A whole new story [Mizu&Nat]

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    • A whole new story [Mizu&Nat]

      Vorstellung:
      A whole new story [Mizu&Sincessie]

      @Sincessie


      Minami „Mina“

      Es war Montag, ein langweiliger Montag, wie alle anderen Montage, doch diese Woche war ich aufgeregt. Ich konnte das Wochenende garnicht abwarten und starrte unentwegt auf die Uhr. Unser jährliches Tempelfest würde statt finden und es wird wohl das letzte für meine Urgroßmutter, weshalb ich es so schön wie möglich für sie machen wollte. Gedanklich plante ich, wie ich unsere Tempelführungen machte, wie ich Kagome in Erinnerungen schwelgen ließ, wie ich mir noch ein mal ihre Geschichten anhörte. Ein erleichtertes Seufzen verließ meinen Mund und ich schloss die Augen, als mir jemand ein Buch auf den Kopf schlug. „Miss Higurashi, sie passen auf ja?“, ermahnte mich meine Lehrerin und ich lief knallrot an. „Hehe..“, murmelte ich nur und steckte den Kopf ins Buch, als es plötzlich klopfte. Meine Lehrerin huschte nach vorne und redete zwischen Tür und Angel, ehe sie sich räusperte und alle Köpfe nach oben schnellten. Sie winkte nach draußen und ein Junge betrat den Raum. Ich konnte meine Augen nicht von ihm lassen. Er war irgendwie besonders, wunderschön und so rein. Was? Schnell schüttelte ich den Kopf und versuchte mich auf seine Vorstellung zu konzentrieren. Ich hing an seinen Lippen wie ein Groupie, dass zum ersten Mal deinen Lieblingsstar sah, was war nur los mit mir? Meine Lehrerin holte mich in die Realität zurück, als sie ihm den freien Platz neben mir anbot. Ich räumte hastig meine Sachen zusammen, der Tisch sah aus wie nach einem Bombeneinschlag. Als er sich schlussendlich neben mich setzte, drehte ich mich sanft zu ihm und lächelte. „Hey, ich bin Minami, auf eine gute Zusammenarbeit.“
      - Hurts, but I know how to hide it, kinda like it -

    • Eine neue Schule, eine neue Stadt, ein neues Leben. In Tokio angekommen fühlte ich mich nicht gerade wohl, doch ich war wiedermal das brave Kind, dass sich meine Eltern gewünscht hätten. Meinen Missmut, drückte ich selbstverständlich in einem Gedichten und Liedern aus die ich in einer Kiste unter meinem Bett versteckte. Gerade stand ich vor der Tür des neuen Klassenzimmers, in diesem ich wohl nun unterrichtet werden sollte. Die Lehrerin, Frau Ume, bat mich herein. Also, schulterte ich meinen Rucksack und ging in den Raum. "Schreibst du bitte deinen Namen auf die Tafel?" ich nickte nur, als Frau Ume mir das fragte, drehte mich um und schon stand auf der Tafel in wenigen Sekunden Naoto Kiomoto. "Mein Name ist Naoto Kiomoto. Ich stamme ursprünglich aus Osaka und lebe jetzt hier in einer WG in Tokio" mehr sagte er nicht, denn er mochte es nicht besonders vor der Gemeinde zu sprechen. "Danke dir setz dich bitte auf den freien Platz" so tat ich, was mir Frau Ume gesagt hatte und setzte mich dort hin, ehe ich eine Stimme von Nebentisch vernahm. Etwas verwundert sah ich hoch als ich in meinem Rucksack kramte. Kurz nickte ich nur Minami zu und schon ging es im Unterricht weiter.

      Die Pausenglocke war meine Rettung ein junger Mann hatte sich mir genährt. "Hey! Ich bin Ryoichi Akimori" kurz gaben wir uns die Hand. "Magst du Videospiele?" fragte dieser. "Hm.. klar.." ich nickte nur kurz und steckte meine Hände in die Hosentasche. "Du kannst zu unseren Videospielclub kommen und mal zeigen was du so drauf hast.." dabei gab er mir eine Visitenkarte auf der eine Adresse stand. "Bis später!" ich nickte ihm nur zu und hob meinen Rucksack auf. Es war so ein schöner Tag dass ich die Pause am Hof, wie alle anderen verbringen wollte.





