Fire Emblem: Kingdoms of the Sky [Wolfslegende & Akira]

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    • Fire Emblem: Kingdoms of the Sky [Wolfslegende & Akira]

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      Vor vielen Jahren, so erzählt man sich, erschuf eine Gottheit den Kontinent Aezesh - geprägt von hohen Bergen, tiefen Schluchten - viel Wasser und grünen Wiesen, wo auch immer man hinsehen konnte. Die Menschen, die ein Leben auf diesem Kontinent fanden, nannten sich Ulial - ein großes Volk, vereint und nicht gespalten. Ihre Kräfte einten sich zu einer großen Nation - und in den Schriften Aezesh steht noch heute, welch große Schlachten dieses vereinte Volk der Ulial ausgetragen und gewonnen hatte. Doch neben den Ulial existierte ein weiteres Volk, unsichtbar für das sogenannte "Erdvolk". Hoch oben in den Lüften existierte eine Insel - noch immer Teil von Aezesh - genannt Ilosea, beschützt von "den Wächtern" - unsichtbar für viele tausend Jahre.

      Doch nicht immer konnte das, was eines war, eines bleiben. Jahre zogen in das Land und aus den Ulial wurden die, die sich eher für die Technik interessierten - die, die keine Veranlagung für die Magie besaßen, und sie schlussendlich Teufelswerk nannten. Besagte Menschen legten das Gewand der Ulial ab - und erbauten im südwestlichen Teil des Landes ihr Königreich - Xabberith. Versteckt hinter hohen Bergen, eingegrenzt durch tiefe Schluchten - umgeben von kahlem, in Öl getränktem Boden - dort liegt die Hauptstadt des Reiches, ein Ort der Technik - groß und imposant, beschützt von Soldaten und Rittern, sowie technischen Errungenschaften wie Kanonen. Ein Heim für die, die keine Magie wirken können - für die Forscher und Tüftler, die Professoren und Wilden - die, die ihr Leben unter der - wortwörtlich - eisernen Hand eines alten Königs leben, dessen Blutlinie weit zurück reicht. Die Menschen die hier leben sind immer dazu bestrebt, neue Entdeckungen zu machen - und scheuen auch nicht davor zurück, einen Streit anzufangen. Den Bürgern Xabberith's wird heißes Temperament und ausgezeichnete Kampfkunst nachgesagt.

      Auch aus dem anderen Teil der Ulial tat sich, nordöstlich, ein weiteres Königreich auf. Owresimor, so nannten sie es - das Reich der Zauberer und Hexen, die, die seit Geburt einen Hang zum übernatürlichen haben. Offen in der Steppe liegt die Hauptstadt - vereinzelt stehen kleine Hütten vor der noch mittelalterlich geprägten Stadt, die zu einem großen Teil aus Magie besteht. Schon beim betreten dieser kann man eindeutig die Menschen hören, die Dinge rufen - ihre magischen Tränke anbringen wollen - die Tinte, mit denen sie ihre Bücher beschreiben, und die brodelnden Kesseln. In Owresimor findet ein Zauberer alles, was das Herz begehrt - und ist frei, Magie zu wirken wie er oder sie es möchte. Immer wieder versuchen die Bewohner der Königsreich die junge Frau am Thron zu begeistern, ihr zu zeigen wie viel besser sie doch sind - und sie lässt Frieden walten. Owresimor besteht aus denen, die lieber ihre Tage alleine verbringen - mit Büchern, ohne jedwede Technik. Die, die denken, Magie wäre nötig, um zu überleben. Und inmitten dieses Getümmels findet man jene Kinder, die das, was ihnen eigentlich angeboren sein sollte, nicht tun können - die, die nach Xabberith geschickt werden - um dort ihren Tod zu finden.

      Die Königreiche stehen immer wieder am Rande eines Krieges - so finden die Xabberith' doch, dass es ihr gutes Recht sei, die wandernden Owresimor zu töten. Sie jagen die Magier förmlich, als wären sie Tiere - und strecken sie entweder auf der Stelle nieder, oder nehmen sie mit in die Hauptstadt, um sie auszuquetschen. Natürlich bleibt dies nicht unerkannt. Selbst, wenn die Königreiche das gleiche Ziel verfolgen - die Artefakte auf Ilosea zu finden und an sich zu reißen, so scheint sie doch nichts zu einen. Alle Verhandlungen, Owresimor zu industrialisieren oder in Xabberith Magier unterzubringen, scheitern - und so lebt jedes der Königreiche sein eigenes Bild von Leben aus. Sie bauen Luftschiffe aus den Dingen, die ihnen vertraut sind - und stechen damit in die Lüfte, wollen Ilosea erreichen - und jenes Artefakt finden, dass die Menschen einst das "Fire Emblem" nannten. Das Problem daran ist wohl, dass sich die Flotten bei Anflug auf Ilosea gegenseitig zerstören, oder - sollten sie vorher einen gemeinsamen Nenner finden - "die Wächter" einschreiten, und sie zerstören - den Ilosea, die Insel, die in der Luft auftauchte, schützt sich vor denen, die am Boden Krieg führen. Man munkelt, dass die letzten Ulial, die nicht lernten sich zu hassen, dort oben leben.


      XX.XX.1X87
      Die Lage der Königreiche verschlimmerte sich mit den Jahren - die Kommunikation wurde abgebrochen, die "Zauberjäger" gar schon grundsätzlich dafür ausgebildet, wie Hunde jeden Magier zu töten, sollten sie einen sehen. Allerdings scheinen auch die, die über keine magische Begabung verfügen, Gegenwehr zu erfahren - immer wieder berichtet man, Leute im schwarzen Gewand hätten sie angegriffen - mit Zaubern. Die Jäger würden zu den Gejagten werden - und inmitten dieses Getümmels wird ein Junge in Xabberith geboren - ohne Eltern.

