Jede Seele wird irgendwann wiedergeboren (Lenz & Uki)

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    • Jede Seele wird irgendwann wiedergeboren (Lenz & Uki)



      @Lenzzzen

      Viel zu lange lag Luca nun schon in dem kalten und dunklen Sarg. Die jahre waren spurlos an ihm vorrüber gegangen und er hatte von alle dem nihcts mitbekommen. Seine Familie war zum Glück reich, doch ob man sich überhaupt noch an ihn erinnerte und wie es sein würde, wenn er wieder aufwachte, an all diese Dinge hatte er damals nicht gedacht. Er wollte warten und wenn es sein ewiges Leben dauern würde. Irgendwann würde er schon sterben an Nahrungsmangel, so hoffte er. Wenn es nur die Option des Todes oder des ewigen Seins ohne sie gab, dann würde er den Tod vorziehen, so hatte er es damals beschlossen.
      Das Anwesen lag lange in seeliger Ruhe und nur ab und an kam ein alter Diener, der jedoch auch nichts genaues wusste über die Geheimnisse der Familie und über den Sarg, welcher verborgen im Keller ruhte und auf seine Erlösung wartete. Doch irgendwann geriet Luca immer mehr in Vergessenheit und ein entfernter Verwandter beschloss daraus ein Hotel zu machen in dem er günstig junge Leute wohnen ließ. Eigentlich eine Schande, doch so war es und es war keiner mehr da, der dagegen Einspruch erheben konnte.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Jake sah immer wieder auf die Uhr.
      Heute war es endlich soweit.
      All seine Pläne, die er vor einem Jahr gemacht hatte konnte er nun endlich realisieren.
      Die eine oder andere Sache, wie Hotel, genaue Route, Dauer und Reisemöglichkeit, hatte er etwas umgewandelt, aber im Großen und Ganzen blieben die Pläne die selben.
      Seine Koffer hatte er schon vor ein paar Tagen gepackt, damit er auch nichts vergessen konnte.
      Langsam musste er los, da er sonst seinen Flieger nicht rechtzeitig erreichen würde.
      Unten im Flur angekommen, verabschiedete er sich noch kurz von seiner Familie und ließ sich dann mit einem Chauffeur zum Flugzeug fahren.
      Die Aufregung stieg mit jeder Minute und als er endlich im Flieger saß, entschied er sich nochmal seine Pläne durch zu gehen.
      Endlich ging es nach Italien, wo er schon sein ganzes Leben einmal hin wollte.
      Irgend etwas faszinierte ihn an diesem Land, doch was genau es war, wusste er selbst nicht.
      Während des Fluges erkundigte er sich nochmal über das Wetter und besserte sein italienisch nochmal ein wenig auf.
      Nur noch wenige Stunden und er konnte seine Tour durch Italien antreten.
      Jedoch kam als erstes das neue Hotel dran.
      Es war erstaunlich günstig im Gegensatz zu den anderen Hotels in der Region.
      Auch über das Haus hatte er schon das Eine und Andere herausgefunden.
      Es gehörte der Firolle-Familie und diente diesen als Landsitz, bis ein Verwandter dieses nach Jahren des Leerstehens zu einem Hotel umgebaut hatte.
      Jake war schon sehr gespannt darauf, mehr über diese Familie zu erfahren.
      Irgendwie war es ja schade gewesen, dass die Familie irgendwann nicht mehr existierte.
      Die meisten wurden ermordet.
      Es gab aber auch ein paar wenige, über die deren Aufenthalt unklar waren.
      Alles in allem eine sehr interessante Familie.

