Liebe zu Fünft [ Zerome & Minacat ]

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    • Liebe zu Fünft [ Zerome & Minacat ]

      Der Himmel war in ein rötlichen wärme getaucht als die Sommerabend Sonne sich dem Horizont neigte.
      Das große Anwesend der Familie Maskazu warf ein dunklen Schatten auf den großen Rosengarten. Aber mal war Sato wieder mal der einzige aus seiner Familie der dort verweilte, während seine Eltern wieder die Welt umreisten während einer mehr Tägige Geschäftsreise.
      Um sich die zeit ein wenig schöner zu machen begann Sato auf der Violine zu spielen die ihm sein Vater zum Geburtstag geschenkt hatte.
      Dieser fand es wichtig das Sato immer etwas zu tun bekam das seine Gedanken auf eine weise kontrollierbar Forderte...
      Leise erklang ein Violinen Spiel des Jungen Herren durch das dunkle Anwesen das fast verlassen wirkte.

      Für einen Moment hatte Sato die Augen beim spielen geschlossen und konzertierte sich auf die Klänge die das Musik Instrument verließen.
      Seine Arm Bewegung war wie von selbst und für einen Moment konnte er wirklich alles um sich herum vergessen.
      Irgendwann beendete er das Violinen Spiel und senkte das Instrument.
      Als er seine Blauen Augen öffnete sah er erst wie dunkel es geworden war und er ging mit einem schwachen seufzen zu der Kommode in Raum wo er die Violine Vorsichtig wieder abstellte.
      Mittlerweile müsste es aber an die Zeit sein das wieder ein neuer Anonymer Brief ankommt.
      Es war schon zu einem Ritual geworden und Sato verbrachte gern Zeit damit diese Liebesbriefe zu lesen.
      Er selbst meidete Beziehungen weswegen es eine angenehmen Abwechslung war sowas zu lesen...
      Der dunkel Haarige hatte nicht mal wirklich den Drang danach zu erfahren von wem die Briefe waren oder wieso sie ohne Verfasse geschrieben wurden...
      Er verstand die Gefühle in den Zeilen und das reichte eigentlich...
      Sato wusste am besten das es vermutlich nichts werden würde und so wollte er diese kleine Traumwelt aufrecht erhalten.
      Doch als er heute denn silbenden Briefkasten vorne an der großen Eingangstüre öffnete war dieser Leer.
      Schwach zogen sich seine schlanken Augenbrauen zusammen und der Junge Herr war tatsächlich enttäuscht.
      Hatte der Anonyme Schreiber aufgeben? Oder hatte es einen anderen Grund?
      Zum ersten mal fragte sich Sato ob er nicht besser doch heraus gefunden hätte wer ihm diese vielen briefe geschrieben hatte.
      keinen davon hatte weggeworfen sondern ordentlich in einer kleinen Schatulle aufgewahrt.
      Der einzige Hoffnungsvolle Gedanke dem Sato noch gekommen war das vielleicht sein Butler schon denn Briefkasten vor ihm geleert hatte. Zumal gehörte eigentlich nicht zu seinen Aufgaben denn Briefkasten zu kontrollieren da wäre es kein wunder das ihm Takashi zuvor gekommen war.
      Somit begann er nach dem noch recht neuen Butler zu suchen.
      "Muramasa??", rief er und sah sich in den Räumen nach dem Älteren um.
      Believe Me ~

    • Die Hausherren waren außer Landes was nur eine Sache mit sich ziehen konnte. Jede Menge Aufgaben die erfüllt sein wollten bis sie von ihrer Auslandsreise zurückgekehrt waren. Genau aus diesem Grund hatte er heute auch alle Hände voll zu tun und schaffte es kaum auch nur kurz zu verschnaufen. Er war nur ein kleines Zahnrad im großen Getriebe der Angestellten, die diesen Haushalt führten, doch gerade wurde jeder Mann an vorderster Front gebraucht um der Liste an Aufträgen gerecht zu werden. Da half es auch nicht, dass er eigentlich dem jungen Herren unterstellt worden war, denn der konnte auch gut eine Weile auf sich allein gestellt zurechtkommen oder einen anderen Bediensteten fragen. Es gab also keinen Grund nicht mitzuhelfen, weshalb er ihn heute noch kein einziges Mal gesehen hatte. Nicht dass es ihn störte, es sollte ihn nicht stören und durfte es auch gar nicht, doch es machte seinen Tag einfach viel angenehmer sobald er das erste Mal in sein Gesicht geschaut hatte. Nicht nur weil es schön war, sondern auch weil er sich dadurch motiviert fühlte. Er war der Grund aus dem er sich so anstrengte, schließlich wollte er ihm als guter Butler zur Seite stehen und ihn auch nicht enttäuschen. Doch wenn er ihn nicht sah, verpuffte diese Motivation fast augenblicklich und der Arbeitstag zog sich bereits jetzt wie übermäßig zähes Kaugummi einfach nur noch dahin. Er konnte sich also deutlich spannenderes vorstellen...
      Noch dazu war heute ein wirklich besonderer Tag. Schon seit einiger Zeit erhielt der junge Herr jede Woche einen anonymen Brief auf den er sich bereits Tage vorher freute, doch heute war noch keiner im Briefkasten gelandet, denn stattdessen steckte er noch immer gut verwahrt in der Innentasche seines Jacketts und wartete darauf von ihm in den Briefkasten gesteckt zu werden. Im Moment hatte er dazu aber einfach keine Zeit. Er war zu sehr damit beschäftigt Zimmer aufzuräumen oder Kisten umzustapeln, um diese großangelegte Putz- und Auftäumaktion zumindest ein wenig voranzutreiben. Hoffentlich machte es den jungen Herren nicht allzu traurig den Brief erst morgen zu erhalten, auch wenn das der erste wäre der zu spät kam. Dabei könnte er ihm den Brief ganz einfach auch selbst zustecken. Dann bestand jedoch auch die Gefahr, dass er hinter das Geheimnis des Absenders kam der nämlich niemand anderes als er selbst war. Er schrieb heimlich Liebesbriefe an den Erben des Hauses und das aus einem wirklich ehrlichen Motiv. Nicht etwa um ihn zu ärgern oder vorzuführen, sondern viel mehr, weil er ihn wirklich mochte. Doch er würde nie eine wirkliche Chance bei ihm haben, also versuchte er es gar nicht erst. Außerdem dachte er vermutlich sowieso, dass ihm die Briefe von irgendeinem Mädchen geschrieben wurden. Niemand würde auf die Idee kommen, dass sie von einem Mann stammen würden und das war auch wirklich besser so. Nicht auszudenken was man sonst von ihm denken würde...
      Er war gerade dabei eine ganze Menge teures Silberbesteck zu polieren, als ihm eine nur allzu bekannte Stimme den Gang entlang hallte. Natürlich hatte er zu reagieren, auch wenn es unangenehm werden könnte. Wenn jemand nach ihm rief hatte er zu gehorchen. Vor allem wenn es der junge Herr war. Dann hatte er beim besten Willen keine andere Möglichkeit, weshalb er das Besteck aus der Hand legte und dann möglichst schnell auf dem Flur trat um ihn nicht zu verpassen. Es ging sicher um den Brief. Selbst wenn er es nie zugeben würde, aber er freute sich wirklich jedes Mal auf ein Neues darauf, also war es wirklich kein Wunder, dass es ihm nun so sehr zusetzte wenn doch noch kein Umschlag im Briefkasten zu finden war. Zumindest machte das das kleines Bisschen Verzweiflung, das in seiner Stimme mitschwang mehr als deutlich und als sie sich endlich gegenüberstanden, konnte er selbst während seiner Verbeugung und dem fragenden 'Junger Herr?' bemerken wie aufgewühlt er deswegen doch eigentlich war. Wie könnte er ihm denn so den Brief noch länger vorenthalten, wenn er danach fragen sollte? Er würde schon nichts merken... Er durfte nichts merken. Sonst war er seinen Job los und das nur weil er es nicht hatte ertragen können, ihn so niedergeschlagen zu sehen. Liebe war wirklich ein merkwürdiges Gefühl.
      "Aurora, what is love known by?" - "When it hurts to say goodbye."

      Child of Light - Igniculus & Aurora
    • Zum Glück musste der Junge Herr nicht lange nach dem Butler suchen, sonst wäre vermutlich seine Stimmung nicht unruhiger geworden als sie eigentlich sollte.
      Der schwarz Haarige war immer zu bedacht eine eher neutrale bis zu nüchterndes Verhalten an den Tag zu legen.
      Nicht weil es seine Eltern von ihm verlangten, eher um zu verhindern das drei ganz bestimmte Faktoren nicht begannen sich seiner zu bemächtigen...
      Bis her gab es keine Medizin, Lösungsweg oder Heilung für das Problem von Sato über das nur wenige in diesem Anwesen wussten.
      Natürlich war klar das es kein besonderes gutes Licht auf die Familie Masakazu werfen würde und das wollte der Junge Mann auch nicht fördern.
      Zudem war es ihm auch Peinlichen gewesen wenn man merkte wie abhängig er langsam von diese Briefen geworden war die sein Tag auf eine gewissen weise versüßten.
      Obwohl es ihm also direkt auf der Kehle brannte gerade hinaus nach den Liebesbriefen zu fragen die nur an ihn Adressierten waren , so musste er sich zurück nehmen und nur danach fragen ob der fleißige neue Butler schon die Briefe entgegen genommen hatte.
      "Muramasa, habt Ihr oder wisst Ihr ob der Briefkasten heute schon geleert wurde?"
      Auch wenn Sato plante, egal welche Antwort er nun erhalten würde gelassen zu reagieren...So war er sich doch sicher das man ihm die Enttäuschung oder die Freude sofort absehen würde.
      Seine Zähne knirschten sogar minimal als er diese feste zusammen bis um sich nicht zu sehr in diese Sache hinein zu steigern, er war einfach ein Gewohnheitstier...Alles das ein wenig abwich ließ ihn einfach unruhig werden.
      Gerade jetzt spürte Sato schon ein leichtes Pochen in seiner Schläfe.
      Es war fast wie das Zarte Klopfen einer Faust gegen einer Türe...
      Jemand wollte raus.
      Jemand wollte Sato beruhigen und die Kontrolle übernehmen.
      Aber das war unsinnig, hier ging es doch nur um ein Liebesbrief...Deswegen musste er nicht unruhig werden?
      Zumindest versuchte es sich Sato in Gedanken einzureden um nicht Kida oder sogar Aoki die Kontrolle zu überlassen.
      Wakai wäre die Sache bestimmt so ziemlich egal...Einige male hatte Sato schon mitbekommen das eine Persönlichkeit die Schatulle jedes mal wo anderes hingeräumt hatte...Vermutlich war der Brillenträger in ihm unzufrieden damit und würde die briefe am liebsten weg werfen.
      Natürlich hatte Sato keine beweise, er erinnerte sich schließlich nie daran was seine andere Persöhnlichkeiten taten.
      Es blieb ihn nicht viel außer zu vermuten...
      Dank eines Psychologen hatte er aber schon Kontakt mit ihnen aufnehmen können.
      Die besuche waren nicht vollkommen umsonst gewesen.
      Er hatte gelernt mit ihnen zu schreiben, kleine Zettel um wenigstens die Namen und ihr Verhalten in Erfahrung zu bringen.
      Auch hatte jeder seiner Persönlichkeiten eigene Kleidungsstyle...
      Mit der Zeit also hatte er die drei gut kennengelernt um zu wissen wer von ihnen am meisten Probleme machte.
      Manchmal erwischte er sich dabei wie er jeden Personal ein Prüfenden Blick zu warf um herauszufinden ob sie sich ihm gegenüber anderes verhielten.
      Ob der neue Butler schon einen seiner anderen Persönlichkeiten kennengelernt hatte?
      Noch schien es nicht danach auszuzsehen oder verwirrt darüber zu sein.
      Sato war auch niemand der das irgendwann an die Nase binden wollte, er war bemüht sich so normal es geht an die Gesellschaft anzupassen.
      "War ein Brief, für mich da?", setzte er dann doch noch an seine Frage dran obwohl er sich zusammen reißen wollte.
      Aber der Wunsch in ihm war doch zu groß gewesen wieder einen dieser Briefe zu lesen.
      Jemand machte sich solche Mühe...Für ihn und das hatte ihn schon eine weile direkt wie Amorspfeil ins Herz getroffen.
      Believe Me ~

