Der Schatten von Krayon (annieMyu & Kolenta09)

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    • Der Schatten von Krayon (annieMyu & Kolenta09)



      Antonio:

      Mein Herz schlug schneller als normal und ich packte ohne viel nachzudenken alles was ich auf meiner Reide brauchen würde in meinen Rucksack. Ich war aufgeregt und das konnte man mir wohl auch kaum verübeln. Ich würde eine drei Tägige Reise vor mir haben, um endlich die benötigten Informationen für meine nächste Geschichte zu bekommen.
      Mein Rucksack landete mit einem Schwung auf meinen Rücken und ich machte mich zu Fuß auf nach Krayon...

      Es war ziemlich anstrengend und ich musste mehr Pausen machen als ich anfangs erwartete hätte, doch die Vorfreude darauf, endlich in Krayon anzukommen trieb mich weiter voran. Alle in meiner Stadt hielten mich für völlig bescheuert, doch das hatten sie eigendlich schon immer getan. Mir war es mitlerweile egal geworden und ich widmete mich ganz alleine meinen Geschichten.
      Vor einem Monat hatte ich das aller erste mal vom "Schatten von Krayon" gehört und ich war sofort nur noch darauf fixiert gewesen. Lange hatte ich in Büchern nach weiteren Informationen gesucht und mit Personen geredet, die etwas davon gehört hatten, doch irgendwann reichte mir das nicht mehr...ich wollte mehr, ich wollte wissen wer sich hinter dem Schatten versteckte.
      Nach drei Tagen war ich nun endlich angekommen, es war bereits dunkel und ein dicker Nebel hatte sich auf die Straßen gelegt. Die Laternen am Straßenrand versuchten zumindest etwas Licht zu spenden und durch den Nebel hindurch zu kommen. Es wurde immer kälter, da ich mich weniger bewegte. Ich schaute mich erst einmal nach einer Unterkunft um. Es dauerte eine Weile bis ich fündig wurde. Ein kleines Hostel am Stadtrand war noch hell erleuchtet und ich trat ein. Sofort waren finserte Blicke auf mich gerichtet und das hostel wirkte auf mich eher wie ein Treffpunkt für einige Männer, die Karten spielten. Vorsichtig ging ich auf den tresen zu und einer der Männer, die am Tisch spielten, stand knurrend auf um sich hinter den tresen zu stellen. Ich wurde direkt gefragt was ich wolle und ich stellte etwas unsicher meine Frage nach einem freien Zimmer. Dies sollte ich aber wohl nicht bekommen. Ohne das eine Minute verstreichen konnte wurde ich beinahe angeschrien und aus der Tür geworfen. Noch völlig erstarrt saß ich nun auf dem Bügersteig und drehte mich zur nun verschlossenen Tür des Hostels um. Ich richtete mich langsam auf und schulterte meinen Rucksack wieder auf meinen rücken. Dies war schon einmal ein toller Anfang meiner Reise...

      Noch zwei weitere Stunden wanderte ich in der Stadt umher und klopft an Herbergen und Häusern in denen Licht brannte. Überall wurde ich so freundlich begrüßt wie im Hostel. Warum waren alle so? was hatte ich ihnen getan, das sie so mit mir umgingen. Etwas depremiert und enttäuscht lief ich durch einige Gassen. Irgendwann fand ich schließlich einen Strohhaufen, den ich für diese Nacht zu meinem Bett erklärte.
      Gerade als ich mich hingelegt hatte und meine Augen schloss hörte ich Schritte und einige Stimmen, die auf mich zu kamen. Es waren die Herren aus dem Hostel gewesen welche sich nun auf mich zu bewegten. Langsam richtete ich mich auf, wurde aber schnell auf den Boden geschmissen. Hustend stüzte ich mich auf meine Arme und sah zu den Männern auf. Zwei von ihnen durchsuchten gerade meinen Rucksack und leerten diesen vollkommen auf dem Boden aus. Mein Notizbuch zerissen sie...so fühlte sich auch gerade mein herz bei diesem Anblick an...mein Vater hatte es mir vermacht. Doch lange konnte ich nicht darüber nachdenken, denn es folgten einige Schläge und Tritte in mein gesicht und Bauch.


      @AnnieMyu
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3

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    • Kage

      Stumm zog ich mein Messer aus dem Brustkorb des Mannes, während dieser seine letzten Atemzüge von sich gab. Ich betrachtete seinen Leichnam...noch jetzt fühlte ich den Hass in mir obwohl dieser Mann nun tot war. Noch immer schweigend drehte ich mich zu der Frau herum, an deren Körper nur noch die Fetzen eines Kleides herunter hingen. Sie weinte. Hatte anscheinend auch vor mir Angst, was nichts neues für mich war. Ich zog meine Jacke aus, ging auf sie zu. Während sie nun winselte und bettelte das ich ihr auch ja nichts tat, legte ich ihr einfach nur meine Jacke über die Schultern. Etwas grob zog ich sie vom Boden auf und schupste sie in Richtung der hellen Straßen, eh ich über den Dächern verschwand. Manchmal war es schwierig ein Schatten zu bleiben...gerade in solchen Situationen. Männer die ihre Stärke präsentieren indem sie Frauen misshandeln war in meinen Augen den Tod wert, wahrscheinlich einer der Gründe warum ich wohl der meistgesuchteste Mann der Stadt war...aber auch ein Grund warum es lange keine Vergewaltigungen mehr gab.