      Dieser Junge wird von einer armen Familie aufgenommen, aufgezogen wie ihr eigen Fleisch und Blut. Umsorgt, als wäre er ihre Welt - und doch schlummert in ihm ein Geheimnis, das keiner ergründen kann. Während seiner Entwicklung lernt der Junge, mit der Technik umzugehen - scheint, als läge ihm der Beruf eines Erbauers im Blut - und doch, es fühlt sich nicht an, als wäre es das Richtige für ihn. Nie weiß der Waise, weswegen er sich so fühlt - nie erkennt er, wieso er sich wie ein Außenseiter fühlen mag. Während eines Konfliktes mit einer anderen Person, passiert es - Flammen züngeln sich um die Finger des jungen Mannes, verbrennen ihn allerdings nicht - sondern die Person, mit der er so eben gestritten hatte. Und noch bevor er weiß, was er tut, rennt er los - sie würden ihn erwischen. Sie würden ihn töten und auslöschen, egal, ober in Xabberith blieb oder nach Owresimor eilte. Es wäre sein Untergang, stehen zu bleiben - allein dies war dem jungen Magier bewusst.

      Zu einem anderen Zeitpunkt wird ein anderer Junge geboren - der Sohn des Königs, einer Leidenschaft, die nicht lange hielt. Verstoßen wurden sowohl Frau als auch Kind, ausgesperrt aus dem Königshaus und im Ödland zwischen den beiden verfeindeten Königreichen ausgesetzt. Beiden drohte, laut Gesetz, der Tod. Die Frau, eine "Entführte" aus dem Königshaus Owresimors, sah sich dazu gezwungen, ihrem Kind das Leben zu retten - oder ihr eigenes. Schlussendlich entschied sie sich für das Leben ihres Kindes, opfert das Eigene - und ihr Sohn, der nicht wusste, was passierte, wird von Luftpiraten gefunden und aufgezogen. Ausreißer, die das eigene Land satt haben - und nur an den unerschöpften Iloseas interessiert sein sollen. Doch anstatt Leid zu erfahren, so wir dem eigentlichen Prinzen klar, dass er - auch wenn er königliches Blut in den Adern trägt - ein Verstoßener ist, der sich schon bald nur mehr Luftpirat nennt.

      Und während Ilosea am Himmel prangert, speilt es sich in mehrere Teile - mehrere Inseln erscheinen, und schon bald sind auch Equinox, Marähn und auch Schrabith am Himmel zu sehen. Alle, beschützt von Wächtern, und doch ein Ziel für die, die nach Artefakten jagen.

      Während der Fluchtaktion des Waisen A trifft dieser auf eine Luftschiffflotte - keine, die je einem der Königreiche angehörte. B, der mittlerweile ein Mitglied der Bande Luftpiraten ist, nimmt den anderen Jungen unter seine Fittiche, anstatt ihn - wie eigentlich per Gesetz erlaubt - zu töten. Doch scheint B einen anderen Plan zu hegen, denn mittlerweile such das ganze Königreich nach dem Waisen der Magie wirkt - und was würde man nicht tun, für eine große Summe Kopfgeld und eventuell die Anerkennung des Vaters, der einen verstoßen hat? Natürlich alles, vor allem wenn man davon besessen ist, sich zu beweisen.

      Doch alles, was die beiden nun trifft, sind Turbulenzen. Am Himmelszelt, weit entfernt von der Hauptstadt, tragen gerade zwei verfeindete Flotten Kämpfe aus - und somit gerät auch das Schiff der Piraten in diesen Konflikt, der allerdings schon bald von Wächtern gelöst werden zu scheint. Wohl eher damit, dass einige Luftschiffe zerstört werden. Gerade dann, als sowohl A als auch B denken, sie wären dem Untergang geweiht, kehren die Wächter wieder um - beachten das Schiff nicht, als gehöre es zu den eigenen Leuten. Dies sei in der Geschichte nur ein einziges Mal passiert - als ein Kind der Iloseen auf die Erde gefallen sei und Jahre später wiedergekommen sei. Man munkelt, dass die Wächter nur die auf ihrer Insel erlauben, die ihrem Volk angehören - und die, die es tuen, dürfen passieren.

      So stellt sich also die Frage, wer A wirklich ist. B weiß über seine Herkunft bescheid - unmöglich kann er einer der Iloseen sein - doch A, wer ist A?

      Lange Zeit, das zu hinterfragen, haben die beiden jungen Männer jedoch nicht - denn selbst als sie die Insel betreten, so ist man dort unten schon darauf aus, den Magier - und anscheinend Bewohner der Himmelsinsel - zu finden und zu richten. Und B, der eigentlich vorhatte, seinem Vater zu beweisen dass er ihm würdig sei, gerät auch bald ins Kreuzfeuer - denn er gehört weder zu den Iloseen, noch zu der königlichen Brigade und macht eigentlich Dinge mit A - einem Volksverräter.

      Die Vorstellung.
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    • Isaias

      Normalerweise legten sie nirgendwo an. Man fürchtete Luftpiraten wie sie eigentlich, aus dem Grund heraus, dass sie allgemein eher als Plünderer bekannt waren - und nicht als Verfechter des Gesetzes. Immer wieder kam es zu Fällen bei denen Bürger ihnen die Dienste verwehrten oder bei denen sie aus der Stadt gejagt wurden, weil ihre Präsenz angeblich Angst machte. Einige wollten dies nicht unbedingt hinnehmen, während andere sich dazu entschieden, es einfach sein zu lassen und sich anderen Aufgaben widmeten. Über die Jahre hinweg hatte sich ihre Gruppe auch noch stark verkleinert - immer wieder ausgetragene Schlachten und unbekannte Turbulenzen schienen die Gruppe zu dezimieren oder einige von ihnen zu töten, aber auch davon rennen zu lassen. Es war wirklich komisch, wenn man bedachte, dass sie eigentlich alle dasselbe Ziel hatten - und geschworen hatten, dafür zu kämpfen. Dieser Schwur schien einem allerdings nicht so wichtig wie das eigene Leben zu sein - und Isaias konnte nur seufzen. Wenigstens hieß man sie hier in einer Hafenstadt willkommen, in der man nicht unbedingt wusste, was sie waren - oder man schien einfach zu denken, dass Luftpiraten halb so schlimm waren, wie sie eigentlich immer dargestellt wurden. Aussuchen konnte man es sich immerhin noch, was man denken wollte. Was man dann schlussendlich dachte, war etwas anderes. Wäre hier nicht so ein fürchterlicher Aufstand, dann würde der Schwarzhaarige sich wohl auch konzentrieren können. Irgendwelches Gebrülle, irgendwelche Rufe und dann auch noch dieses komische Geräusch das er nicht zuordnen konnte. Zu allem Überfluss rannte er auch noch in eine andere Person hinein, die ihm verdächtig bekannt vorkam. "Du weißt, dass es ziemlich gefährlich ist hier herum zu rennen wenn dich ein ganzes Königreich such, oder?", brummte er. Den Kopfgeldjägern dieser Gegend wäre definitiv nicht entgangen wo sich ihr Ziel aufhielt - und Isaias witterte seine Chance auf Beute.
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    • Arinor