    • Minami „Mina“

      Mir war etwas komisch, als der Neuling nicht weiter auf mich einging. Vielleicht war er einfach nur schüchtern. Ich verzog kurz das Gesicht und machte mich anschließend selbst daran dem Unterricht zu folgen.
      Es war eigentlich ganz interessant und nichts neues, wir vertieften dieses Jahr einige Themen. Hin und wieder schielte ich zu dem Neuen herüber und beobachtete ihn. Er hatte sowas schönes und mystisches und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er mir bekannt vor kam. Die ganze restliche Stunde verbrachte ich damit mir darüber Gedanken zu machen.

      Die Klingel riss mich aus den Gedanken und ich legte meinen Stift ab, mit dem ich in der ganzen Zeit einen großen schwarzen Kreis malte. Ich nahm meine Tasche und ging nach draußen. Erst draußen sah ich mich nach dem Neuen um und entdeckte ihn am untersten Treppenabsatz. Erst zögerte ich, da ich so unsanft und ungeschickt im Unterricht abgewiesen wurde, dann nahm ich allen Mut zusammen. „Hey, soll ich dir ein gemütliches Plätzchen zeigen?“, fragte ich locker und zeigte mit dem Finger auf den Sportplatz, hinter dem sich unser Schulschwimmbecken befand. Normalerweise kam hier fast niemand hin, aber es war grün und wunderschön, ruhig und man konnte in Ruhe essen.
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    • Komisch war, dass dieses Mädchen so auf mich einging. "Ähm...." überlegte ich. "Klar!" dabei erhob ich mich nun und steckte meinen Zettel an dem ich eben noch geschrieben hatte in meine Hosentasche. Ich war immerzu dabei Texte zu schreiben und zu überlegen ob sie sich für Lieder eigneten oder vielleicht in ein Gedicht eingebaut werden konnten. Als ich den Ort sah, an dem man so abgelegen essen und die Ruhe genießen konnte staunte ich nicht schlecht. "Und du kommst hier oft hin?" fragte ich Mina. Ehe ich mich im Schneidersitz ins Gras setzte und mein Essen auspackte. Ich hatte eine selbst gemacht Bentobox dabei. Da ich ja sehr kreativ war, konnte ich auch faszinierende Kreationen die eigentlich zu schön für das essen waren gestalten.





    • Minami "Mina"

      Ich war bereit auf eine weitere Absage und damit die Demütigung vor den anderen Klassenkameraden, doch es kam anders. Meine besorgte Miene wurde zu einem erleichterten Lächeln. "Super, dann folg mir.", sagte ich und wir machten uns auf den Weg zum besagten gemütlichen Platz. Als wir dort an kamen, setzte sich Naoto direkt auf die Wiese. "Ehm ja, meistens komme ich alleine her. Es ist einfach gemütlicher hier und schöner als auf dem Hof. Alles ist so viel grüner und ich mag den Geruch des Schimmbeckens irgendwie.", erklärte ich und platzierte mich neben dem Neuen. Ich streckte meine Beine aus, da ich einen Rock trug, und legte meine Bentobox auf meinen Schoß. Ich schielte kurz zum jungen Mann neben mir und meine Augen wurde riesig. "Wow, sieht echt toll aus. Hast du die selbst gemacht?", fragte ich fasziniert und bewunderte seine wunderschön angerichtete Bentobox. Meine sah zwar nicht so schön aus, schmeckte aber dafür sehr lecker. Meine Mutter richtete sie noch nach den Rezepten meiner Urgroßmutter an. Zögerlich fing ich an zu Essen, als ich mich daran erinnerte, dass Naoto vorher etwas schrieb. Es war doch nicht falsch sich etwas unterhalten zu wollen oder? "Sag mal Naoto, was hast du da vorhin geschrieben?", fragte ich, "Natürlich nur wenn du es mir verraten möchtest.".

