My beloved vampire [Kolenta09 & Lady Dye]

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    • My beloved vampire [Kolenta09 & Lady Dye]

      @Kolenta09

      Vorstellung: My beloved vampire [Kolenta09 & Lady Dye]

      Pierre

      Ich stand direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Schule. Aus dieser sollte bald Luca herauskommen, mein fester Freund. Wir hatten heute unseren Jahrestag. Genau heute waren wir ein ganzes Jahr zusammen. Diesen Tag wollte ich gern mit Luca zusammen verbringen. Deshalb hatte ich meinen kleinen Buchladen extra früher geschlossen.
      Heute war sowieso Freitag. Also könnte Luca heute auch etwas länger aufbleiben, je nachdem, was wir machen würden. Wir hatten uns ausgemacht, etwas zusammen auszusuchen, aber bisher hatten wir das noch nicht getan. Wahrscheinlich war etwas Spontanes immer noch das Beste.
      Mein Blick glitt zur Schuluhr, die direkt über dem Eingang hing. In vielleicht zwei Minuten würde es zum Ende klingeln. Ein paar Schüler kamen schon heraus und kamen auf diese Straßenseite. Wahrscheinlich wollten sie zur Bushaltestelle. Sie sahen mich kurz merkwürdig an und tuschelten hinter vorgehaltener Hand, als sie etwas von mir entfernt waren.
      Aufgrund meiner Vampirsinne hatte ich ein verdammt gutes Gehör und wusste, dass sie darüber sprachen, ob ich auf jemanden wartete und ob dieser jemand meine Freundin sei. Ich strich mir seufzend mit der rechten Hand über den Hinterkopf, direkt durch mein langes leicht gewelltes weißes Haar. Dabei fiel mir auf, dass ich es noch gar nicht zusammengebunden hatte. Normalerweise band ich es immer zusammen, wenn ich auf der Straße war.
      Also holte ich aus meiner weißen Jacke mein blaues Haarband heraus und band meine Haare zu einem festen Pferdeschwanz zusammen. Haargummis nutzte ich ungern und bei meinen Haaren waren manche einfach zu dünn. Ich hatte keine Lust, die immer erst zu dehnen. Kurze Zeit später hatte ich meine Haare in dem Haarband gebändigt und sah wieder zur Tür. Gleich sollte es klingeln und vielleicht würde er gleich herauskommen.
      Posts kommen jetzt wieder regelmäßig :)
      Anfang bis Mitte Monat sieht es bei mir immer ziemlich mau aus, weil ich viel Arbeit habe, aber an den Wochenenden versuche ich auf jeden Fall zu schreiben. In der restlichen Zeit schreibe ich sicher auch immer mal wieder in der Woche :)

    • Luca

      Immer wieder wanderte mein Blick zur Uhr, die über der Tafel hing.
      Was mein Lehrer an die tafel schrieb war mir schon lange egal gewesen, meine Augen waren nur auf die Zeiger gerichtet, die sich kein Stück nach vorne bewegen wollten.
      Draußen war schönes Wetter war mich noch unruhiger machte, dieses Wetter war für uns beide bestimmt,meinen Freund und mich! Wieso musste ich dann noch hier drinnen verweilen. Es waren nur noch wenige Minuten und einige zwei Holztüren die mich von Draußen trennten.
      Ob er schon da stand und wartete, hatte ich auch die richtige Uhrzeit im Kopf?
      Endlich klingelte es und ich sprang gleich auf,meine Bücher waren noch alle in meiner Tasche und ich konnte gleich aus dem Klassenzimmer rennen.
      Schnell weg hier, das war das einzige was ich dachte. Ich lief mit dem Strom der restlichen Schüler, bis ich endlich von der Sonne geblendet wurde und ihn sah. Sofort lächelte ich und kam auf ihn zu. Wie immer trug er einen Zopf, kannte ich ihn eigentlich mi offenen Haare? Innerlich musste ich etwas lachen.
      Meine Arme schlang ich gleich um den Schlanken und großen Körper meines Freundes und sah zu ihm hoch "Musstest du lange warten?" waren die ersten Worte die aus mir kamen. Ich machte mir immer schnell Sorgen und Vorwürfen ob ich jemanden geschadet hatte.
      "Es freut mich das du da bist..." Ich konnte seine Augen einfach nicht mit meinem Blick los lassen und sah ihm weiterhin in die Augen. Die anderen Schüler fingen an zu tuscheln was mich sehr nervös machte. Ich ließ ihn automatisch los und sah beschämt zum Boden. Er war mir nicht peinlich, sondern das über uns geredet wurde.
      "h...hast du schon entschieden was wir machen wollen?" war dann meine letzte Frage an ihn, bis ich auf seine Antworten wartete.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Pierre

      Es dauerte nicht lange und kurz nach dem Klingeln erschien Luca vor dem Schulgebäude. Er kam sofort zu mir und umschlang mich, während ich meine Hände an seinen Rücken legte. So konnte er wenigstens nicht diese Kälte meines Körpers spüren. Manchmal fragte ich mich, warum es ihn nicht störte, dass ich so kalt war. Sicher, anfangs hatte er mich gefragt, warum ich so kalt war. Ich hatte es als einen Defekt meines Körpers dargestellt. Ich konnte ja schlecht sagen, dass ich ein Vampir war. Er wusste es nicht und so war es auch gut.
      "Nein, ich habe nicht allzu lange gewartet", antwortete ich lächelnd. Es war ein Geschenk, ihn ständig sehen zu können. Wenn ich ihn mitunter nicht sehen konnte, nahm ich einfach ein Bild von ihm in die Hand und starrte regelrecht darauf. Von mir hatte er kein Foto. Davor hatte ich mich immer gedrückt, auch wenn wir Vampire sehr wohl auf Fotos auftauchten. Nur sah man dabei ein unnatürlich rotes Glühen in unseren Augen und unsere Fingernägel wurden auf den Fotos sehr lang und spitz, so wie wir in unserer Vampirgestalt halt aussahen. Nur die Reißzähne sah man dabei nicht, wenn man den Mund geschlossen hielt.
      "Und wie ich mich erst freue, dich zu sehen, Liebling", sagte ich und strich ihm nun mit meiner rechten Hand über den Kopf. Er ließ mich los, als ich irgendwelche Jugendlichen tuscheln hörte. Ich schaute kurz zu denen rüber, bevor ich meine Hand von Lucas Kopf nahm.
      "Ich habe mich noch nicht entschieden. Magst du etwas Bestimmtes machen?", fragte ich und lächelte ihm leicht zu. "Vielleicht hast du ja einen bestimmten Wunsch. Ich will auf jeden Fall, dass wir heute mal zusammen kochen. Wie wäre das?" Wir hatten tatsächlich schon öfter füreinander gekocht, aber noch nie miteinander gekocht. Das wollte ich wirklich gern mal ausprobieren.
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    • Luca


