Tod oder doch Lebendig ? [Shio & Sohira]

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    • Tod oder doch Lebendig ? [Shio & Sohira]

      @Shio

      'NEW YORK.....FLUG 2675 UM 09.00 UHR'
      Diesen Satz hatte Kristin wahrscheinlich schon zum 20ten Mal auf dem Display durchgelesen seitdem sie am Flughafen saß und abwartete bis der Flieger endlich kommen würde.
      Hawaii würde sie auf jedenfall vermissen doch andererseits gab es hier nichts mehr was sie hielt. Ein Umzug kam daher gerade richtig.
      Doch würde sie in New York jemals glücklich werden können ?
      Niemanden hatte sie von ihrer Abreise erzählt, jedoch hoffte sie doch, dass jemand herkommen würde um sich vielleicht doch noch von ihr zu verabschieden oder davon abhält diese Reise überhaupt zu machen.
      Dieser Gedanke war aber nur ein Traum gewesen welcher niemals in Erfüllung gehen wird.
      Mit einem Seufzen blickte Kristin auf ihre Uhr welche gerade 08.30 Uhr anzeigte. Zum Glück hatte sie einen MP3 Player sowie ein Buch dabei mit dem die Zeit schneller vorbei gehen würde.
      Nach gut 30 Minuten kam dann auch schon der Flieger welcher die braunhaarige nach New York brachte. Da zwischen den beiden Ländern ein Zeitunterschied war, kam Kristin später am Nachmittag an als was es eigentlich jetzt wäre.
      Die Adresse zu ihrer Wohnung zu finden war am Anfang auch gar nicht mal so leicht gewesen doch gab es zum Glück auch hier nette Menschen welche ihr dabei halfen.
      Nachdem alles mit dem Vermieter abgeklärt war und Kristin auch die Schlüssel bekam, begab sie sich in das kleine Apartment welches eigentlich genau ihr Stil war.
      Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr bereits 18 Uhr an weshalb sie nur noch ihre Tasche auspackte, all ihre Sachen wie Ausweis, Geldbörsel usw einpackte, sich noch schnell umzog bevor ihr Weg auf die Straße führte.
      New York.
      Die Stadt die niemals schläft.
      Das Treiben auf den Straßen war immernoch ziemlich hoch gewesen weshalb man sich auf der Einkaufsstraße schon fast durch die Menschenmenge durchkämpfen musste um überhaupt voran zu kommen.
      Doch zu ihre Glück fand sie nach einiger Zeit eine kleine Bar in einer Seitengasse welche von außen ebenfalls gut besucht war wie wahrscheinlich es innen sein würde.
      Daher begab sich Kristin gleich dorthin wobei genügend Plätze direkt am Tracen noch frei waren. Da sowieso an eine Begleitung heute nicht zu denken war, setzte sie sich direkt dorthin und bestellte fürs Erste einmal ein normales Bier.
      Dabei wandte sich ihr Blick auf das Handy welches vorher noch rausgeholt wurde wobei aber weder ein Anruf noch eine Nachricht drauf gewesen waren.
      //war ja klar//, schoss es ihr durch den Kopf und machte einen Schluck von dem bestellten Bier als der Kellner ihr es hinstellte.
      "Und ich mache mir immernoch die Hoffnung" sprach sie leise vor sich her.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • @Sohira

      Eine weitere Geschäftrsreise ging langam zu Ende und Liam machte sich mit einem Taxi auf dem Weg nach Hause.
      Die Fahrt durch New York war für ihn immer nervig, da es zu Staus und Behinderungen kam. Liam wollte nach der langen Reise einfach nur seine Ruhe. Er war in LA unterwegs um die Firma seine Vaters zu vertreten. Als Junior Chef musste er dort eine gute Figur machen, daher trug er auch immer Anzüge auf den Dienstreisen. Er lockerte im Taxi seine Krawatte und knöpfte sein Hemd etwas auf.
      Im Taxi waren es mindestens 25 Grad und die Müdigkeit nach dem Flug machte sich langsam breit.
      Seit 3 Uhr Nachts war er wach. Der Flug hatte eine Stunde Verspätung, was für ihn schon zur Routine geworden war.
      Aber nun war er endlich wieder in New York. Er freute sich auf eine heiße Dusche und auf sein großes Bett.
      Nach ungefähr einer Stunde erreichte das Taxi Liam´s Apartment, welches an einer ruhigeren Gegend lag.
      Das ist für New York etwas selten, da die Stadt bekanntlich nie schläft. Doch für Liam war es ein kleiner Rückzucksort von all dem ganzen Events, Reisen, Feierlichkeiten und noch vielem mehr.
      Er fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben, schloß die Tür auf und stellte seinen Koffer und seine Aktentasche ab.
      Er atmete tief druch und hielt für einen Moment still. Diese Ruhe war für ihn das Beste nach einem langen Tag.
      Er zog sich aus und sprang unter die Dusche. Nachdem er fertig war band er sich ein Handtuch locker um die Hüfte und ging in dei küche um seinen Kühlschrank zu studieren. Er stellte fest das er kaum noch etwas zu Essen da hatte. Er nahm sich einen kleinen Joghurt und ein kühles Bier heraus und setzte sich auf sein Sofa. "So ist es schon viel besser."
      Liam aß den Joghurt und trank etwas vom Bier. Doch lange war er nicht wach und schlief erst einmal ein.

      Etwas später wachte Liam auf und sah auf die Uhr. "17:30", murmelte er vor sich hin. Er musste sich aufraffen um noch etwas essbares zu organisieren. Liam zog sich nun etwas bequemeres an. Er nahm ein Shirt und eine leicht zerissene Jeans aus dem Schrank. Dann zog er noch ein paar Chucks an und nahm seine Collegejacke in die Hand. Er erinnerte sich an eine Bar wo man auch etwas Essen kann und begab sich auf dem schnellsten Weg dahin.
      Durch die Massen musste sich Liam ebenfalls kämpfen, da es nicht möglich war das überhaupt jemand Platz für einen machte.
      An der Bar angekommen begrüßte er den Barkeeper und den Kellner. "Können Sie mir bitte ein Bier und etwas zu Essen bringen. Was? Das ist egal." Liam setzte sich an einem kleinen Tisch und betrachtete das Treiben on der Bar. Es waren um die Zeit nur ein paar Menschen da und spielten Billard oder unterhielten sich.
      Der Kellner brachte seine Bestellung. Es gab noch ein paar leckere Sandwiches und ein kühles Bier. Liam machte sich gleich über das Essen her. Die Sandwiches schmeckten sehr lecker und er trank sein Bier auch schnell aus. Auf dem Weg zur Bar sah er wie eine junge Frau die Bar betrat. Er stoppte kurz und schaute sie an. Er sah wie sie sich umblickte und sich anschließend an den Tresen setzte.
      Liam beobachtete sie ein bisschen bevor er zum Tresen ging. "Bitte noch ein Bier." Er stand ein kleines Stück weg von ihr und sah sie an. Er hatte ihr Gemurmel verstanden und nahm sein Bier und ging auf sie zu. "Ja die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss und tut mir leid das ich Ihre Gedanken gerade unterbrochen habe. Ich bin Liam Baker.“