      Egal was passiert
      Du kannst auf mich Zählen
      Egal wo du bist
      Ich bin immer bei Dir
      Egal was andere Sagen

      I Love You
      Ich will mich nie mit dir streiten
      Denn ich möchte dich nie sauer, wütend oder Traurig sehen
      Will dich nie verletzten
      Denn ich möchte dich nie weinen Hören, wenn ich nicht zu dir kann, um die Tränen wegzuküssen und dich zu trösten
    • Nicht genau ahnend was es war, doch irgendetwas störte den sonst so ruhigen Schlaf von Luca. Sein Herzschlag veränderte sich und er wurde unruhig. Er hatte die Jahre des Wartens in einem stetig gleichen Zustand verbracht und nun war etwas anders. Es war als würde sein Herz und sein Unterbewusstsein schon lange vorher merken, dass `sie`kommen würde. Dennoch reichte es nicht aus um ihn zu wecken, noch nicht. Denn dafür war sein Schlaf zu tief. Und zum Glück musste man sagen, wenn man dran dachte wie seine Familie und das Anwesen verkommen waren.
      Im Hotel herrschte ein reges Treiben und die meist jungen Menschen gingen ein und aus. Das Personal, bis auf einige Wenige, wussten nicht viel über die Familie und besonders nicht über das Geheimnis des Hauses. "Willkommen, der Herr.", wurde jeder Gast freundlich gegrüßt so auch Jake, ehe man ihm ein Zimmer zuwies.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Als ich beim Hotel ankam, wurde ich direkt gegrüßt und erwiederte dies sofort.
      Während ich mit dem Angestellten durch das Treppenhaus ging, das zu meinem Zimmer führen würde, begann ich ihn auszufragen.
      Zu meinem bedauern wusste dieser laeider kaum etwas.
      Doch so schnell gab ich nicht auf und fragte ihn nach Mitarbeitern, die schon länger dabei waren.
      Vielleicht konnten diese mir ja mehr verraten.
      So hoffte ich es auf jedenfall.
      In meinem Zimmer angekommen, begann ich sofort meine Sachen einzusortieren und nahm eine kurze Dusche.
      Bei dem gedanken, endlich in Italien zu sein und so viel zeit zu haben, musste ich lachen und malte mir schon meinen ersten Tag aus.
      nachdem ich aus der Dusche kam und mich neu angezogen hatte, machte ich mich auf die Suche nach älteren Mitarbeitern.
      einen nach dem anderen stellte ich meine Fragen, doch leider wusste keiner, was mit der Familie Firolle passiert war.
      Etwas enttäuscht setzte ich mich in der Lobby an einen Tisch und bestellte beim Kellner eine Cola.
      Dabei sah ich mich in der Lobby genauer um und genoss den Blick nach draußen in die Gänge von Italien.

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    • Kurz nachdem ein Kellner ihm die Cola gebracht hatte kam ein anderer junger Herr im Anzug an und verbeugte sich kurz. "Mein Name ist Senior Toni, ich bin der Manager des Hauses. Meine Angestellten haben mir gesagt, dass sie sich für die Geschichte des Hauses und der Familie interessieren. Darf ich nach dem Grund fragen?", meinte er äußerst höflich in bestem Englisch während er neben ihm stehen blieb und auf eine Erklärung wartete, denn es war was ungewöhnliches, dass jemand nach der Familie fragte.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Nachdem ich meine Cola erhalten hatte, kam ein Herr zu mir und sprach mich höflich an.
      Etwas verwundert darüber, dass er so gut Englisch sprach, sah ich ihn an und stellte mein Glas nach einem kurzen Schluck auf den Tisch.
      " Naja ich habe versucht im Internet etwas heraus zu finden.
      Dort habe ich aber leider nur erfahren, dass die meisten Mitglieder der Familie getötet wurden.
      Vom Sohn des Oberhauptes stand jedoch nur, dass dieser sich in eine Frau verliebt hatte und nach ihrem Tod zurück nach Italien ging.
      Danach gibt es keine Aufzeichnungen oder Hinweise mehr über sein verbleib.
      Ich möchte nicht unhöflich sein.
      Es gibt irgendwas das mich hierher gezogen hat.
      Das schon seit meiner Kindheit.
      Leider weiß ich nicht was genau, aber als ich die Geschichte des Hotels gelesen hatte, wollte ich unbedingt hier hin.
      Ich bin einfach fasziniert von der Firolle-Familie und deren Schicksal.
      Tut mir leid, wenn ich Ihnen Probleme bereitet habe."

