Hey Delilah (Kolenta&Annie <3)

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    • Chris Korenze

      Grinsend stellte ich meine Gitarre in die Ecke, fuhr mir durch die verschwitzten blonden Haare und grinste meinen besten Freund und Manager an. Ein Arm legte sich um seine Schultern, während meine andere Hand durch seine Haare wuschelte und ich ihn lachend näher an mich heran drückte. ,,Sammyyyyy! Das war der Wahnsinn! Wie immer du es geschafft hast das ich hier mit auftreten darf!" Ich drückte ihn, legte dann beide Hände an seine Schultern und lächelte ihn breit an. ,,Du bist eben der beste...mein bester Freund!" Lachend drückte ich ihn erneut, eh ich mich löste und mein Hemd aufknöpfte. ,,Manoman...das ich mich noch immer nicht an diese Hitze unter den Scheinwerfern gewöhnt hatte." Hier hinten im Backstage bereich war es natürlich wesentlich kühler, was auch angenehm war, aber trotzdem zog ich mein Oberteil aus und atmete erst einmal tief durch. ,,Hey..heute Abend ist die Aftershow Party, vielleicht kannst du dir heute auch mal jemanden schnappen." Ich zwinkerte ihm zu, eh ich auch meine Hose öffnete und schon einmal in Richtung Bad ging. ,,Du musst dich auch mal gehen lassen Sammy...Spaß haben und so! Lass dich wenigstens einmal richtig durchnehmen." Ich lachte selbst ein wenig, eh meine Hose auf den Boden fiel und ich sie über die Tür hing. Ich verschwand im Bad um eine kalte dusche zu nehmen und mich anschließend für die Party fertig zu machen. Heute Abend...würde ich mir definitiv wieder jemanden suchen...klar klang das immer ziemlich Arschloch-Mäßig, aber die meisten Mädels wollten doch genau das! Und ich...naja, war eben ein Junggeselle. Beziehungen sind einfach nicht mein Ding...und sicherlich würden sie das auch nie werden.

      Am Abend war ich dann soweit wieder hergerichtet und fuhr mir nochmal durch die Haare, eh ich zu Sammy ging und ihn angrinste. ,,Was meinste? Gut so?" Fragte ich und drehte mich einmal. Ich hatte-wie so oft- eine schwarze Hose, ein graues shirt und ein rot-schwarz karriertes Hemd an, dazu meine schwarzen Turnschuhe. Grinsend hob ich meine Hand, zwinkerte meinem Kumpel zu. ,,Also...ich wil dich heute auf der Party sehen! Han Spaß...du arbeitest so hart, du hast es dir mehr als verdient..." Sanft lächelnd lehnte ich mich etwas an den Türrahmen. ,,Ich hab mein Versprechen nicht vergessen...wir beide fliegen dieses Jahr wohin du willst...dann gönnen wir uns 3 oder 4 Wochen mal komplette Ruhe." Er hatte sich das verdient...klar, ich stand auf der Bühne und spielte meine Lieder, aber ohne Sammy hier...wäre ich einfach nichts. Das alles was er machte würde ich nie im Leben hinbekommen...ich war sehr froh ihn zu haben. ,,Also gut...bis später Sammy." Damit machte ich mich dann auf den Weg zu der VIP-Party. MAl sehen...wen man so alles antrifft.
    • Sam:

      Wie immer durfte ich im Backstage Bereich auf einen der Monitore blicken und meinem besten Freund dabei zu sehen, wie er von tausenden Mädchen angeschrien wurde. Ein seufzen kam über meine Lippen als er das Konzert beendete und hinter der Bühne verschwand. Die Tür ging auf und ich setzte schnell ein lächelnd auf, als mein Schwarm den Raum betrat. Schwarm traf es eigentlich kaum noch...ich liebte ihn eigentlich über alles, wusste aber das mein Traum niemals wahr werden würde.
      Schnell fand ich mich in Chris Arm wieder und spürte wie er meine Frisur zerstörte. "Chris!" Murrte ich nur und sah ihn an. Mein Blick wirkte meist traurig und depressiv, zumindest wurde mir das immer gesagt. "Ach...das war nur ne Kleinigkeit." Erklärte ich ruhig und das war es wirklich für mich. Ich war schon immer gut darin Leute zu überzeugen und mich durchzusetzen, dies tat ich einzige und alleine mit Worten.
      Als er mich sein besten Freund nannte tat mein Herz weh. Jeder würde sich über diese Worte freuen, weshalb ich auch wieder gespielt lächelte, doch...ich wollte mehr als nur sein bester Freund sein. Als er mich wieder an sich drückte atmete ich noch einmal seinen Duft ein, bevor er sich von mir löste und begann sich auszuziehen. Da ich bei seinem Anblick immer rot wurde sah ich schnell weg und drehte ihm beinahe schon den Rücken zu. Seine nächsten Worte wiederten mich an und ich schüttelte den Kopf "ne...heute bin ich nicht so in Stimmung" murmelte ich nur. Als er endlich im Bad verschwunden war seufzte ich erleichtert und fing an den ganzen Papierkram zusammen zu Räumen. Er kam nach einer Weile wieder zu mir und zeigte sich von allen Seiten. Ich lächelte "wunderschön..." Sagte ich verträumt und weitete meine Augen "ich meine...sieht gut aus! Ja...so kannst du gehen" lachte ich verlegen. "Ich werde gucken...ich...habe noch einiges zu tun und du weißt das ich Menschenmassen nicht so gerne mag..." Es stimmte als Sam mochte ich solche Partys überhaupt nicht! Als Sam...
      Meine weibliche Form war da etwas anders...mit ihr liebte ich es im Rampenlicht zu stehen und alle Blicke auf mich zu ziehen.
      "Wir sehen uns... spätestens morgen...viel Spaß dir" ich wollte mich gerade daran machen weiter aufzuräumen als er sein Versprechen ansprach. Ich lächelte sanft und nickte "es würde mich wirklich sehr freuen...so wie früher" Wir waren schon einmal zusammen im Urlaub gewesen, klar waren dort noch zwei Freunde bei gewesen aber ich hatte die Zeit sehr genossen. Auch die Klassenfahrten mit ihm waren nie langweilig gewesen. Doch seitdem er so berühmt war hatte er halt kaum noch Zeit für mich.

      Endlich war er weg und ich konnte mich um mein Outfit kümmern.
      Im schminken war ich schon sehr geübt und war somit in kürzester Zeit fertig, auch das Outfit passte sofort und ich betrachtete mich im Spiegel. Dort setzte ich mir die Perücke auf und lächelte glücklich. Es war keine Verkleidung für mich...eher mein anderes ich. Ich liebte diese Seite an mir. Schnell schnappte ich mir meine Handtasche und ging los zur Feier.
      Chris war nun schon seit einer Weile dort und es hatte sich eine Traube an Menschen um ihn gebildet. Ich betrat schließlich den Raum und merkte die fielen Blicke auf mir, die mich nur noch stolzer durch den Raum schweben ließen. Diese Aufmerksamkeit...nur in diesen Outfit konnte ich verstehe, warum Chris so gerne auf der Bühne stand. Natürlich wichen meine Augen nicht von meinem star und ich schaffte es ihm etwas näher zu kommen. Schließlich setzte ich mich an die Bar, ganz in der Nähe von ihm und bestellte mir einen Cocktail. Dort hatte ich ihn genau im Blick und konnte meinen Abend genießen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Chris Korenze