      Wie immer spürte ich diese Wärme in meinem Körper, wenn ich bei ihm war und es machte mich einfach über glücklich. Natürlich hätte ich alles gemacht um ein Bild meines liebsten zu haben, aber ich war nicht die Person, die ihn dazu drängen wollte.
      "Kochen klingt fantastisch!" Meine Augen leuchteten regelrecht auf, als er diesen Vorschlag machte. Auch wenn man denken sollte, dass ich es nach meiner Vergangenheit nicht mochte zu kochen, liebte ich es eigentlich, erst recht wenn ich es für Pierre tat. "Wir könnten dafür einkaufen gehen" schlug ich schließlich vor und über legte schon, was wir kochen könnten. "was denn noch...ach bevor ich es vergesse!" ich kramte in meiner Tasche rum und übergab ihm ein kleines Paket "ich weiß wir sagten wir schenken uns nicht aber...du warst so traurig das es ausverkauft war und du ließt diese Buchreihe doch so gerne" sagte ich etwas bedrückt, dabei hoffte ich das es ihm gefiel. Das Buch war seit gestern draußen gewesen und ich hatte schon Wochen vorher ein Exemplar vorbestellen lassen. "...Sonst kannst du es noch zurück geben..." tuschelte ich leise hinterher.
      "Und wegen der Sache, was wir unternehmen wollen...vielleicht erst einmal spazieren gehen oder in ein Cafe gehen? es hat ein neues am See aufgemacht..."
      Das ich durchgehend lächelte wusste ich, aber es machte mich einfach froh ihn zu sehen. "aber das sind alles nur Sachen die ich gerne mache...entscheide dich bitte noch für eine Sache , die du gerne unternehmen möchtest! wir haben ja den ganzen Tag Zeit...da bekommen wir auch alles unter" verträumt sah ich ihn an und mit der Sonne im Rücken sah er beinahe aus wie ein Engel.
      "d...darf ich dich küssen? mir fehlt das immer bei unserer Begrüßung, wenn wir es nicht machen" fragte ich dann unsicher, da er solche dinge immer übernahm, in der Öffentlichkeit fiel mir sowas immer sehr schwer
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Pierre

      Ich wusste doch, dass Luca dieser Vorschlag gefallen würde. Er kochte für sein Leben gern und ich aß auch sein Essen sehr gern. Es stimmte, dass Vampire keinen so ausgeprägten Geschmackssinn hatten, wie Menschen ihn hatten. Sobald wir Bluthunger verspürten, schmeckte uns nichts Anderes mehr, als Blut. Ansonsten funktionierte unser Geschmackssinn eigentlich ganz normal. Natürlich kannte ich keinen andere Geschmackssinn, also konnte ich das auch gar nicht beurteilen. Immerhin bin ich als das geboren, was ich war.
      Bevor wir etwas Näheres besprechen konnten, überreichte er mir ein Paket. Tatsächlich hatten wir uns doch ausgemacht, uns nichts zu schenken und nur den Tag zusammen zu verbringen. Trotzdem musste ich einfach lächeln, als ich das Paket entgegennahm und es einfach öffnete. Ein Buch befand sich darin. "Vielen Dank, Liebling. Das freut mich." Ich lächelte ihm erfreut zu. Dabei ließ ich aber weg, dass ich als Inhaber eines Buchhandels auch sehr einfach an das Buch gekommen wäre. Das machte aber nichts, denn auf diesem Wege hätte ich ja ein paar Tage warten müssen, bis man eine Neuauflage gedruckt hätte. So hatte ich es nun gleich, was für ein Glück. "Ich gebe es nicht zurück. Ich mag diese Buchreihe und werde es mir nicht nehmen lassen, das Buch zu lesen. Vor allem ist es ein Geschenk von dir." Ich zwinkerte ihm leicht zu und verstaute das Buch wieder in dem Paket. Dieses legte ich in meine Tasche, die ich über der Schulter trug.
      Luca machte noch ein paar ergänzende Vorschläge. Bei seinem unsicheren Satz, ich solle mir doch etwas aussuchen, weil es nur seine Vorschläge waren, musste ich leise lachen. Ich strich ihm leicht mit meiner rechten Hand durch sein Haar. "Lass uns erst etwas spazieren gehen. Auf dem Weg gehen wir zu diesem Café. Danach können wir einkaufen gehen und dann kochen wir uns etwas Schönes zum Abendbrot. Nun müssen wir uns nur noch ausmachen, ob wir zu dir gehen oder zu mir. Wie klingt das?"
      Seine Frage danach ließ mich leicht stutzen. Erneut lächelte ich ihm zu. Ich nahm meine Hand von seinem Kopf und sah zu ein paar Mädchen hinüber, die uns tuschelnd beobachteten. Nun galt Luca meine Aufmerksamkeit wieder. Ich legte meinen rechten Zeige- und Mittelfinger unter sein Kinn, hob damit seinen Kopf ein klein wenig an. Hoffentlich erschrak er nicht bei meiner kühlen Haut. Ich kam ihm mit meinem Gesicht langsam näher und küsste ihn innig auf die Lippen, nahm meine Finger unter seinem Kinn weg und legte meine nun freie rechte Hand an seine Wange und schloss dabei meine Augen, auch wenn mich Lucas Reaktion eigentlich brennend interessierte.
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    • Luca


      Ich freute mich, dass es ihm zu gefallen schien. Natürlich wusste ich, das er selber an dieses Buch gekommen wäre. Dennoch wollte ich ihm etwas schenken, bei dem ich wusste , das er sich freut. Schon immer fand ich es schwer Pierre lesen zu können, da er dies einfach nicht zu ließ. Ich wusste was er mochte, jedoch musste ich mir dieses Wissen hart erarbeiten. Wir waren nun schon ein Jahr zusammen, dennoch kam mir Pierre noch weit weg vor. Er wusste immer sofort was mir gefiel oder wann mich etwas bedrückte.
      Starke Emotionen hatte ich in diesem ganzen Jahr nicht einmal bei ihm sehen können, außer wenn er lächelte, konnte mein Freund überhaupt einmal Trauer zeigen?
      Ich wollte ihm auch nur einmal beistehen und für ihn da sein können.
      Als er mich anzwinkerte wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und sah ihm ins Gesicht "Wenn es für dich auch keinerlei Probleme darstellt können wir es gerne so machen! Wir waren in letzter Zeit öfter bei mir...Dann lass uns zu dir gehen! Da ist der Supermarkt auch näher dran" meinte ich dann mit freudiger Stimme und wollte einfach nur noch los stürmen, endlich weg von meiner Schule.
      Doch ich hatte meine Bitte von gerade eben beinahe vergessen, bis ich plötzlich seine kalten Hände an meinem Kinn spürte. Jedes mal ließ es mich erschauern und ich hauchte meinen heißen Atem gegen seine kalten Lippen.
      Automatisch, fast schon wie in Trance, griffen meine Hände nach seiner Kleidung , in die sie sich dann krallten, dazu schloss ich langsam meine Augen und genoss seine Nähe.
      Als wir den Kuss lösten sah ich ihm verträumt in die Augen, bis ich vor Scharm rot wurde und schnell auf den Boden sah. Ich hatte die Blicke in meinem Rücken gespürt, was auch nicht schwer war, wenn man fast schon angewidert angeschaut wurde. Ein sanften Lächeln legte sich auf meine Lippen und ich ergriff vorsichtig seine Hand. "wollen wir los?" fragte ich recht leise und mein Blick wanderte wieder zu ihm hoch, noch immer mit einem Lächeln.
      "Du bist wieder so kalt...ich hab immer angst, dass du Krank wirst, wenn es dir schlecht gehen sollte sag es mir bitte! ich pflege dich dann gesund" Es Störte mich keines Wegs, dass er kalt war, ich machte mir eher sorgen, auch wenn ich seine Antwort kannte. Die Sonne strahlte, was mich aufatmen ließ. Es war ein wunderschönes Wetter zum Spazieren gehen. "Wie war deine Arbeit eigentlich?" fragte ich dann Interessiert und lenkte meinen Blick vom See zu seinem Gesicht.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3

