Das Biest in dir... [Azenia & Shio]

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    • Das Biest in dir... [Azenia & Shio]

      Wieder einmal wachte Ian mitten in der Nacht schweißgebadet auf. Er hatte diesen einen Alptraum, der ihn schon seit einigen Wochen begleitet. Doch dieses mal hatte er sich noch realer angefühlt, wie sonst.
      Ian setzte sich auf seinem Bett auf und stützte seinen Kopf mit einer Hand. "Verdammt was war das nur." Sein Kopf dröhnte, so stark das er kaum die Augen offen halten konnte. Er versuchte sich auf die Bettkante zu setzten und etwas Wasser zu trinken. Er schaute zu dem Fenster und wunderte sich warum es auf stand. "Ich dachte ich hatte es nur angekippt?" Ihm war mulmig zu Mute. Er stand vorsichtig auf und ging zum Fenster und schaute nach Draußen. Überall lagen die Mülltonnen verteilt und Autos waren demoliert. Ian war fassungslos was er da gerade sah. "Wer war das nur?"
      Er blickte auf die Straße. Er hielt sich die Hand vor dem Mund, denn was er da sah war mehr als furchtbar gewesen.
      Ein Mensch lag auf dem Boden blutverschmiert. Er regte sich nicht mehr.
      Ian war plötzlich wie angewurzelt, seine Augen waren ganz weit aufgerissen. Er sackte vor dem Fenster auf die Knie. "Nein Nein das darf nicht sein!" Ihm fehlten die Worte.
      "Ka-nn da-s mö-gl-ich sein? W-ar ich das etwa?" Ian schüttelte wild mit dem Kopf. Er kann das nicht glauben was er da sah. Seine Erinnerungen waren wie weg geblasen.

      Ian wippte zusammen gekauert auf dem Boden hin und her. Ihm gingen tausend Gedanken durch den Kopf. Nach dieser schlaflosen Nacht war Ian dennoch entschlossen, das es so nicht weiter gehen kann. Dieser Traum war diese Nacht real geworden, doch was passiert das nächste Mal mit ihm? Er hatte viele Horrorszenarien vor den Augen und er hatte große Angst das er die Menschen die er liebt verlieren könnte.

      Ian sprang am Morgen unter die Dusche und zog sich an. Er ging zu seiner Mutter nach unten in die Küche und umarmte sie von hinten. Tränen liefen ihm über die Wangen. "Was ist passiert Ian?" Ian zeigte nur auf die laufenden Nachrichten im Fernseher und schaute seine Mutter wieder an. "Ach Ian mein Schatz.."
      Sie nahm ihn in den Arm. "Es ist also Zeit", sprach sie mit einer beruhigenden Stimme. Ian nickte leicht. "Dann geh deine Sachen packen."
      Seine Mutter blieb etwas geschockt in der Küche zurück, doch sie wusste das eines Tages der Tag kam wo Ian hier nicht mehr länger sicher ist.
      Ian ging nach oben in sein Zimmer und nahm seinen Koffer und ein paar Habseligkeiten mit. Die Gitarre nahm er in die Hand und die Texte packte er in eine Tasche ein.
      Ian würde das alles hier vermissen, doch dort wo er hin soll, ist er besser aufgehoben, als in einer Großstadt.

      Seine Mutter hatte den Wagen vorgefahren und Ian stieg ein. Er lies sein Elternhaus als letztes zurück, denn auch sein Vater und sein jünger Bruder haben dem Haus schon lange den Rücken zugekehrt. Ian fuhr mit einem lachenden und weinenden Auge weg. Der Weg führte ihn in eine Kleinstadt namens Forks. Dort war es zu jeder Jahreszeit regnerisch, neblig und trüb. Ein paar einzelne Tage gab es Sonnenschein, doch das war selten der Fall gewesen.
      Forks liegt nahe eines Nationalparkes direkt im Wald.
      Seine Mutter fuhr Ian zu einem kleinen Häuschen eines Bekannten, wo er für den Anfang leben soll, bis er mit der Highschool fertig ist.
      Nachdem die beiden die paar Sachen aus dem Auto ausgeräumt hatten, betrat Ian das erste Mal das kleine Häuschen, es gab alles was man braucht und es erstreckt sich über zwei Etagen mit einem Balkon am Schlafzimmer. "Da wären wir nun", sprach seine Mutter wieder. "Ich lasse dich nun alleine mein Kind. Am Montag beginnt die Schule für dich. Die Unterlagen habe ich dir in den Koffer gepackt und das Geld was ich Jahre lang für dich angespart habe ist dort auch." Sie nahm Ian nochmal in den Arm. "Danke Mutter. Ich werde mich bei dir melden." Sie strich ihm über die Wange und ging nach draußen und fuhr zurück.

      Ian war nun ganz auf sich alleine gestellt, doch Angst davor hatte er nicht. Er hofft nur das er in dieser Stadt zu sich selbst findet.
    • Knarren, lautes in unregelmäßigen Abständen immer wiederkehrendes Knarren alter Holzdielen. Zu viel Geschwindidikeit, zuviel Schwung. Ihre Füße flogen fast über die Stufen und das mit einer Geschwindigkeit bei der es wunderlich war das sie nicht daneben trat. Mit ihrer linken Hand konnte Annalena gerade noch so das Geländer fassen und kam so, wenn auch etwas holprig am unteren Treppenrand zum stehen. "Ahhh." zischte es leise aus ihren Mund während sie die Augen etwas zusammenkniff und ihre Hand zu sich zog um den Schaden zu begutachten. Ihre sonst so blasse Haut war gerötet und ein unangenehmes Brennen durchzog den geröteten Bereich. Mit den Brandschwielen hätte sie wohl rechnen müssen. Schnelles Tempo + altes Holz und zarte, ungeschützte Haut = maximale Reibung = Brandschwielen. Die junge Frau schluckte und sah kurz nach oben. Sollte sie sie wieder rauf und sich darum kümmern? Nein. Nein, ausgeschlossen dafür war einfach keine Zeit mehr. Annalena schüttelte ihren Kopf und fischte nach ihren Kophörern die schon die ganze Zeit von den Gürtel ihrer Short baumelten. Ihre Haut würde schon schnell genug heilen wenn sie bei der arbeit war konnte sie ja noch etwas klates Wasser drüber laufen lassen. Mit diesen Gedanken steckte sie die Kopfhörer in ihre Ohren, zog ihr Handy aus der Tasche und drückte auf "play". Nachdem das Handy seinen Weg zurück in die Tasche gefunden hatte, kramte sie auch schon in den Beutel der um ihre Schulter hang nach ihren Schlüsseln. Draußen angekommen verschwanden die Schlüssel auch wieder im Beutel aber natürlich erst nachdem sie drei Mal geschaut hatte ob die Haustür wirklich zu war. Die kleinen Stufen der Veranda wurden von der jungen Dame einfach übersprungen. In Sekunden wurde ihre Schritte hastiger. Platsch. Platsch. Platsch. machte es immer wenn sie mal hier mal da dürch die letzten Pfützen rannte. Der Regen von gestern Nachmittag hatte seine Spuren hinterlassen. Doch bald würden die Sonnenstrahlen die sich darin spiegelten dafür sorgen das sie von dieser Erde verschwanden. Hmpf. Fast schon wie mit ihren Dad. Wenn man diesen Mann der sich nie um seine Tochter geschert hatte denn so bezeichnen könnte. Kein Besuch, kein Anruf, ja nicht mal eine Karte hatte sie gestern von ihm bekommen und in den nächsten Tagen würde auch nichts der Gleichen kommen. Man sagt die Hoffnugn stirbt zuletzt, aber diese Hoffnung war schon vor vielen Jahren qualvoll verendet.

      Wenn man bei Enden war, auch der Sommer neigte sich langsam seinen Ende und gab sich einmälig den Herbst hin. Außerdem fing die High School in wenigen Tagen wieder an. Wieder trat ein zarter Seuzfer über die schönen Schmolllippen der Brünette. Es war nicht so das es nichts gab worauf sie sich in der High School freun konnte, immhin begann dann auch wieder die Lacrosse-Sessiondoch viel gab es da dieses Jahr nicht. Langweilig würde es werden das neue Schuljahr. Trist, öde und stumpf. Wie sehr sich Annalena doch den Tag herbei sehnte an dem sie hier endlich raus kam. Ein kleines Glöckchen ertönte mit sanften Klingellauten als die junge Frau die Tür des kleinen Eck-Cafes am Park öffnete. "Am Rande der Welt" stand in geschwungenen Leuchtbuchstaben über der Tür. Es gab wirklich kein passenderen Namen als diesen. Forks war wirklich am Rande der Welt. "Guten Morgen." raunte eine Stimme vom Tresen. Annalena sah auf und endeckte Dean, ihren Chef der gerade die Espressotassen abtrocknete. Das junge Mädchen lächelte leicht, wenn gleich etwas müden und zog ihre Kopfhörer behutsam aus ihren Ohren. "Ja, Morgen." ob er gut war würde sich ja noch zeigen. Dean grinste breit als sie nähr kam. "Na wie war dein freier Tag?" murmelte er und legte Tasse samt Geschirrtuch ab, um ihr im selben Moment einen Teller mit Sahnetorte vor die Nase zu stellen die von einer brennenden Kerze durchborht war. Feinmotorik war wirklich nichts seins. "Jetzt Guck nichts so. Die Torte hat Judith gebacken. Iss bevor die Kerze weiter abbrennt und den ganzen Laden in brannt steckt." Annalena konnte sich ein Lächeln kaum verkneifen. Backen war auch nicht seine Stärke, das überließ er lieber ihr oder seiner Freundin. Aber Kaffee, Gott! Sein Kaffee war das himmlischte und aromatischte Gebräu was ihre Lippen je kosten durften. Sie holte Luft und pustete mit einen kräftigen Hauch die Kerze aus. "Der Tag war okay. Halt wie erwartet. Nicht mehr und nicht weniger." Sie nahm die kleine Gabel die neben der Torte auf den Teller lag und begann zu essen. "Ich muss heute nochmal in die Satdt ein Geschenk für Judith besorgen. Für den Tag muss alles perfekt sein. Du kommst doch allein klar oder?" er machte eine kurze Pause und schüttelte dann mit seinen Kopf. "Was frag ich noch so blöd. Natürlich kannst du. Wen könnte ich denn schon den Laden meiner Eltern anvertrauen wenn nicht dir. ...du hast die Kaffe-DarkChocolateMouse-Chilli Torte die sie so liebt doch nicht vergessen oder?" Ann schüttelte ihren Kopf. "Nope. Hab ich nicht. Wie denn auch wenn du mich jeden Tag dran erinnerst. Selbst wenn sie da ist." er nickte. "Ja das am Anfang der Woche war knapp." Die junge Frau stellte den leeren Teller auf den Tresen. "Wasch den noch ab bevor du gehst ja. Ich bin hinten un mach mich fertig." mit diesen Worten wischte sie die Krümel von ihren Top und leckte die Buttercreme aus ihren Mundwinkeln.

      Der Tag war recht ruhig. Wobei verschlafen traf es ehr. Das kleine Glöckchen an der Eingangstür erklang ein letztes Mal als die Brunette das Cafe verließ und anschließnd abschloss. Jetzt wo die Sonne unter gegangen war, war es beinah zu frisch für ein Top und Shorts. Aber wenigstens die Brandschwielen von heute Morgen waren besser geworden. Auch Annalena war irgendwie etwas verschlafen doch sie wollte noch nicht nach Hause. Im Gegenteil weshalb sie sich für einen Umweg durch den schönen Park entschied. Die Luft war kalt aber klar. Wenn die Wolkendecke kurz aufriss zeigte sich bereits die ersten Sterne. Obwohl der Tag so ruhig und verschlafen war lag irgendetwas in der Luft. Als würde was auch immer es war auf ein Wunder warten oder so, als ob etwas anders war oder etwas magisches kurz bevor stand.

      "In this world there are only corpses and future corpses,who cares if someone hates you...you'll both be dead one day anyway."
    • Nachdem seine Mutter das Haus verlies und Ian seine Sachen in die Schränke gepackt hatte, ging er auf den Balkon und schaute sich die Aussicht an. Die Hütte war etwas abgelegener und er konnte über Forks schauen. Sie war wirklich nicht groß, aber durch die alten rustikalen Häuser hatte die Stadt wirklich einen gewissen Charm.
      Das Wetter schien auch besser zu werden, denn als sie hier ankamen war es noch grau und regnete.
      Ian machte selbst das schlechteste Wetter was es geben könnte nicht aus.
      Er ging zurück in sein Zimmer und holte die Gitarre und ein paar Texte. Er setzte sich zurück auf den Balkon, stimmte die Gitarre etwas nach und fing an eines seiner Lieder zu spielen. Die Melodie verteilte sich über die ganze Stadt. In der Welt der Musik war Ian ganz frei und leicht. Er hatte keinen einzelnen Gedanken im Kopf, sondern spielte immer weiter.

