When the party´s over [Inya&Annie]

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    • Alicen Ane Brodie

      Wie das Leben so spielt, dass kann einem niemand vorhersagen. Man weiß nicht was im nächsten Moment geschieht, was die Zukunft einem bringt oder welcher Weg der richtige ist. Auf Ratschläge anderer zu hören klingt immer so einfach, doch wer garantiert das eben diese Menschen einem nicht einfach in den Ruin bringen? Kann man je wissen wem man vertrauen kann? Nein...also vertraut man nur auf sich, geht seinen eigenen Weg. Den, den man für richtig hält. Vielleicht ist er es nicht...doch warum etwas daran ändern?
      Nach diesen Vorsätzen lebt Alicen ihr Leben. Sie geht ihren Weg, egal ob dieser Richtog oder Falsch ist. Egal was andere sagen. Es ist ihr Weg...
      ,,Flora Liebling, du bist gleich dran! Showtime!" Hörte sie die übertrieben schwule Stimme ihres Bosses sprechen, nickte ihm nur zu. Sein Name war Sammy, zumindest nannten ihn hier alle so. Er war ein guter Mann, kümmerte sich um seine Mädels. Wenn auch nur eine von ihnen ein Problem hatte kümmerte er sich sofort darum, jeder Kerl der unerlaubt ein Mädchen anfasste bekam Hausverbot. Doch wie jeder Boss wollte auch er sein Geld sehen und wer die Leistung nicht brachte flog...das bedeutete für sehr viele das aus, nicht nur im Job, sondern auch im Leben. Alicen musste sich darüber jedoch nie Gedanken machen. Sie ist hier seit sie 18 ist, erfahren und wusste was ihre Kunden wollten. ,,Showtime..." Flüsterte sie, zog sich ihre High Heels an und richtete noch einmal ihre Haare. Sie waren wie immer offen, lagen lockig über ihren Schultern. Sie trug sehr enge aber bequeme Unterwäsche, schließlich war sie nicht nur Stripperin hier. Ihre Paradedisziplin war Poledance, etwas was die meisten Männer mehr als erregend fanden. ,,Flora! Bist du bereit?" Das Mädchen nickte nur, stellte sich bereits hinter den Vorhand. Flora...die Tanzende Blüte. So nannte man sie hier. Jedes der Mädchen hatte einen eigenen Spitznamen und Alicen hieß eben Flora. Sie mochte den Namen...aber sah sie sich selbst nie als schöne Blume. In ihren Augen war sie Unkraut, ungewollt und für nichts gut. Seufzend streckte sie sich, hörte dann auch schon ihre Ansage.
      ,,Meine Herren, wir bitten sie ihre Aufmerksamkeit nun auf die Bühne zu lenken...denn nun tanzt niemand anderer für sie als unsere wunderbare Flora, ihre Augen werden bei ihren Bewegungen mehr als verwöhnt~" Augenrollend brachte sie sich in Position, wie Alicen diese Ansage doch hasste. Doch in dem Moment wo der Vorhang aufging, die Musik startete, war das Mädchen in einer anderen Welt. Mit Eleganten Bewegungen schritt sie zu der Stange, ihr Blick ging dabei langsam durch das Puplikum...zumindest wirkte es so. Durch das grelle Licht sah sie keinen der Männer, welche sie nur so angafften vor Lust und verlangen. Als sie mit ihrer eigentlichen Show begann dachte sie darüber nicht mehr nach. Sie tat das was sie liebte...Tanzen.
      Ihr viel zu dünner Körper rekelte sich um die Stange, wirbelte um sie und bei jeder Figur zeigte Alicen wie beweglich sie eigentlich war.


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    • Liam Moran


      Der Alltag in seinem Büro war eintönig, wie immer. Aber Liam liebte seine Arbeit, auch die langweiligen Teile daran, denn diese ermöglichtem ihm die Arbeit erst. Er hatte seine Leidenschaft, nämlich Autos, zum Beruf gemacht. Da er sich auf Oldtimer spezialisiert hatte verdiente er auch gut denn seine reichen Kunden hatten eine schwäche für alte und hochwertige Fahrzeuge. Aber reiche Leute hatten eben nicht nur für Autos eine schwäche, sondern oft auch für Frauen. Als Liam von einem seiner Stammkunden eine Einladung ins "The Puzzle's" erhielt runzelte er die Stirn. Er war seit seiner Jugend in einer Beziehung gewesen und seit sich seine Freundin von ihm getrennt hatte, war er keiner anderen mehr Nahe gekommen. Er hatte sich einfach in die Arbeit vertieft und nicht darüber nachgedacht. Ihm war etwas mulmig, dass er sich im geschäftlichem Rahmen halbnackte tanzende Frauen anschauen sollte, aber er konnte seinem besten Kunden auch nicht absagen. Also fand er sich nun vor dem "The Puzzle's" wieder und schaute skeptisch auf die Blinkschrift über der Tür, während er den schicken Oldtimer seines Kunden einparken sah. Er seufzte einmal kurz und murmelte: "Was mache ich hier nur..." Vor der Tür standen noch wenige andere Männer und rauchten und unterhielten sich scheinbar über die Mädchen im Lokal. Diese Typen waren scheinbar öfter hier, dachte sich Liam und setzte ein gezwungenes Lächeln auf, während der Mann aus dem Oldtimer auf ihn zulief. "Nicht so schüchtern, Bursche. Treten wir ein." begrüßte der ältere Herr den jungen Schwarzhaarigen und schob ihn mit einem leichten Schulterklopfen in Richtung Tür. Als die beiden eintraten schlug Liam eine Wolke aus Parfüm und Qualm entgegen, die sich aber schnell verflüchtigte. Scheinbar sammelte sich das alles einfach am Eingang, denn im Rest des Lokals war es eigentlich ganz angenehm, zumindest von der Luft her. Das Licht war genau so, wie Liam es sich vorgestellt hatte. Gedimmt und in Rottönen gehalten, die Bühne war beleuchtet. Die Besucher hier schienen alle gut betucht und insgesamt wirkte der Laden hochwertig. Ein Mädchen tanzte gerade und auf der Bühne waren ein paar ihrer Sachen verteilt. Der Tanz war also schon beinahe zu Ende, was den jungen Mann einmal kurz erleichtert aufatmen ließ, während der Ältere ihn durch den Laden zu seinem scheinbaren Stammplatz führte. "Von hier hat man einen super Blick, vor Allem für die Show gleich." flüsterte der Alte Liam zu und zwinkerte kurz. Er schien wirklich erfreut dieses Hobby mit Liam teilen zu können, während Liam sich sichtlich fehl am Platz fühlte.
      Das Mädchen auf der Bühne verschwand und ein Typ sammelte ihre Sachen ein, ehe ein anderer auf die Bühne trat und den nächsten Akt ansagte: "Meine Herren, wir bitten sie ihre Aufmerksamkeit nun auf die Bühne zu lenken...denn nun tanzt niemand anderer für sie als unsere wunderbare Flora, ihre Augen werden bei ihren Bewegungen mehr als verwöhnt~" Wiederwillig schaute Liam auf den Vorhang. Er war schon neugierig, aber er hatte Angst die Mädchen zu sehr zu mustern, aber als Flora schließlich die Bühne betrat, konnte er seine Augen nicht mehr von ihr abwenden. Sicher hatte sie einiges an Make-Up aufgelegt und wer weiß schon, ob ihre Haare echt waren, aber ihr Gesicht war wie das eines Engels in Liams Augen und als sie tanzte, meinte Liam einer Akrobatin beim Schauspiel zuzusehen. Obwohl sie wenig bekleidet war empfand Liam mehr Bewunderung als Erregung. Das Mädchen war einfach nur hinreißend schön.


