A Light Within (Akira & Wolfslegende)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • A Light Within (Akira & Wolfslegende)

      [Blockierte Grafik: http://www.pillowfights.gr/wp-content/uploads/2016/10/star104.jpg]
      I don’t want to know what your favorite color is
      but I do want to know what color you bleed
      when you’re with me.

      Titel: A Light Within
      Genre: Fantasy, Horror, Magie, Drama
      Story:
      Polternd sind sie, die Geräusche die an so manch ein Ohr dringen, während sie über die nassen und kargen Felder jagen, die die Menschen erst seit einer kurzen Zeit bestechen können, um sich ihr Leben leichter zu machen; sie schuften für das, was sie sich im Endeffekt erarbeiten - und sie schuften für jene, die es nicht können, bis sie nur mehr Haut und Knochen sind, die langsam in ihre Einzelteile zerbröseln. Irgendwann, da keimt es auf, ein banales Wort aus dem Nichts, während die Götter sie lernten zu tolerieren, weil sie ihnen mit dem Krieg drohten, während die Dämonen noch immer Wesen der Finsternis all jenes mit sich nahmen, das sie fanden. Wort ist von einem neuen Herrscher, einem jungen Mann, der aus einem Bündnis aus einer menschlichen Frau und einem Gott entstanden sein könne. Er, der sie alle als König in ein neues Zeitalter emporsteigen lassen würde, bis er anhand seiner eigenen Gier den Fall in den Tod finde, mitsamt seines törichten Volkes, das dachte, es sei auch nur ein minimales Stück besser als der Rest jener, die über die Ländereien im fahlen Sonnenlicht regierten.

      Unter den Menschen, sowie den Göttern, erheben sich Skeptiker, die nicht sonderlich wissen, was sie von dieser neuen Sage - die viel älter ist, als sie eigentlich erscheint - halten sollen, so ist er doch den meisten ein Dorn im Auge und ein Stein im geebneten Weg, und bringe die Naiven nur auf Umwege, die ihnen das Leben kosten würden. Nein, man will daran nicht glauben und ihm den Gar ausmachen, bevor es überhaupt zu seiner Regentschaft kommt - und man will, dass dies schnell und effizient geschieht, bevor die Götter sich dazu gezwungen sehen, einzugreifen. Ja, diese Absurdität, die sowohl Mensch als auch Gott zu sein scheint, solle wieder verschwinden, so wünschen es sich die regierenden Könige; und sie nehmen an, dass sie dies nicht alleine bewerkstelligen können. Mit der Hilfe ihrer Götter erschaffen sie ein Wesen, beinahe wie einer von ihnen, bestehend aus Fleisch und Blut - doch mit fehlender Essenz, mit fehlender Seele. Das Geschöpf, so verachtenswert und Unrein, weiß wen es finden muss - weiß, wen es töten muss, doch alles, was es vorfindet, ist ein junger Knabe mit Ambitionen, die der eines bald großen Königs gerecht werden könnten, da er für die Freiheit des Volkes zu kämpfen scheint. Beinahe wie in den Bann gezogen von jenen Vorstellungen, grämt sich das menschliche Wesen nicht lange und verbleibt bei dem sonderbaren Menschlein, von dem es weiß, dass es eines Tages doch noch sterben muss - durch seine Hand.

    • Der junge Bursche welcher kaum 14 Jahre zählte wirkte nicht unbedingt wie jemand, von dem man vermuten würde das er in nahe Zukunft eine ganze Welt verändern könnte. Doch dem war so, sollte man einer älteren Weissagung seine Beachtung schenken. Obgleich selbst ihm diese Worte, welche ein Zeitwesen mal gesprochen haben wollte bekannt waren, hatte er sie letztlich zur Seite geschoben und so gut wie vergessen. Was sollte ihn eine Weissagung über seine vermutliche Zukunft schon sagen? Ändern konnte man den lauf der Zeit eh selten und sich den Kopf darüber zu zerbrechen war nicht so seines.