      Später am Abend ging er in die Küche und betrachtete den Inhalt des Kühlschrankes. Da war natürlich kaum etwas drinnen, da der Vorbesitzer keine Zeit zum Einkaufen hatte. Ian packte seinen Rucksack und ging nach Draußen. Es war so gegen 17 Uhr und es war durch den Wald ringsherhum schon etwas dunkler als woanders.
      Ian ging die Straße hinunter bis zur Kreuzung. Er erinnerte sich das seine Mutter und er an einem kleinen Supermarkt vorbei gefahren sind der mitten in der Stadt lag. Ian amchte sich auf dem Weg dorthin. Die Einwohner Forks waren alle noch am Arbeiten, denn die Stadt lebt von der Holzproduktion. Jede Hand hilft der Nächsten, denn nur so bleibt die Stadt und die Häuser am Leben.
      Viele verliesen die Stadt auch schon, weil sie kaum Geld verdienen, aber es gab auch die anderen die die Stadt retten möchten. Ian empfand das als gut, denn jede kleinere Stadt sollte nicht an der Wirtschaftslage zu Grunde gehen.

      Einige Zeit später kam Ian an dem Supermarkt an. Dort fand er alles was er für die nächsten Tage braucht.
      Ian ging zurück zur Straße und schaute nach oben. Der Mond ging langsam auf und er war zum Glück nur zu einem viertel gefüllt.
      "Wenigstens habe ich für den Anfang hier Ruhe."
      Ian machte sich nun auf dem Weg zum Haus und packte alle Sachen die er gekauft hatte in die Küche. Er kochte sich etwas zu Essen und legte sich anschließend in sein Bett. Diese Nacht würde er ruhig schlafen, da war er sich ganz sicher.

      Die Nacht war wirklich ruhig und er wachte am Morgen mit einem großen Elan auf. Er zog sich seine Sportsachen an und ging nach Draußen um zu Joggen. Es gab in Forks in paar schöne Waldwege, wo es sich super laufen lässt. Ian dehnte sich bevor er los ging und steckte sich die Kopfhörer hinein, schaltete die Musik an und lief los. Heute war Sonntag und er hatte noch genug Zeit sich auf den morgigen Schultag vorzubereiten.

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    • Am nächsten Morgen riss sie ein schrilles Geräusch aus ihren Träumen. Mit einen unzufriedenen Brummen versuchte sie die Quelle de quälenden Tons aus zu machen. Es dauerte ungefähr 5 Minuten bis der Wecker endlich verstummte. Es war 4 Uhr 30. Normalerweise schliefen die Leute an einen Sonntag aus doch Ann ging jeden Sonntag vor den gemeinsamen Frühstück mit ihrer Grandma noch ihre übliche Strecke laufen. Das beudeute nicht das sie schnell aus den Bett kam oder dass sie nicht lieber liegen bleiben wäre. Dennoch erhob sich die junge Frau aus ihren warmen Bett und machte sich auf ins Bad. Als erstes machte sie den Wasserhahn auf und ließ etwas kaltes Wasser in ihre Hände laufen um ihr Gesicht darin einzutauchen. Anschließend Zähne putzen, sich etwas frisch machen, Haare kämmen und dann umziehen. Noch zwei lose Zöpfe gemacht und das Handy gegriffen.

      Draußen war es noch so klat das sie ihre rote Strickjacke zuziehen musste. Normalerweise müsste man um diese Zeit mehr anziehen als eine Leggins, T-Shirt und eine Strickjacke aber beim laufen würde ihr schon warm werden. So war das immer. Als Ann wieder einmal drei mal kontroliert hatte ob die Haustür verschlossen war, versteute sie die Schlüssel in der Jackentasche und startete ihre Playlist. Anschließend lief sie los. Die selbe Strecke wie jeden Sonnatg morgen. Es tat gut für ein paar Stunden allein zu sein denn um diese Zeit war in Forks normalerweise keine Menschenseele anzutreffen. Schon gar nicht auf den nicht so oft belaufenen Waldwegen.

      In diesen Momenten konnte Ann ihren Kopf frei machen, einfach von allen Abstand nehmen was zu viel war, alles was sie bedrückte oder sie herunter zog, woran sie klammerte. Ab und an war es einfach schön allein zu sein. Machmal war sie so in sich vertiefet das sie nicht einmal mehr die leise Musik wahrnahm die in ihre Ohren klang, die schöne Natur um sich herum vergaß ... das war schön, jedoch gefährlich. Ein Knacken erklang und riss sie aus ihrer meditativen Stille. Mit einen Mal sah die Schöne auf. Dieses Knacken konnte sonst wo her gekommen sein aber irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los auf dieser Waldlichtung nicht allein zu sein. Mit einen Mal zog sie ihre rote Kapuze tiefer ins Gesicht. Um die Zeit war nie jemand aus Forks unterwegs. Dennoch konnte es kein großes wildes Tier sein. Sollte sie stehen bleiben und nachsehen? Aber was war wenn sie Jemand verfolgte und sie diesen Jemand dann in die Karten spielte? Annalena atmete tief ein und lief schneller weiter.

      Den ganzen Weg über versuchte sie durch gleichmäßiges atmen die Panik möglichst gering zu halten. Bald schon führte der Waldweg zu einen kleinen Bahnübergang andem bereits das Lautsignal erklang, weloches verriet das gleich ein Zug kommen würde. Nun blieb ihr wirklich nichts anderes übrig als stehen zu bleiben. Zumindest auf der stelle stehen zu bleiben. Dennoch entschied sie sich in Bewegung zu bleiben. Es dauerte nicht lang da war sie nicht mehr allein am Bahnübergang. Da war also tatsächlich hier gewesen. Unglaublich. Seit 7 Jahren schon ging Ann meist immer so früh laufen und sie hatte noch nie Gesellschaft gehabt. Da der Unbekannte nehben ihr keine Anstalten machte ihr gefährlich zu werden entspannte sich die junge Frau zunehmend.

      Jetzt erlaubte sie es sich doch ab und an zur Seite zu schielen. Wer mochte das denn sein? Es war ein junger Mann, gut gebaut und sein Körper war athletisch aber dennoch schnittig. Außerdem musste er bei den gleichmäßigen Schritten und gleichbleibenden Schritttempo über eine gute Ausdauer besitzen. Dieser Kerl ging nicht zum ersten Mal laufen. Nun blieb sie tasächlich stehen. Das Lautsignal war immernoch aus weiterer Ferne zu hören, der Zug jedoch noch lange nicht in Sicht. Im schlimmsten Fall würde es 10 bis 15 Minuten dauern bis der Zug kam. Annalena beugte sich etwas vor und ging in Dehnübungen über. Sie war sich realtiv sicher diesen jungen Mann niemals vorher gesehen zu haben. Forks war recht klein und auch wenn man nicht immer jeden kannte, das Gesicht des oder der Anderen hatte man immer schon einmal irgendwo gesehen. Die Schöne wand langsam ihren Blick ab. Sie lief so früh um allein zu sein und etwas Luft zu bekommen, nicht um mit Fremden anzubandeln. Bei diesen jungen Herren würde es wohl ziemlich das Gleiche sein. Entweder das, oder er war ein wahrer Sportjunkie oder er wollte in Form kommen (was bei seiner Form jedoch nicht nötig war), oder er war schlichtweg verrückt. "Ich ...Ich hätte nicht gedacht vor den ersten Tee auf einen anderen Menschen zu treffen." meinte sie schließlich und sah mit leichten lächeln zu den Fremden auf. "Ich laufe die Strecke um diese Uhrzeit schon seit 7 Jahren und mir ist das noch nie passiert. Das ist... irgendwie ungewohnt."

      "In this world there are only corpses and future corpses,who cares if someone hates you...you'll both be dead one day anyway."
    • Ian machte sich nichts draus ganz alleine im dunklen Wald joggen zu gehen. Für ihn war das alles ganz normal, denn er liebt die Wälder.
      So früh am Morgen war noch kein Mensch in Forks unterwegs, das war sehr beruhigend für ihn. Die Waldwege waren zum Teil gut befestigt, sodass man problemlos darüber laufen konnte, ohne über Unebenheiten zu stolpern.
      Ian machte an einer Bank eine kurze Pause und baute noch ein paar Übungen ein. Die ersten Vögel fingen schon an zu zwitschern und es wurde allmählich etwas heller hinter dem Berg.

      Ian atmete tief durch, bevor er den Weg weiter entlang lief. Er kam an einer Waldlichtung an und bemerkte plötzlich das er nicht alleine war. Etwas weiter vor ihm war eine andere Person gerade am Joggen. Ian war überrascht, das es hier in Forks jemanden gibt der um diese Zeit joggen geht. Die Person hatte Ian wohl nicht bemerkt und so lief auch Ian den Weg entlang weiter.
      Es war sehr schön hier, das musste er zu geben, besser als in der Großstadt. Keine lauten Straßen, keine großen Menschenansammlungen, keine Hochhäuser, einfach nur Ruhe. Genau das was Ian zur Zeit braucht.

      Ian lief weiter und bemerkte das ein Bahnübergang seinen Weg kreuzte. Die Person hatte ebenfalls schon vor den Schranken halt gemacht und lief auf der Stelle um warm zu bleiben. Ian lief auf die Schranken zu und blieb ebenfalls davor stehen. Er wollte die Person nicht stören, daher schwieg er und lief auch auf der Stelle um in Bewegung zu bleiben. Jetzt im August war es zwar etwas wärmer wie sonst, doch so früh am Morgen waren es gerade mal 3 Grad. Ian ist aus Amerika zwar anderes gewohnt, doch in seinen Sportsachen kann er das ganze Jahr joggen gehen.
      Ian schaute zu der Person vosichtig hinüber, da es schon interessant für ihn war zu wissen wer da neben ihm steht. Er sah eine junge Frau die in seinem Alter war. Sie war relativ schlank, aber dennoch sportlich. Ian machte sich aber nichts aus der Sache das eine Frau um die Zeit unterwegs war, denn er hatte nicht die Absicht am frühen Morgen jemanden aufzureißen, das war auch so nicht seine Art.

      Es würde wohl noch etwas dauern bis der Zug die Gleise überfuhr und Ian vesuchte ein paar Liegestütze zu machen.Der Boden war unter seinen Händen zwar sehr hart und auch steinig, doch das machte ihm nichts aus. Er wollte die Frau auch nicht damit beeindrucken, er wollte nur warm bleiben.
      Er richttete sich wieder auf und dann fing die Frau nun doch an zu sprechen und ihn anzulächeln. Ian sah der Frau in die Augen, wie diese doch waren, selbst wenn sie die Kapuze tief in ihr Gesicht gezogen hatte.
      Ian lächelte zurück und war plötzlich ganz verlegen.
      "Entschuldigen Sie ich hoffe ich habe Sie nicht erschreckt, als ich plötzlich hinter Ihnen aufgetaucht bin. Ich bin gestern Nachmittag erst in diese Stadt gezogen, daher können Sie mich ja noch nicht kennnen" Ian dehnte sich ein wenig bevor er fortfuhr. "Für mich war es auch ungewohnt jemanden um diese Zeit in einem Wald anzutreffen, noch dazu eine Frau. Aber es freut mich das es doch noch Menschen gibt die so früh aus den Federn kommen." Er lächelte wieder.

      Der Zug näherte sich langsam den Bahnübergang und fuhr darüber. Die Schranken öffneten sich und das Signal verstummte. Es wurde langsam hell und die Sonne bahnte sich ihrem Weg hinter dem Berg nach oben. Es war ein schöner Anblick, irgendwie fast romantisch.
      "Ich sollte dann mal weiter laufen, damit ich noch Zeit für andere Dinge habe. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch. Bis die Tage." Ian winkte der Frau lächelnd zu bevor er sich schnellen Fußes weiter dem Weg entlang machte.
      Ian bildete sich auf diese Begegnung nichts ein, es war doch ganz normal das man auch mal eine Frau beim Joggen traf. Oder etwa nicht?
    • Verrückt traf es wohl besser. Irgendwie kam sie sich wirklich dumm vor. Immerhin musste es ziemlich merkwürdig sein jemand völlig Fremdes einfach so anzusprechen, obwohl es beinah so schien als wollte dieser Fremde kein Gespräch anfangen. Oh Man... wenn sie jetzt die Zeit zurück drehen könnte... Hm? Moment mal? Innerhalb von Sekunden hob die brünette Schönheit ihren Kopf und sah zu den Fremden herrüber. Eigentlich hatte Annalena etwas anderes erwartet. Das ihr Gegenüber ganz darauf einging oder nur etwas genervt darauf hinwies, nicht angesprochen zu werden. Aber das...ja, das hatte sie nicht erwartet. Unterbewusst formten sich ihre Lippen zu einen zarten Lächeln. Was für eine Überraschung. Ach das war es also, gestern erst her gezogen. Desshalb war da plötzlich jemand der so früh im Wald laufen war. Erst jetzt wo dieser junge Mann mit ihr sprach wagte es Ann in sein Gesicht zu sehen. Kurzes kastanienbraunes Haar in Kombination mit bernsteinfarbenen, fast schon goldenen Augen. Und ein beinah markelloses Lächeln. Fast schon wie die Idole aus den Teeniezeitschriften junger Mädchen. "Ach das geht schon. Ich glaube sie hätten schon mitbekommen wennich die Flucht ergriffen hätte." zunächst war da nur ein Grinsen ihrerseits was jedoch in zarte Kicherlaute über ging. Im Nachhinein kam sich die junge Frau echt blöd vor. Und sie dachte es wäre ein wildes Tier oder ein Massenmörder. "Hm? Bitte?" Vor allem eine Frau? "Was soll denn das heißen?" Annalena holte schnell tief Luft und stämmte ihre Hände in die Seite. "Ich kann mich sehr gut verteidigen sollte das nötig sein." Also wirklich.