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    • Wie konnte Kristin auch nur ansatzweise denken, dass sich jemand melden würde ?
      Hätte sie doch vielleicht den ersten Schritt machen sollen ?
      Das Einzige was hinterlassen wurde in ihrer alten Wohnung war ein Zettel, für diejenigen welche versuchten sie zu finden, wo draufstand, dass sie nach New York gezogen sei um dort Neu anzufangen.
      Aber weder Adresse noch sonst was wurde hinterlassen.
      Die Nummer hatte sie zur Sicherheit nicht gewechselt, da auch noch alte Kontakte dabei waren sowie ihre Eltern welche Kristin in jedem Notfall anrufen konnten.
      Jedoch hatte sich die braunhaarige zuviel Hoffnungen gemacht, dass sie doch jemand vermissen würde.
      Als sie dann leise vor sich hermurmelte und das Handy mit dem Display wieder nach unten umdrehte bevor es auf dem Tresen landete, hörte sie von der Seite eine ruhige und sanfte Männerstimme, welcher auf ihren Satz reagierte, weshalb ihr Blick direkt auf jungen Mann fiel welcher sich ihr näherte und schließlich zum stehen kam.
      Sie musste zugeben, dass ihr der Typ vorher noch nicht so wirklich aufgefallen war, da Kristin so in ihren Gedanken versunken war sodass sie eigentlich gar nichts mitbekam was sich eigentlich in der Bar abspielte.
      Zum einen musste Kristin zugeben, dass er mit seinem Satz Recht hatte. Die Hoffnung starb wirklich zuletzt. Aber was hatte man davon wenn sie sich niemals erfüllte ?
      Zum anderen sah er für seine Größe wirklich gut aus. Wenn man rätseln müsste, würden zu 98% aller Frauen sagen, dass dieser sicher in einer Beziehung mit einer hübschen jungen Dame war welche sich glücklich schätzen durfte.
      Dass Kristin damit aber komplett daneben lag, konnte sie in diesem Moment noch nicht wissen.
      "Ach ja ? Dann hat aber die Hoffnung bei mir schon schnell den Löffel abgegeben" kam es ruhig aber auch mit einer etwas ernsteren Stimme aus ihr heraus während sie wieder einen Schluck vom Bier machte.
      "Liam Baker" kam sein Name nochmals leise über ihre Lippen.
      Sollte sie sich auf das Spielchen einlassen ?
      Eigentlich hatte die braunhaarige keine Lust gehabt wieder jemand Neues kennenzulernen da sowieso das Spiel jedesmal gleich ausging:
      Sie lernte jemanden kennen, dieser sagte, dass er Interesse hätte und würde die Frau sowieso in den nächsten Tagen schon wieder links liegen lassen da er jemand anderes gefunden hatte.
      "Du scheinst ja genauso viel Hoffnung zu haben mich kennen zu lernen wenn du mir deinen Namen gleich verrätst" dabei drehte sie sich allgemein etwas zu ihm sodass sich beide etwas besser unterhalten konnten.
      "Daher würde es mich interessieren warum du dich dafür entschieden hast daher zu kommen ?" Kristin wurde mit den Jahren immer vorsichtiger was neue Bekanntschaften angingen weshalb sie es auch niemanden mehr einfach machte.
      Wenn dieser den Test bestehen würde, dann würde auch Kristin ihm die Chance geben sie kennen lernen zu dürfen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Liam war nicht unbedingt der Typ Mann der sich gleich über die nächst beste Frau drüber machte. Er beobachtete Frauen lieber eine Weile um festzustellen wie ihr Charakter ist. Liam war zwar bei vielen Frauen begehrt, aber er hielt von einigen nichts, da die Beziehung eh nicht lange halten würde, weil es einigen Frauen nur um Sex ging und für so etwas ist sich Liam echt zu schade.
      Keine Frau hatte ihm im Leben so beeindruckt wie sie.
      Er merkte schnell das die junge Frau nicht einfach zu sein scheint und etwas einsam wirkte.
      Er setzt sich neben sie um sich besser unterhalten zu können, falls sie Lust auf einem Smalltalk hatte. Er nippte an seinem Bier.
      Liam musste bei der Satz kurz schmunzeln bevor er eine passende Antwort finden konnte. "Du scheinst ja Humor zu haben." Er lächelte sie an, doch merkte schnell das sie nicht in der Stimmung war um zurück zu lächeln. Liam gab aber nicht auf um aus ihr ein kleines Lächeln zu entlocken.
      "Ja warum auch um den heißen Brei reden, wenn man gleich ehrlich daher kommt?" Sein Blick wurde sanft und er schaute ihr in die Augen. Schlecht sah die junge Frau nun wirklich nicht aus. Er musterte sie vorsichtig von oben nach unten.
      Liam hatte selbst nicht Absicht hier irgendwelche Bekanntschaften zu machen, er wollte einfach nur den Abend ausklingen lassen, ein Bier oder zwei trinken und sich dann auf den nächsten Tag vorzubereiten. Doch manchmal ändern sich die Pläne und der Abend wird vielleicht anders als gedacht.
      "Nun ja wie soll ich es sagen, du sahst aus als ob du einen Freund zum Reden brauchst." Er trank einen Schluck vom Bier. "Ich weiß Freunde sind wir ja noch nicht, aber das kann ja immer noch werden." Er lächelte sie wieder an und hoffte inständig das er keine Abfuhr bekam. "Ich habe dich hier noch nie vorher gesehen, sonst wärst du mir schon eher aufgefallen." Liam blieb dran um mehr aus der jungen Frau heruzu kitzeln. Das Bier der beiden war leer und Liam bestellte noch eins für jeden. "Das geht auf mich."

      Er wollte anstoßen, doch er merkte wie sie zögerte. "Keine Sorge ich beiße nicht versprochen." Er zwinkerte ihr zu.
      Es war schon verrückt das es doch noch Frauen wie sie gab die so viele Geheimnisse verbergen und so unnahbar sind. Liam fand das mehr als interessant und auch irgendwie gefiel es ihm.
    • Was neue Bekanntschaften angingen war Kristin noch nie gut dabei gewesen.
      Auf Hawaii war die Stimmung natürlich dabei komplett anders.
      Da sie eher mehr Bars am Strand besuchte wo es auch wirklich tropisch warm war, hatte man da natürlich auch mehr Möglichkeiten gehabt. Dass man hier gleich neben der Bar auf den Strand spazieren gehen konnte, war ja auszuschließen.
      Doch dieser Typ war auch irgendwie seltsam gewesen. Gutaussehend aber dennoch seltsam.
      Warum sollte man sich einfach so zu ihr begeben ? Kristin machte ja mit Absicht gerade den Anschein als wäre sie keine nette Person gewesen und dennoch stand er immernoch hier !
      Als er meinte, dass sie Humor zu haben schien lächelte dieser ihr sanft zu doch war der braunhaarigen heute einfach nicht danach gewesen. Lag einerseits an ihrer Stimmung und andererseits einfach daran, dass der Tag für sie schon zu lange war.
      Warum genau nochmals New York in Frage kam für ihren Umzug wusste Kristin in diesen Moment auch nicht....doch wird es schon irgendeinen Grund gegeben haben.
      "Wenn man alles zu Ernst nimmt ohne etwas Humor zu besitzen hat man bereits verloren" kam es leise murmelnd aus ihr heraus und war dann etwas über seinen Satz verwundet gewesen.
      Meinte er es wirklich ernst oder versuchte der Typ Kristin nur so rumzukriegen ?
      Wenn sie ehrlich war, machte dieser Liam nicht gerade den Eindruck als würde er sie nur für das eine benutzen wollen.
      An ihm war etwas anders gewesen als bei den Leuten welche sie bisher kennen gelernt hatte.
      Jedoch war die braunhaarige immernoch vorsichtig gewesen.
      Wenn er dachte sie damit beeindrucken zu können dann musste er sich schon mehr anstrengen.
      "Ein direkter Typ also hmm ? Also gut du hast fürs Erste mal meine Aufmerksamkeit. Aber mach dir nicht zuviel Hoffnungen" sprach sie selbst direkt aus und drehte sich da komplett zu ihm, wobei ein bein über das andere geschlagen wurde sodass sich sich besser unterhalten konnten. Währenddessen machte sie immer wieder einen Schluck von ihrem Bier sodass dieses bald auch ausging.
      Als das junge Mädchen danach wissen wollte warum er sich dazu entschied hierher zu kommen horchte diese seine Worte welche wieder etwas überraschend für sie waren.
      Hatte Kristin ihre Gefühle so offensichtlich gezeigt oder war er einfach ein guter Menschenkenner ?
      "Und da dachtest du, dass du das allein sitztende Mädchen ansprechen musst sodass sie dann einen Freund zum Reden hat wie jetzt gerade, richtig ? Sehr Gentlemanhaft. Du bist aber nicht der erste Typ der mit sowaß bei mir ankommt" dabei musste sie selbst schon etwas lachen was aber eher mehr aus Ironie war und nicht, weil sie es amüsant fand.
      Wieviele Menschen hatten schon versucht mit sowaß bei ihr durchzukommen ?
      Ja !
      Kristin war anders als jedes andere Mädchen gewesen. Sie war meistens den anderen um 3 Schritte voraus gewesen weshalb auch fast keiner mehr mit ihr befreundet sein wollte. Und wenn das Mädchen ehrlich zu sich selber war, dann lies sie auch kaum jemanden noch an sich ran um sich selbst damit auch zu schützen.
      "Sagen wir einfach, dass ich diese Bar auch heute zum ersten Mal besuche" blieb diese stur ohne nur ansatzweise was von sich zu erzählen.
      "Aber so wie du es gerade erwähnt hattest, scheinst du in Gegensatz zu mir ja öfters hier zu sein oder täusche ich mich gerade ?" versuchte Kristin so mehr über ihn zu erfahren und zwinkerte ihm selbst als Danke zu für die nächste Runde.
      Als dieser schließlich anstoßen wollte, zögerte die braunhaarige ein wenig doch lies sie sich heute einfach mal auf das Spielchen ein weshalb beide gemeinsam anstießen bevor ein Schluck daraus gemacht wurde.
      "Was treibt also einen jungen Wolf wie dich heute hierher ? Irgendwelche Absichten gehabt oder nur purer Zufall ?" Kristin dachte nicht einmal ansatzweise daran sich zurück zu halten.
      Wenn dchon jemanden versuchte sie kennen zu lernen dann auch gleich so wie sie war. Entweder man kam damit zurecht oder nicht.