      Dennoch gab es genug Menschen um ihn herum die daran glaubten. Sie waren es auch, die ihn unbedingt ausbilden wollten oder umbringen wollten. Ja sein Leben mochte bisher kurz gewesen sein aber er hatte dennoch schon genügend Leute die ihn umbringen wollten überleben müssen. Früher oder später würden auch Götter seine Aufenthaltsort entdecken und versuchen ihn zu töten. Das Reich, sein Reich wie man sagte war klein, wurde von einem Alten Mann reagiert bis er soweit wäre. Vorher würde er lernen Kämpfen zu müssen. Und man legte es darauf an, dass er so viele wie möglich erlernte. Offenbar musste ein legendärer König das alles können und noch viel mehr. Er seufzte und legte die Alte Abschrift welche dich um Erzählungen der Götter fieser Welt befasste. Ein recht trockenes Werk. Zumal er sich davon gestohlen hatte.Vermutlich würfe man die Stadt wieder nach ihm durchsuchen. Weshalb nur durfte ein König nicht unter sein Volk gehen wenn er wollte? Sie waren doch alle Gleich! Alle waren sie Menschen! Gedankenverloren blickte er auf den Markt welchen er von seinem Platz aus gut überblicken konnte. Dann sah er wieder auf das Mal an seiner Hand, dass ihn angeblich als diesen Herrscher kenntzeichnete. Was für ein seltsames Leben das doch war...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfslegende ()

    • Jeder von ihnen würde sich an verschiedenste Orte verirren, während man nicht genau wusste, welche Dinge man eigentlich zu erledigen hatte; doch die Aufgabe, die seine und die nur die seine war, war bereits klar gewesen, bevor er sonderlich zur Besinnung kommen konnte. Womöglich war er des baldigen Königs ähnlich, der sie alle aus dieser Welt entreißen sollte; doch er, er war nicht der sonderlichen Überzeugung, dass auch nur eine von den vielen Seiten recht hatte, während man sich die Münder darüber zerriss, was nun wirklich passieren würde. Losgeschickt hatte man ihn, während man ihn mit Verachtung strafte, als er das Königreich verließ, dass sich ihm angenommen hatte. Früh merkte man, auch mit ihm war etwas nicht so, wie es sein sollte - und doch, man schwieg weiter und ließ ihn so sein, wie er war, weil er nicht das Kind aus der Prophezeiung zu sein schien, sondern ein ganz anderes; keines, über das zuvor jemals einer nachdenken konnte. Komisch war es schon, schickte man doch einen verwaisten Jungen der in einem Schloss ausgebildet worden war los, um in einem anderen Königreich zu verbleiben - dem es auch noch zugesichert hatte, man würde ihr Vorhaben unterstützen, dabei bildete man den Mörder des späteren Königs aus. War es denn ein Jammer, dass das niemand außer ihm und seinem König wusste? Nein, denn das Rauschen in seinen Ohren befreite beinahe seine Seele, und während er gedankenverloren über den Markt schlenderte und noch einmal durchging, was besprochen worden war, stach ihm ein abseitsstehender Junge ins Auge. Kannte er ihn? Nein. Wusste er, wer er war? Niemals. Schenkte er ihm dennoch ein Lächeln, als er wieder aufblickte? Unbedingt. Ein Lächeln, das wohl ein konstruiertes war, so fehlte ihm doch die eigene Seele in der leeren Hülle, und all das wurde von einem hungrigen Dämon ausgefüllt, der sich einst verirrte.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Verwirrt blickte der Junge vom dem netten Platz auf an dem er Saß. Etwas war seltsam an ihm. Zwar Keine Mordlust aber das Lächeln sah falsch aus. Nichts desso trotz lag Interesse in seinen Roten Augen. Ein seltsamer Kerl. Er passte irgendwie nicht so recht ins Bilde. Dennoch war Xhavit Gileus Orbira kein herzloses Wesen. Stattdessen lächelte er unbekümmert zurück und klappte vollends die öde Literatur zusammen. Die Sonne würde weiter steigen und bald erbarmungslos vom Himmel brennen. Spätestens dann sollte er Schatten in einem Gebäude suchen.