      Seine Lungen brannten schon, während er so schnell er konnte durch die verwinkelten Gassen dieser Stadt hetzte. Er war schon erstaunlich weit gekommen, dafür das ihm so wohl die Hexenjäger, als auch alle möglichen Kopfgeldjäger oder sonstigen blut- und geldgierigen Geschöpfe auf den Fersen waren.
      Aber gleichzeitig war ihm von Anfang an bewusst, dass er nie ewig entkommen konnte. Dafür war Arin klar, dass seine Ausrüstung zu bedürftig, sein können zu schwach und ihm jegliches wissen fehlte sich zumindest einigermaßen vernünftig zu verteidigen. Außerdem besaß er neben den paar wenigen Münzen, einem alten, Bronzeschwert und den paar Kleidungsstücken die er am Leibe trug kaum als eine passende Ausrüstung für solch eine Flucht.
      Letztlich hatte seine Verzweiflung und sein Hunger ihn in dieses kleine Städtchen getrieben. Vermutlich würde das hier auch sein Ende sein.
      Zwar war er im Augenblick noch frei und am Leben, doch man war ihn auf den fersen, während er in dem Mantel, mit über den Kopf gezogener Kapuze weiter eilte. Gerade als er um die Ecke rannte, stieß er mit irgendeiner fremden Person zusammen und stürzte. Seine Kapuze verrutschte und offenbarte dem Fremden einen besseren Blick auf ihn... Was jener auch schon mit einer aussage kommentierte. Doch dafür hatte Arin keine Zeit. Das Adrenalin in seinem Körper lies ihn trotz der beschwerlichen Reise, welche er schon hinter sich hatte schleunigst wieder auf die Beine kommen. Panisch, riss er die Kapuze wieder an ihren Platz und eilte weiter, an den Fremden vorbei. Er konnte schon die Rufe seiner Verfolger vernehmen!
    • Isaias

      Wäre eigentlich schön gewesen, wäre er mit diesem Kerl zu einem Gespräch gekommen. Leider war dem nicht so, und er bekam nur ein Seufzen über die Lippen. Allerdings wurde ihm auch schon bewusst, warum sich der Junge so schnell bewegte. Sie verfolgten ihn. Sie hießen nie etwas gutes - und eigentlich müsste sich Isaias hier gar nicht mehr einmischen - trotzdem musste das heißen, dass auf diesen Kerl doch ein beachtliches Kopfgeld ausgesetzt war, wenn einige nach ihm suchen. Knapp seinen Blick auf einen seiner Einkäufe werfend, schmiss er sich den Sack über die Schulter und hetzte dem Typen auch schon hinterher. Man würde ihn für Verrückt erklären, sollte er den Anderen erzählen, was genau er vorhatte. Noch dazu würde man ihm wahrscheinlich selbst an den Kragen wollen, worauf er noch so gut verzichten konnte. Was tat man nicht alles für Geld, mit dem man über die Runden kommen könnte. Wieso war er eigentlich so dumm und ließ sich darauf ein, erstochen zu werden? Das würde er wohl nie ganz herausfinden. Mit einem Brummen gelang es ihm doch noch, den erschöpften Jungen einzuholen. Diesen packte er am Arm und riss ihn mit sich. Schwieriges Unterfangen. "Mitkommen, Mund halten - die erwischen dich, wenn du so weiter rennst", murmelte er nur als Ausrede, ehe er auch schon einen der Stege ansteuerte. Gleich wären sie bei ihrem Luftschiff - auch wenn er sich vorstellen konnte, dass Lu natürlich etwas dagegen haben würde. Der war sowieso nie der Meinung, Isaias Entscheidungen waren gute Entscheidungen.
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    • Arinor

      Er war körperlich einfach erschöpft, weshalb der erholte Fremde ein leichtes Spiel hatte. Ehe ein Laut über seine Lippen kam, vernahm er diese Worte. War es etwa vorbei nun? Aber warte, er half seinen Verfolgern nicht? Wieso tat er es dann? Genau verstand Arin dessen Handlung nicht, aber sich zu befreien und weiter zu rennen erschien ihm auch nicht sonderlich besser. So oder so würde irgendwer ihn erwischen... Vielleicht hätte er so eine bessere Chance davon zu kommen.
      Doch als er auf das Schiff transportiert wurde, dämmerte ihn allmählich wo er gelandet war. Piraten! Schlimmer konnte das jetzt doch echt nicht werden. "I-Ich habe w-wirklich nichts verbrochen...", stammelte er letztlich.
      Vollkommen verunsichert blickte er sich hektisch um. Nun, von Erzählungen wusste er nun einmal, dass man sich lieber niemals auf Piratn einlassen sollte. Das waren üble Gesellen, die sich nicht ums Gesetz scherten... Barbaren der schlimmsten Sorte.
      "B-Bitte tötet mich nicht!", entdrang es letztlich seiner Kehle auch noch.
    • Isaias

