☠ I need a Gangsta ☠ [Tristale&Rheira] [beendet]

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    • ☠ I need a Gangsta ☠ [Tristale&Rheira] [beendet]

      Killian

      Aufmerksam betrachtete das Mädchen mit den langen Beinen und der aufreizenden schwarzen Spitzenunterwäsche den jungen Mann, welcher vor ihrem Bett stand.
      Der lange und starke Rücken, welcher mehr als nur eine Narbe trug und nun von einem weißen Hemd verdeckt wurde.
      "Naaa ~ Kill, musst du wirklich schon los?", säuselte die schöne Frau, welche sich auf den pechschwarzen Seidenlaken ihrer großen Penthouse-Wohnung räkelte.
      "Der alte Mann will irgendetwas.", antwortete der junge Mann mit dem nachtschwarzen Haar und den kalten Augen, welche mit dem Gold eigentlich wie die Sonne selbst wirken sollten.
      "Ich denke wirklich nicht, dass du ihn so nennen solltest.", kicherte sie amüsiert. "Interessiert mich nicht.", kam es knapp von Killian, welcher sich seine schwarze Krawatte zurecht rückte und in das schwarze Jackett schlüpfte. "Autsch, wie kalt.", schnurrte die schöne Frau bekannt als Isabella Farina, die Affäre von Killian. Geschmeidig wie eine Katze stand sie von dem Bett auf und legte ihre Arme um seinen Nacken, als sie ihn von hinten umarmte. Killian spürte die weiche Oberweite von Isabella an seinem Rücken und seufzte leicht.
      "Wenn ich nicht gehe, pustet er mir die Birne weg." Daraufhin nahm er ihre Arme von sich und sammelte sein Handy und seine Motorradschüssel ein, die verstreut im Schlafzimmer der Giftmischerin der Mafia herum lagen.
      "Und wir wissen alle, dass er das niemals tun würde. Er würde dir eher etwas anderen Pusten."
      "Du bist widerlich Isabella.", daraufhin steuerte er die Türe der großen Wohnung im Stadtzentrum von Venedig an. "Du weißt das ich recht habe Hübscher."
      Mit einem Mittelfinger den er hoch hob, hatte er die Türe hinter sich geschlossen und sich auf den Weg zur riesigen Villa des Oberhauptes der Mafiageneration gemacht.
      John Astolfo ist ein Name, welcher selbst kleine Kinder kannten und fürchteten. Skrupellos, kalt und mächtig. Allerdings war genau dieser Mann sein Gönner, der ihn von der Straße direkt in einen schicken Anzug gesteckt hatte. Der Preis für dieses Leben war hoch, aber Killian konnte nirgendwo anders hin und um ehrlich zu sein, dann wollte er das auch gar nicht.
      Er hatte sich einen Ruf aufgebaut, war verdammt gut in seinen Job und hatte Privilegien für die ihn jeder hasste. Was kümmerte ihn da ein paar Leben, welche sowieso dazu verdammt waren ein sinnloses Dasein zu fristen. Warum sollten Gangster nicht andere Gangster von der Landkarte fegen? Einfaches Prinzip. Killian hatte sich schon früh mit diesem Leben arrangiert, immerhin ist er im Alter von 8 Jahren unter die Fittiche von John Astolfo gekommen und dieser kannte kein Erbarmen, lobte aber Talent und davon hatte Killian mehr als genug.
      Als er mit seinem pechschwarzen Motorrad durch die Straßen von Venedig fuhr, in den Augen von Killian die schönste Stadt der Welt, dauerte es nicht lange bis er eine riesige Villa auf dem Fuße eines Berges außerhalb der Stadt anfuhr. Fast klischeehaft majestätisch thronte das Haus passend zu seinem Besitzer über der riesigen Metropole und hatte alles im Blickfeld.
      Den riesigen Vorhof hatte er immer mit dem Motorrad befahren, auch wenn das die Gärtner des Hauses immer wieder in den Wahnsinn trieb. Es machte Spaß sie zu ärgern, zumal sein Lieblingsgärtner ein schreckliches Tupé trug und ihm dieses immer vom Kopf flog, wenn er sich aufregte.
      Ihm wurden bereits die großen Türen des Büro von John Astolfo geöffnet, von zwei Männern in schwarzen Anzügen, die ungefähr so groß wie breit waren. Natürlich hatte man ihn erwartet. Killian rollte ein wenig mit den Augen, lies sich die Türe öffnen und betrat einen großen Raum, mit viel dunklem Eichenholzmobiliar. Im Hintergrund zahlreiche Bücherregale, von denen sich der Dunkelhaarige fragte, ob diese irgendwer überhaupt schon mal gelesen hatte. An einem großen Schreibtisch vor einem gigantischen Fenster saß John Astolfo in all seiner Herrlichkeit. Die hellen Haare, der Bart und das verschlagene Grinsen als Killian den Raum betrat, waren unverkennbar.
      "Was willst du, alter Mann?", hakte Killian nach, woraufhin die Wachhunde alias Jim und Mike, seine Bodyguards direkt auf ihn los gehen wollten.
      "Wie kannst du es wagen so ...", begann Jim mit dem sonnenblonden Haar, woraufhin John Astolfo nur lachend die Hand hob und die beiden somit zum Schweigen brachte.
      "Höflich wie immer mein lieber Killian?"
      Killian warf sich auf das schwarze Ledersofa im Raum vor dem Schreibtisch und blickte ihn fragend an. "Also?"
      "Ich habe eine Mission für dich, die ich niemand anderen anvertrauen kann. Du weißt das du mein Vertrauen genießt nicht wahr?"
      "Wen soll ich töten?", kam Killian direkt auf den Punkt.
      "Ich will das du jemanden beschützt und zwar meine Tochter. Du bist ab sofort ihr Bodyguard."
      Killian wäre fast das Whiskyglas aus der Hand gefallen, als er den Mann vor ihn anstarrte, als wäre dieser verrückt geworden.
      "Das ist doch ein schlechter Witz ..."
      "Ich weiß du wirst mich nicht enttäuschen, Kill."