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    • Pierre

      Gut, dann würden wir zu mir gehen, das gefiel mir. Ich selbst hatte auch ein einfaches Haus. Es befand sich in der Nähe meines Ladens. Mein Haus hatte insgesamt zwei Stockwerke, einen Keller und einen Dachboden. In der zweiten Etage hatte ich zwei Gästezimmer vorbereitet, für Gäste, die eh nie mein Haus betreten würden. Ich fragte mich, ob Luca auch jemals eine Nacht bei mir verbringen würde. Vielleicht würde ich ihn dann auch in mein Bett lassen. Bei der Vorstellung musste ich leicht schmunzeln. "Sag mal, ist dein Vater heute wieder da? Wenn nicht, wie wäre es, wenn du heute bei mir schläfst?", fragte ich lächelnd. Dieser Junge war einfach etwas Besonderes, vor allem, weil er eigentlich nur ein Mensch war. Ich hatte niemals gedacht, dass ich solche Gefühle mal für einen Mann haben würde und dann auch noch für einen Menschen.
      Als wir uns küssten, kribbelte es wieder leicht in meiner Magengegend. Es war seltsam, dass sich dieses Gefühl immer noch einstellte, obwohl wir schon so lange zusammen waren. Jeden Tag erinnerte ich mich daran, wie zerbrechlich dieser Junge war. Das hatte ich an dem Tag zu spüren bekommen, an dem wir uns kennen gelernt hatten. Noch heute verstand ich nicht wirklich, warum ich diesen Jungen gerettet hatte und warum ich ihn als Vampir überhaupt lieben konnte. Solche verschiedenen Gedanken wirrten mir immer im Kopf herum, wenn ich Luca näher kam.
      Kurz darauf lösten wir den Kuss und Luca sah mich eine ganze Weile an, bis er seinen Blick mit roten Wangen auf den Boden richtete. So sah er echt süß aus, richtig niedlich. Warum schämte er sich? Sollten die doch denken, was sie wollten. "Die sind nur neidisch", flüsterte ich ihm ins Ohr, wofür ich mich leicht zu ihm ans Ohr beugen musste. Der flüsternde Ton eines Vampirs hatte meist eine ganz besondere Fähigkeit. Mitunter drang eine solche Stimme direkt in die Seele des Betroffenen. Hierbei wollte ich ihm einfach das Gefühl der Scham etwas nehmen.
      Er ergriff meine Hand und ging mit mir los zum Spaziergang. Ich erwiderte seinen Händedruck und verschränkte unsere Finger ineinander. "Ich bin nicht krank, Schatz. Wenn du mich aber pflegen willst, habe ich nichts dagegen", lachte ich leise.
      Während des Spaziergangs fragte Luca mich, wie meine Arbeit heute war. Ich erwiderte seinen Blick lächelnd. "Die Arbeit war okay. Es sind halt meist die gleichen Leute, die in den Laden kommen. Zeitweise war es etwas stressig, aber es hat auch Spaß gemacht. Magst du irgendwann mal wieder in den Laden kommen?", fragte ich gleich hinterher. "Wie war dein Tag in der Schule heute?"
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    • luca

      Seine Worte hallten in meinem Körper wieder, als er mir ins Ohr flüsterte. Was war dieses Gefühl, ich wollte ihn noch näher bei mir haben. Mir wurde extrem warm und mein ganzer Körper Krippelte, besonders in der unteren Gegend. Dieses Gefühl kannte ich schon vorher, da ich es immer verspürte, wenn ich nur von weitem sah, dennoch war es nach dem flüsterte stärker und intensiver.
      Ich schüttelte leicht den Kopf um wieder in die Realität zu kommen und hörte auf daran zu denken. Als er mich tatsächlich fragte ob ich bei ihm übernachten wollte weiteten sich meine Augen und sah ihn an "j...Ja! Liebend gerne!!" Sagte ich ohne zu zögern und mit völliger Vorfreude. Warum ich so extrem reagierte, obwohl dies eigentlich nicht meine Art war, wusste ich nicht. Mein Vater war zum Glück nicht zu Hause, wie immer auf einer seiner Geschäftsreisen. Von unser Beziehung wusste er nichts.Da er nie da war fand ich es nicht für notwendig, außerdem wusste ich nicht wie er reagieren würde ,wenn er wüsste das ich Schwul sei, dieses Wissen wollte ich mir auch nicht aneignen. "Ich soll dich dennoch Pflegen? Nagut damit habe ich kein Problem, wenn es bedeutet das ich bei dir sein darf" ich legte meine freie Hand auf den Arm, dessen hand ich hielt und rückte so noch etwas an ihn heran.
      "Solange es dir Spaß bringt bin ich froh! Dann mache ich mir keine Sorgen...Mein Tag war ebenfalls gut! Sogar in Mathe konnte ich heute gut folgen. Klar komme ich gerne zu deinem Laden! Du arbeitest ja immer etwas länger, als meine Schule geht...Dann kann ich dich ja abholen" lachte ich, da er genau so gut wusste wie ich, das Mathe nicht gerade zu meinen lieblings Fächern gehörte. "Sag, soll ich mir dann Sachen von dir nehmen oder wollen wir davor noch zu mir?" Innerlich hoffte ich es etwas, dass ich zumindest zum Schlafen ein Shirt von ihm haben konnte. Noch nie hatte ich eines getragen und ich hörte immer die Mädchen aus meiner Klasse wie sie davon schwärmten. Es musste toll sein mit seinem Geruch Einschlafen zu können. Als ich mich dabei ertappte, wie ich dachte würde ich rot. Hatte ich schon immer so gedacht? Erst seit kurzem kam ich auf solche Gedanken, was mir etwas sorgen bereitete.

      Mein Herz setzte einmal kurz aus als ich ein kleines Enten Küken sah, welches gerade auf die Straße zu lief. Ich ließ automatisch seine Hand los und hob das kleine entlein auf. "Zum Wasser geht es in die andere Richtung süße!" Ich brachte es zum See und setzte es dort ab, sofort kamen die Eltern und sie schwammen weg.
      Zufrieden kam ich zu ihm "tut mir leid das ich einfach so weg gegangen bin..." Entschuldigete ich mich gleich sofort und biss mir auf die Unterlippen.
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      <3

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    • Pierre

      Ich sah dem Jungen das Resultat meines Flüsterns an. Als Vampir spürte ich so etwas auch. Es faszinierte mich, diese Reaktion. Es erfreut mich regelrecht, sodass es mir ein Lächeln abzwang. Dieser Junge war einfach nur verdammt süß. Luca stimmte zu, bei mir übernachten zu wollen. Das erfreute mich.
      "Du kannst mich jederzeit pflegen, aber ich denke, das ist nicht nötig, wenn ich nicht krank bin. Ich lasse mich ungern bedienen." Das lag daran, dass ich Dinge lieber selbst kontrollierte, als von ihnen kontrolliert zu werden. So war schon immer meine Einstellung gewesen. Er legte seine Hand auf meinen Arm, was ein leichtes Kribbeln in meinem kompletten Oberkörper nach sich zog. Es war ein angenehmes Gefühl, kein schlechtes Kribbeln.
      "Du konntest in Mathe gut folgen? Respekt", lachte ich leise. Mathe war nicht sein Lieblingsfach, aber das war okay. "Wenn du Nachhilfe brauchst, sag nur Bescheid." Selbst, wenn meine Schulbildung ein paar hundert Jahre zurücklag, so hatte ich mich dennoch immer weiter gebildet. "Abholen kannst du mich immer gern", sagte ich und sah zu ihm hinunter. Ich freute mich immer, wenn ich ihn sah. Das würde sich hoffentlich nicht so schnell ändern.
      Seine Frage wegen den Schlafsachen belächelte ich. "Natürlich bekommst du von mir Sachen. Dann brauchst du nicht noch einmal extra nach Hause laufen. Nicht, dass dein Vater unvermutet nach Hause kommt und uns beide sieht. Du hast es ihm ja sicher noch nicht gesagt, oder?", fragte ich lächelnd mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich kannte meinen kleinen Schatz und der wollte seinem Vater so wenig wie möglich erzählen. Anscheinend hatten die beiden nicht so das gute Verhältnis miteinander.
      Plötzlich ließ er mich einfach los und rannte zu einem Küken. Deshalb konnte ich die Röte in seinem Gesicht nicht mehr sehen. Mit einem Lächeln betrachtete ich die Szene, die sich mir bot. "Das ist schon okay", winkte ich ab und nahm ihn wieder an die Hand, um weiterzugehen.
      "Wo wollen wir langspazieren?", fragte ich und deutete auf den Weg entlang des Sees.
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    • Luca