    • Wusste er denn, wie er die ganze Sache angehen sollte? Ungefähr, und das wäre es auch schon, während er sich nur weiter verstecken würde, damit er nicht mit dem konfrontiert war, das sich ihm im Endeffekt offenbarte. Ach, hatte er denn jemals schon etwas anderes gesehen, als die Welt in jenen Facetten, die sich nacheinander immer wieder abschälten, als hätten sie keine Bedeutung, die es zu entschlüsseln gab? Natürlich, und deswegen war das Reden nie eine seiner Stärken gewesen, während im Hintergrund nur ein weiteres Rauschen zu hören war, das ihn nicht sonderlich interessierte. Ach, woran würde er denn in diesen Tagen noch denken? Dass er sich am falschen Platz befand, oder dass dieser Ort nicht der Richtige für ihn wäre? Wer wusste das schon, doch vorerst sollte er sich auf den Weg machen, sich einen Zeitvertreib bis zur Dämmerung zu suchen, und zu erfragen, wie der zukünftige König denn aussah, dem er eigentlich ein Geschenk überbringen sollte. Woran könnte er denn nur scheitern, wenn das Geschenk sein frühzeitiger Tod wäre? Nichts, weil es nicht viel mehr gab, das den Tod und einen Krieg auslösen könnte, als solch eine verzwickte Situation. Stattdessen zog ihn etwas anderes an, dieser Junge, der ihn gerade anlächelte, als wäre es eine komische Floskel der Freundlichkeit, die hier alle pflegten, obwohl das nicht wirklich der Wahrheit entsprechen musste - und dann, dann wurde es für einen kurzen Moment leise, als er näher an diesen herantrat. "Entschuldige", murmelte er, als wäre er hier verlorener, als ein Staubkorn im Wind. "Kennst du dich hier aus? Ich dürfte mich auf meiner Wanderung verlaufen haben."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Der Fremde war noch seltsamer als er näher kam. Man spürte das etwas nicht stimmte. Es klang eine Leere in seinen Worten, irgendwie. "Ja, auskennen tue ich. Wollt ihr eine Gaststätte aufsuchen, ehe es zu Haus wird? Hier in der Gegend sind die Sommertage nicht besonders gnädig.", sprach er munter. Zu seinem Glück hatte er im seiner verräterischen Hand das Buch und so den Handrücken bewusst oder unbewusst abgewandt. Neugierig musterte er erneut diese fremde Person. Woher jener wohl kommen mochte? Und was für Geschichten jener wohl erzählen mochte? Aber Xhavit hielt sich bewusst zurück den armen, seltsamen Fremden nicht zu bedrängen. Stattdessen lächelte er noch mal und erhob sich.
    • Nithrei musste beinahe schmunzeln, was die Freundlichkeit der Menschen auf so manch einem Fleck Erde anging, wenn sie nicht auf die Art eingingen, wie er gerne sprach - leer, und ohne Essenz, weil ihm diese geraubt wurde, bevor sie überhaupt entstand. In seinem Inneren war es bitterschwarz, und es würde auch nicht mehr heller werden, sondern nur noch weiter erschwärzen, bis all das Licht, das noch nach innen dringen konnte, verschwunden wäre und nie wieder seinen Weg zurück nach Hause finden konnte, das dieser Körper nun einmal war - 'Zuhause', das war es, was sein Körper war. "Das wäre ein Anfang - ich bin aus dem benachbarten Königreich gekommen, weil ich später etwas bei dem König abliefern soll, aber das soll erst später geschehen", warf er ein, bevor er wieder schwieg, und seinen Blick durch die Gegend huschen ließ. Ob der Junge wohl auch bemerkte, dass er anders war, als all die, die er vor ihm getroffen hatte? Selbst wenn, dann schien er dieser Situation mit einer gewissen Freundlichkeit entgegen zu treten, anstatt mit den Füßen darauf herumzutrampeln. Ob der Wind noch interessante Dinge hatte, die er beim nächsten Sturm wispern könnte? Wohl kaum.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Oh, also jemand der etwas an sein Vormund abliefern wollte? Interessant. Was es wohl? Material war es wohl weniger, der Fremde trug ja kaum etwas bei sich.