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    • Wie schon einige Tage zuvor erhielt Anisa den Anruf, wieder ein Mal von ihrem Vater erwartet zu werden, er hatte schon immer das Timing sie beim Lernen zu stören. Seufzend legte sie ihre Brille beiseite und konnte sich nur schwer von ihrem Fachkundebuch trennen und huschte noch unter die Dusche, bevor sie sich auf den gewohnten Weg in die Villa machte. Das Wasser regnete auf ihren nackten, weichen Körper hinab und auch ihre langen, feuerroten Haare klebten an ihr. Nur wenige Minuten verbrachte sie unter der kühlenden Dusche, wrang ihre Haare aus, schob die gläserne Tür beiseite und trat aus der begehbaren Dusche heraus. Eine angenehme Wärme belegte die Stadt, weshalb Anisa ihre handtuchtrockenen Haare zu einem Zopf seitlich hinunter flocht. Mit einem großen Handtuch um ihren schmalen Körper, steuerte sie ihr großes Schlafzimmer, das mit einem Doppelbett, einem großen Kleiderschrank, Kommoden und mit kleinen viereckigen Spiegeln dekoriert war, an. Das weiche Handtuch glitt an ihren Hüften hinunter und ihre langen Beine schlüpften in die weiße Unterwäsche und schwarzen dünnen Strümpfen. Schnell hatte sie auch den passenden BH angezogen, ebenso wie einem schwarzen, engen kurzen Rock und einem ebenso engen weißen Sweatshirt, das elegant mit Spitze verziert war und ihre Schultern freigab. Bevor Anisa die Wohnung verließ und nach den Wohnungs- und Autoschlüssel griff, trug sie noch etwas Puder, Mascara und etwas Eyeliner auf. Die Brille ließ sie auf dem Schreibtisch, in ihrem Arbeitszimmer mit diesem wundervollen Ausblick auf die Stadt, zurück und schlüpfte in ihre schwarze, hohen Stiefeletten. Mit einem leisen klicken fiel die Tür hinter der attraktiven Frau in das schloss und hatte den Knopf für den Aufzug gedrückt, der nach wenigen Sekunden schon seine Türen öffnete. Ihr langer Finger glitt von der Zahl 'Zwölf', hinunter auf 'E'. Die Türen schlossen mit einem leisen Ton und öffneten sich nach kurzem warten auch schon wieder und die Absätze ließen ein leisen, angenehmen Ton von sich hören, als Anisa auf dem Fließenboden entlanglief, in Richtung Ausgang. Zu ihrem achtzehnten Geburstag und pünktlich zu ihrem Führerschein, machte ihr Vater ihr ein Geschenk, das sie niemals angenommen hätte, wäre sie nicht vernarrt in hohe Geschwindigkeiten. Ein Lamborghini in der Farbe Weinrot matt. Mit einem Lächeln auf den Lippen stieg Anisa in ihr kostbares Auto und fuhr, mit einem lauten satten Klang, aus der kleinen Straße hinaus in Richtung Villa.
      Anisa ließ nicht lange auf sich warten und die Absätze klackerten bereits im Flur der Villa, nachdem sie wie gewohnt vor der Villa parkte. Wie immer begrüßte die schöne Frau jeder, der sich in ihrer Nähe befand und besonders einer, starrte sie jedes Mal aufs Neue besonders lange an. Lächelnd schüttelte sie den Kopf, "Hallo Matteo, lang nicht mehr gesehen. Wie geht es deiner Wunde?", begrüßte sie einen gut gebauten und attraktiven Braunhaarigen in schwarzen Anzug. "Nach deiner ärztlichen Behandlung? Wie soll es mir da schlecht gehen?", grinste Matteo zurück und lief den Flur in die entgegen gesetzte Richtung entlang und konnte seinen Blick nicht von ihr lassen. Anisa hasste das, was ihr Vater und diese Menschen verübten, allerdings konnte sie nicht bestreiten, das die meisten ihr höflich gegenüber waren. Vielleicht lag es auch nur daran, das sie die Tochter ihres Bosses war. Nach wenigen Minuten erreichte sie die großen Türen, die ihr von zwei Bekannten Gesichter geöffnet wurden und trat in den Raum ein, in dem zu ihrer Verwunderung nicht nur ihr Vater wartete. "Dir geht es also gut?", sagte Anisa wie immer erleichtert und steuerte den Schreibtisch an, hinter dem ihr Vater mit einem Lächeln auf sie wartete.
    • Er hätte heute mit allem gerechnet, einen Anschlag auf irgendeinen miesen Idioten, der den Boss schief angesehen hatte oder vielleicht sogar eine Lieferung für die er eingespannt wurde, weil mal wieder die Laufburschen drauf gegangen sind. Selbst Blumen kaufen hätte er noch realistischer gefunden, als plötzlich zum Personenschutz beordert zu werden. Natürlich war das eine große Sache und zeugte von großem Vertrauen, welches man ihm entgegen brachte. Die Tochter von John Astolfo war der einzige Schwachpunkt des größten Mafiaoberhauptes der Gegend, wenn nicht sogar des ganzen Landes. Er behütete sie wie nichts anderes auf der Welt und das dieses Juwel gerade Killian anvertraut wurde, war nicht gerade ein kleiner Vertrauensbeweis. Natürlich war allein schon diese Tatsache Grund für Schockzustände der meisten hier Angestellten, welcher der Tochter des Hauses schon immer hinterher gesabbert hatten wie läufige Hunde.
      Ganz gleich wie groß die Ehre auch war, desto genervter war Killian davon. Er war ein Auftragskiller und kein Beschützer. Jemanden zu beschützen widersprach ihm, da er nicht glaubte dazu geeignet zu sein.
      "Warum fragst du nicht Matteo? Der sabbert deiner Tochter schon seit Jahren hinterher.", grummelte Killian, der inzwischen auf dem Ledersofa lag und in einen roten Apfel biss, welcher in der gläsernen Obstschale auf dem Tisch lag.
      "Erstens genau aus dem Grund, zweitens vertraue ich dir.", antwortete John ruhig, während er den jungen Mann genau beobachtete.
      "Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist alter Mann."
      Kaum hatte er diesen Satz ausgesprochen, regten sich die Affen hinter dem Boss direkt wieder. "Wie kannst du es wagen zu widersprechen?!", fauchte ihn Jim erneut an, woraufhin Killian gelangweilt seufzte.
      "Killian.", kam es lediglich in einem ruhigen Ton von dem Oberhaupt, eine Tonlage von der Killian genau wusste was sie bedeutete, weswegen er aufstand und an den Tisch heran trat.
      "Fein."
      Grinsend stand John Astolfo auf und tätschelte ihm das Haar. "Ich wusste ich kann mich auf dich verlassen."
      In diesem Augenblick trat auch schon der Star des heutigen Tages ein, welcher direkt für einen freudigen Blick bei John sorgte.
      "Natürlich. Anisa Schätzchen, komm zu mir.", bat er seine Tochter. Killian beobachtete die Szene schweigend, betrachtete das rothaarige Mädchen, welche wohl eindeutig nach ihrer Mutter kam, zumindest konnte er nicht sonderlich viel Ähnlichkeit zwischen den beiden feststellen.
      "Anisa, bislang hatte es ausgereicht Bodyguards vor deinem Haus zu postieren, die ein Auge auf dich haben. Allerdings stecken wir Momentan erneut in einer ernsten Angelegenheit mit sehr gefährlichen Männern. Du musst nichts genaueres darüber wissen, aber ich fühle mich nicht sicher dabei, dich weiterhin so oberflächlich bewachen zu lassen.", begann John dann, woraufhin Killian am liebsten erwiderte hätte, dass es wohl kaum oberflächlich war, wenn die Typen 24 Stunden vor ihrem Haus stehen um auf sie aufzupassen.
      "Darum gebe ich dir unseren besten Mann an die Seite. Er mag jung sein, genießt aber mein Vertrauen.", daraufhin deutete John Astolfo zu Killian.