      Da war wieder was, ein Geräusch wie ein Rattern. Für einen kurzen Moment wendete sie sich von den Läufer ab und sah den Zug auf sie zu kommen. Kaum war dieser an den Beiden vorbei gesaust gingen auch schon die alten, angerosteten Schranken auf. "Ähm ja, ihnen auch." Sofort machte sich der andre Läufer auf den Weg. Ann blieb zunächst nur irritiert lächelnd stehen und hob die Hand als wolle sie zum Abschied winken. Bis die Tage? Woher wollte er denn wissen das die zwei sich wieder sahen? Außerdem wusste er noch nicht mal wirklich wie sie aussah oder wie sie hieß, wie wollte er da. "Ah, Moment. War-" Mit einen Ruck setzte die Schöne zum Sprint an und ließ den jungen Mann hinter her. "Bis zum Stadttor muss ich doch in die selbe Richtung." noch ein ... zwei ....drei ...fünf große Sätze dann hate sie ihn eingeholt. "Warum laufen wir die letzten Meter nicht zusammen? Entweder das.. oder ich muss sie überholen weil meine Sportlerehre es nicht anders zu lässt. Ich würde mich auch auf ein Wettlauf die letzten 100 Meter einlassen."


      Am Stadttor trennten sich wirklich endgültig ihere Wege. Bis nach Hause hatte Annalena jedoch keine weitere Pause eingelgt. Das hatte zum einen etwas mit der Sportlerehre zu tun, zum anderen brachte dieses Trining ja sonst nie etwas und zu guter Letzt wollte sie ihre Großmutter nicht länger warten lassen. Immer wenn sie vom Laufen kam hatte Linda längst Tee für ihre Enkelin angesetzt und bereits einige Kompunenten des Frühstücks angesetzt. Die Läuferin rang nach Luft als sie durch die Haustür trat und sich sogleich auf die Treppenstufen sinken ließ. Ihre Begegnung von gerade eben war ihr immernoch im Gedächtnis geblieben. Weil es gerade erst passiert war, weil ihr soetwas noch nie wiederfahren war und... ja, man musste ja nicht immer für alles einen Grund haben. Mit einen tiefen Atemzug erhob sie sich und schloss die Tür ehe sie nach oben in die Küche lief, wo ihr Tee schon auf sie wartete.

      "In this world there are only corpses and future corpses,who cares if someone hates you...you'll both be dead one day anyway."
    • Ian lief im gemütlichen Tempo weiter Richtung Stadttor, aber er war gleich nicht mehr alleine. Die junge Frau von eben kam hinter ihn hergewetzt. Er lieg auf der Stelle und drehte sich zu ihr um. "Hey immer langsam, nicht das Sie mir noch umfallen und ich sie reanimieren muss." Ian fand den Gedanken irgendwie lustig. Er wartete bis die Frau ihn eingeholt hatte. "Ach Sie wollen also auch schon zurück nach Hause?" Ihm muss doch bewusst sein das die junge Frau sicherlich eine Familie hat die auf sie wartet. "Ihre Eltern werden wohl mit dem Frühstück auf Sie warten nehme ich an." Ian musterte die junge Frau. Es wäre zu schön gewesen würde er endlich ihr richtiges Gesicht sehen.

      Sie liefen beide im gleichmäßigen Tempo Richtung Stadttor und hörten jeweils weiter Musik aus ihren Kopfhörern. Die Sonne war mittlerweile aufgegangen und es sah so aus als ob der Tag heute zu einem der schöneren Tage von Forks werden könnte. Weit und breit war keine Wolke zu sehen.
      "Es wird wohl heute schön werden", sprach er mit einer sanften Stimme zu ihr. Sie erreichten das Tor nach wenigen Schritten. Ian drehte sich noch mal zu der Frau um und verabschiedete sich. "Es war mir eine Ehre nicht alleine joggen zu gehen. Ich hoffe man sieht sich." Er wollte gerade auf dem Absatz kehrt machen, bevor er sich nochmal zu irh umdrehte. "Ach übrigens mein Name ist Ian." Er zwinkerte und lächelte der Frau zu und lief nach Hause.

      Ian hielt zwischenzeitlich noch am Bäcker der Stadt an um sich ein paar leckere Sonntagsbrötchen zu holen, bevor er sich den steilen Weg zu der Holzhütte aufmachte.
      Als er ankam war es mittlerweile gegen 7 Uhr. Er schloß die Tür auf und zog sich seine Sportschuhe aus. Er legte die Brötchen in der Küche ab und lief eilig die Treppen nach oben in das Badezimmer. Er zog sich aus und warf die Sportsachen in die Waschmachine. Er sprang unter die Dusche. Das Wasser war angenehm warm und es prasselte auf seinen durchtrainierten Körper hinunter.
      Für jeden Sportler war das eine Wohltat nach dem Training.
      Ian band sich nach dem Duschen ein handtuch locker um die Hüfte und ging hinunter in die Küche. Er setzte den Kaffee an und machte sich noch ein paar Rühreier zum Frühstück. Die Küche war recht klein und simple aufgebaut. Dort fand Ian schnell einen Teller, Besteck und ein Brotkörbchen. Ein Tablett lag ganz oben auf einem Regal, wo er aber durch seine Körpergröße locker dran kam. Er packte alle Sachen dadrauf und ging damit in das Wohnzimmer, welches sich gleich daneben befand.

      Er stellte alle Sachen auf einen kleinen Tisch und legte das Tablett auf den Hocker neben der Couch. Ian machte sich nun auf dem Weg nach oben um sich ein paar Sachen überzuwerfen. Heute war ihm mal nach einem lockeren Shirt und einer kurzen Jogginghose.
      Die Kaffeemaschine piepte und er ging wieder schnellen Fußen die Treppe hinunter in die Küche. Er nahm sich einen Becher aus der Vitrine und goss sich den Kaffee ein. Ein kleiner Schuss Milch wanderte ebenfalls in den Becher. Dann ging er zurück zum Sofa und setzte sich hin. Er schaltete nebenbei den Fernseher ein, bevor er sich sein Brötchen aufschnitt und nach Lust und Laune belegte.
      Das Rühreri lies er sich ebenfalls schmecken. Im Fernseher kam um diese Zeit nicht allzu viel spannendes, da Ian ja eh kaum fern sieht, war das für ihn auch nicht schlimm.

      Nach einiger Zeit war das Frühstück beendet und Ian machte sich ans Aufräumen und Abschwachen des Geschirres.
      Er stellte die Sachen zum Trocknen auf einen Vorrichtung und nahm den Wischlappen um im Wohnzimmer den Tisch abzuwischen. Er ist meistens sehr ordentlich, kann aber auch je nach Tag sehr chaotisch sein.
      Bei dem schönen Wetter wollte er nicht in der Hütte bleiben, sondern den letzten Tag vor Schulbeginn in vollen Zügen genießen.
      Er nahm sene Gitarre und eine Tasche mit Zetteln und Stiften und zog sich anschließend seine Schuhe an.
      Nicht weit von seiner Hütter gab es einen schönen Aussichtspunkt, wo er heute gerne an einen neuen Song arbeiten möchte.
      In der Schulzeit würde er dafür sicherlich keine Zeit mehr finden.

      So machte sich Ian auf zum Aussichtspunkt. Es waren nur ein paar einzelne Wanderer unterwegs, die ihn aber nicht störten.
      Er sah eine Bank und setzte sich dort hin. Er packte seine Gitarre aus und stimmt sie wieder etwas nach.
      Er nahm einen Stift und ein paar Notenblätter aus der Tasche und legte sie auf die Bank.
      Nun fing er an eine Melodie zu spielen. Es sollte etwas ruhigeres werden, etwas was zu dieser Stadt passte.
      Ian krizelte ein paar Noten auf seine Blätter und ging nach und nach die Melodie noch mal durch. Ein paar kleine Änderungen müssen hier und da auch noch gemacht werden. Die Ruhe um ihn herum war etwas wunderbares, denn in Washington konnte er kaum richtig über seine Texte nachdenken, wie hier. Alles um ihn herum war inspirierend.
      Die Aussicht über Forks war auch nicht schlecht. Die Sonne schien über die Wälder und Seen von Forks. Für Ian war dieser Tag seit langem wieder etws besonderes. Erst begenete er einer jungen Fremden und dann war er hier und konnte sich endlich wieder seiner Musik wittmen. Schöner kann das Leben dort nicht sein.
      Doch auch wenn es alles so schön für ihn scheint, so hegte er dennoch den Gedanken daran was beim nächsten Vollmondabend passieren würde..
    • Na sowas, also doch Kontackt freudig. Wer hätte das gedacht? Nun gut Forks war nun nicht die fremdenfreundlichste Stadt und wenn man hier neu war... "Hm? Oh nein. Naja...nicht so ganz. Es gibt da schon jemanden der auf mich wartet." Bei diesen Worten musste sie schmunzeln. Ihre Großmutter musste nicht nur zum Frühstück auf sie warten. Auch wenn die Zwei nur neben einnander her liefen und keiner auch nur ein weiteres Wort verlor, war es überaschend angenehm die letzte Strecke nicht allein zu laufen. Auf Grund der langen Stille hätte Ann nicht geglaubt das man sie vor den Abschied noch einmal ansprach, erwiederte auf die Aussage jedoch nur ein kleines Lächeln. Und dann kam er auch wirklich der Abschied. "Ja das war ein ganz besonderes Vergnügen. Vielleicht kreuzen sich unsere Strecken ja nächste Woche." Damit war die Sache für sie eigentlich erledigt, für ihn aber anscheind noch nicht. "Pff. Spinner." murmelte sie leise und hab ihre Hand zum Abschied. " Oh." Da war ja noch was. "Annalena!" rief sie Ian noch hinter her. "Ich heiß Annalena!"


      Der Tag zog sich ab dieser Begegngung fast schon wie ein zäher Kaugummi. Nichts als gähnende Langeweile und trister Alltag. Nach den Mittag dann machte sie die junge Dame für die Arbeit fertig und machte sich, wie gewonnt hektisch, auf den Weg. Wieder durch die Straßen der Stadt und dann durch den Park. Vorbei an den großen Brunnen, den Skulpturengarten, den Aussichtspubkt und... mit einen Mal stoppte Ann. "Hm?" Da war doch was... nur ganz leise aber... das waren... Gitarrenklänge. Normalerweise hätte sie auf den Weg zum Park (und damit zur Arbeit) zu gelangen, zwar die selbe Steigung entlang laufen müssen die auch zur Aussichtsplatform führt, doch eine Abzweigung darunter nehmen müssen um wieder nach unten auf den Weg zu gelangen der in den Stadtpark mündete. Eine ganze Minuten stand sie dort an der Weggabellung und überlegte was sie tun sollte.

      "Na da haben sie sich jetzt aber ganz schön verspielt." Meinte die brünette Schöhheit grinsend als sie sich auf die Banklehne lehnte und zu ihrer Bekanntschaft von heute Morgen herunter beugte. Sie hatte es einfach nicht lassen können. Seit einiger Zeit hatte sie keinen Straßenmusiker mehr gehört und dann niemand der so fähig mit seinen Instrument umgehen konnte. Mit einen Mal zuckte sie kurz zusammen. Heute Morgen hatte ihre Kapuze ihr noch etwas von Anonymität verliehen. Aber jetzt konnte er nicht nur ihre schokobraunen Haare sondern auch die meerblauen Augen sehen. Und das brachte die junge Dame schon ganz schön aus der Fassung. Ann schluckte und sah zum Himmel. "Aber das... war wirklich schön. Sie scheinen wirklich Talent zu haben." Sie selbst hatte einst die Lidenschaft zu der Musik geteilt, genaquso wie ihre Mutter. Doch seit den Tod von Jolina hatte ihre Tochter kein Instrument mehr freiwillig angerührt dabei hatte auch sie das Talent dazu. Dafür wand sie sich mit den Jahren den Lacrosse hin. "Welche Überraschung wohl noch in ihnen steckt..." Wenn sie nur gewusst hätte wie viel schmerzliche Wahrheit in ihren Worten steckte. "Die Mädchen hier in der Stadt werden sie sicher sehr mögen." Für einen kurzen Moment sah sie zur Bank und iher Laufbekanntschaft herrab. "Nach den D würde sich ein A-Akkord gut machen." Wie gern sie noch bei dieser Bank geblieben wäre aber da war ja noch was... "Oh verdammt! Ich muss ja los! Man sieht sich." Zumindest hoffte sie das. Und schon war sie auch wieder los gesprintet und genauso schnell verschunden wie sie gekommen war. Es war ein wahres Wunder das Annalena es mit nur 5 Minuten verspätung zur Arbeit schaffte. Was für ein verrückter Tag!