      Auf dem Schiff angekommen, brummte Isaias ein weiteres Mal. Er hatte den Einkauf nicht ganz erledigt, was wohl heißen würde, dass es heute Kartoffeleintopf geben würde. Mit Bärenfleisch. Widerlich. Aber wenn er etwas wusste, dann war es die Tatsache, dass er gerade eben ein Leben gerettet hatte. Zwar nicht für lange, aber dennoch. Es war ein gerettetes Leben - das sich erneut um den Tod fürchtete. Vom Schiff konnte er jetzt nicht mehr entkommen - hier würde man ihm aber kein Haar krümmen. Schon brach er in wildes Gelächter aus. "Natürlich hast du nichts getan - wärst du gefährlich hätte ich die getötet", brachte er als Antwort gerade noch so heraus. Wieso dachte immer jeder, dass Luftpiraten solche schlimmen Leute waren? Na gut, es gab unter ihnen Banden die plünderten und mordeten wenn sie Lust dazu hatten, sie hier waren allerdings etwas anders. Einfacher gestrickt und auf der Suche nach einer Bestimmung in ihrem Leben. Ehre, Geld - eigene Ziele. Keiner sprach wirklich über die Vergangenheit die er oder sie hatte - sie waren einfach zusammengewachsen, ohne einander gut zu kennen. Oder sie taten es, interessierten sich allerdings nicht dafür, was einmal war. "Wir bringen dich nicht um - du bist doch bescheuert. Wieso sollte ich dich retten wenn ich dich umbringen will? Das macht keinen Sinn." Wenn Isaias eines schon immer gut konnte, dann war es das Lügen. "Irgendwer zuhause?", brüllte er noch.
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    • Arinor

      Irgendetwas war es irgendwie nicht wirklich beruhigend als der Pirat diese Worte so aussprach. Gleichzeitig sagte es ihm aber auch, dass der Pirat ihn wohl als nicht gefährlich einstufte. "A-Aber da sind welche hinter mir her! Sie werden mich irgendwann auch hier finden!", Unsicher versuchte er zumindest einmal kurz über die Rehling zu spähen...
      Hier, auf dem Flugschiff, würde er in der Falle sitzen!
      Dann erst nahmen seine Gedanken plötzlich eine Wende und ihm wurde klar... "Wenn ihr Piraten seid... WIESO seid ihr nicht auf mein Kopfgeld aus?!" Es machte aus seiner Sicht wenig Sinn ein solches Risiko einzugehen, wenn man dafür keinen guten Gewinn in Aussicht hatte!
      Da vernahm er weitere Laute... Jemand nährte sich ihnen von der Stadt... Weibliche Stimmen? Waren das auch Verfolger von ihm? Schleunigst lies er sich hinter die Rehling sinken und so außerhalb jeglicher Augen von außerhalb des Schiffes.


      Lupino

      Eine hochgewachsene, Schwarzhaarige Gestalt tauchte aus dem inneren des Schiffes auf und musterte die beiden Neuankömmlinge. Selbst wenn dieser 'Nicht-Mensch' kein Wort sagte, lies seine Mine auf wenig Begeisterung schließen. Stattdessen ging er zu dem jungen Piraten und deutete demonstrive mit einer fast schon übertrieben wirkenden Geste auf Arin. Vermutlich sollte das so viel weißen, dass jener hier nichts zu suchen hatte.
      Dann hob der Kerl mit den Zweifarbigen Augen auch noch den Sack mit den Einkaufen von Isaias auf und hielt diese jenem hin. Da fehlte etwas.
      Besser jener erklärte sich mal.
      Die weiblichen Crew-Mitglieder nährten sich auch schon mit den Einkäufen, was hieß das sie bald wieder ablegen könnten.
    • Isaias

      Er hätte damit rechnen sollen, dass man ihm weder Vertrauen schenkte, noch etwas anderes. Immer wieder diese undankbaren Leute. "Nicht alle Piraten sind Kopfgeldjäger?", brummte er unzufrieden als Antwort. Klar, auch sie waren Kopfgeldjäger bis zu einem gewissem Maße - allerdings nicht immer. Zwar hieß das nicht unbedingt dass Arin einer dieser Ausnahmen war - musste aber auch nicht heißen, dass er keine war. Das würde er sich noch überlegen - auch wenn die Auslieferung an Xabberith zu verlockend wäre, um es nicht zu tun. Ehre, Geld - ein Leben in Saus und Braus, das könnte ihn erwarten - und Isaias wäre dem auf gar keinen Fall abgeneigt. "Außerdem, bitte sag' mir was für einen Vorteil ich davon haben sollte, dich lebend auf mein Schiff zu verfrachten wo ich dich durchfüttern müsste." So war es ja nicht. Eigentlich, wenn er ehrlich war, war es nur verschwendete Zeit. Von dem Luftschiff würde der Kerl vorerst sowieso nicht kommen, weswegen er eigentlich darin bestärkt war, dass er hier nur gewinnen konnte. Na ja, bis Lupino auftauchte. Der schien alles andere als zufrieden zu sein, als er den Jammerlappen erspähte. "Ich hab' ihn aufgegabelt. Die Hexenjäger jagen ihn", schlussendlich hing er noch - mit komischer Zeichensprache, die Lu wahrscheinlich verstand, an, dass er dachte, der Junge würde ein gutes Sümmchen bringen. Nun ja, sehen konnte dieser das zwar nicht, aber man musste eben vorsichtig sein. Zu dem Sack mit den Kartoffeln kratzte er sich nur beschämt am Hinterkopf. Er würde da sicher nicht mehr runter gehen.


      Alciphei

      Auch sie hatte man nach unten geschickt um Essen zu holen. Dass Isaias das alles nicht alleine machen konnte, war schon erstaunlich. Wenigstens waren sie jetzt damit fertig, unnötig auf einem völlig überfüllten Markt zu stehen und sich von jeder Person sonstiges andrehen zu lassen. In das Luftschiff war sie auch gleich gestiegen - mit einem entnervten Geräusch. Da war Jemand, der hier nicht hingehörte. "Wer zur Hölle ist das? Warum ist er hier? Weiß Noran bescheid?" Komisch war es eigentlich - Lupino war der Älteste von ihnen, allerdings kümmerte sich Nor hauptsächlich darum, was bestimmt wurde. Wahrscheinlich, weil dieser noch einigermaßen klar denken konnte. "Wer hat ihn überhaupt hierher gebracht?" Phei knirschte mit den Zähnen - wenn dieser Idiot ihrer Wyvern etwas antun würde, gab es Saures!
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    • Arinor

      Wer hätte gedacht, dass er mal solche Worte von einem Piraten vernehmen würde? Ja, das er überhaupt erst auf eines von deren Schiffe kommt oder das sich herausstellen würde, das er Magie nutzen konnte?!
      Eher er sich eine Antwort auf die nächste Aussage des etwas Älteren zurechtlegen konnte,erschien der Schwarzhaarige mit den Ohren und dem Schwanz wie ein... Wolf? WAS war der denn jetzt? So ein Wesen hatte der Bursche mit dem Bernsteinfarbenden Augen noch nie gesehen!