    • Man konnte ihm an der Nasenspitze ansehen was er von ihm wollte und so sehr dieser Umstand auch sein Herz zum Flattern brachte, so schnell musste er diese Gefühle auch wieder in seinem Innersten verschließen. Er durfte sie nicht nach außen treten lassen, egal wie sehr sie ihn erfreuten. Sie waren unangebracht. Nicht wegen der Tatsache, dass er sich in einen anderen Mann verliebt hatte, damit hatte er sich bereits vor geraumer Zeit abgefunden, sondern es war viel mehr die Tatsache, dass er der junge Herr war. Er war ihm auf so vielen Ebenen untergeordnet... Es war einfach unmöglich und genau aus diesem Grund hätte er sich ihn schon viel früher aus dem Kopf schlagen sollen. Das hier hatte keine Zukunft und irgendwann musste auch das Briefe schreiben aufhören, doch jetzt im Moment war das einfach noch unmöglich. Nicht wenn er sich so sehr über jeden einzelnen von ihnen freute. Nicht wenn er so abhängig von ihnen zu sein schien. Sie hingen einfach beide viel zu sehr an diesem kleinen Ritual, als dass sie irgendwann demnächst damit aufhören könnten. Vermutlich würde es sich noch Ewigkeiten so weiter ziehen, wenn niemand hinter sein Geheimnis kam. Das wäre natürlich optimal, doch im Normalfall passierten die Dinge nie so wie man sie gerne hätte... Und das war doch auch das Problem.
      Mit einem Lächeln beugte er sich ein Stück nach vorn um ihm etwas ins Ohr zu flüsterm, bevor er in die Innentasche seines Jackets griff um den Brief daraus hervorzuziehen. ,,Erzählt es niemandem, aber ich war am Briefkasten um den Brief für Euch zu holen. Eigentlich hatte ich etwas anderes zu tun gehabt, aber ich weiß wie sehr Ihr Euch jede Woche darauf freut.“, flüsterte er ihm zu, auch wenn alles davon eine Lüge war. Er sollte lediglich nicht irgendwelche Nachforschungen oder dergleichen diesbezüglich anstellen, denn dann würde er sehr bald in Erfahrung bringen, dass er heute noch keinen einzigen Schritt in Richtung Briefkasten gemacht hatte. Sonst wäre der Brief doch schon längst dort gewesen, wo er immer war. Aber jetzt musste es eben auch so funktionieren. Er durfte einfach nichts hinterfragen, denn sonst wäre er geliefert. Wie sollte er es sonst erklären? Er musste ihm diese kleine Lüge einfach glauben, denn ansonsten würde er höchstpersönlich auswandern. Es reichte völlig wenn der junge Herr zufrieden war und das war er auch ohne den mysteriösen Absender der Briefe also war wirklich alles in bester Ordnung.
      ,,Versprecht mir, dass Ihr kein Wort zu niemandem sagt. Es gibt viel zu tun, während Eure Eltern außer Haus sind und da darf niemand faulenzen. Noch nicht einmal um die Post hereinzuholen.“, setzte er noch hinzu und entfernte sich dann wieder ein Stück von ihm um sich ein weiteres Mal zu verbeugen und ihm dann endlich den Brief zu überreichen. Er hatte zwar wirklich noch viel zu tun, doch das war es ihm wirklich wert. Jetzt konnte er besser arbeiten, ohne dass belastende Gefühl, das sich auf seine Brust gelegt hatte, weil er den Brief noch immer bei sich trug, doch das hatte er eigentlich mit Bravour gelöst. Es sollte wirklich niemand etwas bemerkt haben. Zumindest in der Theorie, weshalb er erst einmal vom bestmöglichen Umstand ausging. Der junge Herr nahm seinen Brief entgegen, zog sich zurück und er könnte sorglos und in aller Ruhe seine restlichen Arbeiten erledigen. Hoffentlich lief es schlussendlich wirklich so ab. Er konnte nur hoffen und alles andere würde er dann noch sehen.
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    • Aufmerksam klebten seine sonst zu halb geöffneten, desinteressierten Augen nun aufgeweckt an denn Lippen seines Butlers um in Erfahrung zu bringen ob er heute noch ein der Liebesbriefe in seinen Händen halten würde.
      Sein rechte Mundwinkel zuckte schwach nach hoben als ihm der Ältere näher kam und das zu Flüsterte was er erhoffte hatte.
      Zuerst verstand er nicht ganz warum der Butler so ein großes Geheimnis darum machte aber allmählich dämmerte es dem Jungen Heeren das durch die Geschäftsreise seiner Eltern enorm viel Arbeit in diesen Anwesen angestaut wurde.
      Eigentlich sollte man vermuten das dadurch das Sato eher wenige sondere wünsche an das Personal legte das ganze einfacher wäre.
      Aber dennoch war einiges zu tun...
      Auch wenn Sato bereit dazu wäre ein gutes Wort für den anderen einzulegen und er sich bestimmt denken konnte das man dem Armen nicht gleich denn Kopf dafür abreißen würde ging er auf seine Bitte ein.
      "Ich verspreche es.", gab er freundlich zurück und nahm denn Brief entgegen.
      Wie immer war bis auf sein Namen nichts weiter auf dem Umschlag zu sehen...Auch nahm die Anonyme Person immer das selbe Papier was das ganze Ritual umso mehr umrundete.
      Bei seiner Vorfreude auf denn Brief vergaß er noch mal nach zu Harken ob andere Briefe angekommen waren aber das hatte ihn schon zu Anfangen nicht wirklich Interessiert.
      Heute war seine Begierde denn Brief zu lesen so groß das er es schon fasst vor dem Personal geöffnet hätte.
      Gerade noch fing er sich als er den Briefumschlag geöffnet hatte um sicher zu gehen das auch wirklich einer Drin war.
      Nicht das er dem Ältere vorwerfen würde heimlich seine Briefe zu lesen aber er musste schon öfter bei seinen Eltern durchgreifen es zu unterlassen.
      "Danke, übrigendes.", hielt er sich daher kurz und wannte sich auch schon zufrieden ab .
      Mit denn neuen Brief in der Hand begab er sich dann auch zügig in sein Zimmer.
      Dort schaltete er eine Nachtlampe aus weißen Porzellan am Schreibtisch ein und setzte sich.
      Der Garderoben Spiegel spiegelte den Jungen Herren deutlich wie er ein leichtes funkeln in den Augen hatte.
      Schnell war das Papier aus dem Umschlag befreit und entfaltet, wobei der Umschlag natürlich säuberlich aufbewahrt wurde um den Brief später wieder darin zurück zu legen.
      Dann begann er langsam zu lesen und direkt bei denn ersten Worten wurde ihm warm ums Herz.
      In solchen Momenten fragte er sich ob die Person lange an solchen Briefen saß oder es einfach alles von der Seele schrieb.
      Sato selbst wusste das sicher sowas nie schaffen wurde, Gefühle auf Papier so nieder zuschreiben und daraus so etwas Poetisches zu machen.
      Believe Me ~