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    • Naoto sah sich um. "Ja, das kannst du wohl laut sagen.." dabei nickte er zustimmend. Er mochte die Natur. Es war so schön friedlich und ihm war alles so vertraut. "Der Geruch den Schwimmbeckens..." wiederholte er nachdenklich. "Meinst du das Chlor?" dabei schmunzelte er kurz frech. Seine Bentobox, war nun offen und schon wurde er drauf angesprochen. "Oh ja klar! Ich mach die immer am Vorabend selbst wenn ich nach hause komme..." dabei sah er nun in die Ferne. "... die anderen aus meiner Wohngemeinschaft wollen auch immer, dass ich ihnen welche mache..das nervt. Dafür muss ich aber weniger Hausarbeiten übernehmen und das ist wieder rum gut" Dann sah er zu Mina's Bento Box "ich finde deine sieht aber auch nicht schlecht aus.. machst du sie denn auch selber?" fragte er nun neugierig nach. "Was meinst du?" sie sprach sicher auf die Notizen an. Dabei ging ihm nun ein Licht auf. "Ah, du meinst meine Notizen.. ich schreibe hier und da ein paar Zeilen.. auf einen Block.. wenn mir was einfällt vielleicht kann.. ich es später benutzen.."





    • Minami “Mina“

      Ich lachte kurz auf, als Naoto betonte, dass ich offensichtlich den Geruch von Chlor mochte. „Ja, Chlor. Ich finde es riecht draußen bei sonnigem Wetter viel besser als in einer Halle. Ich weiß auch nicht warum ich das so toll finde.“, erklärte ich etwas lachend. „Wow, ich bewundere dich, dass du dir dafür so biel Zeit nimmst, vorallem für deine Mitbewohner.“, in diesem Moment fiel mir auf, dass er wohl schon alleine wohnte, bzw nicht mehr bei seinen Eltern. Aber warum? Das war nicht üblich für unser alter. Ich verdrängte meine Gedanken, als er auf meine Bentobox ansprach. „Ich würde sie gerne selber machen, aber dafür habe ich leider zu wenig Zeit. Meine Mutter macht sie noch nach einem alten Familienrezept.“, erklärte ich und sah auf mein Essen. „Möchtest du gleich vielleicht was probieren?“, fragte ich und hörte anschließend erstmal Naoto zu. „Du schreibst also gerne, das klingt toll. Vielleicht darf ich es mir ja mal ansehen, wenn du möchtest natürlich.“, sagte ich immer leiser werdend. Ich wollte ihn nicht direkt einschüchtern, ich war wahrscheinlich so schon ziemlich aufdringlich.
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    • "Na das mit den Mitbewohnern ist so ein geben und nehmen." Sie waren in letzter zeit gute Freunde geworden und unter Freunden war es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützte. "Ohne sie gäbe es ja auch keine Wohngenossenschaft und ohne sie wäre ich wahrscheinlich auf der Straße" dabei lächelte er glücklich. "Verstehe.." dabei nickte er. "Traditionelles finde ich gut und sollte unbedingt erhalten werden." dabei piekste er in seinem Essen rum und nahm sich dann eine kleine Krake, die eigentlich ein Würstchen war. "Oh gerne.. wenn du dir was von mir nimmst" dabei hielt er ihr die Bentobox hin und nahm sich etwas von ihrer raus. Es war ein eingelegtes Radischen und das schmeckte ganz vorzüglich. "Wow, lecker lecker!"





    • Minami „Mina“

      Ich lief etwas rot an, da ich offensichtlich etwas falsches gesagt hatte. Also hatte Naoto keine Eltern mehr? Oder wohnte er einfach nur nicht mehr da? Kurz schüttelte ich den Kopf. Das ging mich nichts an. „Dann hoffe ich aber, dass deine Mitbewohner wertschätzen was du für Sie tust.“, fügte ich an und lächelte sanft. „Meine Familie legt viel Wert auf Tradition. Vielleicht hast du ja mal Lust am Wochenende vorbei zu kommen. Wir feiern unser jährliches Tempelfest.“, erklärte ich und beobachtete, wie er etwas aus seiner Bento Box aß. Es sah so lecker aus, dass mir das Wasser im Mund zusammen lief und zu meinem Glück, hielt er mir auch gleich seine Bento Box hin. Während er sich etwas aus meiner nahm, klopfte ich mit den Stäbchen leicht auf meine Lippen. „Mhh..das..“, murmelte ich leise und nahm mir ein kleines liebevoll zubereitetes Onigiri. Nachdem ich den Happen verzehrt hatte, konnte man förmlich die Herzen in meinen Augen sehen. „Wow, das ist super! Die könnte ich den ganzen Tag essen!“, sagte ich begeistert und leckte mir über die Lippen. „Also, ich weiß nicht wie du Zeit und Lust hast, aber vielleicht könntest du auf unserem Tempelfest deine Onigiri anbieten.“, sagte ich immer leider werdend und wurde leicht rot. Ich ließ mich eben gerne von meiner Begeisterung mitreißen.
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    • "Hm, Anfangs haben sie das nicht, aber als sie dann mit knurrenden Mägen zu arbeit oder in die Schule mussten, haben sie angefangen damit." dabei streckte er kurz frech die Zunge heraus. Kurz wurde er nachdenklich und sah dabei hoch in den Himmel ehe er eine süße Schnute zog. Das war seine Nachdenkschnute. "Hm.. klar! Ich war schon lang nicht mehr bei einer Familienfeier.." dabei lächelte er nun und nickte noch bejahend. "Seitdem meine Mutter gestorben ist, hab ich sowas eher seltener." dabei wurde er kurz traurig. "Onigiri?" fragte er nun als sie einen Happen gegessen hatten und schmunzelte. "ja! So könnte ich was beitragen. Das ist mir viel lieber als nichts zu tun.."