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    • Alicen Ane Brodie

      Wie immer steckt Alicen alles in ihren Auftritt. Sie liebte ihrer Arbeit auf der einen Seite sehr, auf der anderen wusste sie das sie gerade nur für lauter alte Männer tanzte die sie angafften...doch sie machte es zu lange um sich darüber Gedanken zu machen. Das Mädchen mit den weißen Haaren führte ihre Show vor und erst als die letzten Töne der Musik erklangen hörte man pfeifen, jubeln, klatschen und natürlich flogen die Scheinchen nur so auf die Bühne. Doch Alicen schenkte dem ganze keine Beachtung...sie lehnte an ihrer Polestange, sah zur Decke und schloss ihre Augen für einen Moment. Ihre Atmung ging ein wenig schwerer als sonst, logischerweise nach diesem Auftritt. Nach wenigen Sekunden verbeugte sie sich Elegant, ein Junge sammelte das Geld der Bühne ein, während ihr Boss klatschend und lächelnd die Bühne betrat. Er legte stolz seine Arme um die zierliche Frau, führte dann das Mikro zu seinen Lippen. ,,Meine Lieben, wie einige von ihnen sicher wissen ist heute Lucky-Day!" Alicen atmete tief durch und sah einmal in die Runde des Ladens. Wen es wohl heute erwischte... ,,Für alle die es nicht kennen: Beim Lucky-Day haben sie die Chance auf einen gratis Tanz! Heute wird dieser Tanz von niemand anderen als unser wunderbaren Flora kommen, ich denke mal alleine das ist ein Grund sich mehr zu freuen!" Sprach er weiter und entfernte sich etwas von dem Mädchen, blickte ebenfalls zu seinen Gästen. ,,Ich bitte sie nun einmal unter ihren Sitz zu greifen...wenn sie nichts spüren, tut es mir leid, dann ist heute nicht ihr Lucky-Day, doch wenn sie ein kleines, Hölzernes Kleeblatt spüren, bitte ich sie auf zu stehen und sich zu melden. Flora wird sie dann in einen der VIP räume begleiten und ihnen ein paar schöne Minuten verschaffen~" Damit war zum glück nicht mehr als Tanzen gemeint. Anfassen war ebenfalls verboten, außer die Tänzerin ließ es zu. Alicen wusste was auf sie zukam und war deswegen sehr entspannt, doch hoffte sie dieses mal einen Mann zu bekommen der vielleicht nicht über 60 war...so wie beim letzten mal. ,,Und nun! Greifen sie unter ihre Sitze!" Man hörte viel gerumpel und viel ärgerliches Gestöhne, die Männer mochten es nunmal nicht zu verlieren...
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    • Liam Moran


      Noch immer wie in Trance beobachtete Liam das Treiben auf der Bühne. Die Stimme des Mannes, der nun an Floras Seite stand, holte ihn zurück in die Realität. Er sprach vom Lucky Day . Ein kostenloser Tanz für einen ausgewählten Platz im Raum. Die Männer um ihn herum fassten alle unter ihre Sitze, in der Hoffnung das Kleeblatt zu erhaschen, während Liam sich nur verwirrt umsah. Erst sein Geschäftspartner, der ihn in diesen Laden eingeladen hatte, erinnerte ihn daran, dass er ebenfalls unter seinen Sitz schauen sollte. Liam rechnete nicht damit, dass sich das Kleeblatt unter seinem Sitz befinden sollte, sicher war es eher unter einem der Stammplätze, für die immer gleichen Kunden, die regelmäßig Geld hier ließen, doch als er schließlich unter seinen Sitz fasste, spürte eine kleine Hölzerne Figur, die er mit schockiert aufgerissenen Augen hervor holte und vorerst nur vor sein Gesicht hielt. Sein Partner schien das zu bemerken und sprach ihn daher an: "Also wenn du nicht willst, dann nehm ich dir das gerne ab." lachte er heiter, doch da war es schon zu spät. Der Mann auf der Bühne hatte Liam mit dem kleinen Holzkleeblatt in der Hand entdeckt und machte ihn darauf aufmerksam. "Junger Mann, schauen Sie nicht so überrascht. Heute ist Ihr Lucky Day! Applaus, Leute, Applaus!" schallte es laut durch die Lautsprecher und Liam stand langsam auf. Am liebsten wäre er im Erdboden versunken. Die alten Männer klatschten wiederwillig, aber es war offensichtlich, dass ihm keiner sein Glück gönnte. Wenn sie doch nur wüssten, dass er eigentlich gar nicht hier sein wollte...Doch ehe er sich versah, stand er auch schon an Floras Seite, die ihn in den VIP Bereich führte. Von Nahem konnte er ihr schönes Gesicht noch genauer betrachten und lief unweigerlich rot an.


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    • Alicen Ane Brodie

      Immer mehr enttäuschte Blicke lagen in dem Raum während Flora sich umsah und Ausschau nach ihrem nächsten Kunden hielt, als ihr Boss schon anfing zu reden. Langsam drehte sie ihren Kopf und natürlich leuchtete ein kleiner Scheinwerfer auf den Glücklichen...Für einen kleinen Moment weiteten sich die Augen der Frau minimal, denn mit einem so jungen Mann hatte sie wirklich nicht gerechnet. Brav stieg sie von der Bühne und die ganzen Männer sahen ihr zwar nach, wagten es aber nicht sie zu berühren. Ihnen war klar das sie sofort rausfliegen würden, wenn sie auch nur daran dachten.
      Als Alicen bei dem jungen Mann ankam nahm sie seine Hand, blickte ihm dabei tief in die Augen. Schweigend zog sie ihn hinter sich her in den VIP Bereich, lief dabei so elegant wie eine Gazelle. Die Räume waren alle einzeln, schalldicht und in schönen lilanen Licht ummantelt, welches für angenehme und erotische Atmosphäre Sorgen sollte.
      Alicen führte den Mann zu einem Stuhl genau in der Mitte, drehte sich dann von ihm weg um die Tür zu schließen und etwas leise Musik an zu schalten.
      Spoiler anzeigen

