ღ War of Hearts ღ [ Sanjadi & Rheira ]

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    • ღ War of Hearts ღ [ Sanjadi & Rheira ]

      Collen
      Es war wieder ein Spiel mit unseren allzeit bekannten Rivalen gewesen und erneut war es ein echter Kampf. Schweißgebadet blickten wir auf die Tafel welche ein Unentschieden zeigte und keinen von uns unbedingt gnädigt stimmte. Hätten unsere Manager es nicht dabei belassen, wären wir wahrscheinlich für ein erneutes Spiel bereit gewesen, ich zumindestens hatte wirklich Lust darauf.
      Ich fuhr mir mit der Hand durch mein rabenschwarzes Haar und stämmte die Hände in den Hüfte um meinen Rücken etwas durchzudrücken und mich nebenher zu dehnen. Es war bedauerlich, dass das Spiel schon wieder zuende war, aber man sollte bei diesen Ergebnissen nicht motzen.
      Wir hatten 2 Spiele gespielt um genau zu sein, ein drittes erlaubten unsere Coachs nicht, da wir langsam aufbrechen mussten. Immerhin war dies nicht unsere Sporthalle, sondern die des Gegnersteams, dass für ihr Training zu Verfügung stand.
      Die Erebnisse der beiden Spiele lauteten: 22:24, 26:24, 24:21 und einmal 25:28, 24:20, 18:24.
      Wir hatten uns zwar bereits die Hand zum Ende des Spieles gereicht, aber dennoch wanderte mein Blick zu einem bestimmten Kerl des gegnerischen Teams mit blonder Wuschelmähne. Er war der Libero und verdammt nochmal mein Albtraum, da er immer wieder Bälle rettete die ich zuvor so exakt geplant hatte, damit meine Spiker oder unser Ass punkten konnte. Man konnte wohl allein uns beide schon als Rivalen bezeichnen, obwohl wir überhaupt nicht auf derselben Position spielen.
      Es lag nicht daran, dass ich Fynn von der Schule her kannte, es lag vielleicht einfach daran war wir beide einen Charakter besaßen, der so unkompatibel aber auch gleichzeitig so kompatibel war, dass es einfach zwischen uns krachen musste.


      Liam
      Der größte Albtraum für mich ist, wenn die Klassen gemischt werden und genau das ist heute passiert. Der neue Schultag in der Oberstufe hatte begonnen und gerade wo ich mit meiner alten Klasse warm geworden war, musste ich diese wechseln, ein Fluch!
      Ich hatte mir bereits in dem noch relativ leeren Klassenzimmer meinen Platz in der zweiten Reihe am Fenster gesichert und während mein Gesicht von außen absolut unbeeindruckt den Blick schweifen lies, war ich innerlich so nervös, dass ich gerne im Kreis gelaufen wäre.
      Vielleicht lag dies auch einfach an dem was ich früher an meiner alten Schule erlebt hatte,immerhin wird niemand gern gemobbt und es war eine schreckliche Zeit gewesen. Ich hatte kaum Freunde und während ich meine einsen schrieb, hatte ich gebetet die Schule würde bald zuende gehen. Jetzt wiederum war ich zu einem absolut anderen Menschen geworden, zumindestens für die Öffentlichkeit. Es ist erstaunlich wie oberflächlich die Menschen sind und wie man plötzlich an Beliebtheit gewinnt, nur weil man abgenommen, die Haare und Klamotten anders trägt und sich selbstbewusster gibt, als man eigentlich ist. Jedenfalls hat es mir und meinem Selbstwertgefühl geholfen und das war wohl auch der Sinn und Zweck des Ganzen. Seufzend setzte ich mir meine schwarzen Kopfhörer auf, schaltete die Musik meines Musikplayers ein und wartete darauf, dass sich das Klassenzimmer mit irgendwelchen interessanten Leuten füllte.


      @Sanjadi


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    • Fynn
      Schwer atmend strich Fynn sich einige seiner blonden Haarsträhnen aus den Augen, während er langsam in der Ruhe spürte, wie seine Knie von seinen eher wagemutigen Ballrettungsaktionen brannten. Er war ja nicht zimperlich und er schmiss sich sogar ziemlich gerne hin, nur um einen Ball noch retten zu können doch mit Collen, dem gegnerischen Setter, war das Ganze viel weniger Spaß als sonst. Kaum hatte Fynn einen Ball gerettet, fühlte es sich an, als kämen Sekunden später bereits die nächsten zehn Bälle angeflogen. Es war vermutlich ungewöhnlich dass zwei Spieler mit verschiedenen Position so rivalisiert waren, doch irgendwie hatte sich das Ganze nun mal so entwickelt und es fühlte sich fast an, als würde jedes Spiel zwischen ihnen in einen kalten Krieg ausarten. Dass sie beide zudem auch noch in die gleiche Klasse gingen, machte es nicht gerade einfacher, denn diese Rivalität färbte sich schnell auch auf andere Bereiche, wie zum Beispiel der Schule oder konkreten Fächern ab. Einen Moment blieb Fynns Blick bei Collen hängen, der Sekunden später auch zu ihm sah. Einen Moment hielt Fynn den Blickkontakt aufrecht, ehe er seinen Teamkollegen in die Umkleide folgte.