      "wieso darf ich dir nie etwas gutes tun? Du machst ja auch immer etwas für mich" ich sah mit großen Augen zu ihm hoch. Kurz seufzte ich und sah zur Sonne, welche versuchte durch die Bäume zu brechen und ihnen Standhaft zu bleiben. Es war ein hin und her, mal gewann die Sonne und mal die Bäume. Das helle Licht blendete mich vollkommen weshalb ich die Augen zusammen kniff und wieder zu ihm sah. "Oh du willst also mein Lehrer spielen? Ich bin aber wirklich nicht gut Schatz! das weißt du hoffentlich...du wirst an mir verzweifeln. Aber sonst nehme ich das Angebot gerne an, jedoch nicht heute, nicht an unserem Jahrestag" Ich lächelte ihn mit meinem Mund, als auch mit meinen Augen an.
      "Gut dann schreibe ich dir, wenn ich zu dir in den Laden komme! nicht das ich da stehe und du bist schon lange weg" Ich war froh das er mir nicht böse war, obwohl ich ihn ohne ein Wort stehen lassen habe. Aber wenn ich so zurück denke gab es keinen Moment, indem er mir wirklich böse war, oder hatte er es mir nur nie gezeigt?
      Dieser Kerl warf tausende Fragen in mir auf, das war aber auch einer der Dinge die mich an ihm faszinierten.
      Als er meinen Vater erwähnte blieb ich kurz stehen "Ich...es tut mir leid" ich ließ seine Hand vor Scharm los und sah zum Boden "Ich werde es ihm sagen...irgendwann. Du weißt doch wie er zu schwulen steht und allgemein zu dem was ich mache...Dazu ist er nie da und ich finde keinen Moment, der Passen würde. Vielleicht wenn du ihn mal triffst! dann würde ich mich vielleicht trauen, mit dir zusammen" Ich fühlte mich sichtlich schlecht, das Schuldgefühl in meinem Bauch zog sich hoch zu meiner Brust, sodass es mir die Luft nahm, es trieb mir Tränen in die Augen, die ich aber gekonnt unterdrückte.
      Als er meine Hand wieder nahm und wir weiter gingen sah ich ihn weiterhin nicht an. Ich lehnte meinen Kopf jedoch gegen seinen Arme und ließ mich von ihm führen. "Am See entlang...dann kommen wir auch gleich zu Cafe, oder möchtest du wo anders lang gehen?" fragte ich nun und sah doch wieder zu ihm hoch.
      Ich fühlte mich bei jeder Kleinigkeit schlecht, wenn sie mit zu tun hatte. Ich gab mir immer die Schuld und versuchte alles zu machen um ihn nicht zu verärgern, wenn dies den überhaupt möglich war. Aus diesem Grund grübelte ich schon eine ganze Weile über ein Thema nach, war er sauer, dass wir uns nicht näher, als küssen kamen? Viele Paare hätten schon nach einer Woche den nächsten Schritt gewagt, aber es lag nicht daran, dass ich ihm nicht vertraute, im Gegenteil ihm konnte ich alles sagen. Ehrlich gesagt wusste ich selber nicht genau, was mit mir los war. Ob er es überhaupt wollte, da ich ihn nie darauf angesprochen hatte wusste ich es selber gar nicht. Ich war sehr vertieft in diesen Gedanken und war für eine kurze Zeit ziemlich abwesend.
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    • Pierre

      Wieso er mir nie etwas Gutes tun durfte? Er durfte mir nicht zu nahe kommen. Ansonsten hatte ich irgendwann das Verlangen, auch sein Blut zu trinken. Ich hatte dieses Verlangen schon so oft, nur konnte ich mich bis jetzt ziemlich gut dagegen wehren. Wie oft hatte ich daran gedacht, von seinem Blut zu trinken, ihn aber nicht gleich umzubringen? Wie oft hatte ich mich gefragt, wie sein Blut wohl schmecken würde? Ein Mensch würde durch den Biss eines Vampires nicht zu einem Vampir werden, das war ein Aberglaube. Nur das Blut eines Vampires konnte einen Menschen in einen Vampir verwandeln. Diese Verwandlung endete jedoch nicht immer mit dem Status eines Vampires, mitunter konnte man daran auch sterben.
      "Du darfst mir etwas Gutes tun, jederzeit. Das machst du doch ständig", zwinkerte ich ihm zu. Dieser Junge war einfach zu besonders, als dass ich meine Reißzähne irgendwann in seinen Hals bohren dürfte. Ich kannte einen solchen Beschützerinstinkt nicht, aber ich wusste auch, dass diese Beziehung die längste Zeit bestanden hatte. Lange würde man dieses Spiel nicht aufrecht halten können. Ich wurde von Vampirjägern gesucht - aufgrund meiner Vergangenheit - und auch andere Vampire waren mir gegenüber nicht gerade freundlich eingestellt. Meist lag das an meiner Wenigkeit. Immerhin wollte ich niemals etwas mit anderen Vampiren zu tun haben, seitdem das damals passierte.
      Meine Gedanken schweiften ab, das merkte ich. Ich wollte einfach nur nicht, dass Luca in so etwas mit hineingezogen werden würde. Das würde ich einfach nicht zulassen. Eher würde ich mich lieber von ihm trennen, um ihn zu schützen. Nur trieb mich diese Angst, dass er sich wieder vor ein Auto werfen würde. Es war schwierig, aber ich hoffte, dass er das irgendwann überwinden würde.
      "Ich bin ein guter Lehrer", antwortete ich leicht grinsend. "Ich habe in meiner Schulzeit auch oft Nachhilfe gegeben." Ich hatte mich halt für Bildung immer interessiert und deshalb war ich auch nach so langer Lebenszeit immer noch auf einem ziemlich guten Bildungsstand. "Ich dachte, wir setzen uns gleich im Café, nach dem Einkaufen und noch beim Kochen zusammen und lernen", scherzte ich lachend.
      Er wollte mir schreiben, wann er zu mir kommen wollte? "Schatz, ich bin an Öffnungszeiten meines Ladens gebunden. Da kann ich nicht eher weg. Wenn, dann kündige ich das schon Tage vorher mit einem Zettel an meiner Ladentür an. Du bist der Erste, der so etwas erfährt", sagte ich. "Über eine SMS freue ich mich aber trotzdem", fügte ich noch hinzu und schmunzelte.
      Schließlich kam dieses Gespräch über seinen Vater auf. Ich verstand diesen Jungen. Sein Vater und er hatten keine besonders gute Beziehung und er war ja auch so gut wie nie da. Ich verstand, warum Luca seinem Vater nichts sagen wollte. Dabei machte er auch noch einen ziemlich guten Vorschlag. "Natürlich, wenn du es ihm sagst, werde ich bei dir sein", antwortete ich und küsste meinen Liebling auf die Stirn. Machte das aber überhaupt Sinn, wenn irgendwann das Ende der Beziehung vorauszusehen war? Wollte ich das Luca überhaupt antun? Vielleicht würde die Beziehung zu seinem Vater danach nur noch schlechter aussehen. Ich hoffte, dass wir ihn eigentlich niemals zusammen antreffen würden.
      Wir gingen schließlich weiter. Sein Kopf an meinem Arm trieb mir wieder ein Kribbeln in meinen Körper. "Wir können da ruhig langgehen. Hier ist es wunderbar ruhig." Die Straße hatten wir schon etwas hinter uns gelassen. Und zur nächsten Straße neben uns trennten uns noch die Bäume. Also war es auch wunderbar friedlich hier.
      Ich sah zu Luca hinunter, der sichtlich abwesend schien. Ging ihm etwas durch den Kopf, was er nicht aussprechen wollte? "Dich bedrückt doch irgendetwas", sagte ich schließlich und drückte seine Hand ein klein wenig fester, nur um einen sanften Druck auszuüben. "Was bedrückt dich? Sag es mir ruhig."
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    • Luca