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    • Mit einem erleichterten Lächeln folgte sie der Bitte ihres Vater und trat an seiner Seite. Mit einem freundlichen aber knappen Nicken begrüßte sie die breit gebauten Männer hinter ihrem Vater und wandte sich dann zu Killian, der vor dem Schreibtisch gelangweilt dastand. Den Dunkelhaarigen hatte sie nur wenige Male gesehen und begrüßte diesen auch nur aus reine Höflichkeit. Er war niemand, mit dem sie sich sonderlich oft unterhielt oder um schwere Wunden kümmern musste. Aber das sie hörte, das ihr Vater die Sicherheitsumstände radikal verändern wollte und diesen Kerl anheuerte um für ihre Sicherheit zu sorgen, das ging ihr gehörig gegen den Zeiger. "Wie bitte? Das ist doch nicht dein ernst!", kam es ihr schockiert über die Lippen. "Seit all den Jahren ist nie etwas vorgefallen und es wird auch weiterhin nichts passieren. Ich brauche keinen Bodyguard, ich bin immerhin erwachsen!".
      "Anisa, Schätzchen, bitte versteh mich und meine Sorgen um dich.", fuhr John seiner Tochter liebevoll ins Wort. So sehr er seine Tochter liebte, er hatte nur wenig Lust auf solch Diskussionen und sollte ihm diese Schönheit die Ohren abkauen, seine Meinung würde sich nicht ändern.
      Sie hasste es. Sie hasste es, wenn er seine Sorgen erwähnte und wenn er noch die Karte mit ihrer Mutter spielte, war es immer vorbei mit ihr gewesen. Sie hakte nie nach und es gab keine Widerrede mehr. Anisa litt ebenso unter dem Verlust ihrer Mutter und wenn sie ehrlich war, würde sie in dem Fall ihres Vaters ebenso handeln. Sie war das einzige, was ihr geblieben war. Nur leider wuchs in ihm die Einsicht nicht, das sie ebenfalls große Angst hatte, blieb er das Oberhaupt dieser Mafia. Die feurige Schönheit seufzte, blickte erst zu Killian und dann wieder zu ihrem Eigensinnigen Vater. Egal wie lange sie mit ihm diskutieren würde, es würde nichts helfen, das wusste sie bereits. "Nun gut.", seufzte sie. "Aber glaube mir, das ich dabei keine Freude haben werde.".
      Zufrieden nickte der ältere Herr und breitete die Arme aus. "Ich wusste doch, du würdest mich verstehen. Du wirst dich in guten Händen fühlen können, Killian wird dich beschützen, mein Juwel.".
      Anisa bereute es bereits an diesem Tag ein Fuß in die Villa gesetzt zu haben. Ein privater Schutz!? Das war vollkommen übertrieben und hielt diesen ganzen Aufwand nicht für nötig. "Und was wird er machen, wenn ich in der Universität bin? Oder zuhause? Soll er mir etwa folgen!?".
    • Killian beobachtete das Gespräch zwischen dem Oberhaupt der Familie, der für seine kalte und harte Ausstrahlung bekannt war (auch wenn er in Gegenwart seiner Tochter eher wirkte wie ein finsterer Teddybär, zumindest empfand Kill das so, behielt es aber für sich) und der feurigen Tochter, die ebenso stur war wie ihr Vater. Ah, da hatte er die Ähnlichkeit der beiden. Sie waren stur wie Esel. Killian wusste jetzt schon, dass ihm das Mädchen ordentliche Migräne bereiten würde. Glücklicherweise hatte er genug Alkohol im Haus und genug Zigaretten in der Jackentasche. Der Dunkelhaarige äußerte sich nicht zu der Unterhaltung der beiden, wartete ab und hoffte innerlich das der Sturkopf der schönen Rothaarigen ihn vielleicht vor dieser Aufgabe bewahren würde.
      Als ob.
      Als sie erwähnte, dass sie daran keine Freude haben würde, schaltete sich Killian das erste Mal bei dieser Unterhaltung mit ein.
      "Mir wird das genauso wenig Spaß machen wie dir.", murmelte er gelangweilt und blickte zu John als Anisa schon die nächste durchaus logische Frage stellte. "Ja, was soll ich deiner Meinung nach tun, alter Mann? Ich setzte mich garantiert nicht in den Unterricht, auch wenn mir eine Schuluniform sicherlich gut stehen würde."
      Ein amüsierter Blick von John Astolfo verriet, dass er der Aussage sogar zustimmte, es dann aber doch für sich behielt. "Genau das wirst du tun, Kill. Ich vertraue dir das wertvollste in meinem Leben an und erwarte von dir wie immer Perfektion. Du wirst mich nicht enttäuschen, das hast du nie."
      Mehr als ein Seufzen brachte Killian nicht über die Lippen, ehe er die Hand hob und den Ausgang des Raumes ansteuerte. "Jaja, ich warte draußen Prinzessin." Daraufhin war er verschwunden und lies somit den Vater und die Tochter in trauter nun familiärer Zweisamkeit. Wenn man die Wachhunde hinter John Astolfo mal außer Acht ließ.
      John schüttelte lachend den Kopf, als er dem jungen Mann nachsah und blickte zur seiner Tochter.
      "Er ist nicht ganz einfach, aber ehrlich und ich weiß das er dich mit seinem Leben schützen wird. Er genießt mein Vertrauen, vertraue du ihm also auch. Außerdem ... hat er genauso Feuer wie du, dass dürfte interessant werden."