      Die Musik (falls du Lust hast welche zu hören xD)



      Kurz atmete sie durch, drehte sich dann in einer fließenden Bewegung zu ihrem Kunden und Schritt langsam auf ihn zu. Vorsichtig legte sie ihre Hand auf seine Schulter, schlich um ihn herum und striff dabei mit ihrem Zeigefinger über seinen Nacken. Als sie wieder dabei war vor ihn zu treten setzte sie sich elegant breitbeinig auf seinen Schoß, platzierte ihre Arme gestreckt auf seinen Schultern um etwas mit seinen Haaren zu spielen. ,,Du bist zum ersten mal hier, richtig?" Das Mädchen erkannte wie rot er war, betrachtete sein Gesicht genauer und musste feststellen das der junge Mann sogar ziemlich attraktiv war. Langsam kam sie ihm näher, fixierte ihn dabei regelrecht mit ihren Augen. ,,Wie soll ich dich nennen?" Sie fragte mit Absicht nicht nach einem Namen, da ihre Kunden oft mit einem Spitznamen angeredet werden wollten. Bei dem Mann war sie sich sogar ziemlich sicher das es mal kein versauter Name sein wird. Langsam ließ sie ihre Hände auf seine Brust gleiten, öffnete ein wenig drin Hemd um seine nackte Haut berühren zu können. ,,Verrätst du mir auf was du stehst? Oder soll ich es herausfinden?" Was für sie sicherlich kein Problem war, da der Herr vor ihr ja jetzt schon auf sie ansprang. Er war süß...eine nette Abwechslung.
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    • Liam Moran


      Als Liam schließlich im VIP Raum auf einem Stuhl platziert wurde, merkte er erst wie ernst es gerade wurde. Er kam sich vor wie im Film, was einfach daran lag, dass er eine solche Szenerie nur als Ausschnitte in irgendwelchen Actionfilmen und Liebeskomödien kannte. Nun saß er aber selbst in einem solchen Raum und ein wunderschönes Mädchen schlich um ihn herum, und er wusste nicht wo er hinschauen sollte. War es unhöflich sie direkt anzusehen oder war es unhöflicher sie nicht anzusehen? Als sie ihm den Rücken zudrehte, um die Tür zu schließen, hatte er einen kurzen Blick auf ihren Körper gewagt, der zweifelsfrei der schönste Körper war, den er je gesehen hatte. Womöglich auch, weil er noch nicht allzu viele Körper in Unterwäsche betrachtet hatte. Als sich die Frau auf seinen Schoß setzte wurde ihm heiß und das Aufgeknöpfte Hemd half nur bedingt, denn ihre zarten Hände auf seiner Haut trugen nicht zur Abkühlung bei. Das er neu war, war wohl offensichtlich und er bekam auf diese Frage hin auch noch kein Wort heraus. Er versuchte ihren Blick zu erwiedern, aber er konnte ihren schönen Augen nicht standhalten und wanderte daher mit den Augen von ihrem Gesicht, durch den Raum, auf ihren Körper und wieder in ihr Gesicht. Er fand keinen beruhigenden Punkt zum fixieren und als sie nach einem Namen fragte schaute er beschämt zur Seite. Sollte er sich vorstellen, sollte er sich etwas ausdenken? Er war nicht darauf vorbereitet. Aber wäre es schlimm wenn sie den echten Namen kannte? Immerhin würden sie sich doch nie wieder sehen und sie wusste auch nicht ob er die Wahrheit sagte, oder? "L-Liam..." stotterte er daher unbeholfen auf ihre Frage hin und die Röte in seinem Gesicht verstärkte sich nur, als sie die nächste Frage stellte. Er räusperte sich kurz während er sprach: "Du musst nicht...für mich..." viel mehr brachte er nicht hervor, denn Flora begann mit ihrer ganz privaten Show für ihn.


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    • Alicen Ane Brodie

      Sie legte den Kopf etwas schräg als er anfing zu stottern. Niedlich...so jemanden hatte sie ja schon sehr lange nicht mehr. Alicen stand langsam auf, drückte jedoch nur ihre Beine durch und ließ ihren Kopf genau vor seinem. Seine Antwort verwunderte sie nicht, weswegen sie ihre Hände langsam auf seinen Schoß gleiten ließ um sie dort zu platzieren. ,,Liam also...was ein schöner Name." Hauchte sie ihm entgegen, richtete dann langsam ihren Körper auf um ihm ihren Gegenüber zu präsentieren. ,,Also herausfinden...gut." Mehr sagte sie nicht mehr sondern fing an für den jungen Mann so elegant zu tanzen wie sie konnte. Für ihn würde sie sich sogar mal richtig ins zeug legen...er schien nicht gerade vertraut mit dem weiblichen Körper und irgendwie fand Alicen gerade das sehr herausfordernd. Sie wollte ihm eine schöne Zeit bieten, gleichzeitig ihn jedoch nicht überfordern und das war die Schwierigkeit.
      Nachdem sie etwas so getanzt hatte ließ sie ihre Hände wieder über seinen Körper fahren, ging dabei leicht in die Hocke. Als sie sich wieder aufrichtete glitten ihre Hände über seinen noch immer etwas entblößten Oberkörper, eh ihre Arme über seine Schultern glitten und ihr Gesicht nun neben seinem war. ,,Entspann dich, Liam..." Flüsterte sie in sein Ohr, betrachtete den Mann dann noch einmal vom nahen, eh sie sich löste. Sie setzte sich erneut auf seinen Schoß, dieses mal jedoch mit den Rücken in seine Richtung. Langsam beugte sie sich nach vorn, drückte dann ihren Rücken durch und richtete sich wieder auf. Kurz überlegte sie....doch irgendwie hatte sie bei dem Mann ein gutes Gefühl, weswegen sie seine Hände vorsichtig nahm und in ihre Hüften legte. Sie blickte über ihre Schulter, sah ihm wieder in die Augen. Welche mal ganz nebenbei...auch ziemlich reizend waren, heute hatte sie wirklich Glück.
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    • Liam Moran