    • Es beruhigte ihn den freudigen Ausdruck auf seinem Gesicht zu sehen, als er endlich den Brief in Händen hielt. Andererseits machte es ihm aber auch zu schaffen. Dieses Geheimnis war groß und Sato sollte nie dahinter kommen. Die Folgen wären zu groß, doch damit aufhören kam auch nicht in Frage. Er tat das nicht nur für sich, sondern auch für ihn. Anfangs war es nur ein Versehen gewesen, aber mittlerweile war es so viel mehr als das. Jede Woche fieberte er der Ankunft dieses einen Stückchen Papiers entgegen. Wenn das nun plötzlich aufhören würde... Grundlos und ohne Vorwarnung... Nicht auszudenken was das mit ihm anrichten würde. Selbst wenn diese Gefühle nicht ihm galten, so hing Sato doch an seiner Vorstellung des anonymen Schreibers und das würde ihm einfach nur das Herz in tausend Stücke reißen. Das konnte er nicht riskieren. Selbst wenn es gefährlich war und dumm klang, aber dafür setzte er dann doch gerne seinen Beruf auf's Spiel.
      Außerdem war da auch noch der Umstand, dass er sich manchmal merkwürdig verhielt. Er selbst hatte es noch nie wirklich bemerkt, aber andere Bedienstete hatten ihn darauf aufmerksam gemacht. Ihm persönlich war jedoch noch nichts in dieser Richtung aufgefallen, obwohl er die meiste Zeit des Tages an seiner Seite verbrachte. Aber selbst wenn... Er wüsste nicht was das ändern sollte. Sato blieb Sato und er würde seine Chance nie bekommen, also reichte es völlig wenn er einfach weiter seinen Aufgaben nachging und versuchte dabei keine Fehler zu machen. Das sollte ihn vor Unheil bewahren. Und falls nicht, dann könnte er sich deswegen auch später noch auslachen und selbst fertig machen. Jetzt gerade ging die lange Liste an Aufträgen und das Putzen des Silberbestecks erst einmal vor. Alle anderen Gedanken konnte er sich später noch machen.
      Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis er endlich mit all den Aufgaben für den heutigen Tag fertig war und zum ersten Mal nach dem jungen Herren sehen konnte, der sich seit vorhin in seinem Zimmer verbarrikadiert hatte. So versessen war er also auf die Briefe... Es ließ sein Herz schon ein wenig höher schlagen, doch gleichzeitig fragte er sich natürlich auch, ob der Umstand seiner Identität etwas daran ändern würde. Was würde Sato tun, wenn er wüsste, dass alle Briefe von ihm stammten? Wenn er wüsste, dass er eine Woche lang dasaß um die richtigen Worte zu finden, die das beschrieben was er in diesem Moment fühlte? Würde es wirklich alles kaputtmachen oder könnte er diesem unscheinbaren Gefühl in seiner Brust doch noch eine Chance geben? Er hatte keine Ahnung, aber er wollte es auch nicht herausfinden. Es war in Ordnung so wie es war, denn es reichte ihm völlig einfach nur an seiner Seite zu sein. Weder als Freund, noch als Geliebter, sondern einfach als Butler war völlig ausreichend. Er wusste schließlich auch gar nicht was ihm dadurch entging. Das war der optimale Bestzustand, also konnte er nir zufrieden sein.
      Wie gewohnt umspielte ein leichtes Lächeln seine Lippen als er an die Zimmertür herantrat und anklopfte. Er wollte schließlich auch nicht stören und wissen ob er im Moment vielleicht unerwünscht war, aber es war eben langsam auch Zeit fürs Abendessen, was Sato sonst sicher nur vergessen würde, wenn er wie gebannt die Zeilen zum tausendstenmal las. Das war jede Woche so und jetzt waren seine Eltern nicht da, also musste sich irgendjemand darum kümmern, dass er nicht verhungerte. ,,Junger Herr? Das Essen ist fertig. Ich würde es Euch suf Euer Zimmer bringen, wenn Ihr nicht alleine im Speisesaal essen wollt.“, sprach er schließlich sein Anliegen an und wartete dann auf eine Reaktion. Er sollte ihn gehört haben und im Optimalfall antwortete er ihm oder er machte sogar die Tür auf. Hauptsache er gab ein Lebenszeichen von sich, denn ansonsten wäre er doch ein wenig besorgt.
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    • Selbst nach erneuten durch lesen wurde sein wohliges Lächeln nicht weniger.
      Irgendwann nahm der junge Herr die Schatulle aua der Schublade neben seinem Bett um denn Brief zu den Anderen zu legen.
      Allerdings Blickten seine Blauen Augen auf die Leere und brachten sein Mundwinkel gereizt zum zucken.
      "Wakai...", seufzte er den Namen seiner zweiten Persöhnlichkeit gwnervt aus und ließ denn Blick durch sein Zimmer gleiten, suchend nach irgend einer Veränderung oder hinweis.
      Warum seine zweite Persöhnlichkeit so dagegen war das er diese Briefe aufbewahrte konnte und wollte Sato nicht verstehen.
      Bemüht gelassen zu bleiben stand der dunkel Haarige von seinem Stuhl auf um nach den Briefen zu suchen.
      Weit weg konnte sie nicht sein ...Oder?
      So dreist die Briefe einfach weg zu werfen schätze er denn Brillen Träger nicht ein.
      Trotzdem riskierte er ein Blick in den Papierkorb wo er allerdings nur eine schlechte gezeichnete Kinder Zeichnung vorfand und irgendwelche Kosmetik Produkte die ihm vollkommend fremd war.
      Von seinen schön aufbewahrten Liebesbriefen allerdings fehlte jeder Spur.
      Kurz bevor er anfing wütend zu werden, sah der Junge Herr unter seinem Bett nach.
      Tatsächlich befand sich dort wirklich etwas, ein schwarzer Umschlag mit der Aufschrift Bewerbung vorne ubd an den Seiten lukten die Briefunschläge hevor.
      Ein Gelber Zettel Klebte noch vorne und in einer Schönschrift stand geschrieben : "Für Sato, das wird dich Intressieren."
      "Was soll der Unsinn...", murmelte Sato Kopfschüttelnd während er dem Umschlag hevor zog.
      Vermutlich war Wakai in der Nacht in das Büro seines Vaters gewesen ubd hat dort diesen Umschlsg mitgehen lassen?
      Aber warum?
      Es war schon absurd das soch Sato gerade selbst verwirrte aber er erinnerte sich nie was die anderen Taten...Diese Blsck Outs waren Unheimlich aber irgend eine Art Schutzmechnismus.
      So hatte es ihm zumindest einer dieser klugen Köpfe erklährt die sich Psychologen schimpften.
      Also was es auch war...Scheinbar würde ihn diesem Umschlag Emotional aufwühlen aber zum anderen sah er sich doch bereit damit Konfrontiert zu werden?
      Aber warum ausgerechnet jetzt...?
      Doch es half ihm nicht sich länger denn Kopf darüber zuzerbrechen.
      Als Sato die Bewerbung Mappe Öffnetr Blickte ihm das Bewerbungfoto seines neuen Butlers entgegen.
      Irgendwie wurde ihm mulmig dabei einfach die Bewerbung jemand anderen in den Händen zu halten...Sein Vater stellte schließlich das Personal ein und er selbst hatte damit noch nicht viel zu tun.
      Andererseits hinderte ihn auch die Neugier daran die Bewerbung einfach wieder zurück zu legen.
      Wieder ein Gelber Zettel.
      Diesesmal stand darauf säuberlich geschrieben:
      "Sieh genau hin."
      Kurz überflog Sato die Bewerbung die nichts sonderbares aufzeigte und eher denn Älteren in einen Vorbildlichen Licht präsentierte.
      Gerade als er die Bewerbungsmappe wieder schließen wollte fiel dem Jungen Heren die Handschriftliche Unterschrift ins Auge.
      "Das...kann nicht sein...", entglitt es seinen Mund so perplext das er Gefühl Fünf Minuten auf das Blatt starrte.
      Zlgernd nshm wr einen der Briefe ubd begann die Handschrift abzugleichen.
      Es war Identisch.
      Bevor Sato das richtig in seinen Kopf verarbeiten konnte Klopfte es an seine Türe.
      Rasch schob er alles wieder unter seinen Bwtt ubd rief dazwischen ein lautes: "Einen Augenblick!", riechtung Türe ubd stand dann geschwibdt auf um die Türe zu öffnen.
      Wie es das Schicksal so wollte war jenner Mann vor der Türe der ihn zum Esswn rufte der gleiche der gerade womöglich der Anonyme verfasser seiber Liebesbriefe war.
      "Ähm...ich Komm gleich...", kam es dann ruckelnd von ihm dwmen gerade wusste er nicht ob er der Vermutung wirklich glauben schenken konnte.
      Warun sollte ihm sein Butler Liebesbriefe schicken!?
      Das war absurd...
      Hatten ihm seine Eltern ihn damit beauftragte?
      Der Gedanke ließ seine Miene deutlich Missmutig werden aber es kam ihm glaubwürdiger vor als wenn ihn der Ältere seine Gefühle durch Briefe Offenbarte.
      An essen war für den Jungen Herren nicht Ansatzweise zu denken ubd somit legte die Karten direkt auf denn Tisch.
      Er sah ihm direkt in die Augen als die klare Frage über seine Lippen kam:
      "Hast du mir die ganzen Anonymen Briefe geschrieben...?"
      Believe Me ~