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    • Das konnte noch Spaßig werden. Anisa hatte nur wenig Lust, wie ein Kind behandelt zu werden und von jemandem rund um die Uhr bewacht zu werden. Was machte er wenn sie schlief? Starrte er sie von der Bettkante aus an? Killians Worte ignorierte sie gekonnt und setzte auch schon zur nächsten Frage an. Die Antwort ihres Vater ließ sie jedoch alles andere als glücklich wirken. Sollte sie ihn auch noch bekochen und erlauben, bei ihr wohnen zu dürfen!? Das war absurd! Unglücklich über die Antworten ihres Vaters, blickte sie Stirnrunzelnd auf den geordneten Schreibtisch. Zum Glück hatte sie geduscht bevor sie in die Villa gefahren war, nicht das noch der Wunsch bestand, das Killian sie ebenfalls auch dort hin begleiten sollte. Diese Eskorte hat noch nicht angefangen und die Rothaarige war es bereits leid. So sehr sie sich auch anstrengte, mit diesem Leben ihres Vaters nichts zutun zu haben, er ruinierte es ihr mit allen Mitteln. Nun konnte sie nicht mehr normal in die Uni gehen, ohne das ihr dieser Typ hinterher dackelte. Gott, das würde noch heikel werden. Als Killian den Raum verließ, reagierte sie lediglich mit einem abwinken und wandte sich ihrem Vater zu. "Ich weiß das du dich sorgst, aber...", mehr konnte sie nicht sagen, denn John unterbrach ihren Satz bereits. Wie sollte sie einem Killer vertrauen!? Leider war auch ihr eigener Vater ein Mörder, aber es änderte nichts an der Tatsache, das er ihr Vater war! Er hatte sie groß gezogen, ihr die Windeln gewechselt und sie war der größte Schwachpunkt dieses mächtigen Mannes, das wusste sie. Seine Sorge konnte sie voll und ganz nachvollziehen, aber all diese Jahre war nichts vorgefallen, wieso also sollten sie nun ein Auge auf sie geworfen haben? Was hatte er schon wieder angestellt? "Ich komme an einem anderen Tag wieder.", antwortete sie seufzend. Weiter diskutieren brachte nichts. Wie sagt man so schön? Der Klügere gibt nach. Jetzt wollte sie einfach weg, raus aus dieser Villa und nachhause. Nur leider nicht allein. Gott, dieser Kerl sollte ihr wirklich folgen!? Verflucht nochmal! Brummend verließ sie den großen Raum, nachdem sie ihrem Vater einen Kuss auf die Wange schenkte und schloss zu Killian auf, den sie genervt entgegen blickte. Da wäre ihr sogar Matteo lieber gewesen. Zwar baggerte er sie jedes Mal aufs Neue an, aber mit ihm konnte sie sich unterhalten und sah deutlich freundlicher aus, als dieser Kerl hier. "Na das kann noch was werden.", seufzte sie und ging den Flur entlang.
    • Er würde es keine Flucht nennen, viel mehr einen taktischen Rückzug als er den Raum verlassen hatte. Was sollte er da drin auch schon machen? Der Alte würde nicht locker lassen, die Kleine wäre alles andere als begeistert und es interessierte fucking nochmal niemanden, wie er darüber dachte. Nun er hatte verdammt viele Privilegien, aber auf dieses hätte er eindeutig verzichten können. Als einer der Berater von John Astolfo an ihm vorbei lief, ein alter Kerl mit Schnauzbart und kleinen stechenden Augen, setzte dieser schon ein Grinsen auf, welches immer sein Gesicht zierte wenn er Kill sah. Und ebenfalls wie immer wenn Killian den Kerl sah, fuhr es ihm eiskalt den Rücken herunter. "Kill, wie schön dich zu sehen. Sicher das du nicht mal zu einer Untersuchung vorbei kommen willst?", schnurrte er ihm zu, woraufhin Killian wie jedes mal nur den Mittelfinger hob und mit einem "Schnauze perverser Sack." an ihm vorbei lief. Er wusste schon warum er ungern hier war. Es gab hier nur zwei Arten von Menschen, die einen die ihn hassten und die anderen die ihn in ihren Bettlaken sehen wollten. Das er hier sogar der jüngste war, abgesehen von den Laufburschen, welche aber keine so hohe Position bekleideten, interessierte hier auch niemanden. Nun das war ein Umstand den Killian sehr begrüßte. Nur weil er gerade mal 21 Jahre alt war, bedeutete es nicht das er deswegen nicht erfahren genug war. Er hatte die Villa verlassen und sich draußen auf die hohen Stufen gesetzt um sich dort eine Zigarette anzuzünden und auf die rothaarige Prinzessin von Astolfo zu warten. Diese sah mindestens genauso begeistert aus wie er, als sie aus dem großen Haus heraus schritt und ihn anstarrte, als wäre er der Schuldige, der die Titanic hatte sinken lassen.
      "Schau mich nicht so an, als wäre das auf meinen Wunsch passiert.", murmelte er und zog an seiner Zigarette, ehe er sich von den Treppen erhob und an ihre Seite schritt. "Fahr mit dem Wagen vor, ich werde dir folgen."


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    • Anisa konnte gar nicht beschreiben, wie wenig Lust sie auf diesen Unsinn hatte. Ein Bodyguard... Sie konnte es sich gar nicht oft genug in Gedanken wieder rufen, es klang einfach so schwachsinnig. Selbst wenn sie darum bitten würde, die Handhabung einer Waffe kennen zu lernen, würde ihr Vater ihr jemanden anschaffen, der ihr wie ein Hund nachlief. Seufzend folgte sie den langen Flur entlang, bis sie am Ausgang angekommen war. Bevor sie das Gebäude verlassen konnte, lief ihr Matteo auch schon wieder über den Weg, der ihr mit einem Grinsen entgegen lief. "Schöne Frau, so schnell verlässt du uns schon wieder? Ich wollte gerade nach dir sehen.".
      "Tut mir leid, aber ich muss leider schon gehen.", sagte sie mit einem höflichen Lächeln.
      "Wann kann ich dich nur endlich dazu überreden, mit mir auszugehen?", sagte der Braunhaarige amüsiert, meinte seine Worte dennoch ernst, woraufhin Anisa ihr Lachen nicht zurückhalten konnte.
      "Oh Matteo, sieh dich nur um. Solange du dich in einer solchen Branche herumtreibst, werden deine Worte weiterhin ein Traum bleiben.". Matteo war attraktiv, gut gebaut und doch sehr charmant, aber einen Mann, der mit der Mafia zutun hatte, so jemanden wollte sie nicht an ihrer Seite. So sehr Anisa Matteo körperlich anziehend fand, dem konnte sie sich auch gern widersetzen, das war nun wirklich nichts für die vernünftige Studentin.
      "Deine Worte Schmerzen.", sagte Matteo der Rothaarigen nach, die bereits aus der Tür verschwunden war, die man ihr geöffnet hatte. Als sie Killian entgegen lief, fiel ihre Laune schnell wieder in den Keller, den hatte sie fast schon vergessen... "Du solltest aufhören zu rauchen, es schadet dir.", war das einzige was sie sagte, als sie an ihm vorbei ging und den Knopf an ihrem Autoschlüssel betätigte, damit sich die Fahrertür öffnete. Wenigstens hatte sie ihr Auto, mit dem sie in rasender Geschwindigkeit die Gedanken wieder frei bekommen würde. Für diese Fahrt zumindest. Elegant wie sie war, stieg sie in das Auto ein und ließ den Motor brummen. Es dauerte nicht lange, bis sie vom Hof gefahren, zur Straße gefahren war und beschleunigte. Die Beschleunigung drückte die Rothaarige in ihre Ledersitze, nahm jede Kurve sauber, überholte und scherte wieder ein und wurde erst wieder langsamer, als sie der Stadt wieder näher kamen und bald auch schon in ihre Straße einbog. Keine Sekunde hatte sie in den Rückspiegel gesehen um sich zu erkundigen, ob ihr neues Hündchen mithalten konnte. Wenn sie in diesem Auto saß gab es nur sie, die Straßen und die Bäume die an ihr vorbei sausten. Gekonnt parkte sie in ihre Garage ein und stieg aus um das Tor zu schließen um dann Ausschau nach Killian zu halten, der ihr wohl oder übel folgen musste.
    • "Und du glaubst das ist noch von Bedeutung, wenn man so eine Arbeit ausführt?", hakte Killian fast schon amüsiert nach, als die Rothaarige ihn auf seine Rauchgewohnheiten ansprach. Im ernst, die Tochter des Mafiaoberhauptes war so ein langweiliges Ding? Bei aller Liebe, das konnte sich der attraktive Dunkelhaarige nicht vorstellen. Sie musste irgendetwas verstecken. So brav und langweilig konnte sie nicht sein. Oder aber sie ließ ihre versteckte Seite in Form von aufreizender Kleidung und Sportwagen aus, was auch immer es war, es interessierte ihn ohnehin nicht. Er würde auf sie aufpassen, sich in der Uni langweilen, während sie die brave, langweilige Vorzeigestudentin spielte und er Boss wäre zufrieden. Er hatte ihm sein Leben zu verdanken und Killian beglich stets seine Schulden. Oh Gott, jetzt klang er wie ein Lanister aus Game of Thrones. Jedenfalls wollte sich Kill nicht weiter mit dem Schwachsinn befassen, stand auf und schnippte seine Zigarette weg, ehe er sich auf sein Motorrad schwang und der hübschen Nervensäge folgte. Nun wenigstens wusste sie wo ihr Gaspedal war, das war ein guter Anfang. Wenn sie allerdings vor hatte ihn abzulenken, würde sie das verglich versuchen. Killian konnte sich gut vorstellen, dass es dem perfekten Bild von Anisa überhaupt nicht in den Kram passte, dass ihr nun ein Bodyguard folgte und das konnte er ihr nicht einmal verübeln. Ihm passte das ebenfalls nicht. Er hatte heute noch einen Auftrag, was sollte er da mit ihr bitte anstellen? Normalerweise wartete nach einem Auftrag dann noch guter Sex und eine Flasche Alkohol auf ihn, dass konnte er sich im Moment auch in die gestylten Haare schmieren - großartig. Nun er würde sich seinen Lifestyle von der Prinzessin nicht nehmen lassen, musste das aber irgendwie managen. Als sie an dem mehrstöckigen Haus ankamen, welches Anisa bewohnte, hatte sich Killian mit einer scharfen Kurve in einen der Parkplätze eingereiht, sich das Helm vom Kopf genommen und sein Haar durchgeschüttelt, ehe er zu ihr blickte, als sie aus der Garage kam. Gelangweilt stieg er von seinem Bike und lief ihr entgegen.