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    • Wow dieses Mädchen hat es wirklich faustig hinter den Ohren, dachte sich Liam und trank einen Schluck vom Bier. Noch nie zuvor war er so jemanden begegnet und wird es wohl auch in der nahen Zukunft nicht wieder.
      Ihm fiel es verdammt schwer überhaupt richtig zu Denken und die richtigen Worte zu finden, ohne sie zu verletzten oder zu verschrecken.
      In LA war das Leben für ihn damals anders. Er war nicht so sehr an die Firma gebunden und konnte hier und da auch auf Dates gehen. Doch hier in New York war das alles anders als einfach. Für solche Bekanntschaften war kaum Zeit, doch heute nahm er sich diese.
      DIe junge Frau weckte in ihn etwas, was schon lange nicht mehr zu sehen war.
      "Ich kann mir gut vorstellen, das du schon viele Anmachsprüche der Gleichen gehört hattest, aber mir ist es wirklich ernst."
      Er kann und will diese Frau nicht einfach los lassen, sie hatte ihn mit ihrer Art und Weise verzaubert und Liam schwärmte innerlich schon von ihr.
      Liam musste leicht lachen, als sie davon sprach das er die Bar wie seine Westentasche kennte. "Aber nein. Ich lebe zwar schon über ein Jahr in New York, aber diese Bar hatte ich heute zufällig gewählt, da diese hier auch etwas zu Essen anbietet. Ich muss gestehen das mein Kühlschrank etwas leer ist und ich keine richtige Lust auf Kochen hatte. Da musste ich mir etwas einfallen lassen und nun bin ich hier und trinke ein Bier mit einer schönen geheimnissvolen jungen Frau."
      War das nun zu viel des Gutem?
      Liam klammerte sich an seinem Bier fest und schaute verlegen nach unten auf den Tresen.
      "Du scheinst auch nicht von hier zu kommen. Du sieht ein wenig südländisch aus. Da ist es klar das du diese Bar auch nicht kennst. Aber hey seh es postiv nun bist du heute Abend nicht ganz alleine und ich denke ich bin auch kein übler Gesprächspartner."

      Hatte er die junge Frau nun endlich von sich überzeugt?
      "Normalerweise sitze ich um diese Zeit an meinem Laptop und bereite noch ein paar Sachen für die Firma vor, aber heute Abend möchte ich dir meine ganze Aufmerksamkeit schenken."

      Er schaute sie mit seinen grau grünen Augen an. Sie schienen richtig zu funkeln. Sein Herz sprang wild umher und seine Gefühle waren komplett durcheinander. War es Liebe auf den ersten Blick? Ganz egal was es war Liam musste das Mädchen fü sich gewinnen.
    • Wenn Liam etwas war, dann war es in ihren Augen Streit gewesen.
      Die meisten Leute mit denen sie so gesprochen hatte hätten schon längst aufgegeben und sich jemand Netteres gesucht, weil sie einfach mit Ihrer offenen Art nicht zurecht kamen.
      Doch er ? Liam sah nicht gerade so aus als würde ihm die Lust zu diesen Gespräch vergehen weshalb Kristin sich selbst bald etwas schwer tun würde.
      In New York schien wirklich alles anders zulaufen als in Hawaii.
      Nicht, dass die Leute nicht so lässig wären jedoch war der Anspruch dort komplett anders gewesen.
      "Was soll ich sagen. Ihr lässt euch ja auch nichts Neues mehr einfallen" versuchte sie damit eher einen Scherz zu machen wobei sie aber das Gefühl hatte, dass dieser nicht so gut ankam.
      Er meinte es also ernst ja ? Kristin wusste echt nicht was sie davon halten solle. Andererseits glaubte sie auch nicht, dass er es einfach so vor sich hinsprach.
      Dahinter musste wirkliche Interesse stecken ansonsten wäre er sicher schon von sich aus gegangen.
      Hier in der Bar gab es genug andere Mädchen welche er ansprechen konnte doch hatte sich der Typ für sie entschieden.
      Als die braunhaarige diesmal etwas über ihn erfahren wollte und meinte, dass dieser sicher schon des öfteren hierher gekommen war, wusste sie nicht, wie falsch Kristin mit ihrer Aussage lag.
      Was Menschenkenntnisse betraf war das Mädchen noch nie gut gewesen.
      "Erst seit einem Jahr ? Und was verschlägt einen Typen wie dich in die Stadt die niemals schläft ?" fragte sie gleich nach wobei die letzten paar Wörter für sie doch etwas zu viel waren. Jedoch sollte deswegen das Gespräch nicht gleich unterbrochen werden.
      "Süß aber solche Sprüche ziehen bei mir nicht" lachte sie etwas während wieder ein Schluck vom Bier gemacht wurde.
      "Ich bin nicht dieses typische Mädchen welches auf sowaß steht....deswegen brauchst du dir da keine Mühe machen" erklärte sie ihm gleich sodass Liam auch wusste, dass er sich so nicht bemühen musste um sie zu beeindrucken.
      Ein scharfes Auge hatte er, daß musste Kristin zugeben.
      Sie selber sah nicht gerade wie eine normale New Yorkerin aus weshalb sie noch kurz wieder einen Schluck von ihrem Bier machte bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihn richtete.
      "Stimmt, ich bin nicht von hier. Um ehrlich zu sein bin ich auch erst heute nach New York gezogen" sprach sie wirklich das erste Mal von sich selber etwas aus wobei Kristin auch kein schlechtes gewissen hatte darüber.
      "Um diese Uhrzeit noch ?" war sie etwas überrascht da es auch jicht gerade mehr so früh war.
      "Hmm klingt auch nach einem anregend Job wenn du mich fragst. Was arbeitest du leicht ?" wollte das braunhaarige Mädchen schließlich von ihm wissen wobei sie hoffte nicht wieder jemanden geangelt zu haben welcher für das Familienunternehmen arbeitete.
      Sie wusste nicht wieso aber solche Leute konnte sie noch nie ausstehen. So als würden sie sich auf eigenen Füßen nicht halten können und immer den Schutz bei den Eltern suchen.


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    • Sollte das eben ein Scherz von ihr gewesen sein? Nunja so ganz amüsant fande ihn Liam eben nicht und ich glaube das merkte das Mädchen auch. SIe dachte wirklich er sein nur so ein Typ von vielen, der sie ausnutzen möchte. Verübeln konnte es Liam ihr nicht, da er nun wirklich nicht unattraktiv war.
      Er stützte sich mit seinem Arm auf den Tresen ab um sie noch besser anzusehen. "Hier in New York ist meine Firma. Da wäre es doch praktisch das ich nicht jedes Mal von LA hier her fliegen würde und dann wieder zurück." Klang doch logisch oder etwa nicht? "Es sind immerhin jedes Mal insgesamt 10 Stunden Flug und dann das ganze Stress am Flughafen. Darauf habe ich nun wirklich keine große Lust."
      Stress war schließlich Gift für den Körper und das brauchte Liam nicht. "New York ist auch eine schöne Stadt um auch einfach mal abzuschalten, sei es auf Partys, Bars oder im Central Park. Den Park kann ich dir bei Gelegenheit mal zeigen." Liam war davon überzeugt das er sie nicht das letzte Mal gesehen hatte und hoffte auf ein weiteres Wiedersehen mit ihr.