      Antwortete ich ihm und trank dann einen weiteren Schluck.
      Ich sah kurz nach draußen und dann wieder zum Herren.
      Im Inneren hoffte ich zwar, dass er vielleicht etwas wusste, jedoch daran glauben tat ich nach den ganzen Fehlversuchen nicht mehr.

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    • Ruhig und aufmerksam hatte Senior Toni dem jungen Mann zugehört und dabei den Kopf etwas schief gelegt. Nachdem nun Jake gesprochen hatte verfiel er in Schweigen und sein Blick ging starr grade aus. Er dachte aufmerksam nach und es war sehr selten, dass ein Gast sich so sehr für die Geschichte des Hotels interessierte. Doch als höflicher Manager wollte er dem Gast auch versuchen immer alle Fragen zu beantworten. "Ich bin leider noch sehr jung, doch meine Familie war schon immer in den Diensten der Familie gewesen.", setzte er schließlich seine Erklärung an. "Ich kann Ihnen also dazu auch nichts sagen, aber mein Großvater lebt noch. Er ist zwar schon sehr alt, jedoch hat er ein sehr gutes Gedächtnis und immer sehr viele Geschichten zu erzählen gehabt über die Familie. Also wenn sie etwas über die Familie Firolle wissen wollen, dann kann ich sie gerne bekannt machen. Er kommt trotz seines hohen Alters jeden Tag her. Er meint immer, dass er was hier zu erledigen hat, dass nur er kann." Ein leises Lachen kam von dem jungen Mann ehe er sich wieder besann mit wem er sprach und sich zusammen nahm und auf Antwort auf sein Angebot wartete.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Auch wenn ich zu erst nicht daran glaubte, so schien der ältere Herr doch Informationen liefern zu können.
      Als er mir an bat mich mit seinem Großvater bekannt zu machen, nickte ich kurz und begann kurz darauf dem Herren zu antworten.
      "Ich würde mich wirklich freuen Ihren Großvater kennen zu lernen.
      Es muss für Sie echt eigenartig sein, dass ein fremder so viel über ihre Familie wissen möchte.
      Sie müssen wissen, ich habe mein ganzes Leben alles über Italien recherchiert was ich finden konnte.
      Die Firolle-Familie schien bis zu ihrer Auslöschung ein unglaublich hohen Einfluss gehabt zu haben.
      Ich bin einfach neugierig, ob sich dein Großvater erklären kann, warum eine so außergewöhnliche Familie einfach über Nacht ausradiert werden konnte."
      Erklärte ich Senior Toni und bedankte mich nochmals für das Angebot und Hilfe die er mir damit gab.

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    • Nachdem der Mann zugehört hatte nickte er einige Male und verabschiedete sich dann mit einer Verbeugung zum telefonieren. Er fand es schon etwas merkwürdig und doch hatte er in seiner jahrelangen Laufbahn hier im Hotel schon noch merkwürdigere Sachen gesehen. Nach einem kurzen Gespräch mit seinem Großvater kam er zurück und verbeugte sich erneut. "Mein Großvater wird sich gleich auf dem Weg machen.", gab er kurz kund und ging dann seiner Arbeit nach.
      Etwas später kam ein alter Mann und gesellte sich zusammen mit dem Senior Toni zu Jake. "Ich habe gehört, dass sie sich für die Familie Firolle interessieren? Das Wichtigste wissen sie ja wohl schon, denn es steht in den Geschichtsbüchern über diese Region. Und dann ging die Familie unter nachdem der letzte große Erbe der Hauptlinie verschwand."
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Ich verabschiedete den jungen Mann und trank meine Cola weiter während ich auf sein Großvater wartete.
      Als er nach einiger Zeit mit einem älteren Herren ankam, stand ich kurz auf und verbeugte mich.
      Anschließend setzte ich mich wieder hin und lauschte den Worten des älteren Herren.
      "Naja klar, dass sagen die Geschichtsbücher und Erzählungen.
      Aber soweit ich weiß wurde damals der Erbe der Familie Firolle niemals gefunden.
      Jeder andere Attentat ist hinreichend bestätigt worden.
      Warum ausgerechnet das wichtigste Ziel dann nicht?
      Und wie kann es sein, dass so eine mächtige Familie so einfach niedergestreckt werden konnte?
      Sie müssten ja genug Wachen gehabt haben um sich in Sicherheit bringen zu können.
      Oder sehe ich es falsch?"
      Durchlöcherte ich den Herren mit fragen und sah dann peinlich auf mein leeres Glas.
      Meine Fragen waren mir einfach so rausgeplatzt.

