Gedankenchaos

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    • Gedankenchaos

      Willkommen in meinem Kopf~

      Ich habe noch nicht einmal einen Text hier geteilt, schon bereue ich es. In meinem Kopf gehen einfach zu viele Dinge vor sich und irgendwann wollen auch die einmal heraus. Ich kann nicht sagen ob das hier interessant wird, ob es irgendwen ansprechen wird...Fakt ist einfach das mir immer wieder verschiedenste Gedanken kommen über die komischsten Themen. Ich möchte sie nicht einfach sinnlos aufschreiben, aber auch nicht vergessen. Vielleicht wird das hier auch einfach etwas für mich sein und niemand liest es, dann ist das auch okey. Es kann passieren das einige das hier lesen und ihr Bild über mich wird sich komplett ändern, aber dann ist das wohl so. Keine Sorge, ich werde hier nichts schlimmes rein stellen was irgendwie triggernd ist oder gegen die Regeln des Forums verstößt, falls es doch einmal der Fall sein sollte und es jemanden stört entferne ich es einfach wieder, als wäre nie etwas da gewesen~

      Ich möchte dazu sagen, dass es mich verdammt viel Überwindung kostet hier irgendwas über meine Gedanken zu schreiben. Alleine das Erstellen gerade ist...merkwürdig. Ich möchte für niemanden komisch oder verrückt wirken, gleichzeitig will ich meine Gedanken mitteilen und anderen erzählen wie es in mir aussieht. Wer weiß, vielleicht fällt es mir auch sehr leicht, da ich hier ja anonym bin und niemanden wirklich kenne. Vielleicht passiert das Gegenteil und ich bereue schon morgen überhaupt so etwas versucht zu haben.
      Wie dem auch sei...ich glaube das hier ist genug Einführung.

      Ich wünsche jedem der das hier lesen wird viel Spaß an meinen Gedanken, keine Sorge, es wird sicherlich nicht immer nur ernst hier sein. Wenn es doch mal etwas, ich sag mal, tiefgründiger wird, dann denkt euch bitte nichts dabei. Es geht mir sehr gut. :)
      Achja, ich weiß auch nicht wie oft hier etwas kommen wird. Wahrscheinlich immer wenn mir mal etwas in den Kopf kommt. Also dann.


      Viel Spaß mit meinem Gedankenchaos!

      Liebe Grüße

      Annie <3
      I'm addicted, i'm dependant.
      Looking awesome, feeling helpless.
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      (WARNUNG! Wenn ihr gerade einen geliebten Menschen verloren habt, lest das hier bitte nicht. Ich möchte nicht das jemand wegen meinem Text leidet. Danke// Der letzte Teil ist etwas persönlich, aber ich wollte es hier mit einfügen da ich einfach einen kleinen Teil der Geschichte mitgeben wollte.//Dieser Text wird entfernt, sollte er gegen die Richtlinien des Forums verstoßen. )


      Viel zu oft sitze ich alleine in meinem Zimmer und denke darüber nach was es eigentlich bedeutet zu ,,vermissen". Dieses dumpfe, stechende und gleichzeitig leere Gefühl das sich in mir bildet wenn ich an die Zeit zurück denke die nie wieder so wieder kommen kann. Hab ich sie genug gewürdigt? Genug für sie Gekämpft? Jeden Moment ausgenutzt? Wahrscheinlich habe ich das nicht, weswegen mich jetzt das schlechte Gewissen heimsucht nur um mit dem Finger auf mich zu zeigen. Schweigend. Es bedarf keiner Worte, ich kenne sie bereits alle. Ich selbst habe sie ständig in meinem Kopf, wiederhole sie damit ich sie nicht vergesse. Von dem ,,Du hättest mehr da sein müssen." über ,,Vielleicht hättest du etwas tun können" bis hin zu den ,,Du hättest es noch besser machen können.". Vorwürfe die mir immer wieder vor den Augen stehen, jedes mal wenn ich zurück denke an dem Moment, als mich die schreckliche Realität einholte. Wie oft ich mir einrede das es besser so war, wie oft ich mir denke das es eh so gekommen wäre und wie lange ich wusste das es keinen Ausweg gibt. Nicht jeder Weg führt in mehrere Richtungen, manche führen einfach geradeaus und wenn links und rechts hohe, dicke Mauern stehen dann kann man sie auch nicht einreißen.