      "Du hast früher schon Nachhilfe gegeben? das wusste ich gar nicht! Es ist sicher praktisch seinen eigenen Lehrer zu Hause zu haben" lachte ich nur und sah mir die Natur wieder an. Wie sehr ich diese zeit liebte, in der alles Blühte und sich die Natur von ihrer schönsten Seite zeigte. Als er diesen Scherz machte sah ich ihn wieder an und zog einer meiner Augenbrauen hoch "Das wäre der schlimmste Jahrestag den du mir bereiten könntest! also denk nicht einmal daran, ich bin froh endlich Schulschluss zu haben" Meine Mundwinkeln verzogen sich wieder zu einem grinsen mit welchem ich ihn ansah. "Was waren deine Lieblingsfächer in der Schule?" fragte ich dann interessiert, da ich wissen wollte, ob wir vielleicht da Gemeinsamkeiten hatten.
      "Ja ich mein ja nur, hätte ja sein können das es mal passiert! ich schreibe dir dann aber trotzdem. Dann kann ich gleich danach mit zu dir kommen oder?" Ich mochte es nicht, wenn ich alleine zu Hause sitzen musste, wenn ich stattdessen bei meinem Freund sein konnte. Ich mochte seine Wohnung viel lieber als meine. Sie war viel heller und größer, dazu verbrachten wir die Zeit dann meistens in meinem Zimmer. Es wunderte mich eh warum wir öfter bei mir gewesen waren, wenn mein Vater doch jeden Moment nach Hause kommen konnte.
      "Irgendwann ziehe ich einfach bei dir ein" meinte ich scherzhaft. "Mit dir habe ich mehr Selbstbewusstsein..." murmelte ich vor mich hin. Kurz war es einen Moment still um mich und mein Blick blieb dem Boden standhaft. Als ich seine Stimmer vernahm und er mich fragte, woran ich dachte, sah ich blitzartig auf und sah ihn mit geröteten Wangen an. Sollte ich es ihm erzählen oder ihn anlügen? Zum Lügen war ich niemals fähig, alleine weil er dies immer durchschaute und er sofort wusste, wann ich ihm nicht die Wahrheit sagte.
      Ich atmete tief durch, da es mir sichtlich schwer fiel. "warst du schon einmal mit jemandem ..Intim? und, fehlt dir das in unser Beziehung? Wir sind schließlich jetzt schon ein Jahr zusammen und ich frage mich, ob du es überhaupt willst oder ob du dich wegen mir stark zurück halten musst...bitte sei ehrlich" Ich sah ihn mit einem Schüchternden Blick an und wartete geduldig auf eine Antwort, die sich, wie ich empfand, sehr viel Zeit ließ. Es kam mir wie eine kleine Ewigkeit vor. Würde er mich aus diesem Grund irgendwann verlassen? War es ihm egal?
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    • Pierre

      "Ja, aber ich habe das nur nebenbei gemacht. Ich war kein richtiger Nachhilfelehrer." Es war mitunter eine ganz gute Eigenschaft, wenn man sich für Vieles interessierte. Das brachte einen viel weiter im Leben. Jedenfalls war das manchmal der Fall. So etwas konnte ja auch nach hinten losgehen, wie man oftmals mitbekam.
      Meinen Scherz erwiderte er gleich, weshalb ich auch etwas lächeln musste. "Ich mochte Literatur und Mathematik. Ich habe nur ein Fach nicht gemocht und das war Sport." Das hatte auch seinen Grund. Als junger Vampir war ich sehr übermütig gewesen und hatte meine Kraft nicht richtig unter Kontrolle gehabt. Deshalb sprang ich mitunter weiter, als normale Menschen in meinem Alter und auch viel höher, als die anderen. Auch in anderen Sportarten war das immer der Fall gewesen. Daher hatte meine Familie mich damals von diesem Fach befreit. Mein Vater war damals sehr wohlhabend in der Stadt gewesen, daher konnte er das auch einfach machen. Sport konnte man es damals in der Schule nicht nennen, man konnte es ja nicht einmal eine richtige Schule nennen. Man hatte einfach nur ein paar wohlhabende und adlige Kinder zusammen gesteckt und ihnen etwas beigebracht. Der Sport sollte nur der Auslastung dienen.
      "Klar kannst du dann gleich mit zu mir kommen", sagte ich halb abwesend und schaute zum Himmel hinauf. Manchmal vermisste ich meine Familie, sehr oft eigentlich sogar. Ich wollte eigentlich gern wieder nach Hause, einfach nur wieder in Ruhe mein vampirisches Leben leben. Und mit ihr zusammen sein... Das Bild meiner einstigen Geliebten tauchte vor mir auf, aber ich unterdrückte es sofort wieder. Sie war tot und niemand konnte sie mehr zurückholen, niemand.
      Diese Tatsache, dass er irgendwann bei mir einziehen wollte, holte mich aus meinen Gedanken. Ich schaute ihn dabei ganz genau an. "Nun, ich habe nichts dagegen", antwortete ich. So weit würde es wahrscheinlich eh niemals kommen. "Du hast nicht nur Selbstbewusstsein, weil ich da bin. Dein Leben hat sich verändert und deshalb hast du mehr Selbstbewusstsein."
      Schließlich kamen wir zu einer entscheidenden Frage. Was bedrückte ihn. Seine Gegenfragen wunderten mich etwas, ließen mich dann aber lächeln. "Hatte ich dir jemals etwas von Isabelle erzählt? Sie war meine erste große Liebe gewesen und mit ihr war ich auch intim gewesen. Sie war die Einzige, die ich jemals an mich herangelassen hatte, die Einzige neben dir."
      Ob mir das in unserer Beziehung fehlte? Ich blieb stehen und schob Luca sanft gegen den nächsten Baum neben uns. Ich stellte mich direkt vor ihn und näherte mich mit meinem Gesicht dem seinen. So küsste ich ihn zärtlich, legte meine Hände an seine Wangen und schloss meine Augen. Noch immer hatte ich mich an dieses Gefühl nicht gewöhnt. Es war sogar ein anderes Gefühl, als das, das ich bei Isabelle verspürt hatte.
      Ich löste den Kuss wieder und erhob mich, nahm meine Hände wieder hinunter. "Sicher fehlt mir in das unserer Beziehung, aber ich werde auf dich warten. Ich warte so lange, bis du dich traust. Das habe ich dir doch versprochen. Sicher muss ich mich zurückhalten, aber das ist okay, Liebling. Ich liebe dich und deshalb werde ich das auch durchhalten. Ich will dir immerhin nicht weh tun. Du bist immer mein kleiner Goldschatz, den ich besser behüte, als meinen Augapfel."
      Ich lächelte ihn an und küsste ihn noch einmal auf die Stirn. "Sind damit deine Fragen beantwortet?", fragte ich, während sich mein Gesicht direkt vor seinem befand.
      Posts kommen jetzt wieder regelmäßig :)
      Anfang bis Mitte Monat sieht es bei mir immer ziemlich mau aus, weil ich viel Arbeit habe, aber an den Wochenenden versuche ich auf jeden Fall zu schreiben. In der restlichen Zeit schreibe ich sicher auch immer mal wieder in der Woche :)