      "In this world there are only corpses and future corpses,who cares if someone hates you...you'll both be dead one day anyway."
    • Ian verspielte sich tatsächlich als hinter ihn jemand auftauchte. Er war so in Gedanken und erschreckte fast.
      Er sah die junge Dame an und wusste nicht wer sie war. "Ähm kennen wir uns?" Als er sie noch näher betrachtete und in ihre Augen sah, wusste er das vor ihm gerade die geheimnissvolle Fremde war. "Oh. Sie sind es also." Ian war leicht verlegen, er hatte ja keine Ahnung was für eine Schönheit sich unter der roten Kapuze verbarg. Sie sah wirklich wunderschön aus. Ihre Haare und ihre tollen Augen. Sie war zum Anbeißen.
      Er lächelte sie an, nachdem er sie gemustert hatte.
      "Danke fürs Kompliment, ich bin froh das es hier so ruhig ist, sodass ich meiner Musik freien Lauf lassen kann. In der Großstadt wo ich her komme war das nicht gerade so einfach." Er schaute nach oben und musste leicht kichern als sie das mit den Mädels sagte. "Haha nein. Ich mag zwar nicht schlecht aussehen, aber ich geb darauf nichts." Im Grunde waren ihn die Mädchen egal, die jeden Kerl hinterher rennen, der ein gutes Aussehn hatte. Er mag lieber Mädchen mit einem tollen Charakter, so wie ihrer es war.
      Welche Talente in ihn stecken, sollte die schöne Fau nicht mitbekommen, denn so ein tolles Talent ist es nun wirklich nicht. Sie wird es wohl kaum schön finden wenn sie wüsste das sich der Schöne in einer Vollmondnacht in ein Raumtier verwandelt und unschuldige kleine Mädchen frisst. Das klang für Ian fast so wie Ritkäppchen under böse Wolf. Ian versuchte irgednwas zu finden was sie vielleicht mögen könnte. "Naja Kochen kann ich sicherlich auch gut, aber die Musik ist und bleibt mein größtes Talent." Er sah sie an und lächelte. "Ähm Annalena war der Name oder? Ich habe es noch aufschnappen können. Freut mich jeden Falls sehr dich kennen zu lernen." Er streckte ihr die Hand zu.
      Er spielte die Melodie noch einmal und als sie dann auch noch ihren Senf dazu gab, fand das Ian irgendwie niedlich. "Ach kennt sich da jemand mit Musik aus?" Ian grinste ihr frech zu. "Ich werde darüber nachdenken und vielleicht tausche ich das D wirklich mit einem A."
      Das Mädchen schien sich verabschieden zu wollen und Ian stand schnell auf. "Ja danke bis bald und einen schönen Tag noch." So schnell war sie wieder verschwunden. Ian grinste leicht verlegen. "Sie ist schon ganz schön anders, aber auch süß."
      Er mochte es das sie nicht so war wie alle anderen und hoffte darauf das er sie bald wiedersehen würde.

      Der restliche Tag verlief ruhig bei Ian. Eigentlich fast schon langweilig, aber die Ruhe vor dem Sturm war Morgen sowieso vorbei.
      Auch der Tag X rückt immer näher. Er machte sich jetzt schon wieder viele Gedanken darum was er für Chaos anrichten würde. Er muss sich unbedingt die Woche auf die Suche nach einem Platz im Wald machen, wo er seinen Wandel durchführen kann, ohne das jemand verletzt wird. Die Stadt ist zu schön um sie zu zerstören, doch die Kontrolle verlor Ian sowieso immer darüber.
      Er hatte also keinen Einfluss über das was geschehen wird. Die Szenen was er am Morgen seiner Abfahrt vor seinem Fenster sah war schlimm genug. Aber hier hatte er wenigstens niemanden der ihm zu Nahe stand. Das war vielleicht ein kleiner Trost für ihn.
      Ian machte sich noch etwas kleines zu Essen. Richtig Hunger hatte er aber nicht.
      Er ging später ins Bad, putzte sich die Zähne und zog sich bis auf die Boxershorts aus. Er legte sich auf sein Bett und stellte sich noch den Wecker für morgen früh. Die Nacht war für ihn wieder etwas schlaflos. War es etwa die Aufregung wegen der neuen Schule, oder war es etwas anderes was ihm nicht schlafen lies?
    • Vielleicht war es etwas zu forsch und vielleicht kam es etwas aufdringlich herüber aber Annalena konnte einfach nicht anders. Nicht bei der schönen Melodie. "Oh, naja noch nicht so richtig. Aber... etwas." Und ehrlich gesagt kannten sie sich nicht besonders lang. Wenn man das überhaupt als kennen bezeichnen konnte. Die junge Frau lächelte unschuldig. Ihr Lächeln musste ja genau genommen alles sein was er von ihren Gesicht gesehen hatte. Genau das schien er gebraucht zu haben um auf die richtige Spur zu kommen. Wieder ließ sie sich geduldig von ihren Gegenüber musten, achtete aber darauf das sich ihre Blicke nicht kreuzten. Das würde sie nur verlegen machen, sie im schlimmsten Fall sogar erröten lassen. Dabei hatte sie selbst nur die besten Gene ihrer Eltern abbekommen. Oder viel mehr die ihrer Mutter. Die schlanke, leicht sportliche Figur, die langen, etwas welligen vollen Haare, die großen meeresblauen Augen, die weiblichen Kurven, die vollen roten Schmolllippen. Lediglich die schokobraune Haarfarbe und den hellen jedoch leicht angebräunten Teint, den hatte ihr ihr Vater ermöglicht. Das alles machten sie zu einer waren natürlichen Schönheit. Jedoch war Annalena recht eigen und nicht immer einfach. Für die Menschen die heutzutage im Internet nur schnell nach links oder rechts schweiften, oder sich kaum Zeit nahmen die wirkliche Schönheit der Dinge zu erkennen war sie jedoch viel zu unscheinbar oder zu kompliziert.

      "Das war kein Kompliment. Ein Kompliment wäre es gewesen wenn ich es nur gesagt hätte um Ihnen zu schmeicheln. Das war eine Einschätzung und meine ehrliche Meinung. Nichts weiter." Ann machte eine Pause. Sie holte zwar tief Luft und setzte zum sprechen an, ließ es dann aber bleiben sie wollte Ian nichts madig reden. Für sie war das alles mehr ein Fluch als ein Segen und sie sehnte den Tag herbei an dem sie wieder hier raus kam. Bei seiner nächsten Aussage musste sie breit Grinsen. "Ach ja? Wirklich nicht? Und was war das heute Morgen als sie sich verabschiedet haben? Ich hab genau gesehen wie sie mir zugezwinkert haben." Beendete sie ihren Satz und streckte den jungen Herren für ungefähr 3 Sekunden die Zunge heraus. Stille machte sich zwischen ihnen breit. Fast so wie heute morgen. Nur dieses Mal war es echte Stile. Keiner von beiden hatte seine Musik im Ohr oder der Gleichen. "Oh. Kochen können sie also auch." sie begann erneut ein Lächeln aufzusetzen. "Soso~ ein wahres Wunderkind aus der Großstadt also." Annalena sah zu Ian zu Seite und konnte sich das Kichern nicht verkneifen. "Ach ich zieh sie doch nur etwas auf. Sehen sie es einfach... als eine Art Willkommens-Ritual an." Damit musste der Schönling wohl klar kommen, es würden ihn sicher noch genug schöner Mädchen und Speichellecker hinter her laufen.

      Als sie ihren Namen hörte sah sie verwundert zu den Gitarrenspieler herüber, musste jedoch so gleich lächeln. "Ja, freut micht auch... Ian." Wenn es eines gab was man bei ihren Anblick nicht sofort vermutete, dann war es ihr überaus fester Händedruck. Bei sowas war die junge Frau nicht gerade zimperlich. Man musste ja wissen was man wollte und um dies richtig rüber zu bringen stand und fiel alles mit einen festen Händedruck. Genau diesen legendären Händedruck bekam nun auch Ian zu spüren. Er schchein dies jedoch recht gut verkraftet zu haben. "Ich kenne mich sogar so gut aus das ich hören kann, dass deine H-Seite leicht verstimmt ist. Also werd' mal nicht frech." Gab sie frech grinsend von sich und ließ sich mit Schwung neben Ian auf die Bank gleiten. "Gib sie nur her wenn du dich traust. Außer du willst nicht das dich ein Mädchen an die Wand spielt." Wie gern wäre sie dort nur sitzen geblieben. Wie gern hätte sie auf der Gitarre gespielt doch in Anbetracht dass sie eigentlich ganz woanders sein müsste... war ihr das nicht vergönnt. "Ja, bis bald." Hatte sie noch lächelnd gerufen ehe sie sich schlussendlich von Ian abgewandt und den Schönling auf seiner Bank sitzen lassen hatte.

      Am nächsten Morgen fiel es ihr schwer überhaupt in die Gänge zu kommen. Dabei hatte sie eigentlich recht gut geschlafen. Nachdem im Bad alles erledigt war suchte Annalena, die eine kleine bis größere Chaotin war, noch immer halb schlafend ihren Rucksack und die Schulsachen zusammen. Anschließend überlegte sie sich was sie heute wohl anziehen sollte. Wenn man eines mit Sicherheit über ihr Outfit sagen konnte dann das, immer ein Detail rot war. Es war egal ob es nun Ober- oder Unterteil, die Jacke, Socken, Overknees, Gürtel, Hosenträger, Schcmuck, ein Haarband, eine Haarspange- oder Nadel, der Liedschatten, Lippenstift oder der Liedstrich war. Ein Detail war immer Rot. Im heutigen Fall war es eine rot-schwarz karrierte Bluse deren Enden sie auf Bauchnabelhöhe zusammengebunden hatte. Nun fragte man sich sicher warum war das so? Nun, die Antwort war recht simpel. Jolina hatte wunderschöne rote Haare und ihre Haare waren das markanteste Merkmal was ihrer Tochter im Gedächtnis geblieben war. So war diese bezaubernde Dame auch nach ihren tragischen Ableben immer an ihrer Seite. Als die Frage was sie nun anziehen sollte endlich geklärt war ging sie in die Küche um sich ihre Lunchbox zu machen und ihren schwarzen Tee zu trinken, ohne den sie am Morgen nie richtig funktionierte. Dann endlich verließ sie das Haus und ließ zur High School.

      In der Schule angekommen machte sie nocheinmal an ihren Spind halt und begab sich dann zum Raum 108, ihren Klassenraum. Als erstes hatte ihre Klasse einen Mathekurs bei Mr. Hicks. Noch ein Grund mehr sich mit so viel Tee aus den Termobecher vollzupumpen wie nur ging, die Schwierigkeit dabei war sich die letzten 5 Tropfen für den Rest des Tages einzuteilen. Seufzend ließ sich Annalena auf ihren Platz fallen und begann ihre Sachen für die Unterichtsstunde herraus zu kramen. Kalender, Federmappe, Taschenrechner, Mathebuch und das Notizheft. "Guten Morgen Ex-Gebursttagskind!" schrillte es ihr entgegen. Die junge Frau sah gar nicht erst auf und lächelte nur müde. "Hör auf mich so zu nennen. Sowas wie Gebursttag habe ich nicht und selbst wenn dem nicht so wäre, ist er für dieses Jahr vorbei." Die Blondiene vor ihr brummte leise als sie sich hinter Anns Stuhl hindurch zu ihren Platz am Fenster zwengte. "Du kannst mir troztdem einen guten Morgen wünschen." Die Brünette nippte an ihren Tee. "Ja, guten Morgen Mis Vanessa Riez." Die Blonde lächelte zufrieden und zog ihre Sonnenbrille ab. "Na geht doch." auch sie begann dann ihre Sachen auszupacken. Nessa war das, was einer im entferntesten einer besten Freundin gleich kam. So richtig hatte sie sich außer mit ihren Chef und dessen Freundin nicht mit jemanden aus Forks angefreundet. Den Wunsch hatte Annalena nie gehabt immerhin hatte sie noch immer das Gefühl nach 11 Jahren immernoch nicht hier her zu gehören. Neben Dean und Judy gab es da noch Henry Juice und Lenina Davis. Doch Letztere war noch immer krank und Henry kam aus Prinzip immer zu spät. Vor allem mit Mathe im ersten Block. Vanessa hingegen war der klassische Fall von verzogener Kleinstadtperle. Hier war ihr Daddy, der Im Kohlegewerbe tätig war, ein großer Fisch und seine Prinzessin sollte alles haben was sie wollte. Nun könnte man vermuten das sie zu den vorzeige-Zicken gehörte aber den war nicht so. Sie war einfach nur kindisch und ab und an etwas verzogen. Aber alles in allen ein guter Mensch. Die zwei hatten sich damals kennengelernt und irgendwie angefreundet als Annalenas Grandma bei Vanessas Familie Hausmädchen war. Bevor die Stunde los ging begann ihr Vanessa alles über die letzten Wochen mit ihren Freund oder ihrer angehenden Modelkarriere zu erzählen. Da war ja Mathe fast spannender.

