Liebe auf Umwegen [Mizu&Shio]

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    • Liebe auf Umwegen [Mizu&Shio]

      Da war ich wieder umzingelt von betrunkenen Frauen, die ich gerade für mich begeistern konnte. Mein Hemd war leicht aufgeknöpft und man konnte mein Sixpack erahnen. "Wow ihr wart heute Nacht noch viel besser, wie sonst." Ich gab einer Stripperin einen leichten Klapps auf den Hintern. "Nur leider muss ich euch jetzt verlassen, denn die Arbeit ruft." Ich steckte jeden der Mädels noch ein paar Geldscheine in ihre Höschen und winkte zum Abschied.

      Es war mittlerweile schon 3 Uhr morgens, an einem Montag. Ich hatte es nicht weit bis zu sich nach Hause, also lief ich die Gassen entlang. Zu hause angekommen sprang ich erst einmal unter eine heiße Dusche. Ich zog mir eine neue Boxershorts an und legte mich auf das Bett. ´Zum Glück steht heute Morgen noch kein Meeting oder Sonstiges an´, dachte ich mir. Ich brauchte somit erst um 9 Uhr in der Firma sein, die sich unter meiner Wohnung befand.
      Doch da irrte ich mich leider, denn heute sollte ich eine neue Kollegin bekommen und empfangen.

      Völlig gedankenlos schlief ich ein.
    • Es war so weit, mein erster Tag. Knurrend und stöhnend setzte ich mich auf, ehe ich auf die Uhr sah. „Warum muss das denn so früh sein..“, brummte ich. Während der Uni konnte ich wesentlich länger schlafen. Nachdem ich ein Kurzes Moment brauche brauche, um mich zu sammeln, ließ ich die Beine von meinem Bett baumeln. Ich rieb mir die Augen, suchte mir ein aus meinem Kleiderschrank ein paar schöne Klamotten und ging ins Bad. Ich genoss die Ruhe hier wirklich, meine Mitbewohnerin und mein Mitbewohner raubten mir für gewöhnlich morgens den Verstand, aber jetzt schliefen sie nun friedlich.
      Nach einer heißen Dusche fühlte ich mich schon viel fitter. Ich umwickelte meine Haare und meinen Körper in zwei Handtücher und begann etwas Make Up aufzutragen. Zunächst nur etwas Concealer und Puder, damit meine Haut reiner aussah und dann stockte ich. „Eher natürlich oder gewagter?“, murmelte ich vor mich hin. Ich sah nochmal auf die Kleidung, die ich mir zurecht gelegt hatte und entschied mich für natürlich. Also trug ich etwas braunen Lidschatten auf, verzierte meine Augen mit einem dünnen Lidstrich und tada. Ein paar kleine Highlights, ein nude farbener Lippenstift und der Look war vollendet.
      Meine Haare ließ ich offen, steckte jedoch links und rechts eine Strähne nach hinten. Anschließend zog ich mich an. Für meinen ersten Tag wählte ich eine schwarze Paperbag Hose, die meinen Hintern richtig gut zur Geltung brachte und ein weißes Shirt mit leichtem V-Ausschnitt.
      Zufrieden ging ich aus dem Bad, um meine Tasche zu packen und bereits wenige Minuten später verließ ich die Wohnung. Auf dem Weg zur Arbeit holte ich mir noch ein Brötchen und einen Kaffee, sonst würde ich vermutlich sterben.
      Die Fahrt zur Arbeit dauerte 30 Minuten und als ich vor dem Gebäude stand, musste ich nervös schlucken. „Du packst das“, murmelte ich und ging hinein, direkt zu dem Raum der in meinem Brief angegeben war.
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    • Ich wurde gegen 8 Uhr von der Sekretärin angerufen, das sich eine Frau Aono in meinem Büro befand und schon seit um 7 Uhr auf mich wartete. Ich sprang vor Schreck auf und mir wurde klar das ich ab heute eine neue Kollegin bekommen sollte. Ich sagte der Sekretärin das sie sie noch etwas hinhalten sollte. Ich flitzte in das Badezimmer und machte mich zurecht und putzte mir die Zähne. Ich zog mir einen Anzug mit Jackett an und band mir eine gestreift Krawatte um. Ich zog mir meine Lackschuhe an und nahm noch einen Schluck vom Kaffee, welchen ich mir noch schnell gemacht habe. Meine Aktentasche packte ich zusammen und schaute auf die Uhr. ´10 nach 8´, dachte ich. Ich atmete tief durch und ging fur mit dem Fahrstuhl direkt nach unten.
      "Da sind Sie ja endlich! Die Frau wartet schon ungedultig auf Sie, auch wenn Sie es sich nicht anmerken lässt", sagte die Sekretärin.
      "Ja ich weiß, ich habe um ehrlich zu sein gar nicht mehr an die Sache gedacht." Sie schaute mich an. "Sie sollten nicht jeden Tag bis mitten in der Nacht unterwegs sein, dann passieren Ihnen sollche Dinge nicht und nun hopp hopp, bevor Sie wieder geht."