    • Ich verdrehte leicht die Augen, als er Sport erwähnte "Da bist du nicht alleine...ich wurde immer fertig gemacht von den anderen Schülern". Meinen Lehrer hatte es gar nicht interessiert, was während des Unterrichts geschah, dieser hatte meistens ein Buch gelesen.
      Ich hatte bemerkt, dass mein freund etwas abwesend war sprach aber normal weiter, da ich wusste das er, im Gegensatz zu mir, dabei zuhören konnte. zumindest war das meistens der Fall. Ich hoffte sehr das wir für immer zusammen bleiben würden, da ich sein Geheimnis jedoch nicht wusste konnte ich ja auch nicht erahnen, welche Schwierigkeiten und noch entgegen stellen würden. Die Tatsache, dass er sofort zustimmte, als ich das Zusammenziehen erwähnte ließ mein Herz höher schlagen und ich sah sofort zu ihm auf. "Wirklich nicht!? bist du dir ganz sicher" fragte ich vorsichtshalber noch einmal nach, damit ich wusste das ich mich nicht verhört hatte.
      Ich hätte jetzt mit Sätzen gerechnet wie, `Wir sind gerade mal ein Jahr zusammen, lass uns das noch einmal abwarten´oder ´Wir werden ja sehen was sich entwickelt´. Diese schnelle und klare Antwort verwirrte mich wirklich für einen kurzen Moment.
      "Mein Leben hat sich jedoch wegen dir verändert, wegen dir habe ich auch mehr Selbstbewusstsein! Es liegt alles an dir, wie ich heute bin...Sonst wäre ich ja schon längst, du weißt schon" Ich hasste es an diese zeit zu denken, dennoch liebte ich sie, da ich dort Pierre kennen lernen durfte. Mein Vater hatte nie gesehen wie es mir ging und wir wohnten zusammen, das ein fremder auf der Straße mich rettete erstaunte mich bis heute.
      Das er selber nicht wusste, warum er mich gerettet hatte, hat Pierre mir schon oft erzählt. Ich war einfach froh darüber, dass er es getan hatte.
      "Ja, du hattest sie schon einmal erwähnt gehabt, wenn ich mich entsinne...Deine erste große Liebe" Wie sie gestorben war wollte er mir nie erzählen. Ich wusste bloß, dass sie tot war.
      Der nächste Moment ging extrem schnell für mich und spürte etwas an meinem Rücken, was sich gegen mich presste und mich nicht weggehen ließ. Das es ein Baum war konnte ich mir natürlich gut denken.
      Auch wenn Pierres Druck sanft war, kam ich kein Stück dagegen an. Er war einfach schon immer stärker gewesen, wahrscheinlich lag es auch etwas daran, dass er größer war.
      Ich spürte seine sanften Lippen auf meinem und kurz danach seine Hände, an meinem Gesicht. Meine Augen hatten sich so weit es ging geweitet und der Kuss fühlte sich anders an, als sonst. Zumindest kam es mir so vor, gieriger. Ich holte Luft, als er von mir abließ und sah ihn unschuldig an. Mein Herz schmerzte, als ich endlich meine Antwort bekam. Auch wenn er dazu sagte, dass er auf mich warten würde fühlte ich mich zunehmend schlechter. Ich hätte es als sein freund eigentlich merken müssen und wissen auch.
      Nervös biss ich mir auf die Unterlippen "Es tut mir leid...lass uns besser gleich einkaufen gehen, schließlich wollen wir noch kochen" Ich wollte schnell vom Thema ablenken und nicht mehr daran denken. Es widerte mich an, wie egoistisch ich immer gewesen war. Meine Beine trugen mich weiter voran, auch wenn ich lieber auf die Knie gehen wollte. "Womit habe ich dich eigentlich verdient?" nach diesem Satz suchte meine Hand wieder seine und umklammerte sie fest. "Ich liebe dich wirklich Pierre und ich danke dir für alles...bitte verlass mich niemals, ich weiß nicht wie ich damit klar kommen würde" Ein warmes und sanftes Lächeln bildete sich auf meinem Lippen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Pierre

      Luca hatte wirklich kein einfaches Leben gehabt, das hatte ich in den ersten Tagen unseres Kennenlernens schon bemerkt. Er hatte das auch nie wirklich vor mir versteckt. Das hatte ihn ganz einfach geprägt. Ich hatte nie damit ein Problem gehabt, immerhin wollte ich ihm ja helfen. "Lass mich raten, deinen Sportlehrer hat das nicht wirklich interessiert", gab ich einfach nur hinzu und musste mit meinem Kopf leicht schütteln. Solch ein Verhalten war das Allerletzte. Als Lehrer hatte man eine gewisse Verantwortung und im Sport konnte heutzutage ja Einiges passieren.
      Als ich ihm eine klare Antwort wegen des Zusammenlebens gab, schien er das gar nicht fassen zu können. Ich lachte leise bei seiner Frage. "Natürlich meinte ich das ernst", sagte ich und nahm seine Hand hoch zu meinem Gesicht, um seinen Handrücken sanft zu küssen. Ich nahm unsere Hände wieder hinunter und schaute nach vorn auf den Weg. "Mich würde es freuen, wenn wir beide zusammenziehen würden." Wenn denn jemals die Zeit dafür kommen würde und ich ihn nicht eher verließ...
      Luca glaubte immer wieder daran, dass ich der Grund für sein Selbstbewusstsein war. Vielleicht war dem so, vielleicht aber auch nicht. "Gut, dann habe ich dir das Leben gerettet, aber du hast dein Leben verändert. Immerhin hast du das zugelassen. Du hättest dich jederzeit dagegen wehren können." Warum sagte ich ihm so etwas?
      Luca erinnerte sich daran, dass er den Namen meiner ersten großen Liebe kannte. Jetzt, wo er es sagte, ich hatte ihm tatsächlich mal davon erzählt. Hatte ich ihm auch erzählt, dass sie tot war? War er damals eifersüchtig gewesen? Ich konnte mich daran erinnern, dass sich danach für kurze Zeit etwas verändert hatte. Vielleicht war es der Gedanke gewesen, dass es vor ihm schon jemanden gegeben hatte, aber die Veränderung war so minimal gewesen, dass es nie der Rede wert gewesen war. Luca wusste ja, dass er über alles mit mir reden konnte.
      Meine Antwort nach dem Kuss hatte ihm anscheinend weh getan. Er entschuldigte sich für etwas und wollte einkaufen gehen. "Luca...", sagte ich nur leise. Ich merkte, dass er vom Thema ablenken wollte und schaute ihn einfach nur besorgt an. "Ich wollte nur ehrlich sein. Es ist wirklich okay, Luca, ehrlich."
      Dieser ging schon einmal weiter. "Also willst du nicht mehr ins Café?", fragte ich gleich hinterher und folgte ihm, ergriff seine Hand, nachdem er nach meiner suchte. Ich verschränkte wieder unsere Finger ineinander. Seine Worte daraufhin stachen mir direkt ins Herz. Warum nur war ich ein Vampir? Warum war er ein Mensch? "Ich verlasse dich nicht, Luca", antwortete ich. Das war eine solche Lüge! Irgendwann musste ich ihn verlassen, um ihn zu schützen. Ansonsten würde er in das Kreuz der Vampirjäger geraten und das würde ich auf keinen Fall zulassen. Sein Lächeln, das sich auf seine Lippen legte, berührte mich. Schon jetzt schien es, als würde unsere Zeit sich langsam dem Ende nähern und ich konnte nichts dagegen tun. Dabei war das das Letzte, was ich wollte.
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    • Luca


      "Nein, wieso hätte es ihn auch interessieren sollen ob ich vor ihm von allen verprügelt wurde...es war ja nur spielen" lachte ich und sah wie zwei kleine Frösche in den See hüpften. Ich mochte jede Art von Tieren und es gab keine die ich verabscheute.
      Als er das mit dem zusammen leben noch einmal ansprach sah ich ihn sofort wieder an. "Dann...machen wir es!!" ich blieb vor ihm stehen und legte meine Hände auf seine Brust "Ich bin Volljährig und hasse es bei meinem Vater zu leben...ich würde mir auch einen Job suchen damit ich dir Finanziell helfen kann!" Schlug ich vor und sah ihn bittend an. Es wäre meine Chance von meinem Vater los zu kommen und endlich mehr Zeit mit Pierre zu verbringen. "Wenn es dir jedoch zu schnell ist, warte ich auch...ich kann verstehen, wenn du doch lieber noch etwas mehr Privatsphäre benötigst." Meine Hände zitterten ein wenig während ich auf seine Antwort wartete.
      "Ich mache auch den Haushalt! darin bin ich gut und ich kann dir damit zur Hand gehen! Kochen können wir dann auch öfter gemeinsam"

