Coming Home ! (Mitsu-chan / GeneralLux)

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    • Coming Home ! (Mitsu-chan / GeneralLux)

      Vorstellung
      @Mitsu-chan

      ______________

      "10..."
      Er japste nach Luft. Der Sand blieb in seiner Kehle stecken, da half auch der Mundschutz nichts, den er sich weit über die Nase gezogen hatte.
      "9..."
      Seine Ohren waren bereits taub, denn das Feld wurde von gällenden Schreien und nicht endenden Maschinengewehren erfüllt. Gemischt mit dem Geschmack von Blut und Toten, brauchte es jeden mann wieder auf die Knie. So hatte er sich seinen Traum nicht vorgestellt. So hatte er ihn nicht haben wollte.
      "8..."
      Es wurde nicht einfach nach Luft zu schnappen und der Sand setzte sich nicht nur in der Kehle, sondern in seinen Lungen fest. Es brannte und das trotz des Windes der unruhig hin und her stieß in dieser Nacht.
      "7..."
      Er durfte nicht laut werden, nicht Husten, nicht schreien, egal wie sehr ihm danach war. Seine Hände mussten ruhig bleiben und sein Kopf so kühl wie möglich. Auch wenn es mitten in der Nacht noch immer 30 Grad hatte und er im Schatten lag, schwitzte er wie ein Schwein.
      "6...5...4..."
      Er sah durch das Zielfernrohr und beobachtete die unterschiedlichen Lichter und Mündungsfeuer die auf dem offenen Feld sich zeigten. Darauf wurden sie trainiert. Sie mussten das können. Noch einmal atmete er langsam aus und wieder ein. Ganz langsam, das man fast ersticken könnte. Doch er lag ungerührt auf dem Boden außer Reichweite.
      Eine Explosion zerriss eine Truppe an Männern aus seinem Team. Ihre Körper flogen in die Höhe ohne einen letzten Ton von sich geben zu können.
      Er hob den Kopf an und versuchte zu erkennen was das war. Bomben setzten die Gegner nur selten ein und wenn doch nicht bei so einer kleinen Gruppe.
      "3...", Panik machte sich in ihm breit. Es zerriss ihn förmlich von innen. Die letzten zwei Zahlen schaffte er nicht zu nennen. Gerade als er noch eine Explosion vor sich sehen konnte, zerriss im nächsten Moment es direkt neben ihm die Luft. Der Knall war ohrenbetäubend und zerriss ihm das Trommelfell....
      Ein stetiger piepender Ton, das Rauschen, das man manchmal als Jugendlicher als wundersam erachtet hatte, war nicht mehr weg zubekommen. Ihm war ständig schwindelig und er übergab sich. Er griff nach seinem Kopf, nach seinen Ohren und bemerkte das Blut das nun an seinen Fingern klebte. Ein Schrei entwich seiner Kehle, dann erinnerte er sich an nichts mehr.

      ____________

      Das war bereits 3 Monate her. Man drückte ihm seine Tasche in die Hand und die Papiere, bevor sich die Ärztin im Hidschab von ihm verabschiedete. Ein Wagen holte ihn ab, er sprach nicht, konnte sich nicht daran gewöhnen das jedes Wort aus seinem Mund sich immer noch dumpf anhörte. Jetzt nach 3 Monaten hatte er immer noch Hörschwierigkeiten. Ein kleines Gerät half ihm dabei wieder hören zu können, doch er wehrte sich noch dagegen. Sein Kopf war sowieso mit anderen Problemen beschäftigt, wie er sagte. Nicht bei seinem kaputten Gehörgang, nicht bei den unzähligen Narben, die die Explosion ihm beschert hatte. Es war noch nicht einmal die Tatsache, dass er in Richtung Flughafen gebracht wurde, um nach Hause zu gehen. Denn letzteres hatte er angefordert und wurde ohne Umschweife durch gewunken. Einen Soldaten der nichts hören konnte, war keine Hilfe sondern eine Gefahr auf dem Feld. Es war die Tatsache, dass er nun einfach so aus den Wolken fiel. Ein zweites Mal.

      "Brandon Muller?", er sah hoch ins Gesicht eines älteren Mannes am Schalter. Er musterte ihn argwöhnisch und erkannte aber direkt die Uniform und belächelte ihn: "Danke für ihren Einsatz."
      Brandon verzog nicht einmal das Gesicht, sondern nahm seine Papiere wieder an sich und ging weiter, um ins Flugzeug zu steigen. Er hatte ihn nicht verstanden. Höchstens erahnt was der andere gesagt hat. Das reichte doch. Als er sich auf seinen Platz setzte, neben eine junge schwangere Frau, die er mit einem Nicken begrüßte, nahm er sein Handy heraus und öffnete den Messenger. Er tippte auf den Namen Hailey. Sie war sein einziger Kontakt noch in Pittburgh, seiner Heimat.
      >>Sitz im Flieger. Bis in 21 Stunden.<<
      Vor etwa einer Woche hatte er ihr geschrieben und ihr die Situation grob erklärt. Er hatte gehofft, dass sie ihm helfen konnte und nicht einfach auf der Straße sitzen lassen würde, auch wenn sie nicht die festesten Freunde geworden sind.
    • Mit dem Kaffee in einer Hand und den Autoschlüsseln in der anderen Hand wandert Hailey zu ihrem Wagen rüber und machte sich auf zum Flughafen. Die Sonne brannte ihr auf den Kopf, doch ihre Augen waren mit einer Sonnenbrille geschützt.
      Als sie in den Wagen stieg schnaufte sie kurz, über die erdrückende Hitze, welche regelrecht im Auto stand und sofort riss die brünette Frau die Fenster auf, sie konnte auch gut die Klimaanlage anstellen, doch sie genoss lieber den Wind welcher ihr Gesicht streichelte.
      Sie wischte sich ihre wallendes Haar nach hinten und zog sich ihr rotes Karohemd aus und warf es auf die Rückbank.
      Der Schlüssel klimpert in ihren Händen und Sekunden später lief auch schon der Motor. Sie lies etwas Musik laufen, damit es nicht ganz so ruhig war und bequem machte sie sich nun auf den Weg um den Freund ihres Bruders abzuholen.

      Er hatte sie um Hilfe gebeten und gern half sie ihm ein wenig um wieder in den normalen Alltag einzusteigen.
      Sie konnte sich noch gut an ihn erinnern und auch an die unzähligen Male wenn er zu Besuch war.
      Sie erinnerte sich als ob es erst gestern war, wie die zwei Jungs breit grinsend durch die Haustür gestürmt kamen, in ihrer neuen Uniform und stolz dem Land dienen zu dürfen.
      Hailey musste leicht Schmunzeln auf dieses Bild in ihrem Kopf und sie lenkte auf die Autobahn ein.
      Ihre Gedanken hingen immer noch an der Vergangenheit und das sie nun den besten Freund ihres Bruder abholte, rüttelte einige Erinnerungen wach, denn so stolz wie ihr Bruder vor Jahren ihr und ihren Eltern sich in seiner Uniform präsentiert hatte, brachte ihn es weitere Jahre später um. 27 Jahre wurden ihrem Bruder geschenkt. 18 Jahre ist er im Alltag aufgewachsen, 9 Jahre dann hatte er die Zeit in der Army. Er war ein aufgeweckter und glücklicher Mann, trotz der Sorgen seiner Familie, was ihn alles passieren könnte, hatte er alles nur belächelt und er hat sich immer unfassbar stark an der Seite seines besten Freundes gefühlt, doch war es ein Krieg in dem er kämpfen und das war auch sein Letzter.

      Tief atmet Hailey durch, als sie wieder zu viel darüber nachdachte.
      Sie sollte Brandon mit offenen Armen empfangen und ihm so gut es ging helfen, er war quasi ein Teil der Familie.