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    • Kaum hatte der Ältere sich gesetzt und versucht den Jüngeren abzuwimmeln wurde er mit Fragen durchlöchert. Viel zu lange hatte er schon hier gearbeitet und viel zu oft hatte er schon diese und ähnliche Fragen beantworten müssen, immer in der Hoffnung, dass es nun vorbei sein würde. Langsam war er am Ende seiner Kräfte und auch, ob dieses Ganze stimmte war unklar, weshalb er die Geschichte nie seinem Nachfolger erzählt hatte. Diese fixe Idee, dass der junge Herr nicht tot war und dann wieder kommen würde, wenn eine gewisse Peron kam. Dieses eine Mal, so beschloss der alte Herr, würde er noch seine Geschichte erzählen und es mitspielen. "Nun, der junge Herr ist hier in seinem Lieblingshaus. Auch wenn der Bereich eigentlich nicht dazu da ist, dass die Gäste ihn sehen, so werde ich ihnen diesen zeigen. Hier liegt sein Sarg.", meinte er und erhob sich sogleich wieder, ehe er einfach von dannen ging ohne auf eine Antwort von Jake zu warten.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Etwas verwirrt über die Aussage, dass der Erbe im Haus sei in einem Sarg, sah ich den älteren Herren hinterher.
      Als ich mich wieder gefasst hatte, ging ich diesem hinterher und als ich ihn eingeholt hatte, fragte ich ihn dann.
      "Sie meinen, seine Leiche liegt hier im Haus ohne dass jemand Kenntnis davon hatte?
      Kommen Sie deshalb jeden Tag hierher?"
      Meine Stimme klang verdutzt, doch ich erhoffte mir endlich das letzte Kapitel der Familie zu erfahren.
      Der ältere Herr schien auf jedenfall endlich Licht ins dunkle bringen zu können.
      Neugierig und etwas nervös folgte ich ihm und freute mich, dass ich jetzt endlich eine Antwort kriegen würde.


      (Sry dass es solange gedauert hat.
      Habe nicht bemerkt dass geschrieben wurde :( )

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    • Der alte Mann war wirklich das was man einen komischen Kautz nennen konnte, denn er ging einfach weiter und beachtete auch die Fragen von Jake nicht. Es musste sicher der sein auf den sein Herr und Meister schon so lange gewartet hatte und dann wurde die Familie wieder zu altem Ruhm aufsteigen und dieser Spuk mit dem billigen Hotel ein Ende haben. Langsam war er die Steinstufen hinab gestiegen und hatte hier und da mit einem sehr alten Eisenschlüssel die Türen geöffnet, ehe er nun einen anderen Schlüssel unter seinem Hemd an einer Kette hervorholte und ihm Jake in die Hand legte. "Diese Tür nur noch. Sehen sie sich ruhig in Ruhe um.", meinte er, ehe er sich nun, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, an die Wand lehnte.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Jake wartete zuerst auf eine Anrwort auf seine Frage.
      Da keine kam, lies er es dann sein und folgte stumm dem alten Herren.
      Dieser schloss mehrere Türen auf und übergab mir schließlich einen Schlüssel.
      Ich lauschte seinen Worten, ehe ich zögernd den Schlüssel an mich nahm und begann das letzte Schloss aufzuschließen.
      ''Danke vielmals Senior Toni.
      Ich weiß nicht wie ich Ihnen danken kann für ihr Vertrauen''
      sprach ich zu ihm, auch wenn es nicht so schien, als sei ich die erste Person gewesen, die sich den Raum ansehen durfte.
      Ich betrat den kalten Raum und sah mich in diesem genauer um.
      Zwar gab es hier nicht allzu viele Spinnennetze, dennoch merkte man, dass hier schon lange keiner mehr wirklich gewesen war.
      Ein schaudern überkam mich und ich nahm mein Handy raus, um etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
      Das erste was mir auffiel war der Sarg, der mittig im Raum stand und der als einziges nicht von den Zeiten geprägt war.
      Neugierig ging ich zu diesem und sah mir diesen genauer an.
      Mir fiel auf, dass auf dem Sarg das Wappen der Firolle-Familie eingraviert war und sah noch einmal kurz zur Tür, ehe ich den Sarg öffnete