      "Ist ja gut ich gehe ja schon, wenn noch etwas sein sollte ich bin ersteinmal nicht erreichbar."
      Die Sekretärin ging vor und klopfte an die Tür. "Der Chef wäre nun für Sie bereit."

      Völlig nervös war ich, aber ich versuchte meine Haltung zu bewahren. Ich ging eilig zu meinem Schreibtisch ohne die Dame anzublicken.

      "Ich wollte mich für die Unannehmichkeiten entschuldigen und bitte Sie Platz zu nehmen." Erst jetzt blickte ich sie an und stellte fest wie schön sie ist. Jetzt war es mir die Sache noch unangenehmer als vorher.

      Nachdem ich mich wieder gesammelt hatte, began ich wieder zu Reden.

      "Ich freue mich sie hier im Namen meiner Firma begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Akio Motusowa und ich bin dank meines Vaters zum Chef ernannt wurden. Ich würde gerne ein kleines Vorstellungsgespräch mit Ihnen führen und sie drüfen mir ruhig alles verraten was Ihnen lieb ist." Ich lehnte mich in meinem Bürostuhl zurück und wartete gespannt auf ihre Antwort.
    • Nach etwa zehn Minuten wurde ich etwas nervös. Hatte ich mich in der Uhrzeit geirrt? Unmöglich, ich habe Zuhause extra noch einmal auf den Brief gesehen, auf dem deutlich 7:00 Uhr stand.
      Ich sah auf die Uhr und biss mir auf die Unterlippe. „Klasse, erster Tag und schon geht was schief..“, nuschelte ich vor mich hin, als auf einmal eine Frau rein kam.
      Schnell sprang ich auf und begrüßte sie. Sie erklärte mir, dass es leider noch einen Moment dauern würde, da ein wichtiger Kunde nach dem Chef verlang hat. Nickend nahm ich alle Informationen auf und setzte mich seufzend auf ein Sofa im Wartezimmer.
      Die Frau bot mir noch einen Kaffee an, den ich gerne annahm, da ich mich so beeilt hatte, dass ich nichts gefrühstückt hatte und da sowieso alles darunter und drüber lief, brauchte ich unbedingt einen Kaffee.
      Die restliche Zeit verbrachte ich an meinem Handy, tatsächlich verging eine Stunde, bis die Frau erneut den Raum betrat und mich herein bat.
      „Vielen Dank.“, sagte ich kurz und lächelte leicht, als ich den Raum betrat.
      Vor mir stand ein schöner Mann, er wirkte etwas nervös, jedoch auch irgendwie beherrscht. „Ich habe nicht lange warten müssen und schließlich ist der Kunde König.“, sagte ich lächelnd und legte den Kopf leicht schräg.
      „Mhh..“, brummte ich kurz und klopfte mit meinem Zeigefinger auf meine Lippen. „Also mein Name ist Saki Aono und ich habe gerade mein Studium abgeschlossen. Eigentlich bin ich wirklich nicht spannend, ich habe gewöhnliche Hobbys. Spazieren, Schwimmen, Lesen und ausgehen. Das einzig spannende könnte mein Drang zum Designen und Zeichnen sein. Legen sie mir irgendein Material hin und geben mir etwas Zeit und ich werde sie vom Hocker hauen. Ich kann sowohl frei, als auch nach Angaben arbeiten, je nachdem wie es eben gewünscht ist.“, bereits jetzt ohrfeigte ich mich innerlich. Was erzählte ich da? Das war wohl eine meiner Schwächen. Ich fand es schwer einfach etwas über mich zu erzählen.
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    • Ich hörte ihr aufmerksam zu und aus meiner anfänglichen Nervosität breitete sich langsam ein Gefühl der Ruhe aus. Ihre Stimme war sehr besänftigend. Als sie mir ihrer Vorstellung fertig war, beugte ich mich ein Stück über meinen Schreibtisch. "Na gut. Das klingt erst einmal gar nicht so schlecht." Ich stand von meinem Platz auf und lief etwas hin und her bis ich mich an die Kante von dem Schreibtisch lehnte. "Sie können mich also vom Hocker hauen? Um das mit Ihren Worten zu wiederholen." Im Grunde hat mich ihre Schönheit ja schon aus den Sohlen geworfen, aber das sollte ich ihr lieber nicht verraten. Mein Blick wurde wieder ernst. "Wir haben vor unsere Firma noch größer zu vermarkten und wollten eine eigene Webseite erstellen. Ihre erste Aufgabe wird es sein mir ein Logo für die Webseite zu kreieren. Wenn Sie diese Aufgabe nach meiner Zufriedenheit erfüllt haben, dann sehen wie weiter. Sie haben sich sicherlich mit meiner Firma auseinader gesetzt und wissen hoffentlich auch was diese repräsentiert. Ich gebe Ihnen Stifte und Papier und dann haben Sie eine Stunde Zeit, denn ich muss gleich zu einer Besprechung." Ich ging zum Schreibtisch holte die benötigten Unterlagen und legte diese auf den kleinen Tsich direkt vor ihr. Sie vom Nahem zu sehen machte mich wieder nervöser. Ich versuchte die Haltung zu bewahren. "Schön dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg und bis in einer Stunde." Ich gab ihr die Hand und verlies den Raum.