      "Dann folgt mir bitte, ich zeige euch den Weg." Danach würde er eh wieder zum Schloss sich begeben. "War sicherlich eine lange Reise, die ihr hinter euch habt.", sprach er munter, nur um eine Konservation weiter am Laufen zu behalten. "Die Stadt ist nicht übermächtige Groß...", sprach er dann noch. Es war kein Langer Weg bis zu Herberge. Kurz wartete er etwas, damit der Fremde weitere Worte an ihn wenden könnte, aber da erklang in der Ferne auch schon trampeln einiger eiliger Füße. War ja klar gewesen das auf der Hauptstraße das schnell gehen würde, sobald sie ihn sahen. "Schon mal entschuldige vorraus für das kleine Chaos gleich.", sagte der Blonde so mit einem amüsierten seufzen, ehe er sich zu den drei Männern umdrehte. Fast augenblicklich nahmen jene ihn in eine Zange und besonders einer war erzürnt und Panisch wie eh und je über sein 'unangebrachtes und kindisches Verhalten'. Angeblich sollte er es doch so viel besser wissen! Er müsste die Gefahr doch sehen in die er sich begab. Doch Xhavit seufzte nur ergeben. Jeder Mörder würde doch annehmen das er im Schloss sitzen würde!
      Dennoch ergeben würde er den Trupp zurück zum Schloss folgen. Dennoch drehte er sich noch mal kurz zu den Fremden, hob diese ach so verräterische Hand mit dem Mal und wand ihm mit einem Lächeln noch zu, ehe einer der Männer ihn fast schon wegschleifte. Auch herje, war der besorgt wie eine Mutter um ihn.
      Wenn der Fremde nach dem Trouble bisher immer noch nicht recht gewusst hatte, wer das Kind nun war, dann würde er es wohl spätestens angesicht des Zeichens auf der Hand sich vorstellen können.
    • Welch Absurdität es doch eigentlich war, einem völlig Fremden zu vertrauen, von dem man erst später erspähte, wer genau er war - und dafür, dafür wollte man sich selbst ein kleines bisschen hassen, wenn auch gleich einem zur Gänze bewusst war, dass dazu kein einziger Grund bestand, hatte man doch sein bestes versucht diesen ohne wirklich Anhaltspunkte ausfindig zu machen. Nithrei konnte seinen Lippen nur ein müdes Seufzen entlocken, eh er wieder schwieg und sich umsah. Gab es denn einen Weg, seinen jetzigen Fehler einzusehen und wieder zu revidieren? Nein. "Lang, ja - und aufschlussreich auch. Ich wünschte, jeder wäre so freundlich", ja, viel mehr hatte er nicht mehr, das er zu dieser Situation aus irgendeinem Grund sagen sollte. Es herrschte Stille, denn wirklich bemüht darum, den jungen Mann - der offensichtlich sein Ziel war - aus den Fängen seiner Diener zu befreien, das war er nicht; stattdessen winkte er ihm zu und schenkte ihm ein weiteres Lächeln, da verirrte er sich auch schon in die Gaststätte. Natürlich hatte man dafür gesorgt, dass er eine Bleibe hatte - die wurde ihm schon vorher zurechtgelegt, und auch wenn man sich fragte, warum er denn so jung sei, konnte er diesbezüglich nur meinen, dass man nicht auffiel, wenn man jung war, aber wichtiges zu tun hatte; war das nicht so?