      Schließlich begann das neue Schuljahr echt unspektakulär in dem Mr. Hicks wie immer das Klassenzimmer betrat, und nach den Formalien noch einmal zusammenfasste was sie vor den Sommerferien durchgenommen hatten. Anschließend erschien auch Henry wie immer zu spät im Klassenzimmer. Nach einer kruzen Moralprädigt durfte er sich allerdings auch auf seinen Platz setzen. Auf den Weg zu genau diesen nickte er Ann grinsend zu. Was sie nur schnell erwiderte. Sie hatten gerade einige Aufgaben bekommen um diese noch einmal durchzurechnen das platze plötzlich Mr. Lake der Schulleiter herein. Ann sah gerade von ihren Buch auf als ihr ein wohlbekanntes Gesicht ins Auge stich. Solche Augen vergass man nicht so schnell. Herr Gott, warum genau in ihre Klasse? Mit einmal Mal war sie hell wach und verzog sich unter ihren Tisch, natürlich so das es wirkte als wäre etwas herrunter gefallen. "Oh nein..." zischte sie leise. "Ähm.. Ann? Alles in Ordnung bei dir?" Sie nickte verzweifelt und lächelte ihre Banknachberin schief an. "Ja, ja. Mir ist nur mein Bleistift runter gefallen." Mit diesen Worten blieb sie noch einige Sekunden dort hocken und kam dann, in der Hoffnung das Ian sie nicht gesehen hatte oder erst gar nicht mitbekam, wieder hoch. "Ohhh ...was für ein Sahneschnittchen." die junge Dame seufzte. Als hätte sie es gewusst bei der Damenwelt erfuhr er sehr viel Beliebtheit dabei hatte er noch nicht mal einen Satz gesagt. "Hast du nicht einen Freund? Maik ..glaube ich?" fragte sie Vanessa und lehnte ihren Kopf auf die Hand mit der sie nicht etwas in ihr Notizbuch kritzelte. "Ach... ich schau doch nur. Und mein Schatzi-Pus ist ja auch gar nicht da." Oh ja.. auf diesen Spitznamen war der arme Maik sicher stolz.

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    • Die Nacht war sehr kurz für Ian, als der Wecker dann am Morgen klingelte, war er total verkatert gewesen. "Oh man was für eine Nacht." Er setzte sich in seinem Bett auf und schaute auf sein Handy. Es war gegen 6 Uhr morgens. Die Schule beginnt um 7:30 Uhr. Ian hatte also noch etwas Zeit um erst Mal richtig wach zu werden.
      Er streckte und reckte sich in seinem Bett und sprang mit einem Satz hinaus. Er machte ein paar kleine Dehnübungen und lockerte sich etwas auf. Er ging zu seinem Fenster, öffnete es und lies die frische Prise des Waldes hinein. Die Vögel zwitscherten und es war eine wunderbare Stille. In der Großstadt würde Ian um diese Zeit schon Motorengeräusche von Autos oder Motorrädern hören. Die Luft würde eher nach Abgasen und anderen Umweltgerüchen riechen. Zum Glück musste Ian das alles nicht mehr aushalten. Hier in Forks fühlt er sich wohl, obwohl er erst seit zwei Tagen hier ist. Aber wenn alles rundherum stimmig ist gewöhnt man sich schnell an ein neues Zuhause.

      Ian ging nun in sein Badezimmer und duschte sich nochmal kurz ab. Er putzte seine Zähne, rasierte sich seinen 3 Tage Bart, machte etwas Gel in die Haare und legte einen schönen Duft auf. Dann ging er zurück in das Schlafzimmer und stand nun vor dem Kleiderschrank. Da die Schule keine eigene Uniform hatte darf Ian anziehen was er möchte. Er nahm sich ein schwarzes Achselshirt heraus mit ein paar Rissen an der rechten Seite, eine blaue zerissen Jeanshose und eine weiße coole Lederjacke aus dem Schrank.
      Seine abgewetzten Chucks zog er sich über die Füße und ging in die Küche. Es war immer noch etwas Zeit um einen Happen zu sich zu nehmen. Er machte sich zwei Scheiben Toast mit Nutella und einen frisch gepressten O-Saft. Genüsslich aß und trank er nun sein Frühstück auf. Er machte sich noch ein kleines Lunchpacket für die Pause in der Schule. Er weiß ja nicht ob es da eine Cafetaria gibt. Lieber geht er auf Nummer sicher. Eine große Flasche Wasser landete in seinem Rucksack neben Heftern, einer Federmappe, Geldbeutel, Schreibblöcken und seinen Notenblättern. Wer weiß vielleicht hatte Ian auch in der Pause Zeit sich seinem neuem Lied zu wittmen.

      Ian ging die Tür hinaus, schloß die Türe hinter sich zu und ging den Weg hinunter zur Bushaltestelle. Der Bus war auch schon in der Ferne zu Sehen. Ian nahm ein bissche Geld aus der Tasche und gab es dem Busfahrer für eine Monatskarte. Er setzte sich an einem freien Platz, holte seine Kopfhörer raus und steckte sie sich in die Ohren. Er nahm sein Handy in die Hand und suchte sich ein paar coole Lieder heraus.
      Der Bus war recht übersichtlich. Ein paar Schüler aus jeder Altersklasen waren hier vertreten. Ian machte sich aber nichts draus das einige ihn etwas musterten oder anschmachten. Er lehnte seinen Kopf an das Fenster und lies den Tag auf ihn zu kommen.
      Nach einer Weile kamen sie an der Schule an. Alle rannten so gleich in die Schule und begrüßten ihre Freunde oder ein paar Lehrer.
      Ian stieg ebenfalls aus und machte die Kopfhörer aus den Ohren und packte sie in die Tasche zurück. Da war er nun, an seiner neuen Schule die Forks High School. Sie war realtiv groß und ein altes Backsteingebäude, aber das passte irgendwie zu Forks. Ian ging nun durch die Eingangstür hinein und es war noch ein bisschen Gewusel in den Fluren. Die Schüler und Schülerinnen musterten ihn von Kopf bis Fuße. Ihm war es gleich und so suchte er nach dem Sekretariat. Es war auch gleich nur ein paar Schritte vom Haupteingang entfernt. Ian klopfte an die Tür und ein "Herrein" kam von Innen hervor. Ian betrat das Sekretariat und ging zu der Frau am Tresen. "Guten Morgen mein Name ist Ian Black und ich sollte mich bei ihnen melden." Die Frau musterte den jungen Mann ebenfalls. "Schön. Herzlich willkommen hier an der Forks High School. Ihre Klasse befindet sich im Raum 108 diese ist den Gang hinunter auf der rechten Seite zu finden. " Ian nickte. "Desweiteren habe ich hier ihre Schulbücher und einen Spindschlüssel mit der Nummer 375. Die Spinde finden sie auf der linken Seite ganz hinten. Dann habe ich noch ein Formular was sie ausfüllen müssten und dann wärs das schon." Sie lächelte ihn freundlich an. "Vielen Dank Miss." Ian setzte sich an den kleinen Tisch im Wartebereich und füllte die Unterlagen sorgfältig aus. Es war wie jedes Formular aufgestellt, daher war es nicht schwer es auszufüllen. Ian gab das Formular wieder ab und schnappte sich seine Bücher und den Schlüssel. "Dann wünsche ich ihnen einen schönen erste Tag hier an der Schule." Ian lächelte und ging nach draußen.

      Die Flure waren mittlerweile wie leer gefegt und ein paar letzte Schüler hasteten an Ian vorbei um noch rechtzetig am Unterricht teilnehmen zu können. Ian folgte den Flur um seinen Spind zu finden. Er war auch zum Glück oben, sodass er sich nicht bücken musste. Er öffnete ihn und legte seine Sachen die er noch nicht benötigt hatte hinein. Er holte noch den Stundenplan heraus und sah das Mathe auf dem Plan stand. "Gut so viel anders kann der Unterrichtsstoff ja nicht sein." Ian nahm das Mathebuch heraus und schloß den Spind zu. Er ging auch gleich zu der Tür 108. Bevor Ian jedoch klopfen konnte trat der Schulleiter neben ihn. "Herzlich Willkommen an der Forsk High School Mr. Black." "Ähm guten Morgen Sir. Vielen Dank" Ian war etwas nervöser als sonst. "Ich bin Mr. Lake, der Schulleiter und werde sie nun in ihre neue Klasse bringen. Den Weg haben sie ja schon gefunden." Er lächelte Ian an und schritt in die Klasse.
      Ian folgte ihm sichtlich nervös und etwas unwohl. Er stellte sich neben den Rektor und warf einen kurzen Blick über seine Klasse.
      Die Mädels der Klasse waren hin und weg von seinem Aussehen, obwohl er noch nicht mal ein Wort heraus brachte.
      Der Rektor unterbrach die kichernden Schüler und hielt seine Ansprache. "Guten Morgen alle miteinander. Das neue Schuljahr steht bevor und ich möchte sie bitten genau so fleißig zu arbeiten wie die anderen Jahre davor auch. Sie haben nun einen neuen Schüler, der sich ihnen gerne vorstellen möchte." Er gab Ian einen kleinen Anstupser. "Oh ja natürlich.." Ian war nervös, obwohl er eigentlich immer so cool tut. Er atmete ruhig durch und stellte sich allmählich vor. "Guten Morgen. Mein Name ist Ian Black, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Washington." Er lächelte den Schülern zu. Der Rektor nickte und verabschiedete sich. Mr. Hicks bat Ian sich auf den Platz neben Henry zu setzen. Ian ging zu ihm hin und sein Blick schweifte zur Seite, als er plötzlich Annalena sah. Als er an ihr vorbei ging kam ein leis es "Guten Morgen die Dame" aus ihm heraus, bevor er sich neben Henry setzte und die beiden sich gleich einander vorstellten.

      Ian betrachte Annalena von hinten. Sie war es tatsächlich gewesen. Er lächelte die ganze Zeit. Er war froh das er hier nicht alleine sein muss, nun kannte er wenigstens schon einmal eine Person aus der Klasse, wenn auch noch nicht so richtig.
      Der Unterricht war für Ian eine gute Wiederholung aus dem vergangenen Schuljahr. So war es leichter für ihn hier Fuß zu fassen. Ian hoffte das Annalena mal nach hinten schauen würde, doch sie war sicherlich genau so überrascht davon das er in ihrer Klasse ist wie er selbst. Die Stunde verging wie im Fluge und die Glocke ertönte um die Stunde zu beenden. Die Schüler begangen zu reden und auch henry ging zu dem Mädchen und redete mit ihr. Ian blieb auf seinem Platz zurück und beobachtete das Geschehen. Sie schien wohl doch einen Freund zu haben, dachte sich Ian und grinste vor sich hin. Egal sollte es ihm eigentlich auch sein. Oder war er etwa ein wenig eifersüchtig? Ian nahm zur Ablenkung seine Notenblätter heraus und krizelte noch ein wenig drauf hin und her.
    • Mr. Hicks räusperte sich. "Nun, wie Mr. Lake bereits gesagt hat hoffe ich das sie den Aufgaben mit gleichen energischer Einsatz beiwohnen wie sie für den Neuzugang an den Tage legen." Für einige Sekunden war es stilljedoch begannen die Schüler spätestens als sich Ian durch die Reihen bewegte wieder zu tuscheln. Annalena kritzelte noch immer angestrengt in ihr Heft und versuchte ger nicht erst hinter den Neuen her zu hescheln wie es ihre Mitschülerinnen taten. Das hatte sie schon gar nicht nötig. Ja, er sah alles andere als schlech aus und war auch freundlich und talentiert aber es gab in diesen Klassenzimmer schon genug Augen die an ihnen kebten und eigentlich musste sie sich ja auf den Unttericht konzentrieren. Oder auf ihre Skizze. Als die Schöne jedoch seine Stimme vernahm zuckte sie kurz zusamme und sah tasächlich kurz zu Seite. "Ohhhh~ neiiiin" ließ ihren Kopf dann jedoch sofort mit leisen Stöhnen auf den Tisch fallen. Das war gar nicht gut. Bei so einen Kerl wurden die Mädchen zu Raubtieren und nun stand Annalena ganz oben auf ihrer Abschussliste. "Kennst du das Sahneschnittchen etwa?" fragte ihre Banknachbarin und beugte sich zu ihr herunter. "Nenn ihn nicht so." zischte die Brünette nur leise. "Wenn du deinen Freund Schatzi-Pups nennst ist das eine Sache aber du kannst doch nicht jeden einfach-" Ann sah auf und seufzte. "Ach vergiss es." Sie würde es doch so oder so im nächsten Satz wieder tun. "Konzentrieren wir uns lieber auf den Unterricht." noch immer war da diese Anspannung. Vielleicht weil nicht nur Ian angeschaut wurde nur wurde er mit verträumten Blicken bedacht, Annalena hingegen... Bis zur Pause versuchte sie es jedoch nichts davon an sich heran zu lassen.