      Ryan
      Langsam blickte Ryan über sein halbwegs verstautes Gepäck welches in dem Internatszimmer, seinem neuen zu Hause, dennoch aussah, als hätte er seinen Koffer in der Mitte des Raumes ausgeschüttet und danach nicht mehr angefasst. Gott, er war wirklich unordentlich, trotzdem hatte er jetzt nicht viel Zeit um da noch etwas zu ändern. Seufzend schnappte er sich sein Schulzeug und durchquerte die Gänge des Gebäudes, nur um sich schnell seinem Klassenzimmer zu nähern. An sich interessierte es ihn recht wenig, dass er niemand hier kannte, denn er hatte auch nicht unbedingt Lust Freundschaften zu schließen. Früher vielleicht, aber heute sicher nicht mehr. Er wollte einfach nur seine Ruhe haben und die nächsten drei Jahre überstehen und seinen Abschluss machen, ehe er ganz von hier verschwinden konnte, am besten in ein anderes Land oder so. Dementsprechend war es ihm auch recht egal, wo er sich hinsetzte, weswegen er sich einfach neben irgendeinen blonden Kerl mit Kopfhörern fallen ließ, ohne zu Fragen. Schien ihn ja eh nicht zu interessieren.
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    • Collen
      Als sich unsere Blicke trafen, schlich sich eines meiner provokanten Grinsen auf meine Lippen, ehe ich den Blick abwand, da mir unser Teamcaptain leicht auf den Rücken klopfte. "Lass uns gehen." Ich nickte ihm zu und folgte dem großgewachsenen Brünetten der zwar so verdammt ernst und erwachsen wirkte, aber wenn er wollte echt unheimlich sein konnte. Vielleicht war das auch der Grund warum ich vor ihm wirklich Respekt hatte, oder aber es lag daran, weil er als Captain und gleichzeit unser Wing Spiker auch jegliche Achtung verdiente. Jared war in meinen Augen der geborene Anführer und man vertraute ihm wirklich blind. Dennoch drehte ich mich noch einmal erneut zu der Tür um in die Fynn verschwunden war. "Collen euer Krieg ist für heute zumindestens vorbei."murmelte Jared belustigt und schnappte mich um mich endgültig zur Umkleide zu zerren.
      "Hab Gnade." meinte ich grinsend und folgte ihm, um mich umzuziehen.
      "Man die werden auch immer stärker oder?" schnaufte unser Libero Christopher, den wir alle immernur Chris nannten. Ein süßer Typ mit länglichen blonden Haaren und braunen Strähnen, in Kombination mit eisblauen Augen. Chris war der kleinste unseres Teams, sogar wirklich verdammt klar, aber unglaublich flink, warum zwischen ihm und Fynn allerdings kein Konkurenzkampf ausgebrochen ist, gibt mir wirklich Wunder. Immerhin hatten beide dieselbe Position, aber stattdessen verstand er sich sogar ziemlich gut mit ihm.
      Aber um ehrlich zu sein verstanden unsere beiden Teams sich schon seit Generationen sehr gut, immerhin waren wir schon immer Rivalen gewesen, selbst unsere Vorgänger und diese Rivalität könnte man wohl als perfekte Hassliebe bezeichnen.
      "Ja, wir müssen einiges tun, sonst fallen wir noch zurück." kam es aus einer der Duschen, aber man konnte die Stimme durch das Rauschen nicht so ganz zuordnen. Ich hatte mich ebenfalls schnell geduscht und umgezogen, wartete zusammen auf die anderen und schritt aus der Halle, damit wir uns von dem anderen Team noch verabschieden konnten, während wir unsere Rückfahrt antraten. Ein paar von uns würden sich in der Schule allerdings schneller wiedersehen.


      Liam
      Hätte ich nicht meine Kopfhörer auf, wäre ich wohl im ersten Moment zusammen gezuckt, als sich direkt neben mir jemand niederlies. Mein Blick wanderte zu dem Fremden, ehe sich für einen Moment meine Augen geschockt weiteten, weil ich geglaubt hatte ihn zu kennen, allerdings hatte ich den Gedanken schnell wieder verworfen. Nein, ich konnte den Kerl nicht zuordnen, vielleicht war es auch nur einer meiner Tagträume gewesen. Immerhin glaubte ich sehr oft irgendjemanden aus meiner Vergangenheit zu treffen - Paranoia?
      Ich hielt es nicht unbedingt für nötig jetzt schon etwas zu sagen, aber da sich das Klassenzimmer nun plötzlich schlagartig füllte und auch direkt der Lehrer eintrat, brauchte ich das gar nicht.
      Unseren neuen Klassenlehrer kannte ich bislang nur vom Sehen auf den Fluren, konnte ihn aber nicht zuordnen, immerhin waren die meisten Lehrer die in der Oberstufe unterrichteten, wirklich nur in der Oberstufe tätig und gaben sich nicht mit Mittelstüflern ab.
      Der relativ kleine Lehrer, hatte direkt seinen Namen in Schönschrift an die Tafel gekritzelt, ehe er sich vorstellte und nun ebenfalls von uns dasselbe verlangte.
      Wie ich diese Vorstellungsrunden hasste.


