drin und duzend dieser Stoffe und Verbände zu bezahlen, allein der Sattel würde euch ein Vermögen bringen."
      Erklärt der Mann dann nur und er hatte teure Besitztümer, das teuerste und wertvollste war wohl seine Rüstung, die er auch mit viel Hingabe pflegte.
      Gerade wollte Elias wieder seinen Mund auf machen, als er dann bemerkt wie der Mann ihm näher kam und er sah zu ihm auf und dann tat dieser Arsch es doch tatsächlich wieder.
      Er drückt Elias zu Boden und trat auf ihm herum wie ein Stück Dreck.
      Elias schnaufte angestrengt darauf, da ihm alles weh tat und es wirklich belastend war das dieser Typ ständig auf einem herumtrampeln musste.
      Er hielt sich für jemand ganz wichtigen, das war Elias klar.
      "Meine Lage ist mir durchaus bewusst und ich würde es nicht Verrat nennen, ich habe mich nur selbst verteidigt."
      Elias musste immer das letzte Wort haben und an sich hat es bei den 7 Soldaten gestimmt. Nicht unbedingt bei seinem Tribun. Er ging auf ihn wie ein Verrückter los und dreschte ihm minutenlang die Faust in sein Gesicht.
      Gott wie er das genossen hat.
      Mit strengem Blick sah Elias zu ihm auf.
      "Mir ist immer noch dein Zeil unklar Sekten Mann und mir zu sagen ich würde in deine Schuld stehen, ist kein Argument für mich, ich Scheiß auf deine Güte."
      Erklärt Elias dann ehrlich und er war ein Sturkopf.
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    • Vincent hatte nicht erwartet, dass sich der Römer lange wehren wird. Der Mann lag am Boden, er blutete wieder, wenn Vincent es wollte und er hatte sein Pferd und seine Ausrüstung. An nichts wird der Mann kommen, wenn er sich hier und jetzt gegen Vincent aussprach. Dass man seine Güte aber auch immer so mit den Füßen treten musste. Und das obwohl der Centurio am Boden lag.
      "Ein sehr guter Punkt. Meine Männer teilen aber nicht mit mir. Was sie nehmen, behalten sie.", erklärte Vincent und verwies lediglich auf die abgenommenen Rüstungsteile in der Ecke.
      "Die Rüstung behalte ich natürlich, wenn du dich wehrst. Aber du wirst sie nicht brauchen, wenn du tot bist.", Vincent schmunzelte. Er hatte noch nie einen Mann getroffen, der sich so querstellte, wenn er im Nachteil war. Und er sprach, auch wenn er nichts zu sagen hatte.
      Beim Thema Verrat war es Vincent der dem Mann unter sich ein Lachen gab: "Kein Verrat? Ich denke das werden die Römer entscheiden...und ich habe sie noch nie als wahrlich noble Männer angesehen...", Vincent ließ das Schwert über dem anderen baumeln und musterte ihn weiterhin. Was auch immer dieser mann getan hatte oder warum auch immer er seinen Vorgesetzten hatte angreifen müssen, es musste etwas wichtiges gewesen sein.
      "Mein Ziel? Mein Ziel liegt in weiter Ferne, Junge.", auf die Frage hin, hob Vincent den Kopf und ging wieder von dem Centurio weg. Sein Schwert schmiss er gekonnt, so dass es sich in den Holzboden unweit seiner Rüstung schlug. Vibrierend blieb es hängen.
      Zarya war darauf hin zusammen gezuckt, doch sie hielt sich beide Hände vor den Mund, weil sie ein knappes Quieken von sich daraufhin gegeben hatte. Manchmal war Vincent ihr zu impulsiv. Sie wusste nicht immer, was dieser Mann als nächstes tat.
      "Ich habe in meinen Reihen noch keinen Römer...jemand der auch noch einen höheren Stand hat ist sehr vorteilhaft. Ich werde dich dazu bringen mich am römischen Heereslager vorbei zu bringen. Es ist nicht die Zeit diesen Krieg zu führen...", Vincent war sich nicht sicher, ob er den Centurio damit überreden könnte. Er hatte sich auch vorgestellt, dass dieser älter gewesen wäre. Nun diskutierte er mit einem Jüngling.
    • Amüsiert schnauft der Centurio als er hört das seine Männer nicht teilen würden.
      Seine Männer würden es nicht wagen ihm etwas Vorzuenthalten und Elias war derjenige, der bestimmt wer was bekam und dieser Mann schien die Respektlosigkeit seiner Männer nicht zu stören.
      "Klingt für mich nach fehlender Autorität und Respektlosigkeit....Bist du hier nicht der Kopf der ganze Sache?"
      Elias sah fragend zu dem Mann auf, der sien Gesicht unter einer Kapuze verbarg und eine Krone auf dem Kopf hatte.
      Wenn er nicht vor hatte das alles hier zu leiten wozu dann die Krone.
      Wozu zeigen das man das Haupt auf dem Kopf trägt?
      Der Mann war Elias ziemlich suspekt und es sprach nicht gerade dafür, das Elias diesem Haufen von Idioten beitrat.
      Dann konnte der Centurio ein kurzes Auflachen nicht verhindern.
      Er soltle ihn durch das römische Heereslager führen? War er so dumm oder tat er nur so.