      Nachdem sie ihr Mathebuch und den Taschenrechner wieder verstaut hatte, holte sie ihr Englischbuch herraus. Anschließed kramte sie nach ihrer Lunchbox und ein paar Weintrauben-Käsespieße herraus. Danach setzte sie sich auf den Tisch und ließ die Füße baumeln. Während sie also etwas an de Spießen herumknabberte, an ihrer Termo-Becher nippte und versuchte ungeliebten Gesprächen aus den Weg zu gehen kam Hanry nach vorne gelaufen. "Sag mal dich nennt Lenina nicht Schatzi-Pups oder?" murmelte sie grinsend. Henry zog leicht irritiert eine AUgenbraue nach oben. "Bitte was?" Nun sah auch Vanessa zu den beiden herrüber. "Hey, was ist falsch daran seinen Schatz Spitznamen zu geben?" murmelte sie schmollend und griff nach einen von Anns Spießen. "Hey, schau nicht so. Das ist Schadensersatz." Die Drei lachten. Jetzt erst wagte es die junge Frau nach hinten zu schauen. Aus irgendeinen Grund war der Ansturm des
      intressierten Mädels vorerst aus gebleiben. Vosichtig sah sie sich um ehe sie von ihren Tisch hüpfte und nach hinten schlich. "Ich wette deine H-Seite ist immernoch leicht verstimmt." meinte sie grinsend und setzte sich auf den Platz direkt vor Ian. "Ach... da steht ja auf einmal ein ein A-Akkord statt einen D."

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    • Ian war voll konzentriert auf seinen Liedtext, das er gar nicht so richtig mitbekam das Annalena sich zu ihm gesellte. "O-h hallo." Er lächelte sie an. "Ja ich muss zu geben das das wirklich besser dorthin passt, als anfänglich gedacht." Er wandte sich wieder seinem Text zu. So gern er auch mit ihr reden würde, doch über was? Die anderen Mädchen und ein paar Jungs starrten uns an. Ian war völlig überfordert. "Du solltest glaube wieder zurück zu deinen Freunden gehen, die warten sicherlich auf dich." Ian schaute sie mit einem ernsten Blick an und schaute dann gleich weider auf seine Notizen. Er wollte sie nicht verscheuchen oder sie verletzten, aber für ihn war das alles unangenehm. Annalena schien nicht gerade begeistert von seiner Aussage, aber ihr blieb nichts anderes über als ihn in Ruhe zu lassen.
      Als sie auf stand schaute ihr Ian noch kurz hinter her.
      Nach der Stunde würde er sie abfangen und mit ihr reden. Vielleicht könnten sie auch die Pause zusammen verbringen, wer weiß. Sie wäre bestimmt die letzte die Nein sagen würde. Sie könnte ihn auch in der Schule herumführen. Ian kennt sich ja null hier aus. Er malte sich die schönsten Gedanken aus.
      Die Glocke ertönte und es kam eine neue Leherin herein. "Guten Morgen ich bitte alle an ihre Plätze zu gehen. Ich freue mich auch sie in diesem Schuljahr begrüén zu können und hoffe sie kommen gut durch das Jahr." Ihr Blick fiel anschließend auf Ian. Ian sackte ein wenig auf den Stuhl herunter. "Glaube sie nicht das ich sie nicht gesehen habe junger Mann." Sie tritt auf ihn zu und deutete darauf hin das er aufstehen sollte. Ian war verlegen und stand dann doch auf. Alle Blicke wieder auf ihn gerichtet. Wie er das einfach nur hasste.
      "Hat der junge Mann auch einen Namen?" Sie lächelte ihn an. Für eine Lehrerin sah sie verdammt jung aus und auch nicht schlecht anzusehen. Ian wurde wirklich rot. Doch er versuchte seine Coolness auszuspielen. "Darf ich ihren Namen als erstes erfahren?" Er grinste sie frech an. Sie schien drauf einzugehen und kam ihn mit ihrem Gesicht näher. "Sie scheinen mir ein Scherzkeks zu sein. Na schön. Ich bin Miss. Baker." "Ich bin Ian Black." Seinen Charm konnte selbst die Lehrerin nicht wiederstehen, auch wenn es nicht einmal seine Absicht war. Alle Schüler tuschelten um sie herum. "Freut mich." Sie wandte sich der Klasse zu. "Ich bitte nun um Ruhe. Wir werden eine kleine Zusammenfassung machen, damit Mr. Black auch den Stoff vom letzten Jahr weiß und sich ein paar Notizen machen kann."
      Ihr Blick fiel über die Klasse. "Annalena? Sie rufe ich hiermit auf der Klasse eine kleine Zusammenfassung zu geben und denken sie daran das wir einen neuen Schüler haben, der muss ihnen folgen können."

      Ian setzte sich wieder und nahm Zettel und Stift in die Hand. Er war immer noch ein bisschen perpelx von der Leherin. Hatte sie mit ihm versucht zu flirten, oder war es nur ihre Art neue Schüler zu begrüßen? Ian schaute nach vorne zu Annalena. Er lächelte ihr zu. Es muss doch Schicksal gewesen sein das gerade sie nach vorne aufgerufen worden ist.
      Ian versuchte sich auf alles zu konzentrieren was sie erzählte und er notierte sich die wesentlichen Fakten.
    • Die junge Frau konnte sich ein schmunzeln kaum verkneifen. So vertieft wie er war. Irgendwie schon niedlich. "Guten Morgen der Herr." Antwortete sie grinsend auf seine Begrüßung von vorhin. Ihr grinsen schwächte auch bei der letzten Aussage nicht ab. "Na bitte. Das sagte ich doch bereits." Stille. Mal wieder breitete sich Stille zwischen den Beiden aus. Still sah Annalena zu wie die Noten über das Notenpapier tanzten. Um so überraschter war sie über seine nächste Aussage. "Hm? Was? Also eigentlich...den geh ich schon das ganz-" Sie machte eine Pause und seufzte. "Also wenn du meinst...Wer nicht will der hat schon." meinte sie nur schulterzuckend, während sie sich von den Stuhl erhob und zu ihren Platz ging. "Kennst du ihn also doch?" Empfing sie Vanessa bereits mit breiten Grinsen. "Du kannst mich ja mal vorstellen." Ihr fehlte es wirklich an Feingefühl oder den Anstand zu warten bis sich die brünette Schönheit auf ihren Platz gesetzt hatte. "Kennen ist etwas zu viel gesagt. Außerdem nennt man das freundlich sein. Nichts weiter." mit diesen Worten klappte sie ihre Lunchbox zu die von den Beiden bereits zur Hälfte gelehrt wurde nd packte diese in ihre Tasche. "Du bist auch freundlich aber nicht zu Fremden. Nur zu Freunden, Familie und das auch nur in Maßen und Kunden." für diese Aussage kassierte Henry einen warnenden Blick. "Ist ja gut. Sorry, sorry. Ich wollte es ja nur anmerken und dir nichts unterstellen." Annalena klappte ihr Notizheft auf und begann weiter zu zeichnen. "Ich war auch mal die Neue hier, ich weiß noch gut wie das ist." Vanessa begann mit ihren Fingern etwas zu zählen. "Das ist aber schon...11 Jahre her." Die Brünette seufzte. "Lass einfach gut sein ja?" Bevor die Drei noch weiter reden konnten unterbrach sie die Schulglocke. "Naja ich er zu geh dann mal zu meinen Platz zurück. Besonders gesprächig ist der Neuzugang ja nicht." murmelte Henry seufzend. Ann musste schmunzeln. "Du vermisst nur Lenina. Aber es ist ganz angenehm ohne eurer Geturtel im Rücken." Henry rümpfte die Nase. "Haha." dann streckte er ihr die Zunge herraus. Jedoch drehte er sich sogleich um als die Lehrerin den Raum betrat. "Also dann Ladies." Vanessa stieß die junge Frau an. "Siehst du? Nicht nur ich sehe mich um wenn mein Schatzi-Pups nicht da ist." Ann schüttelte den Kopf. "Du kennst ihn doch. Henry ist ein alter Spaßvogel mit besonderen Humor."

      Wie Mrs. Hicks auch begann Miss Baker den Unttericht mit einnen einlaietungssatz. Statt allerdings mit ihren Stoff weiter zu machen unterbrach auch sie für Ian kurz ihren Unttericht. "Na toll, die Baker hat das Sahneschnittchen entdeckt. Nicht das mit ihn das selbe passiert wie mich Patrick Disgrad." Patrick Disgrad war ein junger Schüler aus ihren Jahrgang den eine heiße Affäre mit der damals frischgebacknenen Lehrkraft Miss Darcie Baker nachgesagt wurde. Vor zwei Jahren war er von einen auf den anderen Tag einfach nicht zur Schule gekommen. Angeblich wegen einen Umzug, der Jobs seines Dads sei Schuld. Heute soll er angeblich bei der Navy gelandet sein. So oder so Miss Baker war daran nicht ganz unschuldig immerhin hatte ihr Mrs Lake 2 Monate Zwangsurlaub spendiert. Heute war die Erinnerung an Patrick Disgrad fast gänzlich verblasst. Nur in solchen Situationen flammten die Erinnerungen wieder auf. Nur das sie dieses Mal Ian im Visier hatte. Dabei hieß es doch das sie seit Ende des letzten Schuljahres eine leidenschaftliche Romance mit den Sportlehrer Mister Juggs hatte. So oder so gehörten ihr und Ian die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse. Nur Ann blieb bei ihren Zeichnungen. Sie musste gar nicht erst hinsehen. Außerdem hatte sie ja Vanessa die ihr alles brühwarm berichtete. Jedes kleine Detail. Selbst das Ian kurz errötet war, ein Detail was die Mädchen nur mit den Augen rollen ließ. "Oh dieses perfiede Flittchen." fügte Vanessa noch hinzu. Sie hasste Miss Baker seit dem sie glaubte sie hätte sich auch an ihren Vater heran gemacht. Obwohl es bei ihren Ruf sicher nicht weit hergeholt war.

      Das war das letzte was die brünette Schönheit mitbekam ehe sie ganz in die endlosen Welten der Kunst abdriftete. Lediglich Vanessa vermochte sie mit einen Stoß in die Seite wieder in die Welt der Lebenden zurück holen. "Hm? Was?" Vanessa deutete mit ihren Augen auf Miss Baker. "Die Hexe will was von dir. DU sollst den letzten Stoff zusammenfassen." Annalena sah auf und schlug schlagartig den Notizblog zu. "Kann das nicht jemand anderes machen?" die anderen zogen ihre Köpfe ein, ein Zeichen dafür das es kein Anderer oder Andere machen konnte. Natürlich die einzige die richtig mitgeschrieben hatte war sie selbst. Die junge Frau seufzte ehe sie sich auf den Tisch setzte den Block in die Hand nahm, die richtige Seite aufschulg und begann die Notizen laut vor zu lesen. "Soviel zur Dramenanalyse und Interpretation." murrte sie abschließnd und hopste vom Tisch um sich wieder auf ihren Stuhl zu setzen. Sie hoffte wirklich das sie nun für den Rest der Stunde nicht mehr angesprochen wurde. Als es Klingelte verschwanden fast alle schnell aus den Raum. Das lag zum einen daran das nun Physik bei Mr Jonsen auf den Plan satnd und dafür musste die Klasse in einen der entprechenden Fachräume wechseln, zum anderen gab es im Kiosk bei der Cafeteria frische Brownies zu erwerben. Seufzend räumte Annalena ihre Bücher beisammen und machte sich recht langsam daran den Raum zu verlassen. Anschließend wollte sie bei ihren Spind vorbei schauen und dann auf in den Physikraum.