      Ich schloß die Tür. "Bringen sie mir bitte einen Kaffee mit Schuss", sagte ich zur Sekretärin. "Ich brauch eine kurze Pause."
    • Ich war etwas überrascht, dass mich mein neuer Chef nicht unterbrach, denn ich meinen Augen hab ich völligen Müll von mir. Doch dieser Müll schien ihn zu beeindrucken. Als er sich von seinem Platz erhob, folgten meine Augen seinem Gesicht, jedoch konnte ich es mir nicht verkneifen einmal abzuschweifen und seinen gesamten Körper zu betrachten. Er war groß und sah unglaublich gut aus. Langsam wurde ich etwas nervös, ob ich nicht doch zu viel versprochen hatte, als er mir die Aufgabe zutrug, dass Webdesign zu übernehmen. Selbstsicher nickte ich, als er mir die Anweisungen gab. Ich habe mich nicht umsonst in dieser Firma beworben. Es gab viele Dinge, die mir gefielen und ich war mir bewusst, welche Zielgruppe wir ansprechen würden. „Ich werde sie nicht enttäuschen.“, antwortete ich kurz und wartete auf das Material und sah anschließend zu, wie er den Raum verließ.
      Nachdem die Tür hinter ihm zu fiel, atmete ich tief aus. „Was hat Dir deine große Klappe jetzt gebracht?“, sprach ich mit mir selbst und atmete noch einmal durch. Ich würde das schaffen! Ich habe schon oft für andere etwas designed und alle waren immer zufrieden. Ich fertigte mehrer Skizzen an, die teilweise gezeichnet waren und eine Origami Figur. Immer war irgendwo ein Flügel zu sehen. Er sollte Freiheit ausrücken und Zuverlässigkeit, Innovation, Vielfältigkeit und die Bereitschaft unseren Kunden das beste zu bieten. Meine schönsten zwei Ergebnisse legte ich anschließend auf den Tisch und schloss die Augen. Gleich würde sich rausstellen, ob ich hier bleiben dürfte und meinen Traumberuf in dieser Firma ausleben dürfte. Langsam wurde ich nervös und meine Hände fingen an zu schwitzen.
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    • In der Zwischenzeit:

      Was für eine wunderbare Frau, dachte ich und lehnte mich auf die Couch in meiner Wohnung. Ich hielt es nicht länger in der Firma aus und flüchtete dorthin. Ich hatte den bestellten Kaffe mit Schuss schon längst intus und wartete nervös die eine Stunde ab. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf. So einer Frau bin ich nun wirklich noch nie begegnet und werde es wohl auch nicht wieder. Das wird eine interessannte Zeit für mich, wenn sie die Aufgabe erfolgreich lösen wird. Ich sollte aufpassen das ich mir nicht anmerken lasse wie sehr sie mir gefällt, denn sie ist meine Angestellte und ich ihr Chef.
      Ich trank schnell noch einen Kaffe mit extra Schuss, bevor ich wieder hinunter in die Firma ging.