      Es mussten erst einige Stunden vergehen, bis er in den Schatten der Stadt etwas bemerkte, das nicht gerade nach Plan aussah, und weswegen er sich eher auf den Weg machte, als ihm lieb war. Das "Geschenk"? Hatte er natürlich immer allzeit bei sich, doch den Dolch umklammerte er auch, welcher unter seiner Kleidung versteckt war. Keiner konnte wissen, was von statten ging - und dass sich die Wachen von ein paar nutzlosen Gestalten aus einem anderen Königreich ausschalten ließen, das war mehr als schwächlich.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • In den angenehmen Abendstunden stand Training auf den Plan. Bogenschießen gefolgt von einem Nahekampf. Wer nur hatte sich das ganze Ausgedacht, was so ein König können müsste?! Dennoch trieben ihn seine Lehrer immer wieder zur elenden Perfektion. Obgleich er ein Kind war, würde er wenig Zeit dafür haben. "Haltung, junger Herr." Ermahnte ihn der Alte Galaermis erneut mit strenger Stimme. "Ihr müsst eure Deckung bewahren!" In Gedanken grummelte der Blonde dass es einem Gott kaum kümmern würde ob er irgendeine Haltung wahrte. Zu gerne hätte er etwas anderes gemacht, aber ums Üben kam er nicht herum, wenn er-
      Mit einem Seufzen erhob er sich und steckte das Schwert in seiner Hand zurück in dessen Scheide. "Danke Galaermis." Der ältere Mann nickte knapp und zeigte dan mit einem Kopfnicken zu dem Waffenständer. Eine andere Waffe und fortführen.
      Dort gerade als er am Ständer ankam, spürte er das etwas nicht stimmte. Wer sein Lebenlang von menschlichen Mördern attackiert wurde, lernte die Zeichen zu erkennen. Schnell griff er zu der nächstbesten Waffe, einem Speer artigen Gebilde und konnte noch gerade so sehen wie seine Lehrmeister dich zu den neuen Gestalten umdrehten und ein Kampf entbrannte. Großartig!
    • Sollte er sich fragen, wie er in das Schloss eindringen konnte? Womöglich, doch jene, die ihm zuvorgekommen waren, hatten sich schon einen Weg gebahnt; und die Wachen am Eingang, die lagen einfach am Boden, als hätte ihnen Jemand bloß die Fähigkeit genommen, wach zu bleiben - also ging es ihnen, einigermaßen gut. Nithrei wollte keine Zeit verschwenden, biss sich beiläufig auf die Unterlippe, und hoffte, dass seine Beine ihn noch weit genug tragen konnten, bevor es zu spät wäre, und er sich geschlagen geben musste. Unüberwindbare Mauern schienen ihm sich gar in den Weg zu stellen, die er bewusst ignorierte - all jenes, das noch wach war, sich ihm in den Weg stellte, bekam einfach einen Schlag zu spüren, dann hieß es ab in die Traumwelt. Wieso das so war? Nun, man schickte kein Kind los, das man nicht gut genug ausgebildet hatte, was? Dass das hier nicht sein eigentliches Ziel war, war ihm mehr als nur bewusst. Blutvergießen konnte man es dennoch nennen, besah man sich dem Chaos, das hier nach und nach ausbrach, beinahe eines Krieges ähnlich, der sie alsbald zerfressen würde - und inmitten dessen rannte er durch die Gegend, auf der Suche nach einem todgeweihten König, der durch seine Hand und keine andere sterben sollte. Bis er ihn fand dauerte es gar nicht lange, wenn auch gleich er seine eigene Schlacht zu schlagen schien; wie viele von diesen Leuten hatten sich eigentlich in das Schloss getraut? Viel zu viele, wie es aussah. Was sollte er denn machen? Wurzeln schlagen, bis ihm irgendwer eine Klinge in den wendigen Körper rammte? Nein, danke. Vermutlich war es eine fremde Emotion die in diesem Moment aufkeimte, oder aber der Befehl der sich fast in sein Gehirn gebrannt hatte, dass er so fahrlässig handelte; wollte er das alles einem alten Greis und einem Bengel überlassen? Nein. Den Dolch zog er zur Hand, ein komisches Ding, bevor er die Sache kein weiteres Mal durchdachte. Den alten Mann befreite er von denjenigen, mit denen er zu kämpfen hatte; und den zukünftigen König? Nun, der Typ, der sich vor ihm aufbäumte, hatte prompt den Dolch im Rückenmark stecken - und Nithrei, der hatte blutbefleckte Gewänder. Störte es ihn? Nein, so war es immer gewesen - und doch richtete er den Blick auf den jungen Prinzen; er hatte eine Chance, genau jetzt - und doch nahm er sie nicht wahr. Was war denn nur mit ihm los?