      Nach einer 40 minütigen Fahrt nun kam sie auch schon vor dem Flughafen zum stehen. Sie trank den Rest ihres Kaffees aus und ihr Blick fiel auf die Uhr. Sie war wirklich pünktlich gewesen, wenn nicht sogar einige Minuten zu früh. Sie drehte den Schlüssel rum um den Wagen auszumachen und um nicht vollkommen in diesem Sitz einzurosten stieg sie aus. Da sie hinter dem Schutz des Gebäudes auf dem schattigen Teil geparkt hatte zog sie sich die Brille von der Nase. Sie strich sich ihre wallenden Haare nach hinten und klemmte ihre Sonnenbrille auf den Kopf. Ihr Blick wandert über den Parkplatz hinweg und es schienen einige Familien und Freunde auf ihre Angehörigen zu warten, denn Hailey war nicht die Einzige. Sie wandert nur auf die andere Seite des Wagens und lehnt sich gegen den Wagen und hatte genaustens den Ausgang im Blick. Dann aber wandert ihr Blick auf ihr Handy. Vielleicht hatte Brand ihr noch etwas geschrieben doch nichts, also steckte sie es in ihre helle, ripped Jeans und sie verschränkt die Arme vor der Brust.
      Hailey war neugierig, denn sie hatte Brandon schon eine Weile nicht gesehen und sie war neugierig ob er sich verändert hatte, wobei sie hoffte nicht. Sie mochte den Brandon an Marcs Seite, wobei über die Jahre und vor allem unter seinen Umständen würde man sich höchstwahrscheinlich verändern. Hailey tat es auch. Sie wurde lauter, deutlich fröhlicher und einfach Erwachsener wobei man bei der lockeren Jeans, die aufgerissen war, den Chucks und dem einfachen schwarzen Top, welches in die Jeans gesteckt war und ihr eng am Oberkörper lag weniger darauf kommen würde, das sie in einer Bankfiliale tätig ist. Wobei sie selbst in diesen legeren Klamotten und von einigen Männern angestarrt wurde. Das enge Top betonte ihre trainierte Figur, ihr Haut war leicht gebräunt und zeugte von einem gesunden Teint, ihre Haut war rein, glänzte geschmeidig und ihr Haar war lang, glänzte in Wellen und schien dick und weich. Zudem legt die 24 Jährige wert auf ein dezentes und natürliches Make ab, was ihr Gesicht noch etwas mehr strahlen lässt.
      Ein kurzer Blick auf ihre Uhr um ihr Handgelenk und als sie schon einige Menschen rauskommen sah, stieß sie sich leicht von ihrem Wagen ab und sah aufmerksam zum Ausgang hin um eventuell ein bekanntes Gesicht zu erkennen.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
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      - Hollywood Undead <3 \^-^/
    • 21 Stunden eingesperrt in einem Flieger mit nichts zu tun, als einem Haufen an Filmen, die einen nicht interessierten und der Möglichkeit wankend auf ein Klo gehen zu dürfen, um das nach Plastik schmeckende Essen wieder auszukotzen, war immer noch besser als im Irak festzusitzen und nicht zu wissen wohin mit sich. Brandon versuchte den Flug so ruhig wie möglich zu überstehen. Er verfing sich zu gerne in den letzten Wochen in seinen Gedanken und den Fragen warum das alles geschah. Warum Krieg führen? Damals glaubte er fest daran, dass er für eine gute Sache einstand, nämlich für ihr Vaterland, für alle Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten eine Waffe in die Hand zu nehmen und so eine Arbeit zu verrichten. Heute bezweifelte Brandon, dass das überhaupt eine gute Idee war sich in der Army einzuschreiben und unbedingt Berufssoldat zu werden. Seinem besten Freund hatte es das Leben gekostet und auch wenn er an seiner Seite bei der Beerdigung stand, konnte er es immer noch nicht recht fassen. Wo wie er sich kannte, oder wie Marc es meistens beschrieb, sah er immer sehr gruselig aus, wenn er in Gedanken verloren war. Deswegen war es Brandon auch verständlich, wenn die Frau neben ihm mindestens 10 Mal auf die Toilette musste und er sie dabei vorbei musste. Ab dem zweiten Flug war sie wenigstens nicht mehr dabei. Da war es dann einfacher gewesen und trotzdem konnte er nicht wirklich Schlaf finden. Auch nicht mit den Beruhigungstabletten, die man ihm drüben verschrieben hatte. Zwischen seinen Fingern hielt er eine Kette mit schwarzen Kugeln, die am Ende mit einem kleinen Pinsel zusammen gehalten wurden. Jede einzelne Perle schob er mit dem Daumen weiter und zählte sie immer wieder aufs Neue. Er verzählte sich oder vergaß zu zählen und musste vom Neuen anfangen. Solche Ketten, manche nahmen es wohl als Gebetsketten, gab es drüben wie Sand am Meer. Sie beruhigten einen, wenn man sein Leben dort verbringen musste. Man musste sich irgendwie anpassen können und das hatte Brandon auf die beste Möglichkeit versucht...Aber nicht geschafft.

      Als der Flieger landete, wohl die Hälfte der Passagiere damit auch begeisterte, denn sie klatschten zufrieden, stand Brandon auf und nahm sich seine Tasche. Eine zweite holte er für einen älteren Mann herunter, der ihn darum gebeten hatte. Wohl aufgrund seiner Uniform, die er trug. Er konnte sie ablegen wenn er zu Hause angekommen war, aber bis dahin hatte er nichts anderes, das auch nur halbwegs sauber war, um sich damit in einen Flieger mit Hunderten von anderen Leuten zu setzen. Eine Tarnfleckhose und ein Kurzärmliches Hemd, das das selbe Muster hatte. Auf den Schultern seine Auszeichnungen und sein Grad deutlich zu sehen. Als er aus dem Flieger stieg, um in den Flughafen zu treten bemerkte er, dass sich die Hitze kaum geändert hatte. War er immer noch drüben? Brandon schnaufte schwer und zog sich seine Cappy über, wenigstens war diese nicht im typischen Tarnmuster, sondern im Navyblau.

      Er trat durch die typischen Kontrollen und ignorierte die Blicke, die ihm folgten. Er sah bestimmt fertig aus, denn er hatte seit gut 24 Stunden kein Auge mehr zu gemacht. Seine Nase zierte immer noch ein weißes Pflaster und auch an seinem Arm und unter der Hose am Bein befanden sich unzählige Pflaster. Man sagte es war allein sein Glück gewesen, dass er sich eine Kuhle hatte graben können, denn genau diese bewahrte ihn vor schlimmeren Verletzungen durch die Explosion. Eben nur kleinere Eisenteile hatten seine Haut durchbohren können. Eine Verbrennung zweiten Grades am linken Bein wurde gut im Krankenhaus behandelt und war lediglich aufgrund der hellen Haut und der fehlenden Haare zu erkennen.
      Durch die Kontrolle machte er einen Abstecher zuerst zu den Toiletten. Wer wusste schon, ob Hailey da war. Außerdem musste er dringend. Nachdem er sich die Hände gewaschen hatte, verlor er lediglich einen Kurzen Blick in den Spiegel. Er hatte Hailey lange nicht mehr gesehen. Damals war sie ein süßes kleines Mädchen, die eben die Schwester seines besten Freundes war und damit tabu für ihn. Trotzdem hatte sie ihm gefallen. Aber wer wusste schon wie sie nun aussah...
      Auf dem Förderband schnappte er sich seine große Tasche, die er sich über die Schulter schmiss und machte sich auf zum Ausgang. Man lotste sie damit direkt raus. Draußen knallte ihm zum Glück nicht die Sonne entgegen, aber er blieb trotzdem stehen, nachdem er zur Seite gegangen war, um seine Sonnenbrille aus der Hosentasche zu nehmen.
      Nach all der Zeit drüben im heißen Wüstensand zwischen einen Haufen an Männern und der ständigen gefahr überrollt zu werden, hatte er sich nicht mehr großartig um sich gekümmert. Seine Haut war von der Sonne verbrand. Seinen Bart hatte er sich stehen lassen, so dass er bereits eine Handbreite lang war. Nur die Haare auf dem Kopf, darauf bestand er sie kürzer zu schneiden. Erschöpft stellte Brandon sich wieder auf und warf einen Blick um sich, da stieß ein Kind gegen ihn und zeigte direkt mit dem Finger hoch: "Schau mal Papa! Ein Soldat!", rief es. Brandon verzog keine Miene. Weder wollte er den Traum des Jungens auf den Boden herunter holen, noch wollte er ihn dazu ermutigen daran festzuhalten.
      Schwer durchatmend fuhr er sich über den Kopf und nahm dabei die Mütze runter, bevor er mit einem Klick am Hörgerät justierte, um seine Umgebung besser hören zu können. Das wäre vielleicht nicht ganz so dumm, denn vielleicht rief sie ja schon nach ihm und er erkannte sie bloß nicht.
    • Hailey wippte etwas nervös mit Hacken auf und ab.
      Sie konnte es wohl nicht leugnen, aber sie war aufgeregt. Auf Zehenspitzen streckte sie sich etwas in die Höhe um einen besseren Überlick zu haben und wenn sich die junge Frau das recht überlegte hätte sie wohl ein Schild mitnehmen sollen mit dessen Namen drauf.
      Immerhin hatte sich Hailey doch etwas verändert und sie wusste ja nicht wie Brandon sie noch in Erinnerung hatte.
      Vermutlich hatte er noch das kleine 10 jährige Mädchen im Kopf, das ständig an ihrem Bruder hing und dessen Aufmerksamkeit so genoss.
      Hailey wanderte noch einmal kurz um das Auto herum, schloss die Fenster und griff nach dem Schlüssel.
      Sie würde wohl auf die Suche gehen müssen, denn sie hatte da so ein unwohles Gefühl das sie sich nicht so schnell finden werden.
      Mit aufmerksamen Blick näherte sie sich nur ein Stück der Menge. Sie wollte nicht vollkommen in ihr untergehen und wollte noch den Überblick behalten, also stellte sie sich noch Abseits hin, aber etwas näher an die Meute.
      Eigentlich dachte Hailey es würde länger dauern, doch als sie ein Kind vernahm welches von einem Soldat sprach wandte sie ihren Blick einige Meter weiter und sie hätte nicht so schnell erwartet ihn zu finden, doch der Soldat unter der Menge war kaum zu übersehen und es konnte nur Brandon sein. Sie mustert den großgewachsenen Mann in Uniform und Hailey schwitzte schon bei dem Anblick.
      Da er sie anscheinend noch nicht gesehen hatte hob sie nur ihre Hand und schwang diese hin und her.
      Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen rang sie nach dessen Aufmerksamkeit. "Brand!"
      Verlies es ihre Lippen und sie konnte einige aufmerksamen Blicke auf sich spüren konnte, von einigen Männern hingen die Blicke sogar etwas länger auf ihr.
      Sie lächelte breit als sie bemerkt hatte wie er sie nun endlich erkannt hatte und ihre Nervosität schien verflogen. Sie war glücklich darüber ihn zu sehen und über die Zeit schien er sich äußerlich sehr verändert zu haben. Er war breit und ziemlich groß, seine Haltung war gerade und man konnte mit dieser Haltung wohl auch ohne Uniform erkennen das er gedient hat.
      Hailey konnte sich irren, doch er schien wesentlich größer vor ihr nun, doch vielleicht lag es auch nur an der Masse die er angelegt hatte und mit einem immer noch liebevollen Lächeln auf den Lippen sah sie zu ihm auf.
      "Willkommen in der Heimat." Meinte sie nur freudig und da der Mann zur Familie gehörte schenkte sie ihm eine herzliche Umarmung.