      Überrascht war Liam nicht als er eine Abfuhr von ihr bekam, er schmunzelte nur leicht. Ihm war klar das das nicht so rüber kam wie erhofft. Aber sie war eben anders. Anders als alle anderen Frauen in diesem Raum zusammen.
      Es versuchte schon ein paar andere Frauen seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, indem sie ihn zuzwinkerten, aber Liam blieb standhaft bei der jungen Frau sitzen.
      "Und was treibt dich nach New York? Ich hoffe doch nicht ein Mann?" War er ihr mit der Frage zu nahe getreten? "Tut mir leid, das geht mich eigentlich gar nichts an. Vergiss es einfach." Er wollte nun wirklich nicht die Laune verderben.
      Er trank vom Bier und bestellte sich gleich noch eines. Er musste den Eindruck machen das er noch immer nicht gehen möchte.
      "Nun ja. Die Firma gehört meinem Vater." Oh klasse was sie nun denken würde, wenn er von einem Familienunternehmen sprach? Warscheinlich genau das selbe wie alle anderen und damit wäre dann alels vorbei. Doch niemand kannte den wahren Grund warum er die Firma übernahm. Liam setzte alles aufs Spiel und erzählte der jungen Frau von der Geschichte.
      "Für dich mag es nun sicherlich so aussehen das ich nicht mit beiden Beinen im Leben stehe und es logisch war das ich die Firma von meinem Vater früher oder später übernehmen musste. Doch der Grund dafür ist viel schlimmer." Er klammerte sich an seinem Bier fest und drehte sich zur Theke um. Er senkte seinen Blick darauf und fuhr fort. "Meine Mutter ist sehr krank und wird dieses Jahr nicht mehr ganz erleben können und mein Vater leidet seitdem an Depressionen und wollte sich das Leben schon öfters nehmen. Ich wollte meinem Vater einfach die Last nehmen die ganzen Reisen zu machen und andere Events zu planen und durchzuführen. Er sollte mehr Zeit für meine Mutter haben, so lange es noch möglich ist." Seine Stimme wurde ruhig und sie klang leicht verletztlich. "Ich wollte die Firma nie leiten, da ich andere Pläne hatte, aber ich möchte auch nicht das die Firma die mein Vater seit seinem 18 Lebensjahr aufgebaut hatte einfach zerstören."
      Liam wusste nicht ob seine Geschichte das Mädchen überhaupt interessiert oder ob sie überhaupt noch neben ihn sahs, denn er sah nur nach unten. Wer mag schon einen Typen der so viel Schwäche zeigte und schon fast zu weinen anfing?
      "Ich verbringe so viel Zeit mit Arbeit, das mir die schönen Dinge schon gar nicht mehr bewusst waren. Ich verpasse so vieles in meinem Leben. Ich bin wirklich froh das ich dich heute Abend angesprochen hatte. Du gibst mir neue Hoffnung.
      Liam schaute sie wieder mit einem sanften Lächeln an.
    • Liam erzählte zwar immer viel von sich. Doch war dies auch wirklich die Wahrheit gewesen ?
      Andererseits...warum sollte er auch lügen ? Das Mädchen zu beeindrucken war sowieso schon mittlerweile für jeden eine Herausforderung gewesen daher machte sie sich auch gar nicht mehr die Mühe um es selbst herauszufinden was nun die Wahrheit oder eine Lüge war.
      Dass man sie sowieso leiden konnte war nur eine Aussage gewesen welche man sagte sodass man das Mädchen dorthin bekam wo man möchte.
      Wie oft hatte Kristin dies schon gehört: Ich mag dich, du bist süß oder sonst was und wurde am Ende doch nur sitzen gelassen, weil niemand mit ihrer Art zurecht kam ?
      Um die Gedanken verschwinden zu lassen, schenkte sie dem jungen Mann wieder ihre Aufmerksamkeit als dieser auf ihre Frage einging, warum er in New York lebte.
      "Dann kommst du also ursprünglich aus Los Angeles ?" //genau wie ich....das muss Zufall sein//, schoss es ihr nachträglich durch den Kopf.
      "Ob es sich hier wirklich gut leben lässt oder nicht kann ich noch nicht sagen aber ich lasse es dich gerne wissen wenn ich eine Antwort darauf habe" lächelte sie etwas sanft vor sich her was jedoch wieder schnell verschwand.
      Kristin lächelte früher ziemlich oft doch in den letzten Jahren hatte sich dies ziemlich verändert weshalb dies nur mehr selten zum Vorschein kam.
      "Aber gut. Da ich Parks gerne habe da diese eine gewisse Ruhe ausströmen kannst du ihn mir gerne mal zeigen" ging sie auf seinen Vorschlag ein um herauszufinden ob er wirklich anders als die anderen die sie bisher hatte, war.
      Solche Sprüche welche er vorher rauslies zogen einfach nicht....Kristin fand sowas schon eher mehr lästig als wirklich süß. Die Anwesenheit der anderen Mädchen welche ein Auge auf Liam geworfen hatten, entgingen der braunhaarigen genasuo wenig doch störte sie es auch nicht.
      Nein !
      Sie konnte es sogar sehr gut verstehen.
      War ja nicht so als wäre ihr Gesprächspartner unattraktiv gewesen. Ganz im Gegenteil. Es traf irgendwie den Geschmacken von ihr.
      "Schon okay...du brauchst dich für die Frage nicht zu entschuldigen" wandte sie es damit ab und blickte kurz auf ihre Bierflasche bevor dieser wieder auf den jungen Mann ging "Und nein...es ist nicht wegen einem Mann. Wie heißt es doch immer so schön ? Ein Tabettenwechseln tut jedem mal gut" lächelte sie wieder leicht vor sich her, hob ihr Bier bevor sie dann einen Schluck daraus machte.
      Als sie schließlich wissen wollte was er arbeitete und hoffte, dass er nichts mit einem Familienunternehmen zu tun hatte kam gerade in diesen Moment auch schon die Aussage //na toll wieder so einer//, doch bevor Kristin genauer darüber urteilte kam auch schon die kleine Geschichte dazu weshalb Liam dies alles machte. Natürlich konnte Kristin ihn jetzt gut verstehen. Hätte sie so eine gute Beziehung zu ihren Eltern gehabt und wäre in so einer Lage gewesen hätte sie sich sicher nicht anders entschieden und hätte die Firma übernommen um ihnen damit zu helfen.
      Da es aber genau das Gegenteil von ihrer Beziehung ist was sie sich eigentlich wünschte entschloss sie sich einfach zu verschwinden.
      "Stimmt...eigentlich kann ich Typen nicht ausstehen welche noch unter ihren Eltern arbeiten. Aber in deiner Situation ist es komplett was anderes" fing sie ruhig zu sprechen an und wollte ihm damit zeigen, dass sie seine Lage sehr gut verstehen konnte. "An deiner Stelle hätte ich sicher nicht anders gehandelt. Daher finde ich es auch echt Mutig von dir, dass du alles selbst in die Hand genommen hast" versuchte Kristin ihm auch gut zuzusprechen "Sowas kann auch nicht jeder. Daher macht dir keine Sorgen" lächelte sie sanft.
      "Dein Leben jedoch solltest du deswegen nicht vernachlässigen...gerade das sollte man doch genießen können"


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    • Natürlich war Liam immer noch begeistert von der jungen Frau und würde gerne stundenlang mit ihr Reden über alle möglichen Dinge. Leicht zu überzeugen war sie jeden falls nicht und auf die 0815 Anmachsprüche fällt selbst Liam nicht mehr hinein. Für ihn war das einfach ein kleiner Test, damit er herausfindet ob sie anders war als alle Frauen zuvor. Und das war sie wirklich. Diese braunhaarige Schönheit war mehr als besonders.
      Liam lächelte als sie davon sprach das sie New York erst einmal erleben muss. "Glaub mir, ich habe mich anfangs auch mit dem buten Treiben hier arrangieren müssen und das eben immer etwas los ist, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran und macht auch hier und da mit. Es ist schön wenn Menschen spontan an Straßenecken eine Tanzsession aufführen oder in Einkaufscentern. Das spornt einen richtig an mitzumachen. Die Leute sind hier wirklich sehr nett. Klar gibt es hier in New York wie in jeder Großstadt auch die Fieslinge, aber im Großen und Ganzen möchte ich es nicht mehr missen hier wegzuziehen, zumal es auch Frauen wie dich angelockt hat."
      Liam erfreute sich darüber das die junge Dame auf seinen Vorschlag mit dem Park einging. "Der Park wird dir gefallen. Er ist so schön groß, man hat die Möglichkeit viele Aktivitäten auszuprobieren, egal zu welcher Jahreszeit, einen Zoo und Streichelzoo gibt es auch für alle Tierliebhaber und auch noch eine ganze Menge mehr." Liam liebte den Park sehr. Er verbringt seine meiste Zeit dort, wenn er frei hat.
      Liam hörte der braunhaarigen Frau zu und trank immer wieder ein Schluck von seinem Bier. "Einen Tapetenwechsel sagst du? Das muss auch mal sein. Ich hoffe doch nicht das es wegen etwas schlimmen gewesen ist, aber ich möchte da nicht tiefer bohren, das ist nicht meine Art. " Liam hasst es wenn Menschen darauf bestehen jedes kleinste Detail von einem gleich herauszuquetschen, ohne zu wissen wie es dem Gegenüber damit geht. "Du bist die Erste der ich die Geschichte von meiner Familie erzählt habe."
      Liam´s Blick wurde ganz sanft. "Es ist komisch das ich es einer wildfremden Frau erzählt habe und du schimpfst mich nicht mal aus. Ich danke dir dafür."
      Liam war wie gesagt anderes gewohnt. Doch er musste auch einmal Glück damit haben.
      Warum sollte Liam auch lügen, damit kommt keiner weit. Früher oder später fliegt alles auf und dann ist keinem damit geholfen. Selbst wenn die Wahrheit manchmal weh tut, aber es ist dann gut diese frei auszusprechen.
      "Du bist zwar heute erst in New York angekommen, aber in welche Richtung möchtest du Jobmäßig einschlagen? Hier gibt es so viele Möglichkeiten. New York ist eben nicht billig, aber ich denke das weißt du auch. Falls du Hilfe brauchst ich kenne einen Freund der vermittelt wirklich richtig gute Jobs, die gut bezahlt sind und die Chefs die Arbeit der Mitarbeiter auch zu schätzen wissen. Es gibt leider auch hier und da ein paar schwarze Schafe, aber ich möchte nicht das du diesen begegnest und dann am Ende auf der Straße landest oder noch viel schlimmer im Gefängnis. Du musst mir nur sagen was die interessiert und ich werde ihn noch heute Nacht mailen."