      Lupino

      Ein leicht zweifelnder Gesichtsausdruck. Dann aber schüttelte er nur den Kopf, ging zu dem Verängstigten Burschen, ehe er jenen einfach mit sich schliff in Richtung Schifsteingang zu den unteren Kajüten. Selbst wenn man das wohl nicht einfach so glauben würde... Isaias besaß in solchen Sachen eigentlich hin und wieder einen guten Riecher...
      Daher vertraute er einfach mal auf dessen urteil, das dieser Bengel ihnen ein schönes Sümmchen einbringen würde.
      Selbst wenn jener wohl echt Schiss vor ihm hatte. Da dann auch noch Phei dazu kam, bedeutet er ihr mit einem Schultern zucken, dass er genau so wenig näheres darüber wusste. Stattdessen deutete er mit seiner Freuen Hand auf den, der diesen Bengel angeschleppt hatte. Der sollte es ihr lieber mal erklären... Und der Diebin die auch nun hier aufgekreuzt war mit ihren Einkäufen.
    • Isaias

      Dass der Schwarzhaarige ihm vertraute war - zumindest in solchen Angelegenheiten - nichts mehr neues. Wenn er für etwas einen guten Riecher hatte, dann war es für Beute - Beute die ihnen einiges an Geld bringen würde. Dieser Junge schien, bei seiner Angst vor den Verfolgern, doch einiges einbringen zu können wenn sie gut auf ihn acht geben würden. Wer wusste, was sein Vater auch mit diesem anstellen wollen würde. Es gab einiges - aber nicht alles musste wirklich passieren. "Ich hab' ihn hierher gebracht - er ist ... erklär' ich euch später. Wir hauen jetzt ab und fliegen zur Hauptstadt, also schnallt euch an. Oder was auch immer", antwortete er den beiden Damen. Da sie sich nun alle auf diesem verfluchten Luftschiff befanden, hieß es ja, dass sie Zeit hatten, abzuheben. Dass die Verfolger des Jungen anscheinend verwirrt schienen, da er ach so plötzlich verschwunden war - das kümmerte den Prinzen nicht wirklich. Als er ins Innere des Schiffes verschwand, warf man ihm noch einen genervten Blick hinterher. Das hätte er von Alciphei auch erwarten können, so wie diese immer reagierte. "Wir können dann, oder?"
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    • Arinor

      Unten wurde ihm eine von wohl mehreren freuen Kabinen zugewiesen von dem Stummen Schwarzhaarigen, ehe jener wieder ging. Scheinbar wollten die Piraten nun aufbrechen... Wohin auch immer mit ihm an Bord.
      Es immer noch nicht fassen können, blickte er sich in seinem jetzigen... vor ersten Unterkunft um. Viel war hier nicht, eine Hängematte war im Raum befestigt, während es auch eine Kiste gab, in der man seine Habseligkeiten unterbringen könnte... Wenn er überhaupt welche hätte. Arin besaß nicht mehr, als er am Leibe trug. Und seine Kleidung war durch die Reise echt Bedürftig geworden... Immer noch unschlüssig blieb er so in einer Kabine... Zumindest erst einmal.


      Maliyar

      Neugierig spähte sie hinter ihren 'Wachhund' her, welcher den Neuling unter Deck brachte. "Aye Aye, Möchtegern-Kaptein!", rief sie ihm nach und grinste nur spöttisch. Dennoch lies Mal aber sogleich die Säche mit den Lebensmitteln und sonstigen kram zu Boden gleiten und lief über das Deck, um die Luftsegel zu setzen, welche zu einem teil des Antiebs beitrugen. Um die Mechanik und das Herzstück, damit sie überhaupt abheben würden bei ausreichender Geschwindigkeit, darum würde sich Alciphei kümmern.
      Das Hündchen würde sich um die Traue kümmern, während wohl Isaias ihren eigentlichen 'Kaptein' holen würde, damit sie so schnell wie möglich hier weg konnten. Denn einer musste auf jeden Fall Steuern.
    • Isaias

      Mit eher missmutigen Schritten ging er durch das Schiff und suchte nach Noran. Auf die Worte von Maliyar reagierte er gar nicht mehr - zu oft hatte er diesen Mist schon gehört - jetzt wollte er sich nicht gerade damit herumschlagen. Es gab besseres zu tun - wie zum Beispiel, sich mit dem Neuankömmling zu streiten - oder ihn zumindest nach seinem Namen und seinen Problemen zu fragen. Mit seiner Faust schlug er auf die eiserne Tür des Raumes von Nor, bevor er auch schon weiterging um herauszufinden, wo Lupino den Jungen versteckt hatte. Wäre dieser Wolf nicht so stumm, wäre die Kommunikation gleich einfacher mit ihm - aber das Leben hier in Aezesh war noch nie leicht gewesen - dumm eben. "Lebst du noch?", fragte er schlussendlich, als er den Jungen gefunden hatte. Jetzt musste er noch einiges klären - ohne unnötig aufzufallen, dass er ihn nur an seinen Vater ausliefern wollte. Wenn ihm etwas zugute kam, dann war es die Tatsache, dass keiner wusste, dass er existierte. Eventuell auf geheimen Dokumenten - aber Prinz Isaias, nein, den gab es nicht.