      Es war seltsam ihn nun zusehen, sie hatte immer noch den jungen Brandon im Kopf.
      Hailey war immer sehr schüchtern ihm gegenüber und hat sich überwiegend nur hinter ihrem Bruder versteckt, doch Brandon schien ihr gegenüber auf einen Beschützerinstinkt zu entwickeln und trotz ihrer schüchternen Art war er unfassbar lieb zu ihr gewesen.
      Sie haben die kleine Hailey sogar gern mit integriert, sie war auch eh schnell traurig wenn ihr Bruder mit anderen Leuten beschäftigt war, er war einfach viel zu lieb zu seiner kleinen Schwester. Kein Wunder das diese ihm regelrecht am Hintern klebte.
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    • Es wurde nur schlimmer. Wenn ihn sonst nur das typische Rauschen und Fiepen seiner Gehörgänge störte, kam nun auch noch das Gefasel und Getratsche von anderen Leuten ins Ohr, die ihn nun gar nicht interessiert. Genervt sah er sich um und zog wieder die Cappy über den Kopf, rückte sie zurecht und sah der Menschenmenge nach. Viele kamen wohl aus dem Urlaub zurück oder waren auf eine oder andere Weise dazu gezwungen worden das Land zu verlassen. Vielleicht kamen auch welche hierher, um Urlaub zu machen. Dieses einfache Leben hätte er auch gerne gehabt. Keine Sorgen zu haben, dass um die nächste Ecke jemand stehen konnte, der dir einfach so eine Kugel zwischen die Augen setzen konnte. Niemand der laut seinem Gott nacheifernd die Weste entflammte und mit ihr unterging. Brandon schnaufte, hielt sich am Kopf und rang danach Ruhe bewahren zu können. Doch die Hitze in Pittsburgh machte es nicht besser.
      Plötzlich rief jemand seinen Namen. Er hatte ihn erst nicht gehört und nicht einmal auf sich bezogen, doch als er die junge Frau sah, die fröhlich winkend auf ihn zu kam, schlich sich der Gedanke in seinen Kopf, dass er doch froh darüber war, wenigstens mit der Hilfe hören zu können. Er musste Lächeln. Hailey war eine wunderschöne Frau geworden. Das letzte Mal, als er sie gesehen hatte war bei einem Familienessen der beiden großen Familien. Sie war so verdammt schüchtern gewesen, dass sie manchmal kein Wort in seiner Nähe heraus gebracht hatte. Er fand das damals sehr süß und hatte im Gegensatz zu Marc immer eine Menge an Geduld aufbringen können.
      Jetzt war es, ganz im Gegenteil zu damals, Hailey, die als erstes auf ihn zu kam und ihn mit einer herzlichen Umarmung zurück in der Heimat willkommen hieß.
      Brandon war etwas langsam und reagierte nur zeitversetzt. Dass sich da Hailey an ihn drückte entging ihm zwar nicht, aber er war noch ein wenig überfordert mit ihrem Aussehen und dem weiblichen Rundungen, die diese Frau in den letzten Jahren entwickelt hatte.
      Letztlich konnte er sich doch zusammen reißen und erwiderte die Umarmung mit einem Arm. Es blieb trotzdem noch ein wenig seltsam, denn sie haben sich Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Er nahm seine Sonnenbrille wieder ab, um nicht unhöflich zu sein.
      "Danke...", antwortete er, die Stimme tief und rau. Im Krieg musste man oft diese überstrapazieren und über hunderte Meilen hinweg Brüllen, um einen Befehl schnell von A nach B zu bekommen. Nicht immer war das zwar die beste Idee, aber im Training war es notwendig und schnell.

      Nachdem sie sich aus der Umarmung trennten, bevor sie seltsam wurde, schnappte sich Brandon seine Tasche und sah sich in der menge weiterhin um. Es war ihm vorhin kaum aufgefallen, aber jetzt wo die meisten Menschen eher ihre Aufmerksamkeit ihren Nächsten schenkten, war er derjenige dessen Blick noch immer nach den kleinsten Gefahren suchte. Das würde er nicht verlernen. Auf gar keinen Fall. Wer wusste was geschehen konnte. Wenn nicht diese achtlosen Menschen, wer dann konnte ihren Rücken decken.
      Er riss sich zusammen und sah wieder zu ihr, "Du...", sein Blick taxierte sie, "siehst gut aus. Freut mich."
      Seine Worte unterstrich er nicht mit einem falschen lächeln. Er konnte vorerst nicht weiter lächeln. Bis auf die Begrüßung hin trug er wieder sein seit Monaten antrainiertes nachdenkliches Gesicht. Er wirkte wohl ein wenig verloren in dieser Gegend und zwischen all den Menschen, die sorglos ihre Taschen nahmen, um zum Wagen oder zu der Untergrundbahn zu kommen. Wieder folgte sein Blick potenziellen Gefahrenstellen, "Wollen wir...gehen?"
    • Er hatte sich verändert keine Frage, doch unter seinen Umständen schien das keine Überraschung zu sein.
      Doch durchaus nicht ins negative verändert, Hailey fühlte sich ganz wohl in seiner Nähe und ihre schüchterne Art und Weise hatte sie eh abgelegt zumindest in den meisten Umständen. Gerade begrüßte sie einen sehr guten Freund und einen wichtigen Menschen der Familiem, da war sie lockerer im Umgang mit ihm.
      Sie war froh darüber das er die Umarmung erwidert hatte. Es überkam sie vollkommen spontan und sie hatte einfach aus Reflex gehandelt und sie hoffte es war ihm, nicht zu seltsam.
      Als die zwei sich lösten mustert sie den Mann, er war aufmerksam gegenüber seiner Umgebung und bevor Hailey sich zuweit Gedanken darum machen konnte oder gar Sorgen richtet er auch schon seinen Blick zu ihr und ergriff das Wort. Sogar ein Kompliment ihr gegenüber. Überrascht sah sie zu dem Mann auf und sah dann nur kurz an sich herunter und lächelte etwas. "Dankeschön." Entkam es ihr freudig und wieder schenkte sie dem Mann ein liebliches Lächeln. "Du aber auch." Erwiderte sie dann dessen Worte, legte dann aber den Kopf etwas zur Seite und mustert seine Uniform. "Wobei .... ist dir nicht unglaublich heiß in der Uniform?"
      Fragte sie dann einfach gerade heraus und sie konnte sich gut vorstellen das Brandon sich wohl etwas daran gewöhnen muss, das sie auch mal ganz frei heraussagt was sie denkt. Wobei ihr momentanes Kommentar nichts verkehrtes war, doch früher hatte er tagelang auch mal keinen Mucks von ihr gehört. Man musste sehr geduldig sein oder eben wie Marc sie etwas dazu bringen den Mund auf zu machen, wobei Marc es nie böse gemeint hat.
      Mit den Händen in der Hosentasche lauschte sie dessen weiteren Worten. "Ehm ... Klar." Entkam es ihr und sie führte den Soldaten zum Auto, dabei aufmerksam verfolgt von einigen Blicken. Menschen starrten gern und jemand in Uniform war etwas, was wohl immer noch sehr interessant schien. Die 24 jährige wandert auf die Fahrerseite und sah dann über das Dach hinweg. "Die Tasche kannst du auf den Rücksitz schmeißen." Erklärte sie kurz als sie einstieg. Wieder riss sie die Fenster auf und machte sich mit einem hohen Pferdeschwanz die langen wellen aus dem Gesicht. Es wurde nun doch etwas zu heiß im Nacken und sie mustert den Mann neben sich der nun dazu stieg. Als er drin saß und sie gerade den Schlüssel umdrehen wollte hielt sie kurz inne. "Ist das, das einzige was du an Klamotten da hast? Willst du dir vielleicht erstmal neue besorgen?"
      Fragte sie dann und fixierte den Mann neben sich mit ihren grünen Augen. Im nächsten Zug kam ihr dann der Gedanke ob sie nicht etwas zu aufdringlich oder zu nervig war. Er ist das halt wirklich überhaupt nicht gewohnt.//Ob er überhaupt bis heute wusste wie meine Stimme klingt.// Innerlich schmunzelte sie sogar etwas über diesen Gedanken hin, denn sie konnte nur darüber schmunzeln wie ruhig sie doch gewesen war . Ohne ihren Bruder wäre sie vermutlich niemals mit anderen Kindern zurecht gekommen.
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    • Verstehen. Überkommen und Adaptieren. Letzteres war sehr wichtig, wenn man in einer neuen Umgebung Fuß fassen wollte. Jeder Soldat musste lernen sich anzupassen und mit der neuen Umgebung vertraut werden. Brandon zog seine Sonnenbrille wieder auf und rückte sie auf der Nase zurecht. Sie war extra für Scharfschützen und saß perfekt auf seinem Kopf. Die orangenfarbenen Gläser waren dabei verspiegelt. Sein Kompliment gab sie ihm nur wieder zurück, woraufhin er nicht recht wusste, ob sie das nun ernst meinte oder nur höflich sein wollte. Es sah aus wie scheiße. Es war zwar nicht das erste Mal, dass er so lange wach bleiben musste, aber das musste ja nicht unbedingt von Vorteil sein. Brandon kratzte sich am Kinn und sah an sich herunter, bevor er ihr wie es schien zu einem Wagen folgte.
      "Es war das einzige saubere und es gehört sich nun Mal. Vom Arbeitsweg nach Hause trägt jeder Soldat seine Uniform.", erklärte er ruhig für sie. Es war genau so wie damals, als er mit Marc ankam und sie beide in ihren Uniformen fröhlich wie noch nie aus dem Wagen sprangen, um ihnen sie zu zeigen. Nur wenn man dann zu Hause war, durfte man sie nicht einfach so über all anziehen und zur Schau stellen. Es war einfach Arbeitskleidung. Vor dem Wagen blieb er noch einmal stehen und musterte diesen. In der ersten Sekunde fiel ihm nichts besonderes daran auf, dann bemerkte er, dass der andere Wagen aufging und Hailey sich in diesen setzte. Ein Wagen der dreimal teurer war, als der von dem Brandon erst ausgegangen war. Er musterte das teuren Schlitten. Ein Luxus der Wagen, wie es schien verdiente Hailey sehr gut und das schon in ihrem Alter oder es ist doch der Wagen ihrer Eltern. Wie alt war sie überhaupt?
      Seine Gedanken schweiften ab, während er die Tasche auf den Rücksitz legte, die kaum wirklich Kleidung und Notwendiges für mehr als eine Woche beinhaltete, und setzte sich dann auf den Beifahrersitz. Der wagen roch frisch und auch wenn es sehr warm war, so störte ihn diese stehende Hitze nicht. Sie erinnerte ihn an den Irak. Aus Gewohnheit schnallte er sich an. Wer sich im Wagen nicht anschnallte, der war entweder dazu verdonnert auf dem Wagen zu springen oder würde mit aufgespaltenen Schädel von der Windschutzscheibe abgekratzt werden müssen.
      Mit einer gehobenen Augenbraue sah zu Hailey rüber, als sie wohl vorschlagen wollte neue Sachen zu kaufen.", das wäre ihm im leben nicht eingefallen. Warum auch? Was sollte schlimm an der Uniform sein. Er winkte also ab: "Ich habe noch andere Sachen dabei...wird schon reichen."
      Das was er meinte, war eine Jeans und zwei schwarze Shirts, sowie Sportsachen der US Army. Wirklich viel Auswahl hatte er nicht, aber das interessierte ihn herzlichst wenig. Andere Leute mochten sich hier anziehen, wie sie wollten, aber als Soldat hatte man selten wirklich die Wahl oder gar die Lust sich Gedanken über seine Kleidung zu machen.
      "Danke noch einmal, dass du mich abholst, Hailey...", er wandte den Blick nach draußen und legte einen Arm auf die Tür. Eine Vorkehrung, die er instinktiv traf, weil es eine Gewohnheit geworden war. Wer nicht schnell genug den Wagen verlassen konnte, konnte einer Giftgasattacke erliegen oder würde es riskieren einen Kameraden zu verlieren.
      Brandon schnaufte erschöpft: "Es war anstrengend, ich könnte etwas Schlaf gebrauchen. Festen Boden unterm Arsch, um ordentlich zu schlafen."
      Nachdem die Jungs der Army beigetreten waren und ihre ersten Einsätze vollzogen, hatte sich ihre Wortwahl stark verändert. Sie versuchten nicht nett zu sein, sondern sprachen es aus wie es war. Wenn es ein Arsch war, dann war das auch einer und kein...Hinterteil oder ein Gesäß. Anders sprach man mit ihnen schließlich auch nicht.
    • Aufmerksam mustert sie den Mann der sie nur mit erhobener Augenbraue ansah.
      Sie war etwas überrascht über dessen Reaktion und dachte daran etwas verkehrtes gesagt zu haben.
      Er winkte ab.
      "Kein Problem. Du ... bist Familie, ich helfe gern wo ich kann."
      Erklärte sie dann frei heraus und Brand war nicht blutsverwandt, aber ein wichtiger Teil der Familie.
      Die Augen der 24 Jährigen fixierten die Richtung in die sie fuhr und langsam schlängelte sie sich vom Parkplatz.
      Hailey war eine sehr entspannte Fahrerin, den Führerschein hat sie in Begleitung ihres Vaters schon sehr früh gemacht und sie durfte viel fahren, so lehnte sie sich etwas zurück, stützte den linken Arm etwas am offenen Fenster ab und berührte nur leicht den Lenken um schnell eingreifen zu können, wirklich im Griff hatte sie den Lenker dann nur mit ihrer rechten Hand. Sie hatte sich das wohl etwas zu sehr von ihrem Vater abgeguckt, der sogar ziemlich unaufmerksam Auto fuhr.
      "Klar, nach dem langen Flug, bist du bestimmt sehr fertig. Hätte ich mir auch denken können." Äußerte sie dann, die letzten Worte etwas leiser als die Anderen und sie hätte wirklich daran denken können, das er vielleicht erstmal schlafen wollte.
      Das mit den Klamotten hätte man auch ein anderes Mal machen können und Hailey war der Meinung sie sollten auch wirklich zusammen andere Klamotten besorgen, als das war da in dieser Tasche war.
      Innerlich seufzt die junge Frau dann aber über ihre unüberlegte Art und sie war wohl doch etwas nervös gewesen ihn nun in ihrem Wagen sitzen zu haben.
      Aber sie war froh darüber, das er nun in ihrem Wagen saß und es ihm soweit gut geht oder einfach die Tatsache, das er noch lebt.
      Es war ruhig im Wagen und irgendwie wusste Hailey nicht ganz ob sie nun den Mund halten sollte, was er wohl gewohnt war oder sie einfach ein wenig versuchte sich mit ihm zu unterhalten.
      Aber er war wie gesagt müde und hatte vermutlich keine Lust so viel zu reden. Hailey musste sich auch ziemlich zusamen reißen nicht zu ihm rüber zu schielen, einfach nur weil sie so neugierig war und sie ihn gern noch etwas länger betrachtet hätte.
      Aufs seine doch Ausdrucksstarke Wortwahl musste Hailey dann amüsiert schnauben und es kam zwar etwas überrascht das aus seinem Mund zu hören, aber sie konnte ganz gut damit leben.
      Auch wenn Hailey ziemlich mit sich haperte ob sie nun das Wort ergreifen soll oder nicht, entschied sie sich dann doch erstmal zu schweigen die Fahrt über und sie wollte einfach das er sich nicht zu unbehaglich fühlte. Beide haben sich sehr verändert und an sich war es quasi ein Zusammenzug von zwei Fremden. Sie kannten sich überhaupt noch nicht.