      "Du glaubst doch nicht ernsthaft ich würde da wieder zurückgehen und die Türen öffnen."
      Elias war nicht leicht zu überreden, doch er muss zugeben, er hatte für eine Millisekunde wirklich daran gedacht nicht vielleicht wirklich dem Mann vor sich zu helfen.
      Er wirkte wie jemand der viel rumgekommen war und Elias kannte nur das Leben zwischen seinen Soldaten. Es machte den Centurio für einen Moment neugierig was der Mann vor ihm denn zu bieten hatte, doch es war enttäuschend.
      Elias war wohl besser dran wenn er einfach allein reiste.
      Mit seiner Verletzung würde es aber schwierig werden und Elias lies seinen Blick schweifen.
      //Wieviele Männer da wohl draußen sind? 8....10? Vielleicht auch weniger...//
      Er könnte sie bestimmt überführen, er könnte bestimmt nur war der "Anführer" oder was auch immer er war schwer einzuschätzen.
      Er wirkte nicht wie jemand der keine Ahnung vom Kampf hatte, doch Elias hätte vermutlich sie als Druckmittel oder?
      Elias aufmerksamer Blick flog zu dem Mädchen hin, die der Mann als seine Sklavin betitelt hat, sie jedoch mit Vorsicht behandelte, als wäre sie wertvoll für ihn.
      Der Centurio verlor sich etwas in seinen Gedanken und in seiner Planung von hier zu verschwinden.
      Er wusste nicht recht ob er auf sein Pferd vertrauen konnte.
      Es wurde angeschossen und Elias wusste nicht ob sich nun darum jemande gekümmert hatte oder seine Stute vielleicht sogar schon tot war, es war ruhig draußen geworden und es waren keine Anzeichen von einem Pferd zu hören.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
      <3 ~* When the end is getting closer ....*vor sich her sing*~ 3 <3
      - Hollywood Undead <3 \^-^/
    • Zarya hatte die Füße hochgenommen auf ihren Stuhl. Sie trug einfache Schuhe, die an die römischen Sandalen erinnerte. Dabei sah ihr Gesicht und ihre Züge alles andere als danach aus, dass sie aus Rom käme. Sie kratzte Dreck vom Fußnagel, bevor sie wieder aufsah und die Unterhaltung verfolgte. Sie war nicht unintelligent. Sie war nur sehr gehorsam und das aus mehreren Gründen. Sie hatte eine gewisse Beziehung zu diesem Mann gebaut, die nur sie selbst verstand und fühlte. Allem Anschein nach war Vincent nicht dieser Gefühl ihr gegenüber mächtig. Unschuldig legte die ihr Kinn auf das Knie.

      Vincent trat auf und ab und lauschte dem Lachen und der Verspottung des anderen, die er aber als nicht sehr beleidigend ansah. Es war ihm egal ob seine Männer sich nahmen was sie wollten. Vielleicht brauchten sie es nicht einmal, aber sie waren alle mit gefüllten Bäuchen und lebten das beste Leben, dass sie sich hatten wünschen können.
      Vincent blieb vor Elias stehen und breitete die Arme aus. Die Schulterpanzerung die er trug schepperte leise. Ansonsten trug er nur noch Armschienen. Seine Arme waren stark und muskulös und zeugten von dünnen kleinen Narben. Seine linke Handfläche vernarbt von vielen Male, in denen er eine Klinge mit ihr packte.
      "Ich bin ein großzügiger Mann. Das sagte ich bereits. Und ich bin bescheiden. Denn ein König...schaut was er geben kann. Was er nehmen kann ist egal.", Vincent lächelte unter dem Schatten seiner Kapuze. Doch das Lächeln war unecht. Er ließ es absterben, bevor er wieder Elias musterte. Er schien nachzudenken über sein Angebot. Vincent musste seine Männer und Frauen nicht unbedingt durch das rmische Hauptlager führen, aber an ihnen vorbei. Und wenn sie das täten ohne große Aufmerksamkeit zu erhaschen, wäre das sehr wohl ein Vorteil.
      Er hatte kein Problem mit Römern und auch nicht mit ihrem Herrschaftszug, den sie da veranstalteten. Was auch immer ihr Kaiser tat, ging einen König wie Vincent nichts an.
      "Sag...Centurio...", Vincent kam näher und trat neben Elias, bevor er sich direkt neben seinem Kopf kniete.
      "Du bist nun Vogelfrei...Ein gehängter Mann. Praktisch tot. Ich hätte viele Vorteile dich dem Reich zu übergeben und wieder zu gehen...Aber auch meinen Spaß, wenn ich dir das Leben nehme.", fing er an zu erzählen, die Stimmlage verheißungsvoll.
      "Aber...ich biete es dir an, wie ich es jedem anbat, wenn ich ihn auf der Straße auflaß. Räuber, Mörder...banditen...Schwarze Ritter, die noch unter Apollyons Scheffel standen. Ich befreite sie von ihrer Last...von ihrer Schuld."
      Vincent sah auf Elias nieder, berührte ihn aber nicht, "Willst du dich von dem drückenden Gefühl befreien?...Alleine gegen tausende Soldaten ist unmöglich zu gewinnen...Du bist ja kein Gott.", leise lachte er.