Der Weg aus der Unterdrückung (Wizzy & Uki)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Der Weg aus der Unterdrückung (Wizzy & Uki)



      @TheWizard

      Ganz sicher war Natsuki schon ein kleines Bisschen aufgeregt, weil sie heute einen neuen Leibwächter bekommen sollte, doch was jetzt in diesem Augenblick viel interessanter und wichtiger für die junge Prinzessin war, war etwas ganz Anderes.
      Da sie wie in einem goldenen Käfig aufgewachsen war hatte sie weder Kontakt zu Gleichalterigen gehabt, noch jemals auch nur ihren Verlobten gesehen. Dank der Gerüchteküche in dem Palast, und diese war bei Weitem nicht ohne, hatte sie erfahren, dass er heute zu ihrem Vater kommen würde für irgendeine geschäftliche Besprechung. Sicher nur wie viel sie Wert war. Diese Frage stellte sie sich immer wieder, denn Natsuki wusste zu gut, dass mit ihrer Hochzeit nur einige politische Sachen gesichert werden sollten. Doch wie dem auch war: Sie wollte den Mann zumindest einmal vorher sehen.
      Ihr neuer Leibwächter würde eh sicher nur wieder so ein alter Knochen sein wie alle anderen vor ihm. Den Letzten hatte sie gemocht, doch da dieser so einige politische Ansichten offen ausgesprochen hatte wurde er „ersetzt“. Noch etwas, dass Natsuki hasste. Hier durfte keiner mehr frei seine Meinung sagen, denn immerhin hatte man Angst vor Caruna, denn diese hatten eindeutig einen Größenvorteil. Wenn sie ihrem Vater nur hätte auf den Thron folgen dürfen oder etwas in der Art, doch so würde irgendwann alles Caruna gehören und Amanati sicher auch zu einer Provinz verkommen. Allein der Gedanke ließ sie kochen vor Wut und so wollte sie ausspionieren wie der Mann war, der bald über ihrer aller Schicksal entscheiden sollte.
      Sie wusste, dass man die Deckenverkleidung hochschieben konnte und dann über die Dachbalken in ein anderes Zimmer gelangen. Schon oft hatte sie diesen Weg genommen und leider war sie auch schon fast genauso oft erwischt worden. Dies war auch einer der Gründe wieso sie keinen Stuhl oder der Gleichen mehr im Zimmer hatte. Gleich nachdem sie ihr Frühstück zu sich genommen hatte, hatte die Rosahaarige mit der Suche nach Möglichkeiten begonnen und bald schon nur noch einen Weg gesehen. Nun war er langsam angewachsen, der Turm aus ihren Lehrbüchern, denen sie sich hatte widmen sollen. „Irgendwie mache ich es doch auch…“, murmelte sie und versuchte nun, da er hoch genug schien, diesen zu erklimmen. Leichter gesagt als getan, denn auch wenn sie ihn unten extra breiter gebaut hatte, so war es immer noch eine wackelige Angelegenheit und sie hoffte nur, dass keiner sie stören würde.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • John wurde nun durch den Palast geführt und er merkte das viele Augen sich zu Ihm umwandten. Er selbst sah mir Ruhigem Blick zurück. Er sagte nichts da er versuchen wollte so wenig wie möglich aufzufallen. Er hatte nur sein Ziel vor Augen. Den Tod dieser Prinzessin die Wahrscheinlich sein Reich dem Erdboden gleich machen würde sobald Sie geheiratet hatte. John erinnerte sich wie schwer es gewesen war sich als Ihr Leibwächter einzuschleusen. Er hatte über Monate sich in das Landes innere geschleicht und so nach viel mühe das Vertrauen der Leute im Hofstatt erhalten. Diesen Vertrauen reichte zwar nur so weit das er bei einem Wettkampf mitwirken durfte wo es um die Stelle als Leibwache der Prinzessin ging doch das reichte Ihm völlig. Der Alte Tattergreis vor Ihm blieb abrupt stehen so das auch John dies tun musste. Seine Rüstung klapperte und seine Haare flogen kurz in sein Gesicht bevor sie sich wieder nach hinten fielen. "Was ist los ?" Fragte John kurz und ungehalten. "Das Gemach der Prinzessin liegt am ende des Ganges. Ich soll dich bis hier her begleiten Hund!" Man sah das der Tattergreis dies mit Genugtuung sagte. Es war John bekannt das Leibwachen gerne als Hund bezeichnet wurden. Er ließ sich aber nichts anmerken sondern sagte nur ein kurzes und gequältes Danke bevor er sich auf den Weg den Gang hinunter machte. Es war ungewöhlich ruhig hier so das John vermutete das die Meisten Diener in der Halle waren um den Herrschaften aufzutragen. Er kam am ende des Ganges an und öffnete die Tür der Schlafkammer der Prinzessin. Er selbst hatte vermutet das eine Vorhalle vor dem Zimmer war wo Wachen vor standen doch er befand sich direkt im Zimmer wo ihn ein Schauspiel erwartet mit dem er nicht gerechnet hatte. Er räusperte sich ein wenig bevor er sprach "Eure Exzellenz ? Soll ich euch vielleicht eine Räuberleiter machen ? Das würde den Aufstieg um einiges erleichtern." Auch wen er sehr ruhig sprach so zog ein wenig Hohn in seiner Stimme mit. In seinen Augen hatte so etwas eine Prinzessin nicht zu tun. John blieb ruhig im Türrahmen stehen und verbeugte sich ein wenig "Mein Name ist im übrigen John, ich bin euer neuer Leibwächter!"