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    • Fynn
      "So kann das doch nicht weitergehen. Habt ihr gar keine Motivation die anderen zu besiegen?", murrte der Blonde mit den unterschiedlich farbigen Augen, während er sich selbst gerade sein Trainingsshirt auszog und sich kurz darauf auch dem rest seiner Klamotten entledigte, nur um in einer der Duschen zu steigen und sich den Schweiß vom Spiel von seinem Körper zu spülen. "Das war ein Freundschaftstraining und kein Meisterschaftsspiel. Beruhige dich mal etwas Fynn, wäre das ein anderes Team, würde es dich nur halb so sehr interessieren, dass wir einen Gleichstand hatten.", kam es von der Nachbardusche, höchstwahrscheinlich Dorian. "Ihr müsst euch einfach nur etwas zusammenreißen, dann können wir sie auch ganz leicht schlagen." Ein amüsiertes Lachen von einer der anderen Duschen folgte, während Fynn leicht verwirrt eine Augenbraue hochzog. "Du meinst wohl dann kannst du Collen ganz leicht schlagen. Ich meine euer Krieg ist ja nicht gerade ein Geheimnis." Fynn maulte, antwortete allerdings nicht, sondern stellte das Wasser ab, schnappte sich ein Handtuch und stieg aus seiner Dusche. Nachdem er sich selbst abgetrocknet und angezogen hatte, verließ er zusammen mit seinen Teammitgliederndie Turnhalle auf dem Weg zur Schule und damit zum Unterricht. Als Fynn noch einmal Collen entdeckte, baute er erst zu ihm Blickkontakt auf, ehe er ihm grinsend die Zunge herausstreckte und sich dann zur Schule ging.

      Ryan
      Er hatte seinem Banknachbarn nur wenig Beachtung geschenkt, wieso auch, ihm war ja ziemlich egal, wer der Kerl war. Stattdessen hatte er sich nur uf sein Handy konzentriert, surfte damit etwas im Internet und schrieb mit ein paar Leuten, ehe ein etwas kleinerer Mann, vermutlich ihr Lehrer, das Klassenzimmer betrat, sich selbst vorstellte und schließlich eine Vorstellungsrunde von Seiten der Schüler forderte. Während die einen offenbar sehr gerne über sich redeten und dementsprechend auch extrem viel von sich erzählten, ohne dass es überhaupt jemanden interessierte, hielt Ryan ähnlich wie ein paar vereinzelte Andere, seine Vorstellung sehr kurz und nannte ausschließlich seinen Vornamen. Seinen vollständigen Namen ließ er dabei weg, es musste schließlich niemand wissen wie er mit Nachnamen hieß oder dass Nathaniel sein eigentlicher Vorname war, den er aber über alles hasste. Reichte vollkommen aus dass dieser ätzende Name im Klassenbuch und auf all seinen Ausweisen stand.
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    • Collen
      Als wir alle drausen angekommen waren unterhielt sich Jared noch mit dem Teamcaptain der anderen Mannschaft, immerhin hatte man ja den höfflichen und freundschaftlichen Umgang zu pflegen. Allerdings wenn ich den beiden so zusehen, wie sie sich gegenseitig fast die Hände zerdrücken beim Hände reichen und sich so gruselig angrinsten, wurde mir mal wieder bewusst das unser Captain echt unheimlich war. Vielleicht lag das einfach in der Natur eines Teamanführers? Mein Blick glitt zu dem blonden Wirbelwind, der an uns vorbei ging und mir nur zum Abschied die Zunge rausstreckte, was mich grinsen lies.
      "Eine merkwürdige Liebe zwischen euch." murmelte Chris und legte den Kopf schief, als er neben mir stand.
      "Neidisch?" antwortete ich dem locker zwei Köpfe kleinerem Libero neben mir, der mich daraufhin nur belustigt ansah.
      "Träum weiter." grinsend setzten wir beide uns in unseren Teambus, während die anderen uns bald darauf Gesellschaft leisteten und wir so zurückfahren konnten. Ich hatte unseren Manager gebeten mich in der Stadt herauszulassen und so machte ich mich erst einmal auf den Weg nach Hause.
      Kaum hatte ich die Tür erreicht, wurde mir diese schon von einer zierlichen Frau mit langem schwarzen Haar und fast goldfarbenen Augen geöffnet - meiner Mutter. Sie trug komplett weiße Klamotten und machte sich gerade auf den Weg zur Nachtschicht im Krankenhaus, da sie dort als Krankenschwester arbeitete.
      "Collen, gut das du da bist." meinte sie schnell, offenbar war sie spät dran. "Kannst du..."began sie, ehe ich nickte und ihr Platz machte "Ich weiß."
      "Du bist großartig."lächelte sie mich sanft an, hauchte mir einen Kuss auf die Wange und machte sich auf den Weg zur Arbeit.
      Kaum hatte ich die Haustüre hinter mir geschlossen, fuhr mir ein Mädchen im Rollstuhl entgegen.
      "Und hast du sie fertig gemacht? Du warst sicher fantastisch!" strahlte sie mir mit ihren grünen Augen entgegen, die sie als einzige von unserem Vater vererbt bekommen hatte.
      "Mh, fast. Das nächste mal kommst du mit und siehst zu, wie dein großer Bruder sie alle platt macht, einverstanden?"
      "Aufjedenfall! Machst du mir deine leckere Reispfanne? Mama hatte keine Zeit mehr zu kochen und dein Essen schmeckt sowieso besser." fragte sie mich dann, ehe ich ihr durchs Haar wuschelte.
      "Sicher."