      Nach der schnelleren Fahrt zurück fuhr Hailey auf die Einfahrt zu um kam dann sogar zum stehen.
      Für ihr junges Alter hatte sie schon einiges erreicht. Sie hat viel gelernt, hart gearbeitet um sich das alles leisten zu können und schließlich dann ihren Chef kennengelernt, der streng war aber ihr viel beibrachte und sie nun als rechte Hand gern an seiner Seite hatte. Sie hatte nicht ganz so viel zusagen wie andere Vertreter, doch er fragte sie gern nach ihrer Meinung und ihren Ideen, er wusste sie war Klug und konnte die Situation gut einschätzen. Für ihre gute Arbeit, wird sie dementsprechend auch gut belohnt.
      Hailey stieg aus dem Wagen aus und wartete auf ihre Begleitung. "Der feste Boden für deinen Arsch."
      Erklärte sie amüsiert über seine vorige Wortwahl und grinste etwas, deutete dabei dann aber zu ihrem Haus hin.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
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    • Der Wagen rauschte über den Highway und schlängelte sich fließend durch den Verkehr. Hailey war schon immer ein ruhiges Gemüt gewesen, trotz der nun doch extrovertierten Art, die Brandon noch ein wenig kennenlernen musste. Nicht dass er mit dem Charakterzug ein Problem hatte, es war einfach nicht die Hailey, die er noch in seinem Kopf hatte. Nicht so schüchtern und nicht die sich auf jemanden ständig verließ. Sie war wirklich immer bei Marc und hoffte auf dessen Worte. Das fand er damals schon niedlich. Und dumm war sie erst recht nicht. Sie hatte wohl einfach nur ihre Zeit gebraucht. Brandon lehnte sich an die Wagentür und starrte hinaus auf den dunklen Asphalt. Das gabs drüben kaum. Asphalt und feste Straßen, die keinen Schutt und Sand hochwirbelten, waren eine Fasziniation an sich für den Berufssoldaten. Sie waren Mangelware gewesen und das Geräusch von Sand und Schotter, der an dem Unterboden des Jeeps kratzte war ein ständiges Geräusch bei den Soldaten. Den Schal hatte er oft vor sich ins Gesicht ziehen müssen, um nicht gänzlich zu ersticken an dem Sand. Der Highway wurde ausgewechselt mit den vollen Straßen von Pittsburgh. Grünanlagen verteilten sich in der Nähe und es fingen an Häuser aufzutauchen. Brandon glaubte erst sie würden wohl zu den Mathewsons fahren, so groß wie die Häuser gerade warn. Er blickte nach vorne aus dem Wagen, als sie ankamen und vor einem großen Einfamilienhaus stehen blieben. Die Einfahrt allein war riesig und befand sich am Ende einer Nachbarschaft, so dass sehr viel Platz übrig blieb. Nicht das Brandon die Zivilisation nicht kannte, aber Luxus war dem Soldaten völlig fremd geworden. Der Pragmatismus und Minimalismus wurde in der Army groß geschrieben. Entweder ging es um Funktionalität oder um das bloße Dasein eines Gegenstandes.
      Er stieg aus dem Wagen kaum war Hailey stehen geblieben und warf einen Blick nach hinten, den er dann damit kaschierte, dass er seine Tasche vom Rücksitz holte und sich direkt über die Schulter warf. Der zweite Gedanke der ihn traf, war die Tatsache, dass Hailey ja nun alt genug war und eigentlich eine Familie haben könnte und er schlich sich einfach so dazwischen? Die kleine Hailey hatte mehr in ihrem Leben erreicht, als Brandon haben konnte...Gar wollte.
      Ihr Kommentar ließ ihn belustigt aufschnauben und er holte zu ihr auf. Er inspizierte die Gegend. Sie war fein und schlicht, doch man sah, dass hier keine Wenigverdiener lebten.
      "Das ist dein Haus?", musste er letztlich fragen und trat mit ihr über die Türschwelle, um nun im Foyer zu stehen. Er schloss so gleich die Tür hinter sich, da war er keinen Schritt weiter drin gestanden. Die Welt da draußen bot noch so viele Eindrücke und noch konnte er nicht mit ihnen umgehen. Noch bereiteten sie ihm Kopfschmerzen zu. Vielleicht sähe die Welt anders aus, nachdem er Duschen war.
      Sein Blick fiel wieder auf Hailey. Enge Jeans, enges Top, ein straffer Pferdeschwanz, der die wilden Wellen zähmte. Die grünen Augen, die ihn damals noch groß und rund angestarrt haben, funkelten nun vor Intelligenz und Stolz. "Du hast dich wirklich gut gemacht, im Gegensatz zu mir.", er versuchte offener zu sein, schließlich war er hier nun Gast und sie half ihm wieder auf die Beine zu kommen. Unschlüssig stand er im Foyer und nahm seine Sonnenbrille ab und steckte sie in seine Hosentasche. Die Reisetasche ließ er auf den Boden runter und ging dazu über wenigstens ein Schritt in Richtung der Mitte zu machen. Sein Herz schlug wild. Das Haus war verwinkelt. Seine Hand ging zum Ohr. Das Rauschen verstärkte sich und das Fiepen kam wieder auf. Er versuchte es mit dem kleinen Gerät zu beheben, doch es wurde nicht besser.
    • Hailey stand mit ihrem Gast nun im langen Flur.
      Dunkles Parkett ziert den Boden und strahlte Wärme aus. Der Lange Flur, war mit Bildern bestückt, von Familien, Freunden ihrer Abschlussfeier und anderen Ereignissen, sie sammelte gern schöne Erinnerungen. Den Flur entlang konnte man etwas die Kücheninsel, der offenen Küche sehen. "Ja, das ist mein Haus. Es hat mich einige Überstunden gekostet." Erklärte sie kurz und schlängelte sich dann an ihrem Gast vorbei.
      Sie schnaufte wieder amüsiert über sein erneutes Kompliment und mit einem lächeln auf den Lippen sah sie zu ihm nach hinten.
      "Ich hatte auch genug Zeit um mir das alles aufzubauen. Du warst immerhin anderweitig Beschäftigt und ... hast vermutlich deutlich mehr geleistet als ich." Äußerte sie nur und musterte ihn eine Weile. Egal wie viel Geld sie nun verdient hatte, er war in zwei Kriege verwickelt und hat gekämpft, vieles Verloren, aber trotzdem stand er noch hier und es freute Hailey sehr. Sie wollte aber nicht weiter darauf eingehen, er hatte wohl nach all dem einfach genug davon, also machte sie sich daran ihm grob zu zeigen wo was war. "Ehm ... also mein Haus." Sie wanderte voran in die offene Küche und ins Wohnzimmer. Es war hell und sehr gemütlich, viele Bilder, Pflanzen und Dekoartikel zierten das Haus und machten es zu ihrem Heim. Sie sah sich in den zwei Räumen um. "Küche und Wohnzimmer." Erklärte sie und legt den Schlüssel auf die Kücheninsel. Deutet dann nach draußen hin. "Garten, falls du vielleicht das Wetter genießen willst. Du kannst dich gern auf die Terrasse niederlassen." Erklärte sie kurz mit einem Schmunzeln auf den Lippen und dann deutet sie nur auf die Treppe und wandert zu der hin."Das Gästezimmer ist oben." Kurz wandert ihr Blick zu ihm hin um zu sehen ob er ihr auch folgte. Sie wandert die Treppen rauf. Wieder machte sich ein langer Gang breit, jedoch mit Teppich Boden bestückt. "Das Bad is am Ende des Ganges." Sie deutet gerade aus zur offenen Tür hin, die auf ein helles großes Bad hinweist. einige Meter weiter öffnet sie dann die Tür links und es offenbarte sich das Gästezimmer, welches ebenso gemütlich eingerichtet war, wie die anderen Zimmer. "Dein Reich für die nächste Zeit." Erklärte sie und stand mit verschränkten Armen im Raum, damit er erstmal alles ablegen konnte. Das Bett war frisch bezogen, sie hatte ihm Handtücher hingelegt, falls er Duschen wollte und aus irgendeinem Grund war sie nun doch nervös.
      Ihr Blick wandert zum Boden hin und sie grübelte kurz ob sie nicht irgendwas vergessen hatte. "Mein Zimmer ist Richtung Bad, die Tür auf der rechten Seite, falls du irgendetwas brauchen solltest, oder du findest mich eben unten." Eine ganze Weile schwieg sie dann und stand einfach schweigend da, bis ihr erst spät aufgefallen ist wie dumm sie sich doch gerade vorkam. Sie lief einige Schritte zur Tür hin. "Ah sorry, du willst dich bestimmt erstmal hinlegen, fühl dich wie zuhause, wie gesagt ich bin unten wenn du etwas brauchst."
      Äußerte sie dann etwas unbeholfen und wanderte dann nur langsam aus der Tür, falls er noch etwas äußern wollte.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
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    • Ihm war nicht danach darüber zu diskutieren wer von ihnen beiden wirklich etwas in diesem Leben geschafft hatte und wer nicht. Aber müsste er jetzt antworten, dann hätte er ganz klar Hailey dafür nominiert. Es war nicht so, dass er der bescheidene Kerl gewesen war. Es war einfach nur der Umstand, durch den er nicht glauben konnte jemals etwas in diesem Leben geschafft zu haben, dass Hand und Fuß tatsächlich hatte. Ja nicht einmal seine Freundin konnte er an sich binden, denn diese war mich Ach und Krach noch im selben Moment geflohen, als der Brief zum Wiedereinzug kam. Er musste wieder raus und das war nun einmal sein Job gewesen. Gut, klar...sie war nicht unbedingt sehr lange mit einander ausgegangen, vielleicht 2 Monate. Gerade mal die Zeit in der er wirklich einen verdienten Urlaub hatte, aber so wirkliche Liebe, als das würde er es nicht bezeichnen. Was sollte es drum. Es war nicht die Zeit sich an jemanden wie seine Ex-Freundin zu erinnern. Er schwieg also über die Anmerkung er habe mehr geleistet.
      Hailey war anfangs noch so selbstbewusst und extrovertiert gewesen, doch nun als sie zurück bei sich zu Hause war, wurde es ihr wohl klar, dass sie mehr oder minder einen Fremden zu sich ließ, der hauptsächlich nur ein guter Freund ihres verstorbenen Bruders war. Marc hat immer stark darauf geachtet, dass sie sich nicht zu nahe kamen und auch Brandon selbst, achtete penibel darauf, dass er ihr nicht zu nah kam und damit seinem besten Freund auf die Füße trat.