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Sicher hatte Natsuki gewusst, dass sie heute einen neuen Leibwächter bekommen sollte, doch sie hatte es ganz einfach vor Aufregung vergessen und so hatte sie nun auch nicht damit gerechnet, dass die Tür aufflog und sie noch dazu angesprochen wurde. Vor Schreck zuckte sie zusammen und verlor somit auch das Gleichgewicht was damit endete, dass sie krachend auf dem Boden landete und nun zu diesem John sah. Verwirrt blinzelte sie und ihre Haare und Kleidung waren nun durcheinander. Nicht viel war noch da was sie jetzt grade von einem normalen Mädchen in ihrem Alter unterschied.
      Kaum hatte er nun seinen Namen gesagt sprang sie auf und starrte ihn an. Sein Name klang sonderbar und es bestand somit die Hoffnung, dass er vielleicht auf der Provinz Seracy war und ihr somit mehr erzählen konnte wie es da aussah. Sie selbst hatte man immer in einem goldenem Käfig gehalten und somit kannte sie kaum etwas von der Welt. "John?", fragte sie und rückte ihm nun noch näher ins Gesicht. Er hatte so andere Gesichtszüge und verglichen mit den anderen Leibwächtern, die seine Vorgänger gewesen waren, war er viel jünger. "Ihr seid doch nicht von hier oder? Habt ihr schon viel von der Welt gesehen? Ihr müsst mir alles erzählen, also wenn ihr wollt. Wart ihr vielleicht schon mal ..." ihre eben noch so neugierige und laute Stimme wurde plötzlich leiser, denn nicht vielen gefiel ihre Neugier und auch besonders nicht über diesen Teil der Geschichte ihrer beider Nachbarländer. "Wart ihr mal in Seracy?", flüsterte sie als würde sie ihn etwas verbotenes fragen. Ihr eigentliches Anliegen einen Blick auf ihren zukünftigen Gemahl zu erhaschen hatte sie nun vergessen.
    • Bevor John reagieren konnte hörte er ein lautes Krachen was zur folge hatte das eine Prinzessin auf dem Boden saß und alles andere als Königlich aussah. Bevor John aber zu Ihr treten und Ihr aufhelfen konnte sprang die Prinzessin auf und starrte Ihn an. John wusste nicht was so komisch an Ihm war das man Ihn anstarren musste. Jedoch ließ er sich nichts anmerken da er nicht wollte das Sie verdacht schöpfte.Nun näherte Sie sich ihm auf eine fast schon unerhörte nähe doch weiterhin blieb John ruhig stehen und sah Sie an.Natsuki schien sehr aufgeregt zu sein das er nun hier war so das er mühe hatte nicht das Gesicht zu verziehen. So antwortete er mit ruhiger stimme "Ihr habt recht eure Hoheit. Ich stamme aus Seracy doch bin ich früh von dort abgereist um mein Glück in der Welt zu suchen. Wie ihr sicher wisst war dort wo ich her kam kein Glück mehr zu finden. Aber ich möchte euch nicht mit dieser alten Geschichte Langweilen oder verärgern." Er sah nun wieder zu der Konstruktion die gerade zusammen gefallen war "Als euer Leibwächter würde ich mir die Frage gestatten was Ihr gerade vor hattet ?" John wusste nicht ob er so etwas hätte unterbinden oder fördern sollen. Immerhin war sie die Prinzessin so das er sie schlecht belehren konnte, aber gleichzeitig war er für Ihr wohl zuständig. John wusste nicht wie er beides am besten umsetzen sollte. Um sich ein wenig zeit zu verschaffen trat er ein wenig von der Prinzessin zurück um das Chaos zu beseitigen "Darf ich fragen ob ihr diese Bücher alle gelesen habt ?" John glaubte so erstmal einen ruhigen Anfang zu schaffen. Innerlich spottete er über sich selbst das er hier für diese Prinzessin die Bücher aufsammelte. Eigentlich war dies unter seiner Würde doch war es schon lange so das John wusste das er nicht wie andere Adelige war. Er war einfach er und somit auch gut in seiner Rolle.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Natsuki war ziemlich überrascht von seinen Worten, auch wenn sie es sich ja schon gedacht hatte. Es war also wirklich so, dass er aus Seracy kam und auch wenn er ihr anscheinend nichts dazu sagen wollte, so war in ihr eine Neugier geweckt, die sie glatt vergessen ließ was sie grade getrieben hatte. Ihr Blick folgte John, der sich nun daran machte ihre Bücher wegzuräumen. Noch etwas, dass sehr besonders war, denn keine ihrer vorherigen Wachen hätte auch nur einen Finger krumm gemacht und sogleich eine Frau zum Aufräumen gerufen. „Ihr müsst das nicht.