    • Minami "Mina"

      Ich freute mich als Naoto zustimmte und klatschte leicht in die Hände. Es freute mich wirklich, dass er ja gesagt hatte. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht wie ich mit einem nein hätte umgehen sollen. "Vielleicht sollten wir Nummern austauschen? Ich meine, um alles weitere so zu besprechen.", schlug ich nervös vor. Ich biss mir leicht auf die Lippe, ehe ich mein Handy hervor kramte und es mit beiden Händen in Naotos Richtung hielt. Vielleicht fand er die Idee auch blöd? Und hatte jetzt gar keine Lust mehr zu kommen, wenn ich so aufdringlich wurde. "Weißt du, es kommen nicht viele meiner Freunde. Sie finden meine Familie eher komisch und auch wenn ich sie über alles liebe, wäre es schön auch noch jemanden da zu haben.", erklärte ich und sah auf meine Brotdose. Manchmal war es einfach einsam, vor allem weil niemand kommen wollte. Nach der Grundschule, kam keiner meiner Freunde mehr zu mir. Warum konnte ich nicht genau sagen, doch es fühlte sich einfach schlecht an.
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    • "Äh.." kurz dachte er verwundert drüber nach. Ehe er lächelte und leicht nickte. "Klar.." seine wusste er auswendig, aber er zückte das Handy und gab ihre seine Nummer. "Ach, jede Familie ist doch irgendwie komisch oder findest du nicht?" dabei schmunzelte er und nachdem er aufgegessen hatte, packte er seine leere Box weg und kramte in seiner braunen Ledertasche, wie es für die Oberschulen in Japan üblich war, rum. Er holte dabei ein Foto raus und zeigte es Minami. "Das war meine Familie." auf diesem Bild waren Mann und frau zu sehen. Doch kein Kind. Nun das war eine Zeit gewesen, wo Naoto noch nicht auf dieser Welt war. Denn der Bauch der Frau war ziemlich groß. Also konnte man daraus schließen, dass sie schwanger war.





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      Ich seufzte erleichtert, als er seine Nummer in mein Handy tippte und bedankte mich, als er es mir zurück gab. Kurz überflog ich die Nummer und nickte lächelnd. „Ich glaube du hast recht. Jeder Familie hat irgendwo ihre Macken.“, sanft lächelte ich Naoto an und beobachtete, wie er ein Foto heraus holte. Die Personen auf dem Bild kamen mir irgendwie bekannt vor, jedenfalls hatten sie grobe Züge, die ich irgendwo her kannte. „Deine Mitter sieht wunderschön aus!“, sagte ich begeistert. „Sie sehen sehr glücklich aus.“, erklärte ich und lächelte das Foto an.
      Wenige Augenblicke klingelte es und die Pause war zu Ende, langsam stand ich auf und reichte dem Jungen meine Hand. „Komm wir gehen nach oben, später kann ich dir die Schule noch genauer zeigen wenn du das möchtest.“
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    • Als Mina ihm aufhelfen wollte, ergriff er ihre Hand. Manche Jungs hätten sich geschämt sich von einem Mädchen helfen zu lassen, aber das waren auch arme Stümper in seinen Augen. "Ja gerne!" erwiderte nur als sie über die Schulebesichtung sprach. Zu seinen Eltern hatte er nichts gesagt. Er hatte nicht wirklich Erinnerung an sie und deswegen hatte er auch kaum Verbindung zu ihnen. Es war schon komisch, für diese Menschen nichts zu empfinden nicht mal trauer, weil er sie verloren hatte. Vielleicht hatte er das damals gefühlt, aber einfach ausgeblendet. Wie dem auch sei. Es war vorbei und das Leben ging weiter. Er hatte jetzt neue Familie und diese Familie waren seine Mitbewohner.