      Liam wollte die Frau unter keinen Umständen gehen lassen und tat alles für sie was er konnte.
    • Kristin war sich nicht sicher gewesen ob die Stadt ihr wirklich das bieten konnte was sie suchte.
      Klar, Hawaii war auch ein sehr schönes Land gewesen und wenn sie ehrlich war, wäre sie am Liebsten dort geblieben. Doch ließen einfach die Umstände dies nicht zu.
      Aber eines Tages würde sie sicher wieder in den Flieger steigen und zurück kommen.
      Wer das Meer und Palmen sowie alles andere liebte war bei ihr zu Hause genau richtig. Zu Weihnachten und gerade zur Winterzeit konnte man immernoch mit kurzen Klamotten herumgereicht aber dennoch trotz Temperaturen waren alle immer in Weihnachtsstimmung gewesen.
      "Du scheinst ja von den Stadtwechsel wirklich begeistert zu sein" kam es laut denkend aus ihr heraus "dass ich aber hier ewig leben könnte bezweifel ich eher weniger. Ich mag diese großen Städte eigentlich nicht aber mal sehen. Vielleicht überzeugt sie mich ja noch vom Gegenteil. Daher lass ich es einfach auf mich zukommen. So wie du es auch erzählst klingt es gar nicht mal langweilig" versuchte sie ein sanftes Lächeln auf die Lippen zu bringen doch verschwand dieses auch gleich wieder.
      Liam war wirklich freundlich für jemanden gewesen der sie nicht kannte. Deswegen wollte Kristin ihm auch nicht irgendwas vorspielen was sie gar nicht wahr. Sowas hat er einfach nicht verdient.
      Den Park den Liam erwähnte klang auch ziemlich spannend doch gab es sowaß ähnliches auch bei ihr. Der Vorteil an Hawaii war auch joch, dass man wirklich tolle Ausflüge in die Wälder und auf die Berge machen konnte welche Kristin oft selbst machte wenn sie so den Kopf frei bekommen wollte.
      Hier gab es sowaß nicht was sie wirklich vermissen würde.
      Doch noch bevor sie was dazu sagen konnte wurde schon das Thema gewechselt worauf er auf den Tapetenwechsel kam und hoffte, dass es nichts schlimmes sei weshalb sie dies tat.
      "Schon gut. Sowas kann man nicht wissen wenn die andere Person auch nichts erzählt" sprach sie nachdenkend aus "sagen wir einfach, dass es nichts mehr gibt was mich in meiner Heimat gehalten hätte" lächelte sie vor sich her um die Stimmung etwas zu heben da diese wirklich gerade betrückend war.
      "Heißt es nicht gerade für solche Situationen, dass die Fremden meistens vertraulicher wirken als die eigenen Leute ?" Kristin merkte selbst, dass dies in seiner Welt noch ein Thema war, was Liam ziemlich zusetzte. Sie fand es auch toll wie er sich für seine Familie einsetzte. Doch sollte man wirklich seine eigene Welt aufgeben ? Solche Dinge verstand die braunhaarige einfach noch nicht. Würde sie es überhaupt irgendwann verstehen ? In ihrer Welt gab es niemanden mehr welcher ihr soviel bedeutete, sodass sie alles liegen und stehen lassen würde um der Person zu helfen.
      Was den Job anging, hatte die braunhaarige selbst noch nicht so richtig einen Plan gehabt. Sie hatte zwar studiert aber bevor sie weiter machen konnte war sie schon im Flieger Richtung New York gewesen.
      "Wenn ich das wüsste. Ich habe Geschichte und Spanisch studiert und wollte auch etwas in diese Richtung machen doch unterrichten kam für mich nie in Frage. Ich bin nicht der Typ Mensch der irgendwo drinnen steht oder in einem Büro sitzt. Ich liebe es eher mehr draussen sein zu können. Und wenn ich ehrlich bin kann ich sonst nichts anderes" dabei zuckte diese kurz mit den Schultern bevor sie mit dem letzten Schluck das Bier austrank.
      "Doch eine Frage habe ich an dich....warum möchtest du unbedingt einer fremden Frau helfen dabei einen Job zu finden, die du nicht einmal 24 Stunden kennst ? Und sag jetzt nicht, weil ich so nett und hübsch bin oder sonst was. Nein ! Dafür muss es einen anderen Grund geben" Kristin wollte den wahren Grund für seine Bemühungen wissen. Wenn er wieder versuchte charmant zu sein....sowaß konnte sie einfach niemanden glauben.
      Noch nie hatte jemand versucht ihr so zu helfen wie Liam. Entweder ließ sie sich drauf ein oder er spielte seine Rolle so gut, dass man seine wahren Absichten gar nicht erkennen konnte.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Nie im Leben hätte Liam je gedacht das er heute Abend eine so nette Bekanntschaft machen würde. Er wollte doch einfach nur einen Absacker trinken und dann weiter arbeiten. Doch dann trat diese junge Frau in die Bar und Liam war hin und weg. Er schenkte ihr jegliche Aufmerksamkeit und vergaß komplett alles und jeden um sich herum. Ist so etwas möglich das eine Frau einen Mann sowas vom Hocker hauen kann, obwohl sie nicht dieses typische Klischee erfühlt wovon alle Männer träumen?
      Aber ja. Liam selbst erlebt es gerade. Er sitzt ihr direkt gegenüber. Welch Zufälle es doch machnmal gibt.
      "Wie gesagt vielleicht überzeuge ich dich ja vom Gegenteil, das du unmöglich hier weg möchtest." Liam lächelte verlegen.
      "Wo kommst du denn her wenn ich fragen darf?" Liam versuchte seine Verlegenheit mit einer anderen Frage zu überdecken, doch er konnte ihr gerade nicht in die Augen sehen, so schwach machte sie ihn.
      Er wurde leicht nervös, fing an mit seinem Fuß zu wippen oder seine Finger zappelten. Er trank schnell einen Schluck vom Bier.
      Er hörte ihr zu sah auf ihre wunderschönen Lippen. Er driftete mit seinen Gedanken ein bisschen ab, aber fand schnell wieder die Fassung.
      "Tut mir leid wenn ich hier so umher zappel, aber um ehrlich zu sein machst du mich ganz schön nervös." Liam wurde knall rot. War das zu viel des Gutem. "Versteh das bitte nicht falsch, ich möchte nicht das du ein falsches Bild von mir bekommst."
      Liam nahm eine entspanntere Haltung ein.
      "Ja es kann schon einmal vorkommen das Einheimische einen auch übers Ohr ziehen wollen, aber ich kenne Brian schon seit meiner Kindheit und er macht seinen Job wirklich sehr gut, er ist der Beste hier in New York." Liam reichte ihr eine Visitenkarte. "Falls du es dir überlegst kannst du dich auch persönlich bei ihm melden. Glaub mir wenn du mir vertrauen kannst, dann kannst du ihm auch vertrauen."
      Liam weiß das Vertrauen zu Fremden heutzutage scheinbar unmöglich ist, aber er hofft das sie ihm vertraut.
      "Ich habe wirklich das Gefühl das du sehr misstrauisch gegen Fremde bist und vorallen gegen Männer. Du musst wirklich sehr wenig Vertauen zu Menschen haben. Ich möchte mir gar nicht ausmalen was dir alles zugestoßen ist. Aber egal was auch immer sein mag, ich bin für dich da. Wie gesagt man kann immer einen Freund gebrauchen, auch wenn es nur so ein Typ aus der Bar ist." Liam lachte über seine Aussage.
      Die Zeit des Abends verging wie im Fluge. Liam schaute immer wieder auf die Uhr, aber er möchte noch nicht nach Hause, er möchte bei ihr bleiben. Wenn er jetzt gehen würde, dann würde er sie niemals wieder sehen..
    • Liam war wirklich ein Thema für sich gewesen.
      Die meisten Typen welche Kristin bis jetzt begegnet war, prahlten nur so vom eigenen Leben und wie toll sie nicht alle waren. Solche selbst verliebten Menschen konnte die braunhaarige noch nie ausstehen weshalb sie das Gespräch immer schnell beendete und verschwand.
      Doch hier war es komplett anders gewesen.
      Nicht nur, dass er gut aussah.
      Nein !
      Er zeigte auch wirklich, dass Interesse an ihr da war. Kristin musste auch zugeben, dass auch ihre Interesse an ihm geweckt wurde. Dennoch war auch der kleine Unsicherheitsfaktor da gewesen der das Mädchen auch etwas daran zweifeln ließ, ob es wirklich so gemeint oder weiterhin nur Show war um sie zu bekommen.
      "Also gut. Wenn du so davon überzeugt erzeugt bist es zu schaffen werde ich dir einen ganzen Monat Zeit lassen mich umzustimmen" mit diesen Satz hob sie ihre Hand um noch ein letztes Bier zu bestellen bevor sich Kristin auf den Weg machen würde. So angenehm der Abend auch gewesen war, so musste dieser auch irgendwann enden.
      Bei seiner frage woher das Mädchen kam zögerte Kristin ein wenig da sie eigentlich ungern irgendwas von ihr Preis gab. Da die Wahrscheinlichkeit aber nun hoch stand ihn das ganze Monat nicht mehr loszuwerden, blieb der jungen Dame wohl nichts mehr anderes übrig.
      "Ich wurde ursprünglich in Los Angeles geboren, habe aber bis heute in Hawaii - Honolulu gewohnt" beantwortete sie seine Frage und merkte sofort, dass er leicht mit seinen Füßen und fingen zu zappeln anfing.
      //was ist denn nun los ?//, dachte sie sich und bevor noch etwas gesagt werden konnte, kam der Kellner mit ihren bestellten Bier her während Liam schon erklärte warum er dies machte.
      "Schon gut" winkte sie seine Entschuldigung damit ab wobei ihr Blick auf das Bier fiel. "Ich bin auch nicht gerade das typische Mädchen was jeder glaubt haben zu können" bei diesen Satz musste sie selber schon anfangen zu lachen da es wirklich Tage gab wo sie dies an sich hasste.
      Als das Thema mit der Firma wieder zu sprechen kam, horchte das braunhaarige Mädchen seinen Worten und nahm auch mit einem leisen "Danke" die Visitenkarte entgegen worauf der Name seines Kumpels deutlich zu lesen war sowie die Telefonnummer und Email Adresse.
      Sollte sie sich wirklich darauf einlassen ?
      Woher soll dieser Brian genau wissen was das Beste für sie war wenn es Kristin nicht einmal selbst wusste ?
      "Wenn dunmir vertrauen kannst, dann kannst du auch ihm vertrauen" hörte sie noch die letzten Worte als sie ihre Gedanken wieder gesammelt hatte.
      Dabei schloss sie für eine Sekunde die Augen und musste wieder etwas lachen bevor die Karte auf ihren Handy landete und ihr Blick auf ihn gerichtete wurde.
      "Dieses Wort ist für mich schon lange ein Fremdwort geworden" sprach sie es eher mit einem kälteren Ton aus. Wenn jemand dachte, dass sie so leicht wieder vertrauen würde, dann war das Alles hier schon umsonst gewesen.
      "Und wenn es so wäre ? Was wäre wenn es wirklich so ist, dass ich fremden Menschen misstrauisch bin ?" wollte sie schließlich von ihm wissen woraufhin auch ihre Haltung etwas angespannter wurde. Es war nicht gerade ein schönes Thema über welches Kristin gerne sprach. Sie hatte sich schon einmal jemanden anvertraut wo sie dachte in geborgenen Händen zu sein doch lies er sie genauso danach fallen wie jeder anderer auch.
      "Ich brauche keine Freunde. Ich bin bis jetzt auch ganz gut alleine durchgekommen" mit diesen Satz wandte sie ihren Blick von ihm ab und machte anschließend ein paar Schlücke von ihrem Bier.
      Wenn er jetzt ging konnte es Kristin gut verstehen. Es wäre nicht das erste Mal das so etwas passieren würde.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Liam war freudig gestimmt, als das Mädchen ihn sozusagen eine Chance gab. "Keine Sorge ich brauche bestimmt keinen Monat dafür." Er lachte auf. "Ich habe da schon einen Plan."
      Liam stellte sich schon vor wie er dem Mädchen New York von seinen schönsten Seiten zeigen kann.
      In Gedanken entstand schon ein Plan, den er so bald wie möglich umsetzen möchte.