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Er sah die Mordlust seines Gegenübers fast schien Bildlich. Nun zumindest so Bildlich wie man eine Gestalt mit gezückten Waffen vor einem stehend nennen konnte. Einfach an die Lektionen haltend würde er nicht Kampflos aufgeben. Und sein Leben allein mit gewöhnlichen Waffen verteidigen.
      Doch ehe er seine Fähigkeiten mit dem Speer auf die Probe stellen könnte sackte die Gestalt in sich zusammen. Und diese Fremde vom Vormittag stand vor ihm! "Oh, du bist es!", stieß er aus und lächelte sogleich. Der Anblick von Tod und Blut war er schon zu genüge gewohnt. "Danke!" Zum Glück hatte er nicht den Speer genutzt sonst hätte er wohl möglich gar auch den Fremden erwischt.
      "Junger Herr!", rief unterdessen der eben so blutige Lehrmeister. "Seid ihr verletzt?" Doch er schüttelte seinem Kopf. "Nein, dank unserem Freund hier nicht."
      Schon beute er sich zu einem seiner Mörder hinunter und überprüfte ob sie wirklich Tod waren oder noch leideten. Einer Lebte noch, aber wohl nicht mehr lange angesichts der Wunden. "Ich wünschte ihr wärt nicht hier her gekommen...", murmelte der Blonde. Es war eine Schande und Verschwendung von Leben gewesen.
    • Wie auch immer Menschen es ansahen, er wusste es nicht - sah alles in einem anderen Blickfeld als die meisten von ihnen, weil es ihn oftmals schlicht und einfach nicht interessierte, mit wie viel Verachtung man noch bestraft wurde. Ja, er hatte unlängst aufgegeben, Hoffnung aus einem Topf voll Gold zu schöpfen, in dem sich nur Blei befand. "Nichts zu danken", murmelte Nithrei, da steckte er den Dolch wieder weg und besah sich des Dilemmas - schritt sogar auf einen der Toten zu, bevor er ihren Puls messen wollte um sich zu vergewissern, dass nicht doch noch einer irgendeine versteckte Aktion auf Lager hatte; aber sie waren alle tot, atmeten unlängst nicht mehr bis auf diesen einen, von dem er nicht wusste, weswegen er sich so sehr gegen sein Ende wehrte. Es war wieder still, denn lange hatte die sonderbare Atmosphäre nicht gehalten; und lange sollte sie auch nicht mehr so bleiben, wobei er sich augenblicklich nicht dazu bringen konnte, den Jungen einfach so gen Reich der Toten zu schicken oder schlimmer - ihn zu verzehren, auf dass seine Seele für immer und ewig als verloren gelten würde. "Wünsche gehen nicht immer in Erfüllung", merkte er noch karg an, als er sich wieder auf Augenhöhe erhoben hatte - er war doch etwas größer als der Jüngere. "Entschuldigt meine Erscheinung" - waren das menschliche Floskeln?
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • "Würde ich nicht sagen - trotzdem sollte man sich von Träumen und Wünschen nicht zu viel erhoffen", war seine logische Schlussfolgerung für dieses "Problem", das ihm bevorstand. Weswegen hatte er nicht unlängst diese verfluchte Waffe gezückt, die er einst erhielt, und diesem baldigen Biest den Gar ausgemacht? Weil er es nicht konnte, weil der Junge viel zu naiv für den Tod schien - weil es noch etwas gab, das an ihm so falsch und anders war, dass er es sich nicht erklären konnte. "Anfänglich wollte ich das Geschenk überbringen, doch dann ist mir am Eingang aufgefallen, dass die Wachen am Boden lagen und das Tor offen stand - also eilte ich zu eurer Hilfe", künstelte er, wobei er nicht einmal lange überlegen musste. Entsprach es der Wahrheit? Irgendwo, denn das Geschenk war der Tod des jungen Herren, und wenn man ihn jetzt danach fragte, dann wusste er gar nicht so recht, was er denn eigentlich sagen sollte, weil er sonst kein Geschenk hatte.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • "Ihr gefallt mir!", sprach unvermittelt der blonde Bursche mit einem Lächeln aus. Ihm war nun irgendwo klar, dass diese Gestalt genau so anders war als er. Sie beide waren nicht so normal, auch wenn er nicht wusste wie anders dieser Fremde nun war. "Galaermis, ich denke das Training kann nun beendet werden. Ich bringe unseren Gast zu dem König." Auch wenn er der König werfen sollte, im Augenblick saß ein anderer Mann auf jenem, ein erfahrener und Klügerer, der aber genau so sehr von der Prophezeiung überzeugt war. Bevor der alte Lehrmeister etwas sagen konnte, griff er mit seiner Hand, der die frei von dem Mal war nach der Hand des älteren um ihn mit sich zu ziehen. "Wie lautet euer Name? Und was wolltet ihr meinem Vormund für ein Geschenk überreichen, wenn ich fragen darf?" Der Fremde interessierte ihn gewaltig.