      Wie jeden Abend lief ich über die Dächer der Stadt, beobachtete aus dem Schatten heraus die Menschen und...naja, gab auf sie acht. Wenn sie schon selbst nicht aufeinander aufpassten oder der Meinung waren sich untereinander an zu greifen musste ich ja etwas unternehmen. So war ich nunmal...
      Mit einem Buch in der Hand saß ich am Rand eines Daches. Auch wenn ich las waren meine Sinne immer geschärft und so entgang es mir nicht das sich ein Fremder in unsere Stadt verwirrt hatte. Schweigend sah ich mir den Mann an und spürte regelrecht wie mein Blut in Wallungen geriet. Ein weiterer Mensch in dieser trostlosen Stadt war für mich nur eine weitere verlorene Seele um die ich mich kümmern durfte... Am meisten hasste ich Fremde weil man eben nichts über sie wusste. Man konnte sie nicht lesen und brauchte auch lange bis man sie durchschaute. Dieser Mann scheint zwar vom äußeren her harmlos, jedoch wusste man nie was sich hinter einer schönen Fassade versteckte. Ruhig klappte ich mein Buch zu, steckte es in meine Manteltasche und folgte dann dem Herren. Ich beschloss ihn zu beobachten, zu beschatten und wie gedacht gewahr ihm niemand einen unterschlupf. Es war nichts seltenes das die Menschen hier skeptisch waren, aber nicht nur bei Neuankömmlingen...auch alteingesessene wurden stets mit skeptischen Blicken betrachtet und bei einer falschen Bewegung attackiert.

      Als er schließlich aufgab und sich auf einen Stohhaufen legte wollte ich schon das weite suchen, jedoch hörte ich dann die Schritte und seufzte nur in meine Maske rein. ,,Geht das wieder los..." Brummte ich leise in meine Maske und stellte mich dann zum Rand des Daches. 5 gegen einen...diese Kerle waren schon immer mies. Ich stellte meinen Fuß nach vorn, ließ mich zu Boden fallen und riss den Kerl der gerade den Rucksack durchsuchte mit zu Boden. Langsam richtete ich mich auf, natürlich lagen schon einige Blicke auf mir, aber das brachte ihnen nichts. Blitzschnell erschien ich hinter dem Mann der das Notizbuch zerstörte, schnappte mit sein Bein und zog es nach hinten, so das er mit dem Gesicht den Boden küsste. als nächstes ging ich zu einem der dreien die den Jungen angriffen,packte ihn im Nacken und schmiss ihn nach hinten an den nächsten Baum. Kerl nummer 4 landete mit einem Tritt in der Magengrube in der nächsten Hauswand und den Fünften traf ich mit der flachen Hand am Brustbein, setzte somit kurz seine Atmung aus und beförderte ihn dann mit einem Tritt auf die Straße. Das ganze passierte in vielleicht 5 Sekunden, ich ließ langsam etwas nach...
      Mein Blick ging dann auf den Fremden und wie ich gedacht hatte war er wirklich einfach nur ein erbärmliches Häufchen Elend. Ich legte den Kopf leicht schräg, griff in meine Tasche und warf ihm einen Schlüssel zu. ,,Sunfweg 13" stand auf dem kleinen Anhänger daran und würde den Mann in eine schäbige, kleine Holzhütte führen, aber da drinnen würde ihn niemand angreifen und ich hätte meine Ruhe. Schnell kletterte ich wieder die Hauswände hinauf, sprang über die Dächer und verschwand. So etwas musste natürlich passieren, wenn meine Bücher gerade spannend wurden...
    • Antonio:

      Ich dachte beinahe das meine Reise... beziehungsweise mein ganzes Leben nun vorbei sein würde. Doch gerade als der eine Kerl weiter auf mich zu schlagen wollte passierte nichts mehr. Ich hörte nur einige stumpfe schreie und das brechen von irgendwelchen Knochen. Etwas ängstlich sah ich auf und erblickte mit weit aufgerissenen Augen...den Schatten
      Zumindest ging ich direkt davon aus das er es sein musste. Diese Macht und leichte Arroganz die er ausstrahlte passte nur zu so einer Legende. Er war so anmutig und hatte die Herren mit Leichtigkeit zur Vernunft gebracht. Langsam schaffte ich es meinen Körper etwas aufzurichten um mich hinzusetzen. Als er mir etwas zuwarf konnte ich kaum schnell genug reagieren, fing den kleinen Schlüssel jedoch in letzter Sekunde auf. Mein Blick ging kurz in meine Hände und als ich aufsah verschwand er gerade hinter einer der Häuserdächer. Gefühlte Stunden saß ich in dieser Gasse, stand aber langsam auf und sammelte meine Sachen zusammen... zumindest die bei denen es sich noch lohnte. Mir tat alles weh und ich quälte mich langsam aus der Gasse heraus. Meine hand stützte ich durchgehend an der Steinwand der Häuser und machte mich langsam und humpelnd auf die Suche nach dem haus.