      Das ständige stark sein, Tag für Tag, weil man nicht will das andere den Schmerz mit bekommen. Man will nicht schwach wirken oder verletzbar, war man doch sonst auch immer ein so positiver Mensch. Solange niemand es mit bekommt, solange geht es. Solange hält man es aus und kann verstecken was so tief in einem schlummert. Ich habe mich lange nicht getraut vor anderen zu weinen, bis heute sitze ich oft alleine und höre alte Lieder, während ich weinend ein Taschentuch nach dem anderen aufbrauche.

      ,,Reden hilft" , ,,Es wird besser" , ,,Kopf hoch". All diese Sprüche hängen mir zum Hals raus und am liebsten würde ich sie aus meinen Gedanken streichen. Wieso können Menschen nicht akzeptieren, dass auch einfach mal Trauern helfen kann? Das man halt mal nicht der glückliche, sorglose und aufgeschlossene Mensch ist der man immer vorgibt zu sein? Unverständnis. Überall wo ich hin kam. Dabei ging es um ein so sensibles Thema. Kaum vertraut man sich jemanden an wird abgelenkt, abgewunken oder gar nichts gesagt. Dabei war ich es, die allen immer ein offenes Ohr schenkte und für sie da war. Mein Fehler. Ich kann nicht verstehen wie man selber nur über sein Leben klagen kann, aber nie zuhört wenn es jemandem schlecht geht. Kommt her, los. Beklagt euch doch darüber, dass ihr schon nach dem 10. Tag des Monats nichts mehr von eurem Geld auf dem Konto habt. Beschwert euch, dass euer viel zu unreifer und arroganter Freund euch mal wieder zur Verzweiflung bringt. Erklärt mir eure kleinen Sorgen. ,,Wie gern hätte ich eure Probleme" sagte ich immer scherzhaft und jedes mal kam ein ,,Nein, willst du nicht." zurück. Oh doch, ich hätte sie gerne gehabt. Lieber als meine. Ich höre euch zu, habe einen Rat für jeden von euch oder bin einfach nur da. Aber was? Ich werde bald einen von mir mehr als geliebten Menschen verlieren? Oh. Naja, noch gibt es ja Hoffnung. Ja ja, definitiv. Ich sollte nicht so negativ denken. Positiv bleiben. Oh ja, und auf jeden Fall immer voran gehen. Lieb einem Menschen so einen Rat zu geben, wenn er doch gerade davor Angst hat. Angst davor weiter zu gehen. Einen weiteren Tag zu erleben und zu hoffen, dass es noch nicht so weit ist. Jeden Tag bei einem Menschen zu sein, der langsam in sich zusammen fällt und trotzdem so eine positive Aura hat.
      Ich entschuldige mich, dass ich dem Mädchen aus meiner Klasse nicht sofort den Unterrichtsstoff schicken konnte, einfach weil mein Alltag so gut wie nie so aussah, dass ich sofort nach der Schule nachhause konnte. Denn da war jemand. Jemand der nur darauf wartete mich und meine Mutter zu sehen, weil es das einzige Glück in seinem Leben war.