    • Eigentlich hatte er mit Freude und dem üblichen Strahlen in seinen Augen gerechnet, das er immer bekam sobald dieser besondere Tag eingetreten war, doch jetzt klang selbst seine Bitte zu warten irgendwie abgehetzt. Es war irgendwie ungewohnt und er konnte es beim besten Willen nicht einordnen. War vielleicht etwas passiert? Hatte er etwas falsch gemacht oder musste er sich Sorgen machen? Die Hausherren würden ihm den Kopf abreißen, wenn ihrem Sohn etwas zugestoßen war und auch er könnte diese Gedanken nicht ertragen. Aber bevor er voreilige Schlüsse zog, wartete er lieber noch ein wenig ab bis er ihm endlich die Tür öffnete. Vielleicht täuschte er sich auch nur. Vielleicht spielte ihm lediglich sein Gehör einen Streich und wenn sich gleich die Tür öffnete würde er mit einem überglücklichen Ausdruck auf Satos Gesicht begrüßt. Es gab schließlich nichts was er sich mehr wünschte. Er wollte einfach, dass er glücklich war und endlich einmal ein wenig aus seinem Schneckenhaus herauskam. Das war ihm das Wichtigste, doch wenn er das nicht mehr schaffen würde... Er hatte keine Ahnung was er dann tun würde, doch es würde ihn sicher ganz schön mitnehmen.
      Als dann wirklich endlich die Tür geöffnet wurde, wurden sämtliche seiner schlimmsten Befürchtungen wahr und er hätte sich am liebsten sofort vergraben. Sato wirkte weder sonderlich fröhlich, noch sonderlich erfreut ihn zusehen, dabei rief er ihn doch immer zum Essen und er war sich auch nicht bewusst irgendeinen Fehler gemacht zu haben. Warum also sollte er so missgestimmt ihm gegenüber sein? Bevor er sich diesbezüglich jedoch näher erkundigen konnte, nahm ihm Sato die Worte aus dem Mund und beantwortete seine unausgesprochene Frage schneller als erwartet, wobei ihm die Kinnlade fast auf den Boden krachte.
      Wie war er dahintergekommen? War es etwas so offensichtlich? Dabei hatte er sich doch so viel Mühe gegeben nichts davon nach außen dringen zu lassen. Keines der Gefühle hatte er offenbaren wollen und nun war er so einfach durchschaut worden? Was in Herrgotts Namen hatte er falsch gemacht? So hätte das ganz gewiss nicht ablaufen sollen und so negativ wie er sich verhielt schien es auch Sato nicht sonderlich zu gefallen. Wie auch? Selbst wenn er nie den Unterschied zwischen sich und den Bediensteten übermäßig betonte, war er noch immer einer der Butler, der neue noch dazu und obendrauf auch noch ein Mann. Wer würde das schon gutheißen oder akzeptieren? Sicher niemand also sollte er sich wohl oder übel mit diesem Schicksal abfinden. Es sei denn er fand einen anderen Weg um ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Ob das jedoch so einfach werden würde... Ganz sicher nicht.
      Dennoch erschien ihm lügen im Moment sowohl als das kleinere Übel, als auch als beste Lösung um dieser Situation zu entfliehen, weshalb er sich recht schnell darum bemühte sein altbewährtes Lächeln wieder aufzusetzen, das ihm zuvor kurz abhanden gekommen war, bevor er ihm antwortete. ,,Ich glaube Ihr scherzt, junger Herr. Ich bringe Euch die Briefe lediglich und es wäre doch schon ganz schön absurd. Dafür könnte ich meine Anstellung hier verlieren, also würde ich es gewiss nicht darauf anlegen. Aber wenn ich fragen darf... Wie kommt Ihr darauf? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass Euch irgendein Mädchen schreibt dem Ihr den Kopf verdreht habt?“, versuchte er zu retten was noch zu retten war, ohne dabei seine Stimme allzu sehr zittern zu lassen. Er war nervös, immerhin war gerade sein größtes Geheimnis offenbart worden, doch das konnte er sich unmöglich anmerken lassen. Er musste ruhig bleiben und so tun als wüsste er von nichts, sonst wäre sein gesamter Plan zum Scheitern verurteilt und er könnte wirklich noch einmal darüber nachdenken sich ein Grab im Garten auszuheben, denn damit hätte er dann sowohl seinen Stolz, als auch seine Stelle als Butler verloren. Etwas das mit einem 'Game Over' gleichzusetzen wäre, wenn man so wollte.
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    • Natürlich hatte Sato nicht direkt mit einem Geständnis gerechnet, wozu dann sonst die Anonymität ?
      Dies war sicher nicht Grundlos und daher beobachtete der Junge Herr denn neuen Butler Abschätzig.
      Die Nervosität war dem anderen aber trotz der guten Antwort anzusehen und so locker wie Sato war hatte er den Beruf des anderen nicht bedroht gesehen.
      Aber normalerweise irrte sich das logische Verstand Wakai nicht und es könnte auch erklären warum dieser das nicht passte.
      "Irgendein Mädchen?", wiederholte Sato und hob dabei seine schlanken Augenbrauen höher als hätte sein Butler gerade vom Weihnachtsmann gesprochen.
      Undenkbar war es natürlich nicht auch wenn er selten das Anwesen verließ, war sein Name bekannt und auch begegneten ihn ein paar Menschen die durchaus an ihm Interessiert sein könnten.
      Allerdings hatte ihm der Ältere gerade nur noch mehr davon überzeugt jenner Schreiber der Briefe zu sein.
      "Ich wüsste gerne, warum du dir vorstellen kannst das in den Briefen etwas steht das nur von einem Mädchen kommen könnte die sich nach mir verzehrt.", gab er ruhig zurück und betonte das du etwas beim sprechen.
      Er sprach mit niemand über den Inhalt der Briefe, es schien aber sehr Offensichtlich zu sein oder sein Butler wusste ein wenig mehr über denn Inhalt bescheid.
      Kurz sah er an ihm vorbei um sicher zu Stellen das nicht noch jemand anderes auf dem Gang war.
      Nun tratt er etwas zurück und machte dem Anderen ein wenig Platz.
      "Ich mache keine Witze, komm kurz rein dann zeig dir denn Grund meines Verdachts.", sprach Sato zwar noch immer ruhig aber mit deutlich mehr nachdruck in der Stimme das kein Nein duldete.
      Schnell waren die briefe, dunkle Mappe wieder in seinen Händen und er deutete dem Personal sich auf den Stuhl zu setzte auf jenne er eben noch platz genommen hatte.
      Er selbst stellte sich dort neben und wartete seine Reaktion ab.
      Egal ob das Essen nun fertig war oder nicht...Das hier hatte Vorrang und er legte beide vor ihm auf denn Schreibtisch.
      Die Gelben Zettel hatte er dran gelassen aber die spielten keine so große Rolle als er ihm deutlich zeigte was ihn dazu gebracht hatte ihn zu Verdächtigen.
      "Also, das sieht deiner Handschrift sehr Ähnlich oder nicht?", fragte er direkt und schaute ihn wieder dabei in die Augen.
      "Sei Ehrlich...", fügte er dann noch leise hinzu und er würde nur wirklich eine handfeste Ausrede gelten lassen.
      Wenn er sich geirrte hatte wäre das schon ziemlich peinlich aber etwas über das man vielleicht lachen könnte.
      Auf der anderen Seite...
      Darüber hatte Sota noch nicht wirklich nachgedacht aber zuerst musste er wissen ob das ganze nun Irrtum war oder nicht.
      Believe Me ~

    • Das hier entwickelte sich langsam wirklich in eine Richtung mit der er nie zuvor gerechnet hätte. Und dann schien er sich auch noch verplappert zu haben. Natürlich kannte niemand den Inhalt der Briefe. Er sollte nicht wissen können, dass es Liebesbriefe sind. Er hatte es also hiermit offiziell verbockt und keine Ahnung ob er diese Kurve noch einmal kratzen konnte. Hätte er doch nie damit angefangen oder es zumindest frühzeitig abgebrochen. Es hätte sein Leben um so viel einfacher gemacht... Warum also hatte er nicht nachgeben können? Er war so ein Idiot gewesen. Geblendet von seinen Gefühlen war er wohl zu selbstsicher geworden und dafür bezahlte er nun die Rechnung. Er versuchte trotzdem noch einmal seine Lüge zu retten, wurde dann jedoch schon in das Zimmer hineingebeten. Hier war es eindeutig um einiges sicher vor neugierigen Ohren, doch er hatte nie hierher kommen wollen. Wer weiß was ihm das noch einhandeln würde...
      ,,Ein Mädchen.“, bestätigte er seine Aussage ein weiteres Mal und fuhr dann fort, während er sich auf dem ihn zugewiesenen Platz setzte. ,,Jede Woche seid Ihr hibbelig und sobald Ihr den Brief in Händen haltet verschwindet Ihr. Außerdem erzählt Ihr niemandem davon. Noch nicht einmal Euren Eltern. Und...“, die nächsten Worte blieben ihm im Hals stecken und das nicht weil er viel zu viele detailgetreue Beobachtungen anbrachte, die ihm einerseits jedes Mal auf ein Neues schmeichelten, ihm andererseits jetzt auch zum Verhängnis werden könnten. Doch das war es nicht was ihn beunruhigte. Viel mehr war es die Mappe die mittlerweile vor ihm lag und von der er nur zu genau wusste, dass sie auch handschriftliche Dokumente und seine Unterschrift beinhaltete. Deshalb war er sich auch so unglaublich sicher...
      Am liebsten wäre er mit dem Stuhl verschmolzen, während sein Gesicht vor Nervosität und Angst langsam aber sicher rot anliefanlief und seine Hände mit schwitzen begannen. Er konnte nichts dagegen tun, doch es gab sowieso keinen Ausweg mehr. Das hier war das Game Over vor dem er all die Zeit davongelaufen war und er hätte sich wohl oder übel früher oder später damit abfinden müssen, dass es nur so enden konnte, wenn er fortfuhr. Wann war er nur so dumm geworden? Er hatte sich besser eingeschätzt, doch mittlerweile sollte er sich wohl seiner eigenen Unfähigkeit bewusst geworden sein. Blieb also nur noch eine einzige Frage offen, die er sich beim besten Willen nicht selbst beantworten konnte und im Angesicht seiner momentanen Umstände sollte Sato eigentlich mehr also nur bereit dazu sein ihm eine Antwort darauf zu geben. Auch wenn das noch lange nicht hieß, dass er wirklich auspacken würde.
      ,,Woher habt Ihr die? Diese Dokumente sind streng vertraulich und gehen lediglich Euren Vater und mich etwas an.“, merkte er verzweifelt an und warf dann noch einen genaueren Blick darauf. Es war offensichtlich. Die Schrift war zu gleich. Er könnte sich hier nicht mehr herausreden, doch dann fielen ihm die gelben Klebezettel an der Seite auf, die ebenso wenig in den Rahmen passte. Im Moment war er wohl wirklich nicht in der Position solche Fragen zu stellen, doch wenn es ihm schlussendlich helfen würde sich herauszuwinden, nahm er das gern in Kauf. Also sprach er auch sie an um eine Erklärung zu erhalten. Vielleicht ging hier doch mehr vor als er ahnte und wenn dann musste das ganz eindeutig sehr bald behoben werden.
      ,,Haben Sie jemanden damit beauftragt das über mich herauszufinden? Ich habe wirklich nichts damit zu tun. Ich arbeite bloß hier. Das muss eine Verwechslung sein. Ich... Ich...“, er geriet schon wieder ins Stocken. Ihn anzulügen war in Ordnung um sich aus dieser Lage zu befreien, doch er brachte es einfach nicht fertig ihn bis ganz zum Schluss anzulügen. Es stand doch sowieso schon alles auf dem Spiel. Er würde nicht leugnen, dass sie von ihm stammten. Diese Briefe hatte er ihm geschrieben, doch im Moment war schweigen sicher um einiges angebrachter. Er konnte nichts mehr erreichen. Wenn überhaupt würde er es nur noch schlimmer machen. Er konnte einfach nur noch abwarten und seine Verteidigung verbessern. Vielleicht wurde er gefeuert bevor diese Schmach ans Licht käme. Das wäre sicher für alle Beteiligten das Beste, auch wenn es schon recht vielsagend war, dass er mittlerweile den Kopf hatte sinken lassen und in dem Stuhl zusammengerutscht war. Er war auf so eine Situation eindeutig nicht vorbereitet. Woher sollte er also wissen wie er sich richtig verhielt? Im Moment schrie alles in ihm einfach nur noch Panik und er war drauf und dran davonzurennen. Das war gar nicht gut...
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    • Jede Woche seid Ihr hibbelig und sobald Ihr den Brief in Händen haltet...
      Sato merkte wie Blut ins eine Ohren Rauschte als er seinem Butler zuhörte, hatte er ihn die ganze zeit, beobachtet...?
      Zum Glück aber brach der Ältere bald bei seinem Satz ab sonst wäre Sato es am Ende gewesen der sich zu Grund und Boden geschämt hatte.
      Es war schließlich nicht zu verleugnen das ihn diese Liebesbriefe gefallen hatten.
      Der schwarz Haarige konnte förmlich mit erleben wie das Gesicht seines Butler immer mehr an Farbe dazu nahm und die Nervosität sein Kopf fast hinunter zum Boden zwang.
      Auch wenn Sato nie groß ein Unterschied zwischen Personal und Gleich gestellten machte war es doch ein wenig faszinierend zu beobachten wie die Förmliche Maske seines Butler zu Brökeln begann.
      Oft konnte man vergessen das hinter der Förmlichen Form denkende und auch Fühlende Personen steckten die alles so Professionell wegsteckten.
      Zwar wüsste Sato nicht das er irgendwelche Sadistischen Zügen hatte aber diesen Anblick des Butlers war irgendwie...Süß?
      Er erwischte sich selbst dabei wie er grinsen musste und hob sich die Hand rasch zur Faust geballt an denn Mund.
      Fast als würde er über das ganze ernst nachdenken , jedoch verbarg er dahinter nur das grinsen das nicht aufhören wollte.
      Bald schon redete sich Muramasa immer mehr in Rage und er merkte das dieser deutlich sorgen vor einer Kündigung hatte.
      Als dann das Schweigen eintrat, schwieg auch Sato für einen Moment und jeglich das Ticken seiner Wanduhr erfüllte denn Raum.
      Es war eine seltsame, angespannte Stimmung und noch dazu hatte Sato noch immer nicht das vollste Geständnis des Butlers gehört.
      "Ich habe nicht vor dich zu Kündigen oder es jemand anderen zu erzählen.", unterbrach er dann ernst die Stille aber das Pochen an seiner Schläfe wurde wieder stärker als er zu den Gelben Zetteln sah.
      "Hm...Nein ich hab niemand beauftragt.", kam es nun selbst von ihm etwas brüchig.
      Bevor er es dann wirklich merkte oder wollte wurde ihm schwarz vor Augen.