      Der junge Mann beobachtete die Tänzerin vorsichtig. Er versuchte dabei nicht aufdringlich zu sein, sie nicht zu sehr anzustarren, was ihm aber schwer fiel. Immerhin war die junge Frau mit dem schönen Gesicht gewohnt beim Tanzen angestarrt zu werden, also war es doch nicht verwerflich, wenn Liam sie ebenfalls betrachtete, oder? Er war hin und her gerissen zwischen seinen moralischen Einstellungen und der Schöhnheit der Frau, die gerade nur für ihn tanzte. Seine Hände hatte er ziemlich angespannt auf seinen Oberschenkel platziert, weil er einfach nicht wusste wohin damit und als sie wieder näher auf ihn zukam fixierte er ihr Gesicht, das schließlich neben seinem Kopf aus seinem Blick verschwand und ihm etwas zuflüsterte. Entspannen...Das war einfacher gesagt als getan, dachte er, zumal sich die schöne Frau, wieder auf seinem Schoß platzierte. Schnell zog Liam die Hände zur Seite aus Angst sie zu berühren und versuchte zeitgleich nicht mehr ganz so verkrampft zu wirken. Flora schien ihm seine Anwesenheit und seine Blicke nicht übel zu nehmen, im Gegenteil, denn plötzlich nahm sie sogar seine Hände und legte sie an ihre Hüfte. Liam schluckte vor Nervosität, aber als sie ihn über die Schulter hinweg ansah lächelte er verlegen. Er wollte ihr gern ein Kompliment machen, aber er traute sich nicht. Sie hatte sicher schon hunderte Komplimente zu ihrem Aussehen gehört und wusste sicher auch selbst, dass sie super aussah. Er fühlte sich wie ein pubertärer Jugendlicher, der das erste Mal ein nacktes Mädchen sah. Ein dahingestottertes Kompliment von einem dahergelaufenen Mann wäre sicher ein Abtörner für eine so selbstbewusste Frau, überlegte er und dennoch bewegten sich seine Lippen und formten einen leisen Satz: "Du hast das Gesicht eines Engels..." Im selben Moment endete die Musik, sodass seine Worte die plötzliche Stille des Raumes füllten, ehe ein neues Lied automatisch abspielte. Sein Gesichtsausdruck wirkte erschrocken über seine eigenen Worte, während seine Hände noch immer an der stelle ruhten, wo Flora sie abgelegt hatte.


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    • Alicen Ane Brodie

      Alicen hatte schon viele Komplimente in ihrem Leben bekommen. Darüber wie schön sie war, was für einen tollen Körper sie hatte oder wie wunderbar sie tanzte. Viele viele Komplimente und das machte auf Dauer wirklich Immun, denn sie find an keines dieser Worte zu glaube. Die Männer die ihr Komplimente gaben sahen sie sowieso nur mit Wollust an...mehr war hinter ihrer Fassade nicht. Übel nehmen konnte sie es diesen Männern nie, sie hatte sich ja dieses Leben ausgesucht und rechnete deswegen mit So etwas.
      Doch was Liam da sagte...sogar die sonst so ruhige Alicen sah ihn überrascht an und bekam gar nicht mit das ihre Musik schon lange weiter lief. Obwohl sie sich sonst immer so gut unter Kontrolle hatte brachte sie dieser kleine leise Satz raus und erst nachdem sie ein paar mal blinzelte kam sie wieder zur Besinnung. Was sollte sie darauf antworten... Sie ließ zu das ihr linker Mundwinkel kurz nach oben ging und den Ansatz eines lächeln deutete, doch mehr nicht. Mehr wollte sie nicht zulassen. Sie spreizte ihre Beine, fuhrte Liams Hände zu ihren Oberschenkeln und schloss für einen kurzen Moment ihre Augen. Sicher war dies nicht normal, es gehörte auch keinesfalls zum Programm, in diesem Moment war Alicen ein wenig egoistisch. Sie hatte all die Jahre nur die Körper von Männern berührt die alle über 40 waren, sehr selten waren jüngere dabei. Die warmen und starken Hände eines Mannes ihren alters auf ihrem Körper zu spüren genoss sie etwas, Eh sie mit ihrer Show weiter machte.
      Sie tanzte noxh sehr lange für ihn, länger als sie gemusst hätte, doch so wollte sie es. Als das letzte lied fast vorbei war beugte sie sich erneut zu ihm runter, kam seinem Gesicht damit gefährlich nahe. ,,Du solltest ein Mädchen wie mich nicht so ansehen..." flüsterte sie ihm zu, legte vorsichtig ihre Hand an seine Wange. ,,Schenke diesen Blick einem Mädchen das ihn verdient..." sie Strich mit ihren Daumen über seine Wange, entfernte sich dann langsam von ihm. Sie öffnete die Tür, sah über ihre Schulter noch einmal zu dem Mann auf dem Stuhl. ,,Ich hoffe jedoch das wir uns Wiedersehen...Liam." Danach verschwand sie hinter der Tür, schloss sie und ging nach hinten in die Garderobe. Sie setzte sich auf einen Hocker, atmete tief durch. So warm war ihr schon lange nixht mehr nach einem Auftritt gewesen...dieser Mann war wirklich etwas ganz anderes. Viel Zeit blieb ihr jedoch noch ihre Fassung zurück zu bekommen, denn sie musste wieder auf die Bühne. Dieses mal als normale Tänzerin, einfach um die Zuschauer zu unterhalten. Sie hoffte ein wenig das Liam noch dort war...so lohnte es sich wenigstens für einen Mann zu tanzen.


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    • Liam Moran


      Wie erwartet bekam Liam keine Antwort auf sein Kompliemnt, allerdings war er auch ganz froh darüber. Es war ihm unangenehm, dass ihm das einfach rausgerutscht war, doch die schöne Tänzerin brachte ein leichtes Lächeln hervor, welches Liams Herz ein wenig höher schlagen ließ. Flora setzte ihr Programm fort und Liam dürfte noch weitere Stellen ihres Körpers berühren, wobei seine Hände nur durch sie und ihre Bewegungen gesteuert wurden. Er selbst wagte es nicht die Hände woanders hin zu bewegen, als sie es erlaubte. Er merkte auch, wie ihn der Tanz und die Berührungen unweigerlich erregten, aber er versuchte sich nicht darauf zu konzentrieren, sondern einfach den Tanz zu genießen. Dank ihres Lächelns war er jetzt auch etwas entspannter und traute sich nicht nur ihr Gesicht sondern auch ihren Körper genauer anzusehen, wobei sein Blick eher mit Bewunderung als mit Lust gefüllt war.
      Das blieb auch Flora nicht verborgen, musste er feststellen, als sie ihm kurz vor Ende der Show noch einmal ins Ohr flüsterte. Er sah ihr etwas überrascht nach, während sie sich zur Tür bewegte. Ein Mädchen, das diesen Blick verdient...? fragte er sich innerlich. Als hätte sie es nicht verdient auch so angesehen zu werden. Aber ihr letzter Blick und ihre Worte gaben ihm Hoffnung. Ein Wiedersehen, das wäre schön, dachte er lächelnd, als er allein in dem Raum zurück blieb. Er schloss kurz die Augen, fühlte über die Stelle, wo ihre Hand seine Wange berührt hatte, erinnerte sich an ihr Lächeln. Er schüttelte kurz den Kopf um wieder zur Besinnung zu kommen. Langsam stand er auf, es war komisch so lang allein in diesem Raum zu bleiben, zumal er sich noch immer erregt fühlte. Er wollte an die frische Luft, doch als er aus dem VIP-Bereich wieder nach vorne kam, passte ihn sein Geschäftspartner ab. "Ein richtiger Hans-im-Glück bist du, mein Freund." erklärte dieser Liam und hatte schon eine ziemliche Fahne. Er drückte Liam ein Bier in die Hand und zog ihn wieder mit sich zum Platz. Gerade als Liam sich entschuldigen wollte um frische Luft zu schnappen, wurde der nächste Auftritt angesagt und Flora betrat erneut die Bühne. Erneut war Liam überrascht. Die Arme hatte heut wohl kaum eine Pause, aber er freute sich auch, das er sie noch einmal sah und stellte sich vor, das auch dieser Tanz nur für ihn bestimmt war.