    • Sollte das ein Kompliment sein? Oder sah man ihn weiterhin als ein Objekt der Begierde an, dass nun einmal nicht mehr war als jenes, und kein beinahe ach so menschliches Wesen, das es hätte sein können? Nein, man verstand die Situation abermals nicht, so sehr er es sich auch wünschte, dass er es täte. "Ich ... gefalle ... euch?", bemerkte er; war da Emotion in seinen Worten? Nein, sondern nur eine Frage, die eben jene hätte aussagen sollen, doch das tat sie nicht - das würde sie nie tun, wenn es so weiter ging, weil es auch nicht vorgesehen war, dass dies jemals passierte. Eine Waffe war er, allein in seiner Existenz, und mehr war da nun wirklich nicht - kein einziges, kleines bisschen. Zum König sollte er gebracht werden? Weswegen denn d- ... verflucht, das Geschenk! Nithrei hatte sich nicht nur eine Suppe eingebrockt, sondern auch keinen Löffel mitgebracht; konnte noch lustig werden, diese folgende Diskussion. "Name? Eigentlich trage ich diverse Namen, man gibt mir immer einen, wenn ich an einen Ort komme - aber ich heiße, eigentlich, Nithrei Enyathrae. Freut mich", waren die Worte, die er wählte - gab es bessere? Womöglich. Hätte er sie gewählt? Niemals. "Das Geschenk werdet Ihr wohl früh genug sehen, bittet geduldet Euch noch bis der König es in Empfang nimmt."
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Der junge Bursche lachte. "Natürlich, ich weiß nicht wer oder was genau ihr seid, aber auch wenn es mich schon irgendwo neugierig macht, brauche ich es nicht zwingend zu wissen. Ich mag Menschen wie ihr, die nicht vollkommen Normal seid, ja, dass macht einen doch auch mit aus, nicht? Diese Welt wie wir sie kennen besteht aus Wundern und unerklärlichem und auch aus übermächtigen Wesen. Wäre alles Gleich, wäre diese Welt ohne ihre Wunder doch... bemitleidenswert, nicht? Also versteht ihr was ich damit sagen mag?", neugierig drehte er sich um und lächelte während er dem anderen weiter die Gänge entlang führte. "Nithrei? Habt ihr was dagegen wenn ich euch Nith oder Nir nenne? Oder wie sollte ihr genannt werden?" Dann seufzte er nickte aber. Vermutlich wäre sein Vormund in dessen Arbeitszimmer. So führte er jenen genau dort hin an den Wachen vorbei, die keine Fragen stellten. Machte die eh wenig wenn der König oder zukünftige König vorbei kam. "Ich sollte mich wohl auch vorstellen. Xhavit Gileus Orbira ist mein Name aber Xhavit reicht vollkommen. Und da wären wir. Warte bitte kurz hier draußen." Dann klopfte er an, wartete auf die raue Stimme von der anderen Seite und betrat erst dann den Raum. Ein knappes Gespräch später öffnete sich erneut die Tür und ein vornehm gekleideter älterer man, dessen haar von den ersten grauen strähnen durchzogen war verlies den Raum und musterte knapp den Fremden. Xhavit neben ihn lächelte dennoch aufmunternd. Der alte König wirkte sehr als hätte er eine harte Schale, besaß aber einen recht gutmütigen Kern.