      Ein säuerliches Zungen schnatzen erklang und der schwarz Haarige packte den Butler an der Schulter um ihm mit einem schwung samt des Stuhles zu sich zu drehen.
      "So langsam reißt mir der Geduldspfaden, warst du es jetzt oder nicht?", fragte er nun deutlich strenger und seine Augen waren leicht zu schmalen schlitzen verengt.
      Er griff nach der Mappe und hielt sie ihm regelrecht vor die Nase.
      "Das habe ich ganz allein raus bekommen, dafür musst man weder ein Genie sein oder irgendwann mit beauftragen! Hättest du dein Klüges Köpfchen nicht nur zum Schreiben von Gedichten verwendet, wäre dir noch ein entscheiden Faktor aufgefallen!", sprach nun Wakai deutlich harscher und hob einen Zeigefinger drohend in die Höhe.
      "Berechnet man ein wann du hier Angefangen hast zu Arbeiten und den Zeitraumes ersten Briefes der hier ankam ist das Fenster ziemlich eng geworden was die Verdächtigen betrifft.", fuhr er fort und begann um den Stuhl herum zu gehen.
      "Der Andere Faktor, auch wenn deine Handschrift deutlich säuberlich ist erkennt man an dem Druck und der Schwungkraft der Schreibweise das es von einem Mann geschrieben sein musste..."
      Hinter ihm blieb der Junge Herr nun stehen und zupfte ihm eine Haarsträhne aus, beugte sich von hinter über seien Schulter und hielt ihm diese vor das Gesicht.
      "Vor ein paar Tagen eindeckte ich auch ein viertes Haar im Umschlag...Das grenze das ganze noch einmal ein wenig ein."
      danach packte er sein Ärmel und hob sein Arm hoch: "Noch ein Logischer Faktor...Heute hattest du sicher einiges zu tun und kaum Zeit weswegen der Brief schneller geschrieben werden musste, die Tinte an deinem Handgelenk verrät es ziemlich deutlich...Soll ich Fortsetzten oder bist du endlich bereit dazu auszupacken?"
      Er ließ sein ärmel los und ging wieder um den Stuhl herum und fuhr sich kurz durchs Haar.
      Gleich darauf wechselte seine Persönlichkeit wieder zurück.