“, meinte sie und statt nun Hilfe zu rufen ging sie neben ihm auf die Knie und fing an die Bücher ebenfalls einzusammeln. „Ich kann meine Sachen auch selbst aufräumen und ja, ich habe jedes Buch hier gelesen, auch wenn ich manche davon nicht wirklich mochte, aber mein Vater hat eben auch darauf bestanden, dass ich die Geschichte von Caruna kenne, denn immerhin soll ich mal ihre Königin werden.“ Gegen Ende des Satzes wurde ihre Stimme immer stiller und man hörte deutlich eine Traurigkeit mitschwingen, ehe sie sich wieder zu einem Lächeln zwang und sich leicht verbeugte. „Bitte verzeiht mir mein Verhalten. So sollte sich eine Dame meines Standes nicht verhalten und ich kann verstehen, wenn Ihr meinem Vater Mitteilung machen müsst, doch lasst mich zumindest erklären, dass ich keine bösen Absichten hatte. Ich finde, dass es nichts Verwerfliches ist wissen zu wollen wie der Mann aussieht, den man immerhin heiraten soll.“ Sie hoffte auch Gnade, auch wenn es eigentlich ihr noch nicht mal zustand sich zu erklären. „Und wenn es nicht zu anmaßend ist, so wäre ich doch sehr an Seracy interessiert… nach allem was ich gehört habe.“ Eigentlich waren fast alle alten Folksgeschichten aus Seracy verboten worden und umso merkwürdiger schien es, dass eben diese Prinzessin wohl welche kannte.
    • John fuhr damit fort ohne sich beirren zu lassen. Er empfand es als unnötig jemanden wegen ein paar Büchern zu rufen. Das die Prinzessin Ihm aber half fand er ein wenig befremdlich. Immerhin war Sie die Prinzessin und musste so etwas eigentlich nicht tuen "Ach was es ist kein großer Aufwand für mich diese Bücher auf zu heben, aber Ihr solltet das nicht tun. Ihr als Prinzessin solltet euch nicht für solche dinge Bücken müssen. "nun es ist immer gut viel zu lernen und sich wissen an zu eigenen. Ihr solltet über jedes reich etwas wissen da Ihr nie wisst ob es euch mal als freund oder feind in einer schlacht gegenüber steht. Aber darüber sollten wir hier keine Unterredung führen das ist ganz sicher nicht im sinne eures Vaters. " John musste zugeben das er die Prinzessin verstehen konnte wenn man so etwas mit Ihm gemacht hätte wäre er auch auf solche Ideen gekommen. Er schüttelte nun leicht den Kopf "Keine Sorge Prinzessin ich werde es eurem Vater nicht sagen wenn er mich nicht direkt nach so einem Vorfall fragt." Er verbeugte sich leicht. John konnte nicht anders als leise zu seufzen "Ich denke auch das wäre nicht im sinne eures Vaters verzeiht mir, aber vielleicht solltet Ihr mit einem der Geistlichen dieses Hauses sprechen, Sie sind weise und sollte euch eure Fragen gut beantworten können. " John verstaute das letzte Buch und stellte sich dann schweigend in eine Ecke. "Nun stehe ich zu eurer verfügung meine Prinzessin, habt Ihr einen Wunsch an mich oder soll ich fürs erste ruhig hier stehen bleiben ? oder wollt Ihr ein wenig zeit für euch ? Falls ja würde ich dann vor der Tür warten" Sagte er und musste sich zusammenreißen um sich selbst noch ernst zu nehmen. Im Hinterkopf wusste er aber das er all dies für sein Land tat.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Sofort wurden Natsukis Hoffnungen zerstört als John sprach, denn auch wenn sie gehofft hatte, dass er wesentlich offener sein würde, so unterschied er sich nicht von den Anderen. Dieselben Antworten hatten ihr stets die älteren Wachen gegeben und sie somit auch auf Abstand gehalten. „Verzeihung, ich wollte euch nicht zur Last fallen und dafür sorgen, dass ihr Ärger bekommt.“, flüsterte sie und verbeugte sich leicht. In diesem Moment wirkte sie wirklich wie eine Prinzessin dieses Königreiches. Still und gehorsam, so hatte man es ihr beigebracht und anscheinend auch der Wache eingebläut, dass sie darauf achten sollte. „Ich danke euch auch vielmals für eure Hilfe und wenn ihr wollt, so könnt ihr euch auch auf den Stuhl auf der anderen Seite neben der Tür niederlassen oder vor der Tür. Ich werde mich nun meinen Aufgaben widmen.