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    • Eigentlich hatte Anisa sich vorgenommen noch etwas zu lernen, gemütlich einen Film mit etwas Popcorn anzusehen und dann schon in ihr Bett zu fallen, ehe es wieder zu spät werden würde. Aber mit diesem Kerl an ihrer Seite konnte sie sich das sowas von abschminken, er würde noch ihren gesamten Tagesablauf ruinieren. Und was passierte, wenn sie eine Verabredung hatte? Sollte er ihr dort ebenfalls folgen!? Das war doch alles zum Haare raufen. "Wie soll ich sagen? Willkommen zuhause?", scherzte die Rothaarige genervt und holte ihren Hausschlüssel hervor um die Tür aufzusperren und leider nicht nur sie, sondern auch Killian hinein zulassen. Auf dieses ganze Theater hatte Anisa nur wenig Lust, nein, überhaupt keine Lust! Sie konnte sich mit dem Gedanken noch immer nicht anfreunden, jemand fremdes, einen Mörder in ihr Privatleben zu lassen und sollte sie nun auch noch mit ihm hausen? Immer wieder kam es ihr in Gedanken, wie eine einzelne Person auf sie Acht geben sollte. Ihre Wachhunde bewegten sich nicht von ihren Posten, aber ihr Neuzugang brauchte ebenfalls Schlaf und würde es nun doch jemand schaffen, in ihr Schlafzimmer einzudringen, während sie und ihr Leibwächter schliefen, wäre es doch ohnehin zu Ende mit ihr. Das sie sich nun schon solch Gedanken machen musste... Eine Katastrophe!
      Als sie dann ihre prachtvolle Wohnung erreichten war aus dem Flur bereits die gigantische Fensterwand zu sehen, von der man einen wundervollen Ausblick hinunter in die Stadt hatte. Ob Killian ihre moderne Einrichtung nun zu kritisieren hatte, war ihr völlig egal. Er war hier nur Gast - obwohl sie nicht einmal das wollte - und das auf eine unbestimmte Zeit. "Es ist mir völlig egal ob du nun mein neuer Wachhund bist oder nicht. Wenn du verschwinden willst, dann mach das, hier wird nichts passieren. Die anderen sind noch immer um das Haus postiert, das ist Sicherheit genug.", sagte Anisa während sie ihre hohen Schuhe auszog. "Ich werde meinem Vater schon nicht sagen, das du nicht hier gewesen bist.".
    • "Zu gütig.", antwortete er ihr sarkastisch auf die Willkommensbegrüßung und ging ohne große Umschweife in die Wohnung hinein. "Nett.", stellte er sachlich fest und sah sich ein wenig um. Die Räume waren groß und hell beleuchtet, durch die großen Fenster kam viel Licht in die Zimmer. Alles in allem hatte das Mädchen einen guten Geschmack, auch wenn es fast etwas zu schlicht für Venedig war, wo man gerne den Prunk selbst in die Möbel steckte. Mit Prunk und Glamour hatte Killian allerdings noch nie viel am Hut gehabt, aus so einer Welt stammte er nicht, auch wenn er in seinem Anzug eine verdammt gute Figur machte. Natürlich war das ´Angebot´wenn man das so nennen konnte, welches ihm die feurige Schönheit eröffnete durchaus einladend und Kill hatte mehr als große Lust jetzt einfach abzuhauen. Allerdings hatten die Wände Ohren und alles was passieren würde, würde früher oder später bei John Astolfo landen. Das Mädchen konnte doch nicht glauben, ihr Vater würde das nicht mitbekommen. Daher sparte er sich eine Antwort darauf und deutete zu dem riesigen Balkon, da diesen gerne betreten würde, was er danach auch tat. Während er sich eine Zigarette ansteckte, wählte er die Nummer des Oberhauptes persönlich, dessen Nummer er bekommen hatte ohne dämliche Umwege über seine Sekretäre zu machen. Noch so ein Privileg für das ihn viele verfluchten. "Ey alter Mann, wie stellst du dir das eigentlich vor? Soll ich jetzt Non Stop bei deiner Kleinen rum hängen? Was ist mit dem Auftrag?" hakte Killian nach, während er sich an das Geländer lehnte und die Stadt überblickte. Zugegeben hatte Anisa da einen verdammt geilen Ausblick. Er konnte von hier ganz leicht die Lagune erkennen, durch welche die kleinen typisch venezianischen Gondeln herum fuhren. Natürlich sah das von dieser Höhe alles eher klein aus, aber dafür überblickte man diese wunderschöne Stadt so gut, dass Killian sich vornahm davon ein Foto zu machen. Gerade als er an seiner Zigarette zog, hätte er sich fast an dem Rauch verschluckt, als er die Worte seines Bosses vernahm. "Du willst mich wohl verarschen! Der Typ wird es versauen und elend abkratzen. Tsss, ja ...ja verdammt, ich hab´s kapiert.", genervt legte er auf, ehe er in das Zimmer zu Anisa blickte. "Du wirst mich offenbar so schnell nicht los und glaube mir, keiner bedauert diesen Umstand mehr als ich. Allerdings hat Daddy wohl entschieden meinen heutigen Job an eine Flachpfeife zu vergeben und ich soll dir ausrichten ´Schätzchen, ich bekomme sehr wohl mit was hier passiert und es ist garantiert nicht Sicherheit genug´ Zitat Ende.", gab er das Telefonat der Tochter von John wieder.