      Liam
      Mr. Gesprächig hatte nicht sonderlich viel von uns verraten und auch ich hielt meine Vorstellung ziemlich knapp, indem ich lediglich meinen Namen nannte und mich direkt wieder hingesetzt hatte. Offenbar war der kleine Lehrer über die wortreiche Vorstellung mancher, also sprich mir, dem Typen neben mir und ein paar einzelen anderer etwas verwundert. Das schien ihn aber nicht daran zu hindern uns seine halbe Lebensgeschichte zu erzählen.
      Vielleicht hätte ich wirklich davor meine Koffer auspacken sollen, statt sie einfach nur in mein neues Zimmer hier im Internat zu verfrachten, denn ich hatte das ungute Gefühl das würde noch ein verdammt langer Tag werden. Nebenher blickte ich auf mein Handy und grummelte etwas genervt, weil mir ein Kerl den ich letzte Woche kennengelernt hatte, permanent irgendwelche Nachrichten schrieb und ich mich so langsam fragte, warum um alles in der Welt ich ihm eigentlich meine Handynummer gegeben hatte.
      Richtig, er sah verdammt gut aus und fuhr einen Porsche, da war was.
      "Liam, ich wäre ihnen doch sehr verbunden ihr Handy wegzupacken, das gilt auch für andere Kandidaten hier." meinte plötzlich der Lehrer, was mich etwas aufschrecken lies, da er direkt vor meinem Tisch stand und sich so nah zu mir gebeugt hatte, dass ich praktisch seinen Kaffeeatem riechen konnte.
      "Schon mal was von Diskretionsabstand gehört, Herr Lehrer?"


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    • Fynn
      Das angenehme am Ganzen war ja, dass die Trainingshalle von Fynns Mannschaft nicht weit vom Schulcampus entfernt war und damit auch nicht weit von seiner Wohnung die sich gut zwei Straßen weiter befand. Tatsächlich wäre es für ihn vielleicht preiswerter gewesen, wenn er sich ein Zimmer im Internatsteil der Schule gesucht hätte, doch erstens kam er absolut nicht mit Mitbewohnern klar. Er brauchte seine Freiheiten und seinen Platz. Und zweitens umfasste schon allein eines seiner Zimmer in seiner Wohnung seine kompletten Cosplays, sowie all das Material und das Werkzeug dass er dafür benötigte. Wo sollte er das bitteschön in einem kleinen Internatszimmer, das er sich vielleicht noch mit einer anderen Person teilte, unterbringen?
      So machte er also einen kleinen Abstecher bei seiner Wohnung, ehe er sich auf den Weg zu einem seiner Kurse machte, der am heutigen Tag noch seine Einführungsveranstaltung hatte. An sich hatte Fynn ja wenig Motivation aber er hatte sich nun mal für diesen Extrakurs eingeschrieben und da sollte er diesen auch nach Möglichkeit besuchen.