      Noran

      Den lauten Krach gleich so früh am Morgen war er nicht mehr gewohnt. Hin und wieder behauptete er, ein alter Mann zu sein - mit seinen 24 Jahren kaufte ihm das natürlich keiner ab, aber immerhin - Noran wusste, was er tun sollte oder musste. Es war eben so, dass der Grünhaarige nicht oft aus seinem Schlafzimmer kroch. Er liebte die Ruhe - nicht den Lärm, den so manch einer machte. Dass sie wieder abheben mussten, war eigentlich schade. Bei nächster Gelegenheit würde er Isaias noch zeigen, wie man dieses Luftschiff lenkte - dann hätte er beinahe ganz seine Ruhe. Mit schweren Schritten erhob er sich aus der Hängematte - hielt es nicht für nötig seine Rüstung zu tragen - und machte sich damit, einfach mit einem weißen Hemd und braunen Hosen bekleidet, auf nach oben, um das Steuer zu übernehmen. "Maliyar, du siehst aus als hätte ich gekocht und dich gezwungen, das zu essen - was ist jetzt schon wieder los?", fragte der Kavalier mit einem sanften Lächeln. Irgendwas war doch schon wieder vorgefallen.

      Alciphei

      Sie schnappte sich den Sack den Maliyar eben fallen lassen hatte, und brachte diesen in die Schiffsküche. Mehr gab es dann auch nicht zu tun - zumindest nicht in der Küche. Sie lief nach unten, in den Maschinenraum - und setzte sich auf eine der Planken, wo sie sich schlussendlich um die Technik kümmern musste. Hier ein paar Schrauben, da ein paar Schrauben - das würde noch lustig werden, den Treibstoff zu regulieren und dafür zu sorgen, dass eingeheizt war. Ein Zündholz zog sie am Boden entlang - es entflammte sich, und sie warf es in den riesigen Kamin - Holzscheite begangen, zu entflammen. Der Geruch von Rauch stieg schon bald auf und die junge Frau war damit beschäftigt, Kohle in den Kamin zu werfen. Sie würde sich auf ein angenehmes Bad freuen, sobald sie zur Landung ansetzten - die wahrscheinlich nicht so bald sein würde.
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    • Arinor

      Er schreckte kurz zusammen, als er eine Stimme vernahm. Doch es war keine andere, als die des jungen Piraten von vorhin.
      "Augenscheinlich... bin ich das echt noch... Danke für diese 'Rettung'. Aber was genau ist jetzt? Wohin wollt ihr? Und wie heißt du überhaupt?" Fragen über Fragen, auf die er gerne eine Antwort bekommen würde. Er konnte immerhin wohl kaum bei den Piraten bleiben. Oder...?
      Seine Zukunft war eh so ungewiss, dass ihn jederzeit der Tod erwarten könnte. Kein erfreulicher Gedanke...


      Maliyar/Lupino

      Die meiste Zeit hielt sich die äußerlich noch jung wirkende Frau eher im Krähennest oben auf dem Mast oder auf den ganzen Seilen dort oben auf und kümmerte sich darum alles im Blick zu haben oder Traue für die Segel zu lösen oder zu befestigen. Doch soweit war sie noch nicht, weshalb sich ihre Füße noch auf den Deck befanden und nicht in irgendwelchen Höhen. "Keine Ahnung, Ich weiß nur das Isa irgendeinen Fremdling aufgegabelt hat. Wollte uns später noch erzählen wieso. Von dem was der Hund sagen will verstehe ich eh kaum.", meinte sie, ehe sie sich auch schon an den Aufstieg machte, um oben weitere Segel in Position zu bekommen. Das grummelnde Grollen des Schwarzhaarigen, einer der wenigen laute, zu dem er noch in der Lage war, ignorierte sie dabei.
      Als jener das Letzte Tau gelöst hatte machte er ein paar Zeichen zu dem Kavalier, um zu zeigen was ungewehr war. Immerhin verstand was er damit meinen würde.
    • Isaias

      Das brachte ihn ja gar wieder zum Lachen. Lu hatte dem armen Kerl kein Haar gekrümmt und dort wo sie waren, würde ihnen auch kein Jäger ein Haar krümmen. Augenscheinlich waren sie sogar so sicher, dass es sicherer nicht ging. Armes, verwirrtes Ding eigentlich - hatte man ihn einfach so aus seinem Haus aufgescheucht und ihm nicht einmal Zeit gegeben, zu packen? "Ich werd' dafür sorgen, dass du das auch noch bleibst - und nichts zu danken. Ist doch selbstverständlich. Man hilft Gleichgesinnten doch gerne", lachte er. Wenn er seine Vergangenheit einmal ausspielen konnte, dann war es jetzt - dieser Moment, der ihm irgendwie nochmals Pluspunkte einbringen konnte. "Wir wollen dorthin, wo der Wind uns hinbringt. Wir haben kein genaues Ziel - vielleicht verlassen wir Aezesh auch - liegt daran, was Nor mit dem Steuer anstellt. Willst du irgendwo hin?", gab er als Antwort zurück. Hach ja, die fürsorgliche Mutter die ja eigentlich ein Vater war - der Kerl sah wirklich ziemlich feminin aus, war aber extrem robust. "Gestatten? Isaias Xelin, Sohn einer Magierin. Wie steht's mit dir?"

      Noran

      Immer wieder diese Beschwerden, von wegen Isa hätt- "Isaias hat bitte was!?", brummte der Grünhaarige. Der junge Herr wäre ihm noch eine Erklärung schuldig. Man brachte doch nicht einfach fremde Menschen auf dieses Schiff, vor allem nicht ohne zu fragen. Mit einem Seufzen widmete er sich auch schon Lupino. "Du weißt, Mal, du könntest ihn verstehen wenn du dir ein bisschen Mühe geben würdest", entgegnete er dem Mädchen. Dann ließ er diese auch wirklich in Ruhe - Nor hatte immerhin noch andere Dinge zu tun. Er achtete ganz genau darauf, was der Wolf meinte - und kam auch bald schon zu seinem Entschluss. "Isaias hat also einen Magienutzer auf unser Schiff gebracht und will ihn in Xabberith abliefern? Hat er alle Schrauben locker? Die bringen ihn dort doch selbst um!"
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Arinor

      Wieder verwirrte der Kerl Arin mit seinen Andeutungen, auf die er nicht weiter einging oder weiter erklärte. Als er dann aber meinte, der Sohn einer Magierin war, hatte der Bursche mit den grau-braunen Haaren eine Vermutung. "Beherrscht du etwa Magie?!", rief er überrascht aus. Das könnte wirklich ein wenig erklären.
      Dann stellte auch er sich vor. "Arinor Speros.", meinte Arin. Zu seinen Eltern sagte er nichts, auch wenn er wusste, dass sie nie seine richtigen Eltern gewesen waren und ihn nur Adoptiert hatten, als sie ihn fanden.
      Dann erst meinte er noch zu der anderen Frage: "N-Nein... Ein Ziel habe ich nicht, so lange ich es irgendwie schaffe zu überleben und vielleicht einen Ruhigen Ort zu finden, wo man nicht versuchen wird mich umzubringen...