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    • Das nun ein Mörder ihre Wohnung betritt, passte der Rothaarigen Schönheit so gar. Genervt blickte sie dem Dunkelhaarigen nach, starrte auf seinen Rücken und verfluchte ihn gedanklich. Womit hatte sie das nur verdient!? Seufzend zog sie ihre Schuhe aus und verstaute sie ordentlich, in eines der Fächer, unter dem Schuhschrank. Und die Party die in einigen Tagen steigen würde? Die konnte sie sich wohl in die Haare schmieren! Den Kerl konnte sie doch nicht mitnehmen! Gut, sein äußerliches war durchaus schön anzusehen und das noch auf einem Motorrad? Würde sein Charakter Anisa nicht so anwidern, ebenso wie seine Arbeit, dann würde sie förmlich dahinschmelzen. Aber das war eine Zumutung! Genervt ging sie in Richtung Arbeitszimmer, um ihr Handy, das am Ladekabel steckte, zu holen und wie schon erwartet, blinkte es bereits grün. Ein Lächeln zierte ihre Lippen, als sie sah, von wem sie eine Nachricht erhalten hatte. Jadon, ein gutaussehender junger Mann aus dem selben Uni Kurs und war seinem Charme völlig ausgeliefert. Von so einem Mann konnte eine Frau nur träumen, obwohl Anisa sich selbst gestehen musste, das das zwischen ihnen noch nichts festes geworden war. Die ein oder andere wilde Nacht hatte es bereits gegeben und sie dachte auch gern daran zurück, wobei ihr bei diesen Gedanken wieder ganz heiß wurde, aber irgendetwas hatte er, das die schöne Frau in ihren Entscheidungen zögern ließ. Mit ihrem Handy zwischen ihren schmalen Fingern, kehrte sie in das große Wohnzimmer zurück und setzte sich auf die gemütliche, graue Stoffcouch, die U-förmig fast das ganze Zimmer einnahm, wäre da nicht noch der Couchtisch und dieser gigantische Fernseher gegenüber. Eine reine Spielinsel wie Anisa empfand! So langweilig wie ihr Leben auch schien, umso feuriger war ihr Liebesleben. Bevor sie dem attraktiven Mann antworten konnte, der sich nach dem heutigen Abend erkundigte, unterbrach auch schon Killian ihre heißen Gedanken. Wie hatte sie den nur vergessen können!? Fluchend erhob sie sich und steuerte die Küche an. Alkohol, das was sie brauchte war Alkohol! Sonst würde sie diese Umstände nicht aushalten, zumindest jetzt nicht. "Was denkt er sich nur dabei! Sollst du hier etwa bei mir wohnen!? Am besten ich teile noch mein Bett mit dir und unter der Dusche solltest du bloß nicht fehlen!", schimpfte Anisa vor sich hin, während sie wie wild mit ihren Händen fuchtelte um darauf, ein Glas und eine teure Flasche Whiskey aus einem der schwarzen Hängevitrinen hervorzuholen und sich etwas einzuschenken. Das gefiel ihr nicht. Überhaupt nicht! Wieso konnte sie kein normales Leben führen verdammt! Wut geladen griff sie nach dem Glas und kippte sich den Schluck schnell hinunter. Die Flüssigkeit brannte ihre Speiseröhre hinunter und das einzige was sie sagen konnte war: "Du etwa auch?", und zeigte auf die halbleere Flasche.
    • Schimpfen konnte die kleine wie ein Rohrspatz, allerdings war das fast schon niedlich. Für jemanden wie Killian bei dem Fluchen zum guten Ton gehörte, war das fast schon eine putzige Ausdrucksweise. Killian wurde von der Mafia aufgezogen, lernte mit 9 Jahren den Umgang mit einer Waffe und hatte bereits mit 8 seinen Vater auf dem Gewissen. Das war kein Weg den er einschlagen wollte, aber das Leben hatte nie etwas anderes für ihn vorgesehen. Er kam aus einem kaputten Elternhaus, geriet an gefährliche Leute und wurde selbst gefährlich. Inzwischen konnte er aber nicht leugnen, dass er ein gutes Leben führte. Die Privilegien die er bei John Astolfo hatte, brachte ihm zwar viel Hass aber auch einiges an Luxus ein. Er verdiente soviel Kohle, dass er es immer noch nicht ganz glauben konnte und er konnte tun und lassen was er wollte. Nun ja, er konnte fast alles tun was er wollte. Mit amüsierten Blick beobachtete er Anisa, welche mit ihrem Handy herumwedelte und über die komplette Situation schimpfte, ehe sie schon zum Alkohol griff. Nun irgendetwas von ihrem Vater musste sie ja haben. Mit einem Grinsen zog er an seiner Zigarette, lehnte sich an das Geländer des Balkons und beobachtete sie. Es kam ein wenig überraschend, als sie ihm ebenfalls etwas zu Trinken anbot. "Zu gutem Whisky sage ich nie nein.", antwortete er und griff nach der Flasche, woraus er direkt einen Schluck nahm. Das vertraute Gefühl vom Brennen im Hals kannte er nur zu gut und es weckte immer wieder Erinnerungen. Sein Blick wanderte auf das Etikett der Flasche. "Der Whisky ist von dem Alten oder? Das war das Erste was ich bei der Organisation zu Trinken bekommen hatte. Ich hab dem Alten Sack daraufhin direkt auf die Schuhe gekotzt." erinnerte er sich amüsiert und reichte Anisa die Flasche zurück. Er hatte seine Zigarette ausgedrückt und sich auf das graue Sofa geworfen, während er seinen Blick weiter durch das große Wohnzimmer gleiten ließ.