      Es dauerte doch etwas bis ich die Straße fand, was aber wohl auch daran lag das ich nicht einmal richtig laufen konnte.
      Es würde mich nicht wundern wenn mein Bein mindestens verstaucht war.
      Vorsichtig schloss ich die Tür auf und öffnete die quitschende Tür. Sofort stieg mir ein modriger Geruch in die nase. Das haus sah nicht nur älter aus, es roch auch so. Die Lichter funktionierten gerade so, auch wenn sie vor sich hin flackernden. Das Haus bestand aus einem Raum und einem Badezimmer. Eine richtige Küche fand man hier nicht, nur ein löchriges Bett, einen kleinen Tisch mit Stuhl und ein altes Bücherregal, welches meine Stimmung gleich etwas besserte. Vorsichtshalber schloss ich die Tür ab und ließ mich dann auf das Bett fallen. Ich war vollkommen erschöpft und sah mir erst einmal mein Bein an. Es war schon extrem angeschwollen und hatte sich blau gefärbt an manchen Stellen. Mein Gesicht wollte ich gerade besser nicht sehen. Da ich nichts zum verarzten hatte musste ich wohl gerade mit den schmerzen leben...
      Ich machte eine kerze an und stellte diese auf das kleine Nachttischen bevor ich das andere Licht ausschaltete. Es war auf jeden Fall besser als auf den Strohhaufen zu schlafen. In Gedanken dankte ich dem Geheimnisvollem Mann und versuchte etwas die Augen zu zu machen.

      In der Nacht wachte ich immer wieder auf, öfter als ich es eigentlich gewohnt war. Mein Bein schmerzte mehr als vorher, wahrscheinlich weil das Adrenalin weniger geworden war. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis ich endlich die ersten Sonnenstrahlen sehen konnte.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Kage

      Ich hatte mir eigentlich wirklich vorgenommen mich einfach nieder zu lassen und mein Buch zu lesen, jedoch wurde mir das anscheinend heute nicht gegönnt. Ich sah nur wie sich erneut jemand dem Fremden nähern wollte, schaltete ihn aber sofort aus bevor er ihm auch nur nah kommen konnte. Wie oft muss ich das diesen Menschen noch erklären das sie niemanden angreifen sollen...
      Langsam folgte ich dem Mann und wartete dann als er in der Hütte verschwunden war. Grummelnd betrachtete ich das Haus, hörte mich dann aufmerksam um ob irgendwo etwas passierte...aber nichts. Ich verschwand dann kurz bei mir daheim, eh ich wieder zum Häuschen zurück ging und ihm einen verband, eine Heilsalbe und noch ein paar Tabletten auf die kleine Kommode legte. Ich musste echt schnell sein, da er immer mal wieder aufwachte. Wieso machte ich mir eigentlich solche Mühe...es war wirklich sinnlos. Vor allem für so einen Fremden.
      Ich schlenderte noch die Straßen entlang und beobachtete wie die Männer ich ich zuvor vermöbelt hatte sich wieder aufrafften. ,,Verfluchter Kage." Hörte ich nur von einem. ,,Zum Teufel gehört er geschickt." , ,,DIese Pest" , dies alles waren Dinge die ich sicher schon zu oft gehört hatte und deswegen ein wenig Immun für mich wurden. Seufzend verschwand ich dann wieder und setzte mich nun ENDLICH an einen Schornstein gelehnt hin und las endlich mein Buch weiter.
      Als ich die ersten Sonnenstrahlen sah wusste ich das es für mich zeit war zu gehen, weswegen ich von den Dächern verschwand.
    • Antonio:

      Das knarren des Bettes, sowie das schmerzhafte aufkommen auf den Boden ließen mich sofort wach werden. Ich war aus dem harten Bett gerollt und lag nun, unter der Decke versteckt, auf dem harten Holzboden.
      Nach etwas murren und knacken meines Körpers schaffte ich es schließlich auf die beine zu kommen. Mein ganzer Körper wurde durch einen Schmerz durchzogen, der mich kurz in die Knie gehen ließ.
      Mir war noch immer übel von den Tritten in die Magengrube und mein Schädel schmerzte. Das einzige was es nur schlimmer machte war mein Arm, der nicht nur angeschwollen und blau geworden war, sondern auch noch kaum beweglich durch die schmerzen die aus ihm strömten.
      Ich sah mich etwas um und erkannte nun den Raum in dem ich mich befand. Gestern war es zu dunkel gewesen um etwas erkennen zu können...doch mir fiel etwas auf, was gestern definitiv nicht dort gewesen war. Langsam ging ich auf die kleine dunkle Komode zu und fand alles um meine Verletzungen zu verarzten. Schnell sah ich mich um, doch natürlich war niemand zu sehen. Ohne nachzudenken brachten mich die schmerzen dazu die Wunden zu verarzten. Es dauerte tatsächlich etwas bis ich schließlich das Häuschen verließ und mich auf den Weg in die Stadt machte. Es war auf jeden Fall lebhafter als gestern gewesen, doch die Blicke der Bürger blieben gleich.
      Einige Anhaltspunkte hatte ich mir in mein Buch geschrieben um mir die Suche zu vereinfachen. Den Schatten gleich am ersten Tag zu treffen war ein großes Glück gewesen. Es müsste ein Mann gewesen sein...ungefzmein alter und ziemlich dünn und stark gebaut, sonst hätte er die Männer niemals so umlegen und die Häuser so schnell erklimmen können.
      Doch...auf diese Beschreibung passten leider sehr viele Bewohner. Ich ging einfach auf einige Leute zu und wollte sie direkt befragen, ob sie den Schatten schon einmal gesehen hatten und fragte mich was diese berichteten.
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    • Luis Libery

      Lächelnd öffnete ich die Vorhänge meines Ladens, kippte die oberen Fenster an und stellte ein paar Blumen zurecht. Einige stellte ich nach draußen, richtete sie noch etwas her während viele Menschen schon an mir vorbei liefen und mich begrüßten. Ich war recht bekannt in der Stadt, natürlich vor allem die Damen liebten meinen Laden, aber auch dem ein oder anderem Mann durfte ich schon auf der patsche helfen wenn sie mal den Geburtstag der Liebsten vergaßen. Ich nahm mir eine Gießkanne und begann die Blumen in meinem Laden ein wenig zu pflegen, als schon die ersten Kunden den laden betraten.