      Maliyar/Lupino

      Das Mädchen zeigte daran aber keine Interesse. Sollte er sich doch mit der blöden Zeichensprache des Wolfes oder dem Fall das Isa wieder etwas angestellt hatte befassen. Sie würde jetzt erst einmal ihren Job nachgehen, damit es endlich los gehen konnte. Und schon begannen die Segel sich im Wind zu straffen. Zeit los zu fahren!
      Der Kerl mit den zweifarbigen Augen brummte nur leicht und zuckte mit den Schultern. Immerhin war das die Idee des jungen Piraten gewesen, nicht die eigene. Die eigentlichen Ziele jenes, die damit zusammen hingen... Und mit dem König ahnte wohl kaum jemand. Oder eher gar keiner.
    • Isaias

      Noch nie hatte er eine Person gesehen, die sich freute, wenn er seine Herkunft erwähnte. Zumindest die Halbe. Das brachte ihn zum schmunzeln - komischer Kerl, den er da vor sich hatte. "Nicht ganz. Ich bin zwar das Kind einer Magierin, aber mein Vater ist keiner gewesen - und ich hab' bis jetzt auch noch keine Anzeichen für Magie gezeigt. Trotzdem würde man mich wohl enthaupten, wenn man nur wüsste, dass meine Mutter eine Magierin war", seufzte er. Außer, sein Vater würde doch noch Erbarmen mit ihm haben und ihn leben lassen. Dies bezweifelte er allerdings - der alte Kerl musste doch auf sein Land aufpassen - und durfte keine Schwäche zeigen, vor allem dann nicht, wenn es sich um seinen eigenen Sohn handelte. "Arinor Speros also. Freut mich, Ari", lachte er als Antwort daher. Immer wieder ein Spaß seine Opfer beim Namen zu kennen - dann konnte man sich im Nachhinein so richtig schuldig fühlen, sie getötet oder verletzt zu haben. Saß tief. "Du könntest ja auch einfach mit uns mitkommen. Und nein - wir bringen keine Leute um. Noran ist dagegen - die anderen sind da zwar relativ neutral aber ... na ja, die Pointe verstehst du?" Dieses Angebot war der größte Mist, den er bisher verzapft hatte. Nor hatte den Typen doch noch nicht einmal die Erlaubnis gegeben, hier überhaupt auf dem Schiff zu sein!

      Noran

      Nein, das wusste auch Nor nicht. Dass der Bengel von seiner Herkunft wusste war auch nur zufällig geschehen - nur konnte das eben keiner wissen. Mit einem Seufzen begab er sich zum Steuer. Es war immer wieder aufs Neue ein Abenteuer, loszuschweben und die Welt von oben zu betrachten. Solche Luftschiffe waren etwas Tolles - vergaß man die Menge an Treibstoff und Geld, die es fraß. Dass sich die Wyvern noch nicht gerührt hatte, musste heißen, dass sie gerade schlief - das bedeutete weniger Probleme.

      Mit einem etwas schwererem Ruckeln und einem Knarksen begab sich das Schiff auch schon wieder in die Luft. Es war immerhin schon einige Stunden her, dass er zuletzt den Wind auf seiner Haut gespürt hatte - dann hieß das neue Ziel wohl, vorerst, Hauptstadt.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Arinor

      Dennoch musste das Leben des anderen nicht einfach gewesen sein. "Ich kenne meine richtigen Eltern nicht... Daher wusste ich nicht, was bei mir sein könnte...", murmelte er so letztlich... Selbst wenn er den Piraten kaum kannte. Jener teilte ihm ja auch einfach so, so viel über dessen Leben mit. Dann bekam er auch schon einen weiteren Dummen Spitznamen verpasst, was ihn aufstöhnen lies. "Nicht das auch noch..." Dennoch lächelte er, weil es ihn an seine Freunde und die unbeschwerte Kindheit erinnerte... An sein damals heiles Leben. Nachdem raus kam... zu was er nun in der Lage war, hatte man sich von ihm sofort abgewandt. Selbst seine Adoptiveltern hatten nichts tun können... Hoffentlich hatte man denen nichts angetan.
      Schon betrübte sich sein Gesichtsausdruck leicht wieder.
      "Ich wäre dankbar wenn ich vorerst hier verweilen könnte...", meinte er. Niemand umzubringen hörte sich doch gut an. "Aber ich wäre dir auch sehr dankbar wenn ich... etwas Zeit für mich haben könnte... Ich habe seid Tagen kaum geschlafen..." Müde war er und wie. Aber auch etwas Hungrig... Doch wenn er nun etwas essen würde, würde er vermutlich mit dem Gesicht voran dort drinnen landen... Kein sonderlich reizender Gedanke.