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    • Selbst der Alkohol ließ vermutlich nichts erträglicher werden, denn dieser attraktive Mörder auf ihrem Balkon, grinste sie amüsiert an. Gott, wie sie ihn jetzt schon hasste. Genervt bot sie auch ihrem Gast, von dem sie nicht wollte, das er ihr Gast war, etwas zu trinken an. Killian ließ sich dieses Angebot nicht entgehen und griff sofort nach der ganzen Flasche, weshalb Anisa in ihrer Bewegung stehen blieb, um ihm ebenfalls ein Glas aus der Vitrine zu holen. Bei seinem Kommentar jedoch, konnte sie sich nicht zurückhalten und brach in lautem Gelächter aus. Anisa konnte sich nur zu gut dieses Gesicht dabei vorstellen, als der Braunhaarige ihm auf die Schuhe gebrochen hatte. "Oh, das hätte ich viel zu gern gesehen. Nach heute geschieht ihm das zumindest Recht!", scherzte die Rothaarige. Sie liebte ihren Vater, abgesehen von dem gefährlichen Job, den er ausübte, aber dieser Gedanke, als es jemand wagte, seine teuren Lederschuhe zu bespucken, war viel zu göttlich. Traurig nur das sie überrascht war, das ihr Vater Killian am Leben gelassen hatte. Seufzend nahm sie die Flasche entgegen und schenkte sich noch etwas ein, ehe sie in Richtung Couch steuerte. "Dann wird das wohl dein neues Bett sein, wenn du nicht von mir weichen sollst. Oder ist es dir gestattet, wenigstens in der Nacht zu verschwinden?", sagte sie, nachdem sie sich ebenfalls gesetzt hatte und dann aber schon die Türklingel ertönte. Anisa hatte niemanden erwartet und war deutlich verwundert über dieses Klingeln. Stirnrunzelnd stellte sie ihr Glas auf dem gläsernen Couchtisch ab und ging Richtung Tür. Ihr Vater meldete sich, bevor er bei ihr vorbeischneite und sonst wusste niemand, wo sie wohnte. Bis auf... Jadon, den sie auf dem kleinen Bildschirm, der neben der Türe hing, erkennen konnte. Verflucht! Sie hatte ihm keine Antwort gegeben! Nervös biss sie sich auf die Unterlippe und wusste nicht, ob sie ihm die Tür öffnen oder geschlossen lassen sollte. Anisa spürte das Handy in ihrer Hand vibrieren und blickte auf den Bildschirm. 'Ich weiß das du Zuhause bist, meine feurige Schönheit.', war die Nachricht, die Anisa nur schweren Herzens ignorierte.
    • Als er einen kräftigen Schluck direkt aus der edlen Flasche genommen hatte, während er seine Beine überkreuzt auf dem Sofa postiert hatte, schien er wohl mit seinem Schwenk aus seiner Kindheit wenigstens für etwas Auflockerung gesorgt zu haben. Das laute Lachen und die Tatsache, dass man sie mit so etwas amüsieren konnte war schon mal etwas an dem er arbeiten konnte. Hätte die Kleine keinen Sinn für Humor gehabt, hätten die beiden sich noch mehr gehasst als ohnehin schon. Nun gut, er hasste sie nicht, dazu müsste er sie kennen und außer ein paar flüchtigen Begegnungen, hatten die beiden nie groß etwas am Hut miteinander gehabt. Er erinnerte sich aber vage an das kleine Mädchen mit den feuerroten Zöpfen, welche immer auf den Rücken der Anzugtypen geritten ist, als sie noch klein war, während er im Garten stand und mit einer Pistole das schießen üben musste. "Der Alte ist selbst schuld, wenn er einem 9 jährigen zum Trinken nötigt. Die Armanischuhe waren jedenfalls im Arsch.", grinste Kill amüsiert. Als sie sich neben ihn setzte und davon sprach, dass das bequeme Sofa offenbar sein Schlafplatz war, wollte er gerade etwas erwidern, da klingelte es an der Tür. Anisa schien selbst irritiert über den plötzlichen Besuch zu sein, was in Killian eine gewisse Vorsicht auslöste und er ihr an die Tür folgte. Man konnte nie wissen, wer dahinter stand und wer nicht. Es könnte ein Typ sein, der ihr die Bibel aufquatschen wollte oder ein Feind, der sie mit irgendeiner neumodischen Waffe ins Jenseits katapultieren wollte. Als Kill allerdings die grinsende Visage auf dem Bildschirm erkannte und über ihre Schulter auf das Handy blickte, hob er nur skeptisch eine Augenbraue. "Auf solche Kerle stehst du?", hakte er nach und wandte sich von der Tür wieder ab um seinen Weg zum Sofa und dem guten Alkohol zu finden. "Ich hoffe er hat wenigstens Pizza oder so mitgebracht, wie es sich für einen anständigen Besucher gehört."


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    • Das Killian ihr bereits schon wie ein Wachhund an die Tür folgte, ließ die Wut in ihr aufkochen. Musste er das direkt so ernst nehmen? Verflucht, all die Jahre war nie etwas passiert! Als sie dann die Nachricht auf ihrem Handy öffnete und mit dem Gedanken spielte, ob sie ihn nun hinauf lassen sollte oder nicht, ließ ein unnötiger Kommentar ihres Wachhundes nicht lange auf sich warten. "Na deine komischen Weiber will ich gar nicht erst sehen.", antwortete sie scharf und blickte wieder auf den Bildschirm zurück, ehe sie auf dem Absatz kehrt machte und auf eine Antwort ansetzen wollte. "Einen anständigen Besucher? Wo ist denn deine Beteiligung für diesen Einzug, hm!?", zischte sie zu dem Dunkelhaarigen rüber und setzte nur langsam einen Fuß vor den anderen, als sie auf ihrem Display tippte. 'Tut mir leid Jadon, aber mir geht es nicht sonderlich gut.', antwortete sie ihrem Verehrer und setzte sich enttäuscht auf die Couch zurück. Sogar ihr Liebesleben brachte dieser Kerl nur durch seine Anwesenheit völlig durcheinander. Wie sollte sie nur jemals wieder ausgehen können!? Der wich sicherlich nicht von ihrer Seite. 'Oh Anisa, lässt du mich hier unten wirklich stehen? Ich bin mir Sicher, das ich dich gesund pflegen kann ;-)', eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten und Anisa verschluckte sich bei dieser Nachricht, als sie einen Schluck von ihrem Whiskey nehmen wollte. Gott, das brannte! Ungläubig starrte sie auf ihr Handy. Ja, einige Nächte hatten sie schon Mal mit einander verbracht, aber solch Nachrichten hatte sie noch nie von dem attraktiven Mann erhalten! Es war nicht so, das es die Rothaarige nicht reizen würde, ganz im Gegenteil, aber das war deutlich ungewohnt. "Wieso kann er nicht einfach verschwinden...", seufzte die Rothaarige, mehr zu sich selbst, als das sie Killian berichten wollte, das ihr unerwarteter Besuch darauf bestand, hinauf zu kommen.
    • Er konnte es gar nicht vermeiden, dass ihn die gereizte Art und die patzigen Antworten der Mafiaprinzessin gefielen. Es amüsierte ihn königlich, außerdem war sie ganz putzig, wenn sie sich so aufregte. Hey, man sollte ihm das doch gönnen, immerhin musste er auf sie aufpassen. Etwas Spaß war da doch nicht zu viel verlangt. In den Augen des attraktiven Auftragskillers, hatte er sich das eindeutig verdient. "Ich hatte auch nicht geplant sie dir vorzustellen.", antwortete er belustigt und nahm noch einen Schluck von dem teuren Whisky. Nun Alkoholgeschmack hatte sie ja, das musste er ihr zugestehen. "Meine Beteiligung? Mhh, mal überlegen ... ich passe auf, dass dir niemand dein hübsches Gesicht verschandelt. Gib nicht mir die Schuld, sondern beschwere dich bei Daddy. Ich mache hier nur meinen Job.", entgegnete er ihr ruhig auf die patzige Antwort, während sie sich auf das Sofa setzte und offenbar verzweifelt versuchte den Typen vor der Tür wieder los zu werden. Er konnte es sich nicht nehmen lassen, ihr das Handy aus der Hand zu nehmen und die Nachricht zu lesen, während er sich dabei am liebsten übergeben hätte. "Mal im Ernst, das zieht bei dir? Dieses Standardgeschleime, dass er bei jeder bringt um sie zu nageln? Wen du willst das er verschwindet, kann ich auch einfach die Tür öffnen. Er macht dabei sicherlich ein ganz witziges Gesicht.", scherzte er und drückte ihr das Handy in die Hand. Als er dann allerdings ihren Blick sah, winkte er nur ab. "Das war ein Scherz, von mir aus kannst du vögeln mit wem du willst. Er soll das nächste Mal aber was zu futtern mitbringen, das gehört sich so.", schnurrte er mit einem ziemlich anziehenden Grinsen, ehe er ihr die Whiskyflasche reichte. "Auf unser fucking zusammen sitzen, wegen deinem Alten?"