      Schon nach wenigen Sekunden auf der Party hatten sich logischerweise die Menschen um mich gesammelt. Gefühlt jeder kannte meinen Namen und jeder wollte mit mir reden oder Fotos machen. Ich...genoss diesen Rummel um mich sehr. Ich liebte es regelrecht. Es war für mich eine riesen Bestätigung das den Leuten das was ich tat gefiel und ein Ansporn dafür das ich immer weiter machen sollte. Das mit den Mädels...war eben nur ein schöner Nebeneffekt.
      Ich unterhielt mich gerade mit gefühlt 10 Leuten gleichzeitig, als ich schräg gegenüber von der Bar ein...wirklich wunderschönes Mädchen sitzen sah. Eigentlich wollte ich mir noch einen Vodka-E bestellen, aber...meine Augen blieben regelrecht an ihr kleben. Dieses süße Gesicht...es war als würde ich Die Welt um mich herum ausblenden, weswegen ich erst wieder da war als mich jemand anstupste um weiter mit mir zu sprechen. Aus Höflichkeit blieb ich noch, aber...ich sah immer wieder zu ihr hinüber. ,,Hey...entschuldigt mich, ja? War schön mit euch zu quatschen!" Unversändliches Gemurmel folgte auf meine Aktion hin, dass ich aber ignorierte und mein Glas schnappte, eh ich zu dem Mädchen rüber lief und...etwas erstarrte als ich vor ihr stand. Von nahen war sie wirklich noch schöner... ,,Hey." Ich...bekam wirklich kaum einen Ton raus. Sowas...hatte ich wirklich noch nie... ,,Darf ich...mich setzten?" Fragte ich etwas unsicher und tippte nervös auf meinem Glas herum. ,,Du musst entschuldigen aber...eine so süße junge Dame sollte nicht alleine an einer Bar sitzen, meiner Meinung nach." Also...das könnte ich sonst definitiv besser....was war denn nur in mich gefahren?
    • Sam:

      Ich hatte kurz nicht auf Chris geachtet und mir die Menschen um mich herum angesehen. Es waren wirklich einige wichtige Leute hier, die auch ich persönlich kannte, doch niemand erkannte mich. Gerade als ich wieder zu Chris blicken wollte bemerkte ich, wie ich angeschaut wurde. Chris stand vor mir und starrte mich beinahe an...er fing an zu sprechen als ich ihn bemerkte und ich setzte mich gerade hin. Plötzlich wurde ich ziemlich nervös. Was sollte ich denn tun!?
      "Hey..." Kam es dann über meine Lippen und ich sah schüchtern auf den Tresen.
      Er fragte mich tatsächlich, ob er sich zu mir setzen durfte!? Begann er gerade damit mit mir zu flirten!? Das sollte ein schlechter Traum sein oder?
      "Klar, darfst du..." Es kam einfach so über meine Lippen, eigentlich sollte ich besser gehen und als Sam wieder kommen aber...warum es nicht einfach genießen oder? Noch nie hatte Chris mich mit den Augen gesehen, wie ich es tat, vielleicht änderte es sich diesen Abend.
      Mein Gesicht färbte sich leicht rot und ich strich nervös eine Strähne aus meinem Gesicht "meinst du... wirklich?" Fragte ich leise. Ich hoffte das meine Stimme nicht versagen würde. Wenn ich wenig von mir gab würde schon alles gut gehen! Ich hätte mir lange eine frauliche stimme angeeignet.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Chris Korenze

      Als sie zusagte lächelte ich ihr entgegen, setzte mich auf den Barhocker neben ihr und sah kurz zum Kellner. ,,Die Dame darf bestellen was sie will, ich zahle." Sagte ich ihm nur und blickte dann wieder zu ihr. ,,Meine ich...und ich würde mich freuen mit dir etwas zu trinken." SIe hatte so eine hübsche Stimme...und ihre Augen...und diese kleine Nase, sie war einfach hinreißend. Auch das sie rot wurde...
      Ich rutschte etwas näher an sie heran, lächelte und sah ihr tief in die hübschen, großen Augen. ,,Ich heiße übrigens Chris." Ich ging nie...davon aus das mich jemand kannte. Diese VIP Party war ja allgemein für alle Künstler heute und unter denen war ich nunmal ein ziemlich kleiner Fisch. Es war eine absolute Ehre das ich mit hier sein durfte! ,,Und...verrätst du mir auch deinen Namen?" Fragte ich lächelnd und legte den Kopf ein wenig schräg. In dem Moment kamen aber auch schon unsere Getränke und ich stieß mein Glas gegen ihres. ,,Auf einen schönen Abend." Eh ich daraus trank.
    • Delilah:

      Ich sah ihn an "das...musst du wirklich nicht" sagte ich ruhig, als er meinte er würde alles bezahlen. Ich wusste als sein Manager zu gut das er genügend geld hatte doch... dennoch mochte ich es nicht, wenn er mir alles bezahlte. Ich lächelte liebevoll "danke...ich würde mich auch freuen" sagte ich ehrlich.
      Das er näher kam, machte meine Nervosität nicht besser "Delilah..." Stellte ich mich schließlich vor. Den Namen hatte ich mir schon lange ausgedacht.
      Ich nickte und nahm ebenfalls einen Schluck aus meinem Glas. Nun hatte ich endlich die Chance meines Lebens und ich wusste einfach nicht was ich sagen oder machen sollte?
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      Müssen...tu ich so gut wie nie etwas...aber ich wollte es. Ich wollte ihr einen Drink nach dem anderen spendieren und so vielleicht mehr Zeit mit ihr verbringen. Eigentlich liefen die Frauen mir nach...das hier war eine der wenigen auf die ich zu ging.
      ,,Delilah..." Flüsterte ich ihren Namen nochmals und lächelte dann sanft. ,,Was für ein wunderschöner Name..." Sagte ich ruhig und trank dann noch einen Schluck. Irgendwie war sie nicht...sehr Gesprächig...aber das war auch gar nicht schlimm. Sie war anscheinend nur Schüchtern? ODer wollte sie nicht mit mir reden? Das wäre...wirklich schade....aber erstmal blieb ich optimistisch. ,,Ich hoffe das Konzert hat dir gefallen...ich mag es ja immer wenn mehrere Bands oder Solo-Künstler aufeinander treffen..." Wie sollte ich da nur ein Gespräch anfangen?! ,,Es ist schwierig in sowas rein zu kommen...aber ich hab zum glück meinen besten Kumpel." Er lachte etwas und sah dann auf seinen Drink. ,,Er ist mein Manager und macht gefühlt alles für mich, eigentlich müsste er derjenige sein den alle feiern, ich trällere schließlich nur auf der Bühne." Nochmal lachte ich und blickte wieder zu ihr. ,,Was hat dich hier her verschlagen? Du siehst nich aus als würdest du von hier aus der Gegend kommen wenn ich ehrlich bin..." Dafür war sie viel zu...dezent und...schick. Trotzdem lässig...aber vor allem eben sehr süß.
    • Delilah:

      Ich strich wieder eine Strähne hinter mein ohr "ist...ein ganz normaler Name...aber danke" ich sprach einfach nicht so viel, damit die Chance geringer war das er heraus fand, das ich eigentlich ein Mann war...und vor allem das ich Sam war.
      Er hörte nicht auf zu sprechen! Er hatte scheinbar großes Interesse. "Das... Konzert war wunderschön! Ich mag es sehr dich singen zu hören." Sagte ich ruhig und lächelte ihn an. "Dein Freund muss ja ziemlich cool sein...es muss schön sein so jemanden in seinen Leben zu haben" als er sich so schlecht machen schüttelte ich schnell meinen Kopf "du machst mehr als du denkst!" Sagte ich sofort und schluckte etwas "ich meine... zumindest denke ich das." Ich wurde wieder rot und sah auf mein Glas. Ich musste mich besser unter Kontrolle haben
      Er fragte mich woher ich kam und musste kurz überlegen "Ehm...New York...ja...ich komme aus New York."
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      ,,Vielen dank..." Ich würde auch mal nur für sie singen, wenn es ihr so gefiel. ,,Mein Freund ist der beste. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn je tun würde." Gab ich offen zu und hob eine Augenbraue bei ihrem nächsten Kommentar, lächelte ihr aber zu und lachte leicht. ,,Hoffentlich sieht er das auch so und hasst mich nicht weil er alles machen muss," Das glaubte uch zwar nie...aber so ne kleine Grundsorge war da schon das musste ich zugeben.
      ,,New York?!" Fragte ich etwas schockiert und...schluckte leicht. ,,Wir sind hier in Florida...das ist wirklich ganz schön weit, wie kommst du denn bitte hier her? Und..wieso? Besuchst du jemanden oder studierst du hier oder sowas?" Aber selbst dann...war es wirklich weit. Das sind rund 1.150 Meilen...
    • Delilah:

      Er war wirklich niedlich und ich musste schmunzeln als er sich solche Sorgen um mich machte. Das er sogar so über mich sprach wenn ich "nicht" anwesend war. "Ich denke das schon... schließlich machen das Freunde doch für einander" zumindest war das so für mich. Er tat auch sehr viel für mich, es war einfach ein geben und nehmen bei uns. Natürlich war es anstrengend und ich fluchte auch gerne über die Arbeit und die Naivität, die Chris manchmal an den Tag legte, doch...wenn er dann so glücklich war nach den Auftritten verflogen meine Gedanken sofort.
      Ich nickte dann leicht "ja...es ist wirklich weit...eine Freundin wurde auf diese Party eingeladen...ich bin so gesehen nur ein Mitbringsel" erklärte ich und es stimmte ja auch irgendwie. Nur das ich das Mitbringsel von Chris war. Ich mochte es eh nicht im Rampenlicht Licht zu stehen, weshalb ich froh war das dies Chris übernahm. Er hatte eindeutig mehr Talent was das anging. Ich nahm nun einen Schluck meines Getränkes "und...was steht die nächsten Tage bei dir an?" Fragte ich nun auch Mal etwas, damit er sich nicht so dämlich vorkam.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      Meine Augenbraue ging ein wenig nach oben und ich grinste sie schräg an. ,,Und...wo ist deine Freundin jetzt? Sag bloß sie hat sich alleine gelassen um sich mit jemandem zu vergnügen." Was keine Seltenheit war auf Partys wie dieser. Wie oft ich schon einige Freunde decken musste, weil sie mit jemandem verschwunden waren, aber niemand sollte es erfahren...das war schon manchmal ziemlich witzig und aber auch Chaotisch.
      Als sie mir dann auch mal eine Frage stellte lächelte ich sie ziemlich glücklich an. Also wollte sie doch mit mir reden...gut. ,,Ach die nächsten Tage sind etwas ruhig...viel Proben und einstudieren neuer Songs, Lieder aufnehmen...und bald heißt es erstmal Urlaub für eine ganze Weile." Ich lächelte und sah verträumt zu meinem Glas. ,,Immer mal, wenn wir genug Geld zusammen haben fahren ich und mein Freund für ein paar Wochen weg. Einfach mal die Ruhe genießen....und da wir das lange nicht gemacht haben wird es wieder Zeit." Und wie schon erwähnt hatte Sam sich diesen Urlaub mehr als verdient.
      ,,Aber..." Nun rutschte ich ein wenig näher an sie heran, schmunzelte ihr entgegen. ,,Wenn du...die nächsten Tage zeit hättest...würde ich dich gern außerhalb einer Bar und lauter Musik treffen. Egal wo...naja, vielleicht irgendwo wo wir unter uns sind." Wieder lachte ich etwas und legte den Kopf leicht schräg. ,,Du bist...interessant und...ich würde dich gern kennen lernen. Wenn du das denn auch willst." Was so gut wie nir vorkam. Eigentlich schnappte ich mir die Mädels, wir hatten unseren Spaß und...ja das wars. Aber sie...hatte mich von Anfangan verzaubert...und jetzt kam ich nicht mehr von ihr los.
    • Delilah:

      "Ehm... tatsächlich wurde sie von jemandem abgefangen...aber ich bin es gewohnt, also alles gut. " Lächelte ich charmant und hörte ihm weiter zu "oh das hört sich interessant an...der Urlaub tut dir sicher sehr gut" bemerkte ich und nahm wieder einen Schluck von meinem Getränk.
      "Dein Freund muss dir ja ziemlich wichtig sein" ich durfte die Situation ja auch etwas für mich ausnutzen. Dann kam er näher und ich sah ihn an, wurde dabei wieder etwas rot. "Nunja...ich würde ja liebend gerne doch...leider muss ich morgen Abend wieder nach Hause fliegen" Log ich schnell. Ich verbrachte schon viel zu lange Zeit in diesem Outfit. "Daher...wird das wohl schwierig...man sieht sich sicher noch auf anderen feiern" es tat mir irgendwie weh ihn so an zu lügen, aber was sollte ich denn machen? Ihn heiraten und in der Hochzeitsnacht als Überraschungseffekt meine Perücke herunter ziehen!? Also möglich wäre es...dann wären wir zumindest verheiratet, aber er würde mich sein Leben lang hassen und das würde ich nicht ertragen.
      "Wo ist dein Freund jetzt eigentlich!?" Wechselte ich schnell das Thema und lächelte wieder, als wäre nichts gewesen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      Ich konnte wohl von Glück reden das ihre Freundin nicht mehr hier war, sonst würde ich jetzt vielleicht nicht so locker mit ihr reden.
      Als sie von Sam sprach konnte ich nicht anders als zu lächeln. ,,Klar...wir kennen uns seit Jahren und haben uns immer den Rücken gestärkt. Diese Freundschaft ist das wichtigste für mich...zumal er der erste ist der es mit mir lange aushält also muss ich das ausnutzen." Scherzte ich und lachte auch etwas, eh ich erneut einen Schluck von meinem Getränk nahm.
      ,,Oh..." Ich sah sie etwas betrübt an und seufzte. ,,Nunja, da kann man wohl nichts machen...dann würd ich sagen ich genieße den Abend mit dir hier und hoffe das ich dich irgendwann wieder sehe." Dann musste ich eben diesen Abend ausnutzen...vielleicht gibt sie mir ja ihre Nummer...das wäre auf jeden Fall ein Anfang.
      Sie fing wieder an über...Sam zu reden und ich schmunzelte ein wenig. ,,Ehrlich gesagt weiß ich es nicht." Gab ich ehrlich zu, sah mich kurz um und dann wieder zu ihr. ,,Aber wie ich ihn kenne ist er wieder nur auf seinem Zimmer...ich sag ihm immer wieder das er mal unter Leute gehen soll oder jemand kennen lernen, aber nein. Er sitzt in seinem Zimmer und macht...was weiß ich was er macht." Lachte ich und legte den Kopf etwas schräg. Langsam hob ich meine Hand und strich ein paar kleine Strähnen hinter ihr Ohr, lächelte sie dann sanft an. ,,Aber hey...deine Freundin ist nicht da, mein Freund ist nicht da und dafür reden wir miteinander...hat alles sein gutes, oder nicht?" Fragte ich und strich dann etwas über ihre Wange als ich von ihr abließ. ,,Du hast wahnsinnig schöne Augen..."
    • Delilah:

      Es freute mich sehr zu hören, das er so von mir sprach. Zu gerne hätte ich seine Worte nun erwiderte und ihm ebenfalls gesagt, wie wichtig er mir war.
      Solche Worte hörte ich tatsächlich selten von ihm, aber da musste ich mir wohl Mal selber an die eigene nase fassen. Auch ich sagte ihm wohl zu selten wie froh ich war ihn zu haben, aber irgendwie wurde das selbstverständlich den anderen um sich zu haben. Ich lächelte sanft und nickte "das wird sicherlich passieren" ich würde es auf jeden Fall ausnutzen, falls ich Delilah Mal brauchen würde um ihn von etwas zu überzeugen. Natürlich wusste er nicht was ich tat, sonst wüsste er auch das ich gerade vor ihm saß...er wusste tatsächlich sehr wenig über mich, aber es gab keine andere Person, die mehr über mich wusste. Wäre ich nicht hier, würde ich wohl seine nächsten Auftritte planen, was ich auf jeden Fall noch machen musste. Plötzlich kam er mir wieder näher und ich wurde sofort rot, als er mich so berührte. Ich sah verlegen auf den Boden und biss mir sanft auf die Lippe "danke..." Hauchte ich leise und sah ihn wieder an, nachdem ich das Kompliment über meine Augen wahrgenommen hatte "du...auch" gab ich lächelnd zurück. Dennoch ärgerte es mich etwas, das er nicht sah das es...meine Augen waren, die er so schön fand...
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      Sie sah mit diesen roten Wangen sogar noch süßer aus, wobei ich nicht gedacht hätte das das möglich wär. Auch das sie so schüchtern von mir weg sah...sie war einfach zu niedlich. Als sie mir das Kompliment zurück gab lächelte ich sie nur breiter an. Wie kam es das ich...auf einmal ein solches Interesse zeige? Zur Abwechslung war es nicht nur dieses typische mit Komplimenten um mich werfen weil ich ein Mädchen um den Finger wickeln wollte, ich meinte jedes Wort sehr ernst und hoffte...sogar ein wenig so ihr Herz zu gewinnen.
      Ich trank den letzten Schluck aus meinem Glas und sah dann etwas auf die Tanzfläche. ,,Sag...tanzt du?" Fragte ich und grinste ein wenig, während ich aufstand und ihr meine Hand hin hielt. ,,Na komm...ich bin kein guter Tänzer, also sieht jeder neben mir wie ein Profi aus." Ich lachte und kratzte mir dabei etwas am Hinterkopf. So ganz gelogen war das nicht...zumindest was dieses spontane Tanzen anging. Ich war kein Körperklaus, aber ich konnte auch nicht wirklich mehr als eng mit einem Mädchen zu tanzen oder auf und ab hüpfen. Ich ärgerte mich jedes mal ein wenig wenn Sam nicht mitkam...ich würde gern mit ihm mal auf der Tanzfläche die Sau raus lassen, so wie das letzte mal in unserem Urlaub, aber den gefallen wollte er mir wohl einfach nicht tuhen.
    • Delilah:

      Er hatte schon seit Jahren mein Herz gewonnen, aber das wusste er ja nicht. Nun kam er mit einer äußerst unangenehmen Frage daher. Tanzen? Ich sah ihn einen Moment ungläubig an und spielte mit einer Strähne meiner Perücke "tanzen...ich bin auch nicht sonderlich gut darin..." Eigentlich schon, aber ganz gelogen war es nicht...nur...ich tanzte halt hauptsächlich als Mann. Beherrschte in diesem Geschlecht viele Tänze sehr gut. Ich fasst mir jedoch ein herz und seufzte. Als Sam würde ich niemals zusagen und das wusste Chris...ich mochte es nicht wenn mich Menschen beobachteten, doch heute Abend war ich schließlich nicht Sam, sondern Delilah. Ich nickte also, ergriff seine Hand und folgte ihm schließlich auf die Tanzfläche. Anfangs war ich ziemlich verhalten, bewegte mich nur leicht hin und her, wurde aber immer mutiger und hatte sichtlich immer mehr Spaß. Ich musste auch einige Male ziemlich lachen, als ich Chris beim tanzen zusah. Wie sehr ich diese Zeit vermisste.
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    • Chris Korenze

      Als sie zögerte...dachte ich schon ich hab einen falschen Zug gemacht...aber anscheinend hatte sie doch Interesse und auch wenn sie Anfangs zurückhaltend war, gegen Ende schien sie doch etwas los zu lassen was ich sehr genoss. Es machte...wirklich sehr viel Spaß...wir lachten auch ziemlich viel und ich konnte nicht leugnen das sie mir von Sekunde zu Sekunde sympatischer wurde. Sie erinnerte mich sogar ein klein wenig an Sam, wieso wusste ich nicht...aber anscheinend sucht man sich wirklich Partner aus die dem besten Freund ähnelten. Wow...dachte ich schon so weit?
      Ich tanzte nach einer Weile enger an ihr, nahm ihre Hand und drehte sie auch etwas, damit ich sie in meine Arme drehen kann. Ich lachte etwas, umarmte sie sacht von hinten, eh ich sie wieder herausdrehte und an mich heran zog. Für einen Moment...war alles andere wie ausgeblendet. Es war als würde es nur uns beide geben...ich lächelte ein wenig unbeholfen und beugte mich zu ihr herunter. ,,Ist es komisch...das ich dich küssen will?" Was eine strange Frage...aber ich wusste nicht ob das zu schnell wäre. ,,Ist es okey...wenn ich dir einen Kuss gebe, Delilah? " Mein Herz raste wie verrückt. Dieses Mädchen...hatte etwas geschafft was...noch keine davor wirklich geschafft hatte...sie hat mir den Kopf verdreht...jetzt schon...
    • Delilah:

      Diese Zeit mit ihm war einfach atemberaubend, so wie es immer war, wenn ich Zeit mit ihm verbrachte. Er brachte mich immer in den schlimmsten Situationen zum lachen und versuchte so viel, wie möglich für mich da zu sein. Natürlich war ich sehr eifersüchtig und vor allem traurig das wir nicht mehr so viel Zeit gemeinsam hatten, doch über die Jahre hatte ich mich daran gewöhnt. Ich erzählte kaum von meinem Problemen und oft hatte ich das Gefühl, das er gar nicht bemerkte, wenn es mir schlecht ging...doch so war Chris einfach. Eigentlich immer gute Laune und zog alle mit sich.
      Deshalb genoss ich gerade einfach diesen Abend so sehr. Einfach Mal eine Person sein, die mit ihm feierte und Spaß hatte.
      Auch das der Tanz enger wurde störte mich tatsächlich irgendwann nicht mehr und ich genoss es ziemlich.
      Ich war so glücklich und dann...
      Ich stoppte sofort in meiner Bewegung und sah ihn verdutzt an. Fragte er mich das gerade wirklich!? All die Jahre war dies mein größter Wunsch gewesen...und nun war er so nah. Doch...ich konnte das nicht und vor allem nicht als Delilah. Er sollte mich auch als Sam mit diesen Augen ansehen. Irgendwie sammelten sich Tränen in meinen Augen. Alleine der Gedanke, das statt mir hier nun ein anderes Mädchen stehen könnte, welches er mit zu sich nahm, zerbrach mir mein herz. Ich schüttelte schnell meinen Kopf und löste mich aus seiner Umarmung. "Es tut mir...so schrecklich leid Chris...ich..." Ich drehte mich einfach um und...lief.
      Ich lief aus dem Saal durch die Flure nur um einen ruhigen Platz zu finden, wo ich mich wieder zu Sam.verwandeln konnte.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Chris Korenze

      Schon als ich ihren Blick sah hielt ich die Luft etwas an. Oh nein...was hatte ich da nur getan... Als sie sich auch noch löste schüttelte ich schnell den Kopf. ,,H-Hey! Bitte, ich- Delilah!" Sie lief davon...sie lief einfach so vor mir weg...und ich versuchte ihr irgendwie durch diese Massen zu folgen. Ich sah noch das die Tür sich bewegte und lief deswegen gezielt durch diese hindurch, doch fand ich sie nicht. Absolut nicht. Ich lief und lief, rief ihren Namen und öffnete so gut wie jede Tür, eh ich...einfach aufgab. ,,Scheiße..." Rutschte es mir verärgert heraus, eh ich mich trüb einfach auf den Weg in mein Zimmer machte.
      Ich wollte nicht mehr auf die Party... ich wollte nicht mehr tanzen...ich hatte das Gefühl gerade eine wunderbare Gelegenheit jemanden kennen zu lernen einfach sausen gelassen zu haben. Traurig ließ ich mich in mein Bett fallen, starrte an die Decke und legte einen Arm hinter meinen Kopf. ,,Delilah..." Flüsterte ich ihren Namen und kniff die Augen etwas zusammen. Wieso war ich nur so dämlich...so vorei- Halt. Ich...ich hatte nicht mal ihre Nummer...ihren Nachnamen? Hatte sie mir irgendwas gesagt?! Nein...nur das sie in New York lebte...mehr nicht...das war...hoffnungslos und...einfach nur schrecklich gelaufen...hätte ich nur nicht diese dumme dumme Frage gestellt...