      "In this world there are only corpses and future corpses,who cares if someone hates you...you'll both be dead one day anyway."
    • Er hatte sich tatsächlich jedes kleinste Detail notiert und war froh als die Stunde endlich zu Ende war. Als die Glocke klingelte rannten die meisten Schüler schon nach Draußen. Ian packte seine Sachen ein und sah zu Annalena die noch am Einpacken war. Die Lehrerin winkte Ian zu sich. Doch er wollte erst noch schnell zu Annalena gehen. Er ging auf sie zu. "Warte bitte draußen auf mich." Und lächelte ihr ins Gesicht.
      Ian machte sich auf dem Weg zu Miss. Baker die ihn schon sehnsüchtig erwartet. "Sie haben also die Notizen gut verstanden die ihnen vorgetragen wurde sind?" "Ja aber sicher doch. So viel anders ist der Lernstoff ja nicht wie in meiner alten Schule." "Falls sie aber mal nicht weiter kommen können sie sich gerne an mich wenden." Sie kam Ian´s Gesicht wieder einmal nahe. Er wurde verlegen. Was hatte sie nur vor? "Ä-hmm Miss. Baker danke für das Angebot, aber ich schaffe das schon alleine." Ian bedankte sich und ging nach Draußen zu der noch immer warteten Schönheit.
      "Tut mir leid das du warten musstest, aber eure Englischlehrerin ist ja etwas schräg drauf. Sie wollte mir sogar Nachhilfe in Deutsch geben. Ich hoffe sie belegt nicht noch andere Fächer." Ian fand das Verhalten der Lehrerin amüssant.
      "Danke das du dich geopfert hast und den Lehrstoff des letzten Jahres vorzutragen, das hat mir wirklich geholen. Ach und Ann tut mir leid wegen vorhin, aber ich hasse es wenn einen alle beobachten, als wäre man frisches Fleisch. Ich hätte so gern noch mehr mit dir geredet. Vielleicht haben wir ja nächstes Mal mehr Zeit dafür. Ich meine wir laufen uns ja jetzt nicht nur beim Joggen über den Weg."
      Ian lächelte sie an und sah ihr tief in ihre meerblauen Augen. Ann war an die Wand gelehnt und Ian stand cool vor ihr mit einer Hand an die Wand gestützt und sah sie an. Es war kurze Stille zwischen den beiden und ihre Herzen klopften wie wild. Ian wurde leicht rot und er sah auch das Ann etwas verlegen wurde. "Gut ich will dich nicht länger aufhalten, laut dem Plan haben wir ja dann Physik? Das wird sicherlich auch nur ersteinmal ne Wiederholungsstunde wie alle anderen auch. Ach und nicht vergessen ich zähle auf dich, denn ich bin ja der dumme unbeholfene Junge der nichts weiß." Ian streckte ihr die Zunge raus. Es war ja natürlich nur als Scherz gemeint. "Ich geh dann mal zu meinem Spind und Wechsel die Bücher. Bis dann in Physik." Ian winkte ihr wieder zu.
      Als er zum Spind lief war er immer noch am Grinsen. So sehr hatte Ann es ihn angetan. Doch so richtig wollte es Ian nicht wahr haben.

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    • Und da stand sie nun, an die Wand gelehnt wartend vor den Klassenzimmer obwohl es längst geklingelt hatte. Henry hatte recht, sie wand tatsächlich viel Energie für den Neuzugang auf. Vielleicht etwas zu viel. Dieser mysteriöse Kerl hatte bis jetzt zumindest keine Anstalten gemacht sich an jemand anderen als Ann zu heften. Schüchtern schien er jedoch auch nicht gerade. Die junge Frau seufzte laut. "Was soll's..." Was sollte sie sich denn darüber den Kopf zerbrechen. Sie hatte wirklich schon genug um die Ohren. Bald begann die Lacrosse- Session wieder, sie musste die Mitschriften für sich und ihre kranke Freundin machen (auf Henry war in diesen Punkte keinen Verlass), Vanessa in allen Fächern helfen in der sie neben ihr sahs, ihre Arbeit machen, ihren Chef mit dessen Freundin helfen, Lenina als Klassensprecherin vertreten obwohl sie eigentlich eine heillose Chaotin war, somit für diese Aufgabe gar nicht ausgelgt und Babysitter für den Neuen spielen. Das jetzt alles zu hinterfragen ging eindeutig zu weit.
      Annalena war gerade dabei tiefer in ihre Gedankenwelt zu verschwinden da wurde sie wieder zurück in die wirklichkeit gerissen. "Was? ...Oh. ...Oh!" sie lächelte belustigt wenn gleich etwas irritiert. "Nein, nur in Englisch. Aber du bist nicht das erste Objekt ihrer Begierde. Frag nur mal nach Patrick Disgrad. ....wenn du dich traust." Doch so oder so würde ihn das nur wenig helfen. Miss Baker wäre trotzdem hinter ihn her. "Geopfert... das beschreibt es ziemlich gut. Eine Wahl hatte ich ja sogesehn nicht gerade." Schlussendlich war sie zwar chaotisch aber dennoch verlässlich, das wusste die Klasse und nutzte es zeitweise echt aus. Bei den zweiten Teil seiner Aussage lachte die junge Frau mit Schokobraunen Haaren müde. "Pff, du wirst deshalb nicht von den Mädels zerfleischt wie die Ziege in Jurassic Park." Spätestens in der nächsten Sportstunde würde das der Fall sein. Aber nun... konnte sie es ja drauf anlegen. Sie machte eine kurze Pause und lächelte nur sanft. "Wenn du mir weiter wie ein kleines Hündchen hinterher dackelst, scheint das ja durch auch der Fall zu sein." Mit diesen Worten streckte sie Ian die Zunge heraus "Hm?" verstummte aber für einen Moment als sie bemerkte wie sich seine bernsteinafrbenen Augen immerwieder in ihren Blick verirrten. Schließlich kam die junge Dame langsam und etwas provokativ näher. "Sag mal... nimmst du immer so viel After Shave? Ich rieche das bis hier her." Tja so war das wenn man sie in die Enge drengte, man musste damit rechnen das dieses ausgefuchste Frauenzimmer auf angriff schaltete und mit Humor um die Ecke schlug. Einen Nachteil hatte diese Aktion aber, denn diese extrme Nähe zog Herzklopfen, peinliche Stille und ein bedrängendes Gefühl mit sich. Ann räusperte sich und versuchte den jungen Mann vor sich mit den Notizblock, den ihre Arme unter ihrer Brust bis jetzt fest umklammert hatten, leicht von sich zu drücken. Als er weg war sah sie ihn seufzend nach. "...so ein Spinner." murmelte sie kopfschüttelnd und machte sich dann doch direkt auf den Weg zum Physikraum.

      Mr. Jonsen machte sich gerade daran die Tafel mit lustigen Gleichungen zu schmücken, sie hatten in Mathe ja nicht genug davon. "Man sagt du bist mit den Neuen ganz schön auf Tuchfühlung gegangen. Ich wusste gar nicht das du so rangehen kannst." wurde sie auch schon jubelnd von Vanessa begrüßt. "Halt die Klappe. Das sind nu dumme Gerüchte." murrte sie und ließ sich auf ihren Platz fallen. "Ich wusste gar nicht das du flirten kannst sonst ist bei den Thema Jungs bei dir ja tote Hose." Annalena ging gar nicht mehr darauf ein und begann ihre Sachen auszupacken. "Kümmer du dich lieber mal um Mr. Jonsens Gleichungen. Wenn du da alleine klar kommst würdest du mir viel Arbeit ersparen außerdem kannst du nicht ewig bei mir abschreiben." In Physik gab es also auch wiederholungen und ein kleiner, recht unspektakulärer Versuch. Jedoch ging die Stunde schneller rum als Mathe oder Englisch. So gesehen würde es der Interessanteste Teil des Tages bleiben immerhin waren Erdkunde und Geschichte auch nicht spannender. Wenigsten nahe die Mittagspause und die hatte Annalena bitter nötig. Sie freute sich schon richtig auf ihren Gemüseauflauf.

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    • Als Ian den Physikraum betrat sah er wie alle Schüler tuschelten. Ann schien etwas verlegen zu sein. Man hatte doch nicht etwa ihre kleine Unterhaltung von eben mitbekommen?
      Das muss ihr wohl etwas peinlich sein. Ian setzte sich an einen freien Platz und folgte dem Unterricht.
      Die restliche Stunde lief genau wie die anderen Stunden davor auch ab. Vorstellung, Wiederholungen usw. Langsam nervte es Ian der Neue zu sein, aber er hatte keine Wahl und alles noch einmal zu erzählen. Die Klasse schien auch nicht mehr zu zuhören, aber das verstand Ian ganz gut. Wer hört sich schon freiweliig zig Mal den Namen des neuen Schülers an? Genau niemand.
      Vor der großen Pause kam noch Erdkunde und Geschichte dran. Alle Fächer die nicht wirkich spannend für ihn waren.

      Als es dann endlich zu großen Mittagspause klingelte liefen die Schüler in Richtung Cafetaria oder in den Gemeinschaftsraum. Es fing Draußen an zu Regnen und daher war der Hof heute nicht die beste Idee für das Mittagessen.
      Ian räumte seine Sachen in den Rucksack und betrachte Ann, doch sprach kein Wort zu ihr als er an ihr vorbei ging. Es war nicht einfach sie zu ignorieren, doch es würde wohl das Beste sein um nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen und sie in Verlegenheit zu bringen. Ian ging zu seinem Spind und räumte die Sachen hinein, nahm sich seine Lunchbox und sein Handy und folgte den anderen zum Gemeinschaftsraum.
      Hier und dort gab es immer mal kleinere Grüppchen die sich unterhielten. Ian suchte sich dort ein ruhiges Eckchen, denn der Raum war ziehmlich groß. Er setzte sich in einen gemütlichen Sitzsack und aß sein mitgebrachtes Essen.
      Sein Blick schweifte etwas durch den Raum, aber er sah kein bekanntes Gesicht aus seiner Klasse. Schade dachte er, so hätte er wenigstens etwas Unterhaltung gehabt. Die Anderen werden wohl in der Cafetaria sein. Aber wenn es sich Ian am Ende doch überlegt, ist es besser so, das er Ann nicht über dem Weg läuft.

      Ian schaute zum Fenster hinaus und erblickte den Mond. Er trat langsam in den Halbmond ein.
      Ian hatte also nicht mehr lange Zeit, bis er sich wieder in die Gestalt verwandelt, die alles niedermetzelt was ihm im Wege stand. Ian lies vor Schreck seine Lunchbox fallen. "Verdammt“, zischte er. Er hielt sich die Hände an den Kopf. "Nein nein ich möchte das nicht mehr..“ Ians Gedanken kreisten nun wieder um den Tag als er in seiner Straße alles verwüstet hatte und auch ein Menschenleben nahm. Welche Auswirkungen würde seine Verwandlung hier auf Forks haben?
      Selbst wenn er ein Örtchen im Wald finden würde, so müsste er dennoch viele Stunden aushalten bevor er wieder zu sich selbst findet.
      Wie sollte er es dieses Mal überstehen? Hier ist er alleine ohne seine Mutter die ihn beruhigt, ohne das jemand etwas von seinem zweiten Ich weiß. Ian dachte darüber nach, aber wie würden die Menschen reagieren, wenn plötzlich ein Werewolf vor ihnen steht? Oder Ian einfach bei der Vorstellung seiner Person gesagt hätte: ´Hi ich bin Ian Black der neue Werewolf in eurer Stadt. Ich esse kleine Kinder zum Frühstück gern und kidnappe euer Rotkäppchen?´ Ian schüttelte mit dem Kopf. So ein Schwachsinn was ihm da wieder in den Kopf kam, aber der Gedanke alleine lies ihn etwas schmunzeln. Selbst wenn er sich so geoutet hätte würde er dennoch alleine da stehen und wohlmöglich als neues Versuchskanninchen in einem Labor festgehalten.
      Was Ann betrifft.. Nun sie würde ihn sicherlich genau so verabscheuen..
      Er hofft das sie ihn niemals so zu Gesicht bekommt, denn er hat Angst sie zu verletzten.
      "Ich habe keine Wahl..“, murmelte er vor sich hin. Ian musste Ann weiter aus dem Weg gehen, auch wenn es schwer werden wird. Aber nur so kann er auf Nummer sicher gehen das er keine tiefere Bindung mit ihr eingeht, nicht mal eine Freundschaft wäre drinnen. Das Risiko wäre viel zu hoch. Ian seufzte. Wenn er die Gestalt nur mehr im Griff hätte, wäre alles einfacher.. Doch so war es nicht und wird es auch nie sein..

      Die Mittagspause würde bald enden und Ian machte sich wieder auf dem Weg zum Spind. In der Ferne sah er Ann wie sie mit ihren Freunden lacht und herumalbert. Ian lächelte. Es muss schön sein gute Freunde zu haben.
      Er schlug seinen Spind zu und machte sich auf dem Weg zu den letzten beiden Stunden.
      Dann hätte er denn ersten Tag in der neuen Schule überstanden und ab morgen würde er nicht mehr ganz so neu sein.
    • Es war Donnerstag als Miss Baker in Englisch freudestrahlend verkündete das man den Preis von den von den letzten "der Jugendschulolympiade" genau nächste Woche eingelöst werden sollte. Der Preis war ein Wochenendausflug ins beliebte Tropical Island in der nächst größeren Stadt. Letztes Jahr konnte er nicht mehr eingelöst werden und bevor der Sommer vorrüber war, solle man diesen nutzen. SO zumindest die Begründung. Die betreuenden Lehrkräfte wären Miss Bakerund ihre Langzeitromace Mister Juggs auch bekannt unter: der Sportlehrer. Die hatte vielleicht Nerven! Wie sollte Annalena denn so kanpp vor 12 Urlaub nehmen? Henry protestierte ebenfalls immerhin hatte seine Freundin ebenfalls an den dämlichen Event teil genommen und konnte den Preis nun nicht wahr nehmen weil sie noch im Krankenhaus lag. Ein paar Sportler der Klasse und Mädels aus den Orchester meckelten noch wegen den Training oder der Proben, sonst gab es keinen Wiederspruch weshalb die Klassenabstimmung recht einheitlich verlief.