      Sato verharrte, noch immer mit der Hand in seinen Haaren und denn Zögrnen Blick zur Uhr.
      Okay, er war nicht lange weggetreten aber...Unwohl war ihm das jetzt doch schließlich war er gerade mit dem Anderen allein im Zimmer und dazu waren sie in mitten eines wichtigen Gesprächs.
      Er konnte nur hoffen das nicht Kida war sonst denk der Butler noch er hätte eine Vollmeise und würde sogar freiwillig Kündigen...
      Aoki hätte sicher freundlicher gesprochen und Wakai schien das ganze ziemlich aufzuregen...Kein Wunder die ganzen Nachforschungen gingen auf seine Kappe und die Gelben Zettel.
      Nervös ging sein Blick dann zum Älteren.
      "Ähm...Ich...hab...Hoffentlich nichts dummes gesagt...?", murmelte er dann überfordert schließlich wusste der Mann nichts über seine Psychischen probleme.
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    • Er war fast schon ein wenig beruhigt, dass er zumindest nicht sofort mit seiner Kündigung rechnen musste, doch das machte es immer noch nicht einfacher hier und jetzt über seine Gefühle zu reden. Es würde für ihn immer ein heikles Thema bleiben egal mit welchem Feingefühl oder mit welchen Samthandschuhen man es bedenken würde. Es war einfach kompliziert und nichts dass er allzu gern von sich preisgab. Er hatte es sich doch noch immer nicht so wirklich selbst eingestanden. Wie also sollte er es der Person wegen der er sich in solch einer Krise befand übermitteln? Das war unmöglich und würde ihn wenn überhaupt nur noch mehr mitnehmen. Doch er bekam keine wirkliche Chance weiter darüber nachzudenken. Stattdessen passierte etwas merkwürdiges das er nicht ganz einordnen konnte.
      Ehe er sich versah wurde er in seinem Stuhl umgedreht und gleich darauf mit einem eisigen Blick Satos bedacht, den er in dieser Weise noch nie auf seinem Gesicht gesehen hatte und den er beim besten Willen nicht einordnen konnte. Es war so als hätte sich seine ganze Existenz verändert. Sein Haltung, seine Ausstrahlung, selbst sein Ausdruck, alles schrie nach Überlegenheit aber auch nach Wut und vielleicht auch ein wenig Hass. Es machte wirklich keinen Sinn, doch da war ganz sicher nichts mehr von dem Sato den er kannte. Und auf eine primitive Art und Weise machte es ihm Angst. Er fühlte sich wie bei einem richtigen Verhör. Konnte nur entgeistert und völlig verwirrt vor sich hinstarren. Im Moment machte nichts mehr einen Sinn egal wie viel Mühe er sich gab und er hoffte, dass dies einfach nur ein sehr schlechter Traum war. Er wollte einfach nur noch aufwachen, damit das alles endlich ein Ende hatte, doch dieser Wunsch wurde ihm nicht erfüllt. Stattdessen ging die Fragerei, die ihm kalte Schauer über den Rücken jagte, weiter und er sah sich dieser völlig fremden Person komplett ausgeliefert.
      Sämtliche Erklärungen machten Sinn. Er war selbst erstaunt wie viele Spuren er zurückgelassen hatte, doch wenn Sato all das wusste, wieso hatte er ihn bis jetzt nicht darauf angesprochen? Wieso ausgerechnet jetzt? Wieso genau hier? Gab es dafür einen Grund oder dachte er sich einfach nur zu viel dabei? Er verstand diese Situation nicht. Sie machte ihm Angst, also schwieg er. Schaute nur verstört zwischen dem ihm eigentlich so bekannten Gesicht und der Mappe hin und her. Auf eine gewisse Art war es gruselig, doch vielleicht war das genau das was die anderen Bediensteten gemeint hatten. Es würde Sinn machen, auch wenn er es sich anders vorgestellt hatte. Doch hatte er nicht immer gesagt es würde ihm nichts ausmachen? Jetzt war wohl der beste Moment genau das zu beweisen. Er sollte nicht nur wie versteinert dasitzen, sondern auch etwas erwidern, also atmete er erst einmal tief durch um sich zu sammeln. Das war viel auf einmal, doch gewiss nichts das er nicht schaffen würde. Irgendwie würde das schon klappen. Auch wenn er noch nie etwas vergleichbares gesehen hatte.
      Während des Durchatmens hatte er die Augen kurz geschlossen um sie nun wieder zu öffnen. Er hatte sich an die neuen Umstände angepasst und war bereit sich zu verteidigen, auch wenn er keine wirkliche Chance haben würde. Es war einen Versuch wert, doch zu seiner eigenen Verwunderung blickte er in das altbekannte, wenn auch verwirrte Gesicht von Sato. Das brachte ihn nun doch ein wenig aus der Fassung. Jetzt verstand er wirklich die Welt nicht mehr. Aber zumindest war die bedrohliche Aura verschwunden. Das verbesserte seine allgemeine Situation zumindest ein wenig. Blieben nur noch all die Fragen, die er jetzt hatte und die ihm sicherlich niemand beantworten würde.
      ,,Du hast nicht damit gedroht mir das Leben zu nehmen?“, merkte er noch immer mehr als nur perplex als Antwort darauf an und vergaß dabei sogar sämtliche Höflichkeitsfloskeln. Er war von der Rolle und war sich noch nicht einmal mehr völlig sicher weshalb er eigentlich hier war, doch so hatte er sich das eigentlich auch nicht vorgestellt. Es war merkwürdig und das auf vielerlei Ebenen, die er nicht einmal im Traum beschreiben konnte. Sato war ihm eindeutig Antworten schuldig. Ob er wollte oder nicht. Vielleicht ließ sich eine Art Vertrag aushandeln, wenn er wirklich nicht wollen sollte, doch das wäre seine allerletzte Lösung. Schließlich sollte dieses Geheimnis eigentlich geheim bleiben. So wie es aussah war es dazu jedoch sowieso zu spät also was soll's... ,,Was... Was war das gerade ebenso?“, setzte er also seine erste verwirrte Frage noch hintendran und erwartete dann eine wirklich ernstgemeinte Antwort. Er wollte verstehen was hier vor sich ging. Allein würde er da jedoch nie schaffen.
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    • Er konnte in dem Gesicht und auch der plötzlichen fehlenden Höflichkeits-Form des anderen deutlich ansehen...Er muss nur in einem kurzen Zeitraum etwas getan haben was vollkommen verrückt gewesen war.
      Mit einem sehr tiefen seufzend senkte der Junge Herr seine Hand und suchte nach denn richtigen Wörtern um das ganze ein wenig Sachlich wie möglich zu klären.
      "Also um das klar zu stellen...ich wollte eigentlich nicht wissen wer die briefe geschrieben hat, ich war wie du selbst bemerkt hast immer Glücklich darüber diese zu lesen und daher sehe ich kein Positiven Grund werde für mich noch für dich dafür das Berufliche leben zu ruinieren.", stellte er erst einmal klar.
      "Und...Wenn ich wirklich ehrlich bin hätte sogar nichts dagegen das alles...Fortzusetzten."
      Während er sprach löste er einen der Gelbenzettel und zerknüllte diesen zu einer kleinen Kugel.
      "Aber, da gibt es ein Problem...Oder besser gesagt drei Probleme, die nichts mit deinen oder meinen Stand zu tun hat."
      Auch das er ein Mann war...Störte denn Jungen Herren eigentlich nicht, er war offen für alles und wären sogar bereit eine Beziehung einzugehen.
      "Die anderen Kollegen haben dir gegenüber sicher erwähnt das etwas mit mir nicht Stimmt...Und da du mich scheinbar zu mögen scheinst solltest du das auch wissen. Ich habe eine Multiple Persönlichkeitsstörung, einer davon wirst du eben kurz kennengelernt haben..."
      Die Gelbe Kugel landete im Papierkorb und Sato ließ sich selbst nun auf die Bettkante seines Bette sinken weil es ihm nie leicht fiel dieses Thema auszusprechen.
      Ein Müdes Lächeln zeigte sich bei ihm: "Keine sorge...Bis her war ich nicht Gefährlich, wenn du jetzt Angst vor mir haben solltest kann ich das verstehen. Jedenfalls hat bis her nichts dagegen geholfen, egal bei welchen Spezialisten ich war und daher...War ich auch noch nie in einer Beziehung. Keiner würde es aushalten mit mir...Und den anderen."
      Langsam wurde sein neutraler Gesichtsausdruck Traurig und auch verletzlich.
      "Daher...Haben mich diese Briefe wirklich Glücklich gemacht, sie nahmen mir eine gewisse Einsamkeit...Und es wäre schade wenn es auf einmal Enden würde. Es soll unserer Geminis bleiben. Aber es liegt dir Frei zu entscheiden...Es tut mir Leid dich in so eine unganehnemer Situation gebracht zu haben.", entschuldigte Sato sich gegen Ende aufrichtig aber sah ihn nicht mehr an.
      Es wäre nicht das erste mal das man ihn daraufhin meidet oder mit anderen Augen ansah.
      Daran war der Junge Herr schon gewohnt und er machte sich wenig Hoffnung das dieser Fall anderes war.
      Er konnte nicht verstehen wieso Wakai alles kaputt machen musste...Was hatte er nur dagegen?
      Aber jetzt war sowieso alles vorbei...
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    • Er war noch immer nicht wieder ganz fit und es wäre eine Übertreibung zu sagen, das er alles verstand. Sato gab sich wirklich Mühe es ihm zu erklären, doch er war einfach noch immer ein wenig sprachlos. Er konnte ihn lediglich mit offenem Mund anstarren und abwarten. Einerseits steckte ihm noch immer der Schock von dem kleinen Verhör von zuvor in den Knochen, andererseits wurden aber auch seine eigenen Fragen nicht weniger. Außerdem schuldete er ihm noch immer eine Antwort. Zwar schien es trotzdem alles schon heraus gekommen zu sein, doch er wollte es ihm einfach noch einmal bestätigen. Das war er ihm schuldig. Vor allem jetzt da er so niedergeschlagen und mitgenommen war. Wie konnte man jemanden lediglich auf seine Fehler reduzieren? Es waren doch noch nicht einmal welche für die er etwas konnte. Er hatte sich das nicht ausgesucht und selbst wenn diese erste Begegnung gerade ganz schön gruselig gewesen war. Er würde wohl sein letztes bisschen Mut zusammenkratzen müssen. Das konnte er beim besten Willen nicht so belassen. Selbst wenn er Gefahr lief, dass der junge Herr ihm nicht glauben würde, doch es war zumindest einen Versuch wert. Wie sonst sollte er ihn aufbauen? Es freute ihn schließlich wirklich sehr zu hören wie wichtig ihm die Briefe geworden waren, also konnte er diesen Gefallen jetzt auch erwidern.
      Eher zögerlich erhob er sich aus dem Stuhl um dann vor das Bett zu treten und sich vor dieses zu knien um ihm besser in sein Gesicht sehen zu können. Das was er jetzt tun wollte war verrückt, doch vermutlich war es das alles was in der letzten halben Stunde passiert war, also war es jetzt auch egal. Er würde sicher nur einmal den Mut hierzu aufbringen und das auch nur weil er ihm bisher noch nicht mit einer Kündigung gedroht hatte. Das war zwar nicht mehr das größte Problem, doch mit diesem Gedanken ließ es sich leichter bewältigen, als wenn er ständig daran dachte ihn hiermit zu verärgern, denn dann wäre es das für ihn wirklich gewesen. Er wollte ihn weder ausnutzen, noch anderweitig dafür sorgen, dass er sich schlecht fühlte. Es sollte ihm besser gehen, also würde er auch alles in seiner Macht stehende tun um das zu erreichen.
      Behutsam legte er seine Arme um ihn und zog ihn denn näher zu sich um ihn sacht, aber dennoch bestimmt an sich zu drücken. Eine Umarmung hatte noch nie geschadet um erste Gefühle zu übermitteln und jemanden zu beruhigen. Seiner Meinung war dies also der beste Weg. Außerdem konnte er ihm so all die Dinge sagen, die ihm schon eine ganze Weile lang auf der Seele brannten ohne ihn dabei ansehen zu müssen. Das hätte ihm sicher wieder eine ganze Menge des Mutes geraubt, doch so war es um einiges besser. Diese Umarmung tat auch ihm gut, also atmete er noch einmal tief durch um seine Stimme wieder zu finden, ehe er zu einem ersten Geständnis und einer Antwort ansetzte.
      ,,Ihr habt recht. Ich habe Euch die Briefe geschrieben. Ich hatte nie vorgehabt sie Euch zu zeigen, doch Ihr habt einen von Ihnen gefunden und ihn gelesen und... Ihr wart so erfreut darüber gewesen, dass ich einfach nicht anders gekonnt hatte.“, begann er leise und drückte ihn dabei ein wenig fester an sich. Das bisschen Halt war gerade genau das was er brauchte um sich wieder zu fassen und fortzufahren. ,,Ich weiß, dass es unangebracht war und dass ich hätte aufhören sollen, aber ich habe nicht gekonnt. Verzeiht mir, junger Herr, wenn ich damit alles kaputtgemacht haben sollte. Aber... Aber falls Ihr eine Chance für mich sehen solltet. Falls Ihr es trotzdem probieren wollt... Mit all den Problemen und den anderen schlechten Dingen die passieren können... Ich kann Euch nicht versprechen, dass ich jeden von ihnen gleich lieben kann, doch ich liebe Euch und würde es zumindest versuchen.“, fuhr er nur noch unsicherer fort und sprach dabei das aus was ihm auf dem Herzen lag. Vielleicht nicht gerade die beste Wahl, doch etwas anderes hatte er im Moment einfach nicht zu bieten. Da war nicht mehr. Er hoffte einfach, dass es nicht nur auf sein Mitleid heruntergespielt wurde. Natürlich war diese Situation schlecht, doch er liebte ihn wirklich und wenn er sich dafür auch mit den anderen abfinden musste dann war es eben so. Sie waren zwar nicht Sato, aber sicher auch keine schlechten Zeitgenossen. Auch wenn sie ihn momentan noch nicht sonderlich leiden konnten... Was nicht ist kann noch werden. Er musste einfach ein wenig optimistischer an die Sache herantreten, dann würde das schon irgendwie werden. Vielleicht... Wenn er Glück hatte... Ansonsten könnten sie immer noch über eine Kündigung nachdenken und das alles schleunigst vergessen.
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    • Als der Andere auf ihn zu tratt wurde es schwieriger zu verhindern das sich ihre Blicke traffen und etwas Anspannung legte sich dann doch in die Körperhaltung des Jüngeren.
      Als er dann aber in eine Umarmung geschlossen wurde lösste es für einen Bruchteil jegliche bedenken und gaben ihm ein sichereres Gefühl welches er länger, nicht mal bei seinen eigenen Eltern gespürt hatte die ihn wie sie sagten immer versuchten zu unterstützen.
      Jedoch war eigentlich nichts Stützender als das Gefühl zu übermitteln für einen da zu sein, so wie es Takashi gerade in diesen Moment tat.
      Der dunkel Haarige spürte das starke pochen in seine Schläfe.
      Die anderen Kämpfte womöglich gerade darum wer die Ehre hätte seinen Körper zu übernehmen und die Kontrolle über diese Situation zu erlangen.
      Aber Tapfer hielt er die drei zurück, schließlich galt diese Umarmung Sato und diese wollte der Junge Herr im Moment nicht teilen.
      Sein Kopf fand einen geeigneten Anlehnungplatz bei dem Anderen und er lauschte Aufmerksam die Worte des Butlers der sich hörbar etwas wieder beruhigt hatte.
      Ich habe Euch die Briefe geschrieben...
      Nun gab es keine zweifel mehr, sein Herz schlug schneller und die unzähligen Zeilen der Briefe spielte sich wie bei einer Hängenden Schallplatte in seinen Kopf ab mit der Stimme vorgelesen jennen Mannes der diese verfasst hatte.
      Erneuert berührte es sein Herz und lösste tatsächlich ein rot schimmer auf seine weiße Porzellan Haut aus.
      Nie hätte er gedacht jemand sowas bei ihm auslösen konnte und schenkten ihm wieder ein aufhellendes leichtes Lächeln.
      Als die Umarmung fester wurde weiteren sich die Augen des Jungen Herren, erstaunt über die nachfolgenden Worte war es nun Sato der sein Mund fast nicht mehr schließen konnte.
      "M-moment...Ihr...du meinst...", begann er zögernd und hoffte sich nicht verhört zu haben.
      Die Person die nicht nur sein Herz mit sollch schönen Briefen erhobert hatte ...War berreit dazu ihn so zu Lieben wie er war? Sogar mit den anderen Persöhnlichkeiten die in ihm schlummerten?!
      Er konnte in diesen Moment nicht anderes als die Umarmung zu lösen um ihn ins Gesicht sehen zu können.
      Dabei hielt er sich weiterhin an ihm fest und bereute es für ein Kurzen Moment da sich ihre beiden Gesichter erschreckend nahe waren in dieser Sekunde als er sich lösste.
      Doch er musste sich überzeugen ob seine Worte Ernst gemeint war und es nicht nur der letzte Ausweg eines Mannes war der versuchte seinen Job zu behalten.
      "Bist du dir wirklich Bewusst was das bedeutet? Die sind nicht gerade einfach auszuhalten!", sprach er ihn direkt ins Gesicht und es war ihm egal das ihm seine Persönlichkeiten diese Worte übelnehmen würde denn schließlich hatten diese schon genug seines Lebens ruiniert.
      Doch als Sato ihn so ansah wusste er einfach, selbst wenn er es nicht durchalten würde so hatte er zumindest längst sein Herz erhobert...Was die Anderen betraff konnte er nur schwer sagen.
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    • Er war froh, dass er weder versuchte sich aus seiner Umarmung zu winden, noch sich irgendwie versteifte. Sato schien es also zumindest bis zu einem gewissen Grad zu gefallen. Er schien also nicht ganz so viel falsch gemacht zu haben, auch wenn das noch lange nicht hieß, dass sein Vorschlag wirklich angenommen werden würde, doch zumindest konnte er sich jetzt auch ein wenig entspannen und sich dabei langsam aber sicher auch bewusst werden was seine Worte wirklich bedeuteten. Er hatte es wirklich gesagt... Nie hätte er damit gerechnet jemals so viel Mut aufzubringen. Er konnte förmlich mit ansehen wie seine Wangen immer mehr mit glühen begannen. Das war ganz und gar nicht gut. So peinlich sollte ihm das doch gar nicht sein, doch es war auch sein erstes Liebesgeständnis. Bisher hatte er nur welche bekommen, doch das hier war eindeutig anders und er konnte jetzt mehr als nur gut nachvollziehen wieso es allen immer so schwer gefallen war. Es war schwer über Gefühle zu reden und noch schwerer war es jemandem dabei ins Gesicht zu sehen. Deshalb war er auch so zufrieden, dass er das gerade nicht musste. Nur leider schien das zumindest Sato anders zu sehen der sich mittlerweile begann von ihm zu lösen. Vielleicht sollte er sich doch vergraben. Wenn er ihn so sah...
      Für solche Gedanken war es jetzt jedoch bereits zu spät. Sie sahen sich bereits an und zu seinem eigenen Erstaunen musste er feststellen, dass sich auch die Wangen des anderen verfärbt hatten. Er war also nicht der Einzige dem das alles unerwartet nahe ging. Er konnte sich also wieder ein wenig entspannen und verkrampfte sich deshalb auch nicht mehr ganz so sehr. Es fühlte sich eindeutig besser als erwartet an alles rauszulassen. Vielleicht hätte er das doch schon vor einer ganzen Weile tun sollen, aber lieber spät als nie. Irgendwie hatten sie es schließlich doch noch geschafft.
      ,,Ich kenn sie doch noch gar nicht alle. Sie sollten mir also wenigstens eine Chance lassen. Außerdem müssen sie mich lediglich akzeptieren. Ich interessiere mich schließlich nur für dich... Sie...“, merkte an und kam dabei doch nur wieder mit den Höflichkeitsfloskeln durcheinander. Es fühlte sich ein wenig merkwürdig an ihn in solch einer Situation zu siezen, doch er war immer noch ein Butler und sie hatten sich bisher lediglich umarmt. Er hatte also wirklich noch keinen Grund so verwirrt deswegen zu sein. Er musste sich einfach ein wenig zusammenreißem, dann würde das schon irgendwie klappen. Alles würde schon irgendwie funktionieren, da war er sich sehr sicher, weshalb er sich auch nicht länger das zufriedene Lächeln verkneifen konnte, dass sich langsam aber sicher auf seine Züge schlich. ,,Geben Sie uns eine Chance? Die anderen müssen mich schließlich nicht lieben, oder? Wir müssen miteinander klarkommen und wenn mich nicht alle von ihnen sofort wieder verhören wollen werde ich das schon irgendwie schaffen.“, fuhr er fort denn diese erste Begegnung war schon ziemlich einprägsam, aber nach solch einem schlechten ersten Eindruck komnte es doch eigentlich nur noch besser werden. Er musste eindeutig optimistisch bleiben schließlich grenzte schon allein diese Chance an ein wahres Wunder.
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    • Die Worte des Älteren schafften es tatsächlich kurz den Jungen Herren zum schmunzeln zu bringen.
      Obwohl er ihn nun jetzt als Personal seines Vaters Kennengelernt hstte merkte er direkt das sie sich sicher Privat wunderbar verstehen würden.
      "Nun mich gibt es leider nur zu Viert aber solange die Anderen Persöhnlichkeit dich Akzeptieren spricht für mich nichts dagegen uns eine Chance zu geben. "
      Während er so sprach wurde er doch etwas verlegen ubd fasste sich an den Nacken.
      Schließlich sprachen sie davon sich näher zu kommen und endlich wusstw er was das Sprichwort Schmetterlinge im Bauch zu bedeuten hatte.
      "Das Problem nur ist ich weiß nicht was eine Anderen Persöhnlichkeiten anstellen...Für mich ist für den Moment einfach leere...Als würde ich Ohnmächtig werden . Sie entgegen wissen alles weswegen einer diese Nachforschungen wegen den Briefen angestellt hatte.",erklährte er ihm das ganze so gut es geht.
      Behutsam lehnte er sich zur Seite um an sein Nachtisch Schublade zu kommen und nahm ein Vollbekritzteltes Tagebuch heraus.
      Er sah ihn wieder etwas ernster an und überreichte ihn dieses Buch das aussah als hätte ein Kleinkind langweilige gehabt und von außen alles bekritzelt.
      "In diesem Tagebuch dürfen die Anderen nach ihre Laune heraus schreiben. Ein Psychologe rieht mir das damit Anzufangen damit ich meine verschiedene Persöhnlichkeit besser verstehe und einorden kann. Ich vertrau es dir an...Du kannst darin blättern um sie besser kennenzulernen wenn es dir mit mir wirklich ernst ist...Dann wirst du auch nicht mehr so unagnehm überrascht sein und weißt mit wem du es zu tun hast. "
      Er konnte sich vorstellen das es kurios sein musste, fast wie bei einem Rollenspiel aber er war nicht derjenige der darüber entschied wer nun die Oberhand übernimmt.
      Sato Blätterte auf eine Seite welche die Ordentliche Schrift auf den Gelben Zettel ähnelte.
      Anstatt das dort ein Eintrag stand konnte man jeglich eine Checkliste erkennen die auflistete wie der Tagesablauf Zeitlich zu stimmen hatte.
      "Nun ich werd sie dir Grob Vorstellen, okay? Die Persöhnlichkeit die vermutlich am schwersten zu Überzeugen ist Wakai...Sie haben alle auvh ein anderen Namen und er...Trägt für gewöhnlich eine Brille. Er ist...Wie soll ich sagen ein ein Perfektionist. Ihm haben deine Briefe überhaupt nicht gefallen...", stellte er seine zweite Persöhnlichkeit den anderen Vor damit er wusste mit was er es hier zu tun hatte.
      Dann blätterte er weiter zu einer recht bunt bemalten Seite ohne viele Worte außer:
      "Die Sonne ist Warm!"
      "Ich Liebe Schokolade!"
      "Ich hasse Hausaufgaben!"
      "Mir ist langweilig. "
      Sato stellte die Persöhnlichkeit weiter vor:
      "Diese Seiten gehören Kida...Er ist vermutlich noch ein Kind oder zumindest Geistig noch sehr unreif. "
      Genauer musste der dunkel Haarige eigentlich nicht werden die viele Bunt bemalten wirren Stellen erklährten sich wie von selbst.
      "Als letztes kommt Aoki...Er ist bis auf seine Emotioalles Verhalten der Vernünftigste von den anderen also bis das er ein Fabel für Kleider hat störte mich bis her nichts an dieser Persöhnlichkeit. "
      Dabei sah er kurz auf die Seiten die einem Teenger ähnelten die von irgend einer Boygroup aus dem Fernsehen schwärmte.
      Als er kurz zu einer Ausgerrießenden Seite kam scvwieg er für einen Moment und schloss das Tagebuch.
      "Das wars...Und mich kennst du ja berreits. Naja wenn wir alleine sind kannst du das Sizen übrigens auch lassen.", sprach er wieder etwas lockerer und ließ ihn natürlich die Zeit das ganze erst mal zu verarbeiten.
      Believe Me ~