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    • Alicen Ane Brodie

      Während Alicen nun auf der Bühne mit ein paar anderen Damen tanzte lief ihr Boss auf einen Stammkunden zu, welcher einen Tisch weiter von dem von Liam und seinem Geschäftspartner saß. ,,Anderson mein Freund!" Der ältere Mann grinste nur. ,,Samson..." Die beiden Männer begrüßten sich mit einer Umarmung, sahen dann zu der Bühne. ,,Lass sie heute nicht zu viel tanzen, du weißt ich brauche sie später noch." Sagte der alte Mann und gaffte das Mädchen auf der Bühne nur so an. Er war vielleicht Mitte 60, man sah ihm an das er Geld hatte und mit Sicherheit auch verheiratet war, doch das interessierte hier keinen. ,,Keine Sorge mein Freund, sie hat dich bisher doch nie enttäuscht, oder?" Die beiden Männer lachten, Anderson zog derweil an seiner Zigarre. ,,Lass sie mir dieses mal aber bitte ganz...wenn ich nochmal einen blauen Fleck entdecke bekommst du sie nicht wieder." Die Stimme des Ladeninhabers war mehr als ernst und auch sein Blick sagte alles, Anderson aber lachte nur. ,,Sie hat sich gesträubt und dann an einem Stuhl gestoßen...alles hab so wild."- ,,Halb so wild?! Wir sind Freunde, aber Flora ist meine Blume und einer Blume reißt man nicht die Blätter aus." Wieder war das düstere Lachen des Mannes zu hören. ,,Du nennst ein Mädchen das für Geld zu haben ist Blume? Mach dich nicht lächerlich..." Seufzend verschränkte Sammy die Arme vor seiner Brust, sah zu Alicen hoch. ,,Du weißt ganz genau das sie keine große Wahl hat...oder zumindest keinen anderen Weg sieht." Anderson winkte nur ab, versenkte seine Zigarette in einen Aschenbecher. ,,Wenn du das sagt...mir ist es egal, solange sie das macht wofür ich sie bezahle." Der Mann ließ sich mit einem lauten seufzen fallen, während Sammy sich verabschiedete und hinter der Bühne verschwand. Alicen hatte sich kurz selber hinter die Bühne zurück gezogen um etwas trinken zu können, aber auch weil ihr etwas komisch war. Ihr Herz beruhigte sich nicht egal was sie tat, vielleicht müsste sie gleich kurz im Bad verschwinden.
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    • Liam Moran

      Während er auf die Bühne schaute bemerkte er, wie der Mann der vorher die Ansagen gemacht hatte zu dem Tisch neben ihm lief. Er schien der Inhaber zu sein und der Kunde, den er mit einer Umarmung begrüßte ein weiterer Stammkunde, mit offensichtlich nicht zu wenig Geld. Es war laut im Lokal, hauptsächlich durch die Musik der Show, aber Liam schnappte auf, dass die Männer sich über Flora unterhielten. Er hörte nicht viel, aber was er hörte reichte um Wut in ihm aufsteigen zu lassen. Er ballte die Fäuste, riss sich aber zusammen sich nicht in das Gespräch einzumischen. Er war das erste Mal hier und hatte nicht annähernd genug Geld um ein wichtiger Kunde zu sein. Es wäre ein leichtes ihn als Unruhestifter hinaus zu werfen. Stattdessen entschied er sich vor die Tür zu gehen. "Ich muss mal an die Luft..." entschuldigte er sich bei seinem Geschäftspartner, der ihm überrascht hinterher sah. Liam warf noch einen letzten Blick auf die Bühne, von der sich auch Flora gerade zurückzog.
      Liam stand einige Minuten vor der Tür, bis sein Kunde schließlich auch ins Freie trat. "Also schön, lassen sie uns fahren. Wenn sie mich und mein Schätzchen sicher nach Hause bringen, zahle ich ihnen das Taxi." erklärte der Ältere grinsend. Er hatte einiges getrunken und wollte nicht mehr fahren, aber seinen geliebten Oldtimer vor der Tür stehen lassen, kam scheinbar auch nicht in Frage, also ließ Liam seufzend sein eigenes Auto stehen und stieg in den Oldtimer um den anderen nach Hause zu fahren.

      Am nächsten Tag musste er, bevor er sein Auto abholen konnte noch einiges an Arbeit erledigen, sodass er erst am frühen Abend zu dem Lokal fahren konnte. Ihm war mulmig dabei in einem Taxi zu diesem Lokal zu fahren, aber er hatte nicht viel Auswahl. Sein Fahrzeug stand nach wie vor unversehrt auf dem Parkplatz und als er aus dem Taxi stieg sah er ein paar der Mädchen im Eingangsbereich rauchen und kichern. Männer, also Kunden, waren noch keine hier, dafür war es auch noch recht früh. Liam zögerte ehe er in sein Auto einstieg und hielt nach Flora ausschau.


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    • Alicen Ane Brodie

      Alicen fing an zu zittern, fasste sich an den Händen um das ganze etwas zu unterdrücken. Sie hatte keine große Wahl... sie nahm ihre Tasche, verschwand damit im Bad und ging auf die letzte Toilette im Raum. Nachdem sie dir Tür schloss schnappte sie sich ein kleines Tütchen aus ihrer Tasche, öffnete es und verteilte den Inhalt auf ihrer Hand. Erst nachdem der Rest in der Tüte gut verschlossen war fing sie an das weiße Pulver durch ihre Nase zu ziehen, was wie immer ein brennen bei ihr verursachte. Sie brauchte ein zwei Minuten, eh sie langsam aufstand und aus dem Bad ging. Ihr Zustand hatte sich sofort verbessert, so das sie nun auch zu ihrem Stammkunden Mister Anderson konnte, welcher sie schon freudig erwartete. ,,Na liebes...wollen wir?" Sprach er sehr schleimig und fasste die zierliche Frau um der Hüfte. Es war okey...jetzt bekam Alicen sowieso kaum noch was mit. Zusammen verschwanden sie im ,,Havens" Room. Wenigstens war das für heute Alicens letzte Beschäftigung, eh sie nachhause konnte.
      Bei sich daheim lief es ab wie immer. Sie schmiss ihre Sachen in eine Ecke, schminkte sich ab und schmiss sich dann auf ihr Sofa. Sie lebte in einer Einzimmerwohnung, welche gerade mal platz für das Sofa und einen kleinen Fernseher hatte, welcher so gut wie nie an war. In dem Moment in dem sie das Fenster öffnete hörte sie schon ein Mauzen, gefolgt von einer schwarzen Katze welche auf ihrem Fensterbrett landete. ,,Na Kater...Hunger?" Wenn sie für sich selbst kein Geld hatte, aber für den Kater kaufte sie immer etwas Futter ein. ,,WIe war dein Tag?" Der Kater Mauzte lange und verzehrt, woraufhin Alicen nur seufzte. ,,Meiner auch..."