“ Sie würde also wieder keinen Verbündeten finden und alle hier waren nur ihrem Vater hörig. Langsam ging sie zu dem Regal in das sie eben die Bücher eingeräumt hatten und holte eines hervor über den guten Umgang mit Gästen. Sie hasste nichts so sehr wie die Tatsache, dass man sie nur wie eine Dekoration und Puppe behandelte. Sie hatte mehr Intelligenz als so mancher Mensch im Palast und doch sollte sie als Frau schweigen. Mit einem leicht traurigen Blick, den sie jedoch auch versuchte so gut es ging zu verstecken, setze sie sich nun an den Tisch und begann mit ihrem Studium.
    • John konnte spüren das die Prinzessin enttäuscht war doch konnte er kein Risiko eingehen nur um Ihr zu sagen wie unfair die Welt doch ist. Dafür war seine Mission einfach viel zu wichtig. "Ihr müsst euch nicht entschuldigen Prinzessin. Wissensdurst ist an sich eine gute Sache doch ist immer die Frage wann und wo man diesen Durst stillt. Hört nicht auf zu fragen, damit ihr eines Tages dieses Land mit würde und wissen regieren könnte" Er verbeugte sich kurz "Verzeiht meine Anmaßung, ich muss noch üben meine Worte zu zügeln. "Sehr wohl Prinzessin" John ging zu dem Stuhl auf dem er sich nieder ließ. Er holte ein Buch hervor und begann ebenfalls zu lesen. Es war ein Altes Buch aus seiner Heimat. Es war in dessen Uhrsprache geschrieben so das nur wenige es Lesen konnten. John hatte man es gelehrt so das er diese Wunderschönen Aufzeichnungen lesen konnte. Es waren Aufzeichnungen aus Zeiten wo sein Königreich noch mit den anderen Beiden Hand in Hand regiert hatte, ein Zeichen dafür wie alt es schon war. Genauso waren dort Geschichten von Heiligen und Helden verzeichnet. John war gerade in eine Besonders Spannende Geschichte vertieft.Trotz allem sah er kurz auf das Buch der Prinzessin. Es schien ein wirklich langweiliges Buch zu sein und John musste zugeben das er sie in diesem Moment nicht beneidete. Er klappte das Buch zu und sah zu der Prinzessin. Langsam erhob er sich und verneigte sich "Eure Hoheit, wollt Ihr vielleicht einen kleinen Spaziergang durch den Rosengarten unternehmen ? Es ist so schönes Wetter und man kann wunderbar von dort aus in den Thronsaal sehen" Sagte er mit einem Anflug eines Verschwörer Lächelns.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Ruhig versuchte Natsuki sich ihrem Studium zu widmen, doch schien ihr Kopf einfach bei anderen Dingen zu sein und viel lieber hätte sie John ausgefragt war für ein Buch er denn da las, denn selbst die Inschrift auf dem Einband konnte sie nicht entziffern und dabei hatte man schon drauf geachtet ihr recht viele Sprachen beizubringen. Da ihr neuer Leibwächter jedoch schon die vorherigen abgeblockt hatte würde er es auch sicher wieder tun und so verharrten beide einige Zeit in Schweigen mehr oder weniger in ihre eigenen Bücher vertieft. So war es für sie vollkommen überraschend als er sie plötzlich ansprach und fragte, ob sie mit ihm in den Garten wollte. Natsuki sah ihn an und langsam erschien ein Lächeln auf ihren Lippen. „Wie freundlich von Euch mir dies anzubieten und da nehme ich gerne an.“, meinte sie und klappte das Buch zu, ehe sie sich erhob und in seine Richtung ging. „Viel zu lang hat man mich nicht mehr in den Garten gehen lassen. Euer Vorgänger war immer der Meinung, dass er mich dort nicht im Auge behalten konnte, denn es sei eine viel zu offene Fläche. Meiner Meinung nach wird es so schnell kein Angreifer über die Mauern schaffen und ihr seid immerhin auch nicht so alt und ungelenkig wie er es schon war.“ Ein leises Kichern konnte sie sich nun nicht mehr verkneifen, wenn sie daran dachte wie sie dem alten Tattergreis immer wieder weggelaufen war um sich zu verstecken. Ruhig wartete sie nun bei John um mit ihm zusammen raus zu gehen.