    • Er würde seine Chance bekommen? Meinte er das wirklich ernst? Das war so ziemlich das Schönste was er ihm an dieser Stelle hätte sagen können und am liebsten hätte er ihn deswegen gleich noch einmal fest an sich gedrückt. Der Moment schien gerade nur recht unpassend, weshalb er das wohl lieber erst einmal ließ. So nahe waren sie sich dann doch noch nicht, aber das konnte sich noch ändern, also würde er sich bis dahin wohl damit abfinden müssen. Er würde sowieso nicht tagein, tagaus an ihm kleben können und hatte das auch nie vorgehabt. Er hatte schließlich noch einen Job zu erledigen. Das hier war lediglich eine willkommene, unerwartete Wendung, die er mit offenen Armen empfing. Besser hätte es nicht für ihn laufen können. Er war gerade also mehr als nur zufrieden und noch dazu überglücklich. Auch wenn es gerade wieder ein wenig ernster wurde und er diese Freude wohl lieber erst einmal beiseite schob. Das was Sato jetzt erzählen wollte wirkte irgendwie wichtig, also sollte er wohl zuhören.
      Das was er ihm da gerade erzählte machte irgendwie Sinn. Der Sato den er getroffen hatte, musste eindeutig Nachforschungen über ihn angestellt haben und schien ihn auch nicht sonderlich gemocht zu haben. Er konnte das also auf eine gewisse Art und Weise nachvollziehen. Genauso die Gedächtnisausfälle. Er hatte sich schließlich an nichts erinnern können, als er wieder da war. Das war natürlich unpraktisch, doch sicher nichts mit dem er nicht klarkommen würde. Er hatte sich gerade für diesen Weg entschieden und bereits jetzt zu kneifen kam einfach nicht in Frage. Er hatte es schließlich noch nicht einmal probiert. Er sollte ihnen zumindest eine Chance geben. Vielleicht könnte er sie alle von sich überzeugen. Das hatte immerhin auch bei Sato irgendwie geklappt. Keiner von ihnen war ein schlechter Mensch. Weder sie noch er, also sollte es da wohl keine Probleme geben. Auch wenn die Tatsache, dass sie sich einen Körper teilten und alle außer Sato sich an alles erinnern konnte war doch ein wenig problematisch. Aber darüber könnten sie später noch nachdenken. Sie würden in nächster Zeit sicher nicht über Zeit miteinanderverbringen und ein, zwei weiteren Umarmungen hinauskommen, also war das ganz eindeutig noch nicht ihr Hauptproblem. Er sollte sie erst einmal alle kennenlernen, auch wenn das sicher nicht einfach so auf Knopfdruck funktionieren würde. Er sollte sich also wohl ein wenig gedulden. Aber das würde er schon schaffen.
      Zum Glück hatte Sato schon eine Art Zusammenfassung. Das war zwar nicht genau das selbe wie ein persönliches Treffen, aber ein erster Eindruck war auch schon einmal etwas. So konnte er sie zumindest auseinanderhalten. Das würde einiges leichter machen. Auch wenn es ihm nicht so ganz behagte dieses Buch durchzublättern. Es wirkte schließlich eher wie ein Tagebuch. Wer weiß also was alles dort drin stand, doch wenn Sato sich ganz sicher war, würde er es an sich nehmen. Er wollte ihn besser kennenlernen und beweisen, dass er nicht so wie die anderen war. Er würde das hinbekommen, selbst wenn es länger dauern würde. Wer sich verliebte sollte wissen, dass es nicht einfach werden würde und im Gegensatz zu der ganzen Geheimniskrämerei war das hier eine willkommene Abwechslung. Sato ein bisschen besser kennenlernen klang schön, selbst wenn es eigentlich merkwürdig sein sollte, doch da gäbe es sicher auch noch schlimmeres als das.
      Er blätterte noch einmal die Seiten des Notizbuchs durch und musste dabei feststellen, das wirklich viele von ihnen bemalt oder beschrieben worden waren. Es schienen sich wohl alle daran beteiligt zu haben, doch so würde ihm erst einmal nicht langweilig werden. Er hatte jetzt ja genug Lesestoff. Außerdem... Sato gab ihm eine wirklich große Freiheit, die ihm sofort ein nur noch breiteres Lächeln auf die Lippen trieb und die er natürlich auch sofort ausprobieren musste. Wann bekam er dazu denn sonst das nächste Mal die Gelegenheit? Solange könnte er sicherlich nicht warten, also lieber jetzt als nie. ,,Bist du dir sichr, dass ich es an mich nehmen soll? Es wirkt sehr privat. Vielleicht wollen die anderen nicht, dass ich es lese.“, äußerte er seine Bedenken, denn auch wenn Kida und Aoki sehr sympathisch wirkten konnte er gut und gerne darauf verzichten gleich noch einmal mit Wakai aneinander zu geraten. Er würde sicher das Problemkind sein, wenn es darum ging sich näherzukommen, doch davon hatte er sich nicht aufhalten lassen wollen. Also hieß es wohl Augen zu und durch. Für Sato. Da hatte er mehr als nur verdient.
      ,,Danke Sato, dass du mir damit vertraust. Ich werde dich nicht enttäuschen.“, setzte er noch hinzu, auch wenn es noch immer etwas steif und förmlich klang. Daran musste er sich erst gewöhnen, doch er hatte gewollt, dass er das wusste. Das hatte einfach noch sein müssen, wenn er ihm schon seinen Wunsch erfüllte. Er hatte sich trotz seiner Unsicherheiten auf ihn eingelassen und das bedeutete ihm wirklich eine Menge.
      "Aurora, what is love known by?" - "When it hurts to say goodbye."