      Wie...wie soll ich das sagen ohne zu zerbrechen. Ohne kaputt zu gehen. Wie soll ich es in Worte fassen, wenn es für meine Seele schon zu viel ist? Es schmerzt wie Hölle...Es tut so sehr weh. Ich will nicht das jemand denkt ich würde zerbrechen, also versuche ich meine Teile so gut es geht zusammen zu halten. Das ging auch immer recht gut, schließlich hat mich dein Lächeln immer wieder dazu ermuntert. Jeden Tag an dem ich durch die Tür trat und dich in deinem Sessel sitzen sah. Jeden Tag in dem du mir mal wieder etwas geschenkt hast, obwohl du nicht alleine nach draußen gehen solltest.
      ,,Für meine Püppi tu ich alles."
      Waren deine Worte jedes mal und immer lachte ich, umarmte dich und habe mich so sehr gefreut. Auch wenn du mir zum hundertsten male diese Chips mit brachtest. Bis heute konnte ich die letzte Packung davon nicht essen, weil selbst daran so viele Erinnerungen hängen. Ich vermisse es sogar mit dir zu schimpfen, wenn du mal wieder ohne deine Gehhilfe mir beweisen wolltest wie gut es mittlerweile mit dem laufen funktioniert. Oder wenn du deine Tabletten nicht genommen hast, weil sie einfach ,,wie Pappe" schmeckten.
      Viel zu oft hast du mir auch deine Geschichten wieder und wieder erzählt, doch ich liebte es. Am liebsten hätte ich sie nieder geschrieben, so viel wie du in deinem langen Leben erlebt hast. Ich bin froh ein Teil dieser Geschichten gewesen zu sein. Ich bin froh, dass ich sie weiter tragen kann und mich immer wieder an sie zu erinnern. Glaub mir.

      Ich möchte mich bedanken. Bedanken dafür, dass ich die letzten Jahre noch so viel von dir haben durfte. Das ich dich begleiten konnte und du mir immer wieder Mut gemacht hast. Sogar als dein Körper langsam aufhörte zu funktionieren. Immer wieder wolltest du aufstehen, hast gekämpft. Wie ein Boxer, der eigentlich schon lange K.O. gehen sollte, und sich doch immer und immer wieder aufrappelt. Selbst als wir dich aus deiner Wohnung nahmen und in dein neues ,Heim´brachten. Deine Worte am ersten Tag, ich werde sie nie vergessen.

      ,,Gebt mir ne Woche, dann bin ich wieder zuhause!"
      Ich vermisse diese Zuversicht. Deine Positive Einstellung und dein Talent immer etwas gutes in er Situation zu finden, sei sie auch noch so verzweifelt.

      Du hattest weit mehr als einen Schutzengel, so oft wie dir etwas passiert ist. Doch am Ende wurdest du selber zu einem, wachst nun über uns alle und amüsierst dich.

      Dieser Text geht an meinen Opa.
      Einen Mann, der weitaus mehr als ein Opa war. Er war eine Inspiration, ein Anker und ein Freund. Jeder gehörte zu seiner Familie, jeder war bei ihm willkommen. Ich werde diesen Menschen niemals vergessen.
      Jetzt sitzt er dort, in seinem Stuhl neben meiner Oma welche so lange auf ihn gewartet hat. Naja, oder dafür gesorgt hat das er so lange wie möglich noch auf der Erde bleibt. Wie ich sie kenne wollte sie so lange ihre Ruhe wie sie kriegen konnte, auch wenn sie ihn so sehr liebte.

      Danke Opa. Danke das du so lange für deine Familie da warst. Wir vermissen dich alle schrecklich.


      I'm addicted, i'm dependant.
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    • 1. Nein ich leide nicht wegen dem Text, aber ich bin durch viele Ereignisse ein Gefühlsdussel geworden und weinen vor andern kann ich mir nicht verheben, wenn es um die wichtigsten Dinge im Leben geht: Einen geliebten Menschen zu verlieren.