      Ryan
      Kaum hatte der Lehrer den Raum betreten und diese dämliche Vorstellungsrunde begonnen, war der seltsame blonde Typ neben Ryan von seinen Kopfhörern auf sein Handy umgestiegen und tippte, nachdem auch er sich wirklich knapp als "Liam" vorgestellt hatte, wie wild auf dem Ding herum, ohne es auch nur für einen Moment aus der Hand zu legen. Kein Wunder, dass ihr Lehrer das auch mitbekam und sich schließlich vor den Blonden stellte, um ihm das Handy abzunehmen. Sogenannter Liam schien nicht begeistert zu sein und ihr Lehrer wohl noch weniger. Dass der aufmüpfige Blonde dann auch noch ziemlich vorlaut antwortete, machte die Sache nicht unbedingt besser, da man ihrem kleinen, gedrungenen Lehrer ansah, dass er solches Verhalten absolut nicht mochte.
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    • Collen
      Ich musste heute Abend zwar arbeiten, wollte meiner kleinen Schwester aber noch etwa zu Essen machen und schauen was alles an Hausarbeit übrig geblieben war, zu was meine Mutter nicht mehr gekommen war. Es war normal für mich, dass ich kochte, die Wäsche machte oder sonstiges. Meine Mutter arbeitete sich fast so kaputt, dass sie Abends bloss noch ins Bett fiel und ich jobbte nebenher ebenfalls, damit genug Geld reinkommt.
      Es ist alles etwas schwierig, aber der Zusammenhalt in unserer Familie zumindestens was uns drei anging, war extrem hoch. Ich stand also in der Küche und schwenkte die Pfanne, während meine Schwester schon am Tisch saß und mich beobachtete. "Ich hab Hunger." seufzte sie, ehe ich mich belustigt zu ihr umdrehte "Wenn du so weiter machst, wirst du noch fett Elena." Schmollend zog sie einen Schnute als sie mich ansah "Gemeinheit!"
      Lachend hatte ich dann die Reis- und Gemüsepfanne zuende gebraten und auf zwei Teller verteilt, ehe ich mich an den Tisch setzte und mit ihr aß.
      "Wie geht es dir heute?" fragte ich sie dann nach einer Weile und blickte zu dem Rollstuhl. "Ich hatte heute einen kleinen Schwächeanfall, aber es ist wieder besser geworden! Mama will morgen mit mir sogar einkaufen gehen, vielleicht brauche ich den dann gar nicht.....Collen, schau nicht so, mir geht es gut wirklich." lächelnd griff sie nach meiner Hand.
      "Das ist mein Gesicht, ich schaue immer so."murmelte ich und drückte ihre Hand etwas. Schmunzelnd schüttelte sie den Kopf und aß weiter, während ich es ihr gleich tat.


      Liam
      Oh Gott! Wie konnte ich meinem Lehrer nur so patzig antworten? Bin ich komlett verrückt geworden?! Während ich mich gedanklich fragte, ob ich es nicht etwas übertrieb, regte sich von außen bei mir absolut keine Mine und so legte ich seufzend mein Handy auf den Tisch.
      "Ist ja gut."brummte ich dann und hatte den Kerl offenbar zufrieden damit gestellt. Dieser hatte sich daraufhin nähmlich direkt umgedreht und war wieder zur Tafel stolziert.
      "Ich habe bereits euren Stundenplan hier und bevor irgendwelche Fragen aufkommen, Nein er wird nicht geändert und es lässt sich auch nicht über den langen Donnerstag verhandeln." erklärte er dann und teilte uns direkt ein Blatt mit dem Stundenplan und dazu noch eines mit dem üblichen Schulregelquatsch.


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    • Ryan
      Zugegeben blickte Ryan nun das erste Mal richtig zu seinem Banknachbarn, der sich für einen Moment etwas trotzig hatte, ehe er dann doch schnell nachgab und dem Lehrer sein Handy übergab. Doch Ryan selbst juckte es eigentlich recht wenig was der Lehrer wollte, oder was noch weiter mit dem Handy geschehen würde. Stattdessen sah er sich nun das erste Mal den blonden Kerl neben sich genauer an. Kannte er ihn? Es war eigentlich schon recht ungewöhnlich, Ryan hatte an sich ein verdammt gutes Gesichtsgedächtnis und hätte, würde er Liam tatsächlich kennen, ihn vermutlich sofort wiedererkannt, egal von woher er ihn nun kannte. Doch irgendwie war es eher so, als käme ihm der Blonde bekannt vor, aber es wollte ihm einfach nicht einfallen woher. Fast so als würde es ihm die ganze Zeit auf der Zunge liegen, aber will ihm einfach nicht einfallen. Ein ungewohntes Gefühl für Ryan, der sonst eigentlich nie so um Worte oder in dem Fall seine Erinnerungen rang.
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    • Liam
      Mich nervte der Unterricht jetzt schon und um ehrlich zu sein, würde ich mich lieber in meinem Zimmer verschanzen oder wenigstens meine Koffer auspacken. Ich hatte mir aber vorgenommen, in diesem Schuljahr alles anders werden zu lassen und immerhin hatte meine Rundumveränderung dazu beigetragen, dass mein Leben deutlich leichter und angenehmer wurde. Etwas in Gedanken versunken bemerkte ich erst jetzt wie ich von der Seite angesehen wurde und blickte direkt in ein paar leuchtende Augenpaare.
      "Kann ich dir helfen?" fragte ich ihn dann ruhig, während ich innerlich ziemlich nervös war und mich fragte, ob ich irgendetwas im Gesicht hatte. Der Kerl neben mir hatte ein sehr eigenes Aussehen, aber um ehrlich zu sein, fand ich ihn verdammt heiß. Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich ihn irgendwoher kannte.
      Wenn ich ihn das allerdings fragen würde, würde das sicherlich wie eine doofe Anmache klingen.