      Die Zeit war fast abgelaufen und ich tigerte vor meinem Büro herum.
      Der Zeiger ging auf 10 Uhr. Nun war es soweit und ich betrat mein Büro. "Ich hoffe Sie sind soweit?" Ich ging zu meinem Schreibtisch und setzte mich auf den Stuhl. Ich versuchte nun eine ernstere Miene zu ziehen und wie ein richtiger Chef rüberzukommen. "Nun denn bin ich gespannt was Sie sich einfallen lassen haben." Ich wartete gespannt auf ihre Präsentation.
    • Nervös wippte ich mit meinem Fuß, als es nur noch eine Minute zur Präsentation war. Meine Absätze klopften auf den Fließen und ich war mir sicher, dass man es auch draußen und in der unteren Etage hörte. Als die Tür auf ging, stand ich auf und lächelte selbstsicher.
      „Ich bin bereit, wenn sie es sind.“, erwiderte ich auf seine Aussage und nahm meine kleinen Meisterwerke mit zu seinem Tisch. Ich zeigte ihm zunächst die Zeichnung und erklärte, wie diese zustande kam. „Die Firma steht für alles, was nicht erzwungen und vorgegeben ist. Sie ist vielfältig und engagiert und lässt sich nicht von anderen beeinflussen. Sie ist anders als die anderen, selbst die Mitarbeiter..“, erklärte ich und zeigte währenddessen die einzelnen Teile der Zeichnung. Anschließend kamen wir zu dem kleinen Origami Flügel, den ich euphorisch erklärte. Das Design könnte man am Computer schön animieren, was jetzt natürlich nicht möglich war, da ich nur Stifte und Papier hatte. Ich dachte an ein einfaches Design und trotzdem ausschlaggebend. Nach meinem kleinen Vortrag atmete ich tief durch und lächelte meinen zukünftigen Chef an. Meine Hände verschränkte ich hinterm Rücken, da meine Finger inzwischen schwitzten und ich sie nicht an meinen Klamotten abwischen würde.
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    • Ich hörte mir alles ganz genau an und schaute mir die Zeichnungen an. "Hm." Mehr konnte ich im Moment nicht aus mir herausbringen. Ich schaute sie an und sie mich und wir beide wussten nicht was nun geschehen würde.
      Ich atmete kurz tief durch. "Also." Ich räusperte mich kurz. "Entschuldigen Sie aber ich bin sprachlos, habe keine richtigen Worte dafür. Setzten Sie sich erst einmal." Ich nahm selber Platz auf der Couch direkt neben ihr. "Vielen Dank das Sie den Weg auf sich genommen haben und hier vorgesprochen haben." Ich atmete noch mal kurz durch. "Ich hoffe für Sie das wir gut zusammenarbeiten werden und das Sie mich nicht enttäuschen, in jeglicher Lebenslage." Halt stopp das klang jetzt fast wie eine Liebeserklärung. "Also Sie wissen wie ich das meine." Ich wurde kurz etwas rot. "Ich möchte Sie gerne heute Abend zum Essen einladen, wenn das ok ist. Ich gebe Ihnen meine Nummer und ich melde mich kurz vorher noch einmal." Damit entlies ich sie für den Tag und widmete mich den restlichen Aufgaben die angefallen sind.
    • Als mein zukünftiger Chef nichts weiter als ein „Hm“ für mich übrig hatte, schluckte ich schwer und sagte innerlich adieu zu meinem Traumjob, doch glücklicherweise kam es anders. Ich bemerkte, wie mir plötzlich heiß wurde und eine sanfte Röte meine Wangen färbte. Er war wirklich sprachlos. ICH, ich habe ihn sprachlos gemacht. Als er sich neben mich setzte, bewegte ich mich keinen Zentimeter und während er redete, wurde mein Lächeln immer breiter. Von nahem sah er noch besser auf. Jetzt hätte ich die Gelegenheit ihn nochmal zu Mustern. Er war ein sehr schöner Mann. Seine Gesichtszüge waren sehr weich und trotzdem beherrscht und irgendwie dominant. Ich war so in Gedanken vertieft und dann, naja, dieser Satz. In jeglicher Lebenslage? Das hieße wohl ich würde den Rest meines Lebens hier arbeiten. Aber genau das wollte ich. „Ich werde sie nicht enttäuschen, niemals.“, erwiderte ich nur und zuckte leicht mit den Schultern, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. „Und ich gehe gerne auf ein Essen mit Ihnen, ich warte dann auf Ihre Nachricht.“, sagte ich und ließ mir seine Nummer geben. Anschließend arbeitete mich eine Frau in meinem Abteil ein und zeigte mir, alle wichtigen Programme. Ich sollte mich erstmal in aller Ruhe damit beschäftigen, also fing ich an junge Designs zu entwickeln und wartete auf die Nachricht meines Chefs.
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    • Nachdem sie den Raum verlies und ich mich über die restlichen Aufgaben gemacht hatte sind schon ein paar Stunden vergangen. Ich hoffte innerlich das der Start für sie gut verlief. Ich sortirte noch die Akten und legte der Sekretärin ein paar Unterlagen zum Faxen auf den Tisch. "Ich werde einmal kurz zu unserer neuen Kollegin gehen um nach dem Rechten zu schauen." Gesagt getan und dann stand ich im Raum von den Designern für die Website. "Hallo. Ich möchte nicht stören, aber ich hoffe bei Ihnen ist alles soweit in ordnung und ihr habt die neue Kollegin freudig im Empfang genommen." Ich blickte mich im Raum um und sah wie eifrig sie am arbeiten war. "Ich werde sie nicht weiter stören und wünsche allen dann einen wohlverdienten Feierabend." Er ging wieder nach draußen und schrieb ihr eine Nachricht. `Wir treffen uns um 19 Uhr im Barolo. Ich habe schon einen Tisch reserviert. Sagen sie einfach der Empfangsdame meinen Namen und sie bringt sie an den Platz, falls ich noch nicht da sein sollte. Ich freue mich auf sie.`

      Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel des Guten, aber ich habe es lieber wenn richtige Frauen auch anständig behandelt werden und mag es lieber diskret. So ging er nach oben in sein Apartment und machte sich für den Abend langsam zurecht.
    • Fleißig arbeitete ich an meinen Designs, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das Programm war so viel besser als das von der Uni und jegliche andere Programme mit denen ich vorher gearbeitet hatte. In meiner Euphorie bemerkte ich nicht, dass mein Chef herein kam und sich nach dem rechten erkundigte. Jedoch bemerkte ich mein vibrierendes Handy in meiner Hosentasche wenige Minuten später.
      „Im Barolo, okay.“, murmelte ich und antwortete lächelnd. „Ich werde dort sein.“, anschließend Experimente ich bis zum Feierabend durch. Als wir alle bereit waren zu gehen, bedankte ich mich beim ganzen Team für die Aufnahme und hoffe auf gute Zusammenarbeit. Während ich nach Hause fuhr überlegte ich, was ich anziehen sollte. Je näher ich meinem Zuhause kam, uns nervöser wurde ich. Meine Mitbewohner würden mich sicher nerven und ausquetschen, aber dafür hatte ich keine Zeit.

      Zuhause angekommen, schmiss ich meine Schuhe in die Ecke und ging ins Schlafzimmer. „Dir auch Hallo!“, rief meine Mitbewohnerin Mai. „Ja, hey!“, antwortete ich knapp und durchsuchte meinen Kleiderschrank. Schlussendlich entschied ich mich für einen bordeauxroten Rock, der gerade so bis zur Mitte meiner Oberschenkel reichte und ein schwarzes offshoulder Top mit etwas Spitze. Anschließend ging ich ins Bad, wobei sich Mai ihren Kommentar nicht verkneifen konnte, „Hast du n Date?“, „Geschäftsessen, ich hatte seit Ewigkeiten kein Date, das weißt du doch.“, rief ich zurück und sah mich im Spiegel an. „Locken, ja.“, murmelte ich und machte mit dem Lockenstab ein Paar Locken in meine Haare. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, sah ich mich zufrieden an und ging zu meinem Schuhregal. Schwarze Highheels würden immer gehen, also zog ich diese an.
      „Bis später Mai!“, rief ich und schnappte mir meine Tasche und meinen Schlüssel. Ich konnte ihr grinsen förmlich durch die geschlossene Tür sehen, doch ich lachte nur leise auf. Je näher ich dem Restaurant kam, umso nervöser wurde ich.
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    • Ich zog meine Arbeitkleidung aus und legte mich nur in Boxershorts auf mein Bett. Ich hoffe der Abend verläuft gut. Für mich war es seit langem das erste Mal das ich eine Frau zum Essen einlade. Ich hoffte natürlich nicht das sie denkt es sein ein Date oder Sonstiges. Ich muss mich als Gentelman von der besten Seite zeigen. Also sprang ich in mein Bad und rasierte mir meinen 3 Tage Bart weg, gehlte mir die Haare etwas hoch und zog ein weißes Hemd und eine lockere schwarze Hose an. Das Hemd knöpfte ich nicht bis oben zu, sondern lies es locker aufgeknöpft. Ich zog mir noch passende Schuhe an und betrachtete mich im Spiegel. Wenn ich nur daran denke das ich um diese Zeit eigentlich in dem Stripclub von anderen heißen Frauen umgeben wäre, war mir im Moment irgendwie egal.