      Ich wusste, dass er nur die Wahrheit sagen wollte, dennoch musste ich es erst einmal verarbeiten. Dies war auch einer der Gründe, warum ich im nächsten Moment wieder lächelte, er sollte meine Trauer nicht sehen "Ist in Ordnung...wenn du willst kannst du es mir gerne sagen! Ich habe nicht mehr so viel Angst wie zum Anfang davor. Und heute ist ja unser Jahrestag...wer weiß" Ich war nie gut darin gewesen irgendwelche Andeutungen zu machen, wenn es um solche Themen ging. Ich hoffte einfach, dass er es verstand.
      Ob ich noch ins Cafe wollte? Da es gerade am Wegesrand auftauchte nickte ich "Doch alles gut! lass uns da rein setzen, wir können ja überlegen, was wir zusammen kochen möchten!" schlug ich vor und fügte noch hinzu "oder weißt du schon etwas? vielleicht dein Lieblings Essen?" Fragte ich dann noch und legte in der Zeit meine Jacke über den Stuhl auf den ich mich dann setzte.
      "Tut mir leid wegen gerade eben...Es ist unser Jahrestag wir sollten Spaß haben und ich vermiese uns hier die Stimmung" Mein Schlechtes Gewissen war riesig. Ich machte mir wirklich wegen allem Gedanken- Ich versteckte mein rotes gesicht hinter der karte und suchte mir nebenbei etwas zu trinken.
      Ein Kurzer Blick zum Tresen ließ mich kurz nachdenken. Sie hatten eine riesige Wahl an Kuchen und ich wollte auf jeden Fall einen! "Ich bezahle! nehme dir bitte alles was du möchtest! und halte dich bitte nicht zurück!" meinte ich dann lieb und legte die Karte nieder. Ich summte ein Lied, welches mir immer von meiner Nachbarin vorgesungen wurde. Ich liebte dieses Lied und es kam immer wieder in meinem Kopf. All die Jahre konnte ich es nicht vergessen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kolenta09 ()

    • Pierre

      "Spielen?", fragte ich noch einmal nach und verzog mein Gesicht verärgert. Wer nannte denn so etwas spielen? Das konnten nur solche sein, die einfach auf andere herabsahen, auf Schwächere herabsahen. Leider war Luca in dem Falle der Schwächere. Das war einfach nicht gerecht!
      Luca legte sofort los, mir mit sämtlichen Dingen entgegenzukommen, was man mir anbieten musste. Als er endlich fertig mit Aufzählen war, schmunzelte ich und legte meine Hände auf seine Schultern. "Du kannst jederzeit bei mir einziehen, Liebling." Was sagte ich da? Wie konnte ich ihm das versprechen, obwohl ich wusste, dass es irgendwann vorbei sein würde? "Schatz, du konzentrierst dich einfach auf deine Schule. Dein Abschluss ist erst einmal wichtig. Mein Laden bringt genug ein, um uns beide locker zu ernähren. Es ist alles gut. Wenn du mir den Haushalt abnehmen willst, bitte, aber überanstrenge dich nicht. Ich bin nicht dein Sklaventreiber. Ich mache auch gern den Haushalt, den können wir uns dann ja teilen. Also mache dir keine allzu großen Gedanken wegen des Haushalts oder der Kasse. Wir kriegen das alles schon hin." Ich trat einen Schritt an ihn heran, sodass wir ganz eng aneinander standen und küsste ihn sanft auf die Stirn. "Es ist alles gut, Luca."

      Natürlich bemerkte ich, dass meine Antwort Luca einfach nicht gefiel, aber er wollte ja die Wahrheit hören und die hatte ich ihm gesagt. "Schatz, du solltest dich zu nichts zwingen. Das würde den Moment zerstören." Ich hatte seine Andeutung verstanden, aber ich wollte nicht, dass er sich zu irgendetwas zwang, auch heute nicht. Wenn er es von sich aus wollte, wäre das schön, aber ich wollte nicht, dass er es aus Zwang tat.
      Kurz darauf saßen wir im Café. "Ich weiß noch nicht, was wir kochen wollen. Eigentlich habe ich mich auf deine Kreativität verlassen, wenn ich ehrlich bin. Ich war auf so etwas alles gar nicht vorbereitet."
      Erneut entschuldigte Luca sich für seine vorherigen Worte. Ein Lächeln trat in mein Gesicht. "Mach dir keine Gedanken, Liebling. Es ist alles gut. Du hast die Stimmung nicht vermiest."
      Luca bot mir an, alles zu zahlen. "Nichts da! Du hast das Buch schon gekauft. Ich bin dran mit Bezahlen. Immerhin bist du noch ein Schüler. Also zahle ich!" Meine Worte ließen keine Widerworte zu. Ich mochte es nicht, wenn Luca etwas für mich bezahlen wollte. Das war einfach nicht mein Ding.
      Luca fing an, ein Lied zu summen. Ich lauschte dem Lied kurze Zeit. "Was ist das für ein Lied?", fragte ich. Eine Dame kam an unseren Tisch und wollte die Bestellung aufnehmen. Luca hatte die Karte noch vor sich, also dachte ich, dass er noch gar nicht fertig war. Deshalb ließ ich ihm noch Zeit zum Überlegen, indem ich erst einmal bestellte. "Ich nehme einen Cappuccino und einen Erdbeereisbecher."
      Dann schaute ich zu Luca. "Und du?"
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    • Luca


      "ja..spielen...aber ich habe es ja überstanden!" lachte ich leicht verlegen und sah kurz zum Boden herunter. Ich merkte wie meine Augen anfingen feucht zu werden und ich sah ihn mit großen Augen an "W...wirklich!? also könnte ich auch sofort einziehen? nächstes Wochenende?" Ich wollte nur sicher gehen, dass ich mich nicht verhört hatte, darum fragte ich noch einmal nach.
      Wie viel Last er mir damit abnehmen würde, wusste er wahrscheinlich nicht. Wenn ich meinem Vater nichts sagte würde dieser gar nicht wissen, wo ich war und ich hätte für den Rest meines Lebens ruhe vor ihm. "Keine Sorge..ich liebe es sowas zu machen! erst recht, wenn ich dir damit helfen kann, Schatz" Mein Herz raste vor Freude und ich wusste gar nicht wohin ich mit meinem Glück hin sollte. Ich hatte Pierre eigentlich nicht verdient, er war immer für mich da und tat alles um mich glücklich zu machen, meiner Meinung nach zu viel.