      Marko Gozella

      Da es Montag war saß ich noch beim Frühstückstisch. Montags öffnete ich meine Praxis immer etwas später, einfach weil ich ein schrecklicher Morgenmuffel war. Vor allem Montags. Doch meine Ruhe wollte man mir nicht gönnen, denn schon als ich meinen Kaffee ansetzte klopfte es an meiner Tür. Ich öffnete sie und vor mir stand ein Mann mit seiner Frau. Es reichten zwei Blicke und ich wusste was passiert war...Kage konnte sich wirklich nicht zusammen reißen. ,,Gehen sie ins Behandlungszimmer, ich komme sofort." Ich würde mir nur schnell etwas anderes anziehen und mich bereit machen. Sicherlich würde es nicht bei einem verletzten bleiben...auch wenn ich wusste das dieser Schatten nie etwas ohne Grund tat war es immer ein wenig nervig wenn ich seine Opfer wieder flicken durfte.

      Kenneth Martins

      Langsam drehte ich das Schild meiner kleinen Bibliothek um und setzte mich dann wieder lautlos hinter meinen Thresen um selbst wenigstens das Kapitel meines Buches zuende lesen zu können. Ich würde mich später um das sortieren der Bücher kümmern, schließlich würde um diese Zeit niemand in die Bibliothek kommen...

      Rouven Taril

      Gähnend streckte ich mich, eh ich meine Wohnung verließ um mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Das kleine Kaffee musste vorbereitet werden und ich wollte definitiv nicht zu spät dafür kommen, sonst wäre ich meinen Job sicherlich schnell los...
      Auf Arbeit machte ich mich sofort ans Werk und stellte die Kuchen mit meinen Kollegen ins Schaufenster, deckte die Tische und putzte noch einmal über die Theke. Einige der Tische wurden noch nach draußen getragen, eh wir den Laden öffnen konnten.

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    • Antonio:

      Als ich auf den Hauptplatz kam, war ich überrascht wie lebhaft diese Stadt doch sein konnte. Die Menschen unterhielten sich und schienen mich zumindest jetzt nicht wirklich wahrzunehmen.
      Es gab viele stände die mich interessierten, doch ich hatte im Moment eh keine Zeit dazu. Die Leute schienen nicht wirklich über den Schatten reden zu wollen. Die meisten Männer mochten ihn nicht und wenn nur, da er allen half...die Frauen jedoch fanden diesen geheimnisvollen Mann sehr interessant und attraktive. Vielleicht würde ich eine Frau bekommen, wenn ich mir eine Tüte über den Kopf zog und durch Gassen rannte. Wenn das nur in der Realität so einfach wäre...ich hatte mir zwei Dinge notiert, die ich auf jeden Fall erledigen wollte. Die erste Sache stach mir direkt ins Auge. Eine Bücherreih. Dort sollte ich vielleicht mehr Informationen erhalten und oft gibt es manche Bücher nur in bestimmten Läden.
      Meine Füße brachten mich zur Tür des kleinen Gebäudes und da auf dem Schild geöffnet stand machte ich diese auf. Eine kleine Glocke ertönte und zeigte wohl das ein Kunde den laden betreten hatte.
      Ich liebte den Geruch von Büchern und atmete daher erst einmal tief ein. Vorsichtig trat ich ein und schaute mich ein wenig um.
      Ein Mann saß relativ nahe am Eingang und schien ein Buch zu lesen. Lange hatte ich das selbst nicht mehr gemacht. "Ehm... schön guten Tag" sagte ich so daß er mich hörte, doch leise genug, da es schließlich eine Bibliothek war.
      Ich wollte den Herren nicht stören und machte mich erst einmal selbst auf die Suche nach Büchern die passen könnten.
      Mir fiel jedoch auf das der Mann von der Statur her dem Schatten ähnelte. Da er saß konnte ich seine Größe nicht genau ermittelt aber Schulterbreite könnte bei ihm gut passen. Ich machte mir hierzu eine kleine Notiz, damit ich den Mann im Auge behielt
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    • Kenneth Martins

      Ich war sehr in mein Buch vertieft, jedoch störte das Geräusch der Glocke diese Tiefe ein wenig. Langsam senkte ich das Dicke Buch vor meiner Nase und erblickte den Fremden. Ich kannte so gut wie jedes Gesicht in dieser Stadt und seines wäre mir aufgefallen, also war er definitiv nicht von hier. ,,Hallo..." Sagte ich nur und folgte ihm dann skeptisch mit den Augen, zog dabei eine Augenbraue nach oben.
      Nach einiger Zeit stand ich leise auf, schlich durch die Gänge und stellte mich unbemerkt hinter ihn hin. ,,Kann ich helfen." Fragte ich recht tonlos und sah ihn auch nichtssagend an. Falls er etwas bestimmtes suchte würde ich ihm natürlich helfen, auch wenn er...naja, eben nicht von hier war. Ich war bei Fremden immer skeptisch, dass hatte absolut nichts mit ihm direkt zutun. Ich konnte ihm ungefähr in die Augen sehen und tat dies auch, um wirklich jede Reaktion bemerken zu können.
    • Antonio:

      Da ich den Mann weiterhin nicht belästigen wollte suchte ich weiter selbst nach einem passenden Buch. Etwas konzentriert keines der Einbände zu verlassen erschrak ich ziemlich und drehte mich blitzschnell um, als direkte hinter mir jemand sprach. Meine Hand ging zu meiner Brust und ich atmete tief aus. "Haben sie mich erschrocken..." Kommentierte ich nochmals meine Reaktion und beruhigte mich langsam. Nun sah ich den Mann direkt an und lächelte freundlich, was ich von ihm nicht behaupten konnte. Also leise sein konnte er auf jeden Fall...das musste ich mir besser auch notieren. "Ehm... tatsächlich ja...ich suche Bücher über bestimmte Mythen! Vor allem über...den Schatten? Haben sie sowas? Oder können sie mir vielleicht etwas erzählen, natürlich nur wenn sie Zeit hätten" fragte ich freundlich nach. Ich schämte mich nicht für diese Frage, er war wusste wahrscheinlich schon längst das ich nicht von hier kam.
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    • Kennet Martins

      Meine rechte Augenbraue wanderte wieder nach oben. Das ich ihn erschreckt hatte hätte ich ja wirklich nicht gedacht... Als er dann mit seinem Anliegen raus rückte konnte auch ich mir kein Seufzen verkneifen. Natürlich...warum auch gute Lektüre lesen wenn man sich damit beschäftigen kann. ,,Ein fremder der etwas über Kage wissen will, wie selten..." sagte ich sarkastisch zu mir selbst. ,,Folgen sie mir..." sagte ich nur während ich schon längst an ihm vorbei lief. ,,Der...Schatten wird hier von uns allen nur Kage genannt. Er taucht in der Naht auf und verschwindet wenn die ersten Sommenstrahlen die Dächer berühren...er ist der Meinung den Helden der Stadt zu spielen, wobei ich mich nicht beschweren möchte denn schließlich hat er meine Schwester vor zwei Jahren gerettet." Erklärte ich im laufen und bog dann in einen Gang ab. ,,Ich weiß auch nicht mehr als in den Büchern steht da ich mich nicht sehr mit ihm beschäftige, ich habe die Bücher nur gelesen weil ich sichergehen wollte das die...Quellen zuverlässig sind." Ich blieb an einem Regal stehen und sah ihn streng an. ,,Auch wenn ich mich nicht für ihn interessiere will ich auch nicht das falsche Dinge über ihn gesagt werden. Er hat schon viele gerettet...und dadurch das ihn niemand kennt kann ihm auch niemand etwas anhaben...und das soll so bleiben" ich deutete auf das Regal. ,,Hier finden sie alles über Sagen, Mythen und Märchen, 4 Bücher in denen Kage erwähnt wird und 1 das nur über ihn handelt. Erwarten sie nicht zu viel...dieses Buch hat gerade mal 18 Seiten." Ixh drehte mich dann herum. ,,Niemand weiß wirklich genaues über ihn....und das ist gut so." Mit den Worten verschwand ich und wendete mich wieder an mein Buch.
    • Antonio:

      Der Mann schien verwundert darüber das er mich erschreckt hatte, aber das war doch normal wenn plötzlich jemand hinter einem stand!
      Er nannte den Mann den ich suchte kage...so hieß er also in dieser Stadt? Ich folgte ihm sofort und er kannte sich hier wohl wirklich gut aus. Nebenbei erzählte er mir einige Dinge über "kage" und ich speicherte sie direkt in meinem Kopf ab "ich danke ihnen! Ich bin über jede Kleinigkeit dankbar" sagte ich als wir vor einem Regal stehen blieben und er mich hier alleine ließ. Schnell fand ich die fünf besagten Bücher und trug sie an einen der freien Tische. An diesen setzte ich mich schlug die Bücher auf und trug die Informationen in mein Notizbuch ein. Es waren viele Dinge dabei die ich bereits wusste. Nur Kleinigkeiten wie "wann er das erste Mal gesehen wurde" oder Schätzungen seines Alters waren neu für mich.
      Ich klappte die Bücher also seufzen zu und war wirklich etwas enttäuscht.
      Vorsichtig stellte ich die Bücher wieder an ihren Platz und packte meine Sachen wieder ein. Bevor ich ging drehte ich mich noch einmal zu ihm, verbeugte mich leicht und bedankte mich herzlich für seine Hilfe.