      Ich sprang in meinen schwarzen BMW und fuhr zum Barolo. Es ist ein teueres Steakhouse und ich hoffte das ich ihren Geschmack getroffen habe. Als ich zum Empfang ging wurde mir gesagt das sie noch nicht da sei, was ich auch hoffte. Ich möchte gerne ihren Anblick in voller Pracht genießen können. Also setzte ich mich an den Tisch und wartete auf sie.
    • Meine Bahn hatte Verspätung und erneut fing ich mit dem Fuß auf der Stelle zu tippen. „Na endlich.“, seufzte ich, als die Bahn meine Haltestelle endlich erreichte. Ich presste mich durch die Menschenmasse durch und beschloss bald endlich meinen Führerschein zu machen. Jetzt wo ich sicher genug Geld verdienen würde, wäre ein Auto auch drin. Ich hasse Bahn fahren. Stinkende Menschen, tausend kritische Blicke und betrunkene.
      Einige Meter vor dem Restaurant zupfte ich noch einmal meine Klamotten zurecht und legte mir meine Haare über die rechte Schulter. Kurz schloss ich die Augen und atmete tief durch, ehe ich das Lokal betrat. Ich wartete einen Moment, ehe jemand zum Empfang kam und mich zu meinem Tisch brachte. Akio war bereits da und ich wurde leicht rot, da es mir peinlich war direkt 10 Minuten zu spät zu kommen. „Entschuldigen sie die Verspätung, meine Bahn kam nicht und ich konnte nicht anrufen, da ich keinen Empfang hatte.“, erklärte ich und verbeugte mich leicht. Einen Moment sah ich ihn einfach an. Er sah lässiger aus als bei der Arbeit, aber das war völlig okay, es passte zu ihm.
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    • Ich schaute nervös und ungeduldig auf meine Uhr. Wo bleibt sie denn nur. Ich hoffe sie schafft es und lässt mich nicht abblitzen.
      Mein Bein fing nervös an zu wippen und ich tippte mit dem Fingern auf den Tisch. Wie lange soll ich das Ganze noch aushalten?
      Doch dann kam endlich meine Erlösung. Da stand sie vor mir bildschön wie am Morgen. Ich stand lächelnd auf und begrüßte sie mit einem Handkuss. "Guten Abend die Dame." Ich rückte ihr den Stuhl zurück und bad sie sich zu setzten. "Es macht nichts das Sie so spät gekommen sind, das kann schon einmal vorkommen." Ich setzte mich ebenfalls direkt gegenüber und sah sie an. "Ich muss schon sagen das Sie eine wunderschöne Frau sind, aber ich glaube das haben Sie schon oft gehört." Gut den Satz habe ich gerade noch gerettet.
      Ich lies die Kellnerin rufen und ich orderte zwei Gläser Champangier. "Ich hoffe Sie mögen so etwas."
      Die Kellnerin brachte zwei Gläser und wir nahme sie in die Hand. "Auf gute Zusammenarbeit", sagte ich und wir stoßten an. Mein Blick mussterte sie von oben bis unten.
    • Er schien mir meine Verspätung nicht übel zu nehmen, denn ich wurde direkt mit Handkuss begrüßt. Zum Glück war das Licht in dem Restaurant etwas gedimmt, so konnte niemand sehen, dass ich leicht rot wurde. Ich nickte dankend, als Akio mir den Stuhl zurück rückte und setzte mich anschließend. Auf sein Kompliment allerdings war ich nicht vorbereitet und musste unbewusst etwas zu sehr grinsen. „Oh, haha, vielen Dank, aber tatsächlich habe ich das eine sehr lange Zeit nicht gehört.