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    • Ryan
      Er antwortete seinem Banknachbarn nicht, drehte seinen Kopf nur wieder um und blickte zu ihrem kleinen, gedrungenen Lehrer an die Tafel, der mehr als nur begeistert von diversen Plänen redete, die er gerne mit dieser Klassen verwirklichen würde, inklusive diverser Preise in irgendwelchen Mathematik- und Literaturwettbewerben und verschiedensten Sportwettkämpfen, doch das schien keinen der Anwesenden auch nur im Entferntesten zu interessieren. Ryan grübelte derweil weiter, woher er den blonden Kerl neben sich wohl kennen könnte, ohne dass es ihm sofort einfiel. Vielleicht gehörte er ja zu irgendeiner Band, mit der sie mal zusammen gespielt hatten? Nein, dafür sah dieser Liam zu nett, zu perfekt und zu hübsch aus, wenn man so wollte. Das Erscheinungsbild der meisten Kerle in diesem Bereich war eher ein bisschen rauer. Woher könnte das Blondchen denn dann sein? Schule? Irgendwelche AGs? Ryan kam einfach nicht darauf, an sich wollte er ihn aber auch nicht wieder so anstarren, nicht dass der Kerl es noch als Provokation oder noch schlimmer als Anmache ansah. Das konnte Ryan erst recht nicht gebrauchen, dass irgendwer dachte, er sei schwul.
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    • Liam
      Der Kerl hatte mir nicht geantwortet, nur wieder weg gesehen - unhöfflicher Typ. Ich hatte meinen Blick nun ebenfalls abgewendet und sah aus dem Fenster, während im Hintergrund unser Lehrer wie ein aufgescheuchtes Huhn alles mögliche herunter ratterte was er wohl auf seiner Programmliste hatte. Was war das nur für ein merkwürdiges Gefühl was dieser eigenartige Kerl neben mir in mir auslöste? Warum zur Hölle, kam er mir nur so bekannt vor? Wahrscheinlich war ich wirklich schon paranoid. Ich sah zur großen Wanduhr die wir im Klassenzimmer hatten und hoffte inständig, dass der erste Schultag wenigstens kürzer ausfiel. Als ich meinen Stundenplanzettel erhalten hatte und so über den Fächer-und Stundenverlauf blickte, konnte ich mich eigentlich nicht beschweren. Nun der eine Tag war wirklich verboten lang, aber der Rest war dafür sehr human.
      "Geht der Unterricht heute eigentlich schon direkt los?" fragte ein blondes Mädchen aus den hinteren Reihen.
      "Heute ist nur die Einführung, in der sich eure Lehrer vorstellen. Es wird also kein Unterricht heute stattfinden."beantwortete das hyperaktive Kerlchen vor uns die Frage.


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    • Ryan
      Abgesehen davon dass Ryan fieberhaft überlegte, woher er den Blonden neben sich kennen könnte, war der Unterricht, oder besser gesagt diese Einführungsveranstaltung, mehr als nur langweilig und das Einzige, dass das Ganze etwas besser machte, war die Tatsache, dass der heutige Tag durch die Einführung nicht wirklich lang werden würden, sondern ausschließlich Organisatorisches besprochen werden würde. Mittlerweile hatte Ryan also grob über den Stundenplan geschaut, der zwar nicht optimal war aber er würde das schon überleben, abgesehen davon dass er nur wenig Lust auf diverse Naturwissenschaften hatte. Nachdem ihr Lehrer noch einmal gefühlte hundert Mal betont hatte, dass er von seiner Klasse großes erwarten würde und dass er sich schon auf dieses gemeinsame Jahr freute, klingelte es zur Pause und Ryan nutzte das sogleich um das Klassenzimmer zu verlassen und auf dem Hof etwas spazieren zu gehen auf der Suche nach einem ruhigeren Plätzchen im Idealfall mit diversen hübschen Pflanzen und Blumen.
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    • Liam
      Während er Lehrer unweigerlich immer weiter redete, seufzte ich etwas. Hört der denn nie auf zu reden? Glücklicherweise rettete mich die Pausenklingel und auch wenn ich zuerst hinaus wollte, kam mir dieser Ryan zuvor und war direkt verschwunden. Etwas perplex blickte ich ihm nach. Meine Güte hatte der ein Tempo drauf. Kopfschüttelnd verließ dann auch ich das Klassenzimmer, inklusive dem Schulgebäude und schlenderte etwas auf dem Pausenhof umher. Wenigstens das Wetter war hervorragend und die Sonne scheinte. Mein Blick glitt zur Seite als ich den Kerl entdeckte, der etwas Abseits Richtung Grün verschwand. Hatten wir einen Schulgarten von dem ich noch nichts wusste? Es wäre wohl etwas merkwürdig, wenn ich nachsehen würde, wo er doch schon dorthin gegangen ist, wesswegen ich mich entschied daran vorbei zu laufen.
      "Hey Kleiner, irgendwo hab ich dich schon mal gesehen." meinte plötzlich ein größerer Kerl und blieb direkt vor mir stehen. Fragend blickte ich nach oben und zuckte innerlich zusammen. Heilige Scheiße der Kerl war größer als zuerst angenommen. Wie groß war er? Zwei Meter? Für mich waren das gefühlte 5 Meter, könnte auch daran liegen weil ich relativ klein bin.
      "Möglich, keinen Schimmer. Du stehst mir in der Sonne."murrte ich und wollte an ihm vorbei laufen, ehe er mich festhielt.
      "Doch! Tatsache, du warst mit so einem komischen älterem Typen in der Stadt. Na bei deinem Gesicht, würde es mich nicht wundern wenn du anscha.."began er, ehe ich direkt ausholte und mit dem Bein in seine Weichteile trat, so das dieser zusammensackte.
      "Nur weil ich ein Kerl bin, heißt das nicht das ich dir nicht in die Eier treten würde. Komm mir nochmal in die Quere und du hast bald keine mehr." murrte ich und ging an dem zusammengekauerten Kerl vorbei.
      Oh Gott was hatte ich gerade getan?