    • Minami „Mina“

      Ich freute mich, als der junge Mann meine Hilfe annahm und ging mit ihm zurück zum Unterricht. Der restliche Tag verging auch ziemlich schnell, ich zeigte ihm die Schule und half ihm den Rest der Woche sich zurecht zu finden. In meinen Augen näherten wir uns schon etwas an. Die Stimmung war nicht mehr so angespannt und wir unterhielten uns frei. Das Wochenende rückte näher und ich wurde immer aufgeregter wegen des Tempelfestes.

      Samstag Morgen wachte ich auf und die Sonne schien. Der Tag fing doch schon gut an. Ich machte mich fertig, zog meine traditionelle Kleidung an und ging zum Frühstück. Wir unterhielten uns und sprachen über die Organisation des Tages. Ich war etwa aufgeregt, vor allem da er mich nur in meiner Schulkleidung gesehen hatte, hoffentlich würde ihn meine Familie nicht zu sehr verschrecken. Nach einiger Zeit ging ich nach draußen, um bereits einige Leute zu empfangen und um auf Naoto zu warten.
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    • Der restliche Tag, verging eigentlich schnell und so schnell wie er vergangen war, so schnell war auch das Wochenende angetanzt! Samstags früh, musste Naoto noch eine Bentobox machen, da ein mitbewohner am Wochenende arbeiten musste und dann ging es sofort ab zu der Adresse, die Minami ihm genannt hatte. Mit seinem blauen Rucksack auf dem Rücken, schlenderte er die Straße entlang. Es war gar nicht so weit entfernt wie er angenommen hatte und schon stand er vor der Nummer, die er gesucht hatte. "Ah.." gab er noch kurz von sich und erblickte kurz darauf auch schon Minami. Er mochte eigentlich nicht zuviel Lärm und zuviele Leute, aber mittlerweile waren sie ihm gleichgültig geworden. Doch bei dem Mädchen war es irgendwie etwas anders. Sie war sofort vertraut gewesen. Kurz hob er kurz schmunzelnd die Hand. Es war schon merkwürdig. Sie kannten sich kaum und schon sollte Naoto solch einem Fest beiwohnen.





    • Minami „Mina“

      Ungeduldige tapste ich von einem auf das andere Bein. Würde er vielleicht nicht kommen? Naja, jedenfalls könnte ich es ihm nicht übel nehmen, wir kannten und kaum und ich hatte mich ihn ja auch irgendwie aufgedrängt. Seufzend warf ich kurz den Kopf in den Nacken, als ich Schritte hörte. Instinktiv musste ich breit grinsen und gleichzeitig wurde ich etwas rot. „Ich freue mich, dass du kommen konntest!“, sagte ich laut und machte einige Schritte auf Naoto zu, bis ich ruckartig stehen blieb. War eine Umarmung angebracht? Dafür kannten wir uns wahrscheinlich nicht gut genug und ich wusste nicht wirklich, wie er zu Körpernähe fremder stand. Ich legte ihm meine Hand sanft auf den Oberarm und drückte leicht. „Komm, ich zeig dir das Gelände.“, sagte ich und ging einige Schritte voran.
      „Hier ist unser Garten, wir achten stets darauf das er gepflegt und ordentlich ist, da er direkt zum Tempel führt.“, sagte ich und zeigte ihm die sorgfältig behandelten Blumen, Bäume und den kleinen Teich. Nachdem wir den Garten durchquert hatten, konnte man den Tempel bereits sehen und eine alte Frau, die am Eingang saß. „Großmutter, ich möchte dir jemanden vorstellen!“, sagte ich euphorisch und als sie sich umdrehte, wirkte sie wie erstarrt. „A-alles in Ordnung?“, fragte ich besorgt. „Du siehst genau so aus wie er, wie ist dein Name Junge?“, fragte meine Großmutter und ließ uns beide mit Fragezeichen im Gesicht stehen.
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    • Nicht zu kommen, wäre nie eine Option gewesen für den jungen Mann. Als die junge Frau rot wurde, schien auch er etwas verlegen und kratze sich am Hinterkopf eher er verlegen lachte. "Haha, ach das ist doch nicht der Rede wert!" das zu überspielen war ja nicht wirklich einfach und es gelang auch nicht wirklich. Doch er wurde aus seiner Nervosität in die Realität geholt, als er ihre Hand auf seinem Oberarm spürte. "Oh, gern" dabei folgte er ihr nun und sah sich um. Der Kopf wanderte von links nach rechts und von rechts wieder nach links. Hier gingen einem ja die Augen über und irgendwie hatte der junge Mann das Gefühl, dass ihm dieser Ort vertraut vorkam. War er hier schon mal gewesen. Plötzlich blitzten seine Augen kurz auf und Naoto sah starr in die Richtung des Tempels. "Dort ist wohl der Brunnen oder?" als sie schon darauf zugingen dachte er kurz nach. Warum hatte er dies denn gewusst? Eine ältere Frau saß am Eingang und nun wurde Naoto etwas nervös. Sie kam ihm bekannt vor. Kurz hob der junge Mann die Hand ehe er der älteren Dame seine Hand reichen wollte, doch dann erklang schon die vertraute Stimme der Älteren und er zog seine Hand zurück. "Kiomoto Naoto." dabei war auch er nun etwas verwirrt.