      Das Haus war beachtlich. Er folgte ihrer knappen und vollkommen ausreichenden Vorstellungen aller Räumlichkeiten, wobei es sich wohl auch auf das Notwendigste bezog. Das Gästezimmer, Bad, Wohnzimmer und Küche. Vielleicht würde er sich wirklich mal in den Garten setzen, aber vorerst war ihm das Gästezimmer ausreichend. Oben angekommen schweifte er den Blick im Zimmer und legte seine Tasche neben das Bett ab. Hailey wirkte nervös, das sah er ihr sofort an. So stupide und dumpf wie man für Soldaten hielt, waren sie gar nicht. Viele der Situationen forderten von ihnen ganz genau darauf zu achten, ob ein Mensch gefährlich wurde oder nicht. Nicht, dass Brandon eine Gefahr von Hailey aus spürte.
      Er sprach nicht viel, konnte nicht recht seine Gedanken sammeln und presste die Lippen aufeinander, als sie meinte sie würde unten zu finden sein, wenn er was bräuchte. Ja, das konnte er sich denken. Er bedankte sich stumm und ließ sie aus dem Zimmer gehen. Das nächste was geschah war, dass er sich die Hörhilfe vom Kopf nahm und neben sich auf die kleine Kommode legte. Sein Atem beschleunigte urplötzlich und er bekam Probleme beim Atmen. Die Narben auf seinem Körper fingen an zu brennen. Er versuchte so stark nicht schwach zu wirken. Angestrengt und nach Atem ringend hockte er sich auf den Boden vor dem Bett. Allein die Hände über das Bett gleiten zu lassen,verriet ihm bereits wie weich dieses war.
      Zwei Minuten brauchte Brandon, um sich wieder zu beruhigen und das unaufhörliche Hämmern seines Herzens wieder so leise zu bekommen, dass er wieder das unerträgliche Piepsen hören konnte. Langsam schob er sich wieder auf die Füße und ging zum Fenster, um es zu öffnen. Etwas von seinem Zustand mit ihr zu teilen wollte er nicht. Es reichte schon, dass sie ihn sah und mitbekommen musste, dass er das ein oder andere Wort wohl nicht hören würde, wenn es von links kam. Brandon kroch auf das Bett und legte sich quer darauf, wie er ankam.