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    • Ryan
      Es war schon ziemlich schade, wieviel vom Hof platt getrampelt war oder an wie vielen Stellen alte Kippen und Müll herumlagen. Nachdem Ryan ein ganzes Weilchen gelaufen war, blieb er allerdings überrascht stehen und blickte auf ein kleines überwuchertes Beet, zumindestens vermutete er, dass es sich dabei Mal um ein Beet gehandelt hatte, denn dieses Fleckchen Erde war schon eine Weile von Unkraut und diversen Gräsern überwuchert. Auch die sonstige Umgebung wirkte nicht sonderlich vermüllt oder verdreckt, weswegen er sich vorsichtig hinhockte und begann mit den Händen ein bisschen Unkraut aus der Erde zu ziehen, um zu testen wie gut die Erde noch war. Das Ergebnis war nicht nur zufriedenstellend, sondern zauberte ihm ein kleines Lächeln auf die Lippen, das erste Mal, seit er an diese Schule gekommen war. Er hatte also seinen kleinen Rückzugsort für die nächsten drei Jahre gefunden, in der Hoffnung, dass ihn hier niemand stören würde. Irgendwie schon glücklich trat er den Rückweg von dem kleinen Beet an, wobei er auf den Hof zurückkehrte, wo sich gerade ein ziemlich groß gewachsener Kerl vor Schmerz krümmte. Der Kerl interessierte Ryan verdammt wenig.
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    • Liam
      Oh Gott, Oh Gott, was hab ich nur gemacht? Schnellen Schrittes war ich von dem Platz verschwunden, wo der Kerl nun vor sich hinlag und war ins Schulgebäude zurückgekehrt. Auch wenn ich von außen die Ruhe selbst schien, war ich innerlich total aufgelöst. Erstens hasste ich Gewalt abgrundtief und zweitens war ich gar nicht so mutig wie ich immer tat. All das diente nur der Fassade, damit mich die Leute in Ruhe liesen. Ich wollte nicht noch einmal durchmachen, was ich durchmachen musste. Ich war schweigend wieder ins Klassenzimmer gegangen, auch wenn noch etwas von der Pause übrig war und erkannte zwei andere Schüler die gerade Karten spielten.
      Ich liebte Kartenspiele. Allerdings sagte ich dazu nichts und setzte mich schweigend auf meinen Platz, während mein Blick auf dem leeren Platz von dem merkwürdigen Kerl hängen blieb. Ryan,mh?
      Warum ging mir dieser Kerl nicht aus dem Kopf? Irgendetwas stimmte nicht, aber ich wurde daraus nicht schlau. Ich versuchte nich weiter darüber nachzudenken und lehnte mich etwas an meinem Stuhl zurück.
      Ob es eine so intelligente Idee war ins Wohnheim vom Internat zu ziehen?


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    • Ryan
      Nachdem er das Schulgebäude wieder betreten hatte, überlegte er fast für einen Moment, ob er zu seinem neuen Zimmer gehen sollte, was er aber schnell verwarf, da im Endeffekt auch nicht mehr so viel Zeit von der Pause blieb, um etwas Werkzeug zu holen und schon mal zu beginnen das Beet von dem Unkraut zu befreien. Dann wohl eher heute Abend. Gut, das war nicht gerade die üblichste Freizeitbeschäftigung für einen Kerl seines Alters, aber was juckte ihn das schon? Es war vermutlich seine einzige Vorliebe, die ihm aus seiner Vergangenheit noch geblieben war. So machte sich der Blauhaarige also langsam auf den Weg zurück zu seinem Klassenzimmer, wo, neben zwei Kerlen, die offenbar Kartenspiele interessanter als frische Luft fanden, auch Liam im Klassenzimmer saß, ganz normal auf seinen Platz, so als hätte er sich dort nie wirklich wegbewegt. War der Kerl überhaupt draußen gewesen, oder war er die gesamte Zeit im Klassenzimmer geblieben? Komischer Kerl.
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    • Liam
      Als ich aufblickte, sah ich genau in das Gesicht dieses Ryan-Typen der gerade das Klassenzimmer betrat und zu mir sah. Warum sah er mich so an, als wäre ich von einem anderen Stern? Merkwürdiger Kerl. Ich wandte meinen Blick wieder ab, bettete meinen Kopf auf der Hand, da ich meinen Arm am Tisch abgestützt hatte und sah aus dem Fenster. Ich wusste nicht genau warum, aber irgendwie hatte ich ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend was diesen Tag anging, fast so als würde mich noch eine große Überraschung erwarten.
      Keine fünf Minuten später schlenderte unser Lehrer ins Klassenzimmer, der uns bat alle mitzukommen, ehe er uns eine Führung durchs Schulhaus gab um uns ja jede Ecke dieses überdimensionalen Gebäudes zu zeigen.
      Zugegeben war es ja doch sehr beeindruckend wieviele verschiedene Naturwissenschaftliche Räume wir allein schon hatten und ich könnte schwören, dass es auch mehr als nur einen Musikraum gab. Naja bei der Größe dieser Schule und den verschiedenen Klassenstufen wunderte mich das nicht unbedingt. Zusätzlich erklärte uns unser Lehrer, dass wir uns in AGs einschreiben konnten, die außerhalb der Schulzeiten stattfanden und eigentlich alles anboten von Fotografie bis Gartenarbeit.