      Das Mädchen bestellte sich noch ein Bier, für Liam war aber nach dem jetztigen Schluss, er muss ja morgen wieder top fit in der Firma stehen und kann sich keinen Kater erlauben.
      "Wow da kommen wir ja aus der gleichen Stadt. Das wir uns dort noch nicht begenet sind wundert mich kaum, so Groß wie die Stadt ist. Eines Tages werde ich wieder dahin gehen ich liebe das Meer sehr gerne. Klar ist eine Großstadt auch ein Abenteuer, aber ich denke L.A werde ich auf Dauer echt vermissen. Ich habe da nämlich in einem Bungalow am Strand gewohnt. So hatte ich meine Ruhe vor dem Großstadtdschungel." Liam trank den letzten Schluck aus der Flasche und hörte dem Mädchen aufmerksam zu.
      Für ihn war es auch keine Selbstverständlichkeit das man einem Fremden vertrauen schenke soll, aber Liam war doch nicht wie jeder andere Typ. Er spürte das sie bei dem Thema etwas blockierte und sie zeigte es ihm auch.
      Liam verstand sie gut. "Es ist nicht leicht einem Fremden zu vertrauen, das weiß ich. Aber sieh dich einmal hier in der Bar um. Es gibt hier keinen anderen Kerl außer mich der ernste Absichten hat. Der Rest ist nur auf das eine aus. So bin ich einfach nicht und glaub mir jeder andere hier im Raum, wäre bei den ein oder anderen Aussagen schon längst weggewesen." Liams Blick wurde ernster.
      Er wollte das Mädchen um jeden Preis überzeugen. "Wenn ich kein Interesse an dir und deiner Person hätte dann wäre ich schon längst bei ner anderen Frau oder gar im Bett." War Liam jetzt etwa verletzt? Er wusste es selbst nicht genau, aber er versucht schon seit Stunden das Mädchen für sich zu gwinnen. Er möchte doch nur das sie einmal ohne negative Hintergedanken auf eine Sache antwortet.
      Die Sache mit der Freundschaft traf ihn auch etwas.
      "Du bist ganz schön stur." Liam lächelte. "Dennoch werde ich dich hier in New York nicht alleine lassen, selbst wenn du mich wegstößt oder versucht zu verletzen. Ich werde dich nicht im Stich lassen!"
      Liam schaute ihr tief in die Augen. "Ich möchte dir zeigen wie es ist glücklich zu sein."
      Liam bezahlte seine Rechnung und auch die Rechnung von dem Mädchen. "Ich bin wirklich froh das ich dich angesprochen habe. Glaub mir ich hätte das heute Abend noch bereut, wenn ich es nicht getan hätte."
    • "Du hast schon einen Plan ?" war Kristin doch etwas überrascht gewesen.
      Wie weit dachte der Typ denn bitte vorraus ?
      Aber gut, wenn er davon überzeugt war sie umzustimmen dann lies sie mal alles auf sich zukommen. Vielleicht schaffte es dieser merkwürdige Typ ja sie zu überzeugen wie toll New York nicht doch war. Aber am ersten Tag viel davon zu sagen konnte man sowieso nie.
      Als sie dann erzählte, dass sie selber aus Los Angeles kam konnte man die Begeisterung von Liam kaum übersehen. Andererseits wunderte es Kristin gar nicht, dass sie sich noch nicht begegnet waren da sie nicht lange dort lebte.
      "liegt eher auch daran, dass ich mit 5 Jahren nach Hawaii gezwogen bin" lachte sie kurz auf "daher wären wir uns auch so niemals begegnet und wenn doch, dann könnte ich mich sowieso nicht an dich erinnern. Ich kann nicht einmal sagen, was ich alles mit 5 Jahren gemacht habe. Aber Bungalow klingt toll. Dann kannst du ja auch meine Sichtweise auf Hawaii verstehen, dass ich irgendwann dorthin zurückgehen werde" erklärte sie selber kurz.
      Für einen Bungalow Typen hätte sie Liam niemals eingeschätzt aber man konnte sich immer täuschen. Daher war eine voreilige Einschätzung einer Person schwachsinnig. Wie das andere machen konnten verstand Kristin bis heute nicht.
      "Ich habe nie behauptet, dass ich dich genauso einschätze wie die anderen hier in der Bar" dabei deutete sie kurz auf einen jungen Mann der gerade selber bei einer jungen Dame saß und sie versuchte anzubraten indem er auch schon seine Hand auf ihre Hüfte legte was ihr aber anscheinend auch gefiel da sie nur dämlich vor sich hinkicherte.
      "Ich habe nur gesagt, dass Vertrauen für mich ein Fremdwort geworden ist und ich dies nicht mehr so leichtfertig glauben werde. Heißt aber noch lange nicht, dass ich dir keine Chance geben werde" erklärte sie ihre Aussage damit wobei ihr Blick selber etwas ernster wurde nachdem er meinte, dass der ein oder anderer von ihren aussagen bereits verschwunden wäre "sollen sie doch verschwinden. Da sieht man dann nur, dass sie nichts einstecken können" kam es plötzlich etwas kälter aus ihr heraus wobei sie selber davon etwas überrascht war, da es Kristin nicht so rausbringen wollte. Daher wendete sie ihren Blick zurück auf das Bier "tut mir leid" kam es leise aus ihr heraus.
      Nachdem die braunhaarige meinte keine Freunde zu brauchen, stimmte er diese ziemlich stur ein.
      Doch was war er dann ? Schließlich gab Liam genauso wenig auf das Mädchen besser kennen lernen zu wollen.
      "Wenn ich stur bin was bist du dann ?" kam es mit einem leichten Lächeln heraus wobei ihre Augen selbst in seine blickten.
      "Na dann wünsche ich dir viel Glück. Ich kann nämlich sehr stur sein was das betrifft"bei diesen Worten beugte sie sich etwas nach vorne sodass nur mehr Zentimeter zwischen ihren Gesichtern gewesen war bevor sie sich wieder etwas von ihm entfernte und den Kellner nach einem Stift fragte nachdem er die Rechnungen der beiden auf den Tracen legte.
      Dabei nahm sie eine, drehte den Zettel um und schrieb ihren Vornamen sowie ihre Handynummer darauf welches Kristin schließlich ihm übergab.
      "Hier. Unter der Nummer kannst du mich erreichen. Wenn du schon sagst, dass du mich davon überzeugen willst dann solltest du dies auch unter Beweis stellen. Und wie solltest du das schaffen wenn du keine Nummer oder Adresse hast" zwinkerte sie ihm noch zu, machte die letzten Schlucke aus ihrem Bier bevor sie ihre Tasche und Jacke schnappte um sich langsam auf den Weg zu machen.
      "Ich muss selber zugeben, dass es Spaß gemacht hat. Ich hätte nicht gedacht hier selber jemanden aus los Angeles zu treffen da es ja nicht gerade um die Ecke liegt. Also dann man sieht sich bestimmt wieder und das nächste Mal übernehme ich die Rechnung" dabei klopfte sie ihm noch kurz auf die Schulter bevor sie sich auf den Weg machte die Bar zu verlassen.
      Die Straßen waren heute etwas kühler gewesen weshalb sie sich kurz mit den Händen über die Arme strich während sie sich auf den Weg nach Hause machte.
      Ob sie ihm wirklich vertrauen konnte würde sich erst mit der Zeit zeigen. Doch schien er wirklich davon überzeugt zu sein es zu schaffen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Liam verstand die junge Frau mehr als gut. Alles was sie über Vertrauen und Fremde berichtete empfand er genau so. "Ich gebe dir ja Recht mit dem was du sagst. Jeden zu vertrauen ist soweiso nicht richtig, aber manchmal fühlt man es, das man vertrauen kann. Und ich fühle das ich dir vertrauen kann." Er schaute ihr wieder tief in die Augen und beugte sich ein Stück näher zu ihr. Sie war wirklich besonders schön und so verletzt.
      "Ich bin auch sturr, das kannst du mir ruhig glauben. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe dann will es auch erreichen." So ähnlich ging es Liam bei der jungen Frau. Er möchte ihr zeigen das es auch andere Typen gibt die sie nicht ausnutzen. Sie soll endlich wieder wissen wie es ist richtig zu leben. Nur weiß Liam auch das es ein ganzes Stück Abeit für ihn wird, denn sie scheint wirklich Schlimmes erlebt zu haben in ihrer Vergangenheit, doch darauf möchte er nicht eingehen. Nicht heute.
      Es war gerade alles zu schön um wahr zu sein. Bevor die junge Dame ging gab sie ihm noch einen Zettel mit ihrem Namen und Handynummer. "Kristin also. Ein wirklich schöner Name", kam es aus Liams Mund heraus. "Ich freue mich auf ein Wiedersehen." Liam lächelte sie an und dann verschwand die Schönheit in die dinkle Nacht von New York.
      Liam blieb noch kurz zurück in der Bar und speicherte sich die Nummer sogleich ein.
      Es war mittlerweile schon sehr spät und die Bar würde sowieso gleich schließen. Liam war bis auf ein oder zwei Ausnahmen der letzte der die Bar verließ. Es war kälter geworden und Liam zog sich seine Collagejacke drüber. Zum Glück war der Weg nach Hause nicht weit.
      Als Liam in seiner Wohnung ankam zog er sich erst einmal aus und sprang unter die Dusche. Es tat gut noch einmal vor dem Schlafen gehen zu duschen.
      Er putzte sich noch die Zähne und zog sich seine Boxershorts wieder drüber. Er legte sie auf sein Bett und schnappte sich noch sein Handy. Er überlegte ob er der jungen Frau noch einmal schreiben sollte. ´Hey hier ist Liam. Danke für den schönen Abend. Ich wünsche dir eine ruhige erst Nacht hier in New York und wir sehen uns.´
      Das sollte für das Erste genügen. Liam versuchte sich nun auf einen weiteren Arbeitstag vorzubereiten und hatte viele Gedanken im Kopf. Was ihm betraf, seine Eltern und Kristin, die jetzt neu in sein Leben getreten ist und ein wunderbares Gefühl bei ihm hinterlassen hatte.
      Hoffentlich schafft Liam alles unter einen Hut zu bekommen. Es wird nicht leicht werden, das weiß er, aber er ist immer noch ein Kämpfer.
    • Kristin wusste noch nicht was sie von ihrer neuen Bekanntschaft halten soll.
      Wievielen Leuten war sie schon begegnet gewesen welche sich so wie er ganz normal verhielten aber mit der Zeit ihr wahres Gesicht gezeigt hatten ?
      Konnte sie ihm wirklich vertrauen wie er sagte oder war dies genauso eine geheime Maske welche erst mit der Zeit fallen würde ?
      In ihren Magen spielten gerade Zweifel und Zuversicht Katz und Maus wobei man in diesen Kampf nicht herausfinden würde wer gewinnt. Doch dies wird die Zeit zeigen und so wie sie ihm vorher bekannt gegeben hatte, hatte dieser Liam genau ein Monat Zeit sie vom Gegenteil zu überzeugen. Dass sich aber in dieser Zeit alles ändern würde, hat Kristin in diesen Moment noch nicht ahnen können.
      Nach gut 30 Minuten in ihrer neuen Wohnug angekommen, standen noch überall ein paar Kartons herum welche noch nicht ausgepackt waren. Einige fehlten noch welche erst in ein paar Tagen ankommen würden, doch zu ihren Glück hatte die braunhaarige die wichtigsten Kisten bereits bei sich. Daher konnte sie gut auf die Anderen warten.
      Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass es schon recht spät war, jedoch musste die zugeben, dass sie noch nicht alzu müde war. Der Spaziergang an der frischen Luft hat ihr etwas geholfen und auch wieder wacher gerüttelt. Daher machte sie sich gleich an die erste Kiste um diese auszupacken als plötzlich ihr Handy klingelte welches das Signalton einer SMS ertönte.
      "Wer schreibt mir denn jetzt noch ?" sprach sie leise aus und holte das kleine Gerät aus ihrer Jackentasche wobei am Display eine Nummer erschien welche sie nicht kannte. Jedoch lies es ihre Neugierde nicht anders zu indem sie diese öffnete und durchlas. Erst nach dem Text konnte sie die Nummer zuordnen welche sie auch gleich einspeicherte und zurückschrieb:

      "Hallo Liam, ich danke dir ebenfalls für den netten Abend. Es war wirklich mal gut wieder mit jemand normalen reden zu können. Ich wünsche dir ebenfalls eine gute Nacht und ja man sieht sich auf jedenfall. Schließlich hast du noch eine Wette einzulösen"

      Mit einem Zwinkersmiley und "liebe Grüße Kristin" schickte sie diese auch schon ab.
      Danach packte Kristin das Handy wieder weg, packte die erste Kiste aus bevor sie sich dann doch unter die Dusche begab, ihr Schlafgewand welches aus einem Top und kurzer Short besaß, anzog um sich anschließend ins Bett zu legen.
      Morgen würde ein neuer Tag anbrechen....hieß auch somit einen neuen Job zu suchen.
      Sollte sie wirklich auf das Angebot von Liam eingehen ? "Schaden kann es ja nicht" sprach sie wieder zu sich selber und würde sich am nächsten Tag Schlau machen wo sich diese Firma befand und seinen Kumpel einen Besuch abstatten.
      Am frühen Morgen stand die braunhaarige schon ziemlich früh auf, zog sich eine Bluse sowie eine passende Hose und Schuhe an bevor sie sich komplett fertig machte und sich auch schon auf den Weg machte. Zwischenhalt machte sie bei einer Bäckerei da es bei ihr jeden Tag so üblich war bevor sie ihr Handy rausholte sowie die Karte welche sie gestern bekam und die Adresse raussuchte. Zu ihren Glück musste sie festellten, dass diese auch gar nicht mal so weit weg war. Daher machte sich Kristin auch schon auf den Weg.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Der neue Tag brach an und Liam war motivierter als sonst schon. Vielleicht hatte es etwas mit seiner gestirgen Bekanntschaft zu tun oder er wollte die Woche einfach nur schnell vergehen lassen.
      Denn er war guter Dinge Kristin New York schmackhaft zu machen.
      Doch erst einmal musste sich Liam mit der Firma rumquälen, denn er hatte als erstes ein Meeting. Er bereitete den Beamer vor mit der Präsentation, stellte ein Sideboard mit wichtigen Tabellen auf und stellte Tassen und Kaffee bereit.
      Die ersten wichtigen Personen betraten auch schon den Raum Liam war noch neben an im Büro und konnte durch eine Glasscheibe alle beobachten. Nervös war er alle Mal, denn es war das erste Meeting für ihn was er ohne seine Eltern meistern musste.
      Liam trat vor die Gruppe und begrüßte alle, bevor er mit der Präsentation begann.

      In einer kleinen Firma arbeitet Jack mit ein paar anderen Menschen als Vermittler für dieverse gute Jobs. Bis jetzt hatte er immer wieder Neuankömmlingen geholfen hier in New York gut bezahlte Jobs zu vermitteln.
      Bis heute hat jeder einzelne von ihnen den Job behalten und ist sehr zufrieden damit.
      Jack war der Typ Mann der weiß was seine Kunden wollen und suchen.
      Er war gerade dabei seine Akten zu ordnen als es an der Tür klopfte. "Ja bitte?" Es kam eine junge Frau hinein. "Ah guten Morgen sie müssen Kristin sein." Er gab ihr die Hand zu Begrüßung. "Mein Freund Liam hat mir gestern schon berichtet das sie heute hier auftauchen würden. Schön das sie es einrichten konnten." Er sah Kristian an, sie war wirklich hübsch. "Gut wie kann ich ihnen weiterhelfen?" Jack hörte Kristin aufmerksam zu und notierte alle möglichen Fähigkeiten, Wünsche usw.
      Nach eine Weile waren die beiden fertig. "Sehr schön ich habe mir alles aufgeschrieben. Ich werde mich so schnell wie es geht bei ihnen melden." Jack machte sich gleich nachdem kristin den Raum verlassen hatte auf die Suche und tätigte ein paar Telefonate.