      Mein Opa ist auch gestorben an Krebs, Herzinfakt und anderm. Das Letzte halbe Jar war grausam. Er war davor noch auf dem Fahrrad gefahren. Trotzdem hab ich mich entschieden am Tag seiner Beerdigung eine Klausur zu schreiben. Ich konnte ihn auch nicht mehr Leiden sehen. Sein Tod hat meinen Vater und seinen Bruder am Meisten betroffen.
      Schlimmer war jedoch ein anderer Todesfall. Es gab keine Vorbereitung darauf... es ist einfach so von heute auf morgen passiert. Lang möcht ich das nicht beschreiben, sonst muss ich wieder heulen und ja ich tu es verdammt nochmal und daran ist nichts falsch. Aber ich weine wegen einem Guten Grund: Für die guten Erlebnisse in der Vergangenheit und die Geschichten die ich nicht mehr mit ihm teilen kann. Einer meiner Besten Freunde aus der Schulzeit ist aus unerfindlichen Gründen eines Tages urplötzlich gestorben. Ich erhielt die Naricht von meiner Oma, als ich eine Karatestunde gehalten hatte. Ich habe sie mit allem zusammenreißen zu Ende gehalten.
      Ich war daheim und wollte die Schreckliche Naricht bestätigen... es war wahr. Meine WG Kollegen haben es mitbekommen, ich konnte mich nichtmehr beruhigen. Nie hatten sie mich so gesehn. Ich wollte aber keine Hilfe. Sie kannten ihn nicht. Ich brauchte jemanden zum Reden, der ihn auch kannte.
      Ich hatte eine Präsentation abgesagt um auf seiner Beerdigung zu sein. Anscheinend hatten das 500 andere auch gedacht. Er war eine Tolle person, nicht nur für mich und seine Familie, nein. Ich ahtte Leute wiedergesehn die ich 4 Jahre nicht mehr gesehnen hatte. Andere sogar 7 Jahre nicht mehr und es war das schönste und schlimmste zu gleich. Die härtesten Burschen haben mich umarmt und mit mir geweint.
      Ich sage es muss sein... Trauer darf ausdruck finden egal wie... wenn du es unterdrückst zerbrichst du daran. Ich bin zu 90% in meinem Leben eine frohe Person und man kennt mich als den Lustigen Typ. Diejenigen die die anderen 10% von mir kennen haben jedoch den tiefsten Respekt von mir. Und ich auch von andern. Ich höre gerne die Probleme anderer an. Oft sind sie nicht trivial und ich habe keine einfache Lösung, kann nur meine Meinung geben, vielleicht hilft es ja. Selbst rede ich ungern über meine eigenen Probleme, nein ich bin davon überzeugt das es Menschen gibt die größere Not Leiden als ich und das meine Probleme im großen und ganze ohne belang sind.
      Ich habe gute Freunde denen ich trotzdem davon erzählen kann, das ist mein Glück, aber ich erzähle auch nicht alles. Ich suche nicht nach Lösungen und keiner hat wirkliche Lösungen die ich nicht auch schon kenne.

      Fakt ist: Man muss mit seinen Problemen leben. Die meisten Menschen haben irgendwelche Probleme und man sieht es ihnen nicht an. Es sei denn man schaut genau hin und hört zu, selbst dann sieht man es oft nicht.
      Nein es wird nicht besser... es sei denn man macht es besser! Man tut was man kann und selbst wenn man das nciht einhält was man sich vornimmt sollte man sich nicht schlecht reden. Das sag gerade ich obwohl ich auch immer sage: Ich könnte mehr meine anderen Freunde besuchen, meinen Liebsten sagen das ich sie gerne habe einfach mal einen alten Kollegen fragen ob es ihm gut geht. Ich mach es aber nicht. Ich seh mich deshalb als nicht den besten Menschen, nicht die Person die ich sein will. Aber wenn ich am Haus eines Freundes orbei gehe und mir der Gedanke kommt: Geh einfach mal Klingeln, dann werd ich das bestimmt eher tun als ich das noch vor ein paar Jahren getan hätte. Und ich schätze die Zeit mit meinen Liebsten und Freunden, auch wenn ich es warscheinlich nicht so offensichtlich zeige. Vielleicht spühren sie es ja...


      Ich will nicht sagen Kopf hoch, weil ich ebenso weis wie du, dass dies nur sprüche sind und keine Hilfe, aber ich kann sagen, dass ich es in Ordung finde wenn jemand mal seine Gedanken offen lässt. Viel zusehr weis man in der heutigen Gesellschaft nicht mehr was mit den Leuten wirklich los ist.

      Ich könnte noch soviel mehr schreiben, aber dann komm ich zu nichts und das ist nicht gut. Aber weiter so AnnieMyu!

      Liebe Grüße
      Hasenmann
      Bin gerade im RPG-Pause Modus. Widme mich anderen Dingen. Schau trotzdem hin und wieder ins Forum ;)