      Am nächsten Samstag waren Annalena, Vanessa und ein paar Mädchen der Klasse, den Anlass enstsprechend, in der Stadt auf der Jagd nach den süßesten Badeklamotten. Die brünette Schönheit für ihren Teil wurde mehr mitgeschleppt. "Na wie wäre es mit den hier? Vielleicht findet dich das Sahneschnittchen dann wieder unwiederstehlich." Der plötzliche Bruch zwischen den angehenden, neuen Traumpärchen war noch immer allseits beliebtes Klatsch-Thema. Jedoch sorgte es bei einigen Damen auch sehr für Freude, denn nun konnten auch sie sich eine Chance bei den gutausehenden Neuzugang ausmalen. Annalena verdrehte die Augen. "Fang nicht wieder davon an. Was es auch war, es ist letzlich egal. Da war nie was, was in die Brüche gegangen ist, nichts was wir betrauern oder bereun müssten." Der einzige Gedanke der einen bitteren Beigeschmack lieferte war die Tatsache, dass sie ihn mit ihren Späßen zunahe getreten war oder ihn gar verletzt hatte. Dabei hatte er so gewirkt als könne er das ab, als würde es ihn amüsieren. Vanessa wedelte immernoch mit den Bikini vor ihrer Nase herum und Ann nahm ihn daraufhin seufzend mit in die Umkleide. Es war ein brombeerroter Bikini, Vanessa kannte sie halt zu gut. Kein wunder das sie ihre Lieblingsfarbe rausgepickt hatte. Das Oberteil wurde forne zugeknotet, das Unterteil an der Seite. Neben der Schleife vorn sorgte ein kleiner Spitzenrand für ferführerische Weiblichkeit. Eine Sache war dabei nicht zu beschreiten, das war der perfekte Bikini. Wenn Vanessa nur über all so gut wie in Sachen Mode wäre...

      Eine Woche später ging es los. Das Abenteuer startete mit einer 4 stündigen Busfahrt, bis man endlich das Ziel erreichte. Zunächst herrschte chaotischen Treiben am CheckIn, danach machte man eine Zeit und einen Treffpunkt aus, anschließend bezog man seine Zimmer. Um das Handgelenk hatte jeder Teilnehmer der Gruppe einen Chip geschnürrt bekommen der als eine Art Universalschlüssel diente. Neben ihren kleinen Koffer hatte Ann auch welche der 5 Koffer ihrer Kindheitsfreundin zu schleppen weshalb es sich als äußerst knifflig erwieß den Chip an den Türsceanner zu halten. Vanessa und Annalena bezogen Arpartment DA135 während Ann nur ein geplättetes "WOW" von sich gab fiel Vanessas Reaktion ehr "Hmpf..." aus. Aber sie war von ihren Papi, der das Hotel in der Stadt leitete auch weitaus mehr gewöhnt. Die Zimmer waren großräumig, schlich aber modern. Bezogen war das Zimmer schnell weshalb sich die Mädchen vor den Treffen noch einmal frisch machten.Die Unterwäsche wurde gegen Bademode getauscht, die Haare zu zöpfen gesteckt oder frisiert und Vanessa schminkte sich auch gleich noch einmal nach. Über ihren Bikini zog sich Ann ein weißes Top unter den das brommbeerote Textil ab und an hervorblitzte. Dazu eine kurze Jeansshort und rote Flipflops. Auf Schmuck verzichtete sie, der würde im Wasser nur stören. Anschließend wanderten Utensielien wie ein Buch, ihr MP3Player, ein Handtuch und ähnliches in ihren schwarzen Beutel. Danach drängelte sie noch 10 Minuten vor der Badtür, Nessa solle sich doch bitte beeilen. Anschließend trafen sie sich mit der Klasse am Treffpunkt. Wieder wurde eine Zeit und ein Ort ausgemacht. 19.30 im Restaurant zum Abendessen. Jetzt war es 14.35 also hatten sie noch mehere Stunden um das riesige Gelände mit allen Atraktionen zu erkunden. Die Gruppe löste sich recht schnell auf. Ann ging mit ein paar Mädels davon. Sie suchten einen guten Platz für ihre Sachen und machten es sich zunächst gemütlich. Danach wollten sie schauen was sie machen wollten. Auch Henry und Thomas gesellten sich in die Nähe der Gruppe. Wobei der eine Herr noch immer die Abwesenheit seiner Liebsten zum Ausdruck brachte und man schließlich eine halbe bis dreivirtelstunde mit Lenina über FaceTime kommunizierte. Danach machte man sich auf ins Wasser.

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    • Die letzte Woche verlief ohne besonderen Vorkommnisse für Ian, doch seine Gedanken kreisten immer mehr um die Nacht des Vollmondes. Was Ann und ihn betrafen? Nun Ian ging ihr weiterhin aus dem Weg, manchmal wünschte er sich zwar innerlich das sich die beiden wieder unterhalten. Selbst beim Joggen nahm Ian schon einen anderen Laufweg, als am Anfang nur damit sich die beiden nicht treffen. Klingt alles eingentlich ziehmlich verrückt, aber die Angst war zu groß.

      Dann kam es auch noch zu einem Ausflug über das Wochenende, den die Klasse gewonnen hatte. Ian war davon nicht so begeistert, denn dort wäre es unmöglich Ann zu ignorieren. Ein anderer Gedanke schwirrte ihm durch den Kopf. Sie gehen in ein Spaßbad oder Therme und da würde er Ann in einem Bikini sehen. Er spürte wie er bei dem Gedanken alleine schon rot wurde. Dann würde er ihre weiblichen Kurven näher betrachten können. Ian sackte etwas auf seinem Stuhl nach unten. Er war rot wie eine Tomate. Gott sei dank sahs er bis hinten im Klassenzimmer, sodass es niemand bemerkte außer sein Banknachbar Henry, aber der war gerade selbst auf Wolke sieben unterwegs. Die Sache schien beschlossen zu sein und alle freuten sich auf das Wochenende im Tropical Island.
      Nur gut das Ian an Badesachen gedacht hatte, als er nach Forks zog. Sonst müsste er sich noch in einem Einkaufszentrum nach ner Shorts umschauen.

      Das Wochenende stand an und Ian packte seinen Koffer mit den wichtigsten Sachen. Natürlich durften seine Notenblätter nicht fehlen, denn auch wenn er sich etwas amüsieren sollte, so möchte er auch am Song weiter schreiben.
      Die Busfahrt verging zum Glück schneller als gedacht und auch das Check In war am Anfang zwar nervig aber ging dann gut voran. Alles waren aus dem Häuschen, nur Ian konnte sich damit nicht so richtig anfreunden.
      Er bezog ein Zimmer mit Henry und Thomas, damit er nicht ganz so alleine wäre. Die Jungs zogen sich schnell um und packten ihre Sachen. "Geht schon mal vor ich komme gleich nach." Ian zog sich ebenfalls eine ganz einfache Badeshorts über seine Boxershorts drüber. Er nahm sich seinen Rucksack und legte dort seine Notenblätter, Handtuch, Handy, Kopfhörer, Stifte und noch ein paar Kleinigkeiten hinein.
      Er streifte sich noch ein weißes Achselshirt drüber und zog sich seine Flip Flops an. Dann ging es los. Die Klasse traf sich noch für eine kurze Belehrung und dann verteilten sich alle Schüler auf dem Gelände. Ian stand am Ende alleine da. So richtig Anschluss hatte er in der Klasse noch nicht gefunden und da er auf die Gesellschaft von Ann freiwillig verzichtet hatte muss er nun alleine durch.
      Ian spazierte dennoch etwas über das Gelände bis er zu einer großen Liegefläche am Wasser kam. Er sah Ann von weitem mit ihren Freunden. Selbst so sah sie schon wunderschön aus. Ian wurde wieder leicht rot und schüttelte mit den Kopf. Er dürfte nicht noch einmal daran denken. Er legte sein Handtuch auf die Liege und streifte sich sein Top über den Kopf. Sein durchtrainierter Körper war kaum zu übersehen und so dauerte es nicht lange und ein paar Mädels wurden auf Ian aufmerksam und kamen in Scharren zu ihm. Sie kicherten und machten ihn Komplimente. "Ä-hm danke.." Er kennt diese Beliebtheit aus seiner alten Schule noch ganz genau, aber seitdem er 18 Jahre alt wurde hatte sich alles verändert, auch er. Nun empfand er die Sache eher als unangenehm. "Danke Ladies, aber ich möchte mich gerne etwas ausruhen." Sie waren alle hin und weg von ihm, als er sich auf die Liege legte.
      Er setzte die Sonnenbrille auf. Die Mädchen standen immer noch vor ihm. Er schaute über seine Brille.. "Habe ich mich eben nicht klar ausgedrückt?" Die Mädchen schaute ihn mit großen Augen an und waren dann ganz schnell weg. "Na geht doch."
      Ian konnte sich nun entspannen. Sein Blick schweifte über die Liegefläche und blieb wie sollte es anders sein an Ann kleben.
      Sie zog sich gerade ihr Shirt und ihre Shorts aus. Was ein Anblick dachte sich Ian.. "Verdammt.. Ich muss mich zurück halten.." Ian konnte aber nicht anders und sah Ann weiter nach, als sie noch elegant ins Wasser hüpfte.
      Ians Gesicht gleichte wieder einer Tomate und er grinste die ganze Zeit vor sich hin.
      Zur Ablenkung nahm er seine Notenblätter heraus und steckte sich de Kopfhörer in die Ohren.
      Die Konzentration lies aber immer mehr nach. Sein Blick war immer noch auf Ann gerichtet.
      Es bleib Ian nichts anderes übrig als sich ein wenig abzukühlen. So schritt er an die Wasserstelle wo auch Ann und ihre Freunde waren und gesellte sich zu ihnen. "Darf ich zu euch kommen?" Er schaute Ann nicht an, das würde ihn nur wieder verlegen machen. Ian sahs entspannt am Wasserrand und betrachtete die Gruppe. Er sah einen Ball auf dem Wasser gleiten. Ian schaute die Gruppe an. „Habt Ihr Lust auf eine Runde Wasserball? Das macht sicherlich Spaß.“

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    • Natürlich artete die Situation im Wasser recht schnell zu einer spaßigen Wasserschlacht aus. Die jungen Erwachsenen waren im Kern haalt immer noch Kinder und was war denn so falsch daran ein bisschen Kindheitsglück wieder aufleben zu lassen wenn man mal die Möglichkeit dazu hatte. Auch Annalena schien für einen Moment wirklich Spaß zu haben. Selbst Henry fand eine kurze Pause vom qualvollen Trennungsschmerz. Herny war gerade dabei Thomas unter Wasser zu drücken da bekam die Gruppe auch schon zuwachs. Der Blonde war so überrascht das er Thomas mit einen mal los lies und dieser binnen Sekunden lufringend aus den Wasser schnellte. Annalena hatte sich schon seit einer Weile auf den Beckenrand gesetzten und die Füße ins Wasser baumeln lassen, auch ihr war der Neuzugang nicht entgangen doch sie sah nicht einmal auf. Vanessa sah erst zu ihr, dann zu Ian und grinste. "Na Romeo? Bist du hier um dich endlich mit Juliet zu versöhnen?" Tasächlich gab es einige Schüler in ihrer Klasse die sie als Traumpaar 2.0 ansahen, quasi die perfekte Ergänzung von Henry und Lenina. Gleichzeitig hoffte die Mädchen der Klasse immernoch den Platz mit Ann tauschen zu können. Nun sah die Brünette doch für einen kurzen Moment auf, versuchte aber jeglichen Blickkontackt aus den Weg zu gehen. "Hm?" Henry sah herum. "Ach der... Gehört den jemanden von euch?" Einge schüttelten den Kopf, verneinten oder zuckten mit den Schultern. "Tjaa... wir können doch nicht einfach einen Fremden Ball nehmen." murmelte er und rieb sich am Hinterkopf. "Ich hätte aber einen Volleyball im Angebot wenn diese Alternative auch in Ordnung wäre. Da vorne war glaube ich auch ein Spielfeld." Die Gruppe sah sich an. Stille. Dann vereinzeltes Nicken. "Sehr gut! dann los!" Als sie zu den Volleyball Platz gingen ließ sich Annalena stumm nach hinten fallen. Das gefiel ihr gar nicht. Sie wollte nicht unbedingt mit Ian in einen Team spielen, auch wenn die zwei sicher unschlagbar wären, ihn auf en Spielfeld gegen über zu stehen war aber auch nicht besser. Vielleicht konnte sie sich ja irgendwie weg schleichen? Vielleicht könnte sie sagen dass sie sich verlaufen hätte...

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