      Child of Light - Igniculus & Aurora
    • Es fühlte sich auch gut an mit jemand zu sprechen der weder ein Psychologe war noch seine Eltern die glaubten mit Freiräume sowie Luxus Sachen alles wieder hinzubekommen.
      Ganz allein Muramasa hörte ihm aufmerksam zu ubd es fühlte sich nicht falsch an ihm zu vertrauen.
      Ala sein Gegenüber etwas nun locker sprach begann er zu grinsen es war wirklich eine Umstellung aber eine sehr positive.
      "Ich bin mir sicher.", bestätigte er noch mal und sah kurz auf das Buch in seinen Händen.
      "Es war sowieso schon schwer sie dazu überreden überhaupt etwas dort reinzuschreiben also werden sie dem Ding nicht wirklich nach trauern oder verärgert sein.", versicherte er stellvertretend für die Anderen Persöhnlichkeiten.
      Als ihm sein Anonymer Schreiber versicherte ihn nicht zu enttäuschen fühlte Sato deutlich wie sein Herz Luft Sprünge machte.
      Es war gut dem ganzen eine Chance zu geben ubd zu schade gewesen ihn dafür zu Feuern. Das hötte er sich niemals verzeihen können.
      Nun richtete er sich etwas auf und gab ihn ein raschen, flüchtigen aber sanften Kuss auf die Wange.
      "Ich nehme dich bein Wort, Takashi.",sprach er zum ersten mal den Anderen beim Vornamen an.
      Nachdem er stand konnte er nicht aufhören zu lächeln, es war fast so als würde er gwrade wieder ein Brief lesen nur das er gerade aus einem anderwn Grund hippelig war.
      Daran lag ganz allein Takashi.
      "Nun du wolltest mich eigentlich zum Essen rufen oder? Ich hab ziemlichen Hunger wenn ich ehrlich bin...", gestand er belustigt.
      Eigentlich wäre er noch gern länger allein mit ihm in seinem Zimmer aber irgendwann wprde sich das andere Personal fragen wo die beiden blieben.
      Für ihn war das kein Priblem nur fpr dem neuen Butler könnte das kein sonderlich gutes Licht aufwerfen.
      Zudem wurde das Pochen in seinen Kopf wieder etwas stärker ubd lange würde Sato sicher nicht mehr die Oberhand haben.
      Das essen würde er aber gern noch mitbekommen bevor er wieder ins dunkle abdriftet.
      Believe Me ~

    • Wenn die anderen wirklich nichts dagegen haben sollten, dass er dieses Buch nun hatte und auch lesen würde, dann war er beruhigt. Außerdem war er im Moment sowieso viel zu fröhlich als sich weiterhin Gedanken deswegen zu machen. Selbst wenn es sie stören sollte, ihnen würde dann schon bei passender Gelegenheit etwas einfallen und bis dahin wollte er einfach erst einmal nur glücklich sein. Das hatten sie sich beide verdient, nachdem sie heute schon eine ganze Achterbahnfahrt an Gefühlen und Ereignissen hinter sich gebracht hatten. Da konnte er auch schon einmal vergessen, dass er eigentlich aus einem ganz anderen Grund hierher gekommen war. Doch sein Hirn war gerade einfach auf Durchzug gestellt und die Tatsache, dass Sato ihn jetzt auch noch beim Vornamen nannte und ihm einen Kuss auf die Wange drückte, machte das alles nicht sonderlich besser. Wenn überhaupt ließ es seine Wangen nur noch mehr anlaufen und sein Grinsen breiter werden. Wenn das so weiterging, würde er binnen der nächsten zwei Tage sterben, weil ihm entweder das Herz aus der Brust gesprungen war oder er einen Herzstillstand erlitten hatte. Egal was es schlussendlich war, er war mehr als nur bereit dafür. Er war gerade einfach so glücklich. Es war als wären all seine Wünsche in Erfüllung gegangen.
      ,,Dann werde ich Euch wohl erst einmal bis in den Speisesaal geleiten müssen, bevor wir unser Gespräch fortsetzen können. Ihr sollt mir ja auch nicht verhungern.“, witzelte er übertrieben gestelzt und erhob sich dann endlich wieder vom Boden auf dem er bis gerade eben gekniet hatte. Da hatte einfach sein müssen, außerdem musste er in seine Butler-Rolle zurückkehren, damit wirklich niemand etwas merkte. Zum Glück hatte er nichts mehr zu tun heute und konnte seinen restlichen Abend also gestalten wie er wollte. Hoffentlich blieb das auch so und niemand fand mehr eine Aufgabe für ihn. Das wäre schrecklich, denn entweder wollte er diese Zeit jetzt an Satos Seite oder mit der Nase in dem kleinen Notizbuch verbringen, das er gerade sicher in seiner Jackettinnentasche verstaute. Dort würde es niemand finden bis er einen anderen sicheren Ort gefunden oder es zurückgegeben hatte, denn sicher sollte niemand anderes darinlesen können, also würde er zumindest darauf Acht geben, wenn ihm schon solch ein Privileg zu teil wurde. Er hatte schließlich vor ihn nnicht zu enttäuschen, also würde er wirklich alles versuchen. Dieses Geheimnis war bei ihm sicher, egal was noch kommen würde.
      ,,Wenn Ihr heute Abend noch nichts vorhabt... Vielleicht... Ich könnte noch einmal bei Euch vorbeikommen wenn Ihr wollt.“, fragte er leise und noch immer mehr als nur glühenden Wangen, als sie bereits wieder auf dem Flur standen und sich in Bewegung gesetzt hatten. Er hatte noch einige Fragen und wusste nicht ob sie ihm das Buch beantworten würde. Dieser Weg war einfach schneller. Außerdem... Jetzt hielt ihn kaum noch etwas davon ab Zeit mit ihm zu verbringen, also würde er sich dieseum Chance gewiss nicht nehmen lassen. Natürlich nur sofern er das auch wollte. Er würde ihm alle Zeit der Welt lassen wenn er diese brauchte, doch Sato war schließlich derjenige der mit dem Wangenkuss angefangen hatte. Er schien ihm also zumindest nicht abgetan. Diese Erkenntnis in Zusammenhang mit den Erinnerungen an kurz zuvor trugen nicht gerade dazu bei, das sein Kopf wieder eine normale Gesichtsfarbe annahm. Wenn überhaupt wurde es nur noch schlimmer, denn mittlerweile konnte er auch fühlen wie ihm die Ohren glühten. Keine guten Aussichten, aber vielleicht würde es noch rechtzeitig verschwinden. Darauf hoffte er zumindest.
      "Aurora, what is love known by?" - "When it hurts to say goodbye."

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