    • John konnte sich ein kurzes lächeln nicht verkneifen. Er musste zugeben das diese Prinzessin gar nicht so war wie er es sich am Anfang vorgestellt hatte. Er hatte mit einer Diktatorischen Prinzessin gerechnet die Ihn wie Dreck behandelte. So wie es nun war musste er aufpassen das er keine zu große sympati für die Prinzessin entwickelte. Er wartete bis die Prinzessin bei ihm war bevor er ihr die Tür auf hielt. "Nun es ist meiner Meinung nach eine Schande wenn man die Welt die vor einem liegt nicht wirklich entdecken und genießen kann." Sagte er bevor er hinter ihr durch die Tür trat. "Außerdem mache ich mir weniger sorgen das jemand angreift oder das ihr mir abhanden kommt. Ich denke das ich in der Lage bin euch zu folgen." Sie Schritten langsam an den Wachen vorbei durch die Gänge. "Es muss erdrückend sein im Winter wenn man nicht hinaus kann oder?" John betrachte saß Mauerwerk und die Gemälde an den Wänden. Es war sehr prunkvoll was ihn ein wenig störte. Nun jedoch kamen sie nach draußen auf einen kleinen Runden Platz hinter dem der Eingang zum Rosengarten lag. In der Mitte des Platzes war ein Brunnen und dort an einem Tisch saßen ein paar Damen die sich unterhielten. "Sind dies Freunde von Ihnen Prinzessin? " Fragte er damit er wusste ob sie anhalten würden damit die Prinzessin einen Plausch halten konnte. John merkte auch wie die Luft ihn befreite er und er einmal tief durch atmete.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Natsuki wusste nicht, ob es wirklich so etwas wie Mitleid war, dass aus ihm sprach oder ob er sich etwas lustig machte über sie und ihre Situation. Ihr gefiel es nicht, dass eine Wache so mit ihr sprach und auch, dass sie nun einmal hier festsaß. Es machte keinen Spaß, dass man immer jemanden fragen musste und quasi auf seine Gnade angewiesen war, auch wenn man nur mal in den königlichen Garten wollte. "Ich mag den Winter und den Schnee. Er bringt eine Ruhe mit sich, sicher auch, weil quasi nie ein Krieg im Winter stattfindet und sich selten Diplomaten hier her verirren, da solche Reisen viel zu anstrengend sind.", meinte sie und schwieg lieber als viel auf ihn einzugehen. Sie wusste nicht so recht was sie von ihm halten sollte, denn sicher war er jünger als seine Vorgänger und doch war es seltsam, dass er ihr anscheinend viel mehr Freiheiten ließ als jeder sonst. Dennoch war sie froh über diese Abwechselung und genoss die frische Luft als sie hinausschritt. Ein kurzes Lächeln huschte über ihre Lippen. Kein falsches wie es sonst von einer Prinzessin erwartet wurde, sondern ein ehrliches. "Sie sind hier Hofdamen und Ehefrauen einiger Ranghoher. Ich kenne sie, jedoch legen sie nicht wirklich wert auf meine Gesellschaft. Immerhin bin ich die Prinzessin und sie haben Angst ein falsches Wort in meiner Nähe zu sagen.", erklärte sie offener als eigentlich gewollt, ehe sie den Damen kurz zunickte und dann in eine andere Richtung davon schritt.