“, erwiderte ich. Moment. Warum hab ich das preis? Da gehe ich ein mal mit einem gut aussehenden Mann etwas essen, der gleichzeitig auch mein Chef ist und sage sowas? Möchte ich ihm nicht direkt meine Leidensgeschichte erzählen und dass ich in einer WG lebe? Kurz in Gedanken verloren, kam ich erst zurück, als er mir das Glas Champagner hinstellte. „Oh vielen Dank und auf gute Zusammenarbeit.“, wiederholte ich und wir stießen an. Der Champagner prickelte leicht in meinem Hals, was ich als sehr angenehm empfand. Es war generell sehr schön hier, alles passte gut auf einander. Da ich länger nicht mit einem Mann aus war, sei es geschäftlich oder privat, hatte ich überhaupt keine Ahnung was ich sagen sollte und war einfach der Hoffnung, dass er mich mit Fragen löchern würde, doch das bleib erstmal aus, da eine Kellnerin zu uns kam und fragte was wir essen möchten. „Ich muss noch einen kleinen Augenblick überlegen, danke.“, antwortete ich und sah meinen Augenblick. „Können Sie mir etwas empfehlen? Das klingt alles so lecker.“, fragte ich und sah Akio lächelnd an.
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    • "Oh, da sollte kein Problem sein." Etwas unbeholfen schaute ich die Karte schnell durch. "Ich muss gestehen das ich selbst zum ersten Mal hier bin." Etwas peinlich war mir das schon und ich hoffte das es nicht ganz so blöd rüber kam. Ich lächelte sie an. "Ich denke aber Sie sollten etwas zartes nehmen, wie Hühnersteak oder Putensteak, einen leichten Salat dazu mit einem süßlichen Dressing und dazu passen würden Süßkartoffelpommes." Ich selbst nahm ein Rindersteak mit Champignons und Pfeffersoße und normale Pommes dazu. "Wenn Sie noch etwas anderes Trinken möchte oder auch gerne später ein Dessert haben möchten, zögern Sie nicht die Kellnerin zu rufen ich bezahle Ihnen alles was Sie sich wünschen." Meine Augen funkelten und ich schaute sie an. Wie gern würde ich sie küssen, aber moment das geht nicht. Sollche Gedanken haben hier nichts zu suchen. Ich schluckte den Gedanken mit einem Schluck Champangier herunter und wartete auf eine Reaktion.
    • Ich musste Lächeln, als ich sah wie verlegen ihn ihn gemacht hatte, dabei versuchte ich nur ein Gespräch zu beginnen. Er hatte also auch eine zarte und irgendwie niedliche Seite. „Mh, das Hühnersteak klingt wirklich gut und Salat liebe ich ja sowieso in allen Variationen.“, erklärte ich und fuhr mit meinem Finger über die Karte. Ich biss mir leicht auf den Unterlippe, als ich die Dessert Karte überflog. Es war ein Paradis an Nachspeisen und ich war sowieso für heldische Nachspeisen zu haben, von süß, herzlich, lieblich, ich mochte alles. Oder vielleicht lag es auch daran, dass ich einfach gerne as. „Aber, das ist nicht nötig, sie haben doch schon den Champagner geholt.“, erklärte ich sanft und sah ihn an. Sein Blick fesselte mich einfach immer wieder. Eine Kellnerin kam und lenke und beide glücklicherweise ab, wir bestellten unser Essen und ich trank noch etwas Champagner um die Gespräche ins rollen zu bringen. „Und, erzählen Sie mir was von sich, oder von dem 15 jährigen Akio, was waren seine Träume? Wollte er schon immer die Firma übernehmen?“, fragte ich frei heraus. Ich wusste, es war gewagt, aber anders könnte hier ein peinliches schweigen ausbrechen und lieber machte ich mich zum Obst, als das niemand etwas sagte.