      Ganze 4 Stunden verschlief Brand. Nicht auf die beste Art, denn Träume und Erinnerungen plagten ihn auf die grausamste Art und Weise, die sich ein Mensch nicht antun wollte. Doch als er danach aufwachte und sich erinnern konnte, dass er sich bei Hailey befand, konnte er aufatmen. er fühlte sich ein wenig besser.
      Brandon rieb sich das zerknautschte Gesicht und gähnte erst einmal. Das einzig gute daran weniger zu hören, als andere Menschen...Man konnte Schlafen gehen wann auch immer man wollte. Er würde wenig hören und damit störte auch kaum einer. Schleichend kam er aus dem Zimmer, nachdem er seine Tasche nach seinem Kulturbeutel und nach frischen Sachen durchsucht hatte. Frisch war mehr so ein Begriff, der gerade mal so durchkam bei den Klamotten. Er lief leise in das bad, dass sie ihm gezeigt hatte und durfte auch hier noch einmal staunen. Neben der Regenwalddusche war der Boden mit Marmor verlegt. Brandon schnaufte, tja, hätte er noch etwa 20 Jahre durchgehalten, hätte er sich sowas vielleicht auch leisten können. Die Dusche gestaltete er kurz und schmerzlos, putzte sich die Zähne und zog sich seine Uniformhose an und streifte ein schwarzes TShirt darüber. Es sagte nichts aus, aber es war gemütlich und praktisch. Mehr brauchte man nicht. Nachdem er die Sachen wieder zurück gebracht hatte, nahm er sein kleines Helferlein und befestigte es hinter dem Ohr. Das Kabel drückte er ins linke Ohr. Dann konnte er nach unten gehen. Von dort hatte er Geräusche gehört.
    • Hailey schnaufte angestrengt und strich sich durch ihre welligen Haare.
      Ihren Kopf stützt sie mit ihrer Hand und sie sah auf den leuchtenden Display auf ihrem Schoss.
      Sie versuchte noch einiges an Arbeit zu erledigen, zu irgendwie war sie etwas unkonzentriert.
      Ein Seufzen verlässt ihre Lippen als sie den Laptop vom Schoss nahm ihn auf den Couchtisch stellte und Sekunden später Sammy bemerkte, der zu ihr auf die Couch sprang und es sich in ihrem Schoss breit machte.
      Sammy war ein Kater der nun schon seit einigen Wochen ihr immer wieder mal einen Besuch abstattete. Ein verschmuster, dicker Kater. Sein Bauch und seine Pfoten war weiß, der Rest war rot gestreift und sein eines funktionierendes Auge auf der linken Seite war in einem schönen Grün gefärbt, wie auch Haileys selbst. Das erblindete Auge jedoch war in einem milchigen Grau gefärbt und eine Narbe ziert senkrecht das Auge. Hailey wusste nicht was passiert war, doch der dicke, verschmuste Kater hat sich schnell einen Platz in ihr Herz ergattert und er kam gern mal zu Besuch. Hailey schmunzelt über seine ruhige Art und er schnurrte laut und war tiefenentspannt. Er vergrub seinen Kopf in ihrer Hand und er genoss es regelrecht doch nach wenigen Minuten vernahm sie auch schon ein klingeln.
      Hailey hatte Essen bestellt und sie konnte sich gut vorstellen das auch ihr Gast bestimmt Hunger bekommen würde und so hatte sie einiges bestellt. Sie selbst bestellt immer viel zu viel, konnte sich aber gut über eins/zwei Tage davon ernähren. Vielleicht nicht das gesündeste, doch Hailey kochte nur am Wochenende wenn sie mal nicht im Arbeitsstress war. Der Kater sprang von ihrem Schoss, als Hailey zur Tür ging und das Essen entgegen nahm. Selbst der Lieferant hatte sie sich auf die Menge angesprochen und Hailey bestellte schon immer viel, aber nun war es noch mehr und so unterschiedliches Zeug, sie wollte einfach ihrem Gast eine Auswahl lassen. Er konnte essen worauf er Lust hatte. Dankend nahm sie nun das Essen entgegen und gab ihm noch ein Trinkgeld oben drauf, denn er brachte das gute Essen immer sehr schnell und selbst jetzt als sie die Tüte entgegen nahm bemerkte sie die Hitze, welche vom Essen aus kam.
      "Schönen Abend noch." Sprach sie zu dem Mann hin und schloss dann die Tür, sie wollte gerade zur Küche zurück da bemerkte sie den Kater hinter ihr. Er lief ihr immer nach wenn er in schmuse Laune war, aber das er sich nun an den Schuhen des fremden Mannes im Haus räkelte und seinen Kopf daran stupste war ein Verhalten was Hailey nicht gewohnt war. Sie musste sogar etwas lachen als sie sah wie er langsam in den Schuh stieg. "Bei Lucas würdest du das wohl nie machen."
      Sammy hasste den Freund von Hailey, er fauchte und Lucas war auch kein Fan von Tieren. Mit der Papiertüte wandert sie dann in die Küche und packt das Essen aus, sie verbrannte sich jedes Mal beinah dabei die Finger. "Verdammt." Murmelte sie nur und verteilte das Essen auf dem Tresen. Hailey war eine Frau mit einem gutem Appetit, hielt trotzdem aber ihre Figur aufrecht.
      Durch das knistern der Papiertüte konnte Sammy nicht gegen seine Neugier kämpfen und er sprach sofort auf dem Tresen und kroch in die Tüte, die so schön laut knisterte.