    • John musste ihr zustimmen das der Winter Frieden bracht, er unterlies es jedoch der Prinzessin zu sagen das der Winter auch viel Tot mit sich bringt. Stattdessen folgte er ihr weiter "Ah ich verstehe." Er verneigte sich kurz etwas vor den Damen bevor er Natsuki weiter folgte. Als Sie durch den Torbogen gingen kam Ihnen ein herlicher Duft von Rosen entgegen. Die Rosen standen in voller Blüte und die Sonne ließ den Großen Garten zauberhaft wirken. Hier und da sah man auch Paare oder kleine Gruppen durch die Wege zwischen den Blumen entlang schlendern. "Ein wirklich herlicher Anblick" sagte John während er darauf wartete das die Prinzessin sich entschied wo sie nun hin gehen wollte. John selbst hätte sich am liebsten auf eine Bank gesetzt und einfach den Duft und die Sonne genossen. Jedoch lag es in diesem Fall nicht in seiner Macht zu entscheiden wo es hin ging. "Mögt Ihr eine Erfrischung während er Spaziert eure Hoheit ?" Die Stimme des Pagen war sehr höflich und er machte einen kleinen Diener vor der Prinzessin. John beachtete der Page erstmal nicht weiter. Natürlich wunderte sich John da nicht. Wenn die Prinzessin anwesend war, waren solche Leute wie er nicht von Belang. Nun warteten beide auf die Entscheidung der Prinzessin. Natürlich würde John so oder so etwas zu trinken beordern da er nicht riskieren konnte das die Prinzessin bei der Wärme umkippt und sich gar etwas tut. Aber erstmal wollte er sehen was sie sagt.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Sicher waren die Rosen in ihren Augen auch sehr schön und doch hatte sie diese schon zu lange gesehen, dass sie sich wenig für deren Schönheit begeistern konnte. Noch nie hatte sie die Welt hinter den Mauern gesehen und diese interessierten sie doch viel mehr als der Garten, den sie in all seinen Facetten kannte. John hingegen schien sehr angetan zu sein und sie fragte sich, ob ihr Leibwächter noch nie so viele Rosen gesehen hatte oder ob er vielleicht diese Blume überhaupt nicht kannte. Doch ehe sie ihm diese Frage stellen konnte, die er sicherlich eh wieder abgelehnt hätte zu beantworten, wurden sie auch schon von einem Diener angesprochen und Natsuki war im ersten Moment etwas überrascht, drehte sich dann jedoch zu dem Diener, ehe sie ihn anlächelte. „Etwas zu trinken für mich und meinen Begleiter hier wäre sehr freundlich, denn es ist heute doch ein recht heißer Tag. Achtet also bitte auch auf Eure Gesundheit.“ Auch wenn es nicht ihre Pflicht war, so sorgte sie sich um die Menschen, die ihr dienten und sie behandelte sie nicht so von oben herab wie einige andere im Schloss.
    • Der Diener nickte "Ja Prinzessin ich werde darauf achten." Und schon war der Diener verschwunden um die Getränke für Sie beide zu holen "Sehr großzügig von euch den Pagen auch zu erlauben zu trinken. Soweit ich weiß ist ihnen das sonst nur in ihren Pausen gestattet oder ?" Fragte John unverblümt während er weiter die Rosen betrachtete "Was eine wunderbare Blume, sie richt fantastisch und sieht dabei so Prachtvoll aus. Ich habe glaube ich noch nie so eine schöne Blume gesehen" Diesen kurzen Moment ließ sich John von seinen Gedanken treiben bevor er wieder zur Prinzessin sah. "Verzeiht Prinzessin, ich wollte Sie nicht mit meinem sentimentalen Gewäsch langweilen" John sah wie der Page wieder zu den Beiden zurück kehrte. Er reichte ihnen Ihre Getränke "Danke" Sagte John als er sein Getränk nahm. Es schien ein Rotwein zu sein. John vermutete ein recht leichter süßer zum Wetter passenden. Er wartete nun das die Prinzessin trinken würde "Sagt Prinzessin, kann es sein das euch der Garten nicht so erfreut wie mich ? Falls mir dieses Urteil erlaubt ist so muss ich sagen das Ihr eher so ausseht als wolltet Ihr etwas ganz anderes sehen ?" John machte eine kleine Verbeugung "Es steht mir nicht zu so etwas zu sagen eure Hoheit, aber falls ihr wo anders ins Schloss wollt bringe ich euch natürlich gerne dort hin." Sagte er während er sich wieder aufrichtete.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Für Natsuki war es einfach normal sich um die Diener zu kümmern. Nicht mal wirklich hatte sie sich darüber ganzen gemacht und um so verwunderter schaute sie, dass John es sogar extra erwähnte. Irgendwie war es ihr ziemlich peinlich und die Prinzessin wurde leicht rot im Gesicht, welches sie deswegen sogleich mit ihrem Ärmel verdeckte und ihr Gesicht leicht wegdrehte. Ihre neue Wache war wirklich sonderbar und doch fand sie ihn bis jetzt ganz nett. Er war wirklich anders als die Andren und hatte nicht so verstaubte Ansichten. Zum Glück wurden seine merkwürdigen Aussagen unterbrochen, weil der Diener wieder zurück war und Nasuki nahm erstmal einen großen Schluck, ehe sie ihn nun ansah. "Wo anders hin?", fragte sie etwas verwirrt, denn immerhin war sie meistens in ihrem Zimmer oder im Garten, viel rumtreiben durfte sie sich nicht. "Und ich mag es, wenn ihr offen redet. Es sei euch also erstmal gestattet, zumindest wenn es kein anderer mitbekommt." Nun wartete sie drauf, dass er ihr sagte wohin er sie bringen wollte.