      Liam hatte das erste große Meeting hinter sich gebracht und war stolz. "Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal." Liam verabschiedete alle und war sichtlich erleichtert. Er zückte seine Handy und schribe Kristin eine Nachicht. "Guten Tag die Dame, ich hoffe die erste Nacht in New York war zufriedenstellend und der Tag verläuft bis jetzt auch so wie du es dir gedacht hast. Ich hatte eben auch mein erstes Meeting und freue ich nun auf eine erholsame Pause. Ich werde dir die Tage schreiben wegen dem Treffen. Bis bald. Liebe Grüße Liam."

      Der restliche Tag verlief wirklich ruhig und auch irgendwie etwas langweilig. Aber Liam machte sich gedanklich schon einen Plan für das Treffen mit der unbekannten Schönheit.
    • Die öffentlichen Verkehrsanbindungen waren in New York wirklich leicht einzusehen weshalb Kristin ohne jemanden fragen zu müssen gleich zu jeder Ubahn hinfand.
      Eigentlich wäre sie ja viel lieber durch die Stadt gegangen um so etwas über diese zu sehen doch laut Plan würde das Ganze eine gute Stunde zu dem Gebäude dauern und soviel Zeit hatte die braunhaarige leider nicht mehr gehabt. Daher kamen ihr die Verbindungen gerade richtig.
      Umso näher sie ihrem Ziel kam umso nervöser wurde das Mädchen.
      Ihre letzte Bewerbung war schon ziemlich lange her gewesen und an Selbstbewusstsein mangelte es dem Mädchen gar nicht doch andererseits hatte sie auch etwas Angst gehabt etwas falsch zu machen. Daher atmete Kristin erstmal tief ein und wieder aus um klare Gedanken zu fassen. Jedoch war dies leichter gesagt als getan als ihr plötzlich das Treffen mit diesen Liam einfiel welches gestern stattfand. Bei den Gedanken legte sich sanft ein Lächeln auf ihre Lippen was eher untypisch gewesen war bevor sie es selbst merkte und dies auch gleich wieder verschwand.
      Leicht schüttelte sie den Kopf um dies zu verwischen. //Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür//, dachte sich Kristin und stieg auch schon bei der richtigen Station aus wobei oben das Gebäude auch schon auf der anderen Straßenseite lag.
      Es dauerte nicht lange bis sie ankam und der Dame beim Empfang erklärte was sie heute herführte und auch schon die Türnummer sowie den stock erfuhr wo sie diesen Jack antreffen konnte.
      Daher fuhr sie auch schon nach oben und suchte die Türnummer was gar nicht mal so leicht war und Kristin sich doch entscheiden musste jemanden danach zu fragen.
      Eine kleine Beschreibung und schon stand sie davor, atmete nochmals tief ein bevor ihre Hand an dem Holz klopfte und im nächsten Moment eine Stimme zu hören war. Ohne zu zögern, öffnete Kristin diese und trat in dessen Büro welches wirklich schlicht eingerichtet war bevor ihre Aufmerksam auf den Mann gerichtet wurde welcher ihr die Hand zur Bergrüßung hinhielt. Natürlich nahm sie diese gleich an und setzte ein sanftes Lächeln au.
      "Guten Tag" kam es sanft und freundlich aus ihr heraus.
      //Er hat es ihm gestern noch erzählt ? Liam zögert ja wirklich nicht lange//, war sie etwas verwundert gewesen als Jack dies erwähnte.
      "Vielen Dank, dass Sie noch so kurzfristig Zeit für mich hatten und bitte auch um Verzeihung sollte ich Sie dadurch in Schwierigkeiten gebracht zu haben" irgendwie war es Kristin auch etwas unangenehm gewesen da sie niemanden irgendwelche Umstände machen wollte.
      Natürlich kamen beide auch schoon zum Thema weshalb sie überhaupt heute hergekommen war und erzählte ihm was sie lernte und was sie wieder gerne machen würde. Am Liebsten würde Kristin wieder etwas in die Richtung mit Design machen doch waren solche Jobs schwerer geworden zu finden als was sie früher dachte.
      Es dauerte in etwa 1 1/5 Stunden bis das Gespräch schließlich zu Ende ging und sich beide verabschiedeten. "Haben Sie nochmals vielen Dank für die Zeit" und schon verschwand sie aus seinem Büro bevor sie unten am Ausgang stehenblieb und die frische Luft einatmete was ihren Lungen gerade richtig kam.
      Kurz darauf vibrierte auch schon ihr Handy welches sie vor dem Bewerbungsgespräch auf Stumm geschalten hatte und musste etwas Lächeln als Kristin sah wer der Versender war.

      "Hallo Liam.
      Die erste Nacht war zwar etas seltsam aber daran lässt es sch sicher eingewöhnen. Ich hoffe, dass das Meeting nicht alzu anstrengend war. Ein Gespräch mit Jack hatte ich auch schon, wobei ich aber auch etwas nervös war. Genieße deine Pause und wegen dem Treffen mach dir bitte keinen Stress. Wir finden sicher schon einen passenden Tag daür.


      Liebe Grüße Kristin"


      Nachdem die Nachricht abgeschickt wurde dachte sie zuerst nach was sie machen könnte doch viel ihr eine Idee ein was Kristin wieder zurück ins Gebäude brachte, sich die Informationen einholte bevor sich die braunhaarige gleich auf den Weg machte. Liam dürfte wirklich bekannt gewesen sein in der Firma von Jack weshalb sie auch schon Richtung seiner Arbeitsstelle zusteuerte um unten auf den Eingang zu warten bis dieser aus hatte.
      Da sein Tag bestimmt anstregend gewesen sein musste, dachte Kristin vielleicht an ein passendes Abendessen wo er sich etwas entspannen konnte. Es war zwar nicht ihre Art gewesen diesen Schritt als Erste zu machen doch wollte sie herausfinden wie Liam wirklich war.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Liam sortierte noch ein paar Akten und schaute auf sein Handy. Es war mittlerweile schon wieder nach 19 Uhr. Viel zu lange war er wieder in der Firma beschäftigt. Er war froh das jetzt endlich Feierabend war. Er schloß hinter sich die Türe zu und machte sich mit dem Fahrstuhl auf dem Weg nach unten. "Schönen Abend noch Penelope." Penelope war die Sekretärin von seinem Vater und auch eine enge Bekannte der Familie. Sie lächelte Liam an und wittmete sich noch ein paar kleinen Tätigkeiten.
      Liam sah in Richtung Ausgang. Es regnete in Strömen. "Mist auch das noch." Die Sekretärin sah wie Liam verzweifelt nach seinem Schirm suchte. "Hier." Sie gab ihm lächelnd einen in die Hand. "Oh danke schön. Den kann ich gerade gut gebrauchen." Liam bedankte sich und ging nach Draußen.
      Es war wirklich etwas kälter geworden nun wollte er noch schneller nach Hause wie ihm lieb war.
      Nachdem Liam gerade Richtung Appartment zusteuerte blieb er schlagartig stehen, als er an einer Frau vorbei lief.
      "Moment mal.." Liam drehte sich um und da stand sie. Da stand wirklich Kirstin angelehnt an der Wand.
      Liam traute seinen Augen kaum. "Das glaube ich jetzt nicht." Er lief wieder die paar Schritte zurück. "Ich fasse es nicht. Was machst du denn hier?" Liam war die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben. "Oh tut mir leid für die Wortwahl, aber ich bin ganz überrascht dich hier zu sehen. Woher weißt du wo ich..?" Liam fing an zu lachen. "Ja klar du warst heute bei Jack und der Kerl musste dir gleich meine Adresse ausplaudern. Na warte." Liam war sich sicher das er das eines Tages wieder zurück bekam. Aber er dankte ihn innerlich sehr dafür diese Schönheit schnelle wiederzusehen, als gedacht.
      "Ich habe wirklich nicht mit dir gerechnet. Hast du Hunger? Ich möchte nicht das wir uns hier im Regen unterhalten." Er forderte sie auf unter den Schirm zu gehen und sie liefen beide zu einem kleinen Restaurant was ganz in der Nähe war. Es war ein typisches amerkianisches Restauant. "So erzähl wie lief es heute?" Liam war ganz nervös und aufgeregt. Er war nur am grinsen und ertappte sich selbst immer wieder dabei.

      Nachdem ihm Kristin alles erzählte, bestellten sich die beiden ihr bevorzugtes Essen. Liam bestellte sich einen doppelten Cheeseburger mit großen Pommes und einer Cola. "Das ist meine erste Mahlzeit heute. Ich habe auch Tage an denen ich gar nichts herunterbekomme durch die ganze Arbeit." Liam war wikrlich Feuer und Flamme für die Arbeit. "Manchmal bereue ich es zugesagt zu haben, die Firma zu leiten, aber ich möchte eben auch nicht zusehen wie die Existenz meiner Eltern zerstört wird."
      Liam schaute zu Kirstin. "Bitte mach nicht den gleichen Fehler.. Man hat ein paar Jahres seines Lebens versäumt dadurch." Liam dachte an all die verpassten Partys und Treffen mit seinen Freunden. Am Ende blieb nur noch Jack übrig..
      "Wenn ich Jack nicht gehabt hätte, dann wäre ich weiß Gott wo gelandet. Aber darüber möchte ich nicht nachdenken. Ich bin wie gesagt sehr froh dich heute zu sehen." Liams Gesichtsausdruck wandte sich von traurig auf ein sanftes Lächeln.