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    • "Ich glaube, darauf hätte ich ohnehin verzichtet, Kleiner.". Anisa musste ihre Gedanken damit, nur für einen Moment, verschwenden, das Killian vermutlich mit einer der Schnallen aus dem selben Umkreis etwas am laufen hatte. Zum Kotzen, wie es die schöne Rothaarige empfand. Wie konnte man seine Zeit nur mit jemandem verschwenden, dem im nächsten Moment vielleicht schon der Schädel weggepustet werden könnte. Und Liebe? Das kannte der Dunkelhaarige vermutlich nicht. Wie auch? Wer in so jungen Jahren schon dazu gezwungen war, eine Pistole führen zu müssen, war in ihren Augen Abschaum. Genau genommen war es nicht Killian den sie im Moment verachtete, sondern ihren Vater, das er ein Kind dazu zwang, zu töten! "Oh glaub mir, dieses hübsche Gesicht wird auch noch in hundert Jahren noch so wundervoll aussehen.", antwortete die Rothaarige und zeigte mit ihrem langen Zeigefinger auf ihr Gesicht. Die Rothaarige war ihrer Schönheit durchaus bewusst und wusste ebenso gut, dieses schöne Gesicht und ihre verführerische Kurven einzusetzen. Das Killian es jedoch wagte, ihr das Handy zu entwenden, ließ sie wütend schnauben, "Gib es mir wieder, Idiot!". Genervt tippte sie dann erneut auf ihrem Bildschirm, als Killian ihr das schwarze Handy wieder zurück gab. 'Sorry.', war das einzige was sie noch antwortete, ehe sie das Handy in die Ecke der Couch warf. "Glaub mir.", begann Anisa ihren Satz frech grinsend. "Es ist etwas ganz anderes, das ihn so anziehend wirken lässt. Vielleicht zeigt er dir das ebenso? Du hast es doch so nötig, oder nicht?", neckte Anisa ihren neuen Bodyguard und griff nach ihrem Glas und erhob es. "Darauf stoß ich ganz sicher nicht an, aber wie du schon sagtest: Zu gutem Whiskey sage ich nie Nein.", grinste sie und schüttete die restlichen Schlücke hinunter.

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    • "Kleiner?", hakte er zugegeben ziemlich perplex nach. "Kein Wunder das du eine Brille trägst, ich bin größer als du." Anisa ist ein wirklich sehr seltsames Mädchen, das war schon mal amtlich. Er wusste noch nicht genau was er von der Rothaarigen halten sollte. Klar sie war ziemlich hübsch, aber etwas stimmte nicht mit ihr. Entweder verbarg sie irgendetwas und zeigte nicht ihren vollen Charakter oder sie passte eindeutig nicht in diese Welt, konnte sich aber auch nicht ganz von ihr lösen. Es gab einige Komponenten an ihr, die nach der Welt des Untergrunds schreien, gegen die sie sich aber mit Händen und Higheels wehrte. Der Schwenk aus seiner Kindheit jedenfalls schien ihr nicht zu gefallen, so wie sie das Gesicht verzog. Was sie wohl über ihn dachte? Aaah, die alte Leier wahrscheinlich. Ieeh ein Mörder, Abschaum der Gesellschaft und vieles weitere. Er war solche Beleidigungen von klein auf gewohnt und langsam aber sicher immun dagegen, was blieb ihm auch anderes übrig. Allerdings bewegte sich auch ihr geliebter Vater in diesen Kreisen, besser noch, er gab die Befehle zu all diesen Taten und dennoch schien sie ihn zu lieben - interessant. Als Anisa auf ihr Gesicht zu sprechen kam, welches noch 100 Jahre so aussehen würde, ließ ihn amüsiert grinsen. "Ach willst du dich einbalsamieren lassen wie eine Mumie?" Als er ihr das Handy aus der Hand geklaut hatte, ein geübter Griff versteht sich, hatte sie reagiert wie erwartet. Es war fast niedlich, wie sie sich ärgerte und er musste erneut an das kleine Mädchen mit den Zöpfen denken, welches er so oft im Garten beobachtet hatte. Erstaunlich das er sich daran noch so gut erinnerte. "Wenn du damit andeuten willst, dass ich auf Männer stehe, so kann ich dir antworten das mir das so ziemlich egal ist. Es ist mir egal ob ich mit einer Mann oder einer Frau mein Bett teile. Allerdings kann ich dich beruhigen, ich stehe nicht auf Blond.", antwortete Kill ziemlich gelassen, während sie sich beide den Whisky teilten und er auf ihre nächsten Worte hin fast schon lachen musste. Als dann plötzlich sein Handy vibrierte, griff er in die Hosentasche seines Anzugs und linste auf den Bildschirm.
      ´Tut mir Leid Kill, wir haben Alissa gefunden. Sie wurde erstochen.´

      Schon wieder war eines der Mädchen gestorben, mit denen er gerade Mal eine Nacht verbracht hatte. Langsam bestärkte sich das Gefühl in ihm, dass er von irgendjemanden gestalkt wurde und dieser jemand hatte es auf seine Liebschaften abgesehen.


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    • Mit einem amüsierten Grinsen nickte Anisa nur. "Ja, Kleiner. So weit ich mich richtig erinnere, bist du jünger als ich. Und meine Brille trage ich nur, weil sie so gut an mir aussieht, ich kann wunderbar sehen.". Anisa war keines Falls arrogant, aber sie konnte Killian einfach nicht das letzte Wort überlassen. Aber es stimmte, Anisa hatte keinerlei Probleme mit ihren Augen und die Brille besaß lediglich Fensterglas. Es handelte sich bei dieser Brille also wirklich nur um ein Accessoire und wie Anisa empfand, konnte es in einigen Spielchen ebenso gut eingebaut werden. Welcher Kerl konnte einem unschuldigen Schulmädchen schon Nein sagen? Und ob Killian nun wirklich glaubte, das sie hochnäsig wäre, war ihr vollkommen egal, sollte er doch glauben was er wollte. Über seine aufkommende Antwort, als sie ihm erklärte, das ihr Gesicht auch in hundert Jahren noch so wunderschön aussehen würde, konnte sie nur lachen. "Mal sehen. Das werde ich entscheiden, wenn es soweit sein wird.", antwortete sie Schulterzuckend. Und im nächsten Moment hatte Killian ihr das Handy auch schon entwendet, woraufhin sie auf der Couch herumkrabbelte um es sich wieder zu holen. Das war hier doch fast schon so ein Kleine Schwester, großer Bruder Ding, oder? "Ach wirklich?", lächelte die Rothaarige und tippte ihre letzte Nachricht, ehe sie das Handy an das andere Ende der Couch warf. Jadon müsste heute ohne sie auskommen, immerhin hatte er zwei gesunde Hände und so leicht würde sie es diesem blonden attraktiven Kerl auch nicht machen. "Na wie gut das Geschmäcker verschieden sind, was? Bei so viel Wechsel hätte ich noch angst auf Krankheiten.", sagte sie und zeigte auf seinen Schritt. "Schon mal untersuchen lassen?", fragte sie trocken.
      Anisa reagierte mit seiner kurzen Abwesenheit, als er auf sein Handy blickte, mit einem weiteren Schluck nach ihrem Whiskey. "Am Ende der Woche steigt eine inoffizielle Party an meiner Uni.", berichtete sie dem Dunkelhaarigen. "Ich gehe davon aus, das du mich begleiten wirst? Oder bekomme ich jemals einen freien Tag vor dir?".