      Am nächsten Tag schlief sie sehr lange, machte dann gegen Mittag ein paar Besorgungen. Nachdem das alles erledigt war packte sie neue Arbeitssachen zusammen und machte sich langsam auf den Weg. Es war noch viel zu früh...aber auf Arbeit konnte sie wenigstens etwas trainieren. Also lief sie los. Sie trug einen langen, hellblauen Mantel. Ihre Hose war schwarz, die Bluse beigefarben und sie trug flache schwarze Schuhe. Ihre Haare waren zu einem Hohen Dutt zusammengebunden, welcher alles andere als perfekt war, doch für sie reichte es. Schminken wollte sie sich nicht, dass tat sie nur für die Arbeit.
      Sie kam aus einer Seitengasse, wollte gerade in ihr Lokal als sie einen ihr fremden Wagen vor dem Puzzles sah. Sie wusste das der noch nie hier stand, so ein Wahnsinns Auto wäre ihr definitiv aufgefallen. Neugierig ging sie zu dem Wagen, beugte sich etwas herunter um durch das Beifahrerfenster zu sehen... und blinzelte überrascht mit den Augen. Sie klopfte etwas gegen die Scheibe, signalisierte dem Mann das Fenster herunter zu kurbeln. ,,Hallo." Sagte sie sanft, streckte dann neugierig ihren Kopf ein wenig durch das Fenster. ,,Schönes Auto..." Sie mochte solche Wagen wirklich, viel besser als diese Bonzen Wagen von den meisten. Ich Blick fiel wieder auf den jungen Mann, langsam steckte sie sich eine Strähne wieder hinter das Ohr. ,,Du bist früh...aber wenn du willst kannst du schon mit rein kommen." Bat sie ihm an und musste zugeben, dass sie sich ein wenig freute das Liam wirklich nochmal gekommen war. WIe gesagt, seine Anwesenheit war eine willkommene Abwechslung.
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    • Liam Moran

      Nach einem Moment des Ausharrens setzte sich Liam schließlich seufzend in seinen Wagen. Der alte Pick Up war noch gut in Schuss, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Liam ein Händchen für Autos hatte und ihn gründlich pflegte. Das rote Auto, dass noch nicht ganz als Oldtimer durch ging, bot genug Platz für Werkzeug und Ersatzteile und auch beim Umzug hatte er gute Dienste geleistet.
      Gerade als Liam den Motor starten wollte, bemerkte er das Klopfen an seiner Scheibe und erkannte sofort das Gesicht. Schnell lehnte er sich zur Beifahrertür und kurbelte das Fenster hinunter. Als der Wagen produziert wurde gab es noch keine elektrischen Fensterheber und sie nachzurüsten zerstörte in Liams Augen den Charme des Wagens. Lächelnd blickte er in das, wie er fand, bei Tageslicht noch schönere Gesicht von Flora. Sie war ungeschminkt, das bemerkte er, aber sie war dennoch genauso schön, wenn nicht sogar noch mehr. "D-danke." gab er verlegen auf das Kompliment zum Auto zurück und als sie ihm Anbot mit rein zukommen, wurde er wieder etwas rot. Sie konnte nicht wissen, dass er eigentlich nur sein Auto abholte, daher musste es ja für sie so aussehen, als sei er heute schon wieder hier. "Okay, ehm, warte kurz..." murmelte er, als er das Fenster wieder hochkurbelte und ausstieg. Nachdem er den Wagen verschlossen hatte ging er zu ihr. "Ich, ehm, ich wollte eigentlich gerade fahren...Also, nicht das ich dich nicht wiedersehen wollte, aber ich hab leider nicht ganz so viel, wie die anderen Männer hier..." gab er verlegen zu, während er neben ihr her zum Eingang lief. Er freute sich wirklich sie zu sehen, aber es war ihm auch unangenehm. Nach dieser Aussage könnte sie denken, er wolle weiterhin kostenlose Auftritte von ihr, aber so war es nicht. Sie sollte einfach nur wissen, dass er es sich nicht leisten konnte sie regelmäßig zu buchen, auch wenn er sie am liebsten jeden Tag für ihre gesamte Arbeitszeit gebucht hätte, nur damit sie zu keinem anderen Mann in den VIP-Bereich musste.


      Egal wie viel Stunden und Tage vergehen, wir sind dann frei wie der Wind.




    • Aiicen Ane Brodie

      Als Liam aus dem Wagen stieg beobachtete Alicen ihn, legte den Kopf schräg als er dann vor ihr stand und anfing zu erzählen. Diese Aussage... Kurz seufzte sie, deutete ihm mit einer Kopfbewegung ihr zu folgen. Die anderen Mädels sahen sie fragend an, doch Flora hatte hier einen anderen Stand von dem andere nur Träumen konnten. Sie konnte mitnehmen wen sie wollte, schließlich brachte sie auch die meiste Kohle. ,,Komm." Sie ging mit ihm in ihre persönliche Garderobe, schloss die Tür als er durchgeschritten war.
      ,,Setz dich." Sagte sie und deutete auf den Hübschen Holzklappstuhl neben ihrem Spiegel. Sie fing an ihre Sachen ab zu legen, darunter hatte sie ein e Bequeme enge Sporthose und einen Sport BH an. ,,Wegen vorhin..." Sie drehte sich zu ihm herum, faltete dabei ihre Hose zusammen. ,,Jetzt ist noch kein Betrieb...was heißt das du nicht zahlen musst..." Langsam ging sie zu ihm, setze sich wie selbstverständlich auf seinen Schoß und legte ihre Arme um seinen Hals. Er war anders...ganz anders. ,,Aber Schade das du wieder gehen wolltest...ich hatte mich gefreut." Zwar zeigte ihr Gesicht keine Regung, aber sie empfand wirklich einen kleinen Schmerz bei dem Gedanken das er nicht hier her wollte sondern eigentlich weg fahren wollte.
      Sie streckte sich kurz, was ihren Rücken ein wenig zum knacken brachte. Ihre Rippen waren deutlich zu sehen, die helle Haut hob sich von der dunklen Unterwäsche sehr ab. ,,Komm mit." Sie stand auf, nahm seine Hand und zog ihn in einen Hinterraum. In dem Raum standen 5 Polestangen in einem guten Abstand, überall waren Spiegel und natürlich gab es auch etwas Musik. Leise schaltete Alice diese an und sah über ihre Schulter zu Liam. ,,Würdest du mir helfen?" SIe lief zu einer Stange, wirbelte sich einmal um diese herum. ,,Ich hab ein paar neue Figuren...weiß aber nicht ob sie gut sind." Er kam eigentlich gerade richtig, da sie diese heute eh ausprobieren wollte. Da musste sie wenigstens ihren Boss oder eine der anderen Mädels fragen...sondern einen richtigen Mann.
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    • Liam Moran