      Wieder musste Hailey schmunzeln.
      Bevor sie weiter darauf regieren konnte vernahm sie nur Geräusche von oben und es war die Dusche.
      //Ist wohl wach.// Ging es ihr durch den Kopf und so aufmerksam wie Hailey wurde, wurde Sammy es ein stückweiter und er wanderte zum Rand der Kücheninsel und sah um die Ecke, die Treppe hinauf. Aufmerksam beobachtet er die Treppe. Hin und wieder zuckte das Ohr und er war wirklich neugierig auf den fremden Besuch, doch als dieser sich wohl der Treppe näherte. Ergriff der Kater nur die Flucht. Hailey beobachtet ihn wie er von der Insel sprang, an der Couch zur Terrassen Tür rannte und miaute. Hailey lachte und wandert Barfuß zur Tür hin und schob sie für den Flauschball auf. "Du Schisser." Murmelte sie und mustert draußen den Garten und es war schon vollkommen dunkel geworden und sogar etwas kühl. Sie trug noch das schwarze Top von heute, doch die Jeans hatte sie in eine bequeme Schlafshorts gewechselt. Sie zog die Tür wieder zu, strich sich das wellige Haar hinters Ohr und bemerkte beim rumdrehen erst etwas spät das sie schon gar nicht mehr allein im Raum war. Sie sah zu dem Mann hin, der ausgeruhter erschien.
      "Hey. Hast du gut geschlafen?" Fragte sie dann neugierig und trat langsam an den dem Mann heran.
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    • Mehr als 4 Stunden bekam man im Lager sowieso nicht zu schlafen. Entweder man musste bis spät in die Nacht noch arbeiten und irgendwelche Dinge für Offiziere erledigen oder man trainierte noch, bis man nur noch umfallen konnte. Jetzt war das zwar alles vorbei, aber eine Gewohnheit wurde nur schwer wieder abgestellt.
      Brandon hatte sich kuzr überlegt den Bart, den er hat stehen lasse über das letzte halbe Jahr einfach wieder abzurasieren, denn sonst hatte er immer nur höchstens einen 3 Tage Bart getragen, der ihm danach meist immer zu viel wurde und ab musste. Diesmal war er zu faul dafür außerdem kam ihm etwas anderes entgegen, dass wichtiger war. Brandon hatte Hunger bekommen und gerade als er schon die Treppen runter ging, konnte er das Essen bereits riechen. Ein Geruch von Take Away und Dingen, die er seit Ewigkeiten nicht hatte anfassen können. Nicht weil er auf seinen Körper achtete, sondern einfach weil es drüben in der Wüste nicht einen McDonalds gegeben hatte oder Asiaten.
      Als er im Wohnzimmer stand sah er Hailey an der Terrasse stehen und sah an ihr vorbei raus in den dunklen Garten. Es war also gerade mal Abend geworden. Das bestätigte ihm auch ganz schnell eine Uhr. Er seufzte lautstark, fuhr sich durch die Haare und blickte in die Küche wo wirklich eine Menge an unterschiedlichem Essen verteilt war. "Hey...", erwiderte er ruhig und sah wieder Hailey an, als sie näher kam. Brandon konnte sich ein Lächeln abringen: "Ja, das hat gut getan...Ich habe in den letzten Monaten kein richtiges Bett zu Gesicht bekommen." Dann verwies er mit einem Finger auf das ganze Essen: "Das hast du nun aber nicht wegen mir bestellt oder? Ich hoffe nicht...so viel kann man doch nicht essen...", trotzdem lief er zur Kochinsel und schnappte sich einen der hohen Hocker, um sich ranzusetzen. Er hoffte auch sehr, dass sich Hailey zu ihm setzen würde, denn alleine Essen war grauenvoll.
      Als Scharfschütze hockte er Stundenlang ungerührt und unbewegt in einer Kuhle und musste die Umgebung beobachten. Ist ein Schuss gefallen und er hatte das Gefühl, dass man ihn bemerkt hatte, musste er sein stilles Plätzchen verlassen und ein neues Suchen. Wenn in den Stunden auch nicht wirklich erlaubt war zu essen, konnte er nicht anders, als hin und wieder einen Riegel sich in den Mund zu stopfen. Aber das wars auch. Proteinriegel waren das ekligste was man auf dieser Welt hätte erfinden können.
      Brandon legte die Hände im Schoß zusammen. Mit einem Fuß stand er fast am Boden, den anderen hatte er auf die Stütze am Hocker getan. "Ich hoffe ich werde dir keine großen Umstände machen in der Zeit in der ich hier bin."
    • Sie kam vor dem Mann kurz zum stehen und sah zu ihm rauf.
      Es freute sie das er gut geschlafen hatte und wenn er sich an die wenigen Stunden Schlaf gewöhnt hat, kommt man da schwer wohl wieder raus, aber sie war froh das er überhaupt etwas Schlaf bekommen hat. Als er auf das Essen hinwies, musste sie etwas schmunzeln.
      Als er sich an die Insel setzte folgte Hailey ihm, doch wollte sie ihm gegenüber sitzen, also griff sie nach einem Hocker und stellte diesen auf die andere Seite in die Küche. Ihr Blick wandert über das ganze Essen hinweg. "Naja , ich habe für uns bestellt und ...."
      Sie hielt kurz inne und machte sich daran zwei Teller und Besteck rauszukramen, damit sie sich nehmen konnten was sie wollten.
      "... ich bestell immer viel zu viel, aber ich komm nicht so wirklich zum kochen und bestell dann immer zu viel und esse das dann Tage darauf noch." Hailey schmunzelte etwas auf diese Worte hin und stellte ihm das Geschirr.
      "Nicht sonderlich gesund, aber noch hat es mir nicht geschadet, denk ich."
      Erklärt sie und wobei sie nicht immer das fettigste Essen bestellt, ist ja nicht so als würde sie nur bei MCDonalds essen und Sport trieb sie auch genug. "Aber iss worauf du lust hast." Erklärte sie und gerade als sie sich hinsetzen wollte, fiel ihr auf das sie gar nichts zum trinken hatten. Also wanderte sie wieder hinter sich zum Kühlschrank hin und ohne groß zu fragen, zückte sie nur zwei Bier raus, da sie Brand immerhin schon eine Weile kannte und auch das Trinkverhalten von ihm und ihrem Bruder miterleben durfte, wusste sie was es für ein Bier war, welches er wählen würde und sie selbst hatte wohl auch gefallen daran gefunden. Gerade als sie es ihm hinstellen wollte sah sie ihn fragend an und sie handelte ohne nachzudenken oder zu fragen. Sie ging einfach davon aus, das es das war, was er wollte und sie stockte nur in ihrem tun.
      "Außer du willst was Anderes." Erklärte sie dann nur. Vielleicht wollte er auch kein Bier, vielleicht hatte er auch aufgehört zu trinken, sie wusste was für ein Bier er früher gern getrunken hatte. Sie haben sich schon eine ganze Weile nicht gesehen, vielleicht hat er sogar vollkommen damit aufgehört.
      Sie mustert den Mann eine Weile und sie wollte das er sich wohlfühlte und auf die letzten Worte die er äußerte schüttelt sie nur den Kopf. "Mach dir darüber keine Gedanken. Du machst mir keine Umstände."
      Erklärte sie mit einem lieblichen Lächeln und er sollte sich wirklich keine Sorgen darüber machen.
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    • Brandon fand nicht so die gemütlichste Position vor dem Tisch, denn er wollte einerseits nicht zu locker erscheinen, andererseits fiel ihm auch nicht gerade einfach zusagen, er musste sich hier benehmen. Wobei das Haus ihm sehr viel dabei half.
      Er besah sich die menge an Essen und man konnte tatsächlich zwischen einigem davon entscheiden. Gleichzeitig wollte Brandon aber auch nicht, dass er wie ein Vielfraß wirkte. die 2000 Kalorien, die er eigentlich bei seiner Größe, wenn nicht sogar mehr wegen des Trainings, zu sich nehmen sollte, hatte er im Krieg nicht wirklich zu sich nehmen können. Umso eher freute er sich doch darauf mal wieder reinzuhauen. Hailey machte sich daran Geschirr auf den Tisch zu packen und lief wieder zum Kühlschrank. Sie erklärte ihm offen, dass sie eh meist zu viel bestellte, aber es ihrer Figur nicht geschadet hatte. Brandon kam nicht drumherum, als sie noch einmal anzuschauen. Sein Blick glitt über ihren Körper. Ihre Figur war wunderbar. Man sah, dass sie trainierte und wusste wie man sich fit hielt. Das gefiel ihm, trotzdem schämte er sich ein wenig für den Gedanken. Sie würde immerhin weiter die Schwester von Marc bleiben.
      "Du kannst das wohl ziemlich gut vertragen. Mach dir keine Gedanken.", sagte er schließlich und packte sich ein wenig Reis und etwas von der Ente, die da war von den asiatischen Gerichten, auf den Teller. Gleich darauf servierte man ihm ein Heineken. Eins der guten Biere. Brandon machte große Augen, als sie fast schon der Meinung schien es ihm wieder weg zu nehmen und er griff sofort danach und grinste breit. Das war wirklich eine gute Überraschung: "Das ist super!", seine Stimme gleich heller.
      "Wenn man so lange in der Wüste rumhängt vermisst man den Geschmack von gutem Bier...Drüben gab es nur so ne Plörre und die war ziemlich schnell aufgeheizt durch die Sonne. Egal wie kurz oder lang man brauchte aus der Stadt zum lager.", er ließ sich sofort dabei helfen die Flasche zu öffnen und noch bevor er wirklich einen Bissen zu sich nahm, hob er das Bier an und ließ das Lächeln etwas weicher werden: "Mensch...ich habe euch Mathewsons vermisst...", seine Mundwinkel zuckten bei der Erinnerung an die guten alten Zeiten von damals und er ertränkte nach dem Anstoßen einen langen Seufzer im großen Schluck Bier.
    • Hailey lachte etwas über die gute Stimmung die sich in dem Mann breit machte und sie erkannte wieder den Brand von früher und es freute sie, denn er begann sich wohl langsam ganz wohl zu fühlen. Das war es was Hailey wollte und sie war froh darüber.
      Mit einem breiten Lächeln auf dem Lippen mustert sie den Mann und als er meinte er hätte die Familie vermisst, schwächte sich ihr Lächeln etwas ab und sie machte sich daran nach der Pizza zu greifen, die neben dem asiatischen Essen stand.
      Sie hatte dann wohl doch eher lust auf was fettiges.
      Sie nahm sich etwas auf den Teller und warf sich dann nur die störenden Haare nach hinten und überraschenderweise konnte sie es sich recht gemütlich auf dem Hocker machen und sie nahm ein Bein hoch und setzte sich in einem halben Schneidersitz auf dem kleinen Hocker. Sie ging davon aus ihr gegenüber störte sich nicht daran, denn Hailey bevorzugte das gemütliche und Privat schien sie vollkommen nicht zu ihrem Job zu passen.
      "Du bist auch immer herzlich Willkommen bei den Mathewsons." Erklärte sie ihm dann und wollte ihm auch wissen lassen, das er durchaus nicht allein war und er konnte sich immer auf sie verlassen. Selbst ihre Eltern befürworteten es das sie ihm unter die Arme griff und er vorerst bei ihr wohnt.
      Dann aber musste sie an ihren Freund denken, der von Anfang an nicht sonderlich begeistert davon war, das er hier nun wohnte. Aber Hailey bestand sehr darauf und er hat sich darauf schnell kleinkriegen lassen. Aber begeistert schien er trotzdem nicht.
      Aber der 24 jährigen war es nun wohl egal, sie wollte für den besten Freund ihres Bruders da sein, ihr Freund Lucas musste sich damit abfinden.