      Als ich die Tür hinter mir schloss strahlte die sonne direkt in mein Gesicht.
      Ich sah mich gerade um und wollte eigentlich in ein Cafe um eine Pause zu machen, als ich beinahe zusammen sackte vor schmerzen. Mein Magen zog sich zusammen und mir wurde etwas schwarz vor Augen. Wahrscheinlich hatten die Männer gestern Nacht doch etwas mehr angerichtet. Zudem humpelte ich schon die ganze Zeit. Mir fiel eine kleine Praxis ins Auge. Eigentlich hasste ich Ärzte doch es müsste wohl sein. Die Medizin von Lage half gut, doch sie war wohl nicht ausreichend. Ich öffnete die Tür des kleinen Ladens und sah mich um. Ein Ehepaar kam mir gerade entgegen und schien die Praxis gerade verlassen zu wollen. Ich hielt ihnen die Tür auf und hoffte das der Arzt Zeit für einen fremden hatte...oder sich Zeit nehmen wollte. Schließlich hassten hier alle irgendwie fremde
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    • Marko Gozella

      ,,Diesen Kerl sollte man wirklich mal die Leviten Lesen!" Beschwerte sich der Mann dessen Arm ich gerade mit einer Schiene stabilisierte sicherlich zum 100sten male und seine Frau stieg immer wieder mit ein. Ich sagte dazu schon gar nichts mehr, es war nicht das erste mal das ich diesen Mann verarztete und das hatte sicherlich seine Gründe. ,,So, der Arm muss stillgelegt werden für mindestens 3 Wochen, die Schiene bleibt aber für 6 dran. Das macht dann bitte 12 Goldtaler." Lächelte ich ihn freundlich an und bekam nur böse Blicke. ,,Wucher!" Schimpfte er und klatschte mir das Gold auf den Tisch, verließ dann schimpfend mit seiner Frau meine Praxis. ,,Beehren sie mich gern wieder!" Knurrte ich etwas hinterher, verdrehte meine Augen als ich...diesen blonden Mann entdeckte. Sofort nahm ich eine etwas strammere Haltung an, lächelte ihm zu und kam ihm ein wenig entgegen. ,,Guten Tag Sir." Meine Ich freundlich und sah ihm dann besorgt in die Augen. ,,Sie sind neu in der Stadt oder? Hat...der Schatten sie auch verletzt?" Ich wartete gar nicht auf eine Antwort sondern legte gleich meinen Arm um seinen Körper um ihn ein wenig zu stützen. ,,Los, das Behandlungszimmer ist gleich hier."
      Ich setzte ihn auf eine Liege und hielt meine Hand an seine Stirn um zu checken ob seine Temperatur erhöht sein könnte. ,,Wo haben sie Schmerzen?"
    • Antonio:

      Ich wurde direkt von einem sehr gutaussehenden Mann begrüßt, doch bevor ich antworten konnte half er mir ins Behandlungszimmer. Ich durfte auf einer liege platznehmen und er legte auf meine noch Recht warme Stirn "nein...der...Schatten hat mich beschützt. " Sagte ich um direkt alles klar zu stellen. Für mich war kage niemand böses, ganz im Gegenteil, ich sah ihn wirklich als einen Helden.
      Ich musste mich langsam wirklich festhalten um nicht nach hinten zu fallen. Mein Körper schien etwas zur Ruhe zu kommen, was mich ziemlich schwächte.
      "Mein Bein...und irgendwie meine Seite" ich hob etwas mein Hemd und musste selbst schlucken als ich sah wie blau sich alles gefärbt hatte. Ich hoffte einfach das kein Organ beschädigt war. Doch meine Rippen fühlten sich nicht mehr ganz so heile an, da auch das Atmen mir Probleme bereitete.
      "Gestern Abend wurde ich von einigen Männern aus der bar in die Mangel genommen...war wohl mein Gastgeschenk" lachte ich verlegen und verzog direkt das Gesicht. Lachen sollte ich mir besser verkneifen.
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    • Marko Gozella

      Beschützt also...sehr gut. Ich lächelte wieder ein wenig und betrachtete dann grob seine Seite, eh ich meinen Arm um ihn legte. ,,Legen sie sich ruhig zurück..." Ich unterstützte ihn dabei ein wenig und legte ihn auf den Rücken, hatte den Kopf aber etwas höher gelagert damit ihm das atmen leichter fiel. ,,Ich werde als erstes die Seite abtasten, dass wird jetzt etwas unangenehm." Ich knöpfte sein Hemd auf und strich mit leichtem Druck über seine Seite, fuhr die Rippenbögen sacht ab und sah dann zu ihm. ,,Da sind mindestens zwei Gebrochen..." Sagte ich und kramte im nächsten Moment in meinem Medizinschrank. Ich nahm einige Kräuter und machte aus ihnen eine Salbe welche ich in eine Dose tat, einen Teil davon verteilte ich jedoch auf seiner Seite. ,,Sie vermeiden einfach den Umgang mit Barleuten." Zwinkerte ich ihm zu und stellte die Creme auf den Tisch. ,,Die sollte gut für eine Woche reichen. Früh und Abends eincremen, das Lindert den Schmerz und lässt die Schwellung zurück gehen. Nicht schwer heben oder zu sehr Belasten, noch sind die Lungen heil." Grinste ich ihm zu und ging dann zu seinem Bein. Ich zog ihm den Schuh aus, krämpelte das Hosenbein hoch und sah schon einen leicht geschwollenen Fuß. ,,Etwas von der Salbe kann auch hierauf...ich werde den Fuß verbinden, er scheint gestaucht zu sein." Erklärte ich kurz, nahm mir einen Verband und begann ihn weiter zu verarzten. ,,Sagen sie...was fürt einen so attraktiven jungen Mann in diese trostlose Stadt?" Ich lächelte ihm dabei charmant zu und massierte sanft sein Fußgelenk, hörte ihm aufmerksam zu.
    • Antonio:

      ich war ziemlich dankbar als ich liegen konnte und atmete tief aus. In dieser Position war es wirklich einfacher zu atmen, was man mir auch direkt ansah.
      Ich nickte leicht als er mir erklärte was er vor hatte, doch es war etwas komisch als er selbst mein Hemd öffnete, doch lange konnte ich nicht darüber nachdenken, da zu viel damit beschäftigt war mich in die liege zu Krallen und meine Zähne zusammen zu beißen um nicht zu schreien.
      Ich atmete laut aus als er die Hände weg nahm und lockerte meine Hände etwas. Solche schmerzen hatte ich wirklich noch nicht erlebt...
      Der Arzt schien sich gut mit Kräutern auszukennen und auch er wanderte direkt auf meine Liste. Er war mir irgendwie bis jetzt von allen am sympathischsten...
      Bei seinem zwinkern musste ich schmunzeln "das werde ich auf jeden Fall...auf dem Markt bin ich ihnen schon die ganze Zeit aus dem Weg gegangen" ich war froh das bis auf den Rippen nichts kaputt war und eine Salbe reichen würde. "Alles klar..." Auch bei meinem Fuß hatte er schnell eine Lösung dabei und die Massage tat einerseits weh, doch andererseits fühlte sie sich auch wirklich gut an. Bei seinem Kompliment fühlte ich mich irgendwie ertappt und wurde etwas rot. "Ehm..." Kurz wusste ich nicht wie ich antworten sollte, vor allem wenn er mich so nett anlächelte "ich...bin auf der Suche nach kage! Ich bin Autor und wollte gerne ein Buch über ihn schreiben! Alles was ich bis jetzt über ihn gehört habe fand ich so interessant...doch...nun möchte ich ihn einfach so kennenlernen. Ich werde kein Buch verfassen... irgendwie habe ich das Gefühl das er ein gegenbleiben sollte und das er es gar nicht wollen würde. Aber ich möchte darum kämpfen zumindest etwas mehr über ihn zu erfahren als alle anderen...weil er mich so... fasziniert" erklärte ich ehrlich und sah dann zum Arzt "ich muss total lächerlich auf sie wirken... verzeihen sie" ich kratzte mich am Hinterkopf "aber was denken sie über kage? Beziehungsweise über den Schatten?" Fragte ich dann interessiert. "Und...wohnen sie seit ihrer Geburt hier wenn ich fragen darf? Weil wenn wir jetzt vom Aussehen ausgehen passen sie hier nun auch nicht hin?" (Im positiven Sinne natürlich xD)
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Marko Gozella

      Ein Autor also...wie interessant. Ich beobachtete ihn durchweg, diese Massage könnte ich mit verbundenen Augen machen. Als er dann sagte das er an Kage interessiert war seufzte ich ein wenig und hob meine Augenbrauen. Natürlich folgte die Frage auf die ich wartete und ich zuckte nur mit den Schultern. ,,Dank ihm hab ich gute Kundschaft." Und das war nicht mal als Scherz gemeint, es war ja wirklich so. ,,Einige haben sogar mich beschuldigt Kage zu sein...das ich bei Nacht Leute vermöbel und ihnen am nächsten Tag das Geld aus der Tasche ziehe, was ein Schwachsinn..." Ich verdrehte etwas die Augen. ,,Ixh bin Arzt, ich könnte das gar nicht mit mir vereinbaren." Schließlich habe ich einen Schwur abgegeben und ich nehme ihn ausnahmsweise ernst. ,,Und ich finde es nicht schlimm das sie an ihm interessiert sind...verlieren sie sich nur nicht zu sehr in dieser Phantasiegestalt, sonst verpassen sie vielleicht eine Gelegenheit die ihnen genau vor der Nase sitzt..." Sagte ich noch und sah ihn eine Weile ruhig an, eh ich begann seinen Fuß zu verbinden.
      Auf seine letzte Aussage hin lachte ich nur und legte kurz eine Hand an die Brust. ,,Ich fühle mich geschmeichelt." Sagte ich lachend und strich dann noch einmal über seinen verbundenen Fuß um sicher zu gehen das der Verband zwar straff aber nicht zu eng saß. ,,Ich bin schon immer hier ja. Ich habe zwar 5 Jahre in der Großstadt gelebt um zu studieren, aber meine Heimat ist hier. Ich wollte Arzt werden weil mein Vater alt ist und den Job nicht mehr lange hätte machen können, jetzt hab ich seine Praxis und bin recht glücklich damit. Diese Stadt braucht schließlich ein Arzt!'lachte ich erneut und half ihm den Schuh wieder an zu ziehen. ,,Wenn sie ihn finden wollen...tun sies einfach nicht. Kage ist...man kann ihn nicht beschreiben. Er ist ein Eigenbrötler und...würde es nie wertschätzen das jemand an ihm interessiert ist, so schätze ich ihn ein."
    • Antonio:

      Ich musste etwas schmunzeln "stimmt wohl...ohne ihn wäre ich wohl auch nicht hier, sondern eher irgendwo tot in einer Gasse..." Lachte ich verlegen und verzog immer Mal wieder mein Gesicht, wenn er den Fuß an einer falschen Stelle erwischte.
      Der Schmerz zog sich immer hoch durch meinen ganzen Körper in meinen Kopf, es war ein komisches Gefühl.
      "Ehrlich gesagt dachte ich das auch kurz...aber nur wegen der Statur und ihrer Kräuterkenntnisse...kage hatte mir letzte Nacht wohl noch was vorbei gebracht." Erklärte ich und war etwas froh als die Massage vorbei war.
      Ich war verwirrt was er genau meinen könnte. "Ich werde es versuchen...danke." ich fragte jedoch nicht nach welche Chance er meinen könnte, da ich mein Leben eh nicht mehr so als wichtig empfand. Ich war überrascht "ich hätte tatsächlich nicht gedacht das sie hier schon immer wohnen...da sie so...nett und freundlich zu mir sind" lachte ich verlegen.
      Das mit seinem Vater kam mir ziemlich bekannt vor und brachte mich zum schmunzeln.
      "Aber so wie sie über ihn reden...kommt es so rüber als würden sie ihn lange kennen" bemerkte ich und setzte meine Füße auf dem Boden ab "ich danke ihnen...ich weiß auf jeden Fall wo ich hin komme, wenn ich wieder was habe...wie viel bekommen sie?"
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Marko Gozella

      Ich lächelte ihn zu und zuckte mit den Schultern. ,,Sie sind mein Kunde, das ist meine Pflicht." Erklärte ich ihm und half ihm dann sich auf zu setzen.
      Meine Augen verkleinerten sich ein wenig, jedoch gab ich keinen Kommentar dazu ab wie gut ich Kage kannte.
      ,,Ich würde mich auch freuen sie ohne Verletzungen mal zu sehen." Sagte ich lachend, wobei es nur teils scherzhaft gemeint war. Ich würde mich wirklich freuen ihn wieder zu sehen...er war ausnahmsweise mal eine sehr interessante Persönlichkeit.
      Als es um die Bezahlung ging winkte ich nur ab und lächelte ihn wieder zu. ,,Geben sie mir 3 Gold für die Creme und damit ist es okey. Sehen sie es als Entschuldigung das sie hier so widerlich empfangen wurden." Ich war auch nicht unbedingt ein Freund von fremden, aber das man sie hier so schäbig behandelte war mir schon lange ein Dorn im Auge. So machte ich es eben....wenigstens etwas wieder gut.
    • Antonio:

      Ich wurde etwas skeptisch als er so auf meinen Kommentar reagierte und hatte wohl einen Grund mehr ihn besser kennenzulernen...so wie es schien wusste er mehr über kage als er zugeben wollte.
      "Nun... vielleicht trifft man sich in der Stadt und trinkt einen Kaffee zusammen oder so" schlug ich lächelnd vor.
      "Sie können doch schließlich nichts dafür...die Menschen hier sind halt etwas... vorsichtiger wenn ich es so sagen müsste. Ich gewöhne mich schon noch daran und weiß ja jetzt wie das hier etwas abläuft..." Es war halt sehr anders als bei mir zu Hause
      Ich drücke ihm schließlich vier Goldstücke in die Hand und lächelte freundlich "ich danke ihnen wirklich! Haben sie noch einen schönen und ruhigen Arbeitstag!" Sagte ich, hob kurz die hand und verließ die Praxis. Erleichtert seufzte ich etwas und ging dann meinen eigentlichen Plan nach. Meine Beine trugen mich schließlich zum Cafe bei dem ich direkt drei Frauen an einem Tisch auffiel. Sie musterten mich, quitschten etwas und fingen direkt an zu tuscheln. Ich hob nur eine Augenbraue und setzte mich an einen Tisch der draußen stand. Die sonne war einfach zu schön um sie auszuspeeren. Ich suchte den Augenkontakt zum Kellner und hob meine hand als ich diesen hatte, um ihm zu zeigen das ich etwas bestellen wollte.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Rouven Taril

      Wie immer war in dem Cafe viel zutun, trotzdem war es nie überrannt. Man hatte eben genug worum man sich kümmern konnte, gleichzeitig musste man sich nicht um 10 Dinge gleichtzeitig kümmern. ,,Rouven, sei so lieb und kümmer dich um den...Fremden da draußen. Mein Blick ging auf den Tisch an dem der blonde Herr saß und für einen kurzen Moment beobachtete ich ihn nur, eh mich meine Füße nach draußen trugen. Ich legte ihm eine Serviette auf den Tisch, reichte ihm die Karte und blickte zu ihm. ,,Herzlich Willkommen im Katys, kann ich ihnen schon etwas zutrinken anbieten?" Fragte ich und zückte im nächsten Moment meinen Block und Stift auf meiner Hosentasche. EIn Lächeln bekam eigentlich nie jemand von mir zu sehen, wobei man auch nicht behaupten konnte das mein Blick kalt war. Ich...sah eben einfach neutral aus die ganze Zeit. Ich mochte meine Arbeit und auch die Gäste, ich hoffte das dies zumindest etwas rüber kam. ,,Da sie neu sind empfehle ich ihnen unsere Schoko Torte, sie ist wirklich hervorragend." Ich persönlich mochte die Erdbeertorte ja lieber, aber die Schoko war nunmal die beliebteste und deswegen nannte ich einfach diese immer. Ich war nicht der größte Fan von Schokolade...aber jedem wie er will.