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    • Ich war überrascht das sie mir solche Fragen stellte. Ich nahm wieder meine gute Haltung ein. "Jetzt haben Sie mich aber erwischt." Ich lachte kurz auf. "Nunja ich hatte damals andere Pläne, als schon so früh die Firma von meinem Vater zu übernehmen. Aber da meine Mutter krank wurde, hatte er kaum noch Zeit die Firma zu halten. Es lief eine Zeit lang so schlecht das wir eine längere Pause machen mussten und auch ein paar Mitarbeiter entlassen haben." Ich stoppte kurz und trank einen Schluck. "Wir haben die Situation nach einer Weile wieder in den Griff bekommen, aber der Ruf war leider etwas schlechter geworden dadurch. Nachdem meine Mutter verstorben war fasste mein Vater neuen Mut und plante ein ganz anderes Konzept und siehe da es hat bis heute funktioniert und ich darf nun die Firma leiten. Sie wundern sich sicherlich warum Sie meinen Vater noch nicht getroffen haben, aber er ist gerade auf Geschäftsreise und ist auch für Auslandseinsätze tätig. Reisen konnten wir ja damals kaum, wir musste viel Geld für Therapien usw für meine Mutter ausgeben." Der Gedanke daran lies mich kurz schweigen. Mein Gesichtsausdruck wurde etwas trauriger, aber ich möchte ihr natürlich nicht meine verletztliche Seite zeigen. "Er holt nun vieles nach was er verpasst hatte in der Zeit. Ich gönne ihn jegliches Abenteuer was er bestreitet. Natürlich kam ich auch damals zu kurz, aber das nehme ich meinem Vater nicht übel. Wir haben so ein inniges Verhältnis und das ist auch gut so."
      Ich schmunzelte leicht. "Gut ich glaube das reicht erst einmal mit traurigen Geschichten." Ich sah zur Kellnerin die das Essen brachte. "Vielen Dank dafür." Ich schaute ihr tief in die Augen. "Ich wünsche einen guten Appetit."
    • Akio nahm eine andere Position ein, was darauf hindeutete, dass ihm das Thema schon irgendwie nah ging, auch wenn er es wohl nicht zugeben würde. Aufmerksam hörte ich zu und stützte meine Ellenbogen auf dem Tisch ab, während ich ihm tief in die Augen sah. Als er eine kurze Pause einlegte, um etwas zu trinken verfolgten meine Augen die Bewegung seines Adamsapfels. Unbewusst leckte ich mir über die Lippen, ehe ich weiter zuhörte. „Das tut mir leid zu hören, mein Beileid.“, pflichtete ich bei. „Ihr Vater hat es verdient zu reisen, wer so eine große und wunderbare Firma schaffen kann, darf auch Abenteuer erleben.“, ich trank ebenfalls kurz einen Schluck, „..und sie verdienen ihr Abenteuer auch.“, kurz hob ich mein Glas um mit Akio anzustoßen.
      Anschließend aßen wir gemütlich, in dieser Zeit hatten Gespräche irgendwie keinen Platz. Es war das erste mal, dass ich essen und genießen konnte. Ab und zu trafen sich unsere Blicke und wir schenkten uns ein Lächeln. Nachdem ich meine Portion aufgegessen hatte, überschlug ich unter dem Tisch die Beine, wobei ich versehentlich seines sanft streifte. Ein unbeholfenes Lächeln legte sich auf meine Lippen und ich trank noch einen Schluck Champagner. Okay, irgendwie fühlte es sich doch ein bisschen nach einem Date an, vielleicht aber auch nur, weil ich so lange keins hatte.
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