      Maliyar

      Zufrieden grinsend Blickte sie in die Ferne als sich das Schiff in Fahrt setzte und letztlich abhob. Also auf, auf in ein neues Abenteuer und den Schätzen entgegen.
      Dort oben auf den Mast sitzend holte sie letztlich einen kleinen Holzblock heraus und ein Schnitzmesser und begann sich neben immer wieder in die Ferne spähen, ein Figürchen zu schnitzen. Niemand kannte den wirklichen Beweggrund, weshalb sie immer wieder etwas schnitzte... Klar war nur, das sie es öfters tat, auch wenn sie sich letztlich dennoch darüber aufregte.
    • Isaias

      Das Leben war eben das Leben - wenn man so daran dachte, manch eine hatten ein Gutes, die anderen ein Schlechtes - aber keiner beschwerte sich wirklich. Oder traute sich, das zu tun. Es war schon irgendwie komisch, wie sich die Menschen verhielten. Die Menschen und die, die sich noch immer Ulial schimpften - die Urmenschen, die noch immer der Meinung waren, dass Magienutzer und Unfähige miteinander leben konnten. Würden das die anderen doch auch nur einsehen - das Leben wäre doch gleich viel schöner. "Mh, wenn du Magie wirken kannst wird doch mindestens einer deiner echten Elternteile ein Magier gewesen sein müssen", posaunte er hinaus, ohne groß nachzudenken. Nur sehr selten kam es vor, dass zwei nicht Magier ein Magie-begabtes Kind hatten. Selbst dann musste sich ein Magier in der Blutlinie befinden - mysteriös war das also alle mal. "Wir werden auf dich aufpassen - Luftpiraten-Ehrenwort", entgegnete er mit einem Lachen bevor er sich wieder gen Tür wandte. Dass der Junge seinen Schlaf haben wollte, war ihm nicht zu verübeln. "Ich hoffe, die Hängematte ist dir nicht zu unbequem. Jedenfalls hole ich dich später wenn es was zu Essen gibt - und ich glaube, irgendwer wird dir schon Kleidung ausborgen!", beendete er seine "Rede" noch, bevor er auch schon zur Tür hinausging. Das Ruckeln des Schiffes hatte er unlängst bemerkt - gute Güte, die Kiste war wirklich alt.

      Isaias verließ den Raum um in die Küche zu gehen - wenn er etwas tun würde, dann war es jetzt wahrscheinlich das Kochen. Seine Kochkünste waren nicht grauenhaft - wohl der einzige Vorteil - aber bei dem besorgten Zutaten gab es heute wirklich, wieder, Kartoffeleintopf mit getrocknetem Bärenfleisch. Die Welt hatte mit ihnen wirklich kein Erbarmen - wer stellte sich schon vor, dass er aus solchen Dingen etwas Gutes kochen konnte?

      Noran

      Von hier bis zu ihrem nächsten Mal anlegen wäre es noch ein Flug von voraussichtlich zwei Tagen. In die Hauptstadt zu kommen würde allerdings dann noch ganze fünf Tage dauern - die Hafenstadt lag direkt im Grenzgebiet zwischen den beiden Reichen, die für sich alleine schon riesig waren. Ob man ihnen in der Nähe der Hauptstadt überhaupt noch Essen gab, war dabei eine andere Frage - ihre Gesichter waren zwar nicht prägnant, aber man lief nicht alle Tage einem stummen Wolfsblut oder eine Wyvernreiterin über den Weg. Man merkte sich solche Dinge - vor allem dann, wenn man das Wolfsblut eigentlich schon mal ausrotten wollte und es kaum noch Wyvern im Land gab. Hach ja - sie könnten auch normale Probleme haben, aber nein - die Welt war eben so.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Arinor

      Als hätte Arin auch nicht schon daran gedacht, dass wohl möglich eines seiner Elternteile Magier mindestens gewesen war. Kein sonderlich netter Gedanke für jemanden, der in Xabberith aufgewachsen war.
      Wer wusste, wieso seine Eltern ihn einfach zurück gelassen hatten? Wohl möglich waren sie längst schon Tod...
      "Auf jeden Fall besser als das, was ich die letzten Tage hatte.", antwortete er müde schwach lächelnd, ehe er sich daran machte seinen Mitgenommene Mantel abzulegen. Danach kletterte er nur noch in seine Hängematte und schlief fast augenblicklich ein. Dabei waren ihm die Laute und Bewegungen des Schiffes schon völlig egal.. Hauptsache etwas Schlaf...


      Lupino

      Aus diesem Grund verlies er für gewöhnlich auch nicht das Deck des Schiffes. Für zuviel aufsehen würde er sonst allein mit seiner Gegenwart sorgen. Doch einen Wyvern konnte man nicht so einfach verstecken... Vermutlich müsste man mal wieder den Planen Trick anwenden... Ja, einfach eine Plane über das arme Tier zu legen war zwar nicht das beste, aber zumindest eine ganz wirksame Idee. Vorausgesetzt der Wyvern machte mit und blieb ruhig... Dann könnten sie eventuell das Risiko aufzufliegen weitestgehend umgehen.
      Neben Lebensmittlen hatten sie auch ein paar weitere nötige Sachen, wie Ersatzteile für das Schiff, Kleidung und ähnlichen Nützlichkeiten mit an Bord genommen. Während Isaias am Essen machen war, Phei sich ums Schiff unten kümmerte, Mali und Nor auch auf ihren Positionen waren, war er dabei die Sachen dort hin zu bringen wo sie hingehörten und 'genutzt' werden konnten, ehe er aufs Deck zurückkehren würde und dort dann weiter Seiner Arbeit nachzugehen.
      Das typische Luftfahrer Leben eben.
    • Noran

      Auch wenn der Tag danach aussah, als würde heute gar nichts passieren, war es einige Stunden nach denen sie abgehoben waren so, dass sich über ihnen gerade ein Konflikt heranbahnte. Nor schluckte - verzog sein Gesicht - und brummte etwas davon, dass heute wirklich nicht ihr Glückstag sei. "Immer wieder dieser Mist", brummte er schlussendlich und warf den verfeindeten Luftschiffen genervte Blicke zu. Diese würden noch kämpfen, bis sie sich umbrachten - was allerdings auch hieß dass ... Verdammt! "Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, allerdings glaube ich, dass wir uns gleich mit dem Tod anfreunden können." Die fliegende Insel befand sich in der Nähe, was heißen musste dass die Wächter bald ausschwärmen würden und all die Schiffe zerstören würden. Jedes einzelne von ihnen. Bis jetzt hatten sie es noch geschafft, jene zu umgehen - allerdings bewegten sich diese verfluchten Iloseen seit neuestem auch noch. "Ich glaube, diese Situation wird bald weniger lustig", sprach er noch, bevor er eigentlich auch schon mental daran dachte, nach seiner Lanze zu greifen. Sie würden definitiv angegriffen werden.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.