      Ich drehte meinen Kopf zu meinem Liebsten und sah ihn an. "Ich zwinge mich keines falls dazu schatz! ehrlich ich möchte es von mir aus! Für uns..." meinte ich liebevoll und drückte seine Hand ein wenig, während ich ihn anlächelte.
      Kurz über legte ich "Vielleicht finden wir etwas, wenn wir die ganzen Zutaten im Laden sehen! so mache ich es häufig wenn mir nichts einfällt" Daraus entstanden meiner Meinung nach noch immer die besten Gerichte. Der Körper zeigte einem schon, worauf man hunger hatte. Ich schreckte auf, als Pierre keine Wiederworte zu ließ. Wenn er so sprach bekam ich manchmal schon etwas Angst vor ihm. Auch wenn ich es versuchen würde, könnte ich nicht gegen ihn ankommen. Irgendwann schüttete er mich mit so vielen Gegenargumenten, dass ich gar nicht mehr wusste wo oben und unten ist.
      Ich legte die Karte wieder auf den Tic vor mir und klappte diese zu. Schnell sagte ich noch "ein..Tee und ein Stück Kuchen bitte" Nach meiner Bestellung sah ich zu ihm, um auf seine Frage zu antworten "Das Lied hat mir meine Nachbarin immer Vorgesungen, wenn ich mich einsam gefühlt habe oder schlafen gegangen bin...Ich kenne leider den ganzen Text nicht mehr aber die Melodie reicht schon aus, damit ich mich wohlfühle. Ich habe gerade einfach daran gedacht, keine Ahnung, wie ich darauf komme" Sie war eine liebe Dame gewesen und ich habe mich immer gefreut, wenn sie bei mir war. Nach ihrem Tod war ich jedoch alt genug, laut meines Vaters und wurde daher alleine gelassen. Wahrscheinlich wollte er einfach nicht mehr dafür bezahlen, dass jemand auf mich aufpasste.
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    • Pierre

      Ja, Luca hatte diese Phase seines Lebens überstanden, dies hoffte ich jedenfalls. Ich wünschte mir wirklich, dass es Luca gut gehen würde, auch wenn ich nicht mehr an seiner Seite stehen konnte. "Na klar kannst du gleich nächstes Wochenende einziehen, aber nur, wenn du deinem Vater auch sagst, wo du bist. Ich weiß, ihr beide habt nicht das beste Verhältnis, aber er ist immer noch dein Vater und ich will nicht, dass er sich Sorgen machen muss." Ich glaubte zwar nicht daran, dass er sich Sorgen machen würde, aber trotzdem, man sagte ihm Bescheid.

      Seufzend sah ich wieder nach vorn. "Du weißt, dass du jederzeit 'Stopp' sagen kannst, wenn dir das zu viel wird, oder?", fragte ich noch einmal nach. Ich wollte auf keinen Fall, dass Luca sich zu viel Stress wegen so etwas machen würde. Er konnte jederzeit sagen, dass er aufhören wollte. Manchmal dachte ich, dass er sich das alles nur wegen mir antun wollte, nur um mir so etwas wie ein Glücksgefühl zu bescheren.
      Seinen Vorschlag, dass wir uns beim Einkaufen überlegen würden, was wir kochen, fand ich wirklich gut. "Ja, dann machen wir das so, Luca." Ich mochte seinen Namen so sehr, keine Ahnung warum. Sein Name war einfach wunderschön, genau wie er. Tatsächlich gab er keinerlei Gegenargumente, was die Bezahlung betraf. Ein Glück...
      Er verriet der Bedienung seine Bestellung und erzählte mir danach, woher er dieses Lied kannte. "Du mochtest diese Frau, oder? Das Lied hat irgendeine Verbindung, wenn es dir dabei so gut geht. Habe ich Recht?", fragte ich und lächelte ihn liebevoll an. Es freute mich zu hören, dass er auch gute Dinge in seinem Leben erlebt hatte. Das machte seine traurige Geschichte etwas lebendiger.
      Es dauerte nicht lange, bis auf unserem Tisch stand, was wir bestellt hatten. "Guten Appetit", wünschte ich Luca und trank etwas von dem Cappuccino, bevor ich mit dem Eis anfing. "Mensch, das ist echt gut", sagte ich und lächelte Luca zu.
      "Wo gehen wir danach einkaufen? In dem Laden, der bei mir um die Ecke ist?", fragte ich. Es gab noch einen Laden in meiner Nähe, aber der war mindestens zwei Ecken weiter, als der Laden, den ich gerade meinte. Ich ging in beiden Läden gern einkaufen, also sollte Luca das ruhig entscheiden.
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    • Ich sah ihn etwas ernster an und mein Lächeln war auch kurz verschwunden "es interessiert ihn doch eh nicht...aber wenn du es unbedingt willst mache ich es, wiederum nur für dich nicht für ihn" murrte ich sichtlich genervt von dem Thema. Wieso verlangte er dies nur von mir, wahrscheinlich weil die Vernunft aus ihm sprach und er es nur gut meinte. Dennoch, dieses Thema reizte mich sehr und ich glaube, dass Pierre schon oft gemerkt hatte das ich auf dieses Thema nicht gut reagierte. Es brachte eine Seite bei mir zum Vorschein, von der nicht einmal ich wusste.
      Ich beließ es dann aber auch dabei und dachte nicht mehr daran, vor erst, bis ich meinem Vater bescheid geben musste.

      Bei der nächsten frage nickte ich verständnisvoll und sah wieder zu ihm auf "das weiß ich sehr wohl, auch das du mir nie schaden möchtest...ich werde daran denken und es dir sagen, wenn es mir zu viel wird versprochen" Nun lächelte ich auch wieder und sah ihm in die Augen. Ich liebte diese eiskalten grauen Augen, nur ich sah in ihnen die Wärme, die er für mich ausstrahlte. Viele sagten ihm, dass er Herzlos rüber kam, wenn er nicht lächelte, so empfand ich jedoch nicht. In meinen Augen war in jeglicher Hinsicht wunderschön und Attraktiv.
      Das er meinen Namen hinter den Satz setzte ließ mich kurz lachen. Es hörte sich für meine Ohren komisch an, als würden wir uns kaum kennen, oder als wolle er sicher gehen das jeder wusste, dass er mich meinte.
      Erneut ließ ich meinen Kopf auf und ab wippen, sodass man ein Nicken erkennen konnte "Ja sehr sogar! Ich habe sie als meine Mutter angesehen, die ich nie hatte...sie war so lieb zu mir und es traf mich wirklich sehr, als sie verstarb. Habe ich dir nie von ihr erzählt?" Es wunderte mich, dass ich solch eine wichtige Person in meinem Leben nie erwähnt hatte. Wie meine Mutter verstorben war wusste Pierre, das war mir klar, diese Geschichte hatte ich ihm erzählt, als wir uns kennen lernten. Aber wir waren auch nie in solche Situationen gekommen, in der ich es ihm erzählen konnte. Gefragt hatte er zu dem auch nie.
      "Sie war eine tolle Frau! Sie hat mich zu vieles ermutigt und mich immer wieder aufgebaut" erzählte ich dann in Gedanken, während ich mit einer Servierte in meiner Hand spielte.
      "Weil ich sie so gerne mochte, liebe ich dieses Lied auch so sehr!" Mit diesen Worten war ich wieder klar da und sah ihn liebevoll an. Als ich endlich den Kuchen erblickte, vergaß ich sofort das vorherige Thema und fing nach meinem schnellen "Guten Appetit" an zu essen. Ich war immer sehr schnell abgelenkt, erst recht, wenn es um Süßigkeiten ging. Ich hatte mir aber auch angeeignet nicht mehr so viel in der Vergangenheit und Traurigkeit zu leben, weshalb ich diese Themen schnell vergessen konnte.
      Ich genoss es einfach im hier und jetzt, bei Pierre sein zu können.
      "Oh ja es ist himmlisch! Hier müssen wir jetzt öfter herkommen ja?" fragte ich dann mit großen Augen, da mir das Cafe wirklich gut gefiel. Dazu kam, dass es nicht mal all zu teuer war, was mich natürlich am meisten beruhigte, da Pierre immer bezahlen wollte.
      "Wo wir einkaufen wollen...ja am Laden in deiner Nähe ist gut, dann müssen wir nicht so viel schleppen und der Weg ist nicht so weit" Ich wurde etwas rot. Bei solchen Sachen wollte ich immer helfen, jedoch war ich so schwach dass ich es nicht einmal schaffte ein einzige Einkaufstüte zu tragen. "gut! wolltest du davor noch irgendwo hin?" fragte ich, während ich mein Becher hob und zum trinken ansetzte.
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