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    • Nachdem Senior Toni den jungen Herren hatte hinein gehen sehen wartete er. Es war nicht das erste Mal, dass er jemanden hier her geführt hatte und doch hoffte er bei jedem neuen Kandidaten, dass es diesmal der Letzte sein würde.
      Luca lag noch immer unberührt in seinem Sarg und bekam es kaum mit wie dieser nun geöffnet wurde. Schon häufig war dies der Fall gewesen und doch hatte er nicht gespürt außer einer kleinen Lichtveränderung, doch diesmal war es anders. So etwas hatte er nur in ihrer Nähe gefühlt und er wusste, dass es nun an der Zeit war und sie zu ihm zurückgekehrt war. Sogleich schossen seine Augen auf und er blickte hoch. Doch was er nun erblickte irritierte Luca. "Wer... wer bist du und was hast du hier zu suchen?", murrte er unhöflicher als gewollt, ehe er sich leicht aufsetzte in Sarg. Dieser Junge hatte es geschafft seinen ewigen Schlaf zu stören?
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Als ich den Sarg geöffnet hatte, bemerkte ich einen Körper in dessen Inneren.
      Nur wenige Momente später schossen dessen Augen auf und etwas erschrocken ging ich etwas nach hinten.
      Wollte man mich jetzt auf den Arm nehmen oder war das wirklich jemand, der schon ewig in diesem Sarg lag.
      Dafür sprach sein ganzes Aussehen und auch die Kleidung.
      Sie war alt aber dennoch faszinierend gut erhalten.
      Auch auf diesem erkannte ich das Wappen der Firolle.
      ich stammelte kurz, als diese Person mich ansprach.
      '' Tut mir leid der Herr.
      Ich wollte Sie nicht wecken.
      Nur abgesehen vom Sarg gab es hier nichts im Raum.
      Ich bin Jake Lanchester.
      Ich wollte eigentlich nur erfahren, was mit der Firolle-Familie geschehen ist, aber anscheinend finde ich keine Antwort.
      Und was machen Sie in diesem Sarg und warum haben Sie diese alte Kleidung an?''
      fragte ich dann dem Jungen Herren und reichte ihm zögerlich die Hand, um ihn aus dem Sarg Zu helfen.
      Dabei wartete ich auf seine Antwort, die mich wirklich interessierte.
      Zudem kam mir sein Aussehen bekannt vor.
      Aber ich wusste nicht recht, wo ich Sie schon einmal gesehen hatte