      Ihr Gegenüber schien zufrieden mit allem zu sein und eigentlich wollte Hailey gern fragen was er so erlebt hatte, aber irgendwie wusste sie nicht so recht ob sie nun in ein Fettnäpfchen treten würde, wenn sie das Falsche fragte. Sie wusste von ihrem Bruder grob was sich so da drüben abgespielt hatte und sie wusste zu gut wie schnell es aus ahnen konnte. Ihren Bruder hatte es schnell erwischt.
      Sie verfluchte sich die nächste Sekunde schon wieder, das sie wieder an ihren Bruder dachte. Sie wollte das nicht, doch fiel es ihr doch etwas schwer mit ihrem Gegenüber ein Gespräch anzufangen, so sehr sie es auch wollte. In seiner Gegenwart wurde sie dann doch wohl wieder das kleine 10 jährige Mädchen. Aber eigentlich war er noch geduldig mit ihr und schien sogar immer ganz glücklich darüber wenn sie mal ein Wort ihm gegenüber herausbekam, also wovor fürchtete sie sich denn?
      Sie hatte vermutlich einfach Angst ihn durch ihre extrovertiertere Art nun zu verschrecken oder etwas falsches zu sagen.
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    • Das Bier war eine Genugtuung an sich. Es war kalt und schmeckte genau wie er es in der Erinnerung hatte, egal wie schwach diese war. Das Heineken weckte wieder die Erinnerungen, die er gebraucht hatte. Damals, als sie noch über Silvester ins Ausland mussten und fröhlich noch am Abend in der Sonne sitzen konnten ohne ihre Hosen und das Shirt. Sie haben damals mit Bier angestoßen und den Moment in einem Foto festgehalten. Das waren großartige Zeiten noch...gemeinsam. "Ach, was solls...", sagte er sich und schaufelte sich die ersten zwei Löffel in den Mund. Es schmeckte gut und es war super was festes wieder zwischen die Zähne zu bekommen, dass nach mehr schmeckte. Er ließ sich kaum aufhalten davon.
      Auch Hailey Kommentar er wäre bei Ihnen immer herzlich Willkommen, ließen ihn nicht einmal stoppen. Stattdessen aß er erst einmal die Hälfte des Tellers leer und lehnte sich erst dann zurück, sich erinnernd, dass er keine Lehne hatte, die seinen Sturz abfangen würde.
      Brandon nahm wieder das Bier in die Hand und musterte Hailey gegenüber von sich. Dass sie sich einfach den Stuhl genommen hatte und auf die andere Seite des Tisches sich setzte nahm er keinesfalls als Beleidigung war. Noch waren sie sich nicht nah genug und das auch wenn sich Brandon schon ein wenig besser fühlte. Er musste durchhalten, es ging nicht anders. Egal was geschehen würde, das Leben ging weiter. Das haben alle Soldaten gesagt, alle im Krankenhaus, solange er wie da war. Sie hatten ihn bemitleidet und haben ihm Fragen gestellt über die Welt da draußen. Sie haben ihm Mut gegeben.
      "Mh...", er schluckte das Bier runter, "Jetzt erzähl mal. Das Haus, der Wagen...Diese Gegend...Ist die kleine Hailey zur Mafia übergegangen und ich sollte mir Sorgen um dich machen?", er grinste einen Moment und hoffte, dass sie ihm diese humorvolle Unterstellung nicht böse nahm. Doch so schätzte er sie nicht ein. Vorerst war sie locker drauf und nahm ihn nicht als Störenfried war. Das war eine Erleichterung. Nun war es auch an ihm nicht ständig nur da zu sitzen und zu hoffen, das alles was auf ihn zu kam, auch so bleiben würde. Er musste als Gast auch einmal von sich aus auf sie zu gehen und es interessierte ihn so oder so, was die kleine Hailey von damals aus sich gemacht hatte. Wirklich viel in ihr schulisches Dasein hatte er sich nicht eingemischt, es gehörte nicht zu den freundschaftlichen Gesprächsthemen, die sie hatten.
    • Ein schmunzeln zog sich wieder auf ihr Gesicht als sie sah wie er das Essen regelrecht in sich reinschaufelte.
      Sie selbst aß ihre Pizza nippte dann an ihrem eigenen Bier. Als sie es abstellte, griff sie nach dem Reis und gönnte sich etwas von dem indischen Huhn, dabei flog ihr Blick zu ihrem Gegenüber und sie stellt den Alubehälter wieder beiseite.
      Sie lachte etwas auf seine Worte hin. "Sorgen um mich? Den Wagen den ich fahre könntest du dir vermutlich erst in 10 Jahren verdienen, ich denke nicht das du dir um mich Sorgen machen müsstest. Ich versteck nur die Leichen unter meinem Haus, sonst lassen sie mich in Ruhe und ich schwimme im Geld." Erklärte sie auf die Mafia Bemerkung des Anderen und sie bemerkte das die kleine Bierflasche des Anderen leer war und sie machte sich daran erneut zum Kühlschrank zu wandern.
      "Aber mal im Ernst, arbeite ich einem Bankunternehmen und bin der Liebling vom Chef, ohne natürlich mit ihm schlafen zu müssen." Erklärte sie nur und stellt ihm das offene Bier hin.
      "Ich erspar die, die genauen Details meines Jobs, aber ich hab mir eine hohe Position erarbeitet und die Leitung fragt mich gern um Rat und ich Sorge dafür und kontrolliere das alles gut läuft." Ein warmes Lächeln schmückt ihr Gesicht und sie setzt sich wieder auf ihren Hocker und nahm sich einen happen vom Huhn verbrannte sich aber etwas dabei im Mund.
      Hailey wartete nie darauf, das das Essen abkühlte oder ihr Kaffee, sie musste sich immer erst verbrennen bevor sie lernt vorher zu pusten.
      "Finanzkram halt." Meinte sie dann nur als sie runtergeschluckt hatte und sie selbst hätte nie erwartet in diese Richtung zu wandern, aber irgendwie hatte sich alles so ergeben und durch Haileys Leistungen und ihre Auffassungsgabe und ihrem Fleiß wurde sie sehr schnell die rechte Hand des Chefs und das gerade mal mit 24. anfangs hatte es sie auch viele schlaflose Nächte und unfassbar viel Stress gekostet. Sie wäre beinah zusammen gebrochen, aber sie wollte stark bleiben. Einfach nur durch den Gedanken das ihr Bruder vermutlich unfassbar stolz auf sie gewesen wäre.
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    • Brandon musste ebenfalls Schmunzeln. Auch wenn hailey damals ein wenig schüchtern war, wenn sie einmal etwas sagte - und sie sprach oft nur mit Marc - dann konnte sie auch mal den ein oder anderen Witz von sich lassen.
      "Stille Wasser sind nun mal tief, wie.", erwiderte Brandon und aß seinen Teller leer, bedankte sich brav dafür, dass man ihm dabei ein zweites Bier vor die Nase stellte und er den Hunger und den Durst wieder minimieren konnte. Großer Mann, großer Hunger hieß es schließlich. Und den großen Durst musste man auch noch irgendwie beruhigen können. Aufmerksam lauschte er seinem gegenüber, als sie ihm sagte, dass sie gar nicht so sehr ins Detail gehen wollte. Dummerweise kränkten ihre Worte den Soldaten ein wenig, denn er fühlte sich so, als würde sie meinen er hätte es eh nicht verstanden was genau sie für einen Job machte. Klar, er konnte auch wirklich nichts damit anfangen, aber er war gut darin einfach vorzugeben, dass er es verstand und meistens reichte das auch tatsächlich. Arabisch verstand er bis heute nicht Richtung und die ganzen Abzweigungen der Sprache erst recht nicht. Trotzdem tat er bei den meisten Einheimischen so als würde er sie verstehen und das reichte dann auch aus, um etwas kaufen zu können.
      "Finanzkram, also?", Brandon nickte. Sollte es ihm doch reichen, dass sie ihren genauen Jobtitel nicht nannte: "Und bei welcher Firma? Wie heißt dein Chef?", er bohrte trotzdem ein wenig tiefer, um heraus zu finden woher das ganze Geld kam. Denn sie hatte Recht, den Wagen hätte er sich in 10 Jahren nicht leisten können und das Haus auch erst in 30. Seine Abfindung, die er nun nach fast 10 Jahren bekam, war nicht gerade großartig und es reichte gerade mal so, um später eine Wohnung davon zu finanzieren. Von den Krankenkosten brauchte er gar nicht erst anzufangen. Die wurden zwar zum Teil übernommen, aber hier in Amerika gab es so etwas wie Krankenversicherungen nicht, die auf jeden Fall halfen. Er stellte sich also schon einmal darauf ein, eine große Rechnung zu bekommen, die er nicht auf einmal bezahlen konnte.
      "Nicht, dass es mich was angeht. Aber erzähl mal. Was machen deine Eltern nun so? Gehts ihnen gut?...Es ist einfach schön wieder hier zu sein und...ich muss mich ja irgendwie wieder eingliedern. Da musst du mir schon mehr geben, als nur...das." Er nahm das Bier wieder in die Hand und trank davon. Gleichzeitig hoffte er, dass er mit seinem Nachbohren und fragen nicht zu weit ging. Manchmal war man ein wenig voreilig und ritt auf der Stelle umher, um mehr zu erfahren. Berufskrankheit würden es manche nennen.
    • Hailey schaufelte das indische Essen in sich hinein.
      Sie nickte nur kurz auf das Vermerk des Anderen das sie in viel Finanzkram verwickelt war.
      Mit einem kurzen Schluck von ihrem Bier, wechselte sie dann ihre Sitzhaltung, da langsam ihr Bein dabei war einzuschlafen. Sie nahm nun das rechte Bein hoch und hört ihrem Gegenüber aufmerksam zu und sie musste leicht schmunzeln.
      Es störte sie keineswegs das er nun so viele Fragen stellt , es freute sie eher zu wissen das es ihn doch interessierte was so alles hier los war und wenn er das wirklich hören wollte, würde Hailey versuchen ihm alles zu erzählen. Mit dem Griff um die Bierflasche lies sie ihren Arm auf dem Tresen ruhen und sie sah zu ihm herüber.
      "Okay wenn du so viele Infos ertragen kannst." Erklärte sie nur mit einem liebevollem Lächeln auf dem Lippen und sie wandte ihren Blick kurz ab in den Raum und überlegte. "Wo soll ich Anfangen."
      Sprach sie dann leise und da es gerade eh erstmal um ihrem Job ging, würde sie da wohl auch weiter ansetzen.
      "Ich arbeite für Mason Edwards er ist das Oberhaupt von Division of Financial Institutions in Ohio. Ein bärtiger, alter Mann, der unfassbar fit ist, er ist unfassbar streng, ein alter Veteran den alle im Haus fürchten, bis auf mich. Er hat einen kalten Blick und guckt immer sehr böse, aber er ist eigentlich sehr lieb und wenn er nicht so streng wäre, wäre ich vermutlich nicht da wo ich jetzt bin. Er ist mir ein sehr guter Mentor." Erklärte sie kurz ihrem Gegenüber der auch neugierig gefragt hatte. Hailey schob ihren leeren Teller beiseite und sie stützte sich auf ihrem Knie ab. Dann grübelte sie weiter und sie arbeitete vorerst die Liste an Fragen ab, die er gestellt hatte, also wechselte sie dann zu ihren Eltern. "Meinen Eltern gehts hervorragend, sie haben ihr Haus verkauft und sind in ein kleineres gezogen, momentan gönnen sie sich einen Urlaub auf den Malediven. Sie hatten Hochzeitstag und das war unser Geschenk." Erklärte sie und hielt inne als sie nun die Worte "war unser Geschenk" zurückdachte. Ihr Blick wandert zum Bier hin und sie pullte leicht an dem Schild.
      "Bevor du fragst, das uns bezieht sich auf mich und meinen Freund, Lucas. Er ist der Sohn meines Chefs, wie sich nach meinem Praktikum in der Firma herausgestellt hat." Erklärte sie kurz und dachte an die Zeit zurück, er hatte sie während ihres Praktikums ziemlich umworben, Hailey hatte sich gegen eine Verabredung geweigert, erst nach ihrer Zeit dort hatte sie sich dann klein kriegen lassen.
      Sie schmunzelte leicht über diesen Rückblick, wandert dann aber wieder mit ihren Gedanken zu Brand, denn er war wichtiger.
      "Wenn du alles genau wissen willst, ich halte viel fest und habe einen ganzen Karton mit Fotos." Erklärte sie dann wobei er sich dazu nicht auch noch aufopfern musste.
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      Bekommt dieses verdammte Lied nicht mehr aus ihrem Kopf D:
      <3 ~* When the end is getting closer ....*vor sich her sing*~ 3 <3
      - Hollywood Undead <3 \^-^/