    • Minami „Mina“

      Ich habe meine Großmutter noch nie so sprachlos erlebt, diesen Gesichtsausdruck kannte ich an ihr garnicht. „Ist alles okay Großmutter? Brauchst du irgendwas?“, fragte ich besorgt, doch die alte Frau legte ein sanftes Lächeln auf, gefolgt von einem Lachen. „Ach Kindchen, es ist nichts. Nur dein Freund Naoto erinnert mich sehr an meine erste große Liebe.“, erzählte sie. Sanft winkte sie meinen Begleiter heran und musterte ihn von oben bis unten, vorne bis hinten. „So so, das muss es sein.“, murmelte sie und auch ich fing an Naoto genauestens zu betrachten und da wurde mir eines klar. „Du musst die Wiedergeburt meines liebsten InuYasha sein.“, erklärte meine Oma sanft. In meinem Kopf wurde nun alles klar und auch ich sah die Ähnlichkeit. Meine Großmutter beschrieb mir genau wie er aussah, alles was sie erlebt hatten und wie ihre Geschichte war. Es war spannend, gefährlich und doch so herzzerreißend. Meine Großmutter fing direkt an Naoto alles zu erzählen und wahrscheinlich hielt er sie einfach für verrückt, aber sie hatte recht. Um wenigstens einen Beweis zu liefern, rannte ich schnell ins Haus. Meine Großmutter bewahrte ein altes Foto aus einer Fotobox mit InuYasha auf. Ich hoffte nur, dass wir ihn damit nicht verschrecken würden, schließlich kam er heute um uns zu helfen. Das der Tag in die Richtung schlagen würde, hätte ja keiner ahnen können.
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    • Naoto lautsche still dem Gespräch und fühlte sich durchaus geschmeichelt, was man an seinen leicht rosigen Wangen bemerken durfte. "Äh.. hehehaha" dabei kratzte er sich verlegen am Hinterkopf, ehe ihre Großmutter ihn schon umkreiste und er sich nun etwas wie im Schaukasten vorkam. Als Kagome jetzt aber doch von Wiedergeburt sprach wurde er hellhörig. "Mein..Meinen Sie wirklich ja?" fragte er nun verdutzt. Er glaubte ja an solche Wiedergeburten und auch an ein Leben nach dem Tod. Als er die Geschichte ihrer Großmutter hörte wurde er nachdenklich. "Dieser Brunnen..wovon ihr erzählt..der ist in diesem Schein dort oder? Ich kann seine Kraft bis hierhin spüren.." das er diese spirituelle Gabe hatte es zu fühlen, war ihm nie bewusst gewesen. "Eure Geschichte klingt wie ein Märchen.." dabei sah er etwas traurig zu Boden. "Was mich am meisten traurig stimmt in dieser geschichte ist, dass diese Kikyo.. euch das leben sehr erschwert hat.." dabei schmunzelte er. "Aber letztendlich habt ihr trotzdem sein Herz gewonnen." Als Minami nun verschwand sah Naoto ihr verwundert nach. "Oh.. wo geht sie denn hin?"