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    • Es war ungewohnt nun wieder wach zu sein und doch waren nun seine Sinne hoch konzentriert. Vor ihm stand ein junger Mann und doch klang diese Stimme vertraut und fast wie die seiner Geliebten. Noch immer hatte der Vampir kein Wort gesagt und musterte stattdessen das Gesicht und die Umgebung. Irgendetwas in den Augen des Mannes, der sich nun als Jake vorstellte, war so vertraut und zumindest ging noch keine Gefahr aus von ihm, weshalb nun Luca die ihm hingehaltene Hand nahm und sich aufsetzte. Kaum hatte er die Hand genommen durchströmte ihn eine Wärme, die er schon fast vergessen hatte und alle Zweifel, dass vor ihm nicht seine Geliebte war, wenn auch nun als Mann, waren verflogen. Mit einem Satz sprang er aus dem Sarg und bereute es sogleich wieder, denn die Jahre hatten ihn geschwächt und seine Beine waren wackelig. Dennoch umarmte er Jake sogleich. "Ich habe viel zu lange auf dich warten müssen. Doch nun bist du wieder bei mir und ich werde dich nie wieder gehen lassen.", flüsterte er und umarmte den fremden und doch so vertrauten Mann.
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Der Mann nahm meine Hand und sprang aus dem Sarg.
      ich spürte, wie er dann etwas einknickte.
      Auch dies sprach dafür, dass er schon sehr lange in diesem Sarg zu liegen schien.
      Oder er war einfach schwach auf den Beinen.
      Es dauerte nicht lange, ehe ich von dem Herren ohne Vorwarnung umarmt wurde.
      Etwas zögerlich erwiederte ich diese Umarmung aus Höflichkeit und spürte eine sanfte Wärme in mir aufsteigen.
      Nachdem er begann zu flüstern, sah ich ihn verwirrt an und löste die Umarmung wieder.
      Es war mir etwas Unheimlich und seine Aussage hallte noch kurz in mir, ehe ich versuchte Klarheit zu bekommen.
      "Warum auf mich gewartet?
      Ich kenne Dich nicht und es ist unheimlich, dass du mich nicht gehen lassen möchtest.
      Zudem hast du immernoch nicht gesagt, wer Du eigentlich bist.
      Dein Aussehen wirkt mir vertraut aber mir will einfach nicht einfallen woher."
      sprach ich ehrlich den Herren an und wollte endlich Antworten kriegen

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    • Von er Flut der Fragen und auch der körperlichen Ablehnung sehr verwirrt schaute er nun Jake in die Augen und schüttelte leicht den Kopf. So viele Gedanken und Erinnerungen fingen nun an in seinem Kopf wieder aufzutauchen und doch musste er versuchen sich aufs hier und jetzt zu konzentrieren. Kräftig packte er Jake nun an beiden Oberarmen und schaute ihm tief in die Augen. "Es ist alles etwas kompliziert und ich verlange auch gar nicht, dass du mir alles glaubst. Aber bitte... ich flehe dich an, dass du wenigstens nicht wegläufst und zumindest mir versuchst eine Chance zu geben.", meinte er und räusperte sich. Die Gier nach Blut war schlimm und doch musste er sie unterdrücken um nicht sogleich Jake zu beißen. "Ich bin Luca Firolle und du bist die Widergeburt meiner Verlobten. Es mag komisch klingen und doch ... hattest du nicht immer das Gefühl, dass dir was fehlt? Dass du nicht dort hingehörst wo du bist und du dringend hier her musst?"
      Don‘t ignore that inner voice.
    • Als er mich packte, sah ich ihm in die Augen und hörte mir seine Antworten an.
      Diese verwirrten mich kurz, aber ich blieb auf seine Bitte hin stehen.
      '' Ich bin deine Frau?
      Und du bist.. das Oberhaupt der Familie Firolle?
      Es verwirrt mich alles etwas.''
      antwortete ich kurz und ging in mich.
      Er hatte ja Recht mit der Annahme, dass ich immer das Gefühl hatte, als würde mir etwas fehlen.
      Auch dass ich schon immer von Italien fasziniert war, traf zweifelsohne zu.
      Aber war es wirklich möglich, dass es aufgrund der ehemaligen Beziehung zu dem Mann vor mir war?
      Ich sah langsam zur Seite und seufzte etwas.
      '' Ich werde dir eine Chance geben, auch wenn ich immernoch verwirrt bin.
      Wenigstens meine Frage, warum man nichts über Ihren verbleib erfahren konnte, scheint damit ja geklärt zu sein''
      fügte ich dann hinzu und versuchte mich auf die Situation einzulassen

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