    • Von was sprach er da? Hatte er denn durchschaut, um was es sich bei dieser Gestalt mit komischem Antlitz handelte? Womöglich wusste er es, hatte es schon gewusst bevor er überhaupt etwas aus seinem Mund hatte dringen lassen; war das vielleicht eine der Aspekte, warum er der zukünftige König werden sollte? Er wusste es nicht, doch seine Worte fanden Andrang in seinen Ohren, weil er sich so viel besser zu artikulieren wusste, als er es könnte. "Voll und ganz", erwiderte er knapp, dann herrschte auf seiner Seite auch schon wieder - wie so oft auch schon zuvor - Stille, die undurchdringlich wirkte. Gab es denn andere Aspekte an ihm, die sich nicht von seiner Stille auszeichnen ließen, oder von der Tatsache, dass er eindeutig mit viel zu viel Blut beschmiert war, und nichts davon ihm gehörte? "Es würde mich nicht stören, wenn ich ehrlich bin - nennt mich, wie es Euch beliebt", hastig, schnell und schnell, als müsste er noch etwas anderes durch seinen Kopf ziehen lassen, oder sich auf die eigenen Beine konzentrieren, über die er nur ungerne stolpern wollte. Nithrei war nicht gekommen, um seine menschlichen Fähigkeiten aufzufrischen, sondern um die Luft des Lebens nochmal inhalieren zu können, während er Jemand anderem das Leben raubte, und ihm kläglich dabei zusah. Ein Fehler war es gewesen, die Barbaren zu töten, hatte es doch einen gewissen Durst in ihm hervorgerufen. "Ihr habt einen netten Namen, Xhavit", wollte er dem noch etwas beifügen - nicht wirklich. Lieber wartete er, verstrickt sich nicht weiter in menschlicher Ungewissheit, die sie allesamt zu versprühen schienen, sondern hielt inne. Das war er gewohnt, wie schon immer wurde es leiser um ihn herum, bis es das nicht mehr war. "Ich entschuldige mich für mein Auftreten in Euren Gemächern, mein Herr - man sandte mich aus Khuvaeri, um euch ein Geschenk zu überbringen", er schwieg für eine Minute, als er sich verbeugte, und Stille herrschte. "Es mag etwas sonderbar klingen, aber das Geschenk ist hier, um den Frieden zwischen unseren Königreich zu wahren - und deswegen sandte man es in menschlicher Form, ich hoffe Ihr versteht." Oh, natürlich - er hatte sich selbst als Geschenk ausgegeben.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Es freute den jungen Burschen das der Anderes es nachvollziehen zu schien. Dennoch war jener recht stumm. "Ich soll dich so nennen wie ich will? Hast du wirklich keinen Spitznamen den du bevorzugst?", erkundigte sich Xhavit verwundert. "Aber wenn dem so ist, dann nennt mich doch auch so wie ihr es wünscht. Und etwas dagegen wenn ich das euch mit du ersetze?" Wäre für alle doch viel angenehmer.
      Er lachte über das Kompliment was mit der so leeren Stimme so komisch klang. "Freut mich das der Name dir gefällt. Meine Mutter gab ihn mir."

      Nachdenklich betrachtete der König das so genannte Geschenk her er sprach: "Ich bin euch dankbar für die Hilfe die ihr Xhavit zuteil werden ließt. Und ich weiß auch um die ehre eines solchen Geschenkes. Doch mir trachten beachtlich weniger Menschen nach dem leben. Ganz abgesehen von Göttern oder anderen Wesen. Wäre es daher zuviel verlangt wenn ich dieses Geschenk und die verbundenen Dienste an einem anderen König überreichen würde?" Damit wies der Mann knapp zu den begeistet dreinblickenden Blonden. Sein erster richtiger, eigener Gefolgsman! Das wäre unglaublich! Sein Vormund traute es ihm echt zu das er schon so weit war! Und er könnte sich ewig mit Nir unterhalten über unzählige Dinge und ihn Sachen fragen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wolfslegende ()