      Die anderen Mädchen schauten ihn und Flora beim hineingehen argwöhnisch an, während er verlegen zu Boden sah. Er folgte Flora einfach, denn sie würde schon wissen was sie tat. Sie gingen durch den ihm bekannten Gang, aber viel weiter nach hinten, bis sie schließlich in einer Garderobe ankam, wo er auf einem Stuhl Platz nahm. Es war leer, aber die Lichter waren schon an und ein paar private Dinge lagen vor den Spiegeln, an denen sich die Mädchen wohl vorbereiteten. Wieder fühlte Liam sich wie im Film und erst Floras Worte rissen ihn aus seinen Gedanken. "Wenn das denn in Ordnung ist.." flüsterte er, als sie ihm eröffnete, dass er nichts zahlen brauchte. Er sah sie an und sie setzte sich auf seinen Schoß. Erneut, aber anders. Sie hatte diesmal nicht nur Unterwäsche an, sondern eher Sportkleidung, in der sie aber auch verdammt gut aussah. Wieder wurde der junge Mann verlegen. Ihr Gesichtsausdruck war etwas trostlos, eher abweisend, aber Liam lächelte weiterhin, wenn auch nur leicht. Er konnte einfach nicht anders während er in ihr Gesicht sah. Gerade als er sich entschuldigen wollte, dass er nicht bleiben konnte führte sie ihn auch schon in den nächsten Raum, der offensichtlich zum Üben für die Tänzerinnen war. Verdutzt sah er ihr vom Türrahmen aus nach, während sie durch den Raum Schritt und die Musik einschaltete. Als sie schließlich erklärte, warum er mit ihr hier war, schaute er noch verdutzter drein. "Oh, ich weiß nicht, ob ich..." wollte er sich herausreden, aber Flora ließ sich nicht beirren und fing an sich an der Polestange zu bewegen. Wieder sah sie aus wie eine Akrobatin, wie sie sich künstlerisch an der Stange auf und ab bewegte und herumwirbelte und dabei noch atemberaubend sexy posierte. Liam blieb der Mund vor erstaunen offen stehen und erst ein nervöses Schlucken sorgte dafür, dass er den Mund wieder schloss.
      Als sie mit ihren Figuren fertig war, wollte er fast die Hände heben um zu klatschen, aber da er ihr allein zugesehen hatte, wäre das wohl lächerlich gewesen. Stattdessen sah er sie einfach nur voller Bewunderung an. "Das sah toll aus... Also ich weiß nicht, ob ich der Richtige bin das zu beurteilen, aber ich fand's toll." erklärte er schnell und verhaspelte sich fast beim sprechen. Er war noch immer nervös in ihrer Gegenwart. Ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstverständlichkeit beim Umgang mit ihm hauten ihn einfach um und als er das realisierte, versuchte er sich wieder in eine anständige Fassung zu bringen. "Oh man, ich hör mich bestimmt an, wie ein verrückter Fanboy..." gab er verlegen zu und strich sich dabei ein paar Haare aus dem Gesicht. "Ich komme gern öfter zu deinen Auftritten und wenn du mal Hilfe brauchst, egal bei was, dann meld dich gern..." versicherte er ihr, während er ihr ein kleines Visitenkärtchen seiner Autowerkstatt in die Hand drückte. Sein Name war darauf nicht zu finden, aber die Anschrift der Werkstatt und eine Handynummer waren in verschnörkelter Schrift abgedruckt. Er wollte damit nicht aufdringlich sein, aber sie sollte wissen, dass sie sich melden konnte, wenn sie wollte.


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    • Alicen Ane Brodie

      Wie immer war alles um sie herum wie abgeschattet, es gab nur sie und ihre Stange, ihren Tanz...Sie ließ sich von der Musik führen, nicht von irgendwelchen einstudierten Choreos. Als sie die letzte Pose einnahm sah sie zu Liam, schritt dann langsam auf ihn zu. Seine Meinung war ihr wirklich wichtig, auch wenn er vielleicht dachte das sie ihr nichts brachte. ,,Du bist perfekt dafür...gerade weil du es nicht so gut kennst. Außerdem hast du das alter das ich mit diesen Tänzen ansprechen kann." So komisch wie das vielleicht klang, aber Alicen erhoffte sich dadurch das vielleicht auch mal jüngere Männer in den Club kamen...
      Als er sich selbst als Fanboy betitelte zog sie ihre Augenbrauen ein wenig zusammen, schüttelte dann ihren Kopf. Nein...wie süß. Bis jetzt hatte Alicen sich ganz gut unter Kontrolle, doch...als er weiter sprach und ihr seine Karte gab sah sie etwas erstaunt auf diese. Ihre dunklen, grauen Augen gingen zu ihm hoch, als wolle sie sich versichern das sie die Karte wirklich nehmen durfte. Dann nahm sie diese zögerlich an, begutachtete sie und... ,,Danke..." Noch immer betrachtete sie das Kärtchen, fing mit einmal an leicht zu lächeln. ,,Du arbeitest in einer Werkstatt?...Wie cool..." Alicen mochte Autos, auch wenn man es ihr sicher nicht glaubte. Das kleine lächeln wollte gar nicht mehr aus ihrem Gesicht verschwinden. ,,Mir hat noch nie jemand sowas gegeben...vor allem nicht aus so einem Grund..." Erklärte sie ihm, sah auf die Nummer als auf einmal ein Bluttropfen auf das Kärtchen fiel. Sofort hielt sie sich die Hand vor die Nase, sah betrübt auf die Karte. ,,Das...tut mir leid..." Anstatt sich um ihre Nase zu kümmern ging sie in die Umkleide, nahm ein tusch und versuchte das Blut von der Karte zu bekommen. Sie hatte noch nie sowas bekommen...und dann beschmutzte sie es. Mittlerweile lief das Blut durch die kleinen rillen zwischen ihren Fingern, doch noch immer interessierte sie das gar nicht. Sie merkte es nicht einmal wirklich, wischte nur das blut ab damit dies nicht auch noch auf der Karte landete.