    • John verbeugte sich nochmals und musste zugeben das die leichte rote der Prinzessin gut stand. Auf ihre Frage hin musste er tatsächlich einen Moment lang überlegen "Nun es gäbe da noch die Bibliothek oder auch die Ställe. Wir könnten auch ausreiten, ich müsste da dann nur vorher euren Vater sprechen ob dieser es erlaubt. Alternative können wir auch in die Küchen gehen oder was ihnen noch so einfällt." Meinte John bevor er einen Schluck trank. Es war wirklich ein süßer Wein "Vielen Dank Prinzessin. Falls es euch doch zu sehr belästigt sagt mir bitte Bescheid dann werde ich es unterlassen. John sah nochmal über den Garten hinweg. Innerlich dachte er in diesem Moment an seine Heimat. Wie sehr sich dieser Ort von seinem Zuhause Unterschied war in seinen Augen unglaublich. Bei ihn Zuhause blühten auch Blumen auf großen Wiesen. Doch da waren es viele verschiedene und durcheinander. Hier dagegen war alles genau geordnet was einerseits sehr schön war fand John aber gleichzeitig fand er wirkte es ein wenig gezwungen. Er konnte sich nicht so recht entscheiden was er von diesem Garten halten sollte. Daher wante er sich wieder der Prinzessin zu "Nun wo würdet ihr gerne hin Prinzessin? Euer Wunsch sei mir Befehl." Nun wartete John auf Natsukis Entscheidung.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Natsukis Herz schlug vor lauter Aufregung wie wild, denn sie wusste nicht was nun kommen würden und tatsächlich schlug er ihr vor, dass sie ja ausreiten könnten und sie somit die Enge der Mauern hinter sich lassen würde. Doch schon im nächsten Moment wurde dieser Traum auch schon wieder zerstört als John meinte, dass er dafür jedoch auch ihren Vater um Erlaubnis bitten müsste. Und auch wenn die Prinzessin versuchte ihre Enttäuschung für sich zu behalten, so konnte man doch deutlich sehen, dass ihr etwas missfiel. Einen Moment lang schloss sie die Augen und nur John redete und war zu hören, abgesehen von dem Gelächter der Hofdamen in einiger Entfernung und dem Klang des Wassers.
      Plötzlich schlug sie die Augen auf und sah ihn mit einem festen und ernsten Blick an. „Ich will auf den Markt oder ausreiten oder etwas in der Art. Egal was… ich will raus hier. Mach es möglich.“ Zum ersten Mal benahm sie nun wirklich ihrem Stand gerecht und befahl ihm schon fast, auch wenn man noch immer einen Hauch der Nervosität raushörte. Sicher würde er wirklich ihren Vater fragen und dann hätte sie keine Chance, aber einen Versuch war es wert.
