Promare

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  • Promare



    Veröffentlichung
    24. Mai 2019
    Länge
    111 Minuten
    Studio
    Trigger, XFLAG

    Handlung
    Vor 30 Jahren geht plötzlich die Hälfte der Menschheit in Flammen auf und lässt dabei ihr Leben. Kurz danach entwickelt ein kleiner Teil der restlichen Bevölkerung pyrokinetische Fähigkeiten, die keiner von ihnen unter Kontrolle zu bringen weiß - ihr Umfeld nennt sie Burnish und macht Jagd auf sie, diejenigen, deren einziges Ziel es zu sein scheint, die Welt niederzubrennen, die schon so viel Leid erleben musste.

    Galo Thymos, ein junger Feuerwehrmann, arbeitet für die Burning Rescue - eine Organisation, die sich auf das Löschen von Bränden und einfangen von Burnish spezialisiert hat. Bereits bei einem seiner ersten Einsätze sieht er sich allerdings mit den Überbleibsel einer terroristischen Organisation, Mad Burnish, und ihrem Anführer - Lio Fotia - konfrontiert, der ihm - im wahrsten Sinne des Wortes - die Hölle heiß macht. Wie durch ein Wunder gelingt es Galo allerdings, ihn einzufangen, woraufhin er in seiner Heimatstadt, Promepolis, als Held gefeiert wird.

    Der Ruhm hält jedoch nicht lange an, kaum erfährt er davon, dass die eingefangenen Burnish ausgebrochen und unauffindbar sind - also macht sich Galo auf eigene Faust auf, ihr Versteck zu finden, nur um dabei selbst gefangen genommen zu werden. Schlimmer als das ist allerdings die bloße Realisation, dass doch nicht alles Leid der Welt den Burnish zuzuschreiben ist, die eigentlich nicht mehr wollen, als ein friedliches Leben.

    Persönliche Meinung
    Promare ist, wenn auch gleich schön anzusehen, leider etwas schnell unterwegs, in seinen (fast) zwei Stunden Laufzeit. Zudem wird auf manche Beziehungen zwischen den Charakteren nicht sonderlich genau eingegangen, oder Dinge angeschnitten, die den Plot und diverse Beweggründe nur halbherzig erklären. Positiv daran ist allerdings, dass, trotz des beinahe schon unaufhaltsamen Tempos, andere Sachen ziemlich detailgetreu geschildert, die Hauptcharaktere wirken mit ihren Motivationen - im Kontrast zum Rest - sehr ausgefeilscht und selbst für den einen oder anderen unerwarteten Plottwist ist noch Platz. Abschließend werden, in typischer Studio Trigger-Manier, so ziemlich alle losen Enden am Ende zusammengebunden, visuell ist das Ganze ansprechend und wenn's bis zum Schluss noch keine vertretbare Lösung gibt, dann wird das Ganze eben mit einem riesigen Mecha niedergeprügelt.

    Verfasst von @Akira.
    Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.

    2.755 mal gelesen

Kommentare 1

  • Fuffy -

    Also nach der guten Erklärung MUSS ich den ja schon fast sehen! xD
    Sehr gut gemacht und schön geschrieben *-*