      (Kleiner Edit weil ich überlesen hab das sein Name nicht drauf steht x.x xD)
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    • Liam Moran


      Der junge Mann freute sich wirklich, dass Flora ihm die Karte abnahm. Er hatte Angst das sie diese vielleicht ablehnen würde, weil es zu privat war. Aber letzten Endes war es nur die Karte eine Autoreparatur-Firma. Er lächelte fröhlich, als sie sich bedankte. Als plötzlich ein roter Tropfen darauf viel, sah er sie erschrocken an. Auch sie bemerkte das Blut, machte sich aber keinerlei Sorgen um sich, sondern rannte sofort los, um die Karte zu säubern. Er lief ihr nach, aber ihr merkwürdiges verhalten ließ ihn inne halten. Als sie sich dafür entschuldigte fand er seine Stimme wieder. "Hey, das macht doch nichts. Ich meine..." er nahm ihr das Tuch ab während er sprach und hob ihr Kinn etwas an, um ihr das Blut im Gesicht abzutupfen und ihr das Tuch unter diese Nase zu halten. "...du blutest und diese Karte ist...nur eine Karte." fügte er leise hinzu und schenkte ihr ein tröstendes Lächeln. Sie wirkte für diesen einen Moment nicht mehr so selbstbewusst und cool wie zuvor, sondern fast ein wenig verletzlich auf Liam.
      Es dauerte etwas, bis das bluten nachließ und kurz darauf kamen auch schon die anderen Tänzerinnen in die Umkleide und warfen dem Schwarzhaarigen vielsagende Blicke zu. Sie wollten sich vorbereiten und er war in der Umkleide jetzt nicht mehr erwünscht. "Ich glaube, ich muss dann los. Aber ich komme mal wieder vorbei. Versprochen." erklärte er Flora verlegen. Ich streckte kurz den Arm zu ihr aus und berührte ihre Schulter flüchtig, was ihm letzten Endes wie der merkwürdigste Abschied überhaupt vorkam, aber da drehte er sich bereits um, um die Umkleide zu verlassen und zurück zu seinem Auto zu gehen.


      Er blieb noch einen Moment in seinem Auto sitzen um sich zu sammeln. Die Begegnung hatte ihn noch mehr aufgewühlt, als der Abend zuvor. Jetzt war er erst recht davon überzeugt, dass Flora es ebenso wie jedes andere Mädchen verdient hatte voller Bewunderung angesehen zu werden. Langsam fuhr er nach Hause und ließ sich alles durch den Kopf gehen. Es war verrückt. Das er in diesem Lokal gelandet war, das er das Holzkleeblatt unter dem Sitz hatte, das er seinen Kunden nach Hause gefahren hatte und so am nächsten Tag sein eigenes Auto abholte und wieder auf Flora traf, waren alles so unglaubliche Zufälle. Er konnte es noch nicht glauben, aber er hatte ein Problem. Auch wenn er gut verdiente und einige Rücklagen hatte, er konnte nicht regelmäßig zu ihren Auftritten. Er musste viel Arbeiten um seinen Laden am Laufen zu halten und auch so reichte sein Geld nicht um ihre Tänze des Öfteren zu buchen.
      Zurück bei seiner Wohnung und Werkstatt schüttelte er ungläubig den Kopf, stieg aus und begab sich in seine Wohnung. DIe nächsten Tage lag einiges an Arbeit vor ihm.


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    • Alicen Ane Brodie

      Ein wenig verwundert sah sie zu ihm als er die Karte einfach so links liegen ließ und sich lieber um sie kümmerte. Sie zuckte als sie seine Hand ihrem Kinn spürte, ließ sich aber weiterhin von ihm berühren und blickte ihn einfach nur schweigend an. Wieso...kümmerte er sich so um sie? ,,Es...ist doch nur Nasenbluten..." Alicen war sowieso ganz genau bewusst warum sie das hatte, also machte sie sich deswegen auch nicht verrückt. Sein Lächeln...dieses Lächeln das er ihr schenkte...warum machte er das? Er kannte sie nicht mal...und trotzdem sah er sie so an.
      Als das Blut langsam aufhörte zu fließen blickte sie kurz zu ihm hoch. ,,Dankeschön..." Sie bedankte sich ganz schön oft bei ihm, so oft hatte sie sich glaube noch nie bedankt...zumindest nicht ehrlich. Als die anderen Mädels kamen war klar das Liam gehen musste und gerade als sie sich verabschieden wollte spürte sie seine Hand auf ihrer Schulter, wieder zuckte sie ein wenig zusammen. ,,O...key." Er versprach ihr etwas? Was...war nur mit diesem Mann... Als er dann weg ging sah sie ihm hinterher, fasste mit ihrer Hand an die Schulter die er berührt hatte. ,,Flora?" Eine der Tänzerinnen sah sie skeptisch an, verleierte die Augen. ,,Mach dich fertig verdammt, du eröffnest heute." Alicen nickte, zog sich dann um...noch einmal sah sie die Karte ein und steckte sie sofort in ihre Tasche um sie nicht zu verlieren. Ein sehr zögerliches lächeln kam auf ihre Lippen, eh sie kurz durchatmete und dann nach draußen ging. Er würde sie besuchen kommen...wie schön...doch vielleicht würde sie ihm auch mal einen Besuch abstatten.

      ~4 Tage später~

      Alicen hatte die letzten Tage viel gearbeitet, hatte sogar Überstunden eingelegt um sich heute und morgen frei nehmen zu können. Sie hatte heute nämlich etwas vor...wobei sie noch nicht ganz wusste ob es eine gute Idee war. Liam war die letzten Tage nicht aufgetaucht, also beschloss sie ihn heute vielleicht besuchen zu können. Es war sehr spontan, sie sagte ihm vorher auch nicht bescheid, sie überließ es einfach dem Zufall. Falls er heute keine Zeit hatte sollte es eben nicht sein, falls doch...dann würde sie eben heute ein wenig Zeit mit ihm verbringen. Den Grund behielt sie jedoch erst einmal für sich...da sie es wieder egoistisch von sich fand.
      Ihre Füße verließen den Bus, nur noch einmal um die Kurve und dann sollte sie da sein. Heute trug sie ihre Beste, enge, dunkelblaue Hose, dazu eine schicke braune Bluse und etwas höhere Schuhe. Ihre Haare hatte sie wie immer zu einem Dutt zusammen hochgesteckt.
      Als sie bei der Werkstatt ankam trat sie neugierig ein, sah sich kurz um eh sie auch einen Mitarbeiter entdeckte. Sie lief auf diesen zu, während er geradezu erstarrte. ,,Guten Tag, ich suche..." Sie erinnerte sich das sie seinen ganzen Namen nicht kannte...und nicht mal wusste ob Liam ihr richtiger Name war. ,,Ehm...Ich suche Liam...groß, schwarze Haare, dunkle Augen...er arbeitet hier." Beschrieb sie den jungen Mann und sah erwartungsvoll zu dem Herren vor ihr. Dieser entschuldigte sich, verschwand in einen anderen Raum. Alicen sah sich in der Zeit ein wenig in dem Laden um. Alles war sehr altmodisch...das gefiel ihr.
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