    • John merkte sogleich das Natsuki etwas anderes von Ihm erwartet hatte. Doch konnte er nicht ganz begreifen woran das lag. Waren Ihr diese Vorschläge zu langweilig ? Doch schnell merkte John das es nicht dies war was die Prinzessin störte, sondern das John erst Ihren Vater fragen musste um mit Ihr aus zu reiten. Einige zeit lang dachte John darüber nach wie er es denn möglich machen sollte ? Immerhin war Sie nicht einfach irgendeine Bedienstete mit der er einfach kurz Äpfel für die Prinzessin holen konnte. Zugegeben imponierte John dieser feste Wunsch der Prinzessin sehr. So das ein tiefes seufzen aus seiner Kehle kam "Na gut, ich habe da eine Idee. Aber das kann nur klappen wenn ich mich auf Sie verlassen kann eure Hoheit." Er nahm seinen Mantel der an seiner Rüstung befestigt war. Diesen Warf er über die Prinzessin. Er zog einige male hier und da, bis man nichts mehr von dem Kleid oder dem Gesicht der Prinzessin sah. Wer nicht wusste das Sie es war, würde einfach denken sie wäre eine Bedienstete die einfach sich vor der Sonne schützen wollte. "Gut Prinze-" Er stoppte "Also gut Natsu, wir werden jetzt zusammen durch das Seiten Thor gehen.Von dort aus kommen wir sehr einfach zu den Stellen. Dort schnappen wir uns jeder ein Pferd. Alles weitere schauen wir dann wenn wir das geschafft haben." John kürzte extra den Namen der Prinzessin ab, damit niemand so schnell auf die Idee kam das er mit Ihr redete. Sogleich machte er sich auch auf den Weg in Richtung des besagten Thors. Er drehte sich nicht zu Natsuki um, so als wäre sie wirklich nur irgendeine Bedienstete." Falls dich jemand fragt, wir holen etwas für dich, also die Prinzessin. Etwas vom Markt, was du wirklich haben wollen würdest. Verstehst du ?" Fragte John, mit der Hoffnung mit so einem unterfangen durch zu kommen. Aber was sollte ihm schon am schlimmsten passieren ? Er würde gehängt werden. Aber der Tot war endgültig und damit nicht zum fürchten fand John.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*
    • Wirklich nicht im Geringsten hätte die Prinzessin damit gerechnet, dass ihr neuer Bewacher sich ihrem Vater widersetzen würde und sie wirklich mit hinaus nehmen. Sicher war sie in diesem Moment einfach nur froh und dachte nicht daran, dass es vielleicht gefährlich sein könnte jemanden zu vertrauen, den sie kaum kannte und auch noch dazu jemanden, der so schnell sich ihrem Vater widersetzte. Stattdessen freute sie sich nun wie ein kleines Kind und ließ ihn ihr den Mantel umlegen, auch wenn sie im ersten Moment nicht verstand wieso. Erst nach einigen Augenblicken begriff sie, dass er gar nicht vorhatte ihren Vater um Erlaubnis zu fragen und sie einfach hinausschmuggeln wollte. Ein Gefühl der Aufregung machte sich in ihr breit, denn immerhin tat sie auch nicht wirklich oft etwas verbotenes, doch als er sie Natsu nannte wurde sie unter der Kapuze leicht rot und zuckte zusammen. Keiner wagte es sie so zu nennen und selbst ihr Vater hatte ihren Namen nie abgekürzt. "O-okay, dann wollen wir mal auf den Markt um etwas für die Prinzessin zu besorgen." Sie versuchte so normal wie möglich zu wirken, doch war sie so nervös, dass ihr Herz fast aus ihrer Brust sprang als nun ihr größter Traum kurz vor der Erfüllung stand. Langsam ging sie nun mit ihm los in Richtung des Tores wie er ihr den Plan verraten hatte.
    • John ging nun mit "Natsu" zum Tor. Die Wachen schienen sich erstmal nicht für sie zu interessieren. Dann jedoch sprach einer von Ihnen John an "Hey du!" Sagte er etwas grob und ging auf John zu "Ja ?" Fragte dieser genauso grob zurück "Was treibst du hier ? Du bist doch die neue Leibwache der Prinzessin oder nicht? Solltest du dann nicht bei Ihr sein ?" John sah die Wache genau an "Du hast recht das sollte ich, doch ist die Prinzessin gerade in Private Dinge vertieft in denen kein Mann sie sehen sollte der nicht ihr Gatte ist. Sie hat mich gebeten mit dieser Bediensteten zum Markt zu reiten um Ihr etwas frisches zu besorgen. Die Prinzessin hatte Angst das die Dame vielleicht auf dem Weg überfallen werden könnte" Die Wache musterte nun die verkleidete Prinzessinnen. Er schien zu überlegen bevor er langsam nickte "Ja das hört sich nach unserer Gutmütigen und edlen Prinzessin, sich sorgen um andere von niedrigem Stand zu machen." Er sah wieder zu John "Na gut Ausländer dann mach mal hinne und lass deine Herrin nicht warten" mit diesen Worten winkte er John ab und machte sich daran wieder auf seinen Posten zu gehen. John ließ dies ohne Kommentar geschehen und machte sich weiter auf den Weg zu den Stellen "Nun komm Natsu, starr keine Löcher in die Luft. Wir müssen schnell machen sonst macht sich die Prinzessin noch Sorgen" sagte er an seine Begleitung gewandt. Er hoffte das diese nun nichts falsches machen würde. Immerhin waren sie schon so weit gekommen. Im Stall würde niemand sie aufhalten. Zum Markt würden sie schnell gelangen und wenn alles klappt würden sie vor dem Abendessen zurück sein. So hoffte John zumindest.
      Die Show beginnt
      DanceDance ...urg *lob*