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    • Ryan
      Fast schon irgendwie zickig oder eingeschnappt drehte sich dieser Liam von Ryan weg, dabei hatte der Blauhaarige nicht einmal etwas gesagt. Seltsame Menschen gab es. Schulternzuckend setzte sich Ryan wieder an seinen Platz, allerdings wurde es ihm nicht gerade gegönnt sitzen zu bleiben, da wenige Sekunden später ihr Lehrer schon wieder den Raum stürmte und die Schüler antrieb ihm zu folgen. Vor dem Klassenzimmer wartete der Rest der Klasse mit dem sie zusammen durch das Schulhaus stürmten und diverse Zimmer begutachteten. Die Naturwissenschaften juckten Ryan ja wenig, aber die Musikzimmer weckten durchaus sein Interesse. Schließlich standen die Chancen gut, dass diese Musikräume auch tatsächlich nur als Musikräume genutzt wurden und nicht insgeheim einen Host Club beherbergten. Die kleine Tour ging weiter und während ihr Lehrer der verschiedenen Räume vorstellte, erläuterte er zugleich, das Prinzip der AGs an dieser Schule, wobei Ryan die anderen AGs, abgesehen vom Schulgarten, nur sonderlich wenig interessierte. Bei seinem kleinen Rundgang zuvor hatte er größtenteils verwilderte Beete entdeckt und nun fragte er sich natürlich, ob das die besagten Schulgartenbeete sein sollten oder ob der Schulgarten versteckter war.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Liam
      Ich hörte unserem Lehrer eher halbherzig zu, sah mir aber interessiert die ganzen Räume an, da ich von dem guten Standart dieser Schule bereits gehört hatte und dies auch der Grund für die Wahl meinerseits war. Wenn man hier einen guten Abschluss anstrebte, standen einem viele Türen offen, immerhin hatte die Schule hier einen ziemlich guten Ruf. Unser Lehrer philosophierte weiter vor sich hin, ehe uns plötzlich ein größerer Kerl mit schwarzem Haar, grünen Augen und ziemlich heißem Grinsen entgegen lief. Zugegeben sah der Typ verdammt gut aus und offenbar war unser kleiner Lehrer der auch fast zwei Köpfer kleiner als der Fremde war auch ziemlich erfreut ihn zu sehen. Einige Mädchen tuschelten hinter mir und schienen ziemlich angetan von ihm zu sein.
      "Das meine Lieben ist Alan unser Schulsprecher." stellte er ihn stolz vor, ehe dieser zu uns sah und uns angrinste.
      "Willkommen an eurer neuen Schule, wenn ihr Fragen habt könnt ihr euch gerne an mich wenden. Im übrigen sucht der Schülerat ebenfalls qualifizierte Mitglieder, also nur keine Scheu." meinte er dann und lief an uns vorbei. So schnell wie er aufgetaucht war, war er also auch direkt wieder verschwunden.


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Ryan
      Ihr kleine Führung wurde fortgesetzt und schließlich stießen sie auf einen dämlich grinsenden Schönling, der den Mädels in der Gruppe ganz klar schöne Augen machte, während er sich ach-so lässig und erwachsen vorstellte. Gott, wie Ryan solche Kerle hasste. Es gab kaum etwas ätzenderes als Schönlinge, die sich für etwas besseres hielten und zudem wussten, dass sie gut aussahen. Da bekam man ja fast einen Würgereiz und zu allem Überfluss schienen die Mädels nicht die einzigen zu sein, die von ihm beeindruckt waren. Entweder standen die Kerle auf ihn oder sie bewunderten ihn, das konnte Ryan nicht so ganz einordnen, geschweige denn überhaupt verstehen. Gott sei dank, hielt der Kerl sich nicht lange mit ihnen auf, sondern verschwand relativ schnell wieder und dieses ätzende engelsgleiche Leuchten, welches von ihm ausgegangen war, verschwand mit ihm. Meine Güte, selbst ihr Lehrer schien von dem Kerl ganz bezaubert, es war fast so als wäre der Kerl ein Einhorn oder so. Nach dieser eher seltsamen Begegnung mit dem Schulsprecher setzte ihr Lehrer die Führung schließlich fort und kam auch so langsam zu einem Ende.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